Stellungnahme
der Palästinensischen Gemeinde
Deutschland (PGD) und der Deutsch
Palästinensischen Gesellschaft
(DPG) zum Vorhaben der SPD,
Israel einen Wald zu finanzieren
Tatsächlich gibt es immer noch
Vorhaben, immer noch Pläne,
die uns erstaunen und sogar
erschüttern. Dazu gehört fraglos
die Ankündigung der SPD-Spitze,
Israel zum 65. Geburtstag einen
Wald in der Negev zu schenken.
Ein Vorhaben, das wahrlich an
Geschmacklosigkeit kaum zu übertreffen
ist.
Die SPD-Führung spricht von
der besonderen Verbundenheit
ihrer Partei zu Israel. Das
gibt uns das Recht, die Damen
und Herren in der SPD zu fragen,
mit welchem Israel bitte sie
sich verbunden fühlen und solidarisieren?
Mit einer Regierung und mit
einem Land, das gerade vor ein
paar Tagen einen abscheulichen
Angriff auf Gaza gestartet und
150 Menschen den Tod gebracht
hat? Oder mit einer Regierung
und einem Land, das seit über
sechs Jahrzehnten ein ganzes
Volk terrorisiert und unterdrückt,
seiner Menschenrechte beraubt
und seine minimalsten Anstrengungen
zur Normalität Tag für Tag ad
absurdum führt?
Meine Damen und Herren in der
SPD: Sie als SPD schreiben sich
groß auf Ihre Fahne, sich sozial
zu engagieren und für Frieden,
Menschenrechte und Menschenwürde
einzutreten. Das Vorhaben Ihrer
Parteispitze aber ist das komplette
Gegenteil: Es ist die blanke
Unterstützung eines Unterdrückerregimes,
eines Staates, der internationales
Recht und internationale Resolutionen
nicht nur missachtet, sondern
mit Füßen tritt.
Einige Tatsachen über die Negev
und das zionistische Vorgehen
gegen die palästinensischen
Ureinwohner sollten Ihnen die
Augen öffnen über die Tragweite
des Vorhabens Ihrer Parteispitze.
Seit der Vertreibung der Mehrheit
des palästinensischen Volkes
aus ihrer Heimat versucht Israel
die verbliebenen Beduinenstämme
in der Negev mit Zwangsansiedlung
und Beschneidung ihrer elementaren
Rechte ebenfalls aus der Heimat
zu verdrängen.
Die Zerstörung von Häusern,
Baracken und Zelten in den Dörfern
der Negev gehört zum Alltag.
Das letzte Beispiel in dem Dorf
A´arakib beschäftigte unter
anderem zahlreiche internationale
und deutsche Menschenrechtsorganisationen.
Fast ein Drittel der Ureinwohner
– und das sind immerhin über
86.000 palästinensische Beduinen
– leben nach 65 Jahren israelischer
Staatsgründung immer noch in
so genannten „nicht anerkannten“
Dörfern. Sie sind unerwünschte
israelische Staatsbürger. „Nicht
anerkannte“ Dörfer bedeutet
Menschenansammlungen, teilweise
mehrere Tausend in jedem Dorf,
ohne jegliche zivilisatorische
Grundlagen – ohne Wasser, ohne
Strom, ohne Straßen, ohne Schulen,
ohne Gesundheitsversorgung.
Also praktisch ein Leben, das
dem Warten auf den Tod gleichkommt.
So leben die Menschen in der
so genannten Oase der Demokratie
im Nahen Osten.
Die überwiegende Mehrheit der
palästinensischen Beduinen in
der Negev lebt von der Viehzucht
– und das seit Jahrhunderten.
Das israelische zionistische
Regime versucht seit der Gründung
des Staates diesen Menschen
ihre Lebensgrundlage durch Ausdehnung
der militärischen Sperrgebiete,
Landenteignung und Siedlungsbau
zu berauben.
Darüber hinaus sollte Ihnen
bekannt sein, dass gerade das
für den „Wald in der Wüste“
benötigte Wasser aus palästinensischen
Quellen entnommen und den Palästinensern
vorenthalten würde.
Ihre propagierte Verbundenheit
sollte Menschlichkeit und Würde
sowie die Achtung der bürgerlichen
Rechte der Menschen, die seit
Jahrzehnten um ihr nacktes Überleben
kämpfen, nicht konterkarieren.
Sie verschenken einen Wald an
ein Regime, das in den vergangenen
20 Jahren über 600.000 Olivenbäume
und Zitrusbäume in der Nachbarschaft
der Negev– im besetzten Palästina
– abgeholzt hat. Ist dieser
verschenkte Wald nicht buchstäblich
mit blutigen Blättern versehen?
Meine Damen und Herren in
der SPD: Das Vorhaben Ihrer
Parteispitze ist eine direkte
Unterstützung, Hunderttausende
von Menschen, zu unterdrücken
und sie aus ihrer Heimat zu
vertreiben. Ihr Vorhaben ist
der blanke Hohn, eine Ohrfeige
für Frieden, Menschenrechte
und Menschenwürde. Hannover
13.12.2012 Raif Hussein
Eine zweifelhafte Geburtstagsgabe
-Die SPD will Israel
einen Wald in der Negev-Wüste
schenken -
Arn Strohmeyer - Die Nachricht
ist kurz und klingt harmlos:
die SPD will Israel zum 65.
Geburtstag der Staatsgründung
am 16. Mai 2013 einen Wald schenken,
der in der Negev-Wüste angepflanzt
werden soll. Einöden zu bewalden
und damit fruchtbar zu machen,
ist ja eigentlich eine gute
Sache, sollte man meinen. Aber
haben die Sozialdemokraten bedacht,
was sie da eigentlich vorhaben?
Zunächst: Ist es wirklich angemessen,
einem Staat, der eine so aggressive
Politik gegen den Frieden betreibt,
ein solches „Solidaritäts“-Geschenk
zu machen? Zweitens: Weiß man
in der SPD-Spitze nicht, dass
das israelische Militär genau
in der Gegend, in der der „SPD-Wald“
stehen soll, permanent die dort
lebenden Nomaden vertreibt und
ihre Ansiedlungen zerstört,
um das Land in Besitz zu nehmen?
Und drittens ist das mit Wäldern
in Israel so eine Sache. Die
Zionisten pflanzen seit der
Inbesitznahme des Landes ganz
bewusst Nadelwälder an, um ihm
den orientalischen Charakter
zu nehmen und ihm ein europäisches
Aussehen zu geben. Das ist Teil
der „Memorizid“-Politik (so
der israelische Historiker Ilan
Pappe), deren Ziel es ist, alle
Spuren der früheren arabischen
Bewohner zu beseitigen.
Nichts soll mehr
an sie erinnern. Ganz gelingt
das aber nicht. Unter vielen
Nadelwäldern ruhen noch die
Trümmer der zerstörten arabischen
Dörfer, manchmal ragen die Ruinen
auch noch aus dem Boden hervor.
Die israelische Menschenrechtsorganisation
Zochrot hat es sich zur Aufgabe
gemacht, an die Dörfer und die
Menschen, die einst Jahrhunderte
lang hier lebten und dann vertrieben
wurden, zu erinnern. Sie stellt
Ortsschilder mit den Namen zerstörter
palästinensischer Ortschaften
dort auf, wo sich heute jüdische
Siedlungen oder „Neuwälder“
befinden. Dass Israel auf dem
Boden über vielen solcher Dörfer
Freizeit- und Vergnügungsparks
errichtet hat, fällt wohl in
die Kategorie Zynismus.
Will sich die
SPD wirklich in diese Tradition
begeben? Angesichts dieser Fakten
wäre die Partei gut beraten,
ihren Beschluss zu überdenken,
Israel einen Wald zu schenken.
Wälder sind in Israel eben nicht
nur Wälder – sie haben eine
sehr unfriedliche, tiefe politisch-ideologische
Bedeutung.
Texte von Arn
Strohmeyer >>>>
Stefanie Landgraf und Johannes
Gulde -
Wegen Antisemitismus-Vorwurf
Antrag auf Einstweilige Verfügung
gegen Nürnberger Bürgermeister
Unser Film "Wir weigern uns
Feinde zu sein " wurde von einem
Nürnberger Bürgermeister und
einem Pastor als "antisemitisch"
und als die "Neo-Nazi-Szene"
fördernd diffamiert, sodass
wir uns gezwungen sahen, dagegen
rechtliche Schritte einzuleiten.
Nachdem beide Herren eine Unterlassungserklärung
nicht unterzeichnet haben, haben
wir nunmehr beim Landgericht
eine Einstweilige Verfügung
beantragt.
Im Anhang von uns eine Presseerklärung
mit Anlagen, um deren Verbreitung
wir bitten.
Israel lehnt kategorisch einen
gerechten, umfassenden und dauerhaften
Frieden ab. Beweise hierfür
gibt es zu Genüge wie die aktuelle
israelische Regierungspolitik
und die mediale Hetze gegen
die palästinensische Führung
und gegen das palästinensische
Volk aufzeigen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen
den Beginn einer laufenden Serie
in englischer Sprache vor, die
aufzeigt wie israelische Minister
und Politiker, religiöse Vertreter
und Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens verunglimpfende Äußerungen
verbreiten und zu gewaltsamen
Handlungen aufrufen. Diese dienen
allein dem Zweck, Hass gegen
Palästina und seinem Volk zu
schüren, es zu diffamieren,
zu dämonisieren sowie Ängste
hervorzurufen. Es sind unmissverständliche
Versuche, das Existenzrecht
des palästinensischen Volkes
und sein Recht auf einen eigenen
Staat zu negieren.
Eine
zweifelhafte Geburtstagsgabe
-Die
SPD will Israel einen Wald
in der Negev-Wüste schenken
-
Arn Strohmeyer - Die
Nachricht ist kurz und
klingt harmlos: die SPD will
Israel zum 65. Geburtstag
der Staatsgründung am 16.
Mai 2013 einen Wald
schenken, der in der
Negev-Wüste angepflanzt
werden soll. Einöden zu
bewalden und damit fruchtbar
zu machen, ist ja eigentlich
eine gute Sache, sollte man
meinen. Aber haben die
Sozialdemokraten bedacht,
was sie da eigentlich
vorhaben? Zunächst: Ist es
wirklich angemessen, einem
Staat, der eine so
aggressive Politik gegen den
Frieden betreibt, ein
solches „Solidaritäts“-Geschenk
zu machen? Zweitens: Weiß
man in der SPD-Spitze nicht,
dass das israelische Militär
genau in der Gegend, in der
der „SPD-Wald“ stehen soll,
permanent die dort lebenden
Nomaden vertreibt und ihre
Ansiedlungen zerstört, um
das Land in Besitz zu
nehmen? Und drittens ist das
mit Wäldern in Israel so
eine Sache. Die Zionisten
pflanzen seit der
Inbesitznahme des Landes
ganz bewusst Nadelwälder an,
um ihm den orientalischen
Charakter zu nehmen und ihm
ein europäisches Aussehen zu
geben. Das ist Teil der „Memorizid“-Politik
(so der israelische
Historiker Ilan Pappe),
deren Ziel es ist, alle
Spuren der früheren
arabischen Bewohner zu
beseitigen.
