Die
Nachbarn auf der anderen Straßenseite
von Gideon Levy
Ha'aretz
Auf
der einen Seite private Villen – auf der anderen
Blechhütten. Sichere Straßen auf der einen Seite –
auf der anderen Absperrung. Auf der einen Seite
internationale Beachtung – auf der anderen völlige
Nichtbeachtung: von den 8500 Palästinensern hat noch
niemand gehört.
Es gibt Ober-Gush-Kativ, dessen Einwohner sich frei
in ihrem Gebiet bewegen können, umgeben von
unglaublicher Sicherheit und die im Mittelpunkt
weltweiter Aufmerksamkeit stehen. Einige der
Bewohner leben in freundlichen Häusern mit viel
Platz; sie gehen zu Veranstaltungen ins
Gemeindezentrum, werden zu den Schulen und anderen
Freizeitaktivitäten gefahren: alle erfreuen sich
vollkommener Bewegungsfreiheit und den meisten gehr
es sehr gut. Sie leben noch nicht lange in diesem
Gebiet. Nun sind sie die Opfer, die großzügig
kompensiert werden, die mit Mitleid und Sensibilität
behandelt werden.
Und dann gibt es „Unter-Gush-Kativ“ dessen Einwohner
ein Spiegelbild der anderen sind. Alles, was die
Bewohner von Ober-Gush-Kativ haben, haben die von
Unter-Gush-Kativ nicht, obwohl sie ein viel älteres
Anrecht auf dieses schöne und fruchtbare Stück Land
an der Küste Gazas zwischen Dir-al-Balah, Khan Yunis
und Rafah haben. Sie sind eingesperrt wie niemand
anderes in den besetzten Gebieten, sie sind völlig
verarmt; einige arbeiten für die Nachbarn unter
Bedingungen schamloser Ausbeutung - und keiner nimmt
an ihrem Schicksal Anteil. Und wenn es darum geht ,
Opfer zu sein – so sind sie schon länger in diesem
„Geschäft“. Einige von ihnen sind seit Israels
Unabhängigkeitskrieg von 1948 Flüchtlinge, alle
leben seit dem 6-Tage-Krieg unter Besatzung. Nur die
Zahl ist ähnlich: 8500 Menschen leben hier – das ist
mehr als die der Siedler rund herum um sie.
Man kann sie kaum sehen. Eine Fahrt entlang der
Kissufin-Straße, die zu den Gush-Kativ-Siedlungen
führt, ist eine Reise in ein Land der Unterdrückung
und Nichtbeachtung. Es gibt keine andere Region, in
der das Gefühl so israelisch ist: ein Land ohne
Araber in der Region mit der höchsten arabischen
Bevölkerungsdichte der Welt. Die Betonmauern, die
Zäune, die Überführungen und die „offenen“(= leeren)
Gebiete, in denen die arabischen Häuser und Felder
aus Sicherheitsgründen zerstört wurden, halten die
Araber soweit außer Sichtweite, dass jeder Reisende
den Eindruck hat, er reise auf Straßen in Sharon,
zwischen Ramat Hasharon und Herzlia. Khan Yunis
hinter der Mauer? Dir-Al-Balah hinter der Mauer?
Rafah hinter dem Zaun? Der Abu Khulil Checkpoint
neben der Überführung? Wer sieht sie? Selbst der
endlose Verkehrsstau in Abu Khuli ist vor ihren
Augen verborgen. Im Gegensatz zur Westbank gibt es
hier keine Checkpoints, keine unangenehmen Anblicke
von aufgehaltenen Leuten, keine arabischen Dörfer an
der Straße entlang. Nichts. Es ist eine grade, nicht
unterbrochene Straße von Tel Aviv bis zur Siedlung
Morag im südlichen Gazastreifen . Man sieht kaum
einen einzelnen Araber, kaum einen Checkpoint; es
ist eine Straße, die vollkommen offen und frei für
Juden ist. Ein Volk in einem Land.
