Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps -
-
Seite 89
30 .4.2009
Sensibel
und Furchterregend zum Zerbersten -
Zu einem Buch von
Bettina Marx -
"Gaza - Aus
einem Land ohne Hoffnung"
das alle unsere deutschen Gemein-Vorstellung von Israel-Palästina
vom Kopf auf die Füße der Tatsachen stellt - Von Rupert
Neudeck - Das ist ein gewaltiges Buch, das nur beschreibt,
das aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens nur
erzählt, was den Personen geschehen ist, die sie im
Gaza Streifen erlebt hat. Sie hat einen Partner, den
auch viele andere Journalisten hatten, den Taxifahrer
Raed.
Als die israelische Armee im November 2007 einmarschiert
und Beit Hanoun fast dem Erdboden gleichmacht, ist auch
Raed am Ende. Er sagt der Autorin: „Das, was ich gesehen
habe, hat mich wirklich verändert. Vorher war ich dagegen,
dass Zivilisten getötet werden. Egal, ob Juden oder
Muslime, ich war dagegen“. Inzwischen sähe er das anders:
„Wenn ich sehe, dass ein vierjähriges Kind getötet wird,
dass Frauen getötet werden, dann hasse ich sie und dann
wünsche ich mir, dass auch Zivilisten leiden.“ Voller
Entsetzen fügt er der Reporterin der ARD hinzu: „Mein
zehnjähriger >>>
Buchankündigung:
"Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich"
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner >>>
Reaktionen
auf die Genfer Rede des iranischen Präsidenten -
Sturm der Entrüstung
- Anneliese Fikentscher
und Andreas Neumann - Israel ist bereit, den Iran zu
überfallen und seine Atomanlagen zu bombardieren. Das
war am 18. April, zwei Tage vor der in Genf stattfindenden
Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen und
eine Woche vor dem Tschernobyl-Jahrestag, der in London
erscheinenden Times zu entnehmen. Nach wie vor unterstellt
nicht nur Israel dem Iran, Atomwaffen entwickeln zu
wollen. Um das zu “verhindern“, habe Israel keine andere
Wahl als anzugreifen - so ein Sprecher des israelischen
Kriegsministeriums
29 .4.2009
28 .4.2009
»Ich will verändern«
- Über die Möglichkeiten der Kunst, Rassismus in Israel
und die Gefahr, wegen einer Protestaktion zu einer mehrjährigen
Haftstrafe verurteilt zu werden.
-
E in Gespräch
mit Samieh Jabbarin - Interview: Karin Leukefeld - Der
palästinensische Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin
(41) stammt aus Um Al-Fahm in den 1948 von Israel eroberten
und annektierten Gebieten. (…) Am 10. Februar 2009 wurde
Samieh Jabbarin bei einer Demonstration in Um Al-Fahm
festgenommen. Im Schnellverfahren wurde ihm die Anklage
präsentiert. Nach drei Wochen Gefängnis wurde er in
den Hausarrest im Haus seiner Eltern überstellt, überwacht
durch eine elektronische Fußfessel. Am heutigen Montag
wird gegen ihn verhandelt >>>
New Profile under investigation
-
Over this past year I have circulated emails
concerning the campaign against New Profile
and our activities. The campaign, initiated
in 2007 by several governmental and
non-governmental bodies focuses New Profile
as a legitimate movement and our work with
people considering refusing conscription.
Today, as part of the ongoing attempts to
disband New Profile and discredit our work,
five members of our members, and another
member of a different organization, were
questioned regarding possible illegal
activities by the Israeli Police. Their
computers, and the computers belonging to
other members of their families, were
confiscated. Everyone was released by the
end of the day and the computers that did
not belong to our members were returned to
their respective owners. We already know
that other members of New Profile have been
ordered to appear before the police for
additional questioning tomorrow.
While we support those who make a conscience
decision not to conscript into the military,
and provide information to those who
approach us with questions related to the
matter, we maintain that we are not breaking
the law. We feel that New Profile is being
targeted because of real changes taking
place in Israeli society. We encourage the
many Israelis who think before enlisting and
who also question the conventional wisdom
that “we have no other choice” but war. The
growing numbers of Israelis that refuse to
perform full military service are testimony
to an unprecedented change in Israel.
This investigation into New Profile’s
practices is a further attempt to silence us
and proves that the in a militarized society
such as Israel’s there isn’t tolerance for
difference of opinion or freedom of
democratic processes.
I have attached a press announcement that
was circulated today and ask that you
circulate it to your wider circles.
I will gladly answer your questions and
forward your responses. Ruth Hiller
Statement from New Profile
>>>
Is the Police State here already?
- Part one. - Eldad Kisch >>>
Eine Unterschriftenliste gegen solche
undemokratischen Aktivitäten
ist mit der Adresse
http://salsa.democracyinaction.org/o/301/campaign.jsp?campaign_KEY=27127
(-bei Ländern einfach"other
ankreuzen-) erreichbar .
26 .4.2009
Ost-Jerusalem - Scheikh Jarrah schließt sich gegen
Massenvertreibung zusammen
(EI) - Einwohner von Scheikh Jarrah schließen sich
gegen die Massenvertreibungen aus ihren Häusern
zusammen Jeff Pickert schreibt aus dem besetzten
Ost-Jerusalem - Live aus Palästina, 7. April 2009 -
Ein Mitglied der Familie al-Ghawe steht neben einem
Poster in seinem bedrohten Haus im Viertel Scheikh
Jarrah. "Wir sind wie die Wurzeln eines Baumes. Die
Israelis können Kerben in uns schlagen, aber wir
werden niemals sterben. Wir werden nicht aus
Jerusalem verpflanzt. Ich werde dieses Haus nicht
verlassen", erklärt Maher Hanun vor den versammelten
Mitgliedern der palästinensischen Gemeinde, die mit
ihren israelischen und internationalen Unterstützern
den Raum füllen. Hanun ist einer von 51 Bewohnern
des Viertels Scheikh Jarrah im besetzten
Ost-Jerusalem, die in zwei von akuter Räumung durch
die israelischen Behörden bedrohten Wohngebäuden
leben. Die Stimmung ist angespannt, denn über 25
Menschen drängen sich in dem kleinen Raum in Hanuns
Haus, um den Widerstand gegen die Vertreibung aus
ihrem Domizil zu planen. Palästinensische
Ortsansässige, im Komitee Scheikh Jarrah
zusammengeschlossen, haben Aktivisten der
internationalen Solidarität eingeladen, zu kommen
und ihren Kampf zu unterstützen. Israelis und
Internationale aus über zehn Ländern sitzen auf
Stühlen und auf dem Fußboden, während Hanun ihnen
die Geschichte erzählt. >>>
Lieberman rules
out Golan withdrawal
- Israeli Foreign
Minister Avigdor Lieberman rejects the concept of "land
for peace" while accusing Syria of supporting regional
"terror" groups. In an interview with the German daily
Berliner Zeitung, Lieberman accused Syria of housing
the headquarters of various "terror organizations."
>>>
Die sanfte
Schweizer Gegenoffensive
- André Marty berichtet - Sie hat sich nicht geziert,
im Gegenteil. Die Kollegen vom israelischen Channel
2 durften sogar in die gute Stube zu Bern, sprich ins
Büro fürs Interview. Eine Woche danach, versucht die
Schweizer Aussenministerin am Samstag abend in der Höhle
des Löwen zu erklären, was hierzulande unerklärbar scheint.
Micheline Calmy-Rey – zu Bundesbern kurz MCR genannt
– zeigt sich zufrieden mit den Resultaten der Durban
II – Konferenz in Genf. Man müsse über den Holocaust
reden, über Rassismus. Dazu habe die Schweiz als Gastgeberland
der UN-Konferenz einen Beitrag geleistet. Channel-2-Kollegin
Dana Weiss hakt nach, will wissen, weshalb die Schweiz
denn dem notorischen Holocaust-Leugner Ahmadinejad eine
Tribüne geboten habe – MCR fährt der Journalistin lächelnd
ins Wort: Nein, nicht die Schweiz habe den iranischen
Staatspräsidenten eingeladen. Vielmehr habe es sich
um eine UN-Konferenz in Genf gehandelt, dem UN-Sitz
in Europa. Die Schweiz vertrete die Interessen der USA
im Iran, und das bedeute regelmässige Kontakte. >>>
25 .4.2009
Dem Rassismus
die Stirn bieten
- by Juliette De
Rivero, Advocacy-Direktorin bei Human Rights Watch in
Genf - Der Rassismus überschattet die Epochen der Menschheitsgeschichte,
vom Sklavenhandel über den Holocaust bis hin zum Völkermord
in Ruanda. Doch er existiert auch heute noch überall
in der Welt, von der Unterdrückung religiöser Minderheiten
und indigener Gruppen über ethnisch motivierte Kriege
bis hin zu Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.
Rassismus beschmutzt alles und schadet allen.
