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Protest gegen die Beteiligung
Henryk M. Broders am ELS-Forum
in Zürich und gegen die
Ausladung von Felicia Langer
XIII. Else-Lasker-Schüler-Forum in
Zürich -
26. – 29.Oktober
2006
Schirmherr:
Bundespräsident Moritz
Leuenberger -
Partner in Zürich:
Schauspielhaus, Literaturhaus,
Hochschule f. Musik u. Theater,
Literargymnasium Rämibühl u.
Israelitische Cultusgemeinde
Zürich
29. Oktober
in Zürich -
Podiumsdiskussion:
"Die ewige Lust an den Tätern- von der Schwierigkeit, den Opfern ihr
Überleben zu sichern."
|
|
Wir protestieren
gegen die
Beteiligung
des
Publizisten Henryk
M. Broder an
einer
Podiumsdiskussion
im Rahmen
des
Else-Lasker-Schüler-Forums
in Zürich am
29. Oktober
2006 unter
dem Titel:
"Die
ewige Lust
an den
Tätern"
(http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf)
und gegen
die
Ausladung
der
bekannten
israelischen
Menschenrechtlerin
Felicia
Langer.
Die jüdische
Lyrikerin
Else
Lasker-Schüler
trat - wie
ihr Freund,
der
Philosoph
Martin Buber
- für die
Versöhnung
zwischen
Juden/Jüdinnen
und
AraberInnen
ein. Broder
hingegen
macht genau
das
Gegenteil:
Der Gedanke
der
Versöhnung
und einer
Verständigung
zwischen den
Kulturen ist
ihm fremd,
denn er
attackiert
und
diffamiert
in vulgärem
Ton
AraberInnen, MuslimInnen
und
Friedensbewegte,
was man auf
seiner
website
unschwer
feststellen
kann (http://www.henryk-broder.de oder
http://www.achgut.de). Manche sehen ihn
als
Stichwortgeber
für
Rechtsradikale,
http://www.taz.de/pt/2006/10/07/a0142.1/text, was seine
Äußerungen
gegen den
Islam
betrifft.
Aus diesen
Gründen ist
Broder auf
einer
Gedenkveranstaltung
für eine
friedliebende
Lyrikerin
völlig fehl
am Platze.
Mit ihrem
Engagement
für
Versöhnung
und
Verständigung
steht die
mit dem
alternativen
Nobelpreis
ausgezeichnete
Felicia
Langer der
verstorbenen
Lyrikerin
geistig
näher als
Broder.
Dass
ausgerechnet
Felicia
Langer wegen
vorgeblicher
finanzieller
Schwierigkeiten
ausgeladen
wurde, ist
sehr
bedenklich.
Denn dass es
nicht allein
finanzielle
Gründe sein
können,
zeigt die
Tatsache,
dass das
Angebot
Evelyn
Hecht-Galinskis
und ihres
Mannes, den
Auftritt
Langers zu
finanzieren,
von Hajo
Jahn, dem
Vorsitzenden
der
Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
und
Organisator
der
Veranstaltung,
abgelehnt
wurde.
Stattdessen wurde
Broder
eingeladen.
Jahn
verteidigt
auf erste
Proteste die
Teilnahme
Broders mit
Rosa
Luxemburgs
Leitsatz
«Freiheit
ist immer
die Freiheit
des
Andersdenkenden».
Allerdings
sind wir der
Meinung,
dass nicht
Broders
Meinungsäusserungsfreiheit
zur Debatte
steht, denn
ihm als
einem „der
bekanntesten
jüdischen
Publizisten
im
deutschsprachigen
Raum“ (Jahn)
wird genug
Raum
gegeben,
sein
Gedankengut
zu
verbreiten.
Tatsache ist
jedoch, dass
Felicia
Langer und
vielen
anderen
FriedensaktivistInnen
diese
„Freiheit
der
Andersdenkenden“
zunehmend
verwehrt
wird. Und
nun soll
Broder auf
einer
Gedenkveranstaltung
für eine
friedliebende
Frau ein
Forum für
seine
zynische
„Lust an den
Tätern“
bekommen:
(...)
Selbst der
Titel der
Podiumsdiskussion
scheint auf
Broder
zugeschneidert.
Ursprünglich
ging es um
den
Umgang mit
Exilanten
gestern und
heute
und nicht um
die
ewige Lust an den
Tätern.
Es ist
offensichtlich, dass
die
Einladung
Broders und
die
Ausladung
Langers mit
politischen
Forderungen
von einer
oder
mehreren
unterstützenden
Organisation/en
zu tun
haben.
So oder so
hat der
ganze
Vorgang
weder mit
Meinungsfreiheit
noch mit
Else
Lasker-Schüler
zu tun.
Im Sinne des
geistigen
Vermächtnisses
von Else
Lasker-Schüler
fordern wir
deshalb,
dass Felicia
Langer
wieder ein-
und Henryk
M. Broder
ausgeladen
wird.
Friedensfreunde
und
insbesondere
Kulturschaffende
sind
aufgerufen,
den
beiliegenden
Protest zu
unterschreiben
und zu
verbreiten.
Bitte senden Sie Ihre Unterschrift mit Namen,
Beruf/Organisation,
Wohnort und
Bemerkungen
an:
art@arendt-erhard.de
Betreff: Protest gegen Broder
Liste der
Unterzeichner
1 |
2 |
|
1 |
|
|
2 |
Erhard
Arendt
-
"Das
Palästina
Portal"
-
Dortmund |
|
3 |
Samir Awad,
Journalist, Berlin
Meine Damen und Herrn, Ich finde NICHT GUT das
Sie Frau Felicia
Langer Ausgeladen
haben. Frau Langer
kann wie KEIN andere
Israelin über die
Unmenschliche
Politik Israels
reden und
gleichzeitig Frau
Langer ist
Botschafterin der
Versöhnung zwischen
Araber und Israelis.
Schade das Sie eine
gute Chance verpasst
Frau Langer zuhören.
Samir Awad
Journalist Berlin
|
|
4 |
|
|
5 |
Dipl.-Theol.
Winfried Belz,
Kath.Klinikseelsorge Kopfklinik,
Heidelberg
Lieber Herr Arendt, ich unterstütze Ihre Forderung,
Felicia Langer wieder einzuladen
und Henrik Broder wieder
auszuladen! Herzlichen Dank für
diese Solidaritätsaktion.
|
|
6 |
Hanna Braun,
retired
teacher; former Israeli
citizen,
London, England
|
|
7 |
Shraga Elam, Israelischer Friedensaktivist,
Recherchierjournalist,
Buchautor
und
Israelischer
Journalist
und
Träger
des
australischen
Gold Walkley
Award
für
ausgezeichneten
Journalismus
2004
-
Zürich/Schweiz |
|
8 |
Armin
Fiand - Rechtsanwalt -
22399 Hamburg
|
|
9 |
Anis
Hamadeh, Journalist +
Künstler - "anis
online" |
|
10 |
Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell |
|
11 |
Benjamin Hecht,
Malsburg-Marzell
|
|
12 |
Werner Hörtner, Journalist,
A-1060 Wien
Ich unterzeichne den Aufruf gegen die Ausladung von
Felicia Langer. Ich habe sie bei
mehreren Wien-Besuchen als eine
engagierte Friedensaktivistin
und als eine wichtige Stimme der
Vernunft kennen und schätzen
gelernt und kann in dieser
Ausladung leider nichts anderes
als eine politisch motivierte
Handlung erkennen. Mit
freundlichen Grüßen Werner
Hörtner |
|
13 |
Annette Klepzig,
Leimen
Henryk M. Broder anstatt Felicia Langer ! Das
alleine ist schon absurd und
zeigt überdeutlich die
Geisteshaltung der
Veranstalter. Auch der
Themenaustausch zeigt
Unversöhnlichkeit und
Radikalität - und das ganz
bestimmt nicht im Sinne von
Else-Lasker-Schüler
|
|
14 |
Tanja
Krienen,
Journalistin und
Autorin,
Onil (Comunidad Valencia)
Ich protestiere
gegen die Teilnahme
Henryk M. Broders
an der Veranstaltung der
Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
in Zürich
|
|
15 |
Necati
Mert, Dipl.
