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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

Literatur von Aktivisten


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DIE KRISE DES ZIONISMUS UND DIE EIN-STAAT-LÖSUNG
Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas
Petra Wild

ISBN 978-3-85371-386-0, br., ca. 224 Seiten, ca. 17,90 Euro, mit Landkarten

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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Samstag, 28. März 2015 - 23:00

Marathonlauf der UNRWA zugunsten von Gaza - Erstmals veranstaltet heute die USA-Sektion der UNO-Hilfsorganisation UNRWA mit Unterstützung einiger Unternehmen und Botschaften in New York einen Marathonlauf, dessen Einnahmen dem psychosozialen Kinderhilfsprogramm der UNO-Organisation zugute kommen, insbesondere für Kinder mit Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).

Was die Teilnehmer am Lauf betrifft, ist der Marathon bereits ausverkauft. Weitere Marathonläufe werden am 16. Mai in Washington DC, am 17. Oktober in San Francisco und am 28. Oktober in Orange County stattfinden. Die Marathonläufe sind als jährlich stattfindende Ereignisse geplant. >>>

Zeugenvernehmung i.S. US-Aktivist Tristan Anderson ./. Israel - Anderson, der 2009 durch einen unmittelbar aus nächster Nähe auf sein Gesicht geschossenen Tränengaskanister schwer verletzt und dauerhaft behindert wurde, hatte Donnerstag seine letzte Anhörung im Zivilprozess gegen das israelische Militär, nachdem Israel eine Strafverfolgung des Täters abgelehnt hatte.

Unmittelbar nach Beendigung der Zeugenvernehmung erhielt Andersons jüdische Lebensgefährtin Gabby Silverman die Anordnung, Israel innerhalb einer Woche zu verlassen; sie habe weder ein laufendes Gerichtsverfahren, noch, dass sie Jüdin sei, ausreichend nachgewiesen.

Anderson ist aufgrund seiner Behinderung durch die Schussverletzung auf Betreuung rund um die Uhr angewiesen.  >>>

Der Aufstieg des Lesers - Katharine Viner - Journalismus Katharine Viner leitet als neue Chefredakteurin den "Guardian". In einer Rede erklärt sie, was sie vom Journalismus im Zeitalter des offenen Internets erwartet - (...) Ich möchte darüber reden, was dieser Wandel mit dem Journalismus anrichtet – und welche Chancen sich bieten, wenn man wirklich offen für das Internet ist. Ich möchte auch zeigen, wie sich viele Journalisten durch ihren Widerstand gegen diesen Wandel selbst schaden. Und nicht nur sich, sondern auch dem Anliegen des guten Journalismus. Und warum Journalisten heute nötiger denn je sind: als Wahrheitsager, Sinnstifter, Erklärer.

Das Internet hat unsere Art, Informationen zu organisieren, stark verändert: statt der begrenzten, festen Formate von Buch, Magazin und Zeitung nehmen sie flüssige, frei fließende Formen an. Eine Zeitung ist vollständig. Sie ist fertig und kann sich ihrer selbst sicher sein. Digitale Nachrichten hingegen werden ständig aktualisiert, bearbeitet, verändert, verschoben, weiterentwickelt. Diese Bewegung ist lebendig und unermüdlich. >>>

Leserbrief zu „Ein Bier wartet“ (SZ, 21. 3. 2015, S. 5) Jürgen Jung - Wieder einmal ein Artikel in der SZ, der deutlich macht, wie „Ausgewogenheit“ im Grunde den zur Debatte stehenden Sachverhalt geradezu vernebelt und damit - insbesondere im Falle Israels - unversehens die herrschende Einäugigkeit bekräftigt. „Das deutsche Schweigen zu Israel“ - so der deutsch-israelische Philosoph Omri Böhm -, dem sich, mit ganz wenigen Ausnahmen, die deutschen Intellektuellen und Vordenker unterworfen haben, reproduziert sich hier als der sattsam bekannte Versuch, über unbezweifelbare Tatsachen hinwegzusehen. Eine der dabei praktizierten Methoden ist die empörte Zurückweisung des Popanzes der nicht erlaubten Israelkritik. Selbstverständlich dürfe Israel kritisiert werden, und die SZ - v. a. in Gestalt ihres Nah-Ost-Korrespondenten Peter Münch - tut dies durchaus, aber letztendlich wird diese Kritik stets relativiert durch den Verweis auf die kräftig dämonisierten „Feinde“ Israels, gegen die es sich ja schließlich zur Wehr setzen müsse.

 So bedient auch Carolin Emcke dieses Ideologem, indem sie den letzten „Krieg“ (vom Sommer vergangenen Jahres)  als „Reaktion auf den nicht nachlassenden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen“ erklärt , wo „unter der radikal-islamischen Hamas Alkohol.....strikt verboten (ist)“, und ausreisen darf man aus diesem Gefängnis auch nicht. An dieser Darstellung ist so ziemlich alles problematisch, wenn nicht falsch

Dem Raketenbeschuss gingen drei Wochen voraus, in denen sich die israelische Armee im Westjordanland – so auch Peter Münch in der SZ – „ausgetobt“ hatte bei der angeblichen Suche nach den Entführern der drei Religionsschüler. Resultat: Tausende von Häusern verwüstet, Hunderte Palästinenser (v. a. Hamasmitglieder) verhaftet, mindestens 5 getötet und über 80 Luftangriffe auf Gaza geflogen.  [http://tinyuri.com/reuters290614]. Daraufhin erst feuerte auch die Hamas Raketen auf Israel.

Im Übrigen ist es mittlerweile zweifelsfrei erwiesen, dass die Hamas-Führung – anders als Israel sofort behauptete - keineswegs verantwortlich war für die Entführung und Ermordung der illegal im Westjordanland siedelnden Religionsschüler.

Daß Alkohol im Gaza-Streifen verboten ist, scheint für die Autorin Bestätigung des „radikal-islamischen“ Charakters der Hamas zu sein. Dabei ist Alkohol in muslimischen Ländern, auch bei engen Verbündeten des Westens, generell verpönt, was man als mitnichten abwegigen Ausdruck einer religiös-bestimmten Kultur ja auch respektieren könnte.

Und während die Autorin insinuiert, dass es die Hamas sei, die die Ausreise der Palästinenser im Gazastreifen verhindere, blendet sie den eigentlichen Entscheider, die israelische Besatzungsmacht, die willkürlich über Ein- und Ausreise bestimmt, erstaunlicherweise aus.

Es war ja eine der zentralen Waffenstillstandsbedingungen der palästinensischen Seite, dass genau diese Blockade aufgehoben werden muß. „Lieber gleich (im Krieg) sterben als langsam vom Besatzer erdrosselt zu werden“ – das war die erschütternd-resignative Stimmung im Gazastreifen während des Massakers.

Was die israelische Wahl angeht, so scheint die Autorin nicht recht glücklich zu sein mit der „Enttäuschung der internationalen Kommentatoren über diese demokratische Entscheidung“. Erinnert sei daran, dass der Respekt, den die Autorin hier offenbar vermisst, den Palästinensern 2006 nach ihrer „demokratischen Entscheidung“ für die Hamas gänzlich verweigert wurde. Sie wurden und werden immer noch, ganz im Gegenteil, für ihre Wahl der „Falschen“ sogar brutal bestraft mit einer unmenschlichen, nahezu vollständigen - und krass völkerrechtswidrigen - Blockade.