>>>
Der Schwarze Kanal: Weißer Mob
- Werner Pirker - Die westliche Gemeinschaft war
sich nicht einig, wie ihre Werte, zu denen sie auch
den Antirassismus zählt, am besten zu verteidigen gewesen
wären. Durch eine Teilnahme an der Antirassismuskonferenz
in Genf oder durch deren Boykott. Israel, die USA, Kanada,
die Niederlande, Italien, Polen und schließlich auch
Deutschland entschieden sich für die Nichtteilnahme,
der Rest der Europäischen Union wollte den Antirassismus
nicht den Teilnehmern aus zurückgebliebenen Kulturkreisen
überlassen. Die Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud
Ahmedinadschad –noch bevor sie gehalten schon als »Haßpredigt«
verurteilt >>>
Unbequeme Solidarität
-
Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt
- Wolfgang Gehrcke, Jutta von Freyberg, Harri
Grünberg - Die Diskussionen über die israelische Politik
und ihre Charakterisierung als zionistisch, kolonialistisch
oder gar imperialistisch sowie über den palästinensischen
Widerstand machen sich oft am Streit oder an Polemiken
um Begriffe fest wie Kolonialismus, Imperialismus, antiimperialistischer
Kampf, Befreiungsbewegung >>>
Killing and
cruelty, but no genocide
- Gideon Levy - Haaretz - The targeted assassinations,
the separation fence, the mass detentions (some without
trial), the blatant and systematic discrimination in
employment and in the legal system, the ubiquitous racism
- all need to be heeded as early warnings. In Germany,
the society sunk into a moral coma, too. The alarm must
be raised against this, as much as possible. But a Holocaust
it is not. Even Cambodia, Rwanda and the Congo were
not Germany and Poland. It`s almost embarrassing that
one has to remind people that there is no policy of
genocide and no Final Solution. There was ethnic cleansing,
there is mass killing and systematic theft, but a Holocaust
it is not >>>.
24 .4.2009
23 .4.2009
Wollte
Israel eine Abgeordnete einschleusen?
- Martin Kilian
- Laut Medienberichten versuchte Israel 2005, die ihm
nahestehende demokratische Abgeordnete Jane Harman in
den Vorsitz des nachrichtendienstlichen Ausschusses
im Washingtoner Repräsentantenhaus zu hieven. >>>
Peinliche Panne für Israel-Lobby
- Einflußreiche US-Kongreßabgeordnete in Geheimdienstdeals
verstrickt - Rainer Rupp - Im Zusammenhang mit einer
Untersuchung israelischer Spionageaktivitäten in den
USA ist die langjährige und einflußreiche Kongreßabgeordnete
der Demokraten, Jane Harman aus Kalifornien, im Netz
der FBI-Fander hängengeblieben. Ihr wird ein »Quid-pro-quo-Deal«,
bei dem eine Hand die andere wäscht, mit dem »American
Israel Public Affairs Committee« (AIPAC) vorgeworfen,
der mächtigsten, stramm rechts orientierten zionistischen
Lobby in der US-Hauptstadt. Wie jetzt die vierteljährlich
in Washington erscheinende Fachzeitschrift Congressional
Quarterly (CQ) unter Berufung auf vertrauliche Quellen
in der Obama-Administration und in den Strafverfolgungsbehörden
berichtet, war Harman bereits 2005 von der National
Security Administration (NSA) bei einem Gespräch mit
einem israelischen Agenten abgehört worden. In dem Gespräch
habe der namentlich nicht genannte israelische Geheimdienstler
von Harman verlangt, ihren Einfluß als prominentes Mitglied
des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses
zugunsten zweier führender AIPAC-Mitarbeiter, Steven
Rosen und Keith Weissman, geltend zu machen (nur im
online Abo zu lesen) >>>
Sources: U.S.
may drop AIPAC spy case
- The U.S. Justice
Department is considering dropping its case against
two former pro-Israel lobbyists accused of illegally
disclosing national defense secrets, government officials
said Tuesday. Steven J. Rosen and Keith Weissman were
charged in 2005 with conspiring to obtain classified
documents and sharing them with reporters and former
diplomats. Like other cases centered on espionage and
classified information, a critical issue in pretrial
hearings has been how much of the government's case
must be aired in open court.
Zensur, Gefängnis,
Tod (mit Video)
- Peter Kleinert - Auf einer allwöchentlichen gewaltfreien
Freitagsdemonstration gegen die Mauer wurde am 17. April
ein Mitglied des palästinensischen Bürgerkomitees von
Bil'in, Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (29) von der israelischen
Armee umgebracht. An der Demonstration gegen die Besatzung
waren außer den Bewohnern des Dorfes Bil'in auch israelische
Anarchisten sowie belgische Aktivisten beteiligt. Abu
Rahmeh wurde aus kurzer Entfernung von einem 40 mm Tränengasgeschoss
im Brustkorb getroffen und war sofort tot >>>
Naboth of Bil'in
- Elia Leibowitz - On Friday evening, television news
viewers witnessed the ultimate reality show - the murder
of a human being on camera. The site of the killing
was next to the West Bank village of Bil'in, 80 kilometers
south of the ancient city of Jezreel, where a murder
was committed under similar circumstances some 2,800
years ago. Bil'in is located 10 kilometers south of
the village of Qibya, itself a notorious locale in Israel's
history for the 1953 IDF raid in which 69 Palestinian
civilians, some of them children, were killed by troops
commanded by a young Ariel Sharon. >>>
21 .4.2009
Kommentar zur Anti-Rassismus-Konferenz - Chance verpasst
- Ein Gastkommentar von Marianne Heuwagen, Human Rights
Watch - Es ist falsch, dass Deutschland die Teilnahme
an der Anti-Rassismus-Konferenz der UNO abgesagt hat.
Ebenso falsch ist, dass auch die Vereinigten Staaten,
die Niederlande, Neuseeland und Australien sich zurückgezogen
haben. Die westlichen Staaten, die jetzt nicht teilnehmen,
verpassen eine einzigartige Chance, den weltweiten Kampf
gegen den Rassismus konstruktiv anzugehen.
Ahmadinedschad
attackiert "Weltzionismus"
- Simonitsch, Gebestreit, Günther - Genf. Von anhaltendem
Beifall und wütenden Pfiffen unterbrochen, hat der iranische
Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor der Weltkonferenz
gegen den Rassismus am Montag in Genf eine seiner Brandreden
gehalten. Er nannte die Regierung Israels "ein grausames,
repressives und total rassistisches Regime in Palästina",
das sich Völkermord zuschulden kommen ließ >>>
Wer mit dem "Teufel" spricht
- André Marty berichtet
>>>
Mehrere Motive
für Israels Reaktion
- André Marty - Die Reaktion auf das Treffen zwischen
Bundespräsident Hans-Rudolf Merz und dem iranischen
Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist prompt erfolgt.
Wieso gerät gerade die Schweiz ins Visier des israelischen
Protests, während andere Staaten ungestraft Kontakte
zum Iran betreiben? Nahost-Korrespondent André Marty
beantwortet einige offene Fragen. >>>
Hintergrund:
Der realpolitische Zionismus
>>>
Rückschau -
Interview
mit Israel Shahak
- (pdf) Der
prominente israelische Menschenrechtsaktivist
Israel
Shahak prangert die Entwicklung Israels zu einem
rassistischen israelisch-jüdischen Staat an und sieht
die Gefahr eines religiösen Staatsstreiches. >>>
Analyse - Das
falsche Signal der leeren Stühle
- Die Anti-Rassimus-Konferenz wird von etlichen Staaten
boykottiert. Auch wenn der Westen für das Schlusspapier
erreicht hat, was er wollte. - Piere Simonitsch - Alle
Völker und Einzelpersonen bilden zusammen eine menschliche
Familie, deren Vielfältigkeit ihr Reichtum ist. Die
Konferenzteilnehmer weisen strikt alle Doktrinen zurück,
die auf rassischer Überlegenheit beruhen." So lautet
Artikel 6 des nach zähen Verhandlungen im Voraus zu
Papier gebrachten Abschlussdokuments
Heftige Reaktionen
in Israel
- Die einzigen Befürworter der Genfer Konferenz finden
sich in den Reihen der israelischen Linksparteien, namentlich
die Splittergruppe Gush Shalom (Friedensblock) des Friedensaktivisten
Uri Avnery. Der israelische Boykott der Konferenz sei
ein Eingeständnis einer Apartheidspolitik und verdeutliche
den Willen, die Besiedlung fortzusetzen, lautete die
Reaktion von Gush Shalom.
Jerusalem:
Judaisierung mit neuer Geschwindigeit unter der
neuen Liebermann-Regierung?
- Dr. Viktoria
Waltz - Die Judaisierung von JERUSALEM - ein altes
Programm - Wer den nun schon 100 Jahre währenden
Kolonisierungsprozess in Palästina verfolgt hat
konnte es bereits in den letzten Jahren erkennen:
der sogenannte Friedensprozess war leider nur ein
Vehikel zur Fortsetzung der Kolonisierung mit
anderen Mitteln und der Versuch, von den
Palästinensern die Mitarbeit an ihrem geplanten
Verschwinden von der Nahost-Landkarte zu erzwingen.
