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Deutschland, Israel und die Palästinenser

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Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Im Schatten des Feigenbaums

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
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FELICIA LANGER
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samstags - 30. 8. 2014 - 00:07

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Behind The IDF Killing Of A 10-year-old Boy - Gideon Levy and Alex Levac - Information Clearing House - Khalil Anati was 10 years and eight months old and came from the Al-Fawar refugee camp, south of Hebron in the West Bank, when he was killed. An Israeli soldier had opened the door of his armored jeep, picked up his rifle, aimed it at the upper body of the boy, who was running with his back to the soldier, and cut him down with one bullet, fired from a distance of a few dozen meters >>>

The constant presence of death in the lives of Palestinian children - Nadera Shalhoub-Kevorkian - Israel is aware of the power that each Palestinian child possesses by mere virtue of their mere existence, and therefore, they need to keep children under constant threat of disappearing. >>>

Israeli forces use Palestinian child as human shield in Gaza - Defence for Children International - Ahmad, from Khuza`a, near the southern Gaza town of Khan Younis, was just 16 years old when he was taken from his family on July 23. He was forced at gunpoint to search for tunnels for five days, during which time he was interrogated, verbally and physically abused, and deprived of food and sleep. >>>

The Difference Between Children - Gideon Levy - Information Clearing House - In a world where there is some good, it would be impossible to understand the total, almost monstrous unfeelingness in the face of the killing of hundreds of children – not ours, but by us. Imagine them standing in a row: 478 children, in a graduating class of death. Imagine them wearing Messi shirts – some of those children wore them once. >>>


AUDIO + TEXT - "Lage hat sich zugunsten eines Palästinenser-Staates entwickelt" - Abdallah Frangi im Gespräch mit Peter Kapern - Seit Dienstag gilt ein unbefristeter Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas. Derzeit herrsche eine Entwicklung zugunsten eines palästinensischen Staates vor, sagte Abdallah Frangi, Gouverneur von Gaza, im DLF. Für die Gründung eines eigenen Staates gebe es inzwischen internationale Unterstützung. Die Mehrheit im UN-Sicherheitsrat würde einen eigenen Palästinenser-Staat unterstützen, darunter seien die EU, die USA, die arabischen Staaten, Ägypten. Auch viele Israelis würden glauben, dass es keinen Frieden gebe ohne eine Zwei-Staaten-Lösung. Für Palästinenser müsse die Möglichkeit bestehen, in einem eigenen Staat zu leben, der lebensfähig sei. "Die Menschen sehnen sich nach Frieden", sie hätten gelitten, sagte Frangi. Die Menschen wollten eine Chance auf einen eigenen Staat, in dem sie normal ein- und ausreisen könnten. Hier das vollständige Interview mit Abdallah Frangi >>>

Der Krieg für nichts - Uri Avnery, 30.8.14. - (...) Was brachte nun das End- Abkommen der Feuerpause? - Beide Seiten waren erschöpft. Auf der israelischen Seite war es „der Strohhalm, der den Rücken des Kamels brach“, die schwierige Lage der Siedlungen rund um Gaza,  was man den „Gaza-Umschlag“ nannte. Unter dem unaufhörlichen  Sperrfeuer von Raketen aus kurzer Entfernung und – noch schlimmer – die Mörser- Granaten, die fast nichts kosten, ließen die Bewohner, meistens Kibbuz-Mitglieder, anfangen,  still sicherere Regionen aufzusuchen.  Das war  schon fast ein Sakrileg. Einer der Gründungsmythen Israels war im 1948erKrieg, in dem der Staat geboren wurde: die arabischen Dörfler und Städter rannten weg, wenn sie beschossen wurden,  während unsere Siedlungen  festblieben, selbst in der Mitte der Hölle.

Es war nicht ganz so. Mehrere Kibbuzim wurden auf Armee -Order hin evakuiert, wenn ihre Verteidigung unmöglich wurde. In mehreren andern wurden Frauen und Kinder weggeschickt, während Männern der Befehl gegeben wurde, zu bleiben und mit den Soldaten zu kämpfen. Aber im großen Ganzen standen israelische Siedlungen fest und kämpften. Aber 1948 war ein ethnischer Krieg um Land. Evakuiertes Land war auf immer  (oder bis zum nächsten Krieg) verloren. Dieses Mal war die ganze Begründung anders.
 
LEBEN IM „Umschlag“ wurde unmöglich. Die Sirenen tönten mehrere Male innerhalb einer Stunde, und jeder hatte 15 Sekunden Zeit, einen Schutzraum aufzusuchen. Der Lärm um die Evakuierung wurde offen und laut. Hunderte von Familien zogen weg. Der Mythos wurde außer Acht gelassen, und die Regierung wurde gezwungen, eine Massenbewegung zu organisieren. Das sah nicht nach Sieg aus.

Die palästinensische Seite erlebte eine schreckliche Tortur. Über 400 000 Leute mussten ihre Wohnungen verlassen. Ganze Familien fanden Unterkunft in UN-Gebäuden, mehrere Familien in einem Raum oder in einer Ecke des Hofes, ohne Strom und mit sehr wenig Wasser, Mütter mit 6,7,8 Kindern. Und viele obdachlose Waisenkinder streunen nun  ziellos durch die Gegend. In unserm Kindergarten in Gaza sind 120 Flüchtlinge.

( Man stelle sich vor, was das bedeutet: eine Familie, arm oder reich, muss ihre Wohnung innerhalb von Minuten verlassen, sie ist nicht in der Lage, etwas mitzunehmen, keine Kleidung, kein Geld, keine Familienalben, sie können gerade die Kinder sammeln und rennen, während hinter ihnen das Haus in sich zusammenbricht. Die Arbeit eines ganzen Lebens und Erinnerungen sind in Sekunden zerstört. Die jungen Männer waren längst gegangen, sie lebten in geheimen Untergrundtunnels, die für den wichtigen Kampf vorbereitet waren.)
Es ist fast ein Wunder, dass unter diesen Bedingungen die Hamas-Regierung und die Kommandostruktur funktionierten.  Befehle kamen von  versteckten Führern zu versteckten Zellen; Kontakte wurden mit Führern im Ausland und zwischen verschiedenen Organisationen geknüpft, während Spion-Drohnen über ihnen flogen und jeden zivilen Führer oder Kommandeur, der sein Gesicht zeigte, tötete.

