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NEU ERSCHIENEN

Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Helga Baumgarten

Kampf um Palästina
Was wollen Hamas und Fatah?

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Mitwoch - 23. 07. 2014 - 10:24

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#########AUDIO - Deutsche Familie offenbar  Gaza getötet - Beim israelischen Angriff auf den Gazastreifen ist offenbar eine deutsche Familie getötet worden. "Aufgrund mehrerer übereinstimmender Hinweise gehen wir davon aus, dass eine Familie im Gazastreifen ums Leben gekommen ist", erklärte das Auswärtige Amt.  Die palästinensischen Rettungskräfte gaben an, getötet worden seien ein 53-jähriger Vater, seine 47-jährige Frau und fünf Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. >>>

Bild rechts, das Hochhaus in dem die  Familie Kilani getötet wurde.

Gaza-Krieg: Deutsche Familie bei israelischem Luftangriff getötet - Matthias Gebauer und Raniah Salloum - Im Zentrum des Gazastreifens ist eine deutsche Familie bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Sie soll erst kurz zuvor dorthin geflüchtet sein - um sicherer zu sein. >>>>



Bild 1 links - Ibrahim Kilani mit seiner Familie - Ein Architekt, der vor einigen Jahren  von Deutschland aus nach Gaza zurückgegangen ist. Er hat dort zum zweiten Mal geheiratet und eine Familie mit fünf noch recht jungen Kindern gegründet. Diese ganze Familie ist jetzt tot und auch noch vier Familienmitglieder seiner Frau.

Bild 2 links -
Die Familie wohnt im zweiten Stück eines mehrstückigen Hauses in Gaza..... so ungefähr um 18:30Uhr wurde die Familienwohnung mit mindestens 2 Raketen von einem militärischen Kampfflugzeug bombardiert ....Mutter und die beiden Kinder sind sofort gestorben ...die Mutter war auch schwanger

Bild 3 links - Anas and Sa'd, 18. The twin of our street. Two weeks ago, they passed the secondary school exams with first class degree. They're extremely happy and looking forward to starting their first university year. I cannot forget their smiles. Their faces were always shining. They'd been very lovely, articulate, and intelligent twin. The best ever neighbours one could have. An Israeli rocket ended their lives. The smell of death is everywhere. No more smiles... Malaka Mohammeds

Bild 4 links - His name is Abdul Rahman Osamah Elhaiah, he is the only survivor of his family, he was found alive under the rubble of his family's house, the house was targeted by a terrorist Zionist occupation airstrike while the whole family was inside the house, 22 July 2014.

 

Why I vowed not to have children in Gaza - Omar Ghraieb - Israel said the ground invasion into Gaza would be limited, which makes you think that the tanks would only advance a few meters in. That was the case for the first two days. Little did we know that Israel planned widespread ethnic cleansing and massacres. Israel’s goal was to wipe out an area, and the people who reside in it too. >>>

 

More than 20 members of one family killed in Gaza strike - 'We don't want to see any more civilians killed' says Barack Obama as IDF attacks intensive care unit in day of bloodshed - Harriet Sherwood in Jerusalem; Peter Beaumont in Gaza City; Ian Black - A hospital was shelled, killing and injuring staff and patients, and up to 28 members of one family died in an air strike as Gaza endured another day of relentless bloodshed on Monday. As heavy shelling and fighting on the ground continued, John Kerry, the US secretary of state, arrived in Egypt to seek a ceasefire that Barack Obama declared was needed immediately: "We don't want to see any more civilians killed," the US president said. >>>

Anti-israelische Proteste - "Wer hat uns das denn eingebrockt?" - Rolf Verleger im Gespräch mit Tobias Armbrüster - Rolf Verleger, ehemaliges Direktoriums-Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, wundert sich nicht über die neue Welle des Antisemitismus im Land. Im Deutschlandfunk warf er Repräsentanten des Judentums vor, jede Kritik an Israel als antisemitisch zu erklären. Es müsse erlaubt sein, die israelische Politik zu kritisieren. Rolf Verleger, ehemaliges Direktoriums-Mitglied im Zentralrat der Juden, äußerte sich im Deutschlandfunk kritisch zur israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. Er selber wolle am Mittwoch an einer Demonstration gegen "das Massaker der Israelis in Gaza" teilnehmen, sagte Verleger. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich gestern über eine neue Welle des Judenhasses in Deutschland beklagt. Rolf Verleger sieht diese Einlassung kritisch. Im Deutschlandfunk sagte er: "Wer hat uns das denn eingebrockt?" Wenn Politiker und Medien in Deutschland Israels Politik für richtig hielten und Repräsentanten des Judentums jede Kritik an Israel zur Kritik an Juden erklärten, fordere man antisemitische Parolen geradezu heraus. Man könne ja "nicht jeden Quatsch, den Israel da macht, mitmachen". Verleger sieht sich mit seiner israel-kritischen Haltung selbst als Minderheit innerhalb des deutschen und europäischen Judentums. Dass viele deutsche Politiker sich aus historischen Gründen vorsichtig gegenüber dem "Unrecht im Nahen Osten" äußern, hält er für falsch. "Was hat das mit meiner ermordeten Verwandtschaft zu tun, dass da jetzt ein solches Unrecht im Nahen Osten geschieht? Man kann doch nicht mit Verweis auf schreckliche Dinge in der Vergangenheit weiter heute Unrecht geschehen lassen." Das sei die völlig falsche Lehre, die dort gezogen werde. Das Gespräch in voller Länge: >>>



