Dr. Ralf Balke (ralf b) schreibt an Honestly Concerned...2

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Claudia Karas über Dr. Ralf Balke

Weiterführende Texte

 

Dr. Ralf Balke beschäftigt sich mit der Bundeszentrale für politische Bildung und deren Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal.
 

 

Die Marschrichtung, in die auch Dr. Balke marschierte verriet der den Antideutschen nahestehende Ralf Schröder, (der sich auch mal Leo Ginster nannte, unter welchem Namen er nun im Netzwerk auftritt ist zur Zeit noch unbekannt). In der juedische.at schrieb er offen und frech:

 


 




Wie man Zusammenhänge herstellt, die nicht existieren. - 2
 


"Alles Ausrutscher, weil die Bundeszentrale aus Kostengründen nur einen Literaturwissenschaftler und eine Volontärin die Broschüre ausarbeiten ließ?
Weit gefehlt, denn es gibt auch offizielle Experten, die zum Thema Nahostkonflikt Fragwürdiges zu bieten haben. Ludwig Watzal ist so einer. In der von der Bundeszentrale herausgegeben Zeitung "Das Parlament" rührt er kräftig die Werbetrommel für das Who’s who der radikalsten Antizionisten aus Israel – dabei betont Krüger, bei der Bundeszentrale sei der nicht erst seit heute umstrittene Watzal für das Thema Nahost gar nicht zuständig. Aber Watzal braucht diese israelischen Feigenblätter nicht immer. Im trotzkistischen "Linksruck" oder der Terror verherrlichenden "Intifada" bringt er ganz unverblümt zum Ausdruck, dass er mit der Existenz Israels ein Problem hat. Dann sind Selbstmordattentate, bei denen Israelis wie im Juni 2001 vor der Tel Aviver Disco am Dolphinarium ins Jenseits befördert werden, nur noch ominöse "Explosionen". Es könnte ja eine defekte Gasleitung gewesen sein.

Kinan Jäger ist ein weiterer Experte des Hauses. Gerne referiert er über Israels "Staatsterrorismus". Und natürlich kommen auch Israelis selbst zu Wort. Warum aber ausgerechnet Ilan Pappe, ebenfalls ein radikaler Antizionist, der kürzlich noch den Boykott israelischer Universitäten forderte, die Haltung Israels im Friedensprozess erläutern darf und Ehud Barak wie auch den Likud pauschal als "rassistisch" brandmarken kann, erscheint schon fast eher wie die Regel als die Ausnahme. Angesichts der Tatsache, dass laut Umfragen heute die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Israel als größte Gefahr für den Weltfrieden betrachtet und das Vorgehen des jüdischen Staates gegen die Palästinenser mit den Nazis gegen die Juden vergleicht, ist in Sachen politischer Bildung einfach mehr Verantwortung gefragt. Die Bundeszentrale scheint sich dieser nicht immer bewusst zu sein."

Quelle Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005
Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.

 
Es ist schon eigenartig, wie Dr. Ralf Balke hier einerseits Dr. Watzal schon, das stimmt als Experten bezeichnet. Fälschlicherweise ernennt er Dr. Watzal zum  offiziellen Experte der bpb ernennt (dies ist er nicht), liefert aber gleichzeitig den Gegenbeweis indem er Thomas Krüger, immerhin Präsident der bpb zitiert, der sagt, dass Dr. Watzal  nicht für das Thema Nahost zuständig sei.

Das ist so, als wenn ich schreiben würde, Dr. Balke ist der offizielle Mitarbeiter des Mossad, gleichzeitig dessen Leiter zitiere, (der es ja wissen muss) der das Gegenteil gesagt hat.

Was bliebe übrig, ich habe dem Dr. Balke etwas unterstellt, was er nicht ist, dem Leser aber suggeriert, es ist doch so...

Wie nennt man das???
(Den Doktortitel sollte man übrigens auch nennen). 

