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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

Literatur von Aktivisten


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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Sonntag, 25. Januar 2015 - 14:48

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Exhibit of iconic 1948 photos — ‘The Long Journey’ — opens today (23. 1. 2015)  in NYC - Philip Weiss - The UN agency that deals with Palestinian refugees has opened a new digital archive including many images from the Nakba, the Palestinian catastrophe of 1948, when 750,000 Palestinians were expelled by or fled the Zionist army and militias when the state of Israel was established in Palestine.

And Alwan for the Arts in New York and UNRWA USA are honoring the archive with an exhibition in New York of iconic photographs from 1948 through to the present day. The exhibit opens today downtown and will run for three weeks, culminating in an auction of photos on the night of Thursday February 12.

The exhibition is called “The Long Journey,” and you can see it for free any afternoon during the week from 2-5. The press release is below. Here is a preview of some of these wrenching photos, which will some day be inscribed in American consciousness the way that photos of the Jewish experience of eastern Europe are. This one is very famous. We often hear the words “forced into the sea” — these people had that experience. >>>

 

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The Long Journey

Israel hat beschlossen die Siedlung Efrat, südwestlich von Bethlehem, um 2.500 Wohnungen auf Land erweitern. Dieses Land liegt nach Khalil Tafakhi von der Abteilung Kartografie der Vereinigung für Arabische Studien auf privatem palästinensischem Land. Der Fall ist bei den israelischen Gerichten noch im Stadium der "Untersuchung". - http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=54872  - Zusammenfassung: K. Nebauer

UNO verlangt Ende der Zerstörung palästinensischer Häuser - James W. Rawley, UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in den besetzten Gebieten, äußerte heute seine Besorgnis über die Zerstörungen palästinensischer Häuer im Westjordanland und in Ost-Jerusalem und verlangte ein Ende dieser Praxis.

"In den letzten drei Tagen wurden 77 Palästinenser obdachlos, mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Einige der zerstörten Gebäude waren von der internationalen Gemeinschaft armutsgefährdeten Familien übergeben worden", wie Rawley in einem in Jerusalem veröffentlichten OCHA-Komuniquee sagte.

Er sagte, dass die Abrisse (von Häusern), die zu Zwangsräumungen und Vertreibungen führen, entgegen den Verpflichtungen Israels nach dem internationalen Recht sind und unnötiges Leiden und Spannung schaffen. Das muss sofort aufhören."

In der Note wird präzisiert, dass OCHA seit dem 20. Januar 42 Fälle von Palästinensern bekannt geworden sind, die durch diese Praxis der israelischen Behörden ihre Wohnungen verloren haben, sowie weitere 59 durch den Abriss von Viehunterständen Betroffene. Es wird darauf hingewiesen, dass mindestens 8 dieser "Strukturen" von internationalen Spendern finanziert worden sind.

Laut OCHA wurden im vergangenen Jahr in Zone C des Westjordanlandes und in Ost-Jerusalem 590 Strukturen  [...] zerstört, die Palästinensern gehörten. Dadurch wurden 1.177 Personen vertrieben, die höchste Zahl im Westjordanland, seit OCHA 2008 mit den Aufzeichnungen begonnen hat, heißt es weiter in dem Dokument. "Die Politik der (Bau-)Planung, die von Israel in der Zone C des Westjordanlandes und in Ost-Jerusalem angewandt wird, diskriminiert die Palästinenser, in dem sie es extrem schwierig macht, eine Baugenehmigung zu bekommen", heißt es weiter.

 Aus diesem Grund, schließt das Komuniquee, "bauen viele Palästinenser ohne Genehmigung aus ihrer Wohnungsnot und riskieren die Zerstörung ihrer Gebäude.Die Palästinenser müssen die Möglichkeit haben, an einem gerechten und gleichberechtigten Planungssystem Teil zu haben, das die Abdeckung ihrer Bedürfnisse garantiert". Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=54871  - Übersetzung: K. Nebauer

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Gezielter Schlag oder Versehen? - Fragen um Israels Militärschlag in Syrien - Ulrich Schmid - Nach der möglicherweise versehentlichen Tötung eines iranischen Generals im Golan herrscht in Israel Konfusion. Aus der Regierung kommen widersprüchliche Angaben.

Der israelische Staat äussert sich grundsätzlich nicht zu Kommandoaktionen, die ihm zugeschrieben werden. Nach dem Schlag im Golan gegen einen Konvoi des Hizbullah, der sich nach Darstellung israelischer Medien nur 500 Meter von der Grenze entfernt befand, scheinen einige Personen in der Exekutive allerdings doch das Bedürfnis verspürt zu haben, sich zu erklären. Ein Beamter sagte der Nachrichtenagentur Reuters , Israel habe von der Präsenz des iranischen Generals im Konvoi nichts gewusst, folgerichtig sei er auch nicht Ziel einer Mordaktion gewesen. Am Sonntag waren der General der iranischen Revolutionswächter Mohammed Ali Allahdadi sowie hohe Kommandanten des Hizbullah getötet worden. >>>

Alarmstufe Rot wegen Israel - Direktflug in Tirol  - Hubert Rauth - Ausnahmezustand hat am Freitag am Innsbrucker Flughafen geherrscht. Grund war die Ankunft bzw. der Abflug einer israelischen Passagiermaschine, die je rund 150 Urlauber nach Tirol bzw. wieder zurück in ihr Heimatland brachte. Während viele über den Aufwand schimpfen, heben die Verantwortlichen die Wertschöpfung hervor.

