|
|
" Gegen
die Unterstellung böser, ja
sogar exterminatorischer
Absichten ist keine
Gegenwehr möglich."
Hasbara – Die Formen der Antisemitismuskeulen
Missbrauch der
EUMC
Defination
als Waffe gegen Kritiker
Bis in den Bundestag
hinein wird mittlerweile
wie vieles die EUMC -
Definition als Waffe
gegen notwendige und
legitime Kritik an den
Handlungen der
israelischen Regierung,
des Militärs
missbraucht.
Sätze und Worte
Angegriffener werden von
diesem Netzwerk aus dem
Zusammenhang gelöst um
sie anders deutend, ohne
Zusammenhang
manipulierend oder
verfälschend, dann mit
Hilfe der EUMC
Definition als
Antisemitismus zu
werten.
Dabei stellt man
teilweise, um den
falschen Eindruck zu
verstärken, diese
Aussagen neben wirklich
antisemitische Aussagen
(die die kritisierte
Person nie getätigt hat)
Eine andere Variation
der Sandwichtechnik, man
zählt antisemitische
Persönlichkeiten auf und
stellt das Opfer
dazwischen. (Siehe
Prof. Arno Lustiger
und die Antwort von
Abraham Melzer, auch
Broder, siehe
Buurmann
Man muss dabei
feststellen, das die
EUMC- Definition mehr
als schwammig definiert
ist und auch nicht wie
von manchen angedeutet,
keinerlei Gesetzeskraft
hat. Es wird dort nicht
sauber zwischen
Antisemitismus und
legitime Israelkritik
unterschieden. Die
Aussagen können mangels
Tiefe missbraucht
werden.
Von dem Einfluss
ausgehend dem diese
Definition ausgesetzt
war nicht
unverständlich.
Beispiel: "·Jüdische
Bürger zu beschuldigen,
zu Israel oder den
vermeintlichen
weltweiten Prioritäten
von Juden loyaler zu
sein als den Interessen
ihrer eigenen Nationen."
Achsenfreund Tobias
Kaufmann weiß wie man
die EUMC Definition
entfremden kann und
schreibt:
|
"Broders Einwand,
Hecht-Galinski habe in
Interviews den
Zentralrat der Juden als
„Sprachrohr der
israelischen Regierung“
bezeichnet und von einer
„jüdischen Lobby“
gesprochen, die Kritiker
„mundtot“ mache, reichte
dem Gericht nicht. Der
Sachbezug zu solchen
Äußerungen, die nach der
Definition der
EU-Beobachtungsstelle
für Rassismus die Grenze
zum Antisemitismus
überschreiten, werde
nicht deutlich."
Broder mit Fußnoten -
Kölner Stadt-Anzeiger
|
So schreibt auch der
Jagdgenosse Axel
Feuerherdt
(antideusche "Lizas
Welt") bezogen auf Frau
Evelyn Hecht-Galinski
eines der Jagdopfer der
"nicht" existierenden
deutschen Israellobby.
|
"Aber
sind solche
Ausführungen
wirklich
antisemitisch? Oder
stellen sie nur eine
überspitzt
formulierte
Israelkritik dar?
Legt man die
Arbeitsdefinition
zum Antisemitismus
zugrunde, die das
European Monitoring
Centre on Racism and
Xenophobia (EUMC)
für die EU-Staaten
entwickelt hat, dann
überschreiten die
Stellungnahmen
Hecht-Galinskis die
Grenzen des
Zulässigen."
Was
ist Antisemitismus? |
Ulrich Sahm zitiert den
Netzwerkfreund
Benjamin Weinthal:
|
"Wie Weinthal weiter
schrieb, gebe es die
Definition des
Antisemitismus durch
die Wiener Behörde
EUMC, in der
Vergleiche Israels
mit den Nazis
einwandfrei zum
antisemitischen
Repertoire gehören.
Genau das habe
Evelyn
Hecht-Galinski
getan"
|
Eine Andrea Lauser,
langjähriges aktives
Mitglied von Honestly
Concerned schreibt:
Andrea
Lauser, "Wie kommt das? Hatte nicht kürzlich erst der Rechtsstreit zwischen Evelyn Hecht-Galinski und Henryk M. Broder zu diesem Thema die Gemüter der BZ-Redakteure und der Leserbriefschreiber erhitzt und letztere zu teils seltsamen Verbal-Angriffen (um es milde auszudrücken) auf Herrn Broder veranlasst, obwohl Frau Hecht-Galinski laut Arbeitsdefinition „Antisemitismus“ der EUMC bzw. FRA (http://www.european-forum-on-antisemitism.org/working-definition-of-antisemitism/deutsch-german/) in der Tat bereits antisemitische Äußerungen von sich gegeben hat?
