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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
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MITTWOCH - 17. 9. 2014 - 20:31

Sabra Shatila’ was created by Dia Azzawi in response to the 1982 massacre of civilians in Palestinian refugee camps.
Bild zum vergrößern anklicken

32 Jahre nach Sabra und Schatila

16. - 18. September 1982

Sonderseiten Texte |   Videos  |   Fotos
 

Heute ist der 32. Jahrestag des Massakers an mehreren tausend Palästinensern in den Flüchtingslagern Sabra und Shatila im Libanon.

Unter dem Befehl von Ariel Sharon, damals israelischer Kriegsminister, planten und unterstützten die israelischen Truppen gemeinsam mit den alliierten libanesischen Milizen deren Eindringen in die beiden UN-Flüchtlingslager, damit diese ein Massaker an der Bevölkerung, v.a. Frauen, Jugendliche und Kinder, durchführten.
Bei diesem Massaker sind zwischen 3.000 und 5.000 (die genaue Zahl ist unbekannt) Palästinenser grausame Weise ermordet worden.
Die beiden Lager standen nach der mit den UN koordinierten Evakuierung der PLO unter der Kontrolle und Jurisdiktion der israelischen Armee, die nach internationalen Konventionen verantwortlicher Garant für das Leben der in den Lagern verbliebenen Menschen war.
Da die israelische Kommission zur Untersuchung des Massakers nicht zu Klarheit und Verurteilung der Verantwortlichen führte, bildeten international renommierte Juristen aus den USA, Kanada, Frankreich, Südafrika und Irland eine Kommission zur Untersuchung der Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen durch die israelische Armee. Präsident dieser Kommission war der irische Dichter und Friedensnobelpreisträger Sean Mc Bride. Verschiedene andere juristische Initiativen klagten gegen die Verantwortlichen, aber sowohl Israel als auch die USA übten Druck aus, um zu vermeiden, dass die Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt würden.
http://palestinalibre.org/articulo.php?a=52590 
Zusammenfassung: K. Nebauer

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NEU ERSCHIENEN

Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik


Arn Strohmeyer

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Texte von Arn Strohmeyer >>>

Das unheilvolle Dreieck. Deutschland, Israel und die Palästinenser: Plädoyer für eine andere Nahostpolitik (Beiträge zur Internationalen Politik 5) (Kindle Edition) - Arn Strohmeyer - Apartheid als Staatsräson - Wie der Philosemitismus die Menschenrechte ignoriert, 17. September 2014  - Rezension von Ulrich Gellermann

Gegen Judenhass hatten sie jüngst in Berlin demonstriert - die Merkels, die Gaucks und Gabriels - nicht gegen Russenhass, nicht gegen Islamhass, nicht gegen Xenophobie. Als hätten die paar Idioten, die jüngst am Rande von Demonstrationen gegen das Schlachten in Gaza antisemitische Parolen riefen, den deutschen Staat erschüttert und die hochrangige Image- Reparatur-Brigade aus Staat und Regierung auf den Plan gerufen. Tatsächlich gibt es nicht wenige Deutsche, die nach dem erneuten Morden in Gaza die unerschütterliche Solidarität mit Israel in Frage stellen. Was das mit Antisemitismus zu tun haben soll, auch wenn es immer wieder und gern behauptet wird, bleibt ein Rätsel. Der Autor Arn Strohmeyer hat sich mit seinem Buch "Das unheilvolle Dreieck - Deutschland, Israel und die Palästinenser" genau dieser Frage gewidmet und sie gewissenhaft, kenntnisreich und anständig beantwortet.

Strohmeyer erinnert daran, dass die Palästinenser die deutsche Zeche zahlen, das es ihr Land ist, das man den Israelis nicht zuletzt deshalb zugesprochen hat, weil die Deutschen einen millionenfachen Mord an Juden verübt hatten, und der alte zionistische Siedlungsplan so einen moralischen Schub bekam, der zumindest in Deutschland bis heute anhält. Weil diversen israelischen Regierungen die alten Grenzen aus der Zeit vor 1967 nicht ausreichten, Grenzen die international weitgehend akzeptiert wurden, wollen sie bis heute die realen staatlichen Grenzen Israels nicht festlegen: Es gibt ja noch jede Menge Quadratkilometer im Westjordanland, die nicht von israelischen Siedlern besetzt sind und die, nach dem sonderbaren, biblisch verbrämten Glauben einer israelischen Mehrheit eigentlich ihnen gehören. Man ist in Tel Aviv für neue Grenz-Ziehungen immer offen.

"Als ewiges Opfer des Holocaust erklärt sich der jüdische Staat für berechtigt wann und wo auch immer Gewalt anzuwenden", schreibt Strohmeyer "denn es handelt sich dabei in seinen Augen immer um Selbstverteidigung." Dann zitiert er den israelischen Anthropologen Jeff Halper, der achtzehn arabische Friedensangebote aufzählt, die alle von Israel abgelehnt wurden. "Das letzte 2002, in dem die arabischen Staaten Israel die volle Anerkennung anboten, wenn es im Gegenzug das Westjordanland und den Gazastreifen für die Schaffung eines Palästinenserstaates freigeben würde." Strohmeyer zitiert viele und häufig israelische Stimmen. Das liegt sicher daran, dass die israelischen Kritiker ihr Land und seine fatale Lage am besten kennen. Aber es mag auch daran liegen, dass sich insbesondere deutsche Israel-Kritiker gern den Antisemitismus-Vorwurf zuziehen, ein Vorwurf der einen schneller zum Paria macht als man Zentralrat der Juden in Deutschland buchstabiert kann.

Denn nach dem langen, großen deutschen Schweigen über den Mord an den europäischen Juden wendeten nicht wenige Deutsche ihren "angelernten Antisemitismus" zum "angelernten Philosemitismus" (Günter Grass) und versuchten der fraglosen Schuld und Verantwortung dadurch zu entgehen, dass man aus der Haut der Täter in die Haut der Opfer kroch. Durch einen schamlosen Beifall im israelischen Sechstagekrieg zum Beispiel, den die damalige BILD-Zeitungs-Schlagzeile zum "Blitzkrieg" veredelte, als seien die Deutschen endlich gemeinsam mit den Truppen Israels unterwegs. >>>

Wohnungsmieten in Gaza sind seit dem Krieg doppelt so teuer, tausende Palästinenser bleiben obdachlos. - Konnte vor dem Krieg eine 2-Zimmer-Wohnung noch für durchschnittlich 200 US-Dollar (154 Euro) gemietet werden, so ist der Preis auf bis 500 Dollar (385 Euro) gestiegen.