Dutzende schwer bewaffnete Polizisten und Cobra- Beamte, Zufahrtsbeschränkungen, gesperrte Besucherterrasse: Manch einer glaubte am Freitag, dass ein mächtiges Staatsoberhaupt Tirol beehrt. In Wahrheit drehte sich jedoch alles um eine einzelne Passagiermaschine – und zwar um jene, die um 9.50 Uhr von Tel Aviv kommend landete und um 11.10 Uhr wieder in Richtung Israel abhob >>>



Trauer um König Abdullah von Saudi-Arabien - Dr. Ludwig Watzal - ""All the devils in Hell were much exited today to welcome a newcomer", writes Dr. Nasir Khan on MWC News über das Ableben eines "großen" Königs. US-Präsident Barack Hussein Obama war vom Tode König Abdullahs von Saudi-Arabien so betroffen, dass er seinen Vize Joe Biden sofort in Marsch gesetzt hat, um zur Trauerzeremonie zu jetten. In Paris, beim "Marsch der Millionen" war das Imperium gerade einmal durch seine Botschafterin vertreten. In den USA weiß man, wo man Prioritäten setzten muss. Am Dienstag jettet Obama nach Saudi-Arabien, um dem neuen König sein "Beileid" auszusprechen.

Die andere europäischen Nationalstaaten wissen, was man dem Förderer des internationalen Terrorismus und Menschenrechtsverächter schuldig ist; sie haben die erste Garde ihrer Staatschefs zum Trauer-Happening entstand. Deutschland macht hier eine Ausnahme >>>

NGO Accuses Israel of Hiring PR Firms to Obscure Oppression of Palestinians - Grassroots organizations Jewish Voice for Peace said that Israel used PR firms and lobby groups to reframe the country's image amid the conflict and oppression of Palestinians. - Daria Chernyshova - Israel used PR firms and lobby groups to reframe the country's image amid the conflict and oppression of Palestinians, the grassroots organizations Jewish Voice for Peace told Sputnik news agency.

Earlier this week, the Corporate Europe Observatory (CEO) published a report which suggests that organizations lobbying the interests of Israel in the European Union are trying "to the point of surrealism" to improve the country's image and not let it be defined solely by the Israeli-Palestinian conflict.

"… Israeli hasbara (PR) is used to present a picture of Israel that obscures the conflict and the oppression of Palestinians," Naomi Dann, a media coordinator at Jewish Voice for Peace told Sputnik, adding that the "Brand Israel" campaign launched in 2005 is a good example of that. "Israel frequently employs PR firms, such as 30 Point Strategies, to work on its image on campuses and elsewhere." >>>

Popular struggle leader: Education is the best weapon against occupation - Orly Noy - Salah Diab, one of the leaders of the struggle against expulsions of Palestinians from the Sheikh Jarrah neighborhood in East Jerusalem, was released from prison after serving five months for a crime he says he didn’t commit. Now that he has returned to the neighborhood, he is as sure as ever: the future belongs to the Palestinian people, not the settlers.

It was nearly four-and-a-half years ago that Salah Diab, a resident of the East Jerusalem’s Sheikh Jarrah neighborhood, heard noises outside his door. He went outside to see what was going on, taking his camera with him, as did regularly during those days. When he opened the door, Diab saw a crowd of settlers accompanied by policemen and began photographing. What happened after that eventually led to him serve a five-month sentence in an Israeli prison, after having a third of his sentenced commuted due to good behavior. >>>

About Buried Phosphorus and Thuggish Diplomacy - Adam Keller -sprachen  In 1974, as a young soldier just inducted into the ranks of the Israel Defense Forces, I was among a group of soldiers whom the platoon sergeant took on a tour of the munitions dump, showing us the different types of ammunition used by the army. Among other things, he pointed to a pile of wooden boxes which were marked "Exploding Smoke" and said with a sligh wink "In fact, these are phosphorus bombs, but do not write the name explicitly because it might create international problems." I have to admit that at that moment I did not pay much attention to this; still, it somehow stuck in my memory.

Much later, in 2009, I suddenly remembered the winking sergeant and his Exploding Smoke. During the Israeli Air Force bombings of Gaza ("Cast Lead Operation") news started to get out of what happened to those on whom such phosphorus bombs happened to fall. Burning phosphorus particles stick to the body, penetrating deeper and deeper inside, causing excruciating pain. Shifa Hospital in central Gaza was crowded with whole families affected by the phosphorus which had fallen on them from the sky, the doctors seeing it happen, often unable to stop it in time. Even phosphorus smoke dissipating in the air can cause severe damage, sometimes death, to those who breath it. >>>

Is StandWithUs an Agent of Foreign Power? - Richard Silverstein - The Foreign Agent Registration Act (FARA) declares that U.S. citizens in this country who work or lobby on behalf of foreign countries must register as its agents. Because doing so would significantly diminish the credibility of such individuals in the eyes of the American public, lobbyists go to great lengths to avoid doing so. For decades, critics of the Israel Lobby have complained that Aipac is such an entity, but the group cleverly articulates its programs and activities to avoid the necessity.

One of the main criteria in determining whether someone is violating FARA is if they are receiving funding directly from a foreign government. Aipac carefully avoids any semblance of such activity.

