WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"


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NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER

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Thomas Immanuel Steinberg
Geltung durch getarnte Anpassung

Was treibt einen Claudio Casula bei Spirit of Entebbe zu einer Äußerung wie der vom 11. März 2008 unter der Überschrift „Terror zum Wohlfühlen“? (1)

Wer bei den Herrschenden etwas gelten will, muß sich anpassen. Wer viel bei ihnen gelten will, muß außerdem den Rebellen spielen und den Tugendbold – fürs Volk. Joseph Fischer hatte den Dreh am besten raus. Als Abgeordneter in Turnschuhen mimte er den Nonkonformisten, als Verhinderer eines zweiten Auschwitz verlieh er der Zerschlagung Jugoslawiens die höchste Weihe.

Seine Epigonen, die Antideutschen auf Broders Achse des Guten, bei Claudio Casulas Spirit of Entebbe und auf Dutzenden weiterer Internetseiten führen sich als Beschützer der Juden und des ganzen Westens auf: Die islamische Gefahr gelte es zu bannen. Der deutsche Mainstream sei antiamerikanisch und antijüdisch, sie aber würden tapfer dagegen anschwimmen. Wie Fischer, so ebnen seine Jünger den Truppen der Herrschenden den Weg in den Balkan, nach Afghanistan und in die Ölregionen.

Auch propagieren längst alle Medien mit Massenpublikum die deutsche Kriegspolitik, von den Fernsehanstalten über Spiegel und Springer bis zur Süddeutschen. Die Antideutschen plappern nach, doch mehr noch, fühlen vor, was wohl die Kriegsmaschine am besten ölt.

Palästinenser bringen Siedler um? Mord sei das, feiger Mord an Zivilisten. Kein Antideutscher verschwendet einen Gedanken darauf, daß zum Beispiel jeder US-Ameriker Eindringlinge in sein Grundstück, auch zufällige, ungestraft niederstrecken darf. Palästinenser aber, die bewaffnet jüdisch-israelische Landräuber und Belagerer bekämpfen, seien Mörder, so die Antideutschen. Massenpresse wie Antideutsche haben einhellig unter den Teppich gekehrt, daß die israelischen Verteidigungskräfte kürzlich 130 Palästinenser umgebracht haben. Laut Ha’aretz fand selbst der israelische Botschafter in Deutschland merkwürdig, daß er bei einem Gepräch mit acht Chefreportern des Bayerischen Rundfunks darauf nicht einmal angesprochen wurde. (2)

Die Antideutschen, so kriegerisch sie auch marschieren, haben Turnschuhe an. Das Volk sei judäophob wie eh, sie aber würden, israelische Fahnen schwenkend, die Juden schützen. Tatsächlich will die große Mehrheit in Deutschland keinen Krieg, nirgends. Trotz Medienbeschuß von allen Seiten ahnen oder wissen viele, daß in Israel und den USA, in Großbritannien und Deutschland Kriegsverbrecher an der Regierung sind. Die antideutschen Fahnenschwinger rebellieren, und zwar gegen Ahnung und Wissen der Bevölkerung. Doch sie selbst ahnen oder wissen sich eins mit den Herrschenden.

Auf Broders Kriegstreiberachse schreiben Leute gratis, die ihr Honorar von Springer und Spiegel beziehen. Das Establishment revanchiert sich für die unbezahlte Mehrarbeit, indem es die Lohnschreiber zu Querköpfen adelt. Sie bekommen Preise im Namen echter, aber lange toter Kritiker und Moralisten – auf der großen Schaubühne. Die weniger erfolgreichen Blogger eifern den Broderlinern nach. Sie sammeln die abstrusesten Geschichten über Muslime, sie diffamieren Friedensfreunde, sie übertreffen Broders Fäkalinjurien – kurz: Sie geben sich rebellisch für die gute Sache des Imperiums in der Hoffnung auf Geltung.

T:I:S, Damaskus, 12. März 2008

(1) http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/03/11/terror-zum-wohlfuhlen/

(2) http://www.haaretz.com/hasen/spages/962373.html
 

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