DAS  PALÄSTINA  PORTAL

FÜR DIE MENSCHEN
 

Kommentar des Monats
Juli 2010
Evelyn Hecht-Galinski
Die Welt als Israels „Tanzbär am Nasenring“


 Weitere Texte von Evelyn Hecht-Galinski  >>>

Hochaktuell - nun wieder lieferbar >>

Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>

Neu - Nun lieferbar
Der Außenminister


Schauspiel von Kenneth und Hannelore Lewan
Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
 
Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto)
versandt. Mehr >>>


Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>

Sonderseiten - Free Gaza 2010

Reports from the
Palestinian Monitoring Group
Daily Reports
Monthly Reports

Banner
SEMIT 3/2010
AB 5.6. im Handel
Ein Flagschiff der Meinungsfreiheit
 Sie kann als eine geglückte Neugründung auf dem Zeitschriftenmarkt im Jahr 2009 gelten: die unabhängige jüdische Zeitschrift »SEMIT«.
- (pdf) Dr. Ludwig Watzal

Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung

Abraham Melzer präsentiert den Goldstone-Bericht

Die Erde habt ihr uns genommen
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

Dr. Viktoria Waltz -  (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

Die Erde habt Ihr uns genommen - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

DENK ICH AN PALÄSTINA
Palestine on my Mind Rezension von Dr. Ludwig Watzal - pdf  >>>
26 Zeugnisse aus unserer Zeit

Das Buch: 232 Seiten, 16 Seiten s/w Fotos aus Dokumenten: 100 Jahre Palästina, kartoniert, für 18 Euros, über jede gute Buchhandlung zu beziehen wie auch über den Semit Verlag
info@dersemit.de

 

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de


inamo
Heft Nr. 60
Neue arabische Literatur
Jahrgang 15, Winter 2009,
64 Seiten
Erschienen 23. Dezember 2009


Inhaltsverzeichnis
Bestellung

Sonderseite inamo

Open Secrets
 Israel Shahak revisited

Israeli Nuclear and Foreign Policies - Rezension von Dr. Watzal >>>


alawi verlag

Zeitgenössische arabische Literatur -  internationales Niveau.
 


Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

 



Die Darstellung des Islam in der Presse: Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen
von Sabine Schiffer


Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.

Empfehlenswerte Seiten
Achse der Gerechten
Bil'in - News
Bessere Welt  Links
between the lines - Ludwig Watzal
Better World Links
DPG
Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen
Generaldelegation Palästinas
Gesellschaft Schweiz-Palästina
Google Palästina
Inamo
junge Welt
André Marty berichtet
NRhZ-Online >>>
PLO Negotiations Affairs Department - Nepartment Reports from the Palestinian Monitoring Group

Nefais.net
Palästina heute
Palestine Remembered
Semit - Unabhängige jüdische Zeitung
Shraga Elam
Dr. Ludwig Watzal

zionismus + israel + raumplanung- dr. waltz

Karten Apartheid  |  Mauer  |  Landraub | Siedler  | Stimmen  | Dokumente  | Dossiers | Medien  | Videos | Bücher | Zionismus  | Broder HC  | IRAN | Mehr >>>

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Sonntag, 01 August 2010 08:57
Aktuelle Nachrichten
mehrfach täglich aktualisiert

 


 US-Präsident Barack Obama hat den Druck auf Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas erhöht, direkte Friedensgespräche mit Israel aufzunehmen.
Nach Angaben von Palästinenser-Vertretern und Berichten arabischer Medien heißt es in einem Brief Obamas an Abbas, anderenfalls könnten die amerikanisch-palästinensischen Beziehungen Schaden nehmen.

Druck und Drohungen aus Washington: US-Präsident Obama fordert Palästinenser-Führer Abbas zu direkten Friedensverhandlungen mit Israel auf

US-Präsident Barack Obama hat den Druck auf Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erhöht
 


UN setzen Untersuchungskommission zu Gaza-Schiff ein

 


Youth Wounded At A Military Roadblock Near Ramallah
 


Emir von Katar besucht Hisbollah-Hochburgen
 


Ächtung der Heimtücke
Am Sonntag tritt das Verbot von Streubomben in Kraft – doch die größten Erzeuger dieser Waffe machen nicht mit: USA, Russland, China und Israel.

 


Hamas-Kommandant getötet

Israel fliegt erneut Angriffe auf Gaza

Neun Verletzte bei israelischen Angriffen auf Gazastreifen
 


30
.7.2010
 


Ashkelon aus Gaza mit Rakete beschossen
 


Hundreds of Palestinians Losing Residency Rights in Jerusalem
 


Arab League wants US guarantees
 


Settlers attack Burin village, fires spread
 


Evicted families spend first night outdoors
 

Anti-wall protestors report injuries, detentions
 


Report: Settler violence continues in south Hebron hills
 


UN condemns Gaza projectile launches
 


UN envoy says acts in Jerusalem 'provocative'
 


Settlers Take Home In The Old City, East Jerusalem
 


Israeli soldiers shoot at 2 Palestinians, injure 1, near checkpoint
 


Israel controls 6.25% of Gaza
 


Streit um Siedlungsstopp- Israel lässt Abbas ins Leere laufen
 


Israel banning protests with out-dated military order
 


Arabische Liga- Palästinenser entscheiden über Gespräche mit Israel
 


Netanjahu: Verlängerung des Siedlungsmoratoriums sprengt Koalition
 


Gaza-Streifen- Hamas verbannt Damenunterwäsche aus Schaufenstern
 


Israel will wieder Siedlungen bauen
 


Drohne "Heron 1": Bundeswehr trainiert in Israel
 


Pfadfinderlager vereint Palästinenser
Vertreter von Fatah und Hamas haben im Gazastreifen ein gemeinsames Pfadfinderlager abgehalten. Es war die erste derartige Aktion der zerstrittenen Parteien seit der gewaltsamen Spaltung im Sommer 2007.

