Honestly Concerned, das Netzwerk  + Henryk M. Broder -
Die "Denunzianten der Nation"

Denunziantentum hat in Deutschland eine lange und gute Tradition, war in Nazi-Deutschland und in der DDR weit verbreitet. Auch in der vergrößerten BRD treibt es fröhliche Urstände. Die neue Variante und die gab es vor allzu langer Zeit noch nicht, ist in Verbindung mit "christlichen Fundamentalisten" und "Antideutschen" die Denunziation Andersdenkender durch jüdische Deutsche Rechtszionisten.

Wer in der BRD die zionistisch-rassistische Politik des Staates Israel kritisiert, bekommt es mit den selbst ernannten Verteidigern dieses Rassismus zu tun. Die Liste ihrer Opfer ist lang und wird täglich länger.

Das zionistische Denunziantentum fallt beim Deutschen Michel auf fruchtbaren Boden. Man mahnt die "Nachkommen der Täter" und schwingt mehr und mehr verbissen und unglaubwürdig diffamierend die Antisemitismuskeule. Wer nur oberflächlich informiert ist glaubt diesen suggerierenden Worten. Wer kann auch glauben, dass die Nachkommen der Opfer ihre eigenen Vorfahren als Waffe gegen notwendige und legitime Kritik missbrauchen. Zu abartig ist dieses schmutzige Spiel mit Unterstellungen, Herabsetzungen und Tauschungen. Selber rechtschaffen, traut man das keinem zu..

Ob es sich um die Unis in Konstanz, Wien oder Dortmund, eine Evangelische Kirchengemeinde in Frankfurt oder die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn handelt, alle knicken sie zu oft unkritisch vor der Israellobby ein.

So "ganz nebenbei führt der Missbrauche und die Überdehnung des Antisemitismusbegriffs zu seiner Beliebigkeit  und die Errungenschaften der Antisemitismusforschung drohen verloren zu gehen.

 

INHALT

Gerd Buurmann - "Nirgendwo Tapfer" - Gewaltaufrufe, Diffamierungen, billige Entschuldigungen und mehr  >>>   

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen durchschaut, enttarnt Henryk M. Broder und Henryk M. Broder kann nicht mehr bis 5 zählen.

Henryk M. Broder und Dr. Sabine Schiffer

Terrorismus und Prinzip der Humanität: Redeverbot an der Universität Münster - Ted Honderich

Heinz-Schwarzkopf-Stiftung  - Honestly Concerned (Sacha Stawski) versucht mit einer Diffamierung einen Auftritt von Sabine Schiffer zu verhindern.

Uni Konstanz - Henryk M. Broder schwärzt einen strenggläubigen orthodoxen Juden als Antisemit an.

Deutschlandfunk und Evelyn Hecht-Galinski 

Wiener Universität - Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in der Wiener Universität einen Vortrag halten.

"Recht so" Herr Anwalt  Norman Nathan Gelbart und Samuel Laster (juedische.at

Dr. Ludwig Watzal und die Bundeszentrale für politische Bildung als Jagdopfer.

Jagdaktion gegen Rupert Neudeck - Abraham Melzer - Hajo Meyer

Aktion: Ausstellung "Palästinas Alltag unter Besatzung" in der Katharinenkirche - Pfarrer Dr. Stoodt

Technische Universität Dortmund und Dr. Viktoria Waltz - Die Denunzianten in Hochform

 Bonner UNI - Freitag dem 15. Juni 2007 -Jagdaktion gegen Felicia Langer

Wiener Universität? - Verhinderung Vortrag von Finkelstein
"Hurra wir denunzieren" 1
"Hurra wir denunzieren" 2

 

 

Oberbürgermeister Boris Palmer aus Tübingen hat Henryk M. Broder durchschaut und fällt nicht auf seine Art von Kampagnenjournalismus herein - "Der Denunziant hört seine eigene Schand"

Henryk M. Broder blamiert sich selber immer noch am besten
Boris Palmer durchschaut Henryk M. Broder und Henryk M. Broder kann nicht mehr bis 5 zählen.

Täuschen - tricksen - suggerieren

 

 

   25.07.2009   16:46   +Feedback

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/

Boris Palmer Is Not Amused

sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir vier fragen beantworten würden:
1. war ihnen zum zeitpunkt des antrags, frau langer das bvk zu verleihen, bekannt, dass frau langer vor drei jahren den “menschenrechtspreis” der “Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.” erhalten hat, einer vereinigung ehemaliger stasi-mitarbeiter?
2. war oder ist ihnen bekannt, dass frau langer die rede des iranischen präsidenten bei der “durban-2-konferenz” in genf ausdrücklich als einen beitrag zum frieden gelobt hat, während sie in den meisten medien vor allem als anti-israelische hetze aufgenommen wurde?
3. sind ihnen die gründe bekannt, die frau langer bewogen, 1990 von israel in die bundesrepublik zu ziehen?
4. kennen sie einen einheimischen deutschen kommunisten, der für seinen einsatz um die menschenrechte mit dem bvk erster klasse ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle “Hans Ernst Schneider alias Hans Schwerte” und “Heinrich Wilhelm August Bütefisch” bekannt?

ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.
für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar
henryk m. broder, berlin, 21.7.09

Sehr geehrter Herr Broder,
Gegenfrage: Glauben Sie, ich hätte noch nie einen Artikel von Ihnen gelesen und würde nicht erkennen, was Sie wirklich beabsichtigen?
Ihr Ziel ist doch nicht die Entskandalisierung, ich bitte Sie.

Werden Sie auch darüber schreiben, dass die von Hass geprägten Reaktionen einiger Langer-Kritiker so weit gehen, sie in eine Reihe mit Adolf Hitler zu stellen?
Sind Sie nicht auch der Meinung, dass ich sofort zurückreten müsste, wenn ich sagen würde: “Wir haben Hitler und Stalin überlebt, wir werden auch Achmadinedschad und Henryk M Broder überleben”? Über Felicia Langer darf man das aber sagen und dabei sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben und niemand stört sich daran?

Ich stehe Ihnen morgen für ein Telefonat zur Verfügung, wenn Sie das wünschen. Einstweilen kann ich Ihnen versichern:
Ich kenne Felicia Langer und Ihren Mann persönlich. Ich weiß, dass ihr Motive nicht Hass, sondern Mitmenschlichkeit ist.
Es geschieht ihr Unrecht, wenn ihre Kritik an Israels Politik mit der Absicht, Israel zu vernichten, gleichgesetzt wird.
Ich weiß um die Traumatisierung vieler Israelis und Juden durch den Holocaust und die bis heute anhaltende Bedrohung der Existenz des israelischen Staates.
Deshalb verstehe ich die Reaktionen, aber ich halte sie nicht für richtig. Die Existenz Isreals wird sicherer sein, wenn Kritik nicht mehr mit Vernichtung gleichgesetzt und
Meinungsfreiheit respektiert wird, auch wenn die Meinung einseitig oder zugespitzt formuliert wird.  Frau Langer hat das Bundesverdienstkreuz zu Recht erhalten.

Wahrscheinlich genügt Ihnen das ohnehin völlig für den Zweck Ihres Artikels.

Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09

sehr geehrter herr palmer,
ein kurzer nachtrag zu meiner mail, die ich vor einer stunde an sie geschickt habe: ist ihnen bekannt, dass frau langer ein “vorwort” zu einem buch des düsseldorfer politikers jamal karsli geschrieben hat, der mit seinen antisemitischen äußerungen zuerst die grünen und dann fdp in nrw kompromittiert hat? http://www.karsli.net/?p=165
bleiben sie dennoch bei ihrer einschätzung, frau langer sei keine antisemitin?
fragt sich
hmbroder
21.7.09

Sehr geehrter Herr Broder,
An meiner Meinung ändert sich auch durch diesen weiteren Scheinbeleg nichts. An meiner Meinung zu Ihrer Interviewtechnik auch nicht.
Statt Suggestivfragen könnten Sie ja doch echtes Erkenntnisinteresse zeigen.

Wieso unterstützt ein grüner Oberbürgermeister diese Ehrung?
Welche persönliche Geschichte hat er?
Wie gut kennt er Frau Langer?

Und nebenbei: Müssten Sie sich nicht auch wie Frau Langer fragen lassen, was Sie mit Ihren Artikeln bewirken und wer sich auf Ihre Seite schlägt? Aktuelle Kostprobe aus meinem Maileingang:

Boris Palmer,
du hast dieser dreckigen Langerschlampe das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Das macht dich zum schmierigen, widerlichen, übelen, kleinen Judenhetzer in der Tradition von Streicher/Stürmer die bei Bündnis 90/die Grünen weiterhin hochgehalten wird. .

Grünlinks wichsende Gutmenschen so wie du sind die schlimmste Plage die dieses Land seit Adolf Hitler heimgesucht hat.

Jetzt hau ab und sorge dafür dass diese Schlampe das BVK wieder aberkannt bekommt.

Fuck Islam !

Können Sie sich vorstellen, was Frau Langer alles aushalten muss?
Passt aber bestimmt nicht in die schon fertige Geschichte. Also, nur zu.

Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09

sehr geehrter herr palmer,
ich fliege gleich nach amsterdam und morgen weiter nach boston. ich komme deswegen nicht dazu, sie anzurufen. im übrigen würde ich sie gerne wörtlich zitieren und wäre ihnen deswegen dankbar, wenn sie sich doch noch dazu durchringen könnten, meine fragen zu beantworten.
alles übrige später.
mit dank und gruss
hb
22.7.09

Sehr geehrter Herr Broder,
Ich habe Ihre Fragen beantwortet. Fragebogen fülle ich nicht aus.
Guten Flug!
Mit freundlichen Grüßen

Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
22.7.09
 

Sehr geehrter Herr Broder,
Ihr Artikel zur “Entskandalisierung” ist ja nun erschienen. Ihre Meinung respektiere ich. Aber Ihre Form der Recherche sollten Sie mal reflektieren.
Sie wollten Ihr Zitat, Sie haben am Ende das genommen, was irgendwie noch in den Artikel passte. An meiner Position und meiner Person hat sie nie etwas interessiert.
Ihre Meinung war vorgefasst. Gegenargumente interessieren Sie nicht. Mit Frage 5 stellen Sie Felicia Langer, ein Opfer des Holocaust, in eine Reihe mit Nazi-Verbrechern.
Das alles lässt nur einen Schluss zu: Sie gehören zu den Menschen, denen jedes Mittel Recht ist. Das ist die Vorstufe zu totalitären Denkmustern.
Die Kampagne, deren Teil und Mitinitiator Sie sind und die sich in Beleidungsemails übelster Sorte in meinem Posteingang abbildet, schadet Israel mehr als jedes Wort von Felicia Langer.
Sie tragen dazu bei, dass es in Israel keine kritische Debatte über die Politik des eigenen Staates geben darf. Das macht Israel empfänglich für falsche Konzepte der Eskalation.
Sie sind Stichwortgeber für ein Netzwerk von Hasspredigern. Sie liefern den wirklichen Israel-Hassern Munition.
Ich finde das beschämend und traurig. Besonders, weil es mit dieser empörten moralischen Selbstgerechtigkeit daher kommt.
Vielen Dank für alles. Ich habe viel gelernt in den letzten zehn Tagen. Für möglich gehalten hätte ich das nicht.
Mit freundlichen Grüßen

Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
23.7.09

 

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Kategorie(n): Wissen 

Reaktionen darauf

Blog von leif eriksson - Ist der Broder eigentlich doof? Oder nur doof? - Im Folgenden gebe ich den bemerkenswerten Mailwechsel zwischen Broder und dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer zum Besten, wie Broder selbst ihn - in einem Anfall geistiger Umnachtung? - auf der "Achse der Selbstgerechten" veröffentlicht hat. Abgesehen davon, dass unklar ist, was Broder durch seine konsequente Missachtung von Groß- und Kleinschreibung erreichen will - außer vielleicht, dass man ihn als Künstler betrachten soll, der sich nicht um Konventionen scheren muss - sind seine Fragen derart dummdreist, dass man sich fragt, ob er das wirklich selbst war >>>

Jakob Augstein - Kommentar: Lieber LE, danke, dass Sie das hier eingestellt haben. - Ich finde zwei Sachen bemerkenswert: Wie blöd Broder ist - also nicht nur unseriös, dogmatisch, peinlich. Das ja eh. Er ist auch blöd. Denn dieser Briefwechsel zeigt nur, dass - und das ist das zweite - dass der Tübinger OB, den ich bisher nicht kannte, nur von seiner Bestallung habe ich neulich gehört, was das also für ein anständiger, intelligenter Mann ist. Der eine klare Sprache spricht und ohne Geifer Kritik zurückweist. Ein Grüner ist mir sympathisch! Ist ja fast wie früher. Schnüff. JA >>>

Othmar Kaufmann - Sehr geehrte Damen und Herren, ich kann voraussetzen, dass Henryk M. Broder und seine singuläre Stellung in den deutschen Medien Ihnen bekannt sind. Es gab bei verschiedenen Anlässen die eine oder andere Bekundung von Widerwillen. (…) Ich weise auf einen typischen Vorgang hin, der u.a. durch ihn gut dokumentiert ist. Ich bitte Sie, dem Mailaustausch zwischen Henryk M. Broder und OB Boris Palmer Ihre Aufmerksamkeit zu schenken >>>

 

 

 

Henryk M. Broder organisiert die Aktion: "Gebt euer Bundesverdienstkreuz zurück.

Broder scheint andere Rechtszionisten wie Giordano oder die unsägliche D. Berger von der zionistischen Israellobby (American Jewish Komitee) aufgefordert zu haben ihr Verdienskreuz (das sie dann auch nicht verdient haben) zurückzugeben wie auch Brenner. Peinlich für den GRÖJAZ, Brenner hat ihn nicht bekommen.

Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitze eines solchen bin. Ich unterstütze aber voll und ganz Deinen Vorschlag, dass bekannte jüdische BVK-Träger aus Protest gegen die Auszeichnung von Felicia L. ihre BVK’s zurückgeben sollen: die eigene Würde ist viel mehr wert. als ein BVK!“

Weiter schreibt Brenner: "Die Auszeichnung von Felicia L. erfolgte offensichtlich deshalb, weil – wie Du richtig bemerkst – diese Dame „seit über 20 Jahren damit beschäftigt ist, die Deutschen von Ihren Schuldgefühlen gegenüber den Juden zu heilen“"

Alexander Brenner: Gebt das Kreuz zurück!

Lieber Henryk,
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1.Kl. (BVK I) an die notorische Alt-Stalinistin und „Friedensaktivistin“ Felicia Langer hat mich entsetzt, beleidigt und entmutigt.

Die Auszeichnung von Felicia L. erfolgte offensichtlich deshalb, weil – wie Du richtig bemerkst – diese Dame „seit über 20 Jahren damit beschäftigt ist, die Deutschen von Ihren Schuldgefühlen gegenüber den Juden zu heilen“, indem sie den jüdischen Staat aller möglichen Verbrechen zeiht und mit Nazi-Deutschland vergleicht - was eine Verharmlosung der Nazi-Verbrechen bedeutet und einer Schändung der Millionen ermordeter jüdischer Opfer gleichkommt.

Und es ist kein Wunder, dass die Nachricht von der BVK.I-Verleihung an L. Antisemiten und Judenhasser aller Couleur aufjubeln lässt; für diese Gestalten ist der Israel-Hass ein willkommenes Ventil für den latenten und seit Jahren akkumulierten Juden-Hass!

Ungerecht finde ich aber, dass nur Frau Langer geehrt wurde: weshalb nicht auch Frau Hecht-Galinski, Herr Finkelstein, Herr Verleger, Herr Moshe Zimmermann u.a.  ehrenwerte jüdische „Friedenskämpfer“ und Selbsthasser?

Frau L. ist in ihrem Selbsthass ein klassisches Exempel für den Spruch des grossen biblischen Propheten Jesajah: „Denn Deine Vernichter und Zerstörer, oh Israel, werden aus Deiner Mitte kommen!“

Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitze eines solchen bin. Ich unterstütze aber voll und ganz Deinen Vorschlag, dass bekannte jüdische BVK-Träger aus Protest gegen die Auszeichnung von Felicia L. ihre BVK’s zurückgeben sollen: die eigene Würde ist viel mehr wert. als ein BVK!

Mit der Verleihung des BVK I an Frau L. hat sich die Bundesrepublik Deutschland einen Bärendienst erwiesen!

(Dr. Alexander Brenner, Wissenschaftler und Diplomat, war Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut und dem Hahn-Meitner-Institut, danach Leiter des Labors für Radiochemie am Bundesgesundheitsamt Berlin. 1971–1975 Leiter des Wissenschaftsreferates der Deutschen Botschaft Moskau, anschließend Leiter des Internationalen Büros der Gesellschaft für Strahlenforschung München und Leiter der Vertretung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie in Berlin. 1982–1990 Wissenschaftsattache an der Deutschen Botschaft in Israel. Von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.)

( Gastautor) Quelle http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alexander_brenner_gebt/

Damit ist eindeutig bewiesen, Broder ist die Figur hinter der Aktion: "Droht euer Bundesverdienstkreuz abzugeben" "gebt es ab". Er ist schon mit anderen Denunziationen aufgefallen.
(
Uni Constanz - Henryk M. Broder schwarzt einen strengglaubigen orthodoxen Juden als Antisemit an. -
Henryk M. Broder und Dr. Sabine Schiffer
) Wirklich ein Journalist der besonderen Art.

Warum fordert unser Henryk Knobloch, die Anführerin des scheinbar zionistischen Zentralrates nicht auf, ihren Orden als "Ehrenkommissarin der bayerischen Polizei" dem Innenminister vor die Füße zu schmeißen?