"Kritisiert nicht die Juden in Deutschland!" - Jürgen Todenhöfer im Gespräch mit Christine Heuer - Der ehemalige CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer verurteilt den wiederaufkeimenden Antisemitismus in Deutschland und Europa. Es sei richtig, den maßlosen Gaza-Krieg Israels zu kritisieren, nicht aber die Juden in Deutschland. Antisemitismusvorwürfe gegen ihn wies Todenhöfer im DLF als "Schmarrn" zurück. Die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hatte dem Autor und Publizist Jürgen Todenhöfer in einem offenen Brief vorgeworfen: "Gefangen in irrwitziger Naivität, die an freiwillige Gehirnwäsche erinnert, fallen Sie der terroristischen Propaganda anheim." Darauf entgegnete Todenhöfer im Deutschlandfunk, man könne nicht jeden, der sein Leben riskiere, um sich die Situation in Gaza anzusehen, mit der Antisemitismus-Keule angreifen: "Wer Netanjahu angreift, greift nicht Israel an." "Kritisiert nicht die Juden in Deutschland!" Den Vorwurf Knoblochs, er blende das Leid der stets bedrohten israelischen Kinder aus, nannte Todenhöfer "Schmarrn". Er habe die Ausbildung israelischer Kinder finanziert und könne die Ängste vieler Israelis verstehen. >>>

 


Israel's attack on Gaza is revenge for the Palestinians' refusal to accept occupation - Say what you will about Hamas' rocket fire, at least they managed to scratch the surface of Israel's faith in the normalcy of its domination of another people. - Amira Hass - There is method in madness, and the Israeli insanity, which refuses to grasp the extent of its revenge in Gaza, has very good reasons for being the way it is. The entire nation is the army, the army is the nation, and both are represented by a Jewish-democratic government and a loyal press, and the four of them work together to stave off the great betrayal: the Palestinians’ refusal to recognize the normalcy of the situation. The Palestinians are disobedient. They refuse to adapt. This is after we thought it was working for us, with VIP treatment for a few of them and an opportunity for swollen bank accounts for some, and with enormous donations from the United States and Europe that nurture the pockets of imaginary Palestinian rule. >>>

 


Kriegsstimmung in Israel: Wer anders denkt, gilt als Verräter - Raniah Salloum  - Zwei Drittel der Israelis befürworten den Gaza-Krieg. Wer dagegen ist, hat einen schweren Stand: Kritische Journalisten werden angefeindet, Demonstranten verprügelt. Abgeordneten droht gar der Verlust der Staatsbürgerschaft. - Gideon Levy ist einiges gewohnt. Mit seiner Kritik an der israelischen Siedlungspolitik gehört der 61-Jährige zu den umstrittensten Journalisten der Zeitung "Haaretz". Hassbriefe gehören längst zu seinem Alltag. Doch seit er Israels Vorgehen im Gazastreifen kritisierte, steht er im Zentrum einer Hetzkampagne. "Ich habe einen Beleidigungshagel abbekommen und Drohungen, die alles Bisherige übertrafen", sagt er. Vor ein paar Tagen wurde er auf der Straße angegriffen und als Nestbeschmutzer beschimpft, als er gerade einem Fernsehsender ein Interview geben wollte. Levys Gesicht ist bekannt. Regelmäßig sitzt er in Talkshows. Früher hatte er seine eigene: "Ein Treffen mit Gideon Levy". Der preisgekrönte Journalist hat es gewagt, die Piloten der israelischen Luftwaffe zu kritisieren. Sie gelten als Elite. Levy schrieb unter dem Eindruck der Bomben auf Gaza, die hauptsächlich Zivilisten töten: "Sie sind Helden, die die Schwächsten bekämpfen, hilflose Menschen ohne Luftwaffe und ohne Flugabwehrsystem. Manche haben nicht einmal einen Drachen, den sie steigen lassen können." Seit diesem Artikel verlässt er sein Haus nur noch mit Bodyguard. >>>
 