 


Spionage-Verdacht - Deutscher Ingenieur im Libanon wieder frei
 


29
.7.2010
 


Ägypten mit Reise iranischer Parlamentarier nach Gaza einverstanden
 


"Palästinensische Forderungen unerfüllbar"

 Die palästinensischen Forderungen nach einem israelischen Siedlungsstopp im Westjordanland und einem eigenen Staat in den Grenzen von 1967 sind nach den Worten von Israels Vizepremier Silvan Shalom unerfüllbar

Israel wird Moratorium für Siedlungsbau nicht verlängern
Lieberman: Rückkehr zur "Normalität"

 


"U.S. Boat to Gaza" möchte Gaza-Blockade durchbrechen
 


Netanyahu auf Blitzbesuch in Jordanien
 


27
.7.2010
 


Ahmadinejad rechnet mit baldigem US-Angriff in Nahost

 


Cameron- Gazastreifen ein "Gefangenenlager"
Ankara - Der britische Premierminister David Cameron hat den Gazastreifen als "Gefangenenlager" bezeichnet und von Israel die Aufhebung der Blockade des Palästinensergebietes gefordert. "Um es klar zu formulieren: Die Situation im Gazastreifen muss sich ändern"

Cameron urges lifting of Gaza seige
 


Polizei zerstört Beduinen-Dorf in Negev-Wüste
 


U.S. To Abbas: Go to direct talks to stop home demolitions and freeze settlements
 


Army Invades Beit Forik
 


Deutscher unter Spionageverdacht für Israel festgenommen

Deutscher im Libanon wegen Spionageverdachts verhaftet
 


Israel wird Moratorium für Siedlungsbau nicht verlängern
 


Israel erhält kein weiteres U-Boot der "Dolphin"-Klasse aus Deutschland
 


26
.7.2010
 


Paris wertet Palästinenservertretung auf
Abgesandter der Palästinenserregierung darf sich künftig Botschafter nennen

 


Westjordanland- Siedler greifen Palästinenser an
 

 

EU verschärft Sanktionen gegen Iran

Außenminister beschließen Ausweitung der Handelsbeschränkungen. Kritik aus der Wirtschaft und von der Linken - Die EU hat am Montag die bislang schärfsten Sanktionen gegen den Iran verhängt. Die Außenminister der Europäischen Union einigten sich auf die neuen Strafmaßnahmen, die deutlich über die im Juni verhängten UN-Sanktionen hinausgehen. Mit dem Außenministerbeschluß vom Montag treten nun Handelsbeschränkungen für Güter in Kraft, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können. Frachtflüge in die EU sowie Investitionen in die Gas- und Ölindustrie des Iran werden gestoppt, Bank-Überweisungen von mehr als 40000 Euro in die Islamische Republik werden genehmigungspflichtig. Darüber hinaus werden langfristige Exportkreditgarantien untersagt.

 
 

»Iran-Krieg unvermeidlich«

 - USA: Exgeheimdienstchef für Militärschläge gegen Teheran - Rainer Matthias - Ein ehemaliger Geheimdienstchef der USA hat sich für Militärschläge gegen Iran ausgesprochen. Da Teheran nicht bereit sei, unter dem Druck von Sanktionen kleinbeizugeben, werde ein Krieg »unvermeidlich«, sagte Michael Hayden am Wochenende in einem Gespräch mit dem US-Sender CNN. Der Luftwaffengeneral war seit Mai 2006 unter Präsident George W. Bush Chef des Auslandsgeheimdienstes CIA und wurde von Barack Obama im Februar 2009 entlassen. >>>

 


Israelische Militär stoppt Potenzial Hinterhalt
 


Netanyahu paints Palestinians as avoiding direct talks
 


Mossad chief reportedly visited Saudi Arabia for talks on Iran
 


Israeli Forces Continue Assaults with Sound Grenades in Beit Ommar
 


Protests continue- Al Ma’sara, Beit Ommar, Ni’lin, Iraq Burin and Nabi Saleh
 


1 Injured in Ma’asara’s Anti-Wall Demonstration
 


Hebron report- military violently repress protests, following heightened wave of settler violence
 


Salzburger Festspiele- Friedensappell von Daniel Barenboim
 


6 Monate Archiv >>>
 


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Ein Staat fürchtet sich vor seiner Vergangenheit - Vor etwa zwei Wochen unterzeichnete der Ministerpräsident Benyamin Netanyahu Verordnungen, die den Zugang zu Regierungsarchiven einschränken. Wie Barak Ravid gestern in Haaretz aufdeckte, wird 50 Jahre altes Material, dass für historische Studien für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte, zwei weitere Jahrzehnte verschlossen bleiben. Der Entscheidung war ein intensiver Druck von Seiten des Verteidigungsestablishments und der Geheimdienste auf den Staatsarchivar Prof. Yehoshua Freundlich vorausgegangen. Der Archivar akzeptierte ihre Position und sagte „ dieses Material ist nicht für die Öffentlichkeit geeignet.“ Die Information, die als Geheimsache unter Verschluss bleibt, befasst sich u.a. mit den Vertreibungen und Massakern an Arabern während des Unabhängigkeitskrieges, mit den Mossad-Opertionen im Ausland, mit der Überwachung der Oppositionspolitiker durch den Shin Bet-Sicherheitsdienst in den 50ern und mit dem Aufbau des biologischen Forschungsinstituts in Nes Tziona und dem Atomforschungszentrum in Dimona. Das Material war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich; die neuen Verordnungen sollen nur rückwirkend einen Stempel der Legalität auf die Sperrung der Archive setzen, die bis jetzt illegal gesperrt waren. Der Staatsarchivar warnte davor, dass einiges des als geheim eingestuften Materials Auswirkungen auf (Israels) Festhalten am Völkerrecht habe. Seine Worte lassen vermuten, dass der Staat als ein Geächteter angesehen werden könnte, wenn die Taten der Sicherheits- und Geheimdienste öffentlich gemacht werden. Aber seine Erklärungen sind nicht berechtigt. Israel, das in diesem Jahr seinen 62.Geburtstag feiert, kann und muss sich auch mit den weniger heldenhaften Kapiteln seiner Vergangenheit auseinandersetzen und sie der Allgemeinheit und für historische Studien zugänglich machen. Die Allgemeinheit hat ein Recht, über die Entscheidungen, die die Staatsgründer machten, Bescheid zu wissen, auch dann, wenn es sich um Menschenrechtsverletzungen handelt, wenn Verbrechen gedeckt werden oder politische Gegner schikaniert wurden. Das Land ist reif und stark genug, aufkommende Kritik anzunehmen wie z.B. die bis vor kurzem unveröffentlichten Zeugnisse über die Vorfälle in Deir Yassin. Die Rolle des Sicherheitsestablishments und der Geheimdienste ist es , den Staat in der Gegenwart zu schützen und nicht die Vergangenheit zu verbergen. Die neuen Verordnungen, die eine Antwort auf Petitionen von Journalisten an den Staatsgerichtshof waren, kehren den Trend der Offenheit – im „Gesetz für die Freiheit der Information“ um. Israelis sollten die Geschichte studieren können, wie sie wirklich geschah und wie sie dokumentiert wurde und nicht eine zensierte und verschönerte Version. Haaretz-Editorial (dt. Ellen Rohlfs)                     Collage E. Arendt >>>