There are however newer members of the Lobby who are more impetuous, more overtly aggressive, and more eager to do the bidding of the Israeli government. They are less cautious about their activities and more eager to collaborate directly and publicly with the government. One of these is StandWithUs >>>

Israeli Fanatics Beat Arab Veteran Of Israeli Army For Speaking Arabic - Saed Bannoura - IMEMC & Agencies - Toomy Hassoun, from Daliat al-Karmel - a former soldier with the Israeli army who now studies at the Jerusalem Hebrew University. His speaking with friends in Arabic was reason for some ten Israeli right-wing fanatics to start kicking and beating him, causing various injuries that required hospitalization. >>>

One family, three dead, three maimed: `Black Friday` in Gaza - Elior Levy - Very little has been reported in the Israeli media on the hell Palestinian residents endured. Levy speaks with Wael al-Namlah, 26, a married father of two. He writes about one family`s continued urgent need of help, and about a report presented by Physicians for Human Rights - to deaf ears. >>>

Arabs of Israel, suspects until proven otherwise? - Haaretz Editorial -The deaths of two residents of the Bedouin town of Rahat – Sami al-Ja’ar last week and Sami Ziadna on Sunday – demand a thorough investigation of police conduct. This is essential not only for the sake of the Arab minority’s faith in law enforcement, but also to prevent similar deaths in the future. Sami al-Ja’ar, 20, was shot by police last Wednesday during the arrest of drug-trafficking suspects in Rahat. According to the Ja’ar family, Sami was not suspected of any crimes. >>>

VIDEO - Street talk: What do you think about home demolitions? - Whenever there is a terrorist attack in Israel, somebody on the political level starts talking about demolishing the terrorist family’s home as punishment and deterrence. Social TV hit the streets of Tel Aviv and asked the public what they think, and put that against Israeli Committee Against House Demolitions chairman Jeff Halper. >>>

 

 

Bethlehem, Hidden from View - Hochgeladen am 15.12.2008 - A  film on life in Bethlehem today. 'Bethlehem, Hidden from View' made by human rights organisation Amos Trust >>>

 

24. 1. 2015

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Deutsche Funktionäre drängen Israel: arbeite zusammen mit dem Internationalen Gerichtshof
-  Deutschlands oberster Menschenrechts-Beauftragter hat Israel dringend geraten, mit der Internationalen Gerichtshof –Untersuchung zusammen zu arbeiten, bezüglich der möglichen Kriegsverbrechen in den palästinensischen Gebieten.

Nachdem die Untersuchung letzte Woche angekündigt war, sagte Israels Regierung umgehend, es würde nicht mit dem in Den Haag befindlichen Gericht zusammen arbeiten und rief dazu auf, jede finanzielle Unterstützung aufzugeben.

Der Menschenrechts Kommissar der Regierung Christoph Strässer sagte in einem Interview, das am Dienstag veröffentlicht wurde, dass Israels Reaktion kontra-produktiv sei . Strässer sagte dem ipg-Journal, das von einem Mitte-links Think-tank herausgegeben wird, dass „Israel seine eigenen Untersuchungen angefangen hat und dass es meiner Meinung nach mit dem Internationalen Gericht zusammenarbeiten solle. Er fügte noch hinzu, dass „so weit wie der Versuch geht, die Finanzierung des Gerichts zu suspendieren, kann ich nur davor warnen , diesen Vorschlag anzunehmen“.
http://www.philly.com/philly/wires/ap/news/nation_world/20150120_ap_8d7ba17a92     (dt. Ellen Rohlfs)   
 

 

Das Ende der Straflosigkeit im Nahostkonflikt - Palästina ist dem Internationalen Strafgerichtshof beigetreten, die Reaktionen sind überwiegend negativ. Dabei erhöht der Schritt die Chancen, die Gewalt zu beenden. Ein Gastbeitrag von Alex Levac - Das moderne internationale Recht fußt auf dem Horror des Holocaust, dem 6 Millionen Juden zum Opfer fielen. Diese Gesetze wurden dafür benötigt, die Nazi-Täter zu verurteilen, sollten aber nicht zuletzt eine abschreckende Wirkung entfalten. Sie sollen dazu dienen, uns alle zu schützen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Wenn wir sie missachten oder in bestimmten Fällen Ausnahmen fordern, verwirken wir diesen Schutz und schwächen die Glaubwürdigkeit der Institutionen, die ihn leisten sollen.

Am Silvesterabend erklärte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Anerkennung der Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), der zur Verfolgung der schwersten internationalen Verbrechen, nämlich Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschaffen wurde. Die Erklärung war nicht neu, sie datierte vom 13. Juni 2014, dem Beginn des letzten Gazakriegs. Zwei Tage später legte er den Vereinten Nationen die Ratifizierungsdokumente für das Römische Statut vor und setzte damit den Prozess des Beitritts Palästinas zum IStGH in Gang, der am 1. April abgeschlossen sein wird. >>>

#########Gaza-Krieg 2014 - Zerstörte Kliniken beeinträchtigen massiv die Versorgung - Während des Gaza-Krieges 2014 wurden viele Krankenhäuser zerstört und medizinisches Personal verwundet oder getötet. Für die medizinische Versorgung im Gaza-Streifen bedeutete das einen herben Rückschlag, so unabhängige Gesundheitsexperten. - Matthias Wallenfels - Gab es während des siebenwöchigen Gaza-Krieges im vergangenen Juli und August von israelischer Seite aus im Rahmen der "Operation Protective Edge" Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Rettungskräfte im Gaza-Streifen, obwohl das palästinensische Gesundheitsministerium die Kennzeichnungen von Krankenwagen und medizinischen Teams sowie die Koordinaten der Gesundheitseinrichtungen an die israelische Armee übermittelt haben soll? Nach Zeugenaussagen soll es sich so zugetragen haben.