Daß Netanyahu den Jahrzehnte andauernden „Friedensverhandlungen“ mit seiner klaren Absage an die Zwei-Staatenlösung am Tag vor der Wahl auch offiziell jede Basis entzogen hat, kann den nicht düpieren, der Ben-Gurions Aussage vor dem Zionistenkongreß 1947 (also vor der Staatsgründung!) kennt: „Unser Ziel ist nicht ein jüdischer Staat in Palästina, sondern ganz Palästina als jüdischer Staat.“ Genau dies war Richtschnur aller israelischen Regierungen. Selbst für den weiterschauenden Rabin kam ein selbständiger palästinensischer Staat nicht in Frage. Netanyahu hat diese kolonialistische Maxime dankenswerterweise nur noch einmal nachdrücklich in Erinnerung gerufen.

All dies ist Frau Emcke keiner Erwähnung wert, die die internationale Kritik an dieser Politik eher zu bedauern scheint.

Den „Zynikern des Nahen Ostens“ – vermutlich sind das auch diejenigen, die auf diese Zusammenhänge verweisen - stellt die Autorin „all jene“ gegenüber, „die Israel lieben“ und „der Kämpfe müde“ seien. Diese Aussage steht zumindest im Widerspruch zu einem Ergebnis der jüngsten, gründlichsten und methodisch anspruchsvollsten „Studie zu Antisemitismus und Israelkritik“ der Universität Konstanz (Lehrstuhl Wilhelm Kempf) von 2012. Dieses eindeutige Ergebnis lautete: Es gibt wenige, die Partei für Israel ergreifen und den Konflikt friedlich lösen wollen. Wer für Israel eintritt, der befürwortet zumeist gewaltsame Mittel der Konfliktbewältigung.

Letztendlich macht Frau Emcke genau das, was sie den „Zynikern des Nahen Ostens“ vorwirft, sie geht in wohlklingender, vordergründig-empathischer Abstraktion über die „konkreten Menschen“ hinweg, indem sie es versäumt, diejenigen Umstände zu benennen, die seit Jahrzehnten den Palästinensern grundlegende Menschenrechte vorenthalten. Vielleicht liest die Autorin einmal den kürzlich in der New York Times erschienenen Artikel des deutsch-israelischen Philosophen Omri Böhm, der in wohltuender Klarheit deutlich macht, dass „das deutsche Schweigen zu Israel“ – in dem hier erörterten Sinn – nicht nur ein Verrat an der Kant’schen Aufklärung ist, sondern „den Holocaust als politisch signifikante Vergangenheit .....untergräbt.“

Plädoyer für Frieden und Toleranz -  Hoher Besuch weilte diese Woche in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. in Dortmund. Seine Eminenz Erzbischof Theodosios (Hanna Atallah) hielt dort ein Referat unter dem Titel  - „Die palästinensischen Christen im Heiligen Land - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Palästinensischen Gemeinde Dortmund.

Zur Person - Der 1965 geborene Hanna Atallah wurde am 24. Dezember 2005 in der Grabeskirche zu Jerusalem zum Erzbischof Theodosios in Sebastia vom orthodoxen Patriarchat von Jerusalem geweiht. Hanna Atallah ist erst der zweite Palästinenser, der diese hohe kirchliche Position in der Geschichte der Diözese bekleidet. >>>

Netanyahu verdient das israelische Volk, und dieses ihn - Wenn nach allem, was wir erlebt haben, der israelische Phönix erfolgreich aus der Asche steigt, dann ist etwas wahrhaftig zerbrochen, möglicherweise ein für alle Mal. - Gideon Levy - 18. 3. 2015 - Die erste Schlußfolgerung, die sich nur Minuten nach der Verkündung des Ergebnisses der Wählerbefragung ergab, war besonders entmutigend: die Nation muß ausgetauscht werden. Keine neuerliche Wahl der Führung des Landes, sondern allgemeine Wahlen, um ein neues israelisches Volk zu wählen – und zwar sofort. Das Land braucht dies dringend. Es wird nicht in der Lage sein, eine weitere Amtszeit Benjamin Netanyahus durchzustehen, der gestern Nacht auftauchte, als der Mann, der die nächste Regierung bilden wird.

Wenn nach sechs Jahren des Stillstands, nach sechs Jahren des Schürens von Angst und Besorgnis, Haß und Verzweiflung dies die Wahl der Nation ist, dann muß diese in der Tat sehr krank sein. Wenn nach allem, was in den letzten Monaten aufgedeckt wurde, nach allem, was geschrieben und geredet wurde, wenn nach all dem der israelische Phönix erfolgreich aus der Asche stieg und wiedergewählt wurde, wenn nach all dem das israelische Volk ihn auserwählt hat, um es weitere vier Jahre zu führen, dann ist wirklich etwas zerbrochen, möglicherweise ein für alle Mal.

Netanyahu verdient das israelische Volk und dieses verdient ihn. Die Ergebnisse sind bezeichnend für die Richtung, die das Land eingeschlagen hat: ein signifikanter Teil der Israelis hat sich letzten Endes von der Realität gelöst. Dies ist das Ergebnis von Jahren der Gehirnwäsche und der Verhetzung. Diese Israelis haben für den Mann gestimmt, der die USA dazu bringen wird, harsche Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen, für den Mann, dessen die Welt schon vor langer Zeit überdrüssig wurde. Sie stimmten für den Mann, der zugab, daß er die halbe Welt mit seiner Bar-Ilan-Rede an der Nase herumgeführt hat. Jetzt hat er die Maske fallen lassen und seine Worte ein für alle Mal Lügen gestraft. Israel hat „Ja“ zu dem Mann gesagt, der „Nein“ zu einem palästinensischen Staat gesagt hat. Liebe Likud-Wähler, wozu, zum Teufel, sagt ihr „Ja“? Zu noch einmal 50 Jahren Besatzung und Ächtung? Glaubt ihr wirklich daran?

Am letzten Dienstag [der Wahl, am 17. 3. 2015] wurden die Grundlagen für den Apartheid-Staat geschaffen, der kommen wird. Wenn es Netanyahu gelingt, die nächste Regierung in seinem Geiste, nach seiner Vorstellung zu bilden, wird die Zwei-Staaten-Lösung zu guter Letzt begraben werden und der Kampf um den Charakter eines binationalen Staates beginnen. Wenn Netanyahu der nächste Ministerpräsident ist, dann hat sich Israel nicht nur vom Friedensprozeß verabschiedet, sondern von der Welt. Verpiß dich, liebe Welt, wir sind uns selbst genug. Stör uns bitte nicht, wir schlafen gerade, das Volk ist eins mit Netanyahu. Die Palästinenser sollen ruhig die Bänke des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Hague drücken, die Israel-Boykotteure auf Hochtouren kommen, und Gaza kann sich auf den nächsten grausamen Angriff der israelischen Armee gefaßt machen.

Die Schlacht um all dies muß noch offiziell entschieden werden. Der nächste Minister-präsident wird von Moshe Kahlon und den Führern anderer kleiner Parteien gekrönt werden. Während dies geschrieben wird, muß Kahlon erst noch sagen, was er will. Der Ball befindet sich im Feld dieser Parteien. Sie werden darüber entscheiden, ob Netanyahu weitermachen kann. Die meisten von ihnen verachten ihn, aber es ist zweifelhaft, ob sie den Mut aufbringen werden, sich der Öffentlichkeit zu widersetzen. Das wird ihr Test sein. Das wird der Test für ihren Mut und ihre Integrität sein.