Dokumentation - Die Nakba >>>   |      Bilddokumente - Die Nakba >>>   |   Videos zur Nakba >>>

 

Im Osten nichts Neues - Uri Avnery - (...) Die „proximity talks“ sind jetzt seit mehreren Monaten geführt worden. Es stimmt nicht, dass ihre Ergebnisse fast bei Null sind. Sie sind Null, absolut Null. Was wird also geschehen, wenn die beiden Parteien in einem Raum zusammensitzen? Man kann mit absoluter Sicherheit vorhersagen: noch mal Null. Ohne amerikanische Entschlossenheit, eine Lösung zu erzwingen, wird es keine Lösung geben. Warum besteht Obama darauf? Es gibt eine Erklärung: im ganzen Nahen Osten hat seine Politik versagt. Er braucht dringend einen eindrucksvollen Erfolg. Er versprach, den Irak zu verlassen - die Situation aber macht es unmöglich. Der Krieg in Afghanistan wird schlimmer. Der eine General geht, ein anderer kommt, und der Sieg ist weiter entfernt denn je. Man kann sich schon vorstellen, wie der letzte Amerikaner vom Dach der amerikanischen Botschaft in Kabul in den letzten Hubschrauber klettert. Also bleibt nur noch der israelisch-palästinensische Konflikt. Auch hier sieht sich Obama einem Misserfolg gegenüber. Er hoffte, viel zu erreichen, ohne irgendetwas zu investieren und wurde leicht von der Israel-Lobby besiegt. Um die Schande zu verbergen, benötigt er etwas, das der ignoranten Öffentlichkeit als großer amerikanischer Sieg hingestellt werden kann. Die Wiederaufnahme der „direkten Gespräche“ sollen solch ein Sieg sein. Netanyahu seinerseits ist ganz zufrieden mit der Situation, wie sie ist. Israel ruft nach direkten Gesprächen, die Palästinenser weigern sich. Israel streckt seine Hand zum Frieden aus, die Palästinenser wenden sich ab. Mahmoud Abbas verlangt, dass Israel das Einfrieren des Siedlungsbaus verlängert und im voraus erklärt, dass die Verhandlungen sich auf die Grenzen von 1967 gründen müssten . Aber die Amerikaner üben enormen Druck auf Abbas aus und Netanyahu fürchtet, dass er nachgeben wird. Deshalb erklärt er, er könne den Siedlungsbaustopp nicht verlängern, weil sonst - um Gottes willen - seine Koalition zerbrechen würde. Und als ob dies nicht genügen würde, kommt jetzt die „Ostfront“ ins Gespräch. Die israelische Regierung hat den Palästinensern zu verstehen gegeben, dass es das Jordantal nicht aufgeben wird. Um diesen Punkt zu betonen, hat Netanyahu damit begonnen, die verbliebene palästinensische Bevölkerung des Tales – ein paar Tausend – zu entfernen. Ganze Dörfer werden vernichtet. Das begann in dieser Woche mit Farasiya, wo alle Häuser und die Wasserinstallationen zerstört wurden. Dies ist pure und simple ethnische Säuberung, wie die ähnlichen Operationen, die jetzt gegen die Beduinen im Negev durchgeführt werden. >>>

 


Friedlicher Widerstand in der Westbank, 30. Juli 2010
- Die israelische Armee verstärkte in den letzten Wochen ihre gewaltsames Vorgehen gegen die Freitagsdemonstrationen in der besetzten Westbank., berichten Teilnehmer.
In der Westbank begannen die Demonstrationen gegen die israelische Apartheidmauerauer nach dem Freitagsgebet in Bil’in, Ni’lin und Nabi Saleh in der zentralen Westbank und in Ertass, Al Ma’ssara und Wadi Rahal  in der südlichen Westbank. Israelische Soldaten setzten Tränengas, Schockgranaten und gummiummantelte Stahlkugeln gegen die Demonstranten, darunter viele internationale Aktivisten, ein. Am vergangenen Wochenende berichtetet Teilnehmer an Protesten in Beit Umar und Hebron, dass israelische Soldaten eine neue Taktik beim Einsatz von Schockgranaten entwickelt haben: Die Schockgranaten wurden direkt auf Demonstranten geworfen, was die Wirkung und Gefährlichkeit der Explosion verstärkte.
http://english.pnn.ps/index.php?option=com_content&task=view&id=8599&Itemid=28   http://www.awalls.org/increased_army_violence_during_weekend_demonstrations


 

Bil’in: Musikalischer Protest - Die Einwohner Bil’ins, israelische und internationale Unterstützer, darunter eine Gruppe von Rappern aus Grossbritannien und den USA, riefen diese Woche zu einem verstärkten Boykott gegen Israel auf. Plakate lobten die Entscheidung einer Lebensmittelkette in Olympia, Washington, die kürzlich einen Boykott israelischer Waren beschloss.Viele internationale Teilnehmer zeigten diesen Freitag ihre Solidarität mit der >>>



 

B’Tselem: Israel bekämpft Proteste mit Hilfe veralteter Militärorder - Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlichte vergangene Woche einen detaillierten Bericht zum Einsatz einer Militärorder von 1967 gegen die jüngsten Proteste in der von Israel besetzten Westbank. Der Bericht konzentriert sich vor allem auf die Dörfer Bil’in und Ni’lin, die im Februar dieses Jahres von der israelischen Armee für sechs Monate jeden Freitag zur „geschlossenen militärischen Zone“ erklärt wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Vorgehen der israelischen Soldaten gegen die Demonstranten aggressiver und brutaler. >>>