Nur ein hässlicher Fleck verdirbt die Sache. Was
sind das für baufällige Hütten, die da plötzlich
neben der Straße erscheinen? Wie kommt es, dass
diese jämmerlichen Blechhütten nicht längst
verschwunden sind? Welcher Fehler wurde hier
gemacht, der Tausende von Flüchtlinge am Ort ließ?
Wie ist es mit der Sicherheit?
Dies ist die Muasi-Region mit Tausenden von Bauern
und Fischern, ein Drittel von ihnen sind
palästinensische Flüchtlinge von 1948, ein Drittel
von ihnen Beduinen ( einige Flüchtlinge aus dem
Negev) und ein Drittel von Alteingesessenen, die von
allen Seiten umgeben und abgesperrt, abgewürgt
werden. Da gibt es die Gush Kativ Siedlung im
Norden, Süden und Osten. Im Westen ist das Meer, zu
dem man wegen eines Zaunes auch nicht gelangen kann
und wegen ein paar halluzinatorischen Siedlerhäusern
am Strand. Und da gibt es den einen Kontrollpunkt,
durch den man muss, wenn man in die beiden Städte
der Region will :Khan Yunis und Rafah. Wenn man
diesen Checkpoint passiert, glaubt man, eine
internationale Grenzstelle zweier Länder zu
passieren, die miteinander im Krieg sind. Man
versuche mal einen Sack Zwiebeln vom Feld in Muasi
auf den Markt von Khan Yunis – nur gerade um die
Ecke - zu bringen. Nicht zu reden von einer Mutter,
die kurz vor der Geburt ihres Kindes steht oder eine
kranke Person. Im Dunkeln sitzt ein Fischer und
repariert sein Netz. Er darf nicht an den Strand
gegenüber seines Hauses, nur ein paar 100 m
entfernt. Da ist ein Zaun und Siedler. An anderer
Stelle darf er an den Strand, aber nicht mit dem
Boot. Die aufgeklärte Besatzung erlaubt ihm, zum
Meer nur durch eine Röhre (??) zu gelangen und nur
von dieser Röhre aus zu fischen, nicht vom Strand.
Man kann nicht genau sagen, ob es in Muasi Anzeichen
der Aufregung über die voraussichtliche Evakuierung
der ungeladenen Gäste gibt, die sich vor sie
hingesetzt und die sich vor ihr Leben aufgebaut
haben. Vielleicht glauben sie es noch nicht.
Vielleicht wollen sie sich auch keine zu großen
Hoffnungen machen. Aber vor allem haben sie Angst,
das zu sagen, was sie denken, solange die Siedler
rund um sie sind. Es sind etwa 120 Bauern, die für
die Siedler für ganze 5 Schekel die Stunde arbeiten.
Da gibt es auch wirtschaftliche Verbindungen mit den
Siedlern, die kompliziert und nicht ganz
durchsichtig sind z.B. der Verkauf von Gurken und
Zwiebeln, die die Siedler für Pfennige kaufen und in
Tel Aviv illegal zu Stadtpreisen verkaufen .
Eigentlich ist ihnen das Geschäft mit den Siedlern
verboten, die den Preis festsetzen. Im Augenblick
sind es 11 Scheckel für einen Sack Gurken. Die
Bewohner haben entlang der Sandwege ein wenig
Bewegungsfreiheit, und es gibt noch einige nicht
zerstörte Häuser. Die IDF haben hier kaum einzelne
Häuser zerstört, um eine freie Fläche wegen der
Sicherheit zu haben – hier könnte noch eine Menge
verloren gehen. Vielleicht ist es deshalb, dass
diese Gegend ruhig geblieben ist, und dass
diejenigen, die hier leben, mit den Brosamen
zufrieden sind, die ihnen die Siedler und die
Besatzung zuwerfen.