Das sind zumindest Erkenntnisse, die eine achtköpfige, unabhängige "Fact-Finding Mission" (FFM) gewonnen hat, die nach Aussage der in Frankfurt angesiedelten Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international als einzige ihrer Art mit Erlaubnis der israelischen Regierung zwischen August und November 2014 wiederholt im Gaza-Streifen auf Spurensuche gegangen ist, um medizinische und gesundheitsbezogene Informationen zu sammeln. >>>

Einen Executive Summary und den vollständigen Bericht "No Safe Place" (engl. 237 Seiten) als PDF finden Sie unter www.medico.de/gazaNoSafePlace

Eine multimedial aufbereitete Version bei http://gazahealthattack.com/

 

Ärzte werfen Israel Verbrechen vor - Hat Israel vergangenen Sommer im Gazastreifen Kriegsverbrechen begangen? Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ermittelt und die israelische Organisation "Ärzte für Menschenrechte" hat zu den Kämpfen nun einen Bericht vorgelegt. - Torsten Teichmann, ARD-Studio Tel Aviv - Wael Sharif A-Namla erzählt vom Krieg im Sommer 2014. Der Palästinenser aus Rafah im Gazastreifen sitzt in einem Rollstuhl. Das rechte Bein ist amputiert, die Trainingshose über dem Oberschenkel umgeschlagen. Er spricht in eine Kamera, was ihm und seiner seiner elfköpfigen Famile am 1. August 2014 passierte: "Neun von uns wurden getroffen, als wir das Haus verließen. Wir flohen, weil die Kinder und die Frauen Angst hatten. Wir liefen ein Stück, als aus dem Nichts zwei Raketen kamen. Wir wurden getroffen, drei wurden getötet, drei haben Verbrennungen, dreien mussten Gliedmaßen amputiert werden, auch einem dreijährigen Kind."  >>>

 

Bernd Eichner - medico international - www.medico.de - Der heute von der israelischen medico-Partnerorganisation "Ärzte für Menschenrechte" (PHR-IL) vorgestellte Bericht "No Safe Place" erhärtet den Verdacht, dass zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu hohen Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 geführt haben. - Laut PHR-IL zeigt der Bericht "die Diskrepanz zwischen den Verlautbarungen des Militärs Menschenleben zu schonen und dem Vorgehen während der Kämpfe, welches zu tausenden Verletzen und Toten führte, da es keinen sicheren Zufluchtsort für die Bewohner des Gazastreifens gab." Der Bericht wurde, in Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen aus Israel und dem Gazastreifen, von acht Gesundheitsexperten verfasst. Es ist die einzige internationale, unabhängige Untersuchungsgruppe, denen die israelischen Behörden die Einreise in den Gazastreifen während des Krieges erlaubten, um medizinische und gesundheitsbezogene Informationen zu sammeln.

Anhand zahlreicher Beispiele verdeutlicht der Bericht, warum so viele Zivilisten durch die Militäroffensive ums Leben kamen: Versagen des Vorwarnsystems, fehlende Fluchtwege, Zusammenbruch des Evakuierungsmechanismus für Verwundete und Angriffe auf Rettungskräfte.
Verantwortlich für eine hohe Zahl von Opfern sind sog. "Doppelschläge", bei denen nach einem Angriff die zu Hilfe eilenden Verwandten und Rettungskräfte von nachfolgendem Beschuss getroffen werden. >>>

Sechs Jahre nach Operation Cast Lead - Meinen Glauben an die Menschheit verloren -  Lilach Ben David - Irgendwann zwischen jenem Samstag, als die Tore zur Hölle nach Gaza geöffnet wurden, bis zur Feuerpause 22 Tage später, ist alles, was ich bis dahin über Menschen, über meine Gesellschaft, sogar über mich selbst gewusst hatte, in die Brüche gegangen.

Es geschah genau vor sechs Jahren: drei Wochen Mord, Blut, unbegreifliche Grausamkeit und ein plötzlicher Halt. Plötzlich war der Lärm verschwunden.  Als sich mein Leben in den folgenden Wochen des Protestes, der Gewalt, bei Nachrichten und Streitgesprächen beruhigte, fühlte ich es zum ersten Mal. Oder vielleicht ist es genauer, wenn ich sage, dass ich zum ersten Mal den Raum zum Atmen hatte, um jetzt zu verstehen, was sich in mir verändert hat.

Versteht mich nicht falsch. Es war nicht meine erste „Operation“ als  Aktivistin. Ich schrie schon beim 2. Libanonkrieg 2008 laut ins Megaphon. Und der Geruch von Tränengas ist etwas, an das ich mich schon gewöhnt hatte. Ich erinnere mich  an die Schrecken der Operation  Defensive Shield* während der 2. Intifada, das Töten von 13 unbewaffneten palästinensischen Jugendlichen während der Ereignisse im Oktober 2000 und trotz meines jungen Alters ließ sogar die Operation Grapes of Wrath*  1996  etwas in mir zurück. Nichts hat mich überrascht.

Aber trotz dieser Erinnerungen, als die drei Wochen von Operation Cast Lead* endeten, hatte ich das Gefühl, als hätte jemand in meine Brust gegriffen und ein Stück meines Herzens weggerissen und ließ mich (trotzdem) weiter atmen.

Irgendwann zwischen dem Samstag, den ich mit einer Gruppe netter Frauen Ende Dezember verbrachte, der von den Nachrichten kurzzeitig unterbrochen  wurde, und die Tore zur Hölle nach Gaza sich (wieder) öffneten, bis die Feuerpause 22 Tage später alles, was ich über menschliche Wesen, über meine Gesellschaft, ja über mich selbst wusste, war in die Brüche gegangen. Mein Herz brach, während Cast Lead*wie enttäuschte Liebe, Untreue oder falsche Hoffnungen jemals brechen konnten.

