DAS  PALÄSTINA  PORTAL

FÜR DIE MENSCHEN
 

Aufruf - Den Krieg gegen Iran verhindern Kriegstreiber stoppen, Sanktionen aufheben
UNTERSCHREIBEN SIE BITTE

Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin

Was sind "jüdische Gene"? - Einige Fragen nicht nur an Thilo Sarrazin
 Arn Strohmeyer


Seit Tagen sind die kruden Thesen des Bundesbankvorstandsmitgliedes Thilo Sarrazin das Hauptthema in den deutschen Medien, die er in seinem Buch und etlichen Interviews vertritt. In der Ablehnung der zum Teil unsäglichen Aussagen gibt es mit Recht einen breiten Konsens, weil sie den deutschen Bemühungen um die Integration von Migranten schweren Schaden zufügen. Nun hat Thilo Sarrazin auch behauptet, dass es "jüdische Gene" gebe. Daraufhin brach in Deutschland ein Sturm der Entrüstung aus, und es wurde mit Recht sofort an die pseudowissenschaftlichen Auffassungen der Nazis erinnert.

 Die Angst vor dem Frieden.
Das israelische Dilemma
Moshe Zimmermann

"Frieden mit den Arabern wäre ein Albtraum" - Der israelische Historiker Moshe Zimmermann zeichnet in seinem neuen Buch ein düsteres Bild von Israel und seiner Zukunft
 
Arn Strohmeyer -

Sonderseiten - Free Gaza 2010

Reports from the
Palestinian Monitoring Group
Daily Reports
Monthly Reports

Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung

Abraham Melzer präsentiert den Goldstone-Bericht

Verlogen-zynische Attacke gegen jüdische Friedensorganisation
Shrage Elam -  Prof. Micha Brumliks jüngster taz-Beitrag Moral und Hypermoral - Arnold Gehlen und die European Jews for a Just Peace ist Polemik ohne grosse Rücksicht auf Fakten, Ethik und Ehrlichkeit.

Ein offener Brief an Israel
 
Laureen Booth - An diesem Morgen wollte ich mich hinsetzen und einen Artikel  über die Plünderung der Gaza-Hilfsflotille  durch eure Soldaten schreiben. Wie ihr vielleicht gelesen habt, ist ein IDF-Soldat vom Militärgericht in Untersuchungshaft genommen worden. Er steht unter Verdacht, den Passagieren die Laptops gestohlen zu haben. Interessanterweise schreibt Haaretz nun von einer „Hilfsflotte


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Freitag, 03 September 2010 11:25
Aktuelle Nachrichten
mehrfach täglich aktualisiert


Middle East talks set to continue
 


400 days and counting: nonviolent Bil’in activist Adeeb Abu Rahmah to remain incarcerated
 


Nahost-Gipfel in Washington- Netanjahu beschwört "historischen Kompromiss"
 


One hundred settlers gather to violate construction freeze; Israeli soldiers threaten besieged Palestinian family
 


Another Attack Against Settlers In Ramallah, Two Wounded
 


1.9.2010
 


Palästinensische Autonomiebehörde verhaftet über 300 Hamasmitglieder
 


Obama backs security for Israel
US president meets with Binyamin Netanyahu, Israel's premier, in first of several one-on-one White House meetings.

 


50 settlers attack Palestinian family following Hebron shooting; Israeli soldiers stand and watch
 


Siedlerrat kündigt nach Anschlag neue Bauaktivitäten an
 


Barak signalisiert Bereitschaft Israels zu Abstrichen
 


Einseitig deklarierter Palästinenserstaat einzige Lösung
der israelische Philosoph Carlo Strenger skizziert mögliche Szenarien nach voraussichtlichem Scheitern der neuen Nahost-Runde

 


31.8.2010
 


Westjordanland Hamas bekennt sich zu Anschlag
 


Siedler eröffnen Feuer auf palästinensische Bauern
 


Fatah begrüßt Boykott israelischer Schauspieler
 


Haneen Zoabi: IDF boarded Gaza flotilla ships with intent to kill
 


Four Israelis killed in West Bank

Vier Israelis nach Anschlag im Westjordanland tot
 


Abbas fordert aktive Vermittlungsrolle der USA
 


Geheime Nahost-Friedensgespräche
Im Vorfeld der direkten Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina haben bereits geheime Gespräche stattgefunden.

Wie erst jetzt bekannt wurde, sind am Sonntag Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak zu einer Standortbestimmung zusammen getroffen.

 


30.8.2010
 


Haniyah kritisiert Abbas Zusage zu Friedensgesprächen
 


Fayyad: State organs within a year
 


Netanyahu will Siedlungsbaustopp nicht verlängern
 


"Genfer Initiative" wirbt um Vertrauen
 


Israeli forces invade Rafah; clashes reported
 


29.8.2010
 


Two international activists arrested and five injured at Ma’sara demonstration
 


Demonstranten bei friedlichen Freitagsprotesten verletzt
 


UBS: Keine Spenden für Palästina
Die UBS, der schwärzeste Fleck auf der schweizer Bankenweste, verweigert jetzt Zahlungen an palästinensische Hilfsorganisationen.
Eine Kundin die der Urgence Palestine-Vaud einen Spende zukommen lassen wollte wurde abgewiesen

 


Israel: Mächtiger Rabbi wünscht allen Palästinensern die "Pest"

Führer der israelischen Shas-Partei wünscht Palästinensern den Tod
Der greise spirituelle Führer der israelischen Shas-Partei, Rabbi Ovadia Josef, sagte nach israelischen Medienberichten vom Sonntag: "Abu Mazen (Abbas) und all diese Bösen sollen von der Erde verschwinden. Der Herrgott wird sie mit der Pest schlagen, sie und all diese Palästinenser."

