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Samstag, 23. Mai 2015 - 11:29

Collage zum vergrößern anklicken

Wer wird Israel erretten?
 Uri Avnery  23. Mai 2015

 

DIE SCHLACHT  ist beendet. Der Staub hat sich gelegt. Eine neue Regierung – zum Teil lächerlich, zum Teil erschreckend – ist installiert worden. Es ist Zeit, Inventur zu machen.

Das reine Ergebnis ist, dass Israel allen Anspruch auf Frieden,  aufgegeben hat und dass die israelische Demokratie einen Schlag erlitten hat, von dem sie sich vielleicht nicht erholen dürfte.
 
DIE ISRAELISCHEN REGIERUNGEN – mit der möglichen Ausnahme  von Yitzhak Rabin –haben nie wirklich Frieden gewünscht. Den Frieden, der möglich ist.

Frieden bedeutet natürlich  festgelegte endgültige Grenzen. In der Gründungs-Erklärung des Staates, die  von David Ben Gurion am 14. Mai 1948 in Tel Aviv vorgelesen wurde, wurde  jede Erwähnung von Grenzen absichtlich weggelassen. Ben Gurion war nicht bereit, Grenzen zu akzeptieren, die von der UN-Teilungsresolution festgelegt worden waren     , weil sie nur für einen winzigen jüdischen Staat vorgesehen war. Ben Gurion sah voraus, dass die Araber einen Krieg beginnen würden, und er war entschlossen, diesen dazu zu benützen, um  das Staatgebiet zu vergrößern.

Dies geschah tatsächlich. Als der Krieg  von  1949 mit einem Abkommen und einer  Waffenstillstandslinie endete, die auf den endgültigen Linien des Endkampfes basierten, hätte Ben Gurion sie als Endgrenzen anerkennen können. Er weigerte sich aber Israel ist ein Staat ohne Grenzen  – vielleicht der einzige in der Welt.

Dies ist einer der Gründe für die Tatsache, dass Israel kein Friedensabkommen mit dem palästinensischen Nation hat. Es unterzeichnete offizielle Friedensabkommen mit Ägypten und Jordanien, die sich auf international anerkannte Grenzen zwischen dem früheren britischen Mandat von Palästina und seinen Nachbarn gründeten. Keine  Grenzen werden zwischen Israel und der undefinierten palästinensischen Entität akzeptiert. Alle israelischen Regierungen haben sich immer geweigert, anzuzeigen, wo solche Grenzen  verlaufen sollten. Das hoch gelobte Oslo-Abkommen war keine Ausnahme. Auch Rabin weigerte sich, eine endgültige Grenze zu ziehen.

Diese Weigerung bleibt Regierungspolitik. Am Vorabend der letzten Wahlen erklärte Benjamin Netanjahu eindeutig, dass während seiner Amtszeit – das bedeutet für ihn bis zu seinem Lebensende  - kein palästinensischer Staat entstehen würde. Deshalb würden die besetzten Gebiete unter israelischer Herrschaft bleiben.

Kein Friedensabkommen wird je unter dieser Regierung unterzeichnet werden.
 
KEIN FRIEDEN bedeutet, den territorialen Status quo einzufrieren, außer dass  Siedlungen weiter wachsen und sich vermehren.

Das ist nicht die Situation, die Demokratie betrifft. Sie ist nicht eingefroren.  Israel als die berühmte „einzige  Demokratie im Nahen Osten“.  Das ist praktisch ihr zweiter offizieller Name. Es ist umstritten, wie ein Staat, der ein anderes Volk beherrscht, es all seiner Menschenrechte  beraubt - ganz zu schweigen von der Staatsbürgerschaft –eine Demokratie genannt werden kann. Aber die jüdischen Israelis haben sich an dies seit 1967  gewöhnt und ignorieren einfach diese Tatsache. >>>

