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SONNTAG - 21. 9. 2014 - 18:51

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Der Bruch des letzten Tabus – Gaza und der drohende Weltkrieg - pdf - John Pilger - 11 September 2014 (Übers.: Christa Ortmann) - „Da gibt es ein Tabu“, sagte der visionäre Edward Said, “die Wahrheit auszusprechen über Palästina und die große zerstörerische Macht hinter Israel. Nur wenn diese Wahrheit herauskommt, kann jeder von uns frei sein.“
Für viele Menschen ist die Wahrheit jetzt heraus. Endlich wissen sie. Alle jene, die bisher eingeschüchtert geschwiegen haben, können jetzt nicht mehr wegschauen. Von ihren TVs, Laptops, iphones starrt ihnen der Beweis für die Barbarei des israelischen Staates und der großen destruktiven Macht seines Mentors und Versorgers, der USA, entgegen, die Feigheit der europäischen Regierungen und das geheime Einverständnis anderer wie Kanada und Australien in diesem gewaltigen Verbrechen.

Der Angriff auf Gaza war ein Angriff auf uns alle.


(…)Da gibt es Gefahren, wenn man diese Wahrheit ausspricht, wenn man das, was Edward Said „das letzte Tabu“ nannte, bricht.
Meine Dokumentation, „Palestine Is Still the Issue“,war nominiert für einen Bafta, einen British academy award, und wurde gerühmt von der Independent Television Commission für ihre „journalistische Integrität“ und die „Sorgfalt und Gründlichkeit“, mit der sie recherchiert wordenwar. Dennoch, binnen weniger Minuten der Filmvorführung brach eine Schockwelle los – eine Flut von emails beschrieb mich als „teuflischen Psychopathen“, als „Lieferanten von Hass und Bosheit“, als „Antisemiten der gefährlichsten Art“. Vieles davon war inszeniert von Zionisten in den US, die den Film womöglich überhaupt nicht gesehen haben konnten. Todesdrohungen kamen eine pro Tag.

Etwas Ähnliches passierte dem australischen Kommentator Mike Carlton letzten Monat. In seiner regulären Kolumne im Sydney Morning Herald produzierte Carlton ein seltenes
Stück Journalismus über Israel und die Palästinenser; er identifizierte die Unterdrücker und ihre Opfer. Er war sorgfältig genug, um seine Attacke einzuschränken auf „ein neues und brutales Israel, beherrscht von der kompromisslosen, rechtsgerichteten Likud Partei von Netanyahu“. Diejenigen, die bislang den zionistischen Staat geführt hätten, so deutete er an, gehörten einer „stolzen liberalen Tradition an“.

Bei diesem Stichwort brach die Flut los.“Ein Sack Nazi Schlamm“ wurde er genannt, ein Juden hassender Rassist“. Wiederholt wurde er bedroht, und emailte seinen Angreifern, „sich selbst abzuschießen“. Der Herald forderte ihnauf, sich zu entschuldigen. Als er das verweigerte, wurde er suspendiert, dann gab er auf.Laut Aussage des Herausgebers des Herald, Sean Aylmer, „erwartet das Unternehmen sehrviel höhere Standards von seinen Kolumnisten“. >>>

Der Fußballer, der ins Gefängnis musste, weil er talentiert war - Simon Childs - IIm Westen bekommen Fußballer für gewöhnlich Schwierigkeiten mit der Polizei, wenn sie ihr Auto schrotten, Sex mit minderjährigen Prostituierten oder Schlägereien in teuren Nachtclubs haben. Mahmoud Sarsak hingegen wurde nur verhaftet, weil er ein recht talentierter Fußballer war—ein palästinensischer Fußballer. Er wurde im Juli 2009 von den israelischen Sicherheitsbehörden bei der Überfahrt vom Gazastreifen ins Westjordanland festgenommen und erst nach einem 96-tägigen Hungerstreik im Juli 2012 wieder freigelassen. Die Israelis beschuldigten ihn, ein Mitglied der militanten Gruppe „Islamischer Dschihad“ zu sein, und sagten, dass er einst eine Bombe gezündet habe, die einen israelischen Soldaten verletzt haben soll. Aber sie hatten keine Beweise dafür und konnten trotz drei Jahren Folter und Inhaftierung kein Geständnis erzwingen. Die Palästinenser vermuten, dass er nur verhaftet wurde, weil die Israelis Angst hatten, dass Mahmoud bald das Interesse bekannter Vereine wecken werden würde und beim Jubeln sein Trikot ausziehen könnte, um seine Pro-Palästina-Nachrichten zu propagieren.  Denn Mahmoud spielte bereits mit 14 Jahren in der palästinensischen Liga und war dort somit der jüngste Spieler aller Zeiten. Der Streit fachte diesen Juni erneut auf, als Israel die U21-Fußball-Europameisterschaft austrug und damit für Bestürzung im pro-palästinensischen Lager sorgte. Das Turnier wurde auch im Stadion von Beitar Jerusalem ausgetragen, einem Verein mit einer unverblümten, rassistischen Fangemeinde, die muslimische Spieler ablehnt. >>>

Ägypten will nicht mehr Gastgeber der Gespräche zwischen Fatah und Hamas sein - Mohammed Nazzal - Kairo/Gaza (IRIB) – Wie ein Mitglied des Politbüros der Hamas mitteilte, hat Ägypten offiziell angekündigt, nicht mehr Gastgeber der Verhandlungen zwischen beiden palästinensischen Bewegungen Fatah und Hamas zu sein. >>>

Yale-Kaplan durch zionistische Angriffe zum Rücktritt gezwungen - Fred Mazelis - Der bischöfliche Kaplan der Universität Yale musste nach einer zweiwöchigen Hetzkampagne wegen eines Briefes an die New York Times zurücktreten, in dem er äußerte, Dinge wie der jüngste Krieg Israels im Gazastreifen würden in Europa und anderen Teilen der Welt die Entstehung von Antisemitismus begünstigen.

Reverend Bruce Shipman reagierte mit einem Brief aus drei Sätzen, der am 26. August in der Times abgedruckt wurde, auf eine Kolumne der Expertin Deborah Lipstadt, in der sie sich mit Antisemitismus in Europa befasste. In dem Brief hieß es im vollständigen Wortlaut:

"Deborah E. Lipstadt geht viel zu wenig auf das Verhältnis zwischen der Politik Israels im Westjordanland und im Gazastreifen und dem wachsenden Antisemitismus in Europa und der Welt ein.

Der Trend, von dem sie spricht, geht einher mit dem Blutbad im Gazastreifen in den letzten fünf Jahren, sowie den dauerhaft stockenden Friedensverhandlungen und der andauernden Besetzung des Westjordanlandes.

Während die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung schwindet und die Zahl der palästinensischen Todesopfer weiter steigt, wäre das beste Gegenmittel gegen Antisemitismus, wenn Israels Unterstützer im Ausland die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu zu einer endgültigen Lösung der palästinensischen Frage drängen würden."

Die Veröffentlichung des Briefes führte zu einer Flutwelle von Verleumdungen und Drohungen. Shipman erhielt Hassbriefe, Yale wurde mit Beschwerden überhäuft. Andere mischten sich in die Diskussion ein, unter anderem ein Kolumnist des Washington Post und Professor an der George Mason-Universität namens David Bernstein, der schrieb, Shipman sei zwar selbst kein Antisemit, würde jedoch "Antisemitismus entschuldigen und die Juden dafür verantwortlich machen." >>>

Flucht ins Verderben - Immer mehr Menschen wagen eine lebensgefährliche Flucht aus dem Gazastreifen nach Europa. Erst vor kurzer Zeit sank unweit von Malta ein Flüchtlingsschiff, bei dem 500 Personen ertranken. Viele von ihnen waren Palästinenser. - Hans-Christian Rößler - Immer mehr Palästinenser versuchen nach Europa zu flüchten - doch die gefährliche Reise nimmt oft ein schnelles Ende.