Der Fischer sitzt, von Freunden umgeben, innerhalb
des Divan, dem Versammlungsplatz von Muasi-Khan
Yunis. Ein Blechdach wird von Plastikwänden und
einer Ziegelwand gehalten. Keiner will hier mit
Namen identifiziert werden. Die Angst diktiert hier
alles. Sie haben auch Angst, mit uns hier auf den
Sandwegen entlang zu gehen. Sie haben Angst, dass
die Soldaten sie mit uns sehen. Sie haben auch
Angst, mit in unserem Wagen zu fahren, weil sie
fürchten, Probleme zu bekommen. „Die Soldaten hier
kennen jeden in Muasi, und wenn die auf einmal
jemanden mit Brille sehen, werden sie Probleme
haben“. Wo sind die Soldaten? Dort auf dem Turm und
hier auf dem Turm, überall. Sie sehen alles.
Der Fischer ist seit vier Jahren nicht mehr auf dem
offenen Meer zum Fischen gewesen – aber er repariert
sein Netz. 65 Tage lang war der Checkpoint
geschlossen. Sie konnten ihre Hütten nicht
verlassen. Auf jeden Fall war es ihnen vier Tage
lang nicht erlaubt, mit dem Wagen wegzufahren. Nur
zu Fuß, Kaufleute, schwangere Frauen – nur zu Fuß .
Alles, was man hier benützen kann, ist ein
Spielzeugauto oder ein Scooter ohne Motor. An einem
guten Tag war es ihnen erlaubt, nur zwischen
Muasi-Khan Yunis und Muasi-Rafah zu fahren, ein bis
zwei Kilometer in jeder Richtung. Den
Tufah-Checkpoint zu überqueren, ist nur zu Fuß
möglich. Am Kontrollpunkt muss man stundenlang
warten, sagen sie. Die Soldaten lassen Fünfergruppen
durch und gewöhnlich nicht mehr als 20 –25 am Tag.
25 glückliche Leute von 8500 Menschen. Junge Leute,
jünger als 35, dürfen überhaupt nicht passieren. Das
ist Israels großmütige Geste gegenüber dem
palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas (Abu
Mazen) . Bis er zur Macht kam, war das Mindestalter
50 und drüber. Jetzt im Namen der
Aufklärung,(Erleuchtung/ Vernunft?) , der Koexistenz
und der Entspannung hat man das Alter nach unten
verschoben. Der Checkpoint ist nicht immer offen.
Einmal ist das Röntgengerät kaputt, ein andermal ist
kein Hund da. Ohne den Hund kann man den Checkpoint
nicht überqueren. „Alles um der Sicherheit willen,“
erklären sie im Divan. Jetzt kommt der hoch verehrte
Scheich in den Divan. Er war heute morgen um halb
sechs zum Checkpoint gegangen, um sich einen Platz
zu reservieren. Und jetzt um halb drei kam er nach
Hause. Er erzählt lachend. Es war kalt und
regnerisch. Es gibt keinen Unterstand, keine
Toilette. Aber alles ging gut. Es gibt keine
Oberschule in Muasi und jeder, der studieren will,
geht nach Khan Yunis und mietet sich dort eine
Wohnung, weil es nicht möglich ist, täglich den
Checkpoint zu überqueren. An einem Tag ist er offen,
am anderen Tag nicht - und auf jeden Fall schließt
er um 4 Uhr am Nachmittag.
Muasi ist ein Vorort von Khan Yunis, er ist näher
als Ramat Aviv an Tel Aviv, aber, um dorthin zu
gehen, braucht man einen Passierschein. Man findet
keine Bitternis hier – außer bei dem jungen Mann,
der uns erzählt, was am letzten Donnerstag geschehen
ist. Um 5 Uhr morgens kamen Soldaten und befahlen,
alle Mitglieder der Hanoun Familie sollen sich nach
draußen begeben. Mehr als 80 Leute waren gezwungen,
ihr Heim zu verlassen und in der Kälte zu stehen.