Moshe Kahlon und Aryeh Dery, glaubt ihr wirklich, Netanyahu ist für die Gesellschaft und das öffentliche Wohl, das euch angeblich so am Herzen liegt, besser als Isaac Herzog?

Glaubt der integre und mutige Staatspräsident, Reuven Rivlin, dass Netanyahu ein besserer Ministerpräsident als Herzog sein wird? Auf seinen Schultern ruht jetzt eine schwere Last – aber die Tatsache, dass es einer Figur wie Netanyahu und einer Partei wie dem Likud gelang, die Macht als die führende Fraktion des Landes zu behalten, sagt eine Menge.

Netanyahu droht David Ben-Gurion als Israels am längsten regierenden Führer zu überholen. Er befindet sich schon an zweiter Stelle, und dennoch fällt es schwer, sich auch nur an eine bedeutsame Errungenschaft zu erinnern, für die er steht. Die Liste der Schäden, die er angerichtet hat, ist lang. Aber er ist der Auserwählte der Nation, zumindest eines Großteils der Nation. Diese Wahl muß respektiert werden, selbst wenn sie es schwer macht, auf ein gutes Ende zu hoffen. Der einzige Trost liegt darin, dass eine weitere Amtszeit Netanyahus die Welt zum Handeln nötigen wird. Diese Möglichkeit ist unsere einzige Rettung. Gideon Levy tweets at @levy_haaretz - Übersetzung: Jürgen Jung - Redaktion: Eckhard Lenner

Fortgesetzte Schikanen gegenüber Aktivisten  in Hebron - ISM-Bericht  23. 3.15  aus dem besetzten Hebron, Westbank - Auf einer fast täglichen Basis  schikaniert und  verhaftet israelisches Militär  lokale und internationale Menschenrechts-Aktivisten, um sie bei ihrer Aufgabe zu hindern. Die Aktivisten dokumentieren die Gewalt gegen  Palästinenser und schützen die Kinder auf ihrem Weg zur Schule. Die Freiwilligen (ISM) sagen, dass das Begleiten der Kinder  auf ihrem Schulweg durch mehrere Checkpoints - wegen der Risiken, denen sie ausgesetzt sind - wichtig sei. In der Vergangenheit sind Kinder in Hebron regelmäßig verhaftet, durchsucht oder mit Tränengas, Betäubungsgranaten und  mit Gummi-ummantelte Stahlkugeln von Soldaten und der Grenzpolizei angegriffen worden.

Im Allgemeinen in der ganzen Westbank, aber besonders in Hebron spielen die ISM-Freiwilligen eine bedeutende Rolle im täglichen Leben unter Besatzung. Mit illegalen Siedlungen im Herzen der Stadt  Hebron und der täglichen Gewalt von Siedlern (unter militärischem „Schutz“) gibt es nur ein Wort, das das täglich Leben hier beschreibt, nämlich „Apartheid“.

Israelische Soldaten haben die Freiwilligen viele Male ohne Grund festgehalten oder gar verhaftet. Sie erklärten nur, dass sie sie daran hindern wollten, diese Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren. Der Zugang  zu Stadtgebieten wird  den Internationalen Freiwilligen von den Soldaten auch verwehrt, indem sie ihnen das Passieren von Checkpoints verbieten

„Wir tragen keine Westen wie das Christian Peacemaker-Team (CPT) zum Beispiel. Das erleichtert uns den Durchgang durch die Checkpoints. Aber sie mögen uns auch nicht. Erst vor wenigen Tagen wurde einer von uns verhaftet und sieben Stunden aus falschen Gründen festgehalten  und jetzt darf er 14 Tage lang die Stadt nicht betreten,“ sagt die ISM-Freiwillige Franziska.

Bei vier verschiedenen Vorfällen innerhalb einer Woche ende Februar überfielen israelische Soldaten  die Wohnung der ISM-Mitglieder, ohne Befugnis und einem echten Grund. Franzeska war in der Wohnung, als sie kamen:

„Es war mitten in der Nacht, dieselbe Zeit, in der sie auch palästinensische Familien überfallen. Zuerst bedrohten sie uns mit Vergeltung, wenn wir nicht öffnen; und dann kamen sie ein paar Nächte später und öffneten mit Gewalt die Türe. Es ist klar, sie wollen uns Angst einjagen, damit wir die Stadt verlassen, wir geben nicht auf. Wir bleiben.“
http://www.scoop.co.nz(stories/print.html?path=WO1503/SOO299/continuing-harassm  - (dt. Ellen Rohlfs)

Israelisches Militär schießt scharf auf Kinder und Jugendliche - Bericht von Defen ce of Children International Palestine, (DCIP) , 23 März 2015  - Ramallah:   Mindestens 30 Kinder erhielten während der letzten drei Monate in der Westbank, einschließlich Ost-Jerusalem, Schusswunden, als israelisches Militär durch scharfe Schüsse versuchten, Demonstrationen aufzulösen.     Während keiner der Vorfälle zum Tode der angeschossenen führte, ließen die scharfen Schüsse mehrere Kinder in einem kritischen Zustand. Am 6.März schossen israelische Soldaten auf Mooaz Ramahi ,15, in die Brust, während  palästinensische Jugendliche am Eingang des Jalazun-Flüchtlingslagers (bei Ramallah) standen. Der medizinische Bericht von DCIP sagt aus, dass die Kugel schwere innere Blutungen verursachte und zwei Brüche und seine rechte Lunge schädigte.  Beim selben Vorfall wurde auch  Mohammed  R.I. Humidat, 16, ins Gesicht getroffen. Sieben andere Kinder aus dem Flüchtlingslager erhielten seit Januar  auch Verletzungen.

Alle außer einem Verletzten wurden von israelischen Soldaten verletzt; einer, Mohammad Burqan ,17, wurde am 2. Februar in Silvan(Ost-Jerusalem) von einem Siedler, der nicht provoziert wurde, ins rechte Bein geschossen.      „Die hohe Rate der Vorfälle, bei denen  auf Kinder/Jugendliche scharf geschossen wurde, läuft auf eine de facto-Politik hinaus, die israelischem Militär erlaubt, auf Zivilisten scharf zu schießen“,  sagte Ayed Abu Eqtaish , der verantwortliche Program-Direktor von DCIP, „Soldaten operieren mit dem Wissen, dass ihre brutalen Aktionen, egal welche Folgen diese haben, unbestraft bleiben.

Im Dezember 2014 veröffentlichte die israelische NRG –Seite einen Bericht von Brigadegeneral  Tamir Yadai, der zu israelischen Siedler der Westbanksiedlung Halamish sagte, israelische Soldaten hätten ein härteres Vorgehen angenommen, sie würden jetzt gegen palästinensische Demonstranten scharf schießen; während sie vorher Tränengas- und mit Gummi-ummantelte Kugeln benützten, feuerten sie jetzt mit Ruger-Geschossen scharf. Wir haben in den letzten  drei Wochen etwa 25 Leute verletzt. Das ist eine relativ hohe Zahl.

Diese Aussage  widerspricht den Regeln des israelischen Militärs, das die Anwendung von scharfen Geschossen nur dann erlaubt, wenn eine direkte tödliche Gefahr besteht.  DCIP fand, dass es keinen Beweis gibt, dass von den verletzten Kindern irgendeine Gefahr für israelische Soldaten oder Siedler ausgegangen sei.

