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du dachtest
mein leben
dassind
zwei starke arme die halten
der hintere teil vom anderen sein
das kann man nicht lange leben
wie eine puppenmutter
spieltest mit meinem leben
immer wieder
unbedacht
schmerzvoll
ohne grenzen
dein eignes leben
rechts und links von der mitte
nahe am eigentlichen
vorbei
zerstört dich selber
mich
mein leben
für dich
ein karussel
du steigest ein und aus
im tal der träume
tauchte ich tief in dich ein
übrigblieb
eine kleine pfütze
sie verrinnt
auf der müllkippe
des glücks
mein netzwerk hat nun löcher
kaum noch knoten
zerrissen
wie du
geh ich durchs leben
die schatten an der wand
werden immer dünner
das was zwischen dem licht
dem schatten
wird transparenter, dünn
löst sich auf
wie der nebel
der morgens aus den wäldern steigt
du bist mein leben
hörtest du mich sagen
was nun?
wo mag es sein
worte finden
gegen die angst
schritt um schritt
tasten, gehen, fühlen
einen anfang finden
"ALLEIN SCHAFFST DU NICHT
ABER NUR DU ALLEIN KANNST ES SCHAFFFEN"
(zitat)
das rauschen im meer der zeit
ich höre immer noch deine stimme
fühle deine weiche wärme
in die ich mich versenkte
die bedeutung der worte verändern sich
liebe fließt wie wasser durch die hände
der bodensatz der zeit ist zu sehn
ein ventilator zerfetzt meine gedanken
in einer kapsel im tiefen meer
ich
der druck von außen steigt
das oben
ist nicht mehr zu sehen |