Die 19 Männer mussten sich ausziehen und in den
Unterhosen in eisiger Kälte stehen. Sie wurden zwei
mal ausgezogen, zweimal angezogen, verhört und nach
13 Stunden entlassen. Einer wurde verhaftet. Aber
gewöhnlich ist es hier ruhig. Das Feuer, auf dem
Kaffee gekocht wird und das den Raum etwas wärmt,
füllt ihn aber auch mit Rauch. Der Wind schlägt
gegen die Plastikwand. Die alten Leute verdienen 70
Schekel am Tag in der Siedlung, aber es sind nur
wenige. Sie haben eine Genehmigung:
„Arbeitsgenehmigung für Gazasiedlungen und in der
Erez-Industrie-Zone. Aus- und Eingang über die
Ganei-Tal-Kreuzung. Schichtarbeit ist nicht erlaubt.
Ein Fahrzeug zu fahren, ist nicht erlaubt.“ Eine
kostbare Arbeitsgenehmigung für drei Monate – für
eine Arbeit, für die man 5 Schekel pro Stunde
erhält.
Nein, wir haben keine Probleme mit den Siedlern,
sagen sie. Es gab mal Probleme, aber jetzt schon
lange nicht mehr. Hier wird also Koexistenz
praktiziert, so wie es sein sollte: die Siedler oben
und die Palästinenser ganz unten. Oder wie es einer
sehr vorsichtig ausdrückt: „Die Siedler innerhalb
des Zaunes – und wir innerhalb unseres
Gefängnisses.“
Gibt es eine Chance? Natürlich gibt es eine Chance.
Bush wünscht es in dieser Weise. Am Ende wird der
Frieden siegen.“ „Werdet Ihr nach Ganei Tal, einer
Siedlung, ziehen? „Das Land wird von einer Regierung
zur anderen übergehen. Zunächst waren es die Türken,
dann die Briten, danach die Ägypter und schließlich
die Israelis. Es wird von einer Regierung zur
anderen gehen. Wenn wir nicht nach Ashkalon
zurückkehren können, dann wird unsere Situation so
bleiben wie sie ist.“ „Trennung?“ „Unter keinen
Umständen werden wir von den Israelis getrennt
werden. Die Palästinenser und die Israelis sind wie
Haut und Fleisch. Das kann nicht getrennt werden. Es
ist wie eine Krankheit – dafür gibt es auch
Heilmittel. Entweder sind wir die Krankheit und ihr
seid das Heilmittel oder Ihr seid die Krankheit und
wir sind das Heilmittel. Aber Trennung ist
unmöglich. Ich habe unter den Siedlern keine
Freunde, aber ich habe in Israel eine Menge Freunde.
Ich war ein Unternehmer für Mosaikarbeit, und dieser
war ein Unternehmer für die Grundlage/ für den
Unterbau. Wir haben alle Freunde. Wir warten alle
auf den Augenblick, dass Frieden kommt und wir
unsern Lebensunterhalt wieder in Israel verdienen
können. Ich denke, wir müssen Israel dann einen
neuen Namen geben. „Ein Land für Jedermann“,
einschließlich Muasi. Ich hörte, am Dienstag sei ein
großes Gipfeltreffen. Gott möge helfen, dass es auch
ein guter Gipfel wird.“ Die Antwort auf die Frage,
ob sie das Weggehen der Siedler feiern werden, wird
äußerst vorsichtig formuliert: „Wir werden wegen
Frieden feiern, nicht weil die Siedler weggehen..“
Wir kehrten zu ihrer täglichen Routine zurück. Eine
schwangere Frau fuhr wegen der bevorstehenden Geburt
in einem Ambulanzwagen weg. Im Ambulanzwagen den
Checkpoint zu überqueren, ist erlaubt . Aber keiner
weiß, wann es ihr erlaubt sein wird, wieder
zurückzukehren. Manchmal bleibt man in Khan Yunis
zwei bis drei Wochen „stecken“, bis der Checkpoint
wieder öffnet. Es gab junge Mütter, die 40 Tage
warten mussten und die mit ihren Neugebornen nicht
nach Hause kommen konnten. Jeder Sack, der hier vom
Feld mit Früchten kommt und zum Markt nach Khan
Yunis soll, muss durch die Tupah-Kreuzung durch
einen Röntgenapparat.. Das Warten in der Schlange
dauert Stunden. Um Verwandte zu einer Hochzeit
einzuladen, muss man eine komplizierte Prozedur
durchlaufen: die Namen zum Koordinations- und
Verbindungsbüro bringen und dann das Beste hoffen.