Um nur ein Beispiel zu nennen: In einem Brief vom 29.04.2008 an Herrn Arendt, den Betreiber des „Palästina Portal“, schrieb Frau Hecht-Galinski u. a. folgende Worte:
„Das sieht man auch an der Unterwanderung der Bundeszentrale für Politische Bildung. Auch dort versuchen schon seit längeren – leider auch mit Erfolg – jüdische Organisationen aus dem In- und Ausland gezielt Einfluss zu nehmen.“
Die o. g. Arbeitsdefinition sagt zu solch einer Äußerung unter o. g. Link:
„Aktuelle Beispiele von Antisemitismus (...) können (…) folgende Verhaltensformen einschließen (…): Falsche, entmenschlichende, dämonisierende oder stereotype Anschuldigungen gegen Juden oder die Macht der Juden als Kollektiv – insbesondere die Mythen über eine jüdische Weltverschwörung oder über die Kontrolle der Medien, Wirtschaft, Regierung oder anderer gesellschaftlicher Institutionen durch die Juden.“ (siehe hierzu auch den Bericht von Alex Feuerherdt „Was ist Antisemitismus?“ im „Tagesspiegel“ vom 03.09.2008, http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Antisemitismus;art15532,2606329)
Die Achse des Guten: Aus
südbadischen Augen in
die Welt geschaut
|
"
Definition des
Antisemitismus durch die
Wiener Behörde EUMC" das
hört sich so amtlich an,
als wenn die Definition
Gesetzescharakter hätte.
Dem ist nicht so.
Schon in unserer
Dortmunder Erklärung
wiesen wir darauf hin: "EUMC-Definition
und -Erläuterungen sind
unverbindlich.
Die Lobbygruppe fordert
„nationales Monitoring,
orientiert an der
verbindlichen
EUMC-Definition“.
Tatsächlich hat die
Leiterin des EUMC, Beate
Winkler, der
Tageszeitung Le Monde
erklärt, das neue
Dokument befände sich
noch im Versuchsstadium
und ist ohne
gesetzlichen Wert in der
Europäischen Union.
Quelle und mehr >>>
Hintergrund der EUMC
Knut Mellenthin
schreibt dazu: "Die
Europäische Union hat
dennoch vor einigen
Jahren den Versuch
unternommen, verbindlich
zu regeln, was unter
Antisemitismus
verstanden werden soll.
Herausgekommen ist dabei
ein Papier mit dem Titel
„A Working Definition of
Anti-Semitism“, das im
Januar 2005 vom EUMC
(European Monitoring
Centre on Racism and
Xenophobia) abgesegnet
wurde. (...)
Auffällig
ist zunächst, dass die
EU bisher offenbar nicht
in gleicher Weise das
Bedürfnis verspürte,
auch Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit zu
definieren, obwohl diese
in den meisten
europäischen Ländern
stärker und
folgenreicher verbreitet
sind als der
Antisemitismus. Ein
wesentlicher Grund für
diesen Unterschied
dürfte darin liegen,
dass die Opfer von
Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit
noch nicht einmal
ansatzweise über ein
Netzwerk verfügen, das
Druck auf die EU-Gremien
ausüben könnte. Die
Existenz der „Working
Definition of
Antisemitismus“ dürfte
nur relativ wenig
Menschen in Europa
bekannt sein. Noch
weiter dürfte die
Unkenntnis über ihren
Inhalt verbreitet sein.
Es bedurfte externen
Drucks, um das EUMC zu
veranlassen, das noch
nicht wirklich
ausdiskutierte und
ausgereifte Papier
widerwillig zu
veröffentlichen. Die
Entstehung der
„Arbeitsdefinition“ ist
durch weitgehenden
Mangel an demokratischer
Teilnahme und
Transparenz
gekennzeichnet.
Pro-zionistische
Interessengruppen,
insbesondere das
American Jewish
Committee,
aber auch obskure, nicht
im geringsten
repräsentative Gruppen
wie „honestly concerned“
und das Kampfblatt „Die
Jüdische“, haben dabei
eine ungleich größere
Rolle gespielt als die
politischen Parteien.