Am Anfang schien alles ganz einfach zu sein. Sie hätten in Gaza nur ein Reisebüro aufsuchen müssen, das dann die Flucht nach Italien organisiert habe, berichteten die beiden palästinensischen Überlebenden. Für die Reise zahlten sie mit dem Geld, das sie kurz zuvor erhalten hatten, um ihre Häuser in Gaza wieder aufzubauen. Die beiden Palästinenser überlebten den Krieg in Gaza. Zwei Wochen nach dem Beginn der Waffenruhe wären sie auf dem Mittelmeer fast ums Leben gekommen. Sie gehörten zu den neun Überlebenden des Flüchtlingsschiffs, das am 6. September unweit von Malta sank – mit etwa 500 Syrern, Sudanesen und Palästinensern an Bord. >>>

 

 

Thousands of Gazans fleeing to Europe, hundreds die at sea - Haaretz reports: Thousands of Palestinians have left the Gaza Strip for Europe using tunnels, traffickers and boats, testimonies obtained by Haaretz show. Gazans have been fleeing the Strip since the beginning of Operation Protective Edge, but their escape was hardly covered in the media since they have been leaving clandestinely, with the help of paid smugglers. The sinking of two ships carrying Palestinians from Gaza — one off the coast of Malta last week, and the other off the coast of Egypt — and the drowning of hundreds of passengers have focused attention on the trend. The Palestinian Embassy in Greece reported yesterday that the ship that sank off the coast of Malta was carrying more than 450 passengers, most of them Palestinians from the Gaza Strip, and that it was rammed intentionally by another ship run by rival smugglers. >>>



Hunderte von palästinensischen Flüchtlingen sind im Mittelmeer ertrunken
- Die palästinensische Botschaft in Griechenland berichtetet in der israelischen Tageszeitung Haaretz, dass die Mehrheit der 450 Flüchtlinge , die mit dem Boot vor Malta  ertrunken sind, Palästinenser waren. Addameer, eine palästinensische Nichtregierungsorganisation, hat die Namen der 400 Menschen zusammengetragen, die nicht aufzufinden sind. "Keiner weiß, wo sie sind; in Gaza spricht man von nichts Anderem....Wir haben im Krieg schon zu viel gelitten.  Khalil Abou Shamala von Addameer ergänzt, dass die meisten der Verschwundenen junge Leute waren, aber es waren auch ganze Familien dabei. Nach Augenzeugenberichten der wenigen Überlebenden ist das Schiff mit der Absicht gerammt worden, es untergehen zu lassen.

Der Exodus der Palästinenser hat seit dem brutalen Gaza-Angriff im Juli zugenommen. Nach Haaretz wohnen die Hintermänner dieses "Handels" in Ägypten, aber ihre Agenten arbeiten von Gaza aus. Tausende  Menschen aus Gaza sind seit Juli durch die Tunnels nach Ägypten geflohen; sie nehmen das gefährliche Risiko der Reise  mehr oder weniger bewusst in Kauf und müssen mindestems 3000€ für die Passage durch den Sinai und die Überfahrt in oft überladenen alten Booten an die  Mafia  bezahlen. "Es sei besser im Meer zu sterben als unter israelischen Bomben" wird ein anonymer  Palästinenser zitiert. Nur wenige Tunnels sind erhalten geblieben!

Mit einem größeren Teil des Geldes werden ägyptisches Militär und Polizei bestochen, damit die Flüchtlinge durch den Sinai bis Port Said passieren dürfen, um dann von Alexandria in eine neue Hölle zu geraten. Die Schmuggler, die diese Unglücklichen erpressen und oft genug in den Tod schicken, sind unbestritten Kriminelle, aber Staaten, die den Genozid an den Palästinensern unterstützen, wie USA, Frankreich und..., sind es auch. - http://www.europalestine.com/spip.php?article9899      - Übersetzung und Zusammenfassung G. Nehls

H.E. Mr. Makarim Wibisono (Indonesia)Menschenrechte: neuer Sonderberichtserstatter für die besetzten Gebiete.

Der neue UN-Sonderberichtserstatter für die besetzten palästinensischen Gebiete, der Indonesier Makarim Wibisono, möchte zum ersten Mal diese Gebiete vom 20. bis 28. September besuchen, um die Situation kennen zu lernen.

Da Israel ihm die Einreise verweigert, wird Wibisono nach Jordanien und Ägypten reisen und von dort versuchen, in die besetzten Gebiete zu gelangen. http://palestinalibre.org/articulo.php?a=52616  - Übersetzt von Karin Nebauer


H.E. Mr. Makarim Wibisono (Indonesia) - Chairperson of the 61st session of the Commission on Human Rights >>>

Die Tragödie Palästinas - Kathrin Bachleitner - Gastkommentar - Sein Status als "Heiliges Land" ist dem umstrittenen Gebiet im Nahen Osten zum Verhängnis geworden. Frieden, der selbstverständliche Ist-Zustand der jüngeren Generation Europas, bleibt in Nahost auch im 21. Jahrhundert bloß ein naiver Wunschtraum. Schließlich liegt hier ja laut drei heiligen Schriften das Kernstück der Sehnsüchte der Menschheit: das sogenannte "Heilige Land". Und eben diese "Heiligkeit" besiegelt bis heute das Schicksal der Palästinenser. >>>

Die Jugendlichen fühlen sich nicht verstanden - Seit der Eskalation des Gazakonfliktes wird in Deutschland eine Debatte über Antisemitismus geführt – meist über Jugendliche mit arabischem, türkischem oder persischem Hintergrund. Die wiederum sind es leid, auf der Anklagebank zu sitzen und reden „i,Slam“. - Seit der jüngsten Eskalation des Gazakonfliktes wird in Deutschland eine Debatte über Antisemitismus geführt. Oftmals sind es Jugendliche mit arabischem, türkischem oder iranischem Background, die sich in Deutschland offen mit Palästina solidarisieren. Viele beklagen, dass in der Wahrnehmung der Proteste anti-muslimische Ressentiments zu Tage treten. Es wurde viel über sie gesprochen, wenig mit ihnen. Faten El-Dabbas kennt das Problem. Sie ist als Tochter palästinensischer Flüchtlinge in Berlin aufgewachsen. Seit zwei Jahren macht sie beim muslimischen Poetry Slam Format „i,Slam“ mit und studiert in Potsdam Politikwissenschaften. Anfang Juli, als der Gaza-Krieg gerade begann, organisierte sie >>>

Leserbrief zum Artikel "Reiter distanziert sich von Palästina-Tagen" von Thomas Anlauf vom 17.9.2014 - Karin Nebauer - Die diesjährigen Palästina-Tage werden interessante Zeugnisse palästinensischer Kultur und Identität zeigen, wie sie sonst kaum zu sehen sind. Dieses Thema wird aber von der Welle der Entrüstung über die Verwendung des Begriffs "Genozid" im Vorwort des Veranstaltungsflyers vom Tisch gewischt. Statt auf die Veranstaltung selbst einzugehen, und wie es gemäß dem Recht auf freie Meinungsäußerung in einer Demokratie zu erwarten wäre, den verwendeten Begriff "Genozid" zur Diskussion zu stellen, wird die Keule des Antisemitismus (diesmal sogar des "puren Antisemitismus") geschwungen, um von vornherein jede Diskussion zu unterdrücken und wieder einmal das EineWeltHaus zu attackieren. Dabei wird der Begriff ganz sachlich und weder "antisemitisch" noch "rassistisch" verwendet.