Während Cast Lead verlor ich viel von meinem Glauben an die Menschheit und die israelische Gesellschaft, an die Linken und an die Hoffnung, dass eines Tages die Dinge hier besser werden würden. Meine Fähigkeit zu lieben und an das Gute im anderen zu glauben, war beschädigt. Sechs Jahre sind seitdem vergangen, und irgendwie bin ich immer noch dabei, die Bruchstücke aufzulesen und noch immer zu verstehen versuche, dass 1400 getötet wurden, von denen die meisten unschuldig waren.

Im vergangenen Sommer brachen wir unsern eigenen Rekord an Grausamkeit, Zerstörung, willkürlichem Morden und kollektiver Hysterie, die uns dahin brachte, Trost für unsere eigene Trauer im Blut der Unschuldigen zu suchen. Aber so wie alle von uns denken, ist die Besatzung tödlich. Bessere Zeiten werden für dieses Land kommen, wenn diese (Besatzung) vorüber ist. Und wenn diese Tage kommen, wird Gaza eine offene Wunde sein, die Heilung benötigt. Ein Verbrechen, dessen wirkliche Proportion unmöglich zu begreifen ist, verlangt  Berichtigung (Wiedergutmachung).

Gott, bitte gewähre den Palästinensern eines Tages  Großzügigkeit, Stärke und Mitleid – und vergib uns das, was wir Gaza angetan haben,

·      *  Namen der israelischen militärischen Angriffe  auf Gaza

Lilach Ben David ist eine Transsexuelle und feministische Aktivistin in  Tel Aviv.  Dieser Artikel wurde zuerst auf Hebräisch  in +972 veröffentlicht http://972mag.com/the-war-that-brole-me-six-yeats-since-operation-cast-lead/101450

Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem - Provokationen bestrafen - Susanne Knaul - Nach jüdischem Glauben hat die Welt auf dem Tempelberg angefangen. Er ist realpolitisch unwichtig – und könnte trotzdem einen Krieg auslösen.

„Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“ Das schrieb der preußische König Friedrich II. einst auf die ängstliche Anfrage, ob die römisch-katholischen Schulen unter seiner protestantischen Herrschaft abgeschafft werden. An dieser Toleranz des Alten Fritz gegenüber allen Religionen, von der „keine der anderen Abbruch tun soll“, könnte sich 300 Jahre später mancher Jude und mancher Muslim ein Beispiel nehmen.  Fast 50 Jahre dauert die israelische Besatzung des Westjordanlands und Ostjerusalems an.

Dass der Tempelberg, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weder zentrales Thema im Konflikt noch im Friedensprozess war, ist Mosche Dajan, einst israelischer Verteidigungsminister, zu verdanken. Aus seiner Feder stammt der geniale Status quo, um den die Muslime in der Region bangen.   Im Nahen Osten drohe ein Religionskrieg, warnte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas >>>

Galants  „galanter“ Akt -  Uri Avnery,  24.Januar 2015 - (...) Eine israelische Drohne hat einen kleinen Hisbollah-Konvoi wenige Meilen jenseits der Grenze mit Syrien auf den Golanhöhen bombardiert. 12 Menschen wurden getötet. Einer von ihnen war ein iranischer General. Ein anderer war der sehr junge Hisbollah-Offizier, der Sohn von Imad Mughniyeh, einem sehr hochrangigen Hisbollah-Offizier, der vor etwa sieben Jahren auch von Israel getötet worden war, und zwar durch eine Auto-Explosion in Damaskus.

Das Töten des iranischen Generals war (jetzt) nicht beabsichtigt.  Es sieht aus, als ob der israelische Nachrichtendienst nicht wusste, dass er und vielleicht  fünf andere iranische Offiziere der Revolutionsgarde im Konvoi waren. Ein israelischer Armee-Offizier gab dies indirekt zu. Ein zweiter anderer widersprach dem ersten.

Er entschuldigte sich natürlich nicht. Man kann sich nicht entschuldigen, wenn man nicht offiziell zugibt, der Täter gewesen zu sein. Und Israelis entschuldigen sich natürlich nicht. Niemals. Eine  weithin sehr rechts gerichtete Partei bei der gegenwärtigen Wahl  hat dies in einen  Wahlslogan verwandelt: „Keine Entschuldigungen!“

Das gewünschte Opfer des Angriffs war der 25jährige Jihad Mughniyeh, ein niedriger Hisbollah -Offizier, dessen einziger Anspruch auf Ruhm  sein berühmter Familienname war. UNMITTELBAR NACH dem gezielten Töten fragte man sich: Warum? Warum jetzt? Warum überhaupt? Die israelisch-syrische Grenze (oder besser die Waffenstillstandslinie) ist seit Jahrzehnten die ruhigste Grenze Israels gewesen. Keine Schießerei. Keine Vorfälle. Nichts. (...)

WARUM ALSO griff Israel einen kleinen Konvoi von Assads Verbündeten an – die Hisbollah und den Iran?  Es ist unwahrscheinlich, dass sie keine aggressive Absicht gegen Israel vorhatten. Wahrscheinlich waren sie dabei, das Gebiet für den Kampfgegen die syrischen Rebellen auszukundschaften.