Nichts soll mehr an sie
erinnern. Ganz gelingt das
aber nicht. Unter vielen
Nadelwäldern ruhen noch die
Trümmer der zerstörten
arabischen Dörfer, manchmal
ragen die Ruinen auch noch
aus dem Boden hervor. Die
israelische
Menschenrechtsorganisation
Zochrot hat es sich zur
Aufgabe gemacht, an die
Dörfer und die Menschen, die
einst Jahrhunderte lang hier
lebten und dann vertrieben
wurden, zu erinnern. Sie
stellt Ortsschilder mit den
Namen zerstörter
palästinensischer
Ortschaften dort auf, wo
sich heute jüdische
Siedlungen oder „Neuwälder“
befinden. Dass Israel auf
dem Boden über vielen
solcher Dörfer Freizeit- und
Vergnügungsparks errichtet
hat, fällt wohl in die
Kategorie Zynismus.
Will sich die
SPD wirklich in diese
Tradition begeben?
Angesichts dieser Fakten
wäre die Partei gut beraten,
ihren Beschluss zu
überdenken, Israel einen
Wald zu schenken. Wälder
sind in Israel eben nicht
nur Wälder – sie haben eine
sehr unfriedliche, tiefe
politisch-ideologische
Bedeutung.
Texte von Arn
Strohmeyer >>>>
Erfolgreiche Premiere des
Palästina
Solidaritätspreises -
Erhard
Arendt für seine Homepage
ausgezeichnet
Der
diesjährige Palästina
Solidaritätspreis wurde
am 08. Dezember 2012 an
Erhard Arendt verliehen.
Die
Premierenveranstaltung
fand unter der
Schirmherrschaft des
palästinensischen
Botschafters Salah Abdel
Shafi und in Anwesenheit
von rund 150 geladenen
Gästen in Berlin statt.
In seiner Eröffnungsrede
dankte der Vorsitzende
der Palästinensischen
Gemeinde Deutschland,
Raif Hussein, den
Solidaritätsgruppen in
Deutschland und den
Tausenden von Menschen,
die sich Tag für Tag für
Palästina einsetzen,
herzlich und versicherte
ihnen, dass ihr
Engagement sowohl in
Palästina als auch in
palästinensischen
Community in Deutschland
dankbar wahr genommen
wird.
Nazih Musharbash,
Niedersächsischer
Landtagsabgeordneter a.
D. der SPD und
Vorstandsmitglied der
Deutsch-Palästinensischen
Gesellschaft hielt die
Laudatio und hob den
außergewöhnlichen
Einsatz und das
Engagement des
Preisträgers hervor. Die
von ihm ins Leben
gerufene und betreute
Internetseite
www.palästina-portal.eu
ist nach wie vor mit
über 6.000 Besuchern pro
Tag die erfolgreichste,
informativste und
bestbesuchte
Internetseite zu dieser
Thematik im
deutschsprachigen Raum.
Erhard Arendt empfing
den Preis in Form einer
Glastrophäe sowie den
Scheck über 2.000 Euro
aus den Händen von Salah
Abdel Shafi, Raif
Hussein und Nazih
Musharbash sowie der
Moderatorin Jamila Al
Yousef und äußerte sich
gerührt und auch dankbar
über die Auszeichnung,
die zu seinem Lebenswerk
gehört.
Nach der erfolgreichen
Premiere findet die
zweite Auflage des
„Palästina
Solidaritätspreises2 am
30. November 2013
erneut in Berlin statt.
Vorschläge für
Nominierungen sind bitte
per E-Mail ab sofort
einzureichen an
info@falastin.de.
Die Nominierungsfrist
läuft ab am 31. August
2013. Hannover
12.12.2012
سيد آرند الألماني.. فلسطيني الانتماء.. شكرا لك..! د.م. احمد محيسن
سيد آرند الألماني .. فلسطيني الانتماء .. شكرا لك ...!! د.م. احمد محيسن ـ برلين يوم تكريم السيد إيرهار آرند ... من الجالية الفلسطينية ألمانيا ... حيث تم تكريمه في حفل في يليق بجهوده في مدينة برلين .. هذا الرجل الألماني الجنسية .. هو الفنان المعلم الاعلامي ... فلسطيني الهوى والهوية ... هذا الرجل الذي أسس لموقع مهيب على الشبكة الالكترونية ... وحسب أعتقادنا منذ بداية عام 2002 ... وقد أسماه بداية موقع جنين نسبة لمدينة جنين الصمود ومخيمها الذي استبسل ... رحم الله شهداءه ورحم الله أبو جندل ... ثم تحول اسمه إلى موقع بوابة فلسطين ... palästina portal من يتجول بين حارات الموقع ... فلا يمكنه إلا أن يكون منبهرا من هذا العمل الرائع ... فهو فنان بمعنى رسام ... ويعرض رسوماته أحيانا للبيع ... عندما تدعوه الحاجة المادية لذلك ... ومن رحم فنه الرفيع ولدت تقاسيم الموقع ... السيد ايرهارد آرند ... ونسبة له تمت تسمية الموقع الذي يزوره في اليوم الواحد أكثر من 6000 زائر ... ولم نشاهد موقعا ناطقا باللغة الألمانية بجودة محتوى هذا الموقع وتفاصيله ... حيث رغم تقدم السيد ايرهارد آرند في السن ... ورغم سوء حالته الصحية ... إلا أن الرجل يستثمر في اليوم أكثر من 8 ساعات عمل للموقع ... إضافة للعديد من المتطوعين المناصرين للقضية الفلسطينية العادلة ... الذين يمدونه بالمعلومات والأخبار والوقائع والتعليقات والشواهد ...الذي يغذي الموقع بها و التي تفضح دولة الاحتلال وممارساتها الهمجية تجاه أبناء شعبنا في فلسطيننا ... فتجد في الموقع الأخبار والتحاليل السياسية والوثائق وأشرطة الفيديو ومواعيد المحاضرت حول القضية الفلسطينية في المانيا ... وتجد فيها اخبار تحركات الشارع في ألمانيا ضد الاحتلال خاضة في أوقات الحروب التي خاضوها ضد أمتنا في فلسطين ولبنان ... تجد معارض الصور والمقابلات والكتب التي تصدر حول القضية ... باختصار شديد ... موقع يستحق منا كل التقدير والاحترام... والتقدير موصولا لكل من ساهم بولادته ورعايته ... وفي ذلك فاليتنافس المتنافسون ...!! نستطيع الإدعاء بأن لهذا الموقع باللغة الألمانية لا يوجد كمثله مثيلا ... وذلك من كل النواحي ... أهمها هو الجرأة في الطرح وفضح ادعاءات المؤسسة الاحتلالية وجرائهما ... ونستطيع الإدعاء بأن هذا الموقع يشكل مرجعية للناطقين بالألمانية ... بما يتعلق بالقضية العربية الفلسطينية وما وقع على شعب فلسطين من ظلم وطغيان وسلب للحقوق ... فهو يتناول الماضي بتفاصيله ... وكذلك الحاضر بمآسيه ... ويفتح مجالا لغير العرب وللجميع من طرح وجهات نظرهم حول الصراع الدائر مع الاحتلال ... بعين ثاقبة تحليلية ناقدة ...!! الشكر الطيب للجالية الفلسطينية المانيا على هذه الخطوة في تكريم السيد إبرهارد آرند ... لما يقدمه من جهد ووقت وتكاليف مادية ومعنوية وصحية ... حيث يتعرض السيد إرهارد آرند لمضايقات وتهديدات من الصهاينة في ألمانيا على ما يقوم به من أعمال ... وقد أقيمت بحقه عدة قضايا في المحاكم الألمانية ... بحجة معاداته للسامية ... وهي عملية ممنهجة في رفع القضايا ضده ... ويتصدرها أشخاص ننأى بأنفسنا عن ذكر أسماءهم ... حتى لا نتعرض نحن أيضا لمثل هذه الملاحقات منهم ... وقد قمنا سابق في برلين بإطلاق حملة تبرعات لدعم السيد آرند في تصديه لمن يقاضيه فقط لمواقفه المشرفة تجاه قضيتنا وتجاه نصرته لشعبنا... !! وننوه إلى أن السيد آرند وفي كل تلك الملاحقات القضائية ضده من الصهاينة ... استنادا لما ينشره ويصرح به وينقله ويفضح دولة الاحتلال ... كان يقف السيد إيرهارد آرند وحيدا في تحمل كل تلك الأعباء ... خاصة المادية منها ... إلا من رحم ربي من الناس الذين كانوا يقومون ببعض واجباتهم في تحمل الجزء اليسير من تلك الأعباء ...!! ونتمنى أن نرى مستقبلا ... في العام القادم وما يليه من أعوام ... مبادرة من الجهات الرسمية الفلسطينية في ألمانيا ... يكرمون فيها من يساند قضيتنا من أمثال السيد إرهارد آرند من الألمان والأجانب ... وهم كثر ... وأن تكون الجهة الرسمية الفلسطينية في ألمانيا ... هي أول الداعمين لمثل هذه الأعمال وهذه الجهود ... وأن يقومون بسن سنة حميدة في هذا المضمار ... نسميها جائزة فلسطين السنوية ... أي منح تقدير مادي ومعنوي ... تقديرا من فلسطين ... و باسم فلسطين ... لمثل هؤلاء الأجانب ... وهم فلسطينيي الهوية والهوى والانتماء ... !! برلين في 10/12/20
Gerne bitte
ich auch wieder um eine
Spende für eine der
Einrichtungen oder
Notsituationen in Behtlehem,
die wir von Musa'ade - Hilfe
und Hoffnung für Bethlehem
e.V. unterstützen. Da wären
z.B.
Unterstützung von
Familien mit einer
Zuzahlung zum
jährlichen Schulgeld
(ca. 700 Euro pro
Jahr) an einer der
christlichen Schulen
das
Friedensprojekt von
Daher's Weinberg von
Daoud Nassar bei
Bethlehem
das
"Home of Peace" in
Bethlehem oder
Jerusalem auf dem
Ölberg, in dem
polnische Schwestern
der hl. Elisabeth
Mädchen aus Familien
in sehr schwierigen
sozialen
Verhältnissen
aufnehmen und ihnen
eine Heimat zu geben
versuchen
.....
Natürlich ist die
Ausstellung einer
Spendenquittung auf
Wunsch
selbstverständlich.
Die zeitnahe direkte
Übergabe der Spenden
an die verschiedenen
Stellen ohne jeden
Abzug für
Verwaltungskosten
etc. kann ich
garantieren. Sie ist
wie immer Teil
unseres
Hilfsprogramms! So
konnten wir im
Rahmen der beiden
letzten Pilgerreisen
direkt ca. 67.000
Euro bar in den
Einrichtungen
übergeben, z.B.
http://www.karmelitenorden.de/straubing/Pr2012/srtb121013.pdf
Patriarch von
Jerusalem verurteilt
Heuchelei - Der emeritierte
lateinische Patriarch von
Jerusalem, Michel Sabbah,
hat der Weltgemeinschaft
Heuchelei im Gaza-Konflikt
vorgeworfen. "
Solange die Grundfrage im
israelisch-palästinensischen
Konflikt nicht gelöst ist,
sind all die Schreie, die
immer dann ausgestoßen
werden, wenn die Temperatur
in Gaza oder andernorts
steigt, reine Heuchelei",
sagte Sabbah der
katholischen Zeitung "Die
Tagespost". "Eine Heuchelei,
der wir überdrüssig sind."
Grundfrage des Konflikts sei
die Dauer der israelischen
Besatzung. Es gebe genug
UN-Resolutionen, um den
Konflikt zu lösen, aber
niemand wage es, sie
umzusetzen.
"Ist das Gewissen der
Staatengemeinschaft stark
genug, zu erwachen und zu
handeln? Oder wird sie
teilnahmslos bleiben
angesichts der Tragödie, die
das palästinensische und
israelische Volk
durchleben?", fragte er.
