"german media watch" M. Vallen  (Mönchengladbach) + der Missbrauch von Wahrheit + Gefühlen  1

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Wer Vergewaltigt die Kinder in Palästina?
 Die israelische Armee und Regierung oder das palästinensische Volk?

Als Vater und ehemaliger Pädagoge verurteile ich natürlich, wenn es  Menschen gibt, die Kinder zur Gewalt aufrufen und erziehen.
Ohne dies zu beschönigen, (die benutzten Quellen sind aber auch nicht  vertrauenswürdig) muss man aber zu einer Petition die diese merkwürdige Seite
"german media watch" mit ihrem "Redakteur" Markus Vallen (Mönchengladbach) nun auch bei Honestly Concerned verbreitet, Stellung nehmen und einiges in den richtigen Zusammenhang stellen.

Bei all seinen "guten Verbindungen" zur israelischen Botschaft, zur isr. Regierung würde Vallen sicher tausend Kinderherzen glücklicher machen, wenn Honestly Concerned oder so merkwürdige Seiten wie die von M. Vallen darauf einwirken, das das Leben der Kinder in Palästina erleichtert wird.

"Kindermissbrauch durch Palästinenser" wird immer wieder thematisiert. Dabei scheut man sich nicht, mit manipulativen und rührseligen Mitteln zu arbeiten, wie im Falle der "Petition", die die fragwürdige Website "german media watch" und deren "Redaktionsleiter" Markus Vallen veröffentlichte. Die fragwürdige Petition

Dies  war ein  Anlass mit entsprechend
aufklärenden Links   und Texten zu diesem Thema sachlich zu informieren.

Vallen  nimmt hier die Propaganda des  Itamar Marcus, einem Siedler aus Efrat, (einer Siedlung auf völkerrechtswidrig annektiertem palästinensischen Territorium) auf, der als Propagandamitarbeiter Netanyahus gearbeitet hat. Diese Art von Meinungsmanipulation zielt, mit entsprechenden Motiven die dahinter stehen, einzig darauf ab, einen gerechten Frieden zwischen Palästina und Israel zu verhindern und den Konflikt zu schüren. Marcus scheut sich nicht davor, längst widerlegte Behauptungen weiter zu verbreiten. Wichtig ist nicht die Wahrheit sondern was nützlich ist ein Feindbild aufzubauen und zu verstärken. Das ist den christlichen Freunden gerade recht. Die Juden glauben sie missionieren, retten zu können.

Vergessen wird bei all den sinnlosen Manipulationsversuchen, das nicht Israel ist von den Palästinensern besetzt ist,  tagtäglich leiden die Kinder in Palästina unter der Besatzung und werden traumatisiert, verwundet, getötet. Sie erleben die Israelis als Besatzer, die ihre Häuser zerstören, die ihre Mütter und Väter, Geschwister, Freunde töten, verwunden vertreiben. Die sie tagtäglich behindern, ihren Eltern die Menschenwürde nehmen und vieles andere mehr.  Mehr als 110 israelische und  558 Kinder sind in den letzen Jahren Opfer der Intifada geworden.

Die Palästinenser und ihre Kinder sind ein von Israel besetztes, gedemütigtes Volk das der tagtäglichen Gewalt und dem Missbrauch ausgesetzt sind.
So kann man zu Recht verurteilen wenn
Kinder zur Gewalt erzogen werden, dies kann man aber nicht verallgemeinern und von den eigentlichen Vergewaltigern ablenken.
Entsprechende Studien belegen auch anderes.  Tausendmal mal mehr vergiftet die tagtäglich erlebte Gewalt der  israel. Armee, legitimiert durch die isr. Regierung die Seelen der Kinder.

Dies nicht gleichzeitig zu sagen demaskiert den Verfasser einer solchen "Petition".