Volkswirt/Publizist -
Saarbrücken - Zeitschrift DIE
BRÜCKE – Forum für
antirassistische Politik und
Kultur
Hiermit schließe
ich mich dem Protest an gegen
die Teilnahme von Henryk M.
Broder an einer
Podiumsdiskussion im Rahmen des
Else-Lasker-Schüler-Forums in
Zürich am 29. Oktober 2006 unter
dem Titel: "Die ewige Lust an
den Tätern" (http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf)
und gegen die Ausladung
derbekannten israelischen
Menschenrechtlerin Felicia
Langer. |
|
16 |
Nancy du Plessis, Berlin
Viel lieber Felicia Langer als Henryk Broder am EKS
Forum in Zürich--er verdient das
nicht, aber sie! Nancy du
Plessis Berlin |
|
17 |
Ellen Rohlfs,
Gush Shalom
-
Leer
Ich möchte gern den Aufruf
gegen die Teilnahme von Broder
als Referenten am Forum der
else-Lasker-schüler-gedenkfeier
mit unterschreiben. Broder hat
sich nicht der Versöhnungsarbeit
verpflichtet – man hört nur
Diffamierungen, Hassreden von
seiner Seite gegenüber denen,
die nicht in seine
Vorstellungswelt wie
Menschenrechtler,
Friedensaktivisten, Menschen
arabischer Herkunft, Menschen,
die die Wahrheit über die
Situation in Israel-Palästina
sagen, passen. Es ist
unglaublich, dass die Trägerin
des Alternativennobelpreises
Felicia Langer ausgeladen wurde,
deren Menschenrechtsarbeit auf
Versöhnung ausgerichtet ist – im
Sinne der Lyrikerin Else
Lasker-Schüler. |
|
18 |
Ingrid Rumpf , 1. Vors.,
Pfullingen -
"Flüchtlingskinder im Libanon e.V."
Als Verein "Flüchtlingskinder im Libanon e.V.",
dessen Schirmfrau Felicia Langer
ist, schließen wir uns der
Petition an. Felicia Langer ist
eine von denjenigen, die an
erster Stelle dazu beitragen,
"den Opfern ihr Überleben zu
sichern". Es ist ein
aberwitziger Trugschluss, zu
glauben, dass Besatzung,
Unterdrückung und Krieg
langfristig das Überleben des
Staates Israel sichern würden.
Vielmehr ist allein die
Umsetzung von Völkrerecht und
Menschenrechten der Schlüssel
dazu. Für diese Botschaft steht
Felicia Langer. Sie wäre
deshalb, im Gegensatz zu Henryk
Broder, ein Gewinn für das
Podium gewesen. Ingrid Rumpf
|
|
19 |
Günter
Schenk
- "collectif judéo-arabe et citoyen pour la
paix"
Beinheim/Frankreich
-
Kommentar
|
|
20 |
Michael
Schiffmann,
Dozent,
Übersetzer,
Herausgeber und
Autor
(zuletzt
des
Buches
Wettlauf
gegen
den
Tod.
Mumia
Abu-Jamal:
ein
schwarzer
Revolutionär
im
weißen
Amerika),
Heidelberg.
Ein
unerhörter
Vorgang.
Henryk
Broder,
dem
zusammen
mit
Talent
und
Sensibilität
leider
auch
jegliche
Art
von
moralischem
Kompass
abhanden
gekommen
ist,
hat
auf
einer
Veranstaltung
zu
Ehren
dieser
Dichterin
absolut
nichts
verloren.
Solange
er seine
hämetriefenden
Zynismen
in
so
bekanntermaßen
marginalen
Organen
wie
dem
Spiegel
absondern
kann,
scheint
mir
sein
jederzeit
zu
verteidigendes
Recht
auf
Meinungsfreiheit
nicht
berührt. |
|
21 |
Heidrun Singer, Klinikpfarrsekretärin
Durch diese Veränderung wird die Veranstaltung
total auf den Kopf gestellt und
läuft dem, was ursprünglich
geplant war in meinen Augen
zuwider. |
|
22 |
Manfred Spies, Aktionskünstler - Düsseldorf
Ich
schließe
mich
dem
Protest
gegen
die
angeblich
aus
finanziellen
Gründen
ausgesprochene
Ausladung
von
Felicia
Langer
an.
Was
die
Argumentation
für
die
Einladung
von
Herrn
Broder
angeht
(es
wurde
das
Zitat
von
Rosa
Luxemburg
bemüht,
"Freiheit
ist
immer
die
Freiheit
des
Andersdenkenden"),
so
hätte
man
das
lächerliche
Kostenargument
und
das
Andersdenken
mit
einer
Regieklappe
schlagen
können:
Warum
läd
der
Veranstalter
Hajo
Jahn
nicht
den
Rechtsextremen
Roger
Wüthrich
aus
Worblaufen
/
Schweiz
ein.
Da
spart
man
Kosten
und
hat
einen
total
Andersdenkenden:
Das
große
Vorbild
von
Herrn
Wüthrich
ist
der
verbale
Nazi-Wüterich
Joseph
Goebbels.
Die
westliche
Welt
mit
ihren
vergangenen
Dichtern
und
Denkern
verkommt
zu
einem
Okzident
der
Deppen
und
Dödeln.
mehr
|
|
23 |
Khalid
Tatour,
71111Waldenbuch |
|
24 |
Willy H. Wahl, 8006 Zuerich
Ich protestiere vehement gegen die Beteiligung des unsaeglichen Publizisten Henryk M. Broder an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Else-Lasker-Schüler-Forums in Zürich am 29. Oktober 2006 unter dem Titel: "Die ewige Lust an den Tätern" (http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf) und gegen die Ausladung der bekannten israelischen Menschenrechtlerin Felicia Langer.
|
|
25 |
Silvia
Schüler,
68542
Heddesheim
Frau Langer ist eine engagierte Frau die sagt
was
sie
denkt
und
meint.
Sicher
ist
sie
für
viele
eine
sehr
unbequeme
Person.
Die
Einladung
des
Herrn
Broders
und
die
Ausladung
von
Frau
Langer
sprechen
für
sich
und
jeder
weiterer
Kommentar
erübrigt
sich.
|
|
26 |
Peter Grohmann, Herausgeber von ""Auf den Spuren vergessener
Nachbarn",
70182
Stuttgart
|
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27 |
Dr.
Hans
Haußmann,
Universitätsprofessor
a.D.,
Wolfschlugen
wer heute noch nicht begriffen hat, dass Israel
eine
Politik
des
Unrechts
betreibt
und
Kriegsverbrechen
begeht,
dem
kann
man
nicht
mehr
helfen.
Herrn
Broder
kenne
ich
nicht,
wohl
aber
Frau
Langer.
Frau
Langer
setzt
sich
für
Frieden
und
Gerechtigkeit
und
die
Menschenrechte
ein
und
wenn
Israel
nicht
bald
auf
sie
und
Gleichgesinnte
hört,
dann
sehe
ich
schwarz
für
die
Zukunft
des
Staates
Israel.
Es
wäre
also
sinnvoll,
sie
zu
Wort
kommen
zu
lassen.
Aber
Israel
ist
halsstarrig,
seit
Jahrtausenden,
und
geht
somit
womöglich
seiner
nächsten
Katastrophe
entgegen. |
|
28 |
Claudia
Karas
-
Franfurt
Kommentar
|
|
29 |
|
|
30 |
Frank Skischus, Kasseler Friedensforum, Deutschland
Ich unterstütze Ihre Forderung, zum Else-Lasker-Schüler-Forum
Felicia
Langer
wieder
einzuladen
und
auf
Herrn
Broder
zu
verzichten.
