4.4.2010 -
Steht ein Angriff
der USA auf den Iran bevor?
- Alex
Lantier - In den letzten Wochen gab es
mehrere Presseberichte und Äußerungen von
Militärexperten, die stark darauf hindeuten,
dass entweder die Obama-Regierung oder die
israelische Regierung oder beide sich auf
einen Angriff auf den Iran vorbereiten.
Einige der Presseberichte waren so
detailliert und provokativ, dass schwer zu
unterscheiden war, ob es Berichte über
tatsächliche militärische Planungen waren,
oder ob sie "lediglich" den Druck auf das
klerikale Regime in Teheran erhöhen sollten
>>
Liebe Kollegen und Freunde,
der Iran steht heutzutage unter enormem Druck
der USA und Israel, die seit langem in unserm
Land Instabilität und Unruhe schaffen wollen.
Sie sind dabei, einen äußerst gefährlichen psychologischen
Krieg gegen den Iran zu führen und bereiten
die Voraussetzungen für einen möglichen militärischen
Schlag vor, der zweifellos das Leben von Tausenden
Menschen kosten wird, wie wir es im Irak gesehen
haben. 1,3 Millionen Menschen starben dort während
der Jahre der amerikanischen Invasion. Wir haben
die Verantwortung, sie zu stoppen, mit
ihren propagandistischen Instrumenten
noch mehr Druck auf den Iran auszuüben. Die
große Lüge von zwei geheimen Atomanlagen
im Iran erinnert an die Lügenmärchen der New
York Times, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen
gehabt habe. Sie versuchen jetzt, die Öffentlichkeit
davon zu überzeugen, dass der Iran angegriffen
werden sollte. Durch Veröffentlichung
dieses Artikels können einige unsichtbare Dimensionen
von Amerikas Methoden gegenüber dem Iran und
dem Nahen Osten im allgemeinen aufgedeckt werden.
Ich danke Euch, dass ihr mir helft, diesen
Artikel auf euren Websites zu verbreiten Kourosh
Ziabari, Journalist, Iran.
Man
ist dabei, einen Krieg gegen „dieses“ Land zu
führen! -
Kourosh
Ziabari -
Das Geschwätz über die
Möglichkeit eines Militärschlags gegen den Iran
geht in diesen Tagen wieder um. Präsident Obama,
über dessen Friedensnobelpreis ich mich noch
immer wundere, hat eingestanden, dass der
vorherige Präsident Bush mit seiner Überzeugung
recht hatte, der Iran stelle eine ernsthafte
Bedrohung für die internationale Gemeinschaft
dar; Russland zieht sich feige von seiner Position
zurück und schließt sich dem Rest der tyrannischen
Mächte an, die für Sanktionen gegen den Iran
sind; angeschürt von Israel und der AIPAC
legen die gemeinsamen amerikanischen Medien
die Grundlage, um die Öffentlichkeit energisch
vorzubereiten und sie davon zu überzeugen, dass
der Iran das gefährlichste Land im Nahen Osten
ist und so bald wie möglich entwaffnet werden
sollte >>>
„Haltet
mich zurück!“
-
Uri Avnery - „HALTET
MICH zurück!“ ist ein Teil israelischer Folklore.
Es erinnert uns an unsere Kindheit. Wenn ein
Junge einen Streit mit einem größeren und stärkeren
Jungen hat, der vorgibt, er werde ihn
jeden Augenblick angreifen, und den Zuschauern
zuschreit: „Haltet mich zurück, oder ich
werde ihn umbringen!“ Israel ist jetzt in solch
einer Situation. Wir geben vor, wir seien im
Begriff, den Iran jeden Augenblick anzugreifen,
und schreien der Welt zu: „Haltet uns
zurück oder…“ Und die Welt hält uns tatsächlich
zurück. ES IST gefährlich, bei solch einer Sache
zu prophezeien, besonders wenn wir uns mit Leuten
befassen, die nicht weise/ klug sind und
von denen nicht alle einen gesunden Menschenverstand
haben. Doch bin ich bereit, meinen Standpunkt
aufrecht zu erhalten: Es besteht keine Möglichkeit
– egal was geschieht – dass die Regierung Israels
ihre Luftwaffe ausschickt, um den Iran anzugreifen.
>>>
Rätselhafte Verlagerung des iranischen Urans
-
David A. Sanger – THE NEW YORK TIMES - Übersetzt von
Wolfgang Jung - Warum hat der Iran fast seinen ganzen
Vorrat an schwach angereichertem Uran in einer leicht zu
bombardierenden oberirdischen Anreicherungsanlage
untergebracht? – fragt die NEW YORK TIMES? >>>
Kommentar von Wolfgang Jung
-
Die einfachste Erklärung für das Verhalten des Irans hat
die NEW YORK TIMES geflissentlich übersehen. Der Iran
könnte seinen kompletten Uranvorrat auch deshalb unter
Aufsicht von IAEA-Inspektoren in eine einzige
Anreicherungsanlage verlegt haben, damit ihn Israel und
die USA nicht länger verdächtigen können , in
geheimen unterirdischen Anlagen am Bau einer Atombombe
zu arbeiten >>>
Mohssen
Massarrat - (pdf) Offener
Brief anlässlich des Iran-Atomkonflikts - An Kerstin Müller,
MdB, Sprecherin der Grünen für Außenpolitik und Omid Nouripour,
MdB, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen
- Sehr geehrte Frau Müller, sehr geehrter Herr Nouripour,
Sie beide haben in diversen Stellungnahmen bzw. Zeitungsinterviews
einen Krieg gegen den Iran anlässlich der Verschärfung des
Atomkonflikts abgelehnt, gleichwohl sich aber für gezielte
Sanktionen ausgesprochen, die nur das Regime, nicht aber
die Menschen im Iran treffen sollen. Diese Differenzierung
ehrt Sie zwar in humanistischer Hinsicht, sie lenkt aber
die öffentliche Meinung vom eigentlichen Hintergrund des
Konflikts ab. Fakt ist, dass es im Mittleren und Nahen Osten
ein regionales Sicherheitsdilemma gibt, seit Israel mit
seinem Atomarsenal die nukleare Vorherrschaft in der Region
innehat. Eine Reduktion dieses m. E. unbestreitbaren Sicherheitsdilemmas
allein auf Irans Atomprogramm ist nicht nur einseitig, sondern
auch die Hauptursache dafür, dass der über 7 Jahre andauernde
Atomkonflikt mit dem Iran bisher ungelöst geblieben ist.
Die Fortsetzung dieser einseitigen Politik läuft aller Wahrscheinlichkeit
nach darauf hinaus, dass der Konflikt weiter eskaliert.
>>>
Rückenstärkung für Iran - Westlicher
Konfrontationskurs gegen Teheran stößt zunehmend auf Widerspruch.
Blockfreie betonen uneingeschränktes Recht auf zivile Nutzung
der Kernenergie
- Knut
Mellenthin - Im Streit um das iranische Atomprogramm stoßen
die USA und ihre Verbündeten bei der Mehrheit der UN-Mitglieder
auf Widerspruch. In einer am Donnerstag veröffentlichten
Erklärung hat die Gruppe der Blockfreien (NAM), zu der 118
Länder zählen, ihre Unterstützung für die iranische Position
bekräftigt. Den Vereinten Nationen gehören zur Zeit 192
Staaten an. Die Stellungnahme der NAM macht deutlich, daß
die westlichen Regierungen lügen, wenn sie sich in ihrem
Konflikt mit dem Iran auf »die internationale Gemeinschaft«
berufen und behaupten, Iran sei »völlig isoliert«. >>>
Journalismus
und was manche dafür halten.... -
Eine Verwechslung zerstörte das
Leben von Neda Soltani, sie musste ihre Heimat verlassen.
Eine Geschichte über das Versagen von Journalismus und Social
Web . - Miriam Bunjes
- Das Foto der 32-jährigen Neda Soltani ist überall im Netz.
Darunter steht "Neda Agha-Soltan", "Neda Soltani", manchmal
auch "Neda Soltan" oder "Neda Agha-Soltani". Gemeint ist
damit die auf einer Demonstration erschossene Neda – genannt
"Engel des Iran". Das Foto der unschuldig lächelnden Frau
mit Kopftuch wird auf Demonstrationen gegen das iranische
Regime getragen – es ist ein weltweites Symbol des iranischen
Freiheitskampfes. Doch die Frau auf dem Bild ist nicht tot.
Neda Soltani lebt in der Nähe von Frankfurt. In einem Asylbewerberheim,
denn das Foto hat ihr altes Leben zerstört. >>>
Muslims Are Their Own Worst Enemy
- Muslim disunity has made it possible for Israel to dispossess
the Palestinians, for the U.S. to invade Iraq - Paul
Craig Roberts - Muslims are numerous but powerless. Divisions
among Muslims, especially between Sunni and Shi’ites, have
consigned the Muslim Middle East to almost a century of
Western control. Muslims cannot even play together. The
Islamic Solidarity Games, a regional version of the Olympics,
which were to be held in April in Iran, have been cancelled,
because the Iranians and the Arabs cannot agree on whether
to call the body of water that separates Iran from the Arabian
Peninsula the Persian Gulf or the Arabian Gulf. Muslim disunity
has made it possible for Israel to dispossess the Palestinians,
for the U.S. to invade Iraq, and for the U.S. to rule much
of the region through puppets. For example, in exchange
for faithful service, Egypt receives $1.5 billion a year
from Washington, which enables President Mubarak to buy
off opposition. The opposition had rather have the money
than support the Palestinians. Therefore, Egypt cooperates
with Israel and the U.S. in the blockade of Gaza. >>>
Das Ende der Theokratie?
- Mohssen Massarrat - (pdf) Iran steht vor einer neuen Revolution.
Die Wahlen und deren offensichtlicher Betrug haben die Spaltung
des Landes zu Tage gefördert. Die theokratische Herrschaft
kann sich nur noch durch einen ölgeförderten Klientelismus
am Leben erhalten und steht nun dort, wo der Schah vor dreißig
Jahren gestanden hat. Nur durch eine kluge Politik, die
auch Versöhnung bietet, kann ein friedlicher Machtwechsel
herbeigeführt und die Demokratisierung des Landes ermöglicht
werden. Es ist nun einige Monate her, seit im Iran eine
neue revolutionäre Situation entstanden ist. Dabei hat sich
die Führung der Islamischen Republik offensichtlich dafür
entschieden, die Theokratie nur noch mit der Macht der Bajonette
und der Öleinnahmen für eine Weile künstlich am Leben zu
erhalten. Es steht fest: Ayatollah Khamenei hat bei der
überwältigenden Mehrheit des durch und durch islamischen
Volkes seine Legitimation verloren. >>>
Nuklearwaffen
sollen abschrecken - Experte: Irans Bombe bedroht Israel
nicht -
Sanktionen gegen den Iran werden nach Ansicht des Sicherheitsexperten
Bertram keine Wirkung haben. "Beim Iran handelt es sich
um ein durch Sanktionen gehärtetes Regime, das sich auf
diese Weise nicht zu etwas zwingen lassen wird", sagt Bertram
im Interview mit n-tv.de. Der Westen sollte sich im Konflikt
mit dem Regime zudem nicht nur auf die Nuklearfrage beschränken
und eine Entspannungspolitik wie zu Zeiten des Kalten Krieges
betreiben. Denn selbst wenn Teheran eines Tages Atomwaffen
besitzen sollte: "Die iranische Bombe wird die Sicherheit
Israels nicht entscheidend beeinträchtigen", sagt Bertram.
>>>
Aufrüstung gegen
Iran
- Knut
Mellenthin - In einem ungewohnten Gleichklang haben Washington
Post und New York Times am Wochenende die Stationierung
US-amerikanischer Waffensysteme in mehreren Staaten der
arabischen Halbinsel gemeldet. Angeblich sollen sie der
Abschreckung und Abwehr iranischer Reaktionen auf Militärschläge
der USA oder Israels dienen. Da die Berichte beider großen
Tageszeitungen neben bekannten älteren Informationen ausschließlich
Aussagen von anonym bleibenden »Regierungsbeamten« enthielten,
ist von einer konzertierten Propagandaaktion auszugehen,
die von staatlichen Stellen ausgelöst wurde. Was die New
York Times am Sonntag über die amerikanischen Aufrüstungsmaßnahmen
am Golf schrieb, gilt auch für die Artikel der beiden Blätter:
»Sie scheinen Teil einer koordinierten Regierungsstrategie
zur Steigerung des Drucks auf Iran zu sein.« >>>
23.1.2010 -
Propaganda für den Krieg - US-»Denkfabrik«
erwartet israelischen »Präventivangriff« auf Iran und empfiehlt
Washington Unterstützung
- Knut
Mellenthin - Mit den »Implikationen« eines israelischen
»Präventivangriffs« auf den Iran beschäftigt sich eine dieser
Tage veröffentlichte Studie der US-amerikanischen Heritage
Foundation. Sie gehört zu den sogenannten Think Tanks, die
Einfluß auf die Regierungspolitik zu nehmen versuchen. Die
Heritage Foundation hatte schon im Juli 2000 Empfehlungen
für eine »neue Afghanistan-Politik« veröffentlicht, die
ganz klar auf einen Angriffskrieg orientierten. Auch an
der politisch-psychologischen Vorbereitung des Überfalls
auf den Irak war das Institut maßgeblich beteiligt. >>>
02.01.2010:
Iran: Revolution gegen Revolution
- Behrouz Khosrozadeh - Wie ist momentan
die Kräftekonstellation? - Die radikale sowie ein Teil der
traditionellen Geistlichkeit bilden die klerikale Stütze
der Regierung. Erstere produziert die radikalsten Drohgebärden
gegen die Oppositionsführung. Dazu kommen die zivilen Anhänger,
von denen viele dank der Vetternwirtschaft des Regimes Privilegien
genießen. Die würden sie alle, nebst ihrer Freiheit, bei
einem Sturz verlieren. Von den Universitätsangehörigen verteidigt
nur ein winziger Teil die Regierungspolitik. Gestützt wird
sie aber von einem Teil der Basarhändler und einer Gruppe
von Madahs. Bei letzteren handelt es sich um Gewalt verherrlichende
Prediger, die in religiösen Veranstaltungen Gedichte rezitieren
und stets Chamenei und die Regierung hochleben lassen. Sie
spielen eine große Rolle bei der Organisierung der zivil
gekleideten Schlägermiliz gegen die Oppositionellen. Anhänger
hatte das Regime bislang vornehmlich auf dem Lande. Deren
Zahl allerdings schrumpft nach der miserablen ökonomischen
Bilanz der Regierung rapide >>>
U.S. Intelligence Found Iran Nuke
Document Was Forged - Gareth Porter - U.S.
intelligence has concluded that the document published recently
by the Times of London, which purportedly describes an Iranian
plan to do experiments on what the newspaper described as
a “neutron initiator” for an atomic weapon, is a fabrication,
according to a former Central Intelligence Agency official.
Philip Giraldi, who was a CIA counterterrorism official
from 1976 to 1992, told IPS that intelligence sources say
that the United States had nothing to do with forging the
document, and that Israel is the primary suspect. The sources
do not rule out a British role in the fabrication, however.
>>>
Debatte
zum Iran
Notiz von Mohssen Massarrat vom
20.12.09 anlässlich der Kontroverse „Linke und Iran“ im
ND vom 18.12.09
- Liebe Kollegen, ich bin erstaunt über die Angriffe von
Herrn Mellenthin gegen meine Person. Ich möchte mich nicht
auf dasselbe Niveau begeben, beschränke mich lediglich auf
den Hinweis, dass ich gegenüber der Atompolitik der iranischen
Regierung sehr wohl, und zwar seit langem, für ein anderes
friedenspolitisches Konzept, nämlich die gemeinsame Sicherheit
im Mittleren und Nahen Osten eintrete, das auf den Abbau
aller Atomwaffen in der Region (d. h. also auch die israelischen
Atomwaffen) und die Abrüstung bei konventionellen Waffen
abzielt. Dies ist m. E. eine viel bessere Alternative als
eine Aufrüstung auf der iranischen Seite, um dem Sicherheitsdilemma
(atomare Überlegenheit Israels) Paroli zu bieten. Es müsste
doch möglich sein, auf der eigenen Analyse der Fakten und
Konsequenzen die Atom-Politik der iranischen Regierung zu
kritisieren ohne gleich mit solchen Initiativen wie "Stop
the Bomb", die einen Krieg gegen Iran geradezu herbeiwünschen,
in einen Topf geworfen zu werden. >>>
Das Recht auf seiner
Seite - Knut Mellenth
- (...)
Einige frühere Linke, die sich hauptsächlich in der deutsch-österreichischen
Kampagne »Stop the Bomb« zusammengeschlossen haben, versuchen
mit ihren freilich nicht hoch einzuschätzenden Mitteln und
Möglichkeiten, zur internationalen Isolierung der Regierung
in Teheran und zur Zerstörung der europäischen Wirtschaftsbeziehungen
mit Iran beizutragen. In diesem Sinn kritisieren sie die
Bundesregierung von rechts und werfen ihr »Beschwichtigungspolitik«
vor. In Gestalt des Bundesarbeitskreises (BAK) Shalom und
einiger gut platzierter Einzelpersonen hat die Kampagne
gegen Iran auch in der Partei DIE LINKE ihre Stützpunkte.
Die deutsche Linke im weiteren Sinn tut sich verständlicherweise
schwer mit Iran. Das stark von religiöser Engstirnigkeit
und falscher Moral geprägte System des Landes hat zwar eine
nicht zu ignorierende Basis in erheblichen Teilen der Bevölkerung.
Es wird aber von vielen Menschen, vor allem in der Metropole
Teheran, als unerträgliche Unterdrückung empfunden. >>>
Auf die Spitze
getrieben
- Mohssen
Massarrat - Welcher Iran und welche linken Bewegungen? Ist
da die theokratische Herrschaft von Ali Khamenei und Mahmud
Ahmadinedschad gemeint, der sich nur noch mit offener Gewalt
an der Macht halten kann, wie wir dies erneut am 7. Dezember,
dem Tag der Studenten, in Iran gesehen haben? Oder ist ein
Iran gemeint, der gegenwärtig dabei ist, den Weg der Überwindung
dieser Herrschaft zu gehen und den begonnenen Demokratisierungsprozess
weiterzuentwickeln. Sind mit linken Bewegungen diejenigen
gemeint, die ihre Identität durch das Ziel eines abstrakten
Sozialismus definieren und ihre Bündnispolitik in der Dritten
Welt entlang des antiimperialistischen Feindbildes nach
der Devise »Der Feind meines Feindes ist mein Freund« bestimmen?