Etwa 18.000 Häuser wurden in diesem Krieg zerstört oder schwer beschädigt. Eine Katastrophe in einem überbevölkerten Gebiet mit einer durch die Blockade stragulierten Wirtschaft. Die Kosten für den Wiederaufbau werden auf 8,6 Milliarden Dollar geschätzt.

Bereits vor dem Krieg fehlten im Gazastreifen 70.000 Wohnungen. Mehr als 60.000 Menschen leben zur Zeit noch in UNRWA-Schulen und Einrichtungen von Hilfsorganisationen. Etwa 450.000 Palästinenser in Gaza haben wegen der Beschädigungen oder des niedrigen Wasserdrucks keinen Zugang zum kommunalen Wassernetz.  http://palestinalibre.org/articulo.php?a=52600  -
Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer

Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland wachsen weiter! - Im ersten Halbjahr 2014 ist die jüdische Bevölkerung im Westjordanland um 2% angewachsen, was einem jährlichen Anstieg um etwa 4% entspricht, doppelt so viel wie das Bevölkerungs-Wachstum in Israel selbst. Der Yesha-Rat, der die jüdischen Siedlungen offiziell vertritt, gab die jüdischen Siedler im Westjodanland mit 382.031 am 30. Juni 2014 an.
http://palestinalibre.org/articulo.php?a=52604  -
Zusammenfassung: K. Nebauer

Unit 8200: Teaching NSA a Thing or Two About Dark Arts - Richard Silverstein - Those who’ve followed Edward Snowden’s revelations about NSA spying may think they’ve heard just about every depredation they can imagine. But there could be more to come.

James Bamford spent three days in Moscow with Snowden and wrote about it in Wired. Today, he has a NY Times op-ed focussing particularly on the Snowden revelations about NSA collaboration with the IDF’s Unit 8200. None of this is particularly new. Further, at one point Bamford even dubiously claims that material the NSA shared with Israel might’ve led to some of the blackmail and recruiting of spies, which the Unit 8200 veteran’s letter decried. I think that’s doubtful because the activities criticized by the refusers involved listening to phone conversations and reading e mail and text messages by Palestinians in the Territories. It’s hard to believe (though not impossible, I suppose) that NSA spying on U.S. citizens would help 8200 to target Palestinians.

It’s worth noting Bamford’s summary of Unit 8200’s offenses: …They [Unit 8200 refusers] charged that Israel used information collected against innocent Palestinians for “political persecution.” In testimonies and interviews given to the media, they specified that data were gathered on Palestinians’ sexual orientations, infidelities, money problems, family medical conditions and other private matters that could be used to coerce Palestinians into becoming collaborators or create divisions in their society. >>>

 

How the Shin Bet holds Gazans` health ransom - Resources - "The practice of leveraging Gazans’ access to health care in order to get intelligence information out of them has been documented in the past." >>>







PHOTOS: Living in the ruins of a shattered Gaza neighborhood >>>

IMF calls for PFM reforms in Palestinian Authority - Judith Ugwumadu - 17 September 2014 The Palestinian Authority must enhance its public financial management system in order to strengthen its plea for more aid to help rebuild its flagging economy, the International Monetary Fund has said. It urged the PA – which consists of the West Bank and Gaza – to work together with international partners to plan a robust fiscal system to effectively organise financial aid, as recent hostilities in Gaza had significantly worsened the economic outlook. The IMF said that, although progress had been achieved in cash management, arrears management needed to be improved, and reporting and recording of arrears must be more reliable. ‘This will be critical to sustain donors’ confidence that their aid is used well,’ it said. ‘Given significant infrastructure needs, which are exacerbated in the aftermath of the Gaza conflict, the PA’s capacity to manage public investment must be >>>

Israel demographic bomb in West Bank: Report - The Israeli regime has resorted to demographic tactics to continue its occupation of the West Bank amid fragile peace talks with the Palestinians. According to an official report by Yehsa Council, a group representing Israeli settlements in the West Bank, the settlements have seen 4-percent increase in their population.

The council said the settler population soared to 382,031 as of June 30, up 2 percent from 374,469 recorded on December 31. It added that the projected 4-percent growth would be more than double the Zionist regime's nationwide growth rate.

Dani Dayan, a senior official with the council, said, “It is clear that it is a thriving community that is here to stay." The figures triggered negative reactions from Palestinian officials. Hanan Ashrawi, a senior Palestinian official, said this growth rate reflects the Israeli regime’s support for the presence of the illegal settlements in the ocuupied West Bank. >>>

Campaign gives new choices to Druze youth facing Israeli conscription - Patrick O. Strickland - "The campaigning group `Refuse — Your People Will Protect You` was founded in March 2013 to provide legal and moral support to Druze conscientious objectors." >>>

With Temple Mount as flashpoint, violence rises in Jerusalem - Akiva Eldar - "...a move is afoot to turn the Temple Mount (Haram al-Sharif) from a Muslim place of prayer into a joint prayer site for believers of both faiths, repeating the transformation that took place at the Tomb of the Patriarchs (al-Ibrahimi Mosque) in Hebron." >>>

17. 9. 2014


DER SEMIT - die andere jüdische Stimme in Deutschland  - Dr. Ludwig Watzal - Endlich, so könnte man sagen, meldet sich wieder eine alternative jüdische, nicht-zionistische Stimme in Deutschland zu Wort und widerspricht den Funktionären des Zentralrats der Juden in Deutschland und deren Lautsprechern in den öffentlich-rechtlichen und privaten Konzernmedien; deren Berichterstattung und Verlautbarungen über Israel sind zunehmend unglaubwürdig geworden, weil Angst-besessen und deshalb zunehmend uniformer ausfallen. Die Berichterstattung über das jüngste Massaker der israelischen Armee im Gaza-Streifen erweckt den Eindruck, als ob eine Selbstgleichschaltung der veröffentlichten Meinung in Deutschland stattgefunden hätte. Bis auf die Tageszeitung "junge Welt" hat keine Medium den Amoklauf der "moralischsten Armee der Welt" (Ehud Barak) die publizistische Stirn geboten, indem sie über deren Brutalität und Zerstörungswut unvoreingenommen berichtet hätte. Anstatt über das völkerrechtswidrige Besatzungsregime und eine der letzten Kolonialmächte, die innerhalb von fünf Wochen über 2140 Menschen getötet hat, zu berichten, wurde in Deutschland über einen virtuellen "Judenhass" diskutiert, und die gesamte politische Klasse ließ sich bei einer kafkaesken Demonstration in Berlin öffentlich zur Schau stellen, zu der zirka 2 000 von 4 000 Claqueuren herangekarrt werden mussten.