Während der letzten 12 Wochen haben israelische Soldaten 258 Palästinenser in der besetzten Westbank verletzt – nach dem UN-Büro der Coordination of Human Affairs. Allein zwischen dem 10. Und 16. März schossen Soldaten scharf auf 18 Palästinenser, einschließlich  neun Kinder, sagt das UN-Büro. Am 10.März brachen sporadische Zusammenstöße zwischen israelischen Soldaten und Bewohnern von Kufr Aqab, einem durch die Mauer abgetrennten Vorort Ost-Jerusalems. Mindestens neun Zivilisten (darunter sieben Kinder) erhielten Wunden von scharfen Schüssen bei einer Protestdemo gegen Zerstörungsankündigungen, um die militärisch geschlossene Zone zu erweitern., nach Berichten von 2014 erschossen israelische Soldaten elf palästinensische Kinder. Nur einer hatte ein gerichtliches Nachspiel. Nadeen Nawara wurde am 15.5 bei einer Demo zur Nakba-Erinnerung erschossen. (dt. geringfügig gekürzt Ellen Rohlfs)

Interview mit den Journalisten Arn Strohmeyer - ProMosaik - (.) Herr Stromeyer hat sich in seiner Berufung als Journalist sehr viel mit den NS-Verbrechen und dann mit dem Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina auseinandergesetzt. Für Herrn Stromeyer wie auch für ProMosaik e.V. sind die Palästinenser heute die Opfer der Opfer von damals.

Der deutsche Philosemitismus ist heute nur die Rückseite des Antisemitismus, so Strohmeyer, da viele Deutsche es noch nicht geschafft haben, ihre Schuld aufzuarbeiten, die sie an den NS-Verbrechen von damals tragen. (...)

Wie kamen Sie über Ihre Karriere als Journalist auf das Thema des Nahen Ostens und Palästinas?
- Herr Arn Strohmeyer:
Ich habe mich auch schon, bevor ich Journalist wurde, sehr für das Thema Nahost interessiert. Das hängt sicher mit meinem Vater zusammen, der Nazi-belastet war, sodass das Problem der deutschen Schuld sehr früh für mich wichtig wurde. Da steht man dann aber bald vor einem schwierigen Konflikt: der Scham über die deutschen Verbrechen und der Empörung über das Vorgehen von Juden (ich sage ausdrücklich nicht den Juden), eben den Israelis gegen die Palästinenser. Wobei ich die Dimension der NS-Verbrechen natürlich nicht mit dem Unrecht gleichsetzen will, das Israel am palästinensischen Volk begeht. Aber es gibt da auch nichts zu bagatellisieren. Ich habe 1972 das Buch von Walter Hollstein Kein Frieden um Israel. Zur Sozialgeschichte des Palästina-Konflikts gelesen, das hat mir die Augen geöffnet. Seitdem verurteile ich die israelische Politik und setze mich publizistisch für eine gerechte Lösung dieses Konfliktes ein, besonders natürlich für die Palästinenser, sie sind ja in jeder Beziehung die Underdogs, die Unterdrückten und Besetzten, die Opfer der Opfer.

Dr. phil. Milena Rampoldi: Sie schreiben über Ihr Engagement für den Frieden in Palästina: Wer das mit Antisemitismus verwechselt, bringt sich selbst in Beweisnot - nicht die Menschen, die sich für die Schaffung eines gerechten und humanen Friedens im Nahen Osten einsetzen. Können Sie das Problem des allgemeinen Verdachts gegenüber Antizionisten in Deutschland unseren Leserinnen und Lesern erklären?

Herr Arn Strohmeyer: Sehr viele Deutsche haben ganz offensichtlich die aus den NS-Verbrechen resultierende Schuld nicht aufgearbeitet, sondern versuchen bis heute, ihren Schuldkomplex durch einen völlig einseitigen Philosemitismus zu kompensieren. Aber ich habe von jüdischen Autoren gelernt, dass Philosemitismus nur die Rückseite des Antisemitismus ist. Der Philosemitismus verstellt aber den Blick für die politischen Realitäten, wofür die deutsche Nahost-Politik ein beredtes Beispiel ist. Das zeigt sich aber auch in der offenbar gewollten ungenauen und verwirrenden Verwendung der Begriffe Antisemitismus und Antizionismus. Sie müssen aber klar voneinander unterschieden werden: Antisemitismus ist Hass auf Juden, weil sie Juden sind, was bis zum Vernichtungsantisemitismus gehen kann. Antizionismus ist die Kritik an einer politischen Ideologie, in deren Namen in Israel/Palästina eine sehr inhumane und völkerrechtswidrige, siedlerkolonialistische Politik betrieben >>>

The long road to Bethlehem - After taking a job at a Palestinian university in the West Bank, Jewish journalist Mya Guarnieri feels that the center of her life is increasingly on the 'other side' of the Green Line. Israeli soldiers give her a hard time for being a Jew in 'enemy territory' and it becomes more and more difficult to live in Israeli society. - It wasn’t the soaring arches or the elegant windows, with their curved caps. It wasn’t that the first room of the house was built in 1808. It wasn’t the jasmine that, like a woman letting down her hair, released its heavy perfume at night. It wasn’t the olive, loquat, lemon, almond, and apricot trees that filled the garden. Nor was it that the fruit from that garden seemed sweeter here in Bethlehem than it was in Jerusalem.

The apartment’s biggest selling point, in my landlady’s opinion?

The well.

She showed it to me the first time I saw the place, before I’d decided to rent the apartment. The well was hidden behind a curtain in the kitchen. She pushed the fabric back, revealing a deep recess in the wall. Inside the nook stood a pump and, on the floor, a large stone with a wrought iron handle. My landlady, who was in her seventies, gave the handle a tug. The rock lifted. There was a clunk as she placed it on the kitchen floor.

My landlady got on her knees and peered into the hole, a spot of night surrounded by chiseled white. “See?” she tapped my calf, signaling that I should get on the floor, too. I obliged her. I peered into the well. I didn’t see anything. But I could smell the collected rainwater below us. >>>

Antifa means air raid - A leftwing book presentation in Leipzig was attacked by ‘antifa’ activists earlier this month. We spoke to the main speaker at the meeting, Susann Witt-Stahl - Pro-Israel protests: left taken over - As long-standing Weekly Worker readers will remember, the ‘anti-Germans’ represent something like the historical low point in the long and overwhelmingly sorry saga of anti-fascism.1 Initially formed from a number of scurrilous sects that grew out of the German radical left, the pro-imperialist ‘anti-Germans’ endeavour to “deny the German left the right to exist”, as one of their more striking slogans reads. Whether it is anti-war protests or social struggles, virtually any resistance against the operations of the bourgeoisie faces allegations of ‘anti-Semitism’ from a movement whose understanding of fascism and ‘totalitarianism’ owes more to Hayek’s Road to serfdom than it does to Marxist analysis.

Not infrequently, German lefts assert that the ‘anti-Germans’ are largely a phenomenon of the past, and that continuing to speak about them is anachronistic. While it is true that spectacular appearances of self-identified ‘anti-Germans’ as a distinct group have become rarer, it is also the case that much of their ideology has been absorbed by the broader left. It is now good form, for instance, to declare one’s full support for Israel - whether as a matter of duty, cowardice, or conviction - just as elemental manifestations of class struggle are deemed prefigurative of a second Shoah. More broadly, the development represents the emergence of an eviscerated ‘left’ that has made its peace with the basic tenets of neoliberalism. The ‘anti-German’ avant-garde having served its purpose, the term is increasingly abandoned. >>>

28. 3. 2015


Am 27. März 2015 verstarb  Mieciu Langer in Tübingen




Mieciu Langer: R.I.P.
 