Die israelische Regierung und die Armee gaben keine Erklärung ab. Wie konnten sie, nachdem sie offiziell diese Aktion nicht zugegeben hatten, dies tun? Selbst inoffiziell gab es keinen Hinweis. Aber da gibt es einen Elefanten im Raum: die israelischen Wahlen. Wir sind jetzt mitten im Wahlkampf. Könnte es sein, dass es irgendeine Verbindung zwischen dem Wahlkampf und dem Angriff gibt? >>>

Sind alle Terroristen Muslime? - Strampe Luck - Hier ist eine Statistik für die Interessierten. Fangen wir mit Europa an. Will man erraten, wieviel Prozent terroristischer Angriffe in den letzten 5Jahren  von Muslimen begangen wurden?  Es sind weniger als 2% wie die Europol, die EU-Ermächtigungsgesetz-Agentur in ihrem Bericht notiert hat, der im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Die große Mehrheit von Terroraktionen in Europa sind von  verschiedenen Gruppen begangen worden z.B.  2013 gab es in Europa 152 Terrorakte. Nur zwei von ihnen waren „religiös“  motiviert, während 84 auf ethno-nationalistische oder verschiedene Überzeugungen sich gründete.

Sprechen wir über Gruppen wie Frankreichs FLNC, die für die Unabhängigkeit der Insel Korsika spricht. Im Dezember 2013 führten FLNC-Terroristen  gleichzeitig Steinattacken gegen Polizeistationen in zwei französischen. Städten durch. Und in Griechenland schossen Ende 2013 linke militante „populär revolutionäre Kräfte auf zwei  Mitglieder des rechten politischen Flügel Golden Dawn und töteten sie. Während drüben in Italien die anarchistische Gruppe FAI in zahlreichen Terrorattacken engagiert war, einschließlich einer Bombe, die einem Journalisten gesandt wurde. Die Liste geht noch viel weiter.

Hat man von diesen Vorfällen gehört? Wahrscheinlich nicht. Aber wie verhalten sich unsere Medien, wenn Muslime Attacken begangen haben? Bringen sie diese? Es ist nicht nötig, sie zu beantworten. Es ist nur eine rhetorische Frage.

Selbst nach dem schlimmsten Terrorakt, der jemals in Europa 2011 begangen wurde, als Anders Breivik  77 Menschen in Norwegen mordete, um seine anti-muslimische, anti-Immigranten- und pro christliche-Europa-Agenda zu fördern, wie er in seinem Manifest bekannte – wie viel konnte man in der US-Presse davon lesen? Es wurde berichtet, aber nicht in der Weise, wie wenn ein muslimischer Terrorist darein verwickelt gewesen wäre. Und außerdem sahen wir keine Terroristen-Experten, die die TV-Nachrichten füllten, die fragten, wie wir in Zukunft christliche Terroristen hindern könnten. Tatsächlich  wurde selbst die Andeutung, dass Breivik ein „christlicher Terrrorist“  war, von vielen mit Empörung aufgenommen, einschließlich der „Fox News Bill O’reiilly“.

Hat man je von buddhistischen Terroristen gehört? Nun, extremistische Buddhisten haben in Burma viele muslimische Zivilisten getötet und erst vor wenigen Monaten  gingen einige in Burma auf einen gewalttätigen Amoklauf, brannten muslimische Häuser und Geschäfte nieder und mordeten Muslime-

Und wie ist es  - wenn ich es auszusprechen wage -  mit jüdischen Terroristen. Nach dem staatlichen Dienststellenbericht über Terrorismus gab es 399  Terrorakte, die von  israelischen Siedlern begangen wurden >>>

Mossad warnt vor weiteren Sanktionen gegen Iran - Thomas Pany - Ein dazu geplantes Gesetz von US-Senatoren, das vom israelischen Premier Netanjahu unterstützt wird, sei gefährlich - Der Optimismus, der Ende November 2013 anlässlich des Genfer Zwischenabkommens mit Iran von einem Tauwetter sprechen ließ, ist längst einer abgekühlten Skepsis gewichen. Diejenigen, die noch an eine Vereinbarung Ende Juni 2015 zwischen den 5+1-Staaten und Iran über die zivile Nutzung der Atomenergie glauben, stellen jedenfalls nicht die Mehrheit, die das öffentliche Klima dominiert.

Das ist auch dem Text anzumerken, den die Außenminister Steinmeier, Fabius und Hammond zusammen mit der EU-Außenbeauftragten Mogherini gestern in der Washington Post veröffentlichten: "Gebt den diplomatischen Verhandlungen mit Iran eine Chance", lautet der vielsagende Titel.

Dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu kann der Stimmungsabfall vor den neuen amerikanisch-iranischen Verhandlungsrunden nur recht sein. Er tat sich in den letzten Jahren als unermüdlicher Gegner einer Vereinbarung mit Iran hervor. Ein Verhandlungserfolg mit Iran würde sein politisches Achsensystem aushebeln. Das Prinzip Netanjahu heißt grob zusammengefasst: in den elementaren Sicherheitsfragen gibt es keine vertrauenswürdigen Verhandlungspartner auf der anderen Seite: weder im Konflikt mit den Palästinensern noch mit Iran. Weswegen seiner Aufassung nach für Israel einzig die Politik der Stärke bleibt, verknüpft mit der ständigen Bereitschaft zur militärischen Konfrontation. >>>

Nach Charlie versteht Frankreich keinen Spaß mehr - Fabian Köhler - Frankreich geht gegen Terrorismus vor und trifft die Meinungsfreiheit - Darf Satire alles? In Frankreich darf sie offenbar immer weniger. Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo gehen Behörden hart gegen jene vor, die vermeintlich "Terrorismus verherrlichen". Im Zweifel reicht schon ein Facebook-Posting im Charlie-Stil.