Nach der Aktion, bei der der  militärische Oberkommandeur Mohammad Daif getötet wurde (was nicht ganz sicher ist), fing Hamas an, die pal. Informanten zu erschießen, ohne die solche Aktionen unmöglich wären. (In meiner Zeit als Junior-Terroristen  taten wir dasselbe.) >>>

Der ewige Zyklus: Tod und Zerstörung in Gaza - Hamas‘ Standhaftigkeit im Gazakrieg ist nicht nur ein Beweis für die Blindheit unserer Regierenden, sondern auch von der Kraft  der Bewohner des lang belagerten und bombardierten Ghettos. - Yitzhak Laor  - Unmittelbar nach der Besetzung der Gebiete, begannen die israelisch politischen Offiziellen und die vom  Nachrichtendient über die Vertreibung der hundert- tausenden von Flüchtlingen im Gazastreifen zu debattieren, da man vermutete, dass er unter israelischer Kontrolle bleiben wird und zwar bis El-Arisch im Sinai bis zum Irak und bis Marokko.

Wie immer wurden auch Akademiker zu Rate gezogen. Prof. Aryeh Dvoretzky, ein  Mathematiker der Hebräischen Universität, schlug vor, die Bevölkerung von Gaza in die Häuser der Palästinenser einziehen zu lassen, die 1967 aus der Westbank flohen. Wenn man dies tut, erklärte er,  provoziert man interne Zwietracht unter den Palästinensern selbst, die den Andrang nicht willkommen heißen. Gleichzeitig würde dies die Bevölkerung im Gazastreifen reduzieren, während dies die Rückkehr der „neuen Flüchtlinge“ in ihre alten Heime in der Westbank abschreckt.

Der Gazastreifen war in der zionistischen Einbildung ein Dorn. Keiner wusste, was man damit tun sollte. Mit „ernsthafter“  Bemühung ernannte Ministerpräsident Levi Eshkol Ada Sereni, die in ihrer Vergangenheit etwas Geheimarbeit gemacht hatte, zur Chefin eines Teams, dessen Aufgabe es war, zu überlegen, wie  man hier (die Bevölkerung) reduziert. Sereni glaubte, es wäre möglich, ein Viertel einer Million der Bevölkerung nach Jordanien  zu evakuieren und zwar  zu  verhältnismäßig geringen Kosten.

Bei einem Treffen sagte Eshkol: „ Ich möchte, dass sie alle gehen, und wenn sie auf den Mond gehen („1967: Israel, der Krieg und das Jahr, das den Nahen Osten veränderte.“  Tom Segev, 2007). Aber Israel ist wirklich nicht unabhängig und keine  ausländische  Macht würde  dem Staat erlauben, seinen Wunsch zu erfüllen:  die Bevölkerung von Gaza los zu werden. Hier und in diesen Jahren war es, wo die zerstörerischen Halluzinationen Gestalt annahmen.

Besatzung erzeugt Widerstand. Eine grausame Besatzung erzeugt  aggressiven Widerstand und genau so Terrorismus. Jahrelang erlaubte Israel in den besetzten Gebieten nicht einmal Streiks deer Kaufläden. Es ging nicht ohne harte Bestrafungen:

Die Läden wurden geschlossen, es gab Haftstrafen und Folter. Man war eifrig dabei,  die einzige Fahrspur  zu bauen – für „Operationen“. Der Mord an zwei israelischen Kindern in Gaza 1971 gab der Shaked –Spezialgruppeneinheit mit der Rimon-Einheit, die extra für solch eine Operation  unter dem Kommando von Meir Dagan geschaffen war  das Signal. Folter, Menschenjagd, Verhaftungen, das Töten von Zivilisten in ihren Hütten und ein paar Dutzend bewaffnete Widerstandskämpfer . Ariel Sharon  koordinierte den Krieg gegen den Terror. Soldaten,  die am Töten von „Überflüssigen“ teilnahmen, kehrten mit schrecklichen Geschichten nach Hause wie z.B. die Ansicht von Leichen auf der Stoßstange in den Straßen der Städte und Lager.

Aber der Konsens, der die Unterdrückung  des Gazastreifens umgab, war fest; keine zionistische Partei  unterstützte die palästinensische Unabhängigkeit  und gewiss nicht einen unabhängigen Staat, der den Gazastreifen einschließt. Daher der frühe Einschluss (Blockade) und die langsame Strangulierung des Streifens. Daher die Täuschung über die Landbrücke, die den Gazastreifen  mit der Westbank verbindet – wie es bei den Oslo-Abkommen  versprochen worden war. Daher auch die Komplimente für Sharon  für sein „Abtrennungs“-Programm (Wie gut, dass wir dies los sind),  das vorausgegangen war und von weit verbreitetem Töten folgte.

Hunderte von Palästinensern sind seit 2004 („Operation Regenbogen“ im Mai) getötet worden und Tausende verletzt beim  Granatfeuer und  den Bombenangriffen,  („Operation Hot Winter“ im Februar- März 2008).Diejenigen mit einem kurzen Gedächtnis, die nur den letzten Krieg erlebten, sollen sich wenigstens an die Brutalität von Olmerts Regierung  erinnern, die einen Gipfel mit der „Operation Cast Lead“ (Winter 2008/09) erreichte. Es gab niemals irgend eine Verbindung zwischen  den Vorfällen und den „Antworten“  der IDF. Sie waren immer eine Gelegenheit für  Raubzüge. Die Mordpolitik lieferte  einen Auslöser.

Je grausamer die Unterdrückung  wurde, umso extremer folgte der Widerstand.  Verglichen mit Hamas sieht jetzt die alte extreme“ Popular Front für die Befreiung Palästinas“  wie eine Studiengruppe für Marxistischen Humanismus aus. Aber Hamas‘ Standhaftigkeit in der letzten Operation ist nicht nur  ein Beweis  für die Blindheit unserer Herrschenden, sondern auch der Macht – das Ergebnis , ist, dass die Bewohner des langbelagerten und bombardierten Ghettos keine Wahl haben.

Diejenigen, die Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen seines Misserfolges anspornen, würden gut tun, zu ruhen. Selbst wenn wir die „Ziele der Operation“ erreicht hätten, setzen die Planer immer eine konkrete Errungenschaft voraus: Gaza wird nicht verschwinden? Wir werden töten, zerstören und sie in die Steinzeit zurückwerfen.  Sollen sie doch mit  ihrem Kummer und der Last des Lebens  zwischen den Ruinen, ohne Strom oder Wasser  noch einige Jahre fertig werden. Danach werden sie aus ihren Bruchbuden wieder  zu schießen anfangen; wir werden  zerstören. Sie werden schießen, wir werden zerstören. Und die Israelis, die nah der Grenze  leben?  Die Nation ist mit Euch. 

