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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 89

 
 

The binationalism vogue  - Meron Benvenisti - Haaretz -Nothing serves the interests of Netanyahu and Avigdor Lieberman better than the demand that they recognize the principle of "two states." What happens if they agree to it? They do not intend to offer the Palestinians any proposals more generous than those Mahmoud Abbas already turned down in talks with Ehud Olmert. And in the meantime, they would have a free hand to expand settlements. Even the impassioned pleas for the Obama administration to finally enforce the "road map" lead to the same smokescreen of imagined progress toward a dead end.

 
 

The Obama-Netanyahu Showdown - Robert Dreyfuss - The Nation - Zbigniew Brzezinski, the veteran strategist and hardliner -- who was Jimmy Carter`s national security adviser -- told a conference yesterday that in the history of US peacemaking in the Middle East, the United States has never once spelled out its own vision for what a two-state solution would look like. That, said Brzezinski, is exactly what President Obama needs to do. And fast.

 
 

Israel to EU: Criticism of Netanyahu government unacceptable - Barak Ravid - A Foreign Ministry official has been warning European countries that unless they curtail criticism of Benjamin Netanyahu's government, Israel will block the European Union from participating in the diplomatic process with the Palestinians. The main target of the offensive is EU External Affairs Commissioner Benita Ferrero-Waldner, who recently called for a freeze in upgrading ties with Israel over its peace process policies. >>>

 


30
.4.2009
 

 

Sensibel und Furchterregend zum Zerbersten - Zu einem Buch von Bettina Marx - "Gaza - Aus einem Land ohne Hoffnung" das alle unsere deutschen Gemein-Vorstellung von Israel-Palästina vom Kopf auf die Füße der Tatsachen stellt - Von Rupert Neudeck - Das ist ein gewaltiges Buch, das nur beschreibt, das aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens nur erzählt, was den Personen geschehen ist, die sie im Gaza Streifen erlebt hat. Sie hat einen Partner, den auch viele andere Journalisten hatten, den Taxifahrer Raed.
Als die israelische Armee im November 2007 einmarschiert und Beit Hanoun fast dem Erdboden gleichmacht, ist auch Raed am Ende. Er sagt der Autorin: „Das, was ich gesehen habe, hat mich wirklich verändert. Vorher war ich dagegen, dass Zivilisten getötet werden. Egal, ob Juden oder Muslime, ich war dagegen“. Inzwischen sähe er das anders:  „Wenn ich sehe, dass ein vierjähriges Kind getötet wird, dass Frauen getötet werden, dann hasse ich sie und dann wünsche ich mir, dass auch Zivilisten leiden.“ Voller Entsetzen fügt er der Reporterin der ARD hinzu: „Mein zehnjähriger  >>>


Buchankündigung: "Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich" von Sabine Schiffer und Constantin Wagner >>>

 
 

Kontext-Sendung: Wie stark darf man Israel kritisieren? - Shraga Elam - Schweizer Radio DRS Sendung von 24. April 2009 "Wie stark darf man Israel kritisieren?" lässt an Ausgewogenheit viel zu wünschen übrig. Wenn darin zu Recht festgestellt wird, dass mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung den Inhalt von Ahmedineschads Rede in Genf unterstütze, dann darf von SR DRS auch erwartet werden, dass die Stimme so vieler Menschen in irgendeiner Form vertreten ist. Leider entführte der rassistische iranische Präsident sehr wichtige Inhalte und missbrauchte sie für seine Zwecke. Nichtsdestotrotz müsste man das Thema ‚Existenzrecht Israels' kritisch anpacken. Dies sage ich als israelischer Antizionist, der in Israel geboren und als Frontsoldat an drei Kriegen teilnahm. Es gibt eine wachsende Anzahl von Juden – darunter auch Bürger Israels –, die der Meinung sind, dass die Gründung des Staates ein Fehler, wenn nicht sogar ein Verbrechen, war. >>>

 
 

Ohne Prozeß gefangengehalten - Karin Leukefeld - Tel Aviv. Der Prozeß gegen den palästinensischen Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin wurde am vergangenen Montag auf den 9. September vertagt. Man habe neue Beweise gefunden, erklärte die Staatsanwaltschaft in Israel, ohne allerdings diese »Beweismittel« vorzulegen. Das soll am 9. September nachgeholt werden >>>

 
 

Reaktionen auf die Genfer Rede des iranischen Präsidenten -  Sturm der Entrüstung - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Israel ist bereit, den Iran zu überfallen und seine Atomanlagen zu bombardieren. Das war am 18. April, zwei Tage vor der in Genf stattfindenden Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen und eine Woche vor dem Tschernobyl-Jahrestag, der in London erscheinenden Times zu entnehmen. Nach wie vor unterstellt nicht nur Israel dem Iran, Atomwaffen entwickeln zu wollen. Um das zu “verhindern“, habe Israel keine andere Wahl als anzugreifen - so ein Sprecher des israelischen Kriegsministeriums

 
 

„Eine total rassistische Regierung auf dem Boden Palästinas errichtet“ - „Unter Missbrauch des Holocaust“ - Mahmud Ahmadinedschads Genfer Rede im Wortlaut - Einige westliche Regierungen haben schon vor dem Auftritt des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der UNO-Konferenz gegen Rassismus in Genf sehr merkwürdig reagiert. Nach seiner Rede am 20. April gab es angeblich “weltweite Empörung“. Soweit dies überhaupt zutrifft, dürfte vor allem deren “Wiedergabe“ in den Medien die Ursache dafür gewesen sein. Die Badische Zeitung dokumentierte sie in deutscher Übersetzung komplett. Hier der von dort abgedruckte Text. >>>

Dokumentation: Kriegsgeschrei -  Israel und der  Iran - Militaristen und Kriegstreiber auf dem Kriegspfad >>>

 
 

Ökumenischer Rat der Kirchen - Feature - PALÄSTINENSISCHE CHRISTLICHE FAMILIE REAGIERT AUF BEDROHUNGEN UND SCHIKANE MIT OFFENHEIT - Emma Halgren - "Ein Land ohne Menschen ist nichts wert, Menschen ohne Land auch nicht." Das ist die Devise des palästinensischen Landwirts Daoud Nassar. Wenn er von der engen Verbindung zwischen Menschen und ihrem Land spricht, dann aus leidvoller Erfahrung. Nassar, ein palästinensischer Christ, lebt mit seiner Familie auf 42 Hektar fruchtbarem Land westlich von Bethlehem. Sein Großvater kaufte das Land 1916. Seither baut die Familie Nassar dort Oliven, Mandeln, Weintrauben, Birnen und Feigen an. >>>

World Council of Churches - Feature - PALESTINIAN CHRISTIAN FAMILY COUNTERS HARASSMENT WITH OPENNESS - Emma Halgren - "A land is nothing without people, and people are nothing without a land." That's the maxim followed by Palestinian farmer Daoud Nassar. And when he speaks of the intimate connection between people and their land, he is talking from hard-won experience. >>>

 
 

"Die arabische Welt und der Nationalsozialismus – Geschichte und Aktualität eines zwiespältigen Verhältnisses" - Götz Nordbruch - Im Frühjahr 2001 sollte in Beirut eine Konferenz über die Geschichte des Holocaust stattfinden. Organisiert wurde die Konferenz von einem rechtsextremen amerikanischen Institut, das sich seit Jahren darum bemüht, die internationale Szene der Holocaustleugner zu vernetzen. Als Redner war neben dem französischen Holocaustleugner Robert Faurisson auch Horst Mahler eingeladen, damals Rechtsanwalt und prominentes Mitglied der neonazistischen Partei NPD. Das erklärte Ziel der Veranstalter bestand darin, den Austausch mit arabischen Aktivisten zu suchen, um den gemeinsamen Feind ins Visier zu nehmen. >>>

 
 

The Expansion of a Military Shooting Range on the Expense of the Lands of the Village of Rommana More - The currently existing shooting range is a source of fear and anxiety for the residents of the village especially given the fact that it is located only 640 meters away from the last house in the village. As such, it is considered to be life threatening for the residents owning farm lands in the proximity of the range. >>>

 
 

No independence for the oppressed - Joharah Baker - I cannot celebrate Israel's independence. There are 5.5 million Palestinian refugees - mostly descendants of the original 800,000 who were expelled from their homes in 1948 - who will not let me forget >>>>

 
 

Not all is vanity - Yitzhak Laor - Haaretz - Part of the Israeli tastelessness, even regarding things as sacred as the remembrance of the dead, is reflected in the inability to limit leaders` babbling. Like the flags on the cars, they grow bigger every year, and every year fewer people put flags on their cars.

 
 

Nonviolent Action by Palestinians and Internationals Stops Settler Road - Christian Peacemaker Teams - At Tuwani Release - Palestinians from the South Hebron Hills village of Um al Kheir today changed the route of a road being constructed by settlers from the illegal settlement of Karmel. The villagers, acting with internationals, nonviolently blocked the road-building equipment as it prepared the roadbed on land which belongs to Palestinians living in the village of Um al Kheir.

 

 


29
.4.2009
 

 

Buchankündigung:
Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

Erinnern alleine reicht nicht… Auch so könnte man die Auseinandersetzung überschreiben, die die Autoren in ihrem Buch austragen. Denn offensichtlich verhindert die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Aber gerade das Thema Islamfeindlich­keit scheint jene aufzuschrecken, die sich eingerichtet haben im Wohnzimmer der rückwärtsgewandten Betrachtung der Geschichte – ohne etwaige Erkenntnisse auf die Gegenwart zu beziehen. Dieser Prozess ist mit diesem Buch nicht mehr aufzuhalten. In fast regelmäßigen Abständen ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten vergleichbar sei. Meist aufgeregt und schnell unsachlich kochen die Polemiken hoch. Unvergleichlichkeitsdogmen werden formuliert, Tabus beschworen sowie vermeintliche Tabus gebrochen und mit viel Verve und vergleichsweise wenig Sachverstand an Moral und Political Correctness appelliert. All dies dient nicht der Klärung.  >>>

 
 

Lieberman: Wishing for World War III? - Brenda Heard - We have already become accustomed to the brazen statements of Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman. And it is certainly no surprise that Israel considers the US to be firmly in its political pocket. So it is but a mild irritation to read Haaretz reporting that Lieberman, confident that “the Obama administration will put forth new peace initiatives only if Israel wants it to,” has stated publicly “Believe me, America accepts all our decisions." >>>

 
 

Verschwörergruppe aufgeflogen - Iranischer Minister: Von Israel gesteuerte Terroristen planten Anschläge in Teheran - Jürgen Cain Külbel - Irans Staatssicherheit hat nach eigenen Angaben eine Terrorzelle zerschlagen, die angeblich kurz vor den Präsidentschaftswahlen am 12. Juni 2009 eine Serie von Bombenanschlägen in Teheran verüben wollte. Gholam-Hossein Mohseni Ejeie, Minister für den iranischen Geheimdienst, erklärte am Sonntag gegenüber der einflußreichen Teheraner Tageszeitung Kayhan, daß die Verschwörergruppe vom israelischen Auslandsgeheimdienst gesteuert worden sei. >>>

 
 

Israel wird immer wieder vor allem wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern und der Kriege im Libanon und im Gazastreifen hart angegriffen. Darf man Israel genauso kritisieren wie jeden anderen Staat auch? - Darüber debattieren in «Kontext» der Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus Georg Kreis, der Chefredakteur der jüdischen Wochenzeitung «tachles» Yves Kugelmann und der Genfer UNO-Experte Andreas Zumach. >>>                          Download (MP3, 19.4MB) >>>

 
 

Dieser Text soll als Anzeige im Auftrag der „Jüdischen Stimme“ in der israelischen Zeitung HaAretz erscheinen: Wir sind alle „Neues Profile“ - Am Sonntag wurde eine polizieliche Vernehmung gegen die Aktivisten von "Neuen Profil" eröffnet mit dem Verdacht, dass sie für Armeedienstverweigerung (bzw. Nichtdienen) hetzen. Es geht um eine legale Organisation, die das Ziel hat, die Stimmen gegen die Militarisierung der israelischen Gesellschaft zu verstärken. >>>

Jewish Voice for Peace - Please sign and send the protest letter online to Israeli General Attorney - Support Israeli activists Today - On April 26, 2009, a number of Israeli peace activists had their computers confiscated, were called for interrogations, and were only released upon signing agreements not to contact their political friends for 30 days. We are asking you to contact the Israeli Attorney General to demand an immediate stop to this harassment. (We are very gratified to have received reponses to this alert from all over the world. If you are from outside the U.S. and Canada, please select "Other" which is found at the very bottom of the drop-down list of States and Provinces. This will allow you to submit your email. Thank you.) >>>

 
 

Fadel, der Kameramann - erinnern Sie sich? - André Marty berichtet - Wie doch die Zeit vergeht – tödlich schnell. Erinnern Sie sich? Vor einem Jahr ist er gestorben. Fadel Shana, der 23jährige palästinensische Reuters – Kameramann in Gaza. Fadel hat seinen eigenen Tod gefilmt. Auf einer Anhöhe stehend drehte er einen israelischen Panzer – bis das Bild schwarz wurde und Fadels Körper leblos am Boden lag. Zerrissen von israelischen sogenannten Flechette Shells, das heisst, dutzende 4 – 6 Zentimeter lange Nägel werden flächendeckend verschossen. Eine völkerrechtlich geächtete Waffe, eingesetzt von der israelischen Armee. Kein Problem für die israelische Armee: In einer internen Untersuchung kam das Militär zum Schluss, dass Fadel aus Sicht der Panzerbesatzung dabei war, einen Terrorakt vorzubereiten. Damit hätten die Soldaten also keine Schuld am Tod des Kamermanns. – Niemand ist verantwortlich für Fadels Tod. Selber schuld, Fadel der Kameramann. Reuters stellte der Armee elf Fragen zur militär – internen Untersuchung. Die Fragen wurden nie beantwortet >>>

 
 
 

Mordechai Vanunu, dem wohl prominentesten Häftling Israels, ist es seit wenigen Tagen wieder erlaubt, das Land zu verlassen und Kontakte mit Ausländern zu haben - Wolfgang Kötter - Der 54-jährige Mordechai Vanunu saß 18 Jahre wegen Landesverrats und Spionage im Gefängnis von Aschkelon, nachdem er von einer Agentin des israelischen Geheimdienstes Mossad in eine Falle nach Rom gelockt, unter Drogen gesetzt und mit einem Schiff nach Israel entführt worden war. Zuvor hatte Vanunu am 5. Oktober 1986 in London der britischen Zeitung Sunday Times ein Interview über seine Tätigkeit als Techniker im Nuclear Research Center bei Dimona gegeben. Darin enthüllte er mit Fotos und ausführlichen Informationen das israelische Atomprogramm. Aus Sympathie mit den Palästinensern glaubte sich der Sohn jüdisch-marokkanischer Einwanderer verpflichtet, Israels Kernwaffenprogramm vor der Welt aufzudecken. >>>

 
 

Offener Brief: „Iran könnte Zwei-Staaten-Lösung akzeptieren“ - Andreas Friedrich - Das ist löblich, wird aber kaum noch etwas nutzen. Eine "Zwei-Staaten-Lösung" bedeutet, das es zwei Staaten gibt und das diese beiden Staaten - in diesem Falle Israel und Palästina - (über)lebensfähig sind. Was jedoch einen Staat Palästina angeht, ist das reine Utopie. Weshalb? >>>

 
 

Schweinegrippe - Israel benennt Krankheit um - In Israel heißt die auf dem amerikanischen Kontinent grassierende Krankheit nicht länger Schweinegrippe. Der Gesundheitsminister ordnete an, dass in Zukunft nur über die „Mexikanische Grippe“ berichtet wird. >>>>

 
 

Change meets challenge - Ghassan Khatib  - At a time when neither Palestinian nor Israeli domestic political conditions are conducive to progress on peacemaking, the region is looking to the new US administration as the only source of hope. It is evident that the strategies and approaches of the previous American administration contributed, at least in part, to an unprecedented deterioration in the region, including for the Palestinian-Israeli conflict. >>>

 
 

 
 

The ball is in Obama`s court - Yossi Beilin - Bitterlemons - Obama believes and speaks like members of the peace camp in the US and the Middle East: the only question is, how determined is he to realize this vision. (...) The coming weeks will be critical. >>>

 

 

Who is next? - Ad in Ha`aretz - On Sunday this week police investigation was started against activists of "New Profile". This severe violation of the Freedom of Speech and the Freedom of Association threatens all of us. Today New Profile is the target - tomorrow, all who dare to think independently, express themselves freely, and promote justice and equality.

 

 

Free Gaza: “Disabled Europeans join Hope convoy heading to Gaza” - Saed Bannoura - IMEMC - Convoy spokesman Ramy Abdu said that the convoy will also be bringing a number of “micro-electrical vehicles for disabled Gazans”, in addition to hearing and medical kits, and medical equipment.

 


28
.4.2009
 

 

PALÄSTINA TAGE MÜNCHEN 2009
Willst Du Frieden, dann schaffe Gerechtigkeit!
 Eine Veranstaltungsreihe
vom 04.05. bis 11.06.2009
 
Palästinakomitee München, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München, Salam Shalom, Arbeitskreis Palästina/Israel

Wieder einmal führte der israelische Staat Krieg. Jeder Krieg, den Israel führte, wurde damit begründet, dass der jüdische Staat um sein Überleben kämpft. Seit 60 Jahren geht es so, und es sieht danach aus, dass die nächsten 60 Jahre genau so weiter gehen werden. Die letzten Kriegsverbrechen in Gaza sind dafür ebenso bezeichnend.´>>>

Programm (pdf) >>>

 
 

Dies sind die Freunde und Verbündeten der USA!

Kronprinz foltert Mann halbtot - Die Vereinigten Arabischen Emirate zeichnen gerne ein modernes Bild von sich. Die Wahrheit ist erschreckend anders: Ein aus dem Land geschmuggeltes Video zeigt grausamste Folter an einem Getreidehändler. Die Täter: Ein Kronprinz und Polizisten >>>

Prinz von Abu Dhabi lässt sich beim Foltern filmen >>>

 
 

1.200 Hektar okkupiert: Israel erweitert die größte Kolonie in der West Bank – Dr. Viktoria Waltz - Ein Sonderkommittee des Israelischen Wohnungsministeriums hat am letzten Sonntag den Beschluss gefasst, die illegale Großkolonie Ma’ale Adumim im Osten von Jerusalem um 12.000 dunum, etwa 1 200 ha zu erweitern – dies gegen den Einspruch der USA. Der Israelische Armeesender berichtete, dass es nur noch des ‚OK‘ des Wohnungsministers Eli Yishai bedürfe. Nach diesem Plan würde Ma’ale Adumim, die größte Kolonie in der West Bank, direkt an die Kolonie Qedar angrenzen und das Land dazwischen okkupieren. >>>

 
 

»Ich will verändern« - Über die Möglichkeiten der Kunst, Rassismus in Israel und die Gefahr, wegen einer Protestaktion zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt zu werden. - Ein Gespräch mit Samieh Jabbarin - Interview: Karin Leukefeld - Der palästinensische Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin (41) stammt aus Um Al-Fahm in den 1948 von Israel eroberten und annektierten Gebieten. (…) Am 10. Februar 2009 wurde Samieh Jabbarin bei einer Demonstration in Um Al-Fahm festgenommen. Im Schnellverfahren wurde ihm die Anklage präsentiert. Nach drei Wochen Gefängnis wurde er in den Hausarrest im Haus seiner Eltern überstellt, überwacht durch eine elektronische Fußfessel. Am heutigen Montag wird gegen ihn verhandelt >>>

 

 

An Gaza denken? -  Gideon Levy, Haaretz - Alyan Abu-Aun liegt  in seinem Zelt, die Krücken liegen neben ihm. Er raucht Zigaretten und starrt im winzigen Zelt ins Leere. Sein kleiner Sohn sitzt auf ihm. Zehn Leute drängen sich im Zelt zusammen, das die Größe eines kleinen Zimmers hat. Seit drei Monaten ist dies ihr Zuhause. Nichts blieb von ihrem früheren Heim, das die IDF während der Operation „Cast Lead“ bombardierten. Sie sind nun zum zweiten Mal Flüchtlinge: Abu-Auns Mutter erinnert sich noch an ihr Zuhause in Simsim, einem Ort in der Nähe von Ashkalon. >>>

 

 

"Ein umfassendes Dokument der Klarstellung" - Institut für Menschenrechte lobt Abschlussdokument der Anti-Rassismus-Konferenz - Heiner Bielefeldt im Gespräch mit Birgit Kolkmann - Das Institut für Menschenrechte hat auf die Bedeutung des Abschlussdokuments der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf hingewiesen. Künftig könnten sich alle Organisationen auf den erzielten Konsens beziehen, sagte Institutsdirektor Heiner Bielefeld. Zugleich kritisierte er den Boykott der Konferenz durch die Bundesregierung. Dieser treffe nicht Leute wie Ahmadinedschad, sondern die UNO-Menschenrechtspolitik insgesamt. >>>

Interview Heiner Bielefeld zum Ende der Antirassismuskonferenz
 

 

Es war schön: Du konntest einfach Leute erschießen. - Zu einem Pamphlet von Klaus Bittermann - Die Menschheit will immer vorwärts schreiten, manche aber rennen mit sieben Meilen Stiefeln zurück in die dunkle Vergangenheit, als Gewalt noch alles entschied. Wir haben die Aufklärung hinter uns, das unsägliche 19. Jahrhundert, das Jahrhundert der nationalen Erhebungen und das 20. Jahrhundert mit dem Höhepunkt durch den nationalsozialistischen Spuk, der 12 Jahre Europa in vollkommener Dunkelheit umhüllte und alle Errungenschaften voriger Jahrhunderte auf den Gebieten der Humanität, Toleranz und Völkerverständigung ad absurdum führte und mit seinen Stiefeln in den Boden stampfte. Nach dem Krieg hoffte die Menschheit auf ein neues Zeitalter und wurde prompt enttäuscht und gegen Ende des Jahrhunderts der Massaker und Massen-Vernichtungen, gab es wieder einen Ausbruch an Hass, Gewalt und ethnischen Säuberungen auf dem Balkan, das die Welt wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen hatte. Dennoch bleibt die Hoffnung und dieses Prinzip erhält uns und unsere Zivilisation am Leben. >>>

Die Achse des Guten: Klaus Bittermann: Zwischen gleichen Rechten entscheidet die Gewalt >>>

Reaktion auf Klaus Bittermann von Ruth Asfour - Ach gut Herr Bittermann! >>>

Melzer + Schenk - 30. Januar 2006 - Brief an die Junge Welt zu  Klaus Bittermann >>>

Hoffmann Arne - zu Bittermann "Tanz den Hitler" >>>

Claudia Karas >>> Jungen Welt - Bittermann >>>

Das Who`s Who peinlicher Personen -  Broder, Henryk M. - Von Klaus Bittermann >>>

 

 

Das Leiden der Mizrahim in Israel - Rachel Shabi - Eines der verblüffendsten Gefühle, das von Mizrahim in Israel ausgedrückt wird, ist ein Gefühl der Ungläubigkeit. Einige der jüdischen Einwanderer aus arabischen Ländern sind noch immer fassungslos über die Ignoranz und die Vorurteile, mit denen sie im neuen Israel begrüßt wurden >>>

 

 

 

New Profile under investigation - Over this past year I have circulated emails concerning the campaign against New Profile and our activities. The campaign, initiated in 2007 by several governmental and non-governmental bodies focuses New Profile as a legitimate movement and our work with people considering refusing conscription.

Today, as part of the ongoing attempts to disband New Profile and discredit our work, five members of our members, and another member of a different organization, were questioned regarding possible illegal activities by the Israeli Police. Their computers, and the computers belonging to other members of their families, were confiscated. Everyone was released by the end of the day and the computers that did not belong to our members were returned to their respective owners. We already know that other members of New Profile have been ordered to appear before the police for additional questioning tomorrow.

While we support those who make a conscience decision not to conscript into the military, and provide information to those who approach us with questions related to the matter, we maintain that we are not breaking the law. We feel that New Profile is being targeted because of real changes taking place in Israeli society. We encourage the many Israelis who think before enlisting and who also question the conventional wisdom that “we have no other choice” but war. The growing numbers of Israelis that refuse to perform full military service are testimony to an unprecedented change in Israel.

This investigation into New Profile’s practices is a further attempt to silence us and proves that the in a militarized society such as Israel’s there isn’t tolerance for difference of opinion or freedom of democratic processes.

I have attached a press announcement that was circulated today and ask that you circulate it to your wider circles.

I will gladly answer your questions and forward your responses. Ruth Hiller


Statement from New Profile >>>

Is the Police State here already? - Part one. - Eldad Kisch >>>


Eine Unterschriftenliste gegen solche undemokratischen Aktivitäten  ist  mit der Adresse
http://salsa.democracyinaction.org/o/301/campaign.jsp?campaign_KEY=27127
(-bei Ländern einfach"other  ankreuzen-)  erreichbar
.

 

 

Was the Gaza school bombed by the Israeli Air Force a 'legitimate target'? - Amira Hass >>>

 

 

John F. Mahoney: Die Gerechten (Teil 1)  - Gerald Kaufman: Gerald Kaufman wurde 1970 ins Unterhaus gewählt. Von 1987 - 1992 arbeitete er als Schattenaußenminister unter Nei >>>

Righteous - : John F. Mahoney - Gerald Kaufman was elected to the House of Commons in 1970. From 1987-1992 he served as Shadow Foreign Secretary under Neil McKinock. In 2002 he made a TV documentary “The End of the Affair” in which he recounted his early support and later disillusionment with Israel. >>>

 


26
.4.2009
 

 

 

 

Nothing will stunt Palestinian rebirth - Rami G. Khouri - How quickly and easily the Middle East and the world seem to accept mass brutalization of Palestinians as a normal state of affairs. Yet an important lesson of our age is that the Palestinians themselves will not passively acquiesce in this fate forever. The third generation of Palestinians since the nakba - the shattering and exile of the Palestinians that was part of the birth of the Jewish Israeli state in 1947-1948 - has indicated through two intifadas and the current Hamas-led resistance that it will fight back and force a reshuffling of the political and diplomatic cards when the status quo becomes unbearable >>>

 

 

 

Ost-Jerusalem - Scheikh Jarrah schließt sich gegen Massenvertreibung zusammen (EI) - Einwohner von Scheikh Jarrah schließen sich gegen die Massenvertreibungen aus ihren Häusern zusammen Jeff Pickert schreibt aus dem besetzten Ost-Jerusalem - Live aus Palästina, 7. April 2009 - Ein Mitglied der Familie al-Ghawe steht neben einem Poster in seinem bedrohten Haus im Viertel Scheikh Jarrah. "Wir sind wie die Wurzeln eines Baumes. Die Israelis können Kerben in uns schlagen, aber wir werden niemals sterben. Wir werden nicht aus Jerusalem verpflanzt. Ich werde dieses Haus nicht verlassen", erklärt Maher Hanun vor den versammelten Mitgliedern der palästinensischen Gemeinde, die mit ihren israelischen und internationalen Unterstützern den Raum füllen. Hanun ist einer von 51 Bewohnern des Viertels Scheikh Jarrah im besetzten Ost-Jerusalem, die in zwei von akuter Räumung durch die israelischen Behörden bedrohten Wohngebäuden leben. Die Stimmung ist angespannt, denn über 25 Menschen drängen sich in dem kleinen Raum in Hanuns Haus, um den Widerstand gegen die Vertreibung aus ihrem Domizil zu planen. Palästinensische Ortsansässige, im Komitee Scheikh Jarrah zusammengeschlossen, haben Aktivisten der internationalen Solidarität eingeladen, zu kommen und ihren Kampf zu unterstützen. Israelis und Internationale aus über zehn Ländern sitzen auf Stühlen und auf dem Fußboden, während Hanun ihnen die Geschichte erzählt. >>>

 
 

Was in Jerusalem passiert, ist eine Herausforderung an das Gewissen - der Welt und eine Prüfung der internationalen Gerechtigkeit - (pdf) Verbände und Vereine der arabischen Gemeinden in Berlin - Seit der Besetzung von Jerusalem nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 plant und praktiziert Israel, die heilige arabische Stadt umzustrukturieren. Damit handelt Israel gegen die Normen und internationalen Abkommen, die von der UNO und dem Weltsicherheitsrat verabschiedet worden sind, um die Verbrechen des illegalen Siedlungsbaus und die Vertreibung der arabischen Bewohner zu verhindern >>>

B'Tselem - Land Expropriation and Settlements - Statistics - At the end of 2008, the West Bank (not including East Jerusalem) contained 121 settlements that the Interior Ministry recognized as “communities,” even though some of them contain stretches of land on which the built-up area is not contiguous >>>

 
 

Interview: Khalid Amayreh über die Hamas - fabik - (Seite 20-22 pdf) - In unserer Nahostserie wollen wir unbefangen Opfer und Täter des Konflikts zu Wort kommen lassen; Menschen, die vom Konflikt beeinflusst und jene, die ihn beeinflusst haben; und Menschen, die jegliche Hoffnung längst verloren haben. Für diese Ausgabe sprachen wir mit dem palästinensischen Journalisten Khalid Amayreh über die Hamas und seine persönliche Sicht auf den Nahostkonflikt. >>>

 

 

 

Lieberman rules out Golan withdrawal - Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman rejects the concept of "land for peace" while accusing Syria of supporting regional "terror" groups. In an interview with the German daily Berliner Zeitung, Lieberman accused Syria of housing the headquarters of various "terror organizations." >>>

 
 

Die sanfte Schweizer Gegenoffensive - André Marty berichtet - Sie hat sich nicht geziert, im Gegenteil. Die Kollegen vom israelischen Channel 2 durften sogar in die gute Stube zu Bern, sprich ins Büro fürs Interview. Eine Woche danach, versucht die Schweizer Aussenministerin am Samstag abend in der Höhle des Löwen zu erklären, was hierzulande unerklärbar scheint. Micheline Calmy-Rey – zu Bundesbern kurz MCR genannt – zeigt sich zufrieden mit den Resultaten der Durban II – Konferenz in Genf. Man müsse über den Holocaust reden, über Rassismus. Dazu habe die Schweiz als Gastgeberland der UN-Konferenz einen Beitrag geleistet. Channel-2-Kollegin Dana Weiss hakt nach, will wissen, weshalb die Schweiz denn dem notorischen Holocaust-Leugner Ahmadinejad eine Tribüne geboten habe – MCR fährt der Journalistin lächelnd ins Wort: Nein, nicht die Schweiz habe den iranischen Staatspräsidenten eingeladen. Vielmehr habe es sich um eine UN-Konferenz in Genf gehandelt, dem UN-Sitz in Europa. Die Schweiz vertrete die Interessen der USA im Iran, und das bedeute regelmässige Kontakte. >>>

 
 

Gewehre lügen nicht - Lea Fleischmann, wie haste dir verändert: Eine ehemalige Linke auf Lesetour - Anja Röhl - »Kommst du heute abend auch?«, fragt eine Bekannte. »Da liest Lea Fleischmann aus ihrem Buch ›Meine Sprache wohnt woanders‹. Sie ist vor 30 Jahren nach Israel ausgewandert.« Stimmt. Ich schaue das Plakat an und sehe eine freundliche, mir irgendwie bekannt vorkommende Frau. >>>

 
 

 

 

 

Iyad Bornat - For Freedom and Justice (and Bassem) "History will not forgive those who are partners in crime" - Introduction and translation of the speech by Mazin Qumsiyeh - In this videotape, Bassem Aburahma (nick named ElFeel, the elephant, for he was always thought of as a giant among his peers) is seen pleading with Israeli soldiers to wait (saying Raiga in Hebrew) as Palestinians, Israelis and Internationals protested the land confiscation and building of the apartheid fence on village land. The soldiers then shoot Bassem point blank with a high velocity gas grenade which kills him within five minutes >>>

Low on the scale of humanity - Benny Ziffer - "On Friday evening the phone rang. It was my daughter. She wanted to tell me that she had just heard that Bassem had died. That a gas canister was shot at his chest at short range during the demonstration at Bil`in and he collapsed on the spot. " >>>

 
 

Articles and video clips on home demolitions and housing discrimination in Jerusalem - Ben Lynfield  -  Brushing aside international criticism, Israel demolished a Palestinian house in East Jerusalem in the latest in a series of actions that critics say is racheting up tensions in the city, harming chances for a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict. Ammar Hudidon, a resident of the Jebel Mukaber neighbourhood and a father of seven children, said a bulldozer flattened his home yesterday after the Jerusalem municipality said he lacked building permits. Palestinians complain that the permits are virtually impossible to obtain. A municipality spokesman stressed that the demolition was `conducted completely under the auspices of the Interior Ministry and the government of Israel` and was not ordered by the Mayor, Nir Barkat >>>

 

 

 

Gush-Shalom [Peace Block] on Ahmadinejad >>>

 
 

As victims, we`re allowed - Ariana Melamed - Ynet / Middle East News Service - translated from Hebrew by Keren Rubinstein - "For too many years now we`ve been living within a false ethos of victimhood. In the name of those victims - those whose opinions were never sought - youths enshroud themselves in blue and white flags in Auschwitz and most of them immediately understand that a strong military is the key to our continued existence, but too few understand or question the benefit of such an army when our conscience is faltering." >>>

 
 

Israeli FM: US Will Accept Any Israeli Decision - Russian-born Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman gave his first major interview since taking office to Russia’s Moskovskiy Komosolets, and spelled out his rather unique foreign policy position, in addition to making some rather bold assertions. In particular, Lieberman insisted that despite America’s support for the “two-state solution” which the Israeli administration has rejected, President Obama will not put forth any new peace initiatives unless Israel wants them to. “Believe me,” Lieberman declared, “American accepts all our decisions.”