Wie üblich geht es ihm nicht um die Kinder sondern darum die palästinensische Seite zu diffamieren und von dem Handeln der israelischen Regierung abzulenken.
Man säht Hass und entfernt sich vom Frieden da man Unrecht deckt und dann auch noch die Opfer beschuldigt und diffamiert.
Die Kinder in Palästina macht man so nicht glücklicher

"...........Das Harry S. Truman Institute, das ebenfalls im Bereich der Schulbuchforschung tätig ist und eine Studie über palästinensische und israelische Schulbücher seit den 30er Jahren angefertigt hat,9 kommt zu einem weit ausgewogeneren Urteil über die palästinensischen Schulbücher: „In den neuen palästinensischen Schulbüchern finden sich weit weniger negative Vorurteile gegenüber Juden und Israelis als in den jordanischen und ägyptischen Texten, die vorher in Gebrauch waren. Das ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, was die Palästinenser unter der israelischen Besetzung zu erdulden hatten.“10 Es sei zwar richtig, „daß die Palästinenser Juden, Israelis und den Zionismus in einer negativen Weise beschreiben, als Teil des westlichen Kolonialismus im Mittleren Osten. Die Araber und Palästinenser werden als Opfer dargestellt. Diese Geschichtsauffassung ist auch in den neuen Büchern beibehalten worden, die von der PNA veröffentlicht wurden. Aber diese Bücher sind freier von negativen Stereotypen verglichen mit ihren jordanischen und ägyptischen Äquivalenten.“11

Dies mußte sogar von Itamar Marcus, der bis vor kurzem Studiendirektor des „Centers for Monitoring the Impact of Peace“ (CMIP) war, eingestanden werden. Bei einem Seminar über „Das Bild vom Anderen in Schulbüchern des Mittleren Ostens“, das im Januar 2001 an der Hebräischen Universität Jerusalem stattfand, bestätigte er, daß „der offene Aufruf zur Zerstörung Israels, der in den früheren Büchern [von Ägypten und Jordanien] zu finden war, jetzt nicht mehr vorhanden ist.“ Ebenso gab er zu, daß auch „die Passagen, die Juden und Israelis als ‚Verräter‘ oder als ‚teuflischen Feind‘ bezeichneten, verschwunden sind“.12 Das heißt genau die Passagen, die jetzt in den deutschen Medien verbreitet werden, wurden aus den Schulbüchern erstmals von der palästinensischen Autonomiebehörde entfernt! Es ist insoweit geradezu grotesk, daß gerade jetzt das palästinensische Bildungsministerium dafür bestraft werden soll und die Fördermittel gestrichen oder eingefroren werden sollen, mit denen dieser Überarbeitungsprozeß fortschreiten könnte.13 Der Israeli Akiva Eldar beurteilt das Vorgehen der Palästinenser ganz anders. Er meint: „Die Palästinenser werden getadelt wo sie stattdessen wirklich gelobt werden sollten“. 14

Grund dafür, daß Itamar Marcus dennoch weiterhin die palästinensische Autonomiebehörde angreift, ist vor allem die Verärgerung darüber, daß die Palästinenser nicht die traditionelle zionistische Geschichtsschreibung übernehmen, die innerhalb Israels selbst durch die „Neuen Historiker“ mittlerweile massiv in Frage gestellt wird ........." Quelle      mehr zum Thema >>>

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Was sagt ein  Markus Vallen und ein Itamar Marcus zu diesen nachfolgenden traurigen Realitäten? 
Wer vergewaltigt die palästinensischen Kinder?