Nur auf den ersten Blick sieht das Bild aus wie ein Cover von "Charlie Hebdo": Ein emotionslos blickender Mann versucht sich mit einer Zeitschrift vor heranfliegenden Gewehrkugeln zu schützen. Vergeblich. Dazu der Kommentar: "Charlie Hebdo ist scheiße. Es hält die Kugeln nicht auf." Der Mann auf dem Bild ist Stéphane "Charb" Charbonnier. Er war der Chefredakteur des Satiremagazins Charlie Hebdo, bis zwei Attentäter ihm und elf weiteren Menschen am 7. Januar das Leben nahmen. Veröffentlicht hat die Karikatur ein 16-jähriger französische Schüler auf seiner Facebook-Seite. Kurz darauf wurde er von Polizisten verhaftet. Die Anklage: "Anstiftung zum Terrorismus".  >>>

Heks - Hauskrach bei Reformierten wegen israelkritischen Hilfswerks - Simon Hehli - Schweiz - Proisraelische Kommentatoren nehmen das Heks ins Visier: Es unterstütze eine radikale NGO und nehme im Nahostkonflikt einseitig Partei. Das Heks widerspricht vehement.

Der offene Brief des emeritierten Theologieprofessors war gepfeffert: Das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz (Heks) vertrete eine radikal antiisraelische Haltung, schrieb Ekkehard Stegemann an den Evangelischen Kirchenbund. Stein des Anstosses ist die finanzielle Unterstützung des Heks für die israelische Organisation Zochrot (hebräisch für «Erinnern»). Deren selbst deklarierte Ziele sind die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge, die während des Krieges 1948 vertrieben wurden, und die Erinnerung an die Ereignisse von damals. Laut Stegemann würde der Staat Israel bei einer Heimkehr der Flüchtlinge aufhören zu existieren. >>>




Die christlichen Brüder ohne Löwenherz - Prof. Wolfgang Stegemann und Prof. Ekkehard Stegemann - Die "christlichen" Gedanken des Prof. Ekkehard Stegemann >>>

Eine entlarvende e-mail von Prof. Dr. Wolfgang Stegemann erregte öffentliches Aufsehen. >>>

Saudi-Arabien: Eine Anklage - Schluss mit lustig - Da kippt was. Öffentliche Auspeitschungen und Enthauptungen, ein intoleranter und fanatischer Islam, Frauenunterdrückung, Lohnsklaverei, Terrorexport und Ölpreistrickserei: Wie lange eigentlich sollen die Saudis noch unsere Verbündeten sein? -  Andrea Böhm, Michael Thumann und Bernd Ulrich - Die Welt kann so furchtbar ungerecht sein. Da macht man einfach nur das, was man seit Jahrzehnten macht – und plötzlich regen sich alle auf. Und dann versteht man die Welt nicht mehr.

Am 11. Januar dieses Jahres lief Seine Exzellenz Dr. Nizar Bin Obaid Madani, seines Zeichens Vize-Außenminister von Saudi-Arabien, wie Dutzende andere Diplomaten und Staatschefs durch Paris. Auch er wollte seine Solidarität mit den ermordeten Zeichnern von Charlie Hebdo zum Ausdruck bringen, Pressefreiheit, da geht halt nichts drüber. Zwei Tage zuvor allerdings hatte man im heimischen Dschidda damit begonnen, den Blogger und Regimekritiker Raif Badawi auszupeitschen, die ersten fünfzig Schläge von tausend, nebst einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren. Badawi hatte keine Mohammed-Karikaturen veröffentlicht, sondern nur Kritik am saudischen Regime geübt und ein wenig über die "Moralwächter" gespottet. Dennoch wurde er zu einer zwanzigwöchigen, öffentlich zelebrierten Folter verurteilt. Vielleicht ein Todesurteil. Das saudische Regime demonstrierte also binnen weniger Tage für die Meinungsfreiheit in Paris und bestrafte sie mit Folter in Dschidda >>>

The 'anti-Zionist' camp goes mainstream in Israeli elections - Michael Schaeffer Omer-Man - Both Netanyahu and Livni are leveraging their international influence for electoral gain: Netanyahu in Congress and Livni at the United Nations. And, will the real Zionist camp please stand up?

Elections are almost always referendums on the incumbent, and an incumbent always has an advantage against any challengers. One of those advantages is the ability to demonstrate leadership and to exploit platforms unavailable to his or her challengers, i.e. speaking before a joint session of Congress.

Such advantages tend not to be fair, or even legal in some cases. In Israel, for instance, there are laws that prevent public servants from using their official platforms to campaign >>>

MELDUNGEN VERGANGENER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Kein Heftverkauf im Laden- Aufregung um "Charlie Hebdo"-Ausgabe in Israel

Video - Watch how Gazan families face winter storms

Steinmeier: USA sollten neue Nahost-Friedensgespräche anstoßen

Demolition of Rafah continues in 2nd phase of Gaza buffer zone

Palestinian youths attack Israeli military tower with improvised bombs

Clashes in Wad Al-Joz and Al-Tur in Jerusalem

UK Government Tries to Smear "Boycott Israel" Call as Anti-Jewish

Israel: Verstöße gegen Völkerrecht

Israeli troops injure young Palestinian man in East Jerusalem

Report by Physicians for Human Rights-Israel criticizes Israeli army‘s conduct during Gaza war

KOICA's Follow-up Support for Palestine

Palestinian Stabbed And Beaten By Settlers In Hebron

77 Palestinians, Mostly Children, Displaced in Three Days

Health Condition of Palestinian Detainees in Israeli Prison Severally Deteriorating

Israel’s Daily Arrests Continue: Four Minors Arrested in Hebron

Settlers Shoot, Injure Palestinian, Hurl Stones at Cars near Bethlehem

Israeli forces fires into Gaza farmland

Australian newspaper apologises for offensive cartoon

Burnat and Barghouthi are reportedly assaulted during West Bank demonstrations

24. 1. 2015

Israeli settler runs over little Palestinian boy

Palestinians in Gaza face a winter of suffering

Iran verzichtet gänzlich auf US-Dollar im Außenhandel

Hamas- Gaza salary crisis a misstep for consensus government

Fatah calls for resistance activities, boycott of Israeli products

In pictures: the occupation municipality demolishes a residential building in Shu’fat