(dt. Ellen Rohlfs, geringfügig gekürzt) -  http://www.haaretz.com/opinion/premium-1612433 

Westliche Medien-Propaganda bei der Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt - Dem kürzlichen Gazaangriff fehlte im Hinblick auf das internationale Recht jegliche Rechtmäßigkeit. Die Medien scheinen diesen Punkt ignoriert zu haben. - Über den israelisch-palästinensischen Konflikt wird ausführlich von westlichen Nachrichtenmedien berichtet. Flaggschiffe der freien Medien wie der “Guardian”(England), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Deutschland) oder die New York Times (USA) haben den letzten israelischen Angriffen auf den Gazastreifen viel Platz in ihrer Zeitung eingeräumt. Die meisten westlichen Staaten sind standhafte Verfechter der israelischen Politik. Die westlichen liberalen Nachrichtenmedien beinhalten konsequent die sich wiederholenden Propaganda-Themen, die die israelischen über die palästinensischen Interessen stellen. Um die westliche Medienpropaganda besser zu verstehen, könnte es sich lohnen, einige dieser Themen zu konkretisieren, die während des kürzlichen israelischen Angriffs auf Gaza auftauchten.

Israel antwortet - Die reguläre Schlagzeilen und Titelseiten-Nachtrichten-Berichterstattung vermittelt die israelischen und palästinensischen Aktionen auf spezielle Art: Israel wird üblicherweise als derjenige beschrieben, der auf palästinensische Provokationen reagiert. Während des letzten israelischen Angriffs auf Gaza betonten die Nachrichtenmedien in zahllosen Artikeln, das israelische Militär  habe auf die Raketenangriffe der Hamas geantwortet. Zum Beispiel argumentierte die deutsche Presse, Israel zögere, für den Raketenangriff aus Gaza Vergeltung zu üben (FAZ.NET, 9. Juli 2014),  “hat die Angriffe erwidert” (Bild.de, 10. Juli 2014) oder “antwortet auf die Raketenangriffe” (Spiegelonline, 11. Juli 2014).

Diese Themenrahmen beinhalteten eine Grundstruktur aus Ursache (Hamas) und Wirkung (gewaltsame Konfrontation), die eine besondere Lösung fördert (israelische Militäroffensivaktionen, um die Raketen der Hamas zu unterbinden). Diese Aufteilung der Vorfälle schließt nicht nur eine subjektive Narrative ein, die eine gewaltsame Lösung auf Kosten der diplomatischen Lösung unterstützt hat, sondern stand auch im Widerspruch zu verfügbaren Beweismitteln. Zu Beginn des kürzlichen Angriffs auf Gaza hatte Israel den Mord an drei israelischen Jugendlichen als Vorwand genutzt, um Mitglieder der Hamas einzuschüchtern und die Formierung einer palästinensischen Einheitsregierung zu sabotieren. 
In der Zwischenzeit waren Hunderte von Palästinensern inhaftiert und mehrere getötet worden. Diese Aktionen mitsamt Israels Blockade des Gazastreifens und Besetzung der Westbank haben den Raketenbeschuss der Hamas ausgelöst. >>>

Der Pfarrer von Gaza beim Papst - Papst Franziskus hat an diesem Freitag den Pfarrer von Gaza empfangen. Pater Jorge Hernandez stammt aus Argentinien und gehört als Ordensmann dem „Institut des fleischgewordenen Wortes“ an. Der Papst habe bei der Audienz mit dem Pfarrer von Gaza, die 45 Minuten dauerte, seine Nähe mit allen ausgedrückt, die an dem Krieg im Gazastreifen gelitten hätten.  >>>

Der mit dem Israel-Preis ausgezeichnete berühmte Politologe und Faschismusforscher Zeev Sternhell fürchtet den Zusammenbruch der israelischen Demokratie und vergleicht die gegenwärtige Atmosphäre in Israel mit der, die in den 1940er Jahren in Frankreich geherrscht hat.

Die Zeit, die bleibe um diese furchterregende Tendenz umzukehren, laufe ab, warnt er
. - Gidi Weitz - pdf -  Im September 2008 wollte Prof. Zeev Sternhell um 1 Uhr nachts durch die Eingangstür den Innenhof seines Hauses in der Agnon-Straße in Jerusalem betreten. Als er die Türklinke drückte, erschütterte eine heftige Explosion das Gebäude. Sternhell, der ein paar Monate vorher mit dem Israel-Preis für Politikwissenschaft geehrt worden war (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Israel-Preis ), wurde durch die in einer Topfpflanze verborgene Bombe nur leicht verletzt.

Ein Jahr später nahm die Polizei den Attentäter fest: Es war Yaakov [Jack] Teitel, ein Siedler aus dem Westjordanland. Teitel hatte auch schon als Informant für die jüdische Abteilung des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Schin_Bet ) gearbeitet. In seiner Vernehmung stellte sich heraus, dass er bereits zwei Palästinenser ermordet hatte. "Ich wählte Sternhell als Ziel, weil er als linker Professor hohes Ansehen genießt," >>>

"Noch nie so viel Brutalität gesehen" - Der palästinensische Fotograf Mahmoud Al Bayed lebt mit seiner Familie in Gaza. Im Interview beschreibt er Alltag und Hoffnung eines dreifachen Vaters. - Nach wochenlangen Gefechten haben sich Israel und die Hamas auf eine Waffenruhe für den Gazastreifen geeinigt. Die Grenzen zwischen Israel und dem Gazastreifen werden für humanitäre Hilfe geöffnet. In Ägypten soll noch innerhalb weniger Wochen über das weitere Vorgehen verhandelt werden.
MAHMOUD AL BAYED: Ich wünsche so sehr, dass der Waffenstillstand hält. Meine Kinder sollen auch eine Zukunft haben; ohne Gewalt. Jeder Vater wünscht sich das doch für seine Kinder: ein glückliches und angenehmes Leben in Sicherheit. Letztlich will doch jeder Mensch bei allen Unterschieden das Gleiche: Frieden und Ruhe. Hier träumt jeder Zivilist davon, dass der Krieg endlich vorbei ist. Ich lebe mit meiner Frau und meinen drei Kindern zentral in Gaza-Stadt, im Stadtteil Tal al-Hawa. Östlich von uns liegt Zaytoun, westlich das Mittelmeer. Wir wollen ein bisschen Normalität im Leben.Reportage aus Gaza - Staatenlos, obdachlos und ohne Hilfe - Die Hamas schießt keine Raketen mehr ab. Israel fliegt keine Angriffe mehr. Die Waffenruhe hält - vorerst. Nun müssen die Menschen im Gazastreifen sehen, was ihnen geblieben ist. Markus Rosch über verzweifelte Menschen und dringend notwendige Hilfe. - Markus Rosch >>>

Vertretung des Staates Palästina und ständige Vertretung bei den Internationalen Organisationen - Nur eine vollständige Aufhebung der Blockade kann Frieden bringen - Botschafter Salah Abdel Shafi begrüßt Waffenruhe

„Seit heute Morgen ist eine dreitägige Waffenruhe in Kraft. Wir begrüßen diese, denn das israelische Morden muss endlich und endgültig beendet werden. Die Bergung von Toten und Verletzten duldet ebenso wenig Aufschub wie die Bereitstellung von humanitärer Hilfe für den Gaza-Streifen.