Die Kampagne, die gegen Felicia Langer und damit auch gegen Horst Köhler geführt wird, zeigt das die zionistische Lobby keinerlei Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten hat. Dies ist der eigentliche Skandal. Die Israellobby maßt sich an, über alles mitzuentscheiden. Bei Merkel ist ihr dies schon gelungen. Jetzt wird Köhler und Öttinger gemobbt. Der Zentralrat hat Öttinger schon einmal zusammen mit Merkel unter Druck gesetzt.

Diese Kampagne zeigt endgültig für jeden, dass hier eine Clique am Werk ist, die die Meinungsfreiheit Andersdenkender durch Hetze und Erpressung mit dem Holocaust einschränken will und das zum Wohle des zionistischen Regimes und seiner Verbrechen gegenüber den Palästinensern. So entlarvt man sich selber. Nun kann ja Henryk M. Broder sein ihm nicht verliehenes Verdienstkreuz zurückgeben. Der Staat Israel wird sich aber sicher gerne bei ihm für "treu geleistete Dienste" bedanken.

Erhard Arendt - 21.7.2009

 


Dazu passt vielleicht auch der Brief von Motke Shomrat. Wer wird wohl der deutsche Bekannt sein?

Hier der Originalbrief des Motke Shomrat an einen deutschen Bekannten. 
Mit Schande fuer die Bundesrepublik und schmerz habe ich Deine Nachricht und Artikel bekommen und gelesen .  
Es ist unbegreifbar das die B.R.D. sich von ihre Nazi Vergangenheit befreien will , und gleichzeitig auszeichnet eine Juedin die den Heutigen neuen Hitler, der zur Vernichtung den Staat Israel ruft , stuetzt , und das NUR weil eine Juedin "Wagt" zu sagen was Noch , oder Wieder viele Deutsche sich wuenschen , die Verschwindung den Staat Israel .  
Die , die Frau Langer diese Auszeichnung verliehen haben , sind die Geistige Nachfolger die Deutsche von 1933 - 1945.  
In Deutschland ist es verboten den Holokaust zu leuknen oder den Holokaust zu stuetzen , ABER ein Jude / Juedin die es tut , wird sogar ausgezeichnet . 
SEHR komisch . SEID IHR NORMAL ??????????. 
Ich bin bereit mein B.V..Kreuz zurueck zugeben , aber ich will es ofiziell machen , nicht es schicken und eine Saekritaerin es einfach im Muelleimer schmeist .  
Denk was Koennen wir machen damit es auch als Protest in die D. Zeitung Gross rein Kommt . 
Wir werden NICHT und NIE verschwinden , wir haben Hitler ueberlebt , auch den Arafat , und genau so werden wir den Achmaddinajad und Felicia Langer ueberleben . Und genau so wie Hitler und Arafat verschunden sind, SO, genau SO wird  Achmaddinajad und Felicia Langer verschwinden . 
AM ISRAEL CHAI !  
Denke , und Schreibe mir was kann ich machen . 
Shalom. Dein Motke  

 


 

 

 

Henryk M. Broder und Dr. Sabine Schiffer

Broder demonstriert wieder einmal leicht widerlegbare Denunziationen. Wieder einmal muss er eine Uni bemühen.

Wo steht in der "Linkezeitung" "an der Universitat Erlangen" (siehe Bildschirmkopie unten)

Wo steht auf den Seiten von Frau Dr. Sabine Schiffer "an der Universitat Erlangen"?
 

Am 15.7.2009 opfert Henryk M. Broder wieder seine kostbare Zeit im Kampf gegen Dr. Sabine Schiffer. Der Beginn einer ewigen Liebe zwischen einem Stalker und seinem Opfer >>>
Man kann sich nun natürlich fragen, warum macht dieser alte Mann dies und "krönt" mit solchen Denunziationen sein "Lebenswerk"?

 

 

 

0 Terrorismus und Prinzip der Humanitat: Redeverbot an der Universitat Münster - Ted Honderich - Es ist an der Zeit für alle Deutschen, dass sie aus einem verständlichen Schlaf aufwachen - Im Februar bekam ich eine Einladung von Dr. Christian Spiess vom Institut für Christliche Sozialwissenschaften an der Universitat Münster. Ob ich für das nachste "Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften" (2010) einen Beitrag über Terrorismus schreiben würde? Das Institut habe, so sagte er, meine kontroverse These zum palastinensischen Terrorismus bei mehreren Gelegenheiten diskutiert. Meine Meinung würde geschatzt. Ob ich auch zu einem Symposium kommen würde? >>>

Mehr zum Thema:

Gesprach mit Ted Honderich: "Freiheit und Gerechtigkeit sind untrennbar verbunden"

Georg Meggle: Deutschland/Israel/Palastina

Georg Meggle: Was ist Terrorismus?

Georg Meggle: Schwierigkeiten der Medien mit der Philosophie

Goedart Palm: Antisemitischer Antizionismus im Sommerloch

Harald Neuber: Widerstand gegen Terrorismus

Ralf Grötker: Ted, glaubst du wirklich ....

 

 

Heinz-Schwarzkopf-Stiftung  - Honestly Concerned (Sacha Stawski) versucht mit einer Diffamierung einen Auftritt von Sabine Schiffer zu verhindern.

----- Original Message -----

Sent: Thursday, June 11, 2009

 

Bitte um Beschwerde-Emails zum Auftritt von Frau Schiffer in Berlin
Unsere geliebte, ultra rechtsoffene Islamversteherin/Verharmloserin Sabine Schiffer  ist sehr aktiv und bestreitet ziemlich viele Vortrage.
Der nachste ist kommende Woche in Berlin. (siehe unten)
Es ware schön,wenn Menschen von STB der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung schreiben würden, um sich über die Einladung von Schiffer zu beschweren. Die nachste Passage könnte als Inhalt der Beschwerdemail kopiert werden....
Beschwerdemails bitte an Herrn Jan-Philipp Beck, der für die Veranstaltung zustandig ist.
jp.beck@heinz-schwarzkopf-stiftung.de

Subject: Fwd: Fwd: Beschwerde zum Auftritt von Frau Schiffer in Berlin
Sehr geehrter Jan Philipp Beck,
Frau Schiffers Darstellung, die Kritik am iranischen Regime und am Islamismus sei ein rethorisches Medienkonstrukt und reine Propaganda der Machtigen des Westens ist eine Beleidigung jeglichen wissenschaftlichen Arbeitens. Die von ihr betriebene Art der Medienkritik ist nicht geeignet für eine vernünftige Debatte. Bei einer Einladung von Frau Schiffer zum Thema Islamismus ist nur reines Ressentiment zu erwarten und kein ernsthafter Diskursbeitrag.
Sie fahrt eine Kampagne gegen die Kritik an der Islamischen Republik Iran und sie ist der Meinung, dass das amerikanische Nuklearwaffenprogram gefahrlicher ist, als das iranische Nuklearprogramm.( im Leserbrief an die Nürnberger Zeitung) Der in Jerusalem sitzende übersetzungsdienst MEMRI ist natürlich tendenziös für Frau Schiffer, sie spricht trotz nachgewiesener Terrorunterstützung Irans von einer "überhöhung der Konfrontation Iran- Israel " und von der "Kriegs-Rhetorik der machtigen Staaten". Die iranischen Juden leben Schiffer zufolge im Iran so gut, dass sie gar nicht mehr weg wollen: "Warum die iranischen Juden den Iran nicht verlassen wollen angesichts ihrer angeblich existenziellen Bedrohung durch ein irrationales antisemitisches Regime, wurde psychologisch zu deuten und als Faktum zu entwerten versucht." Der Antisemitismus sei also eine "angebliche existenzielle Bedrohung."
Diese und viele weitere Aussagen von Frau Schiffer zeigen die Verharmlosung von Islamismus, Antisemitismus und Terrorismus. Ich hoffe, dass die Heinz-Schwarzkopf-Stiftung die Einladung von Frau Schiffer zurückziehen wird.
Mit freundlichen Grüßen

Hier die Veranstaltung in Berlin:
Die Bilder des Islams und des Westens in deutschen und arabischen Medien
Datum: 11.06.2009 - 13.06.2009
Zeit: 09:00h
Ort: Konferenzraum der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Sophienstrasse 28-29
10178 Berlin
http://www.heinz-schwarzkopf-stiftung.de/?area=1&areaS=649&id=265

Hier ihre weiteren Termine, damit man sieht welchen enormen Verbreitungsgrad sie hat.
http://www.medienverantwortung.de/imv/_termine_seiten/

Die Vorschau schreit danach an den diversen Orten emanzipatorisch denkende und handelnde Menschen zu informieren und sie zum Aktivwerden anzuregen.

Hier die Texte von/über Frau Schiffer:
http://www.wadinet.de/blog/?p=1676
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/schiffer_sabine_matthias_kuentzel_iran.htm
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13658
http://www.campaigniran.org/casmii/index.php?q=node/7593
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/schiffer_sabine_matthias_kuentzel_iran.htm
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/schiffer_sabine_wagner_constantin_antisemitismus_islamophobie_vergleich.htm 

Quelle Mailingliste Honestly Concerned vom 11.6.2009


 

 

 

Uni Konstanz

Honestly Concerned (6.5.2009) präsentiert voller Stolz den Anschwärzer des Jahres 2009 Henryk M. Broder und den Einknicker des Jahres Prof. Gerhart von Graevenitz der anscheinend  manches nichts weis, dafür dann aber umso schneller einknickt.

Es ist schon mehr als eigenartig und peinlich unangenehm wenn man Broders "Freizeitbeschaftigung" nachvollzieht.

Schon in den 90ern schrieb Thomas Rothschild  »In einer Zeit, da Rechtsradikale Polen aus ihren Autos zerren und verprügeln, da Naonazis verstarkt und ungenierter denn je seit 1945 auftreten, ist es Broder das dringlichste Anliegen, die Linke in den Ruch antisemitischer Voreingenommenheit zu bringen und zu denunzieren.« Scheinbar hat das denunzieren schon eine lange Tradition bei Henryk M. Broder....

Da schreibt er in einem denunziatorischen Brief an die Uni Konstanz:
 

sehr geehrte frau schorpp,
under der URL
http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/laufer/Ellen-Rohlfs/Zionistische-Ideologie.pdf

steht der text eines autors namens reuven cabelman,
der behauptet, ein orthodoxer, gesetzestreuer jude zu sein.
dafür gibt es, außer seiner behauptung, keinen beleg.
cabelmans texte, die von judenhass gepragt sind, werden
ausschließlich auf seiten veröffentlicht, die antisemitische und
antizionistische propaganda betreiben.
und nun finde ich einen seiner texte auf einer seite der uni
konstanz. ich gehe davon aus, dass dies nicht mit wissen und 
zustimmung der uni geschieht. was gedenken sie dagegen zu
unternehmen?
mit besten grüßen
henryk m. broder

 

Für das, was Henryk M. Broder behauptet gibt es, dies ein Beispiel meist keine Belege. Noch weniger werden sie wie auch in dieser e Mail prasentiert.
Was sollt eine Tüte, gefüllt mit übel riechender Luft dann aussagen?

Davon ab, ob Reuven Cabelman ein orthodoxer, gesetzestreuer Jude ist oder nicht, es hat auch sicherlich noch keiner einen Beleg dafür bei ihm angefordert. Muss er das den belegen? Ich vermute, er ist auch einem Henryk M. Broder gegenüber nicht erklarungsbedürftig. Mir ist auch nicht bekannt, dass ein orthodoxer, gesetzestreuer Jude jeden seiner Texte mit einer eidesstattliche Versicherung oder einer amtlich beglaubten Kopie, die sein Judentum bestatigt belegen muss.

Wenn man weiß, was Broder schon vor Monaten gesagt hat: "überlassen sie die Beschaftigung mit dem guten alten Antisemitismus Ä‚  la Horst Mahler den Archaologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Reprasentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Dann weiß man, ihm geht es gar nicht um wirklichen Antisemitismus. Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen. Hier sollen mit einer Nebelkerze, in antideutscher Manier Kritiker der israelischen Regierung in Antisemiten verwandelt werden. mehr >>>

 

Gerhart von Graevenitz von der Uni Konstanz schrieb:

"Ohne unser Wissen sind unter der Internetadresse der Universitat Konstanz Texte antiisraelischen und antisemitischen Inhalts eingestellt worden. Ich stelle hiermit fest, dass diese Inhalte überzeugungen wiedergeben, die an der Universitat Konstanz auf  entschiedene Ablehnung stoßen. Im Gegenteil pflegt die Universitat Konstanz seit vielen Jahren eine enge freundschaftliche Partnerschaft
mit der Universitat Tel Aviv.

über den an der Universitat Konstanz angesiedelten "Förderkreis für die Zusammenarbeit zwischen den Universitaten Konstanz und Tel Aviv" und den lebendigen Kontakt zur Lion-Stiftung werden jahrlich Forschungsprojekte zwischen den beiden Hochschulen sowie ein reger Studierendenaustausch gefördert.

Die entsprechenden Seiten wurden gelöscht und sind weder über die Webseiten der Universitat Konstanz noch über den vormaligen Link zu erreichen."

Quelle

mehr dazu >>>

 

 

Evelyn Hecht-Galinski   

Hier erlebt man Henryk M. Broder bei einer seiner "Freizeitbeschäftigungen"

"sehr geehrte frau piel,
ich weiss, dass der WDR ein großes haus ist und sie sich nicht um alles kümmern können. vielleicht ware es ihnen trotzdem möglich, herauszufinden, was die redaktion von "hallo ü-wagen", dazu veranlaßt hat, frau evelyn hecht-galinski einzuladen und sie als "publizistin" anzukündigen?
http://gffstream-1.vo.llnwd.net/c1/m/1209986573/radio/hallouewagen/wdr5_hallo_ue_wagen_20080503.mp3
evelyn hecht-galinskis (die den namen ihres vaters erst angenommen war, als dieser gestorben war) einziger claim to fame ist der umstand, dass sie "die tochter von heinz galinski" ist, wie sie sich bei jedem ihrer auftritte vorstellt. für die bezeichnung "publizistin" gibt es keine rechtfertigung, da sie außer leserbriefen nichts schreibt und nichts veröffentlicht. jeder kölsche jeck mit zwei promille im blut würde sogar an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau ist, die für niemand spricht außer für sich selbst und dabei auch nur unsinn von sich gibt. ihre spezialitat sind xxxxxxxxxxxxx-antizionistische statements, die zur zeit mal wieder eine kurze konjunktur haben.
was hat den WDR dazu getrieben, der "tochter" ein forum zu bieten?

beste grüße von der spree an den rhein
ihr b."


Frau Piel antwortet darauf:

 "Sehr geehrter Herr Broder,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 5. Mai 2008, in dem Sie die Einladung von Frau Hecht-Galinski in die Sendung "Hallo Ü-Wagen" kritisieren.
Die Redaktion hat Evelyn Hecht-Galinski in ihrer Eigenschaft als kritische Stimme zur israelischen Regierungspolitik eingeladen. Sie wurde als Publizistin vorgestellt, da sie Vortrage zu dem Thema halt und sich mehrfach als Interviewpartnerin dazu öffentlich in seriösen Medien geäußert hat.
Als Jüdin vertritt sie Positionen, die aus Sicht der Redaktion keineswegs von vornherein als unsinnig zu bezeichnen sind. Nach Ansicht von Frau Hecht-Galinski sind Deutschland und Europa aufgrund ihrer historischen Verantwortung Israel gegenüber geradezu gezwungen, sich kritisch zu äußern. Diese Meinung wird bekanntermaßen von anderen jüdischen Experten geteilt. Frau Hecht-Galinski war als Gegenpart zu einem weiteren jüdischen Gesprächspartner eingeladen, der die Auffassung vertrat, Deutsche (ob Juden oder Nicht-Juden, ließ er offen) sollten sich zu allen jüdischen Themen für die nächsten 500 Jahre nicht äußern.
Ich teile die Sicht der Redaktion, dass die Zusammensetzung der Runde (mit Professor Udo Steinbach, Rudolf Dressler und einem Vertreter der deutsch israelischen Gesellschaft) ebenso ausgewogen wie spannend war.
Ich hoffe, dass Sie, trotz unterschiedlicher Ansicht zu dieser Sendung, ein kritischer, aber gewogener Zuhörer des WDR bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Monika Piel"

mehr  >>>

 

Auch >>>
Auch >>>

 

 

Norman Nathan Gelbart der  "Rechtsanwalt" von Henryk M. Broder engagiert sich in einer Form, die ich bisher nicht kannte für seinen, sein Mandanten. Im Prozess Evelyn Hecht-Galinski./. Henryk M. Broder mischte er sich mehrfach persönlich in den Prozess ein. Im Fall Samuel Laster./.Arendt schickte der der Staatsanwaltschaft eine Anzeige deren Inhalt er wider besseren Wissens verfasste.
 