Eine kontroverse
Diskussion in der
Öffentlichkeit fand,
trotz der dem Thema
beigemessenen
herausragenden
Bedeutung, überhaupt
nicht statt.
Gegenpositionen, auch
von jüdischer und
israelischer Seite,
kamen kaum zu Gehör
und wurden, wie Alfred
Grosser bei einem
„öffentlichen
Expertengespräch“ im
November 2004, als
„Antisemiten“
niedergemacht. Die
offensichtliche
Tatsache, dass es bei
der zentralen Frage, wie
weit und in welcher Form
Kritik an der
israelischen Politik
„zulässig“ ist, nicht
zuletzt auch um
handfeste Interessen
geht, wurde gar nicht
oder jedenfalls nur
unzureichend
reflektiert.
Herausgekommen ist ein
Dokument von sehr
geringer Publizität,
Autorität und
Wirkungskraft. Seit
einiger Zeit gibt es
jedoch einen Trend, die
„Working Definition“ zum
Instrument praktischer
Politik zu machen, indem
sie benutzt wird, um
Einzelpersonen, die
angeblich die Grenzen
der zulässigen Kritik an
Israel überschritten
haben, beweiskräftig zu
„überführen“. (...) Ein
Beispiel, um zu zeigen,
was gemeint ist: Bei
einem
„OSZE-Expertenforum zur
Bekämpfung des
Antisemitismus“ am 25.
Januar in Berlin griff
Yves Pallade von Bnai
Brith vier Personen
wegen ihrer Äußerungen
zu Israel namentlich als
Antisemiten an: Ludwig
Watzal (ein Angestellter
der Bundeszentrale für
Politische Bildung),
Norman Paech
(Bundestagsabgeordneter
der Linken), Klaus Holz
(Professor für
Soziologie) und Alfred
Grosser. Keiner der Vier
hat das Existenzrecht
Israels in Frage
gestellt. Ihre
Positionen sind im
Diskurs grundsätzlich
nicht weniger legitim
als die derjenigen, die
Israel trotz seiner
Besatzungspolitik und
der Ungleichbehandlung
seiner Bürger für einen
demokratischen Staat
halten."
Weiter nimmt Mellenthin
zu dem was die „Working
Definition of
Antisemitism“ wie als
Antisemitismus
bezeichnet
kritisch Stellung.
Dem geforderten
Jahresbericht der
Bundesregierung auf
Grundlage der
europäischen „Working
Definition of
Antisemitism“ käme eine
starke normierende
Funktion zu, da er sich
selbstverständlich auch
und gerade mit den
Grauzonen des Themas
beschäftigen müsste.
Damit würde tatsächlich
mit einem hohen Grad an
Verbindlichkeit die
gesamte Diskussion um
die israelische Politik
reguliert und
eingegrenzt.
Was wird in der „Working
Definition“ zu den
Erscheinungsformen des
Antisemitismus
gerechnet? Einige
Beispiele: „Juden als
Volk für wirkliche oder
eingebildete Untaten
einzelner Juden oder
einer Gruppe oder sogar
für von Nicht-Juden
begangene Handlungen
verantwortlich zu
machen.“ „Juden
kollektiv für die
Handlungen des Staates
Israel verantwortlich
machen.“ - Das ist
zweifellos eine
berechtigte Definition.
Die Entscheidung, ob so
eine Verallgemeinerung
vorliegt, wird in der
Regel eindeutig zu
treffen sein.
„Anwendung von doppelten
Standards
(unterschiedlichen
Maßstäben), indem von
Israel ein Verhalten
gefordert wird, dass von
keiner anderen
demokratischen Nation
erwartet oder verlangt
wird.“ - Auch das ist
grundsätzlich
berechtigt. Tatsache ist
allerdings, dass
„doppelte Standards“ in
der Regel nicht gegen,
sondern zugunsten
Israels geltend gemacht
werden. So etwa die
faktische internationale
Duldung der Besetzung
fremden Territoriums –
ein Verhalten, für das
andere Staaten längst
Sanktionen, wenn nicht
sogar militärische
Maßnahmen auf sich
gezogen hätten.