Zionismuszitate >>>
 


Gerücht: Israel will die Raketendepots der Hisbollah in Syrien angreifen
 


Menschenrechtsbericht: Ein Kind von israelischen Truppen verletzt, 10 Zivilisten festgenommen
 


Künstler verweigern Auftritt in Siedlerstadt
 


28.8.2010
 


Menschenrechtsbericht: Ein Kind von israelischen Truppen verletzt, 10 Zivilisten festgenommen
 


Israel verstärkt militärische Streitkräfte bezüglich des Libanon
 


2 Gaza workers injured by Israeli fire near border
 


27.8.2010
 


Abdallah Abu Rahmah: know the facts and act now for the freedom of a nonviolent freedom fighter
 


Red Crescent Members Arrested at Weekly Protest, Ni'lin
 


Israeli Education Ministry Approves New 'whites-only' Settlement School
 


Netanyahu regt regelmäßige vertrauliche Gespräche mit Abbas an
 - Zwei Treffen pro Monat nach Beginn direkter Verhandlungen - Lieberman nicht Delegationsmitglied
 


Längerer Siedlungsstopp
 


26.8.2010
 


Jüdische Siedlungen: Netanjahu erwägt Verlängerung des Baustopps
 


Kämpfe in Ostjerusalem nachdem Siedler versucht haben Moschee zu stürmen

Armed settler guards attack mosque in Wadi Hilweh, shots fired at Palestinian residents
 


Netanjahu stellt Verhandlungsteam zusammen
 


Israeli Army Escorts 500 Jewish Israelis Into Controversial Settlement Near Nablus
 


Protester Arrested In Chicago While Challenging Israeli Segregation
 


Bedouin Women Hold Non-Violent Demo Against Razing Of Villages
 


Israeli education ministry approves new 'whites-only' settlement school
 


Proteste in Viertel Silvan
Jerusalem

 Aufgebrachte Palästinenser haben am Donnerstag in Ost-Jerusalem mehrere Autos angezündet sowie Polizisten mit Steinen und Brandsätzen beworfen. Auslöser der Unruhen war eine kleine Gruppe jüdischer Siedler, die versuchte sich einer Moschee zu nähern,
 


Die Verurteilung eines palästinensischen Aktivisten, der gegen den israelischen
Sperrzaun protestierte, wurden von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton
kritisiert.

 


Israels Außenminister glaubt nicht an Frieden mit Palästinensern

Netanjahu steuert auf Koalitionskrise zu


25.8.2010
 


Israeli Army Escorts 500 Jewish Israelis Into Controversial Settlement Near Nablus
 


Protester Arrested In Chicago While Challenging Israeli Segregation
 


PNA represses opposition to direct negotiations
 


Israeli Ministry of Foreign Affairs goes on strike
 


Netanjahu wegen Friedensgesprächen vor Koalitionskrise
 


Lieberman droht mit Koalitionsbruch
 


Israel UN-Menschenrechtsrat erhebt Vorwürfe gegen Israel
 


Hamas fordert von Ägypten und Jordanien Boykott der Israel-Gespräche
 


`Dire` situation for Palestinian students in Jerusalem
 


23.8.2010
 


Israel: "Siedlungen oder Frieden"
Der bevorstehende Friedensdialog steht unter keinem guten Stern. „Beides – Siedlungen und Frieden geht nicht“, sagte Erekat am Montag vor Journalisten in Ramallah und fordert die Einstellung des Siedlungsbaus.
 


Dismal lack of classrooms in East Jerusalem
 


Bil’in’s Abdallah Abu Rahmah cleared of stone-throwing; convicted of incitement
 


Adalah-NY: Norway Divests from Leviev Companies Due to Israeli Settlement Construction
 


Netanjahu steuert auf Koalitionskrise zu
 


Polizei fordert Anklage gegen Ex-Premier Olmert
 


23.8.2010
 


Soldiers Kidnap 12 Palestinians in the West Bank
 


Haniyya: “Direct Talks Have No Chances Of Success”
 


4 British activists acquitted in anti-Ahava action
 


Settlers Torch Palestinian Farmlands Near Nablus
 


Gaza-Hilfsflotte - UN-Ermittler beginnen mit Untersuchung
 


Palästinenser lehnen Netanyahus Friedensgrundsätze ab
 


22.8.2010
 


Israel: Gaza-Offensive-General wird Armeechef
 


Hebron: Israeli Military and Policemen Shut Three Palestinian Shops
 


Ahmadinedschads Aufrüstung- Iran prunkt mit selbstgebauter Bomben-Drohne
 


Israelische Aktivisten wollen Wikipedia umschreiben
 


Iraq Burin: Checkpoint blockiert Zugang zur Demonstration
 


Gazastreifen: Hilfsschiff – Israel droht mit Gewalt
 


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Den Staat sofort ausrufen  - Lutz Herden - (...) Für die Verhandlungen in Washington dürften derzeit die israelischen Siedler für den politischen Sprengstoff sorgen, der beide Parteien, Israelis und Palästinenser, weit – zu weit – auseinander treibt.  Um so mehr sollten Präsident Abbas und Premier Fayyad mit einem Paukenschkag dafür sorgen, den Konflikt um einen fortgesetzten Siedlungsbau so zu behandeln, wie er es verdient. Als eine untergeordnete, keine Haupt-Frage, wenn es um die Zweistaatlichkeit in Palästina geht. Präsident Abbas könnte insofern die Verhandlungen mit der Erklärung eröffnen, seine Autonomiebehörde sei aufgelöst – er stehe jetzt einer palästinensischen Regierung vor.  >>>