Oder sind jene linken Bewegungen gemeint, die aus historischen
Erfahrungen gelernt haben und das Ziel einer gerechten Gesellschaft,
für die sie streiten, vom Weg und von den Methoden zur Erreichung
des Ziels nicht trennen und davon überzeugt sind, dass Gerechtigkeit,
Emanzipation und eine andere Welt nicht mit Staatsgewalt
à la Lenin, Stalin, Mao etc., sondern nur auf demokratischem
Wege zu erreichen ist. >>>
Sind wirklich alle
Iraner so grün? - Nasrin Parsa, seit 1985 in Deutschland
lebende Publizistin, über die iranische Opposition
-
ND:
Frau Parsa, war Ihre Reise nach Iran, in das Land Ihrer
Geburt, ausschließlich durch Ihre journalistische Neugier
motiviert? Parsa: Die westlichen Länder haben die »Grüne
Welle« (so nennt Parsa die häufig in ihre Symbolfarbe gekleideten
Demonstranten gegen die Regierung – d.R.) massiv unterstützt;
so stark, dass ich mich fragte: »Wer sind die?« Tatsächlich
wurden im Westen, darunter in Deutschland, wie ich feststellen
konnte, vor Demonstrationen der Opposition unheimlich viele
Plakate mit Slogans des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten
Mir Hussein Mussawi verteilt, die großenteils im Ausland
gedruckt worden waren. Und ich denke, der Druck ist nicht
billig gewesen. >>>
Von Persien
zum Iran - Gaby Weber -
Die richtigen Arier - Seit Monaten geistert sie durch
Internet und Emailketten: die Theorie von der "Einflüsterung
des Namens Iran durch die Nazis". Nach dieser Theorie soll
der persische Botschafter in Berlin glühender Anhänger des
Nazi-Regimes und insbesondere von Hitlers Reichsbankpräsidenten
Hjalmar Schacht gewesen sein. Schacht habe die persische
Regierung überzeugt, das Land in "Iran", in farsi: Land
der Arier, umzubenennen, weil sich der Schah Reza Khan vollkommen
mit den rassistischen Zielen des Dritten Reiches identifiziert
habe. Als Quellennachweis wird ein Professor Eshan Yarshater
erwähnt.[1] Die Theorie klingt gut und zeitgemäß, rückt
sie doch den Iran in Nazinähe. Sie hat nur einen Haken:
sie stimmt nicht. >>>
Souveränität
als Störfall - Mohssen Massarrat - Die Gespräche
zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde
(IAEA) sollen zu einer Urananreicherung für iranische Anlagen
im Ausland führen - Dass sich der Konflikt über das iranische
Nuklearprogramm erneut zuspitzt, war zu erwarten. Die Regierung
Ahmadinedjad demonstrierte mit der Bekanntgabe einer neuen
Urananreicherungsanlage unweit der Heiligen Stadt Qom und
einigen Raketentests ihre unnachgiebige Haltung. >>>
Wie geht
es weiter? - Obama und der Iran-Atomkonflikt - Mohssen Massarrat
- Das am 1. Oktober geführte Gespräch zwischen
Iran und der Sechser-Gruppe, den fünf ständigen Mitgliedern
des UN-Sicherheitsrates plus Deutschland, in Genf brachte
kein erkennbares Ergebnis hervor. Die erneute Zuspitzung
des Konflikts – er begann im Frühjahr 2003 - war zu erwarten.
Irans Regierung demonstrierte mit der Bekanntgabe einer
neuen Urananreicherungsanlage unweit der Heiligen Stadt
Qom und darauf folgend einer Testserie von Raketen ihre
unnachgiebige Haltung. Die Regierungen der USA; Großbritanniens,
Frankreichs und Deutschlands werfen Iran Rechtsbruch und
die heimliche Fortsetzung ihres militärischen Atomprogramms
vor, Irans Regierung bestreitet das und pocht auf das ihr
im NPT verbriefte Recht, eigene Urananreicherungsanlagen
zu bauen. Bei der einen Seite verstärkt sich der Verdacht,
die tief unter der Erdoberfläche gebaute neue Anlage diene
der Herstellung von bombentauglichem Uran, die andere Seite
rechtfertigt diese Maßnahme mit Drohungen der USA unter
Bush und Israels Regierung, Irans Anreicherungsanlage in
Natanz zerstören zu wollen. Eine nüchterne Betrachtung jenseits
der >>>
Der Iran und sein
Atomprogramm - Eine völkerrechtliche Betrachtung
- (pfd) Dr. Yvonne Schmidt - Seit
mehreren Jahren ist der Iran im Zusammenhang mit dem vor
rund 15 Jahren wieder intensiv aufgenommenen aber schon
vor Jahrzehnten begonnenen Atomprogramm in die internationalen
Schlagzeilen geraten. Gegenstand dieses Artikels ist die
Darstellung völkerrechtlicher Fragen rund um das Atomgramm
des Iran. Der erste Teil stellt eine allgemeine Erläuterung
zum Atomwaffensperrvertrag (NVV) sowie der beiden IAEO Sicherungsabkommen
INFCIRC/153 und INFCIRC/ 540 dar, um die völkerrechtlichen
Grundlagen des zur Anwendung kommenden Kontroll- und Verifikationsregimes
in grundsätzlicher Hinsicht zu erklären. Der zweite Teil
geht dann in spezifischer Weise auf das Atomprogramm des
Iran ein. >>>
Schlachtplan:
Wenn Israel den Iran zuerst angreift - Das Washington Institute
for Near East Policy trommelt für einen Luftkrieg Israels
und der USA gegen den Iran, der Wochen bis Monate dauern
könnte und in dem täglich Hunderte von Angriffen auf bis
zu 10.000 Ziele geflogen werden sollen.
- Wolfgang Jung - Die Gefahr, dass
Israel einen Luftkrieg mit dem Iran anzettelt, den die USA
umgehend ausweiten, wird immer größer. Der bekannte investigative
US-Journalist Seymour M. Hersh hat in seinem bereits Anfang
April 2006 publizierten Artikel "Die Iran-Pläne" (1) Folgendes
mitgeteilt: >>>
Der Würfel ist
gefallen - Kampagne gegen den Iran
- Knut
Mellenthin - Sechs Tage vor dem geplanten Treffen in Genf
zwischen Vertretern des Iran und der Sechsergruppe aus USA,
Rußland, China und dem EU-Trio steht das Scheitern dieser
Begegnung bereits fest. Die von den Regierungen der USA,
Frankreichs und Großbritanniens am Freitag losgetretene
verlogene Propagandakampagne gegen eine angebliche iranische
Geheimanlage hat das »Fenster der Gelegenheit« mit einem
lauten Knall zugeschmettert. >>>
Obama and the West’s
Double Standards on Iran
- Kim
Petersen - A double whammy has hit Iran in recent days.
First, much of the western world and western corporate media
continued its rude behavior toward Iran through demonization
of its president Mahmoud Ahmadinejad. Second, Iran made
known a second uranium enrichment facility in a mountain
near the Shiite holy city of Qom for which it has attracted
much western criticism.1 - On 23 September, many western
delegates walked out of the United Nations General Assembly
chambers during Ahmadinejad’s speech. The United States
accused Ahmadinejad of using “hateful, offensive and anti-Semitic
rhetoric.” Canada boycotted the address because, according
to Canadian prime minister Stephen Harper, Ahmadinejad had
said “absolutely repugnant” things about Israel. Neither
country quoted what was repugnant or anti-Semitic. >>>
Rede des iranischen
Staatspräsidenten vor der 64. UNO-Vollversammlung in New
York am 23.9.2009
- deutsche Übersetzung
>>
Verbrechen im Namen
Allahs
- Behrouz
Khosrozadeh - Ein Blick in düstere 30 Jahre Islamische Republik
- In der Regel muss ein Coup de Etat innerhalb von 24 Stunden
die Lage unter Kontrolle haben, ansonsten gilt es als gescheitert,
wie eine Faustformel lautet. Zwei Monate nach den gestohlenen
Wahlen wagt es das Regime immer noch nicht, die Oppositionsführer
Mousavi und Karubi zu verhaften. Allerdings wird seit einigen
Tagen in regierungsnahen Blättern und seitens der radikalen
Mullahs und Kommandeure der Revolutionswächter (Sepah-e
Pasdaran) verstärkt ihre Verhaftung (auch Khatamis) verlangt.
Die Oppositionsführer hatten längst ihre Beschwerde gegen
den Wahlbetrug mit stichhaltigen Argumenten und Beweisen
an den Wächterrat geschickt. >>>
»Demonstranten
mehr Macht« - US-Außenministerin Clinton bestätigt Einmischung
im Iran
- Rainer
Rupp - Die USA haben die Proteste im Iran gegen die Ergebnisse
der Präsidentschaftswahl unterstützt. Das bestätigte US-Außenministerin
Hillary Clinton in einem am Sonntag auf CNN ausgestrahlten
Interview, das sie dem Journalisten Fareed Zakaria bereits
auf der ersten Station ihrer derzeitigen Afrika-Reise Mitte
vergangener Woche in Nairobi gegeben hatte. Zwar habe die
Regierung in Washington alles vermieden, was in der Öffentlichkeit
den Eindruck von Einmischung in die inneren Angelegenheiten
des Iran wecken könne, doch habe das US-Außenministerium
»hinter den Kulissen eine Menge getan«, so Clinton. >>>
Clinton: US Supported Iran Protesters
‘Behind the Scenes’ - Jason Ditz - In an interview
today on CNN’s GPS with Fareed Zakaria, Secretary of State
Hillary Clinton said that while the US didn’t want to come
out too publicly in favor of the protesters in the wake
of Iran’s disputed June elections, the State Department
was “doing a lot” behind the scenes to support the opposition.
Secretary Clinton said it was a difficult situation because
there was concern that US backing might lead Iran’s leaders
“to use us to unify the country against the protesters.”
Still, she insists the State Department “were doing a lot
to really empower the protesters” including pressing Twitter
to delay a scheduled service outage. >>>
Analysis of the
Results of the Presidential Elections 2009 in the Islamic
Republic of Iran
- Why
the outcome of the elections of the 12th June 2009 cannot
be considered as legitimated? - This is a Publication of
the United Republicans of Iran - Executive Council - Authors:
Masoud Azari, Behrooz Bayat >>>
Nachgetragen - Blog von Joachim Guilliard -
Fragen und Antworten zur "Irankrise"
- Die US-amerikanische Campaign for Peace and Democracy
(CPD) hat Fragen und Antworten zusammengestellt, mit denen
sie die Zweifel an einem massiven Wahlbetrug bei den Präsidentenwahlen
im Iran untermauern wollen. (Stephen R. Shalom u.A. Question
& Answer on the Iran Crisis CPD, 7.7.2009) Auch sie sind
jedoch wenig überzeugend und basieren überweigend auf Glauben
und Vermutungen. Sie bezweifeln zwar nicht, dass britische
u. amerikanische Geheimdienste im Iran sehr aktiv sind,
aber eine Beeinflussung der "Reformbewegung" schließen sie
dennoch aus, da AktivistInnen wie Shirin Ebadi dafür eintreten
würden, dass "iranische Dissidenten keine finanzielle Unterstützung
der USA akzeptieren sollen." >>>
Blog von Joachim Guilliard -
Das Böse und der Glauben
- Mohssen Massarrat und Pedram Shahyar (Ko-Kreis Attac)
haben einen gemeinsamen Appell verfaßt, "die Bewegung für
Demokratie und Emanzipation im Iran mit voller Kraft zu
unterstützen". Das Anliegen an sich ist sympathisch, ihre
Argumentation ist jedoch in Bezug auf die konkrete aktuelle
Situation im Iran nach wie vor wenig überzeuged. Es wird
viel behauptet, doch nichts belegt. >>>
Die Bewegung für Demokratie und Emanzipation
im Iran mit voller Kraft unterstützen -
Mohssen Massarrat
MACHTKAMPF IN IRAN - Moderate Geistliche rücken vom Wächterrat
ab
-
Neue
Entwicklung im iranischen Machtpoker: Eine Gruppe wichtiger
Kleriker der religiösen Hochburg Ghom ist deutlich auf Distanz
zum Regime gegangen. Die Geistlichen werfen dem Wächterrat
Parteilichkeit vor und bezweifeln, dass Präsident Ahmadinedschaft
die Wahl tatsächlich gewonnen hat.
[
Forum
]
Bericht- Saudi-Arabien öffnet Israel
Luftraum für Angriffe
Has the CIA Been
Caught in Iran's Cookie Jar, Again?
- Esam
Al-Amin - Only weeks after the September 11, 2001, attacks,
Charles Krauthammer, the Washington Post columnist and mouthpiece
of the neoconservatives, revealed the target list of the
Bush administration as it set out on its post-9/11 war footing.
The list included six nations: Afghanistan, Iraq, Iran,
Syria, Libya, and the Palestinian Authority. While the priority
allotted to Afghanistan and subsequently Iraq was not in
dispute, the remaining order was in flux. >>>
Nachgetragen
- Blog von Joachim Guilliard -
Redebeitrag für
Iran-Demo in Heidelberg am 26.6.2009
- Einige
der iranischen Organisatoren der Demonstration "Solidarität
mit der iranischen Bevölkerung" v. 26.6.09 in Heidelberg
hatten mich eingeladen, eine Rede zu halten. Kurz vor der
Kundgebung blockierten dies aber einige Mitorganisatoren,
nachdem sie mein Manuskript inspiziert hatten. Mein dezent
geäußerter Zweifel an einem Wahlbetrug, vor allem aber meine
strikte Ablehnung einer westlichen Einmischung würde sich
direkt gegen das Hauptziel der Demo richten. Wenn dies so
ist, dann war ich offensichtlich auf der falschen Demo.
Schade, da eine ganze Reihe von IranerInnen dabei waren,
die ich gerne unterstützen würde. Auch Solidarität mit der
iranischen Bevölkerung hätte ich gerne gezeigt. >>>
Bild Carlos Latuff
Taktische Anleitung
- Von Mossadegh zu Ahmadinedschad: Die CIA und das Iran-Experiment
- Thierry
Meyssan - Im März 2000 räumte die damalige US-Außenministerin
Madeleine Albright ein, die Eisenhower-Regierung habe 1953
einen »Regimewechsel« in Iran organisiert, und dieses historische
Ereignis erkläre die heutige Feindseligkeit der Iraner gegenüber
den Vereinigten Staaten von Amerika. Anläßlich seiner Rede
vor Muslimen in Kairo gab auch US-Präsident Obama offiziell
zu, daß »die USA mitten im Kalten Krieg beim Sturz einer
demokratisch gewählten iranischen Regierung eine Rolle gespielt
haben«. >>>
Taktische Anleitung
- Von Mossadegh zu Ahmadinedschad: Die CIA und das Iran-Experiment
- Thierry
Meyssan - Im März 2000 räumte die damalige US-Außenministerin
Madeleine Albright ein, die Eisenhower-Regierung habe 1953
einen »Regimewechsel« in Iran organisiert, und dieses historische
Ereignis erkläre die heutige Feindseligkeit der Iraner gegenüber
den Vereinigten Staaten von Amerika. Anläßlich seiner Rede
vor Muslimen in Kairo gab auch US-Präsident Obama offiziell
zu, daß »die USA mitten im Kalten Krieg beim Sturz einer
demokratisch gewählten iranischen Regierung eine Rolle gespielt
haben«. Zu dieser Zeit wurde Iran von einer Marionetten-Monarchie
unter der Führung Schah Mohammad Reza Pahlavis beherrscht.
Er wurde von den Briten auf den Thron gesetzt, nachdem sie
seinen Vater Reza Pahlavi, den früheren Oberkommandierenden
der persischen Kosakenbrigade, wegen seiner Neutralitätspolitik
gegenüber den Nazis zum Rücktritt gezwungen hatten. Der
neueingesetzte Schah mußte sich allerdings mit dem nationalistischen
Premierminister Mohammad Mossadegh auseinandersetzen, der
mit Unterstützung des Ayatollah Abou-al-Qassem Kachani die
Ölquellen nationalisierte. Völlig aufgebracht überzeugten
die Briten die USA davon, daß dem Abweichen Irans ein Riegel
vorgeschoben werden müsse, bevor das Land kommunistisch
würde. Die CIA organisierte die »Operation Ajax«, um Mossadegh
mit Hilfe des Schah zu stürzen >>>
Tiefe Legitimationskrise
der Islamischen Republik
- Behrouz
Khosrozadeh - Die Islamische Republik hat nach der totalen
Machtübernahme des schiitischen Klerus (1981) bisher etliche
schwere innere und äußere Krisen überstanden, so den achtjährigen
Krieg gegen den Irak. Die heutige Krise ist jedoch völlig
anderer Natur. >>>
Nichts als unbewiesene
Anschuldigungen - Analyse.
Ein
genauer Blick auf Zahlen und Fakten zur iranischen Präsidentschaftswahl
- Esam Al-Amin - Seit den Präsidentschaftswahlen vom 12.
Juni 2009 sind die Iran-»Experten« wie Pilze aus dem Boden
geschossen. Für all diese selbsternannten Fachleute hier
eine Quizfrage: Welches größere Land hat seit 1980 mehr
Präsidenten gewählt als alle anderen in der Welt? Und die
Zusatzfrage: Welche Nation hat als einzige in der 30jährigen
Geschichte seit ihrer Revolution >>>
Kein Kurswechsel
im Rentenstaat Iran
-
Werner Ruf - Sinnvollerweise wurde bei der Vorgabe dieses
Themas der Begriff »Reformbewegung« in Anführungszeichen
gesetzt. Das ist gut so! Denn: Wer weiß, ob Mir Hussein
Mussawi ein Reformer ist oder sein darf? Was heißt überhaupt
»Reform« in der Islamischen Republik? Wofür gehen Hunderttausende
auf die Straße? >>>
Die Endergebnisse
der 10. Präsidentschaftswahlen der Islamischen Republik
Iran in Deutschland - Iranische Botschaft >>>
Detailed list of votes cast abroad
in Iran election >>>
D ie
offiziellen Endergebnisse der einzelnen Provinzen und Städte
Irans >>>
Prof. Dr. M. Massarrat
- Offener Brief an die deutsche Bundeskanzlerin anlässlich
ihrer Stellungnahmen zur aktuellen Entwicklung im Iran
-
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, als
ich mich -lassen Sie mich das vorwegschicken - anlässlich
Ihrer Vorverurteilung von Hamas als Verursacher des Gaza-Krieges
in einem Offenen Brief (vom 14.01.2009) an Sie kritisch
zu Wort meldete, ahnte ich nicht einmal im Traum, mich einige
Monate später auch anlässlich Ihrer Haltung zu Irans jüngster
Entwicklung zu Wort melden zu müssen. Mit Ihrem Fehlurteil
zum Gaza-Krieg haben Sie seinerzeit Israel zu seinen Kriegsverbrechen
mit über tausend Toten und zur flächendeckenden Zerstörung
des Gazastreifens – dies kann man leider nicht anders sagen
- ermutigt. Nun sind Sie dabei, der Reformbewegung
im Iran Schaden zuzufügen. >>>
Weitere Texte von
Prof. Massarat >>>
"Eine Regierung,
die sich auf Lügen stützt"
- Er ist der Präsident eines Gottesstaats, doch viele Geistliche
wenden sich von ihm ab: Irans Präsident Ahmadinedschad verliert
Rückhalt unter den Ajatollahs - manche halten Widerstand
gegen ihn gar für eine religiöse Pflicht, erklärt die Islamwissenschaftlerin
Katajun Amirpur.
>>>
[
Video
|
Forum
]
Thinktank stellt
Google Map mit Zusammenstößen ins Netz
- Außerdem: Nationalkicker
mussten ihre Pässe abgeben - 3000 Dollar "Kugelgebühr" für
erschossenen Sohn >>>
Opposition in Iran:
Wer ist das? - Die Bewegung auf den Straßen Teherans und
anderer Städte hat eine lange Vorgeschichte
-
Pedram
Shahyar - Irans Bild im Westen war geprägt von religiösen
Eiferern, Ajatollahs und dem einzigen Präsidenten der Welt,
der öffentlich den Holocaust leugnet. Doch das Land ist
voller Widersprüche, die Saat der Revolte wächst. Zwar ist
die Oppositionsbewegung relativ jung, aber sie trägt die
Spuren einer langen Geschichte. >>>
Mohssen Massarrat 22. Juni 2009 -
Irans neue Revolution: Fakten und Missverständnisse
-
Auf die Veröffentlichung meines Textes
"Reform durch Revolution" vom 15. Juni hin erhielt ich einige
mails, die belegen, dass viele in der Bundesrepublik Deutschland
wahrscheinlich wegen Unkenntnis interner komplexer Zusammenhänge
Irans und manche Linke unter ihnen sogar aus versteckter
Sympathie für den "großen" US und Israel-Widersacher und
angeblichen Freund der Armen im Iran,(…)
Die
Streitkräfte der Islamischen Republik sind nicht monolitisch
und stehen auch nicht ohne Wenn und Aber wie ein Mann hinter
dem Präsidenten und dem Revolutionsführer, auch wenn sie
von Ahmadinedschads Klientelismus am stärksten profitieren.
Es gibt Berichte, dass vielerorts die Polizisten und Revolutionswächter
sich gegen Ahmadinedschad zu Wort melden. Am 19. Juni schrieb
eine Gruppe der Revolutionswächter in ihrem Kommunique Nr.
