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Samstag, 04. Juli 2015 - 23:38

Collage zum vergrößern anklicken

When will Dad come back? - Refaat Alareer - The last time my little niece Raneem saw her dad was when the Israeli shells were falling on the heads and houses of more than 10,000 Palestinians in Shujaiya, east of Gaza City, last summer. My brother Mohammed took the time to help guide many families to shortcuts in a desperate attempt to escape the flying shrapnel and debris.

Mohammed kept close to his wife, his baby son Hamza and his daughter Raneem. “I will be back. Soon,” he assured his weeping kids and worried wife. “I will be back. I promise.” Bringing his family and many others to a relatively safer place, he thought he should go back to help others evacuate.

My brother Mohammed never came back. He never came back. Not because he did not keep his word, but rather because the Israeli occupation has developed a policy of destroying people and their relationships. Israel made sure my brother Mohammed and a couple of thousand Palestinians would never get to see their family members ever again.

Ever since, Raneem has been asking about her dad. “When will Dad come back? Why does Baba not come back?” she keeps asking. Only watery eyes and pained hearts answer her quizzical looks. However we try to distract her, nothing replaces a father, let alone a loving father who made his small family his own world. >>>

 Arn Strohmeyer: Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

(das Buch erscheint in Kürze - Umschlagentwurf E. Arendt)

(docx Datei) Der Antisemitismus hat in Europa und speziell in Deutschland zu furchtbaren Verbrechen geführt, die im Holocaust der Nationalsozialisten ihren monströsen Höhepunkt erfuhren. Es versteht sich von selbst, dass besonders die westlichen Gesellschaften den Antisemitismus ächten und auf jede Form des erneuten Auftretens dieser Form des Rassismus äußerst sensibel reagieren. Der Antisemitismus-Vorwurf steht deshalb in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen ständig im Raum. Die Frage ist aber: Handelt es sich dabei wirklich um das Auftreten von echtem Antisemitismus oder wird dieser Vorwurf von Lobbygruppen nicht auch interessenbestimmt für das Erreichen bestimmter politischer Ziele instrumentalisierend eingesetzt?

Dieser Frage geht das vorliegende Buch nach. Der Autor stellt dabei fest, dass die historischen Veränderungen im Judentum selbst auch Folgen für den Antisemitismus-Begriff mit sich gebracht haben. Im Judentum gab es immer die beiden spaltenden Tendenzen der Absonderung, Abschottung und Isolation einerseits und der universellen Offenheit und Weltzugewandtheit andererseits. Durch die Entstehung des Staates Israel und die ihn tragende ethnisch-nationalistische Ideologie des Zionismus hat die erste Richtung deutlich die Dominanz erlangt, die Universalisten sind im Judentum eher zu einer Randgruppe geworden. Da Israel den Anspruch erhebt, das ganze Judentum zu vertreten (was die Universalisten wiederum nicht anerkennen), hat der Antisemitismus-Begriff sich in der Weise verändert, dass er nicht mehr allein Hass auf Juden wegen ihres Jude-Seins meint, sondern nun jede Kritik an Israel und seiner äußerst umstrittenen Politik gegenüber den Palästinensern als solchen bezeichnet.
Dieser Definition widersprechen aber die Universalisten, die sich für das Einhalten der jüdischen Ethik von Versöhnung und Nächstenliebe, Menschenrechten und Völkerrecht einsetzen.
Der heute gängige und im öffentlichen Diskurs benutzte Antisemitismus-Begriff erweist sich deshalb sehr oft als ein manipulativ und instrumentalisierend vorgebrachtes Argument, das einzig das Ziel verfolgt, die ethnisch-nationalistischen Interessen Israels zu vertreten und einzufordern, nicht aber als ein probates Mittel, über diese Form des Rassismus aufzuklären und sie zu bekämpfen. >>>

Hamas-Mitglieder verhaftet - Bei einer Razzia hat die Palästinenserbehörde mehr als 100 Mitglieder der radikalislamischen Gruppe festgenommen. Sie planten Angriffe auf Israelis.

Sicherheitskräfte der Palästinenserbehörde haben im Westjordanland bei der größten Razzia seit Jahren am Freitag mehr als 100 Mitglieder der radikalislamischen Hamas festgenommen. Diese hätten geplant, Angriffe auf Israelis auszuführen, sagte der Sprecher der Palästinenserbehörde für Sicherheit, Adnan Dameri. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Hamas unsere Sicherheit untergräbt und unser Land ins Blutvergießen zieht“, fügte er hinzu.

Hamas-Sprecher Husam Badran warf den palästinensischen Sicherheitskräften vor, für Israel zu arbeiten. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas sei persönlich dafür verantwortlich. Hamas werde Angriffe gegen Israelis im Westjordanland fortsetzen. Im Gazastreifen veröffentlichte die Hamas eine Liste mit 108 Namen von Festgenommenen.

