Kann es islamische
Menschenrechte geben? Sind die Gebote des Korans ewig gültig oder
nach Maßgabe der Vernunft veränderbar? Diesen Fragen des modernen
religiös-politischen Denkens im Islam widmet sich der iranische
Geistliche Mohammad Shabestari. Von Roman Seidel -
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Nach der
Geiselnahme und dem anschließenden Blutbad in Beslan hat sich das
Bild der Deutschen vom Islam weiter verschlechtert, so eine gerade
veröffentlichte Studie. Peter Philipp stellt einige Ergebnisse der
Studie vor.
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Der islamische
Denker Muhammad Shahrur machte durch seine zeitgemäße Deutung des
Korans von sich reden. In einem Interview mit Ahmad Hissou fordert
er eine religiöse Reformierung des Islam, die noch wichtiger sei als
politische Reformen.
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Günter Lüling fordert mit seinem Lebenswerk den Islam zu einer
Reformation heraus. Wolfgang Günter Lerch hat sein Buch "A Challenge
to Islam for Reformation" gelesen.
Christoph Luxenbergs Buch zur Entstehungsgeschichte des Korans fand
in der internationalen Öffentlichkeit ein großes Echo. Doch die
Islamwissenschaftler bleiben skeptisch. Michael Marx fasst die
Ergebnisse einer Berliner Konferenz zum Thema zusammen.
"Wir müssen den Koran neu
interpretieren"
Die iranische
Frauenrechtlerin Mahbubeh Abbasgholizadeh kämpft für die
Gleichberechtigung und kann das mit ihrem muslimischen Glauben
vereinbaren. Sie hält den islamischen Feminismus für so modern wie
den nichtislamischen
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Kopftücher oder Gürtel, Jungfrauen oder Weintrauben? Über die
zutreffende Übersetzung des heiligen Buchs des Islam streiten die
Experten -
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Vorsicht,
Kamele kreuzen!
ISLAMISMUS UND DEMOKRATIE AM GOLF
Das Nationale Versöhnungswerk
im Königreich Bahrain
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Essay
Passen die Araber in die
moderne Welt?
Patrick Seale, ausgewiesener Kenner der
arabischen Welt, meint, die arabischen Nationen müssen dem Beispiel
der Türkei folgen, um Teil der modernen Staatengemeinschaft werden
zu können. Und der Westen muss sie dabei nach Kräften unterstützen.
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Die Länder des Nahen und Mittleren Ostens brauchen Reformen, wenn
sie den Anschluss an die Globalisierung nicht verpassen wollen.
Ein Beitrag von Hans Dembowski. mehr >>>
Selbstdarstellung des
Islams
Glaube an die Macht des
Dialogs Der
ägyptische Islamwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid spricht sich für
eine Wiederbelebung des Dialogs mit der islamischen Welt aus - ein
Dialog, der auch mit Vertretern des gemäßigten politischen Islam und
der "schweigenden Mehrheit" in der islamischen Welt gesucht werden
sollte. Mahmoud Tawfik informiert.
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Der Reformdenker
und Philosoph Abdolkarim Sorusch zählt zu den Nachwuchstheologen, die
offen für Menschenrechte und Säkularismus in Iran eintreten. Katajun
Amirpur mit einem Portrait des unbequemen iranischen Intellektuellen
Eine Islamische Charta für Deutschland
Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind
Muslime weltweit verstärkt unter Druck geraten, ihre Friedfertigkeit
und Anpassungsfähigkeit in der westlichen Staatengemeinschaft unter
Beweis zu stellen. So auch in Deutschland, wo inzwischen einer der Spitzenverbände
islamischer Dachorganisationen reagiert hat: Der Zentralrat der Muslime
in Deutschland e.V. veröffentlichte im Februar 2002 eine "Islamische
Charta".
Ebadi: Nicht der Islam,
sondern das Patriarchat ist ist das Problem
Muslime bilden die drittgrösste
Religionsgemeinschaft in den Niederlanden. Laut einem kürzlich
veröffentlichten Bericht befürwortet eine klare Mehrheit von ihnen
eine Trennung von Religion und Politik. Von René Vautravers
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Muhammad Shahrur:
"Wir brauchen dringend
eine religiöse Reform"
Der
islamische Denker Muhammad Shahrur machte durch seine zeitgemäße
Deutung des Korans von sich reden. In einem Interview mit Ahmad
Hissou fordert er eine religiöse Reformierung des Islam, die noch
wichtiger sei als politische Reformen.
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Der
Islamwissenschaftler Tariq Ramadan ist das Idol der Pariser
Vorstädte. Er kämpft für einen modernen Islam und gegen "jüdische
Intellektuelle". Die USA verweigerten ihm nun die Einreise. Von Jörg
Lau
In den Niederlanden bilden Muslime
die drittgrösste Religionsgemeinschaft. Laut einem kürzlich
veröffentlichten Bericht befürwortet eine klare Mehrheit von ihnen
eine Trennung von Religion und Politik. Von René Vautravers
Für eine
Demokratisierung des Islam
Bassam Tibi gilt als einer der
besten Kenner der islamischen Welt und tritt seit Jahren für
die Verständigung zwischen Kulturen und Konfessionen ein. Im
Gespräch mit Yves Kugelmann plädiert er für Laizismus, gegen
die Etablierung von Feindbildern und arabischen
Antisemitismus. » mehr