 

 


25
.4.2009
 

 

Dem Rassismus die Stirn bieten - by Juliette De Rivero, Advocacy-Direktorin bei Human Rights Watch in Genf - Der Rassismus überschattet die Epochen der Menschheitsgeschichte, vom Sklavenhandel über den Holocaust bis hin zum Völkermord in Ruanda. Doch er existiert auch heute noch überall in der Welt, von der Unterdrückung religiöser Minderheiten und indigener Gruppen über ethnisch motivierte Kriege bis hin zu Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Rassismus beschmutzt alles und schadet allen.  >>>

Der Schwarze Kanal: Weißer Mob -  Werner Pirker - Die westliche Gemeinschaft war sich nicht einig, wie ihre Werte, zu denen sie auch den Antirassismus zählt, am besten zu verteidigen gewesen wären. Durch eine Teilnahme an der Antirassismuskonferenz in Genf oder durch deren Boykott. Israel, die USA, Kanada, die Niederlande, Italien, Polen und schließlich auch Deutschland entschieden sich für die Nichtteilnahme, der Rest der Europäischen Union wollte den Antirassismus nicht den Teilnehmern aus zurückgebliebenen Kulturkreisen überlassen. Die Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmedinadschad –noch bevor sie gehalten schon als »Haßpredigt« verurteilt  >>>

Unbequeme Solidarität - Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt -  Wolfgang Gehrcke, Jutta von Freyberg, Harri Grünberg - Die Diskussionen über die israelische Politik und ihre Charakterisierung als zionistisch, kolonialistisch oder gar imperialistisch sowie über den palästinensischen Widerstand machen sich oft am Streit oder an Polemiken um Begriffe fest wie Kolonialismus, Imperialismus, antiimperialistischer Kampf, Befreiungsbewegung >>>     

 
 

Lieberman im Interview - "Wir haben viele Ideen" - Israels Außenminister Avigdor Lieberman spricht im Interview mit der FR über den Friedensprozess, den Iran und eine mögliche EU-Mitgliedschaft Israels >>>

Netanyahu: We will not freeze settlement construction - Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, stated on Thursday that Israel does not intend to freeze the expansion and construction of Israeli settlements in the occupied West Bank. >>>

 
 

Newsletter 1/09 der Pax Christi - Friedensbewegung - AG Israel/Palästina.
Inhalt:
1) Weltwoche 2009 für Frieden in Palästina und Israel >>>

2) Das ökumenische Friedensbegleitprogramm (EAPPI) >>>
3) „Gaza. Land ohne Hoffnung.“ Das neue Buch von Bettina Marx >>>
  
Sensibel und furchterregend zum Zerbersten – Buchbeschreibung (Rupert Neudeck) >>>

4) Warum der Waffenstillstand scheitern musste (Clemens Ronnefeld) >>>
5) Religiöse Gruppen vereinnahmen die israelische Armee (Jonathan Cook) >>>
6) Ein kleines rotes Licht (Uri Avnery) >>>
7) Sprechende Hände  (Lydia Aysenberg) >>>

 
 

Sprechende Hände -  (Lydia Aysenberg) - Im  vorwiegend muslimisch arabischen Gebiet von Wadi Ara (auf arabisch) - Nachal Irron (auf hebräisch), auch das „Kleine Dreieck“ genannt – hat eine Anzahl von Friedensaktivisten, Mitglieder von sowohl palästinensischen wie auch jüdischen Nichtregierungsorganisationen zur Verbesserung nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen den lokalen Gemeinden mit Erfolg hunderte Israelis dazu gebracht, gemeinsam an drei Wochenenden hinter einander an der Kurve der Route 65 Spalier zu stehen. Die einzige Spruchtafel, die sie hochhalten, sagt alles: VERBUNDEN IN SCHMERZ UND HOFFNUNG, in hebräischer und in arabischer Sprache.  Vorüber fahrende Kraftfahrer zeigen ihre Anteilnahme durch lautes Hupen oder durch Lichtsignale.

 
 

S E M I T - Unabhängige jüdische Zeitschrift - Abraham Melzer - Brief an Angela Merkel - Verehrte Frau Bundeskanzlerin, ich schreibe Ihnen als jüdischer  deutscher Staatsbürger und als ehemaliger Israeli, der in Israel aufgewachsen ist und dort Armeedienst geleistet hatte. Ich betone das, damit Sie meinen Brief nicht gleich in die Schublade „Antisemitismus“ legen. Auch mit jüdischem Selbsthass, ein in den letzten Jahren dank gewisser zionistischer Agitatoren sehr populär gewordenes Schlagwort, habe ich nichts zu tun. Ich bin nur ein Bürger, der sich Sorgen macht, Sorgen um Palästina und Israel und Sorgen um meine Regierung in Berlin, die selbstherrlich und unverantwortlich die Teilnahme Deutschlands an der Rassismuskonferenz in Durban abgesagt hat mit der Begründung, es drohe eine Verurteilung Israels als rassistischer Staat. Wäre denn eine solche Verurteilung tatsächlich ein Unrecht? >>>

 
 

Gaza-Bericht von Human Rights Watch - Silke Mertins - Hamas hat 32 Palästinenser exekutiert - Human Rights Watch wirft der Hamas schwere Verbrechen vor. Politische Gegner werden brutal ermordet; missliebige Personen mit Knieschüssen malträtiert. >>>

 
 

Was genau sagte Ahmadinedschad in Genf ? - Die mediale Erregung nach dem Auftritt des iranischen Präsidenten in Genf war groß. Doch offenkundig hat Ahmadinedschad gar nicht gesagt, was ihm vorgeworfen wird >>>

 

 
 

„Hier gibt es nichts“ - Die Stadt Jenin in der Westbank gilt als "Hochburg des Terrorismus". 2008 haben sich zwei Palästinenser und ein Deutscher zusammengetan, um dieses Image Lügen zu strafen und in Jenin ein Zeichen des Friedens zu setzen: Sie wollen ein altes Kino wieder aufbauen. Im Berliner Radialsystem wurde das Projekt vorgestellt, ein Bericht von Sophie Diesselhorst.

 
 

"Two State Solution" Equals Racism: Palestinians and Jews CAN Live Peacefully as Equals in One Democratic State - John Spritzler - In light of Stephen Walt's recent article, "Is Obama turning up the pressure on Israel?" (i.e. pressure for a "two state solution"), it may be good to read (or re-read) this earlier one by yours truly: A New Path For Israel? The "two state solution" means, in reality, a "Bantustan solution" in which the "Palestinian state" would be no more "independent" of Israel than Gaza today is "unoccupied" by Israel. Palestinians would continue to suffer from being the victims of ethnic cleansing. They would continue to be denied their right to return to the land where they were born, and to be compensated fully for the property that Zionists stole from them. Israel would still insist that is is anti-Semitic to oppose the ethnic cleansing of Palestinians from the part of Palestine now called Israel. Israel would very likely use "making the Jewish state secure against violent anti-Semites" as a pretext to invade the "Palestinian state" and slaughter its people, just as it invaded Gaza after "withdrawing" from it >>>

 
 

How much Israeli arrogance will the US take? - Unlike his predecessor, President Obama seems to be trying. Perhaps he will be the first US president to cut the umbilical cord with Israel. Let's hope for all our sakes that the US will finally say, "Enough is enough." >>>

 
 
 
 

Killing and cruelty, but no genocide - Gideon Levy - Haaretz - The targeted assassinations, the separation fence, the mass detentions (some without trial), the blatant and systematic discrimination in employment and in the legal system, the ubiquitous racism - all need to be heeded as early warnings. In Germany, the society sunk into a moral coma, too. The alarm must be raised against this, as much as possible. But a Holocaust it is not. Even Cambodia, Rwanda and the Congo were not Germany and Poland. It`s almost embarrassing that one has to remind people that there is no policy of genocide and no Final Solution. There was ethnic cleansing, there is mass killing and systematic theft, but a Holocaust it is not >>>.

 


24
.4.2009
 

 

Die Schweiz und das Hakenkreuz - André Marty berichtet - Beklemmendes ereignete sich vor der Schweizer Botschaft in Tel Aviv: Die Autos von Schweizer Diplomaten werden mit Hakenkreuz-Stickern verunziert. Eine Gruppe von Demonstranten demonstriert auf diese Weise gegen das Treffen des Schweizer Bundespräsidenten Merz mit dem iranischen Staatspräsidenten Ahmadinejad. Uebergewichten? Nein. Denn so extrem denkt mit Sicherheit bloss eine verschwindend kleine Minderheit in Israel. Unterschätzen? Nein. Denn wer mit dem Hakenkreuz fuchtelt, kann sich nicht als unbedarfter Provokateur entschuldigen. Wer dieses Symbol, noch dazu in Israel, einsetzt, bewegt sich gefährlich nahe am politischen Brandstiftertum >>>
 

Deutschland und das Hakenkreuz - siehe das Bild rechts oben - Heute veröffentlicht in der Mailingliste Honestly Concerned von Sacha Stawski. Quelle Bernd Dahlberg >>>
 
Ähnliches und mehr findet man bei Honestly Concerned (Bild links) >>>
 
"Profesionell" organisiert man diese Kampagne hier, natürlich mit Henryk M. Broder zusammen >>>      und hier >>>

Wie war das doch: "3-D"-Kriterien -  Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen.

 
 

Olmert verhaften - Norwegische Anwälte reichen Klage gegen »Israels Kriegskabinett« ein - Jürgen Cain Külbel - Am Mittwoch, drei Monate nach Ende der israelischen Terroroffensive »Gegossenes Blei«, reichten die norwegischen Anwälte Loai Deeb, Pål Hadler, Bent Endresen, Geir Høin, Harald Stabell und Kjell M. Brygfjeld in Oslo Klage gegen Israel ein wegen »Verübung von Kriegsverbrechen und schweren Menschenrechtsverletzungen in Gaza«. »Wir erhielten die Klage heute«, bestätigte Siri Frigaard, Chefanklägerin bei der Nationalen Staatsanwaltschaft für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und anderer schwerer Straftaten >>>

 
 

Wasserraub - Eine andere Form der Zerstörung der palästinensischen Lebensgrundlagen durch Israel (ein Interview) -  The World Today - Wednesday, 22 April , 2009 12:34:00 - ANNE BARKER: For many homes in the West Bank and Gaza, the sound of a freely running tap is a rare luxury. Muhammed Sharia lives with his family and two brothers in Bethlehem. If he's lucky the local water supply comes on once a month. And when it does the family races to fill an underground cistern and storage tanks to keep them going. MUHAMMED SHARIA: For completely 12 months - a full year - we didn't get even any drop of water from the tap. So we rely totally on buying water from, by tanks >>>

World Bank: Israelis nutzen viermal so viel Wasser wie die Palästinenser - Von Avi Issacharoff >>>

 
 

Robert Misik: Kritik im Geist der Aufklärung - Gott schütze uns vor der Rückkehr der Religionen! - Robert Misik betreibt klassische Religionskritik. Zugleich ist er einer der engagiertesten Gegner islamophobischer Verunglimpfungen. Lewis Gropp hat den Wiener Autor und Publizisten getroffen >>>

 
 

Siedler - Lektüre zum Weltbuch - Tag - André Marty berichtet - Israels Siedlungen im besetzten Westjordanland sind das wohl grösste real existierende Hinderniss für eine Annäherung zwischen den Konflikt-Parteien im israelisch - palästinensischen Konflikt. Wie kam es zu dieser teilweise nicht mehr umkehrbaren Tatsache, weshalb verfolgt der Staat Israel den Siedlungsausbau dermassen konsequent, während die palästinensische Seite dem systematischen Landklau weitgehend hilflos zusieht. Das zeigen diese vier Bücher, jedes auf seine Art und Weise. Keine Ideologie, sondern professionell-argumentierende Sichtweisen >>>

 
 

WORLDWIDE AUTHENTIC JEWRY APPALLED BY ZIONIST 'RABBIS' STATEMENTS LEGITIMISIZING ZIONIST MASSACRES - In the past week the late so-called Chief "Rabbi" of the so-called State of "Israel", Mordechai Eliyahu, and other irresponsible "Rabbis" employed by the Zionist State have made vicious and provocative statements asserting that Authentic Jewish Edict allows or permits harming or injuring Palestinian individuals in the Gaza Strip, thereby falsely legitimatizing the Zionist massacres in that area >>>

 
 

Prof. Suleiman against Mossad t-shirt - Shraga Elam - Below is a description by my friend Prof. Ramzi Suleiman, former head of the Psychology Department at the University of Haifa, of an incredible incident that occurred at the beginning of April and which reflects in various ways the pathological situation in Israel. Ramzi, like many others who fear the completion of the ethnic cleansing in Palestine, was not at all amused by an expression of Israeli "humour" that really kills. In a restaurant in Haifa owned by a Palestinian, this international expert on game theory encountered a barman wearing a "funny" t-shirt on which was written "Institute [Mossad] for Special Children" produced by a company that goes by the name of "Naughty" >>>

 
 

Yad Vashem fires employee who compared Holocaust to Nakba - Yad Vashem has fired an instructor who compared the trauma of Jewish Holocaust survivors with the trauma experienced by the Palestinian people in Israel’s War of Independence. Yad Vashem has fired an instructor who compared the trauma of Jewish Holocaust survivors with the trauma experienced by the Palestinian people in Israel’s War of Independence. Itamar Shapira, 29, of Jerusalem, was fired before Passover from his job as a docent at the Holocaust Martyrs’ and Heroes’ Remembrance Authority, after a teacher with a group of yeshiva students from Efrat made a complaint. Shapira had worked at Yad Vashem for three and a half years >>>

 
 

Jewish worshipers and Israeli army overtake the village of Kifl Haris for an annual pilgrimage event - IWPS - House Report No. 135 - On Monday the19th of April, between 6 o`clock in the evening and 6 o`clock the following morning, the West Bank village of Kifl Haris was overtaken by the Israeli army and the Jewish worshipers paying a visit to the biblical tombs of Joshua, Caleb and Nun, which are based in separate locations in the village.

 
 

Lieberman's illusory view - By Haaretz Editorial - The appointment of Avigdor Lieberman as foreign minister has not led him to moderate his diplomatic positions or to soften his belligerent approach to solving the country's problems. The political doctrine outlined by Lieberman in an interview with the Russian newspaper Moskovskiy Komsomolets is evidence that the foreign minister has erroneous notions about Israel's diplomatic status and that he is still clinging to his opposition to a compromise with the Palestinians, which places him at the extreme end of Benjamin Netanyahu's government.

 

 


23
.4.2009
 

 

Ein klares »Nein« - Israels Politik – von Rolf Verleger kritisiert - Birgit Gärtner - Im Judentum sei Religion durch Nationalismus ersetzt worden, so die These des Lübecker Psychologen Rolf Verleger. Kritik an Israel werde Jüdinnen und Juden pauschal als Nestbeschmutzung ausgelegt oder als Antisemitismus bei nicht-jüdischen Menschen. Eine Entwicklung, die dem Mitglied des Direktoriums beim Zentralrat der Juden in Deutschland angesichts der aktuellen Entwicklung große Sorge bereitet. Sein Buch »Israels Irrweg« ist ein klares »Nein!« zur Kriegspolitik von Tel Aviv, und ein deutlicher Appell, dieses »Nein!« öffentlich zu unterstützen – eine Aufforderung an jüdische und nicht-jüdische Leser. (…) Nach Ansicht des Autors ist der Staat Israel ein »zentrales politisches Projekt« des Judentums, weshalb Jüdinnen und Juden gehalten sind, sich dazu zu äußern. Die bedingungslose Unterstützung der Politik Israels lehnt er indes ab. Zu Israel zu stehen bedeutet für ihn, die Besatzungs- und Kriegspolitik laut und deutlich zu verurteilen. Eine Haltung, die ihm in jüdischen Kreisen wenig Freunde macht >>>
ISRAELS IRRWEG  - Eine jüdische Sicht >>>

 
 

Israels Armee sieht keine Rechtsverstöße im Gaza-Krieg - Dokument spricht von "kleiner Zahl von geheimdienstlichen oder operationellen Fehlern"

Israel verhöhnt Opfer des Gazakrieges >>>

Barak: Gaza probe shows IDF among world's most moral armies  - Anshel Pfeffer - The Israel Defense Forces announced on Wednesday that an internal investigation has determined that no civilians were purposefully harmed by IDF troops during Operation Cast Lead in the Gaza Strip.

 
 
 
 

Kriegsverbrechen in Gaza verfolgen - Islamische Juristen klagen Israel an. Forderung nach Verfahren vor Strafgerichtshof in Den Haag - Jürgen Cain Külbel - Irans Generalstaatsanwalt Qorban-Ali Dorri-Najafabadi hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag mit einer Untersuchung der israelischen Verbrechen in Gaza zu beauftragen: »Die Untätigkeit der internationalen Organisationen, einschließlich der Vereinten Nationen nach den Massakern an den wehrlosen Palästinensern« sei nicht hinnehmbar >>>

 

 

Wollte Israel eine Abgeordnete einschleusen? - Martin Kilian - Laut Medienberichten versuchte Israel 2005, die ihm nahestehende demokratische Abgeordnete Jane Harman in den Vorsitz des nachrichtendienstlichen Ausschusses im Washingtoner Repräsentantenhaus zu hieven. >>>

Peinliche Panne für Israel-Lobby - Einflußreiche US-Kongreßabgeordnete in Geheimdienstdeals verstrickt - Rainer Rupp - Im Zusammenhang mit einer Untersuchung israelischer Spionageaktivitäten in den USA ist die langjährige und einflußreiche Kongreßabgeordnete der Demokraten, Jane Harman aus Kalifornien, im Netz der FBI-Fander hängengeblieben. Ihr wird ein »Quid-pro-quo-Deal«, bei dem eine Hand die andere wäscht, mit dem »American Israel Public Affairs Committee« (AIPAC) vorgeworfen, der mächtigsten, stramm rechts orientierten zionistischen Lobby in der US-Hauptstadt. Wie jetzt die vierteljährlich in Washington erscheinende Fachzeitschrift Congressional Quarterly (CQ) unter Berufung auf vertrauliche Quellen in der Obama-Administration und in den Strafverfolgungsbehörden berichtet, war Harman bereits 2005 von der National Security Administration (NSA) bei einem Gespräch mit einem israelischen Agenten abgehört worden. In dem Gespräch habe der namentlich nicht genannte israelische Geheimdienstler von Harman verlangt, ihren Einfluß als prominentes Mitglied des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses zugunsten zweier führender AIPAC-Mitarbeiter, Steven Rosen und Keith Weissman, geltend zu machen (nur im online Abo zu lesen) >>>

Sources: U.S. may drop AIPAC spy case - The U.S. Justice Department is considering dropping its case against two former pro-Israel lobbyists accused of illegally disclosing national defense secrets, government officials said Tuesday. Steven J. Rosen and Keith Weissman were charged in 2005 with conspiring to obtain classified documents and sharing them with reporters and former diplomats. Like other cases centered on espionage and classified information, a critical issue in pretrial hearings has been how much of the government's case must be aired in open court.

 
 

Zensur, Gefängnis, Tod (mit Video) - Peter Kleinert - Auf einer allwöchentlichen gewaltfreien Freitagsdemonstration gegen die Mauer wurde am 17. April ein Mitglied des palästinensischen Bürgerkomitees von Bil'in, Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (29) von der israelischen Armee umgebracht. An der Demonstration gegen die Besatzung waren außer den Bewohnern des Dorfes Bil'in auch israelische Anarchisten sowie belgische Aktivisten beteiligt. Abu Rahmeh wurde aus kurzer Entfernung von einem 40 mm Tränengasgeschoss im Brustkorb getroffen und war sofort tot >>>

Naboth of Bil'in - Elia Leibowitz - On Friday evening, television news viewers witnessed the ultimate reality show - the murder of a human being on camera. The site of the killing was next to the West Bank village of Bil'in, 80 kilometers south of the ancient city of Jezreel, where a murder was committed under similar circumstances some 2,800 years ago. Bil'in is located 10 kilometers south of the village of Qibya, itself a notorious locale in Israel's history for the 1953 IDF raid in which 69 Palestinian civilians, some of them children, were killed by troops commanded by a young Ariel Sharon. >>>

 
 

1. Anmerkungen zur Ahmadinedschad-Rede in Genf -  Günter Schenk - "...Following World War II, they resorted to military aggression to make an entire nation homeless on the pretext of Jewish sufferings. And they sent migrants from Europe, the United States, and other parts of the world in order to establish a totally racist government in the occupied Palestine… [Delegates walk out in protest. Applause]... Dies sind die von Präsident Ahmadinedschad tatsächlich auf der Genfer Konferenz gesprochenen Worte. Wenn er sagt "on the <pretext of Jewish sufferings>" so ist daraus auf keinen Fall eine Holocaust-Leugnung herauszulesen. Anders wäre dies, wenn er gesagt hätte "on the pretext of  <so called> (angeblicher) Jewish sufferings" könnte man dies, hat er aber nicht gesagt. Nur Böswillige (oder Ignorante) können nun sagen, A. hätte den europäischen Judenmord geleugnet. >>>

 
 

Beendet Israels illegale Politik und Aktionen in Jerusalem - Spannungen eskalieren weiter in den besetzten palästinensischen Territorien, einschließlich im besetzten Ostjerusalem. Als Resultat der ständigen destruktiven und provokanten Politik im Gefolge gesetzeswidriger Aktionen der Besatzungsmacht Israel. Besonderes Augenmerk muss den Kolonialisierungs- und Siedlungsaktivitäten gewidmet werden. Unter diesen Bedingungen muss unsere ganze Aufmerksamkeit auf die anwachsende israelische Aggression im besetzten Ost-Jerusalem - nicht nur durch die Siedler - und in den besetzten Gebieten der Westbank gerichtet sein. Die wachsenden Spannungen gefährden die empfindliche Lage in der ganzen Region >>>

 

 

 
 

 
 

«Ahmadinejad hat sich in Sachen Holocaust gemässigt» - Daniel Foppa. -Nahost-Experte Arnold Hottinger verteidigt das Treffen zwischen Ahmadinejad und Merz. Die Kritik am iranischen Präsidenten sei übertrieben. >>>

 
 
 

Wenn Freunde zu Fremden werden - André Marty berichtet

 
 

Israel recruits gay community in PR campaign against Iran  - Barak Ravid - Israel is stepping up its public relations effort to discredit Iran within the international community, and part of its new campaign focuses on Tehran's abuse of human rights and sponsorship of terrorism. >>>

 
 

Palestinian leader rips "shameful" European stance on Ahmadinejad -  A prominent Palestinian civic leader in Germany lambasted the European reaction to the speech of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad at the UN anti-racism conference in Geneva, Switzerland, branding it "shameful." Talking to IRNA in Berlin on Tuesday, the head of the Society for Humanitarian Support of Palestinians (GHUP), Izzeddin Musa said, "Instigated by the pro-Israel lobby, the European behaviour at the conference was shameful."

 
 

Report: Olmert, Livni may face war crimes charges in Norway - By Haaretz Service - Former prime minister Ehud Olmert and opposition leader Tzipi Livni may face war crimes charges in Norway over their role in Israel's offensive against Hamas in Gaza >>>

 
 

Pope accepts keffiyah as gift from Palestinian worshippers - Pope Benedict XVI on Wednesday met in the Vatican on Wednesday with a group of Palestinian Catholics, who presented him with traditional Palestinian scarf as a gift.

 
 

Somoud: Arab Voices of Resistance - Iqbal Tamimi - Gaza artists deliver hope out of the womb of destruction - Israel should realize by now that the Palestinian nation is indestructible. A nation that was born from the womb of a great civilization is hard to defeat regardless of the methods or the variety of arms used to attack them. Nothing ever will break their spirit. Israel keeps destroying and Palestinians keep rising up from >>>

 
 

Word games - Gideon Levy - Haaretz - "To paraphrase David Ben-Gurion, it is necessary to tell the president of the United States now that it doesn`t matter what the Jews say, it matters what they do."

 


22
.4.2009
 

 

Eiferer in Genf - Knut Mellenthin - Antisemitismusvorwurf und Hitler-Verharmlosung: Die Israel-Kritik des iranischen Präsidenten auf der UN-Konferenz gegen Rassismus löst erwartete Reflexe aus >>>

Zum Bild: Ein wirklich absurdes Theater - Was präsentiert am 22.4.2009 der scheinheilige "Redakteur" von Honestly Concerned Bernd Dahlenburg auf seinen Seiten? (Siehe das Bild rechts.) Gäb es nicht eigentlich mehr Gründe die Personen die das Netzwerk verteidigt so darzustellen? Ich denke da an Liebermann und manche seiner Sprüche. Ich denke an die radikalen Siedergruppen, an manche Parteien die nun in der israelischen Regierung sitzen. Ich denke an einen realpolitischen Zionismus der nun wirklich eindeutig rassistische Züge trägt. >>>
Honestly Concerned und Vergleiche mit dem 3. Reich >>>

President Ahmadinejad Speech at UN Confernce on Anti-Racism - 20. 4. 2009

Ahmadinedschad in Genf - »Der UN-Sicherheitsrat stabilisiert das Besatzungsregime« - Die iranische Internetplattform www.presstv.ir veröffentlichte die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der Antirassismuskonferenz in Genf. junge Welt dokumentiert Auszüge in einer Übersetzung von Knut Mellenthin >>>

Abschluss-Deklaration vorzeitig durchgewinkt - Deutsche Welle - Holocaust nicht geleugnet - Wie die UN am Dienstag mitteilten, hat der iranische Präsident dabei aber nicht den Holocaust geleugnet.  >>>

Die Rede als Text - President Ahmadinejad's speech at the Durban Review Conference on racism >>>                  
Die Rede in Farsi >>>

 
 

Lieberman: Arabischer Friedensplan gefährlich - Die Tageszeitung Haarnetz zitierte Lieberman mit den Worten, dass die US-Regierung neue Friedensinitiativen nur mit dem Einverständnis Israels auf den Weg bringen werde. "Glaubt mir, Amerika akzeptiert alle unsere Entscheidungen", sagte Lieberman >>>

 
 

Gaza-Offensive: Früherer israelischer Regierung droht Prozess - Drei Monate nach dem Ende der Gaza-Offensive wollen norwegische Anwälte die frühere israelische Regierung, darunter Olmert, Livni und Barak, vor Gericht bringen >>>

 
 

UN-Antirassismuskonferenz Durban II in Genf - Sinnlose Grabenkämpfe - Eine internationale Nahost-Konferenz wäre sinnvoller als die UN- Antirassismuskonferenz "Durban II", die heute in Genf beginnt, meint der UN-Experte Andreas Zumach in seinem Essay. >>>

Norman Paech: Anti-Rassismus nicht nur Kür, sondern Pflicht -  "Die Bundesregierung muss endlich ihren Boykott der Antirassismus-Konferenz beenden. Sie darf die Bühne nicht den Extremisten überlassen", kommentiert der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Norman Paech, die Ansage der Bundesregierung, der Konferenz in Genf auch weiterhin fernzubleiben. Paech weiter >>>

 
 

 

 

Für viele jüdische Intellektuelle in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland erscheint der Zionismus als ein zentrales Hindernis auf dem Weg zu einem friedlichen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern." Die besprochenen Bücher liefern dafür zahlreiche Argumente. - Dr. Ludwig Watzal (pdf) >>>

 

 

Laienkomitee der christlichen Kirchen in Jerusalem - 18. April 2009 – Samstag des Heiligen Feuers - Allen Christen in Jerusalem wurde der Zugang zum Heiligen Grab verweigert - An diesem Heiligen Feuer Samstag verbietet Israel zum ersten Mal allen einheimischen Christen von Jerusalem den freien Zugang zur Kirche des Heiligen Grabes und zur Altstadt von Jerusalem. Seit  fünf Jahren  bauen israelische Streitmächte jährlich Checkpoints rund um das Gebiet der Grabeskirche  auf  >>>

Anmerkungen von Gabi Fröhlich, Jerusalem, zum Bericht des „Laienkomitee der christlichen Kirchen in Jerusalem“ – verantwortlich Wassim H. Khazmo – vom 18.4.2009 „Allen Christen in Jerusalem wurde der Zugang zum Heiligen Grab verweigert - Persönliche Beobachtungen und Anmerkungen von ein paar Augenzeugen zu dem oben genannten Thema: Es waren schon einheimische Christen in der Grabeskirche - es stimmt sicher nicht, dass es gar keine waren. Und die "Checkpoints" sind Barrieren, so wie sie bei allen religiösen Feiern von der Polizei verwendet werden, um die Menschenmassen zu kontrollieren. >>>

 
 

Mossad-Agent aufgeflogen - Libanesischer Exgeneral als Topspion des israelischen Geheimdienstes enttarnt - Jürgen Cain Külbel - Ein »großer Fisch«, triumphierte Libanons Tageszeitung As Safir am Wochenende, sei dem Inlandsgeheimdienst ins Netz gegangen. Der Spionageabwehr war es in Kooperation mit der Widerstandsbewegung Hisbollah gelungen, den libanesischen Exgeneral Adib Al-Alaalam nach anderthalb Jahren Observation als einen der Topagenten des israelischen Geheimdienst Mossad im Zedernstaat zu überführen >>>

 
 



The Reality of Jewish settlers >>>

 

 

Netanyahu's new-old methods of stalling peace talks - Akiva Eldar - When Jordan's King Abdullah sits down today with a president whose middle name is the same as that of his father, he probably won't miss the opportunity to warn Barack Obama about one of the biggest dangers to his Mideast peace plan.