Sabbah forderte ein Ende der
unmenschlichen Abriegelung
des Gazastreifens, die
Muslimen wie Christen den
Tod bringe. Man müsse die 1,6
Millionen Menschen aus ihrem
Freiluftgefängnis befreien
und den Konflikt lösen.
Sabbah führte die
römisch-katholische Kirche
im Heiligen Land von 1987
bis 2008. Derzeit leben dem
Blatt zufolge noch 1200
Christen in Gaza, vor allem
Katholiken und Orthodoxe.
17.11.2012
Pressemitteilung: 11.12.2012
- Israel bricht
wiederholt Waffenstillstand
im Gaza-Streifen
- Trotz des
am 21. November zwischen
Hamas und der israelischen
Regierung ausgehandelten
Waffenstillstandes ist die
israelische Besatzungsarmee
zweimal in den Gaza-Streifen
eingedrungen und tötete in
den letzten zwei Wochen drei
Palästinenser. Diese
Aggressionen sind
Staatsterror und müssen
unverzüglich unterbunden
werden, erklärt Botschafter
Salah Abdel Shafi.
„Vor zwei Wochen
vereinbarten Hamas und
Israel einen
Waffenstillstand. Doch trotz
des Abkommens drang die
israelische Besatzungsarmee
seitdem zweimal in den
Gaza-Streifen ein und tötete
drei Palästinenser.
In der Nacht zu Dienstag
marschierte die israelische
Besatzungsarmee in Ramallah
ein und zerstörte die Büros
von den drei
zivilgesellschaftlichen
Organisationen „Agricultural
Work Committees“, „Addameer“
und „Union of Palestinian
Women's Committees“. Die
Besatzungssoldaten haben
mindestens vier Computer und
zahlreiche Dokumente
entwendet.
Sowohl die Aggressionen im
Gaza-Streifen als auch die
Überfälle in Ramallah sind
schlichtweg Staatsterror. Es
sind kalkulierte und
gezielte Provokationen
seitens der israelischen
Regierung, über die die
internationale Gemeinschaft
bedenkenlos hinweg sieht.
Allerdings sind die
Invasionen in den
Gaza-Streifen und in
Ramallah kein
Verteidigungsschutz, sondern
sie dienen allein dem Zweck,
ein gesamtes Volk weiter zu
terrorisieren und zu
unterdrücken.
Israel wird das Recht auf
Selbstverteidigung
zugesprochen, dem
palästinensischen Volk
bleibt dieses Recht trotz
der gewaltsamen Angriffe
versagt. Aufgrund dessen
liegt es in der
Verantwortung der
internationalen Gemeinschaft
das palästinensische Volk
vor den Feinseligkeiten
Israels zu schützen. Ich
erwarte von den Regierungen,
dass sie einen Staat, der
rücksichtslos seine
Besatzung fortsetzt, klar
und deutlich verurteilen und
sich effektiv für das Ende
der Unterdrückung
einsetzen.“
Anzeichen zunehmender
Distanz zwischen
US-Juden und Israel-
Institut für
Palästinakunde -
Zum nun beginnenden
Chanuka-Lichterfest
wünsche ich mir … von
den
Führungspersönlichkeiten
des deutschen jüdischen
Mainstream. … dass
ihnen in diesen Tagen
ein kleines Licht
aufgeht über das
Verhältnis von Judentum
und Nationalismus.Rolf Verleger
In einer
Email an ihre Mitglieder
lobten die drei Rabbiner
der New Yorker Synagoge
B'nai Jeshurun die
Abstimmung in der
Uno-Vollversammlung,
durch die der Status
Palästinas zu einem
Nichtmitglied-Staat mit
Beobachtercharakter
aufgewertet wurde. Diese
Abstimmung sei "ein
grosser Moment für uns
als Bürger der Welt";
"wir hoffen, dass der
29. November 2012 in
Zukunft den Moment
bezeichnen wird, der dem
palästinensischen Volk
ein nötiges Gefühl von
Würde und Sinn brachte,
der zu einem Ende von
Gewalt führte und der
die Zweistaatenlösung
voranbrachte." heißt es
in der von der
Rabbinerin und den zwei
Rabbinern
unterzeichneten
Botschaft. Bitte
lesen Sie
hier weiter.
10.Dezember
2012 -
*UEFA-U21-Europameisterschaft
2013 in Israel*
- Im Juni 2013 soll die
UEFA-U21-Europameisterschaft
in Israel stattfinden.
Dutzende europäische
Spitzenfußballspieler haben
jetzt die UEFA aufgefordert,
diese U-21-Meisterschaft
abzusagen. Sie nennen als
Grund für diese Aufforderung
ihre Solidarität mit den
unter Belagerung lebenden
Menschen in Gaza, denen
„grundlegende Menschenwürde
und Freiheit verweigert
werden“ und mit dem jüngsten
Angriff auf den
Gazastreifen, bei dem mehr
als 160 Menschen getötet
wurden, die meisten davon
Zivilisten. Auch
Fußballspieler wurden bei
den jüngsten Angriffen
getötet und der Sitz des
Paralympischen Komitees
sowie das einzige
Fußballstadion zerstört. Die
Unterzeichnenden betonen:
„Es ist inakzeptabel, dass
Kinder beim Fußballspielen
getötet werden. Wenn unter
diesen Umständen die
UEFA-U21-Europameisterschaft
in Israel ausgetragen wird,
wird dies als eine Belohnung
für Handlungen verstanden
werden, die das Gegenteil
von Sportgeist darstellen.“
Annette Groth,
menschenrechtspolitische
Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE, erklärt dazu:
„Ich unterstütze
ausdrücklich die Petition an
UEFA-Präsident Michel
Platini, die
U21-Europameisterschaft
nicht in Israel auszutragen.
Die Weigerung der UEFA, die
Meisterschaft abzusagen, ist
skandalös. Gerade vor dem
Hintergrund der letzten
blutigen Angriffe auf die
Zivilbevölkerung des
Gazastreifens und der
Ankündigung der israelischen
Regierung, neue
völkerrechtswidrige
Siedlungen zu bauen, ist
eine Absage absolut
unumgänglich. Die
israelische Regierung
verstößt permanent gegen
völkerrechtliche
Bestimmungen und
internationale Abkommen. Mit
ihrer Ablehnung der
Aufwertung des Status´
Palästinas durch die
Vereinten Nationen am
29.11.2012 hat sie es auf
die Spitze getrieben, indem
sie sich weigerte, einen mit
überwältigender Mehrheit
gefassten Beschluss der
internationalen Gemeinschaft
anzuerkennen.“
Weiter erklärt Annette
Groth:
„Seit Jahrzehnten werden die
Palästinenser, darunter auch
prominente Fußballer, durch
die israelische Regierung in
ihrer Bewegungs- und
Reisefreiheit eingeschränkt.
Wiederholt waren auch
palästinensische Fußballer
Opfer von willkürlichen
Verhaftungen und wurden im
Rahmen der Administrativhaft
oft über Jahre festgehalten,
ohne dass Anklage erhoben
oder die Gründe für die
Inhaftierung benannt wurden.
Diese Art der Haft wird
durch die israelische
Regierung geradezu schon
routinemäßig gegenüber der
palästinensischen
Bevölkerung angewandt und
ist mindestens in der Art
ihrer Durchführung
völkerrechtswidrig. Die
Aussage Michel Platinis, die
EM werde zu einem
„wunderschönen Fest des
Fußballs werden und abermals
Menschen zusammenbringen“
klingt wie Hohn in den Ohren
der Palästinenser: Die Stadt
Jerusalem, in der die EM
unter anderem ausgetragen
werden soll, ist der
Mehrheit der Palästinenser
nicht zugänglich. Ich
fordere Michel Platini auf,
von der Durchführung einer
Meisterschaft in einem Land,
das die Rechte eines ganzen
Volkes missachtet und
massive
Menschenrechtsverletzungen
begeht, abzusehen.“
December 10, 2012 – The
fascist Israeli authorities
informed the Shamasneh
family that they have until
the end of this month to
leave their Sheikh Jarrah
home, in occupied East
Jerusalem, in order to turn
it over to a terrorist
Jewish organization. The
fascist Israeli Magistrate
Court in West Jerusalem
ruled on Thursday that the
house belo ngs to a Jewish
settlement organization and
therefore the Shamasneh
family, which has been
living in the house for five
decades, has to leave it.
The Shamasneh home is a
small 50-square meter in
area and houses eight people.
The family rented the house
from the Jordanian
government in 1964, three
years before Israel’s
occupation of the city in
1967, which means they were
protected tenants that
cannot be evicted as per
Israeli law. The terrorist
Jewish organization claimed
the house and land were
owned by Jews and that the
Jordanian custodian of enemy
property, as it was called,
and which was in charge of
abandoned Jewish property,
has rented the house to the
Shamasneh family.
Quelle
Hier findet ihr eine
Zusammenstellung von
Audios, Bericht,
Demonstration, Fotos vom
Weltsozialforum Free
Palestine:
http://www.bds-kampagne.de/articles/2012/12/01/aufzeichnungen-und-berichte-vom-world-social-forum-free-palestine/
Quelle -
Doris Ghanam
8.12. 2012
Verleihung des
Solidaritätspreises der
Palästinensische Gemeinde
Deutschland an Erhard Arendt
in Berlin
Priv. Dozent
Hans-Peter Jung, MIgliede
von IPPNW sprach zur
Preisverleihung des Solidartätspreises an Erhard
Arendt und schrieb mir im Nachhinein:
Sehr geehrter
Herr Ahrendt,
hiermit möchte ich Sie um
Entschuldigung bitten, dass
ich mich gestern nicht
verabschiedet habe. Sie
waren zunächst so von
Gratulanten umringt, dass
ich eine persönliche
Gratulation außer der im
Grußwort zunächst verschoben
und später leider versäumt
habe. Ich freue mich sehr,
dass Sie den Preis bekommen
haben und gratuliere
nochmals dazu! Hoffentlich
fanden Sie unter den von mir
gefertigten Aufnahmen auch
brauchbare.
Ich bin dann etwas plötzlich
aufgebrochen, um den Zug
nach Brandenburg zu
erreichen.
Als nächstes sende ich ihnen
eine Mail von Frau Wilmen
(IPPNW) weiter, in der Ein
Artikel steht, den ich
zusammen mit einer
Hamburgerin in Deutschen
Ärzteblatt 49/2012 über die
medizinische Versorgung im
Westjordanland geschrieben
habe. Mit freundlichen
Grüßen Ihr H.-P. Jung
Mehr zu Preisverleihung
>>>
Presseerklärung der
Kieler Gruppe der IPPNW
- (Internationale Ärztinnen
und Ärzte gegen den
Atomkrieg/Ärztinnen und
Ärzte in sozialer
Verantwortung) zur Absage
der Veranstaltung mit dem
Friedensforscher Johan
Galtung -
Wie die KN am 6.12.12
berichtete, war von der
Initiativgruppe der
Studenten der „Kieler
W-Events“ geplant gewesen,
den urspünglich für den
28.6.12 bei der
Auftaktveranstaltung
vorgesehenen Vortrag des
weltberühmten
Friedensforschers Johan
Galtung zum Thema „Frieden
mit friedlichen Mitteln“
wegen der Unterstellung
antisemitischer Äußerungen
Galtungs nach ausführlicher
Prüfung und Widerlegung der
Vorwürfe am 10.12.12
nachzuholen.
Nun wurde
erneut kurzfristig ein
anonymes „Aktionsbündnis
gegen Antisemitismus
Schleswig-Holstein“ aktiv.