Die Zeitschrift "Semit" ist zwischen 2009 und 2012 40 Mal erschienen. Aufgrund diverser Schwierigkeiten musste ihr Verleger und Chefredakteur das Erscheinen einstellen. Unzählige Zuschriften und die immer unverschämtere und zynischere Haltung der Funktionäre des Zentralrats der Juden in Deutschland hat den Chefredakteur von "DER SEMIT " Online, Abraham Melzer, veranlasst, wie er gegenüber "BETWEEN THE LINES" erklärte, dem Judentum und nicht der unwürdigen Politik des zionistischen Besatzungsregime in Deutschland wieder eine glaubwürdige jüdische Stimme zu geben.

Die Redaktion von "DER SEMIT" Online sei für alle Stimmen offen, die sich für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen, wie Melzer betonte. Demzufolge wird "DER SEMIT" einseitig sein, indem er sich ausschließlich mit dem Nahostkonflikt und der Unterdrückung der Palästinenser und nicht mit der "selbstherrlichen, arroganten und nationalistischen Haltung der israelischen Regierung und deren Sprachrohren im Westen" beschäftigen werde. Nicht Tibet oder die Verbrechen in Syrien seien unser Problem, wie schlimm es dort auch sein möge, sondern Palästina und die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes der Palästinenser. Israel spreche nicht im Namen der Juden, sondern nur der Zionisten. >>>

 

Der Semit >>>

Die neusten Texte:
Die Kleider des nackten Königs
- Abi Melzer >>>
Sind wir alle Antisemiten? - Abi Melzer >>>
Sprachliche Apartheid - Avram Burg >>>
Das Schweigen der Lämmer - Abi Melzer >>>
Den Staat Israel verstehen - Dr. Ludwig Watzal - Gastbeitrag im Semit >>>
„Palästina Solidarität“ oder Solidarität mit Palästina -  Abi Melzer >>>

Friedlicher Widerstand gegen Israels Besatzung in der West Bank - Senioren für Palӓstina organisieren diesjӓhrige "Gazas Arche in Oslo"

Am vergangenen Freitag drang die israelische Armee wӓhrend des wӧchentlichen Protestes gegen die israelische Mauer in der besetzten West Bank im Dorf Nilin ein. Zum ersten Mal seit über einem Monat fuhren Militӓrjeeps im Westbankdorf ein, und ein Scharfschütze feuerte mehr als 20 Kugeln auf die Ortsbewohner ab, allerdings ohne Erfolg. Ein 13-jӓhriger Junge wurde allerdings durch eine gummi-ummantelte Stahlkugel amd Ohr verletzt und viele litten unter dem Trӓnengas. Zusӓtzlich setzten die israelischen Soldaten einige Gemüsefelder am Dorfrand in Brand unad rissen die Pflanzen aus dem Boden.

 

Beim wӧchentlichen Protest am gleichen Freitag in Kufr Qaddoum protestierten die Demonstranten nicht nur gegen die jahrelange Sperre einer wichtigen Verbindungsstrasse in den nӓchst grӧsseren Ort, sie protestierten auch gegen das Abschneiden der Stromversorgung am Vortag.  Sechs Dorfbewohner, die stӓndig mit Sauerstoff versorgt werden müssen, wurden deshalb in das Krankenhaus in Nablus transportiert. Bei der Demonstration wurde ein junger Mann von einem Trӓnengaskanister am Kopf getroffen und musste ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden. Er konnte das Krankenhaus einige Zeit spӓter wieder verlassen.

 Ein Dorfbewohner erklӓrte, dass die Stromversorung des Dorfes von der illegalen israelischen Siedlungskolonie Qedumim kommt: "Jemand beschloss, auf den Knopf zu drücken und die Versorgung des ganzen Dorfes abzuschneiden."

Seit 2011 demonstrieren die Dorfbewohner von Kufr Qaddum jeden Freitag gegen die israelische Armee. Ein grosser Teil des Dorflandes wurde durch die nahegelegene illegale Sieldung Qedumim gestohlen und seit 2003 kӧnnen die Palӓstinenser nicht mehr auf dem kürzesten und sichersten Weg nach Nablus fahren, weil die israelische Armee die Hauptverbindungsstrasse für Palӓstinenser blockiert.. Der Dorfbewohner erklӓrte: "Die Proteste werden nicht aufhӧren, bis die Hauptstrasse von Kufr Qaddum, die sich die illegalen Siedlern von Qedumim unter den Nagel gerissen haben, wieder an uns zurückgegeben wird." 

Ein Bulldozer der Armee machte sich an die Arbeit und versuchte die Steine zu entfernen, die einige Demonstranten auf der Strasse aufgebaut hatten, um als Barriere gegen das Eindringen von Armeefahrzeuge in das Dorf zu dienen. Als die Demonstranten den Bulldozer zurücktreiben wollten, feuerten eine Gruppe von Soldaten einen Hagel von Trӓnengaskanistern auf sie ab. Oft zielten sie die Kanister direkt auf die Menschen vor ihnen, eine Praxis, die gegen die Einsatzregeln der israelischen Armee verstӧsst, weil Trӓnengaskanister folglich nicht mehr ein "weniger tӧdliches" Massenkontrollmittel sind, sondern kleine Raketen, die Menschen schwer verletzen (Tristan Anderson, Nilin 2009) oder sogar tӧten kӧnnen (Bassem Abu Rahma, Bilin, 2009). Die Armee zog sich gegen drei Uhr nachmittags zurück.