Wir hoffen, dass die kommenden Tage genutzt werden, um eine dauerhafte Waffenruhe zu etablieren. Hierzu gehört nicht nur die sofortige Beendigung der Blockade aus Land, Luft und See, sondern auch die Aufhebung der von Israel im Gaza-Streifen eingerichteten Pufferzone. Diese Zone reicht drei Kilometer vom Norden und vom Osten hinein und ist weiterhin von Israel völkerrechtswidrig besetztes, palästinensisches Land. Nur das Ende der Blockade, ohne weitere israelische Besatzung und Einfluss, ermöglicht einen Wiederaufbau und setzt Anfänge einer Normalität in einem kriegserschütternden Gebiet.

Kriegsgebeutelt ist das palästinensische Volk und sehnt sich nach Frieden und Gerechtigkeit. Die internationale Gemeinschaft kann die überaus berechtigten Forderungen erfüllen, indem es Israel für seine Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zieht und der Internationale Strafgerichtshof dabei eine aktive Rolle einnimmt.

Israels Sonderbehandlung, vor allem von europäischer und US-amerikanischer Seite aus, fördert seit Jahrzehnten die Kriege und das Elend. Wenn Israel weiterhin ein Teil der internationalen Gemeinschaft sein möchte, dann muss dieser Staat sowohl das Völkerrecht als auch das humanitäre Völkerrecht respektieren und einhalten. Verstöße gegen diese können nur mit einer Politik der Sanktionen effektiv bekämpft werden. Auch hierfür steht die internationale Gemeinschaft in ihrer Pflicht.

Vertretung des Staates Palästina und ständige Vertretung bei den internationalen Organisationen in Wien - Mail: office@palestinemission.at
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WILPF calls on UK to end its role in Israel’s humanitarian law violations - Arms transfers from the United Kingdom to Israel are aiding the violation of international humanitarian law. While the UK government called for a ceasefire and urged Israel to exercise restraint during its most recent offensive in Gaza, the UK has refused to impose an arms embargo against Israel. This is despite Israel’s use of explosive weapons in populated areas, resulting in the deaths of scores of Palestinian civilians and destruction of schools, shelters, and critical infrastructure. The UK must condemn these practices and impose an arms embargo against Israel, not help weapons producers profit from the conflict.

Arms transfers to Israel

The UK has over 300 extant arms exports licences to Israel, worth about £7.8 billion. These contracts include bombs, torpedoes, rockets, missiles, other explosive devices, charges, and related equipment and components. Other contracts include equipment for cryptographic software and military communications. Two licences are to companies supplying components for the Hermes drone and one is to a company selling components for Israel’s main battle tank. The UK also has spent millions of pounds each year purchasing weapons from Israeli companies. And British and Israeli companies sometimes undertake joint ventures, such as that between Elbit Systems and Thales UK under a £1 billion contract for the development of Watchkeeper WK450 drones.

Recently, the UK government has announced that it is going to review its arms transfers to Israel, >>>

What was different about this war? - Beyond an unprecedented degree of destruction in Gaza, Israel’s latest offensive on the Strip brought with it unrivaled levels of racism and incitement back home. -  Elizabeth Tsurkov - The war between Israel and Palestinian armed groups in Gaza would appear as the latest round of fighting between Israel and Hamas; however, this war was different from previous rounds of fighting on both sides. The level of destruction in Gaza was unprecedented, while in Israel anti-democratic and racist forces gained much more prominence and influence compared to previous wars.

As in all other nations during times of war, the Israeli public rallies around the flag. Differences that once mattered – class, proximity to Gaza, and even opinions on the economy and the Israeli-Palestinian conflict – disappear almost entirely.

The escalation between Israel and Hamas followed the kidnapping of three Israeli teens in the occupied West Bank. The teens were kidnapped, apparently by a Hamas cell from Hebron, and executed shortly after. The IDF launched Operation Brother’s Keeper, supposedly to track down the missing boys. Although the Israeli military and leadership knew fairly early on that the teens had probably been murdered, the Israeli public was not informed. The search for the teens turned into an operation to dismantle what was left of the civilian outreach infrastructure of Hamas in the West Bank. >>>

Israeli Police Open Murder Investigations into Civilian Deaths from Gaza Rockets - Richard Silverstein - During Operation Protective Edge, seven Israeli civilians were killed as a result of rockets fired from Gaza. Now, Israeli police plan on opening murder investigations (Hebrew) into each of these deaths. The purpose would be to prepare for possible war crimes charges against those militants responsible for killing Israeli civilians. The clear intent is to warn Hamas that joining the International Criminal Court, as it’s agreed to do should the PA apply for membership, is a two-edged sword that could swing back and hit the Islamist group itself.

There are two ways of looking at this development: the first is that it takes an amazing amount of chutzpah to investigate killings of seven Israeli civilians as war crimes when the IDF killed 1,700 (out of a total of 2,100 dead) civilians in Gaza during the war. That’s 200 times more civilian dead than Hamas caused.

The second way of looking at this is that Israel is cooking its own goose by investigating the deaths as war crimes. Once Israel accepts the premise that the killing of its own civilian citizens are war crimes it must perforce accept that the killing of Gaza civilians is also a war crime. I don’t know if anyone in Israel bothered to consider this fact. But whether they did or not, I hope they do open such investigations. I’ve always said that there were war crimes committed by both sides of this conflict. >>>

29. 8. 2014

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Waisen in Gaza: Hunderte Kinder haben durch die israelischen Bombardierungen ihre Eltern verloren

Der 11-jährige Amir Hamad umarmt seine vier Monate alte Schwester fest und sagt voll Überzeugung: "Sie wird mich Papa und Mama nennen."

Wie hunderte Kinder im Gazastreifen sind Amir und seine vier Brüder und Schwestern durch die israelischen Bombardierungen zu Waisen geworden.

 "Ich wäre lieber tot als allein geblieben ohne meine Mutter und meinen Vater", fährt der Junge fort. "Meine Eltern haben gerade einen Kaffee getrunken nach dem Fastenbrechen, als eine Bombe auf unser Haus fiel. Ich habe beide auf dem Boden gesehen und wußte, dass sie tot sind", erinnert er sich.
Etwas weiter weg lag auch sein 6-j. Bruder Nour, "mit dem Gesicht voller Blut". Zwei Sanitäter haben ihn mitgenommen", fährt er fort und schaut auf seinen Bruder, der sich später erholte.

"Ich werde mich um meine Brüder und Schwestern kümmern", verspricht er und sagt dann: "Aber jetzt ich habe Angst, dass meine Eltern nicht mehr zu mir zurück kommen." Das israelische Bombardement, das ihr Haus im Norden des Gazastreifens zerstörte, tötete noch weitere vier Mitglieder der Familie Hamad.