Schon vor dem 27.10.2005 musste es Dr. Balke also, laut Auskunft seines Dienstherren bekannt sein, dass Dr. Watzal nicht, wie nun trotzdem am 27.11.2007  konstruiert,  innerhalb der bpb als Nahostexperte tätig ist:
 

"Weit gefehlt, denn es gibt auch offizielle Experten, die zum Thema Nahostkonflikt Fragwürdiges zu bieten haben. Ludwig Watzal ist so einer. In der von der Bundeszentrale herausgegeben Zeitung "Das Parlament" rührt er kräftig die Werbetrommel für das Who’s who der radikalsten Antizionisten aus Israel – dabei betont Krüger, bei der Bundeszentrale sei der nicht erst seit heute umstrittene Watzal für das Thema Nahost gar nicht zuständig. Aber"

Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.

Dann wird wieder etwas eingebaut, das vermutlich Herr Krüger nicht gesagt hat (vermeidet man deswegen das wörtlich Zitat)


"dabei betont Krüger, bei der Bundeszentrale sei der nicht erst seit heute umstrittene Watzal für das Thema Nahost gar nicht zuständig."

Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.

Hat Herr Krüger wirklich gesagt: "der nicht erst seit heute umstrittene Watzal" oder ist das, wie ich eher denke, von Dr. Balke eingefügt worden???

 

"In der von der Bundeszentrale herausgegeben Zeitung "Das Parlament" rührt er kräftig die Werbetrommel"
Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.


Hier schreibt Dr. Ralf Balke wieder nicht die Wahrheit, "Das Parlament" wird vom Deutschen Bundestag herausgegeben. Eine einfache Internetrecherche, die ein Wissenschaftler oder Publizist beherrschen sollte, hätte das in 2 Minuten gezeigt:


Quelle

 


Weiter schreibt Dr. Ralf Balke


"Im trotzkistischen "Linksruck" oder der Terror verherrlichenden "Intifada" bringt er ganz unverblümt zum Ausdruck, dass er mit der Existenz Israels ein Problem hat."


Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.


Dazu schreibt Dr. Watzal  am
/ 27.11.05 19:10 : "Die Annahme, mir sei das durch die Zeitschrift "Intifada" und "antiimperialista.com" geprägte Milieu gerade Recht, ist eine bösartige Unterstellung, die ich auf das Schärfste zurückweise. Ich pflege keinerlei Kontakt zu diesem "Milieu" und kann für das Handeln der dort verkehrenden Personen auch nicht verantwortlich gemacht werden. Von mir wurden lediglich im Jahre 2003 zwei Artikel und drei Rezensionen gekürzt nachgedruckt, die vorher anderen Orts bereits veröffentlicht worden waren.

Viertens: Es gibt im Übrigen keine "Causa Watzal". Hingegen scheinen einige antifaschistische- und antideutsche Extremisten und mit diesem Gedankengut sympathisierende Personen mit der in Artikel 5 GG garantierten Meinungsfreiheit ein Problem zu haben.

Durch das wöchentliche Wiederholen von falschen Behauptungen bringt man zwar sich und mich immer wieder ins Gespräch, von der Wahrheit rückt man dabei aber immer weiter ab."    Quelle

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Dann behauptet Dr. Ralf Balke:

"Aber Watzal braucht diese israelischen Feigenblätter nicht immer. Im trotzkistischen "Linksruck" oder der Terror verherrlichenden "Intifada" bringt er ganz unverblümt zum Ausdruck, dass er mit der Existenz Israels ein Problem hat."


Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.

Dr. Watzal schreibt dazu: "Falsch ist ebenfalls die Behauptung, daß ich "mit der Existenz Israels ein Problem" habe. In keinem meiner zahlreichen Vorträge oder Veröffentlichungen habe ich jemals die Existenz Israels in Frage gestellt oder geäußert, daß ich damit ein Problem habe. Man muß schon eine bösartige Phantasie entwickeln, um dies herbeizulügen. Was ich immer kritisiert habe, ist die Besatzungspolitik, die Menschenrechtsverletzungen und die Mißachtung des Völkerrechts."

Dr. Watzal ist ein "Schulbeispiel" um zu demonstrieren, wie man versucht legitime Kritik an der israelischen Regierung, das Militär zu verhindern.