 

 

Interview mit dem Meinungsforscher Khalil Shikaki - Nahöstliche Paradoxien - Heute werden die direkten Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis erneut aufgenommen. Zwar sieht die Mehrheit der Israelis und Palästinenser keine Alternative zu den Friedensverhandlungen, glaubt jedoch auch nicht an deren Erfolg. Darüber sprach Muhannad Adam mit dem palästinensischen Meinungsforscher Khalil Shikaki. >>>

 

 

 

Das abgeschottete Land - Zum ersten Mal seit Jahren verhandeln Israelis und Palästinenser wieder über Frieden. Doch wo hört Israel auf, wo beginnt Palästina? Eine Reise an Mauern, Zäune und Ufer. - Als er die Landkarte Israels ausgebreitet vor sich sieht, wird Meron Benvenisti wütend. Seine Augenbrauen heben sich, er fuchtelt mit den faltigen Händen. Die Stimme dröhnt durch seine Wohnung in Jerusalem. »Was soll das sein? Können Sie mir das erklären?« Er kennt Karten, er kennt Grenzen in allen ihren Formen, die durchlässigen wie die unüberwindbaren. Er kennt den Verlauf der Pläne für dieses Land, Benvenisti war einmal stellvertretender Bürgermeister Jerusalems gewesen, damals, in der Amtszeit von Teddy Kollek in den siebziger Jahren, den man einen »Brückenbauer« zwischen Juden und Arabern nannte. Benvenisti ist inzwischen ein radikaler Kritiker der israelischen Palästina-Politik, der nicht etwa an eine Zweistaatenlösung glaubt, an der 1947 bereits die UN scheiterten. >>>

 

 

Kampf um Souveränität und Würde - Unter dem Titel »Den Krieg gegen Iran verhindern. Kriegstreiber stoppen, Sanktionen aufheben« fordern die Unterzeichner des Appells von Bundestag und Bundesregierung: – Stopp aller Sanktionen und sonstigen Kriegsvorbereitungen – keine Beteiligung am militärischen Aufmarsch gegen den Iran – sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und dem gesamten Nahen und Mittleren Osten sowie Einstellung aller Waffenexporte – Eintreten für die Geltung des Atomwaffensperrvertrages für alle Länder und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einschließlich Iran und Israel. Zu den Erstunterzeichnern gehören u. a.: Erhard Arendt, Hans Bauer, Johannes M. Becker, Christine Buchholz, Hermann Dierkes, Annelies Fikentscher, Joachim Guilliard, Heinz-W. Hammer, Evelyn Hecht-Galinski, Inge Höger, Claudia Karas, Sabine Kebir, Dietrich Kittner, Siegfried Mechler, Knut Mellenthin, Norman Paech, Doris und George Pumphrey, Klaus von Raussendorff, Wolfgang Richter (Berlin), Ellen Rohlfs, Rainer Rupp, Sabine Schiffer, (...) Der Aufruf kann auf der Webseite des Deutschen Freidenkerverbandes unterzeichnet werden >>>

 

 

Es Sarrazint, brodert aus allen Ecken - Ein Wolfgang Stegemann, Professor für Neues Testament an der Augustana-Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hält Palästina - hier Gaza- für ein "Land der Kakerlaken und des Drecks" - Über getötete Palästinenser redet man - da man ja "die Werte  westlicher Demokratien teilt" sonstige Werte kennt er nicht, interessieren ihn  nicht. Ich konnte nie verstehen, wie Nazis so tickten. Ich will es nicht gleichsetzen,  Professor Stegemann hat es mir in seiner Privatvorlesung etwas näher gebracht. Er passt wunderbar zu den antideutschen und durchgeknallten christlichen Fundamentalisten, eben ein echte Herrenmensch und überträgt sein rassistisches Denken auf andere, hier Frau Dr. Weber. Wie es solch ein Mensch schafft, als Professor das neue Testament zu lehren ist mir ein Rätsel..........  Professor Wolfgang Stegemann schreibt an Frau Dr. Weber und uns alle als Reaktion auf ihren ersten Bericht aus Gaza:

Sehr geehrte Frau Weber,

Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens, ich bin gegen jede Form von Gewalt. Zugleich weinen Sie sich aus, weil Sie befürchten, dass es eine israelische Reaktion auf diese Gemeinheit geben könnte. Doch man hat Sie beruhigt: Ihr Kloß im Magen ist rein psychisch, denn im Gazastreifen rechnet man damit, dass andere eher das Ziel israelischer Angriffe sein werden, Libanon, Iran oder Syrien. Das hilft Ihrem Kloß. Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm). Klar, das kommt nicht gut, was ich schreibe, denn Sie befinden sich im Moment im Land der Opfer, die, wenn Sie töten, nur als Opfer töten. Sie sind eine Ärztin - hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun? Ich sage Ihnen offen: nein, erbärmlicher Weise: nein. Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet - doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler")?  Sie bekommen mit Sicherheit nicht häufig so furchtbare mails wie meine, denn darin ist sich Ihre Welt einig, alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen:jüdisch! 

Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim - ich meine das ehrlich. Ich habe allerdings keine Hoffnung, dass Sie irgendwann einmal die Werte westlicher Demokratien teilen. Doch das ist am Ende nicht wirklich wichtig, denn ich bin davon überzeugt, dass Leute wie Sie am Ende verlieren werden. Denn Sie wollen nichts Gutes.

Bitte, Schicken Sie diesen Brief an "Alle". 

Nun haben wir ihm die Freude bereitet.

 

 

Friedensverhandlungen: „Israel hat viel mehr zu verlieren“ - Der Gipfel in Washington verspricht wieder Bewegung im Friedensprozess. Nahost-Experte Volker Perthes erklärt im Interview, warum ausgerechnet Obama Israels letzte Chance ist und das Land ohne Zwei-Staaten-Lösung unter gehen würde >>>.

 

 

Viele Broders haben Sarrazin den Weg geebnet. Einer heißt Roger Köppel, siehe die Beiträge unter Faschismus, Faschismus und Faschismus, der sich hier, Video, fünf Minuten, arglos gibt und bei Sarrazin nichts Verbrecherisches oder Falsches zu erkennen vermag. - Thomas Immanuel Steinberg

 

 

Schas-Mentor Ovadia Josef: Vom Biedermann zum Brandstifter - Ovadia Josef, geistliches Oberhaupt der israelischen Schas-Partei, meldet sich im Vorfeld der Friedensverhandlungen zu Wort – und wünscht den Palästinensern »die Pest«. Nicht seine erste verbale Entgleisung. In den vergangenen Jahren hat er sich zum Radikalen gewandelt >>>

 

 

Abbas in der Zwickmühle - Karin Leukefeld - Neue Runde direkter israelisch-palästinensischer Friedensgespräche beginnt in Washington / Druck aus Israel und USA, Kritik von Hamas am Palästinenser-Chef - Nur einen Tag vor Beginn der neuen Gespräche zwischen Palästinenserpräsident Abbas und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu haben Palästinenser vier Israelis nahe der illegalen Siedlung Kiryat Arba bei Hebron im besetzten Westjordanland erschossen. Zweifelsohne wird dies die Tagesordnung der Gespräche in Washington beeinflussen. Standen bisher die Forderungen nach einem umfassenden Siedlungsstopp Israels im Vordergrund, wird es nun voraussichtlich die Frage der Sicherheit Israels sein >>>

 

 

Etwas zum Gute Laune machen: Yiddisches Gutenachtlied - Michael Kachel- Eine sehr liebe ukrainisch-stämmige Freundin hat mich auf ein bewundernswertes Projekt in Youtube aufmerksam gemacht, in dem russischsprachige Künstler Kinderlieder aus aller Welt sammeln und mit Videos aufbereiten. Hier ein traurig-schönes jiddisches Lied in typisch jiddisch-russischem Schwermut, das mir besonders gut gefällt >>>

 

 

US Condemns Murder of Israelis -- But Never of Palestinians - M.J. Rosenberg - The Huffington Post - We did not condemn the Gaza onslaught in which the IDF killed 1,200 Palestinians (including 432 kids). We do not condemn the routine killing of Palestinian civilians by the army or the settlers. We did not condemn the the shooting of the American Jewish girl from Maryland who lost an eye for protesting the Gaza ship raid. We did, however, condemn the Goldstone Report for delineating what the IDF did in Gaza.

 

 

Direct peace talks between Israelis and Palestinians are set to begin on Thursday after being frozen for two years. But with Hamas noticeably missing, can real peace be achieved? Is it time for the other players to recognise them? Or could talks with the Palestinian Authority simply make Hamas less relevant?

Inside Story - Can peace be achieved?

'We need peace talks, not photo ops'

Gazans protest against Mideast talks

 
 

Negotiating with the Israeli Settlers - Rashid Khalidi - If the Obama administration accepts the myth that dismantling settlements is impossible for Israel, there are no prospects for peace. The settlements are illegal under international law. Yet settlers have been pampered for more than 40 years, and their violence against Palestinians is consistently tolerated. Peace depends on the Israeli government rectifying the problem they and their predecessors created. >>>

 
 
 
 

Finkelstein to Hellman: "It's Like Speaking to Someone from the Flat Earth Society" - Check out the full version of the debate between Norman Finkelstein and Richard Hellman. President Barack Obama held a series of high-stakes meetings with Israeli and Arab leaders. As negotiations continue today, what can we expect in the future for Israel and Palestinians?

 Exclusive Israel-Palestinian debate

 
 

 
 

Capitalizing on Islamophobia to Train the Next Fascist Militia - To me, this seems like the banned terrorist group JDL is back in the U.S. under a different name. Enemy in Mind: Jewish group gets gunned-up to face-off 'Muslim Threat' >>>
 

 

 

`Solidarity tastes different inside prison` : Ameer Makhoul writing from Gilboa prison - Ameer Makhoul - The Electronic Intifada - In Gilboa prison there are approximately 600 Palestinian and Arab prisoners of freedom distributed into sections/branches. The distribution of prisoners is geopolitically oriented: prisoners of the West Bank, prisoners of 1948 (including occupied East Jerusalem and the Golan Heights) are together, while in the prisons located in the Naqab [Negev], prisoners of the West Bank are separated from those from Gaza. And prisoners from Gaza are separated along affiliation to Fatah or Hamas.

