WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"


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NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER

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Kommentare zu einem Interview des Wochenmagazins "Tacheles"
mit Henryk  M. Broder

 

Konrad Betz  

Wer ist Broder - höre ich mich fragen, als ich das Interview gelesen habe. Broder erscheint mir paralysiert, konsterniert. Die sich selbst behauptende Kraft seiner Wortgewalten durfte für einen Moment innehalten - und der Blick des Lesers erahnt den Menschen, Broder - ... ein Kind seiner Gedanken, ein Zeugnis von Liebe und tiefen Gefühlen - und Realitäten, die sich abzeichnen, während die feinen Tropfen des Nebels ein Stück weit die Sicht freigeben. Irgendwie erinnert er mich an Johannes B. Kerner, er wirkt klein, trotzig, gar nicht so, wie man ihn ansonsten und aus der von ihm durch die Kraft der Worte erschaffenen Betrachterperspektive erkennt.

 Der interessanteste Satz in dem Interview ist:

"Ja. Ich glaube, dass aus allem, was ich von diesen Leuten lese, eine wahnsinnige Angst spricht."

 Broder beschreibt, was er sieht, was er selber fühlt. Broder hat Angst.

 "Da kämpfen ein paar Leute aus tiefer Angst ums eigene Überleben – was legitim ist."

 Broder legitimiert sich selbst und sein Tun und seine Gedanken.

 Zweifel? Ja, zweifeln soll man - und darum lese ich weiter.

 "Wenn der Ernstfall eintritt, werde ich – leider – mit diesen jüdischen Antisemiten im selben Zug sitzen. Das einzige, was uns unterscheiden wird: Es kann sein, dass ich einen Stehplatz haben werde und sie einen Fensterplatz. Aber sie werden im selben Zug sein, es wird ihnen nichts nützen."

 Was sind das für Gedanken? Er sieht und ahnt Schlimmes, er will nicht, er wehrt sich, er weigert sich, aber das Boot, in das er steigen muss, hat er klar vor Augen.

 Hochinteressant ist, dass er den von ihm als Antisemiten bezeichneten Juden besondere Erkenntnisfähigkeit zuschreibt:

 "Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass ihre Existenz als Juden gefährdet ist."

 wieso verweist er dabei auf die angeblichen Antisemiten?

 "mental merke ich, dass es plötzlich viele Leute für möglich halten, dass Israel diesen Konflikt nicht überlebt."

 Warum schreibt er seine eigenen Gedanken anderen zu? Man spürt Angst und Verzweiflung in Broders Worten, Gedanken und Reaktionen und bekommt geradezu Mitleid mit ihm. Aber ich glaube, dass genau das das Allerletzte ist, was Broder erheischen will. Broder trotzt wie ein Kind gegen das, was er spürt und was er erahnt - ohne erkennen zu wollen, was ihn bewegt. Er schiebt seine Intentionen, die sein Ich zu gefährden drohen, anderen zu - und hat Furcht zu denken, was er längst erkannt hat.

 Tja, irgendwie tut mir Broder leid, weil: Israel, seine große Liebe, steht an einem Scheidepunkt zwischen Unglück und Untergang oder ewig erscheinendem Zwist und Hadern mit sich selbst. Vielleicht hat er, wie viele Menschen, die Israel lieben, Angst, Erkenntnisse über seine Gefühle zu stellen. Als nüchterner Rationalist  - und Broder ist fähig dazu - würde er vielleicht einfach nur weinen über einen verlorenen Traum. Aber ihm fehlt die Distanz, die einst Leibowitz hatte - der große Denker Leibowitz, der das Glück hatte, sein Leben vor dem großen Desaster, was er vorhergesehen hat, in Frieden beenden zu dürfen:

 "Es gibt überhaupt nur zwei Möglichkeiten. Die eine ist Krieg auf Leben und Tod, im vollen Sinne des Wortes, wobei Israel ein faschistischer Staat werden wird. Die andere Möglichkeit, die einzige, die diesen Krieg vermeiden helfen kann, ist die Teilung des Landes. Eine solche Teilung wäre sehr schmerzhaft für beide Parteien. Beide Völker würden ihren Staat haben und ihre nationale Unabhängigkeit, aber keines von den zweien im Rahmen des ganzen Landes."