Die Trennung zwischen dem Gazastreifen und der
Westbank und die Isolierung Jerusalems waren der
erste Coup , denn ab sofort waren alle bisherigen
Möglichkeiten für die Palästinenser vorbei, andere
Teile des besetzten Palästinas und damit Familien,
Freunde oder Kultureinrichtungen, Kirchen und
Moscheen zu besuchen und Meer, Berge, Wüsten, Flüsse
und Seen ihres schönen Landes zu genießen. In dem
‚kurzen Sommer der vermeintlichen Demokratie‘
schafften die zionistischen Regierungen in Israel
bis heute das, was ‚autonom‘ palästinensisch sein
sollte auf weniger als 18% des ‚noch Palästina‘ zu
reduzieren, die Menschen im Gazagebiet dem Elend zu
überlassen, es vor ein paar Wochen in
mittelalterliche Zustände zurückzubomben und die
West Bank in einen ‚Schweizer Käse‘ mit bewohnten
‚Aborigines‘-Inseln, 'Bantustans', und ein paar
Durchlässen zu verwandeln, im übrigen mit Mauern,
Zäunen, Erdhügeln und Militärsperren abzusperren >>>
20 .4.2009
Der Gazakrieg
– Mord vom Himmel
- Shmuel Amir - Nach Beginn des Angriffes auf
den Gazastreifen nahm Ehud Barak die Pose von Julius
Caesar ein, der beim Überschreiten des Rubikon verkündigte:
„Der Würfel ist gefallen’ und dann erklärte, nun hat
der Kampf begonnen. Er lässt die Frage offen: ‚Welcher
Kampf genau?’ Wie wir alle wissen, müssen es zwei Seiten
sein, um mit einander kämpfen zu können; aber
hier im Gazastreifen gibt es da zwei Seiten, wenn Gaza
aus der Luft bombardiert wird? Gibt es auf der einen
Seite nicht eine Luftwaffe, die mit den besten
Kampfflugzeugen ausgestattet ist, geliefert von ihren
Freunden, den USA, während auf der andern Seite eine
völlig hilflose Bevölkerung ist, die einem Bombardement
ausgesetzt ist, das vom Himmel regnet. Gibt es denn
einen Krieg, wenn nur die eine Seite kämpft?
Deshalb ist der Kampf, den der israelische Verteidigungsminister
Barak verkündigte auch kein Krieg, sondern eine Jagd.
Eine Jagd auf Menschen, denen die >>>
19 .4.2009
Ein kleines rotes Licht
-
Uri Avnery - VIELLEICHT ist Avigdor Lieberman nur eine
vorübergehende Episode in der Geschichte des Staates
Israel. Vielleicht wird das Feuer, das er anzuzünden
versucht, nur kurz flackern und von selbst wieder
ausgehen. Oder vielleicht werden auch die
schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn und die daraus
resultierenden polizeilichen Ermittlungen dazu führen, dass
er von der öffentlichen Bühne entfernt wird. Aber auch das
Gegenteil ist möglich. Letzte Woche versprach er seinen
Gefolgsleuten, dass ihn die nächsten Wahl an die Macht
bringen werde. Vielleicht wird sich Lieberman als "Israbluff"
entpuppen (ein Ausdruck, den er selbst gerne anwendet) und
enthüllen, dass hinter der furchtbaren Fassade nichts
anderes steckt als ein gewöhnlicher Hochstapler. Vielleicht
wird dieser Lieberman tatsächlich verschwinden und durch
einen anderen, womöglich Schlimmeren ersetzt werden. Auf
jeden Fall sollten wir uns mit dem Phänomen, das er
repräsentiert, offen aus einander setzen >>>
Eine Randerscheinung
- Gideon Levy - Die 18.Knesset
ist anders als alle ihr
Vorgänger. Es ist die
erste, die kein einziges
Knessetmitglied hat, dem
es
das Anliegen ist, gegen die
Besatzung zu kämpfen. Seit der
7. Knesset, der ersten,
die nach dem 6-Tage gewählt
wurde, hatten wir kein Parlament
wie dieses – es gibt keine
jüdischen
Anti-Besatzungsaktivisten. Als
solche spiegelt die neue Knesset
genau den allgemeinen
Zeitgeist wieder, bei der
die Besatzung vollkommen von der
nationalen Agenda verschwunden
ist, und es gibt keinen Grund,
unsere Gesetzgeber mit diesem
Thema zu belästigen.
Trotzdem, allein die Tatsache,
dass das zentralste Problem, mit
dem unser Land und unsere
Gesellschaft zu tun hat, nicht
eine einsame, schwache Stimme
verdient, allein die Tatsache,
dass kein einziges
jüdisches Knessetmitglied,
geschweige denn eine
zionistische Partei in die
Knesset gewählt worden war, um
gegen die Besatzung zu kämpfen,
überrascht und beunruhigt.
Wir haben Vertreter für die
Umwelt und für die Siedler, für
die religiösen und die sozialen
Probleme, für Feministen,
für Schwule, für Leute mit
Behinderungen. Nur die Besatzung
hat keine Stimme. >>>
Weigerung israelischer Ärzte, ihre palästinensischen
Kollegen über Behandlungsmethoden für Verbrennungen
durch weißen Phosphor zu informieren
- Naoki Tomasini - Israelische Ärzte haben sich
geweigert, ihren palästinensischen Kollegen
Informationen darüber weiterzugeben, wie man Wunden,
die durch weißen Phosphor verursacht wurden,
behandelt. Dr. Abu Schaban ist Chefarzt der
Abteilung für Verbrennungen am Krankenhaus Al Schifa
in Gaza und hat zahlreiche Beweise für den Einsatz
weißer Phosphormunition gegen die Zivilbevölkerung
im Gazastreifen gesammelt. Als er von den
Schwierigkeiten berichtete, die sie zur Zeit der
Offensive hatten, weil niemand wußte, wie durch
weißen Phosphor verursachte Wunden zu behandeln
seien, legte er darüber hinaus offen, daß er
israelische Ärzte von "Ärzte für Menschenrechte" (Physicians
for Human Rights)[1] um Hilfe gebeten hatte, die
nichts für ihn hätten tun können >>>
18 .4.2009
SEMIT
ist ab 17.04.2009 in allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken
erhältlich sein.
SEMIT 2 ist im Handel >>>
Die "Achse der Gerechten" hat Zuwachs
bekommen. SEMIT ist wieder erschienen. Wer sie abonnieren
will, .soll bitte an Abraham Melzer schreiben:
abimelzer@t-online.de
Das Magazin kostet im Abo 4.00 € x 6
Ausgaben im Jahr, also 24.oo € +
Versandkosten (Deutschland)
17 .4.2009
Israel's Barrier
- André Marty berichtet -
Das ist Journalismus. - Die
Kollegen des amerikanischen
Radios NPR stellen unter dem
Titel "Israel's Barrier"
eine vierteilige Serie ins
Netz. Eine Einführung, vier
Berichte, eine Karte - und
selbst professionelle
Beobachter der
Besatzungspolitik können
wieder einmal dazu lernen.
Und sei's, wie Herr und Frau
Journalist die geschätzte
Leser-, Zuschauer- und
Zuhörerschaft wieder etwas
mehr für den Nahen Osten
interessieren könn(t)en, so
sie denn gelassen. In diesem
Lehrstück des gepflegten und
informativen
Nahost-Journalismus können
Sie sich anhören, ansehen,
nachlesen, welchen Einfluss
die israelische
Sicherheitsanlage respektive
Trenn-Mauer auf Land und
Leute hat - Israeli und
Palästinenser, Politiker und
Bauern, Soldaten und Kinder.
Rasch wird klar, dass
Israel's Barrier weit mehr
als ein militärisches Mittel
ist. >>>
Israel to erase all trace of
Palestinian existence in
Jerusalem City
-
Throughout the 42 years of
the Israeli occupation of
the Palestinian territory,
the Israeli Municipality of
Jerusalem has carried out a
systematic campaign against
Palestinian houses in the
occupied city under the
pretext of lacking valid
building permits. The
Jerusalem municipality
continues to show
determination in advancing
in its policy of demolishing
homes, despite the
international opposition as
declared by Nir Barakat, the
newly elected Mayor of
Jerusalem Municipality that
“it is an uncompromising war
against the phenomenon.”
Since the beginning of year
2009 until the end of March
2009, the Israeli
Municipality of Jerusalem
had issued 349 house
demolition orders for
Palestinian houses in
Jerusalem city. Furthermore,
the municipality has
executed 45 demolition
orders, of which, 25 were
residential houses, 13 were
Bedouin barracks and tents,
2 walls, 1 garage, 1
warehouse, and 2 offices and
a Gas station.
16 .4.2009
Hass ist hartnäckig - Ein Streit um den Dirigenten Barenboim - Niemand kann behaupten, dass sich international anerkannte Dirigenten geradezu um den Taktstock reißen würden vor dem Kairoer Opernhaus: Um die klassische Musik ist es eher schlecht bestellt in Ägypten. Jetzt will Daniel Barenboim ein Konzert geben. Der in Argentinien geborene Jude ist einer der weltweit bekanntesten Dirigenten und Pianisten und somit eine Zierde für jedes Konzerthaus. Die Ägypter stecken die Nase vor seinem Auftritt aber nicht in die Partitur, sondern ins Geschichtsbuch: Der Auftritt Barenboims, der einen israelischen Pass hat, sei "der Versuch einer getarnten Normalisierung der ägyptisch-israelischen Beziehungen", wie es in den Zeitungen heißt. Der Maestro ist also unerwünscht.
15 .4.2009
Freiburger Kantstiftung verleiht Kant-Weltbürgerpreis 2009 an brasilianischen Bischof und israelischen Menschenrechtsaktivisten Jeff Halper. Der Kant - Weltbürger - Preis 2009 geht an den brasilianischen Bischof Luiz Cappio und den israelischen Menschenrechtsaktivisten Jeff Halper. Dies gab der Vorstand am 30. Aug. 2008 in Freiburg bekannt. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.