Israelische Siedler verbrennen 250 Olivenbäume bei Bethlehem - Middle East , 19. Mai 2015   und 90  bei Salfit  20 Mai 15 (IMEMC) - Israelische jüdische Siedler  verbrannten gestern 250 Olivenbäume auf Farmen in der Jabrah-Nachbarschaft  südlich der besetzten Stadt Bethlehem. Fünf israelische Siedler   legten Brände auf Farmen palästinensischer Bewohner der Hamdan  Familie  in Jaabah“ sagte der Antisiedler-Aktivist Mohamed Awad. „ Israelische Besatzungskräfte standen im Hintergrund und beobachteten sie und waren bereit , vorwärts zu kommen, wenn jemand gegen die Siedleraufstehen würde. Gestern  berichtete eine palästinensische medizinische  Quelle, dass eine Gruppe israelischer Siedler, beschützt von israelischem Militär, eine schwangere Frau aus Tel Rumeida in Hebron angriff. Als die Frau im Krankenhaus aufgenommen wurde, sagten die Ärzte, dass die Schwangerschaft abgebrochen werden müsse, um ihr Leben zu retten, dass sie schwere Brüche und Verletzungen am Körper davon getragen habe.

Die offizielle palästinensische und UN-Statistik  zeigt, dass die Siedler und die Besatzungskräfte seit 1967 rund 800 000 palästinensische Ol Bäume  geschädigt haben.

Israelische Siedler verbrennen am Donnerstag  90 Olivenbäume in Sarta, nahe  der zentralen Westbankstadt  Salfit.

Augenzeugen und Bauern aus der Stadt sagten, nach PNN, dass israelische Besatzungs-Bulldozer und Fahrzeuge ankamen,  aber nicht unterbrachen. Die Zeugen fügten hinzu, dass Finger  auf Siedler zeigten, da die Stadt nahe der Umgehungsstraße liegt und regelmäßig von Siedlern benützt wird. Sie  liegt auch zwischen den zwei Siedlungen von Brukin und Ariel.  Der Journalist und Rechercheur Khaled Ma’ali sagte, dass die Olivenbäume schon vorkurzem wiederholt das Ziel der Siedler war und  Schaden an Tausenden von Bäumen in mehreren Orten verursachten. Auch im letzten Monat betraten israelische Siedler Salfit von der Imanuelsiedlung aus  - nahe Deir Istiya und entwurzelten  etwa 450 Olivenbäume, die von palästinensischen Bauern gepflanzt waren. Am Sonntag  entwurzelten  oder stahlen Siedler aus Azfar und Ban Kadim nahe Shyoukh, Ost-Hebron  über 800 Olivenbäume. Nach  einem Bericht von PLO –International –Beziehungs-Abteilung schnitten  und zerstörten Besatzungskräfte und Siedler allein im April 15 mehr als 755 Olivenbäume. Während 2014  wurden 10 596 Bäume und Jungpflanzen ausgerissen. (dt. Ellen Rohlfs – davon leben die Menschen dort ?????)

ISraeli soldiers firing hundreds of tear gas rounds at protesters in west bank village of Ni'lin during commemorating 67th anniversary of Nakba. 15-05-2015Nakbaproteste 2015 -  Aus dem Dorf Ni’lin in der Westbank berichtet Saeed Amireh vom Nakbaprotest am vergangenen Freitag: Am Freitag, den 15. Mai 2015, wurde der siebenundsechzigste Jahrestag der palӓstinensischen Nakba begangen und deshalb hatten sich mehr als tausend Demonstranten in Ni’lin versammelt, trotz der israelischen Checkpunkte, die an den Eingӓngen zum Dorf errichtet wurden. Die Militӓrkontrollstellen stoppten allerdings mehrere Busse aus anderen Dӧrfern, Stӓdten und Flüchtlingslagern aus der Westbank, die Teilnehmer zur Demonstration in Ni’lin transportieren sollten. In diesem Jahr war Ni’lin zum Ort der Hauptdemonstration zum Nakbatag gewӓhlt worden.

Neben hunderten von Palӓstinensern nahmen auch israelische und international Aktivisten am Protest teil. Die Demonstration begann mit einem stillen Gedenken, 67 Sekunden für die 67 Jahre seit der Katastrophe der Nakba im Jahr 1948, als hunderttausende von Palӓstinensern von zionistischen Soldaten aus ihren Hӓusern vertrieben und hunderte von palӓstinensischen Dӧrfern zerstӧrt wurden, um den Weg für Israels Gründung und Expansion zu bereiten. Dem Gedenken folgte das Freitagsgebet, das seit Beginn der Proteste in Ni’lin vor sieben Jahren in den Olivenfeldern des Dorfes abgehalten wird. Das Gebet in den Feldern ist ein Ausdruck der Verbindung der Menschen zu ihrem Land, das ihnen weggenommen wurde und von der israelischen Besatzungsbehӧrde als geschlossene Militӓrzonen angesehen wird.