 

 

Who`s suppressing opposition rallies in Ramallah? - Amira Hass - Haaretz - About 60 people had been invited to what was termed a "national conference" (as opposed to a "popular" one, open to all ). But the hall in the Protestant Club in downtown Ramallah began to fill with hundreds of young men of similar appearance - well-developed muscles, civilian clothes and stern facial expressions. Some held what appeared to be rolled-up posters. They did not exactly look like senior PLO activists who oppose direct negotiations under American and Israeli pressure.

 

 

Settlements still occupying minds in the West Bank - Donald Macintyre - The Independent - Even with tension high in much of the West Bank after Hamas gunmen killed four Israeli settlers on Wednesday night, Sana Shabitah, 40, had been determined to come here yesterday to register her disapproval of Mahmoud Abbas`s trip to Washington. Saying that angry settlers protesting about the shootings had blocked the road between her home in Nablus and Ramallah and thrown stones at Palestinian cars, she declared: "I don`t support the negotiations. We don`t have anything tangible on the ground. The settlements are still being built, the prisoners are still in jail. I know Abu Mazen [Mr Abbas] was under pressure but that doesn`t mean he should surrender."

 


2.9.2010
 

 

Was sind "jüdische Gene"? - Einige Fragen nicht nur an Thilo Sarrazin - Arn Strohmeyer - Seit Tagen sind die kruden Thesen des Bundesbankvorstandsmitgliedes Thilo Sarrazin das Hauptthema in den deutschen Medien, die er in seinem Buch und etlichen Interviews vertritt. In der Ablehnung der zum Teil unsäglichen Aussagen gibt es mit Recht einen breiten Konsens, weil sie den deutschen Bemühungen um die Integration von Migranten schweren Schaden zufügen. Nun hat Thilo Sarrazin auch behauptet, dass es "jüdische Gene" gebe. Daraufhin brach in Deutschland ein Sturm der Entrüstung aus, und es wurde mit Recht sofort an die pseudowissenschaftlichen Auffassungen der Nazis erinnert. Nach deren "Weltanschauung" ergaben sich positive oder negative Eigenschaften einer Ethnie aus ihrem "rassischen Erbgut". Die Folgen dieser Ideologie sind bekannt. Sarrazin hat seine Aussagen inzwischen präzisiert und behauptet, dass gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden existierten, er will das aber nicht als Werturteil verstanden wissen. Ob er das wirklich so meint, bleibt dahin gestellt. Aus Israel selbst liegen zu diesem Thema aber ganz andere Informationen vor, die Zarrazin nicht recht geben, aber dem deutschen Beobachter ein Urteil in der Sache erschweren und Fragen aufwerfen, auf die man gern Antworten bekommen würde. Denn viele Israelis vertreten sehr wohl die Auffassung, dass es so etwas wie "jüdische Gene" gibt. Das Thema ist in Israel keineswegs ein Tabu. Der israelische Historiker Shlomo Sand geht in seinem Buch "Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand" (Propyläen-Verlag, Berlin 2010) ausführlich auf dieses Problem ein. Sein Buch hat wochenlang auf der israelischen Bestsellerliste gestanden, es muss also für seine Landsleute von großem Interesse sein. Sand geht von der sicher unumstrittenen Feststellung aus, dass die "rassistischen Wissenschaften" den Nationalismus im Europa des 19. Jahrhunderts zutiefst geprägt haben. Da der Zionismus, der in dieser Zeit entstand, wiederum unter dem Einfluss dieser Bewegung gestanden habe, habe er ihre "ideologischen Strukturen" zutiefst integriert - er habe also die Nation auch als "ethnisches Gebilde" im Sinne der Biologie verstanden. >>>                           Collage - Das Sarrazin Gen - E. Arendt

Debatte um Thilo Sarrazin - Die Freude, andere Menschen verachten zu dürfen - Kommentar von Robert Misik - Wie kommen wir eigentlich dazu, uns mit den bizarren Thesen Thilo Sarrazins auseinandersetzen zu müssen? Damit verleiht man ihnen schon den Anschein der Diskussionswürdigkeit. Ein >>>

Debatte um Thilo Sarrazin - Neue Spielarten des Rassismus - Hendrik Cremer. - Die Thesen von Thilo Sarrazin zeigen: Rassisten finden sich nicht nur im rechtsextremen Lager, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft. Im Einwanderungsland Deutschland wird nicht genügend über Rassismus und seine gegenwärtigen Erscheinungsformen reflektiert, meint der Menschenrechtsexperte Hendrik Cremer >>>

PR-Zirkus Sarrazin - etwas über den realen Sarrazynismus / Nennt Israel seine SpecialForces jetzt “Sarrazener Schwert”? -Hartmut Barth-Engelbart zu Sarrazin >>>