Der Boykott von israelischen Siedlerprodukten in der Westbank hӓlt nach Angaben des Wirtschaftsministeriumds der PA an. Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen machen 95% aller abgelaufenen Produkte in palӓstinensischen Geschӓften aus. Bei 350 Inspektionen in 2345 ӧrtlichen Lӓden kamen nur 1.9% aller abgelaufenen Produkte aus Palӓstina. Seit dem letzten israelischen Angriff auf Gaza stieg die Nachfrage nach palӓstinensischen Produkten an; zusӓtzlich verstӓrkte die PA die Kontrollen. Das Ministerium dokumentierte auch Fӓlle von gefӓlschten Herkunftsinformationen, wo Produkte aus den israelischen Siedlungen in Produkte aus Israel verwandelt wurden.

Der kreative Widerstand gegen Israels Blockade des Gazastreifens wird in Norwegen fortgesetzt. Seit einigen Jahren organisieren Aktivisten in Norwegen jedes Jahr an einem Samstag im Sommer eine informelle Demonstration im Hafen von Oslo, bei der Bootsbesitzer ihre Opposition zu den vollkommen unakzeptablen Konsequenzen der israelischen Blockade von Gaza zum Ausdruck bringen. Dieser "Bootsstunt" fand dieser Jahr am 23. August statt. Der Bootsstunt im Vorjahr unter dem Titel "Gaza's Ark in the Oslo Fjord" wurd in einem Video festgehalten. Einige interviewte Teilnehmer kritisieren die Passivitӓt der Regierungen und bekunden ihren Zorn. Sie haben eine Aktivistengruppe gegründet, "Senioren für Palӓstina", für die die Blockade von Gaza ein sehr wichtiges Thema ist. Eine Frau berichtet, dass sie als Teil eines medizinischen Teams aus Norwegen als Krankenschwester in Palӓstina schwerverwundeten Palӓstinensern geholfen hat. Eine Mutter und ihr Kind rufen am Ende des Videos den Slogan mit: "Lasst Gaza leben! Hebt die Belagerung von Gaza auf!"

https://www.facebook.com/saeed.almafea
https://www.youtube.com/ watch?v=8Dy4HZfNYhc 
http://palsolidarity.org/2014/09/israel-army-cuts-electricity-to-kufr-qaddum-six-villagers-dependant-on-oxygen-machines-evacuated-to-hospital/
Settlement Products Account for Nearly All Expired Goods in Palestine, IMEMC, 14. September 2014; http://www.imemc.org/article/69125
Gaza's Arch

Der 4D-Effekt - Deligitimiert, dämonisiert, doppelter Standard: Was anderen als Antisemitsmus vorgeworfen wird, macht Israel mit den Palästinensern schon lange. Noch schlimmer wird das Ganze, wenn noch ein viertes „d“ hinzu kommt: Deutschland. - Prof. Rolf Verleger -

Ist Kritik an Israels Politik antisemitisch? Die Frage ist seltsam. Ab wann ist kritisches Denken antisemitisch, mithin nicht mehr statthaft? Kritisches Denken ist immer statthaft!

Israel ist eine ethnisch abgestufte Demokratie. Die meisten Rechte haben jüdische Bürger, dann kommen nichtjüdische Bürger und dann nichtjüdische Jerusalemer. Danach kommen die Rechtlosen: Über die vielen nichtjüdischen Bewohner des besetzten Westjordanlands herrscht Israels Militärdiktatur. Die Bewohner Gasas hat Israel seit 2006 eingekerkert und bringt sie alle paar Jahre wieder zu Hunderten um.

Die wesentliche Frage ist allein, ob diese Beschreibung den Tatsachen entspricht. Was zählt, sind Fakten. Die Person, die diese Fakten nennt, einen „Antisemiten“ zu nennen, wäre ein reines „ad hominem“-Argument, also Herabsetzen der Person, um nicht sachlich argumentieren zu müssen.

Die „drei Ds“
Es wird manchmal behauptet, man könne antisemitische Kritik daran erkennen, dass Israel „d“eligitimiert und „d“ämonisiert und mit „d“oppeltem Standard (= zweierlei Maß) gemessen werde. Fällt denjenigen, die das behaupten, nicht auf, dass Israels Politik seit eh und je diese „drei Ds“ auf die Palästinenser anwendet? >>>

Jeder kann Antisemit sein - israelische Botschafters in Deutschland, Herrn Hades-Handelsman - Wer behauptet, Israel dürfe man nicht kritisieren, versteckt dahinter nur seine antisemitischen Vorurteile. Denn die Grenze zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus ist leichter zu ziehen, als es viele wahrhaben wollen. >>>

Collage zum vergrößern anklicken

Aktion Friedensdorf e.V. hat mit Unterstützung der Deutsch-Palästinensischen Ärzte- und Apothekervereinigung Berlin-Brandenburg e.V. sowie der Diplomatischen Mission in Kairo und Berlin die Reise von 42 verletzten Kindern aus Gaza ermöglicht. Sie werden seit Mittwoch, 10. September in Düsseldorf in Krankenhäusern behandelt bzw. sind im Friedensdorf untergebracht. Ehrenamtliche Betreuer kümmern sich um sie.

Infos und Bilder unter http://www.sternstunden.de/projekte/projekt-karte/projekteaus-aller-welt/hilfsfluege-fuer-verletzte-kinder-gaza/

Leserbreif zum Artikel "Aufstehen gehen einen Albtraum" von Thorsten Schmitz vom 15.9.2014 - Karin Nebauer - Schon nach dem Waffenstillstandsabkommen mit Israel war der Gazastreifen aus den Medien verschwunden, drei Wochen später fand die Demonstration gegen Antisemitismus (und "Antiisraelismus") in Berlin statt, die klar stellte: Israel ist Opfer, Muslime sind die Täter. Wundert man sich denn, dass die Brutalität der israelischen Militäroperationen, der Besatzung und der Blockade v.a. in der arabischen Welt Verzweiflung und Wut hervorgerufen hat?

Antisemitismus ist zu bekämpfen, und ebenso Muslimhetze. "Hamas, Hamas, Juden in Gas!" ist schrecklich und erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung! Und was ist mit den in Israel und der Westbank immer wieder an Mauern gesprühten Parolen "Tod den Arabern!" oder "Gas the Arabs!" - das ist genau so schlimm, aber davon spricht bei uns niemand.

