„Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“

Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.

 

Hasbara – Die  Formen der Antisemitismuskeulen

Die Israell
obby - jüdische Weltverschwörung + die Weisen von Zion

 

Hier in Deutschland kann man das was wir als extreme Israel-Lobby bezeichnen und in seiner gefährlichen Einseitigkeit kritisieren, am deutlichsten bei den christlichen Fundamentalisten, den Zionistischen Gruppen und bei den Antideutschen erkennen. In einer seiner extremsten Form, wo sich alle diese Kräfte bündeln ist Honestly Concerned  und als Person Henryk M. Broder mit seinem Umfeld zu nennen.
Jeder größere Verband hat selbstverständlich seine Lobby. In den USA, deren Ableger viele deutsche Gruppierungen sind steht man auch selbstverständlich dazu "Israellobby" zu sein, Lobbyarbeit zu betreiben. Hier in Deutschland werden regelmäßig all die die die Lobby Lobby nennen schon allein deswegen als Antisemiten diffamiert und immer hysterischer bekämpft. Um die teilweise wirkungsvolle Lobbyarbeit zu verschleiern unterstellt man völlig zu Unrecht es würde von einer "jüdischen Weltverschwörung" gesprochen.

Da dem Netzwerk das immer weniger abnehmen und die Verbrechen Israel immer deutlicher werden und die Nebelkerzen des Netzwerkes immer durchschaubarer stellt man die, die die Israellobby Lobby nennen neben  die, die die antisemitische Schrift "Die Weisen von Zion" verbreiten.

     Bild Carlos Latuff

 

Dokumentation - Die Antisemitismukeule: "Die Antizionismus ist Antisemitis"

 


Der Generalsekretär des Zentralrat der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer benutzt um Kritiker der israelischen Regierung gesellschaftlich zu ächten fast alles Variationen der Antisemitismuskeule.

Dem Tagesspiegel sagte Generalsekretär Stephan J. Kramer: „Mit ihren Äußerungen und Statements ist Frau Hecht-Galinski nicht zum ersten Mal antizionistisch und antisemitisch.“ Ihre Behauptung einer „jüdischen Weltlobby, die jede Kritik an Israel im Keim erstickt“, bediene „das Vorurteil der jüdischen Weltverschwörung, und das ist Antisemitismus pur“. Es offenbare „eine sehr einseitige Ansicht von Meinungsfreiheit, die vorliegende Frage vor Gericht klären zu lassen“. „Wenn Frau Hecht-Galinski ihre Statements abgeben darf, muss das auch für die Kritik daran gelten“, sagte Kramer. Dabei sei es „völlig nebensächlich, ob sich hier zwei Juden streiten oder nicht“.
PNN online - Alex Feuerherdt

Er vergisst, dass er selbst der Kernmannschaft der Jäger auf Kritiker der israelischen Regierung (Broder, Honestly Concerned, Sacha Stawski, israelische Botschaft (Moor) Feuerherth, Weintahl, Knobloch, Süßkind angehört. Das was man als Israellobby bezeichnen kann.

 

Auch nachfolgend schreibt man über Frau Evelyn Hecht-Galinski:
 

Ihre Behauptung einer „jüdischen Weltlobby, die jede Kritik an Israel im Keim erstickt“, bediene „das Vorurteil der jüdischen Weltverschwörung, und das ist Antisemitismus pur“.  Die Achse des Guten: Alex Feuerherdt: Was ist Antisemitismus?

Dies alles ist doch tausendfach belegt worden und belegbar. Warum versucht man das zu verschleiern wenn nicht um jemanden Antisemitismus zu unterstellen und ihn damit gesellschaftlich aus dem Verkehr zu ziehen?

 

Bei der Jagdaktion gegen Frau Evelyn Hecht-Galinski kann man sehr eindeutig belegen wie gewisse Antisemitismuskeulen von Hand zu Hand wandern. Axel Feuerherdt schreibt:
 
Wie kommt das? Hatte nicht kürzlich erst der Rechtsstreit zwischen Evelyn Hecht-Galinski und Henryk M. Broder zu diesem Thema die Gemüter der BZ-Redakteure und der Leserbriefschreiber erhitzt und letztere zu teils seltsamen Verbal-Angriffen (um es milde auszudrücken) auf Herrn Broder veranlasst, obwohl Frau Hecht-Galinski laut Arbeitsdefinition „Antisemitismus“ der EUMC bzw. FRA (http://www.european-forum-on-antisemitism.org/working-definition-of-antisemitism/deutsch-german/) in der Tat bereits antisemitische Äußerungen von sich gegeben hat?