Die UN-Konvention 260 A zur Verhütung und Bestrafung des Völkermords definiert Völkermord als eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:
   a) das Töten von Angehörigen der Gruppe,
   b) das Zufügen von schweren körperlichen und seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe,
   c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen
   [...].
Für die Bewertung genügt bereits das Zutreffen eines dieser Tatbestände.
Durch die mehr als hundert Jahre lange Geschichte des Zionismus und die des israelischen Staates zieht sich, vielfach dokumentiert, wie ein roter Faden die Absicht, die einheimische Bevölkerung wie auch immer los zu werden, um das Land in Beseitz zu nehmen.

Mit der Keule des "puren Antisemitismus" wird nicht nur eine Diskussion, sondern auch jeder "Dialog" verhindert, der die Grundlage jeder Suche nach einer Friedenslösung sein muss. Nicht die Wortwahl im Veranstaltungsflyer ist für einen Dialog "wenig hilfreich", sondern die versuchte Verhinderung einer Diskussion. Den Palästina-Tagen ist zu wünschen, dass sie kulturelle Zeugnisse palästinensischer Identität vielen Menschen näher bringen und die Offenheit für alle Menschen in der Region  fördern.

 

Öffentliche Stellungnahme des Palästina Komitees München zur Debatte über die Palästinatage und zur Distanzierung von Oberbürgermeister Dieter Reiter - Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiter, die Veranstalter der Palästinatage, das Palästina Komitee München, sind befremdet über die öffentliche Empörung, die der Flyer der Veranstaltungsreihe ausgelöst hat und bedauern Ihre Reaktion.

Sie bezieht sich genau genommen nicht auf das Programm der Palästinatage, sondern nur auf die Verwendung eines einzigen Wortes. Die zentrale Frage, ob der völkerrechtlich definierte Begriff Genozid geeignet ist, um den brutalen Angriff auf die Zivilbevölkerung in Gaza angemessen zu bezeichnen, scheint dabei keine Rolle zu spielen. Die Tatsache allein, dass er verwendet wird, genügt offenbar Ihnen und den Kritikern, um der ganzen Veranstaltungsreihe „puren Antisemitismus“ zu unterstellen, so als dürfe mit Genozid nur der Holocaust gemeint sein und als sei die Möglichkeit völkerrechtlichen Fehlverhaltens Israels ein Tabu.

In ähnlicher Weise hat Charlotte Knobloch am 13.9. im Tagesspiegel die Verwendung des Begriffs der Deportation für die Opfer von Flucht und Vertreibung kritisiert. Auch wer das Wort Ghetto in einem anderen Kontext als dem jüdischen verwendet, muss mit Protest rechnen. Mit solchen Sprachregelungen sind Denkverbote aufgestellt, und das sind keine guten Voraussetzungen für den gewünschten Dialog.

Wir bitten Sie, das Programm der Palästinatage aufmerksam zu lesen. Sollten Sie Anhaltspunkte für Antisemitismus oder besser Antijudaismus finden, bitten wir um ein Gespräch. Wenn aber nicht, sollten Sie die Gründe Ihrer Distanzierung von den Palästinatagen überdenken. Mit freundlichen Grüßen Palästina Komitee München

Flyer zu den Palästinatagen in München (pdf) >>>



Reiter distanziert sich von Palästina-Tagen - Thomas Anlauf  - Im diesjährigen Programm der Palästina-Tage ist von einem Genozid durch Israel die Rede. Das Kulturreferat hat den Text abgesegnet - doch OB Reiter stellt klar, dass er nicht die Haltung der Stadt wiedergibt. -  Thomas Anlauf - Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) übt scharfe Kritik am Veranstalter der Münchner Palästina-Tage. Im Vorwort des diesjährigen Programms ist von "Genozid" durch den "jüdischen Staat" die Rede. "Als Oberbürgermeister möchte ich mich davon distanzieren" >>>


Israel : Genozid an den Palästinensern? - Schlesinger - Wie jedes Jahr finden auch heuer die “Palästinatage” statt, die vom “EineWeltHaus” organisiert werden. Wie jedes Jahr gibt es Unmut über diese Veranstaltung. Kritik kommt regelmäßig von Seiten der Israelitischen Kultusgemeinde München und der CSU. Diesmal fällt der Unmut heftiger aus. Das Reizwort lautet Genozid und findet sich im Vorwort zum aktuellen Programm der Palästinatage: Israel verübe einen Genozid an den Palästinensern. CSU-Stadtrat Marian Offman, der auch Vorstandsmitglied der Kultusgemeinde Münchens ist, bewertet das Vorwort als “puren Antisemitismus”. . >>>

Israel’s systematic attacks on civilians to be examined by the Russell Tribunal on Palestine - www.russelltribunalonpalestine.com/en/ - The Russell Tribunal’s extraordinary session on Gaza will examine Israeli attacks on civilians and civilian infrastructure during ‘Operation Protective Edge’ in July and August of this year.

Human Rights Watch recently accused Israel of committing war crimes in a report analysing three attacks on schools in Jabalya, Beit Hanoun and Rafah. The attacks killed 45 people, including 17 children.

This is not the first time that a human rights probe has made such claims. United Nations and Amnesty International investigations have also found evidence of war crimes and crimes against humanity.

According to the United Nations, 2,131 Palestinians were killed during Israel’s last 50 day offensive. Of those 501 were children with about 70 percent aged under 12 according to UNICEF.

In the same period, the Ministry of Health in Gaza recorded 10,918 people injured including 3,312 children and 2,120 women. According to the United Nations, 244 schools were shelled and one used as a military base. According to Al Mezan human rights organisation at least 10,920 houses were damaged or destroyed of which 2,853 were completely destroyed. Furthermore 161 mosques, eight hospitals – resulting in six being taken out of service – 46 NGO 50 fishing boats, and 244 vehicles were also hit.

John Dugard, Professor of Interntional Law and former UN Special Rapporteur to the Occupied Palestinian Territories said: “In its shelling of houses and apartment blocks believed to be occupied by Hamas militants the IDF (Israeli Defence Force) has shown a callous disregard for what it views as collateral damage, but this collateral damage has often taken the form of the killing and injuring of civilians and the destruction of their property. This failure to distinguish between military targets and civilians constitutes a clear war crime.” >>>

20. 9. 2014

Schottland am Euphrat - Uri Avnery - 20.9. 14 - (...) Die modernen arabischen Nationen wurden von europäischen Kolonialherren erfunden. In letzter Zeit ist es Mode geworden, Mark Sykes und Georges Picot zu erwähnen, zwei mittelmäßige Bürokraten, der eine ein Engländer, der andere ein Franzose, die ein geheimes Abkommen zur Teilung des Ottomanischen Reiches beschlossen. Sie und ihre Nachfolger schufen die Staaten Syrien, den Irak, (Trans)Jordanien, Palästina etc.

Diese „Nationalstaaten“ waren  ausgesprochen künstlich. Die europäischen Planer hatten  gewöhnlich sehr wenige  Kenntnisse  der lokalen Umstände, Traditionen, Identitäten und der Kultur. Sie kümmerten sich auch nicht sehr darum. Der Irak mit seinen verschiedenen Komponenten wurde geschaffen,  britischen Interessen  zu dienen. Die seltsame östliche Grenze  des Jordan wurde für eine britische  Ölleitung von Mossul nach Haifa  gezogen. Der Libanon, als Heimat für die Christen gedacht, wurde angeschlossen und sollte auch  muslimisch sunnitische und schiitische Gebiete einschließen,  nur um es größer zu machen. Al-Sham (Syrien) wurde   Jordanien weg genommen, Palästina und der Libanon wurden zu Syrien.(Später verlor es auch Alexandria/Askenderun an die Türkei).