Am Morgen dieses Freitages hatten israelische Soldaten Schilder auf mehreren Feldern um das Dorf aufgestellt, die das Gelӓnde zur geschlossenen militӓrischen Zone erklӓrten. Offensichtlich traf die israelische Armee Vorbereitungen für eine grӧssere Veranstaltung als die regelmӓssigen wӧchentlichen Freitagsproteste im Dorf gegen den Landraub und die Annexionsmauer.


Mehrere Überlebende der Nakba, einige ӓltere Mӓnner, die jetzt in Ni’lin leben, beteiligten sich trotz ihres hohen Alters am Protest, um das Recht auf Rückkehr für die Nakbaflüchtlinge zu bestӓtigen. Andere Bauern hatten sich in traditioneller palӓstinensischer Kleidung angezogen, um an das Leben vor der Nakba zu erinnern. Für diese Bauern setzt sich die Nakba bis heute fort, weil ihr Land durch die israelische Apartheidmauer annektiert wurde. Diese Tatsache ist aufgrund des Schweigens der Aussenwelt und dem fehlenden internationalem Druck auf Israel zur Aufgabe der Besetzung von Palӓstina umso schmerzlicher.


 “Die Nakba geschah nicht nur vor 67 Jahren, sie geschieht bis heute! Jeden Tag leben wir mit der Nakba und der Unterdrückung durch die israelische Besatzung hier in Ni’lin und in ganz Palӓstina. Das Tӧten wird fortgesetzt, zusammen mit den Inhaftierungen, der Folter und der Vertreibung unseres Volkes aus der Negev und aus Susya bei Hebron,” sagte Ibrahim Amireh vom Bürgerkomitee Ni’lin. [Er wurde vor einigen Jahren für seine Rolle als Organisator der Proteste zusammen mit zwei weiteren Ortsbewohnern von einem israelischen Militӓrgericht mit Gefӓngnis bestraft.]


Wӓhrend der Demonstration erinnerten die Teilnehmer die Welt an die fortgesetzten zivilen Proteste von Ni’lin trotz der Isolierung und der brutalen Unterdrückungsmassnahmen der israelischen Armee gegen das Dorf. In den vergangenen Monaten wurden mehrere junge Demonstranten durch Gewehrschüsse verletzt. Seit der Landraub 1982 begann, schrumpfte die Bevӧlkerungszahl des Ortes von 12 000 auf lediglich 5500. >>>

Bis auf Weiteres ohne Juden - Abi Melzer - Die Juden in Frankfurt, aber dies gilt auch für die Juden in ganz Deutschland, sind wohl irgendwann und irgendwo in der Zeit vor der Aufklärung und der Französischen Revolution stehen geblieben. Die Leistung der Aufklärung und  insbesondere der Französischen Revolution bestand darin, dass man auch in Europa anfing, zwischen Staat, also Politik, und Kirche, also Religion, zu unterscheiden.

Darauf basiert auch unser Grundgesetz, das für alle Deutschen gilt, aber offensichtlich für die Juden und deren Zentralrat nicht. Sie, die Juden, können nicht nur nicht „zwischen Politik und Religion nicht trennen“, sie identifizieren sich auch mit dem Staat Israel, der für sie „der jüdische Staat“ ist, und wenn dieser Staat kritisiert wird, was für diese Juden „beschimpft“ heißt, dann „sind auch wir Frankfurter Juden gemeint“. 

Dazu passen die Worte von Erzbischof Tutu: „Hütet euch vor Antisemitismus und allen anderen Formen von Rassismus, aber hütet euch auch genauso davor, zum Schweigen gebracht zu werden von jenen, die euch wegen der Kritik an der unterdrückerischen Politik Israels als Antisemiten abstempeln wollen.“

Insofern stimmt, was Ünal Kaymakci vom Vorstand des „Rat der Religionen“ in Frankfurt entgegnet, dass der Vorwurf seitens der jüdischen Gemeinde „infam“ sei. Ich würde noch hinzufügen, dass er dumm und für die Juden kontraproduktiv ist. Immerhin besteht der Entschluss der Jüdischen Gemeinde, ihre Mitgliedschaft im Rat ruhenzulassen, seit August 2014.