Grosse Demonstration gegen die Pufferzone in Gaza - Am vergangenen Mittwoch, dem 28. Juli demonstrierten mehr als 200 Menschen beim Grenzübergang Nahal Oz gegen die von Israel auferlegte No-go Zone entlang Gazas Grenzzaun. - Abu Walid Mahmoud Al-Zaq, Koordinator der Bürgerkampagne für Sicherheit in der Pufferzone, beschrieb die friedlichen Demonstrationen gegen die bis zu 300 Meter tiefe Zone als Widerstand gegen die israelische Besatungspolitik, den Zugang zu wichtigem Agrarland in Gaza, bis zu 30 % nach Berichten des palästinensischen Zentrums für Menschenrechte PCHR, zu blockieren.>>>
 

Schiffsrennen in Gaza - „Ich rufe die ganze Welt auf, uns wie alle andern Menschen zu behandeln, die Blockade von der See und des ganzen Gazastreifens zu brechen, so dass die Menschen wieder ihren Lebensunterhalt vom Meer bestreiten können,“ erklärte der gückliche Gewinner des ersten Schiffsrennens in Gaza, Jamal Baker. Am 26. Juli nahmen 10 Boote an dem Rennen in den Küstengewässern Gazas teil, das auch als Ausdruck des Widerstandes gegen die israelische Seeblockade organisiert wurde. >>>


 

 

Crazy Country – verrücktes Land - Israelische Kultur – 1 - Die IDF verspricht – und sie hält ihr Versprechen. Vor einigen Wochen versprach die IDF den Dorfbewohnern von Al-Farsieyah im Jordantal, ihr Dorf würde vollkommen zerstört werden und dass man sie obdachlos unter dem Himmel lassen würde. Die Armee versprach – und wie abgemacht, kamen die Soldaten  mit Fahrzeugen und Bulldozern. Die Häuser  wurden zerstört, die Hütten wurden zerstört, die Zelte wurden zerstört, die Viehställe wurden zerstört. Alles, total alles wurde zerstört. Dazu war nicht viel Zeit nötig und keine großen Anstrengungen , um das  ganze Dorf zu zerstören und von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen. (Nun, es war ein ziemlich kleines Dorf, nur gerade etwas mehr als 100 Leute …) Nicht dass die Soldaten, die da an jenem Morgen in der letzten Woche zum Zerstören von al-Farsieyah kamen, notwendigerweise sehr böse Leute waren. Wahrscheinlich waren sie ganz gewöhnliche Leute, gewöhnliche israelische Bürger, Soldaten  wie eben Soldaten sind - wie die meisten Soldaten in den meisten Armeen der menschlichen Geschichte. Sie gehorchen den Befehlen und führen  die Aufgabe aus, die man ihnen gestellt hat – zur Zufriedenheit ihrer Kommandeure. Das israelische Gesetz  stellt klar fest, dass es eindeutig illegale Befehle gibt, über denen die schwarze Fahne der Illegalität flattert. Ein Soldat kann nicht nur sich weigern, solch einem Befehl zu gehorchen -  er muss  es sogar. Wie vom Obersten Gerichtshof des Staates Israel nach dem Kafr Kassem Massaker 1956 festgelegt wurde, war der Befehl, unbewaffnete Zivilisten an die Wand zu stellen und zu erschießen, solch ein eindeutig illegaler Befehl. Aber das ist nicht in Al-Farsieyah geschehen. >>>

 

 

Kranke Polizei -  Gideon Levy - Eine Polizei, die einen Offizier wie Shahar Mizrahi  aus Scham nicht sofort entlässt, ist eine schlechte Polizei. Statt den Offizier, der einen angeblichen Autodieb erschoss, zu verurteilen, sagte der Polizeikommissar Cohen, die Polizei werde ihn weiter unterstützen. Cohen sollte nicht weiter Kommissar bleiben. Ein Kommissar, der implizit den Obersten Gerichtshof kritisiert, ist ein Kommissar, der die Herrschaft des Rechts schädigt. Dieses sind zwar ernsthafte Anklagen, aber die Haltung der Polizei ist nicht weniger ernst zu nehmen. Die Identifizierung der Öffentlichkeit mit Mizrahi, die Klagen über sein bitteres Schicksal und die Drohung, die Polizei werde nicht in der Lage sein, ihre Aufgabe zu erfüllen, hat die schlimme Tat, die er begangen hat, verschleiert. Dies war natürlich absichtlich. Der Kriminelle wurde zum Helden. Erinnern >>>

 

 

Universalismus und Israels Universitäten -  Menachem Klein - Durch Israels akademische Welt wehen keine guten Winde. Während das Land unter dem Druck der internationalen Arena steht, wächst die Anzahl der Leute in Machtpositionen in der Regierung und den Universitäten, die danach drängen, akademische Loyalität gegenüber dem Staat zu mobilisieren – auf Kosten der universalen humanistischen Werte, die im Zentrum westlicher akademischer Bemühungen liegen. Die Bar-Ilan-Universität, an der ich wirke, liegt gegenüber der Haredi-Stadt von Bnei Brak. Als die Universität 1955 gegründet wurde, war sie in Opposition zu Bnai Brak. Bar-Ilan vertrat einen modernen, moderat-religiösen Zionismus, während Bnei Brak die moderne Welt ausschloss und zwischen Anti-Zionismus und nicht-zionistischer Ultra-Orthodoxie hin und herschwankte. Seit damals haben Bar-Ilan und Bnei Brak sich verändert. Bnei Brak ist ein Teil der  allgemeinen Bevölkerung geworden und unterstützt die Rechte oder gar die extreme Rechte. Was Bar-Ilan betrifft, ist die moderate, moderne Orthodoxie aus früheren Zeiten  selten geworden. Im heutigen Israel gehen jüdische Orthodoxie und radikaler Nationalismus Hand in Hand. >>>

 

 