Kinder erleben Barbaren

Das Einzige, was sie von Israel mitbekommen, sind zwei Dinge: Soldaten, die mitten in der Nacht gewaltsam in ihre Häuser eindringen, die ein Loch in die Wand der guten Stube schlagen und die Eltern demütigen; zweitens die Siedler, die ihnen das Land wegnehmen, sie manchmal sogar misshandeln. Unbewaffnete, nichtgewalttätige Israelis - für diese Generation etwas völlig Unbekanntes. Die einzige Sorte Israelis, die die jetzigen Kinder Palästinas - die künftige Erwachsenengeneration - kennen, sind Israelis, die sie zu Gefangenen in ihren Häusern machen, die auf sie schießen, sie verprügeln und demütigen. Um die Weltsicht dieser Kinder zu formen, braucht es die (tägliche) Dosis Aufwiegelung in den Tageslagern oder das palästinensische TV gar nicht. Diese Kinder brauchen sich ja nur umzublicken, sich anzusehen, was rund um ihr Elternhaus geschieht. Werden diese Kinder
erwachsen, begleiten sie die Bilder weiter. ...... Vor unseren Augen wächst hier also eine Generation heran, die nicht nur hungrig und krank ist, psychisch traumatisiert und ohne anständige Ausbildung, vielmehr ist dies eine durstige Generation: sie dürstet nach Rache, der Hass frisst sie auf. Eine Botschaft, die äußerst besorgt machen sollte - nicht nur die Eltern dieser armen Kinder, auch uns alle. 
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Zu Grabe getragen mit Schokolade in der Hand

Die traumatisierten Kinder Palästinas

Eine Besatzung die Kinder dazu bringt sich umzubringen
von Leah Tsemel

"Die Mehrheit der Kinder ist schwer psychisch gestört, traumatisiert"
Ein Unicef-Bericht und eine Reportage der ARD zur Situation palästinensischer Kinder in der Westbank und im Gazastreifen

  Hier zerstören Panzer Kinderträume
Wir erfahren täglich von Hass und Gewalt im Nahen Osten

Träume palästinensischer Kinder

Kinder werden Zeugen

Die Lage der Palästinenserkinder verschlechtert sich täglich

"Weltreport Kindersoldaten"
Massive Kritik an Israel

36 Seiten 778 KB pdf - S 34

"......Israel wird in dem Report vorgeworfen, Kinder auch als "Spitzel und Spione" eingesetzt zu haben. "In Israel und den besetzten Gebieten erschossen die israelischen Besatzungstruppen Kinder, die an Demonstrationen teilnahmen oder Steine warfen und verwehrten ihnen in Haft den Schutz und die Rechte, die israelischen Kindern zustehen", heißt es in dem Bericht. Zudem setzte Israel Kinder "bei der Jagd auf bewaffnete Gegner als Spitzel und Spione ein. Palästinensische Kinder werden in israelischer Haft gefoltert und bedroht, um sie zur Zusammenarbeit als Informanten zu zwingen." Dies sei durch Untersuchungen festgestellt worden, die von der "Coalition" unterstützt wurden.   mehr >>>

 Zehnjährige Kinder verwundet in Rafah

UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen war im Gaza-Streifen

Vorbei an Stacheldraht und Maschinengewehre
SCHULWEGE IN Palästina.
-
Die Kinder aus Jubara, das Tor in der Mauer, das Menschenrecht auf Bildung
 

Schulkinder im Krieg

Palästinensischer Junge wird vor laufender Kamera von einem israelischen Soldaten erschossen. Video von BBC News >>>>>

... seit Beginn der palästinensischen Intifada im September 2000 kamen mehr als 770 Israelis ums Leben, darunter 90 Kinder. Im selben Zeitraum hätten israelische Soldaten und Sicherheitskräfte 2.100 Palästinenser getötet, darunter 380 Kinder...  Quelle amnesty -
 
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Die Lage der Palästinenserkinder verschlechtert sich täglich auch >>>

Kinder im Gefängnis
um der Sicherheit des israelischen Staates willen

 

Der jüngste Gefangene
ein Kind zwischen Amboß und Hammer

 

Vorbei an Stacheldraht und Maschinengewehre
SCHULWEGE IN Palästina.
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Die Kinder aus Jubara, das Tor in der Mauer, das Menschenrecht auf Bildung


Carnage: The targeted car that was shelled by Apache warplanes in Gaza

Israelische Soldaten hielten die Schwangere Rula Al Ghul (32) an einer Straßensperre bei Salem auf, als sie versuchte, im Krankenwagen nach Nablus zu gelangen, um dort zu entbinden. Die Frau hatte starke Wehen, doch die Soldaten wollten sie und ihren Mann nicht durchlassen. Schließlich war sie gezwungen, neben dem Krankenwagen zu entbinden. Das Kind starb bei der Geburt.