Der letzte Krieg gegen Gaza, die unerträgliche Situation dort nach 7 Jahren Blockade, die tragische Situation der Kinder in Gaza (510 getötet - ein israelisches Kind getötet; mehr als 1.400 Waisen, mehr als 3.000 Kinder verletzt, von denen mehr als 1.000 für ihr Leben behindert bleiben werden...) darf nicht vergessen werden. Auch nicht, im Schatten von Gaza, die palästinensischen Menschen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland. Sie sind die Opfer, für sie sollten wir uns einsetzen und Israel helfen (ohne Druck wird es nicht gehen), von seiner unseligen Politik umzukehren.

NIE WIEDER verstehe ich so: Nie wieder gegen niemanden und nirgends, nicht gegen Juden und nicht gegen Araber.

Gaza, die Kinder und passende Vergleiche - Maciek Wisniewski - Mustafa Barghouti on Gaza, the unity government and Palestinian elections. - Amelia Smith - (...) Nach dem Medienrecht in den Vereintigen Staaten kann man Tod nicht mit Tod und Massaker nicht mit Massaker vergleichen: "Du kannst zum Beispiel nicht sagen "Palästinenser" und dann "Yezide". Du kannst nicht vergleichen. Du kannst nicht vergleichen (Counterpunch, 15-17/8/14).

An sich ist es schon schwierig, die Tötung von 512 palästinensicchen Kindern mit etwas anderem zu vergleichen; Israel hat sie erreicht in ihrem Zuhause, in Krankenhäusern, während sie in den Schulen der UNO schliefen, in denen Flüchtlinge untergebracht waren, oder sich am Strand versteckten, da es schon nichts mehr gab, wohin sie hätten flüchten können.

Und die drei tausend verletzten Kinder, die tausend (bleibend, Ü.) behinderten, 1.500 Waisen, 400 tausend traumatisierten, die Psychotherapie brauchen und die tausend Binnen-Vertriebenen (auf israelischer Seite starb ein Kind durch ein Projektil aus Gaza).

Vertriebene! Wenn es ein Symbol für den ganzen Konflikt der kolonialen Plünderung durch Israel seit 1948 gibt, dann ist es ein palästinensisches Kind, das in einem Flüchtlingslager geboren wurde. Um das wieder zu geben, hat Naji al-Ali, in einem libanesischen Flüchtlingslager geborener Zeichner, das Handala geschaffen, einen barfüssigen Jungen, ein "Kind als Zeuge" der Brutalität der Besatzung, ein Symbol für das Leiden des ganzen Volkes (A child in Palestine, 2010).

Heute waren es aber nicht Zeichnungen, sondern die nackten Fotos von Kindern, die von den Bomben zerfetzt waren, die die Botschaft von der "alltäglichen politischen Situation der Palästinenser" übermittelten. Zensiert in Israel und den meisten Medien kursierten sie auf Twitter, dessen Benutzer sich massiv mit Gaza solidarisierten (Electronic Intifada, 21/8/14).

Ramzy Baroud, in einem Flüchtlingslager in Gaza geborener britischer Wissenschaftler, beobachtete, dass sich die trending hashtags #GazaUnderAttack und #GazaResists sogar bis in #GazaHolocaust ändertenund von Leuten benutzt wurden, die sich niemals vorgestellt hatten, diese Art von Vergleichen zu ziehen (Counterpunch, 13/8/14).  >>>

Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Palästina befreit - Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel für Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und drängt Israelis und Palästinenser, jenseits ihrer Staatsführer nach einer nachhaltigen Lösung der Krise im Heiligen Land zu suchen. - Von Desmond Tutu - 14. August 2014 - Ursprünglich auf http://www.haaretz.com/opinion/1.610687 erschienen. Übersetzung erfolgte durch die Avaaz-Gemeinschaft.
Collage zum vergrößern anklicken

In den vergangenen Wochen erlebten wir beispiellose Handlungen durch Mitglieder der Zivilgesellschaft rund um den Globus gegen die Ungerechtigkeit von Israels unverhältnismäßig brutaler Reaktion auf die Raketenabschüsse aus Palästina. Zählt man alle Menschen zusammen, die sich am vergangenen Wochenende versammelt haben, um Gerechtigkeit in Israel und Palästina zu fordern – in Kapstadt, Washington D.C., New York, Neu-Delhi, London, Dublin und Sydney, und all den anderen Städten – so war dies sicherlich der größte öffentliche Aufschrei für ein einzelnes Anliegen in der Geschichte der Menschheit.

Vor einem Vierteljahrhundert nahm ich an einigen gut besuchten Demonstrationen gegen die Apartheid teil. Ich hätte mir nie vorstellen können, wieder Demonstrationen dieser Größe zu sehen. Aber die Teilnehmerzahl am letzten Samstag in Kapstadt war genauso groß, wenn nicht größer als damals. Unter den Teilnehmern waren Junge und Alte, Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker, Atheisten, Schwarze, Weiße, Rote und Grüne vertreten ... wie man es von einer dynamischen, toleranten, multikulturellen Nation erwarten würde .

Ich bat die Menge, mit mir zu skandieren: “Wir sind gegen die Ungerechtigkeit der illegalen Besetzung von Palästina. Wir sind gegen das willkürliche Morden im Gazastreifen. Wir sind gegen die Erniedrigung von Palästinensern an Kontrollpunkten und Straßensperren. Wir sind gegen die von allen Beteiligten begangenen Gewalttaten. Aber wir sind nicht gegen Juden.”

Anfang der Woche forderte ich den Ausschluss Israels aus der Internationalen Architektenvereinigung, die in Südafrika tagte. Ich bat die israelischen Schwestern und Brüder, die auf dieser Konferenz anwesend waren, darum, sich persönlich und auch in ihren beruflichen Aktivitäten, aktiv von dem Entwurf und der Konstruktion der Infrastruktur zu distanzieren, durch die das Unrecht aufrechterhalten wird. Dazu zählen sowohl die Trennmauer, die Sicherheitsstationen und die Kontrollpunkte, als auch die Siedlungen, die auf besetzten Gebieten der Palästinenser errichtet wurden.
“Ich bitte Sie, diese Botschaft mit auf den Weg zu nehmen: Bitte wenden Sie das Blatt gegen Gewalt und Hass, indem Sie sich der gewaltlosen Bewegung für Gerechtigkeit für alle Menschen in der Region anschließen” sagte ich.