 

 

Seven families ordered out of their homes - `demolition within 48 hours`  -Ma`an News Agency - The Israeli military ordered seven Palestinian families to evacuate their homes and farm buildings within 48 hours. All of the structures, near the Israeli settlement of Mekhora southeast of Nablus, are slated for demolition.

 

 

Palestinian campaigners criticize Iran for doing business with settlement-linked companies - Ma`am New Agency - Following Iranian President Ahmadinejad`s controversial Geneva speech in which he called Israel "the most cruel and racist of regimes", Palestinian civil society groups are less than enthusiastic that Tehran`s municipality is engaging Veolia and Alstom for its transportation system - the same French companies involved in building the "Jerusalem Light Rail" - connecting the "Jewish neighborhoods" in unilaterally annexed East Jerusalem.

 

 

Netanyahu`s new-old methods of stalling peace talks - Akiva Eldar - Haaretz - You say that a new government needs a few weeks, perhaps months, to study the situation and to formulate its own peace policy. After all, the conflict with the Arabs is something completely new.

 

 


21
.4.2009
 

 

Iranian Jews protest Israeli war crimes in Gaza - Die jüdische Religion ist eine Religion des Friedens, steht auf einem Schild in arabischen Schriftzeichen. (…) Außerdem steht da: Wir jüdischen Kinder leiden mit den palästinensischen Kindern! Fein. Jüdische Kinder? Ach ja, auf dem grünen Schild steht was in hebräischen Buchstaben. Das Bild wurde nicht in Palästina oder Israel, nicht in Golders Green oder in der Fasananenstraße aufgenommen, sondern in Teheran, vor dem dortigen UN-Büro >>>.

 
 

Was sagte Mahmud Ahmadinedschad auf der UN-Konferenz gegen Rassismus (Durban II) laut staatlicher iranischer Presseagentur in englischer Übersetzung und in deutscher Weiterübersetzung? - Thomas Immanuel Steinberg >>>

Ein weiteres Video (Tagesschau.de) >>>

 

 

Unterstützt ein isoliertes Deutschland jetzt auch Rassismus? - Yavuz Özoguz - Es ist das erste Mal, dass Deutschland eine Konferenz der Vereinten Nationen boykottiert, und sie tut es mit einigen wenigen Staaten zusammen, offenbar um jegliche Kritik an Israel zu verhindern >>>.

 

 

Kommentar zur Anti-Rassismus-Konferenz - Chance verpasst - Ein Gastkommentar von Marianne Heuwagen, Human Rights Watch - Es ist falsch, dass Deutschland die Teilnahme an der Anti-Rassismus-Konferenz der UNO abgesagt hat. Ebenso falsch ist, dass auch die Vereinigten Staaten, die Niederlande, Neuseeland und Australien sich zurückgezogen haben. Die westlichen Staaten, die jetzt nicht teilnehmen, verpassen eine einzigartige Chance, den weltweiten Kampf gegen den Rassismus konstruktiv anzugehen.

Ahmadinedschad attackiert "Weltzionismus" - Simonitsch, Gebestreit, Günther - Genf. Von anhaltendem Beifall und wütenden Pfiffen unterbrochen, hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor der Weltkonferenz gegen den Rassismus am Montag in Genf eine seiner Brandreden gehalten. Er nannte die Regierung Israels "ein grausames, repressives und total rassistisches Regime in Palästina", das sich Völkermord zuschulden kommen ließ >>>

Wer mit dem "Teufel" spricht - André Marty berichtet >>>

Mehrere Motive für Israels Reaktion -  André Marty - Die Reaktion auf das Treffen zwischen Bundespräsident Hans-Rudolf Merz und dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist prompt erfolgt. Wieso gerät gerade die Schweiz ins Visier des israelischen Protests, während andere Staaten ungestraft Kontakte zum Iran betreiben? Nahost-Korrespondent André Marty beantwortet einige offene Fragen. >>>

Hintergrund:

Der realpolitische Zionismus >>>
 
Rückschau - Interview mit Israel Shahak - (pdf) Der prominente israelische Menschenrechtsaktivist Israel Shahak prangert die Entwicklung Israels zu einem rassistischen israelisch-jüdischen Staat an und sieht die Gefahr eines religiösen Staatsstreiches. >>>

Analyse - Das falsche Signal der leeren Stühle - Die Anti-Rassimus-Konferenz wird von etlichen Staaten boykottiert. Auch wenn der Westen für das Schlusspapier erreicht hat, was er wollte. - Piere Simonitsch - Alle Völker und Einzelpersonen bilden zusammen eine menschliche Familie, deren Vielfältigkeit ihr Reichtum ist. Die Konferenzteilnehmer weisen strikt alle Doktrinen zurück, die auf rassischer Überlegenheit beruhen." So lautet Artikel 6 des nach zähen Verhandlungen im Voraus zu Papier gebrachten Abschlussdokuments

Heftige Reaktionen in Israel - Die einzigen Befürworter der Genfer Konferenz finden sich in den Reihen der israelischen Linksparteien, namentlich die Splittergruppe Gush Shalom (Friedensblock) des Friedensaktivisten Uri Avnery. Der israelische Boykott der Konferenz sei ein Eingeständnis einer Apartheidspolitik und verdeutliche den Willen, die Besiedlung fortzusetzen, lautete die Reaktion von Gush Shalom.

 
 

Gazakrieg und Wahlen in Israel - Dr. Ludwig Watzal - .Die US-amerikanischen und die europäischen Politiker und deren Öffentlichkeiten übernehmen bisweilen zu unkritisch die Argumentationsmuster der diversen israelischen Regierungen, sodass ihre Politiken oft in einer Sackgasse enden. So war es beim Scheitern der Camp David-Verhandlungen im Sommer 2000, als Ehud Barak und Bill Clinton in der Öffentlichkeit behaupteten, Yassir Arafat trage die Verantwortung an deren Scheitern. Dies ist ein Mythos, wie ich in der „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) vom 22. Juni 2002 dargelegt habe. http://www.watzal.com/NZZ_Mythos_von_Camp_David.pdf Camp David war nicht an der Starrköpfigkeit Arafats gescheitert, sondern primär an der Intransigenz Baraks und der geringen Durchsetzungskraft Clintons und dessen einseitiger Pro-Israel-Position >>>

 
 

Jerusalem: Judaisierung mit neuer Geschwindigeit unter der neuen Liebermann-Regierung? - Dr. Viktoria Waltz - Die Judaisierung von JERUSALEM - ein altes Programm - Wer den nun schon 100 Jahre währenden Kolonisierungsprozess in Palästina verfolgt hat konnte es bereits in den letzten Jahren erkennen: der sogenannte Friedensprozess war leider nur ein Vehikel zur Fortsetzung der Kolonisierung mit anderen Mitteln und der Versuch, von den Palästinensern die Mitarbeit an ihrem geplanten Verschwinden von der Nahost-Landkarte zu erzwingen. Die Trennung zwischen dem Gazastreifen und der Westbank und die Isolierung Jerusalems waren der erste Coup , denn ab sofort waren alle bisherigen Möglichkeiten für die Palästinenser vorbei, andere Teile des besetzten Palästinas und damit Familien, Freunde oder Kultureinrichtungen, Kirchen und Moscheen zu besuchen und Meer, Berge, Wüsten, Flüsse und Seen ihres schönen Landes zu genießen. In dem ‚kurzen Sommer der vermeintlichen Demokratie‘ schafften die zionistischen Regierungen in Israel bis heute das, was ‚autonom‘ palästinensisch sein sollte auf weniger als 18% des ‚noch Palästina‘ zu reduzieren, die Menschen im Gazagebiet dem Elend zu überlassen, es vor ein paar Wochen in mittelalterliche Zustände zurückzubomben und die West Bank in einen ‚Schweizer Käse‘ mit bewohnten ‚Aborigines‘-Inseln, 'Bantustans', und ein paar Durchlässen zu verwandeln, im übrigen mit Mauern, Zäunen, Erdhügeln und Militärsperren abzusperren >>>

 
 

American Jewish groups must speak up over Gaza - Richard Silverstein >>>

 
 

The Holocaust and Israeli occupation cannot be compared - Gideon Levy - The Israeli soldiers played backgammon in their tent as a Palestinian ambulance stood waiting, its red lights flashing. The sight of the ambulance, holding an agonized woman, was not enough to cause any of the soldiers to take a break from their game.

 

 


20
.4.2009
 

 

Video - The Prisoners' Children >>>

 
 

Israelische Soldaten töten palästinensischen Demonstranten - Ramallah. Bei einer Kundgebung gegen die israelische Sperranlage im palästinensischen Dorf Bilin westlich von Ramallah wurde am Freitag ein Demonstrant getötet >>>

Bild: Mitglied des Bürgerkomitees von Bilin Bassem Ibrahim Abu Rahmeh - Mehr Bilder >>>

Internationale Liga für Menschenrechte – FIDH Deutschland - Pressemitteilung - Am Freitag, 17. April 2009, wurde das Mitglied des Popular Committee of Bil'in (Bürgerkomitee von Bil'in), Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (29 Jahre) auf der wöchentlichen gewaltfreien Freitagsdemonstration gegen die Mauer von der israelischen Armee umgebracht. An der Demonstration waren außer den >>>

“Our Peaceful Towns Should No Longer Be The Graveyard Of Our Youth” - This afternoon the Israeli army killed Basem Abu Rahma, 25, in the village of Bi’lin, West of Ramallah. Abu Rahma was , hit by a high velocity gas canister in his chest, during a peaceful demonstration aginst the Wall Israel is building around the village >>>

Mehr zum Thema >>>

 
 

Der Gazakrieg – Mord vom Himmel -  Shmuel Amir - Nach Beginn des Angriffes auf den Gazastreifen nahm Ehud Barak die Pose von Julius Caesar ein, der beim Überschreiten des Rubikon verkündigte: „Der Würfel ist gefallen’ und dann erklärte, nun hat der Kampf begonnen. Er lässt die Frage offen: ‚Welcher Kampf genau?’ Wie wir alle wissen, müssen es zwei Seiten sein, um mit einander kämpfen  zu können; aber hier im Gazastreifen gibt es da zwei Seiten, wenn Gaza aus der Luft bombardiert wird? Gibt es auf der einen Seite  nicht eine Luftwaffe, die mit den besten Kampfflugzeugen ausgestattet ist, geliefert von ihren Freunden, den USA, während auf der andern Seite eine völlig hilflose Bevölkerung ist, die  einem Bombardement ausgesetzt ist, das vom Himmel regnet. Gibt es denn einen Krieg,  wenn nur  die eine Seite kämpft? Deshalb ist der Kampf, den der israelische Verteidigungsminister Barak verkündigte auch kein Krieg, sondern eine Jagd. Eine Jagd auf Menschen, denen die >>>

 
 

«Diese Kaltblütigkeit schockiert mich» - Marc Engelhard - Seit zehn Wochen beobachten und melden der Sirnacher Pfarrer Peter Schüle und seine Frau Heidi Schüle Menschenrechtsverstösse im Westjordanland. Doch wenn Peter Schüle zu genau hinsieht, begibt er sich in Gefahr.

 
 

Ghandi und die Palästinafrage - Ghandis Artikel mit dem Titel: „ Ein nicht aggressiver Blick über das Böse und die Aggression“ erschien am 20.11.1938 in der von ihm in drei Sprachen  (Englisch, Hindi und Gujarati) herausgegebene Wochenzeitschrift „Garigan“.  1- Ich habe mehrere Briefe erhalten, in denen ich gebeten wurde, mich über meine Ansichten zum jüdisch-arabischen Problem in Palästina und zu der Verfolgung der Juden in Deutschland zu äußern. Es war nicht einfach für mich über diese sehr schwierigen Themen meine Meinung kund zu tun. >>>

 
 

Gaza, remember? - Gideon Levy - It's exactly three months since the much-talked-about war, and Gaza is once again forgotten. Israel has never taken an interest in the welfare of its victims. Now the world has forgotten, too. Two weeks with hardly a Qassam rocket has taken Gaza completely off the agenda. >>>

 
 

Jerusalem calling - André Marty berichtet - Stell dir vor, es klingelt - und der US P- räsident  will nicht rangehen >>>

 


19
.4.2009
 

 

«Times»: Israel rüstet sich für Iran-Angriff  - Israels Militär rüstet sich nach einem Bericht der britischen Zeitung «The Times» für einen massiven Luftangriff auf Irans Atomanlagen. Die Vorbereitungen sollten eine Attacke innerhalb weniger Tage ermöglichen, sobald die neue rechtsgerichtete Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Weg dafür freimacht, berichtet das Blatt am Samstag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete hohe Militärkreise >>>

Bild frei nach einem Hetzbild von Honestly Concerned und ILI.
Man schaue sie die Unterzeichner an... >>>


Israel: Vorbereitungen für einen Angriff auf Iran "im Falle eines grünen Lichts von der Regierung" - Die britische Times zitiert Quellen aus dem israelischen Verteidigungsministerium und Geheimdienstkreisen, die von einer Drohung an den Iran sprechen, die nicht nur aus Worten bestehe. >>>

Israel rüstet sich für Angriff auf Atomanlagen - Zivilschutzübungen sollen Bevölkerung auf Vergeltungsschläge des Iran vorbereiten >>>

Ahmadinedschad sieht Israels Drohungen gelassen - Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gelassen auf wachsende Spekulationen über einen möglichen israelischen Luftangriff auf sein Land reagiert. «Angesichts der militärischen Stärke Irans würde sich kein Land mehr trauen, den Iran auch nur zu bedrohen», sagte Ahmadinedschad während einer Veranstaltung zum Tag der Armee am Samstag in Teheran >>>

 
 

Ein kleines rotes Licht -  Uri Avnery - VIELLEICHT ist Avigdor Lieberman nur eine vorübergehende Episode in  der Geschichte des Staates Israel. Vielleicht wird das Feuer, das er anzuzünden versucht, nur  kurz flackern und von selbst wieder ausgehen. Oder  vielleicht werden auch die schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn und die daraus resultierenden polizeilichen Ermittlungen dazu führen, dass er von der öffentlichen Bühne entfernt wird. Aber auch das Gegenteil ist möglich. Letzte Woche versprach er seinen Gefolgsleuten, dass ihn die nächsten Wahl an die Macht bringen werde. Vielleicht wird sich Lieberman als "Israbluff" entpuppen (ein Ausdruck, den er selbst gerne anwendet) und enthüllen, dass hinter der furchtbaren Fassade nichts anderes steckt als ein gewöhnlicher Hochstapler. Vielleicht wird dieser Lieberman tatsächlich verschwinden und durch einen anderen, womöglich Schlimmeren ersetzt werden. Auf jeden Fall sollten wir uns mit dem Phänomen, das er repräsentiert, offen aus einander setzen >>>

 
 

Eine Randerscheinung - Gideon Levy - Die 18.Knesset ist anders als alle ihr Vorgänger.  Es ist die erste, die kein einziges Knessetmitglied hat, dem  es das Anliegen ist, gegen die Besatzung zu kämpfen. Seit der 7. Knesset, der  ersten, die nach dem 6-Tage gewählt wurde, hatten wir kein Parlament wie dieses – es gibt keine jüdischen Anti-Besatzungsaktivisten. Als solche spiegelt die neue Knesset genau den allgemeinen Zeitgeist wieder, bei der die Besatzung vollkommen von der nationalen Agenda verschwunden ist, und es gibt keinen Grund, unsere Gesetzgeber mit diesem Thema  zu belästigen. Trotzdem, allein die Tatsache, dass das zentralste Problem, mit dem unser Land und unsere Gesellschaft zu tun hat, nicht eine einsame, schwache Stimme verdient, allein die Tatsache, dass  kein einziges jüdisches Knessetmitglied, geschweige denn eine zionistische Partei in die Knesset gewählt worden war, um gegen die Besatzung zu kämpfen, überrascht und  beunruhigt. Wir haben Vertreter für die Umwelt und für die Siedler, für die religiösen und die sozialen Probleme, für Feministen,  für Schwule, für Leute mit Behinderungen. Nur die Besatzung hat keine Stimme. >>>

 
 

Am Freitag, dem 17.April 2009 wurde ein Bewohner des Dorfes  Bil'in (Bassem Abu Rahmeh, 29) während der wöchentlichen Freitags-Demonstration gegen die Mauer von der israelischen Armee ermordet.   >>>

Tel Aviv protestors slam IDF 'murder'  >>>

 
 

Weigerung israelischer Ärzte, ihre palästinensischen Kollegen über Behandlungsmethoden für Verbrennungen durch weißen Phosphor zu informieren - Naoki Tomasini - Israelische Ärzte haben sich geweigert, ihren palästinensischen Kollegen Informationen darüber weiterzugeben, wie man Wunden, die durch weißen Phosphor verursacht wurden, behandelt. Dr. Abu Schaban ist Chefarzt der Abteilung für Verbrennungen am Krankenhaus Al Schifa in Gaza und hat zahlreiche Beweise für den Einsatz weißer Phosphormunition gegen die Zivilbevölkerung im Gazastreifen gesammelt. Als er von den Schwierigkeiten berichtete, die sie zur Zeit der Offensive hatten, weil niemand wußte, wie durch weißen Phosphor verursachte Wunden zu behandeln seien, legte er darüber hinaus offen, daß er israelische Ärzte von "Ärzte für Menschenrechte" (Physicians for Human Rights)[1] um Hilfe gebeten hatte, die nichts für ihn hätten tun können >>>

 
 

Palästinenser fordern Bekenntnis zu Zwei-Staaten-Lösung - Vor der Wiederaufnahme möglicher Friedensverhandlungen haben die Palästinenser von Israel ein klares Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung gefordert. Der US-Sondergesandten George Mitchell nannte eine Zwei-Staaten-Lösung "die einzige Lösung." >>>

 
 
 
 

U.S.: Palestinians need not recognize Israel as Jewish state before talks - Akiva Eldar - Prime Minister Benjamin Netanyahu's demand that the Palestinians recognize Israel as the state of the Jewish people as a condition for renewing peace talks is unacceptable to the United States, the State Department said during special envoy George Mitchell's visits over the weekend to Ramallah and Cairo.

 
 

Penetrating the laws of war - Amira Hass - Haaretz - "According to Amnesty International, the IDF fired flechette shells at four residential neighborhoods in five separate barrages during Operation Cast Lead.. Eleven people were killed in these attacks; they include a 2-year-old, a pregnant 21-year-old woman, a 13-year-old boy, two 16-year-olds, a member of the medical team rescuing the wounded, and one of the badly wounded who had been taken to an ambulance. About 30 were wounded... Arafa Abdel Daym and his team went to treat those wounded by the missile on January 4 at about 10 A.M. A flechette shell landed on the ambulance, and a wounded man on a stretcher was killed by the shell. Three members of the medical team were wounded by the darts, and Abdel Daym died shortly after being hit. "

 
 

Israel’s Arab students are crossing to Jordan - Jonathan Cook - The National - "Figures compiled by Dirasat, a Nazareth-based organisation monitoring education issues, show 5,400 Arab students from Israel are at Jordanian universities – half the number of Arabs studying in Israel itself. Despite the fact that most Israeli Arab students in Jordan interviewed by the researchers expressed a preference to attend university in Israel, the numbers heading to Jordan have grown four-fold since 2004. "

 


18
.4.2009
 

 

SEMIT ist ab 17.04.2009 in allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken erhältlich sein.

SEMIT 2 ist  im Handel >>>

Die "Achse der Gerechten" hat Zuwachs bekommen. SEMIT ist wieder erschienen. Wer sie abonnieren will, .soll bitte an Abraham Melzer schreiben: abimelzer@t-online.de

 Das Magazin kostet im Abo 4.00 € x 6 Ausgaben im Jahr, also 24.oo € + Versandkosten (Deutschland)

 
 

Den Haag akzeptiert Klage gegen Israel - Libanesische Anwältin setzt Verfahren wegen »zionistischen Terrorismus in Gaza« durch - Jürgen Cain Külbel - Libanons Staranwältin May Al-Khansa, die seit Jahren den Terrorismus, die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des Staates Israel anklagt, öffnen sich die Tore des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag (IStGH). Béatrice Le Fraper du Hellen, Beraterin des Chefanklägers Luis Moreno-Ocampo und Leiterin der Abteilung für rechtliche Zuständigkeit und Zusammenarbeit, habe mitgeteilt, so Al-Khansa am Donnerstag gegenüber junge Welt, daß ihre »Klage gegen den Staat Israel wegen des zionistischen Terrorismus in Gaza«, Aktenzeichen OTP-CR-4425/08, akzeptiert worden ist >>>

 
 

Ein starkes Stück - Roland Etzel - Der neue israelische Ministerpräsident verlangt, dass die Palästinenser »den Staat Israel als den Staat des jüdischen Volkes anerkennen«. Gesagt hat dies Benjamin Netanjahu nicht auf irgendeinem Straßenpalaver, dessen Inhalt man hinterher bei Bedarf als fehlinterpretiert zurücknehmen kann, sondern dem US-Nahostunterhändler Mitchell.

 
 

Sanktionen statt Krieg - USA warnen Israel vor den Folgen eines Militärschlags gegen Iran - Rainer Rupp - Vor dem Hintergrund verstärkter Anzeichen eines israelischen Angriffs gegen Schlüsselobjekte des iranischen Atomprogramms hat US-Verteidigungsminister Robert Gates am Mittwoch in einer Rede am War College der US-Marine-Corps in Quantico der neuen Regierung in Jerusalem eine deutliche Absage erteilt und zugleich vor den gefährlichen Folgen eines Militärschlages gewarnt, der das iranische Atomprogramm ohnehin höchstens »ein bis drei Jahre« zurückwerfen könnte >>>

 
 

Expansionismus - Dr. Viktoria Waltz - Zu jW vom 15. April: »Fußfesseln für Kritiker« - (…) Als Raumplanerin, die sich seit Jahren mit der zionistischen Kolonisierung Palästina wissenschaftlich beschäftigt, kann ich nur feststellen: Endlich wird begriffen und öffentlich darüber gesprochen, daß Israels gewaltsamer Expansionismus einem Plan der »Judaisierung Palästinas« entspricht und nicht vor allem der »Sicherheit« dient – diesem allgegenwärtigen Argument für die offensichtlichen Kriegsverbrechen, die Besatzung und die alltäglichen Demütigungen gegenüber den Palästinensern in Israel selbst und in den besetzten Gebieten >>>

15.04.2009: Fußfesseln für Kritiker >>>

 


17
.4.2009
 

 

Tag der Gefangenen - 10500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen - Mehr als 10500 palästinensische Gefangene sind bis heute in israelischen Gefängnissen inhaftiert, ein Großteil lebt dort unter unmenschlichen Bedingungen. Das berichtet die palästinensische Vereinigung für Häftlinge (PPS) anlässlich des heutigen Gedenktages für Gefangene >>>

 
 

The Freedom Theatre Under Attack!

Eine dringende Pressemitteilung des "Freedom Theatre" aus dem Flüchtlingslager von Jenin: Am Morgen des gestrigen 15.April wurde ein Brandanschlag verübt, bei dem der Haupteingang zum Theater zerstört wurde. Das Feuer drang nicht nach innen, sodass das Theater weitgehend unbeschädigt blieb. Bereits vor 3 Wochen gab es einen mißglückten Brandanschlag auf das Theater. Das Freedom Theatre bittet um Solidarität und fordert Aufklärung und Schutz durch die Behörden. Die Anschläge seien Anschläge auf die Zukunft des palästinensischen Volkes. Hier ein Link zur Internetseite des Theaters: www.thefreedomtheatre.org

Burning Jenin - André Marty berichtet - Zuerst fackelten sie eine Musikschule ab. Jetzt traf’s das Friedens-Theater. In Jenin im besetzten Westjordanland brannte Mitte März das Al Kamandjati Music Centre. Instrumente und Schulräume zerstört. (…)  „Wir vermitteln den Kindern ihre inneren Werte, ihr Bewusstsein und Seele“, sagt der Violinist und Gründer der Musik-Schule, Ramzi Abu Radwan. ür einige Radikale im besetzten Westjordanland ist das bereits zu viel – weg damit! >>>

 
 

Fast der halbe Opernchor ist krank - Den Sängern der Kölner Oper schlägt offenbar die drastische Inszenierung von „Samson et Dalila“ aufs Gemüt: 28 von 64 Chormitglieder haben sich krank gemeldet, darunter auch Hauptdarsteller. Im Stück wird eine Massenvergewaltigung aufgeführt.

 
 

Israel vertreibt Familien aus Ost-Jerusalem - Israelische Polizisten zwangen am Dienstag zwei palästinensische Familien, ihre Häuser in Ost-Jerusalem zu verlassen. Die Familien Al Ghawi und Hannoun leben seit knapp 60 Jahren in dem Jerusalemer Stadtteil Sheikh Jarah.

 

 

Mitchell drängt Israel zur Zwei-Staaten-Lösung - Der Ton, den Washington gegenüber Jerusalem anschlägt, ist schärfer geworden. Beim ersten Zusammentreffen mit Netanjahu hat der US-Sonderbeauftragte Mitchell klargemacht: Die USA wollen Ergebnisse im Friedensprozess sehen. Der Sonderstatus Israels scheint passé. >>>

 

 

"Rassismus in Israel stark ausgeprägt" - Aktivistin kritisiert Haltung ihrer Landsleute. - Wien. Die israelische Literatur-Professorin Nurit Peled-Elhanan hat den ihrer Ansicht nach in Israel herrschenden "Rassismus" scharf kritisiert. Der Rassismus gegenüber Menschen, "deren Religion nicht das Judentum ist, ist sehr stark ausgeprägt und gewalttätig", sagte Peled-Elhanan am Donnerstag in Wien.

 

 

14.000 Tonnen Waffen für Israel - Harald Neuber - Menschenrechtler kritisieren Lieferung von US-Rüstungsgütern. Ein Frachter einer Hamburger Reederei hatte die Container nach Israel transportiert - Der Fall des deutschen Containerschiffs "Wehr Elbe" sorgt für anhaltende Debatten: Wie Amnesty International Anfang des Monats berichtete, hat der mittelgroße Frachter der Hamburger Reederei Oskar Wehr KG bereits am 22. März eine große Lieferung US-amerikanischer Rüstungsgüter im israelischen Hafen von Ashdod - rund 40 Kilometer vom Gazastreifen entfernt - gelöscht. An Bord befanden sich nach Informationen der Menschenrechtsorganisation

 

 

Israel am Scheideweg - Der Historiker Moshe Zuckermann befürchtet einen Bürgerkrieg, falls Israel aus der Westbank abzieht - Gerrit Hoekman - Israel hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Es droht sogar ein Bürgerkrieg.« Der israelische Historiker Moshe Zuckermann prophezeit dem Staat eine finstere Zukunft. »Der linke Zionismus ist am Ende. Noch nie hat die Arbeitspartei so ein schlechtes Ergebnis erzielt wie bei den Parlamentswahlen im Februar.« Reges Interesse an der gestrigen Veranstaltung mit Prof. Dr. Moshe Zuckermann -  Den Kern der gut besuchten Veranstaltung (ca. 100 Zuhörer) bildete ein eindringlicher Vortrag Zuckermanns zur Situation in Israel nach den Wahlen und nach dem Gaza-Überfall, an die sich eine Fragerunde anschloss.

 

 

Israel's Barrier - André Marty berichtet - Das ist Journalismus. - Die Kollegen des amerikanischen Radios NPR stellen unter dem Titel "Israel's Barrier" eine vierteilige Serie ins Netz. Eine Einführung, vier Berichte, eine Karte - und selbst professionelle Beobachter der Besatzungspolitik können wieder einmal dazu lernen. Und sei's, wie Herr und Frau Journalist die geschätzte Leser-, Zuschauer- und Zuhörerschaft wieder etwas mehr für den Nahen Osten interessieren könn(t)en, so sie denn gelassen. In diesem Lehrstück des gepflegten und informativen Nahost-Journalismus können Sie sich anhören, ansehen, nachlesen, welchen Einfluss die israelische Sicherheitsanlage respektive Trenn-Mauer auf Land und Leute hat - Israeli und Palästinenser, Politiker und Bauern, Soldaten und Kinder. Rasch wird klar, dass Israel's Barrier weit mehr als ein militärisches Mittel ist. >>>

 

 

Israel to erase all trace of Palestinian existence in Jerusalem City - Throughout the 42 years of the Israeli occupation of the Palestinian territory, the Israeli Municipality of Jerusalem has carried out a systematic campaign against Palestinian houses in the occupied city under the pretext of lacking valid building permits. The Jerusalem municipality continues to show determination in advancing in its policy of demolishing homes, despite the international opposition as declared by Nir Barakat, the newly elected Mayor of Jerusalem Municipality that “it is an uncompromising war against the phenomenon.” Since the beginning of year 2009 until the end of March 2009, the Israeli Municipality of Jerusalem had issued 349 house demolition orders for Palestinian houses in Jerusalem city. Furthermore, the municipality has executed 45 demolition orders, of which, 25 were residential houses, 13 were Bedouin barracks and tents, 2 walls, 1 garage, 1 warehouse, and 2 offices and a Gas station.

 

 

The Expansion of a Military Shooting Range on the Expense of the Lands of the Village of Rommana - In the middle of February 2009, Israeli occupation forces informed the residents of the village of Al Rommana that 6 dunums and 100 meters from their lands in Parcel 2, Piece 6 located northwest of the village will be confiscated.

 

 

How can you trust the cowardly BBC? - Robert Fisk - The Independent -Haaretz gave considerable space to the BBC`s findings yesterday. I`m not surprised. But why is it that Haaretz`s top correspondents – Amira Hass and Gideon Levy – write so much more courageously about the human rights abuses of Israeli troops (and war crimes) than the BBC has ever dared to do? Whenever I`m asked by lecture audiences around the world if they should trust the BBC, I tell them to trust Amira and Gideon more than they should ever believe in the wretched broadcasting station. I`m afraid it`s the same old story. If you allow yourself to bow down before those who wish you to deviate from the truth, you will stay on your knees forever.