„Vergleiche der
gegenwärtigen
israelischen Politik zu
der der Nazis ziehen.“ –
Das geschieht allerdings
auch durch jüdische und
israelische Kritiker
recht häufig. Nicht
unbedingt, weil es in
jedem Einzelfall
plausibel oder
wenigstens diskutabel
ist, sondern als eine
besonders scharfe Form
der Verurteilung.
Zweifellos sind solche
Vergleiche auch eine
beliebte Form,
antisemitische
Ressentiments
auszudrücken. Aber sind
sie deshalb in jedem
konkreten Einzelfall
antisemitisch?
Genau gelesen sagt die
„Working Definition“ der
EU das gar nicht aus,
sondern sie zählt nur
„Beispiele für Wege, auf
denen sich
Antisemitismus
manifestiert“, auf.
Interpretiert man die
Definition aber so, wie
das überwiegend
geschieht, wäre Israel
weltweit der einzige
Staat, der mehr oder
weniger verbindlich vor
solchen Vergleichen
geschützt werden soll.
Denn Politiker und
Staaten mit den Nazis
nicht nur zu
vergleichen, sondern
gleichzusetzen, ist ein
übliches und anscheinend
allgemein akzeptiertes
Verfahren. Gerade
israelische und
pro-israelische
Politiker und
Publizisten verwenden
solche Vergleiche
besonders häufig,
derzeit vor allem
gegenüber dem Iran. Die
EU-Definition
konstituiert also einen
einzigartigen „doppelten
Standard“, wenn nicht
sogar ein
Begriffsmonopol
zugunsten Israels.
„Jüdischen Bürgern
vorzuwerfen, sie seien
gegenüber Israel oder
den unterstellten
Prioritäten der Juden
weltweit loyaler als
gegenüber den Interessen
ihrer eigenen Nation.“ –
Es geht dabei
offensichtlich nicht
darum, ob dies als
„Anklage“ erhoben wird,
sondern um die
Tatsachenbehauptung als
solche. Plausibel wäre
das aber nur, wenn damit
eine Verallgemeinerung
gemeint wäre, also eine
generelle Zuschreibung
an alle Juden und jeden
einzelnen oder zumindest
an die Mehrheit der
Juden. Die Formulierung
der EU-Definition,
„Accusing Jewish
Citizens...“, lässt die
Deutung offen, ob nur in
der Tat unzulässige
Verallgemeinerungen
gemeint sind, oder auch
konkrete
Tatsachenbehauptungen in
Bezug auf einzelne
Juden.
Von interessierter Seite
wird es aber häufig
genau in diesem Sinn
interpretiert: Als sei
es unzulässig, auch nur
von einem einzigen Juden
anzunehmen, er fühle
sich Israel mehr
verbunden und
verpflichtet als seinem
Heimatland. Ein
Beispiel: Im Laufe der
letzten Jahrzehnte hat
es gelegentlich
Widersprüche zwischen
den Regierungen der USA
und Israels gegeben. In
keinem einzigen Fall
haben die großen
jüdischen Verbände der
USA sich auf die Seite
ihrer, also der
US-amerikanischen
Regierung gestellt. Ist
es wirklich unzulässig
und per se
antisemitisch, dies als
Indikator für die
Loyalität nicht etwa der
Juden der USA
schlechthin, aber doch
der Verbandsspitzen zu
nehmen? Einige in der
„Bekämpfung des
Antisemitismus“
besonders engagierte
Gruppen und Personen
gehen sogar so weit, die
bloße Erwähnung der
US-amerikanischen
Israel-Lobby als
antisemitisch
anzugreifen, obwohl
diese selbst sich
offiziell so bezeichnet
und bei der Beschreibung
ihres Einflusses und
ihrer Erfolge keine
Zurückhaltung übt. Hier
gelangen wir in die Zone
der Irrealität, und
erstaunlich ist nur der
große Einfluss, der
solchen Gruppen und
Personen im
Antisemitismus-Diskurs
eingeräumt wird.
Selbstverständlich
können jeder Kritik am
Staat Israels, am
Zionismus – auch dieser
ist nicht etwa eine
antisemitische
Einbildung, sondern eine
politische Realität -,
an jüdischen
Organisationen und
einzelnen Juden
antisemitische
Ressentiments zugrunde
liegen. Das sagt über
die sachliche
Berechtigung der Kritik
in jedem Einzelfall
nicht unbedingt etwas
aus. Andererseits muss
eine überzogene Kritik
an Israel nicht
automatisch auf
Antisemitismus
hindeuten. Dass Staaten
voreingenommen, unfair
oder auf Grund
unzureichender
Kenntnisse beurteilt
werden, ist leider ganz
normal. Man denke nur an
den Unsinn, bis hin zu
Fälschungen, der im
Zusammenhang mit dem
Tibet-Konflikt über
China verbreitet wird.