Felicia
Langer
ist
uns
hier
von
vielen
Veranstaltungen
her
bekannt,
zu
denen
wir
sie
eingeladen
haben.
Sie
ist
glaubwürdig
und
überzeugend.
Sie
steht
mit
ihrer
Biografie
für
ein
zukunftsfähiges
und
friedliches
zusammenleben
im
Nahen
Osten. |
|
31 |
Gabriele Al Dahouk, 73230 Kirchheim |
|
32 |
Eberhard Buddee, Stadtrat, SPD Pfullingen
Sehr geehrte Damen und Herren,ich schließe mich an
den Protest von Erhard Ahrend
ganz entschieden an und bin
entsetzt darüber, wie ein
solches Forum umfunktioniert
worden ist, um manchen Kreisen
politisch gefällig zu sein. |
|
33 |
Wolfgang
Guting,
Holos-Verlag,
Bonn
Mit Bestürzung habe ich von den Vorgängen um die
Ausladung von Felicia Langer
Kenntnis erhalten. Auch ich
halte eine Einladung von H.
Broder auf einer
Gedenkveranstaltung für
Else-Lasker-Schüler für völlig
verfehlt und für eine
Beleidigung des Lebenswerkes der
Schriftstellerin. Herr Broder
hat sich mit seinen diversen
Hetzkampagnen für Auftritte
dieser Art gänzlich
disqualifiziert. |
|
34 |
Ruth Asfour, Arbeitskreis Palästina/Israel Christuskirche, Frankfurt am Main
Welcher
literarische Banause kam bloß
auf die Idee zu einer
Veranstaltung der großen
Dichterin Else Lasker-Schüler
Herrn Broder, ausgerechnet Herrn
Broder, einzuladen ?
Wie passt sein berühmt
berüchtigter Ausspruch „es macht
Spaß Täter zu sein“ angesichts
des unsagbaren Leids in Libanon,
Gaza, und Rest-Palästina, der
10.000 gefangenen und
gefolterten Gefangenen, (viele
ohne Gerichtsurteil, unter ihnen
150 Frauen und 600 Kinder) zu
der Poesie einer Lasker –
Schüler ?
Wer die vielen Bücher der
Menschenrechtsanwältin Felicia
Langer liest, dem wird nicht
entgehen wie poetisch diese Frau
schreibt, selbst wenn sie die
Verbrechen der 40 jährigen
Besatzung schildert. Sie hat
neben dem altern.
FriedensNobelpreis auch den
Erich Mühsam-Preis erhalten und
ich wüsste nicht, dass Herr
Broder je derartige Preise
erhalten hätte. Zu dieser Lesung
passt er wie der Bock zum
Gärtner.
|
|
35 |
Regina Erbacher-Allam, Pädagogin, Dortmund |
36
37 |
batja und
chanan guggenheim-ami, st.gallen
Im Sinne des geistigen Vermächtnisses von Else Lasker-Schüler und insbesondere der Achtung der Menschenwürde, welche auch in der demokratischen Schweiz gesetzlich verankert, über der Meinungsfreiheit steht, fordern wir deshalb, dass die mutige Friedensaktivistin Felicia Langer wieder ein- und der weit mehr als zynisch argumentierende Henryk M. Broder ausgeladen wird.
|
|
38 |
Dr.
Wolfgang
Sternstein,
70192
Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bedaure die Programmänderung
für
die
Podiumsdiskussion
in
Zürich
sehr.
Mir
sind
beide
Personen
(Broder
und
Langer)
aus
ihren
Veröffentlichungen
bekannt,
und
ich
habe
Grund
zu
der
Befürchtung,
dass
die
Veranstaltung
zu
Propagandazwecken
missbraucht
werden
wird.
Ich
beziehe
mich
insbesondere
auf
den
zitierten
Satz
von
Broder.
Ich
verstehe
seine
Lust,
als
Jude
nach
2000
Jahren
Opfertradition
nun
endlich
einmal
zu
den
Tätern
gehören
zu
dürfen.
Nur
sollte
er
bedenken,
dass
nun
andere,
ebenso
Unschuldige
wie
die
Juden
in
der
Tätergeschichte
der
Christenheit,
zu
Opfern
gemacht
werden.
Sollten
wir
nicht
lieber
für
eine
Welt
kämpfen,
in
der
es
weder
Opfer
noch
Täter
gibt?
Meine
Sorge
ist,
dass
Israel,
nachdem
es
seiner
Lust,
Täter
zu
sein,
eine
Zeitlang
gefrönt
hat,
wieder
zum
Opfer
werden
wird
in
Gestalt
eines
zweiten
Holocaust.
Der
Weg,
den
Broder
beschreitet,
führt
meines
Erachtens
zwangsläufig
dorthin.
In
einem
Land,
in
dem
Propheten
hohes
Ansehen
genießen,
sollte
diese
Prophezeiung
ernst
genommen
werden. |
|
39 |
Michael Hübner, Berlin
Sehr geehrter Herr Arendt, zu Ihrer Initiative,
Herrn
B.'s
Einladung
zu
oben
genannter
Veranstaltung
wieder
rückgängig
zu
machen,
beglückwünsche
ich
Sie.
Ich
bin
wie
Sie
der
Ansicht,
daß
eine
so
erkennbar
gestörte
Person
wie
dieser
Herr
nicht
auf
öffentliche
Foren
gehört,
schon
gar
nicht,
wenn
dort
ernste
Themen
seriös
behandelt
werden
sollen
und
erst
recht
nicht,
wenn
diesem
geifernden
Hassprediger
kein
geeigneter
Widerpart,
oder
sagen
wir
besser:
Therapeut,
gegenübergesetzt
wird.
So
wie
es
im
Augenblick
aussieht,
wird
diesem
Menschen
lediglich
ein
weiteres
Mal
Gelegenheit
gegeben,
seine
gnadenlosen
Hasstiraden
gegen
alle
Andersdenkenden
(d.h.
Nicht-Broder-konform-Denkenden)
öffentlich
abzusondern,
garniert
mit
persönlichen
Angriffen
gegen
Mitdiskutanten,
von
denen
jetzt
schon
abzusehen
ist,
daß
sie
deutlich
unter
die
Gürtellinie
gehen
werden.
Angesichts
der
in
diesem
Herrn
verkörperten
medialen
Macht,
die
sich
aus
persönlichen
Beziehungen
und
Abhängigkeiten
im
bundesdeutschen
Medienbetrieb
speist
und
die
sich
stets
aufs
Neue
aktualisiert,
befürchte
ich
jedoch,
daß
Ihrer
Petition
leider
kein
Erfolg
beschieden
sein
wird.
Meiner
Solidarität
mit
Ihrem
Vorhaben
tut
dies
indes
keinen
Abbruch.
Mit
freundlichen
Grüßen
Michael
Hübner |
|
40 |
Wolfgang Hanisch, Rentner, Presbyter in Köln-Pesch/Esch, 50765 Köln.
|
|
41 |
Brigitte Weibl, Grafik-Designerin,
81675
München
Sehr geehrter Damen und Herren, ich protestiere
gegen
die
Einladung
von
Herr
Henryk
M.
Broders.
|
|
42 |
Dipl.-Psych. Insa Klingberg M.A., psychologische
Psychotherapeutin,
72336
Balingen
Ich unterstütze den Aufruf zu Felicia Langer
Die Bemerkung von Broder zum Täter/Opfer-sein ist
eine
Katastrophe:
als
Psychotherapeutin,
deren
Klientel
insbesondere
traumatisierte
Menschen
(also
Opfer)
sind,
muss
ich
aufs
entschiedenste
Gegen
eine
solche
Aussage
protestieren;
sie
würde
bedeuten,
dass
Menschen,
die
traumatisiert
wurden,
sich
in
die
Täterrolle
begeben
sollten,
um
so
ihr
Trauma
zu
verarbeiten.