Um nur ein Beispiel zu nennen: In einem Brief vom 29.04.2008 an Herrn Arendt, den Betreiber des „Palästina Portal“, schrieb Frau Hecht-Galinski u. a. folgende Worte:
„Das sieht man auch an der Unterwanderung der Bundeszentrale für Politische Bildung. Auch dort versuchen schon seit längeren – leider auch mit Erfolg – jüdische Organisationen aus dem In- und Ausland gezielt Einfluss zu nehmen.“

Die o. g. Arbeitsdefinition sagt zu solch einer Äußerung unter o. g. Link:
„Aktuelle Beispiele von Antisemitismus (...) können (…) folgende Verhaltensformen einschließen (…): Falsche, entmenschlichende, dämonisierende oder stereotype Anschuldigungen gegen Juden oder die Macht der Juden als Kollektiv – insbesondere die Mythen über eine jüdische Weltverschwörung oder über die Kontrolle der Medien, Wirtschaft, Regierung oder anderer gesellschaftlicher Institutionen durch die Juden.“ (siehe hierzu auch den Bericht von Alex Feuerherdt „Was ist Antisemitismus?“ im „Tagesspiegel“ vom 03.09.2008, http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Antisemitismus;art15532,2606329)

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Mahmud Ahmadinedjad, Evelyn Hecht-Galinski und Shlomo Sand. Ahmadinedjad ist ein fanatischer Judenhasser und trachtet danach, Israel mittels Atomwaffen auszulöschen. Hecht-Galinski dämonisiert den jüdischen Staat, rückt ihn in die Nähe des NS-Regimes und beklagt die angebliche Allmacht einer pro-israelischen Lobby. Lizas Welt: Am Israel chai!

 

Auch unser vorbestrafter Michael Friedmann meldet sich:
 

Die Behauptung Hecht-Galinskis, dass es eine jüdische Weltlobby gebe, sei ein anti-semitisches Klischee und ein Stereotyp, betonte Friedman: "Selbst wenn ein Jude das behauptet, wird daraus nichts Besseres." Deutschlandradio Kultur - Thema - Michel Friedmann sieht Hecht-Galinski "an der Grenze zur Anti-Zionistin"

Herr Friedmann. Jemanden zu unterstellen, er rede von einer jüdischen Weltlobby ist ein übler Keulenschlag. Davon ab ist es öffentlich sehr gut nachzuvollziehen das die "Israellobby" sehr gut vernetzt ist. Dies hat nichts mit der antisemitischen unterstellenden Behauptung es gäbe eine "jüdische Weltlobby" einen heimliche "jüdische Weltregierung" zu tun.

 

"Erfolgreich spielt" diese Israellobby seit Jahrzehnten mit dem Holocaust und benutzt ihn um Unrecht zu verschleiern, zu verdecken und abzulenken. Dies ist vielfach nachweisbar und hat nichts mit einer jüdischen Weltverschwörung zu tun. Die vorgestellten Aussagen belegen es.

 

Aber immer wieder vermischt man die Begriffe. Hier natürlich wieder Alex Feuerherdt:
 

Wenn europäischen und amerikanischen Politikern vorgehalten wird, sie kuschten vor einer „jüdisch-israelischen Lobby“ und verschwänden hinter den israelischen Medien, dann ist das die Neuformulierung der antisemitischen Behauptung, die Juden beherrschten fremde Staaten und die dortige Presse.  .Lizas Welt: Am Israel chai!

Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Für antideutsche gibt es aber eh wenig Zwischentönen.