ALL DIESE imperialistischen Manipulationen widersprachen der muslimischen Geschichte und Tradition.

Jedes muslimische Kind lernt in der Schule von den großen muslimischen Reichen, die sich vom Norden Spaniens bis an die Grenze von Burma erstreckten, von den Toren Wiens bis  zum Süden von Jemen; es sollte dann einen Blick auf die Landkarte werfen, um dort die Mini-Länder wie Jordanien und den Libanon entdecken. Das ist demütigend.

Zuerst gab es Bemühungen, die Araber unter den Schirm des Nationalismus‘ zu vereinigen. Die Ba’ath-Partei  kämpfte (wenigstens theoretisch), um einen einzigen pan-arabischen Staat zu schaffen , und der Glaube wurde von dem Helden der Massen, dem ägyptischen Gamal Abd-al-Nasser, einem säkularen Militärdiktator, aufgenommen. Ein pan-arabischer Staat  hätte auch etwas mehr Gleichheit zwischen den reichen Ölstaaten wie Saudi-Arabien und den armen Ländern wie Ägypten  schaffen können. Nasserismus schuf eine neue Ideologie. Pan-arabischer Nationalismus wurde „Kaumi“, lokaler Patriotismus wurde „Wotani“ genannt. Die Gemeinschaft aller Muslime war die „Umma“.

 (Dasselbe Wort „umma“ bedeutet im Hebräischen das Gegenteil: einer modernen Nation. Die Israelis  sind so verwirrt wie ihre Nachbarn. Wir müssen unsere Priorität wählen. Sind wir in erster Linie Juden, Hebräer oder Israelis? Was genau bedeutet „der Nationalstaat des jüdischen Volkes“, wie er von Benjamin Netanjahu propagiert wird?)

DIE RIESIGE Attraktion der  Bewegung, die sich jetzt „Islamischer Staat“ nennt,  ist es das, dass sie eine einfache Idee vorschlägt: weg mit all diesen verrückten Grenzen, die von westlichen Imperialisten für ihre eigenen Zwecke  gezogen wurden, und schaffen wir den klassischen  pan-muslimischen Staat: das Kalifat. >>>

Israels 26 Waffenstillstandsverletzungen

Am 26. August 2014 beendeten Israel und Hamas einen Krieg, der 2150 Palӓstinenser (in der Mehrheit Zivilisten) und 73 Israelis (mehrheitlich Soldaten) tӧtete, durch einen vorlӓufigen Waffenstillstand. Hamas hat seitdem keine einzige Rakete abgefeuert, keine israelischen Ziele angegriffen noch irgend etwas unternommen, das die Waffenstillstansbedingungen verletzt. Hier ist eine Liste israelischer Aktionen:

1. Annektierte 400 Hektar palӓstinensisches Land in der Westbank
2. Beschlagnahmte 56 Millionen Dollar aus den Steuereinkünften der Palӓstinensischen Autoritӓten
3. Hat die illegale Blockade nicht aufgehoben (eine Bedingung des Waffenstillstandes)
4. Brach den Waffenstillstand in vier Vorfӓllen, als auf palӓstinensische Fischer gefeuert wurde.
5. Nahm sechs Fischer fest
6.
Tӧtete den 22 Jahre alten Issa al Qatari eine Woche vor seiner Hochzeit
7. Tӧtete Mohammed Sinokrot, 16 Jahre, durch einen Kopfschuss mit einer Plastikstahlkugel
8. Folterte einen Gefangenen krankenhausreif
9. Verweigerte 13 Mitgliedern des Europӓischen Parlamentes die Einreise nach Gaza
10. Nahm mindestens 127 Menschen in der Westbank fest, darunter einen siebenjӓhrigen Jungen in Hebron und zwei Kinder im Alter von sieben und acht aus dem Hof ihres Hauses, die Mutter wurde mit Trӓnengas beschossen
11. Hielt weiterhin 33 Mitglieder des palӓstinensischen Parlamentes im Gefӓngnis fest
12. Hielt immer noch 500 Gefangene in der Verwaltungshaft ohne offizielle Anklageerhebung oder Verfahren
13. Zerstӧrte Hӓuser von Beduinen in Khan al Ahmar bei Jerusalem, wodurch 14 Menschen obdachlos wurden, und verӧffentlichte einen Plan, nach dem tausende von Beduinen aus Jerusalem entfernt und zum Umzug in zwei für diesen Zweck gebaute Ortschaften gezwungen werden sollen.
14. Zerstӧrte eine Molkerei in Hebron, die ein Waisenhaus unterstützte
15. Zerstӧrte ein Familienheim in Silwan, wodurch u.a. fünf Kinder obdachlos wurden
16. Zerstӧrte ein Haus in Jerusalem, wo Hilfsgüter für Gaza untergebracht waren
17. Zerstӧrte einen Brunnen in der Nӓhe von Hebron
18. Setzte einen Olivenhain bei Hebron in Brand
19. Brach in ein Gesundheitszentrum und in einen Kindergarten in Nablus ein und richtete grossen Schaden an
20. Zerstӧrte Felder in Rafah mit Panzern
21. Forderte das Entfernen eines kleinen Gedenkschreins in Jerusalem für Mohamed Abu Khdeir, der im Juli von einem israelischen Lynchmob ermordet wurde
22. Setzte die Arbeit an einem weitverzweigten Tunnelnetz unter Jerusalem fort
23. Stürmte das Areal um die Al Aqsamoschee durch eine Gruppe von rechtsextremistischen Siedlern
24. Half hunderten von Siedlern beim Stürmen von Josephs Grab in Nablus
25. Hinderte Studenten am Betreten der Al Quds Universitӓt durch das Feuern von Schockgranaten und gummi-ummantelten Stahlkugeln
26.
Verdiente Millionen (der genaue Betrag ist nicht bekannt) durch den Verkauf von Baumaterial für den Wiederaufbau von Gaza, wo 100 000 Menschen darauf warten, dass ihre zerstӧrten Hӓuser aufgebaut werden. Der benӧtigte Betrag wird auf 7,8 Milliarden Dollar geschӓtzt.

Omar Robert Hamilton, After the Cease fire, 17. September 2014; http://www.globalresearch.ca/what-israel-has-done-after-the-ceasefire/5401865; mit Angabe der 26 Nachrichtenartikel - Übersetzung - Martina Lauer

Leserbrief von Wolfgang Behr - Eine fürchterliche Stille SZ 13.9.14 und Aufstehen gegen einen Albtraum SZ 15.9.14  von Thorsten Schmitz  - Herr Schmitz betreibt mit seinen beiden Kommentaren einen unerträglichen Alarmismus: „Synagogen werden in Brand gesetzt“, Juden „angepöbelt“ und „krankenhausreif geschlagen“. Diese Vorkommnisse sind zu Recht zu verurteilen und die Täter der Justiz zu überstellen. Aber es sind Einzelfälle, die nicht verallgemeinert werden dürfen. Es hat sie auch schon in den vergangenen Jahren gegeben. Wissenschaftler haben keine nennenswerte Zunahme von Antisemitismus in Deutschland feststellen können.