Palästinensische Autonomiebehörde sperrt Bewohner Gazas ein - Amira Hass - Dieselbe Regierung, die zu einer Beendigung der Belagerung Gazas aufruft, unterstützt in der Praxis die Einsperrung der Bevölkerung Gazas, indem sie ihnen den Besitz von palästinensischen Pässen verweigert. -  Amira Hass - Lügen und Macht gehen Hand in Hand. Aber was in einem souveränen Staat als skandalös gelten würde, ist für eine Gesellschaft, die für ihre Freiheit kämpft, eine Katastrophe. Die Palästinenser haben zwei Führungsgarnituren unter Besatzung, die um den merkwürdigen Titel „Regierung“ kämpfen – und beide generieren Lügen, um ihren Status aufrecht zu erhalten. Die Hamas-Regierung, die die Mehrheit der Stimmen bei den palästinensischen Legislativwahlen gewann, wird von den meisten Ländern nicht anerkannt. Stattdessen akzeptieren diese Länder herzlich die Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde, die vom Präsidenten und Anführer der Partei, die die Wahlen verloren hatte, ernannt wurde – Fatah. Dies ist die Regierung, die ihre Entscheidung die Gemeinde- und Kommunalwahlen, die ursprünglich für den 17. Juli dieses Jahres geplant waren, zu verschieben, damit begründete, die Vergrößerung der politischen Kluft zwischen Westbank und Gaza verhindern zu wollen. Gleichzeitige Wahlen wären im Gazastreifen aufgrund der Spaltung zwischen den Parteien und den Streitigkeiten um Autorität und Legitimität nicht möglich gewesen. >>>

 

 

Palästina: Christliche Schule vermittelt überwiegend Mädchen Selbstbewusstsein - und zwar Schülerinnen muslimischen Glaubens - Ein Zeichen der Verständigung mit Blick nach Bethlehem -  Petra Dettmer - (...) Das Leben in Palästina wird immer schwieriger. Seit 2002 wird das Land Tag für Tag, Meter um Meter, ein Stück weiter eingemauert. Acht Meter hohe Betonfertigteile schlängeln sich, scheinbar willkürlich, durch die Westbank und trennen immer mehr Familien, Freunde und Völker. Die Arbeitslosigkeit steigt. Öffentlich Bedienstete erhalten schon seit Monaten kein Gehalt mehr. Christliche Minderheit - In Palästina sind 98 Prozent der Bewohner Muslime und zwei Prozent Christen. Sie sind eine Minderheit in einem muslimisch geprägten Umfeld. In einem Landstrich, der als Wiege der Christenheit gilt. Doch die Anzahl der Christen nimmt seit Jahrzehnten ab, denn aufgrund der Besatzung und des Mangels an Arbeitsplätzen wandern viele der überdurchschnittlich qualifizierten Christen aus. Bildung ist der einzige Hoffnungsschimmer auf Entkommen. Talitha Kumi ist wie ein kleines Bollwerk. Die christliche Schule setzt erfolgreich ein Zeichen für Verständigung. Talitha Kumi (übersetzt: "Mädchen steh auf") ist die einzige christliche Schule in Palästina. Sie liegt auf einem Hügel mit Blick auf Bethlehem und die Mauer, nur zwölf Kilometer südlich von Jerusalem. Träger der Schule ist das Berliner Missionswerk. Durch das neun Hektar große Gelände zieht sich die Grenze zwischen dem sogenannten A-Gebiet (palästinensisches Autonomiegebiet) und dem von Israel kontrollierten C-Gebiet. Das bedeutet: Die Schule ist umgeben von Checkpoints. Da der Haupteingang von Talitha Kumi auf israelisch kontrolliertem Gebiet liegt, konnten bei Abriegelungen die Schüler oftmals die Schule nicht erreichen >>>

 

 

U.S. Companies Facilitate Mossad Assassination - Richard Siverstein - July 31st, 2010 The Wall Street Journal (yes, it’s true) published an illuminating article detailing a U.S. investigation into the financing for the Mossad hit on Mahmoud al-Mabouh in Dubai several months ago. It notes that several U.S. online sites which match technical jobs and freelancers and arrange for payments for such work, were exploited in order to finance the operation. What I found fascinating about this report and the WSJ’s coverage is that the reporter noted that it usually is the U.S. screaming bloody murder about Arab nations that facilitate terror by allowing their financial institutions to transfer funds to and from terrorists. But now, the roles are reversed. It is Dubai telling the U.S. that the Mossad has exploited our companies to finance what is essentially a terror assassination. Thankfully, someone in the Justice Department understands that it might not look to good if our devotion to Israel allows us to look away as they make patsies of us and turn us into terror facilitators in the same way that Arab institutions facilitated the funding of Al Qaeda before 9/11 >>>

 

 

Israeli Soldiers Assault Dancing Palestinians

 

 

IDF Officer accused of Torture is now Jerusalem Police "Advisor for Arab Affairs" - Doron Zehavi a.k.a. "Captain George" was accused by former captive Mustapha Dirani of ordering his torture and sodomization. Now in Jerusalem in charge of "police outreach" to Palestinian residents, Zehavi is trying to intimidate activists.

 

 

AUDIO Interview with Khalil Alamour, organizer of protest at Al Araqeeb demolished village

 

 

Israel threatens to cut off water supply to Church of the Holy Sepulchre - Arieh Cohen - For nearly a century, various governments in the Holy Land gave free water to the basilica and pilgrims as a sign of courtesy. Now the Jerusalem Municipality also wants it to pay for past consumption of water. Confusion and concern among the Christian Churches: we agreement among all the groups who use the water at the Holy Sepulchre.

 

 

Hamas rocket maker killed in raid - Palestinian journalist said Israel had been expected to 'retaliate' for the Ashkelon attack - Israeli air raids have killed a Hamas rocket maker and wounded 13 other people in the Gaza Strip, the Palestinian faction that rules the territory told Al Jazeera. Issa Batran, a commander of Hamas' armed wing, was killed overnight after a missile hit his trailer in central Gaza. A Hamas training camp in Gaza City and smuggling tunnels along Gaza's southern border with Egypt were also hit. "This is a serious escalation perpetrated by the occupation government [of Israel]," Fawzi Barhoum, the Hamas spokesman in Gaza, told Al Jazeera on Saturday.