1 folgendes (www.pasdarazadi.blogspot.com): „Gott möge bezeugen,
alle diejenigen, die glauben, dass die Revolutionswächter
die ewigen Beschützer des Revolutionsführers seien, im Irrtum
sind. Wir schwören bei Gott, nicht hinnehmen zu wollen,
dass das Märtyrerblut, das für die Islamische Revolution
und gegen den irakischen Krieg für Freiheit und territoriale
Integrität der Islamischen Republik auf den Straßen und
in den Wüsten dieses Landes geflossen ist, dem Interesse
einiger machthungriger und Monopolisten geopfert wird. Wir
schwören bei Gott, dass wir trotz aller Gefahren für unser
Leib und Leben, mit dem Eintritt für den Märtyrertod bereit
sind, alle korrupten und von Ölrenten abhängigen Kommandeuren
(„farmandehane Rantkhar“), daran zu hindern, im heiligen
Gewand des Revolutionswächters das Volk blutig niederzuschlagen.
Wir raten unseren Bassidji-Brüdern eindringlich, sie sollten
sich entweder am Chaos nicht beteiligen oder ihre Waffen
zurückgeben und sich dem Volk anschließen. >>>
Spiegel: Neda, die Ikone
des Protests >>>
» STERN: Neda, die Märtyrerin
>>>
Is This the Culmination
of Two Years of Destabilization
- Are
the Iranian Protests Another US Orchestrated "Color Revolution?"
- Paul Craig Roberts - A number of commentators have expressed
their idealistic belief in the purity of Mousavi, Montazeri,
and the westernized youth of Terhan. The CIA destabilization
plan, announced two years ago (see below) has somehow not
contaminated unfolding events. >>>
Verdächtige Umstände
- Wie die Wahl im Iran gefälscht sein könnte
- David
Böcking - Es gab "Unregelmäßigkeiten" bei der Präsidentenwahl
- das räumt inzwischen auch der iranische Wächterrat ein.
Wie könnten Wahlfälschungen abgelaufen sein, und welche
Anzeichen gibt es dafür? FTD.de gibt einen Überblick. >>>
Klerikale Elite
Irans soll Sturz der iranischen Führung planen
- Nach
Medienberichten wird in geheimen Treffen in der heiligen
Stadt Qom unter Leitung von Rafsandschani die Absetzung
von Khamenei und Ahmadenidschad diskutiert. >>>
16.6.2009
Irans Machthaber sperren die Welt
aus
Iran- Propagandakrieg um Twitter
Proteste in Iran: Amateurvideos zeigen
schwere Ausschreitungen
Moskau setzt auf Ahmadinedschad
Ein weiteres Video (Tagesschau.de)
>>>
Video -
Die vollständige Rede und mehr - President Ahmadinejad's
speech >>>
President Ahmadinejad's speech at
the Durban Review Conference on racism
>>>
Was sagte Mahmud Ahmadinedschad
auf der UN-Konferenz gegen Rassismus (Durban II) laut staatlicher
iranischer Presseagentur in englischer Übersetzung und in
deutscher Weiterübersetzung?
- Thomas Immanuel Steinberg >>>
Kommentar zur Anti-Rassismus-Konferenz - Chance verpasst
- Ein Gastkommentar von Marianne Heuwagen, Human Rights
Watch - Es ist falsch, dass Deutschland die Teilnahme an
der Anti-Rassismus-Konferenz der UNO abgesagt hat. Ebenso
falsch ist, dass auch die Vereinigten Staaten, die Niederlande,
Neuseeland und Australien sich zurückgezogen haben. Die
westlichen Staaten, die jetzt nicht teilnehmen, verpassen
eine einzigartige Chance, den weltweiten Kampf gegen den
Rassismus konstruktiv anzugehen.
Ahmadinedschad
attackiert "Weltzionismus"
- Simonitsch, Gebestreit, Günther - Genf. Von anhaltendem
Beifall und wütenden Pfiffen unterbrochen, hat der iranische
Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor der Weltkonferenz gegen
den Rassismus am Montag in Genf eine seiner Brandreden gehalten.
Er nannte die Regierung Israels "ein grausames, repressives
und total rassistisches Regime in Palästina", das sich Völkermord
zuschulden kommen ließ >>>
Wer mit dem "Teufel"
spricht - André Marty berichtet
>>>
Mehrere Motive
für Israels Reaktion
-
André Marty - Die Reaktion auf das Treffen zwischen Bundespräsident
Hans-Rudolf Merz und dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad
ist prompt erfolgt. Wieso gerät gerade die Schweiz ins Visier
des israelischen Protests, während andere Staaten ungestraft
Kontakte zum Iran betreiben? Nahost-Korrespondent André
Marty beantwortet einige offene Fragen. >>>
Hintergrund:
Rückschau -
Interview mit Israel Shahak
- (pdf) Der prominente israelische Menschenrechtsaktivist
Israel Shahak prangert die Entwicklung
Israels zu einem rassistischen israelisch-jüdischen Staat
an und sieht die Gefahr eines religiösen Staatsstreiches.
>>>
Analyse - Das falsche
Signal der leeren Stühle
- Die Anti-Rassimus-Konferenz wird von etlichen Staaten
boykottiert. Auch wenn der Westen für das Schlusspapier
erreicht hat, was er wollte. - Piere Simonitsch - Alle Völker
und Einzelpersonen bilden zusammen eine menschliche Familie,
deren Vielfältigkeit ihr Reichtum ist. Die Konferenzteilnehmer
weisen strikt alle Doktrinen zurück, die auf rassischer
Überlegenheit beruhen." So lautet Artikel 6 des nach zähen
Verhandlungen im Voraus zu Papier gebrachten Abschlussdokuments
Heftige Reaktionen
in Israel
- Die
einzigen Befürworter der Genfer Konferenz finden sich in
den Reihen der israelischen Linksparteien, namentlich die
Splittergruppe Gush Shalom (Friedensblock) des Friedensaktivisten
Uri Avnery. Der israelische Boykott der Konferenz sei ein
Eingeständnis einer Apartheidspolitik und verdeutliche den
Willen, die Besiedlung fortzusetzen, lautete die Reaktion
von Gush Shalom.
"Die Zeit dafür
ist vorbei"
-Dieter
Bednarz, Erich Follath und Georg Mascolo - Der iranische
Präsident Mahmud Ahmadinedschad, 52, über seine Forderungen
an die Regierung Obama, Teherans kompromisslose Haltung
im Atomkonflikt und die Rolle seines Landes bei der Stabilisierung
des Nahen Ostens.
Mit gleicher Härte
- Kein »Change« in der Iran-Politik der USA
- Knut
Mellenthin - Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder
ein Angriff der USA oder Israels auf den Iran als unmittelbar
bevorstehend vorausgesagt worden war, ist scheinbar Ruhe
eingetreten. Seit der letzten Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats
– es war bereits die dritte – ist schon über ein Jahr verstrichen.
Das ist im wesentlichen dem Zögern Rußlands und Chinas geschuldet,
sich am Vorantreiben einer Eskalation zu beteiligen, die
die Chancen für eine politische, friedliche Regelung des
Streits um das iranische Atomprogramm immer geringer werden
läßt. Alle Faktoren, angefangen bei der bevorstehenden Bildung
einer aggressiven Rechtsregierung in Israel unter Benjamin
Netanjahu, sprechen dafür, daß dieser Konflikt in den kommenden
Monaten wieder verschärft wird.
Liberaler Falke - Ali Fathollah-Nejad
- Dennis Ross ist der neue US-Sonderberater für den Persischen
Golf. Für den notwendigen »Change« in der Iran-Politik steht
»Israels Anwalt« jedoch nicht
Right of Reply:
'Jubelperser' for Israel
- Jubelperser
(cheering Persians) is a well-known expression in Germany.
It originated during the shah's visit in West Berlin in
1967, when a group of Iranians were hired to cheer in the
crowd. The Jubelperser escalated the situation by clubbing
protesters under the eyes of the police. The same evening,
the police killed a student, which led to massive student
protests in West Berlin and West Germany. Today Jubelperser
describes people who indiscriminatingly copy phrases and
statements from other important persons, especially governments.
Cohen: What Iran's Jews say
- Roger Cohen - Iran: At Palestine Square, opposite
a mosque called Al-Aqsa, is a synagogue where Jews of this
ancient city gather at dawn. Over the entrance is a banner
saying: "Congratulations on the 30th anniversary of the
Islamic Revolution from the Jewish community of Esfahan."
Cohen: Iran, the
Jews and Germany
- Roger
Cohen - NEW YORK: So the Jerusalem Post thinks I'm "hardly
the first American to be misled by the existence of synagogues
in totalitarian countries." The Atlantic Monthly's Jeffrey
Goldberg finds me "particularly credulous," taken in by
the Iranian hospitality and friendliness that "are the hallmarks
of most Muslim societies." (Thanks for that info, Jeffrey.)
A conservative Web site called "American Thinker," which
tries to prove its name is an oxymoron, believes I would
have been fooled by the Nazis' sham at the Theresienstadt
camp.
Spannende Wahlen
im Iran - Behrouz Khosrozadeh
- Zum Schrecken des konservativen Establishments geht Khatami
ins Rennen Nun hat er sich doch nach langem Zögern entschieden.
Seyyed Mohammad Khatami, Irans Ex-Präsident (1997-2005)
hat zum Schrecken des konservativen Establishments seine
Kandidatur für die 10. Präsidentschaftswahlen der Islamischen
Republik Iran am kommenden 12. Juni bekanntgegeben .
Operation Ajax
- Putsch mit fatalen Konsequenzen
-
Wolfgang Kraushaar - Kein anderes Wort hat die USA letztes
Jahr so elektrisiert wie Obamas Parole "change". Zwar wusste
niemand so genau, was im Einzelnen verändert werden sollte,
allen jedoch war klar, dass zuerst George W. Bush und seine
republikanische Politik abgelöst werden müssten, um überhaupt
einen grundlegenden Wandel erreichen zu können. Das Schlagwort
wurde zum Synonym für den Wahlkampf des neuen Präsidenten.
Auf seiner offiziellen Website stand schlicht "Obama for
change". Ein sehr viel weniger populäres Wort lautet "regime
change". Es ist eine eher höfliche Umschreibung des hässlichen
Wortes vom Umsturz oder Putsch, das den Sachverhalt gewöhnlich
aber sehr viel besser benennt.
Der Blogvater
muss schweigen
- Seit hundert Tagen sitzt der Blogger
Hossein Derakhshan hinter persischen
Gardinen. Er wollte zwischen Ost und
West zu vermitteln. Das war dem Regime
in Teheran zu viel
>>
US-Präsident:
Obama will neue
Partnerschaft mit Muslimen
- Es
war ein Interview mit besonderer Symbolkraft: US-Präsident
Obama hat sich an die muslimische Welt gewandt und eine
neue Partnerschaft "in gegenseitigem Respekt" in Aussicht
gestellt. Seine Botschaft: "Die Amerikaner sind nicht eure
Feinde."
[
Forum
]
Der abgesagte Krieg
- Spiegelfechter - Medienberichte
über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf Iran sind
nicht eben neu – vor allem in einigen „alternativen Netzmedien“
wird seit drei Jahren unter anderem auch jeder turnusmäßige
Wechsel der US-Trägergruppen im Persischen Golf als untrügliches
Zeichen für einen Angriff gewertet.
Nuklear-Konflikt: USA verweigerte
Israel Waffenhilfe gegen iranische Atomanlagen
Mahmoud
Ahmadinejad's
- The
Alternative Christmas Message
Why We Must Prosecute
Bush and His Administration for War Crimes
- Mike Ferner - During the rush to
get the Nuremberg Tribunals underway, the Soviet delegation
wanted the tribunal’s historic decisions to have legitimacy
only for the Nazis. U.S. Supreme Court Justice, Robert Jackson,
serving as the chief prosecutor for the Allies, strong-armed
the Soviets until the very beginning of the tribunal before
changing their mind.
NGO- Blogger ohne "erkennbares Delikt"
im Gefängnis
60 Jahre ... 10. Dezember 1948 - Allgemeine
Erklärung der Menschenrechte
60 Jahre Erklärung der Menschenrechte - Das schlechte Vorbild
des Westens
- Andreas Zumach - Die Menschenrechte seien nicht mehr unteilbar,
heißt es aus Afrika und Asien. Mitschuld trägt der Westen,
weil er seit Jahren die Normen des Völkerrechts untergräbt.
>>>
Interview Jürgen
Todenhöfer - "Wir behandeln Muslime wie Halbaffen"
- Die Fanatiker sitzen im Westen, sagt Jürgen Todenhöfer,
und nicht in der islamischen Welt. Der einstige Konservative
setzt sich heute für die westlich-muslimische Aussöhnung
ein.
"Ich bin völlig
fassungslos" -
Wolfgang Benz im Gespräch mit Joachim Scholl - Der Historiker
Wolfgang Benz hat vor einer pauschalen Stigmatisierung von
Muslimen gewarnt. Als Forscher müsse man dabei fragen dürfen,
ob der Mechanismus dieser Vorurteile dem des Antisemitismus
ähnele. Das wiederum brachte ihm Kritik ein, er trivialisiere
den Holocaust. >>>
Hier liest man, wie das Netzwerk
Honestly Concerned im Einklang mit dem Antideutschen Matthias
Küntzel über Wolfgang Benz "herfällt" (Berichten heißt dort,
zu Reaktionen aufrufen) >>>
Henryk M. Broder (+sein antideutscher
Umgang) darf dabei natürlich nicht fehlen >>>
Alan Posener
zeigt sich einmal gemäßigt real >>>
Steinmeier zum Tag der Menschenrechte
>>>
Deutscher Bundestag:
Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe >>>
Interview mit Hans
Blix - "Demütigungen sind schlecht für die Diplomatie"
- Kommt unter dem neuen US-Präsidenten
Bewegung in den verfahrenen Atomstreit mit dem Iran? Wichtig
sei, dass man endlich wieder miteinander rede, so Hans Blix,
der ehemalige IAEA-Präsident. Thomas Latschan hat sich mit
ihm unterhalten.
Atomboom in Nahost
- Martin
Gehlen - (…) Vom Stromreaktor zur Atombombe - die Übergänge
sind fließend. Und gerade im Nahen und Mittleren Osten wird
diese politische und technische Grauzone nicht auf den Iran
oder Syrien begrenzt bleiben. Mindestens zwölf Atommeiler
sind hier inzwischen im Bau oder geplant - unter anderem
in Ägypten, Jordanien, Libyen, Algerien, Tunesien, Marokko,
Abu Dhabi und der Türkei.
Auch Mullahs haben ein Recht
auf Schutz
- Norman Paech - Israel droht
Iran, nicht andersherum. Und
könnte das Land nicht allzu
plausible Gründe haben, sich
mit dem ultimativen Mittel,
der Atombombe, zu schützen?
-
Die Erklärung von elf Abgeordneten
der Linksfraktion, nicht an
der Abstimmung über eine Erklärung
des Bundestages zum Antisemitismus
teilzunehmen, hat manche Medien
in heftige Erregung versetzt.
Leider hat der Vorgang nicht
dazu geführt, über die Gründe
der Ablehnung nachzudenken.
Stattdessen wird den Abgeordneten
nachgeworfen, sie negierten
das Existenzrecht Israels, sie
seien Freunde der Hamas und
Hisbollah, sie verglichen Israel
mit dem Nazi-Staat und würden
eine atomare Aufrüstung Irans
begrüßen, überhaupt sei ihre
Kritik an der israelischen Politik
ein durch Antizionismus getarnter
Antisemitismus. Alles Unsinn
– mit keinem Zitat, keiner Äußerung
und keiner Handlung nachweisbare
Falschmeldungen.
ElBaradei- Obamas Offenheit gegenüber
Teheran kann hilfreich sein
Knobloch Notfalls
militärische Gewalt gegen Iran
- Nach Überzeugung der Präsidentin
des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch,
müssen der Westen und Israel das Atomprogramm des Iran notfalls
mit militärischer Gewalt stoppen. >>>
Vom Elend des US-Fundamentalismus
- Die
Welt, in der wir leben, betrachtet aus der Perspektive eines
exiliranischen Intellektuellen, der, wäre er US-Staatsbürger,
Obama gewählt hätte: Bahman Nirumand - In der Präambel der
Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika
von Juli 1776 lesen wir: „Wir halten folgende Wahrheiten
für unumstößlich: Alle Menschen wurden in Gleichheit erschaffen;
der Schöpfer hat ihnen unveräußerliche Rechte gegeben, deren
erste da sind: das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit,
das Recht auf das Streben nach Glück." Dieser Unabhängigkeitserklärung
folgte 1789 die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte
der französischen Revolution, die unter dem Motto: Gleichheit,
Freiheit und Brüderlichkeit die unwiderrufbare Feststellung
traf, dass „die Menschen frei und gleich an Rechten geboren
werden und es bleiben."
Die Anti-Iran-Kampagne
und die Weihnachtsbombe
- Knut Mellenthin - Mit einer Sensation präsentierte sich
am 28. Oktober in Berlin die STOP THE BOMB Kampagne, die
dafür wirbt, den Iran „politisch und diplomatisch zu isolieren“:
„Schon zu Weihnachten könnte die Islamische Republik Iran
eine Atomwaffe haben, stellte Mohammed ElBaradei, der Generaldirektor
der Internationalen Atomenergiebehörde in der letzten Woche
fest.“ (1) Konnte das wirklich stimmen?
"Der
Rassismus war immer an der
D -ämonisierung
von Menschen zu erkennen, dem
D -oppelstandard,
mit dem Menschen gemessen wurden, und der
D -elegitimierung
von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen.
Countdown
für Iran-Krieg
- Knut Mellenthin - Seeblockade und anhaltende Bombardierungen:
Führende Republikaner und Demokraten drängen auf Aggression
gegen Teheran nach US-Wahlen. Hunderttausende Tote kalkuliert
>>>
Haßkampagne- Mit
Lügen für die »Isolierung« Irans
- Als
Teil der psychologischen Kriegsführung gegen Iran wurde
am 28. Oktober in Berlin die Kampagne »Stop The Bomb« präsentiert.
Nach Aussagen der Verantwortlichen handelt es sich um ein
»breites gesellschaftliches Bündnis gegen das iranische
Atomprogramm«. Wie breit, davon kann sich jeder selbst anhand
der Namensliste der »über 120 prominenten Erstunterzeichner«
ein Bild machen. Tatsächlich sind aus allen im Bundestag
vertretenen Parteien jeweils zwei bis drei Personen dabei,
von denen aber keine repräsentativ für die Iran-Politik
ihrer Organisation ist. Die Linke ist mit der Abgeordneten
Petra Pau, dem Bundesarbeitskreis (BAK) Schalom in der Parteijugend
und mit einem Arbeitskreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung vertreten.
Ihre Beteiligung an der Haßkampagne gegen Iran steht in
totalem Widerspruch zur Politik der Partei Die Linke. Dafür
treten sie aber besonders lautstark auf und haben Protektion
durch viele Medien >>>
Bild - Quelle + Mehr
>>>
Kein Krieg! - Drohender Kriegsschauplatz
Iran >>>
Washington's new
policy towards Iran -
The Bush administration will establish the first official
United States diplomatic presence in Tehran before it leaves
office, according to reports published last week. A US interests
section in the Iranian capital would be the first step towards
restoring full diplomatic ties severed since the 1979 hostage
crisis amidst the tumult of the Islamic Revolution. Hasan
Abu Nimah comments.
Reden oder bombardieren
- Im Umgang mit dem Iran ist ein Strategiewechsel gefragt
- Obama könnte ihn bringen - von Gudrun Harrer
Übersetzungsfehler
beeinflusst Weltpolitik
- Die millionenfach kolportierte Aussage des
iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad «Israel muss von
der Landkarte ausradiert werden» beruht auf einer ungenauen
Übersetzung. Vom Konflikt, der daraus entstanden ist, wollen
aber sowohl Iran als auch Israel profitieren.