Es ist bisher noch keinem der vielen Jagdteilnehmer "gelungen" mit Textstellen zu belegen, dass er mit der "Existenz Israels ein Problem hat." Also kann man feststellen, dass dies ein nicht belegbare Unterstellung von Dr. Ralf Balke"  ist. Das unterschiedliche Meinungen diskutiert, "bekämpft" werden ist ok. Dieses Netzwerk arbeitet aber regelmäßig mit Tricks und Unterstellungen um Andersdenkende zu diffamieren.
 

"Dr. Lars Rensmann hat sich danach verpflichtet, nicht mehr zu behaupten, Dr. Ludwig Watzal streite "für die Befreiung Palästinas von Juden". Er werde in seinem Buch dies dahingehend ändern, dass Dr. Watzal für "die Befreiung der von Israel besetzten Gebiete des Gaza-Streifens und West-Jordan-Landes" streite. Ferner verpflichtet er sich, in seiner Unterlassungserklärung, nicht weiter zu behaupten und zu verbreiten: "... er (Dr. Watzal - die Red.) habe noch im Juni 2003 den Terrorismus als ›Befreiungskampf‹ im völkischen Jargon gerechtfertigt mit den Worten:

Ein Volk, das so in die Hoffnungslosigkeit getrieben wurde, das eingemauert wird, dessen Existenzgrundlagen man zerstört, dessen Territorium man kolonisiert, greift zu solchen Verzweiflungstaten.‹

ohne hinzuzufügen, dass es an der zitierten Stelle/Satz weiter heißt:

Das heißt nicht, dass die willkürlichen Terroranschläge im israelischen Kernland gerechtfertigt sind - ich halte sie für abscheulich und unmoralisch -, aber man muss das ganze Bild sehen. Der Terror muss gestoppt werden, ja - aber zuerst muss die Besatzung beendet werden, denn das eine ist die Ursache des anderen.‹"   Quelle

"Bei der „wissenschaftlichen Arbeit“, durch die der abwesende Dr. Rensmann sich so „glänzend ausgewiesen“ hat, handelt es sich um eine wissenschaftliche Buchveröffentlichung, in der der Bonner Publizist Ludwig Watzal in plumper Weise falsch zitiert wird, um ihm die Rechtfertigung des Hamas-Terrorismus und „die Befreiung Palästinas von Juden“ unterstellen zu können. Inzwischen hat sich Dr. Lars Rensmann “angesichts der Androhung gerichtlicher Schritte außergerichtlich verpflichtet, unzutreffende Behauptungen über Dr. Ludwig Watzal (...) zu unterlassen bzw. nicht weiter zu verbreiten.“ (siehe Freitag, 36/05). Zahlreiche Bibliotheken haben daraufhin diese inkriminierenden Stellen geschwärzt. Auch honestly concerned und andere Internetseiten mussten die Textstellen aus dem Netz nehmen. Das Landgericht Hamburg hat dem Betreiber der Internetseite „juedische.at“, Herrn Samuel Laster, am 19. August 2005 die Weiterverbreitung dieser falschen Tatsachenbehauptungen durch ein Versäumnisurteil untersagt. Prüft man jeweils das Original, kann man feststellen, dass Watzal sich immer nur für das Ende der israelischen Besatzung der Westbank und des Gaza-Streifens eingesetzt hat.  Auch die Befürwortung des Terrorismus kann weder aus den fraglichen Textstellen noch allgemein aus der publizistischen Tätigkeit von Dr. Watzal herausgelesen werden." Quelle

 

 

 

Nun soll man nicht denken, Dr. Ralf Balke hätte sich auf Dr. Watzal spezialisiert. Sein Interesse gilt vielen Kritikern der israelischen Besatzungspolitik. Er schreibt:

 

"Kinan Jäger ist ein weiterer Experte des Hauses. Gerne referiert er über Israels "Staatsterrorismus""


Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR 10.11.2005

Der Text erschien in abgewandelter Form in der Jüdischen Allgemeinen 43 v. 27.10.2005.