Das vergangene Gaza-Massaker hat verständlicherweise antisemitische Tendenzen vorübergehend verstärkt. Dass besonders Menschen mit arabisch-moslemischen Hintergrund sich zu vereinzelten Hasstiraden und Handlungen gegen Juden hinreissen liessen, mag der deutlich wahrnehmbaren Identifikation der meisten jüdischen Kultusgemeinden und des Zentralrats der Juden mit dem zionistischen Israel und seiner menschenverachtenden Politik gegenüber den Palästinensern geschuldet sein. Nach dem deutschen Juden Rolf Verleger von der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ hat dieser Antisemitismus keinen rassistischen Hintergrund. Dass die Dumpfbacken der rechten Szene nur auf eine Gelegenheit warten, sich antisemitisch in Szene zu setzen ist ohnehin zu erwarten.

Herr Schmitz hat recht, dass „in Deutschland Juden und Israel in einen Topf geworfen werden“. Aber es sind in erster Linie die deutschen Juden selbst, die sich hinter Israel und seine zionistischen Ziele stellen: durch häufige Präsentation der israelischen Fahne, die Diffamierungen von Günter Grass und Jakob Augstein und Feindseligkeiten gegen Veranstaltungen zu Gunsten Palästinas. Israel trägt mit dazu bei, indem es als „jüdischer Staat“ anerkannt werden will.

Ich empfehle Herrn Schmitz sehr, sich einmal mit dem generellen Abgleiten der jüdischen Bevölkerung Israels in den Faschismus zu befassen. Wenn auf Moscheen „Araber in die Gaskammern“ geschmiert wird, wenn in den Strassen israelischer Städte „Tod den Arabern“ gegrölt wird, christliche Geistliche angespuckt werden und versucht wird, Mischehen zwischen Palästinensern und Juden zu verhindern, wenn ein Knesset-Abgeordneter fordert, die Mütter im Gaza-Streifen zu töten, damit sie keine „Terroristen“ gebären können. Oder wie wäre ein Studium der Berichte des des UN-Menschenrechtsrats Richard Falk zur israelischen Besatzungspolitik in Palästina?

Warum protestieren die jüdischen Gemeinden und die gegenüber dem zionistischen Israel unterwürfigen deutschen Politiker und Kirchenobersten nicht gegen diesen Rassismus, die verbrecherische israelische Besatzungspolitik, den fortgesetzten Landraub und das kürzlich statt gefundene Massaker in Gaza ? Kein Wort der Verurteilung oder des Mitgefühls für die terrorisierte Bevölkerung!

So verdichtet sich der Verdacht, dass mit der Antisemitismus-Kundgebung in Berlin von den letzten, Israel stark belastenden Ereignissen abgelenkt werden soll. Dass mit Frau Merkel und den Herren Gauck und Graumann „ die richtigen Worte von den richtigen Leuten“ gefallen sind, wage ich in diesem Zusammenhang zu bezweifeln. Doppelte Standards machen unglaubwürdig. 

Nach dem jüdischen Physiker und Auschwitz-Überlebenden Hajo Meyer verhalten sich Zionismus und Judentum wie Feuer und Wasser. Die Menschen sind heute aufgerufen, sich zwischen dem Humanen Völkerrecht und Israel zu entscheiden. Wolfgang Behr

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Der Gazakrieg aus völkerrechtlicher Sicht - Gerd Seidel - 1. Die geografische und politische Situation im Gazastreifen - Durch die andauernden militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der palästinensisch-islamischen Organisation Hamas kommt der Gazastreifen nicht aus den Schlagzeilen. Dabei ist der schmale Küstenstreifen entlang dem Mittelmeer mit einer Fläche von 360 km² kleiner als das deutsche Bundesland Bremen. Allerdings ist es mit 1,8 Millionen Einwohnern eines der ärmsten und der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde, das wegen des unfruchtbaren Bodens nur zu 14 Prozent landwirtschaftlich zu nutzen ist. Die Land- und Seegrenzen sind rings um Gaza hermetisch von Israel – und im Süden zum kleineren Teil von Ägypten – abgeriegelt. Israel übt auch nach dem Abzug seiner Truppen aus Gaza im Jahr 2005 die absolute Kontrolle über die – landseitig von einem Zaun umgebene – Außengrenzen von Gaza aus, also insbesondere über den Personen- und Warenverkehr. Hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsgütern, Wasser und Energie sind die Palästinenser im Gazastreifen auf die Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Wegen der völligen Abschottung wird Gaza auch als „Gefängnis mit Meerblick“ bezeichnet. Von vielen Staaten und internationalen Organisationen wird die Situation für die Menschen in Gaza – auch jenseits der kriegerischen Ereignisse – als katastrophal eingeschätzt. Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton beschrieb die dortige Lage als „unhaltbar und inakzeptabel“. >>>

Barghouti: Palestinians must make the price of the occupation dear on Israel  - The war on Gaza was a victory for Palestinians, and the focus must now shift to a boycott that makes Israel's occupation of the West Bank too costly to bear, says Marwan Barghouti, a prominent Palestinian leader serving a life sentence in Israeli prison.

In answers to questions submitted by Reuters via the Palestinian Prisoners' Club, Barghouti urged more confrontation to combat Israel's 47-year occupation of Palestinian territory, setting out a strategy sharply at odds with the more timorous approach advocated by Palestinian Authority President Mahmoud Abbas.

"The Palestinians must make the price of the occupation dear on Israel," Barghouti. >>>

IDF Unit 8200 Counter-Offensive Begins - Richard Silverstein - Those of you who remember back to the Bush presidency, will recall the controversy generated by the exposure of torture techniques used against Islamist prisoners at Guantanamo and at secret prison sites in Poland and elsewhere. Among them were the notorious waterboarding which brought detainees to near drowning. When this scandal erupted, the Bush-Cheney cabal went on a counter-offensive claiming that lives were saved and terror plots exposed by such torture. In fact, the claim turned out to be hollow and those averted terror attacks were not exposed through torture.

Now, the IDF is going on a counter-offensive of its own after the reputation of the prestigious SIGINT Unit 8200 was sullied by charges of veterans that it engaged in tawdry, immoral acts attempting to exploit the weaknesses of Palestinians in order to compel them to collaborate with Israeli intelligence. Strangely, this counter-offensive hasn’t torn a page from the Bush administration by claiming terror attacks were averted by Unit 8200.

Instead the IDF’s intelligence unit, Aman, has claimed that its technological capabilities have offered Israel unparalleled access to enemy computer systems. If you ask me, the “sell” is rather pallid:

The source placed a significant emphasis on MI’s cyber division, which is able to mine data and combine it with visual and signals intelligence. It helped to create a digital map of Gaza so detailed that thousands of targets appeared on it, and every building in the Strip was shown from four different angles. >>>

Israeli jails fill with Palestinian juveniles after summer riots - Nir Hasson - "Attorneys who represent dozens of suspects in East Jerusalem say the police and legal system’s treatment of the suspects is harsh, vindictive and discriminatory." >>>

The U.S. is also guilty in Palestine - Sam Bahour - + "While Israeli bombs were hammering Gaza, Alice Lynd with the assistance of Staughton Lynd, drafted a 32-page pamphlet which was published by the Palestine-Israel Working Group of Historians Against the War (HAW) titled, Violations by Israel and the Problem of Enforcement (August 2014). The policy paper places the U.S. in front of its own mirror and meticulously documents how one hand of the U.S. government systematically documents Israeli violations of U.S. law and international law, while the other hand unconditionally dishes out financial, military, and diplomatic support to Israel." >>>

All Israelis are implicated in the occupation - Dahlia Scheindlin - "Ironically, the far right has said this repeatedly. They argue that settlers are unfairly demonized, when in fact all of Israel, people and government alike, supports settlements." >>>