Eine im Juni vorgeschlagene
Diskussion über die Vorwürfe
wurde verweigert. Vermutlich
wurden aus dem Umfeld dieser
Gruppe gestern schon
vorzeitig die
Veranstaltungsplakate mit
Aufklebern „fällt aus“
überklebt, ein besonders
infames, feiges Agieren.
Doch die Unterstellung von
Antisemitismus bei Galtung
übte offenbar erneut sehr
viel Druck auf die
Unterstützer der Kieler
W-Event-Gruppe, besonders
die Universität, die
Fachhochschule und die
Stadt, aus, sodass sich die
Studenten der W-Event-Gruppe
nun nicht mehr in der Lage
sahen, die Veranstaltung zum
geplanten Thema
durchzuführen und sie als
Veranstalter zurück traten.
An ihrer Stelle war die
„Kieler Gruppe der IPPNW“
sowie der „Verein zur
Förderung der
Friedensforschung in S.-H.“
und der Verein „Mahnmal
Kilian“ bereit, die
Verantwortung für die
Durchführung des Vortrags
und die Diskussion, auch
über Antisemitismus, als
Veranstalter zu übernehmen.
Leider war
die Universität angesichts
der eigenen schlimmen
Haltung im
Nationalsozialismus –
entgegen ihrer in der KN vom
6.12. vertretenen
ehrenvollen Erklärung, „ein
offener Ort des Dialogs und
des Streitgesprächs zu sein“
in der Kürze der Zeit
offenbar nicht in der Lage,
sich mit der IPPNW
ausreichend zu verständigen
und deshalb nicht bereit,
ihr als Veranstalterin das
Audimax für die
Veranstaltung mit Johan
Galtung zu überlassen bzw.
zu vermieten.
Die Kieler
IPPNW ist der Auffassung,
dass einer derartigen
Forscherpersönlichkeit von
Weltrang wie Johan Galtung
von Kieler Seite nicht
zugemutet werden kann, auf
einen zweitklassigen
Veranstaltungsort, falls er
sich überhaupt hätte finden
lassen, verwiesen zu werden.
Daraus zog die Gruppe der
Studenten der Kieler
W-Events die Konsequenz, den
82-jährigen Professor
Galtung durch eine erneute
Absage zu brüskieren.
Die Kieler
Gruppe der IPPNW kritisiert
und bedauert dies zutiefst.
Sie stellt ausdrücklich
fest:
Der Vorwurf
des Antisemitismus ruft
besonders in Deutschland –
zurecht und glücklicherweise
– heftige Angsterregung
hervor, weil er an die
schrecklichen Verbrechen
gegen jüdische Menschen
während der Nazizeit
gemahnt. Es ist verständlich
und gut, dass daraus eine
besondere sensible
Wachsamkeit rührt, die beim
Verdacht erneuter
antisemitischer Strömungen
Alarm schlägt.
Allerdings
kann die Unterstellung einer
antisemitischen Haltung auch
missbraucht werden und als
Waffe gegen Kritiker der
Politik der israelischen
Regierung verwendet werden,
die dadurch mundtot gemacht
werden sollen, wie jetzt in
Kiel Johan Galtung.
Das gesamte
Lebenswerk Johan Galtungs,
seine vielen konstruktiven
Lösungsvorschläge für den
Konflikt zwischen Israelis
und Palästinensern sowie
seine Mediationen in diesem
Spannungsgebiet lassen die –
völlig verzerrend und aus
dem Zusammenhang gerissenen
angeblich antisemitischen
Äußerungen Galtungs ganz
unbedeutend erscheinen.
Darüber hinaus hat Galtung
mehrfach die Unterstellung
einer antisemitischen
Haltung zurück gewiesen und
sich klar von jeglicher
antisemitischer Haltung
distanziert. Obwohl die
Originalaussagen und die
zahlreichen Erklärungen
Galtungs dazu allen
Beteiligten vorlagen und
seine Integrität bewiesen,
wurde – zum Schaden der
akademischen Würde der
Universität und einer
offenen, demokratischen
Kultur die Veranstaltung mit
Johan Galtung
enttäuschenderweise
abgesagt.
Lieber Herr Arendt,
es ist mir eine besondere
Freude, dass Sie den
"Palästina
Solidaritätspreis" in diesem
Jahr erhalten. Kein anderer
hat diesen Preis so sehr
verdient wie Sie. Es ist
eine Anerkennung Ihres
Engagements für einen
gerechten Frieden im Nahen
Osten.
Ihre Homepage ist ein
kleines Lexikon und so
interessant und informativ,
dass fast kein Tag vergeht,
ohne dass ich schaue, was es
Neues gibt. Diese Seite habe
ich vielen Freunden und
Bekannten weiter empfohlen
und auch Abdallah verweist
bei seinen Vorträgen immer
darauf. Mit diesem Preis
würdigt die DPG Sie als
herausragende Persönlichkeit
und Friedensaktivist.
Herzlichen Glückwunsch und
weiterhin alles erdenklich
Gute
Benita
und Abdallah Frangi
Lieber
ErhardArendt,
Felicia Langer und Mieciu
Langer gratulieren
Dir herzlichst zum Erhalt
des "Palästina
Solidaritätspreises" von der
Palästinensischen Gemeinde.
Ich bin sehr erfreut, dass
Du den Preis bekommen hast,
weil Du ihn wirklich
verdienst hast.
Du hast die Solidarität mit
den Palästinensern jahrelang
selbst gelebt, vielen
Hindernissen und
Anfeindungen zum Trotz. Du
hast dich, durch dein
Portal, für Frieden im Nahen
Osten eingesetzt. Unzählige
Male war das Portal für mich
die einzige Zuflucht, um die
Wahrheit über Israel-
Palästina zu erfahren. Danke
Dir! Lieber Erhard, wir
wünschen Dir alles Gute,
Gesundheit und Glück.
Herzlichst, Felicia Langer
und Mieciu Langer.
Lieber
Erhard, ich freue mich mit
Dir, dass Dein unermüdlicher
und unerschrockener Einsatz
auf diese Weise gewürdigt
wird!!! Mit dankbaren und
bestärkenden Grüßen
Winfried
Betz
Lieber Erhard, herzlichen
Glückwunsch zum Preis!!!
Wären gerne zur Verleihung
gekommen, aber sind an dem
Wochenende in Bayern. Alle
Gute und weiter so!
Doris und George Pumphrey
Lieber
Erhard, der
Arbeitskreis Palästina
NRW gratuliert dir sehr
herzlich und sagt; "du
hast es verdienst, wie
kaum ein anderer". Wir
danken der
"Palästinensischen
Gemeinde Deutschland"für diese
Initiative und für die
sehr gute Wahl. PS: wir
denken, dass wir haben
einen guten Vorschlag
für das nächste Jahr
haben. ... wir sagen
nur "NAKBA-Ausstellung"
;-) Beste Grüße
Wail Jarrar
Arbeitskreis Palästina
NRW
Lieber
Erhard, heute in unserer
Versammlung von
SalamShalomSalem haben
wir von dir gesprochen.
Haben dir die Ohren
nicht geklingelt??? Wir
möchten dir herzlich
gratulieren zu diesem
Friedenspreis und
dir alles erdenklich
Gute wünschen
Wie oft konnten wir uns
Informationen von deiner
umfangreichen Seite
holen !!!! Wie oft
einfach bei "Arendt"
nachschlagen !!!! Ich
freue mich so sehr, dass
deine verdienstvolle
Arbeit nun gewürdigt
wird. In tiefer Achtung
vor deiner Arbeit und in
Freude über deine
Auszeichnung grüßt dich
herzlich
Renate Khurdok SalamShalomSalem
Lieber Erhard Arendt,
unsere herzlichsten
Glückwünsche zum
Palästina
Solidaritätspreis. Wir
freuen uns sehr, dass
Sie diesen Preis
erhalten. Mit Ihrem
Palästina Portal
schaffen Sie eine
Informationsplattform,
die sich durch
Aktualität, Fairness und
Solidarität auszeichnet
und sich damit für die
Menschen und die
Menschlichkeit in
Palästina und Israel
einsetzt. Dafür
herzlichen Dank
Sabine Böhnke-Egbaria
und Saade Egbaria
- Bochum
Sehr geehrter Herr
Arendt, wir vom
Ibn Rushd Fund
freuen uns für die
Ehrung die Sie endlich
bekommen für die
langjährige Arbeit für
Gerechtigkeit und
Frieden im Nahen Osten.
Es gibt aus unserer
Sicht keinen besseren
Gewinner für den
"Palästina
Solidaritätspreises
2012". Unsere
allerbesten Wünsche vom
Vorstand und Beirat Gruß
Hikmat Bushnaq-Josting,
Ganz herzlichen
Glückwunsch zur
Preisverleihung!!
Wir freuen uns für
Sie ! Ihre
Sabine Werner
Liebe
Erhard, gratuliere!
Mabruk! Ich freue
mich sehr, dass
Deine jahrelange
selbstlose Arbeit
auf diese Weise
gewürdigt wird!
Herzlichst
Ingrid Rumpf
Ich hatte diese
Nachricht schon von
Raif Hussein
bekommen und ihm
gemailt, dass sie
eine gute Wahl
getroffen hätten. Du
hast es mit Deinem
ausauererndem
Widerstand trotz
allem Stress und
Ärger wirklich
verdient. Meine
herzlichsten
Glückwünsche
Annette Klepzig
Lieber
Herr Arendt, ich möchte
Ihnen zum Palästina
Solidaritätspreis 2012
herzlich gratulieren!
Gruß aus München,
Judith Bernstein
www.reiner-bernstein.de
Lieber
Erhard, MABROUK! Das ist
die beste Nachricht
2012! Herzlichen
Glückwunsch zu Deiner
Auszeichnung, die Du mit
Deinem Engagement und
Deinem Fleiß wirklich
mehr als verdient hast!
Du hast allen
Widerständen getrotzt
und immer die Nerven
behalten, wenn Deine
Arbeit angegriffen
wurde. Unermüdlich und
bewundernswert war und
ist Dein Einsatz,
seitdem ich Deine Seite
besuchen darf. Seitdem
das Heck meines Fiestas
immer wieder verkratzt
wird, weil ich mit einem
Aufkleber "Free
Palestine" umeinander
fahre, weiß ich, was Du
leistest, indem Du Dich
für dieses geschundene
Volk Tag für Tag
einsetzt. Weiter so und
genieße Deine Ehrung;
ich werde am 08.12. um
16.00 Uhr an Dich
denken. Herzliche Grüße
von Gabriele
Al Dahouk
- P.S.: "Al Dahouk"
heißt übrigens übersetzt
"Der Lachende". Heute
bin ich tatsächlich eine
Lachende, weil ich mich
so für Dich freue.
lieber erhard, kein
anderer hätte dieser
preis verdient. ich
freue mich für dich
und uns.beste grüße
hakam abde-had
Lieber Erhard,
herzliche
Gratulation zu
dem verdienten
Preis. schade,
dass ich zur
Preisverleihung
nach Berlin
kommen kann.
Alles Gute
weiterhin!
Karin Nebauer
großartig! Ich freue
mich sehr. Niemand
verdient diesen
Preis mehr als Sie!
Daniel Cil
Brecher
Herzlichen
Glückwunsch!
Angelika Vetter
und Thomas Siemon -
Institut f.
Palästinakunde e.V.
Bonn
Eine sehr gute
Entscheidung -
gratuliere!
Edith
Lutz
Lieber Erhard, das
freut mich, dass Du
den Preis bekommst.
Das hast Du
verdient. Es war
auch mein Vorschlag.