Die Freiburger Kant-Stiftung ehrt am Samstag, dem 9. Mai 2009, in der Aula der Freiburger Albert-Ludwig-Universität die Preisträger für ihr „mutiges Eintreten zugunsten der Menschenrechte und -würde von politisch und sozial marginalisierten Bevölkerungsgruppen.“ In der Begründung heißt es weiter: „Eine Zivilisation, die die Menschenrechte zwar auf den Lippen führt, diesen aber gleichzeitig die Existenzgrundlage entzieht, bedarf der entschiedenen Mahnung zu jener humanen Glaubwürdigkeit, der sich diese Preisträger verpflichtet haben.“
(…) Jeff Halper (59) ist Aktivist des 1997 von ihm gegründeten Israelischen Komitees gegen die Hauszerstörungen (ICAHD). Das Komitee gehört zu den ersten israelischen Friedensgruppen, die mit Palästinensern in Israel und in den besetzten Gebieten zusammenarbeiten. Das ICAHD widersetzt sich mit juristischen Mitteln und gewaltfreien Aktionen der Zerstörung palästinensischer Häuser >>>
Texte von Jeff Halper >>>
Opfer werden
als Täter diffamiert, gejagte als Jäger:
Hintergrund - Ressentiment mit Tradition - Antisemitismus
der politischen Linken - Dorothea Jung - Ob
sowjetischer Diktator oder Duisburger Oberbürgermeister-Kandidat:
Antisemitische Kampagnen haben in der politischen
Linken Tradition. Bis heute werden diese Klischees
in der Linken gepflegt - auch wenn es mittlerweile
Gegeninitiativen gibt >>>
„Anti-“
Faschisten: Menschen in ihrer Existenz
vernichten!
-
Guido Neumann -
Denunziantentum heute – „Lizas Welt“ schießt
Michael Mross in den Rücken
- Er stand beim Abtransport der von ihm
Denunzierten immer gerne versteckt hinter einer
Ecke. Leicht erschaudert ob seiner Macht sah er
zu. Er hatte heute Morgen anonym den Häschern
des Systems den Tipp gegeben. Schuldig fühlte er
sich nicht. Eher so, als ob er wieder ein gutes
Werk getan hatte. Leuten wie ihm war es in
seinen Augen zu verdanken, dass das Land
„sauber“ wurde. Unter Hitler, Mao und Stalin
hatten Denunzianten wie er ihre ganz große Zeit.
Unter dem Banner der Politischen Korrektheit und
des modernen „Anti-“ Faschismus ist er nun
auferstanden. Im Internetzeitalter denunziert
man gerne doppelt anonymisiert, zum Beispiel
indem man seine Homepage hinter dem Namen eines
französischen Fußballers versteckt und dann
zusätzlich auf dieser Seite Artikel unter
Phantasienamen publiziert. >>>
Natürlich kommt Liza
Feuerherdt in der "Achse des Guten" zu Wort
>>>
Veranstaltungshinweis
-
Die Israel-Lobby
in den USA. Der emeritierte US-Historiker Malcom
Sylvers berichtet über die Arbeit proisraelischer
Pressure-groups, ihre Einflußnahme und ihre Grenzen .
Mittwoch, 29. April, 19 Uhr, Haus der Demokratie
und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, Berlin-Friedrichshain).
Zionismus - Antizionismus
>>>
Der
realpolitische Zionismus >>>
Die Israellobby
>>>
Axel
Feuerherdt (Lizas Welt) enttarnt >>>
Vae Victis!
Ellen Rohlfs
Oder
10 Regeln damit
der „Krieg gegen Terrorismus“ noch lange währt
14 .4.2009
The other face
of fascism
- Lieberman's ascent to power is not only a dilemma
for Arabs and the US, but also for the Jewish lobby,
writes Muqtedar Khan* - "American Jews... are dismayed
by Lieberman, mostly because he represents values that
we abhor" -- Rabbi Eric Yoffie, president of the Union
for Reform Judaism - A foreign minister is to the rest
of the world the face of the nation he or she represents.
They epitomise the values and politics of the nation
and personify its culture, identity and values. Israel
has a new face now and that face is the ugly visage
of fascism. Currently it travels under the name Avigdor
Lieberman. Let me introduce Mr Lieberman to you.
The Problem Isn't Avigdor Lieberman - Israel's Master
Plan for Transfer
- Ellen Cantarow - No one doubts that Avigdor Lieberman
is a thug. His ultimata (“Those who think that through
concessions they will gain respect and peace are wrong,”
etc, New York Times Thursday, April 2, 2009) were designed
to shock. On this site Neve Gordon’s revelations of
Lieberman’s many corruptions, his beating of a 12-year-old
child, his exhortation to bomb Gaza as the US bombed
Hiroshima, supply further ugly evidence against the
man, and fuel the flash-fires burning through the Internet
in the wake of his appointment as Israel’s foreign minister.
Jewish Peace Activists Defend
German Critic of Israel - Calling for a Boycott of Israel
for its Treatment of Palestinians is not Anti-Semitic
-
Montclair, NJ, April
8, 2009 -- More than 370 Jewish peace activists from
around the world signed a statement defending German
politician Hermann Dierkes against charges of anti-Semitism.
Dierkes, a left-wing politician with a distinguished
record of fighting for social justice, called for a
boycott of Israeli goods as a means of putting pressure
on the Israeli government to end its oppression of Palestinians.
For this he has been subjected to vicious denunciations
for anti-Semitism. The signers of the statement -- from
Israel, Germany, the United States, and several other
countries -- expressed their objection to those "who
use charges of anti-Semitism to attempt to squelch legitimate
dissent." >>>
Dima Omar -
So what did we learn about anti-Semitism?
- Well, not much really…. Just that when you invite
people who don’t consider each other to be “within the
pale”, as British columnist David Aaronovitch said,
then the discussion on anti-Semitism turns into character
assassination. No one expected a calm discussion during
the debate entitled “Anti-Semitism – Alive and Well
in Europe?”, which was organised by the Sunday Times
Oxford Literary Festival. Along with Aaronovitch, the
panel included Gilad Atzmon and the Observer columnist
Nick Cohen. It’s not clear why Cohen was invited to
join at the very last minute when his views, to the
naked eye at least, are akin to those of Aaronovitch’s.
It would be fair to describe both men as supporters
of Zionism who believe that anti-Semitism is on the
rise and that much of it is “unfairly” blamed on Israel’s
actions. Atzmon’s views, on the other hand, are well-known
to those who follow websites on Palestinian activism.
He has very strong views on “Jewishness” and “Jewish
identity”, and makes a clear distinction between Jews
as a people and those who commit crimes in the name
of “Jewish ideology”. >>>
Hasbara Deconstruction
Site
>>>
13 .4.2009
Ein wenig
hilfreicher Diskurs über Israel
-
Jeff Halper
- Die Empörung in der organisierten jüdischen Gemeinde
über die Aussicht, dass ich in Australien sprechen würde,
ist für einen Israeli wie mich wahrlich erstaunlich.
Man muss zugeben, dass ich gegenüber Israels Besatzungspolitik
sehr kritisch bin und meine Zweifel habe, ob eine Zwei-Staatenlösung
noch immer möglich ist, nachdem sich die israelischen
Siedlungen so ausgedehnt haben, aber dies berechtigt
kaum die Art von Dämonisierung, die ich von Seiten
der The Australische Jüdische Nachrichten (AJN) erhalten
habe. Ähnliche Meinungen wie die meinige finden sich
in den israelischen
12 .4.2009
„Ruhe erfüllte
den Müden…“ -
Uri Avnery
-
DIE PESACH-Woche ist eine Zeit
der Ausflüge. Nachrichtenprogramme im Radio und Fernsehen
beginnen mit Worten wie: „ Die Massen des
Hauses Israel verbrachten den Tag in den Nationalparks…
(…) Wir wussten nichts über die wirklichen Kräfteverhältnisse
zwischen uns und der anderen Seite. Die Araber erschienen
uns wie eine riesige Macht. Wir wussten nicht, dass
die Palästinenser unter einander zerstritten und unfähig
waren, sich zu einigen und eine landesweite Verteidigungskraft
zu schaffen und dass sie fast keine modernen Waffen
hatten. Später, als sich die arabischen Armeen dem Kampf
anschlossen, wussten wir auch nicht, dass sie unfähig
waren, zusammen zu arbeiten, dass es für sie wichtiger
war, mit einander zu konkurrieren, als uns zu besiegen.
Heute hat eine wachsende Anzahl von Israelis damit begonnen,
die volle Bedeutung der Nakba zu verstehen, die
große Tragödie des palästinensischen Volkes und all
seiner Individuen, die ihr Heim und den größten
Teil ihrer Heimat verloren haben. Aber die Lieder
kommen und erinnern uns, was wir damals fühlten, als
diese Dinge geschahen. Ein Abgrund gähnt zwischen der
emotionalen Realität jener Tage und der historischen
Wahrheit, wie wir sie heute kennen. >>>
Israel annektiert
Ost-Jerusalem, sagt die EU
- Rory McCarthy - Ein vertraulicher EU-Bericht klagt
die israelische Regierung an, die Siedlungserweiterung,
die Hauszerstörungen, die diskriminierende Wohnungspolitik
und die Westbanksperranlage als Möglichkeit‚ aktiver
illegaler Annexion’ Ost-Jerusalems zu verfolgen. Das
Dokument besagt, Israel habe seine Pläne für Ost-Jerusalem
beschleunigt und untergräbt so die Glaubwürdigkeit der
palästinensischen Behörde und schwächt die Unterstützung
für Friedensgespräche. ‚Israels Aktionen in und rund
um Jerusalem stellen eine der akutesten Herausforderungen
für die israelisch-palästinensische Friedensarbeit dar,’
besagt das Dokument, EU-Verantwortliche des Mission
Report über Ost-Jerusalem.
Nicht vergessen...
Wer ist der Aggressor?
One-state supporters
make a comeback
- Helena Cobban -
IPS - President Barack Obama has spoken out forcefully
- including this week, in Ankara, Turkey - in favour
of building an independent Palestinian state alongside
a still robust Israel. However, many Palestinians have
noted that President George W. Bush also, in recent
years, expressed a commitment to Palestinian statehood.