 

 

A marginal matter - Gideon Levy - Haaretz - This is a shameful development for Israeli democracy, one in which 120 witnesses can attest to the Knesset`s hollowness. At a time when half the world is preoccupied with the Israeli occupation, the Israeli voters make their position clear: This struggle does not interest them in the least. The occupation can wait.

 

 

Neve Gordon`s "Israel`s Occupation" - Yehudit Keshet - Importantly, Gordon points out the underlying logic of the occupation – the separation of the Palestinian people from their land, and not simply by means of land expropriation for colonizing purposes. Already in the immediate aftermath of the Six-Day War, Meir Shamgar, then military advocate general, formulated a policy that ‘rejected the applicability of the 1949 4th Geneva Convention...to the OT’ (P.26) Shamgar maintained that since neither the West Bank nor Gaza had been sovereign areas prior to June 1967, they should be considered disputed rather than occupied territories. This position not only finds its place in Israeli policy, it is frequently voiced in public discourse; it denies the rights of Palestinians to their land and to political self-determination in that land.

 


16
.4.2009
 

 

Israeli army to train for impending war - Israel is set to mobilize its army and hold the largest military exercise in its history to psych up the public for the breaking out of war. The head of Israel's Department for Population at the Home Front Command Colonel Hilik Sofer said the extensive exercise would be conducted in less than two months on June 2. The senior Israeli official went on to acknowledge that in the event of a war Israel would have insufficient emergency and rescue response units ready.

 

 

"Barrieren durchbrechen! Israel/Palästina: Gewaltfreiheit, Kriegsdienstverweigerung, Anarchismus" mit Sebastian Kalicha (Hg.) - Den Kreislauf der Gewalt beenden - Von Robert Krieg - Wenn man die aktuellen Bilder aus dem Gazastreifen sieht, wird man es nicht für möglich halten, und doch gibt es ihn: den gewaltfreien Widerstand gegen die nun schon über 40 Jahre währende Besatzung der palästinensischen Gebiete. Darauf aufmerksam macht das von Sebastian Kalicha herausgegebene Buch Barrieren durchbrechen!, das im Oktober 2008 im Verlag Graswurzelrevolution erschienen ist. Auf 277 Seiten sind Beiträge israelischer, palästinensischer und internationaler AktivistInnen versammelt, die den Israel-Palästina-Konflikt von gewaltfreien, antimilitaristischen und libertären Standpunkten aus betrachten und beurteilen. >>>

verlag graswurzelrevolution | barrieren durchbrechen! | vorstellung >>>

 

 

Die Siedlungspolitik Israels verhindert - Der aegyptische Schriftsteller Ezzedine Choukri-Fishere, ehemaliger UN-Diplomat im Nahost-Friedensprozess, plaediert -  auf "Zeit-Online" dafuer, die neue israelische Regierung zum Frieden zu zwingen - und ihr mit Sanktionen zu drohen. "Frau Merkel, erinnern Sie sich: Wenn ein guter Freund von Ihnen zu viel getrunken hat und trotzdem noch mit dem Auto fahren will - was muessen Sie tun?"

 
 

Unerträglich - Zu jW vom 6. April: »Den Spiegel vorgehalten«, »Israel auf der Geisterbahn« .- Vera Goran - Das Kesseltreiben gegen Hermann Dierkes finde ich unerträglich, teile seine Meinung über die Politik des Staates Israel völlig, auch die von Evelyn Hecht-Galinski. Als Getto- und KZ-Überlebende fand ich es schon immer primitiv, aus dem Erlebten die Konsequenz zu ziehen, selbst zum Faschisten zu werden; kaufe seit Jahren keine israelischen Produkte und wundere mich darüber, daß es kaum Protest gegen die faschistische Politik dieses Staates gibt >>>

Israel auf der Geisterbahn - Von Evelyn Hecht-Galinski >>>

 
 

Hass ist hartnäckig  - Ein Streit um den Dirigenten Barenboim -  Niemand kann behaupten, dass sich international anerkannte Dirigenten geradezu um den Taktstock reißen würden vor dem Kairoer Opernhaus: Um die klassische Musik ist es eher schlecht bestellt in Ägypten. Jetzt will Daniel Barenboim ein Konzert geben. Der in Argentinien geborene Jude ist einer der weltweit bekanntesten Dirigenten und Pianisten und somit eine Zierde für jedes Konzerthaus. Die Ägypter stecken die Nase vor seinem Auftritt aber nicht in die Partitur, sondern ins Geschichtsbuch: Der Auftritt Barenboims, der einen israelischen Pass hat, sei "der Versuch einer getarnten Normalisierung der ägyptisch-israelischen Beziehungen", wie es in den Zeitungen heißt. Der Maestro ist also unerwünscht.

 

 

Deutsche Waffen gehören nicht nach Nahost - Bundestag lehnt Petition gegen Rüstungsexporte in die Kriegsregion dennoch ab - Olaf Standke - Die »Kooperation für den Frieden« lässt nicht locker – nach dem Bundestagsbeschluss, seine Petition gegen deutsche Waffenexporte in den Nahen Osten abzulehnen, hat sich der Zusammenschluss von über 50 Friedensorganisationen jetzt in einem Offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten gewandt: Sind Sie bereit, den Appell von Amnesty International vom 23. Februar dieses Jahres für den Stopp von Waffenlieferungen an die Konfliktparteien durch eine Resolution im Bundestag zu unterstützen?
Auch die Mühlen des Bundestages können sehr langsam mahlen. Hinter dem Aktenzeichen Pet 3-16-09 742-015382 verbirgt sich der Antrag der hiesigen Friedensbewegung zum Stopp aller deutschen Rüstungsexporte in die Nahostregion

 

 

Liebesgrüße vom Mossad  - Inge Günther - Mehrere Auslandsgeheimdienste, darunter der israelische Mossad sowie der amerikanische CIA, sollen Ägypten Hinweise auf einen Spionagering der Hisbollah im Sinai geliefert haben. Dies berichtete die israelische Zeitung Haaretz unter Berufung auf den Pariser Informationsdienst Intelligence Online. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass ägyptische Behörden im März einen Hisbollah-Ring, bestehend aus 49 Mitgliedern, darunter ägyptische Beduinen und Palästinenser, hätten auffliegen lassen.

 

 

Der Friede braucht eine „gerechte Lösung“ - Barack Obama und Kirchenführer fordern Palästinenserstaat - Bei seinem Besuch in der Türkei hat sich US-Präsident Obama klar für den Dialog mit dem Islam und eine Zwei-Staaten-Lösung im „Heiligen Land“ ausgesprochen. Die Kirchenführer in Jerusalem begrüßen das.

 

 

Verstörend - Elisabeth Knoblauch - Leon de Winter macht es sich in seinem Artikel Besessen vom Leid (ZEIT Nr. 15/09) viel zu leicht. Europas Verantwortung Israel und den Palästinensern gegenüber ist nicht allein dem Zweiten Weltkrieg und seinen furchtbaren Verbrechen geschuldet, wie de Winter behauptet. Schon 1920, nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches, übernahm Großbritannien das Mandat für Palästina. Nachdem der britische Außenminister Balfour dem jüdischen Volk 1917 die Unterstützung für "eine nationale Heimstätte in Palästina" zugesagt hatte, wurden in den Jahren der britischen Mandatsmacht die Weichen für den bis heute andauernden Nahostkonflikt gestellt.

 

 

Israel will nicht mit UN-Untersuchungskommission zusammenarbeiten - Israel hat die Zusammenarbeit mit der UN-Kommission zur Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen während der Militäroffensive im Gazastreifen verweigert. Israel wirft der UNO vor, es gehe bei der Kommission nicht darum, die Wahrheit aufzuklären, sondern dem Ansehen Israels zu schaden.

 

 

Marwan Bargouthi most trusted politician - According to an opinion poll conducted in the Palestinian territories at the end of March, Marwan Bargouthi commands the most trust within the Palestinian population. Despite his imprisonment by the Israelis, the Fateh leader Bargouthi is trusted by more people than both current President Mahmood Abbas and Ismail Haniyeh, head of Hamas. In the poll carried out by the Ramallah-based Near East Consulting respondents were asked whether they would put their trust in Bargouthi or Abbas – 56% favoured the former and 44% the latter. When compared to Haniyeh, trust in Bargouthi rose to 69%.

 

 

Obama's Bubble of Ignorance - Solving Palestine While Israel Destroys It - Kathleen and Bill Christison - To a greater degree than perhaps ever before, Washington today is engulfed in denial about Israel and its stupefying behavior, about its murderous policies toward the Palestinians, about the efforts of Israel and its U.S. defenders to force us to ignore its atrocities. Blinders have always been part of the attire of U.S. policymakers and politicians with regard to Israel and Israeli actions, but in the wake of the three-week Israeli assault that laid waste to the tiny territory of Gaza

 

 

Mr President, your silence on the murder of Palestinian women is complicity - By Nahid Abu T’eima - Mr President, I understand the political burdens you shoulder. I know how busy your schedule is; the stubbornness of our occupier and the disaster and over disagreements with our brothers in Gaza. I know our unceasing fears and questions about when we will get Gaza back and when we might stop defeating ourselves must take up a great deal of your time.

 

 

U.K. Zionists defend Tesco supermarket chain`s anti-Israel hotline - Cnaan Liphshiz - Haaretz - "The British government has already decided to encourage "voluntary" separate labeling of West Bank products by chain stores."

 


15
.4.2009
 

 

Fußfesseln für Kritiker - Engagement für Frieden und Gerechtigkeit bestraft: Der Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin steht in Israel unter Hausarrest - Karin Leukefeld - Vertreter der israelischen Friedens- und Menschenrechtsbewegung werden in Deutschland gern mit Preisen geehrt und zu Vorträgen eingeladen. So läßt man andere die Besatzungsmacht Israel kritisieren, ohne selbst Gefahr zu laufen, als »antisemitisch« diffamiert zu werden. Doch israelische Friedenskämpfer gehen ein hohes Risiko ein, wie jetzt der Theaterregisseur Samieh Jabbarin (41) erfahren mußte. Die israelische Staatsanwaltschaft verhängte gegen ihn Hausarrest auf unbestimmte Zeit  >>>

Ein Brief von Jabbarin Samieh >>>

 

 

 

Freiburger Kantstiftung verleiht Kant-Weltbürgerpreis 2009 an brasilianischen Bischof und israelischen Menschenrechtsaktivisten Jeff Halper. Der Kant - Weltbürger - Preis 2009 geht an den brasilianischen  Bischof  Luiz  Cappio und den israelischen Menschenrechtsaktivisten Jeff Halper. Dies gab der Vorstand am 30. Aug. 2008 in Freiburg bekannt.  Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

Die Freiburger Kant-Stiftung ehrt am Samstag, dem 9. Mai 2009,  in der Aula der Freiburger Albert-Ludwig-Universität die Preisträger für ihr „mutiges Eintreten zugunsten der Menschenrechte und -würde von politisch und sozial marginalisierten Bevölkerungsgruppen.“ In der Begründung heißt es weiter: „Eine Zivilisation, die die Menschenrechte zwar auf den Lippen führt, diesen aber gleichzeitig die Existenzgrundlage entzieht, bedarf der entschiedenen Mahnung zu jener humanen Glaubwürdigkeit, der sich diese Preisträger verpflichtet haben.“  (…) Jeff Halper (59) ist Aktivist des 1997 von ihm gegründeten Israelischen Komitees gegen die Hauszerstörungen (ICAHD). Das Komitee gehört zu den ersten israelischen Friedensgruppen, die mit Palästinensern in Israel und in den besetzten Gebieten zusammenarbeiten. Das ICAHD widersetzt sich mit juristischen Mitteln und gewaltfreien Aktionen der Zerstörung palästinensischer Häuser >>>

Texte von Jeff Halper >>>

 
 

Antisemitismusvorwurf: TU Berlin muss Schmerzensgeld an Gerhard Wisnewski zahlen - Nach einem Urteil des Kammergerichts Berlin muss die Technische Universität Berlin ein Schmerzensgeld in Höhe von 5.000 Euro an den Autor Gerhard Wisnewski (»Operation 9/11«, »Mythos 9/11«) zahlen. Das »Zentrum für Antisemitismusforschung« der TU hatte Wisnewski in einer Wanderausstellung antisemitische Thesen zu den Attentaten des 11.9.2001 unterstellt. Nachdem das ZfA 2007 bereits eine Unterlassungserklärung unterschreiben musste, stellte das Kammergericht Berlin nun fest, dass für diese schwerwiegende Ehrverletzung auch eine Geldentschädigung zu zahlen ist. Das Gericht zog auch eine klare Trennlinie zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus >>>

Gerhard Wisnewski – Wikipedia >>>

 
 

„Deutscher Fitna“ Film: Antimuslimische Brandhetze im Stil des Nazi-Films "Der ewige Jude" - Auf nach Köln am 9. Mai - Pro Köln stoppen!  - (…) Politiker wie Innenminister Wolfgang Schäuble, Journalisten wie Henryk Broder, Intellektuelle wie Ralph Giordano aber auch solche Persönlichkeiten wie Papst Benedikt XVI. haben mit regelmäßigen undifferenzierten Angriffen auf den Islam, die islamische Kultur und auf Muslime eine Atmosphäre der Islam-Feindlichkeit geschaffen. Sogar Teile der „Linken" haben sich aus Solidarität mit dem Agressor-Staat Israel den Feinden des Islam angeschlossen. Erschreckenderweise ist Hetze und Feindschaft gegen den Islam so üblich und gesellschaftsfähig geworden wie der Antisemitismus in den Jahrzehnten vor dem 2. Weltkrieg >>>

25.9.2008 - Der jüdische Journalist Henryk M. Broder hat das kurzfristige Verbot einer rechtsradikalen Kundgebung am vergangenen Wochenende in Köln verurteilt. Das Verbot dieser angemeldeten Demonstration sei eine "Kapitulation des Rechtsstaates" >>>

 
 

Opfer werden als Täter diffamiert, gejagte als Jäger: Hintergrund - Ressentiment mit Tradition - Antisemitismus der politischen Linken - Dorothea Jung - Ob sowjetischer Diktator oder Duisburger Oberbürgermeister-Kandidat: Antisemitische Kampagnen haben in der politischen Linken Tradition. Bis heute werden diese Klischees in der Linken gepflegt - auch wenn es mittlerweile Gegeninitiativen gibt >>>

„Anti-“ Faschisten: Menschen in ihrer Existenz vernichten! - Guido Neumann - Denunziantentum heute – „Lizas Welt“ schießt Michael Mross in den Rücken - Er stand beim Abtransport der von ihm Denunzierten immer gerne versteckt hinter einer Ecke. Leicht erschaudert ob seiner Macht sah er zu. Er hatte heute Morgen anonym den Häschern des Systems den Tipp gegeben. Schuldig fühlte er sich nicht. Eher so, als ob er wieder ein gutes Werk getan hatte. Leuten wie ihm war es in seinen Augen zu verdanken, dass das Land „sauber“ wurde. Unter Hitler, Mao und Stalin hatten Denunzianten wie er ihre ganz große Zeit. Unter dem Banner der Politischen Korrektheit und des modernen „Anti-“ Faschismus ist er nun auferstanden. Im Internetzeitalter denunziert man gerne doppelt anonymisiert, zum Beispiel indem man seine Homepage hinter dem Namen eines französischen Fußballers versteckt und dann zusätzlich auf dieser Seite Artikel unter Phantasienamen publiziert. >>>

Natürlich kommt Liza Feuerherdt in der "Achse des Guten" zu Wort >>>

Veranstaltungshinweis - Die Israel-Lobby in den USA. Der emeritierte US-Historiker Malcom Sylvers berichtet über die Arbeit proisraelischer Pressure-groups, ihre Einflußnahme und ihre Grenzen. Mittwoch, 29. April, 19 Uhr, Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, Berlin-Friedrichshain).

Zionismus - Antizionismus >>>
Der realpolitische Zionismus >>>
Die Israellobby >>>

Axel Feuerherdt (Lizas Welt) enttarnt  >>>

 
 

Vae Victis!
Ellen Rohlfs

 Oder  10 Regeln damit der „Krieg gegen Terrorismus“ noch lange währt

 

Remembering the Palestinian presence - "Every time I come back here I cry," says Ramadan Farajallah as he contemplates the scattered ruins of the village he once called home. >>>

 
 

Bashing the academic Left - David Newman - "The academic McCarthyism of the Right endangers Israeli democracy and society."

 
 
I was born Palestinian - Laila El-Haddad - Raising Yousuf and Noor - ""But Gaza is a special case, we all know that" I was told." ""The cruelty of the Palestinian situation is that these purgatories are in no way extraordinary but rather the backdrop of daily existence.""
 
 
Chance for an inclusive Israeli Left - Daniel Gavron - "So we can expect four years of stalemate, where nothing really moves in the Israel-Arab arena."
 
 
The most moral army in the world. Fact - Yitzhak Laor - Haaretz - "... every Israeli poll about torture or atrocities would reveal, beyond a shadow of a doubt, simple truths: first, this can`t be so; second, it is right; third, they started it."
 


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.4.2009
 

 

Zur Debatte zwischen Tamar Amar-Dahl und Moshe Zimmermann über den Zionismus - Shraga Elam - Wie der Rabbiner im bekannten Witz, möchte ich gleich beiden – Tamar Amar-Dahl sowie Moshe Zimmermann – recht geben. Denn der Zionismus stellte sich (noch vor dem Nazi-Judeozid) einerseits als eine Antwort auf die europäische Judeophobie dar, anderseits trat und tritt diese nationale Bewegung mehrheitlich als kolonialistische Bewegung in Palästina auf. Der Zionismus war und ist nie wirklich interessiert an der Bekämpfung der Judeophobie. (…)  Dass Israel nie eine wirkliche Antwort für die Judenverfolgung war, demonstriert das unverschämte VDr. des Tamar Amar-Dahlerhalten gegenüber Shoa-Überlebenden in Israel und die Tatsache, dass in keinem anderen Land Juden so bedroht sind wie in Israel. Die israelischen Regierungen haben russisches Roulette mit dem Leben ihrer BürgerInnen gespielt. (…)  Hinzu bedroht die israelische Politik Juden in der ganzen Welt. Denn diese ist wie Öl in die glimmende Asche der bestehenden antijüdischen Vorurteile. Das dadurch entfachte judeophobe Feuer dient als weitere angebliche Rechtfertigung für Israel als vermeintlicher Zufluchtsort für Juden und als Antisemitismus-Keule, die gegen Israel-Kritiker geschwungen wird (s. meinen Artikel von 1987: Antisemitismus - der nützliche Idiot des Zionismus). Gegenüber den PalästinenserInnen trat und tritt der Zionismus wie gesagt mehrheitlich als kolonialistische Bewegung auf, deren zwei Hauptbestrebungen es ist >>>

Tamar Amar-Dahl >>>
Moshe Zimmermann (pdf) >>>
Blog Shraga Elam >>>
Shraga Elam Archiv >>>

 
 

The other face of fascism - Lieberman's ascent to power is not only a dilemma for Arabs and the US, but also for the Jewish lobby, writes Muqtedar Khan* - "American Jews... are dismayed by Lieberman, mostly because he represents values that we abhor" -- Rabbi Eric Yoffie, president of the Union for Reform Judaism - A foreign minister is to the rest of the world the face of the nation he or she represents. They epitomise the values and politics of the nation and personify its culture, identity and values. Israel has a new face now and that face is the ugly visage of fascism. Currently it travels under the name Avigdor Lieberman. Let me introduce Mr Lieberman to you.

The Problem Isn't Avigdor Lieberman - Israel's Master Plan for Transfer - Ellen Cantarow - No one doubts that Avigdor Lieberman is a thug. His ultimata (“Those who think that through concessions they will gain respect and peace are wrong,” etc, New York Times Thursday, April 2, 2009) were designed to shock. On this site Neve Gordon’s revelations of Lieberman’s many corruptions, his beating of a 12-year-old child, his exhortation to bomb Gaza as the US bombed Hiroshima, supply further ugly evidence against the man, and fuel the flash-fires burning through the Internet in the wake of his appointment as Israel’s foreign minister.

 
 

Das preisgekrönte Video Occupation 101 - Man kann sich den Film - mit "bescheidener" Qualität  -(über 200mb) anschauen oder auf der Website http://www.occupation101.com/  als DVD bestellen. Dort gibt es auch weitere Informationen über den Film


Occupation 101 :: Award-winning documentary film on the root causes of the Israeli-Palestinian conflict.

 
 

Jewish Peace Activists Defend German Critic of Israel - Calling for a Boycott of Israel for its Treatment of Palestinians is not Anti-Semitic - Montclair, NJ, April 8, 2009 -- More than 370 Jewish peace activists from around the world signed a statement defending German politician Hermann Dierkes against charges of anti-Semitism. Dierkes, a left-wing politician with a distinguished record of fighting for social justice, called for a boycott of Israeli goods as a means of putting pressure on the Israeli government to end its oppression of Palestinians. For this he has been subjected to vicious denunciations for anti-Semitism. The signers of the statement -- from Israel, Germany, the United States, and several other countries -- expressed their objection to those "who use charges of anti-Semitism to attempt to squelch legitimate dissent." >>>

 
 

Dima Omar - So what did we learn about anti-Semitism? - Well, not much really…. Just that when you invite people who don’t consider each other to be “within the pale”, as British columnist David Aaronovitch said, then the discussion on anti-Semitism turns into character assassination. No one expected a calm discussion during the debate entitled “Anti-Semitism – Alive and Well in Europe?”, which was organised by the Sunday Times Oxford Literary Festival. Along with Aaronovitch, the panel included Gilad Atzmon and the Observer columnist Nick Cohen. It’s not clear why Cohen was invited to join at the very last minute when his views, to the naked eye at least, are akin to those of Aaronovitch’s. It would be fair to describe both men as supporters of Zionism who believe that anti-Semitism is on the rise and that much of it is “unfairly” blamed on Israel’s actions. Atzmon’s views, on the other hand, are well-known to those who follow websites on Palestinian activism. He has very strong views on “Jewishness” and “Jewish identity”, and makes a clear distinction between Jews as a people and those who commit crimes in the name of “Jewish ideology”. >>>

Hasbara Deconstruction Site >>>

 
 

 


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.4.2009
 

 

Die Wahrheit über Israel - Alison Weir - Nach so viel gewalttätiger Ungerechtigkeit ist es Zeit nachzudenken - In seinem op-ed (Meinung) „Wenn es kein Israel gäbe“ ( vom 15.März ) fragt Edward Glick, wie der Nahe Osten aussehen würde, wenn Israel nicht existieren würde. Anstatt darauf zu antworten, gibt er seine eigene fremdenfeindliche,  verzerrte Darstellung der Region von heute. Und was noch schlimmer ist, er untersucht nicht, wie viel wirkliche Not und Elend  Israels gewalttätiger Errichtung vor 60 Jahren  und seinen ( u.a militärischen ) Aktionen seitdem zuzuordnen ist. (…) Glick behauptet, dass ohne Israel die „Palästinenser immer noch arbeitslos und arbeitsunfähig seien." >>>

 
 

Basma’s Schrei  ( Basma Awad al-Nabari’s cry) Gideon Spiro - In den Medien wird die 16 Jährige junge Frau Basma aus Hura im Negev als eine „Terroristin“  beschrieben. Ich sehe in ihr eine sensible junge Frau, die das Morden am Volk im Gazastreifen nicht mehr ertragen konnte. Folgende Worte schrieb sie in ihr Notizbuch/ notebook: „Die Schreie aus dem Gazastreifen gellen in meinen Ohren, mein Herz ist voller Leid und Schmerz. Ich bin eine Gefangene der Besatzung’. Diese Worte drücken Solidarität mit ihrem Volk aus, das  im Gaza-Ghetto ermordet, geschlagen und gedemütigt  wurde. Wenn  diese Gefühle mit der täglichen Realität der Diskriminierung der Beduinen in Israel zusammenkommen mit der fast täglichen polizeilichen Unterdrückung durch Zerstörung  Behausungen, dem Vernichten der Ernte >>>

 
 

Keine Zukunft für Gaza? - Norman Paech - Es gibt Orte, deren Namen mehr über den Zustand der Welt aussagen, als lange Beschreibungen es vermögen: Darfur, Guantánamo, Abu Graib, Bagram oder Lampedusa. Man hüte sich, sie allein jenen Völkern anzulasten, deren Kriege sie zu Orten der Barbarei gemacht haben. Das war noch möglich an den verfluchten Orten der Kriegsführung Hitler-Deutschlands. Die Orte des modernen Grauens sind genuine Orte eines »Weltkulturerbes«, das viele Staaten und auch unsere Gesellschaft zu verantworten haben

 
 

Ein  wenig hilfreicher Diskurs über Israel Jeff Halper - Die Empörung in der organisierten jüdischen Gemeinde über die Aussicht, dass ich in Australien sprechen würde, ist  für einen Israeli wie mich wahrlich erstaunlich. Man muss zugeben, dass ich gegenüber Israels Besatzungspolitik sehr kritisch bin und meine Zweifel habe, ob eine Zwei-Staatenlösung noch immer möglich ist, nachdem sich die israelischen Siedlungen  so ausgedehnt haben, aber dies berechtigt kaum  die Art von Dämonisierung, die ich von Seiten  der The Australische Jüdische Nachrichten (AJN) erhalten habe. Ähnliche Meinungen wie die meinige finden sich in den israelischen

 
 

Brief aus dem Parent-Circle - Beny Gefen - Liebe Freunde – ich habe schon lange nicht mehr geschrieben, weil ich verzweifelt war und mich schäme. Ich versuche, kurz zu schreiben: Letztes Wochenende hatten wir ein Drei-Tage-Treffen mit ca 100 Leuten von  „Bereaved People“ ( Personen, die ein Familienmitglied durch die andere Seite verloren haben) – Israelis und Palästinenser. Die meisten Israelis – so wie ich – verloren ihre Kinder, als diese beim Militär waren; die meisten Palästinenser waren Opfer unserer Soldaten, viele von ihnen kleine Kinder. Der allgemeine Wunsch ist: Schluss mit dem sinnlosen, grausamen Krieg >>>
Freunde des israelisch-palästinensischen Forums trauernder Familien für Frieden >

 
 

The dark religious side of Israel - Gideon Levy - Haaretz - A few days after tens of thousands of Israelis raised their eyes to the heavens at dawn to honor "the return of the sun to the place it stood at creation," and millions of Israelis joyfully read out praise in the Passover Hagaddah for genocide - jihad by means of horrific plagues and drowning infants - it`s time to admit it: We live in a religious country.

 

 
Israel vs. the United Nations - Barbara Crossette - A United Nations investigation of Israel's attacks on Gaza may put the United States in the middle of a tense dispute between the international body and Israel. But now is the time for the United States to regain its position on international human rights.
 


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.4.2009
 

 

„Ruhe erfüllte den Müden…“ - Uri Avnery - DIE PESACH-Woche ist eine Zeit der Ausflüge. Nachrichtenprogramme im Radio und Fernsehen beginnen mit  Worten  wie: „ Die Massen des Hauses  Israel verbrachten den Tag in den Nationalparks… (…) Wir wussten nichts über die wirklichen Kräfteverhältnisse zwischen uns und der anderen Seite. Die Araber erschienen uns wie eine riesige Macht. Wir wussten nicht, dass die Palästinenser unter einander zerstritten und unfähig waren, sich zu einigen und eine landesweite Verteidigungskraft zu schaffen und dass sie fast keine modernen Waffen hatten. Später, als sich die arabischen Armeen dem Kampf anschlossen, wussten wir auch nicht, dass sie unfähig waren, zusammen zu arbeiten, dass es für sie wichtiger war, mit einander zu konkurrieren, als uns zu besiegen. Heute hat eine wachsende Anzahl von Israelis damit begonnen, die volle Bedeutung der Nakba  zu verstehen, die große Tragödie des palästinensischen Volkes und all seiner Individuen, die ihr Heim und den  größten Teil ihrer Heimat verloren haben.  Aber die Lieder kommen und erinnern uns, was wir damals fühlten, als diese Dinge geschahen. Ein Abgrund gähnt zwischen der emotionalen Realität jener Tage und der historischen Wahrheit, wie wir sie heute kennen. >>>

 
 

 Ostern 2009 - Predigt von Rev. Dr. Mitri Raheb - Seniorpfarrer der Lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem - Präsident des Diyar Konsortium -  Liebe Schwestern und Brüder, liebe FreundInnen! Salaam aus Bethlehem in der Karwoche! Die Passionsgeschichte könnte geendet haben mit den drei an ihren Kreuzen gehenkten Männern; der eine war ein Krimineller, der seinen Vorteil in der Instabilität unter römischer Besatzung sah, der andere  ein Widerstandskämpfer gegen die Fremdherrschaft, der dritte ein „Unschuldiger“, der das Reich Gottes verkündete. Und Palästina hätte sich wieder  erwiesen als nur das Schlachtfeld, auf dem Imperien ihre Kräfte messen konnten, oder als Friedhof voller Märtyrergräber. Und die Jünger hätten wie so viele andere nachgeben  und  >>>

 
 

Palästinenser profitieren von Störung in den israelisch-türkischen Beziehungen - Die osmanischen Archive zeigen, dass die Siedler lügen  - Jonathan Cook - Jerusalem - Ein Rechtsstreit palästinensischer Familien gegen die Übernahme ihres Viertels in Ost-Jerusalem durch jüdische Siedler hat aufgrund der jüngsten Verstimmung in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei bedeutende Unterstützung erhalten. Nach dem Überfall der israelischen Armee auf den Gazastreifen im Januar wurde den Anwälten der Familien erstmals der Zugang zu osmanischen Grundbucharchiven in Ankara erlaubt, die den Beweis dafür liefern, daß die palästinensischen Angaben, die Eigentumsurkunden der Siedler seien gefälscht, stimmen. Am Montag legten palästinensische Anwälte die osmanischen Dokumente einem israelischen Gericht vor, das sie in den nächsten Wochen auf ihre Gültigkeit prüfen soll. Die Anwälte hoffen, daß damit die Verfahren zur Vertreibung von rund 500 Anwohnern aus Scheikh Jarrah aufgehalten werden können. Der neu eröffnete Zugang der Familien zu türkischen Archiven könnte einen Dammbruch auslösen und den Einspruchsverfahren weiterer Palästinenser in Ost-Jerusalem und der Westbank, die sich vor Gericht mit Siedlern und der israelischen Regierung um Landbesitz streiten, Erfolg verschaffen >>>.

 
 

Israel annektiert Ost-Jerusalem, sagt die EU - Rory McCarthy - Ein vertraulicher EU-Bericht klagt die israelische Regierung an, die Siedlungserweiterung, die Hauszerstörungen, die diskriminierende Wohnungspolitik und die Westbanksperranlage als Möglichkeit‚ aktiver illegaler Annexion’ Ost-Jerusalems zu verfolgen. Das Dokument besagt, Israel habe seine Pläne für Ost-Jerusalem beschleunigt und untergräbt so die Glaubwürdigkeit der palästinensischen Behörde und schwächt die Unterstützung für Friedensgespräche. ‚Israels Aktionen in und rund um Jerusalem stellen eine der akutesten Herausforderungen für die israelisch-palästinensische Friedensarbeit dar,’ besagt das Dokument, EU-Verantwortliche des Mission Report über Ost-Jerusalem.