Vergiss eine einfache Einladung von Verwandten aus
der nächsten Stadt zu einer Tasse Kaffee!
Im anschließenden Raum steht ein Gefrierschrank, ein
Überbleibsel aus den Tagen, als die Bewohner hier
noch Blumen anbauten. Sie haben seit Jahren weder
Blumen noch Erdbeeren für den Export angebaut; denn
wie lange halten sich Blumen und Erdbeeren, wenn sie
am Checkpoint von den Soldaten nicht durchgelassen
werden? Die Zwiebeln kommen auf ein Fließband und
werden an einem Bildschirm gecheckt. Fleisch zu
transportieren ist schwer, nur Hühner. Am Feierag
aßen wir ein Schaf, das in Khan Yunis auf besondere
Weise geschlachtet wurde . Man ließ es am Checkpoint
40 Tage liegen; es kam dann gefroren aus dem
Gefrierschrank.“ Was haben sie sonst? Kaninchen, die
sie in ihrem Hof versorgen. Es ist ihnen nicht
erlaubt, mit einer Uhr oder einem Handy den
Kontrollpunkt zu überqueren . Im Handy könnte ja
Sprengstoff sein. Wenn ein Füller den Metalldetektor
in Betrieb setzt, muss man umkehren. Man kann ihn
nicht einfach beiseite werfen. Vielleicht explodiert
er. Man kann am anderen Tag wieder kommen. Sie
sagen, dass die Frau des Muhtar der Flüchtlinge
heute zurückkommen sollte. Ihr Mann hat keine
Ahnung, wo sie jetzt eigentlich ist, und am
Nachmittag war sie noch nicht da. Soll ich noch
einmal erklären, dass Khan Yunis ihre Stadt ist und
dass es nur ein kurzer Weg von dort zu ihrem Haus
ist?
Müllberge liegen am Rande der Sandwege, die zum Meer
führen. Die UNWRA sammelt nur den Müll der
Flüchtlinge ein. Der Rest verfault im Sand. Es gibt
kein fließendes Wasser in den Häusern nur auf den
Feldern. Man kann von den Fenstern der Siedlerhäuser
von Neve Dakalim oder Ganei Tal alles sehen. Am Ende
der Sandwege, die zwischen den Häusern nach Westen
gehen, ist ein Zaun, und es ist unmöglich, den
Strand zu erreichen. Hinter den Betonmauern lebt
eine Handvoll Siedler direkt am Wasser. Soldaten in
einem Wachturm bewachen sie. Unser lokaler Führer
ist sehr nervös, als er in unserem Wagen in der Nähe
des Zaunes sitzt „Halt nicht an, fahr schnell! Hier
schießen sie. Die Straße südlich von Muasi läuft nur
wenige Meter davon entfernt vorbei. Reste von
Touristenattraktionen, ihre und solche der Siedler
liegen in Ruinen. Der Strand ist wunderbar - aber
der Anblick traurig. Das Hof-Ashalim-Restaurant
pflegt am Shabbat offen zu sein . Jetzt ist alles
nur vernachlässigt; die Straße nach Rafah
geschlossen und die Straße zur Siedlung von Rafiah
Yam offen – doch nur für Juden.