Eine Kritik des völkerrechtswidrigen Krieges des Staates Israel (und nicht der jüdische Staat), ist keine Kritik am Judentum und auch kein Zeichen für Antisemitismus. Immerhin leben in Israel mehr als 25 Prozent Nichtjuden, und Israel ist auch ihr Staat. Und es sollte auch nicht vergessen und unterdrückt werden, dass selbst unter den jüdischen Bürgern des Staates der völkerrechtswidrige Krieg Kritik hervorruft. Noch ist diese Kritik möglich, aber schon >>>

Ich liebe Jerusalem --  ich hasse Rassismus - Beate Zilversmidt, 21. Mai Kibush  Occupation-Magazine - Am 17. Mai 2015 ging die Flaggenparade durch das arabische Jerusalem, und jedes Jahr wird es dominiert durch die Schreie: „Tod den Arabern“ und natürlich  durch die Verhaftungen  provozierter palästinensischer Jugendlicher. Die ganze Sache  ist wahrscheinlich  den nordirländischen Orangisten nachgemacht. In Belfast sind die Orangisten-Märsche  berüchtigt wegen ihrer s provokativen  und gewalttätigen Charakters.  In Jerusalem war es dieses Jahr auf der Höhe des Chamsin : heißes Wetter mit einem trocknen Wüstenwind.

Wir bekamen im Bus von Tel Aviv nach Jerusalem ein Vorgefühl: eine Schulklasse von sich schlecht benehmenden Teenagers. Der Busfahrer versuchte  ihrem Schreien ein Ende zu setzen, aber konnte nicht mehr, als durch das Mikrophon darauf hinweisen, dass im Bus auch noch andere Passagiere sitzen. Als Jerusalemit  möchte ich euch bitten, Jerusalem wenigstens  etwas Respekt zu zeigen und dass ihr euch benehmt nach diesem schlechten Betragen, sagte eine junge , tapfere Frau kurz bevor sie ausstieg.

Sehr viele Yarmulkes  sah man in der Straßenbahn, die Kopfbedeckung von Orthodoxen.  Besonders die gestrickten – charakteristisch für die national-religiösen, auch als Siedler und ihre Unterstützer bekannt. Sie fuhren alle in die Altstadt – wir gingen  zur Gegendemonstration. 

Die Polizei  wies uns eine sehr  abgeschlossene Stelle auf dem Armee-Platz an einem riesigen Balkon an , der die Jaffastraße überblickt, gerade um die Ecke vom Jaffator, das vollgestopft mit jungen Leuten war, wie wir es schon im Bus erlebten. Ohne unsere Trommler  würde unsere Gruppe von ein paar hundert kaum bemerkt worden sein. Aber die Jugend von Jerusalem ist angesichts von so viel Rassismus nicht still. Sie fand einen Weg, sich hörbar z machen. Die Slogans auf ihren Bannern: „Stoppt den Hass-Marsch“ Ihr habt meinen Zionismus gestohlen“ (Ja, das gab es auch: die den andern Zionismus verteidigt haben)  Zwei Jerusalems = ein Frieden“ „Ich liebe Jerusalem .Ich hasse den Rassismus!“

An der Seite  standen junge Leute, die fleißig mit Flaggen beschäftigt waren auf denen stand „Flaggen der Liebe, die mit rot besprüht waren  und einem Herz  aus leuchtendem  Satin . Der Plan war: am Ende des Marsches  durch die Altstadt, jedem Bewohner eine Blume zu überreichen.

Ich ging vorher; denn für solch ein Abenteuer sollte man  nicht zu zerbrechlich sein. Bevor ich  im Bus nach Tel Aviv einschlafe, dachte ich über die farbigen Herzen und Blumen, die die jungen Leute jetzt verteilen. Ich hoffte, dass sie Palästinensern begegnen, die für solche Geste an solch einem heißen Tag offen waren. (dt. Ellen Rohlfs   mit besonderem Gruß für Beate!!!

Israel – Verantwortung und Mitverantwortung - Robert Raoul Alggad - anerkennungunddialog - Als der Sohn und Nachkomme von Flüchtlingen, Vertriebenen, Unterdrückten und Ermordeten in meiner eigenen Familiengeschichte und mit Verwandten welche diese Dinge in diesem Moment vor Ort erleben, mache ich die Unterstützer der aktuellen und vergangenen Politik des Staates Israel, so lange sie nicht eine hilfreichere Form der Unterstützung finden, in ihrer bedingungslosen Solidarisierung und politischen Arbeit persönlich für eine Vielzahl von Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitverantwortlich.