In den vergangenen Wochen sind mehr als 1,6 Millionen Menschen weltweit dieser Bewegung beigetreten, indem sie eine Avaaz-Kampagne unterzeichnet haben, die Firmen, die von der israelischen Besetzung profitieren und/oder an der Misshandlung und Unterdrückung von Palästinensern beteiligt sind, auffordert, sich zurückzuziehen. Die Kampagne richtet sich insbesondere gegen den niederländischen Rentenfonds ABP, Barclays Bank, den Anbieter von Sicherheitssystemen G4S, das französische Transportunternehmen Veolia, den Computerhersteller Hewlett-Packard und den Bulldozerhersteller Caterpillar.

Letzten Monat haben 17 EU-Regierungen ihre Bürger gedrängt, keine Geschäfte mit oder Investitionen in illegale israelische Siedlungen zu tätigen. Wir wurden kürzlich auch Zeugen des Abzugs zweistelliger Millionenbeträge aus israelischen Banken durch den niederländischen Rentenfonds PGGM, des Kapitalabzugs aus G4S durch die Bill and Melinda Gates Foundation und des Abzugs geschätzter 21 Millionen Dollar aus HP, Motorola Solutions und Caterpillar durch die presbyterianische Kirche der USA. Es ist eine Bewegung, die an Fahrt gewinnt. >>>

There's nothing static about the West Bank 'status quo' - Noam Sheizaf - Israel is already carrying out Bennett’s annexation plan, only without the formal annexation part. The West Bank is a very different place than it was 10 years ago. It will be even more different five or 10 years from now.

The indispensable Amira Hass reported this morning about an Israeli plan to push thousands of Palestinian-Bedouin into a new town it plans to build in the Jordan Valley. The Jordan Valley is one of three areas in which Israel is trying to relocate Bedouin into designated areas or towns; the others are south of Hebron and east of Jerusalem.

Netanyahu’s government treats all “state land” in the West Bank as if it already belongs to Israel, as opposed to land under dispute. For Israel it’s actually better than annexed land: projects that would take an arduously long time to plan and execute under the civilian planning system in Israel proper can materialize in a matter of months under the IDF military regime in the West Bank. >>>

Mustafa Barghouti auf Gaza, der Regierung der nationalen Einheit und der palästinensischen Wahlen. - Amelia Smith - "Immediately after the war Israel initiated a political and a propaganda campaign, including distributing false information about a coup d'état that was prepared in the West Bank, to divert Palestinians from unity. In other words Netanyahu is trying to achieve in political means what he failed to achieve in military ways. And we should not let him."
Sitting in a central London hotel, the General Secretary of the Palestinian Initiative is recounting a story from Israel's latest war on the Gaza Strip. Mustafa Barghouti was in the besieged territory during the latest Israeli bombardment; he met an 82 year-old man who had spent his life building a home for his family of 28 children and grandchildren. One day the old >>>

Prof. Denis Rancourt: The United States Supports Israel for Constant Bloodletting in the Middle East - A Canadian scholar and academic, who was fired from the university where he was teaching because of his pro-Palestinian viewpoints, believes the US government is funding and supporting Israel for its continued bloodletting in the Middle East. According to Prof. Denis Rancourt, Israel's plan in the Middle East is ethnic cleansing and the total obliteration of Palestine and its citizens in order to realize a colonial, imperial agenda backed by the US military, economic and finance empire. "Israel’s program is to eradicate or neutralize all Palestinians who make claim to a home in Palestine. This is exactly what Israel has been doing since before its artificial creation," said Prof. Rancourt in an exclusive interview with Fars News Agency. >>>

Against spy revelations, Israel doth protest too much -  Larry Derfner - The nation’s establishment has called the whistle-blowers of Unit 8200 every bad name, but it has no answer to their charge that information deliberately gathered on innocent Palestinians is used to blackmail them into collaborating.

The 43 refuseniks in Unit 8200, Israel’s legendary high-tech snoops, are this week’s Gideon Levys, this week’s Haneen Zoabis – the focus of patriotic hatred in the land. “Baseless slander” is what Netanyahu called their letter, published Friday in Yedioth Ahronoth, in which they declared they would no longer spy for the occupation.

Aside from being called traitors, the 43 reservists have been called cowards, spoiled brats, cynical political operatives and, as mentioned, baseless slanderers. But neither Netanyahu nor any of the other accusers have answered the whistle-blowers’ most incendiary revelation: that Unit 8200 not only spies on the phones, emails and other devices of militants, but on those of completely innocent Palestinians, hoping to find out their secrets so the Shin Bet can use the information to blackmail them into becoming collaborators.

Interviewing six of the letter’s signatories, Yedioth’s Elior Levy wrote (in Hebrew), “According to them, the Israeli public believes that intelligence is gathered only against those involved in terror. They want to publicize the fact that a substantial portion of the targets they follow are innocent people who are not connected in any way to military activity against Israel, and who interest the intelligence branches for other reasons.” >>>

Army Cuts Electricity to Kufr Qaddum, 6 Villagers Dependant on Oxygen Machines Evacuated - IMEMC - The deliberate power cut Thursday night was an added rage to the weekly Friday demonstration in Kufr Qaddum. A resident explained that the village electricity comes form the illegal Qedumim settlement and that “somebody decided to press the button and cut the supply to the whole village.”  >>>

Unit 8200 refuseniks are telling the truth - Nahum Barnea - In the best-case scenario, the information they gather prevents a terror attack; in many other cases, it contributes to the occupation`s maliciousness, arbitrariness and foolishness, or provides a decent cover to the government`s false policy. [In the cacophony of mainstream reactions to the refusers, Barnea`s is exceptionally mild. >>>

Resource: How the Shin Bet holds Gazans' health ransom - A 2008 report by Israeli NGO Physicians for Human Rights – Israel, detailing for the first time the methods Israel’s domestic security services use to exploit the medical needs of Gaza Strip residents in order to extort them into becoming collaborators for Israel.

In September 2014, dozens of Israeli army intelligence reservists publicly spoke out about the way that they were trained and ordered to conduct surveillance on innocent Palestinians to find ways of extorting them into becoming informants. Such information included innocent Palestinians’ sexual orientation, which the Shin Bet could threaten to expose, or health problems — their own or of a family member.