"Das Palästina Portal",  ich Erhard Arendt und sicher alle Besucher und Mitarbeiter trauern mit Felicia Langer

Wir wünschen der Familie Langer, besonders Felicia Langer viel Kraft.
 

In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.


In unserem Herzen wird Mieciu Langer nie sterben.
Vielen war er ein Freund, er war unser Vorbild, Mitkämpfer, er stand für eine gerechte Gesellschaft.
Nur wer vergessen wird, ist tot.
Mieciu Langer wird weiterleben.

 

Mieciu Langer - ein Leben in "Flitterwochen"
Dr. Ludwig Watzal



Mieciu Langer: R.I.P.

Mieciu Langer ist am 27. März in Tübingen verstorben. Damit endet auch eine Bilderbuch-Ehe nach 67 Jahren. Ende 2014 feierten Mieciu und seine Frau Felicia Langer ihre eiserne Hochzeit. Ein Geschenk, das nur wenigen Paaren zu Teil wird. Das Geheimnis dieser einzigartigen Liebesbeziehung hat Mieciu Langer in dem Satz zusammengefasst: "Wir haben die ganze Zeit Flitterwochen." In einem Interview drückte er seinen Stolz über Felicia aus und gestand, dass er sie immer noch liebe wie am ersten Tag.

Das Leben von Mieciu Langer verlief alles andere als "normal". Als die Nazis Polen überfielen, begann nicht nur für Mieciu, sondern für alle Juden ein Weg durch die Hölle. Während seine später Frau mit ihrer Familie in die Sowjetunion floh, begann Miecius Horrortrip durch fünf Konzentrationslager. Diese habe er nur durch "Glück" und aufgrund seiner starken "DNA" überlebt. Von einem Wunder wollte er nicht sprechen. Seine gesamte Familie fiel der Nazi-Barbarei zum Opfer.

Als 17-jähriger lernte er in einem Wohnheim für jüdische Waisen Felicia-Amalia kennen und gestand ihr seine "Liebe für das ganze Leben". 1949 heirate das Paar in Breslau und wanderte 1950 nach Israel aus, wo 1953 ihr Sohn Michael geboren worden ist. Mieciu, der sich in Israel Moshe nannte, arbeite als Verkaufsagent für eine Handelsgesellschaft. Felicia Langer studierte seit 1959 an der Hebräischen Universität Jura und eröffnete nach dem Sechstagekrieg 1967 eine Anwaltskanzlei in Jerusalem. Bis zu ihrer Schließung 1990 verteidigte sie Palästinenser vor israelischen Militärgerichten, den so genannten Känguru-Courts. Das Paar wanderte im selben nach Deutschland aus und ließ sich in Tübingen nieder, da dort bereits ihr Sohn lebte.

Mieciu Langer sprach in den ersten Jahrzehnten nicht über seine traumatischen Erlebnisse in der Öffentlichkeit. Dies änderte sich erst 1992, als in Tübingen eine Ausstellung über die schrecklichen Ereignisse des Holocaust eröffnet wurde. Als die Veranstalter erfuhren, dass ein Zeitzeuge in der Stadt lebte, bedrängte man ihn, doch öffentlich darüber zu sprechen. Anfangs war er noch zögerlich, bis sich seine Frau Felicia einmischte. Der für seinen tiefsinnigen Humor bekannte Mieciu begründete seinen Sinneswandel mit einem polnischen Sprichwort: "Wo es der Teufel nicht schafft, schickt er die Frau." Er hielt daraufhin bei der Ausstellung eine Rede. >>>

 

 Annette Groth
 
Es hat mich sehr traurig gemacht, vom Tod von Mieciu Langer zu hören.

Mieciu war ein außerordentlich beeindruckender Mensch und Felicia und ihn gemeinsam zu sehen, hat wohl jedem von uns Kraft gegeben, strahlten die beiden doch so viel Liebe und – trotz allem was Sie in ihrem bewegten Leben durchgemacht haben – Lebensfreude aus.

Mieciu Langer hat als einziger seiner Familie fünf Konzentrationslager überlebt und als er 20 Jahre alt war seine große Liebe Felicia in Krakau in einem Wohnheim für jüdische Flüchtlinge kennengelernt. Die beiden heirateten, gingen nach Israel, bekamen ein Kind – und kamen gemeinsam nach Deutschland, nachdem Felicia ihre Anwaltskanzlei in Israel geschlossen hatte. Im Januar haben die beiden ihre Eiserne Hochzeit gefeiert!

Nun ist Mieciu von uns gegangen und wir alle können uns glücklich schätzen, ihn kennengelernt zu haben.

Felicia und dem Rest der Familie wünsche ich ganz viel Kraft!
Mit herzlichem Gruß Annette Groth

 

ProMosaik

Freitag, 27. März 2015

Unser tiefstes Beileid an die Familie Langer für den Tod von Herrn Mieciu Langer

Liebste Familie Langer,
Liebste Frau Felicia Langer,

ich möchte Ihnen wie bereits telefonisch von Seiten des Vereins ProMosaik e.V. mein tiefstes Beileid für den Tod Ihres geliebten Mannes aussprechen. Mit ihm haben Sie Ihr Leben verbracht haben. Und er war die Liebe Ihres Lebens.


Möge der Schmerz über diesen unbeschreiblichen Verlust Sie nicht erdrücken und die Erinnerung an die gemeinsame Zeit mit ihm Ihnen genügend Kraft für die Zukunft geben.

Ihre Kraft und Ihre Arbeit werden gebraucht.
Sie haben mit Ihren Taten und mit Ihren Büchern so vielen Menschen die Augen und vor allem auch das Herz geöffnet.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Mut in dieser dunklen Zeit.

An Herrn Mieciu Langer möchte ich alle Leserinnen und Leser bitten, sich stets zu erinnern.
Vor allem aber an sein schönes Lächeln, das mich persönlich immer inspiriert hat.

dankend Dr. phil. Milena Rampoldi von ProMosaik e.V >>>

 

...eine sehr traurige Nachricht - ich hatte kurz mit ihm über seinen Büchertisch in Marburg bei der 1. Ausstellungseröffnung von "Kinder in israelischen Militärgefängnissen" von Handala e.V. gesprochen...

.... er war ein aufrechter Kämpfer für Menschenrechte - hier für die Palästinenser - an der Seite von Felicia.

Mit traurigen Grüßen Jörg  aus Kassel

 

Günter Wimmer:

Ich bin wie ganz, ganz viele sehr dankbar, dass ich viele Male, über lange Jahre hinweg, Frau Langer immer wieder hören, aber zumindest einmal auch sie zusammen mit ihrem Mann erleben durfte.

Beide sind Leuchttürme der Menschlichkeit, geben gerade in so rauer See unverzichtbare Orientierung, Herr Langer nun auch über seinen Tod hinaus!

Menschen wie die beiden, die bei allem erlittenen Leid nicht verbittert sind und - uns und auch sich gegenseitig stärkend - so entschieden und nachhaltig für Versöhnung, Menschenrechte und Menschenwürde eingetreten sind, sind zugleich kostbarste Geschenke wie ermutigende Verpflichtung.