Auch:
Kein
Krieg! - Drohender Kriegsschauplatz Iran >>>
Auch >>>
Frauen-Aktivistin
im Iran verhaftet - Studentin
wollte Film über die rechtliche Situation der Frauen in
ihrem Land drehen - Video-Aufnahme sei nicht genehmigt gewesen
- Teheran - Die iranische Polizei hat eine in den USA studierende
Iranerin verhaftet, die einen Film über die Lage der Frauenrechte
in ihrem Land drehen wollte. Die junge Studentin, die an
einer Universität in Kalifornien eingeschrieben ist, sei
bereits in der vergangenen Woche wegen angeblich nicht genehmigter
Video-Aufnahmen festgenommen worden.
Düstere Aussichten
für Irak, Afghanistan und Pakistan
- Florian Rötzer
-
Berichte der US-Geheimdienste warnen
vor neuen Konflikten im Irak, dem wachsenden Widerstand
in Afghanistan und dem Pulverfass Pakistan
Ahmadinejad accepts Israel's right to exist - Peter Tachell - The Iranian president has said he would accept a two-state solution if the Palestinians agree. So where are the headlines? >>>
Gefährliche Feindschaft - Teil 3 der
ND-SERIE: Israel und Iran
- Norman
Paech - Die Sprache des Westens –
besonders die der USA – gegenüber
Iran wird täglich aggressiver. Trotz
weiterlaufender Verhandlungen droht
bereits zum dritten Mal in diesem
Jahrtausend nach Afghanistan (seit
Ende 2001) und Irak (seit März 2003)
ein Krieg gegen ein Land des
Mittleren Ostens. ND-Autoren
beleuchten verschiedene Aspekte der
aktuellen Krise. Vor
einigen Monaten sandte die
israelische Regierung einen
Politiker der Opposition, Jossi
Beilin von der Meretz-Partei,
nach Berlin. Einziger Punkt seiner
Mission: die Bundesregierung von der
tödlichen Bedrohung Israels durch
Iran zu überzeugen und für
härtere Sanktionen gegen Iran zu
werben. >>>
Bild - Ein Hetzplakat - Gleichsetzung 3. Reich und Iran - Kampfeinheit Honestly Concerned mehr
Auch:
Prof. Dr. Mohssen
Massarrat -
Stellungnahme
zu beleidigenden Äußerungen von Henryk M. Broder anlässlich der Podiumsdiskussion „Isolation oder Wandel durch Annäherung >>>
Schacher und Scherben - Lutz Herden - Auslaufmodell - Die Anti-Iran-Front ist so marode wie die Bush-Administration - Für Tage kursierte medial intoniert die Simpel-Story, Russland sei von der kindischen Lust besessen, den Westen zu brüskieren, wo immer sich die Gelegenheit dazu biete. Nun gehe die Dreistigkeit soweit, aus der Anti-Iran-Front auszuscheren. Was im Subtext suggerierte: Moskau und Teheran könnten demnächst sogar kooperieren und zum geballten Sicherheitsrisiko werden. Hier die etablierte Nuklearmacht, dort der debütierende Atomzwerg. Wie gut, dass bald amerikanische Patriot-Raketen in Polen stehen.
Der Weg als Ziel - UNO: Nichts Neues in Sachen Iran - Knut Mellenthin - Als Motto über der am Samstag beschlossenen Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Atomstreit mit Iran könnte stehen: »Der Weg ist das Ziel«. Oder: »Die Bewegung ist alles, das Ziel ist nichts«. Der einstimmig angenommene Text enthält keinerlei neue Elemente, sondern wiederholt nur den Minimalkonsens zwischen den »Iran-Sechs« China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rußland und USA. Es wird darin an die bisher verabschiedeten drei Sanktionsresolutionen erinnert, und Iran wird erneut aufgefordert, »vollständig und ohne Aufschub seinen Verpflichtungen nachzukommen«.
ND-Serie: Brennpunkt Iran - Bösewicht oder Unschuldslamm? - Teil 1 der ND-Serie: Drohungen sind im Falle Irans ebenso erklärbar wie Bedrohungsängste / Der Streit um das iranische Atomprogramm – Vorwürfe, Verdachtsmomente, Lösungsansätze - Dr. Wolfgang Kötter - Die Sprache des Westens – besonders die der USA – gegenüber Iran wird immer aggressiver. Trotz weiterlaufender Verhandlungen droht bereits zum dritten Mal in diesem Jahrtausend nach Afghanistan (seit Ende 2001) und Irak (seit März 2003) ein Krieg gegen ein Land des Mittleren Ostens. ND-Autoren beleuchten in einer Serie verschiedene Aspekte der gegenwärtigen Krise. Heute: Das iranische Atomprogramm
Etappensieg für iranische Frauen - Behrouz Khosrozadeh - Irans Parlament kippt zwei pikante Artikel des neuen Familiengesetzes - Der Rechtsausschuss des iranischen Parlaments (Majlis) annullierte am 08. September die zwei umstrittenen Artikel 23 und 25 des neuen, dem Parlament vorgelegten Gesetzesentwurfs zum "Schutz der Familie". Insbesondere die beiden Artikel 23 und 25 waren auf heftigen aktiven Protest der iranischen Zivilgesellschaft, insbesondere von Frauen, gestoßen. Protagonisten der Protestbewegung waren die Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi, die Poetin Simin Behbehani und zahlreiche andere prominente Frauenaktivisten, die von der breiten iranischen Zivilgesellschaft, darunter Reformparteien und Einzelpersonen, darunter auch moderate Kleriker, unterstützt wurden.
Die Welt steht hinter Teheran - Irans Präsident Ahmadinedschad verweist in den USA auf globalen Rückhalt seines Landes - Rainer Rupp - Israelische Politiker und Medien haben verärgert und erbost auf den unaufgeregten Empfang reagiert, der dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad anläßlich seines Besuchs der UN-Vollversammlung in New York bereitet wurde. Trotz lautstarker, von amerikanischen Zionisten organisierter anti-iranischer Proteste vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen am Hudson River war das öffentliche Interesse an einem normalen Umgang mit dem iranischen Staatschef groß.
Keine Zeit für Atomstreit - Rußland läßt sich von USA nicht länger gängeln: Beratungen zu Irans Nuklearprogramm nach Schelte aus Washington abgesagt - Von Knut Mellenthin - Nach neuerlichen Verbalattacken von US-Außenministerin Condoleezza Rice gegen Rußland hat Moskau eine Beratung der Gruppe der Iran-Sechs platzen lassen.
Myth of Iran wiping Israel off the map dispelled - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad is due to address the UN General Assembly in New York on September 23. The following is an exclusive Press TV interview with the president on his message for the world. He also sheds light on several controversial issues.
Sunniten und Schiiten im Iran - Religiöse Zerreißprobe - Im Iran wachsen die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten. Im Süden wurde eine sunnitische Religionsschule zerstört. Dem Präsidenten scheint der Streit gelegen zu kommen. Shir Mohammadi informiert.
Der falsche Krieg - Michael Lüders - In der islamischen Welt ist ein Großteil der Bevölkerung davon überzeugt, El Kaida habe die Anschläge vom 11. September 2001 mit Hilfe der US-Regierung und Israels begangen. Absurd, gewiss. Und doch zeigt diese Wahrnehmung, dass der Westen den Kampf um die Köpfe und Herzen der Muslime längst verloren hat. Vor allem Washington ist es im Verlauf von immerhin sieben Jahren nicht gelungen, eine klare, einfache Botschaft zu vermitteln: Wir verteidigen uns gegen den Terror, aber wir führen keinen Kreuzzug gegen den Islam.
Report: '60 Minutes' Cut Ahmadinejad's Statement, 'Solution Is Democracy' in Israel/Palestine - The interview that Mike Wallace did of Iranian president Mahmoud Ahmadinejad 2 years ago was aired on C-Span recently, and a diligent blogger has reported on what "60 Minutes" cut out of the interview when it aired. When Wallace confronted Ahmadinejad with the "wipe Israel off the map" threats, Ahmadinejad said that "the solution is democracy" in Israel and Palestine, a suggestion that he favors a one-state solution. I agree with blogger Tom Murphy that "60"'s edits misrepresent Ahmadinejad's thrust, making him out to be far more confrontational than he is, especially after Wallace promised Ahmadinejad that he would listen to his complete answers to questions. And yes, that this amounts to "suppression of basic facts concerning Israel and the Palestinians." >>>
Der geheime Krieg - Geheimdienste auf Sabotagetour im Iran - Was würde geschehen, wenn eine libanesische Tageszeitung offen berichten würde, daß der Geheimdienst des Landes in den vergangenen Jahren an der Seite iranischer Agenten in den USA tätig war und dort Sabotageakte gegen Rüstungsunternehmen verübt hat, um so einen Angriff auf den Iran zu verhindern? Wem hier nur "diplomatische Proteste" und "Sanktionsforderungen" seitens der USA einfällt, der läßt zweifellos außer Acht, daß die USA in der bisher rund siebeneinhalb Jahre währenden Amtszeit des derzeitigen US-Präsidenten George W. Bush bereits zwei Angriffskriege gegen andere Staaten begonnen haben. Neben dieser mit größter Wahrscheinlichkeit erfolgenden militärischen Reaktion seitens der USA wäre zweifellos auch der Aufschrei in den "westlichen" Medien unüberhörbar. Tatsächlich ist genau dies einem Bericht des niederländischen Telegraaf vom 29. August zufolge geschehen – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, was offensichtlich denn auch dazu geführt hat, daß dieser Bericht in den Medien praktisch vollständig unbeachtet geblieben ist.
Sarkozy: Israeli Attack Inevitable - Gordon Prather - While the Republicans were nominating Sarah Palin – who reportedly believes the Bush-Cheney war of aggression against Iraq was inevitable, part of "God's plan" – French President Nicolas Sarkozy was in Damascus, warning the "leaders of Syria, Turkey and Qatar" that an Israeli attack on Iran also appears to be inevitable. In comments broadcast on Syrian television, Sarkozy said "One day – whatever the Israeli government – we could find one morning that Israel has struck. "The question is not whether it would be legitimate, whether it would be intelligent. What will we do at that moment?"
Cleaning Up After Bush - William Pfaff - The Bush administration has lived by a strategy of tension, and will go out of office bequeathing the wars it has started and the ill will it has created to its successors, to compromise those who come after. The Bush people have set a lot of precedents for America: Guantanamo and the “black sites” abroad will be left, and the probably more than 1,000 U.S. military bases abroad, presumably including the 50 bases (currently) that Washington still wants to keep in Iraq after the troops go home, if they go home. And of course the administration’s outsourcing arrangements for torture and kidnapping abroad will be left to a new administration.
Verschwörungsdenken und falsche Wahrnehmung der Realität - Behrouz Khosrozadeh - Das Trauma der iranischen Gesellschaft und Politik - 1993 veröffentlichte
Bassam Tibi sein Buch: "Die Verschwörung, das Trauma arabischer Politik". Der Göttinger Politologe, in den 80er Jahren noch ein genialer Forscher, begann ab Anfang der 90er mit der Veröffentlichung populistisch-journalistischer Bücher. Das oben genannte Buch ist jedoch das beste in der Reihe nicht streng wissenschaftlicher Werke des gebürtigen Syrers. Tibi gelingt es eindrucksvoll, einen der wichtigsten Aspekte arabischer "Ohnmacht" aus politikwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten. Die Araber neigten dazu, alles, was ihnen an Niederlagen und Unerwünschtem widerfährt, als Verschwörung wahrzunehmen. Nicht nur in Kriegen, sondern auch bei wirtschaftlichen und sonstigen Angelegenheiten werde ein Misserfolg immer auf eine Verschwörung der anderen zurückgeführt. >>>
CASMII gründet hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat zum Iran-Konflikt - CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran, dt. ‚Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention im Iran‘) ist erfreut die Einrichtung eines hochkarätig besetzten Wissenschaftlichen Beirats bekanntzugeben. Vor dem Hintergrund der immensen Diskrepanz zwischen einerseits der zur Eskalation tendierenden Iran-Politik und andererseits der noch unausgeschöpften friedenserhaltenden Konfliktlösungswege sieht sich der Wissenschaftliche Beirat verpflichtet, letztere stärker als bisher in die öffentliche und politische Diskussion zu bringen. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an: Der Berliner Politikwissenschaftler Dr. Behrooz Abdolvand , der Marburger Afghanistan-Experte Dr. Matin Baraki , der Geschäftsführer der »Juristen gegen Atomwaffen (IALANA)« Reiner Braun , der Politikwissenschaftler und Beiratsgründer Ali Fathollah-Nejad , der Irak-Experte Joachim Guilliard , der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat , der Bonner Entwicklungsforscher Prof. Dr. Ahad Rahmanzadeh , der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Werner Ruf , die Grazer Völkerrechtlerin Dr. Yvonne Schmidt , der Sprecher der »Diplomaten für den Frieden mit der islamischen Welt« Dr. Arne Seifert , der Zürcher Strategie-Experte Prof. Dr. Albert Stahel und nicht zuletzt Prof. Dr. Udo Steinbach , langjähriger Direktor des Deutschen Orient-Instituts. CASMII ist ein politisch und finanziell unabhängiges internationales Netzwerk, welches sich das Ziel gesetzt hat, Sanktionen, ausländischen Eingriff und eine militärische Intervention im Iran abzuwenden. mehr >>>
Ahmadinedschad stellt Bushs Charme- Offensive auf die Probe - Ulrike Putz - Plötzlich reden sie miteinander: Der iranische Staatschef Ahmadinedschad gibt seine Rumpelrhetorik auf, lobt die USA - und die Regierung Bush geht auf das Mullah-Regime zu. Die Diplomatie-Offensive legt nahe, dass in Washington gerade ein verblüffender Kursschwenk passiert.
Wie gefährlich wäre ein Militärschlag gegen Iran? - Israelisches Vormachtstreben als Hindernis bei der Suche nach Gleichgewicht - Johannes Reissner - Die Spekulationen über einen möglichen israelischen oder amerikanischen Militärschlag gegen Iran reissen nicht ab. Im folgenden Beitrag hinterfragt der Autor die Gründe für eine Strategie gegenüber Teheran, die auf Ausgrenzung und Konfrontation aus ist. Er plädiert für eine moderierende Politik, die ein Gleichgewicht zwischen den regionalen Kräften anstrebt.
US-Friedensbewegung stoppt Weg in den Irankrieg - Die amerikanische Friedensbewegung kann einen wichtigen Erfolg verbuchen: obwohl sie heute nicht in erster Linie mit Demonstrationen den Protest auf die Strässe trägt, gelang es ihr, ihre Anhänger zu mobilisieren und diese Druck auf die US-Politik ausüben zu lassen: ein Gesetz, das den Weg in einen Angriff auf den Iran bahnen sollte, konnte auf diesem Weg verhindert werden. Es war versucht worden, durch dieses Gesetz eine Seeblockade gegen den Iran zu verhängen: eine Massnahme, die unmissverständlich als Kriegsakt anzusehen ist.
Report: Ex-Mossad chief says strike on Iran could 'affect us for 100 years' - Former Mossad Chief Ephraim Halevy told Time magazine in an interview published Thursday that an Israeli attack on Iran "could have an impact on us for the next 100 years" and should only be considered as a last resort. Halevy, who currently heads the Center for Strategic and Policy Studies at Hebrew University in Jerusalem, added that an Iranian attack on Israel would probably have little impact, because Iranian missiles would largely be intercepted by Israel's advanced anti-missile defense system.
Palestine and Israel: What's Iran Got to Do with It? - by Joel Beinin - Responding to the Israeli voices and actions noisily advocating a preemptive strike against Iran, Ha-Aretz columnist Uzi Benziman (July 21, 2008) writes, "Before bombing Iran, it would be best [for Israel] to solve the conflict with the Palestinians. By the way, there does appear to be a link between the two threats." While Benziman doesn't specify the links, there are at least two significant ones.
Die Spitze eines Eisbergs - 'von der Landkarte tilgen': Teil einer Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - "Irans Aussage von der Zerstörung Israels darf in der Übersetzung nicht verloren gehen." Das ist am 22. Juni 2008 die Überschrift eines Artikels in der 'Jerusalem Post' von Joshua Teitelbaum vom 'Jerusalem Center for Public Affairs'. Würde die Behauptung, Iran wolle Israel (per Atombombe) zerstören, 'verloren gehen' - so müssen wir schließen - würde ein mit großem Aufwand aufgebautes Bedrohungsszenario in sich zusammenbrechen, und einem Krieg gegen den Iran würde jegliche Legitimation entzogen. Deshalb schlägt Joshua Teitelbaum Alarm. Seine Ausführungen sind ein wesentlicher Teil der israelischen Reaktionen auf die Offenlegung der Tatsache, daß angebliche Äußerungen des iranischen Präsidenten das Ergebnis verfälschender Übersetzung sind...
Benny Morris Justifies Israel's Coming Attac k on Iran - David Bromwich - On Friday July 18 the New York Times published an op-ed by the Israeli historian Benny Morris. It is entitled "Using Bombs to Stave Off War." Morris chose this American venue to announce that Israel would "almost surely" attack Iran some time in the next few months. And he indicated that America would be well advised to support the attack.
Iran is friends with Israeli people': Ahmadinejad aide - Iran is "friends with the Israeli people", a deputy of President Mahmoud Ahmadinejad said, in stark contrast to Tehran's usual verbal assaults against the Jewish state, local media reported on Sunday.
Bedrohen die iranischen Raketen Europa? - Florian Rötzer - Das Pentagon und die iranische Regierung ziehen plötzlich am selben Strang, natürlich aus entgegen gesetzten Propagandastrategien
Iran Shows Its Cards - Scott Ritter - There can no longer be any doubt about the consequences of any U.S. and/or Israeli military action against Iran. Armchair warriors, pundits and blustering politicians alike have been advocating a pre-emptive military strike against Iran for the purpose of neutralizing its nuclear-related infrastructure, as well as retarding Iran’s ability to train and equip “terrorist” forces on Iranian soil before dispatching them to Iraq or parts unknown.
Saudis bieten Russland Waffengeschäft gegen Einstellung der Kooperation mit Iran an - Saudi-Arabien und Russland dementieren die Meldung, die die russische Zeitung Kommersant verbreitet hat.
From Dylan to Iran - Talking World War III Blues - JAMES ABOUREZK - I’ve been listening to some old Bob Dylan songs, most notably his “Talking World War III Blues,” and “The Masters of War.” Dylan’s protest music was a shattering wake-up call to the country back then, and it is amazing to me how similar the words to those old Vietnam era folk songs are to what we’re seeing today. He sang of war profiteering, of the callousness of sending young men off to war to die for nothing while old men were talking. When I was in the U.S. Senate, the CIA once held a briefing for those of us interested in Israel’s nuclear weapons program.
Dem Friedensflieger droht der Absturz - Karim El-Gawhary - Mit blumigen Worten loben Politiker in Paris die syrisch-libanesischen Annäherungen. Doch der Irankonflikt überlagert auch diese.
"Iran hat keine Pläne, Israel anzugreifen." - Arbeiterfotografie- "Iran hat keine Pläne, Israel anzugreifen." Das sagt der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 8.7.2008 in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, wo er am Gipfel der Gruppe der islamischen Entwicklungsländer teilnahm, gemäß einer Meldung von PressTV mit dem Titel 'Iran beabsichtigt nicht, Israel auszulöschen'. Er antwortet damit auf die Frage, ob der Iran beabsichtige Israel zu zerstören und das jüdische Volk auszulöschen. >>>
Die Vereinigten Staaten, Israel und die Militaristen im Iran auf dem Kriegspfad - Behrouz Khosrozadeh - Israel als potenzieller Kriegsbeginner - Die Kriegsgefahr ist diesmal akut, weil die Flagge des Krieges von Washington nach Tel Aviv gewandert ist. Die Hardliner in Tel Aviv wollen nicht einen möglichen Einzug des Demokraten, Barack Obama, ins Weiße Haus abwarten. Ein israelischer Angriff auf den Iran, der die uneingeschränkte Unterstützung Amerikas haben würde, kann nur während der Amtszeit Bushs erfolgen mehr >>>
Der Teufel und wir
-
André Marty - „Warum eliminieren wir den
eigentlich nicht?“ Eine Frage, einfach so hingeworfen
wie: „Was kosten denn die Tomaten?“ Und das von einem
israelischen Kollegen, mit dem ich in letzten Jahren
manch' Stunde meiner Arbeitszeit verbracht hatte – wie
Mann sich doch in Volkes Seele nicht auskennen kann.