Dazu scheibt Dr. Jäger: "Ich weise darauf hin, daß ich weder Mitarbeiter der Bundeszentrale bin noch über "israelischen Staatsterrorismus" referiere. Die Recherchen von Ralf Balke scheinen mir daher äußerst unsauber. Kinan Jäger, Bonn"

Ich denke, Dr. Jäger hat sich sehr zurückhaltend über die wissenschaftliche oder journalistische Recherche von Dr. Ralf Balke geäußert............

 

 

 

 

Wie man Zusammenhänge herstellt, die nicht existieren. - 3
 

 

 


Etwas zu verstehen, sollte ja das Bestreben jedes Wissenschaftlers, Publizisten, Menschen sein. Der Sinn des Forschens Dr. Balke  ist zu verstehen, nicht zu unterstellen, zu diffamieren und zu verleumden.

Einen Verbrecher zu verstehen, heißt nicht ihn zu entschuldigen. Seine Verbrechen gutzuheißen. Das Vermischen von: "Islamist" - "versteher" - "ticken" ergibt hier einen unangenehmen "Suppenbrei"

Hier wird  im oft geübten Sinne Islamversteher unterstellend mit Islamistenversteher gleichgesetzt.

Es wirkt so merkwürdig negativ wie Dr. Ralf Balke dies alles vermischt und darstellt. Eine sachliche Darstellung sollte korrekte, wahrheitsgemäße Daten liefern. Ich bezweifle dies bei dem Text von Dr. Ralf Balke:

"Sehr geehrte Frau Koehler,anbei noch eine Kostprobe, wie die Islamistenversteher der Bundeszentrale fuer politische Bildung, allen voran Herr Watzal so ticken."

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/


 

So behauptet Herr Heinrich: „Ludwig Watzal, ein führender Vertreter der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution in Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung, veröffentlicht wiederholt Artikel auf einer pro-terroristischen Webseite, der „antiimperialista.com“ und arbeitet für deren Internetmagazin „Intifada“.

Dr. Ludwig Watzal korrigiert dies, er schreibt: "Dies ist falsch: Ich bin kein führender Mitarbeiter „der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution“, sondern einer von drei Redakteuren der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“." "Beim Artikel von Herrn Christian J. Heinrich (gekürzt von mm) handelt es sich um Collagen, die aus falschen Tatsachenbehauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfetzen bestehen. Sie dienen einzig und allein dazu, mich zu diffamieren."

Aus dem Fehler, den dieser Herr Heinrich gemacht hat, der Korrektur die Dr. Watzal vornahm, reagiert Dr. Ralf Balke, wie ich denke herabsetzend: "Rädchen im Getriebe" - "ein Experte für alles und nichts" - "der mit großer Hingabe über Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat".
Eine wahrlich sachliche, wahrhaftige Auseinandersetzung mit einem andersdenkenden. Sie wird sicher in die Wissenschaftsgeschichte eingehen. Vielleicht auch als publizistische Hochleistung die Schulbücher schmücken.

"Dr. Ludwig Watzal ist in der Tat kein "führender Mitarbeiter" der Bundeszentrale für politische Bildung, sondern nur ein Rädchen im Getriebe der angewandten Umtriebigkeit, ein Experte für alles und nichts, der mit großer Hingabe über
Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat, einer von drei Redakteuren der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte", die als Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" erscheint.



Dr. Ludwig Watzal antworte:

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/


Eine Unterstellung von Dr. Balke ist auch: "Doktor Ludwig Watzal beschäftigt, der regelmäßig auf Webseiten wie antiimperialista.org, die von den USA wegen der Unterstützung des Terrorismus gesperrt wurden, Artikel veröffentlicht"

So wie Dr. Watzal erklärte, dem konnte auch nicht widersprochen werden, hat er einmalig dieser Webseite einen Nachdruck von Artikeln erlaubt. Im war der Charakter dieser Seiten nicht bekannt. Also stimmt weder das "regelmäßig" noch das "Artikel veröffentlicht".