Es war die größte Massenverhaftung in einer Nacht seit 2007. Damals hatten sich die Palästinenser gespalten, nachdem die radikalislamische Hamas Einheiten aus dem Gazastreifen vertrieben hatte, die loyal zu Abbas standen >>>

After UN report on summer Gaza war, Israel Air Force still believes it acted properly - Gili Cohen -  "During the 50 days of hostilities more than 5,200 targets were attacked: tunnels, launching areas, houses and weapons depots. Their number was greater than in the two previous operations – Cast Lead and Pillar of Defense – combined.The army is not turning its back on the results of the war, but even today it is convinced that all the targets went through what they call “the oiled machine.” This air force-speak means that they were researched by intelligence people and approved to the effect that bombing them did not violate international law." >>>

Völkerrechtswidrige Masseninhaftierungen und einseitige Militärgerichtsbarkeit - Der in israelischer Administrativhaft befindliche Chader Adnan wehrte sich mit einem 55-tägigen, lebensgefährlichen Hungerstreik gegen diese völkerrechtswidrige, aber trotzdem gängige Praxis Israels, die ohne Anklage, Prozess und rechtskräftiger Verurteilung erfolgt.

Am Wochenende nahmen israelische Besatzungssoldaten den griechisch-orthodoxen Erzbischof Dr. Atallah Hanna fest. Er hatte an einer Demonstration teilgenommen, die sich gegen Israels Verkaufspläne eines historisch-religiösen Gebäudekomplexes zwischen Bethlehem und Hebron an Siedler richtete.

Diese aktuellen Beispiele zeigen, wie Israel weiterhin eklatant Völkerrecht verletzt. So ist die Zahl palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen in den vergangenen vier Jahren um ein Viertel gestiegen. Grund hierfür sind vor allem mehrere Verhaftungswellen, wie etwa nach dem gewaltsamen Tod (lebendig verbrand) des 16-jährigen palästinensischen Jugendlichen Mohammed Abu Chader am 02. Juli 2014 Nahe Jerusalem. Seit 1967 wurden mehr als 800.000 Palästinenser, darunter auch Frauen und Kinder in israelischen Gefängnissen inhaftiert. Nach Angaben des palästinensischen Statistikamtes >>>


Miko Peled - The General’s Son - 30. Juni 2015 in Berlin


Miko Peled - Einführende Worte am 30. Juni 2015 in Berlin  >>>

Miko Peled - Vortrag am 30. Juni 2015 in Berlin >>>

Miko Peled - Diskussion am 30. Juni 2015 in Berlin >>>



 

B’tselem bittet um Unterstützung - Oded Diner, 29.6.15 - Liebe Ellen , reden wir über den Widerstand der Besatzung und über Redefreiheit für Menschenrechtsorganisationen in Israel, einschließlich B’tselem.

In der letzten Woche veröffentlichte die UN den Bericht über den Gaza-Konflikt 2014. Er zitierte auch mehr Zahlen und Befunde von B’tselem als von anderen  Nicht-Regierungsorganisationen. Ein paar Stunden später  spuckte  bei einer Plenarsitzung der Knesset der israelische Bildungsminister Naftali Bennett  jedes Mal aus, wenn der Name B’tselem auftauchte und er öffentlich diese Zitate aussprach.

Dann rief er zu einer Weiterentwicklung der Gesetzgebung auf, die B’tselem durch ernste finanzielle Einschränkungen  verhindern würde, bei der Dokumentation  von Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten fortzufahren.

Ich bin sehr stolz auf  B’tselems mutige Arbeit, die in diesem Bericht  und so oft von Regierungen, Akademikern und Journalisten überall zitiert wurde. Ich wage nicht einmal  zu denken, was für eine Lücke ohne B’tselem umfassender und genauer Dokumentation und Untersuchung bleiben würde.

Ich weiß, dass B’tselem  nicht eingeschüchtert oder zum Schweigen gebracht  wird und B’tselem  weiter für die Menschenrechte  einsetzen wird. Ich weiß auch, dass B’Tselem Deine Hilfe und Unterstützung  braucht, um weiterarbeiten zu können.

Jetzt – angesichts der Aberkennung, der Straflosigkeit und den Drohungen von Seiten der Regierung – ist es Zeit, zu zeigen, dass man B’tselems hohe Grundsätze  unterstützt.

Bitte, spenden Sie heute. Jede Spende zählt und hilft B’tselem seine Arbeit fortzusetzen. Jede Spende  - und wenn es nur 5 Euro sind  - werden die Stimme der Menschenrechte in Israel stärken.  Danke!