Dann reiht sich jemand neues ein und schreibt über das Buch "Die Israellobby" von
John Mearsheimer und Stephen Walt.
Der Theaterleiter des Severins-Burg Theater Gerd Buurmann schreibt in seinem  Theaterblog.
Das alles wird natürlich bei Henryk M. Broder verlinkt:

 

Die Inhaltsangabe zur „Israel Lobby“ trifft übrigens in ihrem Wesen auch auf „Die Protokolle der Weisen von Zion“ (um 1900) zu, einer antisemitischen Schmähschrift, die zur Standartlektüre jedes zünftigen Antisemiten gehört. Allerdings geht dieser Urfaust antisemitschen Gedankenguts noch etwas weiter und macht die Juden für alles Mögliche verantwortlich, zum Beispiel für die Demokratie, den Liberalismus, alle Wirtschaftskrisen, Kriege, Revolutionen und natürlich den Antisemitismus selbst. Da in diesen Protokollen auch behauptet wird, die Juden würden U-Bahn-Stationen finanzieren, um in den Schächten dann Bomben hochgehen lassen zu können, ist dieses Buch natürlich etwas interessanter als „Die Israel Lobby“, wodurch es auch zu erklären ist, dass „Die Protokolle der Weisen von Zion“ als Pro und Contra / Sein oder Nichtsein: Die Auschwitzkeule

Ich vermute, Gerd Buurmann hat nicht viel mehr als die Inhaltsangabe der "Israel Lobby" gelesen. Ansonsten würde er den Unterschied wahrnehmen.

 


Ein Zaubertrick, eine Nebelkerze startet man bei allen Versuchen die Antisemitismuskeule zu schwingen. Man unterstellt einfach etwas. Bei dieser Keulenform zb. wird die "Israellobby" oder "jüdische Lobby zu einer "weltweite jüdische Lobby" erweitert und so als scheinbar antisemitisch festgemacht. So präsentiert ein
Clemens Wergin präsentierte dies unterstellend  am 7.9.2008:

“ Weil es objektiv schwer ist, die verworrenen Äußerungen Hecht-Galinskis über Israel und die weltweite "jüdische Lobby" zu verteidigen, was sie möglicherweise gern täten, betreiben Steinfeld, Bahners und andere das, was man im Englischen "character assassination" nennt.


Wo sind Evelyn Hecht-Galinskis „verworrene Äußerungen“? Sind es nicht eher verworrene Unterstellungen von Broder, Wergin und dem d erkennbaren Netzwerk? Wo
schreibt Evelyn Hecht-Galinski  z.B. von der „weltweit jüdischen Lobby“? Ganz korrekt bezieht sie sich auf ihre Erlebnisse mit der „Israellobby“ oder mag sie gesagt haben "jüdische Lobby" in Deutschland. Diese besteht übrigens nur zu einem kleinen Teil aus „Juden“ von einer „weltweit jüdischen Lobby“ hat sie nie gesprochen. Der größere Teil dieser falschen Freunde Israels sind übrigens durchgeknallte christliche Fundamentalisten und Antideutsche und Vertreter eines realen rassistischen Zionismus. Tausende von Verbände und Organisationen arbeiten übrigens bei der zunehmenden Globalisierung sinnvoll zusammen. Dies als solches zu benennen entspricht der Realität und kann auch nicht als rassistisch bezeichnet werden.

 

Eine Kersten Knipp wiederholt das Spiel des Netzwerkes und schreibt, spricht in Deutschlandfunk:
 

"Wohl aber sprach sie von einer "jüdisch-israelischen Lobby", der sich Politiker und Medien weltweit beugen würden. Tatsächlich gehören solche Sätze zum zentralen Inventar des klassischen Antisemitismus, greifen den alten Topos der jüdischen Weltverschwörung auf, der nun auf die Gegenwart bezogen wird." Deutschlandfunk - Kultur heute - Denkverbot durch Antisemitismus-Vorwurf?

 

 

In das gleiche Horn bläst die Neuendeckung des Netzwerkes Gerd Burmann und bringt sogar die "Weisen von Zion" ins Spiel (Broder veröffentlichte es am 18.10.08 in der Achse.)

  „Bleibt nur die Frage, wer schwingt sie eingentlich, diese Auschwitzkeule? Blöde Frage. Die Antwort haben uns doch schon „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gegeben. Der Jude natürlich.“

Natürlich gibt es wirklichen Antisemitismus, wie es in diesem Netzwerk einen vielfach ausgeprägten Rassismus gibt. Entsprechend haben auch Rassisten, die „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gefälscht und herausgegeben. Was das mit den kritischen Freunden Israels zu tun hat wen die über die nachvollziehbaren Organisationsformen der "Israellobby" spricht, warum Buurmann diese Verbindungen herstellt, hat doch wohl nur etwas mit einem anderen, oft geübten Zaubertrick des Netzwerkes, wie verwandle ich legitime Kritik in Antisemitismus, zu tun.

 

 

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