"Insbesondere die Tatsache, dass die Bundeszentrale einen Mitarbeiter wie Herrn Doktor Ludwig Watzal beschäftigt, der regelmäßig auf Webseiten wie antiimperialista.org, die von den USA wegen der Unterstützung des Terrorismus gesperrt wurden, Artikel veröffentlicht, wirft ein weiteres negatives Licht auf die BpB."

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/


 

 

 

 

Wie man Zusammenhänge herstellt, die nicht existieren. - 4

Dr. Ralf Balke schreibt am 10.1.2006:

Dr. Ralf Balke / 10.01.06 11:27

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/



Da ich die Denunzierungs- und Verleumdungskampagne sorgfältig dokumentiert habe, kann ich, mit vielen anderen die Aussage von Dr. Watzal nur bestätigen, dem ist so...

Wie schrecklich Dr. Ralf Balke, Dr. Watzal pocht auf sein Recht, seine Meinung frei äußern zu dürfen.
Wer in Ihrem Netzwerk entscheidet, wer dies darf und wer nicht.
Anscheinend sind sie das oberste Kontrollorgan Deutschlands, die neue "heilige" Inquisition? Das ist absurdes Denken.....

"Sehr geehrte Frau Köhler,reichlich absurd finde ich es, dass sich Herr Dr. Watzal als Opfer einer Denunzierungskampagne empfindet und auf das Recht pocht, seine Meinung frei äußern zu dürfen."

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/


Es ist sicher empörend, das die deutschen Gerichte Dr. Ralf Balke nicht als Gutachter bestimmt haben, sie glauben frei, ihrem Rechtsgefühl entsprechend entscheiden zu können.


Auch hier schrieb Dr. Balke wieder die Unwahrheit: Watzal hat Dr. Lars Rensmann nicht vor den Kadi gezerrt, sondern nur seine falsche Tatsachenbehauptung in zahlreichen Bibliotheken schwärzen lassen.

Für eine Dissertation eine bestimmt sehr gute Empfehlung. Laster wurde tatsächlich vor dem Landgericht Hamburg verurteilt. Er hatte diese Halbwahrheiten auf seiner Website verbreitet. Mit Küntzel lohnte sich wohl für Watzal eine Auseinandersetzung nicht, wie aus seinem Beitrag "Prozessbeobachter" Dr. Matthias Küntzel ersichtlich ist. 

Dr. Ludwig Watzal hat sein demokratisches Recht in Anspruch genommen. Er fühlte sich falsch, unzureichend zitiert.
Ein Dr. Balke nennt dies "zerren"? Es zeigt neben anderem sein Demokratieverständnis:

" Andererseits verklagt er jeden, dem die Distanzlosikeit des Mitarbeiters der Bundeszentrale für politische Bildung zum radikalen Islamismus nicht ganz geheuer ist. Erst zerrte er den Politologen Dr. Lars Rensmann vor den Kadi, dann Samuel Laster von www.juedische.at, versuchte es bei Matthias Küntzel, ebenfalls Politologe,"

 

Die deutschen Gerichte waren anderer Meinung. Eine verkürzte Darstellung:

Das Landgericht Hamburg hat dem Betreiber der Internetseite „juedische.at“, Herrn Samuel Laster, am 19. August 2005 die Weiterverbreitung dieser falschen Tatsachenbehauptungen durch ein Versäumnisurteil untersagt.

Einer Berichtigung des "Freitag" vom 8.9.2005 ist auch zu entnehmen:
Dr. LARS RENSMANN VERPFLICHTET SICH: UNZUTREFFENDE BEHAUPTUNGEN WERDEN UNTERLASSEN; NICHT MEHR WEITER VERBREITET, GESCHWÄRZT......................

Der Freitag schreibt (ausschnittweise zitiert): ""...

Es trifft nicht zu, dass Dr. Lars Rensmann kürzlich zu einer Unterlassung von Behauptungen über den Publizisten Dr. Ludwig Watzal verurteilt wurde. Richtig ist, dass sich Dr. Lars Rensmann angesichts der Androhung gerichtlicher Schritte außergerichtlich verpflichtet hat, unzutreffende Behauptungen über Dr. Ludwig Watzal in seiner wissenschaftlichen Buchveröffentlichung Demokratie und Judenbild (Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) zu unterlassen bzw. nicht weiter zu verbreiten.