[...]

"Es gibt auch Koexistenz ohne nachbarliche Liebe und ohne Freundschaft. Sie könnte die Lösung des Problems hier sein. Aber wenn die Großmächte nicht intervenieren und keine Übereinkunft zwischen dem Staat Israel und der PLO zustande kommt, dann steuern wir auf eine Katastrophe zu. Diese Erkenntnis wird heute schon von sehr vielen geteilt, die aber noch keine organisierte politische Kraft darstellen und keine Macht haben.
Das sind die zwei Möglichkeiten. Ich wiederhole: Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht!"

[...]

"Seit dem Sechstagekrieg ist der Staat Israel ein Machtapparat, ein jüdischer Machtapparat zur Beherrschung eines anderen Volkes.
Deswegen sage ich es in schärfster Form: Dieser glorreiche Sieg war das historische Unglück des Staates Israel. Im Jahre des "Völkerfrühlings", 1848, warnte Franz Grillparzer vor dem Weg, der "von der Humanität durch die Nationalität zur Bestialität führt". Im zwanzigsten Jahrhundert ist das deutsche Volk diesen Weg tatsächlich bis zum Ende gegangen. Wir haben diesen Weg nach dem Sechstagekrieg betreten. Es kommt darauf an, diesen Gang zu beenden."

 

Broder sollte das lesen. Broder - er kann das verstehen. Man muss nicht als kleiner Junge alt werden und sein Leben lang der Vernunft trotzen - und: Man muss nicht ständig anderen die Schuld für das eigene Zerwürfnis in die Schuhe schieben. Vor allem dann nicht, wenn es nichts bringt. Gar nichts. Aber es ist sein Leben. Was würde mit ihm geschehen, wenn er die Scheu vor dem Abgrund  verliert und weiterdenkt? 

 

Nun, ich befürchte, er würde sich selber und all das, was ihn in seinem Innersten ausmacht, verlieren. Und darum traue ich mich gar nicht, Broder zum Springen zu ermuntern. Was, wenn er die Landung verpaßt? Und doch - auch Broder kann sich nicht vor Erkenntnissen, die sich tief in ihm manifestieren, schützen. Diese Erkenntnisse sind ein Teil von ihm, sie sind Broder.

 

... bleibt die Frage, ob es ihm und der Heimat seiner Sehnsucht und Liebe noch etwas nützen wird, wenn er heute noch das, was Leibowitz sagte, als Realität begreift. Die Zeichen stehen auf Sturm, die Aussicht auf Besserung wird im zum Sommerregen verklärten Hagel der von jedem Hinterhofbastler herzustellenden Raketen zu einer Farce - und sowohl Broder als auch die Mahner der Gegenwart oder der Vergangenheit können das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, um einen Neubeginn zu wagen.

 

 Es ist eine Tragik in Dimensionen, die nicht nur Broder, sondern auch die Welt noch nicht in all ihrer Weite erfasst hat. Doch vielleicht schafft Broder noch den Sprung - und findet auf neue Situationen neue Antworten. Warum nicht? Broder ist einzig, nie artig, und er muss  - und kann - sich nur sich selber stellen.

 

Go, Broder!

Konrad Betz   Radevormwald, 15.07.2006

Hinweis: Der Text darf beim Zitieren nur als Ganzes kopiert werden! 

 

Lese auch:

Kommentare zu einem Interview des Wochenmagazins "Tacheles" mit Henryk Broder: «Wir sind alle traumatisiert» - Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen.

Dazu Thomas Immanuel Steinberg - Der antisemitische Popanz - Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: „Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“

 Dazu Anis Hamadeh: -Tachles, das jüdische Wochenmagazin (Schweiz), «Wir sind alle traumatisiert». Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen.