Isolating four women from Al-Aqsa Mosque

Move all Israeli Jews to U.S. for world peace: Dutch Ex-Minister

Zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht in Gaza

UN: ’Israel’ Razed Homes of 77 Palestinians This Week

USA und einige arabische Länder lieferten Waffen an Untergruppen der al-Kaida

VU Amsterdam drops Israel-Palestine debate

Eine
Debatte über den israelisch-palästinensischen Konflikt soll um Freie Universität Amsterdam statt am Dienstag wurde vom Vorstand der Universität erfolgen, ohne Plan, verschoben

Palestinian Ambassador Praises Venezuelan Support

President Obama furious at Speaker John Boehner's invitation for Israeli PM to address Congress as White House officials declare Netanyahu 'spat in our face'

A message from American Jewry: BDS is a real threat, not paranoia

UN accuses Israel of illegally razing homes of 77 Palestinians

Israel removes military checkpoint in Qalqiliya

Hamas MP accuses PA of 'attempting to make Gaza kneel'

Israeli Troops Clash with Palestinian Youth in East Jerusalem, Journalist Assaulted

77 Palestinians, Mostly Children, Displaced in Three Days

Israel’s summer aggression against Gaza caused more civilian deaths- Report

Israeli occupation keeps little girl in custody for 3rd week

Clancy out of CNN, his Twitter account deleted

Shalom? Mossad hinterfragt agressive Iran-Poltik der israelischen Regierung

Israel illegally demolishes homes of 77 Palestinians: UN

Israeli Navy Gunboats Open Fire at Palestinian Fishing Boats

Israeli forces raid homes in Jenin, court sentences 2 brothers

Leila Sansour’s film shows just another day in Palestine

Egyptian navy injures Palestinian fisherman, arrests another

Students for Justice in Palestine gives lesson on history, occupation

23. 1. 2015

Israel- Arabische Parteien einigen sich auf gemeinsame Liste
 

Arab parties announce joint slate for upcoming election

Egyptian Naval Forces Shoot Gaza Fisherman in the Stomach

Is the West Bank boycott beginning to turn the corner-

Israel’s summer aggression against Gaza caused more civilian deaths- Report

Ägyptens Präsident mahnt- Vergossenes Blut hat überall die gleiche Farbe

Settler runs over 5-year-old Palestinian near Tulkarem

Construction of 2,500 New West Bank Settlement Units to be Approved by Israel

ISM Report- “We will hit your wife, your daughter, and your kids”

Three Palestinians Kidnapped North Of Jerusalem

Arab parties announce joint slate for upcoming election

Besuch in Washington- Obama lehnt Treffen mit Netanyahu ab


Netanjahu spricht vor US-Kongress - Kein Treffen mit Obama
Dicke Luft zwischen Washington und Jerusalem: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besucht Anfang März die US-Hauptstadt - doch Präsident Barack Obama will ihn nicht sehen.

Israel’s Netanyahu will address Congress on Iran in March

Settlers, Olives, and Occupation: Voices from the West Bank

Many Palestinians Injured In Beit Ummar

French NGO completes protection projects in West Bank

Three Women, One Child, Ordered Away From The Al-Aqsa Mosque

Israeli Navy Opens Fire On Gaza Fishing Boats

Police- Car attempts to run over Israeli forces near Nablus

Gaza to stop importing poultry from West Bank, Israel

Palestine, Russia sign bilateral agreements

Hamdallah- Israel must pay PA tax revenues

9 youths still in police custody after Bedouin protests

VIDEO- Undercover Forces Assault Child in Silwan, Kidnap Him

In Gaza, an IT company has Google-sized aims

America's War on Palestine

African National Congress has made BDS against Israel an official policy

Karen Armstrong: Islamists murdering French Jews “had nothing to do with anti-Semitism”

VIDEO - Settlers, Olives, and Occupation: Voices from the West Bank

Experts: Palestine’s International Criminal Court move to corner Israel

Dr. Ashrawi: Palestine cannot remain under occupation

Neue Front Golanhöhen: Israel unterstützt Dschihadisten
(...) Offenbar glaubt die israelische Armee, dass die größere Gefahr für Israel vom syrischen Regime und seinen Verbündeten, der Hisbollah und Iran, ausgeht - nicht von der syrischen al-Qaida. Überraschenderweise hilft Israel der Nusra-Front sogar.

German rights chief says Israel must work with ICC

Bomb blows up Hamas security official’s car


Unidentified assailants blow up Fatah leader's car in Gaza

Egypt frees 45 Gazans imprisoned after trying to flee to Europe

VIDEO- Undercover Forces Assault Child in Silwan, Kidnap Him

Israeli Court Sentences A Child To Two Months

Israeli Navy Opens Fire On Gaza Fishing Boats

US-Kongress lädt Netanjahu zu Rede ein - Weißes Haus nicht informiert
 

US-Kongress lädt Netanjahu ohne Wissen Obamas ein


US-Kongress lädt Netanjahu ein - Obama ist sauer

Congress invites Netanyahu to rebut Obama on Iran, and White House slams ‘breach of protocol’

Israel sentences and fines 14-year-old girl

Gaza's children: We deserve our basic human rights

33% of government funding for housing is allocated for settlements in the West Bank

QRC allocates $1.5m for Palestinian homes

Gaza children protest Israeli siege

US congress invites Netanyahu for Iran speech

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