In
meinen
Augen
zeugt
die
schwarz-weiß
Einteilung
(entweder
Opfer
oder
Täter)
von
einer
schweren
psychischen
Störung,
denn
es
gibt
noch
andere
Rollen,
die
ein
Mensch
einnehmen
kann.
Herzliche
Grüße |
|
43 |
Herbert Sahlmann, Dipl.-Kaufmann, Bonn-Bad
Godesberg
Ich protestiere gegen die Ausladung von Felicia
Langer
und
die
Einladung
von
Herrn
Langer
zu
der
Veranstaltung
am
29.10.06. |
|
44 |
Raid Sabbah, Schriftsteller und Filmemacher
Sehr geehrte Damen und Herren, in der Tat
kann es nicht sein, dass
anstelle der ehrenwerten Frau
Felicia Langer, die unaufhörlich
ihre Stimme gegen das an den
Palästinensern begangene Unrecht
erhebt, ein Henryk M. Broder
eingeladen wird, der es in den
letzten Jahren zu Perfektion
gebracht hat, durch Lügenmärchen
und geschmack-, sowie inhaltlose
Beiträge zum Zwecke der
frenetischen Selbstdarstellung
zu provozieren. Meines Erachtens
nach ist hinsichtlich des
Gedenkens der um Versöhnung
zwischen Juden und Arabern
bemühten Lyrikerin Else Lasker die
Einladung des unliebsamen "Hofnarrs"
Broder ein schäbiger Akt der
Ignoranz. Es bleibt zu hoffen,
dass die Veranstalter
schnellstmöglich ihre
Entscheidung überdenken, damit
sich Herr Broder -
selbstverliebt, wie er ist -
nicht noch mehr mit Beiträgen
über seine umstrittene Person
schmücken kann (s. Webseite).
|
|
45 |
Susanne Büttner, Pfarrerin, 72762 Reutlingen
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit unterzeichne
ich
Ihren
Aufruf,
der
gegen
die
Einladung
H.M.
Broders
zum
Else-Lasker-Schüler-Forum
protestiert.
Ich
teile
die
in
Ihrem
Protestbrief
zum
Ausdruck
gebrachte
Meinung,
dass
Herr
Broder
sich
gegenüber
Arabern
bzw.
dem
Islam
in
einer
die
Grenzen
konstruktiver
Kritik
überschreitenden
Weise
diffamierend
äußert.
|
|
46 |
Prof. Dr.-Ing. habil. Armin Rieser, Vorstand
im
SID
Chapter
Bonn,
D -
53125
Bonn |
|
47 |
Esther Thomsen, Dipl.-Theologin Ahrensburg
Lieber Erhard
Arendt, Als gebürtige
Wuppertalerin, die Else
Lasker-Schüler verehrt und ihr
Grab 1995 in Jerusalem
aufgesucht hatte, bin ich
sicher, dass die Dichterin sich
für Felicia Langer und gegen
Henrik M. Broder entschieden
hätte, der ihre und Bubers
Geisteshaltung nicht teilt.
Darum möchte ich den Protest
gegen Broder unterschreiben.
|
|
48 |
Fuad Hamdan, München
Sehr geehrter Herr Jahn, ganz einfach: Herr
Broder
ist
ein
Hassprediger,
dagegen
ist
Frau
Langer
immer
um
Ausgleich
um
Versöhnung
bemüht
gewesen.
Sie
würden
auch
keinen
Neonazi
mit
am
Podium
haben
wollen.
Und
wenn
Sie
an
H.
Broder
festhalten,
dann
sagt
das
vielmehr,
wo
Sie
politisch
stehen.
Nur
schade,
dass
heutzutage
alle
auf
die
moslemischen
Hasspredigen
reinhauen
und
zugleich
die
jüdischen
Hassprediger
hoffieren.
Mit
freundlichen
Grüßen |
|
49 |
Trude Sinno, Rentnerin Bonn
Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es
sehr
bedauerlich,
daß
Sie
die
Veranstaltung
am
29.10.06
zum
Gedenken
an
Else
Lasker-Schüler
unter
einem
neuen
Thema
laufen
lassen
und
nicht
mit
den
ursprünglich
vorgesehenen
Referenten.
Frau
Felicitas
Langer,
die
für
Versöhnung
und
Verständigung
steht
-
auch
im
Sinne
von
Else
Lasker-Schüler
-
durch
Herrn
Broder
zu
ersetzen,
der
für
seine
zynischen
Artikel
bekannt
ist,
ist
mir
unverständlich.
In
Erinnerung
an
die
friedliebende
Else
Lasker-Schüler
bitte
ich
Sie,
Herrn
Broder
auszuladen
und
an
dessen
Stelle
Frau
Langer
wieder
einzuladen.
|
|
50 |
palaestina/nahost-solidaritaetskomitee-nuernberg
Das palaestina/nahost-solidaritaetskomitee-nuernberg
protestiert
gegen
die
einladung
h.m.
broders!
Mit
der
einladung des prozionistischen, allem
"Islamistischen" weitgehend
negativ
eingestellten
diskussionsteilnehmers werden
die
veranstalter
else
lasker-schuelers
lebenswerk
nicht
gerecht!
|
51
52 |
Gudrund
und
Siegfried
Ullmann
-
53347
Alfter |
|
53 |
Silja Landolt, Dokumentalistin, Zürich
Bemerkung: In 2001 schrieb Herr Jahn:
"Else Lasker-Schüler träumte in einem ihrer "Exilbriefe" an den Verleger Salman Schocken von einer Versöhnung der Juden und der Araber bei einer Kirmes in Jerusalem. Igael Tumarkin, aus Dresden stammender israelischer Künstler, hat angesichts der Gewalttätigkeiten im Herbst 2000 verbittert und enttäuscht auf dieses Zitat reagiert: "Nie wird es Frieden geben: Eure Bemühungen gleichen einer christlichen Pilgerfahrt, erinnern mich an einen jüdischen Tannhäuser". Und dennoch hat Tumarkin unserer Bitte entsprochen, den Versöhnungsgedanken der Dichterin bildnerisch umzusetzen (zusammen mit seiner Frau Naana)" ELSG-Brief, Ausagbe 43 1. Quartal 2001 http://www.els.gesellschaft.wtal.de/info/info43.html
|
|
54 |
Erika
Bosch,
"Menschen
für
den
Frieden
Düsseldorf",
40625
Düsseldorf |
|
55 |
Karl-Heinz Peil (Redaktion Friedensjournal)
-
Friedens- und Zukunftswerkstatt
e.V.
-
Frankfurt
Hiermit verurteile ich die Ausladung von Felicia
Langer
zugunsten
von
Hendrik
Broder
Mit
ihrem
Engagement
für
Versöhnung
und
Verständigung
steht
die
mit
dem
alternativen
Nobelpreis
ausgezeichnete
Felicia
Langer
der
verstorbenen
Lyrikerin
geistig
näher
als
Broder
zum
Else-Lasker-Schüler-Forum.
|
|
56 |
Herbert Sahlmann, Dipl.-Kaufmann, Bonn-Bad
Godesberg
Ich protestiere gegen die Ausladung von Felicia
Langer
und
die
Einladung
von
Herrn
Langer
zu
der
Veranstaltung
am
29.10.06. |
|
57 |
Elisabeth
Gschaider,
Produktionsassistentin,
Wien |
|
58 |
Gottfried Kraatz, Pfarrer, 15827 Blankenfelde |
|
59 |
Reuven
Moskovitz
Jerusalem
Lieber Erhard Arendt. Danke für die Aktion
gegen der Beteiligung von H.
Broder an der Podiumsdiskussion.