 

 

April 2009: Staat Palästina gegründet - Ein Traum wird wahr – der Staat Palästina !  - Dr. Viktoria Waltz - Was vor etwa 20 Jahren in heimlichen Gesprächen begann, unter anderen mit Faisal Husseini und Hannan Ashrawi ist Wirklichkeit geworden – der Staat Palästina existiert und niemand macht Palästina das ‚Existenzrecht‘ streitig. Palästina ist ein bi-nationaler Staat: ehemals ‚Israelis‘ und die autochthonen Palästinenser, Juden, Muslime, Christen, Bahai haben einen Kompromiss errungen: wie in Kanada, wie in Belgien werden die ehemals als zwei Völker definierten, die ‚um dasselbe Land streiten‘ in einem Staat zusammen leben – mit gleichen Rechten und gleichrangigen Vertretern der beiden Seiten auf allen staatlichen Ebenen, der Regierung, der regionalen und lokalen Verwaltungen und wo immer das Sinn macht. ‚Jüdischer Bodenbesitz‘ eine zionistisch-rassistische Konstruktion – das ist Vergangenheit

 

 

Nasrallah bestätigt Aktivitäten in Ägypten - Hans-Christian Rößler -  Hizbullah-Generalsekretär Hassan Nasrallah hat in Beirut in einer im Fernsehen übertragenen Rede bestätigt, dass in Ägypten mehrere Mitglieder seiner Miliz festgehalten werden, die dort „daran mitarbeiteten, dem Widerstand in Palästina zu helfen“.

 

 

Das Gespenst des Populismus ist gesund und munter - Werner A. Perger  - Wahlergebnisse in Österreich, Umfragen in Holland: Europas traditionelle Demokratie gerät immer mehr in die Defensive. Obamas "Populismus der Aufklärung" könnte helfen - Schlechte Nachrichten für Europas politische Klasse: Das Gespenst des Populismus, das manche im Gefolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise schon für erledigt hielten, ist offenkundig wohlauf und geht weiter um in Europa. Und die Volksparteien geraten immer mehr in die Defensive. Die aktuellen Fakten: In den zwei österreichischen Landtagswahlen am vergangenen Sonntag, in Kärnten und Salzburg, haben die politischen Erben des vor viereinhalb Monaten tödlich verunglückten Rechtspopulisten Jörg Haider, nämlich der von ihm selbst 2005 neu gegründete Bund Zukunft Österreich (BZÖ) und die von ihm einst groß gemachte, dann aber im Groll verlassene Freiheitliche Partei (FPÖ), verblüffende Wahlerfolge erzielt.

 

 

Gottesbegegnung in Raum und Zeit - Klaus Berger - Zur theologischen Bedeutung der Heiligen Stätten, die Papst Benedikt XVI. während seiner Pilgerfahrt im Mai besucht - Alle Völker, die den Gott Abrahams anbeten, kennen und lieben heilige Stätten. Viele haben auch dafür gekämpft und ihr Leben gegeben und sind dazu auch heute noch bereit. Denn der Gott Abrahams und Moses und Jesu ist unsichtbar und hat kein Bild. Umso wichtiger werden die heiligen Orte, an denen er für kurze oder längere Zeit gesprochen und Zeichen gesetzt hat. Es sind Orte der Begegnung von Himmel und Erde und daher Heiligtümer. Wie man in einer Liebesgeschichte die Orte der ersten Begegnungen nie vergisst, so zeigt man auf diese Erinnerungspunkte und sagt: „Weißt du noch?“

 

 

 

Nicht vergessen... Wer ist der Aggressor?

 
 

"Die Zeit dafür ist vorbei" -Dieter Bednarz, Erich Follath und Georg Mascolo - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, 52, über seine Forderungen an die Regierung Obama, Teherans kompromisslose Haltung im Atomkonflikt und die Rolle seines Landes bei der Stabilisierung des Nahen Ostens.

 
 

Von der Folter und dem Doktor - André Marty berichtet  - Ein Gefängnis öffnen, ist nicht allzu schwer. Die Gefangenen am Leben zu behalten, schon etwas heikler - vor allem wenn es sich um Guantanamo Bay handelt. Die amerikanische C.I.A. wurde bei ihren illegalen Folter-Praktiken in Guantanamo von Aerzten unterstützt. Die Mediziner hatten zu gewährleisten, dass Al Qaeda - Verdächtige beim Waterboarding nicht ertrinken, beim "In-die-Wand-Rennen" nicht der Schädel zertrümmert wird, beim Einsperren in Kühlzellen nicht erfrieren oder keine bleibenden Schäden davon tragen, wenn sie zu lange an einem Hacken von der Decke herunter baumeln. Zu diesem Schluss kommt niemand anderer als das Internationale Komitte vom Roten Kreuz IKRK. Das IKRK spricht in einem Bericht von "torture", die Aerzte haben in erster Linie die Befrager unterstützt und nicht die Gefangenen geschützt, wie das ihre Berufs-Ethik eigentlich vorsehen würde.

 

 

Gazan children to be screened for long-term effects of white phosphorus smoke  - Gaza - Ma’an - The Union of Health Care Committees (UHCC) in Gaza and in cooperation with the Campaign for the Children of Palestine (CCP) will begin a program offering medical check-ups and screening for 1,000 children in the Strip.  The children, 300 from the Afaluna Society for Deaf Children and 700 associated with the Culture and Free Thought Association in Gaza will be screened with particular attention to the long-term effects of the use of white phosphorus weapons by Israel during its war against the Gaza Strip.

 

 

Amnesty International: ask Secretary Clinton why the US continues to arm Israel - Despite strong evidence of the misuse of U.S. weapons against civilians in Gaza, Amnesty International recently revealed that the United States sent a massive new shipment of arms to Israel. The Wehr Elbe, a ship controlled by the U.S. Military Sealift Command, docked and unloaded several thousand tons of arms on March 22 at the Israeli port of Ashdod. Ask State Department officials why the United States would deliver these arms to Israel.

 

 

One-state supporters make a comeback - Helena Cobban - IPS - President Barack Obama has spoken out forcefully - including this week, in Ankara, Turkey - in favour of building an independent Palestinian state alongside a still robust Israel. However, many Palestinians have noted that President George W. Bush also, in recent years, expressed a commitment to Palestinian statehood. But, they note, Bush never took the actions necessary to achieve such a state - and neither, until now, has Obama. Meanwhile, the U.S. government continues to give very generous support to Israel - where successive governments have built Jewish-only colonies in the occupied West Bank and taken other actions that make a viable Palestinian state increasingly hard to achieve.

 

 

Why Steve Rosen is suing AIPAC - Antiwar.com - Grant F. Smith, Director of the Institute for Research: Middle East Policy, discusses Steve Rosen’s lawsuit against AIPAC, the increasing political stakes in the upcoming Rosen/Weissman espionage trial, the questionable determination of Attorney General Eric Holder and the possibility that AIPAC’s function as a foreign agent will be openly discussed. (audio interview: 22 minutes)

 


11
.4.2009
 

 

Karfreitag 2009 von Reuven Moskovitz - Liebe Freundinnen und Freunde! (…) Damals hat man den Gerechtigkeits- und Friedensfürsten gekreuzigt. Heutzutage kreuzigen, meine Machthaber aus Jerusalem zu meiner Schande und Scham den Frieden und die Gerechtigkeit >>>

Kirchenführer erinnern an „Leiden der Menschen in Gaza“ - In ihrer gemeinsamen Osterbotschaft riefen die Kirchenführer Jerusalems am Montag zum „Einsatz für Gerechtigkeit in Gaza“ auf. >>>

Reuven Moskovitz >>>

 
 

Neues Denunziantentum - Brief an den Leipziger StudentInnenRat - Universität Leipzig - Liebe studentische Vertretung, ich habe in euren neuen Räumen im Seminargebäude ein Plakat gesehen, welches dazu aufruft, rassistische, diskriminierende, antisemitische oder verschwörungstheoretische Aussagen an der Uni Leipzig zu MELDEN. Das möchte ich hiermit tun. Ich möchte EUCH melden, liebe studentische Vertretung.

In euren Räumen habt Ihr israelische Flaggen gehisst:

Der realpolitische Zionismus >>>

 
 

Wieder einmal Propagandalügen - Hamas: Weniger gut bewaffnet als vermutet? - Alfred Hackensberger - Aussagen von israelische Militärs legen nahe, dass das Bedrohungspotential der Organisation beschränkt ist - Am vergangenen Sonntag tagte zum ersten Mal das neue israelische Regierungskabinett. Überschattet von den Korruptionsvorwürfen gegen Außenministers Avigdor Lieberman. Ob und wann es Friedensverhandlungen mit den Palästinensern gibt, ist noch unklar. Berichte von israelischen Militärs legen nahe, dass der Waffenschmuggel an Hamas hauptsächlich Propaganda ist.

 
Aus einer anderen Welt: - Israels neue Regierung - Sie wird weltweit skeptisch betrachtet: "Neuer Rechtsruck - kein Frieden!" Wie wenn das von Israel abhängen würde. Seit 60 Jahren ist dieses Volk um Frieden in dieser Region bemüht. Doch je mehr sie Zugeständnisse an Palästinenser machten, umso weiter rückte der ersehnte Frieden in die Ferne. >>>

Sonderseiten: Die "Christlichen Freunde Israels" >>>
 

Opfer von Israels Brandbomben stirbt - "Das Feuer fraß sich in meinen Körper" - Karim Gawhary - Sie starb durch eine der grausamsten aller Waffen. Das Schicksal der Palästinenserin Ghada Riad Guha soll nun helfen, Kriegsverbrechen der israelischen Armee aufzudecken.

 
 

Is Lieberman Israel`s true Prime Minister? - Haaretz - Editorial - Prime Minister Benjamin Netanyahu`s government was sworn in only a week ago. It is busy forging its policies and organizing, a difficult task considering the crowd of ministers and their deputies. It is natural that Netanyahu and his senior ministers, including the ministers of defense and finance, are waiting until those policies are forged before making pronouncements prophesizing the government`s lifespan and intentions. Into the vacuum barges Foreign Minister Avigdor Lieberman, talking and talking. Someone on the outside might get the impression that Lieberman is the true prime minister, and what he says goes.

 
 
In the settlers` sights - Ben White - The Guardian - Those like Mazim Qumsiyeh, a professor, author and Beit Sahour resident, disagree with this assessment because "in our humble opinion the settlers are driven by their own agenda and aren`t driven by what Palestinians do or don`t do". Qumsiyeh believes that "pressure works", and points to places such as Bil`in and Ni`lin where activism has "slowed down" Israeli colonisation and brought about some changes in the path of the wall: "There have been no Supreme Court interventions in other cases where villages didn`t offer resistance, or weekly demonstrations."
 
 
Ein kurzes video von einem spanischen Team (mit englischen Untertiteln), die den beginn des Gaza Massakers erlebt haben.... (Linktipp von Doris P.) >>>
 
 

Sinn Fein's Gerry Adams: Gaza is an open-air prison  -  Amira Hass - Sinn Fein leader Gerry Adams Thursday denounced the Israel-led blockade on Gaza as having turned the coastal strip into an "open-air prison," news agencies reported. "This is a total denial of the rights of the people of Palestine. This is an open-air prison," The Guardian quoted the Sinn Fein president as saying during a visit to the Hamas-ruled territory. "People can't travel out of here, they can't travel in."

 
 

Eyewitness: Cops kicked, punched, and battered cuffed suspect  - Yuval Goren - Police officers violently attacked a hand-cuffed suspect, so says a Tel-Aviv resident who witnessed the reported arrest in the city's center on Thursday. "It was a little after 10 A.M. From where I was standing I could see a police car arriving at the junction of Ibn Gvirol and Shaul Hamelech streets, and blocking the path of a car standing at the light," the witness said. "The policemen pulled the young man out of the passenger seat and put him in the police car. Several minutes later a few more police cars arrived and then the driver was removed from the vehicle, and stood facing the car for inspection," he said.

 
 

The Problem Isn't Avigdor Lieberman - Israel's Master Plan for Transfer -  Ellen Cantarow - No one doubts that Avigdor Lieberman is a thug. His ultimata (“Those who think that through concessions they will gain respect and peace are wrong,” etc, New York Times Thursday, April 2, 2009) were designed to shock. On this site Neve Gordon’s revelations of Lieberman’s many corruptions, his beating of a 12-year-old child, his exhortation to bomb Gaza as the US bombed Hiroshima, supply further ugly evidence against the man, and fuel the flash-fires burning through the Internet in the wake of his appointment as Israel’s foreign minister.

 
 

Gisements gaziers: la clé de Gaza? - Michel Chossudovksy - L'invasion militaire de la Bande de Gaza par les forces israéliennes, est en relation directe avec le contrôle et la possession de réserves stratégiques de gaz offshore. Il s'agit d'une guerre de conquête. Découvertes en 2000, d’immenses réserves de gaz gisent au large de la côte de Gaza.

 
 

Ominous warnings - Manuel Hassassian - Restrictions on Palestinian movement, including over 630 Israeli checkpoints and roadblocks in the West Bank; Israel's regime of permits that imprisons Palestinians in their own towns and villages; and the construction of Israel's wall have all brought Palestinian life and the Palestinian economy to a virtual standstill.

 


10
.4.2009
 

 

A convoy of hundreds of medical and food trucks heading to Gaza soon - It’s now three years since Israel imposed this tight and deadly siege on Gaza. The brutal siege is devastating every aspect of life in Gaza. Thousands of families continue to suffer, while many others are dying due to the lack of basic treatment and medical equipment. The basic infrastructure supplying water, power and sanitation is in devastation making life unbearable for the 1.5 million inhabitants, which further compounds the misery of the people. The war totally destroyed what was left from the siege. Thousands were killed and injured and thousands turned disabled. - It's the time we move; European Campaign to End the Siege of Gaza, (ECESG) is sending a big convoy of more than 100 trucks. We are going to deliver wheelchairs, medical tools and toys for the people of Gaza. We are going to provide medicines that currently ran out in Gaza. The convoy is to move early in May from many European countries like Britain, France, Ireland, Scotland, Denmark, Netherlands, Switzerland, Sweden, Spain, Germany, Italy, Austria and Norway. Yes You Can! Let actions speak louder than words Let us save more lives; let us cure the pain of wounded Gazans - IF you have a van, a bus or any vehicle and you want to go to Gaza; there is no better time but this! Cease the opportunity and Join us >>>

We are going to Gaza >>>
Hope for Gaza Convoy >>>

 
 

Am 9. April 1948 wurde das Dorf Deir Yassin (heute steht auf diesem Ort in Jerusalem das psychiatrische Krankenhaus Kfar Shaul) von der Irgun und der Stern Gang, zwei nationalistischen jüdischen Milizen angegriffen. -  Laut "New York Times" vom 13.4.1948 sind damals etwa 100 bis 130 Männer, Frauen und Kinder getötet worden. Das Massaker löste die Panik aus, die zur Zerstörung von über 450 palästinensischen Städten und Dörfern und zur Flucht von 750.000 PalästinenserInnen führte. Dieser Exodus markierte den Beginn unzähliger Flüchtlingslager innerhalb Palästinas und in den umliegenden arabischen Ländern. Er markierte auch Al-NAKBA (die "Katastrophe"), die Enteignung palästinensischer Menschen, die dadurch sowohl ihres Landes als ihrer Häuser beraubt wurden -- eine ethnische Säuberung, die nun seit 59 Jahren andauert. Der 9. April ist der Tag, an welchem die PalästinenserInnen der Menschen gedenken, die in Dayr Yasin getötet wurden. 
Am 61. Jahrestag dieses Massakers - zum Gedenken an die Menschen im palästinensischen Dorf Deir Yassin möchte die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich) ihre tiefe Betroffenheit über diese Verbrechen der bewaffneten jüdischen Gruppen äußern.  
Auch heute noch leidet Palästina unter schwerster Unterdrückung, dem Raub von Land und Wasser, fehlender Freiheit und einer brutalen Militärbesatzung durch Israel, die im Juni 42 Jahre lang währt.  
Es ist unsere Hoffnung, dass diese schreckliche Besatzung und Unterdrückung beendet wird, damit PalästinenserInnen wie Israelis in Frieden und Gerechtigkeit leben können.  
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)  Wien, 9. April 2009

Sonderseite - Das Deir Yassin Massaker 9.4.1948

 
 

"Zeitverschwendung" - Israel will Atom-Gespräche zeitlich begrenzen - Minister Shalom: "Müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie viel Zeit dem Dialog zugestanden werden soll."

 
 

Hausarrest als Mittel der politischen Gängelung: Der Fall des Theatermachers Samieh Jabbarin - Der auf unbegrenzte Zeit verhängte Hausarrest gegen Theatermacher Samieh Jabbarin aus Jaffa ist ein Beleg für die verschärfte Schikanierung von Bürgern, die ihre politischen Ansichten auf demokratischem Weg zum Ausdruck bringen wollen. Sein Fall wirft ein grelles Licht auf die enge Zusammenarbeit zwischen den israelischen Sicherheitskräften, der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Es wird hier der Versuch unternommen, einen friedliebenden und sozial engagierten politischen Aktivisten unter dem Vorwurf der Gewalttätigkeit zu inkriminieren. Die Gerichte haben dem leider keinen Riegel vorgeschoben. Hier die Tatsachen >>>

 
 

«Anschuldigungen im Hinblick auf israelische Kriegsverbrechen untersuchen» - Richard Falk - Der Bericht, den Sie vor sich haben, wurde als Antwort auf die in der Resolution S-9 des Menschenrechtsrates enthaltene Forderung nach einer Prüfung der mit den israelischen Militäroperationen im Gaza-Streifen in der Zeit vom 27. Dezember bis zum 18. Januar verbundenen völkerrechtlichen Fragestellungen verfasst. - Ich möchte die Ergebnisse dieses Berichts hier nicht nochmals wiederholen, werde jedoch einzelne Schlussfolgerungen hervorheben: Bestätigte Zahlen, die vom Palästinensischen Zentrum für Menschenrechte zusammengetragen wurden, weisen nach, dass 1434 Palästinenser während des 22 Tage andauernden Militärangriffs getötet wurden. Davon waren 960 Zivilisten (288 Kinder und 212 Frauen), 239 Polizisten und 235 bewaffnete Personen oder Kämpfer. 5303 Palästinenser wurden verwundet, davon waren 1606 Kinder und 828 Frauen. Insgesamt wurde etwa jeder 225. Bewohner von Gaza während der 22 Tage entweder getötet oder verletzt. Und diese Zahl, so hoch sie auch ist, bezieht die weitverbreiteten traumatischen Erfahrungen der Bevölkerung, die den intensiven Kriegshandlungen ausgesetzt war, nicht mit ein. Das gilt besonders für die seelische Schädigung von Kindern, die 53% der Bevölkerung in Gaza ausmachen.

 
 

Der palästinensische Musiker Marwan Abado - Ein Leben im schönsten Exil - Marwan Abado musste seine Geburtstadt Beirut wegen des Bürgerkriegs verlassen. Doch sein Lebensweg zeigt, dass Exil nicht zwangsläufig bedeuten muss, ein Leben in der Fremde zu führen. Suleman Taufiq traf den Oud-Virtuosen in seiner Heimatstadt Wien. >>>

 
 

Verschwiegenes Leid - Caritas-Partner in Palästina startet Anti-Gewalt-Projekt - (Caritas). Die palästinensische Hilfsorganisation Trust hat im Westjordanland ein Tabu gebrochen: Sie initierte ein Projekt gegen häusliche Gewalt. Caritas international ist Projekt-Partner von Trust und sprach mit dessen Leiter Farid Abu Gosh über Hintergründe, Probleme und Erfolge des Anti-Gewalt-Projekts. "Es gibt keine Rechtfertigung für häusliche Gewalt". So lautet das Credo von Farid Abu Gosh, dem Leiter der Hilfsorganisation TRUST. Christopher Hoffmann sprach mit ihm über die Schwierigkeiten und die Erfolge, das Tabuthema an die Öffentlichkeit zu bringen und Lösungsansätze zu finden.

 
 
 
 

In the settlers` sights - Ben White - The Guardian - Those like Mazim Qumsiyeh, a professor, author and Beit Sahour resident, disagree with this assessment because "in our humble opinion the settlers are driven by their own agenda and aren`t driven by what Palestinians do or don`t do". Qumsiyeh believes that "pressure works", and points to places such as Bil`in and Ni`lin where activism has "slowed down" Israeli colonisation and brought about some changes in the path of the wall: "There have been no Supreme Court interventions in other cases where villages didn`t offer resistance, or weekly demonstrations."

 
 

Israeli intelligence blackmails Gaza fishermen - IMEMC & Agencies - The Palestinian Ministry of Detainees and Ex-detainees of the dissolved government in Gaza reported that Israeli security forces are blackmailing Palestinian fishermen and demanding them to work as collaborators in return for being allowed to fish.

 
 

Urgent action for Palestinian school children from Tuba and Maghaer-al-Abeed - MORGANTINI Luisa - Of utmost concern for CPT and Operation Dove is the safe travel of Palestinian school children who walk from the nearby villages of Tuba and Magaher-al-Abeed to At-Tuwani’s elementary school. These school children face a treacherous daily walk past the illegal Israeli settlement of Ma’on and the illegal outpost of Havat Ma’on. For years, armed adult settlers have attacked, threatened and harassed the children along the path from Tuba to Tuwani. In 2004 the Knesset recommended that the Israeli military provide the children with an armed escort. However, since settlers constructed a gate across the road one year ago, the escort soldiers have refused to walk with the children far enough to ensure their safety.

 

 


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.4.2009
 

 

Bilderserie - Tent of Nations - Land and People are our concern

Tent of Nations—People Building Bridges
Frühlingsbericht Januar/April 2008 >>


COME... join us and sponsor a tree for Peace >>>

Tent of Nations
Land and People are our concern - Homepage >>>

 
 

Ein deutscher Professor schlägt vor: Junge Palästinenser aus Gaza nach Deutschland - Dieter Neuhaus - Prof. Dr. Heinsohn ist Sprecher des von ihm gegründeten Raphael-Lemkin-Instituts für vergleichende Völkermordforschung an der Universität Bremen. Er machte Ende Januar 2009 mit einer bemerkenswerten Kolumne in der „Jerusalem Post“ auf sich aufmerksam. Seine wichtigsten Thesen >>>

Kindergeld für Gewalt in Gaza - von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn - (…) Den größten Beamtenapparat der Menschheit hat mit Palästina ein Staat, den es noch gar nicht gibt. Leisten aber tun sich ihn andere, wobei die jüngere Geschichte die Arbeitsteilung vorgibt. Islamische Länder bezahlen 80.000 Bewaffnete, Europa übernimmt die Gehälter von 77.000 Zivilen. Diese Scharen beherrschen 1,6 Millionen Erwachsene und ihren 2,4 Millionen starken Nachwuchs unter 21.

Gunnar Heinsohn - Ending the West's proxy war against Israel - Jerusalem Post >>>
'Youth bulge' violence | Jerusalem Post
>>>
Auch: Kindergeld für Gewalt in Gaza
>>>

Gunnar Heinsohn – Wikipedia
>>>

 
 

Liebe Nahost-Interessierte, das deutsche Container-Schiff  "Wehr Elbe" mit fast 1000 Munitions-Containern ist in Israel angekommen. Über 300 Container wurden am 22. März in Ashdod entladen - wo die anderen fast 700 Container hingekommen sind, weiß ich derzeit noch nicht. Mit lieben Ostergrüßen Clemens Ronnefeldt

US munitions delivered to Israel - Amnesty International fact-finding team investigates white phosphorus use in Gaza City - A massive consignment of US munitions was delivered to Israel in recent weeks, according to information revealed by Amnesty International. The organization received information that the Wehr Elbe, a German cargo ship, chartered and controlled by US Military Sealift Command >>>

Bild: Phosphorous shell cases found in Khuza'a, Gaza, 24 January 2009

 
 

Gaza-Augenzeuge – Bericht des Kasseler Chirurgen Dr. Muneer Deeb - Die Folgen für die Menschen - Dr. Muneer Deeb - Die Frankfurter Medien hatten es vorgezogen, lieber keine Journalisten zu dieser Veranstaltung mit einem Kasseler Arzt als Augenzeugen der israelischen Verbrechen in Gaza zu senden - dann mussten sie auch nicht berichten. Der Tod unschuldiger Menschen, die gezielte Bombardierung von Wohnhäusern, Krankenhäusern und Schulen, die Verwüstungen und das Elend der Zivilbevölkerung wurden von der "zivilisierten" Welt geduldet. Hier der Bericht >>>

 
 

Die Manipulierbarkeit von Onlineumfragen am Beispiel einer Umfrage bei Spiegel Online - Hans Bulling Am 13.3.09 erhielt ich im Laufe des Abends mehrfach Mails, mit der Bitte um Abstimmung bei Spiegel online wegen der Uno Konferenz Durban 2. Siehe unter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612954,00.html Ich stimmte am 13.3.09 gegen den Boykott. Am 14.3.09 besuchte ich die Seite erneut. Inzwischen war die Zahl von Boykottbefürwortern nach meiner Erinnerung gegenüber dem Vortag deutlich gestiegen.>>>

Kurzkommentar Erhard Arendt - In zwei e Mails machte  ich Spiegel online darauf aufmerksam, das Politically Incorrect diese Umfrage massiv beeinflusste (nicht die erste Aktion von PI) - Keine Reaktion >>>

 
 

Die Schlacht am Grab - André Marty berichtet -  Lange müssen wir eigentlich nicht warten. Neben mir sitzt ein Geistlicher aus Nablus, zwei Sekretäre scheinen das Warten gewöhnt, daneben ein Touristiker, der sich des Segens des Herrn vergewissern will; auf dass das Ostergeschäft erklecklich ausfallen möge will er sich noch ein paar guter Worte von ganz oben versichern. Dann läuft er ein: ein kleineres Männlein mit freundlichen, wachen Augen - einer der mächtigsten Kirchenmänner des Nahen Ostens. Seine Seligkeit Theophilos III. von Jerusalem, der griechisch-orthodoxe Patriarch. (…) Wir möchten nämlich vom Patriarchen wissen, warum in Gottes Namen es just zur österlichen Zeit immer wieder mal sehr unchristlich zu und her geht in der Grabeskirche zu Jerusalem. Immer wieder geraten Mönche und Priester der sechs christlichen Konfessionen in der Grabeskirche aneinander  >>>

 
 
 
 

Fußball in Jenin - Andreas Grünwaldt - Jenin, 3.4.2009 - Gestern begannen im Jenin Flüchtlingslager die Feierlichkeiten zum Gedenken an die israelische Invasion im Jahre 2002. Das traditionelle Fußballturnier wurde heute, am 3.4. eröffnet. Die Mannschaft aus dem Jenin Camp

 
 
 
 

Hamas condemns the Holocaust - Bassem Naeem - As the Palestinian people prepare to commemorate the 60th anniversary of the Nakba ("catastrophe") - the dispossession and expulsion of most of our people from our land - those remaining in Palestine face escalating aggression, killings, imprisonment, ethnic cleansing and siege. But instead of support and solidarity from the western media, we face frequent attempts to defend the indefensible or turn fire on the Palestinians themselves.

 


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.4.2009
 

 

Father Manuel Musallam - Gaza, am 1. April 2009 - Offener Brief an den Papst - Wir, die Menschen in Palästina, Christen und Muslime, akzeptieren nicht, dass Eure     Heiligkeit durch die enge Pforte der Apartheid-Mauer geht, die die „Stadt des Friedens“ umgibt,  oder, dass Sie durch das gegenüber liegende Tor hinaustreten, das umgeben ist von israelischen Gewehren, um so in die „Stadt der Geburt“ zu gelangen. (…) Wir wünschten nicht, dass Ihr Herz das Stöhnen der Menschen in Palästina hören sollte, die durch die Besatzung in Jerusalem zermalmt werden, oder, dass Sie ein zionistisches Erdbeben erleben sollten, das die Mauern unserer heiligen Stätten zerbricht. >>> 

 

Palästinenser sein - Mike Odetalla - In dieser Welt ein Palästinenser zu sein, ist wirklich eine einzigartige Erfahrung. Man beginnt zu spüren, dass man ”anders” ist als alle anderen, in dem Augenblick, in dem man zu verstehen und zu begreifen beginnt, was das Geburtsrecht für dich bedeutet. Durch die einfache Tatsache, dass man geboren wird und auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem Jordanfluss und dem Mittelmeer lebt, führt dich dein Leben auf einen Weg, den andere nicht völlig verstehen können >>>

 

Kirchenführer erinnern an „Leiden der Menschen in Gaza“ - In ihrer gemeinsamen Osterbotschaft riefen die Kirchenführer Jerusalems am Montag zum „Einsatz für Gerechtigkeit in Gaza“ auf. >>>

 
 

Besatzungssoldaten nötigen zwei Jugendliche – Israel setzt Gewalt und Zerstörung fort - Israelische Besatzungssoldaten zwangen zwei palästinensische Jugendliche an einem Checkpoint in der Nähe der Stadt Tulkarem, sich nackt auszuziehen >>>

 
 

Zvi Schuldiner zur neuen Regierung Netanyahu - Zur neuen Rechtsaußenregierung Netanyahu in Israel schrieb Zvi Schuldiner in der linken italienischen Tageszeitung "il manifesto" am 2.4.2009 den folgenden Kommentar. - Zvi Schuldiner ist Professor für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem und ein prominenter Aktivist der Friedensbewegung sowie der israelischen Linken. >>>

 
 

Panzer Lieberman startet durch - Israels Außenminister gibt sich als Anti-Diplomat – auch weil die Linke so schwach ist - Max Böhnel - Israels neuer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine »Neuausrichtung« des Friedensprozesses angekündigt. Wenn es nach seinem Außenminister Lieberman geht, kann man auf diesen auch ganz verzichten. Protest dagegen gibt es kaum, denn die israelische Linke ist schwächer denn je.

 
 

Alleingänge führen nicht weit - Hans-Christian Rößler - Es kam so schlimm, wie viele befürchtet hatten. Mit einem diplomatischen Paukenschlag trat die neue israelische Regierung ihr Amt an. In wenigen Worten erklärte Außenminister Lieberman das für unbedeutend, was seit mehr als einem Jahr Grundlage der unmittelbaren Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ist: Israel fühle sich nicht mehr an die Absprachen von Annapolis gebunden. Auf der Nahostkonferenz Ende 2007 hatten sich die Konfliktparteien verpflichtet, so schnell wie möglich alle Streitfragen zu regeln und endlich einen Friedensvertrag zu unterzeichnen. Weder Ministerpräsident Netanjahu noch Verteidigungsminister Barak von der Arbeiterpartei sahen sich bisher veranlasst, Lieberman zu widersprechen

 
 

Rupert Neudeck forderte kritischen Dialog mit Israel -  „Die Kinder und Jugendlichen kennen nichts anderes, als das besetzte, abgeschlossene Palästina“, so Neudeck, Ein Zustand der auch ihn im jugendlichen Alter vermutlich zur Revolte gebracht hätte. „Hier müssen wir Unrecht beseitigen, um eine friedliche Grundlage zu schaffen“, so Neudeck.