Dein PP ist einfach
klasse!! Ob ich
allerdings in Berlin
dabei bin , ist noch
nicht klar. Jeden
Morgen
seh ich erst mal bei
PP nach. einen guten
Abend
Ellen
Rohlfs
lieber erhard, ich
bin absolut
glücklich über diese
ehrung. die
vergangenen tage
habe ich öfters
daran gedacht,
wie schwer deine
arbeit sein muss,
während gaza so
brutal bombardiert
wird und zugleich
die berichte in der
presse den opfern
die schuld
geben. Mein mann und
ich waren so
erleichtert,
als die nachricht
vom waffenstillstand
kam. es war
schwierig, wie immer
der arbeit
nachzugehen,
wenn derart
deprimierende
meldungen um so viel
leiden hereinkommen.
Du erlebst die
israelische
besatzung aus
grösster nähe und
gibst nicht auf –
ein kämpfer im sinne
ghandis. herzliche
gratulationen,
martina lauer
Lieber Erhard,
Glückwunsch zu dem
Preis, den man Dir
verliehen hat! Du
hast ihn wirklich
verdient. Weiter so!
Beste Grüße
Arn Strohmeyer
Liebe
Freunde und
Bekannte,
die Palästinensische
Gemeinde Deutschland
hat ihren
diesjährigen
Solidaritätspreis an
Herrn Erhard Arendt
verliehen, der seit
10 Jahren das
„Palästina-Portal“
betreibt, eine
informative und
immer aktuelle
Internetseite, die
man allen empfehlen
kann, die sich für
ein „Nie wieder“ und
für die Umsetzung
der universellen
Menschenrechte (u.
auch für einen
gerechten Frieden im
Nahen/Mittleren
Osten) einsetzen.
Das gut
strukturierte
„Palästina-Portal“
des Herrn Arendt
veröffentlicht immer
auch zusätzl.
Hintergrund-Wissen
und vielfältige
Nachrichten aus dem
Nahost-Konflikt, die
in unseren deutschen
Medien entweder
nicht od. nur am
Rande und auch da
oft nur einseitig
dargestellt werden;
das
„Palästina-Portal“
des Herrn Arendt ist
deshalb neben vielen
anderen
Nahost-Infoseiten
sehr empfehlenswert.
Zurecht bekommt Herr
Erhard Arendt für
seine engagierte
Informations- und
Öffentlichkeitsarbeit
den
Solidaritätspreis
der Paläst. Gemeinde
Deutschlands.
Herzlichen Gruß
G. Reiter
Nemmer Yaya
schrieb: Dichter
Omar Rashrash
aus Yarmouk
Flüchtlingslager in
Syrien schrieb:
herzlichen
Glückwunsch für
Erhard Arend, der
die Seele der
friedlichen
Deutschen vertritt
und das
Selbstbestimmungsrecht
des
palästinensischen
Volkes unterstützt.
Sehr
geehrter Herr
Arendt,
Im Namen unserer
Gruppe und auch
persönlich möchte
ich Ihnen herzlichst
gratulieren. Die
Verleihung des
Preises an Ihnen ist
sicherlich mehr als
verdient. Wie oft
schauen Tausende auf
Ihre Website um zu
wissen was heute
passiert ist,
Informationen zu
holen, Kurzfilme
über
Israel/Palästina zu
sehen, und alles
Mögliche sonst!Da
wir unsere eigene
Website
hauptsächlich für
die Ankündigungen
der Mahnwachen und
unsere
Veranstaltungen
verwenden, haben wir
Links zu wichtigen
Medienquellen, und
natürlich zu
Menschenrechtsorganisationen
gleich auf die Home
Page und der Link to
Palästina Portal ist
natürlich auch ganz
oben. Mit besten
Grüßen,
Paula Abrams-Hourani
- Frauen in Schwarz
(Wien)
-
www.fraueninschwarz.at
und viele andere
telefonisch....
ICH DANKE ALLEN FÜR
DIE FREUNDLICHEN
WORTE
9.12.2012
Natan
Blanc verweigert den
Militärdienst -
Moriel
Rothman, Peacenic -
Vier Tage nach meiner
eigenen Entlassung aus dem
Militärgefängnis und mitten
in eskalierenden Spannungen,
fortgesetztem Töten und
Kriegsängsten und Gewalt hat
Natan Blanc, 19, aus Haifa
seine Absicht erklärt, den
Militärdienst zu verweigern
und wird morgen
wahrscheinlich ins
Gefängnis geschickt. Unten
ist seine Erklärung für
seine Entscheidung im Licht
der augenblicklichen
Situation. Ich bewundere
Natan sehr, wie er seine so
schwierige Entscheidung
trifft, dass ich denke, ich
hätte in diesem Alter nicht
den Mut dazu gehabt, sondern
hätte mich wahrscheinlich
einer kämpfenden Einheit
angeschlossen und mich sehr
im Konflikt damit befunden
und im Nachhinein „das
Schweigen gebrochen“. Lest
seine Worte; sie sind ein
Hoffnungsschimmer in einer
dunklen Zeit:
Über das
Verweigern bei der
Einziehung zum israelischen
Militärdienst begann ich
während der Cast
Lead-Operation 2008
nachzudenken. Die Welle
aggressiven Militarismus’,
die damals über das Land
schwappte, der Ausdruck
gegenseitigen Hasses und das
nichtsagende Gerede über das
Vernichten des Terrors, ohne
einen politischen Prozess (
in Richtung von
Friedensverhandlungen) und
ohne Ruhe in Gaza und Sderot
ist es klar, dass die
Netanjahu-Regierung, wie die
seines Vorgängers Olmert,
nicht daran interessiert
ist, eine Lösung für die
bestehende Situation zu
finden, sondern eher, um sie
zu erhalten. Von ihrem
Standpunkt aus ist nichts
falsch mit unserem Anfang
einer „Cast-Lead
2“-Operation alle drei oder
vier Jahre: wir werden von
Abschreckung sprechen, wir
werden ein paar Terroristen
töten, wir werden ein paar
Zivilisten auf beiden Seiten
verlieren und wir werden den
Grund für eine neue
Generation voller Hass auf
beiden Seiten vorbereiten.
Da Vertreter
des Volkes, Mitglieder des
Kabinetts keine Pflicht
haben, ihre Vision für die
Zukunft darzustellen, so
können sie mit diesem
blutigen Gewaltzyklus
weitermachen – ohne ein Ende
in Sicht. Aber wir als
Bürger und Menschen haben
die moralische Pflicht, bei
diesem zynischen Spiel mit
Verweigerung teilzunehmen.
Deshalb habe ich mich
entschieden, mich am 19.
November 2012 nicht in die
israelische Armee einziehen
zu lassen. Nathan Blanc.
(dt. Ellen Rohlfs)
http://thelefternwall.com/2012/11/18/natan-blanc-19-from-haifa-to
PRESSEMITTEILUNG ANNETTE
GROTH - *Drohungen, Hanin
Zoabi von den Knesset-Wahlen
auszuschließen*
Zwei israelische Politiker,
Ofer Akunis und David Rotem,
haben das zentrale
Wahlkomitee in Israel
aufgefordert, die arabische
Balad-Partei, die seit 1996
mit Abgeordneten in der
israelischen Knesset
vertreten ist, und
insbesondere deren
Abgeordnete Hanin Zoabi, von
den nächsten Knesset-Wahlen
auszuschließen. Bereits
zuvor hatte der
stellvertretende israelische
Außenminister, Danny Danon,
eine ähnliche Petition
eingereicht.
Annette Groth,
menschenrechtspolitische
Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE erklärt hierzu:
„Bei der Balad-Partei
handelt es sich um eine
demokratische Partei, die
sich innerhalb des
israelischen politischen
Systems für eine Stärkung
demokratischer Strukturen
und gegen Rassismus
jeglicher Form und
Ausprägung einsetzt. Die
Partei fordert einen Staat,
der allen Bürgern die
gleichen Rechte garantiert.
Es ist wiederholt versucht
worden, die Balad-Partei zu
verbieten, der israelische
Oberste Gerichtshof hat
dieses Ansinnen des
Wahlkomitees allerdings
sowohl 2003 als auch 2009
abgewiesen. Die jedes Mal
hervorgebrachten
Anschuldigungen, die
Balad-Partei würde „zu
Gewalt aufwiegeln, den
Terrorismus unterstützen und
den Staat Israel nicht
anerkennen“, wurden somit
durch das Gericht als unwahr
entlarvt. Die Vermutung, es
seien auch dieses Mal
rassistische Beweggründe,
welche zur Forderung nach
einem Verbot der arabischen
Partei führen, ist nicht von
der Hand zu weisen.“
Annette Groth erklärt
weiter:
„Ich kenne Frau Hanin Zoabi
persönlich und habe sie
aufgrund der immer
wiederkehrenden und völlig
illegitimen Versuche, gegen
sie vorzugehen, in das
Programm „Parlamentarier
schützen Parlamentarier“ des
Deutschen Bundestags
aufnehmen lassen. Es ist
nicht hinnehmbar, dass
Abgeordnete der Knesset
aufgrund ihrer
palästinensischen Abstammung
diskriminiert werden und
ihnen zustehende Privilegien
sowie darüber hinaus das
Recht, bei den nächsten
Wahlen zu kandidieren,
entzogen werden sollen.“
Synagoge lobt
Palästina-Abstimmung der
Uno -
In einer Email an ihre
Mitglieder lobten die
drei Rabbiner der New
Yorker Synagoge B'nai
Jeshurun die Abstimmung
in der
Uno-Vollversammlung,
durch die der Status
Palästinas zu einem
Nichtmitglied-Staat mit
Beobachtercharakter
aufgewertet wurde. Diese
Abstimmung sei "ein
grosser Moment für uns
als Bürger der Welt";
"wir hoffen, dass der
29. November 2012 in
Zukunft den Moment
bezeichnen wird, der dem
palästinensischen Volk
ein nötiges Gefühl von
Würde und Sinn brachte,
der zu einem Ende von
Gewalt führte und der
die Zweistaatenlösung
voranbrachte." heißt es
in der von der
Rabbinerin und den zwei
Rabbinern
unterzeichneten
Botschaft. (http://www.nytimes.com/interactive/2012/12/05/nyregion/05Bnai-Jeshurun-email.html?ref=nyregion
)
Die Gemeinde Bnai
(sprich "Bnej") Jeshurun
- "Jeschuruns (=
Israels) Kinder" -
(Manhattan, 88th St.,
W) ist im
nicht-orthodoxen
konservativ-liberalen
Spektrum positioniert
und zieht an Festtagen
Tausende von
Gottesdienstbesuchern
an (www.bj.org)
Jedenfalls - wie die
NY Times anmerkt,
kann man diesen
Brief aus einer
großen und
angesehenen New
Yorker jüdischen
Gemeinde ansehen als
"indication
of an increasing
willingness of
mainstream Jewish
leaders to speak out
publicly even when
their opinions are
at odds with the
positions of the
Israeli government." -
ein Anzeichen einer
steigenden
Bereitschaft von
Führungspersönlichkeiten
des jüdischen
US-amerikanischen
Mainstream, sich
öffentlich zu
äußern, auch wenn
ihre Meinungen im
Widerspruch zu
Positionen der
israelischen
Regierung stehen.
Zum
nun beginnenden
Chanuka-Lichterfest
wünsche ich mir
Gleiches von den
Führungspersönlichkeiten
des deutschen
jüdischen Mainstream.
Vielleicht wäre das
Wunder von Chanuka,
dass ihnen in diesen
Tagen ein kleines
Licht aufgeht über
das Verhältnis von
Judentum und
Nationalismus.