Resource: How the Shin Bet holds Gazans` health ransom - PHR 2008 report - "The practice of leveraging Gazans’ access to health care in order to get intelligence information out of them has been documented in the past. Six years earlier, in 2008, Physicians for Human Rights – Israel (PHR-I) put out a detailed report on the practice, including testimonies from Palestinians whom the Shin Bet demanded information from in exchange for permission to enter Israel to receive needed medical care.+972 is republishing the report here in order to explain in greater detail exactly what the reserve intelligence officers are describing." >>>

19. 9. 2014

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Wer die israelische Unrechtspolitik mit Judentum verwechselt und deshalb schweigt, der ist »nicht frei von antisemitischen Gefühlen«, denn »nur jemand, der Juden als völlig gleichwertige Mitmenschen betrachtet, kann gegenüber ihnen auch berechtigte Kritik äußern« - Avraham Burg

#########Jeder kann Antisemit sein - Abraham Melzer - Ein Beitrag des israelischen Botschafters in der Zeitschrift “The European” hat mich erschreckt und amüsiert zugleich. Ich hätte niemals gedacht, dass die israelische Botschaft solch einen banalen und absurden Texte freigeben würde. Gibt es denn niemanden dort, der darauf achtet, dass der Botschafter seine Würde behält und nicht Unsinn schreibt auf einem Niveau, das, wenn ich Volksschullehrer wäre und mir einer meiner Schüler einen solchen Aufsatz vorlegte, er von mir ohne zu zweifeln, eine tiefrote Sechs bekommen würde. Aber ein israelischer Botschafter darf sich in diesem Land einiges erlauben, was kein anderer Botschafter tun würde: Er mischt sich in innere Angelegenheiten Deutschlands ein und findet es sogar gut so. Das tut Yakov Hadas-Handelsmann und das taten auch seine Vorgänger immer wieder.

Die Frage von “The European” war sehr einfach und klar: Ab wann ist Kritik an Israels Politik antisemitisch? Dabei hätte der Botschafter z. B. schreiben können: Die rote Linie wenn berechtigte Kritik Antisemitismus wird, ist dann überschritten, wenn man hetzt, rassistisch argumentiert und Gewalt verherrlicht. Sie wird aber nicht überschritten, wenn man eindringlich und kompromisslos Kritik übt. Kritik muss man immer und jederzeit zulassen, egal ob berechtigt oder nicht, egal ob sie gerecht ist oder ungerecht. Das ist die Basis einer Demokratie. Wem Kritik nicht passt aus Angst, dass die Schande bekannt werden könnte, sollte seine Reaktion und Position überprüfen..Ab wann ist Kritik an Israels Politik antisemitisch?

Auch der Botschafter reiht sich in die Gruppe derer ein, die überall in Deutschland Antisemitismus wittern und inzwischen dafür eine hypersensible Nase entwickelt haben. Weil ein paar durchgeknallte und traumatisierte Schreihälse in der Tat judenfeindliche Parolen gebrüllt hatten, spricht er und andere von einer „Welle des Antisemitismus“ in diesem Land, von „Judenhass“, von „verbrannten Synagogen“ und davon, dass „Juden ´vergast`, ´verbrannt` und ´geschlachtet` werden sollen. Wer behauptet, dass Paranoia keine Grenzen kennt, hat Recht.

Hadas-Handelsmann schreibt: „Wer behauptet, Israel dürfe man nicht kritisieren, versteckt dahinter nur seine antisemitischen Vorurteile.“ Einen solchen Satz muss man zweimal oder sogar dreimal lesen, und am Ende versteht man ihn doch nicht. Wer >>>

 Jagdobjekte von Honestly Concerned + seinem Netzwerk >>>
Sammlung - Nein zum Antisemitismus - Nein zu seiner Instrumentalisierung >>>

Brüchige Waffenruhe – ein Kommentar von der Grenze zu Gaza - Um ihren eigenen Machtanspruch zu sichern, stilisieren sich beide Seiten zum Gewinner der jüngsten Gewalteskalation im Gazastreifen. Auf eine nachhaltige Lösung arbeiten die Konfliktparteien nicht hin. Roni Keidar, israelische Aktivistin aus einem Dorf an der Grenze zu Gaza, ruft in einem offenen Brief beide Bevölkerungen dazu auf, selbst den Kontakt zu suchen.

Während des jüngsten Krieges in Gaza berichtete unsere Gastautorin von einem Besuch bei Roni Keidar, die in einem Kibbuz in unmittelbarer Nähe zum Gaza-streifen lebt. Die Aktivistin von der Graswurzelbewegung Other Voice hat nun einen Aufruf an Palästinenser und Israelis veröffentlicht:

“Ich lese die Mitteilungen, Kommentare und Denunziationen von hier und dort. Ich habe mir die Reden der „Helden“ angehört, Benjamin Netanjahu auf der einen und Ismail Haniya auf der anderen Seite. Jeder hat sich selbst auf die Schulter geklopft, hat behauptet, dass er es geschafft hat, den anderen vernichtend zu schlagen. Doch mir ist wirklich egal, wer der „Gewinner“ ist, denn Verlierer sind wir alle >>>

#########"Israel ist eine ethnische jüdische Demokratie und ein Apartheid Staat"  - Interview  mit Abraham Melzer - Dr. Ludwig Watzal - Die jüdische Zeitschrift "DER SEMIT" ist nach zweijähriger Unterbrechung wieder erschienen, und zwar Online. Eine unabhängige, andere jüdische Stimme wurde in den letzten Jahren in Deutschland schmerzlich vermisst, weil die Berichterstattung der Konzern- und staatlich-alimentierten Medien uniform geworden ist. Eine kritische Berichterstattung über die brutale Besatzungspolitik Israels und das Massaker an der Zivilbevölkerung und die Verwüstungen im Gaza-Streifen ist nur noch in einer relativierenden Terminologie möglich, weil jede fundamentalere Kritik an dieser völkerrechtswidrigen Politik als "Antisemitismus" stigmatisiert wird.

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Ein Beispiel dieser politischen Groteske fand kürzlich vor dem Brandenburger Tor in Berlin statt, als dort gegen "Judenhass" und "Antisemitismus" protestiert worden ist, wo es schlicht und ergreifend um Kriegsverbrechen der israelischen Besatzungsmacht hätte gehen sollen. Diese Verleumdungsstrategie dient dazu, die brutale Besatzungspolitik und Unterdrückung des palästinensischen Volkes durch den Staat Israel gegen jegliche Kritik zu immunisieren. Zu dem Komplex "Israelkritik", "Antisemitismus", "Judenhass" u. v. a. m. äußert sich der Chefredakteur von "DER SEMIT", Abraham Melzer, gegenüber "BETWEEN THE LINES". >>>

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik

Arn Strohmeyer

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Texte von Arn Strohmeyer


Rezension „Das unheilvolle Dreieck. Deutschland, Israel und die Palästinenser. - Plädoyer für eine andere Nahostpolitik“ von Arn Strohmeyer - Ekkehart Drost - Der Bremer Journalist Arn Strohmeyer hat ein neues, drittes  Buch vorgelegt. In „Volk ohne Hoffnung“ beschreibt er das  Leben der Palästinenser hinter der Mauer. „Wer rettet Israel?“ fragte er 2012. Auf der Grundlage der Geschichte Israels, so wie sie von den Neuen Historikern geschrieben wurde, betrachtete er darin den Ist-Zustand der israelischen Politik, deren Ziel es war und ist, Erez Israel zu schaffen, um dann zu fragen, ob  Israel mit der Fortführung einer solchen Politik der Überheblichkeit und Selbstisolierung überleben könne. „Deutschland und Israel“ ist sein letztes Kapitel überschrieben, in dem er die Unterstützung der israelischen Politik des Landraubs, der unzähligen und alltäglichen Menschenrechtsverstöße durch die deutschen Regierungen belegt.
 