Broder veröffentlichte: (Nathan G. gleich  Norman Nathan Gelbart)

Neues vom Apielhofplatz

Wie ich inzwischen weiss, war ich nicht der Einzige, der sich über die Teilnahme der "Tochter" an einer WDR-Sendung zum 60. Geburtstag Israels bei der Intendantin des WDR beschwert hat. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tolle_tage_mit_juedischen_experten/ Auch der von mir sehr geschatzte Nathan G. tat das. Und schauen Sie mal, mit welchem Ergebnis:

Von: Intendantin [mailto:Intendantin@WDR.DE]
Gesendet: Donnerstag, 29. Mai 2008 10:11
An: Nathan G.
Betreff: Ihr schreiben vom 7. Mai

Sehr geehrter Herr G.
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, in dem Sie die Einladung von Frau Hecht-Galinski in die Sendung "Hallo ü-Wagen" kritisieren.
Die Redaktion hat Evelyn Hecht-Galinski in ihrer Eigenschaft als kritische Stimme zur israelischen Regierungspolitik eingeladen. Sie wurde als Publizistin vorgestellt, da sie Vortrage zu dem Thema halt und sich mehrfach als Interviewpartnerin dazu öffentlich in seriösen Medien geaußert hat.
Als Jüdin vertritt sie Positionen, die aus Sicht der Redaktion keineswegs von vornherein als unsinnig zu bezeichnen sind. Nach Ansicht von Frau Hecht-Galinski sind Deutschland und Europa aufgrund ihrer historischen Verantwortung Israel gegenüber geradezu gezwungen, sich kritisch zu außern. Diese Meinung wird bekanntermaßen von anderen jüdischen Experten geteilt. Frau Hecht-Galinski war als Gegenpart zu einem weiteren jüdischen Gesprachspartner eingeladen, der die Auffassung vertrat, Deutsche (ob Juden oder Nicht-Juden, ließ er offen) sollten sich zu allen jüdischen Themen für die nachsten 500 Jahre nicht außern.
Ich teile die Sicht der Redaktion, dass die Zusammensetzung der Runde (mit Professor Udo Steinbach, Rudolf Dressler und einem Vertreter der deutsch israelischen Gesellschaft) ebenso ausgewogen wie spannend war.
Ich hoffe, Sie auch weiterhin als kritischen und an unserem Programm interessierten Zuhörer und Zuschauer begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Monika Piel

Kommt Ihnen das Schreiben der Intendantin bekannt vor? Falls nicht, schauen Sie noch mal hier rein. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tolle_tage_mit_juedischen_experten/

Man kann natürlich nicht erwarten, dass die Intendantin jeden Brief individuell beantwortet, aber dass beim WDR die Hörerpost so beantwortet wird, wie in einem kölschen Brauhaus die Biere gezapft werden, ist doch ein wenig überraschend. In jedem Fall muss es eine erhebliche Anzahl von Protest-Briefen gegeben haben, sonst ware keine Standard-Antwort aufgesetzt worden.
Noch interessanter ist freilich, wer beim WDR so alles als "PublizistIn" durchgeht, was gewisse Rückschlüsse auf die Qualitatskriterien des Hauses zulaßt. Das Oeuvre der "Tochter" besteht vor allem aus einen Anzahl von Leserbriefen, Teilnahmen an Podiumsdiskussionen, die sie regelmaßig mit dem Satz "Ich bin die Tochter von..." eröffnet, was als Nachweis ihrer Qualifikation reicht, und einigen Radio-Interviews, zu denen sie eingeladen wurde, wenn Uri Avnery verhindert, Helga Baumgarten unpaßlich und der Sprecher der PLO gerade ungustiös war. Jeder Auftritt der Tochter zeugt von der ewigen Gültigkeit des Satzes: "Es genügt nicht nur, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfahig sein, sie auszudrücken." Aber für den ü-Wagen beim WDR, wo schon so wichtige Fragen wie die Eigenurintherapie diskutiert wurden, reicht es allemal.
Jetzt warten wir mal, wie es mit dem Qualitatsradio am Apielhofplatz in der Mitte von Köln weiter geht. Es gibt Gerüchte, dass man dort eine "Sommerakademie für Publizistik" plant, die im "Brauhaus Früh am Dom" stattfinden soll. Natürlich unter aktiver Beteiligung der "Tochter", die über das Thema "Nicht ohne meinen Papa" referieren wird.

 

 

Ich denk, ich traue meinen Augen nicht. Mitten in einem Verfahren (am 3.6.2009 wird erst das nachste Urteil gesprochen) außert sich der verteidigende Rechtsanwalt (2.5.2009) nicht zur Sache, sondern versucht in der "Achse des Guten" mit mehr als fragwürdigen Argumenten im "Stil" seines Mandanten, die Klagerin zu delegitimieren. Er demonstriert nicht zum ersten Mal eigentlich das, was man an Broder kritisiert. Ein merkwürdiger Beistand.

 

Die "Achse des Guten" veröffentlicht den Text von  Norman Nathan Gelbart:

   02.05.2009   08:59   +Feedback

"Nathan Gelbart: Ein Motto ohne Tochter - aber eine Tochter mit Motto

Irreführende Werbung bei Unternehmen wird als "täuschendes oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßendes Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern oder zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst", gemäß Â§ 5 UWG als unlauterer Wettbewerb erfaßt. Diese Regelung gilt freilich nicht für Töchter. Insbesondere nicht für eine ganz bestimmte Tochter. Diese hat bekanntlich mit dem Tod ihres Vaters ihr Reisegewerbe mit dem Hinweis "Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski" und dessen Motto "Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen als Werbeslogan ausgestattet und geht damit – soweit ihr das Schreiben "israelkritischer" Leserbriefe hierfür Zeit lässt – in Pfarrsälen deutscher Kleinstadtgemeinden auf Tournee, um Deutschland in Sachen Israel endlich auf Friedenskurs zu bringen.

Während es ihr gelingt, den Namen ihres Vaters zutreffend wiederzugeben, nimmt sie es hingegen bei dessen Motto mit der Wahrheit nicht ganz so ernst. Denn weder vermag sie ihr Schweigen bei 200.000 Toten und 2,5 Millionen Vertriebenen in Darfur, noch bei 800.000 Toten in Ruanda oder gar bei 3,8 Millionen Toten im Kongo, geschweige denn bei der Aufknüpfung Homosexueller im Iran oder der Steinigung angeblich ehebrechender Ehefrauen in Saudi-Arabien zu brechen – noch interessiert sie sich für Neonazis, die Ausländer jagen. Nein, der Unrechtssinn der Tochter ist auf ein ganz bestimmtes Land und auf ein ganz bestimmtes Völkchen getrimmt: Es müssen schon Juden sein, die Unrecht begehen, um das Schweigen der Tochter zu brechen und sie zum Reden zu bringen. Offenbar hat sie einfach nur vergessen, dem Unrechtsbegriff in ihrem Firmenmotto einen relativierenden Zusatz zu verpassen: "Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem jüdischen Unrecht zu schweigen!
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und der Tochter bei ihrer Unrechtsselektion unterstellen möchte, ihre Vorliebe für ausschließlich durch Juden begangenes Unrecht habe auch nur annähernd etwas mit einer gewissen Voreingenommenheit gegenüber Juden hierzulande zu tun. Doch zum Glück gibt es auch andere Töchter verstorbener Zentralratsvorsitzender, die sich anständig benehmen:

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter-teppich-duesseldorf/2009/02/10/spiegeltoechter/erzaehlen-papas-witze.html

Quelle >>>


 

In einer e Mail vom 5.Mail 2008 an Frau Piel der  Intendantin des WDR veröffentlicht am 6. Mai 2008 bei Honestly Concerned "qualifizierte" sich der Rechtsanwalt der besonderen Art, Norman Nathan Gelbart ebenfalls als "passenden Mitstreiter" Broders.

Als Rechtsanwalt unterzeichnend schrieb er herablassend, Broder hatte es nicht besser machen können, über Frau Hecht-Galinskis Teilnahme an der ü-Wagen Sendung:

"Als "Publizistin" wird sie nirgendswo geführt, auch nicht im Süd-Berliner Kleingartnerpresseverein."

 Weiter schreibt Gelbart, sich auf Frau Hecht-Galinski beziehend:

"Natürlich soll im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auch " das Volk " zu Worte kommen, dann aber in einem hierfür geeigneterem Rahmen, wie zB das Frühstücksfernsehen, live vom Kölner Gemüsemarkt. Bitte korrigieren Sie den fehler der es sicherlich gut meinenden Redaktion und laden die Dame aus."

Ich frage mich, wo Menschen wie Broder und so schreibend Gelbart einzuordnen sind. Sicher nicht über dem Volk....
Ein gewisses sprachlich herabsetzendes Niveau ist wohl auch eher im sozialen Brennpunkt zu finden.
Ich denke, das öffentliche Fernsehen, der Rundfunk die Medien sollten sich eher auf andere "Publizisten" bezogen überlegen wo ihr geeignetere "Rahmen" ist. Auch diverse Rechtsanwaltkammern und Staatsanwalte sollten sich dies langsam überlegen.

Wer versucht hier überigenswem hier die Öffentlichkeit zu nehmen? Erstaunlich, wie weit das Engagement mancher Rechtsanwalte geht, wie sehr und wie sie sich mit ihrem Herzensblut engagieren...

Wie er weiter in der e Mail schreibt:

"Ausdrücklich zum Anlass des 60. Geburtstages des Staates Israel sollten in der Presse- oder Journalistiklandschaft unserer Republik unbedeutende Personen nicht wirklich ein Forum erhalten, zumal deren Auswüchse nicht von Kritik sondern nur Ressentiments gepragt sind." ist das natürlich ein Selbsttor. Wer solch ein Niveau vertritt ist sicher mehr als unbedeutend eine Schande für einen Rechtsanwaltberuf.

Nicht nur, weil 60 Jahre Israel auch 60 Jahre Nakba bedeuten. Zionisten blenden das gern ebenso aus, wie das was der reale Zionismus darstellt.
 

Die ganze e Mail des Herrn  Norman Nathan Gelbart:

From: Nathan Gelbart
Sent: Monday, May 05, 2008 3:53 PM
To:
intendantin@wdr.de
Subject: Frau Evelyn Hecht-Galinski


 

Sehr geehrte Frau Intendantin,

gegen die Einladung von Frau Hecht in die Sendung "Hallo Ü-Wagen" protestiere ich als Gebührenzahler ausdrücklich.

Mir erschliesst sich die Qualifikation als Voraussetzung zur Gebühreninanspruchnahme dieser Dame nicht wirklich, ausser von Beruf Tochter von Herrn Heinz Galinski zu sein. Als "Publizistin" wird sie nirgendswo geführt, auch nicht im Süd-Berliner Kleingartnerpresseverein.

Ausdrücklich zum Anlass des 60. Geburtstages des Staates Israel sollten in der Presse- oder Journalistiklandschaft unserer Republik unbedeutende Personen nicht wirklich ein Forum erhalten, zumal deren Auswüchse nicht von Kritik sondern nur Ressentiments geprägt sind.

 Natürlich soll im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auch " das Volk " zu Worte kommen, dann aber in einem hierfür geeigneterem Rahmen, wie zB das Frühstücksfernsehen, live vom Kölner Gemüsemarkt.

Bitte korrigieren Sie den fehler der es sicherlich gut meinenden Redaktion und laden die Dame aus. Es gibt wirkliche und aufrichtige Experten zum Thema Israel.

Mit freundlichen Grüßen / Kind regards


Norman Nathan Gelbart
Rechtsanwalt

 

Frau Piel antwortet darauf:

 

Von: Intendantin [mailto:Intendantin@WDR.DE]
Gesendet: Donnerstag, 29. Mai 2008 10:11
An: Nathan G.
Betreff: Ihr schreiben vom 7. Mai

Sehr geehrter Herr G.
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, in dem Sie die Einladung von Frau Hecht-Galinski in die Sendung "Hallo ü-Wagen" kritisieren.


Die Redaktion hat Evelyn Hecht-Galinski in ihrer Eigenschaft als kritische Stimme zur israelischen Regierungspolitik eingeladen. Sie wurde als Publizistin vorgestellt, da sie Vorträge zu dem Thema halt und sich mehrfach als Interviewpartnerin dazu öffentlich in seriösen Medien geäußert hat.


Als Jüdin vertritt sie Positionen, die aus Sicht der Redaktion keineswegs von vornherein als unsinnig zu bezeichnen sind. Nach Ansicht von Frau Hecht-Galinski sind Deutschland und Europa aufgrund ihrer historischen Verantwortung Israel gegenüber geradezu gezwungen, sich kritisch zu äußern. Diese Meinung wird bekanntermaßen von anderen jüdischen Experten geteilt. Frau Hecht-Galinski war als Gegenpart zu einem weiteren jüdischen Gesprächspartner eingeladen, der die Auffassung vertrat, Deutsche (ob Juden oder Nicht-Juden, ließ er offen) sollten sich zu allen jüdischen Themen für die nächsten 500 Jahre nicht äußern.


Ich teile die Sicht der Redaktion, dass die Zusammensetzung der Runde (mit Professor Udo Steinbach, Rudolf Dressler und einem Vertreter der deutsch israelischen Gesellschaft) ebenso ausgewogen wie spannend war.
Ich hoffe, Sie auch weiterhin als kritischen und an unserem Programm interessierten Zuhörer und Zuschauer begrüßen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Monika Piel

 

Das alles scheint dem Tunnelblick den Nathan Gelbart entgangen zu sein. In einem Leserbrief am 2.9.2008 in der FAZ erschienen (Einen Tag bevor im Prozess gegen Broder das Urteil gesprochen wurden) diffamiert er wieder:

 

"Diese Art von Statements, die von Frau Hecht-Galinski über keinen anderen als den jüdischen Staat verbreitet werden, sind eindeutig und offensichtlich antisemitisch und dürfen dann auch als solche bezeichnet werden. Alles andere ware in der Tat ein Rede- und sogar ein Denkverbot. - Nathan Gelbart, Berlin"

Quelle

Ich bin sehr dafür das gewisse Formen des Rassismus, so auch des Antisemitismus strafrechtlich belangt werden.

Ebenso aber, wie von Gelbart mehrfach geschehen, die ungerechtfertigte, diffamierende Unterstellung Antisemit zu sein.
Ware dem so könnte es sicherlich so kommen, dass Herr Gelbart mit einigen seiner Mandanten die Zelle teilen dürfte ...

Es ist schon eine Frechheit, wenn er als aktiver Rechtsanwalt von Henryk M. Broder von Rede- und Denkverbot spricht. Ist es doch gerade sein Netzwerk. Wie man immer mehr liest unter seiner Beteiligung die das betreiben. Wer es nicht glauben will, lese nur seine e Mail an Frau Piel

 

 
Abraham Melzer schreibt über  Norman Nathan Gelbart:

Anständige Töchter - unanständige Anwälte - Von Abraham Melzer - Zum Glück gibt es solche Anwalte wie Nathan Gelbart, denen ihr Anwaltsberuf wohl nicht genügt und die sich deshalb in fremden Gefilden herumtreiben und lächerliche bis schwachsinnige Kommentare schreiben. Heute wieder die ewige, nicht endende Feindschaft gegenüber Evelyn Hecht-Galinski, der er vorwirft, sich nicht um alle Probleme der Welt zu kümmern, sondern nur um Israel. Wenn Gelbarts Argumentation vor Gericht genau so schwach und unlogisch ist, wie seine journalistischen Ergüsse, dann kann ich nur froh sein, dass er nicht mein Anwalt gewesen ist. übrigens: Wenn ich Broders und Gelbarts Beitrag auf der obskuren Website "Achse des Guten" in Stil und Duktus vergleiche, schwant mir Schlimmes. Könnte es eventuell sein, dass es sich um ein und denselben Verfasser handelt? Ein früherer Beitrag Gelbarts auf dieser Witznummer-Website konnte man nur im Vergleich zum heutigen mit Bauchschmerzen verdauen. Nun kümmert sich Evelyn ganz besonders um Israel, wie ich es auch tue und viele anderen Israelis und Juden es tun, und das mit Recht und Berechtigung. Das passt hartgesottenen Zionisten wie Gelbart offensichtlich nicht, die sich selber ja auch nicht um alle Probleme der Welt kümmern, sondern nur darauf gerichtet sind, Kritiker der israelischen Unterdrückungspolitik aufzuspüren und zu verfolgen. >>>
 

mehr über Norman Nathan Gelbart  >>>

 

Ein bekannter hilfreicher Aktivist war für das Netzwerk auch Pr. Arno Lustiger. Schon am 12.Marz 2007 schrieb er  an den Intendanten des Deutschlandradios Prof. Elitz einen Brief. "Geschickt" spielte seine Rolle als Denunziant und Untersteller.

Am 14.3.2007 wurde dieser Brief  im Auftrag vom Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan J. Kramer
kommentarlos an die Mitglieder des Zentralrates der Juden verschickt. 

Mehr dazu >>>

 

 

 

 

 

Erhard Arendt wird von Samuel Laster + dem Broderrechtsanwalt Norman Nathan Gelbart  als Antisemit diffamiert.

Es war eine Anzeige, die dieser Norman Nathan Gelbart im Auftrag von Samuel Laster gegen mich erstattete.

Norman Nathan Gelbart kennt, so bezeugen die rechtlichen Auseinandersetzungen die wir hatten, meine Seiten recht gut. Sie haben mit dem, was er mir unterstellt, nicht zu tun, Das weißer auch.
 

Trotzdem schreibt er (Seine Rechtschreibung ist ebenso fehlerhaft wie sein denken...):

"Der Beschuldigte ist Rentner und betreibt unter der URL arendt-art.de eine antisemitische und antiisraelische Hetzwebsite, welche er "Das Pälastinaportal" nennt"

 "Hierbei verbreitet er unter dem Deckmantel palästinensischer Parteinahme im Nah­ost-Konflikt die übelsten antisemitischen und antiisraelischen Lügenmärchen und diff­Famiert hierbei anerkannte jüdische Persönlichkeiten des töglichen Lebens, wie zum Beispiel den Publizisten Henryk M. Broder, aber auch den Anzeigeerstatter."