Danke, liebe Frau Länger, und Danke Ihrem geliebten Mann!
Mögen Sie bei allem Schmerz doch auch Trost finden, dass Sie b e i d e weiterwirken, wie auch immer!

SHALOM u n d SALAM! Ihr. Günter Wimmer - 81825 München

 

Pater Rainer Fielenbach

Lieber Mieciu, danke für alles,was du in den vielen Jahren eures gemeinsamen Weges mit Felicia für Israel und Palestina getan hat, immer im Hintergrund, aber unersätzlich.

Dir Felicia wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Stunden.

 

The European Alliance in Defence of Palestinian Detainees

Liebe Mitmenschen,

Herzlichen Beileid Felicia, Ehrenvorsitzender der europäischen Allianz für die Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen

 

Liebe Felicia Langer,

 wir, der Palästinensische Frauenverband in Deutschland e.V. möchten dir und deiner lieben Familie unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme über den Verlust des liebenswerten Menschen

Herrn Mieciu Langer

 übermitteln.

 

 Wir sprechen dir und deiner Familie unser tief empfundenes Beileid aus. 

Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.
 

 Palästinensischer Frauenverband in Deutschland e.V.

 


Liebe Felicia,

die Nachricht vom Tod deines geliebten Mannes, die mir gestern Erhard Arendt überbrachte, hat mich wie ein Schlag getroffen.
Ich denke nun an unsere Begegnung 2011 im Kursaal in Überlingen, an deinen Vortrag und die  unermüdliche, stille Unterstützung von Mieciu deiner so wertvollen Arbeit für Gerechtigkeit in Israel und Palästina.


Ich fühle mit dir den Schmerz und möchte dir mein innigstes Beileid ausdrücken. Ich werde in Gedanken bei dir sein und möchte dir viel Kraft für ein Leben ohne Mieciu wünschen.

    Im Namen der Mitglieder von SalamShalomSalem  

und all derer, die Mieciu persönlich kennenlernen durften.

Herzlichst 
Renate Khurdok

Die israelische Rettungsfront - Uri Avnery, 28.März 2015 - DIE WAHL von 2015 war ein riesiger Schritt in Richtung der Selbstzerstörung Israels. Die entscheidende Mehrheit hat für einen Apartheid-Staat zwischen dem Mittelmeer und dem Jordanfluss gestimmt, in dem die Demokratie langsam verschwinden wird. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig. Die israelische Demokratie hat eine Schlacht verloren, den Krieg  hat sie noch nicht verloren.

Wenn sie nicht die Lehre daraus zieht, wird sie auch den Krieg verlieren. Alle Rechtfertigungen und Alibis der israelischen Linken sind nutzlos.  Es ist das Endresultat, das zählt. Das Land ist in existentieller Gefahr. Nicht von außen, sondern von innen. Eine Rettungsfront ist jetzt nötig. Wir haben kein anderes Land.

ALS ERSTES muss das ganze Mass  der Katastrophe anerkannt und die volle Verantwortung übernommen werden. Die Führer, die verloren haben, müssen gehen. Im Kampf um das Leben des Staates gibt es keine zweite Chance. Der Kampf zwischen Isaak Herzog und Benjamin Netanjahu war ein Wettkampf zwischen einem Leichtgewichtler und einem Schwergewichtler. Die Idee einer National Union-Regierung muss zurückgewiesen und entschieden verurteilt werden. In solch einer Regierung würde die Labor-Partei wieder die elende Rolle als Feigenblatt für die Besatzungs- und Unterdrückungspolitik spielen. Jetzt ist eine neue Generation von Führern nötig, jung, energisch und originell.

DIE WAHL deckte ohne Mitleid die tiefe Kluft zwischen den verschiedenen Sektoren der israelischen Gesellschaft auf: Den Orientalen, den Ashkenazim, den Arabern, den„Russen“, den Orthodoxen, den Religiösen u.a. Die Rettungsfront muss alle Sektoren umfassen. Jeder Sektor hat seine eigene Kultur, seine eigenen Traditionen, seinen eigenen Glauben. Alle müssen gegenseitig respektiert werden. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage der israelischen Partnerschaft. Die Gründung der Rettungsfront braucht eine neue authentische Führung, die aus allen Sektoren kommt. Der Staat Israel gehört allen seinen Bürgern. Kein Sektor hat ein exklusives Besitzrecht auf den Staat.

Die riesige und wachsende Kluft zwischen den  Superreichen und den Bettelarmen, die  weithin der großen Ausdehnung der Kluft zwischen ethnischen Gemeinschaften entspricht, ist eine Katatastrophe für sie alle. Die Rettung des Staates muss sich auf die Rückkehr zur Gleichheit gründen als einem grundlegenden Wert. Eine Realität, in der hunderttausende Kinder unter der Armutsgrenze leben, ist unerträglich. Das Einkommen der oberen 0.01%, das  bis in den Himmel reicht, muss auf ein vernünftiges Maß gebracht werden. Das Einkommen der untersten 10% muss auf ein menschliches Maß gehoben werden.

DIE FAST totale Trennung zwischen den jüdischen und den arabischen Teilen der israelischen Gesellschaft ist für die israelische Gesellschaft und für den Staat eine Katastrophe. Die Rettungsfront muss sich auf beide Völker gründen. Die Trennung zwischen ihnen muss eliminiert werden, um beider Seiten willen. Leere Phrasen über die Gleichheit und Brüderlichkeit sind nicht genug. Es fehlt ihnen die Glaubwürdigkeit. >>>

Crazy Country:  Occupier’s democracy - Adam Keller, 18.3 15 - Ein bitterer Morgen. Ein Morgen der Enttäuschungen und zerschmetterter Hoffnungen – nach einem angespannten Wahltag und einer schlaflosen Nacht.

Man braucht nicht weiter darüber diskutieren und debattieren, ob  eine israelische Labor-Partei-Regierung ein Friedensabkommen mit den Palästinensern erreichen wird oder nicht und darüber, ob Yitzak Herzog ein guter Ministerpräsident werden kann.

In der gerade  gedruckten Ausgabe von „Yediot Aharonot“ schreibt Sima Kadmon: „Diejenigen die hofften, im Morgengrauen eines neuen Tages aufzuwachen, finden sich wie an einem der letzten Morgen. Der Staat Israel bekommt heute einen Super-Netanjahu, einen Meister-Wahlkämpfer, der es in drei Tagen fertigbrachte, den negativen Impuls seiner Partei in einen tollen Sieg zu verwandeln. Aber Netanjahus Sieg kann die Tatsache nicht verbergen, dass Israel  gespalten und polarisiert ist. Für die Hälfte von uns war das gestrige Ergebnis wie ein Faustschlag in den Magen.

Erst gestern Morgen hörte ich die  Nachrichten von „Stimme Israels“, die darüber berichten, dass der Richter vom Obersten Gericht Salim Jubran, der Chef des zentralen Wahlkomitees, die Ofer-Militärbasis nahe Jerusalem besuchte, um die Wahl der Soldaten dort zu verfolgen. Der Reporter  hatte das Gespräch des Richters mit zwei jungen Soldatinnen umkodiert , die damit beauftragt waren, die Wahl  ihrer Kameraden vorzubereiten. Der Richter gratulierte den beiden zu ihrem Anteil des entscheidungs-machenden Prozesses der israelischen Demokratie.