„Wir“, das wären übrigens die israelischen
Sicherheitskräfte. „Den“, das wäre Mahmoud Ahmadinejad,
der iranische Präsident. „Der Teufel“ nennen sie ihn,
den „neuen Hitler“. Und wehe auch all’ jenen, die nicht
die gebotene Distanz zu "dem" wahren >>>
Ausnahmeregeln für
Israel
-
Knut
Mellenthin >>>>
Israel droht mit Militärschlag gegen
Iran
-
Israel schließt einen Angriff auf
iranische Atomanlagen nicht aus.
"Wenn nötig, werden wir Gewalt
anwenden", drohte Generalmajor Isaak
Ben-Israel, Abgeordneter der
regierenden Kadima-Partei, in einem
SPIEGEL-Interview. >>>
CASMII-Pressemitteilung 26. Juni
2008 -
(Übersetzung von der
englischen Pressemitteilung vom
10. Mai 2008) -
"US-Eingeständnis:
Waffen wurden überhaupt nicht im
Iran hergestellt"
-
Das US-Militär hat ein
unerwartetes Eingeständnis
gemacht und von seinen lange
währenden Behauptungen, dass
Iran Militante im Irak mit
Waffen unterstütze, Abstand
genommen: „Die Waffen, die
kürzlich im Irak gefunden
wurden, stammen nicht aus Iran.“
Tina Susman, Korrespondentin der
Los Angeles Times in
Bagdad, berichtete:
„Der
Plan, Journalisten in der
vergangenen Woche vermeintlichen
Sprengstoff aus Iran zu zeigen
und diesen dann zu zerstören,
platzte. Grund dafür: Die USA
hatten herausgefunden, dass der
Sprengstoff nicht aus Iran
stammte. Ein Sprecher des
US-Militärs führte diese
Verwechslung auf ein
Missverständnis zurück, nachdem
ein General der irakischen Armee
in Karbala fälschlicherweise
berichtet hatte, dass der
Sprengstoff ursprüng essiver
und illoyaler Staat ist:
Anmerkungen zum Mythos der
Existenzbedrohung Israels.
Seit
Monaten sieht sich die westliche
Welt mit einer Kampagne
konfrontiert, welche die
existenzielle Bedrohung Israels
durch islamistischen
Terrorismus, vor allem aber
durch den Iran, beschreibt. Man
geht
lich aus Iran stamme. Erst
als amerikanische
Sprengstoffexperten das Material
untersuchten, fanden sie heraus,
dass es unter keinen Umständen
aus Iran stammen könnte.“
CASMII - Deutsch | Campaign
Against Sanctions and Military
Intervention in Iran
Ein
propagandastischer Tsunami
- Fritz Edlinger
-
Die
Geschichte lehrt, dass Israel –
leider – ein aggr sicherlich
nicht in die Irre, wenn man diesen
propagandistischen Tsunami auch als
publizistische Vorbereitung für
eventuell notwendige
„Notwehrmaßnahmen“ Israels
interpretiert. Die jüngsten
umfangreichen Manöver der
israelischen Luftwaffe untermauern
diese Ansicht.
"Niemals hat Iran
Israel mit Angriff gedroht"
- Vizeaußenminister Mehdi Safari dementiert im STANDARD-Gespräch
Drohungen gegen Israel: "Zeigen Sie mir so eine Aussage"
Israelischer Angriff auf Iran:
"Keine Frage des Ob, sondern des
Wann"
-
Stefan Steinberg - Ein israelischer
Militärschlag gegen den Iran ist
laut dem Nachrichtenmagazin Der
Spiegel keine Frage des Ob,
sondern des Wann. In der letzten
Ausgabe der Wochenzeitschrift
erschien ein vierseitiger Artikel
mit dem Titel "Israels Minister
wälzen Pläne für einen Schlag gegen
Teheran", der sich mit den
Vorbereitungen beschäftigt, die
gegenwärtig in Israel für
Luftangriffe gegen den Iran
getroffen werden.
Bolton- Israelischer Angriff auf
Iran kurz nach US-Wahlen möglich
Israel
probt Angriff auf Irans Atomanlagen
- Thomas Frankenfeld -
Mini-Atombomben sollen die
unterirdischen Nuklearfabriken
sprengen. Ayatollah droht mit
Vergeltung >>>
Wo ist die
"Achse der bösen?" - Israel übte
Angriff auf iranische Atomanlagen -
Hundert Kampfjets, Hubschrauber,
Tankflugzeuge: Die israelische
Luftwaffe hat in einem Großmanöver
einen Schlag gegen iranische
Atomanlagen geprobt. Es soll ein
Zeichen an Teheran sein, aber auch
eines an die Verbündeten im Westen -
Israel ist bereit zu einer
militärischen Aktion. mehr...
[ Forum ]
"Deutliche Warnung" an Teheran
»Entscheidend dürfte der öffentliche
Druck sein« - Deutsche Medien
distanzieren sich nur ungern von
einer Falschmeldung über den Iran.
Ein Gespräch mit Andreas Neumann -
Interview: Arnold Schölzel - Andreas
Neumann ist Redakteur der
Zeitschrift und Internetseite
Arbeiterfotografie - Journalisten
schreiben von Journalisten ab. Oder
warum hat sich nach Ihrer Meinung
die falsche Übersetzung des
Ahmadinedschad-Zitats vom Oktober
2005 trotz aller Hinweise von
Fachleuten – darunter in jW – so
hartnäckig in den hiesigen Medien
gehalten?
Teheran
braucht keine Atomwaffen
-
Walter Posch -
EU-Sanktionen gegen den Iran wären
genau das fehlende Element, das den
Anhängern Ahmadinejads noch abgeht,
um sich mit ihren anti-westlichen
Ansichten voll durchsetzen zu
können. Über Iran, Israel und
Europas Energiesicherheit. >>>
Solanas
»Anreizpaket« für Teheran - USA und
EU planen Verschärfung der
Konfrontation mit Iran.
Diskussionen über Militärblockade
-
Knut Mellenthin - Im Streit um Irans
ziviles Atomprogramm steht eine
weitere Verschärfung des
US-amerikanisch-europäischen
Konfrontationskurses bevor. Unter
den Maßnahmen, die jetzt diskutiert
werden, steht eine internationale
Seeblockade durch eine »Koalition
der Willigen« ganz obenan. Ähnlich
wie in der ersten Hälfte der 90er
Jahre die Adria-Blockade gegen
Jugoslawien könnte die Abriegelung
der iranischen Küsten als kollektive
Aktion der NATO-Kriegsmarinen
durchgeführt werden. Dadurch würden
»unsichere Kantonisten« wie
Deutschland, anders als vor dem
Irak-Krieg, frühzeitig in gemeinsame
Militäroperationen gegen Iran
eingebunden.
Freie Hand für Todesurteile
-
Behrouz Khosrozadeh
-
Irans neues Strafgesetz - In
jüngster Zeit ist im Iran
eine Jagd auf Minderheiten,
insbesondere Anhänger der
Bahai-Religion
im
Gange.
Die Bahai-Religion ist eine
Mitte des 19. Jahrhundert
aus dem schiitischen Islam
entstandene, eigenständige
Religion. Sie hat einen
eigenen Propheten und eigene
Schriften und ersetzte das
islamische Gesetz, die
Scharia, durch ein neues,
mit der Moderne kompatibles.
In ihr herrscht auch ein
weitgehend entspannteres
Verhältnis zwischen Mann und
Frau. >>>
Der
nukleare Präventivschlag und die
Weltkatastrophe
-
Martin Senn -
Israelische Stimmen fordern den
Einsatz der Atombombe gegen den
Iran. Die Folgen wären fürchterlich:
für den Iran, für Israel und die
Welt. -
Die gegenwärtige Diskussion über das
Nuklearprogramm der Islamischen
Republik ist um eine beunruhigende
Facette reicher, nachdem israelische
Stimmen wie etwa der Historiker
Benny Morris einen nuklearen Schlag
zur Zerstörung iranischer
Nukleareinrichtungen fordern >>>
Bush droht
Iran mit Militärschlag - Merkel
widerspricht nicht, will aber auf
Diplomatie setzen.
US-Präsident beendet BRD-Besuch -
US-Präsident George W. Bush bereitet
die Weltöffentlichkeit offenbar auf
einen Militärschlag gegen den Iran
vor. Zum Abschluß seines
Deutschlandbesuchs betonte Bush am
Mittwoch auf Schloß Meseberg in
Brandenburg, der Fokus liege
weiterhin auf einer diplomatischen
Lösung. Gleichzeitig sagte er jedoch
auch: »Alle Optionen liegen auf dem
Tisch«, eine Formulierung, den er
vor dem Irak-Krieg auch benutzt
hatte.
Zwischen
allen Stühlen - Iraks US-gestützter
Premier wirbt in Teheran für
»Sicherheitsabkommen«
- Karin
Leukefeld - Ein
US-amerikanisch-irakisches
Militärabkommen über den weiteren
Verbleib von rund 150000 Soldaten
Washingtons im Zweistromland sorgt
weiter für eine heftige Debatte. So
wurde der irakische
Ministerpräsident Nuri Al- Maliki
bei seinem Besuch in Teheran, der am
Sonntag begann, zuallererst mit
diesem Thema konfrontiert. Dabei
plädierte Irans Präsident Mahmud
Ahmadinedschad grundsätzlich
zunächst zwar für mehr Stabilität im
Irak. »Alle Nachbarstaaten, Freunde
sowie die Vereinten Nationen sollten
dem Irak helfen, diese kritische
Phase zu überwinden und endlich
Sicherheit und Stabilität zu
erreichen«, sagte er. Doch forderte
er zugleich indirekt die USA auf,
das Nachbarland nicht mehr »zu
manipulieren«. >>>
Plädoyer
für Militärschlag gegen Iran -
Israels Premier Olmert betätigt sich
während seines US-Besuchs als
Scharfmacher gegen Teheran
-
Gloria Fernandez - Israels Premier
Ehud Olmert macht derzeit in den USA
mit starken Worten von sich reden.
»Robustere Maßnahmen” gegen den Iran
seien vonnöten, meinte er bei einem
Besuch in Washington am Dienstag,
ohne genau zu definieren, welcher
Art das von ihm gewünschte Vorgehen
sein soll. Doch sprach er erneut von
einer »iranischen Bedrohung«, die
»mit allen möglichen Mitteln
gestoppt werden« müsse, und ließ
keinen Zweifel an seinem Vorhaben,
militärisch gegen Teheran vorgehen
zu wollen.
Neo-Con
Conference Pushes for War on
Iran - Ali
Fathollah-Nejad - On the first
weekend of May 2008, Berlin was
host to two extraordinary
conferences. On the one hand, a
crowd of altogether 1,600
predominantly young people from
all over Europe met at the
Humboldt University in order to
discuss and reflect the
turbulent, globally unfolding
events of
1968 .
On the other, not far away,
about 400 participants gathered
at the classier, guarded
»Auditorium Friedrichstrasse«
under the theme of
“Business
as usual? The Iranian regime,
the holy war against Israel and
the West and the German reaction,“
organized by the recently
created
»Mideast
Freedom Forum Berlin (MFFB)« .
Astonishingly despite wide
participation by journalist from
major newspapers, there was no
mention of the conference in the
German media.
The purpose of the following
account is also to fill this
crucial gap. >>>
Gott ist kein Autor
-
Der iranische Religionsphilosoph
Abdolkarim Soroush provoziert das
Establishment des Gottesstaats mit
der These, im Koran spiegelten sich
das historische Bewusstsein und die
menschlichen Unzulänglichkeiten
seines Autors Mohammed -
Bahman
Nirumand - Nicht
Gott, sondern der Prophet
Mohammed ist der Autor des
Korans, behauptet der
iranische Religionsphilosoph
Abdolkarim Soroush. Soroush
zählt zu den Reformdenkern,
die den Koran nicht als
reines Gotteswort, sondern
als vom Propheten
vermittelte Botschaft sehen
>>>
Obama tells AIPAC- "I will do
everything in my power to prevent
Iran from obtaining a nuclear weapon.
Everything in my power. Everything."
Olmert drängt zu Militärschlag gegen
Iran
Israelischer
Außenminister- Militärangriff auf den Iran immer noch eine Möglichkeit
Eine rasche Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens
sei angesichts möglicher Fortschritte beim iranischen Atomprogramm
dringend notwendig
Neues
Abkommen soll US-Angriffe von
irakischem Territorium aus erlauben
„Business as usual“? „Aufs Maul hauen, verknasten und umbringen: Das ist Anti-Faschismus!“ - Bericht zur Iran-Konferenz des »Mideast Freedom Forum Berlin« von Ali Fathollah-Nejad >>>
CASMII - Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran >>>
CASMII Grundsatzerklärung | Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran - CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran , dt. ‚Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention im Iran‘) ist eine unabhängige, auf Kampagnen ausgerichtete Organisation, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, Sanktionen, ausländischen Eingriff und militärische Intervention im Iran abzuwehren. - Absichtserklärung - Die anhaltende Dämonisierung des Iran als Teil der von George W. Bush in seiner Ansprache an die Nation im Jahre 2002 eingeführten „Achse des Bösen“ trägt zusammen mit den jüngst anschwellenden Sanktions- und Kriegsdrohungen seitens der Vereinigten Staaten (USA) und Israel weiterhin dazu bei, dass internationale Spannungen weiter eskalieren. Man kann davon ausgehen, dass all dies zu einer noch entsetzlicheren Katastrophe als das gegenwärtige Desaster im Irak führen würde >>>
Amerikanisches Eingeständnis: Es wurden keine Waffen in Iran produziert. | Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran >>>
Dear Admiral Fallon - Ray McGovern - I have not been able to find out how to reach you directly, so I drafted this letter in the hope it will be brought to your attention. First, thank you for honoring the oath we commissioned officers take to protect and defend the Constitution of the United States from all enemies, foreign and domestic. At the same time, you have let it be known that you do not intend to speak, on or off the record, about Iran. But our oath has no expiration date. While you are acutely aware of the dangers of attacking Iran, you seem to be allowing an inbred reluctance to challenge the commander in chief to trump that oath, and to prevent you from letting the American people know of the catastrophe about to befall us if, as seems likely, our country attacks Iran.
The Torture Professor - Why UC Berkeley should fire John Yoo, the legal scholar whose work led to Abu Ghraib and secret spying on Americans. - Robert Gammon - In early 2008, the national spotlight focused on Berkeley as the city council proclaimed recruiters for the US Marines "unwelcome intruders." As antiwar liberals clashed with offended conservatives, the protests and counter-demonstrations splashed across the evening news. But all the attention was badly misdirected.
Bush
will den Krieg im Iran, Demokraten bezeichnen
Ihn offiziell als schwachsinnig >>>
Knesset members: “Bush
more Zionist than Olmert
- ” After
the US President, George W. Bush, gave a speech
at the Israeli Knesset on Thursday, several
right wing members of Knesset said that “Bush
seems to be more Zionist the Olmert”, and that
“it is better to have Bush as a PM instead of
Olmert”.
"Die
Vereinigten Staaten von Amerika stehen an Euer
Seite" / "America will be at your side" - US-Präsident George W.
Bush spricht im israelischen Parlament /
President Bush Addresses Members of the Knesset
(Die Rede im Original; Auszüge in Deutsch)
Kurzkommentar: US-Präsident George W. Bush hielt
wieder einmal eine seiner "großen" Reden. Seine
endzeitliche Rhetorik kann nicht rational
kommentiert werden. Sie ist dem "last judgement"
anheim gestellt. Als "reborn christian" hat Bush
bestimmt den direkten Draht zum "Allmächtigen".
Dieser behandelt nach der Legende Kinder und
geistig Minderbemittelte besonders milde.
Trotzdem wird er wohl diesen Präsidenten der
ewigen Verdammnis anheim stellen, weil er
unendliches Leid und millionenfach Tod und
Verderben über das irakische und afghanische
Volk gebracht hat. Vielleicht trifft er dort
seine Freund, den "Mann des Friedens" Ariel
Scharon und Adolf Hitler und Saddam Hussein.
Dann wäre "die Achse der Guten" endlich
dort wiedervereinigt, wo sie schon immer
hingehört hat.
W. Frankenberg
Wer Regimekritiker ist,
bestimmen wir! - Jens Berger - In Iran
zensiert, im Westen gelöscht - wie der einst
gefeierte iranische Blogger Hossein Derakhshan
zunächst vom Westen vereinnahmt und dann fallen
gelassen wurde
Bush Tour Diminished by
Hezbollah Show of Force
- Jim Lobe -
While
this week's trip by President George W. Bush to
Israel, Saudi Arabia, and Egypt was never
conceived as a triumphant "victory lap" around
the region, the swift rout of U.S.-backed forces
by Lebanon's Hezbollah Friday has provided yet
another vivid illustration of the rapid decline
in Washington's influence in the Middle East
during his tenure.
Der Schwarze Kanal:
Kriegslogik
- Von Werner
Pirker - Die unlängst in einem Hörsaal der
Universität Wien von einem israelischen
Historiker ausgesprochene Empfehlung, sich des
Problemfalls Iran mittels eines Atomschlages zu
entledigen, fand ein begeistertes Auditorium.
Überhaupt erfreut sich antiiranische Hetze einer
hohen gesellschaftlichen Wertschätzung. Unter
aufgeklärten Liberalen ist die Kriegsstimmung am
verbreitesten. >>>
Interreligiöser
Dialog
- Der Vatikan und der Iran auf Entspannungskurs
- Reinhard Kleber -
Der Vatikan
und führende iranische Theologen haben sich auf
eine Erklärung zum Thema "Glaube und
Vernunft im Christentum und im Islam"
geeinigt. Das Papier gibt ein wichtiges
religionspolitisches Entspannungssignal.>>>
Differenzen unter
Iran-Sechs - Rußland spricht mit eigener Stimme
– und geht auf Distanz
zum Westen - Knut Mellenthin - Außenminister
Sergej Lawrow hat seinem britischen Kollegen
David Miliband öffentlich widersprochen >>>
Analyse:
Eine Konferenz als Roadshow - Prominente
unterstützen eine Anti-Iran-Kampagne –
vollinhaltlich?
-
Gudrun Harrer - Die Sorge wegen des iranischen
Atomprogramms ist legitim, und dass sie in
Israel stärker ist als anderswo, mehr als
logisch – das war sie schon vor den Drohungen
von Präsident Mahmud Ahmadi-Nejad. Und dass man
aufgrund der eigenen Geschichte in Österreich
und Deutschland auf dem Ohr „Bedrohung Israels“
noch hellhöriger sein sollte als anderswo, ist
eine berechtigte Forderung.