 

VIDEO - Nahostexperte Michael Lüders im ZDF heute journal am 20. 07. 2014 >>>
 

 

Hamas ist "zu politischen Lösungen" bereit - Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten warnt jedoch vor Radikalisierung der Jugend - Liane von Billerbeck - Israel solle Verhandlungen mit der Hamas aufnehmen, fordert Helga Baumgarten. Die Palästinenserorganisation sei nach wie vor zu einer politischen Lösung bereit. Die Politikwissenschaftlerin lehrt an der palästinensischen Universität Bir Zait. Liane von Billerbeck: Immer wieder flogen Raketen aus dem Gazastreifen aus Israel. Gaza, dieser schmale Streifen Land in Israel, in dem die Hamas regiert, ist derzeit Schauplatz eines Kriegs, Israel gegen die Hamas, den die dortige Zivilbevölkerung bezahlt: Allein gestern gab es über 100 Tote. Wir sprechen da immer von der Hamas, aber wer verbirgt sich eigentlich dahinter, wer sind die Männer, die die Hamas führen, welche Interessen haben sie? Darüber will ich jetzt mit Helga Baumgarten sprechen, die sich seit vielen Jahren mit der palästinensischen Innen- und Israelpolitik befasst. Sie lebt in Ostjerusalem, ist Professorin an der Bir Zait Universität in der Nähe von Ramallah. Frau Baumgarten, ich grüße Sie! - Helga Baumgarten: Einen schönen guten Morgen! - von Billerbeck: Mir geht es ja so, dass man die Bilder und Nachrichten aus Gaza kaum ertragen kann, die Leute, die dort in der Falle sitzen. Sie kennen sich da gut aus, leben in Ostjerusalem. Wie erleben Sie den Gazakrieg, was hören Sie von Ihren Freunden? - Baumgarten: Nun, die Menschen in Gaza beschreiben die Situation heute als eine Situation der Hölle, als eine Kulmination dieser fast 50 Jahre andauernden israelischen Besatzung, die auch 2005 mit dem Abzug der Siedlungen und der Armee aus dem Gazastreifen nicht geendet hat, sondern den Gazastreifen bis heute eigentlich als großes Gefängnis festhält und den Menschen keinerlei Freiheit, ja, nicht einmal das Recht auf ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Die Situation jetzt extrem zugespitzt – gestern hat mir ein ehemaliger Student geschrieben, dass sein Freund sieben Familienmitglieder verloren hat. Eine andere Familie musste das Haus verlassen, das ist zerstört. Viele sind auf der Flucht, von vielen haben wir überhaupt keine Nachricht. Ein Menschenrechtsaktivist, Raji Sourani berichtet, dass es in Gaza bisher nichts Ähnliches gegeben habe. Und die Menschen sind vor allem entsetzt, und die, die Deutsch kennen, empört, dass man in Deutschland immer noch davon redet, dass Israel das Recht auf Selbstverteidigung habe. >>>


 

AUDIO  - Exil-Israeli Daniel Cil Brecher über die Angriffe auf Gaza - Bomba oder Bamba?  - Daniel Cil Brecher - "Wenn meine Familie in Israel die Regierung bilden würde - wir hätten schon längst Frieden. Aber der Frieden oder eine vernünftige, für beide Seiten akzeptable Lösung, ist weiter entfernt denn je. Jetzt haben die das Wort, die für eine Lösung kämpfen, die von der anderen Seite nie, niemals, akzeptiert werden kann." Der Historiker und Publizist Daniel Cil Brecher wurde in Tel Aviv als Sohn österreichisch-jüdischer Holocaust-Überlebender geboren. Als er zwei Jahre alt war, zog die Familie nach Düsseldorf. In den siebziger Jahren kehrte er nach Israel zurück und arbeitete unter anderem an der Universität Haifa und in der Gedenkstätte Yad Vashem. 1986 ging er nach Europa zurück und entschied sich bewusst für ein Leben in der Diaspora. Er lebt heute in den Niederlanden. In einem Radio-Essay für Scala schreibt er - aus der Sicht eines Exil-Iraelis - über seine Gefühle und Gedanken zu den israelischen Angriffen auf Gaza. Darin spricht er für all diejenigen, deren Stimmen wir Europäer in den Nachrichtensendungen nicht hören. Es sind die Israelis, die der Regierung nicht trauen sich von ihr belogen fühlen. Sie verstehen die Standpunkte der palästinensischen Bürger und sind überzeugt, dass sie den Frieden niemals mit Krieg und Gewalt gegen ein ganzes Volk erreichen werden. >>>             Hören >>>