Der Reporter erwähnte nicht, was die Ofer-Militärbasis ist und wozu die IDF sie benützt. Ofer ist ein militärisches Haftzentrum auf Land der Westbank, nahe Ramallah. Es hält Gefangene fest, die bei  den nacht-nächtlichen Überfällen in Städten und Dörfern der Westbank gefangen genommen werden. Viele von ihnen werden in Administrativhaft gehalten, also ohne Gerichtsverhandlung. Man muss nicht betonen, dass diese Gefangenen keinen Anteil am demokratischen Prozess haben und also keinen Wahlzettel in die Wahlurne werfen, die nur für ihre Wächter bestimmt ist. Was mochte wirklich durch den Kopf von Salim Jubran gehen, dem ersten Araber, der je in Israels Obersten Gericht ernannt wurde.

Es sind schon 48 Jahre, dass der Staat Israel so ein Doppelsystem aufrecht erhält. Auf der einen Seite gibt es die parlamentarische viel-Parteien Demokratie, in der die Bürger Israels – über 80% Juden und 20 % Araber – die Regierung wählen, die über sie herrschen und deren Legislative die Gesetze macht; auf der andern Seite ein Militärdiktator, der den Generalkommandeur ernennt, der der allmächtige Gouverneur, Gesetzesmacher und Richter ist, der über das Leben von Millionen Palästinenser herrscht und der seine Kompetenz nicht ernsthaft gemildert hat, als vor 20 Jahren den Palästinensern erlaubt wurde, eine „palästinensische Behörde“ zu haben, der der General-Kommandeur eine begrenzte Kompetenz vermachte.

Selbst wir, die total gegen diese Zustände sind und eine Veränderung anstreben, haben uns daran gewöhnt. Nach jeder allgemeinen Wahl veröffentlicht das zentrale  Wahlkomitee das genaue  und detaillierte Ergebnis; wir haben uns daran gewöhnt, dass jedes Mal dieser Bericht eine Kolumne, mit „Hebron“ bezeichnet, enthält, die eine Information über die Wahlabstimmung der ca. 500 israelischen Siedler enthält, die in der bewaffneten Enklave im Herzen von Hebron leben. (Sie wählen alle  für die extreme Rechte) Diese Kolumne enthält keinen Hinweis auf die 200 000 Palästinenser, die in der Stadt wohnen, die keine Stimme bei israelischen Wahlen haben. >>>

Zionismus herrscht in Israel/Palästina -    egal wer gewinnt - Leslie Bravery, 21. März 15.- Ungeachtet des Ergebnisses der israelischen Wahlen 2015, der Sieger wird immer der Zionismus sein, die  Gründungsideologie von Erez Israel. Die Unterzeichner von Israels Unabhänigkeitserklärung vom 14.Mai 1948 identifizieren sich so: „ …wir Mitglieder des Volksrates, der Vertreter des jüdischen Gemeinde von Eretz Israel und der Zionistischen Bewegung …“Israel ist fest dem zionistischen Unternehmen zugeordnet. Von Theodor Herz Ende des 19. Jahrhundert gegründet, meint der Zionismus, dass Feindseligkeit gegenüber Juden natürlich und unvermeidbar ist und dass Juden nur durch die Schaffung eines jüdischen Staates sicher sein können. Die Bewegung teilt die Auffassung des europäischen Kolonialismus; die meisten Leute würden erstaunt sein, von Israels Verwandtschaft  mit der faschistischen Bewegung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts zu erfahren  und seinen Verrat an nicht-zionistischen Juden.

Zionistischer Rassismus und Terrorismus - Der Staat Israel  verweigert das von den UN-anerkannte Recht der Rückkehr zu ihren Häusern der ethnisch-gesäuberten und enteigneten Palästinenser auf  Grund dessen, dass sie nicht jüdisch sind.

Eine klare Verleugnung der Identität des palästinensischen Volkes und deshalb auch ihrer Menschlichkeit wurde von einer der Gründerinnen des Staates Israel von der  früheren in Polen geborenen Ministerpräsidentin Golda Meir  gesagt: „Es war nicht so, dass es ein palästinensisches Volk in Palästina gab, das sich     selbst als palästinensisches Volk betrachtete und wir kamen und warfen es hinaus und nahmen ihr Land von ihnen. Sie existierten nicht.“

Die Verleugnung  der bloßen Existenz der Palästinenser als ein Volk erlaubt es den Zionisten, sich selbst  weiter zu überzeugen, dass Palästinenser im Vergleich zu Juden  minderwertig sind. Golda Meir war nicht allein oder ein seltenes Beispiel des rassistischen Zionismus.

Noch bevor Menachim Begin 1977 Premierminister wurde, hatte seine politische Philosophie 1948   u.a. Albert Einstein dazu veranlasst  in einem Brief an die New York Times eine Warnung zu schreiben:  „ Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft  haben sie eine Mischung von Ultra-Nationalismus, religiöser Mystik und rassistischer Überlegenheit gepredigt.“

Der Brief beschrieb weiter gerade einen der vielen  zionistischen Angriffe auf palästinensische Dörfer, das Massaker in Deir Yassin, das von der zionistischen Terrororganisation Irgun ausgeführt wurde (von Menachim Begin geleitet) und der Stern-Gruppe:          „ terroristische Banden griffen dieses friedliche  Dorf an, das kein militärisches Ziel war, tötete fast alle seine Bewohner – 240 Männer, Frauen und Kinder – nahmen einige von ihnen gefangen, mit denen sie dann durch die Straßen Jerusalems fuhren. Der größte Teil der jüdischen Gemeinde war über diese Tat entsetzt …  die Terroristen, weit davon entfernt, sich über ihren Akt  zu schämen, waren stolz auf dieses Massaker, das weithin veröffentlicht wurde . Sie luden alle   im Lande anwesenden ausländischen Korrespondenten ein, um den Leichenberg und die Verwüstung von Deir Yassin anzusehen.“

53 verwaiste Kinder wurden entlang der alten Mauer der Altstadt abgeladen, wo sie von Frau  Hind Husseini gefunden wurde und  die sie zu sich nach Hause nahm, das dann das  Dar el-Tifl el-Arabi-Waisenhaus wurde. Deir Yassin war nach dem  >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Abbas bezweifelt Freigabe von Steuergeldern durch Israel

Abbas at Egypt summit- Relationship with Israel must change

Final witnesses testify in case of Tristan Anderson against the Israeli government

Three Palestinians Injured In Gaza

Soldiers Kidnap A Palestinian Near Qalqilia

PLO zu Washington: Taten sprechen lauter als Worte

Uni Tel Aviv vergibt 850 Stipendien für Teilnehmer am Gaza-Krieg

Zeugenvernehmung i.S. US-Aktivist Tristan Anderson ./. Israel

Schulweg durch Abwässerkanäle
Seit eine für Siedler reservierte Straße andere Möglichkeiten des Zugangs abgeschnitten hat, sind über 200 palästinensische Schüler gezwungen, ihre Schule im Westen des Bezirks Ramallah über Abwässerkanäle zu erreichen. Der Schulweg der israelischen Separationsmauer entlang ist 4 km lang, dauert allerdings bis zu 40 Minuten, da die Kanäle im Winter voller Regenwasser sind, im Sommer voller Schlangen.