Es ist ein Entwürdigung des
Gedächtnis von diesem Menschen
und der friedensliebenden
Dichterin. |
60
61
62
63 |
Dr. Said Essaid, Dipl. Geologe, Berlin
Barbara Essaid, Dipl. Sozialpädagogin, Berlin,
Dr.med. Reinhild El Saadi, Homburg/Saar
Bahige El Saadi, Dipl. Betriebswirt, Homburg/Saar
Wir protestieren auf das Schärfste gegen die Ausladung von Frau Felicia Langer. Die Einladung von Herrn Henryk M. Broder ist aufgrund seiner Haltung eine Zumutung. Wir fordern die Rücknahme Ihrer Entscheidung.
|
|
64 |
Eva Arnold-Schaller - D - 72076 Tübingen
Hiermit protestiere ich gegen die Ausladung von
Felicia
Langer
zugunsten
von
Henryk
Broder
im
Rahmen
des
Else-Lasker-Schüler-Forums
am
29.10.
in
Zürich |
|
65 |
Bianka Buddeberg, pensionierte Lehrerin, 50931 Köln
Auch ich finde es sehr sehr schlimm, dass Felicia Langer ausgeladen wurde. Das entspricht meiner Meinung einer sehr undemokratischen und elitären Haltung. Man will keine Kritik an der Militärpolitik Israels hören. Die E-L-S-Gesellschaft verwirklicht nicht den unabhängigen Charakter ihrer Namensgeberin.
|
|
66 |
Balder P. Gloor, Prof. emer. Dr. med. Zürich
Ich plädiere dafür, dass man Frau Felicia Langer wieder einlädt. Dabei braucht man meiner Meinung nach Herrn Broder keineswegs auszuladen. Für eine weitere Beurteilung der Vortragenden werden die Teilnehmer des Forums sicher selbst im Stande sein. |
|
67 |
Martin Klingender, Hattingen.
Metallfacharbeiter,
IG-Metallmitglied
und
Betriebsrat
bei
ERBSLÖH
- AG
in
Velbert/
BRD
Werte Friedensfreunde! Ich habe von der Protestnote
gehört
und
bin
empört,
dass
ein
ideologischer
Wegbereiter
und
Wasserträger
der
zionistischen
Kriegspolitik
anstelle
von
Felicia
Langer
auf
dem
besagten
Forum
eingeladen
wurde.
Ich
stimme
voll
und
ganz
damit
überein,
dass
dieser
H.
Broder
wieder
ausgeladen
wird. |
|
68 |
Samieh Jabbarin - Regisseur, Mitglied
bei
attac-Stuttgart,
Wohnhaft
seit
kurzem
in:
Yafa-Palästina |
|
69 |
Bilha Golan, Physicians for Human
Rights,
Beit-She'arim/Israel |
|
70 |
Waltraut Böttger, Rentnerin, Düsseldorf
Dass ein verbaler "Kriegstreiber"
wie
Henryk M. Broder statt Felicia
Langer eingeladen wurde, ist
ein bedenkliches Signal und wäre
sicherlich nicht im Sinne Else
Lasker-Schülers. "Der Kampf
gegen den Terror"?Broder hat ja
auch den Irak-Krieg unterstützt
und ist überall dabei, wenn
Kriege gegen Araber bejubelt
werden. Traurig, traurig. Das
ist kein Beitrag zum Frieden von
der Lasker-Schüler-Gesellschaft.
Ich
schließe mich deshalb dem
Protest an.
|
|
71 |
Anita MIrza, NL-Rijswijk, Diplom-Ingenieurin
waehrend ein schroeder sich mit brecht schmueckt,
darf
frau
langer
nicht
ELS-Forum
kommen,
die
toten
koennen
sich
nicht
wehren,
dass
man
ihr
vermaechtnis
missbraucht
und
schamlos
nur
fuer
seinen
eigenen
machterhalt
ausnutzt. |
|
72 |
Willi Eichholz, Hilden
Henryk M. Broder ist der denkbar ungeeigneteste Teilnehmer. Er verfolgt das genaue Gegenteil des Rabbi Michael Lerner, USA.
|
|
73 |
Varda
Moskovitz,
Jerusalem-Israel
Wir
finden
die
Arroganz
und
die
heuchlerische
Weise
fürchterlich,
mit
der
Broder
seine
Begabung
zum
Schreiben
und
Reden
ausnutzt.
Seine
giftige
Satire
hat
nichts
zu
tun
mit
der
Lyrik
von
Else
Lasker-Schüler. |
|
74 |
Henning Kroymann, Sprecher der Palästina-Friedenstiftung
Rachel
Corrie
Durch die Ausladung Felicia Langer`s und die
Einladung des Henryk M. Broder
wird eine international
anerkannte Friedenskämpferin
ersetzt durch einen in den
deutschen Medien
allgegenwärtigen rassistischen
Hetzer. Die Palästina
-Friedenstiftung Rachel Corrie
in Düsseldorf protestiert gegen
diese Schändung des Namens von
Else Lasker- Schüler und bittet
den schweizerischen
Bundespräsidenten als
Schirmherrn des Kongresses, sich
für die ursprünglich vorgesehene
Besetzung des Podiums
einzusetzen. Wir erinnern daran,
daß Else Lasker- Schüler 1933
vor der nationalsozialisten
Rassenverfolgung flüchtete und
in der Schweiz Aufnahme und
Schutz gefunden hatte. Wir
wünschen uns, daß der Kongreß
von dieser humanistischen
Grundhaltung geprägt wird! |
|
75 |
Maja Wicki-Vogt, Dr. phil., Zürich
Finanzierungsprobleme können und dürfen nie veranlassen, eine menschenrechtlich und friedenspolitisch bedeutende Frau wie Felicia Langer von der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion auszuladen. Ihre Präsenz im israelisch-palästinensischen Friedensdiskurs ist wichtig. Dagegen erscheint mir die Unterstützung hassbesetzter, rassistischer Aufhetzung im öffentlichen Raum verhängnisvoll. Die Geschichte belegt die Macht der Sprache zur Genüge.
|
|
76 |
Dr.
med.
Dagmar
Trierweiler,
80935
Münchenr.
Ich protestiere gegen die Beteiligung des Publizisten
Henryk M. Broder an der
Podiumsdiskussion im Rahmen des
Else Lasker Schüler Forums in
Zürich am 29.10.06 und die
Ausladung von Frau Felicia
Langer. |
|
77 |
Achim Mueller, Imker, Dietzenbach
Herr Broder ist mir, aus vielen, oft populistischen, aber noch öfter beleidigenden "Publikationen", aber auch aus Fernsehsendungen bekannt. Ich kann nur davon abraten einem derartigen Hetzer auch noch ein Forum zu bieten.
Da würde sich eines von Broders Opfern, der Holocaust-Überlebende Hajo G. Meyer, dessen Bücher im Melzer-Verlag in Neu Isenburg erscheinen,
(lt. Broders Meinung ein "Berufsüberlebender"), viel besser eignen.
|
|
78 |
Renate Khurdok, 88682 Salem
Ich
protestiere entschieden gegen
die Einladung diesen
menschenverachtenden und
hasserfüllten Publizisten Henryk
Broder. |
|
79 |
Ron Ganzfried,
Senior Business Engineer/lic.phil.
II -
Gesellschaft
Schweiz-Palästina, Bern.
Sehr geehrter
Herr Jahn, Herr Broder ist
meiner bescheidenen
Lesererfahrung nach im
deutschsprachigen Europa der
zynischste Kommentator
aktueller Ereignisse und
Themen. Nur weil "der
Spiegel" seine
menschenverspottenden, aber
leider zeitgemässen Artikel
veröffentlicht, heisst das
nicht, dass er an einem
solchen Forum Platz nehmen
sollte. Würd mich
interessieren, ob Else
Lasker-Schüler mit ihm
auftreten würde...
|
|
80 |
Dr. Rupert Neudeck, 53842 Troisdorf
(Bundesrepublik Deutschland) |
|
81 |
Adelheid v.Guttenberg, Nürnberg, AK Frauen und Weltwirtschaft und Plädoyer für eine ökumenische Zukunft
Ich
schließe mich den Protesten an.