 

Dem Besatzer die Besatzung erklären
von Amira Hass

Ein unerreichbares Krankenhaus
Das Caritas Baby-Hospital

Das Mädchen wollte auf dem Dach des Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen die Wäsche abhängen, ihr Bruder die Tauben füttern. Da peitschten Schüsse durch die Luft und töteten die Geschwister.

Rafah - Der 13-jährige Ahmad Mughajer und seine 16-jährige Schwester Asma waren am Dienstag auf dem Dach ihres Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen, als sie von den tödlichen Kugeln getroffen wurden. Wie Familienangehörige der Beiden telefonisch mitteilten, kamen die Schüsse von israelischen Soldaten aus einem gegenüberliegenden Haus. Beide seien mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche den Vorfall.

Die beiden palästinensischen Jugendlichen wurden während heftiger Kämpfe in Rafah getötet. Die israelische Armee leitete dort am Dienstag eine Offensive ein, deren Ziel die Zerstörung unterirdischer Anlagen zum Waffenschmuggel ist. Während der Kämpfe zwischen den israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern konnten die 90.000 Bewohner von Rafah ihre Häuser nicht verlassen.

Der Vater der Beiden, der 43-jährige Mohammed Mughajer, berichtete, die Familie habe gerade das Frühstück beendet, als Asma gesagt habe, sie gehe jetzt die Wäsche abhängen. Ihre Mutter habe ihr noch abgeraten, wegen der heftigen Kämpfe draußen. "Asma sagte nur, 'Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!'", berichtete ihr Vater. Ihr jüngerer Bruder habe daraufhin beschlossen, mit auf das Dach zu gehen, um die Tauben zu füttern, die die Familie dort hält.

Nach den tödlichen Schüssen habe es fast eine Stunde gedauert, bis ihre Leichen geborgen werden konnte. Die israelischen Soldaten hätten auf jeden geschossen, der versucht habe, die Leichen zu erreichen. Der älteste Bruder der beiden, der 25-jährige Ali, schaffte es schließlich. Die Leichen blieben zunächst im Haus, da die Kämpfe weiter andauerten.



Welche Gefühle weckt man bei den Kindern die sehen wie ihre Nachbarn erschossen werden?

 

 

Das Schluchzen der Kinder im Allerheiligsten

Bethlehem kennt die Leere, wenn der Tod wieder ein Kind weggeholt hat. Am Dienstag, den 25. März 2003 wurde die zwölfjährige Christine Sa'adeh von einer israelischen Sondereinheit getötet, während sie mit ihrer Familie im Wagen fuhr. Die Militäreinheit hatte offensichtlich auf einen speziellen Wagen gewartet. Hinter einer Mauer versteckt sahen die Soldaten einen Wagen kommen, der genau zu dem Gesuchten passte, eröffneten das Feuer und verletzten so Christines Vater und Schwester. Eine einzige Kugel traf Christine in den Hinterkopf und nahm ihr das Leben. Ein Nachbar eilte herbei, um zu helfen, schrie auf Hebräisch, die Soldaten möchten doch mit Schießen aufhören. Er rief noch nach einem Ambulanzwagen und nahm Christine auf seine Arme. Dann kam ein anderer Wagen und wieder eröffneten die Soldaten das Feuer. Sie töteten drei Männer. Als die Schießerei zu Ende war, sagte der Nachbar zu den Soldaten, dass nun ein Ambulanzwagen nicht mehr nötig wäre. Christine war schon tot. Der Rest der Familie wurde zum Checkpoint und zum Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Die Soldaten nahmen die Leichen von zwei Männern aus dem Wagen und ließen den dritten von palästinensischen Sanitätern in ein örtliches Krankenhaus bringen.