Seit dem Tod der Eltern leben die Geschwister bei Afaf, der 60-j. Großmutter mütterlicherseits, die auch durch den Krieg aus ihrem Haus vertrieben worden ist. "Ich werde meine Enkel niemals im Stich lassen, ich werde sie aufziehen, wie ich meine Tochter aufgezogen habe", sagt sie. Auch wenn sie und ihr 70-j. Mann nicht wissen, wie sie für alles Nötige sorgen können: "Wie sollen wir für ihre Bildung aufkommen?", fragt sie unter Tränen.

Mehr als 2.000 Tote, die meisten Zivilisten

[...] Seit Dienstag Nacht ist ein permanenter Waffenstillstand in Kraft.

Bissane Daher verlor ihre Eltern und ihre Brüder in einem Bombardement. "Wir waren alle zu Hause. Wir hatten keine Bomben und keine solchen Sachen, aber sie haben unser Haus bombardiert, während wir drin waren: jetzt sind Mama, Papa und meine Brüder im Paradies", sagt sie. Sie hat den Kopf verbunden, die Erinnerung an den Angriff auf das Haus der Familie im Norden von Gaza-City.
"Als ich aufwachte, hatte ich die Augen voller Sand (...). Ich möchte so gerne Papa und Mama wieder sehen", sagt das 8-j. Mädchen, das 6 Stunden unter den Trümmern lag, bis die Notfall-Helfer sie fanden. >>>

 

30% der bei den Angriffen auf Gaza getöteten Menschen waren Minderjährige. - Mehr als 2.100 Palästinenser wurden getötet, die meisten Zivilisten, 10.600 Kinder wurden verletzt. Mehr als 450.000 Palästinenser, ein Viertel der Bevölkerung, mussten ihre  Wohnung aufgeben und sind jetzt Binnenflüchtlinge. Man hat begonnen, die israelischen Logistik-Einheiten, Panzer- und andere Einheiten für Kriegstechnik auf andere Landesteile zu verlegen.  Die Kampfdivisionen sind aber lt. "Yedioth Aharonot", der weites verbreiteten Tageszeitung, in hoher Alarmbereitschaft. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=52187  Zusammenfassung: K. Nebauer

Leserbrief zum Thema: Humanitäre Hilfseinsätze: Helfer geraten zur Zielscheibe - Dr. med. Ashraf Dada - PalMed Deutschland e.V.

Ich begrüße den Beitrag des Deutschen Ärzteblattes zum Thema „Humanitäre Hilfseinsätze: Helfer geraten zur Zielscheibe“ und Danke Frau Heike Korzilus für den gelungenen und interessanten Beitrag.

Die Behinderung oder gar Tötung von Ärzten, Pflegekräften, Sanitätern und medizinischem Assistenzpersonal in Kriegssituationen, ist eine äußerst negative Entwicklung, die den besonderen Schutz der medizinischen Helfer gefährdet und unbedingt zu verhindern ist. Dieser besondere Schutz Helfer ist durch internationale Vereinbarungen strikt geregelt. Lt. der vierten Genfer Konvention stellt der absichtliche Angriff auf Helfer oder die absichtliche Behinderung medizinischer Rettungskräfte, um zu verhindern, dass Verwundete eine medizinische Versorgung erhalten, ein Kriegsverbrechen dar. Ich möchte - als Ergänzung zum oben genannten Beitrag - auf die aktuelle dramatische Lage der medizinischen Helfern in dem Gaza-Streifen hinweisen.

Nach einem Report von Amnesty International (AI) vom 07. August 2014 wurden Ärzte, Krankenschwester und Belegschaft von Ambulanzeinrichtungen von der israelischen Streitkräfte absichtlich attackiert. Bis zum heutigen Tag (27. August 2014) wurden in Gaza 13 von insgesamt 32 Krankenhäusern und 14 medizinische Behandlungszentren durch die israelischen Angriffe beschädigt. Nach WHO-Angaben (Report Nr.3 zum aktuellen Gaza-Krieg) wurden 10 Krankenhäuser und 34 von insgesamt 75 medizinischen Versorgungszentren komplett geschlossen.

Die Attacken in Gaza hatten nach Angaben des „Euro-Mediterranean Human Rights Network“ (EMHRN) bislang zum Tod von 23 medizinischen Bediensteten und Helfern geführt (EMHRN, stand 25.08.2014), darunter auch ärztlichen Kollegen.

Inzwischen hat die Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eine Untersuchung zu den Angriffen auf Helfern und Rettungskräfte angekündigt und eine Vermischung zwischen humanitären und militärischen Zielen eine klare Absage erteilt und kategorisch abgelehnt.

Wir Ärzte, Helfer und Rettungskräfte müssen unsere Stimme laut erheben, um diesen besonderen Schutz nicht zu gefährden. Denn wir werden durch Kriege und politische Gewalt herausgefordert. Es entstehen durch die Konflikte grundlegende Probleme der öffentlichen Gesundheit, die von uns zu meistern sind.

Die Verhütung solcher militärischen Auseinandersetzung ist deshalb eine zentrale Aufgabe nicht nur der Politik sondern auch der Ärzte und des medizinischen Personals. Ich bin deshalb der Meinung, dass die Ärzteschaft als ein starker Fürsprecher nicht nur für die Versorgung von Kriegsopfern fungiert, sondern auch für die Prävention der medizinischen Katastrophen.

Aufgrund dieses Mandats ist die vorliegende Situation in Gaza für uns Mediziner belastend und kaum ertragbar. Während wir uns für ein Ende der massiven Bombardierung des Gaza-Streifens einsetzen, die nach WHO-Angaben in erster Linie Zivilisten (Frauen und Kinder) trifft, müssen wir verstehen, dass Gerechtigkeit, Souveränität und Selbstbestimmung bei der gesundheitlichen Versorgung elementare Grundrechte sind, die für alle Menschen auch während einer militärischen Auseinandersetzung gelten, und zwar unabhängig von Rasse, Herkunft, Religion oder etwa weltanschauliche Orientierung. Das ist der Maßstab unseres Berufs seit Jahrhundert und das gilt Selbstverständnis auch für die Menschen in Gaza.

Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1398 / B-1206 / C-1150, Korzilius, Heike

Dr. med. Ashraf Dada
PalMed Deutschland e.V.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59661/Aerzteorganisation-fordert-komplettes-Waffenembargo-fuer-Gaza-Krieg
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59685/Gaza-Internationales-Rotes-Kreuz-will-Angriffe-auf-Zivilisten-untersuchen

Der Sprecherkreis von KoPI  . Frau  Dr. Angela Merkel  Bundeskanzlerin  Bundeskanzleramt -  Schlossplatz 1 -  10178 Berlin

 Herrn  Frank-Walter Steinmeier -  Bundesaußenminister -  Werderscher Markt 1 -  10117 Berlin  den 28.08.2014 -
 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Minister, der Sprecherkreis des 'Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden' bittet Sie nachdrücklich bei der bevorstehenden Sitzung des Europäischen Rats am 30.08.2014 für die vollständige und endgültige Aufhebung der Blockade von Gaza einzutreten sowie die Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel zu fordern bis Israel das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser achtet und einhält, und ferner die Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern, von denen mehrere im Zusammenhang mit der Freilassung von Gilad Shalit bereits entlassen, aber quasi umgehend wieder inhaftiert worden sind.

 In der Anlage übersenden wir Ihnen ein Schreiben von ECCP, der Europäischen Koordination von Vereinigungen und Kommissionen für Palästina, das von deren Mitgliedern zeitgleich an alle EU-Regierungenchfs und Außenminister der Mitgliedsregierungen versandt wird und in dem unsere oben genannten dringenden Anliegen ausführlich dargelegt werden.

 Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Zustimmung  und verbleiben mit den besten Grüßen

 Der Sprecherkreis von KoPI
 Matthias Jochheim (IPPNW), Beate Gilles (pax christi), Gabi Bieberstein (internationaler Versöhnungsbund),
 George Rashmawi (Palästinensische Gemeinde Deutschland), Gisela Siebourg (Deutsch-Palästinenesiche Gesellschaft)


Mitte September erscheint bei Haffmans & Tolkemitt der lang vergriffene Sachbuch-Bestseller Die ethnische Säuberung Palästinas von Ilan Pappe.

Dieser Titel wurde noch nicht im Buchhandel angeboten!

Bei seiner Erstveröffentlichung 2007 sind von Die ethnische Säuberung Palästinas innerhalb eines Jahres 20.000 Exemplare verkauft worden. Nun ist der Titel erstmals im Buchhandel erhältlich!

Die Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen in Palästina im Juni diesen Jahres waren der Auslöser für die schwersten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina seit über zehn Jahren. Zum Glück für die Bevölkerung ist nun nach langen sieben Wochen, die von gegenseitigen Raketenbeschüssen und tausenden zivilen Opfern bestimmt waren, der Waffenstillstand ausgerufen worden. Doch in den Medien, den sozialen Netzwerken, aber auch in den Familien und am Arbeitsplatz wird weiterhin scharf diskutiert; der Diskussionsboden ist in Deutschland angereichert durch die besondere Verbindung, die unser Land zu Israel hat. Nach wie vor besteht das Bedürfnis, den israelisch-arabischen Konflikt zu verstehen, der mit einer Waffenruhe lange nicht gelöst ist.

Pappe tritt in Die ethnische Säuberung Palästinas Beweis an, dass der Gründung seines Heimatlandes Israel eine planvolle ethnische Säuberung vorangegangen ist... Sich der historischen Wahrheit zu stellen, ist für Pappe eine moralische Entscheidung, ein erster Schritt, der getan werden muss, wenn die Spirale der Gewalt aufhören und die Versöhnung zwischen Palästina und Israel eine Chance haben soll. In seinem Buch dokumentiert er die Vertreibung von 800.000 Menschen vor, während und nach der Gründung Israels. Zwei Monate vor dem Ende der britischen Verwaltung Palästinasam 10. März 1948, trifft sich im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptquartier der Untergrundmiliz Hagana, eine Runde hochrangiger zionistischer Politiker. Sie verabreden die Endfassung eines Masterplans zur Vertreibung der arabischen Bevölkerung ...

Ilan Pappe, geboren 1954 in Haifa als Sohn deutscher Juden, studierte in Jerusalem und promovierte in Oxford. Er war Leiter des Friedensforschungsinstituts und der Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva und lehrte bis Anfang 2007 politische Wissenschaften an der Universität Haifa. Pappe geriet nach der Veröffentlichung seines Buches in Konflikt mit der Uni und wurde von seinen Landsleuten heftig kritisiert. Er sah sich schließlich gezwungen, nach London zu ziehen.

 

 

Die ethnische Säuberung Palästinas
Ilan Pappe
Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff
Haffmans & Tolkemitt

ISBN: 9783942989862 . Vorgänger ISBN: 9783861507918 - 416 Seiten - 19,95 EUR - Gebunden mit Schutzumschlag - Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 17.09.2014

Die ethnische Säuberung Palästinas ist ab sofort vormerkbar. Wenden Sie sich gerne an Ihren Vertreter oder an mich, wenn Sie den Titel in Ihr Sortiment aufnehmen möchten. Oder bestellen Sie direkt bei Prolit.

»WER DEN KERNKONFLIKT IM NAHEN OSTEN BESSER VERSTEHEN WILL, SOLLTE DAS MIT VIEL HERZBLUT GESCHRIEBENE BUCH VON ILAN PAPPE LESEN. Die ethnische Säuberung Palästinas gehört zu jenen dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts, die von interessierter Seite gerne verdrängt werden. ... Pappe geht es explizit darum, die Mechanismen der ethnischen Säuberung von 1948 zu untersuchen. Doch er will auch das kognitive System ergründen, das es der Welt und den Tätern ermöglichte, die von der zionistischen Bewegung 1948 begangenen Verbrechen zu vergessen oder zu leugnen.« Marcel Pott, Deutschlandfunk

»FLUCHT ODER VERTREIBUNG? ODER GAR EINE GEPLANTE ETHNISCHE SÄUBERUNG? Dies sind noch immer Kernfragen des palästinensisch-israelischen Konfliktes. ... Die Tragik der jüdisch-arabischen Beziehungen besteht auch im Leugnen jener grundlegenden historischen Fakten, die mit zur Gründung Israels geführt haben.«
Heiko Flottau,
Süddeutsche Zeitung

»EIN NOTWENDIGES BUCH.« Rolf Michaelis, DIE ZEIT

 


Beschreibungstext:

Die ethnische Säuberung Palästinas: Ilan Pappe dokumentiert die Vertreibung von 800.000 Menschen vor, während und nach der Gründung Israels. Zwei Monate vor dem Ende der britischen Verwaltung Palästinas im Auftrag der UN, am 10. März 1948, trifft sich im Roten Haus in Tel Aviv, dem Hauptquartier der Untergrundmiliz Hagana, eine Runde hochrangiger zionistischer Politiker.
Eingeladen hat David Ben Gurion, später Ministerpräsident Israels. Mit dabei sind Politiker und Militärführer wie unter anderem Yigal Allon (später Außenminister), Moshe Dayan (später Verteidigungs- und Außenminister), Yigael Yadin (später stellvertretender Ministerpräsident), Yitzchak Rabin (später Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger). Sie verabreden die Endfassung eines Masterplans zur Vertreibung der arabischen Bevölkerung: „Plan Dalet“ (Plan D). Das Land - nur zu elf Prozent im Besitz der jüdischen Einwanderer, die nicht einmal ein Drittel der Einwohner stellen - soll systematisch freigemacht werden für eine endgültige jüdische Besiedelung, und hierzu ist jedes Mittel recht.
Noch unter britischem Mandat beginnt eine Serie von zionistischen Angriffen auf palästinensische Dörfer und Stadtviertel, werden eine Viertelmillion Menschen im eigenen Land entwurzelt. Es kommt zu Massakern, bei denen gemordet, vergewaltigt und geplündert wird. Nach der Unabhängigkeit Israels werden 531 Dörfer und elf städtische Siedlungen mit Waffengewalt geräumt, 800.000 Palästinenser zur Flucht gezwungen, ihre Häuser samt Mobiliar dem Erdboden gleichgemacht und die Ruinen vermint, damit die Vertriebenen nicht zurückkehren können.
Anhand von Augenzeugenberichten, Tagebuchauszügen und Dokumenten aus Militärarchiven, die lange unter Verschluss gehalten wurden, zeichnet Ilan Pappe ein Bild der Ereignisse zwischen 1947 und 1948, das der offiziellen Geschichtsdarstellung und dem Gründungsmythos Israels in entscheidenden Punkten widerspricht.
Pappe tritt den Beweis an, dass der Gründung seines Heimatlandes Israel eine planvolle ethnische Säuberung vorangegangen ist. Er schildert die Chronologie der Ereignisse in Dörfern und Städten mit quälender Genauigkeit und zeigt, dass das Trauma der gewaltsamen und geplanten Vertreibung von beiden Seiten geleugnet wird: Die offizielle israelische Geschichtsschreibung stellt die Vertreibung der arabischen Bevölkerung als freiwilligen Auszug hin, die Palästinenser sprechen von der „Nakba“, der Katastrophe, als sei es ein Naturereignis, das sie ereilt hat. Aber sich der historischen Wahrheit zu stellen, ist für Pappe eine moralische Entscheidung, ein erster Schritt, der getan werden muss, wenn die Spirale der Gewalt aufhören und Versöhnung zwischen Palästina und Israel eine Chance haben soll.

Miriam Koruschowitz - Haffmans & Tolkemitt GmbH - Rogner & Bernhard GmbH & Co. VerlagsKG
Inselstr. 12 - 10179 Berlin - www.haffmans-tolkemitt.de - www.rogner-bernhard.de - koruschowitz@haffmans-tolkemitt.de

Jahresbrief 2014 - Sumaya Farhat-Naser - 28.8.2014 - Liebe Freunde, seit Wochen will ich schreiben. Doch ich fühle mich wie gelähmt, denn was soll ich schreiben.  Ich schreibe einige Zeilen, dann kann ich nicht mehr, ich höre auf. Ich suche nach Hoffnungszeichen, ich brauche Ermutigung und Kraft. Heute ist der erste Tag der Waffenruhe, ich schreibe meinen Brief an Euch zu ende. Ich weiss , viele Freunde warten auf eine Meldung von mir.

Der Krieg ist erschreckend brutal, die Zerstörung ist kaum vorstellbar und schwer messbar.  Die Zahl der getöteten überstieg zwei Tausend Menschen und  die Verletzten über 12 000 Menschen, viele von ihnen werden unter Verletzungen sterben. Die Mehrheit der Toten und verletzten sind von der Zivilen  Bevölkerung, mehr als ein Drittel der Opfer sind Kinder und Frauen. Die Wasser- und Elektrizitätswerke wurden zerbombt, sodass die Katastrophe sich  vervielfacht.   Die Infrastruktur ist total zerstört, die Versorgung von Lebensmittel, Medikamente, medizinische Geräte sind sehr eingeschränkt verfügbar. Den Überlebten droht der Tod durch fehlende Versorgung an Wasser und medizinische Versorgung. Die Zahl der Verschwundenen ist schwer zu registrieren, denn unter den Trümmern sind Hunderte, wohl möglich bereits verwest.    Die ganze Gesellschaft, vor allem die Kinder, sind hoch traumatisiert.   Das sind die Folgen des Krieges. 


Endlich beschlossen die palästinensischen politischen Parteien in Gaza und der Westbank eine gemeinsame Einheitsregierung zu bilden und die Versöhnung, die von Israel, USA und manchen europäischen Ländern nicht gewollt war, fand endlich nach sechs Jahren statt. Israel beschloss diese Regierung zu unterbinden. Drei israelische Siedler bei Hebron sind verschwunden und nach drei Wochen getötet aufgefunden.

In diesen drei Wochen waren als Rache 18 Palästinenser getötet worden vom Militär oder den Siedlern. Ein siebzehnjähriger Palästinenser aus Jerusalem ist auf dem Weg zur Mosche zum Morgengebet von israelischen Fanatiker gekidnappt, gefoltert und lebendig verbrannt worden. Aufruhr und Demonstrationen im Raum Jerusalem und überall brachen aus. Mehr als 500 Palästinenser sind verhaftet worden, unter ihnen 56 Männer, die kurz davor durch Verhandlungen freigelassen wurden. Mehrere Häuser darunter zweier Verdächtigten, worin mehr als 20 Personen wohnen, sind vom Militär zerstört worden. Die Beweise fehlen und die zwei Männer sind nicht gefasst worden. Hamas hat eindeutig betont, dass das Verbrechen nicht auf Anordnung von Hamas geschah.
Dennoch Israel beschuldigte Hamas als mögliche Urheber und beschloss den Krieg auf Gaza. Hamas- und andere Kämpfer wie Jihad Islami feuerten hunderte von Raketen auf Israel und versetzte Horror und Schrecken, sodass Tausende Israelis in Bunker  sich versteckten und sie Wochenlang dort leben musste. Der Krieg begann und  die Folgen sind für beide Seiten erschreckend. Für Israel zwar keine zivile Tote, doch viele verletzte und fast  hundert getötete Soldaten und viele Verletzte. >>>

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Texte

Aktuelle  Nachrichten

 Papst Franziskus hat an diesem Freitag den Pfarrer von Gaza empfangen.