The practice of leveraging Gazans’ access to health care in order to get intelligence information out of them has been documented in the past. Six years earlier, in 2008, Physicians for Human Rights – Israel (PHR-I) put out a detailed report on the practice, including testimonies from Palestinians whom the Shin Bet demanded information from in exchange for permission to enter Israel to receive needed medical care. >>>

Kinder aus Gaza schildern ihre Erlebnisse, die sie während der jüngsten israelischen Angriffe erleiden mussten.....


Stand with UNICEF for the children of Gaza

16. 9. 2014

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Die Beschwörung der Antisemitismus-Gefahr als politische Waffe
Ein Nachwort zu der Demonstration des Zentralrats am Sonntag in Berlin
Arn Strohmeyer

Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland hatte gerufen und alle, alle kamen – die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, Minister, die Spitzen der Kirchen und sogar der muslimischen Verbände, um Flagge zu zeigen und Solidarität auszudrücken. Wofür und wogegen? Für einen Staat, dessen „moralischste Armee der Welt“ gerade über 2000 Menschen umgebracht und Zehntausende verletzt und einen ganzen Landstrich in Schutt und Asche gelegt hat. Und gegen eine „Welle des Antisemitismus“, die angeblich über das Land hinwegging, weil ein paar durchgeknallte und ausgeflippte Schreihälse in der Tat judenfeindliche Parolen gebrüllt hatten. Selbst der renommierte Antisemitismusforscher Wolfgang Benz, sicher kein Freund der Schreihälse, wollte von einem „neuen Antisemitismus“ nichts wissen.

Der Aufschrei vom „neuen Antisemitismus“ kam nicht zufällig. Er hat Methode. Immer wenn Israel negativ in die Schlagzeilen kommt, gibt es diesen gut inszenierten laut vorgebrachten Protest. Der amerikanisch-jüdische Politologe und Historiker Norman Finkelstein hat schon 2005 diesen Sachverhalt so dargestellt: Jedes Mal wenn Israel durch internationalen Druck (wie jetzt beim Überfall auf den Gaza-Streifen) dazu gebracht werden soll, seine Kriegs- und Besatzungspolitik zu beenden, inszenieren diejenigen, die Israel blind gegen jede Kritik verteidigt sehen wollen, eine weitere bis ins kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern medienwirksam die erschreckenden Ausmaße des weltweiten Antisemitismus vor Augen führen soll.
Diese propagandistische Aufbereitung einer angeblich bestehenden Antisemitismusgefahr  – so Finkelstein weiter – soll erstens der Kritik an Israel die Berechtigung entziehen, zweitens die Juden und nicht die Palästinenser als Opfer darstellen und drittens der arabischen Welt den Schwarzen Peter zuschieben. Finkelstein nennt dieses Hochspielen eines „neuen Antisemitismus“ eine „ideologische Waffe“, die missbraucht werde, um Israel gegen berechtigte Kritik immun zu machen. Wie schändlich eine solche Instrumentalisierung der Opfer des Holocaust für die Rechtfertigung von Israels menschenverachtender Politik ist, versteht sich von selbst.


Genau dies hat sich am Sonntag vor dem Brandenburger Tor in Berlin abgespielt. Da wurde immer wieder von den Rednern auf das – jetzt wieder bedrohte – Lebensrecht der Juden in Deutschland hingewiesen. Kanzlerin Merkel meinte, auf die selbstverständliche Stellung des Judentums in Deutschland neben Christentum und Islam hinweisen zu müssen. Wer hat das je bestritten? Muss man ständig Selbstverständlichkeiten wiederholen, nur weil ein paar Schreihälse Anderes gröhlen? Im Grunde zeigt sich an solchen Bekundungen nur, auf wie schwachem Fundament das deutsch-israelische Verhältnis in Wirklichkeit steht, das nicht von echtem Vertrauen, sondern auf deutscher Seite ausschließlich von einem höchst irrationalen Philosemitismus getragen wird. Es bleibt festzustellen: Es gibt in Deutschland keinen von der Mehrheitsgesellschaft (und schon gar nicht vom Staat) getragenen Antisemitismus, der Juden gefährden könnte. Was soll da die ganze Aufgeregtheit?


Zumal die Frage, was Antisemitismus heute überhaupt ist, nur sehr schwer zu beantworten ist. Der „klassische Rassenantisemitismus“, wie ihn die Nazis praktiziert haben, existiert Gottseidank nicht mehr. Es bleibt die Definition: Man hasst Juden, weil sie Juden sind. Solche Vorurteile gibt es sicher. Aber auch diese Version dürfte nicht mehr sehr weit verbreitet sein, weil die „Juden“ von heute die Moslems und andere Minderheiten sind. Der Hass hat sich auf sie verlagert. Was bleibt? Der Zorn, die Wut und die Verzweiflung über die Politik Israels, die gerade – nach schon so vielen anderen – in Gaza ein riesiges Massaker angerichtet hat, das Resultat der brutalen israelischen Besatzungspolitik, die gegen jedes Menschen- und Völkerrecht verstößt und Millionen Palästinensern Freiheit und Menschenwürde nimmt. Kann man Menschen, die dagegen protestieren und sich vielleicht auch in der Wortwahl völlig vergreifen, gleich als „Antisemiten“ bezeichnen und mit Hitlers Schergen auf eine Stufe stellen?


„Wer Hitler abschütteln will, muss heute die Palästinenser verteidigen“, sagt der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser, der als Jude vor den >>>

 

Texte von Arn Strohmeyer >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Hundreds of settlers storm "Joseph's Tomb" in Nablus