Dazu Erhard Arendt: Ein Staat, der auf "jüdischen Werten" gegründet wird, ist schon dadurch rassistisch, weil er alle anderen Nicht-Juden diskriminieren muss, was ja auch in Israel geschieht. mehr >>>

 

"Unser Netzwerkfreund" Henryk Modest Broder (HMB) liefert in dem Interview mit der schweizerischen Website "tachles" anscheinend sein eigenes Psychogramm ab. Das Psycho-Duo Chomsky und Finkelstein, das HMB auszumachen scheint, sollte zum Trio mit Broder erweitert werden.

Broder  bedient die gleichen Klischees von jüdischen Selbsthasser, die die zionistische Propaganda verbreitet. Ich habe noch nie einen "Antizionisten" kennen gelernt, der Antisemit war.

Wäre es nicht eine so ernsthafte,  diffamierende Feststellung, die das Honestly Concerned Klischee. "Natürlich kann man Israel kritisieren, aber....." noch unmissverständlicher darstellt, könnte man darüber hinweggehen.

Dieses Hirngespinst scheint es nur in Broders zionistischer Gedankenwelt zu geben. Jüdischer Selbsthass ist ein pathologische Kategorie, also nichts für eine seriöse Debatte.

Auch so kann man (in Netzwerkart) versuchen die jüdischen Kritiker, die das richtige aus der Vergangenheit gelernt haben, zu erledigen. So kann man deren berechtigte Kritik aus dem Weg gehen, es könnte  ja das eigenen oder das Weltbild anderer sich verändern müssen......

Wenn man gerecht ist, die Scheuklappen absetzt und ehrlich ist, muss man feststellen, der Zionismus ist die jüdische Form des Nationalismus. Ein Staat, der auf "jüdischen Werten" gegründet wird, ist schon dadurch rassistisch, weil er alle anderen Nicht-Juden diskriminieren muss, was ja auch in Israel geschieht.  Um nicht den "falschen" eine "Freude" zu machen: Selbstverständlich hat das nichts mit dem Existenzrecht Israels zu tun. Aber, eine demokratische Gesellschaft schließt Rassismus aus.

Broder teilt wohl seine Phobie mit seinen antideutschen Netzwerkfreunden, die teilweise als nichtjüdische Deutsche und fundamentalistische Christen eine besondere Art von Rassismus zeigen. In der, nur  ihnen eigenen Variante sind sie fast extremer als HMB. Broder sollte sich in acht vor den antisemitischen Philosemiten nehmen. Ich hätte ihn für intelligenter gehalten.

Wie abgedreht alles ist, zeigt seine Unterstellung gegenüber seinen eingebildeten "jüdischen Antisemiten". So lieferten sie Argumente gegen Israel, um zu zeigen, "dass sie schon auf der richtigen Seite sind". Sie haben einfach nicht die falschen Lehrer gehabt und das was zum Holocaust führte nicht nur auf die Juden begrenzt. Täter gibt es überall.   Dass er dabei Abi Melzer und Hajo Meyer (den er hemmungslos einen  Berufsüberlebenden nennt) nicht auslässt überrascht nicht. Dass er sich auf Lasters Rubrik "Hall of Fame" bezieht, in die gewissen so genannte selbsthassende Juden gehörten, zeigt einen intellektuellen Tiefflug.  Wer die mehr als fragwürdigen Ansichten der Antideutschen, der christlichen Fundamentalisten eines gewissen Laster, oder eine "Chefredakteurs" von HC teilt, benimmt sich wie der HMB Hamster im Laufrad, er bewegt sich scheinbar und doch  nicht weiter. Schade um das vergeudete Talent im Kampf für eine friedliche Gesellschaft.  E. Arendt

 

Lese auch:

Dazu Konrad Betz: "Broder beschreibt, was er sieht, was er selber fühlt. Broder hat Angst."

 Der antisemitische Popanz - Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: „Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“ - Thomas Immanuel Steinberg

Dazu Anis Hamadeh: -Tachles, das jüdische Wochenmagazin (Schweiz), «Wir sind alle traumatisiert». Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen.

 


 

Zu: „wir sind alle traumatisiert“ - Ruth Asfour

 

Herr Broder kann wirklich stolz sein, dass er so wichtig genommen wird.