 
 

Der "Fugee Friday" in Tel Aviv - Mit tausenden Sudanesen ist Israel erstmals Ziel von nicht-jüdischen Flüchtlingen. Das Dilemma: In Erinnerung an den Holocaust will die Regierung zwar Zuflucht gewähren, aber gleichzeitig fürchtet sie mehr Asylsuchende.

 
 

Shattering the Myth of Democracy and Equality in Israel - Interview with Dr. Hatim Kanaaneh - Hatim Kanaaneh was an eleven year old boy when his peaceful village of Arrabeh, Galilee, was invaded by Jewish terrorists and the villagers forced to surrender in 1948. What followed was living under a military regime, which had absolute powers, a life filled with terror and humiliation, coupled with a curtailment of freedom and infringements on human rights. Discrimination was evident in all aspects of everyday life, even in the education system, something Dr. Kanaaneh experienced first hand when he was denied entry to the Hadassah medical school because he was deemed to be unqualified.

 
 

Palestinians face racism in Israeli society - Jonathan Cook - A decision by Israel's state-owned railway company to sack 150 Palestinian workers this month because they have not served in the army has been denounced as "unlawful" and "racist" this week by legal and workers' rights groups.

 
 

Giving serious ideas a bad name - Yossi Alpher - Avigdor Lieberman, Israel's new foreign minister, is perhaps most notorious for his policy demands regarding the Arab citizens of Israel. He wants Israeli Arabs to prove their loyalty to the state by taking oaths and doing national service, otherwise he would deny them Israeli citizenship. And he wants to move the green line (1967 border between Israel and the West Bank so that Arab villages in the Triangle and Wadi Ara areas become part of Palestine and their residents become Palestinian instead of Israeli

 
 

A dangerous mentality comes to the fore - Ghassan Khatib - There's no doubt that the new right-wing Israeli government under Binyamin Netanyahu with Avigdor Lieberman as foreign minister is seen as a bit of a headache by many concerned parties in the international community, including among the friends of Israel in the US and Europe.

 
 

Israel Railways accused of racism over sacked Arab guards: ‘Hebrew labour’ principle lives on - Jonathan Cook - A decision by Israel’s state-owned railway company to sack 150 Arab workers because they have not served in the army has been denounced as “unlawful” and “racist” this week by Arab legal and workers’ rights groups.

 
 

No joy in Mudville - Gideon Levy - Haaretz - "Barak makes sure to shake everyone`s hand; Avigdor Lieberman, meanwhile, is making a minimal effort, projecting an air of aloofness verging on disgust. And Netanyahu refrains at the last moment from embracing him, at the conclusion of the swearing-in of our new No. 1 diplomat. "

 
 

US Expansion of Afghan Occupation, the Uses of NATO, and What Obama Should Do in Israel-Palestine - Noam Chomsky - ZNet - "But why are we not allowed to listen to Hamas? Well, because they don`t meet three conditions that were established. One is, they have to accept the road map, which we and Israel reject, but they have to accept it, otherwise we can`t allow them into the civilized world. The other is, they have to renounce violence. Well, we don`t have to discuss the question whether the United States and Israel renounce violence, so we can put that aside. Third, they have to recognize Israel, but, of course, we don`t have to recognize Palestine, nor does Israel. So they have to meet three conditions that we don`t meet and that Israel doesn`t meet"

 


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Eine Frau tritt für die Palästinenser ein - Eindrücke einer Nahost-Reise: Renate Khurdoks Herz schlägt für Palästina. Nun hat sie über die Eindrücke ihrer jüngsten Reise ein Buch geschrieben. >>>

 

Renate Khurdok - Palästina − Ein Reisebericht - Renate Khurdok, (…) macht eine Reise nach Palästina. Sie besucht ein Land als Touristin und mehr: als Betroffene und Mensch. Das macht ihren Bericht außergewöhnlich - Faten Mukarker >>>

 

Kriegsverbrechen in Gaza - Bericht unabhängiger Experten über Menschenrechtsverletzungen durch Israel - Karin Leukefeld - Eine Kommission von fünf unabhängigen Experten aus Dänemark, Deutschland, Spanien und Südafrika hat die Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte während des israelischen Krieges im Gazastreifen bestätigt. Die Experten der Rechts- und Katastrophenmedizin waren einem Aufruf der israelischen Organisation Ärzte für Menschenrechte (Physicians for Human Rights, PHR-Israel) und der Palästinensischen Medizinischen Gesellschaft für Hilfe (PMRS) gefolgt >>>

 
 

Israels Armee im Gaza-Krieg - "Hohe Zahl von Verstümmelungen" - Susanne Knaul - Eine Expertenkomission wirft dem israelischen Militär vor, Rettungskräfte angegriffen und die Versorgung palästinensischer Zivilisten verhindert zu haben>>>

 
 

Nicht zweifeln und nicht überprüfen - Israelische Soldaten berichten von schweren Verletzungen der Menschenrechte durch die eigene Armee während des Gaza-Kriegs. -  Der israelische Generalstabschef Gabi Aschkenasi ist sich sicher, dass sich seine Soldaten nichts vorwerfen lassen müssen. Gebe es auch nur „den Schatten eines Zweifels“, dass sie zu Jahresbeginn während des Krieges von ihren Vorschriften abgewichen sein sollten, werde das untersucht und entsprechend verfolgt, (…) Die Stärke der israelischen Streitkräfte bestehe nicht zuletzt darin, dass sie ihre Werte und Moral rigide aufrecht erhielten >>>

 
 

Wie es so ist, als Terrorist - Mittlerweile kann ich erahnen, wie sich so ein Huhn manchmal fühlen muss: Die zentralen Checkpoints im Westjordanland sind gebaut wie große Zuchtanlagen für Federvieh, die Palästinenser nennen sie daher gerne auch “chicken farm”.

 
 

Israel annektiert Ost-Jerusalem, sagt die EU  -  Rory McCarthy - Übersetzt von Ellen Rohlfs - Ein vertraulicher EU-Bericht klagt die israelische Regierung an, die Siedlungserweiterung, die Hauszerstörungen, die diskriminierende Wohnungspolitik und die Westbanksperranlage als Möglichkeit ‚aktiver illegaler Annexion’ Ost-Jerusalems zu verfolgen. Das Dokument besagt, Israel habe seine Pläne für Ost-Jerusalem beschleunigt und untergräbt so die Glaubwürdigkeit der palästinensischen Behörde und schwächt die Unterstützung für Friedensgespräche. ‚Israels Aktionen in und rund um Jerusalem stellen eine der akutesten Herausforderungen für die israelisch-palästinensische Friedensarbeit dar,’ besagt das Dokument, EU-Verantwortliche des Mission Report über Ost-Jerusalem. Der Bericht, den der Guardian erhalten hat, ist vom 15.Dezember 2008. Er erkennt Israels legitime Sicherheitsbelange in Jerusalem an, fügt aber hinzu: ‚Viele seine augenblicklichen Aktionen in und rund um die Stadt haben nur begrenzt etwas mit Sicherheit zu tun .’

 
 

Frau Kollegin: Kristina Bergmann, Neue Zürcher Zeitung NZZ, Kairo - André Marty berichtet - Kristina, Israel hat eine neue Regierung. Wie haben die arabischen Medien darüber berichtet? Ich lese die ägyptische Tageszeitung "Ahram", aber die gesamte arabische Presse habe ich nicht intus! Was ich weiss, ist: Die arabischen Medien sind gegen Israels neue Regierung. Sie ist ihnen zu palästinafeindlich. Mit Lieberman hat der ägyptische Präsident Mubarak ausserdem ein eigenes Hühnchen zu rupfen (der hat letzteren angeblich beleidigt), und deshalb wird über ihn in der hiesigen Presse vornehmlich geschimpft.

 
 

Alle Möglichkeiten für Gewährleistung von Frieden im Nahen Osten nutzen - US-Präsident Barack Obama hat aufgerufen, beliebige Möglichkeiten für die schnellstmögliche Beilegung des Nahostkonflikts zu nutzen. "Israel und Palästina sollten lernen, zusammen zu leben. 

 
 

Jetzt erst recht, die Menschen brauchen unsere Unterstützung! - Deutscher Freidenker Verband, Ortsgruppe Nürnberg - Solidaritätsreise nach Israel/Palästina 2009 - (pdf) Komm und sieh selbst! - Kein Konflikt wird so kontrovers diskutiert, wie der Nahostkonflikt und hat so viele Auswirkungen auf Diskussionen in unserem Land, wie z.B. zum Thema Antifaschismus. Mach dir selbst ein Bild vom Leben in Israel und in den besetzten Palästinensergebieten. Treffe Besatzungsgegner von beiden Seiten der Mauer, antirassistische Gewerkschafter und lebe einige Tage mit den Menschen in den besetzten Gebieten. Stationen der Reise sind u.a. Bethlehem, Hebron und Jerusalem. Wir treffen Menschen im Schatten der Mauer, in den Flüchtlingslagern und Aktivisten der Bewegung gegen die Besatzung. Natürlich werden wir nicht in das akute Kriegsgebiet reisen, für Übersicht und Sicherheit sorgen einheimische Reiseleiter und die Fürsorge der Gastgeber. Termin: 05. April bis 12. April 2009 >>>

 
 

 

 

Land of Ruins: A Special Report on Gaza’s Economy - Democracy Now! producer Anjali Kamat files a report on the state of the Gazan economy, where unemployment and poverty rates are among the highest in the world. Despite international pledges of over $5.2 billion to rebuild Gaza, in the four months since Israel’s assault the siege has not been lifted and only one truck carrying cement and other construction materials has been allowed entry into the Gaza Strip. [includes rush transcript]

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Shattering the Myth of Democracy and Equality in Israel - An Interview with Dr. Hatim Kanaaneh - Hatim Kanaaneh was an eleven year old boy when his peaceful village of Arrabeh, Galilee, was invaded by Jewish terrorists and the villagers forced to surrender in 1948. What followed was living under a military regime, which had absolute powers, a life filled with terror and humiliation, coupled with a curtailment of freedom and infringements on human rights.

 

 

US Expansion of Afghan Occupation, the Uses of NATO, and What Obama Should Do in Israel-Palestine - Noam Chomsky - ZNet - "But why are we not allowed to listen to Hamas? Well, because they don`t meet three conditions that were established. One is, they have to accept the road map, which we and Israel reject, but they have to accept it, otherwise we can`t allow them into the civilized world. The other is, they have to renounce violence. Well, we don`t have to discuss the question whether the United States and Israel renounce violence, so we can put that aside. Third, they have to recognize Israel, but, of course, we don`t have to recognize Palestine, nor does Israel. So they have to meet three conditions that we don`t meet and that Israel doesn`t meet"

 

 

Is the Power of AIPAC on the Decline? Was Gaza Israel`s Waterloo? - John Goekler - CounterPunch - "Now, the denial many American Jews have maintained around Israel’s immoral and illegal behaviors is evaporating. True change, after all, occurs when the inconsistencies between actual and desired realities become too great – when the resulting tension compels action"

 

 

Settlers attack homes, residents in East Jerusalem / Settlers attack homes in Hebron - IMEMC & Agencies - "A group of extremist Israeli settlers attacked on Sunday evening several residents and homes in Al Sa’diyya neighborhood, in East Jerusalem, and occupied the home of Nasser Jaber for the second time, as they claim purchasing it"

 

 

An unhelpful discourse on Israel: Jeff Halper to Australian Jewry - Jeff Halper - "In my view, Israel is being used as the lynchpin of your ethnic identity in Australia; mobilizing around a beleaguered Israel is essential for keeping your kids Jewish. I would go so far as to accuse you of needing an Israel in conflict, which is why you seem so threatened by an Israel at peace"

 

 


6.4.2009
 

 

medico international und seine Partner Ärzte für Menschenrechte - Israel und Palestinian Medical Relief Society bestätigen - Menschenrechtsverletzungen im Gaza-Krieg - Eine unabhängige ärztliche Kommission hat Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte während der israelischen Offensive im Gaza-Streifen bestätigt. In ihrem heute in Brüssel vorgelegten Bericht liefern fünf internationale Experten aus den Bereichen Rechtsmedizin, Brandwunden, medizinische Krisenreaktion und öffentliches Gesundheitswesen Belege und Detailinformationen über >>>

Occupation by the Israely army in Palestinian territories (Ben Heine ©) >>>

Blut an ihren Händen: die Dämonisierung der Palästinenser -  Shmuel Amir - ‘Blut an ihren Händen’ ist wahrscheinlich einer  der erfolgreichsten Slogans, den Israels Propagandamaschine erfunden hat. Er macht einen starken und unmittelbaren Eindruck, visuell und emotional. Man vermutet einen brutalen Mörder, der für den Rest seines Lebens ins Gefängnis gehört. Er schließt eine weitere gründlichere Untersuchung aus.   >>>

Beseitigte Gerechtigkeit -  Gideon Levy - Jeder, der sich  sorgenvolle Gedanken um die Rechtsstaatlichkeit und das moralische Image Israels macht und beunruhigt ist, dass seine Soldaten im Gazakrieg Kriegsverbrechen begangen haben, kann nun erleichtert aufatmen. Der militärische Generalanwalt Brig. General Avichai Mendelblit gab die Order, die Untersuchung der Aussagen der Soldaten über ihre Erfahrungen in der Operation Cast Lead einzustellen. >>>

 
 

Palästinenser sein - Mike Odetalla - In dieser Welt ein Palästinenser zu sein, ist wirklich eine einzigartige Erfahrung. Man beginnt zu spüren, dass man ”anders” ist als alle anderen, in dem Augenblick, in dem man zu verstehen und zu begreifen beginnt, was das Geburtsrecht für dich bedeutet. Durch die einfache Tatsache, dass man geboren wird und auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem Jordanfluss und dem Mittelmeer lebt, führt dich dein Leben auf einen Weg, den andere nicht völlig verstehen können >>>

 
 

Sha’ab al Butun  -  von Hirten und Siedlern -  David Shulman - Am Ende erreicht man das Grundsätzliche, das sehr einfach ist. Warum befinden wir uns  eigentlich auf dieser Hügelkuppe, umweht vom letzten Winterwind, frieren, sind traurig und verzweifelt? Ich denke, dass wir dies tun, einfach weil wir Menschen sind. Nicht mehr und hoffentlich auch nicht weniger. Um Zeugen zu sein und zu berichten. Und um die Wahrheit zu sagen – lasst uns die Wahrheit  nicht  vergessen. Aber die Wahrheit ist nicht etwas, die man einfach so daher sagt, es ist eher etwas, das natürlich auftaucht und ans Licht und ins Leben kommt, wenn da jemand in der Nähe ist und sie zur Kenntnis nimmt. Sie zur Kenntnis nehmen und  sie um ihrer >>>

 
 

Was Israel's reported strike in Sudan an exercise in propaganda? - Gideon Levy -  Shhhhh, Israel has done it again. On the eve of the end of prime minister Ehud Olmert's term, in what appeared like a suspicious coincidence, we heard the report from distant America about another covert, impressive Israeli operation. This time it was carried out by planes or unmanned aerial vehicles. Israel had struck again.

 
 

Leserbrief an die Wiener Zeitung  - Fritz Edlinger - Betrifft: „Botschafter Dan Ashbel: Israel bekennt sich zu Zweistaatenlösung“ -                 Artikel vom 4.4.2009 >>> - Wieder einmal werden dem internationalen Publikum die Doppelstandards, welche seit vielen Jahren die Berichterstattung über den Nahostkonflikt beherrschen, eindrucksvoll vor Augen geführt. Trotz skandalöser und an ihrer militanten und rassistischen Eindeutigkeit kaum zu übertreffende Äußerungen führender Mitglieder der neuen israelischen Regierung, an ihrer Spitze vor allem der populistische Rechtsradikale und neue Außenminister Avigdor Liebermann, übt man sich in vorsichtiger Zurückhaltung, die auch vor der Ignorierung eindeutiger Drohungen nicht zurückschrecken. In der jüngsten Ausgabe des „Spiegel“ wird sogar der Hoffnung >>>

 
 

Israel auf der Geisterbahn - Von Evelyn Hecht-Galinski - Der »liebe« Lieberman – das muß man ihm lassen – ist jetzt konsequent ehrlich, wenn er nach seiner Amtseinführung in der Knesset sagt, was er denkt. Sein Rezept (O-Ton): »Mit mir gibt es keinen Isra-Bluff.« Paßt nicht auf Lieberman der Spruch von Gadaffi gegen König Abdullah vom 31.März in Abu Dhabi, er habe nur Lügen hinter sich und das Grab vor sich? Nicht ganz – denn der »liebe« Lieberman hat zwar Lügen und Altlasten hinter sich, aber seit seiner Amtseinführung ist er ehrlich.

 
 

Alles gesagt ?   - nach dem Gazakrieg 2008/2009
     Ellen Rohlfs
An sich haben wir alles gesagt, bis uns die Worte
Zu Asche in unserm Munde wurden*
Zu Asche, zu Asche , zu Asche
Verbrannt - verkohlt – verwest – verseucht -
Verfault – verreckt – vertilgt – vermint -
verloren – verflucht – verachtet – verbittert - verzweifelt …
wortlos – mutlos – hoffnungslos – ratlos - lieblos und ohne Erbarmen …
ja, genau deshalb schreie  ich …. >>>

 
 

Den Spiegel vorgehalten - Von Hermann Dierkes - Dokumentiert: Offener Brief an den Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Dietmar Bartsch, und an weitere Parteimitglieder

 
 

Rückschau - Gegenwart? - Pauls Östreicher - Israels Politik nährt den Krebs des Antisemitismus - Es ist eine Lüge, dass die Ablehnung des Zionismus, wie er heute praktiziert wird, ein Erbe von Hitlers Rassismus ist. (…) Wenn ich das alles in mir fühle und im Kopf weiß, kann ich nicht  daneben stehen und als unbeteiligter Beobachter den  Israel-Palästinakonflikt anschauen - eines der gefährlichsten Ausbrüche kollektiven Hasses.  Ich kann  nicht ruhig zuhören, während ein iranischer Präsident von der Eliminierung Israels spricht.  Jüdische Angst sitzt tief.  Sie ist nicht irrational.  Ich kann aber auch nicht ruhig zuhören, wenn viele israelische BürgerInnen von PalästinenserInnen so denken und sprechen,  wie sehr viele Deutsche über Juden dachten und sprachen, als ich einer von ihnen war und fliehen musste. Wenn der Christ in mir guten Grund zur Scham hat, so  nun  auch der Jude in mir.  Ich glaube leidenschaftlich, dass Israel das Recht hat und sein  Volk das Recht hat, in Frieden und sicheren Grenzen zu leben.  Ich weiß  aber auch, dass das moderne Israel im Terror  geboren  und seine  gegenwärtige zionistische Form  durch Töten und Maßnahmen ethnischer Säuberung  ermöglicht wurde >>>

 
 

The Holy Land Christian Ecumenical Foundation - Israeli Occupation Puts Strain on Palestinian Christians - Churches around the world must speak out and act for justice in Israel and Palestine, church leaders told members of an ecumenical delegation visiting the region from March 7 to 14.

 


5.4.2009
 

 

Scharia

Inamo e.V. — Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten e.V.
 
Heft Nr. 57
Scharia
Jahrgang 15, Frühjahr 2009,
64 Seiten
Erschienen 31. März 2009
Bestellung Inhalt

 
 

Boy in critical condition after shot in head by Israeli troops - A Palestinian teenager was seriously injured by a rubber-coated bullet fired by Israeli troops in the West Bank city of Qalqiliya on Saturday.>>>

Sixteen year old girl shot dead in Be’er Shiva >>>
Sonderseite: Kinderschicksale >>>

 
 

Wer ist der Boss? -  Uri Avnery - SCHON AM ersten Tag der neuen Regierung klarte der Nebel auf und enthüllte: es ist eine Lieberman-Regierung. Der Tag begann mit einer Feier im Amt des Präsidenten. Alle Mitglieder der aufgeblähten  Regierung – dreißig Minister und acht stellvertretende Minister -  posierten in ihren besten Anzügen für ein Gruppenfoto. Netanyahu las eine Rede ab, die jeder Inspiration entbehrte und die die abgedroschenen Klichees mit einschloss, die nötig sind, um die Welt zu beruhigen: Die Regierung  ist dem Frieden verpflichtet, sie will mit der palästinensischen Behörde verhandeln bla-bla-bla. Avigdor Lieberman eilte von dort zum Außenministerium und der dort stattfindenden zeremoniellen Amtsübergabe der Minister. Auch er hielt eine Rede – aber es handelte sich keineswegs um eine Routinerede.

 
 

Frieden schließt man mit dem Feind - Avi Primor - Israel muss der Realität ins Auge blicken. An Verhandlungen mit der Hamas führt kein Weg vorbei.

 
 

EU setzt diplomatische Spitzen gegen neue Regierung - In protokollarische Spitzen verpackt die Bundesregierung ihre Kritik an der neuen, rechtsgerichteten israelischen Regierung. Kanzlerin Merkel (CDU) hat die ursprünglich für Anfang Juni geplante gemeinsame Kabinettssitzung der Regierungen in Berlin auf unbestimmte Zeit verschoben.

EU diskutiert Sanktionen gegen neue Regierung >>>

 
 

„Ein delikater Moment in einer schwierigen Region“ - Der Lateinische Patriarch von Jerusalem Fouad Twal zur Papst-Reise ins Heilige Land - Vom 8. bis 15. Mai wird Benedikt XVI. nach Jordanien, Israel und in die Palästinensischen Gebiete reisen. Im mehrheitlich muslimischen Jordanien werde der Papst mit Begeisterung erwartet, sagt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, der Jordanier Fouad Twal (68), im Interview mit Gabi Fröhlich in Jerusalem. In Israel und den Palästinensergebieten sei die Situation dagegen komplexer.

 
 

Schießen und Weinen: Nichts Neues seit 1948 ... Oder doch?  - Anis Hamadeh - Mit Erstaunen hat die Weltöffentlichkeit in den letzten Wochen zur Kenntnis genommen, dass anscheinend Kriegsverbrechen in Gaza geschehen sind. (1) Selbst beteiligte israelische Soldaten und Militärs berichten jetzt von ihren eigenen Grausamkeiten gegen die palästinensische Bevölkerung, wie man sie nicht einmal aus Filmen kennt. (2) Auch die modischen T-Shirts, auf denen für das Schießen auf schwangere Palästinenserinnen geworben wird, da man so mit einer Kugel gleich zwei Menschen töten könne, stoßen im Ausland auf Befremden. (3) Zusätzlich entsetzt die Wahl Avigdor Liebermans zum israelischen Außenminister. (4) Es gibt weitere Gründe, um abgestoßen zu sein, wie die fortgeführte ethnische Säuberung in Jerusalem, die Pläne zur Erweiterung der illegalen Siedlungen, einige Morde, die Entführung von Fischern aus Gaza und so weiter, aber diese Details erreichen den globalen Diskurs nicht, weil ... , nun, weil sie es nie getan haben. Die Frage ist, wie echt das Erstaunen über Gaza ist.

 
 

Rohstoffstreit im Nahen Osten - Thorsten Schmitz - Israel beutet seit Jahrzehnten Rohstoffe in den besetzten Palästinenser-Gebieten aus - für Menschenrechtler ein Bruch internationaler Regeln. Die israelische Bauindustrie hat einen riesigen Bedarf an Sand, Kies und Steinen für die vielen neuen Siedlungen, die überall im Land und in den besetzten Gebieten entstehen, wie hier unweit von Jerusalem - Die Bevölkerung Israels wächst in schnellem Tempo, Häuser werden gebraucht, im gesamten Land bestimmen Baukräne das Bild. Wohnungen werden vor allem gebaut mit Sand und Kies aus zehn Steinbrüchen im besetzten Westjordanland.

 
 

Nach Angaben des israelischen Außenministeriums waren im vergangenen Jahr über 3000 Raketen- und Mörsereinschläge in Südisrael zu verzeichnen. Das israelische Traumazentrum für Opfer von Terror und Krieg - NATAL – betreut die durch den Beschuss aus dem Gazastreifen traumatisierten Kinder und gewährt ihnen nachhaltige psychologische Hilfe. Das Auswärtige Amt unterstützt das Projekt des Traumazentrums mit einem Betrag von 1,1 Millionen NIS.
Am 17. Februar 2009 überreichte der deutsche Botschafter Dr. Dr.h.c Harald Kindermann im Rathaus der südisraelischen Stadt Sderot der Vorsitzenden und Gründerin von NATAL, Judith Yovel Recanati, in Anwesenheit von Bürgermeister David Buskila, einen symbolischen Scheck.


Zu den oben erwähnten Zahlen siehe angehängtes aufschlussreiches Flugblatt der steinbergrecherche mit Tabelle:

Einschläge von Kassam-Raketen und Mörsergranaten in Israel 2007/2008 laut Intelligence and Terrorism Information Center beim Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center, veröffentlicht vom israelischen Außenministerium auf seiner Internetseite. Auch >>>

ND Interview mit dem Arzt Ralf Syring medico international
Linktipps und Text von Claudia Karas

 

 

Israel von 1920 - 2008  - Das Heilige Land in sechs Stationen -  (flash Präsentation) >>>

 

 

Video: Evidence of Israeli war crimes uncovered in Gaza - The Guardian - Scenes from the documentary film series, which shows evidence of Israeli war crimes during the war on Gaza. The award-winning British daily The Guardian has produced a series of documentary films on alleged war crimes committed by the Israeli army during the 23-day offensive launched against the Gaza Strip earlier this year.

 

 
 

Tipps und Zaubertricks für Nebelkerzenwerfer - Man nehme den Kritiker der die Verbrechen einer Regierung Verbrechen nennt (Manche haben aus unserer unsäglichen Vergangenheit das richtige gelernt) und unterstelle ihm mit solchen Zitaten was er nicht ist. Henryk M. Broder schreibt:

"Viele “israelkritisch” eingestellte Menschen, die Dank der Gnade der späten Geburt um die Chance gekommen sind, sich an den “judenkritischen” Aktionen der Nazis zu beteiligen, wie z.B. der ehemalige Duisburger OB-Kandidat" 


Das Unglück der späten Geburt - Mancher  ist scheinbar  um die "Chance" gekommen neben oder über Göbbels eine bedeutende Rolle in der "Propagandaabteilung des 3. Reiches" zu spielen. Wie missbrauche ich den Holocaust um neue Verbrechen zu decken? >>>

Sonderseiten: The "best" of   H. M. Broder >>>
Lese auch: Zitate der realpolitischen Zionismus >>>

 
 

Student Merna Foils Israeli Bid to Wreck Family’s Education Hopes - Stuart Littlewood - Bethlehem University has been closed a dozen times by Israeli storm-troopers and shelled by their tanks, but it remains one of those magical places in the Holy Land where you always feels good ‘vibes’.

 
 

Left behind - Amira Hass - Haaretz - Radiation therapy is not available in Gaza. After long years of delay, Israel had allowed the necessary equipment to be delivered, but it will not permit the transfer of the materials used in its operation. Shawwa began to consider seeking treatment in East Jerusalem. Then came the blow of the Gaza government expelling the employees of the Referrals Abroad Department. There is no one to coordinate the visit (not even to the West Bank or East Jerusalem, which, absurdly enough, are considered "abroad" by the Israeli-Palestinian permit bureaucracy), and the Ramallah government will not cover medical expenses if the letters of referral are signed by doctors and department heads who do not meet with its approval.

 
 

Responsible journalism series: Reaching people on both sides of the Arab-Israeli divide - Ghassan Rubeiz -  Writing fairly about the Arab-Israeli conflict often feels like walking on thin ice. Arab readers advise me to be “bold” in reporting on Palestinian suffering. In contrast, pro-Israeli readers advise me to be more sensitive to the “Jewish perspective”. I try and often fail, but I continue to try. First, I cite an example from the Israeli side of my readership and then discuss comments from the Arab side.

 
 
Not an analogy: Israel and the crime of apartheid >>>
 


4.4.2009
 

 



SEMIT
wird ab 17.04.2009 in allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken erhältlich sein.

SEMIT 2 ab 5.4. 2009 im Handel >>>

 


Israel ist nun wieder im Mittelalter?
Ministerinnen aus Kabinettsfoto gestrichen - Ultraorthodoxe Juden empfinden Abdruck von Frauen auf Bildern als anstößig - Digital wegretuschiert und durch Männer ersetzt >>>

Bild vergrößern >>>

Women in Israeli govt? Not if Photoshop can help >>>
Mideast israel missing women >>>
Sonderseite: Die neue israelische Regierung  >>
Sonderseite: Avigdor Lieberman >>>>

 

Israels Außenminister will nicht von Frieden reden - Michael Borgstede - Israels neuer Außenminister Avigdor Lieberman hat in nur zwei Tagen die Welt gegen sich aufgebracht. Mit aggressiven Äußerungen und der Weigerung, Truppen aus den Golanhöhen abzuziehen, scheint er den schwelenden Nahost-Konflikt noch anzufachen. Noch dazu droht dem Ex-Türsteher eine Anklage wegen Korruption.

 
 

Israels Siedlungspolitik unter dem Deckmantel einer archäologischen Touristenattraktion  - In Bustan, dem „Gartenviertel“ des Ostjerusalemer Stadtbezirks Silwan, sollen für den Ausbau eines archäologischen Vergnügungsparks rund 1500 PalästinenserInnen aus 88 Häusern vertrieben werden. Silwan, ein ärmlicher, seit Jahrhunderten von PalästinenserInnen bewohnter Stadtbezirk, liegt am Südlichen Abhang der Altstadt von Jerusalem unterhalb der Aksa-Moschee und der Klagemauer. Die Häuser stehen über Schichten von Kulturresten der Kanaaniten, Juden, Perser, Griechen, Römer, Byzantiner, Muslime, Kreuzritter und Ottomanen >>>

Sonderseite: Siedler und Siedlungen >>>

 
 

UN picks South African Jew to head Gaza war crimes inquiry - Richard Goldstone, a South African Jewish judge, will head an international fact-finding mission into allegations of war crimes by Israeli soldiers and Palestinian militants in Gaza, the United Nations said on Friday.