Ich denk allein das zeigt schon, was  Norman Nathan Gelbart  von der Wahrheit halt. Das hat auch nichts mit unterschiedlichen Meinungen, die wir sicherlich haben, zu tun. Das sind Schmutz und Verleumdungskampagnen, das ist ein Missbrauch der Opfer des Holocaust. Wo sitzen die wirklichen "modernen"  Antisemiten?

mehr dazu >>>>

 

 

Norman Finkelstein sollte am 27. Mai 2009 in der Wiener Universitat einen Vortrag halten

Norman Finkelstein ist der Autor des  Buches "Die Holocaust-Industrie". Sein Wiener Vortrag von  wurde nach Protesten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) an einen anderen Ort verlegt. Die Ä‚"ľnderung des Ortes sei nötig geworden, da der "Mietvertrag für den Hörsaal C1 am Campus im Alten AKH überraschenderweise aufgelöst wurde", und das, obwohl bereits alles "genehmigt und bezahlt war".

Die Veranstaltung, ursprünglich auf dem Campus der Universität Wien geplant, fand dann am 27. Mai im Eventhotel Modul in Wien-Döbling statt.

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Der 1. Anlauf. Es wurde verhindert, dass Norman Finkelstein seinen Vortrag in der Uni Wien halt.

 

Für den Vorstand von SPME Austria: Mag. Dr. Ruth Contreras, HRatin i.R - Ruth.contreras@wavenet.at - www.spme.net >>>

Auch hier: Die "Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich" benutzt wie leider üblich die Antisemitismuskeule um legitime Kritik in Antisemitismus zu verwandeln. Das geht soweit, dass man Prof. Finkelstein als  "jüdischen David Irving" bezeichnet. Sie schreiben:

Der offene Brief

Seine Magnifizenz Rektor
Univ. Prof. Dr. Georg Winckler
Universität Wien
georg.winckler@univie.ac.at

Offener Brief

Wien, 7. Mai 2009

Betr.: Veranstaltung mit Norman Finkelstein: Israel-Palestine, Roots of Conflict- Prospects for Peace

Eure Magnifizenz,

sehr geehrter Her Professor Dr. Winckler,

Wir haben erfahren, dass für den 27. Mai 2009 eine Vortragsveranstaltung mit Norman

Finkelstein auf dem Universitätscampus (ehemaliges AKH), Hörsaal C1 geplant ist. Er soll

über den israelisch-palästinensischen Konflikt sprechen und es ist davon auszugehen, dass er

einmal mehr seine krude und gefährliche These, wonach die „Zionisten“ den Holocaust dazu

nützen würden, um jede Kritik an israelischer Politik zum Verstummen zu bringen, vortragen

wird.[1]

Auch wenn es sich dabei um keine universitäre oder wissenschaftliche Veranstaltung handeln

dürfte, erfüllte es uns mit Sorge und Erstaunen, dass die Universität Wien ihre

Räumlichkeiten für eine so problematische Person wie Finkelstein und für eine derartig

einseitige Propagandaveranstaltung zur Verfügung stellt.

Finkelstein hat mit seinem Buch „Die Holocaust-Industrie“ – ein hetzerischer Titel, dessen

Urheberschaft bezeichnender Weise auch die beiden neonazistischen Geschichtsfälscher

David Irving und Ernst Zündel für sich beanspruchen – zur Relativierung der Shoah und

Verbreitung des Antisemitismus beigetragen, nicht zuletzt indem er dort die Singularität des

nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen offen in Abrede stellt. Das fällt gerade in

Österreich, das so lange Schwierigkeiten mit der Annahme von Schuld gehabt hat, auf

besonders fruchtbaren Boden. Gerade jene fast 50% der ÖsterreicherInnen, die meinen, dass

„die Juden den Holocaust für ihre Zwecke ausnutzen, fühlen sich durch ein derartiges

Machwerk bestätigt. Dementsprechend groß ist auch das Wohlwollen, welches Finkelstein

sich in rechtsextremen bis neonazistischen Kreisen erworben hat. „Ein Jude spricht die

Deutschen frei!“, titelte etwa die neonazistische Nationalzeitung euphorisch.[2]

Alfred Schobert hat für das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) die

Rolle Finkelsteins im Diskurs der extremen Rechten analysiert.[3] Sein zusammenfassendes

Urteil über die Bedeutung des antizionistischen Agitators für die Beförderung des

Antisemitismus: „Finkelstein ist der Sohn von Holocaustüberlebenden, der noch lebenden

Opfern der Nazis Schaden zufügt; er will die Erinnerung an die Opfer wahren, doch er

untergräbt sie. Finkelstein versteht sich als radikaler Linker, der indes (…) Wasser auf die

Mühlen der extremen Rechten leitet. Das ist der sachliche Hintergrund, vor dem man

Finkelstein einen ‚jüdischen David Irving’ genannt hat.“[4]

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) schreibt über

Finkelstein u. a.: „Dass sich Finkelstein als Jude Angriffe leisten kann, die ansonsten

1

umgehend als antisemitisch identifiziert werden, macht ihn so bedeutend für die

rechtsextreme Szene. Als der ‚revisionistische’ Geschichtsfälscher David Irving bereits

Anfang der 90-er Jahre über die ‚Holocaust-Industrie’ schwadronierte, kam er damit über die

engere Szene nicht hinaus. Erst Finkelstein schaffte es, dieses Unwort im etablierten Medien-

Diskurs zu verankern. Wenn auch Finkelstein die Shoah nicht grundsätzlich leugnet, so

verbindet ihn vieles mit dem von ihm so geschätzten Irving. Das ‚revisionistische’ National

Journal meint etwa auf seiner Homepage über die beiden so unterschiedlichen Kämpfer gegen

die ‚Holocaust-Industrie’: ‚Zwei Männer - Eine Erkenntnis!’“[5]

Zu dieser politischen Problematik kommt Finkelsteins mehrfach dokumentierte Neigung zu

persönlichen Angriffen gegenüber Wissenschaftern, wie Alan Dershowitz, Benny Morris und

anderen, die seine Meinungen nicht teilten[6]. Dies hat schließlich dazu geführt, dass ihm

letzten Endes die unbefristete Anstellung als Dozent verweigert wurde und er den Titel

Universitätsprofessor zu Unrecht trägt. Auch die internationale Wissenschaftervereinigung

von Scholars for Peace in the Middle East wurde vor einiger Zeit von Finkelstein als „Nazi-

PHDs“ diffamiert.[7]-

Der Titel der Veranstaltung „Israel-Palestine, Roots of Conflict- Prospects for Peace“[8] und

die Unterstellung Israel wende im Umgang mit Palästinensern „Nazimethoden“ an[9], geben

Anlass zur Sorge, dass diese Veranstaltung für antisemitische Aktionen missbraucht werden

könnte.

Bezeichnenderweise wird diese Veranstaltung sowohl in der rechtesextremen als auch in der

linksextremen Szene beworben.[10] Aber schon angesichts der Bedeutung Finkelsteins für

den Kampf gegen die Erinnerung an die Shoah und gegen Israel als jüdischen Staat ist davon

auszugehen, dass am 27. Mai auch Neonazis aufmarschieren werden, um einem ihrer Idole zu

lauschen.

Wir bitten, dies im Zusammenhang mit der zur Verfügungstellung einer Räumlichkeit auf

Universitätsgelände für diesen „jüdischen David Irving“ zu bedenken.

Für den Vorstand von SPME Austria:

Mag. Dr. Ruth Contreras, HRätin i.R

Ruth.contreras@wavenet.at

www.spme.net


Quelle



 

IKG Portal: Finkelsteins Vortrag von Wiener Uni-Campus in Hotel verlegt  (…) "Der Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden hatte gegen den geplanten Auftritt auf dem Uni-Campus in Wien protestiert. In einer von der "Vereinigung AkademikerInnen für Frieden im Nahen Osten" (SPME Austria) und der "Aktion gegen Antisemitismus in Österreich" mitunterzeichneten Aussendung bezeichneten sie Finkelstein, Sohn eines Holocaust-überlebenden, als "antiisraelischen Agitator". Daraufhin dementierte die Sprecherin der Universitaet Wien, Cornelia Blum, gegenüber der APA auf Nachfrage, dass es einen Auftritt Finkelsteins auf dem Gelaende oder in den Gebaueden der Universitaet Wien geben würde."

Quelle (dort nicht mehr online)
 

 

Ebenso "geschickt" wie man Finkelstein delegitimieren und in eine rechte Ecke stellen möchte macht man es nun unterstellend und suggerierend mit dieser Veranstaltung. Ebenso suggeriert sehr geschickt die antideutsche Lizas Welt im nachhinein er sei ein Holocaustleugner, stande denen Nahe:
"Vom Nazi-Holocaust will der Politologe nichts (mehr) wissen; über den angeblichen israelischen hingegen redet er umso lieber. Kein Zweifel: Finkelstein hat sich den Applaus der Antisemiten nicht nur redlich verdient, er ist selbst einer von ihnen."

Damit liefert Alex Feuerherdt (Lizas Welt) eigentlich ein Beispiel dafür was Finkelstein benennt. Die falschen Freunde Israels missbrauchen den Holocaust als Waffe um notwendige Kritik zu delegitimieren. Die Opfer des Holocaust werden missbraucht um Verbrechen an den Palastinensern zu verschleiern. Der Holocaust wird missbraucht und die die darauf hinweisen nach dem gleichen Prinzip als "Antisemiten" diffamiert. Wer ist hier der wirkliche Antisemit?

Wer bisher an Finkelstein Thesen zweifelte lese nur, (auch zwischen den Zeilen) was dieser
anonyme Schmutzblog schreibt und unterstellt.

Das ganze prasentiert natürlich auch Henryk M. Broder:

 

 

Bedeutende Persönlichkeiten und Veranstalter schrieben daraufhin an die Universität Wien und protestierten gegen die Ausladung von Norman Finkelstein >>>

 

 

Der 2. Anlauf. Honestly Concerned ruft am 18.5.2009 in seiner Mailingliste zu einer neuen Diffamierungsaktion auf.


Die Jagd geht weiter, die Antisemitismukeule wird erneut geschwungen und die Opfer des Holocaust werden  missbraucht um legitime, notwendige Kritik zu verhindern.
 

 

 Die Veröffentlichung von Kontaktdaten bedeutet in der Sprache von Honestly Concerned - schreibt und protestiert. So lauft dann die zweite (diesmal erfolglose) Phase der Jagdaktionen an:

 

 
  • TEIL 3 - LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, Ă„RGERN UND/ODER REAGIEREN....


     

     
    1. Vortrag von Dr. Norman Finkelstein
      Israel-Palestine, Roots of Conflict, Prospects for Peace
      27. Mai 2009, 19.00,
      EVENTHOTEL MODUL
      Peter Jordanstr.78, 1190 Wien
      (Nähe Universität für Bodenkultur Wien)
      Organisatoren:
      Prof. Manuel Arispe - Projektleiter
      Mag. Mariela Rodriguez Fabbri - Public Relations
      Zusammenarbeit: Evamaria Arispe, Elena Fortakova, Katharina Peherstorfer, Marco Torres
      Vertreten durch: Mag. Paul Habison, Beratung und Ausführung
      Unterstützung
      Internationale Komission des UNESCO Projektes “Kultur des Frieden“
      Dr. Armando Barrionuevo Präsident
      Mag. Fran Wright - Vize Präsidentin
      Mag. jur. Robert Pobitschka - Programmdirektor
      Kooperationspartner:
      Rechtsform: „Österreichisch-Syrische Ärztekomitee für medizinische
      Zusammenarbeit" und die "Österreichisch-Arabische Ärzte und Apothekervereinigung"
      Dr. Tammam KELANI
      Sponsoren:
      Frauen in Schwarz (Wien)
      www.fraueninschwarz.at
      www.nahostfriede.at
      Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost


       

      • Auch Hotels haben ein "Haus-" und somit Mitspracherecht, wenn es darum geht zu entscheiden an wen und für was sie Tagungsräume vermieten...
        EVENTHOTEL MODUL
        Peter Jordan-Straße 78
        A-1190 Wien
        Tel. +43(1)47660...-0
        Fax +43(1)47660-117
        E-mail:
        modulhotel wkw.at
        Internet:
        www.hotelmodul.at

        Hoteldirektor: Michael Prantz
        Tel.: +43/1/47660-6165
        Fax: DW 117
        E-Mail:
        michael.prantz wkw.at

        Sales- & Marketingmanager: Alexandra Kunzmann
        Tel.: +43/1/47660-116
        Fax: DW 117
        E-Mail:
        alexandra.kunzmann  wkw.at

  •  

     

     

     

    Reaktionen:

    Offener Brief und Antwort von Paula Abrams-Hourani, eine der Veranstalterinnen.

    Offener Brief von Paula Abrams-Hourani - Seine Magnifizenz Rektor Univ. Prof. Dr. Georg Winckler Universitat Wien - Betr.: Absage des Vortrags von Professor Norman Finkelstein an der Wiener Universitat - Eure Magnifizenz, sehr geehrter Herr Professor Dr. Winckler: Ich habe den von Dr. Ruth Contreras und Dr. Wolfgang Neugebauer an Sie adressierten Brief bezüglich des Vortrags, den Professor Norman Finkelstein an der Universitat halten sollte, gelesen und nehme an, dass dieser Brief und möglicherweise einige andere von der pro-israelischen Lobby in Wien verfasste Schreiben ahnlichen Inhalts der Grund für die Rückgangigmachung der Reservierung des Hörsaal C1 im Universitatscampus (Altes AKH) für den 27. Mai 2009 war. Diese Entscheidung wurde ungeachtet der Tatsache getroffen, dass bereits ein Vertrag abgeschlossen und die Zahlung erfolgt war. Als Mitglied von zwei jener Gruppen, die diesen Vortrag von einem der anerkannten, renommierten US-amerikanischen Politikwissenschafter auf dem Gebiet des israelisch-palastinensischen Konflikts gesponsert haben, bin ich über die Entscheidung der Universitat Wien schockiert, diese akademische Debatte zu unterbinden und die Meinungsfreiheit aufgrund des durch die pro-israelische Lobby in Wien ausgeübten Drucks zu verhindern. >>>


     

    Kawther Salam » Blog Archive » Dr. Finkelstein and the Rejection of the Vienna University >>>

    Dazu schreibt Thomas Immanuel Steinberg:

    Wer hat Angst vor Finkelstein? Die Rüstungs- und Kriegslobby. - Warum? - Thomas Immanuel Steinberg >>>

     

    Machen sie sich selber ein Bild. Einen ähnlichen Vortrag hielt Norman Finkelsteins  an der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio (USA):

     

     

    Geplant war, das Rupert Neudeck  aus seinem Buch "Ich will nicht mehr schweigen  liest.

    (20.01.2006 in der: Heilig-Geist-Kirche  Am Dominikanerkloster in Frankfurt. Die Veranstaltung startet um 19.00 Uhr.)


    Persönlicher Aufruf von Dr.h.c. Arno Lustiger gegen die Veranstaltung von Hajo Meyer, Rupert Neudeck und Abraham Melzer am 20.01.2006 in Frankfurt zu protestieren...

     

    Dr.h.c. Arno Lustiger

    (Die Adresse wurde vom Webmaster entfernt)

     

    17.Januar 2006


    Liebe Freunde,

    Als Überlebender des Holocausts, Mitbegründer der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main und als Ehrenvorsitzender der Zionistischen Organisation Frankfurt, neben meinen vielen anderen Tätigkeiten, bin ich schockiert zur Kenntnis nehmen zu müssen, daß am 20.01.2006 eine höchst verachtungswürdige Veranstaltung ausgerechnet hier in Frankfurt, in der Heilig-Geist-Kirche am Dominikanerkloster (19.00 Uhr) stattfinden soll.

    Was als "Veranstaltung für den Frieden" angemeldet wurde, verspricht eine haßerfüllte Hetzveranstaltung gegen den Staat Israel zu werden. Die Gastredner, Hajo Meyer und Rupert Neudeck, sind einschlägig für Ihre Meinungen und Ihre Vergleiche zwischen den Verteidigungsmaßnahmen des Staates Israels und den barbarischen Handlungen der Nazis bekannt. Der vorstellende Moderator, Abraham Melzer, hat auf ahnlich unrühmliche Art und Weise immer wieder auf sich aufmerksam gemacht.

    Es kommt selten vor, daß ich mich dazu genötigt sehe andere zu bitten etwas gegen eine öffentliche Veranstaltung zu unternehmen, noch seltener an einem Schabbat. Bei dieser Veranstaltung sehe ich aber keine andere Möglichkeit, als alle Freunde und Bekannten zu bitten mit (und ohne) Ihre Israel-Fahnen zu dieser Veranstaltung zu gehen, um dort für das Existenzrecht Israels und gegen die sich standig wiederholenden Verleumdungskampagnen dieser eigentümlichen Gestalten zu argumentieren und zu demonstrieren, sowohl vor dem Veranstaltungsort, wie aber auch wahrend der Veranstaltung.

    Auch hier gilt das Motto:
    Wehret den Anfangen. Nein zu Antisemitismus (egal ob dieser von Selbsthassern ausgeht, oder von anderen) Am Israel chai! Lang lebe Israel!

    Also, auch wenn ich selber am Freitag leider verhindert sein werde, hoffe ich auf Euer zahlreiches Erscheinen zahlen zu dürfen. Es gibt Zeiten zu schweigen und es gibt Zeiten den Widerstand zu demonstrieren. Dies ist kein Zeitpunkt zum schweigen!

    Beste Grüße,

    Euer

    Arno Lustiger


    Quelle   Auch >>>

     

    Leserbrief von Honestly-Concerned an den Korrespondenten der FAZ...
     