Für Bomben auf Kinder, für die Verhaftung und Misshandlung von Kindern, für die Misshandlung von Frauen, für ethnische Säuberungen mit Massakern und Vergewaltigungen, Plünderungen, Vertreibung, Unterdrückung, Diskriminierung, Rassismus, Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskraft, offensichtliche Apartheid, staatlichen und militärischen Terrorismus und viele, viele weitere Dinge welche ich in meinen vorausgehenden Artikeln angesprochen habe und die von sämtlichen Menschenrechtsorganisationen und der UNO kritisiert werden, aber ganz besonders für die Versuche mancher die hiesige deutsche Bevölkerung zu zensieren und mundtot zu machen, aus selbstdienlichen Zwecken, durch den Missbrauch des Holocaust als Deutscher, in Form von unpassenden und zweckentfremdeten Antisemitismusvorwürfen. >>>

400 Rabbiner drängen Netanjahu mit der Zerstörung palästinensischer  Häuser aufzuhören - Christian News - Mehr als 400 Rabbiner und Kantoren aus Israel und der ganzen Welt unterzeichneten eine Petition, die an den israelischen Minister-Präsidenten Benjamin Netanjahu gerichtet war und die ihn dringend darum bittet mit der Praxis der Zerstörung palästinensischer Häuser aufzuhören.

Der Brief der „Rabbiner für Menschenrechte“ (RHR) unterstützt eine Petition an das Oberste Gericht, die sich darum bemüht, die Hauszerstörungen durch  reformerisches Planen und Planungs- Gesetze das Zerstören von Häusern zu beenden.

RHR sagt in einem Statement: „Während wir auf die Entscheidung der Richter warten, bitten diese Rabbiner und Kantoren den Staat – auf eigene Initiative hin – eine moralische, vernünftige und faire Planung durchzuführen, die dem Internationalen Gesetz und jüdischer Tradition entspricht.

Jedes Jahr werden Hunderte palästinensischer Häuser zerstört, weil sie angeblich ohne Genehmigung gebaut wurden. Doch Aktivisten sagen, dass es unmöglich sei, eine Baugenehmigung zu erhalten und dass Palästinenser  für ihre wachsende Bevölkerung  neue Wohnungen benötigen.

Der Brief sagt  auch aus, dass die Palästinenser nicht einmal auf dem Land bauen dürfen, der vom Staat als das Ihrige anerkannt wurde.

„Der Staat Israel habe eine Verpflichtung gegenüber jedem Menschen (der nach Gottes Ebenbild geschaffen ist und unter seiner Kontrolle lebt) -  eine faire Chance  zu geben, ein Haus für sich selbst und seine Familie zu bauen, unabhängig vom gegenwärtigen Stand des Friedensprozesses oder unterschiedlichen Meinungen über die Gebiete, die im zukünftigen Abkommen  unter Israels Kontrolle sein werden.  Wir bitten den Staat Israel dringend, seine Opposition gegen die Petition der RHR zurückzuziehen. (dt. Ellen Rohlfs)

My big fat Israeli arsenal - With Washington’s latest gift  -  thousands of smart bombs, missiles and bunker busters — our pace of armament continues to spiral, yet I don’t feel any safer. - Uri Misgav - It warms the heart to hear of the Pentagon’s “compensation deal” with Israel in exchange for the agreement with Iran.

The deal consists of 8,000 smart bombs, 14,500 smart bomb guidance systems, 50 bunker busters, 4,100 “small” bombs (only 110 kilograms of explosives) and 3,000 Hellfire missiles for the Apache helicopters. The overall cost is $1.8 billion. This does not include separate deals for another 3,000 bomb guidance kits and enlarging the F-35 stealth bomber fleet.

What is all this armament intended for and where? To ensure an Israeli attack in Iran, immediately after the powers sign an international agreement with it? Perhaps just to replenish stockpiles after the last war rampage in Gaza, which broke all the Israel Defense Forces’ records in ammunition use?

The Pentagon announced that these deals reflect the “American commitment to Israel’s security.” Funny thing, the pace of armament keeps increasing, yet I don’t feel any safer over the years. >>>

Playing with fire: IDF to use new weapon on West Bank protests - Natasha Roth - A new type of sponge-tipped bullet introduced in East Jerusalem last summer has broken arms, fractured faces, destroyed eyesight and killed a teenager. Now a similar projectile is slated for use against Palestinians in the West Bank.