Orthodoxes Gen - Der israelische Innenminister versucht, das jüdische Gen und die Problematik der Religionsübertritte zusammenzudenken - Thomas Pany -In Israel ruft die Interviewäußerung des "Rassentheoretikers" Sarrazins, wonach alle Juden ein bestimmtes Gen teilen sollen, keine Resonanz ("unnoticed") hervor, berichtet die Zeitung Ha'aretz. In diesem Zusammenhang verweist die Zeitung etwas süffisant auf eine Äußerung des amtierenden Innenministers und Chefs der orthodoxen Shas-Partei, Eli Jishai. Dieser hatte in einem Interview mit der Jerusalem Post zur Frage des Übertritts zum jüdischen Glauben eine laut Interviewer David Horovitz "seltsame Behauptung" aufgestellt, für die er "unbestimmte akademische Forschung" zitierte: "Wenn ein Konvertit zum orthodoxen Glauben übertritt, dann hat er das jüdische Gen. Wenn er nicht zu den Orthodoxen übertritt, dann hat er das jüdische Gen nicht. So einfach ist das." >>>

 
 

Es geht ans Gemüt, Firas vor der israelischen Botschaft sitzen zu sehen - Ursula Behr - Heute habe ich die neusten Fotos von Firas auf der Seite der Familie Dörfel gesehen. Es tut bis ins Innerste weh, sein Gesicht zu sehen. Ich habe ihn seit vielen Tagen mehr oder weniger begleitet, was ich heute aus den Fotos lese, erfüllt mich mit tiefer Traurigkeit. >>>

Wie Fremde in Jerusalem Tania Krämer - Im Sechstage-Krieg eroberte Israel Ost-Jerusalem. Die dort lebenden Palästinenser bekamen einen "Jerusalemer Ausweis" - eine Art Wohnberechtigung. Wer das Land länger als sieben Jahre verlässt, verliert sie >>>

Dokumentation - Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin >>>

 
 

"Israel muss sich entscheiden, Benjamin Netanjahu!" - Israel kann nicht ewig Besatzungsstaat bleiben – schreibt der in Ramallah lebende palästinensische Journalist Mohammad Daragmeh in einem persönlichen Brief an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. - Herr Ministerpräsident Netanjahu, ich bin palästinensischer Journalist und habe während der letzten zwanzig Jahre als Korrespondent in den besetzten Gebieten gearbeitet. Ich habe über die erste und die zweite Intifada berichtet und über die Siedlungsbewegung; ich habe miterlebt, wie Dutzende Menschen starben, und ich habe über Familien geschrieben, die nach der Ermordung des Familienvaters oder eines Sohnes zerbrochen sind. Wenn ich durch die besetzten Gebiete oder Jerusalem fahre, werde ich täglich Zeuge, wie neue Siedlungen errichtet werden, während meine Landsleute auf viel zu engem Wohnraum eingepfercht leben. Wer deshalb das Risiko eingeht >>>

 
 

Viele schwierige „Endstatus-Fragen“ - Hans-Christian Rößler, Ramallah - Palästinenser und Israelis lassen sich von den Störmanövern nicht beirren, mit denen die Friedensgespräche in Washington von der Hamas oder den Siedlern torpediert werden. Die Fronten sind auch so schon in vielen Streitfragen verhärtet. >>>

 

 

Deutschland sollte einen palästinensischen Staat anerkennen - Muriel Asseburg - Nichts wird sich ändern, wenn die Europäer gemeinsam mit den USA nicht dazu bereit sind, zu Geburtshelfern eines palästinensischen Staates zu werden - und ihn anerkennen. >>>

 


"Security for Everyone, Not Just Settlers and Occupiers" - Ali Abunimah on Opening of US-Brokered Mideast Peace Talks


 

 

Direct peace talks between Israelis and palestine are set to begin on Thursday after being frozen for two years. But with Hamas noticeably missing, can real peace be achieved? Is it time for the other players to recognise them? Or could talks with the Palestinian Authority simply make Hamas less relevant?

 
 

Wo Bewohner widerstehen müssen, nur um zu existieren - Ein Interview mit Luisa Morgantini/( und Barbara Antonelli), im Juli/August 2010, der früheren Präsidentin des EU-Parlamentes (und den Frauen in Schwarz, Italien(, nach ihrer Rückkehr von einer Tour durch das Jordantal und die Westbank, durch das sie eine italienische Delegation von Associatione per la Pace führte. - Ohne Wasser und Strom, umgeben von Siedlungen, und seit 1967 von einer großen militärischen Zone eingeschlossen und unter Besatzung, widerstehen die Bewohner des Jordantals. Von Haus-/ Hütten-/ Zeltzerstörungen und Landraub heimgesucht, sind sie die verletzlichsten Gemeinden in der ganze Zone C ( ganz unter israelisch militärischer und Verwaltungskontrolle) der Westbank. Heute sind es etwa 56 000 Bewohner; vor 1967 waren es 300 000 – dies ist die Folge von Vertreibung und Ausweisung >>>

 

 