But, they note, Bush never took the actions necessary
to achieve such a state - and neither, until now, has
Obama. Meanwhile, the U.S. government continues to give
very generous support to Israel - where successive governments
have built Jewish-only colonies in the occupied West
Bank and taken other actions that make a viable Palestinian
state increasingly hard to achieve.
11 .4.2009
Aus einer anderen Welt :
- Israels neue Regierung
- Sie wird weltweit skeptisch betrachtet: "Neuer Rechtsruck
- kein Frieden!" Wie wenn das von Israel abhängen würde. Seit
60 Jahren ist dieses Volk um Frieden in dieser Region bemüht.
Doch je mehr sie Zugeständnisse an Palästinenser machten, umso
weiter rückte der ersehnte Frieden in die Ferne. >>>
Sonderseiten: Die "Christlichen
Freunde Israels" >>>
Is
Lieberman Israel`s true Prime Minister?
- Haaretz -
Editorial - Prime Minister Benjamin Netanyahu`s
government was sworn in only a week ago. It is busy
forging its policies and organizing, a difficult
task considering the crowd of ministers and their
deputies. It is natural that Netanyahu and his
senior ministers, including the ministers of defense
and finance, are waiting until those policies are
forged before making pronouncements prophesizing the
government`s lifespan and intentions. Into the
vacuum barges Foreign Minister Avigdor Lieberman,
talking and talking. Someone on the outside might
get the impression that Lieberman is the true prime
minister, and what he says goes.
10 .4.2009
A convoy of hundreds of medical and food trucks heading to Gaza soon - It’s now three years since Israel imposed this tight and deadly siege on Gaza. The brutal siege is devastating every aspect of life in Gaza. Thousands of families continue to suffer, while many others are dying due to the lack of basic treatment and medical equipment. The basic infrastructure supplying water, power and sanitation is in devastation making life unbearable for the 1.5 million inhabitants, which further compounds the misery of the people. The war totally destroyed what was left from the siege. Thousands were killed and injured and thousands turned disabled. - It's the time we move; European Campaign to End the Siege of Gaza, (ECESG) is sending a big convoy of more than 100 trucks. We are going to deliver wheelchairs, medical tools and toys for the people of Gaza. We are going to provide medicines that currently ran out in Gaza. The convoy is to move early in May from many European countries like Britain, France, Ireland, Scotland, Denmark, Netherlands, Switzerland, Sweden, Spain, Germany, Italy, Austria and Norway.
Yes You Can! Let actions speak louder than words
Let us save more lives; let us cure the pain of wounded Gazans - IF you have a van, a bus or any vehicle and you want to go to Gaza; there is no better time but this! Cease the opportunity and Join us >>>
We are going to Gaza >>>
Hope for Gaza Convoy >>>
Am 9. April 1948 wurde das Dorf Deir
Yassin
(heute steht auf diesem Ort in
Jerusalem das psychiatrische
Krankenhaus Kfar Shaul)
von der Irgun und der Stern Gang,
zwei nationalistischen jüdischen
Milizen angegriffen. -
Laut
"New York Times" vom 13.4.1948 sind
damals etwa 100 bis 130 Männer,
Frauen und Kinder getötet worden.
Das Massaker löste die Panik aus,
die zur Zerstörung von über 450
palästinensischen Städten und
Dörfern und zur Flucht von 750.000
PalästinenserInnen führte. Dieser
Exodus markierte den Beginn
unzähliger Flüchtlingslager
innerhalb Palästinas und in den
umliegenden arabischen Ländern. Er
markierte auch Al-NAKBA (die
"Katastrophe"), die Enteignung
palästinensischer Menschen, die
dadurch sowohl ihres Landes als
ihrer Häuser beraubt wurden -- eine
ethnische Säuberung, die nun seit 59
Jahren andauert. Der 9. April ist
der Tag, an welchem die
PalästinenserInnen der Menschen
gedenken, die in Dayr Yasin getötet
wurden.
Am 61. Jahrestag dieses Massakers -
zum Gedenken an die Menschen im
palästinensischen Dorf Deir Yassin
möchte die Jüdische Stimme für
gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
ihre tiefe Betroffenheit über diese
Verbrechen der bewaffneten jüdischen
Gruppen äußern.
Auch heute noch leidet Palästina
unter schwerster Unterdrückung, dem
Raub von Land und Wasser, fehlender
Freiheit und einer brutalen
Militärbesatzung durch Israel, die
im Juni 42 Jahre lang währt.
Es ist unsere Hoffnung, dass diese
schreckliche Besatzung und
Unterdrückung beendet wird, damit
PalästinenserInnen
wie
Israelis in Frieden und
Gerechtigkeit leben können.
Jüdische Stimme für gerechten
Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
Wien, 9. April 2009
Sonderseite - Das Deir Yassin Massaker
9.4.1948
Hausarrest als Mittel der politischen Gängelung: Der Fall des Theatermachers Samieh Jabbarin
- Der auf unbegrenzte Zeit verhängte Hausarrest gegen Theatermacher Samieh Jabbarin aus Jaffa ist ein Beleg für die verschärfte Schikanierung von Bürgern, die ihre politischen Ansichten auf demokratischem Weg zum Ausdruck bringen wollen. Sein Fall wirft ein grelles Licht auf die enge Zusammenarbeit zwischen den israelischen Sicherheitskräften, der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Es wird hier der Versuch unternommen, einen friedliebenden und sozial engagierten politischen Aktivisten unter dem Vorwurf der Gewalttätigkeit zu inkriminieren. Die Gerichte haben dem leider keinen Riegel vorgeschoben. Hier die Tatsachen >>>
«Anschuldigungen im Hinblick auf israelische
Kriegsverbrechen untersuchen»
- Richard Falk -
Der Bericht, den Sie vor sich haben, wurde als
Antwort auf die in der Resolution S-9 des
Menschenrechtsrates enthaltene Forderung nach einer
Prüfung der mit den israelischen Militäroperationen
im Gaza-Streifen in der Zeit vom 27. Dezember bis
zum 18. Januar verbundenen völkerrechtlichen
Fragestellungen verfasst. - Ich möchte die
Ergebnisse dieses Berichts hier nicht nochmals
wiederholen, werde jedoch einzelne
Schlussfolgerungen hervorheben: Bestätigte Zahlen,
die vom Palästinensischen Zentrum für Menschenrechte
zusammengetragen wurden, weisen nach, dass 1434
Palästinenser während des 22 Tage andauernden
Militärangriffs getötet wurden. Davon waren 960
Zivilisten (288 Kinder und 212 Frauen), 239
Polizisten und 235 bewaffnete Personen oder Kämpfer.
5303 Palästinenser wurden verwundet, davon waren
1606 Kinder und 828 Frauen. Insgesamt wurde etwa
jeder 225. Bewohner von Gaza während der 22 Tage
entweder getötet oder verletzt. Und diese Zahl, so
hoch sie auch ist, bezieht die weitverbreiteten
traumatischen Erfahrungen der Bevölkerung, die den
intensiven Kriegshandlungen ausgesetzt war, nicht
mit ein. Das gilt besonders für die seelische
Schädigung von Kindern, die 53% der Bevölkerung in
Gaza ausmachen.
7 .4.2009
8 .4.2009
Father Manuel Musallam -
Gaza, am 1. April 2009 -
Offener Brief an den Papst
-
Wir, die Menschen in Palästina,
Christen und Muslime, akzeptieren nicht, dass Eure
Heiligkeit durch die enge Pforte der Apartheid-Mauer geht, die die
„Stadt des Friedens“ umgibt,
oder, dass Sie durch das gegenüber liegende Tor hinaustreten, das
umgeben ist von israelischen Gewehren, um so in die „Stadt der
Geburt“ zu gelangen. (…) Wir wünschten nicht, dass Ihr Herz das
Stöhnen der Menschen in Palästina hören sollte, die durch die
Besatzung in Jerusalem zermalmt werden, oder, dass Sie ein
zionistisches Erdbeben erleben sollten, das die Mauern unserer
heiligen Stätten zerbricht. >>>
Besatzungssoldaten nötigen zwei Jugendliche – Israel
setzt Gewalt und Zerstörung fort
-
Israelische Besatzungssoldaten zwangen zwei
palästinensische Jugendliche an einem Checkpoint in
der Nähe der Stadt Tulkarem, sich nackt auszuziehen
>>>
US Expansion of Afghan Occupation, the Uses of NATO,
and What Obama Should Do in Israel-Palestine
- Noam Chomsky - ZNet - "But why are we not allowed
to listen to Hamas? Well, because they don`t meet
three conditions that were established. One is, they
have to accept the road map, which we and Israel
reject, but they have to accept it, otherwise we can`t
allow them into the civilized world. The other is,
they have to renounce violence. Well, we don`t have
to discuss the question whether the United States
and Israel renounce violence, so we can put that
aside. Third, they have to recognize Israel, but, of
course, we don`t have to recognize Palestine, nor
does Israel. So they have to meet three conditions
that we don`t meet and that Israel doesn`t meet"
7 .4.2009
Wie es so
ist, als Terrorist
- Mittlerweile kann ich erahnen, wie sich so ein
Huhn manchmal fühlen muss: Die zentralen Checkpoints
im Westjordanland sind gebaut wie große Zuchtanlagen
für Federvieh, die Palästinenser nennen sie daher
gerne auch “chicken farm”.