Gaza-Blockade sollte erleichtert werden

Ökumenischer Rat setzt Friedenseinsatz im Heiligen Land fort

Most Malta boat victims were Gaza refugees

Gaza- Hospital hygiene staffs strike over pay delay

New Jordanian field hospital crew arrive in Gaza

Israel tortures Gazans, targets Palestinian rights defenders

Israel demographic bomb in West Bank: Report

Israeli settlers clash with Palestinians in occupied West Bank

Neglect and disregard for life in Israeli prisons

World Bank, IMF warn of fresh Gaza war

Israeli intelligence hits back over comrades’ refusal to serve

Israeli occupation confesses killing Palestinian driver

Israeli Knesset deputy speaker storms Aqsa complex

 UN brokers agreement to start Gaza rebuilding

Israel, Palestinians and UN reach deal on Gaza reconstruction

Israel erlaubt Wiederaufbau im Gaza-Streifen

Tastatur statt Feuerwaffe: Israel bereitet sich auf Cyber-Kriege vor

Six Palestinians, Including Two Children, Kidnapped In West Bank, Jerusalem

Settlers Uproot Agricultural And Grazing Lands Near Salfit

PHOTO ESSAY: Looking for Palestine

It's time for the US to stop fuelling the conflict in Israel and Gaza

Wieder israelische Razzia in Ost-Jerusalem

If the UK recognises Palestine, so will others

Scottish independence campaign finds support in Palestinian bagpipers

World Bank: Palestinian economy to shrink in 2014

Canada-based think tank documents 26 violations after Hamas-Israel ceasefire

Rights group: Palestinians tortured in Israeli jails

Israel erlaubt Wiederaufbau im Gaza-Streifen
Im jüngsten Gaza-Krieg hat Israel etwa 18.000 Häuser zerstört, mehr als 100.000 Menschen sind obdachlos. Nun kann der Wiederaufbau beginnen: Israelis und Palästinenser haben sich auf den Import von Baustoffen geeinigt.

7500 New Settlers Moved Into West Bank, Jerusalem, Settlement In Six Months

Clashes Take Place East Of Bethlehem

Israeli Court- “Army At Fault In Killing Palestinian Driver”

16. 9. 2014

Nahostkonflikt - Israel meldet Beschuss aus Gazastreifen

Gefährdete Waffenruhe- Israel meldet Beschuss aus Gaza

Army- Mortar fired at Israel from Gaza for first time since truce

Wiederaufbauplan für Gaza beschlossen

UN brokers Gaza reconstruction deal

UN Brokers Privatized Gaza Reconstruction Deal

Israeli Settlers Attacked Internationals and a Palestinian Shepherd

26 Post-ceasefire Violations Documented by Canadian-based Think Tank

PCHR Finds Torture Evidence Among Prisoners Taken During Gaza Assault

Human Rights Organization- Israel Targeted Intellectual Property

174 Palestinians Kidnapped In One Week

Israelische Polizei nimmt weitere 22 Palästinenser fest
13 davon minderjähig.

13 Children Kidnapped In Jerusalem; 10 Palestinians In West Bank

Thousands of Palestinians to be Forcibly Moved for Settlement Expansion

Thousands of Palestinians to be forcibly moved for settlement expansion

Netanyahu ‘not the man’ to make peace: Bill Clinton

Israel's Genocidal War on Palestine Without End

Kuba schickt medizinische Hilfsgüter in den Gaza-Streifen

Samer al-Issawi in "Deteriorating Condition"

Israel Installs New Surveillance Room On Main Entrance Of Ibrahimi Mosque

15. 9. 2014

Army Cuts Electricity to Kufr Qaddum, 6 Villagers Dependant on Oxygen Machines Evacuated

Finnlands Außenminister: EU-Sanktionen auch gegen Israel?

Netanyahu Calls for Increase in Military Budget

Israeli forces set up 'surveillance room' at Ibrahimi mosque in Hebron

Gewalt in Nahost: Schweizer Juden und Muslime solidarisieren sich

Kuwait makes first ministerial visit to Palestine in 20 years

Three Kidnapped Near Hebron, Two In Bethlehem

Israel police detain 6 Palestinians in Jerusalem

Veterans against Israeli reservists condemning ‘injustices’

Mahmoud Abbas to ask France for official recognition of Palestinian state

Israeli Intelligence Responds to Conscientous Objectors

Female Detainee Denied Family Visits Since Six Months

Israeli settlers attacked internationals and a Palestinian shepherd

PCHR Weekly Report- 6 Palestinians killed, 8 wounded by Israeli forces this week

Gespräche zwischen Fatah und Hamas halten an

Zoo in Gaza: Mehr als 80 Tiere gestorben


Vier Pfoten kümmern sich um beschädigten Gaza-Zoo

Eklat um Israels militärischen Geheimdienst Whistleblower oder Nestbeschmutzer?


Israel will Protestbriefschreiber vor Gericht stellen

Schuljahr im zerstörten Gazastreifen beginnt mit Verspätung

Papst warnt vor Ausbruch eines 3. Weltkrieges

14. 09. 2014

 Schweizer Hightech für Israels Kampfdrohnen

Right-wing deputy Knesset speaker enters al-Aqsa mosque

Israeli Knesset deputy speaker storms Aqsa complex

Pro-Israel Lobby Ensures Israeli “Terrorist State” Operates with Legal Impunity

Mahmud Abbas, Francois Hollande to meet in Paris on Friday: Palestinians

174 Palestinians Kidnapped In One Week

Hamas frustrated by Israel’s flouting of cease-fire deal

Two Hebron Children Hospitalized After Settlers’ Attack

Herbolzheim: Keine Angst vor Bomben
Der Herbolzheimer Andreas Jenne geht für ein FSJ nach Palästina.

Israel jailed influential Palestinian writer `to remove him from society`

Israel's War Takes Mental Toll on Gaza Children

Israeli gunboats fire at Gaza fishermen

Police chief "coward" in handling East Jerusalem clashes

100 caravans for the displaced in Khuza’a

UN supports reconstruction of Gaza: Serry

Vier Kinder aus Palästina werden in oberösterreichischen Spitälern betreut

Gaza awaits floating electricity generator

Wegen Kriegsverbrechen: Israel drohen juristische Konsequenzen

Das Tote Meer - Salzhaltigstes Binnengewässer ist am Tiefpunkt

Tiroler Psychologin betreute Helfer in Gaza

Hamas und Fatah einigen sich auf gemeinsame Sitzung

Israel to resume Gaza talks in Cairo this month

'War is madness’: Pope Francis says WWIII is happening already

Palestinian From Gaza Dies Of His Wounds In Jordan

Israeli police beat, detain 10-year-old during East Jerusalem clashes

KUNA : Israeli army violates Blue-Line in S.Lebanon

9,600 Gaza students not to attend school Sunday

Israeli police arrests 3 Palestinians outside Al-Aqsa

Blockaded Gaza faces huge challenges to rebuild

Two Hebron Children Hospitalized After Settlers’ Attack

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