    1. From: Sacha Stawski [sstawski@honestly-concerned.org ]
      Sent: Friday, January 20, 2006 12:07 AM
      To:rieb@faz.de
      Subject: Wer einmal lügt, scheut sich sicher nicht davor auch hinsichtlich anderer Dinge die Unwahrheit zu sagen....
      Importance: High


       

      Sehr geehrter Herr Riebsamen,

       

      bezugnehmend auf Ihren neuerlichen Artikel hinsichtlich der Aussagen des Herrn Melzer, möchten wir Ihnen nachfolgend zwei Emails von Herrn Melzer übersenden, aus denen klar und deutlich hervorgeht, daß Herr Melzer selber Hajo Mayer als Redner in den von Ihm versandten Einladungen (Emails) angekündigt hat. In den im Internet verbreiteten Ankündigungen war Hajo Meyer ebenfalls angekündigt.

       

      Wer einmal lügt (ohne dabei rot zu werden), scheut sich sicher nicht davor auch hinsichtlich anderer Dinge die Unwahrheit zu sagen....

       

      Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es sehr schade, daß Sie Herrn Melzer in Ihrem heutigen Artikel die Möglichkeit gegeben haben in aller Ausführlichkeit unwidersprochen seine einseitige Version der Geschehnisse wiederzugeben.

       

      Mit freundlichen Grüßen,

       

      Sacha Stawski

      Chefredakteur Honestly Concerned e.V.

     

     

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     Jagdobjekt Dr. Ludwig Watzal - Bundeszentrale für politische Bildung

     

    Am Beispiel von Dr. Ludwig Watzal ist besonders deutlich nachvollziehbar, wie ein Netzwerk durch ständige Wiederholung und Weiterreichung aus einem ehrbaren Kritiker der Israelischen Regierung ein Jagdobjekt macht. Gejagt wird, bis die Beute zur Strecke gebracht oder die Absicht öffentlich erkannt, bekannt wird. Schlechte Schüler haben das falsche aus unserer deutschen Vergangenheit gelernt, besser nichts gelernt. So wie man früher andere Gruppierungen, Menschen jagte, jagt man nun unter einem Tarnmantel, sich selber unfehlbar gebend,  Menschen, die nichts mehr als die Wirklichkeit im Nahen Osten beschreiben. Die Wahrheit und Wirklichkeit ist ihnen unbequem und gefährlich, ist das, was sie zu fürchten haben. Der Jagverlauf schloss letztlich auch den Vorgesetzten von Dr. Ludwig Watzal, Thomas Krüger, mit ein. Dieser spielte dabei eine zwielichtige Rolle.

    Die Marschrichtung, in die man marschierte verriet schon vor Jahren der den Antideutschen nahestehende Ralf Schröder, (der sich auch mal Leo Ginster nannte, unter welchem Namen er nun im Netzwerk auftritt ist zur Zeit noch unbekannt). In der juedische.at schrieb er offen und frech:

     

    In der  Sonderausgabe von Honestly Concerned steht am Freitag, 4. Juli 2008

    Dr. Watzal hatte sich zuerst für mehrere Wochen krank schreiben lassen - eine Zeit in der er nicht untatig war (siehe nachfolgend), dann hat er erst einmal Urlaub gemacht, und nun sollte er eigentlich seinen neuen Schreibtischjob antreten. Im Impressum der Zeitung DAS PARLAMENT ist er zumindest schon mal NICHT mehr zu finden...

    Herr Dr. Ludwig Watzal hat die Zeit seiner "Krank"-schreibung "produktiv" genutzt, um einen "netten" neuen Blog zu starten, auf dem er Texte veröffentlicht, in denen er u.a. den Vornamen der Vorsitzenden der Berliner Jüdischen Gemeinde verunstaltet...

    Quelle: "SONDERAUSGABE" - Prof. Arnd Krüger - ein "seriöser" Historiker, besonders wenn es um Juden, Israelis und Verschwörungstheorien geht... Außerdem: Larijani in Berlin, neue Informationen zum Thema BpB und Dr. Ludwig Watzal & mehr...  >>>

     

    Diese Information kann Sacha Stawski nur aus der bpb, eventuell aus dem Innenministerium bekommen haben.

     

      7. 6.12.2007 - Hier dient sich Thomas Krüger einer mehr als fragwürdigen Mailingliste mit seiner Handynummer an  an:
    http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1622 auch >>>

    From: Krueger@bpb.bund.de
    Sent: Tuesday, December 06, 2005 12:07 PM
    To:
    sstawski@honestly-concerned.org
    Subject: AW: Leserbrief mit dem Absender der Bundeszentrale für Politische Bildung

     

    Sehr geehrter Herr Sawski,

    Herr Dr. Watzal hat seine dienstliche E-Mail-Adresse für eine private Stellungnahme genutzt . Dies war nicht mit der Hausleitung abgestimmt. Deshalb werden jetzt arbeitsrechtliche Schritte geprüft.

    Sie erreichen mich heute nur zeitweise über meine e-mail Adresse, da ich dienstlich in Berlin bin. Meine Handynummer lautet 0171 XXXXXXX. über Handy bin ich am spaten Nachmittag erreichbar

    Mit freundlichen Grüßen Thomas Krüger

    Quelle:  http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1622  auch >>>

     

     

     

    6. 23.23.10.2004 Samuel Laster (juedische.at) bekam ein Schreiben:

     

     Stellungnahme der Bundeszentrale für politische Bildung

    Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb distanziert sich von den  von ihrem Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal als Privatperson (...) veröffentlichten Artikeln zum Thema Israel. Sie teilt seine Position  im Artikel "Haim Saban, die Medien und Israel", der auf www.dradio  veröffentlicht wurde, nicht. Dr. Ludwig Watzal ist es laut unserer  Verfassung gestattet, seine Meinung frei zu außern - dies tut er  außerhalb seiner Arbeitszeit als Privatperson. Als politische  Bildungsinstitution, die den freiheitlich demokratischen Grundgedanken  laut Erlass fördert und festigen soll, kann und möchte die  Bundeszentrale für politische Bildung hier auch keine Einschrankungen  vornehmen. Von Veröffentlichungen einer Privatperson Rückschlüsse auf  die Arbeit ihres Arbeitgebers zu ziehen und diese dann als "Brutstatte  des Hasses" zu bezeichnen stellt regelrecht eine Unverfrorenheit dar.
    Das umfangreiche Publikations- und Veranstaltungsangebot zum Thema  Israel sowie die seit über 40 Jahren erfolgreich stattfindenden Studienreisen nach Israel machen schließlich mehr als deutlich, dass  es ein wichtiges Anliegen der bpb ist, durch Informationen verschiedenster Art und einen Austausch zwischen Israelis und  Deutschen sowie Palastinensern und Deutschen, einen authentischen Einblick in die komplexen Vorgange in der israelischen Gesellschaft  und den israelisch-palastinensischen Konkflikt zu ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit zu leisten. Die Bundeszentrale für politische Bildung  ist wie kaum eine andere Institution dafür bekannt, dass sie sich seit  Jahren erfolgreich im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  engagiert und bedeutende Arbeit bei der Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit leistet. Als Prasident der bpb setze ich mich dafür ein,  dass dieser Weg weiter beschritten wird.



     -----Ursprüngliche Nachricht-----
     Von: balticnewswatch(at)chello.at [
    mailto:balticnewswatch(at)chello.at]
     Gesendet: Donnerstag, 23. September 2004 09:40
     An: presse(at)bpb.de
     Betreff: ATT: HERR THOMAS KRüGER


     Sehr geehrter Herr Krüger!

    Sind Ihnen Ermittlungen gegen Ihren Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal  bekannt? Wie reagieren Sie auf die antisemitischen Attacken des  Herren? Diese Richtung und entsprechende Äusserungen Watzals sind  ihnen nach meiner Information langer bekannt, welche Konsequenzen
     werden Sie ziehen?

     Hochachtungsvoll-Samuel Laster
     die jüdische
     www.juedische.de
     Tel: 030 327 07 015

     P.S: Den Beitrag in Yedioth Aharonot können Sie in die jüdische
     nachlesen...

     

     

     

    4. - 20.3.2006 - Endlich stellt sich wohl auch Thomas Krüger, selber ein Jagdziel des Netzwerkes, (wohl aus taktischen Gründen) einmal hinter Ludwig Watzal und gibt dem Netzwerk die mehr als gestelzte Antwort:
     

    "...Dr. Ludwig Watzal bleibt Dienstnehmer der Institution, die für politische Bildung an deutschen Schulen zustandig ist. 

    Eine Anfrage der Internetzeitung "die jüdische" wurde von Thomas Krüger beantwortet. Thomas Krüger ist demnach am 20.3.2006 Prasident der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Leitung der Behörde ist nicht befristet, so Krüger.

    Ludwig Watzal ist nach Angaben Krügers Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung. Sein Arbeitsvertrag ist nicht befristet..." Gefunden in der juedische.at noch hier lesbar >>>

    Der  Artikel wurde wie die meisten Artikel  in der juedische.at inzwischen gelöscht:
     


    Mehrfach berichtet Honestly Concerned denunziatorisch über Dr. Ludwig Watzal.

     

    Mailing Sonderliste Honestly Concerned - Freitag, 4. Juli 2008

    "SONDERAUSGABE" - Prof. Arnd Krüger - ein "seriöser" Historiker, besonders wenn es um Juden, Israelis und Verschwörungstheorien geht... Außerdem: Larijani in Berlin, neue Informationen zum Thema BpB und Dr. Ludwig Watzal & mehr...  >>>

    Die "Informationen" über Dr. Watzal sind nur in der versandten Mailingliste zu finden. Siehe hier >>>

    Dort steht:

    Dr. Watzal hatte sich zuerst für mehrere Wochen krank schreiben lassen - eine Zeit in der er nicht untatig war (siehe nachfolgend), dann hat er erst einmal Urlaub gemacht, und nun sollte er eigentlich seinen neuen Schreibtischjob antreten. Im Impressum der Zeitung DAS PARLAMENT ist er zumindest schon mal NICHT mehr zu finden...

    Herr Dr. Ludwig Watzal hat die Zeit seiner "Krank"-schreibung "produktiv" genutzt, um einen "netten" neuen Blog zu starten, auf dem er Texte veröffentlicht, in denen er u.a. den Vornamen der Vorsitzenden der Berliner Jüdischen Gemeinde verunstaltet...

    Quelle: "SONDERAUSGABE" - Prof. Arnd Krüger - ein "seriöser" Historiker, besonders wenn es um Juden, Israelis und Verschwörungstheorien geht... Außerdem: Larijani in Berlin, neue Informationen zum Thema BpB und Dr. Ludwig Watzal & mehr...  >>>

    Diese Information kann Sacha Stawski nur aus der bpb, eventuell aus dem Innenministerium bekommen haben. Auch hier scheint eine Verletzung der Fürsorgepflicht erkennbar zu sein.

     

    ANTWORT DES Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus und der Jüdischen Gemeinde Berlin auf den Brief von Dr. Schauble...
     

    Betr.: Ihr Schreiben vom 20.  Mai 2008 wegen Dr. L. Watzal, Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), und der Forderung nach einem Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekampfung

    Sehr geehrter Herr Bundesminister,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 20. Mai 2008, mit dem Sie das Schreiben der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus vom 27. Marz 2008 beantworten. Auch das inzwischen gegründete Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (vgl. Anhang B)) unterstützt die Positionen des an Sie gerichteten Schreibens vom 27. Marz 2008. Das Forum gehört deshalb auch zu den Mitunterzeichnern  dieses Antwortbriefs.

    Wir freuen uns über die übereinstimmung in der Frage, dass eine arbeitsrechtliche überprüfung der Tatigkeit des BpB-Mitarbeiters Dr. L. Watzal erforderlich ist und dass, soweit die Grenzen des Gebots der Maßigung und Zurückhaltung überschritten wurden, auch arbeitsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen sind. Nach unserer Auffassung, die wir in unserem Schreiben vom  27. Marz 2007 im Einzelnen dargelegt haben, hat Herr Watzal diese von ihm zu beachtenden Grenzen in grober Weise verletzt und damit auch in erheblichem Umfang dem Ansehen der Bundeszentrale für politische Bildung geschadet. Die Bundeszentrale hatte schon langst Anlass gehabt, die von Ihnen, Herr Bundesminister, geforderte überprüfung und Abwagung vorzunehmen und sich von diesem Mitarbeiter zu trennen.

    Für eine Trennung von Herrn Watzal spricht auch ein in bestimmten Grundpositionen vergleichbarer Fall im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der durch eine Entlassung aus dem Beamtenverhaltnis abgeschlossen wurde. Der dem ehemaligen Beamten gemachte Vorwurf bezog sich vor allem darauf, außerhalb seiner dienstlichen Tatigkeit im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen Artikel publiziert zu haben, in dem er die Verfassungswidrigkeit der Strafbarkeit der Holocaustleugnung behauptet hatte. Vergleicht man dieses Verhalten mit dem von Herrn Watzal, wie es in dem Schreiben vom 27. Marz 2008 dargestellt wurde, wird sich kaum sagen lassen, dessen Positionen seien gemaßigter oder zurückhaltender als diejenigen des ehemaligen Beamten im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Die Ä‚"ußerungen von Herrn Watzal weisen zudem deutlich starkere Bezüge zum Bildungsauftrag der Bundeszentrale für politische Bildung auf als diejenigen des ehemaligen Beamten im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Tatigkeit dieses Ministeriums. Wir können uns daher nicht vorstellen, dass die von Ihnen erwahnte arbeitsrechtliche überprüfung zu einem anderen Ergebnis als dem der Trennung von Herrn Watzal führen kann.

    Zu einer Aussage in Ihrem Schreiben vom 20. Mai 2008 haben wir im übrigen eine Verständnisfrage. Sie führen darin aus, Herr Watzal habe zu dem Themenbereich, der mit seinen im Schreiben vom 27. Marz 2008 kritisierten Äußerungen beschrieben wird, bei der Bundeszentrale "ľkeine Zustandigkeiten für Veröffentlichungen"›. Zum Thema "ľ60 Jahre Israel"› hat die Bundeszentrale für politische Bildung in der von ihr herausgegebenen Zeitschrift "ľAus Politik und Zeitgeschichte"› (Heft 17/2008 vom 21. April 2008) Beitrage veröffentlicht. In den Redaktionsangaben zu diesem Heft wird Herr Dr. L. Watzal als Redakteur geführt. Wie dürfen wir in diesem Zusammenhang Ihre Aussage verstehen, er verfüge "ľzu diesem Thema"› (so Ihr Schreiben vom 20. Mai 2008) bei der Bundeszentrale über "ľkeine Zustandigkeiten für Veröffentlichungen"›?

    Sie nehmen in Ihrem Schreiben vom 20. Mai 2008 vor allem mit dem Hinweis auf den Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht und  den jahrlichen Verfassungsschutzbericht auf unsere Forderung nach einem jahrlichen Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekampfung Bezug.  Wir nehmen an, dass dieser Bezug auf einem Missverstandnis beruht. Sie werden damit namlich der Intention unserer Forderung nicht gerecht, die sich auf das bewahrte Vorbild anderer Staaten stützt.  In zwei Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten aus dem Jahre 2007 hat sich Prof. Dr. h. c. Arno Lustiger ausführlich mit dem Inhalt und der Anlage eines jahrlichen Berichts der Bundesregierung zur Antisemitismusbekampfung sowie mit dem Verfahren zu seiner Erarbeitung befasst, ebenso die seinem letzten Schreiben beigefügte Gründungsresolution des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus vom 16. Juni 2007. Im Anhang C) bis E) fügen wir die zwei Schreiben von Prof. Dr. h. c. Arno Lustiger und die Gründungsresolution noch einmal bei.

    Herr Prof. Dr. h. c. Arno Lustiger hat Inhalt und Richtung des von uns geforderten jahrlichen Berichts der Bundesregierung zur Antisemitismusbekampfung in zwei Passagen seines Briefs vom September 2007 zutreffend beschrieben, die wir hier zitieren wollen:

    "ľDie von mir erhobene Forderung nach einem Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekampfung hat inzwischen u. a. durch den scheidenden israelischen Botschafter Shimon Stein, die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und den außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Prof. Gert Weisskirchen, der zugleich persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden für die Antisemitismusbekämpfung ist, Unterstützung gefunden. Die Berichterstattung von Prof. Gert Weisskirchen hat dabei deutlich gemacht, dass uns nicht nur in verschiedenen zentralen Bereichen u. a. Daten und Erhebungen in Deutschland fehlen, sondern darüber hinaus etwa zwei Drittel der OSZE-Staaten ihren Berichts- und Bestandsaufnahmepflichten nach den einschlagigen Forderungen von OSZE-Konferenzen bislang überhaupt nicht nachkommen. Bei diesem Stand ware es außerordentlich wichtig, wenn Deutschland in Europa mit einem Jährlichen Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekämpfung eine internationale Vorbildrolle spielen würde.