"Das unabwendbare
Schicksal ungerechter Regierungen ist der Sturz"
- Behrouz Khosrozadeh-
Um den Vorsitz des neuen Parlaments ist ein
Konkurrenzkampf entbrannt. Der jetztige
Parlamentspräsident Gholam Ali Hadad-e Adel von
der VFP und der Ex-Generalsekräter des
Nationalen Sicherheitsrates Ali Laridschani aus
dem Lager der regierungskritischen Konservativen
bemühen sich um Unterstüzung unter den
neugewählten Parlamentariern. In der letzten
Zeit haben sich die Konkurrenten öffentlich
bekämpft. Auch innerhalb der Regierung
Ahmadinedschads bröckelt die Front. Um dies zu
verhindern, entließ Ahmadinedschad kurzerhand
seinen Innenminister Mostafa Pour-Mohammadi und
den Minister für Wirtschaft und Finanzen, Davoud
Danesch Dachafari. Pour-Mohammadis Entlassung
kurz vor der Abhaltung der Stichwahlen deutet
auf einen nervösen Präsidenten hin, der seinen
Minister als Wahlorganisator der Hauptrunde
nicht mehr dulden konnte. "Ich weiß selber
nicht, warum ich gehen musste", sagte
Pour-Mohammadi am Samstag >>>
"Bundeszentrale für
Propaganda und
Ver bildung“?
- Erhard
Arendt - Am Beispiel des Umgangs mit den
Aussagen des iranischen Staatspräsidenten kann man recht
deutlich die zunehmende Manipulation der öffentlichen
Meinung belegen. Die Begriffe Recht, Unrecht werden
zweckbestimmt belegt. In gewünschter Beliebigkeit, wird die
Vorstellung von der Wirklichkeit den Bestrebungen angepasst.
(...)
Diese Vorbereitung hat seit
einigen Jahren nun auch die bpb erreicht. Ihr Präsident
Thomas Krüger und einige seiner Mitarbeiter scheinen
mittlerweile gar in diese Vorbereitungen mit eingebunden zu
sein. Tauchen doch die Meinungsführer dieser großen
Propagandaaktion zunehmend in der bpb auf wie z. B. Broder,
Küntzel und andere >>>
Atomexperte- „Israel
kann und wird es tun “
- Israel wird nicht zulassen, dass einer seiner
Feinde Atomwaffen bekommt - Deshalb ist ab 2009
mit einem Angriff auf den Iran zu rechnen, sagt
Atomexperte Yossi Melman im Standard
Interview
Kriegsziel des Tages:
Iran
- In der bisher schärfsten Verbalattacke eines
Top-Vertreters der Bush-Regierung gegen Teheran
hat CIA-Chef Michael Hayden am Mittwoch
öffentlich erklärt, daß es das Ziel der
iranischen Führung sei, möglichst viele
US-Soldaten im Irak umzubringen. »Mit Zustimmung
auf höchstem Niveau ist es die Politik der
iranischen Regierung, das Töten von Amerikanern
in Irak zu ermöglichen.« Das sei »absolut klar«.
Die USA erklären Iran
den Kontenkrieg - Jens
Berger - Die USA-Behörden verschärfen die
Sanktionen gegen Iran und setzen große Teile des
iranischen Bankensektors auf eine Schwarze Liste
"Der Koran ist eine
menschliche Schöpfung und potenziell fehlbar"
- Behrouz
Khosrozadeh - Der iranische Philosoph Abdulkarim
Soroush wagt sich auf gefährliches Terrain "Der
Prophet (Mohammad) hatte die Schlüsselrolle bei
der Schaffung des Korans. Seine Persönlichkeit
spielte eine wichtige Rolle bei der Ausformung
dieses Textes; seine Lebensgeschichte, sein
Vater, seine Mutter, seine Kindheit und sogar
seine psychische Verfassung habe eine Rolle
darin. All' das ist der absolut menschliche
Charakter der Offenbarung." Mit diesen Worten,
die Soroush in einem Interview äußerte, steht er
seit einigen Monaten im Zentrum einer
kontroversen Diskussion im Iran.
Pentagon beschäftigte PR- Armee für US- TV -
Mit einer gigantischen PR-Truppe hat die
Bush-Regierung die Öffentlichkeit in den USA
seit Jahren hinters Licht geführt. Ein
Enthüllungsbericht der "New York Times" zeigt
jetzt, wie gezielt und perfide das System der
Desinformation funktioniert. mehr... [ Forum ]
Ein
Iran-Krieg, um auch Barak Obama zu verhindern. -
Und wie der Iran US-Pläne durchkreuzen kann
-
Interview des iranischen Rundfunks (IRIB) mit
Prof. Dr. Mohssen Massarrat -
Rundfunk:
Die amerikanischen Drohungen gegen den Iran
gehen nach einer kurzen Unterbrechung wieder
weiter. Was ist diesmal der Anlass dafür?
Massarrat:
Es ist in der Tat so, dass nach der
Veröffentlichung des Berichts der 16
amerikanischen Geheimdienstorganisationen die
Welt eine Erleichterung erfahren hat und dass
ein geplanter Krieg gegen den Iran vorerst
aufgegeben worden war. Nun nach circa acht
Wochen nimmt man an, dass die Bush-Regierung
weiterhin an seinem geplanten Krieg gegen den
Iran festhält. Möglicherweise hat die
Bush-Regierung geglaubt, man würde nach einer
gewissen Zeit den Bericht der 16 amerikanischen
Geheimdienstsorganisationen wieder vergessen und
man könnte dann mit neuen Legenden, neuer
Propaganda erneut eine psychologische
Kriegsführung vorbereiten. Man könnte eine Reihe
von Indizien sehen, die dafür sprechen, dass die
Bush-Regierung in der Tat konsequent an ihren
alten Plänen festhält. >>>
Handel mit dem
»Erzfeind« - Waffen und Öl: Geschäfte zwischen
Israel und Iran haben eine gewisse Tradition
- Shraga Elam -
Israel kauft seit Jahren via Europa iranisches
Erdöl. Das berichtet der erfahrene
Wirtschaftsjounalist und Chefredakteur von
EnergiaNews, Moshe Shalev, unter Berufung auf
Fachkreise.
Hintergrund:
Gleichgewicht des Schreckens
- Shraga Elam - Die von den
USA, der EU und Israel favorisierten Sanktionen
gegen den Ölstaat Iran werden begründet mit der
Behauptung, die Führung Teherans strebe nach dem
Bau von Atombomben. Dies wird als Gefahr für
Israel gewertet. Wenig bekannt ist die Tatsache,
daß Iran Israel auch ohne Atombombe sehr
empfindlich treffen könnte. Weil die israelische
Regierung eine verbrecherische Umwelt- und
Energiepolitik betreibt, ist es relativ einfach,
das Land lahmzulegen und sehr viele Menschen in
Gefahr zu bringen. Anstatt dezentral mehrere
Solarkraftwerke zu installieren, wurden nur
einige herkömmliche Kraftwerke gebaut. Es
bräuchte nur wenige konventionelle Raketen, um
diese zu treffen
Doppelmoral - Shraga Elam -
Israel kauft iranisches Öl, und seine Lobby überwacht den
Anti-Iran-Boykott. Aktuell steht die Schweiz wegen einem
Erdgasdeal mit Teheran am Pranger
Als die Bundeszentrale
für politische Bildung noch politische Bildung
betrieb erschienen solche Seiten über den Iran
>>>
Was ist seither mit
der Bundeszentrale passiert, so sieht nun die
Berichterstattung über den Iran aus
>>>
16.4.2008 -
Netanjahu vergleicht iranischen Präsidenten mit
Hitler
-
Der israelische Oppositionspolitiker Benjamin
Netanjahu hat den iranischen Präsidenten Mahmud
Ahmadinedschad mit Adolf Hitler verglichen. Das
Teheraner Atomprogramm komme der Bedrohung
gleich, die der Nationalsozialismus in den
1930er Jahren für Europa dargestellt habe, sagte
der frühere Ministerpräsident am Mittwoch auf
einer Pressekonferenz
» Krieg im Iran? “Die
jüngste Reise von Herrn Cheney stimmt mich
sorgenvoll” – Interview - RE: Für
wie gefährlich halten Sie den Iran für die
Region wie für den Weltfrieden? - Reissner:
Dazu ist grundsätzlich festzuhalten, dass 1.
Iran bislang noch keinen Angriffskrieg geführt
hat, 2. selbst an Stabilität in der Region
interessiert ist, und 3. man trotz aller
Rhetorik von Präsident Ahmadinejad der
iranischen Führung nicht wildes Abenteuertum
unterstellen sollte >>>
Zeitung- "Todfeinde" Iran und USA führen seit
fünf Jahren Geheimgespräche
Iran nutzt Atomprogramm
als politische Waffe
- MOSKAU, 09. April
(RIA Novosti). Iran hat am gestrigen Dienstag
eine demonstrative Antwort auf die Versuche der
Weltgemeinschaft gegeben, es zur Einstellung
seines Nuklearprogramms zu bewegen, schreiben
russische Zeitungen diese Woche. Zum Höhepunkt
des iranischen „Nationaltags der
Atomtechnologie“ wurde die Aussage von Präsident
Mahmud Ahmadinedschad, dass im
Urananreicherungswerk Natans mit der
Installierung von 6000 neuen Zentrifugen
begonnen worden sei. Experten sind davon
überzeugt, dass Teheran die Atom-Frage
ausschlachtet, um Spekulationen anzuheizen. Iran
brauche nicht so sehr die Atombombe als vielmehr
die Möglichkeit, damit zu drohen. "Die harte
Rhetorik von Mahmud Ahmadinedschad zum
Atom-Problem verfolgt in erster Linie
innenpolitische Ziele" >>>
81 Prozent der
Amerikaner sehen USA auf dem falschen Weg
-
Die Amerikaner sind mit der Entwicklung in ihrem
Land so unzufrieden wie seit fast 20 Jahren
nicht mehr. Bei einer Umfrage stimmten 81
Prozent der Aussage zu, dass die USA einen
vollkommen falschen Kurs verfolgen. >>>
Israel
kauft Erdöl aus Iran
-
Shraga Elam -
Trotz
eigener Boykottaufrufe profitieren Israeli vom schwarzen
Gold des Erzfeindes – geliefert wird es aus Europa
- Israel protestiert gegen den Erdgas-Deal zwischen
Iran und der schweizerischen Elektrizitätsgesellschaft
Laufenburg. Doch Recherchen zeigen: Israel bezieht
selbst Erdöl von seinem Widersacher. - Israel importiert
via Europa im grösseren Stil iranisches Erdöl. Und
das, obwohl die Kontakte mit Iran sowie der Kauf
von dessen Produkten von Israel offiziell boykottiert
werden. Dies berichtete der zuverlässige israelische
Energie-Newsletter «EnergiaNews» letzte Woche. Der
Newsletter wird von erfahrenen Wirtschaftsjournalisten
produziert, und in seinem Redaktionsrat sitzen renommierte
Politiker und Wirtschaftsleute. «EnergiaNews» erhielt
die Information über den Iran-Handel aus Kreisen
um das Management der israelischen Raffineriegesellschaft
Oil Refineries Ltd. Und diese weiss bestimmt, woher
das schwarze Gold stammt – schliesslich verarbeitet
sie es. Gemäss «EnergiaNews» ist das iranische Erdöl
in Israel beliebt, denn es sei qualitativ besser
als andere Rohöle >>>
Interview mit Mohssen
Massarrat über die
Machtverhältnisse im
Iran, angesichts der
Parlamentswahlen am
14.03.08
-
Wütende Iraner haben im
vergangenen Sommer wegen
der steigenden
Benzinpreise Tankstellen
angezündet, die Tage von
Präsident Machmud
Achmadi-Nedschad
schienen gezählt. Und
heute?
Mohssen Massarrat:
Auch damals waren die
Tage von
Achmadi-Nedschad meines
Erachtens nicht gezählt.
Die Proteste waren
vielmehr eine spontane
Reaktion, von denen es
zahlreiche gab. Viele
Iraner sind mit der
Politik des Präsidenten
unzufrieden.
Was bedeutet das für die
Parlamentswahlen morgen?
Massarrat:
Leider nicht viel. Diese
Wahlen können auf keinen
Fall als frei bezeichnet
werden. Eine
beträchtliche Zahl von
Oppositionspolitikern
sind ausgeschlossen
worden, und zwar nicht
jene, die gegen das
System sind, sondern
die, welche auf der
Basis der Verfassung der
Islamischen Republik
kandidieren wollten. Das
heisst, dass der Protest
der Unzufriedenen
überhaupt nicht an den
Wahlen zum Ausdruck
kommt >>>
US-Befehlshaber für
Mittelost gibt auf -
Admiral Fallon gilt als
Kritiker des
konfrontativen
Iran-Kurses von Bush
Peres: Israel würde
nicht alleine gegen
Teheran losschlagen
Der vergessene
Krisenherd - Rahi
Rafii -
Auch im
pakistanisch-iranischen
Grenzgebiet brodelt es -
In der letzten Zeit
gerieten der Iran und
Pakistan in den
Blickfeld der Medien,
wobei zahlreiche Themen
über diese Länder
abgehandelt wurden. Aber
in der Region
Belutschistan finden
Konflikte statt, die
sofern überhaupt von den
Medien beachtet,
lediglich als regionale
Ausschreitungen
dargestellt werden. Doch
in Wirklichkeit kreuzen
sich in der Wüste
Belutschistans die
Interessen der Welt- und
Regionalmächte.
Wächterrat lässt nun
doch Reform- Kandidaten
zur Parlamentswahl zu
90 Prozent der
Reformkandidaten für
Parlamentswahl gesperrt
Irans
Parlamentswahlen -
Düstere Aussichten für
die Opposition vor den
Wahlen - Behrouz
Khosrozadeh
Internet-Seekabel:
Vierter Netzausfall
nährt Verschwörungs-
Theorien
-
Vier Internet-Seekabel
sind binnen weniger Tage
gekappt worden. Wie
konnte das geschehen,
warum - und wer ist
verantwortlich? Dass
Schiffsanker die
Leitungen zerrissen
haben, bestreiten
ägyptische Behörden. Im
Netz schießen die
Verschwörungstheorien
ins Kraut.
Von Christian Stöcker
mehr...
Tatsächlich aber wird
Palästina durch Israel von der Landkarte getilgt -
Dokumentation des Offenen Briefes vom 17.1.2008 an
die Bundeszentrale für politische Bildung (bisher
unbeantwortet)
Siehe auch: "Thomas
Krüger -
(bpb)
-
Präsident der Bundeszentrale
für politische Bildung
und die Zusammenarbeit
mit dem Netzwerk rund um
Honestly Concerned"
Drohender
Kriegsschauplatz Iran
-
Tagebuch Iran
-
Notizen aus dem Kontext
des drohenden Krieges
gegen den Iran
Atomkrieg als Option
-
Rainer Rupp
- Um die Welt vor der
Weiterverbreitung von
Atomwaffen zu schützen,
soll die NATO zukünftig
ihre eigenen einsetzen.
Dieser
Wahnsinnsvorschlag ist
in einem 150 Seiten
umfassenden »Manifest«
zur Reform des
westlichen
Militärbündnisses
enthalten. Nach einem
Bericht der britischen
Tageszeitung The
Guardian wurde es in den
vergangenen Tagen den
Führungsspitzen des
Pentagon in Washington
und der NATO in Brüssel
vorgestellt, im April
soll es auf dem
NATO-Gipfel in Bukarest
diskutiert werden.
Verfaßt haben das Papier
fünf ehemalige
Topgeneräle der NATO und
Generalsstabschefs ihrer
Länder: John
Shalikashvili (USA),
Henk van den Breemen
(Niederlande), Jacques
Lanxade (Frankreich),
Lord Peter Inge
(Großbritannien) und
Klaus Naumann aus
Deutschland.
UN-Resolution gegen den
Iran
- Widersprüchliche
Strategien
-
Die
UN-Vetomächte und
Deutschland haben sich
in Berlin auf eine neue
Resolution gegen den
Iran verständigt. Darin
sollen die bestehenden
Sanktionen "moderat
verschärft"
werden. Bahman Nirumand
informiert.
Pre-emptive nuclear
strike a key option,
Nato told - Eine
Gruppe früherer
NATO-Generäle hat Ian
Traynor zufolge in einem
"radikalen Manifest"
gefordert, dass sich die
NATO darauf einstellen
sollte, atomare
Präventivschläge
durchzufuehren.
USA protestieren
gegen Einstufung als
Folterland -
Handbuch des kanadischen
Außenministeriums stellt
USA und Israel in eine
Reihe mit Iran und China
Analyse - Bushs
Botschaft verfängt nicht
- Zwar ist die Führung
des Iran in den
Golfstaaten alles andere
als beliebt. Aber sie
wollen als Nachbarn und
Handelspartner keine
Konfrontation. - Michael
Lüders
Olmert will Atommacht
Iran mit allen Mitteln
verhindern
-
Jerusalem
(AFP) - Der israelische
Ministerpräsident Ehud
Olmert will nach den
Worten eines
Regierungsvertreters
eine Atommacht Iran
notfalls auch mit
militärischen Mitteln
verhindern. Mehr »
Lügenvideo für Bush
- Von Knut
Mellenthin - Krieg wegen
»Belästigung«? –
Standbild aus dem
iranischen Video - Mit
der Präsentation eines
eigenen Videos versuchte
die iranische
Staatsführung am
Donnerstag, der
Darstellung Washingtons
über einen angeblichen
militärischen
Zwischenfall in der
Straße von Hormus
entgegenzutreten.
Mit überwältigender
Macht und warmen Worten
- Dirk Eckert
08.01.2008 -
Mike Huckabee propagiert
eine neue
US-Außenpolitik.
Tatsächlich will der
ehemalige
Baptistenprediger als
Präsident den Kurs von
George W. Bush
fortsetzen, ihn aber
besser erklären
Nur wenige iranische
Juden wollen nach Israel
- In einem gemeinsamen
Kommuniqué haben der
Vorsitzende der
iranischen
Judenorganisation, Mere
Sedgh, und der Vertreter
der iranischen Juden im
iranischen Parlament,
Moris Motamed, die
Berichterstattung über
die Auswanderung 40
iranischer Juden nach
Israel als gezielte
Propaganda gegen den
Iran bezeichnet
Amerikas
Krieg gegen den Terror
- Bilanz einer
gescheiterten Strategie
-
Das
Versagen der
US-amerikanischen
Außenpolitik seit dem
11. September 2001 lässt
sich an der Kluft
zwischen den hohen
Erwartungen des Jahres
2001 und der Realität
des Jahres 2007
ermessen. Von Paul
Rogers
Chatami eröffnet den
Wahlkampf im Iran
Neuen Kurs in der
Iran-Politik angemahnt
- Parlamentariergruppe
des Europäischen
Parlaments besuchte den
Iran. Angelika Beer für
"Verhandlungen ohne
Vorbedingungen"
Wer narrt wen?
-
Von Behrouz Khosrozadeh
- Im Mai 2005 hatten die
USA das Verlangen Irans
nach einer
Atomwaffenproduktion als
sehr hoch eingestuft. Im
November 2007 steht
dieselbe »high
confidence« dafür, dass
Teheran das Programm im
Herbst 2003 (während der
Amtszeit Präsident
Khatamis) einstellte. Es
stünde auch mit »high
confidence« fest, dass
der Stopp mindestens bis
Mitte 2007 angehalten
hat – bis zur Mitte der
Präsidentschaft von
Ahmadinedschad. Zuvor
hatte Bush vor einem
Dritten Weltkrieg
gewarnt. Wer hält die
internationale
Gemeinschaft zum Narren,
die Bush-Administration
oder der Iran?
Drohung mit Krieg -
Knut Mellenthin - Israel
schließt militärischen
Alleingang gegen Iran
nicht aus . USA und
EU wollen erneut
Sanktionen verschärfen
Israel schliesst
Militäreinsatz gegen
Iran nicht aus -
Andere
Einschätzung als in
Lagebeurteilung der
amerikanischen
Geheimdienste
Auch nach der
Neubewertung des
iranischen Atomprogramms
durch die amerikanischen
Geheimdienste erwägt
Israel offenbar einen
Militäreinsatz, um
Teheran an der
Entwicklung von
Atomwaffen zu hindern.
...