Rolf Verleger
Eine
Leserzuschrift: - An das
Palästina Portal or to whom
it may concern - betr.
Kundgebung vor dem
Kanzleramt am 6.12.12,
10.00-1300 -
Heute morgen war ich ab ca.
11.30 vor dem Kanzleramt, um
meinen mit den
Palästinensern solidarischen
Protest gegen Netanjahu zu
bekunden. Leider waren da in
der Schneewüste nur
Polizisten anzutreffen und
ein einsamer Irrer mit einem
Dackel und einer
Israelflagge. Da mir die
berühmte Internationale
Solidarität wichtig ist,
hatte ich mich auf den Weg
zum Kanzleramt gemacht,
obwohl es mir bei dem Wetter
und meinem Alter (demnächst
70) recht beschwerlich war.
Ich bin nun ziemlich
vergrätzt, daß der Ausfall
der Kundgebung nicht
rechtzeitig bekannt gegeben
wurde. Bitte denkt beim
nächsten Mal daran und gebt
Eure Aufrufe bzw. Absagen
auch außerhalb von facebook,
von dem ich mich längst
abgemeldet habe, bekannt.
Verärgert, erschöpft und
durchgefroren, aber
solidarisch, Dr. Claus
Heeschen email:
clausheeschen@yahoo.de
Israels
Treibjagd
gegen
Palästina
-
Palästinensische
Mission
in der
Bundesrepublik
Deutschland
- Israel lehnt kategorisch einen
gerechten,
umfassenden
und
dauerhaften
Frieden
ab.
Beweise
hierfür
gibt es
zu
Genüge
wie die
aktuelle
israelische
Regierungspolitik
und die
mediale
Hetze
gegen
die
palästinensische
Führung
und
gegen
das
palästinensische
Volk
aufzeigen.
Im
Folgenden
stellen
wir
Ihnen
den
Beginn
einer
laufenden
Serie in
englischer
Sprache
vor, die
aufzeigt
wie
israelische
Minister
und
Politiker,
religiöse
Vertreter
und
Persönlichkeiten
des
öffentlichen
Lebens
verunglimpfende
Äußerungen
verbreiten
und zu
gewaltsamen
Handlungen
aufrufen.
Diese
dienen
allein
dem
Zweck,
Hass
gegen
Palästina
und
seinem
Volk zu
schüren,
es zu
diffamieren,
zu
dämonisieren
sowie
Ängste
hervorzurufen.
Es sind
unmissverständliche
Versuche,
das
Existenzrecht
des
palästinensischen
Volkes
und sein
Recht
auf
einen
eigenen
Staat zu
negieren.
Teil
1:
Israelischer
Minister
bezeichnet
die
Staatsführung
und die
diplomatische
Politik
des
Präsidenten
Mahmoud
Abbas
als
„politischen
Terror“,
Legitimation
von
Vergewaltigungen
nicht-jüdischer
Frauen
im
Krieg,
Dämonisierung
des
palästinensischen
Volkes
in
israelischen
Schulbüchern
mehr
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Teil 2:
Aufrufe
zur
Gewalt
und
Rache
sind nur
zwei
Formen
einer
Hetzjagd.
Zur
Hetzjagd
gehört
auch die
Negierung
der
Geschichte
und des
kulturellen
Erbes
des
Anderen
mehr
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Teil 3:
In der
hebräischen
Kinderliteratur
werden
Araber
verstärkt
als
Monster
und
Mörder
beschrieben.
Die
israelische
Regierung
unterstützt
aktiv
dieses
Feindbild
mehr
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Teil 4:
Siedlergewalt
und
israelische
Hetze -
Eine
Kultur
des
Hasses
Teil I
(2.0 MB)
Teil II
(1.6 MB)
Offener Brief an
Forum-Redaktion der SZ - zum
Thema Anerkennung Palästinas
in der UN
- Wolfgang Behr - Die durch
Netanjahus angekündigten
Siedlungsbau und die
folgenden trotzigen
Äusserungen geförderte
Zuspitzung der Lage in
Israel/Palästina hat zu
scheinbar scharfen
Reaktionen westlicher
Staaten geführt. Das ist
schon seit vielen Jahren
nichts als Maskerade und
Heuchelei, denn es führt ja
nicht zu wirksamen
Sanktionen. Netanjahu würde
niemals eine solche
Brüskierung der
internationalen Gemeinschaft
wagen, wenn nicht zwei von
der Israellobby gesteuerte
mächtige Staaten hinter ihm
stehen würden: die USA und
Deutschland. Israel ist nun
einmal für die westliche
Allianz ein geostrategisch
wichtiger Brückenkopf im
Nahen Osten, insbesondere
wegen des möglichen Krieges
gegen den Iran und wegen der
Nähe begehrter Bodenschätze.
Da drückt man nicht nur
allzu gern die Augen zu,
sondern belohnt Israel noch
durch günstige
Handelsverträge mit der EU
und mit gesteigerten
Lieferungen von
Kriegsmaterial. Netanjahus
Ankündigungen zeigen
übrigens keine überraschende
Trotzhaltung sondern führen
das seit Jahrzehnten bestens
dokumentierte Programm des
Zionismus konsequent weiter,
ganz Palästina, wenn möglich
ohne Palästinenser, zu
kolonisieren.
Was gesagt werden muss
-
Dr. Izzeddin Musa - Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, nachdem Sie
mit knapp 98 % als
CDU-Chefin bestätigt worden
sind, erwarte man von Ihnen
mehr Entschlossenheit und
couragierte Standhaftigkeit,
gegen die ständigen
Verletzungen des
Völkerrechts durch den
israelischen
Ministerpräsidenten, mit dem
Sie heute Abend speisen
werden und mit dem Sie am
Donnerstag
Regeirungskonsultaionen
führen wollen. Sie, eine
Christdemokraten, sollten
diese Untaten beim Namen
nennen.
Von Ihrem Außenminister
erwarte man gar nichts mehr.
Seine Einseitigkeit ist
nicht mehr zu übertreffen,
so dass er international
nicht mehr ernst genomen
wird, zumindest in der
nahöstlichen Region. Sogar
der unendlich gemäßigte
Abdallah Frangi, jahrelanger
Generaldelegierter in
Deutschland, ließ er es sich
nicht nehmen, über
Westerwelle, als er
Ramallah, während des
völkerrechtswidrigen und
kriegsverbrecherichen
Überfalls auf Gaza,
besuchte, wie folgt zu
äußern : "Wegen seine
Einseitigkeit hat der
deutsche Außenminister gar
kein Gewicht." Das soll was
heißen.
Frau Bundeskanzlerin, zeigen
Sie endlich Farbe und seien
Sie standhaft und couragiert
gegenüber Netanyahu. Dem
beigefügten Artikel ist
nichts mehr hinzu zu fügen.
Mit der Hoffnung auf ein
Ende von Einseitigkeit,
Heuchelei und Doppelmoral,
verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Izzeddin Musa
Felicia Langer an die Mütter der toten Kinder in Palästina
-
Felicia Langer hat viele Verwandte in den KZ verloren. Sie ist Jüdin und lebte nach dem II. Weltkrieg in Israel. Dort verteidigte sie als Anwältin Palästinenser vor den israelischen Gerichten. Sie lebt heute wieder in Deutschland. Sie schrieb aktuell einen Brief an die Mütter der durch die israelische Armee getöteten palästinensichen Kinder: "Liebe Mütter, eure Kinder wurden durch die israelischen Soldaten ermordet. Ich trauere mit euch zusammen, ich teile euren Schmerz. Ich teile eure Wut und werde nie aufhören zu kämpfen,gegen das Unrecht und für Gerechtigkeit." Felicia Langer Quelle
Wer kennt
nicht die diversen Kosmetikartikel
(Körperschlamm, Badesalz,
Mineral- Hautcremes etc.)
vom Toten Meer? Zahlreiche
Firmen in Israel und Jordanien
umwerben damit ihre europäischen
Kunden, und häufig sind
diese Produkte sogar sehr
günstig in unseren Drogeriemärkten
zu erhalten.
Was wenige wissen: auch
in Palästina werden hochwertige
Kosmetikartikel vom Toten
Meer hergestellt.
Die Arab Industrial Company
LTD. (AIC) mit Sitz
in Ramallah/Palästina produziert
in modernen Laboratorien
und Fabriken nach dem neuesten
Stand der Forschung Körperpflegeartikel
von ausgezeichneter Qualität.
Sie hat die Produktserie
Vitalité kreiert, die sich
mit den bekannten Totes-Meer-Produkten
durchaus messen kann. In
Frankreich und Italien werden
die Vitalité-Produkte bereits
sehr erfolgreich verkauft.
Die Qualität hat uns überzeugt,
und wir freuen uns, Euch/Ihnen
nun auch palästinensische
Kosmetikprodukte in Deutschland
anbieten zu können.
Kriegstreiber Netanjahu
hofiert im Kanzleramt –
Palästinenser rufen zur
Kundgebung auf!
Berlin,
05.Dezember 2012
– An diesem Mittwoch und
Donnerstag wird Israels
Premierminister Benjamin
Netanjahu in Begleitung
seiner Kabinettskollegen zu
Gast in Berlin sein. Anlass
sind unter anderem die
vierten deutsch-israelischen
Regierungskonsultationen,
die am Donnerstag in der
Hauptstadt stattfinden
werden. Um auf seine erst
kürzlich im Gaza- Streifen
begangenen Gräueltaten
hinzuweisen, findet am
Donnerstag, den 06.12.2012,
von 10-13Uhr eine Kundgebung
vor dem Kanzleramt
(Willy-Brandt-Straße 1) in
10557 Berlin statt.
Netanjahu
und sein konservativ-rechtes
Bündnis sind für zahlreiche
Verstöße gegen die Menschen-
und Bürgerrechte der
palästinensischen
Bevölkerung verantwortlich,
wie den illegalen Bau von
Siedlungen im
Westjordanland. Nicht
zuletzt war es die Regierung
Netanjahus, welche im
letzten Gaza-Krieg nach
aktuellen Erkenntnissen den
Tod von mehr als 191
palästinensischen Zivilisten,
darunter 48 Kinder, 12
Frauen, 20 Greise und
über 1492 Verletzte (davon
533 Kinder, 254 Frauen, 103
Greise) zu verantworten
hat.
Es ist nicht akzeptabel,
dass solch ein Kriegstreiber
vom internationalen
Gerichtshof verschont
bleibt, von deutschen
Politikern hofiert wird und
für seine grausamen Taten
nicht zur Verantwortung
gezogen wird.
PGD Palästinensische
Gemeinschaft in Deutschland
e.V.
Aus
aktuellem Anlass rufen wir
in unserem diesjährigen
Weihnachtsrundbrief
nicht nur zur
notwendigen Unterstützung
unserer Projekte auf,
sondern auch zur
Unterstützung der
palästinensischen
Flüchtlinge aus Syrien, die
in den Flüchtlingslagern im
Libanon Unterschlupf
gefunden haben.
Unsere Partnerorganisation
The National Institution of
Social Care and Vocational
Training (NISCVT) versucht,
wie auch andere
Hilfsorganisationen vor Ort,
alles ihr Mögliche zu
leisten und bittet uns
dringend um unsere Mithilfe.
Näheres zur Problematik
findet Ihr weiter unten. Wer
mithelfen möchte, kann unter
dem
Strichwort "Flüchtlinge aus
Syrien"
auf unser Konto:
Nr.