    Zu meinem Erstaunen habe ich gehört, dass gegen die Berichtsforderung eingewandt worden ist, angesichts der Verfassungsschutzberichte des Bundes und der Lander sei eine gesonderte Berichterstattung  der  Bundesregierung zur Antisemitismusbekämpfung nicht erforderlich. Eine derartige Einschätzung kann nur auf großer Unkenntnis der Verhältnisse und der Optionen beruhen, die durch eine Berichterstattung über den Stand und die Handlungsoptionen eröffnet werden. Wie geschildert, gibt es für wichtige Gebiete, z. B. über den Antisemitismus von muslimischen Bürgerinnen und Bürgern und auch über den neuen israelfeindlichen Antisemitismus, noch keine ausreichenden Erhebungen. Außerdem liegt Antisemitismus ja nicht nur dort vor, wo Straftaten verfolgt werden. Ein Bericht der Bundesregierung müsste sich neben der Bestandsaufnahme auch mit der Antisemitismusbekämpfung selbst befassen, z. B. mit den Maßnahmen gegen die antisemitische Propaganda. aus arabischen und islamischen Landern. Die ohne jeden Zweifel antisemitische Hisbollah ist in Deutschland z. B. noch immer nicht verboten. Eine jedes Jahr stattfindende öffentliche Debatte über einen Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekämpfung eröffnet zudem viele bislang nicht vorhandene Möglichkeiten für einen kritischen Diskurs. Eine weitere Behauptung, die gegen die Berichtsforderung vorgebracht worden ist, geht dahin, ein Bericht der  Bundesregierung zur Antisemitismusbekämpfung könnte nach den Erfahrungen mit Regierungsberichten den wesentlichen Fragen ausweichen oder zumindest ungenau und unvollständig antworten. Auch dieser Gefahrenerwartung könnte aber eine jährliche kritische Diskussion durchaus entgegenwirken. Außerdem weigere ich mich, die Bundesregierung bei einem derartigen Thema von vorneherein unter Verdacht zu stellen.

    Dieser - richtigen - Darstellung ist nichts hinzuzufügen. Wir waren daher für eine Unterstützung unserer Forderung sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

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    Aktion: Ausstellung "Palastina - Alltag unter Besatzung" in der Katharinenkirche - Pfarrer Dr. Stoodt

    Wie "üblich" wird eine Ausstellung die die Wirklichkeit im Nahen Osten darstellt als antisemitisch diffamiert:

     

     

     

    Dr. iur. habil. Klaus M. ...Frankfurt a. M., den 12.5.2004

     

    Betr.: Ausstellung "Palästina “ Alltag unter Besatzung" in der Katharinenkirche

     

    Sehr geehrter Herr Oberkirchenrat,

    Mit einem Gefühl starker Beklommenheit habe ich die Ausstellung und das dort erhältliche Begleitheft angeschaut. Beide sind geeignet, antijüdische Einstellungen in Deutschland weiter zu schüren.

    Man mag noch Verständnis dafür aufbringen, dass palästinensische Organisationen ihre Sicht der Dinge so darstellen, wie dies in der Ausstellung geschieht, und dabei die Rolle des palästinensischen Terrors herunterspielen. Unbegreiflich ist jedoch für mich, dass die evangelische Kirche ihnen hierfür – noch dazu an herausragender Stelle wie der Frankfurter Katharinenkirche – ein Forum bietet. Dabei entsteht der Eindruck, als sei die Position der Palästinenser billigenswert und werde von der Kirche geteilt............

    Damit dient die Ausstellung der Desinformation und der emotionalen Mobilisierung gegen Israel. Das Begleitheft scheut auch nicht vor einer offen agitatorischen Sprache zurück, indem es israelisches Militär als "Henker" bezeichnet (S. 40). Dies geht über das abstrakte Diktum "Soldaten sind Mörder", das vor Jahren in Deutschland Aufsehen erregte und sogar das Bundesverfassungsgericht beschäftigte, an Schärfe noch hinaus. Wie immer man über die Aktionen denken mag, die hier in Rede stehen, ist es unerträglich, dass die evangelische Kirche eine solche Sprache duldet......  Mit Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass sogar Kinder im Vorschulalter aus einer Kindertagesstätte durch die Ausstellung geschleust werden. Dort kann es nun gar nicht mehr um eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der propagandistischen Darstellung eines Problems gehen.....
     

    .........Die Durchführung der Ausstellung erinnert an die dunkle Tradition der evangelischen Kirche von Hofprediger Stöcker bis zu den "Deutschen Christen" und beschädigt den Ruf unserer Stadt und unseres Landes........ Wir sollten nicht auf Proteste jüdischer Gemeinden warten, um humanitär und intellektuell verbrämtem Antisemitismus entgegen zu treten........
     

     

     

    Durchschrift an Evangelische Kirche in Hessen.........

    Bezug: Mein Schreiben vom 12.5.2004

     

    Sehr geehrter Herr Oberkirchenrat,

    Ich ersuche Sie eindringlich, die noch bis Ende des Monats laufende Veranstaltung sofort zu beenden. Ein neuerlicher Besuch der Ausstellung hat mir weiteren Aufschluss über die dort betriebene antijüdische Propaganda gegeben.

    Die Ausstellung wendet sich gezielt an Kinder und Jugendliche und droht die Antisemiten von Morgen heranzuzüchten, indem Israelis und damit indirekt auch die Angehörigen der jüdischen Bevölkerung in Deutschland als "Tätervolk" dargestellt werden......... Nach juristischer Prüfung handelt es sich bei dieser schlüssigen Billigung von Morden vor einer Menschenansammlung mit Versammlungscharakter um eine Straftat. Bei der Dame handelt es sich ganz offensichtlich um eine Fanatikerin. Die Erzählung fügt sich im übrigen in das Stereotyp antisemitischer Pamphlete, in denen Juden immer wieder als sadistische Peiniger von Unschuldigen und Kindern dargestellt wurden.

    Wir haben uns weiteren Diskussionen, in die sich nun auch ein vermutlich palästinensischer Veranstaltungsbetreuer einschalten wollte, durch rasches Verlassen der Kirche entzogen........ Der antisemitische Charakter der Veranstaltung bringt jedoch zugleich Schande über unsere Stadt und unser Land. ......... Es sind jedoch nicht Image-Erwägungen, die mich bewegen, sondern die Sorge um die Zukunft unserer Kinder, die – auch unter Verletzung der Elternrechte – mit dem Gift des Antisemitismus an einem Ort infiziert werden, wo man es am wenigsten erwarten würde........Die Zeit drängt. In tiefer Sorge Dr. iur. habil. Klaus M.......°

     

     

     

     

    Evangelischer Regionalverband Frankfurt a. M.......Betr.: Ausstellung "Palästina – Alltag unter Besatzung" in der Katharinenkirche

     

    Sehr geehrter Herr Oberkirchenrat,

    ..........Hier die weiteren Fakten: ......Im Gästebuch der Kirche (ich habe eines von dreien erneut eingesehen) finden sich vermehrt evident antisemitische Einträge. Ich zitiere: "Menschen sind Menschen und ihr JUDEN seid nicht besser! Ihr tötet wie Ihr könnt. Aber das dürfen wir Deutschen ja nicht mal sagen." – "Volk Gottes, das ich nicht lache" – "Horst ist ein Held!" – "Hitler". Daneben finden sich islamistische Parolen wie "Allah = Gott" und "Allah uekbar". Eine Seite wurde aus dem Buch herausgerissen. Unter den gegebenen Umständen drängt sich die Vermutung auf, dass dies wegen noch extremerer rechtsradikaler Parolen geschehen sein könnte.

    Die evangelische Katharinenkirche wird damit zum Kristallationspunkt und Forum antisemitischer Agitation. Dies ist verabscheuungswürdig.

    Die Logik der Veranstaltung wird von einem der rechtsradikalen Skribenten klar erkannt: Durch Anprangerung von Verbrechen der Israelis wird nicht nur die Intifada gerechtfertigt, sondern auch der nationalsozialistische Völkermord gleichsam rehabilitiert.

    Auch wenn diese Wirkung nicht von allen Beteiligten intendiert sein dürfte, ist sie jedenfalls eingetreten und erneuert sich jeden Tag, an dem die Ausstellung geöffnet bleibt und durch Agitation unterstützt wird....... Mit vorzüglicher Hochachtung

     

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    Technische Universität Dortmund und Dr. Viktoria Waltz


     

    Ausgrenzung einer kritischen Positionierung zum Nahost-Konflikt - auf dem Weg zur stromlinienförmigen Universität


    Die Story
    Nahost-Experten beklagen zur Zeit eine Kampagne, in der, wenn es um Kritik an israelischer Regierungspolitik geht, alle Bemühungen, über Realität, Ursachen und Zusammenhänge des Nahost-Konflikts zu berichten, unter dem Label ‚Antizionismus=Antisemitismus‘ attackiert werden – und Journalisten, Wissenschaftler und sogar Mitglieder der jüdischen Gemeinde werden verleumdet als „neue, moderne Antisemiten“.
    Dieser Zusammenhang veranlasste Dr. Viktoria Waltz (Planerin, langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin und Partnerschaftsbeauftragte der Universität Dortmund mit der palästinensischen Universität Birzeit zwischen 2000 und 2006, Regierungsberaterin für das Wohnungsministerium in Gaza und Ramallah zwischen 1997 und 2000, langjährige Expertin in Sachen israelischer Siedlungspolitik und Verfasserin entsprechender Artikel und Bücher), in der DAVO (Deutsche AG Vorderer Orient – d i e Vereinigung moderner Orient- und Islamforscher) eine Initiative für einen sog. ‚Großen Blog‘ als Informations- Plattform zum Nahost-Konflikt vorzuschlagen. Ein entsprechender Rundbrief ging an die über 1.000 Mitglieder. Dies diente auch der Vorbereitung auf die Jahrestagung und MV der DAVO im Oktober, und wer mit vorbereiten wollte, konnte sich auf ihrer Uni-Mailadresse @udo.edu melden.
    Wie sich später herausstellte, wurde dieser interne Mitgliederrundbrief an demselben Abend auf der Webseite ‚achgut‘ unter dem Titel ‚Viktoria‘s Sekret‘ veröffentlicht. Unter dieser Seite äußert sich, neben einigen Neoliberalen u.a., der Publizist, Buchautor und Mit-Herausgeber Henryk M. Broder, ein ehemaliger 68er, gern gesehener Gast im Fernsehen, mehrfach geehrt für seinen ‚mutigen Journalismus‘ und jüngst beim Hearing zum Antisemitismus im Bundestag als Experte eingeladen (und nicht z.B. Felicia Langer, die eigentlich auch vorgesehen war). Auf dieser Webseite ‚Achse des Guten‘ lädt Broder – in diesem Jahr mehrfach verurteilt wegen schmähender Aussagen, Verleumdungen und Diffamierungen (zuletzt verlor er gegen Frau Hecht- Galinski) – Gastschreiber ein, die – wenn nicht er selbst – gern unter der Gürtellinie gegen Kritiker israelischer Politik vorgehen.
    Drei Tage nach dieser Veröffentlichung sorgt ein Anruf der Israelischen Botschaft (so die Prodekanin der Universität bei einem späteren Gespräch) oder eine israelische Zeitung (so später das Rektorat) im Dekanat der Fakultät Raumplanung für Aufregung: Es gebe eine Wissenschaftlerin, die Israel mit Nazi-Deutschland gleichsetze, und man werde gerichtlich gegen diese vorgehen‘. Am folgenden Tag – bei den Recherchen für einen aktuellen Artikel für die Fakultät – kommt Frau Dr. Waltz nicht mehr in das Uni-Kommunikations-Netz hinein. Am folgenden Tag passiert das Gleiche. Im Hochschulrechenzentrum gibt man ihr die Auskunft, sie habe ihr Passwort geändert – was nicht stimmt. Gemeinsam besteht der Verdacht auf Hacker, ihr wird empfohlen, umgehend ein neues Passwort einzurichten, was sie tut. Aber erneut scheint es nicht zu gehen. Dann, nach Rücksprachen mit der Leitung, die Erklärung: ‚Das Rektorat habe die Sperrung angeordnet, weshalb, sei unbekannt‘. Ein sofort erfolgter Anruf im Rektorat bleibt ohne Ergebnis: ‚Die Herren müssen sich noch abstimmen, Sie bekommen Nachricht‘,
    heißt es.
    Tatsächlich liegt am kommenden Morgen ein Schreiben der Rektorin im Briefkasten, datiert auf den Tag der Sperrung, mit Poststempel vom Tag ihres Anrufs im Rektorat. Ohne die Vorwürfe zu konkretisieren, wird Frau Dr. Waltz mitgeteilt, es bestehe der Verdacht, die Uni-Mailadresse @udo.edu werde ‚für rechtswidrige Zwecke‘ benutzt. Durch das am selben Tag geführte Gespräch mit der Prodekanin ist klar, dass es um ihre Positionen zum Nahost-Konflikt geht. Entsprechend protestiert Frau Dr. Waltz, fordert Erklärung und Aufklärung über den Hintergrund der Schließung und Zugang zu ihrem Mailkonto. Nicht nur kann sie die Uni-Mailadresse (die offiziell jedem Universitätsmitglied ‚lebenslang‘ gewährt wird) nicht mehr verwenden, sondern sie ist von einem Tag auf den anderen und ohne Vorwarnung vom Uni-Kontaktsystem abgeschnitten, so z.B. von den Partner-Universitäten in Istanbul (Türkei), Amman (Jordanien), Birzeit (Palästina) und Dohuk (Nord-Irak), die sie sämtlich in 2008 noch für ihre Fakultät als Lehrende besuchte (sie ist seit Januar pensioniert) – sowie zu ihren Partnern der Universität Bremen, der TU und der Humboldt Universität Berlin, sowie zu Institutionen wie der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung und zu anderen, die im Migrationsbereich tätig sind.
    Als Antwort auf ihren Protest erhält sie wenige Tage später ein Schreiben der Justiziarin, das den Hintergrund ebenso wenig aufklärt, aber den Zusammenhang zur Webseite Broders herstellt: Es gebe Kenntnis, dass diese Adresse ‚im Zusammenhang mit einseitiger politischer Meinungsäußerung‘ genutzt werde, und es bestehe die Gefahr eines Nachteils für die Universität, wenn eine Uni-Mailadresse auf Internetseiten wie z.B. www.achgut.de erwähnt werde. Wenig später erhält Frau Dr. Waltz einen Anruf von Benjamin Weinthal, Journalist der Jerusalem Post in Berlin, er wolle mit ihr ein Interview zum Thema ‚akademischer Antisemitismus‘ führen. B. Weinthal ist immer wieder einmal auch Gastautor auf der Seite Broders und in der umstrittenen islamophoben Zeitung Jungle World – und eng verbunden mit jenem Netzwerk um ‚Honestly Concerned‘, das mit Textmanipulationen, Unterstellungen und diffamierenden Herabsetzungen Jagd auf Kritiker an der israelischen Regierungspolitik macht.
    Zwei Wochen später erhält Frau Dr. Waltz eine Mitteilung des Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) Thomas Krüger, man nehme sie aus der Expertendatei Migration heraus, u.a. weil man ‚Hinweise aus dem öffentlichen Raum‘ erhalten habe, dass ‚Sie in jüngerer Zeit offenbar einseitige und fragwürdige Positionen im Hinblick auf den Komplex Nahost-Konflikt vertrete(n)‘.
    So wird deutlich, dass zwischen dem Netzwerk rund um H. M. Broder auch mit T. Krüger offenbar intensive Kontakte bestehen, denn das Engagement von Frau Dr. Waltz ist kein Position-Beziehen ‚jüngerer Zeit‘. Sie ist nicht nur in der Universität bekannt mit ihrem Engagement für eine emanzipierte demokratische und partizipatorische Planungspolitik – ob es um Mieter, Migranten oder Alleinerziehende und Frauen geht – und für den Dialog mit Ländern der 3. Welt, ob Tanzania, China oder die Dominikanische Republik –, sondern auch für Aufklärung über den ‚ethnokratischen‘, die Palästinenser ausschließenden und diskriminierenden Charakter israelischer Planungspolitik (siehe auch bei Oren Yiftachel, Planungstheoretiker an der Ben Gurion Universität).
    Vier Wochen lang werden ihr ihre Adressen und Informationen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und Dialoge vorenthalten. Trotz Protestschreiben und kritischer Anfragen von Verdi, Personalrat, Datenschutzbeauftragten und diversen Einzelpersonen wird Frau Dr. Waltz nach einem ebenso wirkungslosen Gespräch mit dem Referenten der Rektorin nach fast zwei Monaten mitgeteilt, dass das E-Mail-Konto endgültig geschlossen wird – trotz ihrer langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit (sie erhielt u.a. eine 35-Jahre-‚Treuemedaille‘), trotz ihrer Funktion als langjährige Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung, und ungeachtet der Tatsache, dass viele heutige ProfessorInnen und Planungsdezernenten einst ihre Tutoren waren.

    Annäherungen auf dem Weg zum Kern der Geschichte
    Broder, Krüger, Weinthal – ein Zufall? Nein, Teil einer Kampagne, einer Hetzjagd, flankiert und forciert von Gruppierungen wie ‚Honestly Concerned‘, einem aus den USA herüberreichenden Arm der dortigen IPAC‘s (‚Israel political action committees‘), dortigen christlichen Fundamentalisten und den sog. ‚Anti-Deutschen‘, deren Motto unter anderem ‚Lang lebe Israel,
    nieder mit Deutschland‘ ist. Einer von Broders typischen Leitsprüchen ist „weniger Toleranz, mehr Militanz“. Der Einfluss dieser Netzwerke wirkt bis in die Parteienspitzen.
    Die Jagdziele: Dr. Ludwig Watzal (Journalist und bei der Bundeszentrale für politische Bildung Redakteur der Publikation ‚Aus Politik und Zeitgeschichte‘), Dr. Norman Paech (MdB Die Linke und ehemaliger Hochschullehrer für Völkerrecht), Rupert Neudeck (Gründer von Cap Anamur), Norbert Blüm (ehem. Minister), Evelyn Hecht-Galinski (Tochter des ehem. Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland) und viele mehr – auf Webseiten diffamiert, bei Vorträgen angepöbelt, durch Zitatklitterung als angebliche Antisemiten denunziert.
    Broder, der auf Spiegel online schreibt: „Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Viele von ihnen leben in ‚Lagern‘ und können mit bloßem Auge dahin schauen, wo ihre Eltern und Großeltern mal gelebt haben.“ (am 08.05.2008) und der Dr. Alfred Grosser als „Ekel Alfred‘ tituliert usw., bekommt Preise für seine Art ‚mutigen Journalismus‘ (H. v. Bingen u.a.).
    Diese Israels Besatzungspolitik uneingeschränkt verteidigenden Gruppen und Personen agieren für die Interessen des real existierenden ‚Neo-Zionismus‘ im Nahen Osten im Verein mit den Neo-Konservativen, eine brisante Mischung aus Islamophobie und Hass auf jedweden unabhängigen Geist, vor allem, sobald der sich – ob Journalist, Humanist, Wissenschaftler oder Politiker – mit den realpolitischen Gegebenheiten israelischer Politik kritisch auseinandersetzt. Zurzeit propagieren sie mit großen Medienkampagnen eine gewaltsame Lösung des Konflikts mit dem Iran. Wer auf die Website „Palästina-Portal“ geht, findet eine aufschlussreiche Dokumentation, die die Zusammenarbeit dieser ‚Achse‘ zeigt (www.palaestina-portal.org).