Israels
Generalstabschef droht
mit "entschlossenem
Handeln" -
Aschkenasi: Im Fall
eines Scheiterns
internationaler
Bemühungen müsse Israels
Armee "Atommacht Iran"
verhindern
Politik statt
Lageanalyse -
US-Präsident Bush lügt –
aber was ist die
Wahrheit? Das
Iran-Dossier der
US-Geheimdienste ist in
monatelanger Abstimmung
mit dem Weißen Haus
entstanden - Von Knut
Mellenthin
Bolton- Bericht
"Quasi-Putsch" der
Geheimdienste gegen Bush
Feind muß Feind
bleiben - Von Knut
Mellenthin - Iran war
gefährlich. Iran ist
gefährlich. Und Iran
wird gefährlich sein.« –
Die Reaktion von
Präsident George W. Bush
auf den am Montag abend
vorgelegten Bericht der
16 US-amerikanischen
Geheimdienste zum
iranischen Atomprogramm
ist erwartungsgemäß.
Internationale
Presseschau - "Der große
Fehler der
Geheimdienste"
"Iran stoppte
Programm für Atomwaffen"
- Alles plötzlich anders
aus amerikanischer
Sicht: Teheran soll
im Herbst 2003 sein
angebliches Programm zur
Entwicklung von A-Waffen
beendet haben, sagen die
US-Geheimdienste
US- Geheimdienste sehen
in Iran keine akute
Gefahr
Secret move to upgrade
air base for Iran attack
plans - Ian Bruce -
The
US is secretly upgrading
special stealth bomber
hangars on the British
island protectorate of
Diego Garcia in the
Indian Ocean in
preparation for strikes
on Iran's nuclear
facilities, according to
military sources.
"Deutsche
Terrorzelle" aus dem
Iran gesteuert?
-
Anmerkungen zur
Produktion eines
Gerüchts - Knut
Mellenthin - In
Deutschland ist es
verbrecherisch leicht,
Gerüchte in die Welt zu
setzen, wie die folgende
Geschichte zeigt, die
sich leider wirklich
ereignet hat. Grundlage
dieses Phänomens sind
die niedrigen
professionellen
Standards im deutschen
Journalismus. Hat man
erst einmal erreicht,
dass über einer Meldung
die drei Buchstaben
"DPA" stehen, ist der
Siegeszug des Gerüchts
nicht mehr aufzuhalten.
Ein paar hundert
deutsche Journalisten
kopieren ohne Nachdenken
wie mittelalterliche
Klosterbrüder, nur Dank
der modernen Technik
sehr viel schneller als
damals. Das ist
erheblich bequemer, als
wenn man selbst noch ein
bisschen
nachrecherchieren würde.
17.11.2007 -
Bushs durchkreuzter
Iran-
Plan
-
Der US-Präsident wähnte
sich schon kurz vor
einem Erfolg in der
Iran-Krise. Alles schien
auf härtere Sanktionen
gegen das Mullah-Regime
zuzulaufen - doch der
neue Bericht der
Uno-Atomenergiebehörde
hat Bushs Offensive
gestoppt, China legt
sich quer.
Von Gregor Peter
Schmitz, Washington
mehr...
[ Forum ]
"Bei einem Angriff wird
Iran die Bombe erst
recht bauen"
- Der Bericht der IAEA
zum Teheraner
Atomprogramm hat die
Fronten zementiert:
Sowohl Iran als auch der
Westen sehen sich in
ihren Positionen
bestätigt: Iran-Experte
Johannes Reissner
erklärt im
SPIEGEL-ONLINE-Interview,
warum er einen
Militärschlag gegen das
Mullah-Regime für
kontraproduktiv hält.
??? - Interview Norman
Podhoretz Warum
wir Iran bombardieren
müssen ???
-
Die Ideologie, die er
seit Ende der sechziger
Jahre als Chefredakteur
und Herausgeber des
Magazins „Commentary“
und in zwölf Büchern
verbreitet, hat die
Außenpolitik der
Regierungen Reagan und
George W. Bush geprägt.
In seinem neuen Buch
„World War IV - The Long
Struggle Against
Islamofascism“ nennt
Podhoretz die Kritiker
des Irakkriegs „unsere
amerikanischen
Aufständischen“. Und er
fordert, umgehend Iran
zu bombardieren.
Vermutlich würden diese
Thesen derzeit kaum
beachtet, hätte nicht
Rudy Giuliani Podhoretz
zum außenpolitischen
Berater ernannt. >>>
Irans
unabhängige Journalisten
unter Druck
- Schere im Kopf -
Unter
Präsident Ahmadinedschad
hat sich der politische
Spielraum für die
staatsunabhängige Presse
weiter minimiert.
Zunehmend rücken auch
Blogger und Mitglieder
von Internet-Foren ins
Visier von religiösen
Tugendwächtern. Von
Arian Fariborz
Kritik
an schädlicher
Israel-Lobby - Taz
Interview: "Wir sind
keine Antisemiten"
-
So lange die
Israel-Lobby die
US-Außenpolitik prägt,
wird es in Nahost keinen
Frieden geben. Mit
dieser These entfachten
die Autoren John
Mearsheimer und Stephen
Walt eine hitzige
Debatte.
Autoren im
STANDARD-Interview:
"Ohne Israel-Lobby kein
Irakkrieg" John
Mearsheimer und Stephen
Walt, Autoren des
umstritten Buches "Die
Israel-Lobby", wehren
sich im
STANDARD-Interview gegen
jeden
Antisemitismus-Vorwurf
Weitere
Besprechungen >>>
Diskussion um
John
Mearsheimer
und Stephen Walt >>>
Kriegstreiber am Golf
- Wegen der Schlappe im Irak wackelt die US-Hegemonie im
Nahen Osten. Mit einem Überfall auf den Iran will die
Bush-Regierung sie wieder festigen - Heiner Karuscheit
Die letzte
Zuflucht - Uri Avnery - Wie in einer
Hollywoodkomödie steht George Bush da – mit einer ihm
ins Gesicht geklatschten Sahnetorte. Er sieht lächerlich
aus. KEIN PRÄSIDENT möchte lächerlich aussehen. Gruselig
– ja, dumm – ja, aber niemals lächerlich.
Das mag einen direkten Einfluss auf eine Frage haben,
die die ganze Welt bewegt, mich auch: wird er den Iran
angreifen? Die Versuchung ist fast
unwiderstehlich. In einem Jahr wird seine Amtsperiode zu
Ende gehen . Nach acht Jahren hat er nichts vorzuweisen
– außer einer ununterbrochenen Reihe von Fehlschlägen.
Aber ein Mann, der (wie er selber sagt) täglich
Gespräche mit Gott hält, kann nicht in dieser
Weise von der Geschichtsbühne abtreten. Er wünscht sich
einigen Erfolg in Annapolis. Dort wird es aber höchstens
eine nichtssagende Erklärung geben, die von den
Verantwortlichen Israels und der palästinensischen
Behörde unterschrieben werden wird. Es wird einige gute
Phototermine geben – aber das wird die Löwen nicht
befriedigen. Es ist etwas Größeres nötig, etwas,
das in den Geschichtsannalen deutliche Spuren
hinterlassen wird. Was kann es Besseres geben, als die
Menschheit vor der iranischen Atombombe zu retten?
Red Alert for CounterPunchers! -
Annual Fundraising
Appeal -
We interrupt your regular reading
habits to bring you the following important announcement:
CounterPunch needs your financial support! - We're
not in the habit of making idle threats and this isn't
one. Either we meet our fundraising goal of $70,000 over
the next three weeks or we'll be forced to drastically
curtail the operation of our website. It's near the end
of our year and the wolves are gathering at the door.
Dick macht Druck
- Thomas Pany - und erntet Widerstand:
Der amerikanische Vizepräsident Cheney und sein
Konfrontationskurs gegen Iran - Der Verdacht währt schon
länger: dass der amerikanische Vizepräsident Cheney Iran
gegenüber agiert wie vor der amerikanischen Invasion im
Irak, dass ihm die "ultima ratio", Krieg, viel näher
steht als diplomatische Vernunft und dass er dafür die
Wahrheit nach seinem Willen biegt
Iran,
Syrien und Nordkorea im Visier von US-Atomraketen? -
Florian Rötzer - Nach einem
Dokument aus dem Jahr 2002 hatte das Pentagon bis zum 1.
März 2003 einen Angriffsplan mit Nuklearwaffen auf
"regionale Staaten" vorbereitet. Die Bush-Regierung hat
2001 eine neue Doktrin für den Einsatz von Nuklearwaffen
formuliert. In der Nuclear Posture Review von 2001 (NPR),
erstmals im März 2002 bekannt geworden, wurde die
Einsatzschwelle für Nuklearwaffen gesenkt, indem sie in
die Angriffs- und Verteidigungsstrategien eingebunden
und mit dem Einsatz von traditionellen Waffen kombiniert
werden sollten. Entwickelt werden sollten neue
taktische
Atomwaffen , die sich
auch in nichtnuklearen Konflikten gegen unterirdische
Ziele einsetzen lassen.
Ein jetzt bekannt gewordenes Dokument gibt Hinweise
darauf, dass das Pentagon 2002 einen möglichen Einsatz
von Nuklearwaffen ab 1. März 2003, also rechtzeitig für
den schon geplanten Angriff auf den Irak und vielleicht
auch andere Länder, zumindest vorbereitet hat. mehr >>>
Doppelmoral
- Deutsche Kriegstreiber
- "Wir haben noch einige Spielräume"
- Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Stephan J. Kramer, fordert im Atomkonflikt
mit dem Iran stärken Druck auf die Regierung in Teheran.
Beispielsweise treibe die deutsche Wirtschaft nach wie
vor schwunghaften Handel mit dem "Terror-Regime". Völlig
ausschließen wollte Kramer eine militärische
Auseinandersetzung nicht
Bushs Planspiele für den Iran-
Krieg
-
Flächenbombardement auf
Atomanlagen, gezielte Angriffe auf die Revolutionsgarden :
Die US-Politik ringt hinter den Kulissen um Pläne für
einen Krieg gegen Iran - und mögliche diplomatische
Alternativen. SPIEGEL ONLINE analysiert die Szenarien.
Von Cordula Meyer und Gregor Peter Schmitz
mehr...
[
Forum ]
Interview mit dem Autor: „Den USA geht es um die Macht
am Persischen Golf, nicht um das iranische
Nuklearprogramm“.
Wie lenkbar
ist der Oberste Führer? - Behrouz Khosrozadeh
- Iran: Hält Ahmadinedschad
nach dem Abgang des Chefunterhändlers für Atomfragen,
Ali Laridschani, die wichtigsten sicherheitspolitischen
Zügel in der Hand?
Zur Verschärfung der
Iran-Sanktionen - Zur
Verschärfung der Iran-Sanktionen durch die USA erklärt
Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der
Linksfraktion im Bundestag: Die USA haben im Alleingang
neue Iran-Sanktionen verhängt, die das iranische
Verteidigungsministerium, die Revolutionsgarde und
mehrere Banken sowie Einzelpersonen treffen, die dadurch
vom amerikanischen Finanzsystem isoliert werden sollen.
Angst vor dem Militärschlag
-
Schärfere Sanktionen, martialische
Rhetorik und gezielte Aufrüstung: Die USA nehmen Iran
immer schärfer ins Visier. Die Bundesregierung zeigt
sich besorgt - und warnt die Bush-Regierung vor einem
Militärschlag. mehr...
[
Forum ]
Prophet des nächsten Weltkriegs
- Vom Trotzkisten zum Kämpfer gegen den »Islamofaschismus«:
Wie der New Yorker Intellektuelle Norman Podhoretz die
Bush-Regierung auf die Bombardierung Irans einschwören
will – und warum er Erfolg haben könnte - Von Jörg Lau -
Der Präsident redet vom Weltkrieg, und selbst seine
Sprecher sind erschrocken. Es sei bloß eine »rhetorische
Bemerkung« gewesen, ließ das Weiße Haus verlauten, dass
George Bush den »Dritten Weltkrieg« an die Wand gemalt
hatte, als Russlands Präsident Wladimir Putin vergangene
Woche bei seinem iranischen Kollegen Machmud
Ahmadineschad zu Gast war. Doch das apokalyptische Bild
ist George Bush nicht in der Hitze des Augenblicks
zugeflogen. Es hat eine lange Vorgeschichte, die bis ins
Jahr 2001 zurückreicht. Seither nämlich arbeiten
einflussreiche außenpolitische Köpfe daran, dass der
Präsident der Vereinigten Staaten den Konflikt, der mit
den Anschlägen des 11. September ausbrach, nicht nur als
»Krieg gegen den Terrorismus«, sondern als veritablen
»Weltkrieg« deklarieren solle. >>>
Kriegsdrohung gegen Iran: "Es ist
zwei Minuten vor zwölf" - AG Friedensforschung wendet
sich neuerlich an das Außenministerium
-
Auch wenn es um den Iran und
dessen Atomprogramm seit geraumer Zeit hier zu Lande
etwas ruhiger geworden ist, heißt das nicht, dass alles
in Ordnung und die Kriegsgefahr gebannt ist. Meldungen
aus den USA - hier werden die Ereignisse sehr viel
aufmerksamer verfolgt - zeigen, dass von der aufgebauten
Kriegskulisse gegen den Iran kein Stück abgetragen
wurde. Aus diesem Grund wandte sich die AG
Friedensforschung, die schon sieben Monate zuvor mit
einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit getreten
war (siehe: Aide mémoire vorgelegt: "5 Minuten vor
12" ), neuerlich an das Außenministerium. Wir
dokumentieren den Brief im Folgenden im Wortlaut. >>>
"Das
iranische Atomprogramm ist weniger ein technisches
Problem, als ein politisches Problem."
Ein Interview mit Interview mit Mohsen Massarat, von der
Universität Osnabrück.
Ein
Appell an alle Europäer, einen möglichen Krieg gegen
Iran zu verhindern, kann im Internet gefunden werden
unter Dort stehen auch die ersten Unterschreibenden,
EuropapolitikerInnen und andere.
hier >>>
Man wird gebeten eine Email zu schicken an
contact@acdn.net , mit
Name, Anschrift, emailanschrift.
"Plötzlich wird das Morden zur
sozialen Tat" -
Interview mit Horst- Eberhard Richter von Thomas
Exerich und Thilo Knott
Horst-Eberhard Richter - Wikipedia
Folgen
der US-Drohungen gegen Iran
- Das Gespenst der "sanften Revolution"
-
Nichts,
weder Wirtschaftssanktionen noch die Androhung eines
militärischen Angriffs, bereitet dem Regime in Teheran
so viel Kopfschmerzen wie die Furcht vor einer "sanften
Revolution". Von Bahman Nirumand
USA
schließen israelischen Angriff auf Iran nicht aus
US-
Hardliner sammeln sich zum Sturm auf Teheran
-
Die
Regierung Bush ist über den Iran-Kurs tief gespalten:
Der Präsident fürchtet einen Weltkrieg, falls Teheran
sein Atomprogramm nicht aufgibt. Außenministerium und
Pentagon setzen auf Diplomatie und Sanktionen - die
Hardliner drängen zum Angriff.
Von Cordula Meyer und
Gregor Peter Schmitz mehr...
Überraschung in Teheran
- Irans Chefunterhändler im Atomstreit ist
zurückgetreten
- Knut Mellenthin
Teheran
droht mit massivem Gegenschlag im Falle eines Angriffs
Mohssen Massarrat - Stoppt den Wahnsinn! - Ohne Wenn und
Aber - Ein Truppenabzug aus Afghanistan wäre ein
wichtiger Schritt, um einen Krieg gegen den Iran zu
verhindern
Gefährliche Zeiten – und wie wir sie meistern
- von Richard C. Cook US - Regierungsberater i. R
- Das zweite Problem ist die militärische Eroberung des
Mittleren Ostens durch die USA. Obwohl sogar die Übernahme
des Irak in der Schwebe ist, ist ein Angriff auf den Iran
wahrscheinlich. Diese US-Aktionen sind offensichtlich mit
dem Hunger nach Benzin verbunden, mit dem Profit der großen
Ölfirmen, und der zentralen Rolle des Petrodollars im internationalen
Handel. In einer nun berühmt werdenden Bemerkung stellt
der frühere Vorsitzende der FED, Alan Greenspan, in seinem
neuen Buch Age of Turbulence, fest, der «Irakkrieg
gehe größtenteils um Öl».
Schlagabtausch
zwischen Teheran und Washington
- Florian Rötzer
-
Der US-Senat hat
die Iranische Revolutionäre
Garde zur Terrororganisation
erklärt, das iranische Parlament
erklärte im Gegenzug die
CIA und das US-Militär dazu
Veränderte
Angriffspläne auf den Iran - Florian Rötzer
- Nach einem Bericht von Seymour
Hersh plane die US-Regierung nun keine Angriffe mehr auf
die iranischen Atomanlagen, sondern "chirurgische Schläge"
auf die Revolutionäre Garde, die als Selbstverteidigung
dargestellt werden sollen Seymour Hersh, der gerade in Berlin
den
Demokratiepreis
erhalten hat und von Hans
Leyendecker in der Laudatio
Sisyphos
der Demokratie
genannt wurde, meldet sich
wieder mit einem Artikel
Shifting
Targets
in der Zeitschrift
The
New Yorker
und berichtet, dass die
US-Regierung einen neuen Angriffsplan gegen den Iran ausarbeitet.
Jetzt würde es aber nicht in erster Linie gegen die iranischen
Atomanlagen gehen, sondern das Ziel wären vor allem Einrichtungen
der Revolutionären Garde, die man beschuldigt, den schiitischen
Widerstand gegen die US-Truppen im Irak zu unterstützen
und mit Waffen zu versorgen. In Gesprächen anlässlich der
Preisverleihung
äußerte
er weiterhin die Überzeugung,
dass die Bush-Regierung mit einem Angriff auf den Iran liebäugelt:
"Irak ist verloren, in Afghanistan sieht es schlecht aus.
Bush hat noch sechzehn Monate im Amt. Ich sehe die Gefahr
einer weiteren Eskalation."
mehr >>>
Killer mit und ohne Diplomatenspaß. -
Warum regen sich Achsenmitglieder
wie Henryk M. Broder oder Stein so künstlich über den Besuch
von Irans Präsidenten Ahmadinejad auf? Wen er, so wie sie
es lieben ein Täter ist, ist das für Täterfreunde doch spaßig?
Warum ist er ein kleiner grausamer Diktator, wie ihn in
unhöflicher Manier Präsident Bollinger von der Columbia
University nennt? Wie nennen wir dann Bush, Olmert Liebermann?
Bollinger musste wohl aufgrund der Israellobby so reagieren,
um nicht seinen Job zu verlieren. >>>
Is Iran's President Really
a Jew-hating, Holocaust-denying Islamo-fascist who has
threatened to "wipe Israel off the map"? - Putting
Words in Ahmadinejad's Mouth - Virginia Tilley
An Open Letter to
Lee Bollinger, President of Columbia University
-
A Barbarous
and Ignorant Speech - CLIFTON ROSS
To Mr. Lee Bollinger, I'm
writing you to express my outrage over your vulgar treatment
of President Ahmadinejad yesterday when you invited
him to speak at your university. Simple human etiquette
of the most primitive and elemental sort, was required
in the situation, but you failed to deliver even that.
You were obnoxious, insulting and displayed an appalling
ignorance of President Ahmadinejad, Iran and politics,
not to mention the rules that govern "civilized" human
conduct (arguably "primitive" conduct is even more governed
by politeness and elevated rules of conduct).
Vollständig und auf
Deutsch. Ansprache des iranischen Staatspräsidenten
Ahmadi Nedschad vor der 62. UN-Vollversammlung.
irib.ir - Gefunden bei Thomas
Emanuel Steinberg
Ahmadinejad
Speech Columbia Universtiy Now On
Youtube.com
Part 1 -
http://www.youtube.com/watch?v=pAM5S4lhMGw
Part 2 -
http://www.youtube.com/watch?v=ZuLfO3GlWcc
Part 3 -
http://www.youtube.com/watch?v=h7rEqy5ohtc
Part 4 -
http://www.youtube.com/watch?v=x5e4GC8Zxn0
Stoppt den Wahnsinn! -
Mohssen Massarrat -
Zu Wochenbeginn hat der französische Außenminister
Bernard Kouchner den Atomstreit mit Teheran als die größte
internationale Krise der Gegenwart bezeichnet. Man müsse
auf "das Schlimmste vorbereitet sein".