Israel annektiert Ost-Jerusalem, sagt die EU
- Rory McCarthy - Übersetzt von Ellen Rohlfs -
Ein vertraulicher EU-Bericht klagt die israelische
Regierung an, die Siedlungserweiterung, die
Hauszerstörungen, die diskriminierende
Wohnungspolitik und die Westbanksperranlage als
Möglichkeit ‚aktiver illegaler Annexion’
Ost-Jerusalems zu verfolgen. Das Dokument besagt,
Israel habe seine Pläne für Ost-Jerusalem
beschleunigt und untergräbt so die Glaubwürdigkeit
der palästinensischen Behörde und schwächt die
Unterstützung für Friedensgespräche. ‚Israels
Aktionen in und rund um Jerusalem stellen eine der
akutesten Herausforderungen für die
israelisch-palästinensische Friedensarbeit dar,’
besagt das Dokument, EU-Verantwortliche des Mission
Report über Ost-Jerusalem. Der Bericht, den der
Guardian erhalten hat, ist vom 15.Dezember 2008. Er
erkennt Israels legitime Sicherheitsbelange in
Jerusalem an, fügt aber hinzu: ‚Viele seine
augenblicklichen Aktionen in und rund um die Stadt
haben nur begrenzt etwas mit Sicherheit zu tun .’
US
Expansion of Afghan Occupation, the Uses of NATO,
and What Obama Should Do in Israel-Palestine
- Noam Chomsky - ZNet - "But why are we not allowed
to listen to Hamas? Well, because they don`t meet
three conditions that were established. One is, they
have to accept the road map, which we and Israel
reject, but they have to accept it, otherwise we
can`t allow them into the civilized world. The other
is, they have to renounce violence. Well, we don`t
have to discuss the question whether the United
States and Israel renounce violence, so we can put
that aside. Third, they have to recognize Israel,
but, of course, we don`t have to recognize
Palestine, nor does Israel. So they have to meet
three conditions that we don`t meet and that Israel
doesn`t meet"
6.4.2009
Sha’ab al Butun - von Hirten und Siedlern
-
David
Shulman -
A m
Ende erreicht man das Grundsätzliche, das sehr
einfach ist. Warum befinden wir uns eigentlich auf
dieser Hügelkuppe, umweht vom letzten Winterwind,
frieren, sind traurig und verzweifelt? Ich denke,
dass wir dies tun, einfach weil wir Menschen sind.
Nicht mehr und hoffentlich auch nicht weniger. Um
Zeugen zu sein und zu berichten. Und um die Wahrheit
zu sagen – lasst uns die Wahrheit nicht vergessen.
Aber die Wahrheit ist nicht etwas, die man einfach
so daher sagt, es ist eher etwas, das natürlich
auftaucht und ans Licht und ins Leben kommt, wenn da
jemand in der Nähe ist und sie zur Kenntnis nimmt.
Sie zur Kenntnis nehmen und sie um ihrer >>>
Rückschau - Gegenwart? - Pauls Östreicher -
Israels Politik nährt
den Krebs des Antisemitismus -
Es ist
eine Lüge, dass die Ablehnung des Zionismus, wie er heute praktiziert
wird, ein Erbe von Hitlers Rassismus ist. (…)
Wenn ich das alles in mir fühle und im Kopf weiß, kann ich nicht
daneben stehen und als unbeteiligter Beobachter den
Israel-Palästinakonflikt anschauen - eines der gefährlichsten Ausbrüche
kollektiven Hasses. Ich kann nicht ruhig zuhören, während ein
iranischer Präsident von der Eliminierung Israels spricht. Jüdische
Angst sitzt tief. Sie ist nicht irrational. Ich kann aber auch nicht
ruhig zuhören, wenn viele israelische BürgerInnen von PalästinenserInnen
so denken und sprechen, wie sehr viele Deutsche über Juden dachten und
sprachen, als ich einer von ihnen war und fliehen musste. Wenn der
Christ in mir guten Grund zur Scham hat, so
nun auch der Jude in mir. Ich glaube
leidenschaftlich, dass Israel das Recht hat und sein
Volk das Recht hat, in Frieden und sicheren Grenzen
zu leben. Ich weiß aber auch, dass das
moderne Israel im Terror geboren und
seine gegenwärtige zionistische Form
durch Töten und Maßnahmen ethnischer Säuberung
ermöglicht wurde >>>
5.4.2009
EU setzt
diplomatische Spitzen gegen neue Regierung -
In protokollarische Spitzen verpackt die
Bundesregierung ihre Kritik an der neuen,
rechtsgerichteten israelischen Regierung. Kanzlerin
Merkel (CDU) hat die ursprünglich für Anfang Juni
geplante gemeinsame Kabinettssitzung der Regierungen
in Berlin auf unbestimmte Zeit verschoben.
EU
diskutiert Sanktionen gegen neue Regierung
>>>
Schießen
und Weinen: Nichts Neues seit 1948 ... Oder doch?
-
Anis Hamadeh - Mit Erstaunen hat die
Weltöffentlichkeit in den letzten Wochen zur
Kenntnis genommen, dass anscheinend Kriegsverbrechen
in Gaza geschehen sind. (1) Selbst beteiligte
israelische Soldaten und Militärs berichten jetzt
von ihren eigenen Grausamkeiten gegen die
palästinensische Bevölkerung, wie man sie nicht
einmal aus Filmen kennt. (2) Auch die modischen
T-Shirts, auf denen für das Schießen auf schwangere
Palästinenserinnen geworben wird, da man so mit
einer Kugel gleich zwei Menschen töten könne, stoßen
im Ausland auf Befremden. (3) Zusätzlich entsetzt
die Wahl Avigdor Liebermans zum israelischen
Außenminister. (4) Es gibt weitere Gründe, um
abgestoßen zu sein, wie die fortgeführte ethnische
Säuberung in Jerusalem, die Pläne zur Erweiterung
der illegalen Siedlungen, einige Morde, die
Entführung von Fischern aus Gaza und so weiter, aber
diese Details erreichen den globalen Diskurs nicht,
weil ... , nun, weil sie es nie getan haben. Die
Frage ist, wie echt das Erstaunen über Gaza ist.
Nach Angaben des israelischen Außenministeriums
waren im vergangenen Jahr über
3000
Raketen- und Mörsereinschläge in Südisrael zu
verzeichnen. Das israelische
Traumazentrum
für Opfer von Terror und Krieg - NATAL –
betreut die durch den Beschuss aus dem
Gazastreifen traumatisierten Kinder und gewährt
ihnen nachhaltige psychologische Hilfe. Das
Auswärtige Amt unterstützt das Projekt des
Traumazentrums mit einem Betrag von 1,1
Millionen NIS.
Am 17. Februar 2009 überreichte der deutsche
Botschafter Dr. Dr.h.c Harald Kindermann im
Rathaus der südisraelischen Stadt Sderot der
Vorsitzenden und Gründerin von NATAL, Judith
Yovel Recanati, in Anwesenheit von Bürgermeister
David Buskila, einen symbolischen Scheck.
Zu den
oben erwähnten Zahlen siehe angehängtes
aufschlussreiches Flugblatt der
steinbergrecherche mit Tabelle:
Einschläge von
Kassam-Raketen und Mörsergranaten in Israel
2007/2008 laut Intelligence and Terrorism
Information Center beim Israel Intelligence
Heritage & Commemoration Center, veröffentlicht
vom israelischen Außenministerium auf seiner
Internetseite.
Auch >>>
ND Interview mit dem Arzt Ralf Syring
medico international
Linktipps und Text von Claudia Karas
4.4.2009
Israels
Siedlungspolitik unter dem Deckmantel einer
archäologischen Touristenattraktion
- In Bustan, dem
„Gartenviertel“ des Ostjerusalemer Stadtbezirks
Silwan, sollen für den Ausbau eines archäologischen
Vergnügungsparks rund 1500 PalästinenserInnen aus 88
Häusern vertrieben werden. Silwan, ein ärmlicher,
seit Jahrhunderten von PalästinenserInnen bewohnter
Stadtbezirk, liegt am Südlichen Abhang der Altstadt
von Jerusalem unterhalb der Aksa-Moschee und der
Klagemauer. Die Häuser stehen über Schichten von
Kulturresten der Kanaaniten, Juden, Perser,
Griechen, Römer, Byzantiner, Muslime, Kreuzritter
und Ottomanen >>>
Sonderseite: Siedler und Siedlungen >>>
Das
Erbe des Ehud O.
- André Marty berichtet - (…) - Er war es, in dessen
Regierungszeit der jüdische Siedlungsbau im besetzten
Westjordanland so stark voran getrieben und sowenige
outpost geräumt wurden wie nie zu vor - Er war es, der
Israel in zwei weitgehend sinnlose Kriege führte - in
drei Regierungsjahren - ohne die vage deklarierten Kriegsziele
zu erreichen - Er war es, der Palästinenser-Präsident
Abbas mit dem Ritual leerer Versprechen bezüglich der
Zwei-Staaten-Lösung puppenähnlich vorführte - Er war
es, aufgrund dessen Politik des Aussitzens, aufgrund
desssen völkerrechtswidriger Blockade des Gaza-Streifens
Israel international so isoliert wie schon lange nicht
mehr dasteht - Er war es, aufgrund dessen strategieloser
Politik die Rechte in Israel bei den jüngsten Parlamentswahlen
leichtes Spiel hatte (…) Machbar wurde das Undenkbare
nicht nur, aber auch wegen der guten Freunde im Ausland:
Sie haben ihm die Stange gehalten, als in Berlin, Washington
und Brüssel längst dem allerletzten diplomatischen Volontär
klar war - mit diesem Mann ist kein Staat, kein palästinensischer
Staat zu machen. Aber nein, Ehud's falsche Freunde haben
weiter gelächelt. Bis zu den Neuwahlen im letzten Februar;
bis sie künftig einen israelischen Aussenminister begrüssen
dürfen, dem im umgekehrten Fall Israel die Einreise
verbieten würde. Vielleicht ist mittlerweile der einen
in Berlin oder dem anderen in Washington das Lächeln
vergangen.