Sein neues Buch „Das unheilvolle Dreieck. Deutschland, Israel und die Palästinenser. Plädoyer für eine andere Nahostpolitik“  ist ein überzeugender Appell an alle Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Kirchen, endlich die Palästinenser als das zu betrachten, was sie spätestens seit 1967, eher noch seit 1948, tatsächlich sind: Die Opfer der Opfer. „Wer Hitler abschütteln will, muss heute die Palästinenser verteidigen.“ zitiert Strohmeyer am Anfang seines Buches den Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Alfred Grosser.
Nicht einmal Spurenelemente dieser Aufforderung fanden sich in den Reden bei der Berliner Kundgebung gegen Antisemitismus vom 14.9.2014. Im Gegenteil: Betrachtet man das Plakat, auf dem zu dieser Veranstaltung aufgerufen wurde, so stehen Davidstern und die israelische Flagge nebeneinander.  Diese Montage beschwört geradezu eine Gleichsetzung, über die der Autor auf Seite 79 schreibt: „Aus der Gleichsetzung von Juden, Zionisten und Israel folgt (...) die Gleichsetzung von Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik.“  Das Leid der Palästinenser wurde weder bei diesem aktuellen Anlass – Repräsentanten der muslimischen Gemeinden in Deutschland saßen zwar auf der Gäste-Tribüne, hatten aber kein Rederecht – noch beim jüngsten Massaker im Gazakrieg 2014  durch die Bundesregierung thematisiert. In einem Interview mit dem DLF bezeichnete der Nahostexperte Michael Lüders dieses Schweigen als „eine Schande für Deutschland“.
 
Strohmeyers Verdienst ist es, akribisch nachgewiesen zu haben, dass die moralisch-ethischen Schlussfolgerungen aus dem Holocaust „die Politiker der nachfolgenden Generationen kaum tangieren“, diese ihrer Verantwortung auch für die Palästinenser und deren Existenzrecht und Selbstbestimmung niemals gerecht wurden. Der Autor verweist auf eine Vielzahl jüdisch-israelischer Intellektueller, Politiker und Historiker >>>

Berlin: Against anti-Semitism, Against Zionism - Nicht-zionistische Juden und Jüdinnen und Juedische Stimme kommen zusammen in Anti-Judenhassdemo um zu sagen: Reden wir darüber, was Antisemitismus wirklich ist: Rassismus. Angriffe auf Synagogen und Schulen. Gewalt gegen Läden, die Juden gehören. Antisemi­ti­sche Vorurteile, Hasstiraden oder Anpöbeln auf der Straße.

Reden wir darüber, was Antisemitismus nicht ist. Freies Denken. Kritik von Menschenrechtsverletzungen, von Massakern und Kriegsverbrechen. Op­po­si­tion gegen den Staat Israel, seine Politik und Verbrechen gegen das palä­sti­nensische Volk. Gegen Unrecht auftreten kann nicht antisemitisch sein.

Sagen wir, wer Juden wirklich sind. Menschen. Leute mit eigenen Meinungen, verschiedenen Weltanschauungen und Ansichten.

Sagen wir, was Juden nicht sind. Zionistische Ideologie und Praxis. Der Staat Israel. Die israelische Armee. Eine Masse von Leuten mit exakt derselben Ideologie und Politik, unfähig zum unabhängigen freien Denken. >>>

Since the Gaza ceasefire, Hamas has not fired a single rocket. What has Israel done? - Omar Robert Hamilton - On 26 August a ceasefire between Israel and Hamas was agreed, bringing a fragile end to a war that killed 2150 Palestinians (mostly civilians) and 73 Israelis (mostly soldiers). Since then Hamas has not fired a single rocket, attacked an Israeli target, or done anything to break the terms of the ceasefire. Israel has done the following >>>

Israeli Occupation Forces Re-arrest Ayman Nasser, Legal Unit Coordinator at Addameer Prisoner Support and Human Rights Association - Occupied Ramallah, 18 September 2014 - In the early hours of this morning Israeli Occupation Forces (IOF) re-arrested Ayman Nasser (44) from his home in the West Bank village of Saffa. Nasser is the legal unit coordinator at Addameer Prisoner Support and Human Rights Association.

Nasser’s wife reported that “at 1:30AM, a large number of IOF raided our house while we were sleeping. We woke up to the sounds of heavy knocking on the front door and my husband, Ayman, rushed to open the door. Around 15 soldiers raided the house and started yelling at me and my children, demanding us to move to the living room. Six soldiers, including one female soldier, pointed their weapons at us while we waited in the living room. Half an hour later, a military officer identified Ayman and took him outside the house. Ayman returned with the officer after ten minutes, and said goodbye to us.”

Addameer utterly condemns the re-arrest of its legal unit coordinator which is clearly a continuation of the systematic targeting of Palestinian human rights organizations by Israeli forces which aim to criminalize their work, silence their voices and prevent them from carrying out their work in supporting all Palestinian political prisoners and detainees. >>>

‘Any Palestinian is exposed to monitoring by the Israeli Big Brother’ : Testimonies from people who worked in the Israeli Intelligence Corps tell of a system where there were no boundaries  - On the one hand, I felt solidarity with the victims, with the oppressed people who were denied such basic rights as I take for granted to be mine. On the other hand, I realised that the job I had done during my military service was that of the oppressor >>>

Gaza ceasefire proving once again to be part of the ‘occupation game’ - Pam Bailey - This lukewarm truce in Gaza is part of a long, boringly consistent pattern. A 2009 study that tracked patterns of violence between Israelis and Palestinians in Gaza over the course of eight years revealed that unlike what Western mainstream media coverage of the conflict suggests, Israel violates the vast majority of ceasefires first. >>>

Jewish extremists try to change status quo at Al-Aqsa - Daoud Kuttab - The visit by extreme-right Israeli politician Moshe Feiglin to Al-Aqsa Mosque is yet another example of empowered Jewish extremists seeking to change current agreements over Islam’s third-holiest shrine. >>>

Gaza: Life amid the rubble - Yolande Knell - More than 400,000 of Gaza`s residents were displaced by Israel`s recent 50-day military operation. Some 18,000 homes were also destroyed and many more were damaged. One of the worst affected neighbourhoods was Shejaiya, near the eastern border, where the Israeli military says it targeted Palestinian militants and their tunnels >>>

The misery of Palestinian unity  - Tariq Dana - Shortly after its assault on Gaza, Israel confiscated 4,000 dunums of Palestinian land near Bethlehem in the West Bank. While the Israeli Peace Now movement described the move as “unprecedented in its scope since the 1980s”, it was reported on the margins of Palestinian news agencies and websites and, as usual, the Palestinian Authority (PA) failed to confront it entirely. In addition to this, the clearly exhausted and distracted Palestinian public received the news with apathy.

Instead, the reality of Palestinian political life is again, boringly and provocatively, dominated by intensified rivalry between Fatah and Hamas, which could very likely lead to collapse of the fragile unity government. Verbal clashes and mutual accusations have marginalized the Gaza tragedy and concealed Israel’s ongoing colonization of the West Bank. This new round of internal conflict is undoubtedly deliberate; it is a fabricated war over a hollow authority >>>

Mustafa Barghouti on Gaza, the unity government and Palestinian elections. - Amelia Smith - "Immediately after the war Israel initiated a political and a propaganda campaign, including distributing false information about a coup d'état that was prepared in the West Bank, to divert Palestinians from unity. In other words Netanyahu is trying to achieve in political means what he failed to achieve in military ways. And we should not let him."