 

 

International activists help rebuild Palestinian homes repeatedly demolished

 
 

Israeli Media Allow Army To Whitewash Another Murder - Another Palestinian life was ended by Israeli gunfire last week. Again it was dismissed by military spokesmen as a case of mistaken identity, again it was presented in the Israeli press as a successful security operation. Written and photographed by Aaron Dearborn. - Bilal Abu Libdeh was shot outside the Barkan settlement in the West Bank when soldiers wrongly thought they saw a weapon. In the aftermath, the Israeli media readily reproduced the military’s excuses, reducing Bilal’s final moments to the redundant media stereotypes of the ’suspected terrorist’ and ’settlement infiltrator’. But whilst the truth of their son’s death becomes another political casualty, Ibrahim and Intihad Libdeh are left to mourn the human being now missing from their lives. The day after he was killed, the family was joined by hundreds of mourners in their home city of Qalqilya, to carry Bilal to his final resting place. >>>

 
 

Stayin' Alive in Hebron tells the stories of five families that live in the H2 sector of Hebron in the West Bank. H2 is known by the United Nations Report as the most violent area in the West Bank because of the relationship of the Israeli settlers to the Palestinians, who have lived there for generations.

 


31
.7.2010
 

 

EIN STAAT? - ZWEI STAATEN? -  GEDANKEN"SPIELE" - 2
Ein-Staaten-Lösung gewinnt an Boden - Wilhelm Langthaler - Vom 28.-30. Mai 2010 fand in Haifa die „Zweite Konferenz für einen säkularen demokratischen Staat im historischen Palästina und das Recht auf Rückkehr“ statt. Sowohl hinsichtlich der Zahl als auch der politischen Breite der Teilnehmer/innen kann von einem großen Schritt nach vorne gesprochen werden. Das offensichtliche Scheitern der Zwei-Staaten-Formel, sichtbar durch die ungeschminkte Fortsetzung der zionistischen Landnahme, nimmt dem links angestrichenen Zionismus jede Glaubwürdigkeit. Immer mehr fortschrittliche Jüdinnen und Juden in Israel und in aller Welt freunden sich mit der Perspektive eines demokratischen Staates nicht nur für Juden, sondern auch für die Kolonisierten an. Insgesamt, über den dreitägigen Verlauf der Tagung verteilt, beteiligten sich mehr als Tausend Menschen an der Konferenz. Von der arabischen Linken war alles vertreten, was Rang und Namen hat. >>>

Kommt die nächste Intifada von den Palästinensern innerhalb der Grünen Linie?  - Zakaria Muhammad - Es fehlt nicht viel, um zu der Schlußfolgerung zu gelangen, daß die künftige palästinensische Explosion in 1948-Palästina (Israel) stattfinden wird. Alle Zeichen deuten darauf hin: der Mut, der innerhalb der nationalen Bewegung dort jetzt herrscht, die rassistischen Gesetze der Knesset, die diesen Mut eindämmen und die Situation dahin zurückbringen wollen, wo sie vor zwei Jahrzehnten war, die Auseinandersetzungen, die jeden Punkt betreffen: Land, Häuserzerstörungen, Solidarität mit Gaza, Jerusalem, Bildung usw. Alles hat sich entzündet und kündigt die Explosion an. Alle spüren die Spannung und sehen, wie die Wolken sich zusammenballen. Das Regierungsbündnis unter Netanyahu jedoch glaubt, daß es die 48-Palästinenser durch Gesetzespakete abschrecken kann. Es sieht nicht, daß jedes dieser Gesetze den Moment der Explosion näher bringt und das Lied von der Integration und dem Zusammenleben hinfällig lassen wird. Es sieht nicht, daß der Ausschluß von Azmi Bischara, Hanin Zo´abi, Raid Salah[1] und anderer aus dem Rahmen des Gesetzes das beste Rezept für die Beendigung dieses Liedes ist. (...) Einige spüren, was geschieht, z.B. der ehemaligen Verteidigungsminister und rechte Politiker, Moshe Arens, demzufolge die Integration der Araber innerhalb der Grünen Linie in die israelische Gesellschaft das größte Problem ist, dem Israel sich gegenüber sieht. Er fügt hinzu: „Wenn wir die Araber nicht integrieren, wird es eine Katastrophe geben".

Braverman: Jerusalem soll für immer Israels Hauptstadt bleiben - Minister zeigt sich für "kreative Lösungen" offen - Avishay Braverman im Gespräch mit Jasper Barenberg - Israels Minister für Minderheiten, Avishkai Braverman, hat im Interesse einer Zwei-Staaten-Lösung zu Kompromissen aufgerufen. Israel sei bereit, den Großteil des Westjordanlandes an die Palästinenser abzugeben, wenn der bewaffnete Konflikt aufhöre. >>>

Palestinian, Israeli scholars to advance one-state solution in London - 12.11.207 -  Leading Palestinian and Israeli scholars and activists will be among the speakers at an unprecendented conference to explore a one-state solution, at the School of Oriental and African Studies (SOAS) in London on 17-18 November. Organized by the London One State Group and the SOAS Palestine Society, the conference, "Challenging the Boundaries: A Single State in Israel/Palestine," will explore new models for a just peace including binationalism, secular democracy, a 'state of all its citizens' and federalism. The London conference comes as prominent politicians including >>>

Plädoyer für Einstaatenlösung - Nahost-Kennerin Karin Leukefeld referiert zu Gaza-Konflikt - 11.02.2009 -  "Gaza und Westbank sind als eigener Palästinenserstaat nicht überlebensfähig", sagte die Bonner Journalistin und Nahost Korrespondentin Karin Leukefeld zu Beginn ihres Vortrags im Gießener Versaille-Zimmer >>>

Ein Staat, ein Land - Susanne Knaul - 29.05.2008 - In Israel hat die Mehrheit der Palästinenser wie auch der Juden den Glauben an die Zweistaatenlösung verloren. Es gibt zwar Alternativen, doch realisierbar sind sie nicht Im Nahen Osten jagt ein Jubiläum das andere. 40 Jahre Besatzung, 60 Jahre Israel, 100 Jahre Tel Aviv. Und da ist noch eins, das in diesem Jahr ansteht und Aufmerksamkeit verdient: Im November vor 20 Jahren rief Jassir Arafat vor der PLO-Konferenz in Algier den Staat Palästina aus und erkannte zugleich Israel an. Das Ziel der zwei Staaten für zwei Völker galt seither allgemein als einzige Lösung. Abgesehen vielleicht von weniger ernsten Stimmen wie der des israelischen Schriftstellers Joram Kaniuk, der zwischenzeitlich drei Staaten forderte, davon zwei israelische: einen für die Religiösen und einen für die Weltlichen. >>>
   
Dokumentation - Ein-Staaten-Lösung - Zwei-Staaten-Lösung -Israel und Palästina >>>               Collage E. Arendt >>>