Israelisch begleiteter
US-Angriff auf den Iran. Dr. Dan Plesch, University
of London, und Martin Butcher, 28. August 2007: The study
concludes that the US has made military preparations to
destroy Iran’s WMD, nuclear energy, regime, armed forces,
state apparatus and economic infrastructure within days,
if not hours, of President George Bush giving the order...
There are persistent reports that the US Administration
is planning for the use of nuclear weapons as part of war
planning for an attack on Iran. In early 2007, the UK Sunday
Times reported that the Israeli air force was preparing
for strikes on Iran, possibly nuclear.
.pdf-Datei , 80
Seiten, ausschließlich unter Verwendung öffentlich zugänglicher
Quellen: mit Angriffszielen, Waffen auf beiden Seiten und
möglicher iranischer Antwort; Bombardierung und Zerstörung
der iranischen Abwehr, Zerschlagung des Iran als Zentralstaat,
Sieg der USA und Israels, Rückkehr zur internationalen Lage
vor 1914. Eine Karte verdeckt leider einen Teil des Texts.
Gefunden bei T. E. Steinberg
"Wir sind im Jahr 1939" -
Israelischer Oppositionsführer: Höchstens noch 2 Jahre bis
zum Angriff auf Iran
-
Ein Bericht der israelischen
YNetNews vom Montag läßt nur die Schlußfolgerung zu, daß
ein Angriff Israels - beziehungsweise der USA - auf den
Iran in spätestens zwei Jahren erfolgen wird. Binyamin Netanyahu,
Vorsitzender der oppositionellen Likud-Partei, sagte demnach
vor einer Antiterror-Konferenz, militärische Mittel "sollten
eingesetzt werden, wenn wir sehen, daß das Atomwaffenprogramm
des Iran davor steht, zum Leben zu erwachen." Dies werde
Netanyahus Ansicht nach spätestens in knapp zwei Jahren
geschehen. "Das sind 700 Tage und heute ist ein weiterer
Tag", sagte er. "Wenn es um ein Regime wie den Iran geht,
muß unsere Botschaft 'Ihr werdet keine Atomwaffen besitzen.
Punkt.' lauten."
In den USA erwägen die maßgeblichen
Stellen ernsthaft einen militärischen Schlag gegen das iranische
Atomprogramm , nachdem Deutschland seine Unterstützung
für härtere Sanktionen gegen Teheran zurückgezogen hat.
Das berichtete der US-Sender "Fox News" nach Angaben des
israelischen Internetportals "Ynet" von Mittwoch >>>
Teheran: Irans hohe Geistliche geben Warnsignal an Ahmadinedschad
Natürlich wollen
die nur spielen -
Kommentar
von Ralf Döring - Steinigungen, politischer Terror,
staatliche Willkür: Niemand bestreitet diese schreckliche
Realität im Iran. Auch nicht das Osnabrücker Symphonieorchester.
Trotzdem haben sich die Musiker zum Gastspiel entschlossen.
Bush schürt Stimmung gegen Teheran - Warnung vor »nuklearem
Holocaust« in Nahost.
US-Präsident will noch mehr Geld für den Irak-Krieg
Der Anti-Giordano oder warum wir keine
Angst vor dem Islam haben müssen -
Zu
einem neuen Buch von Michael Lüders – Von Rupert Neudeck
- Das ist ein aktuelles Buch. Der Autor
versucht gerecht zu sein, aber manchmal bricht es in kurzen
Sätzen aus ihm hervor. In dem Irak Kapitel („Der unaufhaltsame
Weg in den Abgrund“) beschreibt er den Unfug, der mit der
von den USA programmierten Demokratisierung im Irak getrieben
wurde. Als ob die Araber darauf warten, dass Ihnen die Demokratie
mit unseren westlichen Bajonetten gebracht würde?! Lüders:
„Mein Eindruck ist, dass die vielbeschworene westliche Rationalität
regelmäßig aussetzt, wenn es um den Nahen und Mittleren
Osten geht“.
Ahmadinedschad im Abwind - Iran: Wirtschaftliche Unzufriedenheit
nach zwei Jahren Präsidentschaft
- Kimia Sanati
Obstructing the War on
Iran -
Dr. Elias Akleh -
M any military officials,
political analysts, and
strategy study groups anticipated
the war against Iran to
be launched at the beginning
of 2007, sometime between
mid January and late April,
when weather conditions
would be ideal for aerial
sorties and naval invasion.
The signs were apparent
with the heavy naval traffic
in the Arabian Gulf, and
the number of the conducted
war games on both sides.
Die amerikanischen
Rüstungspläne für den Nahen und Mittleren Osten sind so
rational wie irrsinnig
- Die politische Rechtfertigung für dieses Geschäft
liegt auf der Hand. Es geht um Iran, richtiger: das Feindbild
Islamische Republik als dem Kernstaat des schiitischen Islam,
das die CIA-PR-Agenturen in den vergangenen Jahren so erfolgreich
aufgebaut und kolportiert haben. Es wird immer offensichtlicher:
Der militärindustrielle Komplex der USA hat einen in sich
konsistenten Langzeitplan für den Mittleren und Nahen Osten
- Wettrüsten, Wettrüsten und noch einmal Wettrüsten.
US-Militär: Höchste Selbstmordrate seit Jahrzehnten
Ziel Iran - In seinem neuen Buch - 'Targeting Iran'
interviewt David Barsamian Chomsky, Abrahamian und Mozaffari
- Khatchig Mouradian - "Frag nicht nach der Ernte sondern
nach dem Pflügen", lautet ein chinesisches Sprichwort. In
seinem Buch 'Targeting Iran' beherzigt der preisgekrönte
Journalist David Barsamian genau diesen Rat. Er fragt seine
Interviewgäste Noam Chomsky, Ervand Abrahamian und Nahid
Mozaffari nach jenem Hegen und Pflegen, das schließlich
in die Dämonisierung des Iran durch die USA kulminiert ist
Hinrichtungen in Iran – Macht oder Schwäche?
- Seit dem Amtsantritt von Präsident
Ahmadinejad nimmt die Zahl der Hinrichtungen in Iran zu
Konservative gegen Liberale - Analyse: Im Iran zeichnet
sich eine politische Auseinandersetzung ab
Israel’s Jewish problem in Tehran
- Jonathan Cook - Israel says Iran is Nazi Germany and Ahmadinejad
is Hitler: So why hasn’t Iran started by wiping its own
Jews off the map? "More important than the welfare of Iranian
Jewish families, it seems, is the value of Iranian Jews
as a propaganda tool in Israel’s battle to persuade the
world that coexistence with the Muslim world is impossible.
For those who want to engineer a clash of civilizations,
the 3,000-year-old Jewish legacy in Iran is not something
to be treasured, only another obstacle to war."
Nahost-Konferenz von US-Gnaden - Condoleezza Rice tourt
durch die Region und hat Militärhilfe und schwere Waffen
im Gepäck - Wem nützt das? - "Hurra! Die Saudis kommen!"
- Was erhoffen sich die USA von neuer Konferenz und Rüstungsdeals?
/ Die Washingtoner Pläne für die Region finden in Israel
und Palästina wenig Anklang - Oliver Eberhardt
Verhaftungswelle gegen iranische
Journalisten
Zündeln am Pulverfass -
USA rüsten ihre »Partner«
gegen Iran auf - Max Böhnel,
New York - Eine Friedenskonferenz für den Nahost-Konflikt
und jede Menge Waffen für Ägypten, Saui-Arabien und Israel:
Der krude Politikmischung aus dem Weißen Haus stößt in den
USA bei Experten und im Kongress auf Unverständnis und Widerstand.
Ein bißchen meckern - Auf US-Druck deutsche Iran-Geschäfte
zurückgefahren. Jetzt stoßen geplante Waffenexporte Washingtons
an Saudi-Arabien auf Kritik aus CDU und SPD -
Jürgen Elsässer
Märchen vom guten Diktator -
Von Michael
Thumann - Wie wird der Mittlere Osten friedlich?
George W. Bush glaubt: durch Bomben.
Kritik an Waffenlieferungen der USA in den Nahen Osten
- Peter Nowak - Jenseits des Konfliktes um Krisenherde wie
den Irak oder den Iran wächst in Europa der Unmut gegen
die US-Außenpolitik
The cold war between Washington
and Tehran - Noam Chomsky - Znet - The U.S. invasion
of Iraq virtually instructed Iran to develop a nuclear deterrent.
Israeli military historian Martin van Creveld writes that
after the U.S. invasion of Iraq, “had the Iranians not tried
to build nuclear weapons, they would be crazy.” The message
of the invasion, loud and clear, was that the U.S. will
attack at will, as long as the target is defenseless. Now
Iran is ringed by U.S. military forces in Afghanistan, Iraq,
Turkey and the Persian Gulf and close by are nuclear-armed
Pakistan and particularly Israel, the regional superpower,
thanks to U.S. support.
USA wollen Israel und verbündete Golfstaaten aufrüsten
-
Es ist das größte Waffenabkommen in der Amtszeit von US-Präsident
George W. Bush: Die USA wollen Israel, Ägypten, Saudi-Arabien
und fünf Golfstaaten Waffen im Milliardenwert liefern. Ziel:
die Verbündeten gegen Iran stärken. mehr...
Justiz verbietet Nachrichtenagentur
ILNA
Auf- oder Abrüstung gegenüber dem Iran?
- Florian
Rötzer - Das Pentagon schickt den dritten Flugzeugträgerverband
in den Persischen Golf
USA verlegen dritten Flugzeugträger
in Golfregion
Heft
Nr. 50 - Iran
Jahrgang 13, Sommer 2007
Erschienen im Juni 2007
Inhalt:
US-Steilvorlagen
für die Islamisten
Von Bahman Nirumand
Die Krise des Systems
Von Asghar Schirazi
Die wirtschaftliche
Macht der Bazaris und die Konservativen Machthaber
Von Jamshid Assadi
Gerechtigkeit versprochen, Verwirrung gestiftet
Von Dana Schahsawari
Ethnische Konflikte
in Iran
Von Asghar Schirazi
Die iranische Frauenbewegung – eine historische Kontinuität
Von Soraya Adambakan
mehr über den
Inhalt des Heftes >>>
Bestellung
Gezielte Desinformationen - Konflikt USA–Iran : Wie
vor dem Irak-Krieg werden Lügen gestreut - Von Knut Mellenthin
- Wer erinnert sich noch an Judith Miller? Einst eine Star-Journalistin
der New York Times. Dann, im Oktober 2005, von der Chefredaktion
der renommiertesten Tageszeitung der USA als Sündenbock
geopfert. Miller hatte, völlig im Einklang mit der Linie
des Hauses, in den Jahren 2001 und 2002 ihren Namen unter
unseriöse Artikel gesetzt, die mit falschen Anschuldigen
Kriegsstimmung gegen Irak schüren sollten – Stichwort »Massenvernichtungswaffen«.
Die Desinformationen, für die Miller sich auf anonyme oder
äußerst fragwürdige Quellen berief, stammten zumeist aus
neokonservativen Gerüchtefabriken im Pentagon. Judith Miller
hatte einen Ko-Autor, Michael R. Gordon. Dessen Namen liest
man jetzt immer öfter unter hervorragend plazierten Artikeln
der New York Times. So zuletzt am Montag auf der Titelseite.
Wieder geht es um die Erzeugung von Kriegshysterie, diesmal
gegen den Iran.
"Wir müssen
Assad jagen" - Steht ein Krieg gegen Syrien bevor?
- Während Syrien selbst angibt, sich auf eventuelle militärische
Angriffe vorzubereiten, gehen Nahostbeobachter davon aus,
dass diese von den USA diktiert und von Israel ausgeführt
würden. [extern] Aussagen, wie die des neokonservativen
ehemaligen Pentagon-Mitarbeiters Michael Ledeen sprechen
dafür: "We have to go after Assad." Der allerdings steht
so stark wie nie zuvor da. Zumindest im eigenen Land.
"Die Regierung wird nervös"
- Tausende Iranerinnen klären ihre Landsfrauen über ihre
Rechte auf und rufen Irans größte Frauenbewegung ins Leben
- Frauenaktivistin Tohidi im derStandard.at-Interview
Gemeinsam auf Kriegskurs - In den USA sind sich Demokraten
und Republikaner über die Politik im Mittleren Osten einig:
Weiter so im Irak und in Afghanistan, verschärfter Umgang
mit Iran - Knut Mellenthin
Bush- US-Offensive "erst am Beginn"
Krieg um jeden Preis? - Die USA bereiten sich weiterhin
auf einen Waffengang gegen Iran vor
- Rainer Rupp
Saudi-Arabien- Golfstaaten keine
Basis für US-Angriff auf Iran
Auch Iran reiht sich
in die "Gated Nations" ein
- Florian Rötzer - Iran
errichtet eine Mauer an der Grenze zu Pakistan,
das selbst an der Grenze zu Afghanistan einen Grenzzaun
errichten will - Als Ende des letzten Jahrhunderts
die Mauer zwischen Ost und West gefallen war, das
Wettrüsten eingestellt wurde, die Wirtschaft boomte
und das Internet seinen Siegeszug antrat, sah man
eine Zeit des Friedens und Wohlstands heraufziehen
und das Ende der Grenzen nahen. Es war ein kurzer
Traum, dem spätestens die Anfang dieses Jahrhunderts
ausgeführten Anschläge vom 11.9. ein Ende setzen,
die allerdings eigentlich nur die Decke über mittlerweile
bereits wieder neuen Interessen- und Machtverhältnisse
und zugrunde liegenden Konflikten wegzogen. Dabei
geht es nur an der Oberfläche um den Kampf der Kulturen,
sondern um die neue Ordnung der Wohlstandsverteilung.
Seitdem werden neue Mauern errichtet, die nicht
mehr nur Gebäude und Grundstücke, ganze Wohnanlagen
und Stadtteile, sondern wie einst in China auch
Regionen und Staaten vor Eindringlingen schützen
sollen.
US Foments Unrest and Spurns Overtures -
Countdown to War on Iran - By ALAIN
GRESH
Washington drängt Schweizer
Banken zu Verzicht mit Teheran
Niemals
wieder aber doch >>>
Drohgebärden und deutsche
Frontberichterstattung - "Das waffenstarrende Ungetüm
- HARALD
BISKUP -
Der amerikanische Flugzeugträger Nimitz kreuzt
im Persichen Golf."
Iranische
Regierung unter Druck
- "Unnötige Provokation"
- Unter den Konservativen
im Iran wächst die Kritik an Mahmud Ahmadinejads Vorgehen
im Atomstreit. Sogar vorgezogene Präsidentenwahlen werden
bereits von manchen gefordert. Informationen von Ulrich
Schwerin
Spätes Bemühen - USA verhandeln
mit Iran - Von Werner Pirker
- Daß die ersten hochrangig besetzten direkten Gespräche
zwischen den USA und dem Iran den irakischen Premier Al
Maliki zum Gastgeber haben, hat durchaus seine Logik. Denn
es ist das irakische Schlachtfeld, auf dem die Interessen
der Supermacht und der nahöstlichen Regionalmacht am unmittelbarsten
aufeinanderstoßen.
Ministerium-
US-Forscherin gestand "Umsturzversuch "
Unterstützer
des Terrors - Gelder aus dem CIA-Schmiergeldfonds: Wie
Washington von Staats wegen zwielichtige Organisationen
in verschiedenen Krisengebieten finanziert
Unübersehbar
heftige Spannungen - Behrouz Khosrozadeh
- Kräfteverhältnisse und Positionen
in der Islamischen Republik Iran - Der Streit um Irans Nuklearprogramm
steht seit Monaten an der Spitze der weltpolitischen Nachrichten.
Ein erheblicher Teil der Diplomatie führender westlicher
Staaten, der USA und der EU, sowie Russlands und Chinas
beschäftigt sich mit jener Herausforderung, die vom UN-Sicherheitsrat
zu einer Bedrohung der internationalen Sicherheit und des
Weltfriedens deklariert worden ist. Doch sorgt dieser Konflikt
auch im Gottesstaat Iran für unübersehbar heftige Spannungen
zwischen verschiedenen politischen Fraktionen innerhalb
des Regimes. Seit dem Amtsantritt des Präsidenten Ahmadinedschad
im August 2005 haben diese Machtkämpfe an Schärfe zugenommen.
Schweizer Geheimplan soll im Atomstreit
mit Iran schlichten - Mit
einem Kompromiss will die Schweiz eine weitere Eskalation
im Atomstreit abwenden: Der Plan kursiert derzeit in Brüssel,
Teheran und Washington.
I ran
und USA planen direkte Gespräche in Bagdad
Zeitgenössische
iranische Kunst auf DVD
- Die Lust an der Kontroverse - Subtil,
vielschichtig und nicht ohne bissigen Humor – die zeitgenössische
iranische Kunst bedient sich verschiedener Medien und rüttelt
an Stereotypen, wie das Beispiel des Kunstmagazins "Treibsand"
zeigt, das auf DVD erscheint. Von Amin Farzanefar
„Europa
ist auch von einem nuklear bewaffneten Iran nicht
bedroht“ - Falls der Iran wirklich nach
Nuklearwaffen strebt, dann deshalb, um mit dem
Westen auf gleicher Augenhöhe verhandeln zu können.
Teheran geht es immer darum, vor dem Hindergrund
eines enormen Selbstwertgefühls, das aus der
iranischen Geschichte resultiert, endlich von den
führenden Mächten im internationalen System
respektiert zu werden. So der Präsident des
Deutschen Orientinstituts, Prof. Udo Steinbach, im
Gespräch mit dem Eurasischen Magazin. einer
Atommacht Iran müssten sich allenfalls einige
Nachbarn fürchten, wie die säkulare Türkei und
Israel.
Vom Irak zum
Iran -
Was
bleibt, wo nichts bleibt - Malte Lehming - Der
Krieg ist verloren, seine Bilanz verheerend. Er hat
rund 500 Milliarden Dollar gekostet, 600 000 Iraker
und mehr als 3200 US-Soldaten sind gestorben. Im
Durchschnitt sterben im Irak heute durch Anschläge
hundert Zivilisten täglich. Was als Aufstand gegen
die amerikanischen Besatzer begann, hat sich längst
vermischt mit Bürgerkrieg und Terror. Als oberste
Devise scheint zu gelten: brutalstmögliche
Effizienz.
Wer die Folgen des Krieges
trägt
- Das Verursacherprinzip besagt, dass derjenige die
Kosten für die Folgen seines Verhaltens tragen
sollte, der sie auch verursacht hat. Meist wird
dieser Grundsatz auf Fragen des Umweltschutzes
angewendet. Dabei klingt er auch für die
Außenpolitik recht einleuchtend, wenngleich er auf
internationalem Parkett selten Anwendung findet. Die
anhaltenden Flüchtlingsströme aus dem Irak sind ein
gutes Beispiel dafür. Inzwischen sind vier Millionen
Iraker vor den Bürgerkriegswirren in ihrer Heimat
ins Ausland geflohen.
Iran und der Nahe Osten -
Von Behrouz Khosrozadeh
Chance auf Frieden -
Nach der Gefangenenfreilassung - Von Knut
Mellenthin
Time
to Stop Bush-Cheney's War Crimes in the Middle East
- Prof. Rodrigue
Tremblay
IRAN
- Marcus Michaelsen: Er strauchelt, doch er fällt
nicht - Mitten in der Atomkrise hat Präsident
Ahmadinedschad innenpolitisch mehr denn je einen
schweren Stand
»Wir sind Menschen
zweiter Klasse« - Im Iran kämpft ein breites
Bündnis gegen Unterdrückung der Frauen per Gesetz.
Ihre Gleichstellung wird seit Jahrzehnten wegen
»Gefahr von außen« verschoben. Ein Gespräch mit
Nahid Keshavarz