3.4.2009
Der
“Isra Bluff” – Israel auf der Geisterbahn
-
Evelyn Hecht-Galinski
- Der “liebe” Lieberman - das muss man ihm lassen -
ist jetzt konsequent ehrlich, wenn er nach seiner Amtseinführung
in der Knesset sagt, was er denkt. Sein Rezept (O-Ton):
„Mit mir gibt es keinen Isra-Bluff.“ Passt nicht auf
Lieberman der Spruch von Gadaffi gegen König Abdullah
vom 31.03. in Abu Dhabi, er habe nur Lügen hinter sich
und das Grab vor sich? Nicht ganz – denn der „liebe“
Lieberman hat zwar Lügen und Altlasten hinter sich,
aber seit seiner Amtseinführung ist er ehrlich. Dieser
Rechtsextremist mit seinen rechten Regierungskollegen
befindet sich auf der Geisterbahn. Nur die US-Regierung,
die EU und das Nahostquartett könnten diese Fahrt in
den Abgrund noch stoppen. Diese Monster Regierung kündigt
den nie vorhandenen Friedensprozess auf! Das Schlimmste:
Ohne Obamas amerikanische Wahlberater, die auch Netanjahu
zu seinem Sieg verhalfen und ihn und seine „eigenwillige“
Frau Sarah weiter beraten, wäre dieser Wahlsieg wahrscheinlich
nicht zustande gekommen. Netanjahu, Lieberman und all
seine Kollegen sind sich darin einig, dass Verhandlungen
mit den Palästinensern über einen Palästinenserstaat
nur zum Krieg führen würden. Niemand hat Annapolis jemals
gebilligt.>>>
Wollen wir
wieder und weiter schweigend zuschaun?
Es kommen Wahlen und da hört man gerne auch einmal den
Wählern zu.
Schreiben Sie den Ministern, der Kanzlerin,
den Abgeordneten. Die jeweilige E-Mail-Adresse:
Vorname - Punkt -Nachnahme (Doppelnamen mit -) @bundestag.de
Eher noch antworten die Betroffenen wenn sie die Fragen
über "Abgeortnetenwatch.de "
stellen. Die Antworten lesen dann auch noch andere und
man kann nachfragen.
2.4.2009
Israels Außenminister
Lieberman:
"Willst du
Frieden, rüste zum Krieg"
-
Eine Hardliner im
Amt: Der neue israelische Außenminister Lieberman hat
sich in seiner Antrittsrede kompromisslos gezeigt. Er
lehnte sämtliche Zugeständnisse an die Palästinenser
ab - zugleich schloss er einen Rückzug von den Golanhöhen
aus. mehr...
Forscher Ton
- Liebermans als Israels Außenminister - «Annapolis-Abmachungen
nicht bindend»
Der neue israelische
Aussenminister Avigdor Lieberman, Chef der nationalistischen
Partei Unser Haus Israel, hat die weitherum gehegten
Befürchtungen, dass er einen forschen Ton anschlagen
werde, schon am ersten Tag nach seiner Amtsübernahme
bestätigt >>>
Krieg für immer
- Neue Regierung in Israel: Rassisten, Nationalisten,
Zionisten, Opportunisten
– Uri Avnery - Benjamin Netanyahu nahm für seine große
Koalition, was er kriegen konnte Israels künftiger Premier
hat bewiesen, dass er ein unübertrefflicher Politiker
ist. Benjamin Netanyahu hat sich den Traum eines jeden
Theaterbesuchers erfüllt: einen guten Platz in der Mitte.
>>>
Angst vor dem
Ende des Friedensprozesses -
Thorsten Schmitz
- Israels neuer Außenminister Lieberman löst mit seiner
aggressiven Antrittsrede große Besorgnis in Europa und
den USA aus.
Sonderseite:
Die
neue israelische Regierung -
Binyamin Netanyahu
>>
Sonderseite:
Avigdor Lieberman >>>>
Lieberman is
no abnormality
- Nimer Sultany - One can easily detect a generally
superficial, and convenient, analysis of the outcomes
of Israeli elections in western media outlets thus far.
Indeed, the far right-wing of the Zionist continuum
has strengthened its hold on the Israeli political system
in the >>>
Dieser Apfel war vergiftet
- Johannes Zang - Der
Soziologe Moshe Zuckermann
über Sicherheit als
ideologischen Fetisch,
Pragmatismus im Umgang mit
der Hamas und die verlorene
Friedensfähigkeit Israels
Israelis
quälen, foltern und morden...
Doch die
Hasbara wirkt.
Video ,
verständliches Englisch, achzig Minuten. Ein
erschütternder Film, mit Alisa Solomon, Robert Fisk
und anderen guten Journalistinnen. - Gefunden bei
Thomas Immanuel Steinberg >>>
1.4.2009
Zweiter Akt, Vorhang auf, der Premier ist da -
Benjamin Netanyahu feiert Rückkehr an die Spitze
Israels
- Vor 13 Jahren war er schon einmal Israels
Ministerpräsident, damals der jüngste, den das Land
je hatte, und bisher der einzige, der nach der
Staatsgründung geboren wurde. Ob er jetzt bei seinem
Comeback, wie sein Lager versichert, tatsächlich ein
neuer, gereifter oder doch der alte kantige Benjamin
Netanyahu ist, dem damals nach drei Jahren alle
Partner davonliefen, das werden die Israelis jetzt
am eigenen Leib erproben.
Israels neue Regierung:
Viele
Probleme, viele Minister
.
Jeder zweite
Abgeordnete der neuen Regierung sitzt auch im
Kabinett: Mit einem Mammutteam will Benjamin
Netanjahu das Überleben seiner Koalition sichern. Ob
das gelingt, hängt aber auch von den USA ab.
Von Ulrike Putz,
Beirut >>>
Israels Premier Netanjahu - ''Unsere Kinder mit
Zionismus impfen''
-
T. Schmitz - (..) An die Palästinenser gerichtet,
sagte Netanjahu: "Wenn Sie wirklich an Frieden mit
uns interessiert sind, müssen Sie zunächst den
Terror in den eigenen Reihen bekämpfen." Er fügte
hinzu: "Wir wollen kein anderes Volk regieren. Wir
wollen nicht die Palästinenser regieren."
Zudem
forderte Netanjahu eine Reform des
Erziehungssystems: "Wir werden unsere Schulkinder
mit Zionismus impfen." >>>
Sonderseiten: Der realpolitische Zionismus >>>
Netanyahu
ohne Friedensperspektive
- Netanyahu hat
sich in seinen Erklärungen im Zusammenhang mit der
Regierungsbildung auch strikte geweigert, sich
unmissverständlich für die Schaffung eines
palästinensischen Staates als Kernidee zur Lösung
des israelisch-palästinensischen Konflikts
auszusprechen. Vielleicht geschieht das aus
Rücksicht auf die Partei Liebermans oder auf die
orthodoxe Shas-Partei >>>
Rückschau - Mordaufruf von Baruch Marzel gegen Uri
Avnery
-
Bei einer Wahlversammlung rief der Führer der
„Jüdisch- Nationalen-Front“-Liste, Baruch Marzal,
die israelische Armee dazu auf, Uri Avnery zu töten
>>>
Die Rechte
Welle -
André Marty berichtet - (…)Netanyahu und seinem
Aussenminister Avigdor Liebermann. Jüngst gab sich
der rising star der Rechten rhetorisch etwas
gemässigter, was niemanden ausser einigen westlichen
Diplomaten, um Etikette bemüht, beruhigen mag. Wer
einmal von „Transfer“ redet, den behält man
tunlichst im Aug‘. Auch als Aussenminister. Und wir
wollen auch diese Aussage nicht vergessen: Als
Verkehrsminister forderte Liebermann 2003,
palästinensische Gefangene sollten im toten Meer
ertränkt werden >>>
U.S./MIDDLE EAST PROJECT - (pdf)
A LAST CHANCE FOR A TWO-STATE ISRAEL-PALESTINE
AGREEMENT
- A Bipartisan Statement on U.S. Middle East
Peacemaking - By Zbigniew Brzezinski, Chuck Hagel,
Lee H. Hamilton, Carla Hills, Nancy Kassebaum-Baker,
Thomas R. Pickering, Brent Scowcroft, Theodore C.
Sorensen, Paul A. Volcker, James D. Wolfensohn
Ein Aktivist
aus Deutschland wurde am Samstag bei einer Demonstration
in Hebron/Plästina festgenommen
- Zur Zeit (Sonntag dem 29. März 2009) wird er noch
immer auf der Polizeiwache in der illegalen Siedlung
Kiryat Arba (bei Hebron) von den israelischen Behörden
festgehalten. Der Aktivist war am Tag zuvor (Samstag,
28. März 2009) bei einer gewaltfreien Demonstration
in Hebron festgenommen worden. Heute wurde er bei einer
Anhörung vor Gericht in Jerusalem für seine vorläufige
Freilassung die Zahlung einer Kaution in Höhe von 5000
Shekel (knapp 1000 Euro), die Unterschrift durch zwei
israelischer Bürg_innen und die Erfüllung weiter Auflagen
auferlegt >>>
Russell-Tribunal zu Palästina – Wikipedia
>>>
RUSSEL TRIBUNAL
ÜBER ISRAEL'S VERBRECHEN - Wer macht's?