Für die Einstaatenlösung
Karin Leukefeld

The London One State Group
The One State Declaration
Is the Two-State Solution in Danger? on Haaretz
Putting the Pieces Together? on The Boston Review
Proposal for an Alternative Configuration in Palestine-Israel by Alternative Palestinian Agenda
Israel: The Alternative by Tony Judt
The One-State Solution by Virginia Tilley
The One-State Solution by Daniel Lazare
PALISRA: an artistic exploration of the one-state solution               

 
 

Zweierlei Maß in Nahost - Abraham Melzer -  Zum Beitrag von Robert B. Goldmann in der FAZ vom 19. Juli 2010 - Herr Goldmann aus New York hat vollkommen Recht. Die Welt misst Israel tatsächlich mit zweierlei Maß. Einerseits behauptet Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten zu sein, andererseits beschwert sich Israel und in diesem Fall Herr Goldmann, wenn man Israel mit demokratischen Maßstäben misst und nicht so wie Darfur, Sudan oder Kongo, die alles andere als westliche Demokratien sind. Herr Goldmann sollte Israel an dem messen, was es tut bzw. nicht tut und nicht jammern, dass man Israel kritisiert und Darfur nicht. Diese Tatsache taugt nicht als Entschuldigung für die israelischen Verbrechen gegen die Menschenrechte, gegen UN-Resolutionen und gegen das elementare Völkerrecht. Herr Goldmann sollte sich lieber Sorgen darüber machen, was in israelischen Schulen und Universitäten gelehrt wird und weniger um das, was in der arabischen Welt geschieht. Diese einfache moralische Ansicht und Einsicht hat mir schon mein Vater beigebracht, als ich noch Kind war: Die anderen stehen im Stall, pflegte er zu sagen. Es ist in der Tat „gleichgültig welche Regierung in Jerusalem gerade am Ruder ist“, denn wenn es um das Verhältnis zu den Palästinensern ging, waren sie alle gleich und die linken Regierungen waren dabei noch die schlimmsten, weil sie auch die verlogensten und heuchlerischsten waren. Warum fragt Goldmann nicht nach dem Grund, weshalb israelische Bürger bedroht sind? »>

 
 

Sie weigern sich, Feinde zu sein - Der palästinensische Lutheraner Daoud Nassar hat ein Friedenszentrum aufgebaut. Doch sein Land steht unter israelischer Hoheit. Die Armee und radikale Siedler wollen ihn zwingen, aufzugeben. Mit internationaler Hilfe hält er durch. - Johannes Zang - Die Frau aus der österreichischen Pilgergruppe muss bibelfest sein. „Jetzt weiß ich, was sanftmütig ist“, sagt sie nach der Begegnung mit dem palästinensischen Friedensaktivisten Daoud Nassar. Zusammen mit ihren Mitreisenden strebt sie, vorbei an der Stein-Geröll-Straßensperre, wieder dem Reisebus zu. Daoud Nassar weiß um das „Terroristen“-Vorurteil gegenüber seinem Volk. Flugzeugentführungen, Geiselnahmen und Selbstmordattentate haben ihm ein Kainsmal eingebrannt. Während sich manch ein Landsmann gewaltsam gegen die nun seit 43 Jahren bestehende israelische Präsenz zur Wehr gesetzt hat, baut die Familie Nassar auf Gewaltlosigkeit. Immer wieder wird sie durch radikale israelische Siedler bedroht. >>>

PALÄSTINENSISCHE CHRISTLICHE FAMILIE REAGIERT AUF BEDROHUNGEN UND SCHIKANE MIT OFFENHEIT - Emma Halgren - "Ein Land ohne Menschen ist nichts wert, Menschen ohne Land auch nicht." Das ist die Devise des palästinensischen Landwirts Daoud Nassar. Wenn er von der engen Verbindung zwischen Menschen und ihrem Land spricht, dann aus leidvoller Erfahrung. >>>

Retten Sie das bedrohte paläst.-christl. Projekt "Zelt der Völker" - Tent of Nations - aus Bethlehem! - Das Projekt ZELT DER VÖLKER des palästinensischen Christen Daoud Nassar ist bedroht. >>>

 



Der »Goldstone-Bericht« - Die Ergebnisse einer Untersuchung über den Gazakrieg - Dr. Ludwig Watzal  in: International. Zeitschrift für Internationale Politik - pdf -  Die 22-tägige israelische Militäroperation »Gegossenes Blei« gegen eine wehrlose Bevölkerung des Gaza-Streifens um die Jahreswende 2008/2009 hat dem Image Israels enorm geschadet. Bei diesen Angriffen kamen 1.400 PalästinenserInnen ums Leben, mehrheitlich Zivilisten und davon überwiegend Frauen und Kinder. Israel verlor 13 Soldaten, davon drei durch so genanntes »friendly fire«, d. h. sie kamen nicht durch Fremdeinwirkung ums Leben. Die Gräueltaten der israelischen Armee wurden in mehreren Berichten von Amnesty International und Human Rights Watch sowie diversen Menschrechtsorganisationen in Israel und Palästina dokumentiert. Auch der UN-Menschenrechtsrat setzte eine eigene Untersuchungskommission ein, die von dem renommierten südafrikanischen Völkerrechtler Richard Goldstone geleitet worden ist. Obgleich sich die Kommission intensiv um eine Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung bemüht hat, verweigerte diese von Beginn an eine solche mit der Begründung, dass die Kommission »unausgeglichen«, »voreingenommen« und »aufrührerisch« und folglich kein seriöser Bericht zu erwarten sei. >>>

 

 

Arabische Liga mit Kurswechsel - Keine Bedenken mehr gegen israelisch-palästinensische Gespräche. Kritik von der Hamas - Karin Leukefeld - Stehen direkte Gespräche zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde und Israel bevor? Zumindest von seiten der Arabischen Liga verlautete in Kairo nach einem Treffen am Donnerstag abend, es gebe keine Bedenken mehr dagegen. Allerdings liege die Entscheidung bei den Palästinensern und deren Präsident Mahmud Abbas. Direkte israelisch-palästinensische Gespräche sollen die seit Mai laufenden »indirekten Gespräche« mit den USA als zwischen den Parteien pendelnder Vermittlerin ablösen, von deren Ergebnissen bisher nichts bekannt wurde. Noch Mitte Juli hatte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, schriftliche Sicherheiten für die Palästinenser vor der Wiederaufnahme von Verhandlungen gefordert. Abbas hatte zuletzt in einem Interview mit der jordanischen Tageszeitung Al Ghad die Anerkennung der Grenzen von 1967 gefordert, bevor er sich mit den Israelis wieder an einen Tisch setzen wolle. Zur Absicherung eines palästinensischen Staates sprach er sich für eine internationale Schutztruppe entlang der Grenze aus. Das wird von Israel bisher kategorisch ablehnt. >>>