 
 

Das Erbe des Ehud O. - André Marty berichtet - (…) - Er war es, in dessen Regierungszeit der jüdische Siedlungsbau im besetzten Westjordanland so stark voran getrieben und sowenige outpost geräumt wurden wie nie zu vor - Er war es, der Israel in zwei weitgehend sinnlose Kriege führte - in drei Regierungsjahren - ohne die vage deklarierten Kriegsziele zu erreichen - Er war es, der Palästinenser-Präsident Abbas mit dem Ritual leerer Versprechen bezüglich der Zwei-Staaten-Lösung puppenähnlich vorführte - Er war es, aufgrund dessen Politik des Aussitzens, aufgrund desssen völkerrechtswidriger Blockade des Gaza-Streifens Israel international so isoliert wie schon lange nicht mehr dasteht - Er war es, aufgrund dessen strategieloser Politik die Rechte in Israel bei den jüngsten Parlamentswahlen leichtes Spiel hatte (…) Machbar wurde das Undenkbare nicht nur, aber auch wegen der guten Freunde im Ausland: Sie haben ihm die Stange gehalten, als in Berlin, Washington und Brüssel längst dem allerletzten diplomatischen Volontär klar war - mit diesem Mann ist kein Staat, kein palästinensischer Staat zu machen. Aber nein, Ehud's falsche Freunde haben weiter gelächelt. Bis zu den Neuwahlen im letzten Februar; bis sie künftig einen israelischen Aussenminister begrüssen dürfen, dem im umgekehrten Fall Israel die Einreise verbieten würde. Vielleicht ist mittlerweile der einen in Berlin oder dem anderen in Washington das Lächeln vergangen.

 
 

Lieberman unter Korruptionsverdacht - Israels neuer Außenminister Lieberman sorgt mit seinen radikalen Äußerungen für Unruhe - nun wurde er stundenlang von der Polizei vernommen. In Israel hat die Polizei den neuen Außenminister Avigdor Lieberman mehr als sieben Stunden lang wegen des Verdachts auf Bestechung und Geldwäsche befragt. Zudem bestehe der Verdacht der Veruntreuung, sagte ein Polizeisprecher.

 
 

Eine Ausladung in Duisburg - Fanny Michaela Reisin - Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Armin Schneider, und der Leiter des dortigen Diakonischen Werkes, Stephan Kiepe-Fahrenholz, richteten an den Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Duisburger Stadtrat, Hermann Dierkes, einen Offenen Brief, in dem sie ihn von einer kommunalpolitischen Podiumsdiskussion ausladen, zu der er zusammen mit den Vorsitzenden der anderen im Rat vertretenen Fraktionen für den 7. Mai in die Salvatorkirche eingeladen worden war >>>

 
 

Offener Brief von Andreas Friedrich  - Antrittsreden (wie z.B. die des Herrn Avigor Lieberman von der Partei "Israel Beitenu") und Realitäten sind zwei paar Schuhe und was Realitäten und Fakten schaffen angeht, ist Tel Avivs Regierung bestens geübt, auch und gerade die Olmert, bzw. Livni (Kadima) Regierung. Ich beziehe mich dabei auf die Fakten und Realitäten in den besetzten Westbank. Auch Herr Lieberman lebt dort. Warum Westbank? Dort leben momentan nahezu 280.000 jüdische Siedler in illegal errichteten Siedlungsblöcken, Siedlungen und deren Außenposten und die neue israelische Regierung darf getrost als Sprachrohr der Siedler betrachtet werden

 
 
 
 

Photostory - Aqraba, a fate on hold >>>

 
 

Why are there no more worthy Zionists? - Zeev Sternhell - The time has come to give Ehud Barak his due. He, more than any of his rivals in the party, represents the traditional path of the Labor Party as the successor to Mapai, that legendary ruling party of bygone days. Like his predecessors, he sees himself as having been designated to rule, rather than having been called on to serve the citizens and do his best to implement an ideology of justice. Barak's conduct is the answer to the big question: Why is there no Zionist left that is worthy of the name?

 
 

Disposable justice - Gideon Levy - Haaretz - The message to soldiers is just as clear: Kill as much as you please, no wrong will come to you, the army won`t even bother to look into it. Now, after 1,300 deaths in Gaza, the military advocate general confirmed this policy. Any adherent of the rule of law in Israel should have been shocked by this rash decision, but our army of lawyers is concerned with other things.

 


3.4.2009
 

 

Der “Isra Bluff” – Israel auf der Geisterbahn - Evelyn Hecht-Galinski - Der “liebe” Lieberman - das muss man ihm lassen - ist jetzt konsequent ehrlich, wenn er nach seiner Amtseinführung in der Knesset sagt, was er denkt. Sein Rezept (O-Ton): „Mit mir gibt es keinen Isra-Bluff.“ Passt nicht auf Lieberman der Spruch von Gadaffi gegen König Abdullah vom 31.03. in Abu Dhabi, er habe nur Lügen hinter sich und das Grab vor sich? Nicht ganz – denn der „liebe“ Lieberman hat zwar Lügen und Altlasten hinter sich, aber seit seiner Amtseinführung ist er ehrlich. Dieser Rechtsextremist mit seinen rechten Regierungskollegen befindet sich auf der Geisterbahn. Nur die US-Regierung, die EU und das Nahostquartett könnten diese Fahrt in den Abgrund noch stoppen. Diese Monster Regierung kündigt den nie vorhandenen Friedensprozess auf! Das Schlimmste: Ohne Obamas amerikanische Wahlberater, die auch Netanjahu zu seinem Sieg verhalfen und ihn und seine „eigenwillige“ Frau Sarah weiter beraten, wäre dieser Wahlsieg wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Netanjahu, Lieberman und all seine Kollegen sind sich darin einig, dass Verhandlungen mit den Palästinensern über einen Palästinenserstaat nur zum Krieg führen würden. Niemand hat Annapolis jemals gebilligt.>>>

Wollen wir wieder und weiter schweigend zuschaun? Es kommen Wahlen und da hört man gerne auch einmal den Wählern zu. Schreiben Sie den Ministern, der Kanzlerin, den Abgeordneten. Die jeweilige E-Mail-Adresse: Vorname - Punkt -Nachnahme (Doppelnamen mit -) @bundestag.de

Eher noch antworten die Betroffenen wenn sie die Fragen über "Abgeortnetenwatch.de" stellen. Die Antworten lesen dann auch noch andere und man kann nachfragen.

 
 

Lieberman gegen Friedensgespräche: Wie gehabt - Werner Pirker - Weil Zugeständnisse angeblich zu Krieg führen könnten, will der neue israelische Außenminister Avigdor Lieberman mit den Palästinensern erst gar keine Friedensgespräche führen. An die Beschlüsse der Nahostkonferenz von Annapolis, die solche vorsehen, sei Israel nicht gebunden, weil sie weder von der Regierung noch vom Parlament angenommen worden seien, sagte er. Der palästinensischen Nationalbewegung kann diese Neuformulierung der israelischen Position ziemlich egal sein, da sie ohnedies der bis dahin von Tel Aviv verfolgten Politik entspricht.

 
 

Israelische Regierung auf Konfrontationskurs - Kaum ist die neue israelische Regierung im Amt, da setzt sie schon auf Konfrontation. Einen Frieden zwischen Israel und Palästina hat Premier Netanjahu in seiner Antrittsrede nur sehr vage angesprochen. Der neue Außenminister Avigdor Lieberman hat sich bei Amtsantritt direkt gegen Annapolis und gegen eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen. Viele Palästinenser waren schockiert, als sie Lieberman hörten. Im Interview erzählt Suleiman Abu Dayyed, der in Jerusalem bei der Friedrich-Naumann-Stiftung arbeitet, wie die neue israelische Regierung auf ihn wirkt und was er von ihr erwartet.

 
 

Interview mit Gilbert Achcar - Abkehr von einer Strategie der Konfrontation - Gilbert Achcar: "Es ist im Interesse der USA, die gescheiterte Strategie der Konfrontation aufzugeben, die von der Bush-Regierung verfolgt wurde, und stattdessen die Rolle eines Schiedsrichters einzunehmen." Der 22-tägige Angriff Israels auf den Gazastreifen wurde mit der Absicht geführt, die Hamas zu zerschlagen. Doch die Angriffe trafen vor allem die palästinensische Zivilbevölkerung, die am meisten unter dem Konflikt zu leiden hatte. Wie beurteilen Sie den Ausgang des Krieges? Gilbert Achcar: Wie einige Beobachter bereits festgestellt haben, hatte Israel im Vorfeld gar keine erreichbaren Kriegziele formuliert. Und es konnte auch gar keine geben, sofern man nicht den Gazastreifen nahezu komplett zerstören wollte. Der Zweck der Angriffe bestand darin, "den Palästinensern eine Lektion zu erteilen" und dies geschah einem Prinzip folgend, das als "Einhundert Augen für ein Auge" beschrieben werden kann.

 
 

Keine Sorge um das „Heil Israels“ - Katholisch-jüdischer Kreis erteilt Judenmission klare Absage - Der Gesprächskreis „Juden und Christen“ im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat Bestrebungen, Juden zum Christentum zu bekehren, eine klare Absage erteilt. „Gemeinsam sagen wir Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen und Nein zur Judenmission“

 
 

Israelischer Außenminister Lieberman lehnt Zwei-Staaten-Lösung ab - Die rechte Regierungskoalition setzt auf Konfrontation mit den Palästinensern, aber auch mit den USA und der EU. Zum Antritt der neuen Regierung in Israel machte Außenminister Avigdor Lieberman vom nationalistischen Haus Israel (Yisrael Beiteinu) deutlich, dass Konflikte in der Region und mit den USA sowie Europa vorprogrammiert sind. Er sagte, Israel habe niemals das Abkommen von Annapolis anerkannt. Daher fühle sich die neue Regierung auch nicht daran gebunden und lehne die dort beschlossene Zwei-Staaten-Regelung ab. Auch das übrige Kabinett unter Regierungschef Benjamin Netanjahu von der Likud-Partei unterstützt die Position, obgleich dieser weiterhin davon gesprochen hat, den Friedensprozess voranzutreiben.

 
 

Israels Außenminister Lieberman - Susanne Knaul - Rundumschlag zum Amtsantritt >>>

 
 

Wenn die Kinder - Zukunft bereits Geschichte ist - André Marty berichtet - Es sind diese Geschichten, über die man nicht gerne berichtet. Geschichten, die Sie selten lesen oder sehen. Es sind Geschichten von Kindern. Geschichten über die verlorene Zukunft. 423 Kinder sitzen Ende Februar in israelischen Gefängnissen. Palästinensische Kinder unter 18 Jahren; laut der UN-Konvention über die Rechte von Kindern gilt als Kind, wer jünger als 18 ist. Verhaftet werden Anfang Jahr auch zwölf (12) – Jährige, die Steine geworfen haben – Steine gegen die israelische Sicherheits-Mauer. Unter den Verhafteten befinden sich sechs Mädchen und sechs Kinder, gegen die weder Anklage noch ein Gerichtsverfahren eröffnet worden ist >>>

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Israel's Awful New Government - Amjad Atallah - Netanyahu and Lieberman are already thumbing their noses at Obama. Will he have the courage to stand up for U.S. interests? A call to arms? The newly inaugurated Israeli foreign minister rejects a two-state solution and tells the peaceful that they should prepare to fight on. There's a reason no one has ever accused Israeli leaders of being shy. When U.S. President Barack Obama appointed Sen. George Mitchell as his envoy on Middle East peace, he made a point of saying that a two-state solution was the best way to safeguard U.S. interests and secure Israel's future. And yesterday in Jerusalem, as the new Israeli government took office, the new prime minister, Benjamin Netanyahu, began making his counterpoints.

 
 

Israel's Impunity Must End  - Changing the Rules of War - George Bisharat - The extent of Israel's brutality against Palestinian civilians in its 22-day pounding of the Gaza Strip is gradually surfacing. Israeli soldiers are testifying to lax rules of engagement tantamount to a license to kill. One soldier commented: "That's what is so nice, supposedly, about Gaza: You see a person on a road, walking along a path. He doesn't have to be with a weapon, you don't have to identify him with anything and you can just shoot him."

 
 

Disposable justice - Gideon Levy - Haaretz - The message to soldiers is just as clear: Kill as much as you please, no wrong will come to you, the army won`t even bother to look into it. Now, after 1,300 deaths in Gaza, the military advocate general confirmed this policy. Any adherent of the rule of law in Israel should have been shocked by this rash decision, but our army of lawyers is concerned with other things.

 


2.4.2009
 

 

Israels Außenminister Lieberman: "Willst du Frieden, rüste zum Krieg" - Eine Hardliner im Amt: Der neue israelische Außenminister Lieberman hat sich in seiner Antrittsrede kompromisslos gezeigt. Er lehnte sämtliche Zugeständnisse an die Palästinenser ab - zugleich schloss er einen Rückzug von den Golanhöhen aus. mehr...

Forscher Ton - Liebermans als Israels Außenminister - «Annapolis-Abmachungen nicht bindend» Der neue israelische Aussenminister Avigdor Lieberman, Chef der nationalistischen Partei Unser Haus Israel, hat die weitherum gehegten Befürchtungen, dass er einen forschen Ton anschlagen werde, schon am ersten Tag nach seiner Amtsübernahme bestätigt >>>

Krieg für immer - Neue Regierung in Israel: Rassisten, Nationalisten, Zionisten, Opportunisten – Uri Avnery - Benjamin Netanyahu nahm für seine große Koalition, was er kriegen konnte Israels künftiger Premier hat bewiesen, dass er ein unübertrefflicher Politiker ist. Benjamin Netanyahu hat sich den Traum eines jeden Theaterbesuchers erfüllt: einen guten Platz in der Mitte. >>>

Angst vor dem Ende des Friedensprozesses - Thorsten Schmitz - Israels neuer Außenminister Lieberman löst mit seiner aggressiven Antrittsrede große Besorgnis in Europa und den USA aus.

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Lieberman is no abnormality - Nimer Sultany - One can easily detect a generally superficial, and convenient, analysis of the outcomes of Israeli elections in western media outlets thus far. Indeed, the far right-wing of the Zionist continuum has strengthened its hold on the Israeli political system in the >>>

 
 
Fokus Nahost  - Israel hadert mit seiner neuen Regierung -  Deutsche Welle - Audio >>>
 
 

Die Rechte Welle - André Marty berichtet - Er rollt an, der Stosstrupp der Verrohung. (…)  Als Verkehrsminister forderte Liebermann 2003, palästinensische Gefangene sollten im toten Meer ertränkt werden – Minister Liebermann wollte die Busse für den Transport zur Verfügung stellen. An der rechten Flanke – bedeutend weiter draussen politisierend als Avigdor Liebermann gibt’s tatsächlich noch politischen Spielraum - , nehmen dann auch noch die Jungs von der National Union Platz. Parteien wie Liebermann's Beitenu Ysrael und die National Uniion, welche die von den etablierten Parteien und Politikern bitterst enttäuschten Israeli anziehen wie auch andernorts die Flöttler der simplen Konzepte rechts aussen auftrumpfen. >>>

 
 
 
 

Lieberman will Friedensgespräche zurückfahren - Der neue israelische Außenminister Lieberman sieht sich nicht an die Beschlüsse von Annapolis gebunden. ] Bei seinem offiziellen Amtsantritt als israelischer Außenminister hat Avigdor Lieberman umfassenden Friedensgesprächen mit den Palästinensern eine Absage erteilt. Er sei gegen die Verhandlungen, die seine Vorgängerin Zipi Livni geführt habe, sagte der ultra-nationalistische Politiker bei der offiziellen Amtsübernahme. Zugeständnisse könnten zu Krieg führen. >>>

 
 

Dieser Apfel war vergiftet - Johannes Zang - Der Soziologe ­Moshe Zuckermann über Sicherheit als ideologischen Fetisch, Pragmatismus im Umgang mit der Hamas und die verlorene ­Friedensfähigkeit ­Israels

 
 

Kein Partner für den Frieden - Israel: Neue Regierung unter Benjamin Netanjahu nimmt ihre Amtsgeschäfte auf - Karin Leukefeld - Der neue israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch offiziell die Regierungsgeschäfte übernommen. »Wir werden uns so schnell wie möglich an die Arbeit machen«, versprach Netanjahu bei der Amtseinführung am Sitz von Präsident Schimon Peres in Jerusalem.

 
 

Tom Segev - «Ich bin kritischer Zionist» - Yves Wegelin - Der bekannte israelische Historiker und «Haaretz»-Journalist über Israels neue Rechtsregierung, den zionistischen Traum und den gescheiterten Frieden. - WOZ: Herr Segev, Israel hat gerade eine neue Regierung vereidigt, mit dem rechtsextremen Avigdor Lieberman als Aussenminister ... Tom Segev: ... dass eine solche Partei wie Liebermans Israel Beitenu zur drittstärksten Kraft werden konnte, ist beschämend. Israel Beitenu basiert auf Fremdenhass, wie ähnliche Parteien in Europa. Nur ist es bei uns noch schlimmer: Der Hass richtet sich nicht gegen Fremde, sondern gegen israelische Araber - also gegen israelische Staats­bürger. - Lieberman möchte sie am liebsten loswerden. - Sein Plan ist es, die Araber mithilfe einer neuen Grenzziehung zwischen Israel und dem besetzten Westjordanland auszuklammern - ihnen die Staatsbürgerschaft zu nehmen und gleichzeitig die jüdischen Siedlungen ins israelische Territorium zu integrieren. >>>

 
 

Israelis quälen, foltern und morden... Doch die Hasbara wirkt. Video, verständliches Englisch, achzig Minuten. Ein erschütternder Film, mit Alisa Solomon, Robert Fisk und anderen guten Journalistinnen. - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg >>>

 
 

Scharfe Kritik an Netanjahus Regierungserklärung - Nach zähen Koalitionsverhandlungen: Netanjahu stellt sein neues Kabinett vor - 01. April 2009 Mit Enttäuschung und Kritik reagierte die Palästinenserführung auf die Regierungserklärung des neuen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. „Wir hatten gehofft, von Netanjahu eine klare Verpflichtung zu einer Zwei-Staaten-Lösung sowie zu Verhandlungen über alle Kernfragen des Konflikts zu hören“, heißt es in einer Erklärung von Chefunterhändler Saeb Erekat. „Netanjahu hatte die Gelegenheit, die Vorbereitungen für wirkliche Verhandlungen zu treffen, um den Konflikt zu beenden und zu demonstrieren, dass er wirklich ein Friedenspartner ist. Er hat diese Gelegenheit verpasst.“ Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas sagte, Netanjahu glaube nicht an den Frieden. Abbas rief alle Staaten dazu auf, Druck auszuüben und die israelische Regierung beim Friedensprozess in die Pflicht zu nehmen.

 
 

Ohne Interesse am Frieden - Israels Premier Netanjahu hat eine Regierung für eine rechtskonservative Politik gebildet. Sie hat kein Interesse an der Aufgabe von Gebieten und wird die Siedlungen ausbauen, meint Sebastian Engelbrecht.

 
 

Das Schadenspotenzial der neuen Regierung ist groß, findet Peter Philipp. -  In einer Umfrage der liberalen Zeitung "Haaretz“ erklärten sich 54 Prozent der Befragten unzufrieden mit der neuen Regierung. Ein denkbar schlechter Start. Das Spektrum der Gründe für solche Unzufriedenheit ist breit. Vor allem aber wirft man Netanjahu vor, die größte Regierung in der Geschichte Israels gebildet und bei der Besetzung der vielen Minister- und Vizeminister-Posten kaum einen Fachmann berufen zu haben. Politiker und ihre Parteien wurden bedient, um eine Mehrheit zu erlangen, nicht aber, weil sie geeignet sind, die Probleme des Landes zu lösen.

 
 

Olmert Will Be Remembered for Little but Scandal - Jonathan Cook - Ehud Olmert, who handed over the Israeli premiership to Benjamin Netanyahu after three years heading the government, suffered a slow and public political demise. The eight lame-duck months since his resignation have been spent energetically refashioning his image as a successful leader – the “Olmert myth”, as one commentator recently called it.

 
 

Settlers hopeful Netanyahu will boost housing construction - Tovah Lazaroff - J-lem Post - ""We believe that [Netanyahu`s] government will overturn the policy of freezing construction in Judea and Samaria and renew the normal development of the Jewish communities," Dayan said."

 


1.4.2009
 

 

Zweiter Akt, Vorhang auf, der Premier ist da - Benjamin Netanyahu feiert Rückkehr an die Spitze Israels - Vor 13 Jahren war er schon einmal Israels Ministerpräsident, damals der jüngste, den das Land je hatte, und bisher der einzige, der nach der Staatsgründung geboren wurde. Ob er jetzt bei seinem Comeback, wie sein Lager versichert, tatsächlich ein neuer, gereifter oder doch der alte kantige Benjamin Netanyahu ist, dem damals nach drei Jahren alle Partner davonliefen, das werden die Israelis jetzt am eigenen Leib erproben.

Israels neue Regierung: Viele Probleme, viele Minister . Jeder zweite Abgeordnete der neuen Regierung sitzt auch im Kabinett: Mit einem Mammutteam will Benjamin Netanjahu das Überleben seiner Koalition sichern. Ob das gelingt, hängt aber auch von den USA ab. Von Ulrike Putz, Beirut >>>

Israels Premier Netanjahu - ''Unsere Kinder mit Zionismus impfen'' - T. Schmitz - (..) An die Palästinenser gerichtet, sagte Netanjahu: "Wenn Sie wirklich an Frieden mit uns interessiert sind, müssen Sie zunächst den Terror in den eigenen Reihen bekämpfen." Er fügte hinzu: "Wir wollen kein anderes Volk regieren. Wir wollen nicht die Palästinenser regieren." Zudem forderte Netanjahu eine Reform des Erziehungssystems: "Wir werden unsere Schulkinder mit Zionismus impfen." >>>

Sonderseiten: Der realpolitische Zionismus >>>

Netanyahu ohne Friedensperspektive - Netanyahu hat sich in seinen Erklärungen im Zusammenhang mit der Regierungsbildung auch strikte geweigert, sich unmissverständlich für die Schaffung eines palästinensischen Staates als Kernidee zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts auszusprechen. Vielleicht geschieht das aus Rücksicht auf die Partei Liebermans oder auf die orthodoxe Shas-Partei >>>

Rückschau - Mordaufruf von Baruch Marzel gegen Uri Avnery - Bei einer Wahlversammlung rief der Führer der „Jüdisch- Nationalen-Front“-Liste, Baruch Marzal, die israelische Armee dazu auf, Uri Avnery zu töten >>>

Die Rechte Welle - André Marty berichtet - (…)Netanyahu und seinem Aussenminister Avigdor Liebermann. Jüngst gab sich der rising star der Rechten rhetorisch etwas gemässigter, was niemanden ausser einigen westlichen Diplomaten, um Etikette bemüht, beruhigen mag. Wer einmal von „Transfer“ redet, den behält man tunlichst im Aug‘. Auch als Aussenminister. Und wir wollen auch diese Aussage nicht vergessen: Als Verkehrsminister forderte Liebermann 2003, palästinensische Gefangene sollten im toten Meer ertränkt werden >>>

 
 
 
 

Palästinenser kritisieren Netanjahus Rede - Die Palästinenserführung ist enttäuscht von der Regierungserklärung des neuen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. ...

Netanjahus Riesenkabinett - Susanne Knaul - Israels Regierung trotzt der Krise: Um die Koalition zusammenzuhalten, sitzen im neuem Kabinett 37 Minister. Die öffentliche Kritik an der inflationären Postenvergabe wächst >>>

Das Kabinett:

Binyamin Netanyahu: Ministerpräsident; wirtschaftliche Strategie; Senioren; Gesundheit; Wissenschaft, Kultur und Sport

Silvan Shalom: Vizeministerpräsident; regionale Entwicklung des Negev und Galiläas
Moshe Ya’alon: Vizeministerpräsident; vorgesehen für strategische Fragen

Ehud Barak: stv. Ministerpräsident; Verteidigung
Avigdor Lieberman: stv. Ministerpräsident; Auswärtiges
Dan Meridor: stv. Ministerpräsident; Geheimdienste und Atomenergie
Eliyahu Yishai: stv. Ministerpräsident; Inneres

Yitzhak Aharonovitch: innere Sicherheit
Ariel Atias: Bau und Wohnungsbau
Ze’ev Binyamin Begin: ohne Aufgabenbereich
Binyamin Ben-Eliezer: Industrie, Handel und Arbeit
Avishai Braverman: ohne Aufgabenbereich
Yuli Edelstein: Information und Diasporafragen
Michael Eitan: Verbesserung von staatlichen Dienstleistungen
Gilad Erdan: Umweltschutz
Daniel Hershkowitz: vorgesehen für Wissenschaft
Yitzhak Herzog: Soziales
Moshe Kahlon: Kommunikation
Yisrael Katz: Verkehr und Straßensicherheit
Uzi Landau: nationale Infrastruktur
Sofa Landver: Einwanderung
Limor Livnat: vorgesehen für Kultur und Sport
Yaakov Margi: religiöse Dienstleistungen
Meshulam Nahari: ohne Aufgabenbereich
Yossi Peled: ohne Aufgabenbereich
Stas Misezhnikov: Tourismus
Yaakov Neeman: Justiz
Gideon Sa’ar: Erziehung
Shalom Simhon: Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
Yuval Steinitz: Finanzen

 
 

U.S./MIDDLE EAST PROJECT - (pdf) A LAST CHANCE FOR A TWO-STATE ISRAEL-PALESTINE AGREEMENT - A Bipartisan Statement on U.S. Middle East Peacemaking - By Zbigniew Brzezinski, Chuck Hagel, Lee H. Hamilton, Carla Hills, Nancy Kassebaum-Baker, Thomas R. Pickering, Brent Scowcroft, Theodore C. Sorensen, Paul A. Volcker, James D. Wolfensohn

 
 

Kommentar - Auf Obama kommt es an - Ob der US-Präsident bereit ist, Druck auf Israel auszuüben, wird sich bald zeigen - András Szigetvari

Israels neue Regierung - Gefahr für den Nahen Osten - Charles A. Landsmann - Palästinenserfrage und Iran: Mit einem Neinsager an Israels Spitze und einem Nationalisten im Außenamt wird der Nahe Osten auf eine harte Probe gestellt. Ein Kommentar >>>

Sonderseite: Avigdor Lieberman >>>>

Regierung - groß und teuer - Sybille Oetliker - Jerusalem. Noch nie war eine israelische Regierung so groß. Fast die Hälfte der Abgeordneten, die zur Rechtskoalition von Premierminister Benjamin Netanjahu gehören, haben dafür ein Amt bekommen. Nur so konnte sich der Likudchef ihre Loyalität sichern. "Ein Witz", ereiferte sich ein israelischer Kommentator.

Netanjahus rekordverdächtiges Kabinett - Hans-Christin Rößler - Wer am Ende wirklich am Kabinettstisch der neuen Regierung Platz nehmen wird, wussten viele israelische Politiker am Dienstag auch wenige Stunden vor ihrer Vereidigung noch nicht. Fest stand nur eins: Mit mindestens 30 Ministern wird es eines der beiden größten in der Geschichte des Landes sein. >>>

 
 

Gute Medien - böser Krieg? Was Journalismus zum Frieden beitragen könnte - Andreas Zumach - Rede zur Verleihung des Göttinger Friedenspreises - Vor genau 30 Jahren, Ende Februar 1979 habe ich angefangen als Journalist zu arbeiten, zunächst bei der Westberliner Zeitung „Die Neue“, die damals zeitgleich mit der „tageszeitung“ (taz) gegründet wurde. Seitdem beschäftige ich mich überwiegend mit Kriegen und anderen internationalen Konflikten, ihren Ursachen und möglichen Lösungsstrategien. Dabei gilt mein Interesse vorrangig zivilen Instrumenten zur Bearbeitung von Konflikten und ihrer Stärkung – von der Früherkennung und Prävention, über die Diplomatie zur Beendigung gewaltförmiger Eskalation bis hin zur Nachsorge für die oftmals schwer traumatisierten Opfer, die Versöhnungsbemühungen zwischen den vormalig kriegsführenden Parteien und den Wiederaufbau. Wenn Sie mich fragen, was der Journalismus in diesen 30 Jahren zum Frieden beigetragen hat, fällt mir nicht viel ein. Ich könnte einige wenige Kolleginnen und Kollegen nennen, >>>

 
 

Der Hausarrest von Samieh Jabbarin in Palaestina - Es muss zuerst erwaehnt sein, dass Eure solidarische Briefe mir viele Kraft gegeben haben und mir viel bedeuteten und immer noch bedeuten. Viele dieser Briefe habe ich erst vor kurzem lesen duerfen, da ich mein Hausarrest bei meinen Eltern, die keine Internet-Verbindung haben, vollziehe. Dafür schicke Euch meinen tiefsten Dank und meine Hochachtung. Nun sind es etwa zwei Monate, dass ich in Freiheitsentzug lebe (3 Wochen im Knast und seitdem unter stricktem Hausarrest). Wenn es nach der Staatsanwaltschaft ginge, werde ich unter diesem stricktem Hausarrest bis es ein Gerichtsurteil in meinem Fall gibt. Eine Sache, die in Israel in den meisten Fällen länger als ein Jahr dauern kann. Wir planen bald, den Fall an die Höchste Instanz zu übergeben, jedoch  sind wir nicht unbedingt hoffnungsvoll. 

 

 

 

Ein Aktivist aus Deutschland wurde am Samstag bei einer Demonstration in Hebron/Plästina festgenommen - Zur Zeit (Sonntag dem 29. März 2009) wird er noch immer auf der Polizeiwache in der illegalen Siedlung Kiryat Arba (bei Hebron) von den israelischen Behörden festgehalten. Der Aktivist war am Tag zuvor (Samstag, 28. März 2009) bei einer gewaltfreien Demonstration in Hebron festgenommen worden. Heute wurde er bei einer Anhörung vor Gericht in Jerusalem für seine vorläufige Freilassung die Zahlung einer Kaution in Höhe von 5000 Shekel (knapp 1000 Euro), die Unterschrift durch zwei israelischer Bürg_innen und die Erfüllung weiter Auflagen auferlegt >>>

 
 

medico international - Die nicht anerkannten Beduinen-Dörfer in der israelischen Negev-Wüste - Grenzen in Palästina und Israel (7) - 31.03.2009 - Yassin ist dreieinhalb Jahre alt. Er ist der älteste Sohn von Sara und Iyad. Im Alter von sechs Monaten begann sein Asthmaleiden. Seine Asthmaanfälle sind stark und häufig – etwa vier Mal im Monat. Er benötigt ein elektrisches Atmungsgerät. Bekommt er nächtens einen Anfall, schaltet sein Vater den Generator ein, damit der Junge das Atmungsgerät nutzen kann. Geschieht dies am Morgen, kann ihn sein arbeitsloser Vater zu einer nahe gelegenen Tagesklinik bringen. Ist diese geschlossen, muss er ihn viel weiter fahren, in das jüdische Städtchen Arad. Der Preis für jeden Besuch beträgt 75 Schekel, etwa 15 Euro. Um in eine dieser beiden Kliniken zu kommen, müsste die Familie ein Auto haben. Da sie keines besitzen, laufen sie fünf Kilometer zu Fuß bis zur Hauptstraße und warten dort auf einen Bus.

 
 

Eklat nach Konzert für Holocaust-Opfer - T. Schmitz - Palästinenser aus Dschenin lösen ein Jugendorchester aus ihrem Flüchtlingslager auf - weil es in Israel vor Holocaust-Überlebenden musiziert hatte.