Following the introduction last summer of a new type of sponge-tipped bullet into the Israel Police’s arsenal, the Israeli army is now set to begin using a similar projectile in order to disperse demonstrations in the West Bank, according to Ynet [Heb]. The new bullets will be phased in during the coming weeks as a pilot, following which they will be distributed among routine army units.

The debut of the new black sponge-tipped bullets in Jerusalem brought with it facial fractures, broken arms, eye loss (predominantly among children) and at least one death. The bullets are a harder version of the blue sponge-tipped bullets previously used by police; made out of heavier material (synthetic rubber), they are far more likely to cause serious injury. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Soldiers Kidnap Three Palestinians From Jenin And Hebron

Israeli Extremists Smash Doors Of Palestinian Stores In Hebron

New US-Israeli Weapons Deal Approved by Congress

Qabha Released After 10 Months Imprisonment, Jarrar's Release Pending Military Order

At Least Seven Palestinians Injured In Silwad

Soldiers Attack Bil’in’s Weekly Protest

22. 5. 2015

Expert: Olive harvest to decline to half of annual average

In occupied W. Bank, olive harvest brings little joy

Israel confirms its new ministers - where are the sanctions?

Pax Christi International in favour of recognition of the state of Palestine and a ban on settlements

VIDEO - Skateboardfieber in Palästina - das SOS-Kinderdorf Bethlehem wird Treffpunkt der Skateboardszene

Israeli settlers and police assault Palestinian guards at Al-Aqsa mosque

Blatter will Streit zwischen Israel und Palästina schlichten


Palästina rückt nicht von Forderung nach Israel-Ausschluss ab

Mit Unverständnis reagierte Niersbach auf den Antrag Palästinas, wonach Israel ausgeschlossen werden soll. "Das ist ein untragbarer Vorgang. Dieser Antrag hätte gar nicht erst auf die Tagesordnung kommen dürfen", sagte Niersbach.

Die UNO fordert Einstellung des Siedlungsbaus durch Israel

Mahmud Abbas traf die EU-Außenbeauftragte Mogherini

Verhärtete Fronten
Die Jüdische Gemeinde bleibt dem Rat der Religionen weiter fern. Sie hatte das Gremium im vergangenen Sommer nach scharfer Kritik von zwei Ratsmitgliedern an Israel verlassen.

Barghouthi: the EU is not biased, it is only sick of Israel‘s behaviour

UN resolution to impose 18-month deadline on Palestinian state talks

PLO’s Erekat: Netanyahu Paves Way to More Racism, Extremism

Screening: 5 Broken Cameras with Director Q&A

SYRIZA MPs preparing vote for recognition of Palestine

Venezuela declares solidarity with Palestine


Venezuela affirms support for Palestinian statehood

Ambassador in Moscow: Arab Countries Drafting New UN Resolution on Palestine

Army Kidnaps Nine Palestinians In The West Bank

Palestinian ambassador meets politicians at Glasgow City Chambers

Yarmouk civilians facing vulnerability of ‘highest severity'

Europe can reverse the U.S. failures on Palestine

Norway’s Labour Party to recognise Palestine

Mordechai Vanunu
 Israeli nuke activist marries Norwegian love   
http://www.thelocal.no/20150520/man-who-israels

IMF says Gaza reconstruction moving slowly

Norwegian FM warns Israel: Pressure over Palestinians to resume after Iran deal

21. 5. 2015

Pentagon Approves $1.9 Billion Arms Deal with Israel

Israeli Police Fatally Shoot Jerusalemite Driver after Alleged Run-Over Attempt

World Bank Transfers $77 Million To P.A

Thousands Attend Funeral Procession Of Slain Jerusalem Man

Vatican recognition of saints symbolic victory for Palestinians

Euromid- Gaza Collapsing Amid Humanitarian Crisis, UN Warns of Larger Settlement Impact

Settlers Torch 90 Olive Trees near Salfit

Soldiers Kidnap Three Palestinians In Hebron, Invade Village Near Jenin

20. 5. 2015

A circus in Jerusalem and cinema among the Gaza ruins

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Netanjahu: Jerusalem lässt sich nicht trennen

70 Photos of Ottoman Palestine

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