Dr. Lars Rensmann hat sich danach verpflichtet, nicht mehr zu behaupten, Dr. Ludwig Watzal streite »für die Befreiung Palästinas von Juden«. Er werde in seinem Buch dies dahingehend ändern, dass Dr. Watzal für »die Befreiung der von Israel besetzten Gebiete des Gaza-Streifens und West-Jordan-Landes« streite. Ferner verpflichtet er sich, in seiner Unterlassungserklärung, nicht weiter zu behaupten und zu verbreiten: »... er (Dr. Watzal - die Red.) habe noch im Juni 2003 den Terrorismus als »Befreiungskampf« im völkischen Jargon gerechtfertigt mit den Worten:

 

»Ein Volk, das so in die Hoffnungslosigkeit getrieben wurde, das eingemauert wird, dessen Existenzgrundlagen man zerstört, dessen Territorium man kolonisiert, greift zu solchen Verzweiflungstaten

 

ohne hinzuzufügen, dass es an der zitierten Stelle/Satz weiter heißt:

 

»Das heißt nicht, dass die willkürlichen Terroranschläge im israelischen Kernland gerechtfertigt sind - ich halte sie für abscheulich und unmoralisch -, aber man muss das ganze Bild sehen. Der Terror muss gestoppt werden, ja - aber zuerst muss die Besatzung beendet werden, denn das eine ist die Ursache des anderen.«...."  Quelle: Freitag vom 8.9.05

 

"Inzwischen hat sich Dr. Lars Rensmann “angesichts der Androhung gerichtlicher Schritte außergerichtlich verpflichtet, unzutreffende Behauptungen über Dr. Ludwig Watzal (...) zu unterlassen bzw. nicht weiter zu verbreiten.“ (siehe Freitag, 36/05). Zahlreiche Bibliotheken haben daraufhin diese inkriminierenden Stellen geschwärzt. Auch honestly concerned und andere Internetseiten mussten die Textstellen aus dem Netz nehmen. Das Landgericht Hamburg hat dem Betreiber der Internetseite „juedische.at“, Herrn Samuel Laster, am 19. August 2005 die Weiterverbreitung dieser falschen Tatsachenbehauptungen durch ein Versäumnisurteil untersagt. Prüft man jeweils das Original, kann man feststellen, dass Watzal sich immer nur für das Ende der israelischen Besatzung der Westbank und des Gaza-Streifens eingesetzt hat.  Auch die Befürwortung des Terrorismus kann weder aus den fraglichen Textstellen noch allgemein aus der publizistischen Tätigkeit von Dr. Watzal herausgelesen werden."  Quelle



So demonstriert man ein demokratisches Verständnis, benutzt Unterstellungen und Diffamierungen um von der Wirklichkeit des Geschehens abzulenken. Über den Prozess den Dr. Watzal gewonnen hat, die ihn also mit seinen Meinungen bestätigten hat er nichts geschrieben. Die Verpflichtung, auf die sich Dr. Lars Rensmann einlassen musste, wurde nicht erwähnt. (Siehe oben beim Bericht des "Freitag"  Lese auch: http://www.watzal.com/Matthias_Kuentzel_Antideutsche_Neocons_Extremisten.pdf

Stattdessen demonstriert  er seinen wissenschaftlichen, publizistischen Eifer in anderer Form:

"Vielleicht handelt es sich ja dabei um ein neues Geschäftsmodell, weil die Honorare für Auftritte bei Veranstaltungen wie der extremistischen Gruppe "Linksruck" eine Spur zu mager ausfallen."

Quelle  http://web.archive.org/web/20061013154453/http://www.kristina-koehler.de/presse/mitteilungen/20051117/das_ist_wie_margot_honecker_zu/


Ja, "das ist wirklich die richtige Form" der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden?

 

 

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