Ich finde es unsäglich, daß ein
Gewalt verherrlichender Mann zu
einer Veranstaltung über eine
friedliebenden Frau eingeladen
wird, aber noch schlimmer, daß
wir in Deutschland so von
unserer Geschichte gezeichnet
sind, daß wir nicht mehr Unrecht
Unrecht nennen dürfen. |
|
82 |
Sigfrid Ehret, 88682 Salem
Ich schließe
mich mit ganzem Herzen dem
Protest gegen die Ausladung von
Felicia langer und deren
Ersetzung durch Broder an. |
|
83 |
Zeev
Raphael, Chartered Engineer
retired Haifa |
|
84 |
Dr.
Janina Altman, retired
research chemist, Haifa |
|
85 |
Prof.
Colman Altman, emeritus
professor of physics, Haifa |
|
86 |
talma bar-din, women in black, haifa, israel,
|
|
87 |
Jacob Katriel, Professor
of Chemistry, Emeritus,
Technion - Israel Institute
of Technology, Haifa,
Israel.
|
|
88 |
Eldad Benary,
Saugerties NY/USA
|
|
89 |
Amir Orian, THE ROOM THEATRE,
Tel-Aviv/Israel |
|
90 |
Micah
Leshem
PhD,
University
Lecturer,
Haifa/Israel
|
|
91 |
Florian Wick,
lic.iur. et phil.,
Zürich
Ich denke, Else
Lasker-Schüler
würde sich im
Grab umdrehen,
wenn ein
Publizist vom
Schlage Broders
an einer
Veranstaltung
mit Ihrem guten
Namen auftritt,
bloss weil
dieser Publizist
selber einen
ausserordentlich
schäbigen und
gefährlichen
Stil pflegt. Den
sollten sie nun
wirklich
schleunigst
ausladen, seine
"Literaturen" in
der Weltwoche
neben Christoph
Mörgeli und
Markus Somm (den
Victor Giacobbo
heute im
Tages-Anzeiger
das Pseudonym
von Tito
Tettamanti
nannte) und
Spiegel etc.
genügen seiner
Meinungsfreiheit
vollauf. "Jedes
Wort hab ich
verbleit" in
einer Vielzahl
von Artikeln hat
dazu kürzlich
jemand
paraphrasiert.
Hingegen sollte
Frau Langer, die
international
anerkannte
Menschenrechtlerin,
wieder
eingeladen
werden. Ich
denke, mit Frau
Langer kann man,
falls dies
wirklich das
Problem sein
sollte, über
Honorare reden.
Es ist im
Übrigen der
Meinungsfreiheit
und insbesondere
Rosa Luxemburgs
Gedankengut
keineswegs
abkömmlich, hin
und wieder eine
kritische Stimme
zu vernehmen,
die nicht
bereits eine
vorherrschende
Rolle in den
Medien für sich
beanspruchen
kann - was ja
nicht bedeutet,
dass sie weniger
zu sagen hat.
Mit freundlichen
Grüssen |
|
92 |
Lior Volnitz, Conscentious
objector/Student,
Israel |
|
93 |
Klil
Ha-Horesh Neori,
graduate student
at
Weizmann Institute of Science, at Rehovot,
residing in Tel
Aviv,
Israel |
|
94 |
Shiri Eisner,
undergraduate
student at Tel
Aviv University,
Tel Aviv,
Israel. |
|
95 |
Ofer Neiman,
student,
Jerusalem |
|
96 |
or ben david , Israel, food not bombs |
|
97 |
Anders Ami Ettinger, West Jerusalem, Israel |
|
98 |
Itamar Shachar, A student in the Univ. of
Haifa,
Haifa/Israel |
|
99 |
Dr. Tikva Honig-Parnass, Sociologist,
Jerusalem/Israel |
|
100 |
kurt mueller, zuerich, entwicklungs-ing (nicht-militaerische
elektronik)
protestiere gegen die teilnahme von henryk broder
- mit
hochachtung fuer
die
aufklaerungstaetigkeit
von felicia
langer und
shraga elam
ueber die
israelischen
verbrechen und
ueber deren
europaeische
rechtfertiger !
|
|
101 |
Shmuel Groag
Architect
and Planner
Jerusalem
Israel
|
|
102 |
Dr. Hannah Safran, Haifa,
Israel |
|
103 |
Prof. Vered Kraus,
Haifa, Israel |
|
104 |
Rainer Fielenbach OCarm., Straubing |
|
105 |
Yitzhak Laor, Writer Tel Aviv
|
|
106 |
Tamar Pelleg Sryck,
Israel, human
rights lawyer |
|
107 |
Ron Gerlitz, Yesh Gvul, Jerusalem, Israel |
|
108 |
David Degani, DSc,
Haifa, Israel |
|
109 |
Prof.
Haim Bresheeth, Chair of
Media and Cultural Studies,
Director of Research and
Postgraduate, University of East
London/GB |
|
110 |
Christoph Wartmann, Zürich |
|
111 |
Naomi Schor,
Israel |
|
112 |
Gertrud Nehls, Hagen,
Arbeitskreis
Nahost
Das Züricher
Theater setzt sich mit der
Ausladung der renommierten
israelischen Rechtsanwältin und
der Einladung des diffamierenden
Journalisten Henryk Broder einer
doppelten Blamage aus!
|
|
113 |
Emanuel
Rösch, Moosmattstr. 20a,
6005 Luzern, kaufm.
Angestellter
|
|
114 |
Akiva Orr, retired teacher of computer science, TENUVOT/ISRAEL |
|
115 |
Dr. Jiri Silny, Director Ecumenical Academy
Prague, 101 00
Praha 10, Czech
Republic |
|
116 |
Prof. Dr.
Norman Paech
MdB -
Sehr geehrte
Damen und
Herren, ich
unterschreibe
Ihren Protest
gegen die
Ausladung von
Felicia Langer
und die
Einladung von
Henryk M. Broder
beim Else Lasker
Schüler Forum.
Mit freundlichen
Grüßen |
|
117 |
Juliano
Mer Khamis,
Film
Director and
Actor,
Haifa,
Palestine
|
|
118 |
Kerstin Sodergren, Hadera, Israel |
|
119 |
Juno S.
Englander, Global
Mothers, Wien
|
|
120 |
Gideon Rosenzweig,
Düsseldorf/Haifa
Ohne Einschränkung
unterstütze ich diesen
Protest. Schalom Gideon R.
|
|
121 |
Mechthild von Knobelsdorff,
Studentin der
Politikwissenschaften, LS10 1LU
Leeds, United Kingdom |
|
122 |
Mercedes Danesh,
Architekturkritikerin, Leipzig -
Sarajevo
|
|
123 |
Dr.
Gabriele Mayer, Ph.D. - Theologin,
72762
Reutlingen
Für Ihre Veranstaltung Ende
Oktober wäre es wünschenswert,
wenn Felicitas Langer wieder
eingeladen werden könnte. Die zu
befürchtende Polarisierung, die
Brooder vorantreibt, ist dem
Versöhnungsbemühung eher
abträglich. Mit frdl. Grüßen |
|
124 |
Iris Hefets, Berlin |
|
125 |
Zineb Benkhelifa, 8006
Zürich, Studentin an der
Uni Zürich/Assistentin der
Zentralsekretärin des
Schweizerischen Musikerverbandes |
|
126 |
Marie-Theres Landolt, Näfels/Schweiz |
|
127 |
Iris Widmer, Winterthur |
|
128 |
Michel A. Maouhoub,
Consultant, 5236 Remigen
|
|
129 |
Christian Ruiz, Student,
1206 Genf |
|
130 |
waltraud schauer,
Frauen in Schwarz (Wien)
herrn broder und seinen unterstützern ist leider nicht gewahr wie sehr sie israel schaden - tatsachen verschwinden nicht indem man sie leugnet. die stimme der wahrheit ist leise - aber sie ruht nicht eher bis sie sich gehör verschafft hat - sagte sigmund freud ich protestiere, dass frau dr. langer ausgeladen wurde, diese mutige frau, die es wagt die wahrheit zu verbreiten. mit freundlichen grüßen waltraud schauer
|
|
131 |
Andreas Friedrich,
www.profi-reporte.de,
Düsseldorf
Mich wundert gar
nichts mehr. Es ist traurig
und zutiefst beschämend,
dass derartige Vorkommnisse
in einem demokratischen Land
mitten in Europa vorkommen.