6337007 bei der Volksbank
Reutlingen, BLZ: 64090100
spenden. Es
geht auch online unter:http://www.lib-hilfe.de/helfen_spenden.html
Hintergrund:
Auch viele palästinensische
Flüchtlinge aus Syrien
suchen Schutz im Libanon.
Während in Gaza im Moment
zumindest Waffenruhe
herrscht, gehen die Kämpfe
zwischen dem Assad-Regime
und der syrischen Opposition
unvermindert weiter.
Zehntausende von syrischen
Flüchtlingen suchen auch im
Libanon Schutz. Zu ihnen
zählten bereits Ende August
mehr als 7000
palästinensische Flüchtlinge
aus Syrien, mit steigender
Tendenz. Die Flüchtlinge
versuchen, bei Verwandten in
den Lagern oder wo immer
möglich, Unterschlupf zu
finden. Die hohen
Lebenshaltungskosten im
Libanon erschöpfen schnell
alle Mittel der Flüchtlinge.
Sie brauchen dringend Hilfe.
Aber anders als den
syrischen Flüchtlingen
erlaubt der Libanon den
palästinensischen
Flüchtlingen aus Syrien nur
einen Aufenthalt von bis zu
einem Monat im Land. Für die
Bewilligung sind 50 $ pro
Person zu entrichten.
Bemühungen um eine der Lage
angemessene Regelung laufen.
Anders als für die syrischen
Flüchtlinge stellt der
libanesische
Staat für die
palästinensischen
Flüchtlinge keinerlei
finanzielle Mittel zur
Verfügung. Sie sind damit
vor allem auf
UNRWA-Unterstützung
angewiesen. Die UNRWA-Hilfe
beschränkt sich bisher auf
psychosoziale und schulische
Betreuung der
Flüchtlingskinder
und beschränkte medizinische
Versorgung der Flüchtlinge.
Da auch andere
internationale
Hilfsorganisationen
überfordert sind, geben die
örtlichen
Nichtregierungsorganisationen
wie unsere Partner von
NISCVT ihr Letztes, um die
akute Not der Menschen ein
wenig zu lindern. Dafür
benötigen sie dringend
unsere Unterstützung (siehe
Weihnachtsspende!).
Weihnachtsspende:
Die dürftige Unterstützung
durch UNRWA und andere
internationale Hilfswerke
für die palästinensischen
Flüchtlinge aus Syrien hat
auch unsere Partner von
NISCVT auf den Plan gerufen.
Sie bitten händeringend um
Spenden, um 1150
Flüchtlingsfamilien, die in
den palästinensischen
Flüchtlingslagern Schutz
gesucht haben, mit dem
Nötigsten versorgen zu
können. Dazu sollen
Lebensmittelrationen,
Säuglings- und
Kleinkinderbedarfsartikel
und warme Kinderkleidung
verteilt werden. Die für
einen Monat entstehenden
Kosten beziffert NISCVT auf
200.000$. Die Versorgung mit
Decken, Haushaltsartikeln
u.a. übernehmen andere NGOs.
Dieser Spendenaufruf
appelliert an Ihre ganz
besondere über das übliche
hinausgehende
Hilfsbereitschaft, weil wir
natürlich auch unsere
laufenden Projekte um ihrer
Nachhaltigkeit
willen nicht gefährden
dürfen.
Für Ihre
Hilfe wären wir sehr
dankbar!
Wir wünschen
Euch/Ihnen allen eine schöne
Advents- und Weihnachtszeit
und schon jetzt zum Neuen
Jahr 2013, dass für unsere
palästinensischen Freunde
endlich einige ihrer Wünsche
in Erfüllung gehen! Mit
besten Grüßen Ingrid Rumpf -
irumpf@lib-hilfe.de
-
Flüchtlingskinder im Libanon
e.V.
www.lib-hilfe.de
Weihnachtsrundbrief
Wir können und werden
nicht ohne Widerspruch hinnehmen,
dass unsere Kanzlerin den Kriegsverbrecher
Netanjahu hofiert. -
Die palästinensische
nationale Arbeitskommission
in Berlin ruft alle freiheitsliebenden
Menschen zu einer Protestkundgebung
gegen den Besuch des israelischen
Kriegstreibers Benjamin Netanjahu
in Deutschland auf. (s.
http://www.palaestina-heute.de/Veranstaltungen/2012/Dezember_2012/1206_Berlin/1206_berlin.html
)
Donnerstag den
06.12.2012 von 10:00 Uhr bis
13:00 Uhr - am Bundeskanzleramt
- Willy-Brandt-Straße 1 - 10557
Berlin
Wir hoffen, dass
unsere palästinensischen Freunde
ihre so verständliche Wut, die
wir teilen, über die arrogante,
menschenverachtende, kriegslüsterne
Politik der gegenwärtigen israelischen
Regierung in angemessener Form
zum Ausdruck bringen und dass
die Polizei nicht wieder durch
überzogene Reaktionen (wie bei
der Demo in Neukölln am Sonntag,
18.11.12) zu unnötiger Eskalation
beiträgt.
Wir wollen unseren
wütenden Ärger über das Verhalten
unserer Regierenden in ihrer
unsäglichen Einseitigkeit pro
Israel (was ja für Israel langfristig
extrem schädlich sein wird,
nicht nur für Deutschland!)
artikulieren. Es ist unverständlich,
dass sich Deutschland in der
Frage der Statusaufwertung Palästinas
enthalten hat, es ist schlimm,
dass unser Außenminister nicht
wie seine Kollegen in Frankreich,
Großbritannien, Spanien, Dänemark
und Schweden den israelischen
Botschafter „einbestellt“ hat,
um das deutsche Unverständnis
über die erschreckende Ausweitung
der Siedlungstätigkeit auszudrücken.
Liebe
Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Interessierte an der
Aktion "Besatzung schmeckt
bitter", wir möchten unsere
Obsttüten-Aktion "Besatzung
schmeckt bitter" fortsetzen
und hoffen dabei auf Ihre
Unterstützung!
Die Delegiertenversammlung
von pax christi hat kürzlich
mit großer Mehrheit die
Nahost-Kommission wieder
eingesetzt, u.a. mit dem
Auftrag diese Aktion fortzuführen.
Wir möchten Sie bitten,
weiterhin oder ganz neu
- die Obsttüten
vor Geschäften zu verteilen
und darüber mit den Geschäftsinhabenden
bzw. Filialleitenden ins
Gespräch zu kommen,
- bei Obst und Gemüse, wenn
Sie nicht sicher sind, ob
die Herkunftsbezeichnung
"Israel" stimmt, dies an
das bundesweite Webportal:
www.lebensmittelklarheit.de
zu melden (wir wissen, dass
die bisherigen Meldungen
schon einige Beachtung gefunden
haben!),
- Unterschriften für eine
Kennzeichnung von israelischen
Siedlungsprodukten zu sammeln
(eine Liste ist angehängt,
bitte möglichst bis Mitte
Januar 2013
an das pax christi Sekretariat senden: Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
- wir hoffen auf einen Übergabetermin
gegen Ende Januar
2013 im Auswärtigen Amt),
- auf Lebensmittel, die
die unklare Ursprungsangabe
"Israel" tragen, bis zur
Erfüllung der Kennzeichnungspflicht
zu verzichten, wenn es sich
dabei um
Siedlungsprodukte handeln könnte. Kaufen Sie nur Produkte, von denen Sie
sicher wissen, dass sie
aus Israel stammen,
- uns über Ihre Aktivitäten
zu berichten (am Besten
an:
nahost@paxchristi.de).
Obsttüten
wie auch die dazu gehörigen
Infoblätter können Sie im
pax christi Sekretariat
bestellen:
sekretariat@paxchristi.de
03.12.2012
- Presseerklärung
Annette
Groth -
*Israelischer
Siedlungsbau
als Reaktion
auf UN-Aufwertung
Palästinas*
-
Nachdem
am 29.12.2012
die UN-Vollversammlung
mit einer
überwältigenden
Mehrheit
für die
Aufwertung
Palästinas
zu einem
Beobachterstaat
bei den
Vereinten
Nationen
gestimmt
hat, reagiert
die israelische
Regierung
nun mit
ihrer Ankündigung
des Baus
von 3000
neuen Wohneinheiten
in Ost-Jerusalem
und dem
Westjordanland.
Darüber
hinaus sollen
wieder einmal
palästinensische
Steuergelder
einbehalten
werden –
die israelische
Regierung
sprach von
einem Betrag
von umgerechnet
knapp 100
Millionen
Euro. Die
israelische
Regierung
wies den
UN-Beschluss
einstimmig
zurück.
Annette
Groth, menschenrechtspolitische
Sprecherin
der Fraktion
DIE LINKE
erklärt
dazu: „Besetztes
Gebiet zu
annektieren
ist völkerrechtlich
verboten.
Nichtsdestotrotz
haben seit
Jahrzehnten
alle israelischen
Regierungen
den Siedlungsbau
auf palästinensischem
Gebiet betrieben
und damit
die Zwei-Staaten-Lösung
in immer
weitere
Ferne rücken
lassen.
Der palästinensische
Präsident
Mahmud Abbas
hat sich
vor den
Vereinten
Nationen
ganz klar
für die
Zwei-Staaten-Lösung
ausgesprochen
und die
Annahme
der Resolution
gefordert,
damit den
Friedensgesprächen
mit Israel
„neues Leben
eingehaucht“
werde. Dass
die israelische
Regierung
die Palästinenser
nun dafür
bestraft,
dass sie
ihre legitimen
Rechte einfordern,
ist absolut
nicht hinnehmbar.“
Weiter erklärt
Annette
Groth: „Die
israelische
Regierung
weigert
sich, eine
Entscheidung
der Vereinten
Nationen
zu akzeptieren.
Stattdessen
erklärt
der israelische
Ministerpräsident
Benjamin
Netanjahu:
'wir bauen
heute in
Jerusalem
und werden
dies weiter
tun, genau
wie an allen
Orten, die
sich auf
der Landkarte
Israels
strategischer
Interessen
befinden.'
Zugleich
hat die
israelische
Regierung
der palästinensischen
Autonomiebehörde
wiederholt
unterstellt,
mit ihrem
Gang vor
die Vereinten
Nationen
den Friedensprozess
zu gefährden.
Das Gegenteil
ist der
Fall: die
israelische
Politik
des Siedlungsbaus,
der Abriegelung
des Gazastreifens,
des Baus
einer Mauer
auf palästinensischem
Land, der
gezielten
Tötungen
und der
permanenten
Verweigerung
des palästinensischen
Rechts auf
Staatlichkeit
droht, die
Hoffnung
auf Frieden
im Nahen
Osten für
immer zu
begraben.“
Die wöchentlichen
Demonstrationen in der besetzten
Westbank wurden am Freitag,
den 23. November 2012 fortgesetzt.
- Mehrere Dörfer,
darunter Bi’lin, Nabi Saleh,
Kufr Qadum und al Ma’asara,
organisierten Proteste gegen
Israels Besatzungsregime und
den fortgesetzten Bau von illegalen
Kolonialsiedlungen auf palästinensischem
Land. In Nabi Saleh erinnerten
die Dorfbewohner und ausländische
Solidaritätsaktivisten an Rushdie
Tamimi, der bei einer Demonstration
gegen Israels Bombenangriffe
auf Gazas Bevölkerung im November
2012 von israelischen Soldaten
getötet wurde. In allen Dörfern
wurden die Toten und Gefallenen
von Gaza betrauert . Gleichzeitig
zeigten die Demonstranten ihre
Unterstützung für Mahmoud Abbas
und den Gang zur Uno. Mehrere
Demonstrationsteilnehmer wurden
durch Gummimantelgeschosse und
Tränengas verletzt und ein palästinensischer
Kameramann angegriffen
Palestinian Grassroots
Anti-apartheid Wall Campaign,
The Occupation force suppresses
weekly marches in the West Bank.