    Und die Wissensanstalt Universität? Kann sie noch kritische Geister hervorbringen und ertragen?
    Die Dortmunder nennen sich seit Kurzem Technische Universität. Der neue Universitätsrat, vorgeschlagen und genehmigt von der Landesregierung – auf Grundlage der neuen von Schwarz-Gelb durchgesetzten Hochschulgesetzgebung in NRW - ist in Dortmund allein aus uni-externen Mitgliedern zusammengesetzt (laut Gesetz könnten es 50% Interne sein), darunter Vertreter von Krupp/Thyssen, Jaeger Akustik, Signal Iduna und WAZ, sie üben seit Neuestem die Rolle eines Aufsichtsrats für das Unternehmen Universität aus.
    Bestimmen sie diesen neuen Kurs?
    Die erst seit dem 1.9.2008 amtierende neue Rektorin Prof. Gather fängt gut an, wenn sie ihre engagierten kritischen WissenschaftlerInnen so das Duckmäusertum lehrt und weit entfernt von demokratischen Gepflogenheiten den Geist von Unfreiheit, Technokratie und Maulhalten einziehen lässt. Und noch: Entspricht ihr Verhalten der Fürsorgepflicht, die man auch seinen (ehemaligen) Mitarbeitern gegenüber hat?

    Zeigen Sie dieser Universität, was Sie von solch einer Entwicklung halten:
    Kein Maulkorb für notwendige kritische Stimmen in und außerhalb der Hochschule!
    Rettet das kritische Denken, die Übernahme von Verantwortung für die gesellschaftlichen Zustände und Mitgefühl für die Opfer von Gewalt und Unterdrückung, von Armut und Diskriminierung – überall!
    Das sind wir den Opfern des Faschismus‘ schuldig. Und Schweigen sollte uns nicht zu neuen Tätern werden lassen.


    Ausgabe Nr. 2 Ruhrgebiet 19. Dezember 2008 brisant ist ein je nach Bedarf erscheinender (elektronischer) Informationsdienst der Zeitschrift ViSdP: Hartmut Dreier, Redaktion (Marl) – Ute Hüttmann, Verlag (Marl). E-Mail: redaktion@amos-zeitschrift.de – Web: www.amos-zeitschrift.de brisant
    Eingestellt von Dr. Viktoria Waltz um 24.12.08

     

    Dem Diffamör (Henryk M. Broder) ihm ist nichts zu schwör, er schreibt:
    (ohne Berechtigung veröffentlicht er e mails die nicht an ihn gerichtet sind)
     

       14.09.2008   21:20   +Feedback

    Viktorias Sekret

    Dr. Viktoria Waltz, Dozentin für Raumplanung an der Uni Dortmund, würde gerne auch den Nahen Osten neu ordnen. Das scheint im ereignisarmen Dormund unter einsamen Herzen ein beliebtes Hobby zu sein. Erst einmal aber bereitet sie für die Mitgliederversammlung der "Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orien DAVOä, die Anfang Oktober in Erfurt stattfinden soll, eine Initiative vor. Sie wurde im DAVO-Mitgliederforum vorgestellt:

    Initiative zum Thema Nahost von Dr. Viktoria Waltz im Rahmen der DAVO-Mitgliederversammlung in Erfurt am 2. Oktober 2008

    Liebe DAVO-Mitglieder und Nahost-Interessierte,
    aus aktuellem Anlass möchte ich für die Mitgliederversammlung anregen, dass wir uns ein Vorgehen zu der andauernden Kampagne Henryk Broders und anderer gegenüber jeglicher Kritik an Israel unter dem Label "Antizionismus=Antisemitismusä überlegen.

    Alle Bemühungen über Realität, Ursachen und Zusammenhänge des Nahost Konflikts zu berichten, werden zur Zeit hart attackiert. Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Orientalisten,. Staatsrechtler und sogar Mitglieder der jüdischen Gemeinde werden verdächtigt, einen â€�neuen, modernen Antisemitismus’ zu vertreten. Medienvertreter und Politiker können sich den streitbar vorgetragenen und oft unter der Gürtellinie angesetzten Argumenten kaum entziehen. Die Absicht ist ziemlich deutlich, der Öffentlichkeit soll einerseits ein sauberes Israel präsentiert werden und andererseits soll kritisches Nachdenken über das, was dort täglich geschieht verhindert werden.

    Was könnte man tun?

    Sich mit diesen Kräften streiten? Mir scheint, dass das zwecklos ist und gut gemeinte Beiträge immer wieder neu verdreht und umgekehrt werden. Wer diese schmutzige Kampagne angreift wird beschuldigt, die Meinungsfreiheit bestreiten zu wollen, wo das doch augenscheinlich das Ansinnen dieser Kräfte um Henryk Broder, honestly concerned und anderen selbst ist, kritisches Denken zu unterdrücken.

    Vielleicht einen großen Blog einrichten? Dieser würde dann als eine freie kritische Meinungsäußerung von Experten, die den Orient kennen, nach außen wirken können. Jeder, jede auf seine/ihre Weise/Expertise würde dazu beitragen, der Wahrheit näher zu kommen und die Öffentlichkeit über Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen über die genaue aktuelle Berichterstattung hinaus zu informieren.

    Hat das Wirkung? werden Sie fragen. Wenn man den Erfolg des Palästina Portals von Erhard Arendt betrachtet, der ohne bekannt und eine Experte gewesen zu sein, heute nach ein paar Jahren täglich mehr als 3.500 Zugriffe auf seiner Webseite verzeichnet und Zuschriften und Textvorschläge zur Veröffentlichung zugesendet bekommt, dann durchaus.

    Sicher ließe sich noch mehr denken, vergleichbar der Initiative zum Iran von CASMII, die einen hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat zum Iran Konflikt gegründet hat ( siehe http://www.camapigniran.org/casmii/index.php?q=node/70)

    Ich möchte Sie um Ihre Meinung unter der mailadresse viktoria.waltz@udo.edu viktoria.waltz@udo.edu noch vor der Mitgliederversammlung bitten, damit etwas vorbereitet werden kann.

    Mit besten Wünschen und Grüßen
    Dr. Viktoria Waltz
    Dortmund, 12.09.08

    Siehe auch:
    http://zionismus-israel-raumplanung.blogspot.com/

     

     

    Freitag dem 15. Juni 2007 - Bonner UNI - Jagdaktion gegen Felicia Langer
     

    Foto: Sylvia Jerusalem

    Alter WeinGeist in neuen Flaschen - Am Freitag dem 15. Juni 2007 sprach Felicia Langer auf Einladung der AStA der Universitat Bonn, das Bonner Friedensbündnis und die Offene Uni Bonn in der Bonner Uni.

    Im Vorfeld startete die fragwürdige Gruppe ILI (I like Israel - Leo Sucharewicz) einen Aufruf der, so zeigte sich schon früher als Versuch die Veranstaltung zu stören, wenn nicht zu verhindern zu erkennen war. Dieser Aufruf und frühere belegen, dass dieses Netzwerk undemokratisch unser Recht auf freie Meinungsäußerung untergrabt.

     

    So stand in de Mailingliste von HC:

     "  Es sind solche Gelegenheiten, bei denen wir Israel praktisch, wirksam und solidarisch unterstützen können.  Nur unsere öffentliche Solidarität hilft Israel wirklich. Nur unsere Entschiedenheit zeigt dem neutralen Publikum, dass Israels Sicherheit nicht zur Diskussion steht. Nur  unsere  Zahl und Deutlichkeit nimmt Felicia Langer die Freude an Ihrer Hetze. " (1)

     

    Aufruf - in der Mailingliste von Honestly Concerned gefunden:

     
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Quelle: versandte Mailingliste vom 14.6.2007 - [Honestly-Concerned] "INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS" - Danke an Yelda für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieses Mails...


     

    Das vor der Veranstaltung verteile Flugblatt von "Bündnis gegen die Realitat (Bonn)"


    (Ebenso wenig wie man bei "I like Israel" unrechtmaßig der Impressumspflicht nicht genügend einen Verantwortlichen findet, befindet sich auf diesem Flugblatte weder der Name noch die Adresse eines Presseverantwortlichen.)

     

     

    Solidaritat mit Israel - Wider die konformistische Rebellion!

     

     

     

    Solidarität mit Israel - Wider die konformistische Rebellion!

     

    Das Referat für Politische Bildung des Bonner AStA lädt mit Unterstützung des Bonner Friedens­bündnis im Rahmen der "Offenen Uni" zum Referat "Ist der Frieden noch möglich?" ein, deren Werbeflyer mit dem Bild der im antizionistischen Dunstkreis als "Apartheidsmauer" titulierten Sperranlagen der Israelis die Stoßrichtung bestens illustriert. Was ist nun von einer solchen Veranstaltung mit der israelischen Rechtsanwältin und Bürgerrechtle­rin vorgestellten Referentin zu erwarten?

     

    Zäher Kampf gegen die "mächtige jüdisch-zionistische Lobby"

    Felicia Langer vertritt die ganze Palette der in friedensbewegten Kreisen üblichen Positionen - von der angeblichen Kompromissbereitschaft der de facto vernichtungswütigen Hamas über die Ratio­nalisierung des suicide bombings zum "Hilfeschrei" in verzweifelter Lage und dem Ruf nach dem völkischen "Selbstbestimmungsrecht" der Palästinenserinnen bis zur Delegation der alleinigen Schuld an die Adresse Israels. Sie unterscheidet sich in ihrem moralistischen Furor, der statt auf Analyse auf die seit Jahrzehnten immer wieder ventilierten Bilder und Schlagwörter setzt, in Nichts vom antizionistischen Mainstream - so gesehen hätten die Initatorlnnen auch Norbert Blüm oder Hans-Christian Ströbele als Referenten bestellen können.

     

    Offenbar ging es der unheüigen Allianz aus Sozialdemokratie und den Terrorapologeten des "Bonner Friedensbündnis" weniger um die inhaltliche Qualifikation der Rednerin, sondern mehr um das Attribut ,israelisch', das es erlaubt, sich einerseits auf eine ,gute Jüdin' zu beziehen und andererseits endlich einmal das verkünden zu lassen, was man sich sonst aufgrund der "Antisemitis­muskeule" (Langer) nur hinter vorgehaltener Hand zu sagen traut. Nicht die Erfahrung Langers als Jüdin in einer Welt voller mörderischem Antisemitismus tangiert die deutschen Pazifistnnen, nein, lediglich die Anklage gegen ihre ,eigene' Gemeinschaft ist das Objekt ihres libidinösen Interesses. Und so wird Langer ihnen den Gefallen tun, die Forderung nach Erhöhung des "internationalen Drucks" auf Israel zu kombinieren mit der blanken Lüge, Israel werde nicht ausreichend von der in­ternationalen Staatengemeinschaft kritisiert. Dabei liegt der Israel-Palästina-Konflikt unter den 50 blutigsten Konflikten weltweit auf Rang 46 — also weit hinter den Millionen Toten im Sudan, Ă„thio­pien oder Nigeria - in der Berichterstattung aber auf Rang 1. Demgemäß verhält sich auch die Men­schenrechtskommission der UN, die zwar seit ihrer Gründung kein Wort über die Menschenrechts­lage im Iran oder China verlor, jedoch ein Viertel all ihrer Resolutionen gegen Israel richtete. Sol­che Fakten können aber Langers einfaches Weltbild nicht ins Wanken bringen.

     

    Stattdessen wird sie wieder die "jüdisch-zionistische Lobby" als Schuldige für die angeblichen Sprechverbote ausfindig machen, jene "Lobby", die mit "Hetzkampagnen" für den Tod Möllemanns gesorgt habe - eine Verschwörungstheorie, wie sie auch von der NPD goutiert wird. Langers intellektueller Amoklauf gipfelt in dem Ruf nach der deutschen Ordnungsmacht, die gegen die halluzinierte moralische "Erpressung" durch die Jüdlinnen durchgreifen solle: "In der Tat sind die Deutschen, gerade wegen ihrer Vergangenheit, dazu verpflichtet, sich überall einzumischen, wo Menschenrechte verletzt werden. Sie haben schon einmal geschwiegen [...] Wir, die Israelis, die Ju­den, können keinerlei Recht beanspruchen, als Opfer von gestern Täter von heute zu sein. [...] Wir haben auch kein Recht, die Schuldgefühle der Deutschen zu funktionalisieren, so wie Israel das tut". Langer serviert den Friedensbewegten somit ein Gebräu aus staatsoffiziellem Antifaschismus im Stil der Berliner Republik - die geläuterten Deutschen als Weltmeister der humanitären Interven­tion - und Stammtischparolen von unheimlich mächtigen und anmaßenden Jüdinnen, die das schlechte Gewissen der Deutschen schamlos für ihre Verbrechen ausnutzten.

     

    Die Deutschen rücken also in der Propaganda Langers an den archimedischen Punkt des gegen­wärtigen Konfliktes: Einerseits sind sie dank aufgearbeiteter Vergangenheit prädestiniert für einen Menschenrechtsimperialismus, andererseits müssen sie sich gegen die angebliche zionistische Keu­le wehren, um so die Palästinenserinnen als die ,Opfer der Opfer' zu befreien.


     

    Die anti-israelische Aktion wird solchermaßen zum bundesdeutschen Staatsauftrag - eine Mission, der sich die Veranstalterinnen der nationalistischen wie antisemitischen Implikationen begeistert widmen, wie im Folgenden zu zeigen sein wird.

     

    "Wir hatten 5 pro-israelische Veranstaltungen, jetzt machen wir mal eine contra-israelische"

     

    Wie wenig die Organisatorinnen der Veranstaltung an einer tatsächlichen Beendigung des Kriegszu­standes im Libanon und den palästinensischen Gebieten interessiert sind, zeigt beispielswiese die Bemerkung des verantwortlichen Referenten für Politische Bildung des AStA Bonn Christopher Paesen in einer AStA-Sitzung: "Wir hatten 5 pro-israelische Veranstaltungen, jetzt machen wir mal eine contra-israelische."

     

    Kritik, deren Maßstab die Emanzipation von Herrschaft ist, die sich also nicht im Meinen, Palavern oder Strategisieren erschöpft, kann die Existenz rechtsradikaler Vereinigungen — seien es Nazi-Gruppen oder islamistische Rackets - nicht zur Geschmackssache reduzieren. Mit dieser Position fallen die Organisatorinnen des Vortrags nicht nur den Israelis in den Rücken, die angesichts des vorwiegend gegen die Zivilbevölkerung gerichteten antisemitischen Raketen- und suicide-Terrors um ihr Leben fürchten müssen, in den Rücken. Nein, auch die Interessen der Menschen im Gaza-Streifen, die aktuell ganz besonders unter der Herrschaft der islamistischen Hamas leiden müssen und denen Disco-Besuche, (sexuelle) Selbstbestimmung und Möglichkeiten der Organisation gegen die Zumutungen des Kapitals - wie etwa das Streikrecht - bei Strafe des Knüppels oder gar des Lebens genommen werden, werden zugunsten eines autokratisch regierten Gottes(un)staates ver­raten.

     

    Antizionismus als höchste Form des Einverstandenseins

    Israel, das sich durch seinen Doppelcharakter - als gewöhnlicher, herrschaftsförmig organisierter Staat wie als Ort der politischen Emanzipation der Jüdinnen und Juden und Instrument ihrer bewaff­neten Selbstverteidigung zugleich auszeichnet - wird hierzulande leider nicht allein von den doch recht marginalen Friedensbewegten angegriffen. Während sich in der Auseinandersetzung eine un­heimliche Koalition aus Islamistinnen, Linken sowie Rechtsradikalen formiert und 75% der Deut­schen - sicher keine Pazifist_innen! - laut einer Umfrage das israelische Vorgehen für "überzogen" halten, werden geostrategische Bündnisse auf Kosten Israels geschlossen.

     

    Dass zum Beispiel die britische Journalistenvereinigung und die Gewerkschaft der Hochschullehrer die modernisierte Variante des "Kauft nicht bei Juden!" — den Israel-Boykott - öffentlich postu­lieren, ist nur ein Symptom eines überall anzutreffenden Ressentiments. Der Antizionismus stellt durch sein Abspaltungstheorem - der böse jüdische Staat gegen die gute restliche Völkergemeinschaft - also nicht nur wie oben beschrieben eine sich rebellisch wähnende Versöhnung mit den Formen von Staat und Kapital bereit, darüber hinaus ermöglicht er der frie­densbewegten Linken ganz konkret, sich wie die Fische im Wasser zu tummeln, im Strom des viru­lenten Ressentiments mitzuschwimmen. Auch wenn nur wenige außerhalb der ,Szene' eigens auf die Straße gehen: die Hetze gegen Israel versteht doch (fast) jeder Deutsche.