"DIE LIPPEN LACHEN UND DAS HERZ WEINT" (Palästinensische Mutter im Gaza-Streifen) - Dr. Gabriele Weber - Seit Samstag befinde ich mich im Gaza-Streifen und habe entschieden, dass ich versuchen möchte, anstatt meiner üblichen Palästina-Rundmails, eine Art Reisebericht zu verschicken, um meine Eindrücke von hier an Sie weiter zu leiten. Dies werden vielleicht nur einzelne Begebenheiten sein, oder Beobachtungen, die ich mache. Auf jeden Fall ist es eine persönliche und damit subjektive Einschätzung der Situation hier vor Ort. (...)
Nachdem schon Herr Minister Niebel den israelisch-palästinensischen Grenzübergang in Erez nicht passieren durfte, ging ich davon aus, dass die einzige Alternative - nach Kairo zu fliegen und von dort mit einem Taxi über den Sinai zur ägyptisch-palästinensischen Grenze in Rafah zu fahren - die Klügere sein würde. Am Ende haben meine drei Kinder und ich es auch tatsächlich geschafft, doch kann man den Weg in den Gaza-Streifen über Rafah durchaus als eine moderne Form der "Via Dolorosa" betrachten - Hitzschlag, Mutlosigkeit und völliges Unverständnis über die Auswüchse "menschlichen" Zusammenlebens und menschlicher Unmenschlichkeit - inbegriffen (dies wohlgemerkt nur von ägyptischer Seite her).
Die ersten Eindrücke bei der Fahrt vom palästinensischen Rafah nach Gaza sind sehr bedrückend: zerstörte Häuser, halbfertige Gebäude, Einschusslöcher, Abwasser, das in manchen Straßen fließt, viel viel Schmutz.
Vor zehn Jahren waren wir zum letzten Mal hier - im Vergleich zu damals fehlen heute die hochbewaffneten israelischen Soldaten und Checkpoints, die ein permanentes, latentes Angstgefühl hinterlassen haben. Außer einem palästinensischen Polizeifahrzeug direkt am Grenzübergang, haben wir bis heute noch keinerlei Polizei oder Militär gesehen. Es ist ruhig und wir fühlen uns unter den Menschen sicher. Nach allem, was in Deutschland berichtet wird, erwartet man Brigaden von Hamas-Kämpfern in den Straßen, die das Volk in Angst und Schrecken versetzen. Dem ist in keinerlei Weise so.
Ich habe gestern begonnen, mit ganz unterschiedlichen Menschen zu sprechen und ihre Einschätzung der jetzigen Situation wieder zu geben. Wie überall auf der Welt sieht jeder die Dinge anders. Das macht die Vielfalt der Menschen ja aus. Was mir bei allen meinen Gesprächspartnern bis jetzt als Gemeinsamkeit aufgefallen ist, ist eine abgrundtiefe Traurigkeit, die hinter allem steckt. Ja, die Menschen in Gaza können trotzdem lachen, doch dieses Lachen hat einen sehr bitteren Beigeschmack. Die wirtschaftliche Lage der Meisten ist sehr schlecht. Es stimmt, dass es im Moment wieder viele Waren hier gibt, die vor allem über die Tunnel hereingebracht werden. Doch sind diese Dinge für den Großteil der Bevölkerung sehr teuer (ich persönlich finde, dass gerade wir Deutschen uns über auf die Waren auferlegte Steuern nicht aufregen sollten! Sie sind doch ein bewährtes Mittel von Regierungen, das Geld, das für (un)nötige Investitionen ausgegeben wird, beim Volk einzutreiben). Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Armut wächst, so dass immer mehr Menschen betteln müssen.
Katastrophal sind Abwasser-, Wasser - und Stromversorgung: Abwasser steht auf freien Flächen und strömt bei dieser Hitze einen bestialischen Gestank aus. Wasser ist knapp - wenn man mit warmem Wasser duschen möchte, muss man sich dieses auf dem Herd erst erhitzen und dann in einem Eimer mit kaltem Wasser mischen. Dann nimmt man ein Gefäß und "duscht", immer mit der Vorgabe, so wenig Wasser wie möglich zu verbrauchen, um nicht verschwenderisch mit diesem kostbaren Gut umzugehen. In Gaza ist tägliches Duschen ein Luxus, den sich kaum einer leisten kann.
Im Moment gibt es Strom, doch spätestens heute Nachmittag wird er ausgestellt hier in unserem Wohngebiet. Jede Region hat zu einer anderen Zeit keinen Strom. Wenn es keinen Strom gibt, gibt es auch kein fließendes Wasser aus dem Hahn, da beides aneinander gekoppelt ist. Kein Wasser, keine Toilettenspülung (sofern solch eine Toilette überhaupt vorhanden ist), keine Möglichkeit mit einem Ventilator die Hitze erträglicher zu gestalten - und dies über Stunden hinweg.
Meistens kommt der Strom kurz vor Sonnenuntergang wieder. Man sitzt beim Essen ( es ist Ramadan ) und plötzlich gehen die Lichter wieder aus. Hier in Gaza ist deshalb jedes Handy und jedes Feuerzeug mit einer kleinen Lampe ausgestattet, mit der man dann eine Art Notbeleuchtung hat.
Die in diesem Jahr auch im Nahen Osten bestehende Jahrhundert-Hitze hat natürlich, was die kleinen "unangenehmen Haustierchen" angeht, zur Hochkonjunktur geführt: tausende winziger Ameisen überall, lästige Fliegen und 5cm große Kakerlaken begleiten unseren Alltag.
All dies und vieles andere macht das Leben der Menschen hier wirklich schwer. Doch die eigentliche Schwierigkeit auch für mich persönlich besteht in der latenten externen Bedrohung, die man ständig spürt. Ich bin immer mit einem kleinen Kloß im Magen nach Gaza gekommen, aufgrund dieser Bedrohung der Menschen durch das israelische Militär. Nun, nachdem die jüdischen Siedler den Streifen vor einigen Jahren verlassen haben, fühlt man sich ausgeliefert, da man weiß, dass, ohne Rücksicht auf "wertvolles israelisches" Leben nehmen zu müssen, "unwichtiges palästinensisches" Leben einfach ausgelöscht werden kann. Wie die letzte Militäroffensive gezeigt hat, wird von allen Richtungen mit den entsprechenden abscheulichen Waffen gezielt und getötet. Eine Fluchtmöglichkeit gibt es nicht.
Mein Kloß im Magen ist seit gestern größer geworden: vier jüdische Siedler wurden in der Westbank getötet, anscheinend hat sich Hamas dazu bekannt. (Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich jede Form von Gewalt ablehne!). Nun besteht also durchaus die Chance, dass die nächste Vergeltungs-Aktion bevorsteht. Ein gefangener israelischer Soldat rechtfertigte im vergangenen Jahr hunderte von Toten, welche Dimension könnte dann die Racheaktion für vier getötete israelische Siedler annehmen? Ich mag es mir gar nicht vorstellen - ganz ehrlich - ich habe heute Angst - obwohl meine einheimischen Gesprächspartner dies im Moment eher gelassen einschätzen. Sie meinen, dass das Augenmerk zur Zeit auf die anderen "Feinde" Libanon, Iran und Syrien gerichtet ist. Ich wünsche den Menschen in diesen Ländern um Himmels willen keinen Krieg, doch bin ich im Augenblick froh um diese "Ablenkung". Da sieht man wieder, wie sehr uns das eigene Wohlbefinden doch am Herzen liegt! Das war´s für´s Erste! Drücken Sie uns die Daumen, dass es zu keiner Katastrophe kommt! Wie immer grüße ich Sie alle herzlich - heute aus dem Gazastreifen! G. Weber