Wenn eine so couragierte
Person wie Frau Langer
ausgeladen wird, heißt das
im Umkehrschluss, dass
irgendjemand verdammt große
Angst vor der Wahrheit haben
muss...
|
|
132 |
Heike Hänsel, MdB, Tübingen
Ich unterstütze den Protest gegen die Ausladung
Felicia Langers und fordere, sie
als "Andersdenkende" im Sinne
Rosa Luxemburgs wieder
einzuladen, damit sie mit Henryk
Broder auf dem Podium
diskutieren kann! |
|
133 |
Angelika Schneider, 28865
Lilienthal - Mitglied des
internationalen
Versöhnungsbundes, deutscher
Zweig.
Ich füge meine Unterschrift dem Protest gegen die
Einladung von Henryk M Broder
zur Gedenkveranstaltung von Else
Lasker-Schüler bei. Ebenso
protestiere ich gegen die
Ausladung der israelischen
Anwältin Felicia Langer, die
sich seit Jahren - im Gegenteil
zu Broder und genau im Sinne von
Lasker-Schüler - für
Gerechtigkeit in Israel einsetzt. |
|
134 |
Dr. Ingrid Schraner,
Sydney -
Senior Lecturer in Economics
and Finance, Honours Coordinator
School of Economics and Finance,
Room EDG71, Parramatta Main
Campus University of Western
Sydney, Australia
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
ich moechte den Protest gegen
die Ausladung von Felicia Langer
von der Podiumsdiskussion des
Else-Lasker-Schueler Forums
unterstuetzen. Da offensichtlich
das Geld fuer die Teilnahme von
Frau Lange zur Verfuegung steht,
kann ihre Ausladung nur die
gleichen Gruende haben, die zur
Einladung eines anderen Herrn
und einer Veraenderung der
Veranstaltung in seinem
Interesse fuehrte. Frau Lange
auszuladen scheint auszudruecken,
dass sich die VeranstalterInnen
davor fuerchten, was Frau Lange
an einer so veraenderten
Veranstaltung zu sagen haette.
Wenn das nicht der Fall sein
sollte, gaebe es ja keinen
Grund, sie auszuladen. Aus einer
solchermassen verlogenen
Situation gibt es fuer ein
aufrechtes Else-Lasker-Schueler
Forum nur einen Ausweg: Frau
Lange sofort wieder einladen. |
|
135 |
Andreas
Paul, Mag.,
Pax Christi
Österreich |
|
136 |
Britta
Khalifeh, Magister
Arabistik, Ratingen |
137
138 |
Dr. Achim von Barries,
Publizist, Bremen
Maria von Barries,
Historikerin, Bremen
|
|
139 |
Dr. med
Marouan Dahhan, Krefeld |
|
140 |
Prof. Dr.
Fanny-Michaela Reisin, EJJP
- European Jews for a Just
Peace, Jüdische Stimme für
gerechten Frieden in Nahost -
EJJP Germany
Sag mir, wer Deine Freunde sind ...
Es schadet dem Ansehen der
Stiftung, die den Namen Else
Lasker-Schüler trägt, wenn sie
als Bühne zum Fröhnen der Lust
an den Tätern Israels genutzt
wird.
Else Lasker-Schüler und ihr
Freund Martin Buber dachten und
schrieben in einem Geist, der
Täterlust namentlich in Israel
als mörderisch ausweist.
Die Mitwirkung von Felicia
Langer, die sich diesem Geist
der Versöhnung und Gerchtigkeit
als couragierte Anwältin ein
Leben lang verschrieben hat,
wäre ein ein guter Grund das
Forum der Stiftung aufzusuchen.
Die Mitwirkung von Herrn Broder
ist ein Grund ihm fernzubleiben.
Ein Skandal ist der Vorgang
allemal.
|
|
141 |
Tina Salhi,
Lektorin-Uebersetzerin/Frauen in Schwarz (Wien),
1030 Wien |
|
142 |
Elisabeth
Lauck-Ndayi,
Fremdsprachensekretärin,
Freiburger Friedensforum,
Freiburg im Breisgau
|
|
143 |
Ruth Fruchtman, Berlin
gegen die Beteiligung von Henryk
M. Broder am Else Lasker-Schüler
Forum am 29. Oktober und die
Ausladung von Felicia Langer
möchte ich hiermit
protestieren. Broder hat dort
nichts zu suchen!
|
|
144 |
Thomas
Immanuel Steinberg,
www.SteinbergRecherche.com, Hamburg |
|
145 |
Matthias Reichl,
für das Begegnungszentrum für
Aktive Gewaltlosigkeit, Bad
Ischl, Österreich
Angesichts der Folgen der
israelischen Kriegsführung gegen
Palästina und Libanon - u.a. mit
Uranmunition und Zerstörungen
des Ökosystems - müsste man von
einer kollektiven
Selbstmordstrategie sprechen,
die weit über den
arabisch-israelischen Raum
hinaus schließlich einen
Großteil der Welt auf
unabsehbare Zeiten kontaminiert
und zerstört. *) Psychologisch
ist das Verdrängen dieser Folgen
verständlich, vom humanistischen
und ökologischen Standpunkt aus
ist es eine nicht
wiedergutzumachende, weltweite
Katastrophe.
*) siehe u.a. Ernest J.
Sternglass: "Have the DU will
travel",
http://lonestaricon.com/2006/Archives/09/news07.htm und weitere Texte
auf unserer Homepage
www.begegnungszentrum.at/archiv |
|
146 |
Sophia Deeg, Übersetzerin,
Autorin; Berlin
Wie wenig werden die
Machenschaften eitler kleiner
Männer der Lasker-Schüler
gerecht, der, wie heute Felicia
Langer, Palästina und Jerusalem
am Herzen lag: "Gott baute aus
seinem Rückgrat: Palästina/Aus
einem einzigen Knochen:
Jerusalem." (E. L.-S.:
Jerusalem) |
|
147 |
Daniel Seiderer, Bristol, United
Kingdom
Ich
unterstütze den Protest gegen
die Ausladung von Felicia Langer
von einer Podiumsdiskussion im
Rahmen des
Else-Lasker-Schüler-Forums am
29. Oktober 2006 in Zürich. |
|
147 |
Norah Orlow - MachsomWatch -
Jerusalem/Israel. |
|
148 |
Elias Davidsson, Composer and
researcher in international
humanitarian law Reykjavik,
Iceland
I was
dumbfounded when I heard that
Felicia Langer, a long-time
activist for a just peace in my
homeland, Palestine/Israel, and
a lawyer for human rights, will
not be invited to a forum to be
held in Zurich on 29 October
2006. I have known Felicia
Langer for a long time. If there
is any person deserving to be
invited at Else-Lasker-Schueler
Forum, one of the first persons
that should be invited is none
other than Felicia. She has much
to say and contribute to a
better understanding of the
situation in my homeland and has
done much for creating good-will
among Palestinians towards Jews,
who through her become aware
that not all Jews are enemies or
oppressors. I call on you not to
bow to Zionist pressures
emanating from racist persons
such as Mr. Broder, who has for
years contributed to discredit
Jews by his racist writings. |
|
149 |
Dr Anat Matar,
Philosophy Dept. Tel Aviv
University, Israel
|
|
150 |
Sue
Blackwell, lecturer, The
University of Birmingham,
Edgbaston BIRMINGHAM/UK
|
|
151 |
Gila Svirsky, Coalition
of Women for Peace, Jerusalem,
Israel |
|
152 |
Dr Paola Canarutto -
co-ordinator of Rete ECO Ebrei
contro l'Occupazione (Newtwork
of Jews against the Occupation -
Italy) |
|
153 |
Evalyn F. Segal,
PhD,
Professor Emerita of Psychology,
San Diego State University
residing at 6655 McCallum St.