- Dr. Viktoria Waltz >>>
31.3.2009
Tag des Bodens:
Rettet Jerusalem, die arabische Kulturhauptstadt 2009
- Dr. Viktoria Waltz – (…) Während die Welt um
die Recht- oder Unrechtmäßigkeit des weißen Phosphors
in Israels jüngstem Gaza Krieg debattiert, setzt Israel
ungeschoren und aggressiv die Kolonisierung Palästinas
fort. In Um El Fahem, Akka, Jaffa und Nazareth, den
immer noch palästinensischen Städten Israels werden
Bewohner angegriffen, Autos zerstört, Bibliotheken geplündert,
um die Palästinenser zur Flucht zu bewegen, oder den
‚Transfer‘ vorzubereiten. In der West Bank in Hebron
setzen die ‚Siedler‘ die Besetzung von Häusern in der
Altstadt fort und bedrohen die gesamte Stadt; Jenin
und Nablus werden jede Nacht von Verhaftungen und Militärs
bedroht; ‚Die Nacht gehört den Israelis‘ sagen die Bewohner
und fürchten sich vor dem Abend. Auch hier geht es um
weitere Kolonisierung durch ‚Siedler‘ und um Vertreibung
der Palästinenser. Höchst gefährdet und bedroht ist
seit längerem das palästinensische (Ost-) Jerusalem
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„Tag des Bodens“ - Gedenken an die Opfer von 1976
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Mail von Prof. Mazin Qumsiyeh,
Dear friends - Today was Land
Day in Palestine and around the world. Hundreds of events
were being held in honor of our Land that so many tresspassers
now live on. The first land day in 1976 set a trend
of defiance and resistance. >>>
BNC Statement
on Land Day: Boycott Israel! Make it account for its
crimes in Gaza!
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Über Antisemitismus,
Boykottmaßnahmen und den Fall Hermann Dierkes - Ein
Offener Brief von jüdischen FriedensaktivistInnen
-
Wir sind FriedensaktivistInnen
mit jüdischem Hintergrund. Einige von uns definieren
sich typischerweise so, andere von uns nicht.
Alle zusammen widersprechen wir allerdings jenen, die
vorgeben, für alle Juden zu sprechen oder die den Vorwurf
des Antisemitismus dazu benutzen, um legitimen Widerspruch
zu verunglimpfen. Wir haben mit Bestürzung von den Anschuldigungen
gegen den Gewerkschafter und Vertreter der Partei DIE
LINKE, Hermann Dierkes, aus der deutschen Stadt Duisburg
erfahren. Dierkes hatte im Zusammenhang mit dem jüngsten
Angriff auf Gaza die Meinung vertreten, dass eine Maßnahme,
den Palästinensern zu Gerechtigkeit zu verhelfen darin
bestehen könne, dem Aufruf des Weltsozialforums zu folgen
und den Boykott israelischer Produkte zu unterstützen.
Auf diese Weise solle Druck auf die israelische Regierung
ausgeübt werden.
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„Vergessen
Sie bitte nie, es waren ja keine Araber, die meine Verwandten
in Orten des Grauens massenhaft ermordeten“ - Palästinensisch-israelische
Verständigung auf der ITB
- (…) An den Ständen
aus der arabischen Welt, sei es Katar, Oman, Syrien
u. a. sprach Saleh arabisch. An einem Stand sprach er
auch in der arabischen Sprache mit einem Reiseexperten,
ungefähr im Alter von Saleh, und fragte mich auf Deutsch:
„An welchem arabischen Stand sind wir eigentlich jetzt?“
Der Mitarbeiter am Messestand sagte lachend: “Sie sind
hier am Stand der israelischen Stadt Akko.“ Saleh meinte
auf Deutsch, dann werde man bestimmt jetzt auf ihn „sauer
sein.“ Der Herr aus Akko beruhigte ihn mit den Worten
„ Wo denken Sie hin. Die arabische Sprache ist doch
bei uns beheimatet. Vergessen Sie bitte auch nie, es
waren ja keine Araber, die meine Verwandten in Orten
des Grauens massenhaft ermordeten. Meine Eltern sind
den Hochöfen in Auschwitz noch rechtzeitig entkommen.
Den Deutschen sind sie entkommen. Entkommen aus dem
Land der Dichter und Denker, das damals ein Land der
Richter und Henker war.“
List of Global Actions
for March 30
(March 29th, 2009)
JOIN THE GLOBAL BDS
ACTION DAY, MARCH 30
(February 14th, 2009)
Greek neighborhood
committees take up BDS
(March 23rd, 2009)
Israeli Apartheid
Week 2009
(March 15th, 2009)
Australian activists
launch campaign to derail Veolia/Connex
(March 13th, 2009)
Activists set up
checkpoint at AIPAC fundraiser
30.2009
Angriffsziele
im Sudan - Sunday Times: 50 Tote bei drei israelischen
Luftattacken auf Waffentransporte
- Knut Mellenthin - Nach einem Bericht der Sunday Times
hat Israel im Januar und Februar zweimal Konvois auf
sudanesischem Gebiet angegriffen, die iranische Waffenlieferungen
für die Hamas transportierten. Angeblich sollten sie
über Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt werden.
Mindestens 50 Menschen seien bei den Angriffen getötet
worden. Außerdem sei ein iranischer Frachter, der Waffen
an Bord hatte, im Roten Meer versenkt worden >>>
Kurzkommentar:
Erhard Arendt - Israel die "einzige Demokratie" im Nahen
Osten (dazu könnte man auch viel sagen) überfällt -
man sehe nur die letzen Jahre - den Libanon, schickt
seine Raketen nach Syrien, mordet im Gazastreifen, (von
den täglichen Aktivitäten im besetzen Land nicht sprechend).
Nun greift er ferngesteuert den Sudan an und baut, mit
Hilfe seiner deutschen Freunde den Iran als Aggressor
auf.
Olmert soll gesagt haben : " sein
Land “operiert überall, wo terroristische Strukturen
getroffen werden können"…
"We operate everywhere where we can hit terror infrastructure
- in close places, in places further away, everywhere
where we can hit terror infrastructure, we hit them
and we hit them in a way that increases deterrence,"
said Olmert, speaking at a conference in Herzliya."
Wann werden in Deutschland die "Feinde Israels" mit
Drohnen besucht?
Schweigen deshalb Merkel und Steinbrück? Wer ist der
Aggressor? Die USA warnen (siehe unter Nachrichten links)
und lassen geschehen.
Wie war das mit dem nie wieder? Glaubhaft wird man nur
mit dem NIRGENDWO - NIEMAND.
Aufruf
für eine ständige internationale Präsenz in Rafah -
Gaza nicht
sterben lassen -
Wer möchte unterzeichnen? -
Anfang März gelang es einem
britischen Konvoi ( www.vivapalestina.org )
über Rafah nach Gaza einzureisen.
Zu gleicher Zeit trafen sich viele Menschen aus aller
Welt vor der Grenze in Rafah. Einigen wurde der Einlass
nach langer, oft mehrtägiger Wartezeit gestattet, anderen
nicht. Aber alle verband etwas, das über den persönlichen
Erfolg oder Misserfolg hinausging. Die gemeinschaftlich
Wartenden und Protestierenden konnten spüren, dass eine
Wirkung von ihrer Präsenz auf die ägyptischen Behörden
ausging. Sie beschlossen, ihrem einmaligen Zusammentreffen
weitere Aktionen folgen zu lassen. Sie wollen sich für
eine kontinuierliche internationale Präsenz mit Medienbegleitung
an Rafahs Grenze einsetzen, und zwar so lange, bis die
Grenze dauerhaft geöffnet wird. Sollte die Zusammenarbeit
mit anderen Gruppierungen gelingen, ist eine baldige
Ausdehnung der Aktionen an den verschiedenen Grenzen
(Rafah, Erez, Meeresgrenze) zeitgleich vorgesehen. >>>
29.2009
28.2009
Avigdor Lieberman:
Schande Israels
- Neve Gordon - Benjamin
Netanjahus übergroßem Ehrgeiz ist es zu verdanken, dass
Israel die Bürde eines Außenministers der nationalen
Schande ins Haus steht. - Man stelle sich einen Staat
vor, der einen Mann zum Außenminister macht, der einen
12jährigen geschlagen hat, gegen den eine Untersuchung
wegen Geldwäsche, Betrug und Vertrauensbruch läuft,
ein Mann, der Bone-fide-Mitglied einer verbotenen rassistischen
Partei war und heute Chef einer politischen Partei ist,
die mit faschistischem Gedankengut flirtet. Zu allem
Überfluss lebt er nicht einmal in dem Land, das er als
Außenminister vertreten will. Die Darstellung scheint
weit hergeholt. Aber bis ins Detail ist es das Porträt
des neuen israelischen Außenministers Avigdor Lieberman.
>>>
Sonderseite -
Avigdor Lieberman >>>
Entscheidung
im Streit "FAZ" versus Friedman - „Jude“ Friedman ist
keine Diskriminierung
- Der Deutsche Presserat
hat eine Beschwerde des Zentralrats der Juden gegen
einen Artikel in der "FAZ" abgewiesen. Die Zeitung hatte
Michel Friedman im Zusammenhang mit einer Fernsehmoderation
Friedmans als "Juden" bezeichnet. Nach Ansicht des Zentralrats
zielte dies auf antisemitische Reflexe der Leser.
Video: Cut
to pieces: the Palestinian family drinking tea in their
courtyard
- Guardian - Israeli unmanned aerial vehicles – the
dreaded drones – caused at least 48 deaths in Gaza during
the 23-day offensive
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