 
 

Bilin: Erinnerung an Opfer israelischer Attentate - Erstmals seit einigen Wochen konnten die Demonstranten in Bil’in bis zum Durchgangstor in der Apartheidmauer gelangen, wurden aber vom Erreichen des Dorflandes auf der anderen Seite durch ein grosses Truppenkontingent der israelischen Armee (IDF) blockiert. >>>

 

 

The State and Local Bases of Zionist Power in America - James Petras - Any serious effort to understand the extraordinary influence of the Zionist power configuration over US foreign policy must examine the presence of key operatives in strategic positions in the government and the activities of local Zionist organizations affiliated with mainstream Jewish organizations and religious orders. There are at least 52 major American Jewish organizations actively engaged in promoting Israel’s foreign policy, economic and technological agenda in the US (see the appendix). The grassroots membership ranges from several hundred thousand militants in the Jewish Federations of North America (JFNA) to one hundred thousand wealthy >>>

 

 

MK: israeli troops came to kill Activists.

 
 

PA & Egyptian Regime Refuse to Allow Palestinian Pilgrims Out of Gaza

 
 

Creative Demos- The Sheikh Jarrah Solidarity Activists - Jerusalem bondage 2

 
 

Gaza fair displays homemade products

 

 

Israel`s Vision Problem - PAUL LARUDEE -  "We who have been engaged in civilian human rights advocacy for Palestinians (sometimes called the “peace” movement) can take a perverse satisfaction in the recognition and importance given to us in the Reut report."

 

 

Diana Buttu: direct talks bound to fail - Nora Barrows-Friedman - EI - "I`m not concerned with the talks, we know they are going to fail. My bigger concern is about what is going to happen once the talks fail, and is there going to be anybody who is going to come forward with a different plan, a different strategy, a different vision? And that is my fear. You can`t teach an old dog new tricks."

 

 

Obama opens long-shot talks on Mideast peace - Robert Burns - - "The talks will be the first face-to-face sessions between the Israelis and Palestinians since December 2008, but the two sides are far apart on all key issues, so major progress in the early going is seen as unlikely."

 


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Hochaktuell - nun wieder lieferbar >>

Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
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Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
 
Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto)
versandt. Mehr >>>


Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>
 



 



SEMIT 4/2010
AB 5.8. im Handel

Inhalt - SEMIT 4/2010
 


Heft 62, Jemen
Heft Nr. 62
Jemen: Zerrissene Einheit
Jahrgang 16, Sommer 2010,
64 Seiten

Inhaltsverzeichnis
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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Die Erde habt ihr
 uns genommen
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

Dr. Viktoria Waltz -  (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

 

DENK ICH AN PALÄSTINA
26 Zeugnisse aus unserer Zeit

Das Buch: 232 Seiten, 16 Seiten s/w Fotos aus Dokumenten: 100 Jahre Palästina, kartoniert, für 18 Euros, über jede gute Buchhandlung zu beziehen wie auch über den Semit Verlag
info@dersemit.de
 

Moshe Zimmermann
 Die Angst vor dem Frieden.
Das israelische Dilemma,
Aufbau Verlag Berlin

 


Open Secrets
 Israel Shahak revisited

Israeli Nuclear and Foreign Policies - Rezension von Dr. Watzal >>>
 


Die Darstellung des Islam in der Presse
 Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen

von Sabine Schiffer

 


Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

 


alawi verlag

Zeitgenössische arabische Literatur -  internationales Niveau.
 


Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.

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