 
 

7000 Drachen sausten durch den Himmel - Weltrekord im Gaza-Streifen - Palästinas Kinder machten den Krieg ein bisschen bunter - Gaza-Stadt – Wie einfach es doch sein kann, ein kleines Lächeln in kriegsgeplagte Kinderaugen zu zaubern. Zum Beispiel, indem man mit ihnen Drachen steigen lässt. So viele, dass sie jetzt am Strand von Palästina einen Weltrekord aufgestellt haben. Die Kinder im Gaza-Streifen schafften innerhalb einer Woche sogar zwei Weltrekorde! Anlass waren die Sommerspiele der UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Zum Drachen steigen versammelten sich Tausende Kinder am Strand von Gaza. Mit Hilfe der UN-Mitarbeiter ließen sie zeitgleich exakt 7.202 Drachen steigen. >>>

 
 

Sinking Ship PDF - The attack on the Gaza relief flotilla jeopardizes Israel itself. - John J. Mearsheimer - Israel’s botched raid against the Gaza-bound humanitarian flotilla on May 31 is the latest sign that Israel is on a disastrous course that it seems incapable of reversing. The attack also highlights the extent to which Israel has become a strategic liability for the United States. This situation is likely to get worse over time, which will cause major problems for Americans who have a deep attachment to the Jewish state. The bungled assault on the Mavi Marmara, the lead ship in the flotilla, shows once again that Israel is addicted to using military force yet unable to do so effectively. One would think that the Israel Defense Forces (IDF) would improve over time from all the practice. Instead, it has become the gang that cannot shoot straight. >>>

 
 

What's in a name? In a racist society, everything - Richard Irvine - Names have always been political. Throughout history different regimes have used naming as a means of racial or religious identification. In Nazi Germany a 1938 law obliged Jews to add Sara or Israel to their names so as to eliminate ethnic confusion. And in my own country, Northern Ireland, even without a law, a name could determine one's success in life. >>>

 
 

Bridge Experience

After attending a workshop on developing curricula for nonviolence/popular resistance, I returned with a harrowing 12+ hour experience at the crossing from Jordan to the occupied Palestinian territories. This included being served with an order/warrant for an appearance at the apartheid colonial ‘security’ offices in ten days and rifling through the books I brought back. I recorded a 10 minute video telling of this experiences (common for Palestinians):

 
 

Palestinians offer Gaza flotilla participants honorary citizenship - Activists inclined to turn down offer in wake of Haaretz report stating that PA is preventing passports from being issued to individuals affiliated with Hamas. - Amira Hass  - Participants in May's Turkish-sponsored flotilla to Gaza have been offered "Palestinian citizenship" as a gesture of thanks. But after learning that the Palestinian Authority is refusing to issue passports to some Gaza residents, most of them decided to decline the offer. The offer was made about a week ago in an e-mail sent out by a member of IHH, the Turkish group that organized the flotilla. The email told participants they had been invited to "obtain Palestinian citizenship" by receiving a Palestinian passport. Haaretz has not learned who in the PA made this offer to IHH. >>>

 
 

Jewish Israeli settlers took over a Palestinian house in the Old City of Jerusalem, claiming to have bought it. However the Palestinian families deny this and can be seen sitting outside their homes, waiting for the court decision and their return home.

 
 

Momentum builds to test Israel's blockade - A group of US activists is raising money to send a ship to break the Israeli naval blockade of the Gaza Strip that is named after President Barack Obama's political autobiography, The Audacity of Hope. Nine people were killed in May when the Israeli navy boarded the Mavi Marmara, a ship carrying activists and aid from Turkey to Gaza.

 
 

Our right to Jaffa, their right to Haifa - Dmitry Shumsky "When the parties do not consider each other legitimate partners in owning the land, it can be taken for granted that they will have difficulty seeing each other as legitimate partners in sharing it. "

 
 

Regional leaders in Lebanon talks  - King Abdullah of Saudi Arabia and Bashar al-Assad, Syria's president, have arrived in Lebanon in a bid to ease tensions in the country. A UN investigation into the 2005 assassination of Lebanon's former prime minister Rafiq al-Hariri is likely to implicate Hezbollah members. Hassan Nasrallah, Hezbollah's leader, has warned that such a move could plunge Lebanon back into chaos.


 
 

We shall be as dreamers - Yossi Sarid - Haaretz "The Palestinians` starting position is better than ours: They have fulfilled most of their obligations under the road map peace plan, while we have not removed even one of the illegal outposts we were supposed to dismantle."

 
 

Israel's Shin Bet encouraged accused killer to assassinate Raed Salah - Jonathan Cook - The arrest by Israel's internal security service, the Shin Bet, of an Israeli Jew accused of killing at least four Palestinians has thrown a rare light on the secret police, including attempts by one of its agents to enlist the accused to assassinate a Palestinian leader. Chaim Pearlman, who was arrested a fortnight ago, has been charged with murdering four Palestinians in Jerusalem and injuring at least seven others in a series of knife attacks that began more than a decade ago. Police are still investigating whether he was involved in additional attacks. >>>

 
 

Is there really a difference? - George Giacaman - Bitterlemons "Thus without a clear end in sight to "negotiations", the PA`s future is doomed. Abu Mazen understands this quite well."

 
 

Gazans still waiting for new cars - middleeast >>>

 
 

Jerusalem report documents wave of demolitions - The Jerusalem Center for Social and Economic Rights released a report on Thursday, documenting the demolition of several greenhouses, a car wash and a grocery in the town of Hizma during the two previous days. On Tuesday and Wednesday of the same week, the report said, demolitions were carried out on homes and agricultural buildings, many of which were paying fines for or were in the process of appeals around charges of illegal construction in the area northeast of Jerusalem. The center cataloged the demolitions as follows >>>

 


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