Several demonstrators injured,
24. November 2012
Eine
Reservation ist ein Bantustan
ist Gaza – Kolonialismus von
den USA bis Israel
-
Vor zwei Jahren
hielt der Fotograf, Aktivist
und Geschichtenerzähler Aaron
Huey einen Vortrag mit dem Titel
“America’s Native Prisoners
of War” an der Universität von
Denver. Der Vortrag ist eine
Kombination von Fotografien
und Erzählungen und spürt die
bis heute fortgesetzte Geschichte
der Besiedlung und Besetzung
des Landes der indigenen Amerikaner
auf. Das Format von TEDx Vorträgen
macht tiefgreifende und ernste
Diskussionen über wichtige Themen
beinahe unmöglich [kommentiert
Jadaliyya]. Aber diese Präsentation
ist aussergewöhnlich im Bezug
auf die Argumente und die Unmittelbarkeit
der Emotionen:
Heute, drei Tage
nach [dem amerikanischen Feiertag
am 22. November] “Thanksgiving
Day”, ist die Erinnerung daran
wichtig, dass der Siedlerkolonialismus
in den Vereinten Staaten so
vollständig und so erfolgreich
war, dass die Welt vergessen
hat, dass Südafrika, Australien
und Israel zusammen Kopien,
zusammen Annäherungen an den
fortgesetzten Sieg in den Amerikas
sind. Wir haben vergessen, dass
die Menschen voneinander lernen
und dass die Strategien und
Lektionen des Völkermordes immer
in gutgeschnittenen Anzügen,
auf Papier und mit Händeschütteln
reisten. Wir haben vergessen,
dass wir, die wir heute in den
Vereinten Staaten leben, die
Besiedlung von indigenem Land
fortsetzen, und dass sogar die
Option, ein politisch progressiver
– oder sogar radikaler- Bürger
der Vereinten Staaten zu sein,
ein Akt des Völkermordes ist.
Eine Reservation ist ein Bantustan
ist ein Flüchtlingslager ist
Zone A ist eine Landzuweisung
ist ein Vertrag zwischen Kolonialmacht
und Eingeborenen [Native Title]
ist Gaza.
Am Ende seines
Vortrags sagt Aaron Huey: Das
letzte Kapitel in jedem erfolgreichen
Genozid ist erreicht, wenn der
Unterdrücker seine Hände loslassen
kann und spricht,’ Mein Gott,
was machen diese Leute miteinander?
Sie bringen sich gegenseitig
um, sie töten sich, während
wir zusehen, wie sie sterben.
Diese Logik der Schuldzuweisung
und der gewalttätigen Kulturen
ist denen vertraut, die sich
für Palästina einsetzen. Mit
Hilfe unseres Lernens von Palästina,
können wir die fortgesetzte
Geschichte der Vereinten Staaten
wieder erlernen.
Freitagsproteste
in der Westbank feiern politischen
Sieg bei der Uno
-
Am “Freitag des Staates” feierte
das Westbankdorf Bil’in
den politischen und diplomatischen
Erfolg der Palästinenser vor
der Uno. Am Tag zuvor, dem 29.
November 2012 wurde Palästina
als beobachtender Nicht-Mitgliedsstaat
in die Uno aufgenommen, und
das Popular Committee Against
The Wall organisierte die Demonstration
in Bil’in in Unterstützung von
Mahmoud Abbas, dem Präsidenten
der Palästinensischen Autorität.
Eine belgische Delegation begleitete
örtliche, israelische und internationale
Friedensaktivisten von der Moschee
des Dorfes zur israelischen
Apartheidmauer, um gegen Israels
illegal Siedlungspolitik in
der besetzten palästinensischen
Westbank zu demonstrieren. An
der Mauer warteten wie übliche
Soldaten der israelischen Besatzungsarmee
aud die Demonstranten und beschossen
sie mit Tränengas, Gummimantelgeschossen
und Schockgranaten. Zahlreiche
Demonstranten mussten nach dem
Einatmen des Tränengases behandelt
werden; zwei Dorfbewohner wurden
leicht verletzt. Als die Soldaten
einige Teilnehmer festnehmen
wollten, kam es zu Zusammenstössen
mit einigen Jugendlichen, die
Steine und leere Flaschen auf
die Soldaten warfen, die ihrerseit
mit Tränengasgranaten und Gummimantelgeschossen
auf die Jugendlichen feuerten.
Weitere Freitagsproteste fanden
in den Dörfern Nabi Saleh, Nil’in,
Kufur Qaddoum und al-Ma’ssara
statt.
Saeed Bannoura,
Two Injured, Dozens, Suffocated
After Inhaling Gas, In Bil’in,
30. November 2012, IMEMC;
http://www.imemc.org/article/64668
Übersetzt, zusammengefasst und
gekürzt von M. Lauer
Reaktion
auf das palästinensische Bemühen
um Staatlichkeit -
Am 29. November
1947 verabschiedete die Generalversammlung
der Vereinten Nationen eine
Resolution zur Gründung von
zwei Staaten: dem Staat Israel
und dem Staat Palästina, zwischen
denen das Territorium Palästinas
aufgeteilt werden sollte.
Genau 65 Jahre
später haben die Palästinenser
an die Vereinten Nationen appelliert,
diesen Entschluss einzulösen,
nur dass sie dieses Mal die
UNO um Anerkennung eines palästinensischen
Staates innerhalb der Grenzen
von 1967 bitten, bloß ein Viertel
des einstigen Palästina.
Die Jüdische
Stimme für gerechten Frieden
in Nahost (Jewish Voice for
a Just Peace, EJJP Germany)
unterstreicht das Recht der
Palästinenser auf Leben, Freiheit
und Selbstbestimmung. Unbeschadet
unterschiedlicher Vorstellungen,
wie die israelische Besatzung
der Palästinensergebiete am
besten zu beenden sei, oder
welche Art von Staat oder Staaten
zu bilden wären, um den auf
diesem Gebiet lebenden Menschen
am besten zu dienen, halten
wir es für das unumstößliche
Recht der Palästinenser, über
ihr eigenes Schicksal selbst
zu bestimmen und von der internationalen
Gemeinschaft Anerkennung zu
erwarten.
Als europäische
Bürger sind wir entsetzt über
die Heuchelei der deutschen
Regierung, die sich zur Stimmenthaltung
entschlossen hat. Zwei Jahrzehnte
hindurch mahnte die deutsche
Regierung (ebenso wie andere)
eine „Zweistaatenlösung“ als
Weg zu einem „Frieden“ an. Heute
ist klar, dass es ihr darum
keineswegs ging. Die deutsche
Regierung hat sich ihrer Verantwortung
für die Unterstützung der palästinensischen
Forderung, die sowohl friedlich
wie gerechtfertigt ist, entzogen.
Wir sind entrüstet,
dass die Politik der deutschen
Regierung sich von der Tatsache
leiten lässt, ein Krieg im Nahen
Osten würde ihr mehr einbringen
(etwa durch den Verkauf von
Waffen) als ein Frieden.
Als Juden möchten
wir auch betonen, dass die Bildung
eines palästinensischen Staates
ein Vorrecht des palästinensischen
Volkes ist und niemals
dazu benützt werden darf, die
Existenz Israels als einen “jüdischen”
Staat zu rechtfertigen, in dem
Juden mehr Rechte als andere
Bürger genießen. Wir werden,
ob ein unabhängiger palästinensischer
Staat geschaffen wird oder nicht,
fortfahren, für Demokratie und
Gleichberechtigung der in diesem
Gebiet lebenden Menschen zu
kämpfen und keinerlei Gesetze
hinnehmen, die eine bestimmte
religiöse, ethnische oder nationale
Gruppe bevorzugen.
Als Juden lehnen
wir auch entschieden jede Argumentation
ab, der zufolge Deutschland
wegen seiner „besonderen Beziehung“
zu Israel den Palästinensern
das Recht auf Selbstbestimmung
verwehrt. Die Verletzung der
Rechte der Palästinenser kann
niemals die in der Vergangenheit
an Juden begangenen Verbrechen
kompensieren, und Israel ist
nicht befugt, das jüdische Volk
für die Rechtfertigung seiner
illegalen territorialen Expansionsbestrebungen
zu missbrauchen. 30. November
2012
Presseerklärung - Abstimmung
in der UN - Ein historischer
Tag für Palästina
- PGD Palästinensische
Gemeinschaft in Deutschland
e.V. - Berlin, 30.11.2012 -
Am gestrigen Tag (29.11.) ist
Palästina als Beobachterstaat
in die Vereinten Nationen aufgenommen
worden. Für das palästinensische
Volk, aber auch für die gesamte
Welt, ist die Aufnahme ein gewichtiges
Ereignis, da hier einer historischen
Ungerechtigkeit getrotzt wurde.
Über 60 Staaten haben die Resolution
zur Aufnahme Palästinas als
Beobachterstaat in die Vereinten
Nationen eingebracht und mit
Spannung wurde die Abstimmung
verfolgt. Insgesamt stimmten
138 Staaten dafür, dass die
Palästinenser fortan den Beobachterstatus
eines Nicht-Mitgliedstaats erhalten.
Neun Staaten votierten dagegen,
vor allem die USA und Israel.
Enthaltungen kamen neben Deutschland
aus 40 weiteren Staaten. Damit
erhielten die Palästinenser
deutliche Rückendeckung. Suhail
Abu Shammala, Vorsitzender der
Palästinensischen Gemeinschaft
in Deutschland, sprach anschließend
von einem „historischen Tag"
und erklärte: „Heute haben wir
einen wichtigen Schritt auf
dem Weg zur palästinensischen
Unabhängigkeit und zu mehr Gerechtigkeit
gemacht."
Bislang hatten die Palästinenser
bei der UNO nur eine einfache
Beobachterrolle, vergleichbar
mit internationalen Organisationen.
Mit dem neuen Status bescheinigen
die Vereinten Nationen den Palästinensern
praktisch Staatsqualität. Der
Staat Palästina kann nun UN-Organisationen
und völkerrechtlichen Verträgen
beitreten. Außerdem erhält Palästina
Zugang zur internationalen Gerichtsbarkeit
und kann somit vor internationalen
Gerichten und vor dem Internationalen
Strafgericht in Den Haag gegen
Israel klagen.
Die Aufnahme korrigiert nun
endlich eine historische Ungerechtigkeit
und bestätigt erneut das Recht
des palästinensischen Volkes
auf Selbstbestimmung in einem
eigenen Staat. Es ist jedoch
bedauerlich, dass gerade die
Staaten, die sich selbst als
objektive Vermittler innerhalb
eines stagnierenden Verhandlungsprozesses
ansehen, sich entweder enthielten
oder dagegen stimmten. Wie Annette
Groth (MdB) erklärte, sei es
umso bedauerlicher, dass „Deutschland
sich nicht dazu durchringen
konnte, das rechtmäßige Anliegen
der Palästinenser zu unterstützen.
Wenn Staaten wie Deutschland
und die USA weiterhin als Vermittler
ernst genommen werden wollen,
dann sollten sie sich für eine
glaubwürdige und nachhaltige
Friedenspolitik einsetzen. Die
Argumentation, dass die Initiative
der Palästinenser dem Friedensprozess
schade, ist völlig haltlos,
vielmehr ist es die israelische
Regierung, die alles dafür tut,
Friedensverhandlungen unmöglich
zu machen.“