Wieder Verletzte bei Freitagsdemonstrationen

Britische Künstler rufen zu sofortigen Sanktionen gegen Israel auf

Französisches Unternehmen zieht Beteiligung zurück

Kidnapping statt Taxi

Erneut fanden israelische Razzien im Bezirk Hebron statt; mehrere dutzend Soldaten waren daran beteiligt. Sie drangen in die privaten Wohnhäuser ein, durchsuchten und plünderten sie und nahmen fünf Palästinenser mit, darunter zwei Kinder.
Sechs Familien erhielten ein Baustoppgebot.
Baustoppgebot erhielten ebenfalls sechs Familien in Surif. Einige dieser Häuser sind bereits bewohnt.

Weitere Schikane gegen Palästinenser im Negev

27. 3. 2015

Amnesty International Accuses Gaza Militants of War Crimes in 2014 Conflict

Israel gibt einbehaltene Steuern für Palästinenser frei

Tens of Jewish settlers desecrate Al-Aqsa Mosque

German to Vote on Recognising Palestine

Jewish, Zionist Groups Mobalize to Cancel Palestine-Israel Conference in Southampton University

Israeli settlements may have already killed two-state bid - U.N.

Palestinian shot by Israeli troops last week dies

Watch: Israeli soldiers question Palestinian kids in beds

Palestinian lady in Israeli prison despite serious wounds

Palestinian premier heads to Gaza on reconciliation mission

French firms pulls out of Jerusalem cable car deal

FRANCE 24 unveils interactive cartoon about life in Gaza

30 Palestinian Children Killed by Israel Army in 2015

This content was originally published by teleSUR at the following address:
http://www.telesurtv.net/english/news/30-Palestinian-Children-Killed-by-Israel-Army-in-2015-20150325-0010.html. If you intend to use it, please cite the source and provide a link to the original article. www.teleSURtv.net/english

30 Palestinian Children Killed by Israel

Benjamin Netanyahu’s Anti-Semitic Rhetoric 

Palestinians Demand Release of Teens Imprisoned in Israel 

Israel's elections: a festival of all-party racism

The students juggling drugs, books and resistance in Gaza

"Israelis must now persistently engage in demonstrations and civil disobedience"

Only sanctions can change Israeli policy

Fraktionschef der arabischen Israelis marschiert für die Beduinen

Pentagon confirms Israel has Nukes

Rotes Kreuz: Konflikte in Nahost gefährden Wasserversorgung

‘Shaking with fear': Israeli soldiers interrogate Palestinians kids at night

Students should join BDS movement, help end Palestinian occupation

Palestinians Demand Release of Teens Imprisoned in Israel

This content was originally published by teleSUR at the following address:
http://www.telesurtv.net/english/news/Palestinians-Demand-Release-of-Teens-Imprisoned-in-Israel--20150303-0003.html. If you intend to use it, please cite the source and provide a link to the original article. www.tel

26. 3. 2014

Schwierige Beziehung zwischen USA und Israel

Boykott israelischer Waren
Wie Palästinenser für einen eigenen Staat

Kliniken in Berlin versorgen verletzte Kinder aus Gaza

PHOTOS- Joint List marches for unrecognized Bedouin villages

Vereinigung der Internationalen Ärzte: US-geführter “Krieg gegen den Terror” forderte bereits über 1 Million Tote

Zwischen Palästina-Solidarität und Antizionismus

Pentagon Exposes 20 Years of Data on Israel's Nuclear Program

Hamas weist Amnesty-Bericht zum Gaza-Krieg zurück 

Amnesty: Hamas rocket attacks amounted to war crimes

Make Netanyahu see need for peace with Palestinians

Palestinian teen dies from Israeli bullet

Taking the long run in Palestine

Israel/Palestine: 10 keys to understand France’s position

The Palestinian academy: pressing concerns and future prospects

Deutliche Mehrheit für Anerkennung des Staates Palästina

Europe key to Palestine’s future

Obama: No ‘meaningful framework’ in place for Palestinian state

Top Arab Israeli MP begins 4-day march for Bedouins

Video of Illegal Immigrant Assault in Tel Aviv Shocks Israelis

What Does It Mean to Support Israel?

Assange: Islamic State Group, Product of Western Foreign Policy

Assange: US Meddling in Ukraine, Israel behind Hamas

Western ISIS adventurism, Israel behind Hamas - new Assange revelations

UNO nennt 2014 opferreichstes Jahr für Palästinenser seit 1967

Israeli Soldiers Raid School, Bar Students from Leaving

Israel Suspends Jerusalem Settlement Plan

Netanyahu Assigned with Forming of New Israeli Government

Jewish Settlers Mobilize for Raid on Al Aqsa Mosque During Passover

Palestinian Dies after Falling from Israel's Apartheid Wall

Palestinian Dies Of Wounds Suffered Last Week In Ramallah

Soldiers Invade Several West Bank Communities

25. 3. 2015

Obama schätzt derzeit die Chance für einen unabhängigen Palästinenserstaat ein

Young Palestinian Dies from Injuries Sustained During Ramallah Clashes

Tel Aviv U- 850 Scholarships for Gaza Attack Service

PLO to Washington- Actions Speak Louder Than Words

DCI-Palestine- 30 Children Shot by Israeli Forces in 2015

Europäer verlieren Geduld mit Israel

Palästinenser erwarten neue Konfrontation mit Israel

Israel, settlers grabbing Palestine land: UK minister

Richard Forer: Washington’s stance on Palestine hypocritical

EU criticizes Israeli policy in Area C

ENP Country Progress Report 2014 – Palestine*

Israeli forces shoot 30 Palestinian children since start of year

For Hamza: Arms Sanctions against Israel’s Everyday Terrorism
http://www.palestinechronicle.com/for-hamza-arms-sanctions-against-israels-everyday-terrorism/

ICRC: Israel offensive has left Gaza water unsafe for drinking

Fast drei Viertel aller Bundesbürger, nämlich 71 Prozent, sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Staat Palästina offiziell anerkennen sollte.

Obama gibt Palästinenserstaat wenig Chancen

CIA-Chef droht Iran mit militärischer Gewalt für den Fall des Scheiterns eines Atomdeals

Zoo in Gaza verkauft Löwenbabys an Familie

Umfrage: 71 Prozent für Anerkennung des Staates Palästina

UNO prangert die wiederholte Verletzung der Menschenrechte durch Israel an

Israel Jails Gaza-Hamas Fighter for 15 Years

Europe’s Israel-Palestine policy desperately needs a shake-up

Award-winner Heidi Levine's images of Gaza – in pictures

The U.S. must now embrace the Arab plan

Report: "Palestinian Students Forced to Use Sewer to Reach School"

24. 3. 2014

UNRWA begins building 1st school in Gaza after Israeli war

Cameron urges Netanyahu to pursue two-state solution

Displaced by Israel, Palestinians settle in caves

Settlers occupy part of Palestinian home in Silwan

World must act against Israel atrocities: Activist

Palestine’s Blood, Israel’s Profit: ‘The Lab’ national film tour with director Yotam Feldman

Boycott Israeli Goods’ march and rally

Israeli forces storm Negev, arrest six Palestinians

Kick Gazans out and put Israelis instead: Feiglin

Atomverhandlungen: Israel soll Iran-Gespräche bespitzelt haben

West Bank Bedouins fear 'a second nakba'

Israel: USA verärgert über Netanjahus Zickzackkurs

White House official says Israeli occupation must end

UNRWA builds first new school in Gaza since Israel’s summer offensive

US avoids UN debate on Palestine 'in support of Israel'

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