Denn was wir täglich in den Medien und von unseren Politikern (bis auf wenige Ausnahmen am linken Rand) hören, sehen oder lesen entspringt seiner und seiner Anhänger  Denkmaschine (think-tank).

 

Sogar – und da wird er besonders stolz sein – unsere Bundeskanzlerin übernimmt bereitwillig seine Diktion und mit ihr unsere Regierung – mit Ausnahme der Linksfraktion.

Für die meistgelesene Zeitung Deutschlands, die „Bild“, sind Herr Broder und seine Freunde unentbehrlich. Doch auch die anspruchvollen Zeitungen gehorchen dem Diktat dieser Leute. Auch durch Verschweigen von Fakten.  Wie käme es sonst, dass man die Feuilletons vergeblich durchforstet nach Buch-Rezensionen oder Interviews, Redebeiträgen,  der von Herrn Broder Stigmatisierten ?  (Die „jungewelt“ und der „Freitag“ sind da eine rühmliche Ausnahme).

 Das Fernsehen oder das Radio - von vereinzelten Sendungen zu später Stunde, wenn die meisten Menschen schon schlafen, abgesehen, haben von Leuten wie Herr Broder wenig zu fürchten. Sie sind konform, d.h. sie verkünden: Hamas gleich Terror-Organisation, Palästinenser gleich Terroristen und Israel ist von der „Auslöschung“ bedroht, deshalb muß es Atomwaffen haben und Uboote geliefert bekommen, die teilweise von Deutschlands Steuerzahlern bezahlt werden und die ganze Welt soll die den Terror liebenden und Hamas wählenden Palästinenser verhungern lassen. Arafat war kein Verhandlungspartner – trotz FriedensNobelpreis war er „irrelevant“, Abbas kein ernstzunehmender Verhandlungspartner und der gemäßigte und demokratisch gewählte Haniye von der Hamas erst recht nicht. „ Mit Terroristen verhandeln wir nicht ! “ Israel hat vergessen, dass seine Staatsgründung teilweise durch Terrorakte ermöglicht, bzw. beschleunigt wurde.

 

Durch diese Verweigerungshaltung riskiert es Israel die Welt in Brand zu setzen.

 Gush Shalom und die anderen  Friedensleute - einschließlich mehrerer kritischer Professoren in Israel  - haben es klar erkannt. In einer ihrer Anzeigen in Haaretz und bei ihren wöchentlichen Demonstrationen in Tel Aviv rufen sie ihre Regierung auf, zu verhandeln und nicht zu töten und zu zerstören :

„Am Anfang war die demokratische Wahl der Hamas, dann kam die Aushungerung des palästinensischen Volkes durch den Boykott und überdies kaum ein Tag ohne Tötungen, - manchmal ganze Familien -  dann die Qassams, der entführte Soldat, Einmarsch in Gaza, statt wie angeboten wurde, von den 10.000 Gefangenen wenigstens die Frauen und Kinder im Austausch freizulassen, die Zerstörung der Infrastruktur, die Palästinenser hungern nicht nur, sie haben auch kaum mehr zu trinken, die Hizbollah, darob erzürnt, sendet Raketen über die Nordgrenze Israels, später weit reichende Raketen nach Haifa, Nazareth, mindestens 8 Tote, 2 verschleppte Soldaten, daraufhin Beginn der Zerstörung der Infrastruktur des Libanon, mehr als 60 Tote.“

 

Ist soviel Zerstörung, sind so viele Tote,  besser als Verhandlungen Herr Olmert , Herr Broder ?

Auf dem G8 Gipfel stimmte man – fast einmütig – und natürlich auch unsere Bundeskanzlerin - für das

Selbstverteidigungsrecht Israels ! Ist das die Stimme der Vernunft – sich blindwütig gegen Raketen zu verteidigen, die man selbst herausgefordert hat ? Höre Israel, willst du denn den Frieden nicht, nach dem sich beide Völker so sehr sehnen, den deine Friedensgruppen propagieren ?

 

Ruth Asfour

 

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