Ein « lebensbringender
Filter » kann die Kinder von Gaza retten
Das Wasser, Quell des Lebens, ist in Gaza zum grossen
Gesundheitsproblem geworden.
Nach der
Angst und dem Hunger kommt jetzt der Durst.
Israel
leitet 80% der Wasserreserven aus dem Westjordanland und dem
Gazastreifen um.
Nachdem
Israel in den 50er Jahren das fruchtbarste und
wasserreichste Land Palästinas an sich gerissen hatte,
begann es damit, das Wasser des Jordan umzuleiten, was
Reaktionen von Seiten der Vereinten Nationen zur Folge
hatte. Seit den 60er Jahren und der Besetzung des
Westjordanlandes und des Gazastreifens hat Israel die
Kontrolle der Wasserressourcen seiner Nachbarn immer weiter
an sich gebracht. 65% des von Israel verbrauchten Wassers
stammt aus den tiefen Grundwasserreserven des
Westjordanlands, des Gazastreifens, des Jordan und der
syrischen Golanhöhen, die im Jahre 1981 mit Gewalt
annektiert wurden.
Seit 2000
betreibt Israel die Plünderung der oberflächlichen und
unterirdischen Wasserreserven intensiver und das durch eine
Vielzahl von illegalen Massnahmen. Zum Beispiel: Israel hat
die sogenannte „Sicherheitsmauer" auf palästinensischem
Gebiet entlang der Wasserbecken gebaut. Israel hat auch,
entlang des Gazastreifens, bis zu 500 Meter tiefe Brunnen
gebohrt, um Wasserreserven anzuzapfen, die seit
Menschengedenken in das Naturreservat von Gush-Katif
fliessen.
Die
intensiven Pumparbeiten Israels haben das hydrostatische
Gleichgewicht gestört, mit dem Ergebnis, dass sich im
Gazastreifen Meerwasser in die Süsswasserschichten vor der
Küste gemischt hat. Heute ist das Wasser, das die
Wasserhähne aus dem Grundwasser speist, zu 90% Salzwasser
und absolut untrinkbar und die Haushälte werden nur ein paar
Stunden täglich mit Wasser versorgt.
Im Norden
von Gaza, wo es keine Trennung zwischen Grundwasserspiegel
und Brauchwasser gibt, hat sich die sanitäre Situation in
Verbindung mit verseuchtem Wasser noch verschlimmert. Die
Menschen sind gezwungen, dieses Wasser zu trinken.
Krankheiten, die durch das verschmutzte Wasser hervorgerufen
werden, steigen stark an, vor allem bei Kindern.
Wohlhabende Palästinenser verfügen über die nötigen Mittel,
um sich mit Trinkwasser zu versorgen. Es gibt eine Reihe von
karitativen religiösen Einrichtungen, die über eigene
Kläranlagen verfügen und die kleine Mengen an Wasser an die
Ärmsten verteilen. Doch das ist nicht ausreichend für die
gesamte Bevölkerung.
Wir
halten es für sehr wichtig, das Projekt
Trinkwasser (Une
eau buvable) zu unterstützen, um die Gesundheit
jener Teile der Bevölkerung zu schützen, die am stärksten
von Armut und Unterernährung betroffen sind.
Das Ziel
dieses kleinen Projektes
Ein
lebensbringender Filter (Un
filtre de vie) ist bescheiden aber lebenswichtig.
Das
verschmutzte und brackige Wasser schadet der Gesundheit
zehntausender, vor allem sehr armer, Menschen, die dazu
gezwungen sind, dieses Wasser zu trinken.
Ein
lebensbringender Filter hat zum Ziel, den
Familien in Gaza, die in den Vierteln leben, in denen das
Wasser sehr salzig und verschmutzt ist,
einen individuellen Filter
zu schenken, der das Leitungswasser reinigt und entsalzt.
Jeder
gespendete Cent fliesst in den Kauf dieser Filter. Die
direkten Empfänger: die ärmsten Familien, die, aufgrund der
fehlenden Mittel zum Kauf von sauberem Trinkwasser, salziges
und stark verschmutztes Wasser trinken müssen. So können die
wehrlosesten Personen, beispielsweise die Kinder, besser vor
einem langsamen Tod bewahrt werden.
Silvia
Cattori
Bitte
senden Sie Ihre Spenden zum Kauf von Wasserfiltern an:
Bank
Labors Saddle Society
Jordan
bank Gaza branch
Account no.2328132
Spenden für
Wasserfilter:
Wir von
der Labors Saddle
Society möchten Ihnen für Ihre hoch geschätzte
Spende von Wasserfiltern an die Bedürftigen, und vor allem
die Kinder, in Palästina danken. Ihre freundliche Fürsorge
für unsere Kinder bedeutet uns sehr viel.
Bitte
finden Sie im Folgenden unsere Bankdaten:
Labors
Saddle Society
Jordan
bank Gaza branch
Account no.2328132