Oder an die
Unterstellung, Iran
bereite gegen Israel
einen „zweiten
Holocaust“ vor, obwohl
Angriffsdrohungen
ausschließlich von
israelischen Politikern
ausgesprochen wurden und
werden.
Letztlich stellt der
Vorstoß der EU, für das
Verhalten gegenüber
einem einzigen Land
Sonderregeln
aufzustellen, die nicht
gleichermaßen im Umgang
mit allen anderen
Ländern gelten, einen
politischen Irrweg und
wohl auch im rechtlichen
Sinn ein Monstrum dar.
Ähnliches gilt für die
Herauslösung des
Antisemitismus aus dem
Gesamtzusammenhang von
Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit.
Wenn zudem die
„Bekämpfung des
Antisemitismus“ und die
Verbreitung von
Ressentiments gegen die
Moslems im eigenen Land
und weltweit eine
Symbiose eingehen, wird
die Sache fatal."
Knut Mellenthin - Junge
Welt, 9. Juli 2008
In der Dortmunder
Erklärung stellen wir
fest: "Die
Erläuterungen des EUMC
zu seiner
Antisemitismus-Definition
fußen auf Nationalismus.
-
Einige Erläuterungen zur
EUMC-Arbeitsdefinition
von Antisemitismus sind
jedoch ebenso falsch und
gefährlich wie die
Schlüsse, die die
deutsche Lobbygruppe
bereits aus der
Definition ziehen zu
können behauptet. So
führt das EUMC als
zeitgenössisches
Beispiel für angeblichen
Antisemitismus an:
Die Beschuldigung, Staatsbürger
jüdischer Herkunft seien loyaler eingestellt gegenüber Israel oder
vermeintlichen jüdischen Prioritäten weltweit als gegenüber den
Interessen ihrer eigenen Staaten.
Quelle:
http://eumc.eu.int/eumc/material/pub/AS/AS-WorkingDefinition-draft.pdf
; (Übersetzung: Materialdienst des Evangelischen Arbeitskreises
Kirche und Israel in Hessen und Nassau,
http://www.lomdim.de/md2005/04/04.html )
Jüdische deutsche Staatsbürger, in ihrer großen Mehrzahl nicht
deutsch-national gesonnen, dürften tatsächlich kaum bestreiten, daß
ihnen die jüdische, die israelische oder irgendeine andere Sache
mehr am Herzen liegt als die deutsche. Die Bekundung dieser
Tatsache für antisemitisch zu halten, zeugt einzig und allein von
nationalistischen Vorstellungen beim EUMC." Dortmunder
Erklärung
Links zum Thema:
Das kritisierte Handeln eines bestimmten Netzwerkes
hat anscheinend Erfolg gehabt. Diese Gruppierung ist
mit ihren Helfern im Bundestag angekommen und
präsentiert das, wovor wir gewarnt haben.
Antisemitismus wird mit Israelkritik,
Antizionismus gleichgesetzt und neues Unrecht
damit legitimiert. Neuer Antisemitismus ist der
erneute Missbrauch der Opfer des Holocaust als Waffe
gegen notwendige Kritik.
Im Mai 2005 gibt man es noch offen zu:"
Erstmals gibt es ein Arbeitsdefinition von
Antisemitismus, die auch gewisse Ansichten über
den Staat Israel als antisemitisch einstuft und
nicht mehr bloß als "legitime Israelkritik"
bezeichnet!
Quelle
Weiter: "Aus unserer
Sicht ist es mehr als begrüßenswert, daß es endlich
solch eine wichtige und zeitgemäße Definition gibt,
von der wir hoffen, daß sie allseits Unterstützung
finden wird! Allen in diesen Entwicklungsprozess
involvierten Personen und Organisationen sollte
großer Dank ausgesprochen werden!"
Broder brachte es 2008 auf den Punkt und sagte
damit auch worum
es geht: "überlassen
sie die beschäftigung mit dem guten alten
antisemitismus den archäologen, den antiquaren und
den historikern. kümmern sie sich um den modernen
antisemitismus im kostüm des antizionismus und
dessen repräsentanten, die es auch in ihren reihen
gibt."