 

 

 

Russell-Tribunal zu Palästina – Wikipedia >>>

RUSSEL TRIBUNAL ÜBER ISRAEL'S VERBRECHEN - Wer macht's? - Dr. Viktoria Waltz >>>

 
 

Verschärfte Haftbedingungen für palästinensische Gefangene als Druckmittel -  Palestinian Centre for Human Rights - Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte verurteilt Vorschläge, palästinensische Gefangene als politisches Druckmittel zu benutzen. Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) ist in hohem Maße beunruhigt über die Einrichtung eines israelischen Ministerkomitees mit dem Ziel einer gezielten Verschärfung der Haftbedingungen für palästinensische Sicherheitsgefangene. Das PCHR hat erfahren, daß diese Maßnahmen dazu dienen sollen, Druck auf die Hamas-Bewegung auszuüben.

 
 

Rule now, liberate later - Amira Hass - Haaretz - If they really aspired to liberation, the two Palestinian leaderships would break a few rules in the Oslo game. They would give up the process of Western-style elections, which is essentially divisive. They would find other means of expressing differences and consensus, and also of encouraging public discourse concerning all the methods of liberation that have failed so far.

 
 

Withdrawal of Charles Freeman is a loss - Cecilie Surasky - The end of Freeman's nomination is a loss for Americans, Palestinians and Israelis, and suggests that the Obama administration could not stand up to the thought-police who insist on protecting Israel's right to shoot itself and others in the foot.

 

 


31.3.2009
 

 

Tag des Bodens: Rettet Jerusalem, die arabische Kulturhauptstadt 2009 - Dr. Viktoria Waltz  – (…) Während die Welt um die Recht- oder Unrechtmäßigkeit des weißen Phosphors in Israels jüngstem Gaza Krieg debattiert, setzt Israel ungeschoren und aggressiv die Kolonisierung Palästinas fort. In Um El Fahem, Akka, Jaffa und Nazareth, den immer noch palästinensischen Städten Israels werden Bewohner angegriffen, Autos zerstört, Bibliotheken geplündert, um die Palästinenser zur Flucht zu bewegen, oder den ‚Transfer‘ vorzubereiten. In der West Bank in Hebron setzen die ‚Siedler‘ die Besetzung von Häusern in der Altstadt fort und bedrohen die gesamte Stadt; Jenin und Nablus werden jede Nacht von Verhaftungen und Militärs bedroht; ‚Die Nacht gehört den Israelis‘ sagen die Bewohner und fürchten sich vor dem Abend. Auch hier geht es um weitere Kolonisierung durch ‚Siedler‘ und um Vertreibung der Palästinenser. Höchst gefährdet und bedroht ist seit längerem das palästinensische (Ost-) Jerusalem >>>

„Tag des Bodens“ - Gedenken an die Opfer von 1976 >>>

Mail von Prof. Mazin Qumsiyeh, Dear friends - Today was Land Day in Palestine and around the world. Hundreds of events were being held in honor of our Land that so many tresspassers now live on. The first land day in 1976 set a trend of defiance and resistance. >>>

BNC Statement on Land Day: Boycott Israel! Make it account for its crimes in Gaza! >>>

 
 

Über Antisemitismus, Boykottmaßnahmen und den Fall Hermann Dierkes - Ein Offener Brief von jüdischen FriedensaktivistInnen - Wir sind FriedensaktivistInnen mit jüdischem Hintergrund. Einige von uns definieren sich typischerweise so, andere von uns nicht.

Alle zusammen widersprechen wir allerdings jenen, die vorgeben, für alle Juden zu sprechen oder die den Vorwurf des Antisemitismus dazu benutzen, um legitimen Widerspruch zu verunglimpfen. Wir haben mit Bestürzung von den Anschuldigungen gegen den Gewerkschafter und Vertreter der Partei DIE LINKE, Hermann Dierkes, aus der deutschen Stadt Duisburg erfahren. Dierkes hatte im Zusammenhang mit dem jüngsten Angriff auf Gaza die Meinung vertreten, dass eine Maßnahme, den Palästinensern zu Gerechtigkeit zu verhelfen darin bestehen könne, dem Aufruf des Weltsozialforums zu folgen und den Boykott israelischer Produkte zu unterstützen. Auf diese Weise solle Druck auf die israelische Regierung ausgeübt werden.
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Arabischer Gipfel - Irans langer Schatten fällt auf Doha - Ulrike Putz - Arabiens Großmächte sind besorgt: Kann Iran seinen Einfluss in Nahost dank des neuen Schmusekurses der USA weiter ausbauen? Beim jährlichen Treffen der arabischer Staaten in Katar versuchten die Iran-Gegner, dagegen Front zu machen.

 
 

„Vergessen Sie bitte nie, es waren ja keine Araber, die meine Verwandten in Orten des Grauens massenhaft ermordeten“ - Palästinensisch-israelische Verständigung auf der ITB - (…) An den Ständen aus der arabischen Welt, sei es Katar, Oman, Syrien u. a. sprach Saleh arabisch. An einem Stand sprach er auch in der arabischen Sprache mit einem Reiseexperten, ungefähr im Alter von Saleh, und fragte mich auf Deutsch: „An welchem arabischen Stand sind wir eigentlich jetzt?“ Der Mitarbeiter am Messestand sagte lachend: “Sie sind hier am Stand der israelischen Stadt Akko.“ Saleh meinte auf Deutsch, dann werde man bestimmt jetzt auf ihn „sauer sein.“ Der Herr aus Akko beruhigte ihn mit den Worten „ Wo denken Sie hin. Die arabische Sprache ist doch bei uns beheimatet. Vergessen Sie bitte auch nie, es waren ja keine Araber, die meine Verwandten in Orten des Grauens massenhaft ermordeten. Meine Eltern sind den Hochöfen in Auschwitz noch rechtzeitig entkommen. Den Deutschen sind sie entkommen. Entkommen aus dem Land der Dichter und Denker, das damals ein Land der Richter und Henker war.“

 
 

Palestinians remember Land Day - Jonathan Cook - Arrabeh, Israel // Palestinians across the Middle East were due to commemorate Land Day today, marking the anniversary of clashes in 1976 in which six unarmed Palestinians were shot dead by the Israeli army as it tried to break up a general strike. Although Land Day is one of the most important anniversaries in the Palestinian calendar, sometimes referred to as the Palestinians’ national day, the historical event it marks is little spoken of and rarely studied. “Maybe its significance is surprising given the magnitude of other events in Palestinian history,” said Hatim Kanaaneh, 71, a doctor, who witnessed the military invasion of his village.

 
 
 
 

Air Force personnel reconstruct the hours they spent over the Gaza Strip - Neta Sruti - [N.B. This is a translation of an article referred to in Clancy Chassay’s 23 March 2009 article on the killing of a civilian Palestinian family in Gaza by a bomb dropped by an Israeli drone, or Unmanned Aerial Vehicle (UAV) during Operation Cast Lead. http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/23/gaza-war-crimes-drones “Only when I finished the shift did I say to myself: “wallah, it could be that thanks to me the lives of three soldiers were saved.”

 
 

List of Global Actions for March 30 (March 29th, 2009)
JOIN THE GLOBAL BDS ACTION DAY, MARCH 30 (February 14th, 2009)
Greek neighborhood committees take up BDS (March 23rd, 2009)
Israeli Apartheid Week 2009 (March 15th, 2009)
Australian activists launch campaign to derail Veolia/Connex (March 13th, 2009)
Activists set up checkpoint at AIPAC fundraiser

 
 

Chavez: No plan to restore Israel ties - Venezuelan President Hugo Chavez said his government wasn't considering restoring diplomatic ties with Israel. - Chavez told the pan-Arab TV station Al-Jazeera that he would only reconsider if Israel's leaders stop being a "genocidal elite subordinated to the United States." Venezuela broke off relations with Israel in January to protest its offensive in the Gaza Strip.

 


30.2009
 

SBB lassen Plakat am Zürcher HB entfernen - Die SBB liessen am Freitag ein Plakat auf dem Areal des Zürcher Hauptbahnhofs entfernen. Dies hat auf Anfrage Beat Holenstein von der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) bestätigt, die den Aushang placiert hatte. Das entfernte Plakat war betitelt mit «61 Jahre Israel – 61 Jahre Unrecht an den Palästinensern». Der Text endet wie folgt: «Israel: mit Gewalt errichtet – auf dem Boden der Palästinenser. Unrecht verlangt Widerstand!» Unterzeichnet ist die Botschaft mit «Palästina-Solidarität, Region Zürich». >>>

Quelle: Netzwerk Schweiz für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel >>>

 

Angriffsziele im Sudan - Sunday Times: 50 Tote bei drei israelischen Luftattacken auf Waffentransporte - Knut Mellenthin - Nach einem Bericht der Sunday Times hat Israel im Januar und Februar zweimal Konvois auf sudanesischem Gebiet angegriffen, die iranische Waffenlieferungen für die Hamas transportierten. Angeblich sollten sie über Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt werden. Mindestens 50 Menschen seien bei den Angriffen getötet worden. Außerdem sei ein iranischer Frachter, der Waffen an Bord hatte, im Roten Meer versenkt worden >>>

Kurzkommentar: Erhard Arendt - Israel die "einzige Demokratie" im Nahen Osten (dazu könnte man auch viel sagen) überfällt - man sehe nur die letzen Jahre - den Libanon, schickt seine Raketen nach Syrien, mordet im Gazastreifen, (von den täglichen Aktivitäten im besetzen Land nicht sprechend). Nun greift er ferngesteuert den Sudan an und baut, mit Hilfe seiner deutschen Freunde den Iran als Aggressor auf. Olmert soll gesagt haben: "sein Land “operiert überall, wo terroristische Strukturen getroffen werden können"… "We operate everywhere where we can hit terror infrastructure - in close places, in places further away, everywhere where we can hit terror infrastructure, we hit them and we hit them in a way that increases deterrence," said Olmert, speaking at a conference in Herzliya."
Wann werden in Deutschland die "Feinde Israels" mit Drohnen besucht?
Schweigen deshalb Merkel und Steinbrück? Wer ist der Aggressor? Die USA warnen (siehe unter Nachrichten links) und lassen geschehen.
Wie war das mit dem nie wieder? Glaubhaft wird man nur mit dem NIRGENDWO - NIEMAND.

 
 

RUSSEL TRIBUNAL ÜBER ISRAEL'S VERBRECHEN - Wer macht's? - Dr. Viktoria Waltz - ‚RUSSEL TRIBUNAL‘ ÜBER Israel, die USA und Europa - jetzt! - Welche internationalen integeren Persönlichkeiten wie einst Bertrand Russel, Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir werden dem Kolonialstaat Israel vor der Weltöffentlichkeit den Spiegel vorhalten - seine Kriegsverbrechen, seine Verbrechen gegen die Menschenrechte, seine Verbrechen gegen Humanität, Menschenwürde und Gerechtigkeit? Das 1966 einberufene Russel Tribunal über die USA Regierung und seine Kriegsverbrechen gegenüber dem vietnamesischen Volk war ein Fixpunkt im weltweiten Kampf tausender Menschen gegen den Vietnamkrieg. Der britische Philosoph und Nobelpreisträger Bertrand Russell ergriff mit Unterstützung der französischen Schriftsteller Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir die Initiative zur Durchführung eines Vietnam-Tribunals zur Untersuchung des Ausmaßes und des Charakters der US-amerikanischen Kriegsführung in Vietnam. >>>

 
 

Die Schuld der Mandats- und Funktionsträger durch ihr Schweigen - Evelyn Hecht-Galinski - Allmählich sieht man auch in deutschen Medien positive Veränderungen im Sinne von Information und objektiver Berichterstattung. Gerade die Süddeutsche Zeitung ist in dieser Art im Augenblick besonders hervorzuheben durch ihre aufklärenden Korrespondentenberichte. Zumal gerade die SZ in ihrer Rubrik Außenansichten genau das gegenteilige Bild zeigt, z.B. Februar 2007 von Einat Wilf, einer ehemaligen Beraterin von Shimon Peres und Mitglied der Arbeitspartei „Die Palästinenser sind selbst schuld an ihrem Elend“ oder am 15. Mai 2008 von Ilan Mor, dem Gesandten und stellvertretenden Botschafter Israels „Eine selbstverschuldete Tragödie“ oder die neueste Steigerung vom 14. März 2009 von Ronald Lauder, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses „Schaulaufen der Heuchler und Antisemiten“. Das ist also die wissenschaftlich begleitete Propaganda der israelischen Politik, die dann auch noch in Sätzen gipfelt wie von Shimon Peres, dem Vater der Atombombe und des Siedlungsbaus „Israel schöpft aus jeder Wunde Kraft“, oder die unwahren Behauptungen von Ilan Mor und anderen: „Israel baut keine neuen Siedlungen sondern muss sich nur dem bestehenden natürlichen Wachstum anpassen“. Diese >>>

Weiswäscherei und Nebelkerzen in Aktion

Die israelische Botschaft: (pdf) "Ethische Dilemmata während der Operation Gegossenes Blei" >>>
Hasbara 1 - Video - Wie die "nicht extistierende Israellobby" wieder  aus den Opfern Täter macht.  >>>
Hasbara 2  - Video - Die Welt ist so, wie SIE es denken wollen? -  Dokumentation über ein Seminar zum Thema “Israel und die Juden in Medien und Öffentlichkeit”.>>>

 

 
 

Herausforderung Islam - Vernunft ist auch dem Orient nicht fremd - Joseph Hanimann - Seine Vielgestaltigkeit macht den Islam anfällig für Fundamentalismen - Kein anderer weltweit in Umlauf gekommener Topos wird so unterschiedlich benannt wie dieser. Was auf Deutsch martialisch nach Kampfanzug und Schlachtformation klingt, lässt als „clash of civilizations“ oder als „choc des civilisations“ eher an Gegenverkehr und Zusammenprall auf dem Highway der Universalwerte denken. Entsprechend verschieden sind die Ausweichmanöver gegenüber diesem Wort, von der politisch korrekten Kriechspur bis zur Überholspur und zum Todesstreifen der Radikalisierung. Wenn nun also einer entspannt daherkommt und sagt: Na und? Hat es doch immer schon gegeben, braucht ja nicht gleich blutig zu sein - dann horcht man auf. Und wenn es einer von den feinsinnigsten Kennern der muslimisch-arabischen Welt ist, die Deutschland in der jüngeren Generation zur Zeit hat, tut man dies doppelt aufmerksam.

 
 
 

Mann ohne Prinzipien - Ehud Barak boxt in Israel eine Koalition mit den Rechten durch -  Israels Arbeitspartei-Chef Ehud Barak koaliert mit den Rechten. Der selbstverliebte Ex-General hängt an seinem Job als Verteidigungsminister und führt die Linke an den Abgrund. - Silke Mertins, Jerusalem - Ehud Barak ist kein Mann, der sich Zeit nimmt für Floskeln wie «bitte» und «danke». So war es früher, als er Soldaten befehligte, und so ist es heute als Vorsitzender der israelischen Arbeitspartei.

 
 

Aufruf für eine ständige internationale Präsenz in Rafah - Gaza nicht sterben lassen - Wer möchte unterzeichnen? - Anfang März gelang es einem britischen Konvoi (www.vivapalestina.org) über Rafah nach Gaza einzureisen. Zu gleicher Zeit trafen sich viele Menschen aus aller Welt vor der Grenze in Rafah. Einigen wurde der Einlass nach langer, oft mehrtägiger Wartezeit gestattet, anderen nicht. Aber alle verband etwas, das über den persönlichen Erfolg oder Misserfolg hinausging. Die gemeinschaftlich Wartenden und Protestierenden konnten spüren, dass eine Wirkung von ihrer Präsenz auf die ägyptischen Behörden ausging. Sie beschlossen, ihrem einmaligen Zusammentreffen weitere Aktionen folgen zu lassen. Sie wollen sich für eine kontinuierliche internationale Präsenz mit Medienbegleitung an Rafahs Grenze einsetzen, und zwar so lange, bis die Grenze dauerhaft geöffnet  wird. Sollte die Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen gelingen, ist eine baldige Ausdehnung der Aktionen an den verschiedenen Grenzen (Rafah, Erez, Meeresgrenze) zeitgleich vorgesehen. >>>

 
 

Israel: Einsatz von weißem Phosphor eindeutig Kriegsverbrechen  - Willkürliche Angriffe verursachten unnötiges Leid in der Zivilbevölkerung - (Jerusalem) – Der wiederholte Einsatz von Granaten mit weißem Phosphor in Gazas dicht besiedelten Gebieten während der jüngsten israelischen Offensive war willkürlich und stellt eindeutig ein Kriegsverbrechen dar, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Der 71-seitige Bericht „Rain of Fire: Israel’s Unlawful Use of White Phosphorus in Gaza“ dokumentiert Zeugenaussagen zu den verheerenden Auswirkungen weißer Phosphormunition auf Zivilisten und ihr Eigentum in Gaza. >>>

 
 

Shame on us! - Khalid Amayreh - (…)Last week, a few innocent kids from the Jenin refugee camp were surreptiously taken to Tel Aviv to “cheer up and take part in peace-promoting activities.”  >>>

 
 

They can’t take that away from me: “settlers” stealing Palestinian land from under our feet - Reham Alhelsi - Commemorating 60+ Years of the Systematic Murder of Palestinian Land. The first part of a three part series for Land Day. - As I stood on the roof and watched Jerusalem stretch in front of me, with the sun reflecting on the golden Dome, I felt angry and felt how unfair the world is. I was born in Jerusalem, went to school there and practically grew up there knowing almost every corner, every street and every alley in it. I have more memories in Jerusalem than any other place in the world, all cherished ones. But now, I am not allowed into the city anymore because I am Palestinian. As I stood there, with tears in my eyes, I envied every Palestinian with an American or European passport, because they can come and visit Jerusalem.

 

 


29.2009
 

 

Hat der Besetzer ein Recht auf Selbstverteidigung? - Der Uno-Berichterstatter Falk untersucht Israels Krieg im Gazastreifen - (…) Falks Bericht beschränkt sich nicht auf Verstösse gegen das Völkerrecht bei den militärischen Operationen, sondern untersucht auch die Frage nach der israelischen Berechtigung zum Angriff überhaupt. Er stellt fest, dass der Gazastreifen als besetztes Gebiet zu betrachten sei und Israel deshalb die von den Genfer Konventionen definierten Verpflichtungen einer Besatzungsmacht zu erfüllen habe, wie die Sicherstellung der Grundversorgung und des Schutzes der Zivilbevölkerung. Angesichts der Verhältnisse im dichtbesiedelten Gazastreifen sei die vom Völkerrecht geforderte Unterscheidung ziviler und militärischer Ziele wohl gar nicht möglich >>>

 
 

Kampf um Jerusalem - Konflikte begleiten die "arabische Kulturhauptstadt 2009" -  Joseph Croitoru - Al-Quds, so heißt das arabische Ost-Jerusalem. Es darf sich seit letztem Samstag "Arabische Kulturhauptstadt 2009" nennen. Mit diesem Titel würdigt die Konferenz der arabischen Kulturminister seit 1996 herausragende Orte. Damit soll auf die jeweilige arabische Landeskultur aufmerksam gemacht und der innerarabische Dialog gestärkt werden. Die Wahl Ost-Jerusalems schmeckt dagegen den Israelis, wie zu erwarten, nicht besonders. >>>

 
 

Biberman& Co -  Uri Avnery - IST DIES die Regierung von Biberman (Bibi Netanyahu und Avigdor Liberman) oder vielleicht von Bibarak (Bibi und Ehud Barak) ? Weder noch. Es ist die Regierung von Bibiyahu. Binyamin Netanyahu hat bewiesen, dass er ein  unübertrefflicher Politiker ist.  >>>

 

 

Der israelische Widerstand -  Hannah Safran - Die israelischen Medien ignorieren die Gegner des Gazakrieges und  der Besatzung Palästinas – aber ihr Netzwerk wächst. Hannah Safran  wirft einen Blick auf die Lage des Landes und die neue israelische Linke. >>>

 

 

Eine Armee von Extremisten - Wie einige Militärrabbiner israelische Soldaten zu radikalisieren versuchen -  Christopher Hitchens - Berichte  aus jüngster Zeit über Brutalitäten  israelischer Soldaten im Lauf der Intervention im Gazastreifen haben die Aufhetzung  junger Soldaten und Reservisten durch Militärrabbiner beschrieben, die die Schlacht als  heiligen Krieg für die Vertreibung der Nicht-Juden vom  jüdischen Land beschreibt. Der säkulare israelische Akademiker Dany Zamir, der als erster die Zeugenaussagen schockierter israelischer Soldaten ans Licht brachte, ist  zitiert worden, als ob der Einfluss von solch extremistisch klerikalen Lehren etwas Neues wäre. Das ist nicht der Fall. >>>

 

 

Siedler überfallen als Araber verkleidete Polizisten - Jüdische Siedler haben im Westjordanland eine Gruppe Sicherheitskräfte überfallen, die als Araber verkleidet waren.

 
 

EU: Keine Aufwertung der Beziehung zu Israel ohne klares Friedensbekenntnis - Ab heute beraten die Außenminister der Europäischen Union in Tschechien unter anderem über die Lage im Nahen Osten. Zentrales Thema des zweitägigen informellen Treffens auf Schloss Frauenberg ist die Haltung zu Israel.

 

 

Der Grenzübergang Rafah - Daanish Faruqi - (…) Der Fall Abdallah ist frustrierend und bricht einem das Herz. Es ist so spektakulär unfair, jemandem die Wahl zu lassen, entweder sein Studium abzuschließen oder seine Lieben nach Jahren der Trennung (aufgrund der Grenzpolitik) wiederzusehen. Doch die Weigerung, Abdallah zurück nach Ägypten zu lassen, ist weit mehr als ein isolierter Einzelfall.  >>>

 

 

Die Kinder aus Dschenin, der Wind und das Meer - Dschenin ist eine palästinensische Stadt im israelisch besetzten Westjordanland, die mit etwa 36 000 Einwohnern auch ein angrenzendes Flüchtlingslager umfasst. Dieses wurde 1953 für aus der Heimat geflohene oder vertriebene Palästinenser gegründet. Im Flüchtlingslager allein leben rund 12 000 Flüchtlinge, etwa 42 Prozent der Einwohner sind unter fünfzehn Jahre alt.

 
 

Reham Alhelsi - They can't take that away from me: "settlers" stealing Palestinian land from under our feet - Commemorating 60+ Years of the Systematic Murder of Palestinian Land. The first part of a three part series for Land Day

 
 

Netanyahu and the Future of the Peace Process - Ramzy Baroud - It seems that the Palestinian-Israeli peace process is in serious jeopardy. This is the immediate impression one gleans from media reports from Israel. Unlike Israel's Kadima and Labour party "moderates" prime minister-designate Benyamin Netanyahu is widely seen as an obstacle to negotiations aimed at facilitating a two-state solution. The media stories, however, are riddled with misconceptions and dotted with false assumptions.

 
 

Driving the truth home - Amira Hass - Haaretz - `"He`s not normal, Ehud Barak... Is he waging war against the workers? This whole area here - no one who lives here ever went to jail... If Barak had a family with 10 children and was unemployed, what would he do? I didn`t want cocaine and I didn`t want sabotage. I started a poultry farm. I started a marble factory. The marble factory closed because there is no marble and there is no cement. So I opened a grocery store. For food. Now they came and destroyed the grocery store and the poultry farm. It`s as if they are purposely pushing me to work with Hamas." `

 


28.2009
 

 

Die Aufarbeitung des Gaza-Krieges - Verstieß Israel gegen die Genfer Konventionen? - Von Torsten Teichmann - Zwei Monate nach Ende des Gaza-Krieges wird die Kritik an Israels Militäreinsatz immer lauter. >>>

Israel-Kriegsverbrechen - Berichte israelischer Soldaten häufen sich – Internationale Untersuchung gefordert - Nachdem in den letzten Tagen Berichte israelischer Soldaten bekannt wurden, in denen sie von Morden an Zivilisten im Gaza-Krieg berichteten, werden nun Forderungen laut, den Vorfällen internationale Untersuchungen folgen zu lassen. Die israelischen Streitkräfte hingegen erklären, man habe alles getan, um Zivilpersonen zu schützen. >>>

«Sperrt uns alle weg!» - Yves Wegelin - Soldaten sollen im Gazakrieg etliche Kriegsverbrechen begangen haben, berichten israelische Zeugen. Keine Einzelfälle, sagt der einstige Unteroffizier Yehuda Shaul. >>>

Streit über Opferzahlen - Mehr als tausend Menschen sind beim letzten Gaza-Krieg gestorben. Die Zahl der Todesopfer wird zum Politikum: Die Palästinenser sprechen von einer Verzerrung der Realität, Israel von seriösen Informationen. - Die Palästinensische Menschenrechtsorganisation PCHR warf Israel in der Nacht zum Freitag eine Verzerrung der Realität vor und forderte eine internationale Untersuchung. Dagegen sagte eine israelische Militärsprecherin, die israelischen Zahlen seien seriös und basierten auf einer tiefgründigen Analyse des Armeegeheimdienstes >>>

Palästinenser und Israel streiten über Opferzahlen >>>

Sonderseite: Soldaten oder Terroristen? >>>
Sonderseite: Kriegsdienstverweigerer - Seruvniks - Refuseniks >>>

 
 

Avigdor Lieberman: Schande Israels - Neve Gordon - Benjamin Netanjahus übergroßem Ehrgeiz ist es zu verdanken, dass Israel die Bürde eines Außenministers der nationalen Schande ins Haus steht. - Man stelle sich einen Staat vor, der einen Mann zum Außenminister macht, der einen 12jährigen geschlagen hat, gegen den eine Untersuchung wegen Geldwäsche, Betrug und Vertrauensbruch läuft, ein Mann, der Bone-fide-Mitglied einer verbotenen rassistischen Partei war und heute Chef einer politischen Partei ist, die mit faschistischem Gedankengut flirtet. Zu allem Überfluss lebt er nicht einmal in dem Land, das er als Außenminister vertreten will. Die Darstellung scheint weit hergeholt. Aber bis ins Detail ist es das Porträt des neuen israelischen Außenministers Avigdor Lieberman. >>>                 
Sonderseite -
Avigdor Lieberman >>>

 
 

„Israelischer Luftangriff in Sudan“ - Von Katja Gelinsky, Washington und Christoph Ehrhardt, Frankfurt - „Israel greift jeden möglichen Ort an, um den Terrorismus zu stoppen.”, sagt der scheidende israelische Ministerpräsident Olmert zu den Berichten -  Die israelische Luftwaffe hat angeblich im Januar einen Lastwagenkonvoi in Sudan angegriffen, der Waffen für die radikale islamistische Palästinenserorganisation Hamas transportiert haben soll. Bei dem Angriff, so berichtet der amerikanische Fernsehsender CBS, seien 39 Personen in dem Konvoi getötet worden. Zivilisten in der Umgebung seien verletzt worden. >>>

 
 

Gipfel für Palästina - Arabische Staatschefs treffen sich am Montag in Doha, der Hauptstadt von Katar - Karin Leukefeld - Seit Mittwoch laufen in Katar die Vordiskussionen für das 21. Gipfeltreffen der Arabischen Liga, das am 30./31. März in Doha, der Hauptstadt des Golfstaates, stattfinden wird.

 

Entscheidung im Streit "FAZ" versus Friedman - „Jude“ Friedman ist keine Diskriminierung - Der Deutsche Presserat hat eine Beschwerde des Zentralrats der Juden gegen einen Artikel in der "FAZ" abgewiesen. Die Zeitung hatte Michel Friedman im Zusammenhang mit einer Fernsehmoderation Friedmans als "Juden" bezeichnet. Nach Ansicht des Zentralrats zielte dies auf antisemitische Reflexe der Leser.

 
 

Im Fokus der Weltöffentlichkeit - Benedikt XVI. besucht Kinder und Mütter in Bethlehem - Papst Benedikt XVI. hat für den 13. Mai seinen Besuch im Caritas Baby Hospital der Kinderhilfe Bethlehem angekündigt. Begleitet wird er dabei vom Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas. Damit würdigen sie die Arbeit des einzigen Kinderspitals in Palästina, dessen Türen unabhängig von Religion, Nationalität und sozialer Herkunft für alle Kinder offen stehen. «Der Besuch macht auf die schwierige Lage der Kinder und Mütter aufmerksam, die seit vielen Jahren so sehr unter dem Nahost-Konflikt leiden», sagt Michael  Schweiger, Präsident der Kinderhilfe  Bethlehem. «Es ist eine grosse Auszeichnung unserer fast 60-jährigen Arbeit.» Papst Benedikt hat offiziell angekündigt, vom 8. bis 15. Mai ins Heilige Land zu reisen. Am 13. Mai wird er die Geburtsstadt Jesu besuchen, wo er am Nachmittag gemeinsam mit Abbas ins Caritas Baby Hospital kommen wird. >>>

 
 

An Interview with Haider Eid - Massacre in Slow Motion - Eric Ruder - More than a month after Israel's assault on Gaza ended, life for Gaza's 1.5 million Palestinians continues to be a daily struggle. Israel maintains a suffocating siege that blocks the flow of basic staples, plunging the vast majority of residents into abject poverty.

 

 

Khalid Amayreh - Devouring Jerusalem - In its increasingly rabid efforts to consolidate control of traditionally Arab-East Jerusalem, Israel this week moved to suppress Palestinian cultural activities associated with the city being declared the capital of Arab culture for 2009. On 19 March heavily armed paramilitary police violently dispersed a meeting at the Ambassador Hotel in East Jerusalem, confiscating posters, leaflets, placards and computers.

 

 

$30 Billion For Israel's Military - U.S. President Barack Obama will not cut the billions of dollars in military aid promised to Israel, a senior U.S. administration official said Wednesday. The $30 billion in aid promised to Israel over the next decade will not be harmed by the world financial crisis, the official told Israel Radio. He spoke on condition of anonymity.

 

 

Sami Jamil Jadallah - We Will Not Forgive The Jews For Their Silence; for Turning Israel Into a Racist, Criminal State. - The Jewish War on Gaza and its resultant destruction of the Gaza Strip and the horrible killings of innocent women and children in cold blood and as reported in series of articles in the Israeli newspaper Haaretz and in statements made by UN officials were not surprising since Jewish soldiers are educated and trained to do that, simply kill. And so the total silence of the Jewish community around the world and especially the US Jewish community should not come as a shocking surprise but was and is expected and so their dancing in the streets of New York City as their army was leveling Gaza, destroying homes, schools, hospitals, clinics, and UN supply depot and so their successful push for a an overwhelming resolutions in both House and Senate supporting Israel’s crimes in the name of “self defense”.

 

 

Video: Cut to pieces: the Palestinian family drinking tea in their courtyard - Guardian - Israeli unmanned aerial vehicles – the dreaded drones – caused at least 48 deaths in Gaza during the 23-day offensive

 

 

Book review of Zeev Maoz`s Defending The Holy Land: A Critical Analysis Of Israel`s Security & Foreign Policy - www.jewishpeacenews.net - Not surprisingly, the book was ignored by mainstream media when it came out. Cantarow conjectures that Maoz`s "unimpeachable credentials" have made the book most threatening:

 

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Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


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