Zwei Tage später füllten Hunderte von Menschen den Krippenplatz. Sie warteten auf den Trauerzug, der Christines Leichnam zum Trauergottesdienst in die Geburtskirche bringen sollte. Vorne weg kamen die Pfadfinder. Ihre bunten Fahnen hielten sie knapp zusammen. Nur die palästinensische Fahne wehte offen im Wind. Dann kam der langsame Schlag der Trommler. Ihnen folgten Hunderte von Kindern mit Blumen, Postern und Photos. Viele weinten. Dann kam der kleine Sarg, der von männlichen Verwandten hoch über den Köpfen der Trauernden getragen wurde. Die Menschen drängten sich für den Trauergottesdienst in die Kirche. Im Allerheiligsten hörte man das Schluchzen der Kinder. Während wir an der traditionellen Stätte von Jesu Geburt
standen, hatten diese Tränen besonderes Gewicht. Es waren nicht nur Tränen um Christines Tod, sondern um den Tod all der unschuldigen Jugendlichen, Männer und Frauen, die in diesem Konflikt getötet worden waren. Hier, wo wir die Geburt des Friedensfürsten feiern, verabschieden wir uns von einem weiteren Opfer des Unfriedens.
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(WAFA) "April ist der grausamste Monat" [Zitat aus einem bekannten Gedicht von T.S.Eliot].

Worte, die palästinensische Mütter nicht mehr glauben können, seitdem die IOF alle Monate so grausam wie den April gemacht haben. Aber diese Worte sind Tatsache für die Mutter eines 11-jährigen palästinensischen Mädchens, Mona Abu Tabaq, die hingemetzelt wurde durch israelische Soldaten in der Stadt Beit Lahya, im Norden des Gazastreifens.

Am Nachmittag des 22. Aprils, nach 3 Tagen einer israelischen Kampagne des Tötens und Zerstörens in Beit Lahya, haben die Medien bekannt gemacht, dass die israelischen Truppen sich aus der Stadt zurückgezogen hätten. Das führte die Eltern von Mona dazu, dem kleinen Mädchen zu erlauben, raus zu gehen, um sich Süßigkeiten zu kaufen.

Aus Verlangen nach ihren Lieblingskekse, hat Mona von ihrem Vater Kleingeld erbettelt und ging zum Lebensmittelgeschäft... Als sie das Haus verließ, erschütterte intensives Feuer von den israelischen Truppen die Stille der ruhigen Nachbarschaft.

Minuten später brüllte Monas älterer Bruder Hazem, 18 ... "Mama, Papa ... sie haben Mona getötet! Sie haben Mona getötet!

Ein israelischer Panzer hinter einem Hügel hat großkalibrische Kugeln auf Mona geschossen. Sie wurde im Bauch getroffen und starb im OP des Kamal O'dwan Krankenhauses in Beit Lahya....

"Mona und ich waren die einzigen Menschen an der Ecke von Haus Nr. 8," erzählte ein 18-jähriger Zeuge, Hussam al-Tloli. "Alles war ruhig, sie unterhielt sich mit einem Mädchen auf einem Balkon, als ein israelischer Panzer das Feuer auf uns eröffnete. Wir rannten weg. Ich sah das Mädchen an, sie hielt sich an der Taille. Ich wusste nicht, dass sie verletzt war. Ich versuchte, sie aufzuheben aber meine Hände glitten ab... Ich fing an zu weinen und um Hilfe zu bitten, als ein Krankenwagen erschien. Ein mutiger Sanitäter wich dem intensiven Feuer aus und trug das Mädchen weg."

[Im weiteren Artikel wird von Mona und ihrer Familie erzählt, dass sie gerne malte und Anwältin werden wollte, dass ihre Eltern sie schon lange nicht mehr in die Schule gelassen hatten, wie sie sich von der Familie verabschiedet hatte bevor sie den Gang auf die Straße tat. Lauter kleine, unbedeutende Einzelheiten, die plötzlich zur Tragik werden, eine Tragik, die sich ständig wiederholt...] ......
Brief aus Israel - 3. May 2004

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