Oded Diner, Direktor für internationale Beziehungen von B’tselem. (dt. Ellen Rohlfs)

Netanyahu and Obama find a shared interest — screwing the Israeli people - Michael Schaeffer Omer-Man - The story starts with two of the most common ingredients found in nearly all Middle Eastern dramas: fossil fuels and American economic interests. You see, about six years ago a surprising discovery was made off of Israel’s coast— the largest natural gas reserves in the Mediterranean. Almost immediately, people started talking about the discovery as a game-change.  >>>

In rebuke to Israel, State Dep’t says it has no objection to BDS aimed at occupation - Philip Weiss -  "Chemi Shalev of Haaretz says Israel led the effort: The U.S. State Department on Tuesday punched a big hole in Israel-led efforts to induce the Obama administration to regard boycotts of settlements as identical to boycott of Israel proper… The boycott of settlements, in effect, has now been officially stamped “kosher” by the State Department.Jewish Voice for Peace also celebrated the statement, having objected to the provision in the trade bill, but says that boycotting the settlements is not enough..." >>>

Surviving the ups and downs: Israel's first Arab-Jewish school turns 30 - For three decades the school at Neve Shalom/Wahat al-Salam has taught our children how to grow and become adults with a cohesive national and human identity, without fear of the other. Today, however, the future looks as uncertain as ever. - Samah Salaime (translated by Rivka Einy)

Atop a small mountain in the Latrun area lies the village we chose to establish a small family. Located between Tel Aviv and Jerusalem, the Arab-Jewish village goes by the name Neve Shalom/Wahat al-Salam.

A few weeks ago, the village hosted an emotional and beautiful event to mark 30 years since the opening of the village school. All of us, parents and children, celebrated in the schoolyard to honor the tremendous effort, and the first of its kind: a school that is both binational and bilingual. With us were also members of the school’s founding generation, the ones who were the first to put Arabs and Jews in the same classroom. Those first classrooms had two teachers, Abed and Eti—one Arab and one Jew. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Israeli Soldiers Detain Ramallah Governor

One Kidnapped, Many Injured In Nabi Saleh Weekly Protest

Soldiers Attack The Weekly Protest In Bil’in

Child Injured In Kufur Qaddoum

Hundreds attend funeral of Palestinian boy shot dead by IDF commander

Westjordanland: Dutzende Hamas-Anhänger festgenommen


Palestinian security arrest Hamas rivals

Netanyahu vs. UN: Israeli PM slams UNHRC after its report ratified

Gaza's only mobile phone company forced to close

Gaza, a year on from Operation Protective Edge: Families still living among the rubble of 18,000 homes destroyed in a 50-day war

Jana Kotaishová and a Palestinian story through Czech eyes

UN Found Evidence of Israel, Palestine Guilt in Gaza War Crimes


UN rights body backs call for accountability in Gaza war

UAE’s charity work in Palestine appreciated

Settlers Protest Reopening of Palestinian Stores in Hebron

Sudan: 'ICC will not do Palestine justice'

Abed Rabbo: 'Abbas does not have the power to sack me'

National Union of Students executive committee votes to boycott Israeli goods

Seven hundred artists have just announced a 'cultural boycott' of Israel

Palestinian group calls on Bon Jovi to boycott Israel

Israel Warns Boycott Activists: ‘We Are Fighting Back’

After France Recognizes Palestine, Other European Nations to Follow Suit

India abstains from UNHRC vote against Israel

3. 7. 2015

A Month in Photos: Global Pride, Ramadan and refugees

Netanyahu and Obama find a shared interest — screwing the Israeli people

Israeli Soldiers Detain Ramallah Governor

Settlers Protest Reopening of Palestinian Stores in Hebron

PA Detains Over 100 Hamas Members in Arrest Campaign

10-year-old Girl Assaulted by Israeli Forces at Al-Aqsa

Israeli General Kills Palestinian Teen North of Jerusalem

Palästina/Vatikan: Schon bald Botschafter beim Heiligen Stuhl?

Thousands attend funeral for Palestinian teen shot by Israeli forces

In Israels Gefängnissen sitzen laut Regierung wieder deutlich mehr Palästinenser. Jetzt werden für viele von ihnen auch noch die Haftbedingungen verschärft: Mit ihren Familien dürfen sie nicht mehr telefonieren.

Westjordanland: Israelischer Soldat erschießt palästinensischen Teenager
Ein israelischer Offizier hat einen palästinensischen Steinewerfer getötet. Der Junge hatte den Soldaten mit Attacken gegen dessen Armeefahrzeug provoziert.

Israeli troops attack march commemorating one year anniversary of murder of Mohammed Abu Khdeir

United Church of Christ calls for boycott and divestment from companies profiting in Israel's occupation

Keine IS-Kämpfer in Palästina - Außenminister

2. 7. 2015

Palästina - Hunderte gedenken des Todes von Abu Khder

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