     

    Der Antizionismus wird somit zum kulturellen Code und zur Bedingung der Möglichkeit des Dabeiseins. Mit gutem Gewissen kann so "die Linke" eine Bewegung, welche die bürgerliche Mitte ebenso wie den rech­ten Rand einschließt, mit dem humanitär korrekten Vokabular versorgen. Anstatt solch eifrigen Mit-machens wäre Reflektion auf die jeweiligen Besonderheiten der Kämpfe (und Kriege) einzu­fordern, eine Reflektion, die in Verbindung treten müsste mit einer Kritik von Staat, Volk und Kapi­tal. Nur eine Kritik, welche im Zeichen der Emanzipation des Besonderen wie des Allgemeinen ein­gedenk ist, könnte einst das derzeit so fern scheinende Ende jeglicher Kriege und jeder Gewalt her­beiführen.

     

     

    Bündnis gegen die Realität (Bonn), 15. Juni 2007

     


    Bei Politically Incorrect veröffentlicht:

     

     "Es wäre toll, wenn möglichst viele PI-Leser aus dem Köln-Bonner Raum aktiv und deutlich an der Veranstaltung teilnehmen."

     

     Aufruf - bei "Politically Incorrect" gefunden.

    Felicia Langer ist für ihre jahrzehntelange pathologische Hetze gegen Israel anti-israelische Haltung bekannt und für ihre beachtlichen neurotischen Energien, mit denen sie bei antiisraelischen Veranstaltungen auftritt. Sie tragt damit eine relevante Schuld am Erfolg palästinensischer Propaganda.

    Am heutigen Freitag setzt Felicia Langer - unterstützt von der Linkspartei, dem "Bonner Friedensbündnis" und vielen anderen linken Gruppen - ihre Propaganda in Bonn fort. Gelegenheit gibt ihr eine Veranstaltung an der Universitat Bonn, Regina-Pacis-Weg 5. Beginn ist um 19.00 Uhr, im Hörsaal XVII (Seminar für Anglistik).

    Es wäre toll, wenn möglichst viele PI-Leser aus dem Köln-Bonner Raum aktiv und deutlich an der Veranstaltung teilnehmen. Warum ist das so wichtig? Weil jede Diskussion vom Publikum bestimmt wird. Es sind solche Gelegenheiten, bei denen wir Israel praktisch, wirksam und solidarisch unterstützen können. Nur unsere öffentliche Solidarität hilft Israel wirklich, nur unsere Entschiedenheit zeigt dem neutralen Publikum, dass Israels Sicherheit nicht zur Diskussion steht, nur unsere Zahl und Deutlichkeit nimmt Felicia Langer die Freude an Ihrer pro-palästinensischen Propaganda.

    Ă» Interessenten melden sich bitte bei Oren von ILI-Deutschland: oren@il-israel.com

    1. #6 Fasik   (15. Jun 2007 10:54)  

    Felicia Langer?
    Ach�€¦ diese braune rechtsradikale Hetzerin.

    Dieser Satz sollte als Nazikeule in den Medien reichen.

     

    #8 Feuervogel   (15. Jun 2007 11:06) 

    "Felicia Langers Positionen sind nichts anderes als ein Mischmasch aus links- und rechtsextremistischen antisemitischen Positionen. Sie als Antisemitin, die jederzeit "die gute Jüdin" spielt, zu bezeichnen ist daher nur folgerichtig.
    Solche Leute animieren geradezu, das antisemitische Ressentiment richtig auszuleben - natürlich in politisch korrekter Sprache Ä‚Ë�€"› und"

    1. #22 diestimmederwahrheit   (15. Jun 2007 11:50)  

    klassischer fall von BORDERLINE SYNDROM, haben viele in der generation, kommt vom excessiven drogengenuss, sind eigentlich bemitleidenswerte kreaturen, völliger mangel an kritikfahigkeit gepaart mit einem hang zur hysterie.

    heilungschancen: gering.

    am besten, wir kaufen der tante ein ticket nach ghaza, one way versteht sich.

    1. 26 Tiqvah Bat Shalom   (15. Jun 2007 11:59)  

    @18 Mir

    JA! Stimmt! Meistens sind diese "Juden" sog. Halbjuden nach der NS "Rechnung" und nach der Chalahah gar keineÄ‚Ë�€¦ Diese Juden die sooo viel besser wissen als alle, sind mit sehr wenige ausnahmen von Vater her Juden (was bei d Chalahah nicht zahlt) und von mütterliche Seite nichtÄ‚Ë�€¦ Nach Auswertungen sind etwa 80 % von diese "Juden" aus eine gescheiterte ehe oder Unehelich geboren, wo dann die Kinder auf der Vater eine anerzogene oder natürliche Wut habenÄ‚Ë�€¦ Es sind manche übertretene Juden auch die uns solche Ruf bescheren, und manche die gerne unter die Völker bleiben wollen, und mit Nestbeschmutzung ihre Platz sichern wollenÄ‚Ë�€¦

     

    1. #32 Feuervogel   (15. Jun 2007 12:12)  

    @ Bariloche

    "halbwegs demokratisches Land: Israel"

    drücken wir es doch mal so aus: nirgendwo genießen im Nahen Osten Muslime größere individuelle Freiheiten als in Israel

     

    1. #42 Markus Oliver   (15. Jun 2007 12:39)  

    Wenn es nicht so weit weg ware, würde ich sogar hinfahren. Schön "Tod Israel" rufen und die Verantstaltung damit kontakarieren. Antisemitische Hetze der übelsten Art loslassen, sodass die gute Frau die Karten auf den Tisch legen muss. Ware interessant zu wissen, wer und wieviel Leute in die Hetze einstimmen.

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/06/anti-israel-veranstaltung-an-bonner-universitaet/ (2) Stefan Herre  durfte bei dieser Veranstaltung natürlich auch nicht fehlen. über alles herrschte dann aber Schweigen bei PI. Sicher, weil sich nicht alles so entwickelte wie man es sich dachte, die Besucher ließen sich die Störaktionen nicht gefallen. "Die Entschiedenheit" der Störer wurde erkannt und verurteilt.

    Die sogenannten falschen Freunde Israels zeigten dann in Zusammenarbeit mit ILI, HC und PI auch ihr hässliches, wahres Gesicht. Es ging und geht nicht um Diskussionen, um eine Auseinandersetzung mit Andersdenkenden. Eine kritische Sicht der israelischen Regierung soll verhindert, unterdrückt  werden. Geübt und die Opfer des Holocaust missbrauchend schwingt man dabei auch die Antisemitismuskeule.

    Eine unbekannte und anonyme Gruppe mit dem vielsagenden Namen "Bündnis gegen die Realitat (Bonn)"   verteilte im Vorfeld Flugblatter (3)  Die Gruppe ist nicht über Google zu identifizieren. Eine Seite die man bei der Suche findet gibt aber sicher schon einen recht guten Eindruck, aus welchem Nest diese Leute kommen. http://projekte.free.de/a2k2/mainpage.php?cat=links

     

    Eine Teilnehmerin der Veranstaltung schrieb:

    "Die Antideutschen und Philosemiten (Honestly Concerned, Politically Incorrect und noch eine Chaos-Gruppe) hatten dann dank der Aufrufe reichlich Pöbel aufgefahren und bemühten sich redlich, durch lange Redebeitrage und Beleidigungen, Felicia zu provozieren und am Reden zu hindern. Sie blockte alle Beschuldigungen jedoch ganz souveran mit guten Argumenten ab und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Moderator hatte die Sache auch gut im Griff und entzog den Provokateuren das Wort, einige wurden des Saals verwiesen.


    Vor der Veranstaltung wurde ein Flugblatt verteilt und verlesen, ein Pamphlet von Honestly Concerned, in dem Felicia u.a. mit Hitler verglichen wurde"



    Simon Ernst faste die Ereignisse zusammen:

    Gezielte Störung bei Palästina/Israel-Veranstaltung

    Veranstaltung mit Menschenrechtlerin Felicia Langer an der Uni Bonn: Publikum erteilt Störern aus der pro-israelischen Lobby deutliche Abfuhr
    Simon Ernst Verdi-Jugendvorstand NRW-Süd,

     

     Am Freitag dem 15. Juni luden der AStA der Universität Bonn, das Bonner Friedensbündnis und die Offene Uni Bonn in den großen Hörsaal 17 der Bonner Uni ein. Die Menschenrechtlerin und Trägerin des alternativen Friedensnobelpreises Felicia Langer war gekommen um über den israelisch-palästinensischen Konflikt zu informieren. Felicia Langer, 1930 in Polen geboren und als Jüdin vor den Nazis geflohen, arbeitete lange Jahre in Israel als Anwältin und vertrat dort Palästinenser vor Militärgerichten, kämpfte gegen Enteignung, Häuserzerstörung, Deportation und Folter. 1990 schloss sie ihre Kanzlei und siedelte mit ihrem Mann nach Deutschland über, weil das israelische Justizsystem bereits zur bloßen Farce verkommen war. Seitdem hat sich die inzwischen 77-Jährige durch ihr konsequentes Eintreten für einen gerechten Frieden im Nahen Osten und ein Ende der israelischen Besatzung und ihre Bücher einen Namen in der deutschen Friedensbewegung gemacht.

    Drei Gruppierungen hatten im Vorfeld zur Störung der Veranstaltung aufgerufen und verunglimpfende und beleidigende Texte über die Referentin verbreitet, die in dieser Schärfe sogar die Aufmerksamkeit der Polizei erregt hatten. Diese hatte vor möglichen übergriffen auf die Veranstaltung gewarnt. Die drei Gruppierungen mit den Namen "I Like Israel" (ILI), "Politically Incorrect" (PI) und "Honestly Concerned" (HC) scheinen über nicht unerhebliche finanzielle Mittel zu verfügen und sind gut organisiert.

    Die erstgenannte Organisation, ILI, die sich selbst als "Think Tank" und "strategisches" Organ für die "professionelle Pro-Israel-Promotion" bezeichnet, verfügt nach eigenen Angaben über eine Akademie zur Schulung ihrer Mitglieder und hat schon zahlreiche Demonstrationen organisiert um für breite Unterstützung der Politik der israelischen Regierung zu werben.

    Der Medienpsychologe und ILI-Vorstand Leo Sucharewicz und sein Team von bezahlten Marketingspezialisten und Projektmanagern haben es sich als Ziel gesetzt, langfristig am von ihnen organisieren Israel-Tag "eine Million Menschen mit Israelfahnen auf die deutschen Straßen zu bringen". In den vergangenen vier Jahren ist es ihnen gelungen, eine europaweit funktionierende Propagandamaschinerie ins Laufen zu bringen.

    Die ihrerseits hauptsächlich auf Meinungs­mache ausgerichtete Organisation PI vertritt in ihren Veröffentlichungen offen rassistische Positionen gegen Araber in Deutschland und fordert Solidarität mit der Bush-Regierung. Dabei schreckt PI auch nicht davor zurück, sich mit der Initiative "Pro Köln" zusammenzutun, die als Ableger der rechtsextremistischen "Deutschen Liga für Volk und Heimat" bekannt ist, und gemeinsam mit ihr zu anti-muslimischen Demonstrationen aufzurufen, wie am Samstag dem 16. Juni in Köln geschehen. PI ist damit ein wichtiger Baustein in der organisierten Stimmungsmache gegen Menschen arabischer Herkunft. Ziel dabei ist die Schaffung öffentlicher Akzeptanz für Angriffskriege in der Region. Der Irak-Krieg und der Krieg gegen den Libanon, aber auch die Angriffspläne gegen Iran sollen unter Ausnutzung ausländerfeindlicher Ressenti­ments in der Bevölkerung legitimiert werden.

    Die Gruppe HC wiederum hat sich nach eigenen Angaben bei einem Treffen von Interessenvertretern der israelischen Regierung gegründet. Auf der Website finden sich des Weiteren Informationen über Verbindungen zum mächtigen "Amerikanisch-israelischen Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten" (AIPAC). Diese Nachfolgeorganisation des berühmt-berüchtigten "American Zionist Committee for Public Affairs" hat direkte Verbindungen zum Geheimdienst des israelischen Staates, zählt unter anderem Bush Vater und Bush Sohn, US-Außenministerin Rice und US-Vize Cheney zu ihren Mitgliedern und verfügt über enorme finanzielle Mittel und politischen Einfluss. Die UNO fordert schon seit Jahren, solche Organisationen zu überwachen, die auch in europäischen Staaten einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben. Hier in Deutschland sind Verbindungen zur FDP und zur CDU nachzuweisen und die Tageszeitung "Die Welt", die im Springer-Verlag erscheint, hat ihnen schon wiederholt als Sprachrohr gedient.

    Im gemeinsamen Aufruftext der drei Organisationen, die eng zusammenzuarbeiten scheinen und auf den Websites wird die jüdische Menschenrechtlerin als "Antisemitin" und "braune rechtsradikale Hetzerin" bezeichnet und zu "entschiedenem und zahlreichem Erscheinen" aufgerufen. So verwunderte es nicht, als ca. 40 Mitglieder und Sympathisanten der Organisationen zu der Veranstaltung erschienen, und durch Zwischenrufe, Beleidigungen der Referentin und geschickt lancierte Fragen versuchten, den Gang der Diskussion in ihrem Interesse zu lenken. Dass ihnen dies nicht gelungen ist, lag vor allem an der überzeugenden Argumentation der Referentin. Dabei war es den Teilnehmern  teilweise mehr als deutlich anzumerken, dass sie eines der Trainings in "Sprachpsychologie" absolviert hatten, wie sie von der ILI-Akademie angeboten werden. Die übrigen mehr als 200 Besucher der bunt gemischten Veranstaltung wiesen jedoch gemeinsam mit der Moderation die teils üblen Anschuldigung­en der organisierten Störer zurück und brachten sie mehrere Male zur Ruhe.

    Dass hinter Felicia Langers Engagement viele friedliebende Menschen in Israel und den
    jüdischen Gemeinden stehen, bewies die Anwesenheit von Evelyn Hecht-Galinski, Tochter eines ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, die angesichts der angekündigten Provokationen aus Solidarität eigens aus Süddeutschland angereist war.  Auch zahlreiche andere prominente Gäste verliehen den Forderungen und Ausführungen Felicia Langers  nach  einem gerechten Frieden und einem Ende der Apartheid weiteres Gewicht:

    "Israel hätte schon längst Frieden mit den Palästinensern schließen können, wenn es, wie es das Völkerrecht verlangt, seine Besatzung beendet, sämtliche Siedlungen aufgelöst und das Flüchtlingsproblem gelöst hätte (...). Man muss endlich begreifen: Die Besatzung per se ist ein  Inbegriff von Gewalt, die Gegengewalt verursacht! Deshalb: Es gibt nur eins um die Gewaltspirale zu stoppen – die Besatzung muss beendet werden!"

    Zu den Provokationen meint Mitveranstalter Simon Ernst: "Man darf sich von solchen Hetzern nicht einschüchtern lassen. Als demokratische Menschen, die für den Frieden eintreten, müssen wir diesen Leuten eine klare Abfuhr erteilen."

    Als Felicia Langer zum Ende ihres Vortrags ihren Wunsch nach einer "Solidarität mit dem palästinensischen Volk" aussprach, "wie sie auch schon die südafrikanische Apartheid zu Fall gebracht hat", erntete sie tobenden Applaus und die Stimmung brachte das Bild der Frauen von Guatemala zum Greifen nahe: "La solidaridad es una flor: Die Solidarität ist eine Blume"

    Kurz nach dem Ende nahmen einige der enttäuschten Störenfriede die gelungene Veranstaltung noch zum Anlass, Felicia Langer die übelsten Beschimpfungen nachzurufen, bis sie schließlich vom Veranstalter aufgefordert wurden zu gehen.

    Simon Ernst - Verdi-Jugendvorstand NRW-Süd, Mitarbeit im Projekt "Offene Uni Bonn – Selbstbestimmte Lehre für alle"
    Kontakt:  Mail: simernst @ uni-bonn.de (Bitte Leerzeichen entfernen)

     Quellen:
    Zu den drei erwähnten Organisationen:
    http://www.il-israel.de
    http://www.honestlyconcerned.de

    http://www.politicallyincorrect.de sowie http://myblog.de/politicallyincorrect besonders: http://www.politicallyincorrect.de/2007/06/anti-israel-veranstaltung-an-bonner-universitaet/

    Außerdem einschlägige Seiten, besonders:
    http://www.aipac.org

    http://www.israpundit.com
    http://www.jtnews.net
    http://www.worldpress.com (Dort besonders die Blogs von ILI und "schalomchaverim")

    Sowie:
    http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Verfassungsschutzbericht_2004.pdf

    Felicia Langer in Bonn - "Die Qual der Besatzung" - Michael Hesse - Das Vorgehen in den Palästinensergebieten verdient dieselbe Verurteilung wie einst die Apartheidpolitik, sagt die Trägerin des alternativen Nobelpreises. Ihre Stimme lasst keinen Raum für Zweifel. "Israel wird nie Sicherheit genießen, wenn es den Palästinensern nicht ihre Rechte gibt." Es sind die Traume einer Brückenbauerin, die sie so sprechen und kämpfen lasst für Palästina und den Frieden. Felicia Langer sitzt auf Einladung der "Offenen Uni Bonn" in einem vollbesetzten Hörsaal der Bonner Uni und erzählt die Geschichte eines schier nie enden wollenden Konflikts. >>>.


    Weiterführende Links
    Homepage von Felicia Langer
    Felicia Langer - Wikipedia

     

     

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