Umfrage: Mehrheit der jüdischen Israelis hält Waffenruhe für Fehler

Gegenwind für Ministerpräsident Netanjahu : Minister kritisieren Gaza-Waffenruhe
 

Gaza-Krieg: Interne Kritik an Netanjahu wächst

Konjunktur unter Druck: Gaza-Krieg dämpft israelische Wirtschaft

Europäische Union pocht auf Dauerlösung

With Gaza War, Movement to Boycott Israel Gains Momentum in Europe

Abbas fordert klare Grenzen

Settlers Chop Down Palestinian-Owned Orchard near Hebron

WFP Humanitarian Convoy Delivers Food To Gaza Through Egypt’s Rafah Crossing

Demolitions Leave 51 Homeless Near Jerusalem

Beloved Palestinian Druze Poet Samih al-Qasim Dies age 75

2 Palestinians succumb to wounds from Israeli assault on Gaza

PLO- 32 Palestinians killed in West Bank since June

28. 8. 2014

Video: Israeli soldiers fire tear gas at 6-year-old children on their way to school

Settler Attacks in Hebron, Army Declares Nablus Village 'Closed Military Zone'

Gaza Officials- Ceasefire Terms Being Implemented

Bewaffnete Gruppen haben auf den Golanhöhen im Süden Syriens 43 Blauhelmsoldaten in ihre Gewalt gebracht

In Pictures: West Bank shops boycott Israel

Sowhl Netanyahu als auch die Hamas haben sich zum Sieger im Gazakrieg erklärt.
Netanyahu sagte: "Hamas wurde hart geschlagen, und erhielt nicht eine von ihrem Bedingungen für eine  Waffenruhe, nicht eine". Israel werde keine weitere Rakete dulden und "noch härter" reagieren.

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Israeli right-wing politician- 'Not afraid of a bi-national state'

Nahost-Konflikt: Hilfskonvois erreichen Gaza

Waffenruhe- Opposition kritisiert Netanjahu

Friedensnobelpreisträger fordern Militärembargo gegen Israel

IFRC- 250,000 Palestinians Displaced by Gaza Strikes

Three Palestinians Injured Near Hebron

27. 8. 2014

The children killed in Gaza during 50 days of conflict
As a ceasefire is agreed after 50 days of conflict between Israel and Hamas, the Al-Mezan Centre for Human Rights has compiled a list of 504 children killed in Gaza, comprising almost quarter of the total Palestinian dead

Life returns to Gaza as truce holds

Gaze- Die erste Nacht ohne Bombardements

Half of Israeli Political-Security Cabinet Opposes Ceasefire Agreement

Israeli Police Kidnaps Eight In Occupied Jerusalem

Human rights defender among three Palestinians killed by live fire in West Bank village

Israeli forces detain 11 Palestinians in Jerusalem

Israeli forces fire tear gas in Nablus elementary school

4 Palestinians injured in car collision with Israeli military jeep

26. 8. 2014

Golanhöhen- Israelische Armee greift syrische Militärposten an

Text of Egypt's 11-point ceasefire proposal

In The Past 50 Days – Israel Has Killed 2,137 Palestinians: Here Are Their Names

Waffenruhe zwischen Palästinensern und Israel scheint zu halten

Telefongespräch zwischen Khaled Maschal und Erdogan

Israeli Police Kidnaps Eight In Occupied Jerusalem

Including Two Children, Five Kidnapped In West Bank, Several Palestinians Injured

Shepherds Detained for Crossing a Road

Ministry of Health: “2145 Palestinians, Including 578 Children, Killed In Israel’s Aggression”

26. 8. 2014

Gaza-Streifen: Jubel über unbefristete Waffenruhe in Israel

Abbas verkündet unbegrenzte Waffenruhe

Abbas verkündet Einigung auf längere Waffenruhe
Israel und die Palästinenser haben sich auf einen längerfristigen Waffenstillstand verständigt. Das erklärten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Vertreter Ägyptens - die Feuerpause soll bereits am Abend in Kraft treten.

 

Palästinenser verkünden Einigung auf Waffenruhe
Während in Gaza die Bomben einschlugen, wurde in Kairo verhandelt. Offenbar mit Erfolg: Palästinenser sprechen von einer Einigung auf einen dauerhaften Waffenstillstand. Israel äußert sich noch zurückhaltend.

 

Palästina verkündet verlängerte Waffenruhe


Hamas: Einigung auf dauerhafte Waffenruhe


Hamas declares victory, celebrations across Palestine

Infograph- Israeli assault on Gaza by numbers

New UN Special Rapporteur requests access to Israel and the Occupied Palestinian Territory

Why did Netanyahu take aim at Gaza's tallest towers

Gaza deaths aren't worth a mention in leading Israeli paper

69% of Gaza schools damaged by Israeli assaults

Palestinian citizens of Israel increasingly punished for being ‘the enemy from inside’

National Lawyers Guild, Other Legal Organizations Urge International Criminal Court to Investigate War Crimes by Israeli, US Leaders in Gaza

17 Journalists Killed in Gaza Since Beginning of Israeli Aggression

12 PFLP Leaders Kidnapped From West Bank

Eleven More Palestinians Kidnapped In The West Bank

Nine Palestinians Kidnapped In Jenin

Soldiers Invade Palestinian Communities In Jerusalem

Child Moderately Injured By Settler’s Fire Near Hebron

Palästinenser wollen die UNO auffordern, ein Ende der Besatzung zu erzwingen

Netanjahus Beliebtheit sinkt nach Gaza-Krieg auffällig

UNO: Über ein Viertel der Bevölkerung des Gazastreifens ist obdachlos

Gaza: Palästinensischer Journalist getötet

Israels Verteidigungsminister: Wir werden die Hamas-Anführer ins Visier nehmen

Gaza protests are proof of a new Belfast

Israeli military blow-up Gaza tower blocks

Israel destroys Gaza's tallest apartment building

Bomben bringen 15-stöckiges Gebäude zum Einsturz - 32 Fotos

Two high-rise Palestinian buildings containing scores of homes and shops are destroyed in bombing as Israel escalates its military action in Gaza

Dramatic Pictures Show Israeli Bomb Striking Gaza

Israel zerstört Hochhäuser im Gazastreifen

Nahost-Konflikt - 20 Verletzte bei Israels Luftangriffen auf Gaza

Zwei Tote beim Angriff Israels auf ein Wohnhochhaus in Gaza/ Angriff auf UNRWA-Schule

Israel disabled 1000 Gazan children

Israel setzt Luftangriffe auf Gaza fort
Erneut hat Israels Armee im Gaza-Streifen ein mehrstöckiges Wohnhaus fast vollständig zerstört. Bei der Aktion in der Nacht zum Dienstag sind nach palästinensischen Angaben mindestens 20 Personen verletzt worden.

Israel brach den Waffenstillstand um einen Grund zu haben, den Kommandeur der Qassam-Brigaden, Mohammad Daif, umzubringen

Zwei Hochhäuser in Gaza bombardiert

Israeli ship anchors in San Francisco Bay


People Are Blocking Cargo Ships to Protest Israel


Oakland activist: How we blockaded the Israeli ship


Wish You Were Here: Israeli Ship Blocked at Port of Oakland for 2nd Day

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