Quelle
Der
Kampf gegen wirklichen Antisemitismus wird erkennbar
bei diesem Netzwerk eigen.
Der
Kampf gegen wirklichen Antisemitismus wird erkennbar
bei diesem Netzwerk in den Hintergrund gestellt.
Neuer Antisemitismus ist für die mehr als notwendige
Kritik an die Handlungen der israelischen Regierung,
die Kritik am realen Zionismus. Da soll mir keiner
sagen, das
diese Form des Zionismus nicht Rassismus pur
ist. Dieser wird von dem fragwürdigen Netzwerk
verteidigt und legitimiert.
Chronologische Entwicklung:
Knut Mellenthin: Ausnahmeregeln für Israel
(9.7.2008)
28. -29.04.2004 -
Antisemitismuskonferenz in Berlin
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/yves_pallade_only_non_antisemites/
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=31&Param_Red=9223
http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/kw04_antisemitismus/programm.pdf
http://www.honestly-concerned.org/Temp/Bundestag-Antisemitismusanhoerung-Contribution-from-experts.pdf
20.
Mai 2005 -
SONDERAUSGABE - EUMC
Antisemitismus-Arbeitsdefinition: Endlich wird es
offiziell: Möllemann war ein Antisemit!
November 11, 2005 - HC
SONDERAUSGABE - NGO-FORDERUNGSKATALOG - Bekämpfung
des Antisemitismus
10.9.2005 -
NGO FORDERUNGEN
- FORDERUNGSKATALOG ZUR
BEKÄMPFUNG DES ANTISEMITISMUS
Es
zeigt sich, Unter dem Deckmantel: "Wir sind die
Kämpfer gegen Antisemitismus" überwindet man
"Schwierigkeiten" und findet "erfolgreiche
Strategien" um notwendige Kritik zu verhindern.
Yves Pallade kann ungehindert Norman Paech,
Klaus Holz, Ludwig Watzal und Alfred Grosser als
Antisemit diffamieren. Er zeigt sich damit als
würdiger Vertreter des neuen Antisemitismus, bei dem
die Opfer des Holocaust als Waffe gegen notwendige
und respektable Kritik missbraucht wird.
Honestly Concerned meldet: Pressemitteilungen:
DOWNLOAD: DEUTSCHER BUNDESTAG -
Antisemitismusanhörung - Contributions from the
Experts
Dokumentation des Expertenforums "Combating
Antisemitism - Challenges and successful strategies"
vom 25.01.2008 in Berlin
Gesprächsrunde zum Thema "Antisemitismus"
Parlamentarier im Austausch mit Experten aus dem In-
und Ausland
Teil 1, vom 25.01.2008
Modem,
DSL (Dauer: 2h, 3min)
Teil 2, vom 25.01.2008
Modem,
DSL (Dauer: 5h, 40min)
Bilder bei Honestly Concerned
FOTOS: DEUTSCHER
BUNDESTAG
Die Achse des Guten: Yves Pallade: Only
Non-Antisemites
17.6.2008 -
Öffentliche Anhörung des Innenausschusses
zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" -
Der Bock wurde zum Gärtner
gemacht und sollte erklären wie man Gärten
pflegt... Henryk M. Broder als
"Sachverständiger"
Verbreitete
Meinung war bei der Anhörung,
das den
realen Zionismus
zu kritisieren Antisemitisch sei >>>
Video-on-Demand-Dienst des Parlaments
-
Öffentliche Anhörung des Innenausschusses
zum Thema "Antisemitismus in Deutschland",
vom 16.06.2008 -
Modem,
DSL
(Dauer: 3h, 54min)
Stellungnahmen der "Sachverständigen"
zum Thema Antisemitismus
Prof. Dr. Werner Bergmann, TU Berlin >>>
Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Universität
Potsdam >>>
Dipl. Pol. Elke Gryglewski, Haus der
Wannsee-Konferenz, Berlin >>>
Heinz Fromm, Präsident Bundesamt für
Verfassungsschutz >>>
Thomas Krüger, Präsident Bundeszentrale
für politische Bildung >>>-
Aycan Demirel, Kreuzberger Initiative
gegen Antisemitismus e.V., Berlin >>>
Jörg Ziercke, Präsident des
Bundeskriminalamtes, Wiesbaden >>>
Henryk M. Broder, Journalist, Berlin >>>
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