Philadelphia PA 19119 USA
and Henryk Broder's should be cancelled. |
|
154 |
Jeffrey Blankfort, Former
Editor, Middle East Labor
Bulletin, San Francisco,
California
...to
the petition protesting the
cancellation of the speaking
engagement of Felicia Langer. |
|
155 |
Barbara
Wolterstädt, 10405 Berlin,
Jüdische Stimme für gerechten
Frieden in Nahost,
http://www.juedische-stimme.de
natürlich protestiere ich
dagegen, dass Felicia Langer von
der Teilnahme am
Else-Lasker-Schüler-Forum
ausgeladen worden ist. Wenn man
unbedingt Herrn Broder einladen
möchte, weil man meint, dass
würde Else-Lasker-Schülers
Wirken würdigen, hat man das
Anliegen dieser Frau nicht
verstanden. |
|
156 |
Esther
Ben Chur, Pardes-Hanna
Karkoor, Israel
|
|
157 |
Abraham Weizfeld, B.Sc., M.A.,
Ph.D. cand., Montréal, Kebek
I do wish to sign the
petition against the suppression
of the legitimate and critical
perspective to have been offered
by Felicia Langer. Those who
extol the virtues of the State
in the manner of Hegel only
prepare the path for the worst
imaginable. Let those who no
longer exist and who beget no
others to carry their name be a
reminder of what
Else Lasker-Schueler-Forum, is
touching. |
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158 |
Prof. Tamar Katriel,
University of Haifa |
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159 |
Richard Kuper, Chair, Jews
for Justice for Palestinians,
United Kingdom |
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160 |
Christopher Leadbeater,
Ashford, Kent,
United Kingdom |
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161 |
tal haran, new
profile, israel
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162 |
Eyal
Rozenberg,
Ph.D.
Student
in
Computer
Science
at the
Technion,
Haifa
Even though I oppose, of course,
the
replacement,
how can
you
write:
The
Jewish
poetess
Else.Lasker-Schueler
was –
like her
friend,
the
philosopher
Martin
Buber –
an
advocate
of *reconciliation*
between
Jews
and
Arabs.
It is
well-known
that
Buber
supported
the
colonization
of
European
Jews of
Palestine,
which
was done
by force
of
Turkish
and
British
occupation,
and
against
the
express
wish of
the
native
population?
If he
had
later
talked
of 'reconciliation',
that is
either
hypocricy
or
selective
amnesia.
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163 |
Shmuel Yerushalmi -
well-known protest poet.
Beer-Sheva. Israel |
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164 |
Siballe Gabriel, Lehrerin,
Genf , Schweiz |
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165 |
Hadil Kamal,
Periodontal Surgeon Assitant
Prof. at the Dental College/
Alquds University AbuDees -
Occupied Palestine |
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166 |
Nitzan
Aviv, designer
[retired], Tel - Aviv.
Country: Israel
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167 |
Erich Schmidt-Eenboom,
Leiter des Forschungsinstituts für
Friedenspolitik e.V. in
Weilheim
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168 |
Torsten Reibold, Manager
European Desk, Givat Haviva,
Israel
I also do truly believe that
Henryk M. Broder is not an
acceptable substitute for Mrs.
Langer, especially not, when
considering the given occasion.
Living and working in Israel for
a peace organisation, I do
follow the European and
especially the German media
quite well, and I do know Mr.
Broder especially for his
insults and ruthless attacks on
everybody that dares to either
have a different opinion or who
is active in peace and
reconciliation efforts. I
therefore do not think, Mr.
Broder should step in the place
of Mrs. Langer. |
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169 |
Silvia Cattori, Switzerland |
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170 |
Stephan
Heer, Student, Switzerland |
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171 |
Gideon Spiro - Journalist,
Israel |
172
173 |
Gideon Reifenberg
Sara Reifenberg,
Jüdische Stimme,
Berlin
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174 |
Dr. Hajo G. Meyer, Heiloo
Niederlande, Publizist,
Mitglied des Vorstands Stg.
Eine Andere Jüdische Stimme.
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175 |
Elisabeth Lutz, Bern,
www.nahostfrieden.ch
Herr Jahn, es ist zutiefst
beschämend, was da für ein "Austauch"
stattfand in Zürich. Felicia
Langer,integre und
leidenschaftliche
Verfechterin der
Menschenrechte und Trägerin
des Alternativen
Nobelpreises wird gegen
Henryk Broder ausgetauscht,
dessen Sprache vielfach mit
zynischen, verächtlich
machenden Formulierungen
gespickt ist. Else
Laske-Schueler's Name steht
für Versoehnung und
Respekt. Sie kann sich
nicht nicht mehr selbst
wehren - und Herr Jahn muss
sich die Frage gefallen
lassen, wes Geistes Kind er
ist. Felicia Langer wird am
2.Dez.an einem Podium in
Bern sein!
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176 |
Omar
Abo-Namous, Student,
Hannover |
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177 |
andres brütsch,
topic film ag, CH-8006
zürich
Ich unterstütze Ihre
Initiative sehr und Sie können
meine Unterschrift gerne auf
Ihre Liste setzen.
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178 |
Christine
Schacht, Vorsitzende von Pax
Christi Oberösterreich, 4111
Walding |
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179 |
Tony Kofoet, Weener/Ostfriesland,
Sprecher der
Deutsch-Niederländischen
Initiative 8.Mai
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180 |
Margarete
Strasdas, Rentnerin, Kiel,
Deutschland
Meine
Familie und ich sind empört,
dass Felicia Langer, dieser
bewundernswerten Frau, eine
derartige Demütigung in der
Schweiz zuteil wird. Wären wir
in Italien, wüßten wir, dass die
Mafia das zu verantworten hat...
Herr Broder wird diese
Veranstaltung ad absurdum
führen.
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181 |
Angie Zelter, peaced and
environmental campaigner, UK |
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182 |
Dr. Annelise
Butterweck, 51429 Bergisch Gladbach
Hiermit protestiere ich
gegen die Teilnahme von
Henryk M. Broder am Else
Lasker-Schüler Forum und
gegen die Ausladung der
Friedensaktivistin Felicia
Langer.
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183 |
Frigga Karl,
Journalistin,
www.tlaxcala.es
Es
ist eine
Beleidigung, im
Gedenken an Frau
Else Lasker-Schüler
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184 |
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185 |
Ruedi Bosshart, Fotograf, Zürich
Mit allem Nachdruck protestiere
ich gegen die Ausladung von
Felicia Langer die ich
persönlich kennengelernt habe
und ihr größte Wertschätzung
entgegenbringe. Zugleich
befürworte ich aber die
Teilnahme des zionistischen
Zeloten Broder mit der klaren
Absicht mich nicht den Mitteln
der Reaktionären Kräfte zu
bedienen. "Freiheit ist verdammt
anstrengend" Ich grüße
freundlichst im Sinne von
Voltaire, Luxemburg und Chomsky. |
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186 |
Tscherina
von Moos,
Regisseurin
t'int/theater international zh
CH-Zürich |
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187 |
Ruth Hiller New Profile Israel |
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188 |
Elana Wesley,
Translator and Peace and
Human Rights activist,
Tel Aviv, Israel
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