Sitting in a central London hotel, the General Secretary of the Palestinian Initiative is recounting a story from Israel's latest war on the Gaza Strip. Mustafa Barghouti was in the besieged territory during the latest Israeli bombardment; he met an 82 year-old man who had spent his life building a home for his family of 28 children and grandchildren. One day the old man woke up, went to the mosque for prayers and when he came back he found nothing. The whole house had been destroyed and all 28 members of his family had been killed. "What can you say to such a man?" he asks. "It's so inhuman >>>

DIE MELDUNGEN DES gestrige Tages  + ALLE  andere  FINDEN SIE  im  Archiv

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Hilfe für Gaza

Aktuelle  Nachrichten

Nahost-Gespräche gehen Mittwoch weiter

Demonstration in Bern für Frieden in Gaza

Pro-Palestinian protest at Tampa port targets Israeli ship

Pamela J. Olson wants readers to see the Palestine that she sees

Israeli settlers and soldiers invade Balata refugee camp


Israeli Settlers and Soldiers Invade Balata Refugee Camp

Gaza demonstrators arrested outside Dutch defence ministry

Palestinian ‘battle’ to get to the Asian Games

Architects of hope: rebuilding Gaza and imagining a Palestinian state

Gaza crisis obscures the long quest for Palestinian statehood

Israeli apartheid causes serious violations of Palestinians human rights

Israeli government to build military barrier south of Jerusalem

Elderly Man Kidnapped In Hebron, Teenager In Bethlehem

Israel tortures prisoners captured in Gaza invasion

Cabinet approves $5 billion plan for Gaza rehabilitition

Abbas plans delegation to aid Palestinian shipwreck survivors

Special Rapporteur on Palestine First Official Mission

Time to end longest occupation in modern history: Abbas

Question of succession: After Abbas, who?


After Mahmoud Abbas, who will lead the Palestinians?

Students for Justice in Palestine in New Orleans Promotes Bigoted Political Agenda

VIDEO - Israeli settlers storm Palestinian neighborhood in al-Quds city

Egyptian army kills Palestinian, detains 2 as they exit tunnel


Palestinian Killed, Two Arrested, By Egyptian Soldiers In Sinai

Uefa reject Israel’s Jerusalem bid for Euro 2020

Victory for BDS campaign as UEFA decides against Jerusalem tournament bid

Paris: Israel-Palestinian 'solution' to be put to U.N. Security Council


Hollande: France to present Israeli-Palestinian solution to UN Security Council

US guilty of war crimes in Palestine

Israeli Police Brutally Assault Jerusalem Youth

Palestinian killed in Israeli raid in West Bank

19. 9. 2014

Zwei Tote bei Explosion in Gaza
Bei der Explosion eines israelischen Blindgängers sind in Sajaiya im Osten der Stadt Gaza zwei Menschen ums Leben gekommen.

 

'Dud' Israeli shell kills 2 in Gaza

Anderson recalls life-changing visit to Palestine and Israel

Israel blockade endangers Gaza fishermen

The ancient mosques of Gaza in ruins: How Israel's war endangered Palestine's cultural heritage

Europaparlament verurteilt den israelischen Siedlungsbau

Israel High Court legitimiert Ausschluss der Palästinenser

Israeli forces disperse West Bank protests

VIDEO - Israeli "IDF" terrorists abuses Palestinian FIFA referee and ruins match

Jailed Fatah leader lauds Gaza 'victory', urges confrontation with Israel

Verhandlungen sind der einzige Weg für unabhängiges Palästina
Tony Blair spricht sich für Verhandlung für einen unabhängige Palästinenser-Staat aus

Europaparlament verurteilt den israelischen Siedlungsbau


European Parliament slams Israel over illegal settlements

Soldiers Kidnap Four Palestinians In Bethlehem, One In Hebron

Soldiers Conduct A Limited Invasion Into Southern Gaza

Army To Demolish A Car Repair Structure Near Bethlehem

Ferwana- “266,500 Gazans Kidnapped By The Army Since 1967”

MK Khenin Denounces Israel’s Approval Of “Admissions Committee Law”

New Details Emerge on Palestinian Prisoner Who Was Beaten to Death by Israeli Guards

Israeli Forces Photograph Palestinian Homes While Settlers Perform Rituals near Hebron

Elderly Gaza Fisherman Injured by Live Israeli Fire

Qassam Fighter Killed In Gaza Tunnel

18. 9. 2014

Prime Minister Expresses Deep Appreciation to International Organizations for Supporting Gaza

Abbas meets Israeli opposition leader on peacemaking

The War of Ideas in the Middle East

Israeli High Court Upholds Law Permitting Jewish Housing Developments to Exclude Arabs

Israeli occupation forces destroy water networks and launch assault on farmers

Israeli forces begin demolitions in Bedouin village near Jerusalem

Berlin - Viel Interesse am Bürgermeister-Kandidaten aus Palästina
Raed Saleh: Israelische Reporter sitzen auf Salehs Sofa

Israel tortures Gazans, targets Palestinian rights defenders

Israeli forces detain human rights lawyer near Ramallah

PHOTOS- Amid rubble and trauma, Gaza goes back to school

Jailed Fatah leader lauds Gaza 'victory', urges confrontation with Israel

VIDEO - Israel beschlagnahmt palästinensischen Landverschmutzung

Israelische Zerstörung in Negev geht weiter

Israeli navy fire wounds Gaza fisherman

Israel arrests five Palestinian citiz

 International campaign to release Palestinian ex-detainees

Observer of Palestine to UN Sends identical letters on situations in Palestine

Israel attack depleted books in Gaza

 Israel attack depleted books in Gaza

Gaza: Hospital hygiene staffs strike

Jewish settlers, Israeli soldiers storm Nablus shrine

Hundreds of settlers storm "Joseph's Tomb" in Nablus

NSA shared Americans’ private communications with Israel: Snowden

In Gaza, justice delayed is justice denied

Israeli forces issue demolition orders to 3 Hebron families

Six Palestinians Kidnapped In West Bank, And Jerusalem

Civil Administration plans to expel thousands of Bedouins from homes, concentrate them in inadequate settlement

Hunderte Flüchtlinge sind im Mittelmeer ertrunken.
Es waren viele palästinensische Flüchtlinge darunter, besonders aus Gaza. Nach Informationen aus den letzten Tagen wollen immer mehr Menschen der Gefängnissituation entfliehen
http://www.europalestine.com/spip.php?article9899
Des centaines de réfugiés palestiniens noyés en Méditerranée

Israels Innenminister Saar zurückgetreten

Abumarzook- “Indirect Ceasefire Talks To Resume Before Sep. 24”

Israeli High Court Upholds Law Permitting Jewish Housing Developments to Exclude Arabs

Six Palestinians Kidnapped In West Bank, And Jerusalem

Six Children Forced Under House Arrest In Occupied Jerusalem

Settlers Attack Palestinian Cars Near Jenin

17. 9. 2014

Syrische Rebellen sollen Frieden mit Israel schliessen

Hundreds of settlers storm "Joseph's Tomb" in Nablus

Gaza-Blockade sollte erleichtert werden

Ökumenischer Rat setzt Friedenseinsatz im Heiligen Land fort

Most Malta boat victims were Gaza refugees

Gaza- Hospital hygiene staffs strike over pay delay

New Jordanian field hospital crew arrive in Gaza

Israel tortures Gazans, targets Palestinian rights defenders

Israel demographic bomb in West Bank: Report

Israeli settlers clash with Palestinians in occupied West Bank

Neglect and disregard for life in Israeli prisons

World Bank, IMF warn of fresh Gaza war

Israeli intelligence hits back over comrades’ refusal to serve

Israeli occupation confesses killing Palestinian driver

Israeli Knesset deputy speaker storms Aqsa complex

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