 

Überfall auf Friedensdemonstration in Israel - Israel: Krieg gegen Palästinenser verschärft auch Auseinandersetzungen im Hinterland. Wieder Tote in Gaza - Bei neuen israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind am Dienstag morgen sieben Palästinenser getötet worden, darunter fünf Mitglieder einer Familie. Dies erklärte der Sprecher der örtlichen Rettungsdienste, Aschraf Al-Kudra. Die Gesamtzahl der getöteten Palästinenser steig damit seit Beginn der Attacken vor zwei Wochen auf 583. Die israelischen Streitkräfte begründen die Luftangriffe und die zehn Tage später gestartete Bodenoffensive damit, den Raketenbeschuß aus dem palästinensischen Küstengebiet zu stoppen und nach Israel führende Angriffstunnel zu zerstören. Die Mehrheit der palästinensischen Toten und der über 3600 Verletzten seit dem 8. Juli sind nach Angaben der UNO und der Sanitätsdienste jedoch Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. Auf israelischer Seite starben 27 Soldaten und zwei Zivilisten. >>>


 

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Palästinensischen Gemeinde Deutschland und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft  Liebe Palästina-Solidaritätsgruppen, liebe Mitglieder der palästinensischen Gemeinden, Vereine und Institutionen in Deutschland, liebe Palästina-Freunde, die Lage im Gaza-Streifen verschlechtert sich stündlich. Es ist unübersehbar und wird weltweit mit angesehen. Dennoch: Die Aggression und Todesmaschinerie der Besatzungsmacht Israel wird immer brutaler und immer menschenverachtender.

Erschütternd ist die Reaktion der deutschen politischen Elite, sie ist mehr als beschämend. Tatsächlich geben die Kanzlerin und ihr Bundesaußenminister den israelischen Aggressoren und Besatzern freie Hand und Rückendeckung für den Massenmord in Gaza unter dem Vorwand der berechtigten und notwendigen Selbstverteidigung. Und dies ungeachtet vieler Berichte über die wahren Umstände und sogar ungeachtet der Recherchen der deutschen Fernsehsender (z.B. Auslandsjournal im ZDF am Donnerstag, dem 17.07.), der eindeutig belegt, dass Israel diesen Vernichtungskrieg nicht nur gewollt sondern geplant hat. Mehr noch: Der Beitrag zeigt, dass die eigene Bevölkerung auf das was kommen wird, sorgfältig psychologisch vorbereitet wurde. Unter diesem Gesichtswinkel ist die heutige Rückendeckung der Führung der CSU und Der Grünen lediglich ein weiteres Kapitel der Mittäterschaft der deutschen politischen Elite.

Aber: Massendemonstrationen, die inzwischen von vielen unliebsamen Gruppen unterwandert und von Allah-akbar-Rufen und von zum Teil beschämenden antisemitischen Slogans begleitet werden, sind nicht hilfreich und gehen in eine völlig falsche Richtung. Unser Ziel aber ist die Aufklärung der deutschen Öffentlichkeit über die wahre Situation und dadurch die Gewinnung von Sympathien für die Not der Bevölkerung von Gaza.

Wir von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft rufen euch auf, in den kommenden Tagen und insbesondere am nächsten Donnerstag eure Aktionen vor die politischen Zentralen in euren Gemeinden und Städten zu verlagern. Direkte Proteste gegen die Haltung der führenden Parteien und ihre anti-palästinensische Politik sollten vor den Büros der Parteien und der Landtags- bzw. Bundestagsabgeordneten vorgebracht werden.

Vorher sollte die Presse informiert werden. Die Aktionen in einer Gemeinde sollten möglichst gleichzeitig bei allen vier großen Parteien (CDU/SPD/Grüne und CSU) beginnen. Wenige Teilnehmer vor jeder politischen Zentrale bringen viel mehr als Tausende, die in der Stadtmitte in Allah-Rufen und mit türkischen Fahnen unterzugehen drohen.

Wir von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft sind bereit, euch nach Kräften jegliche erdenkliche Hilfe anzubieten, die ihr für eure friedlichen Aktionen benötigt.

Hannover 20.7.2014 Kontakt: raif@raif-hussein.de

 

Wer ist Schuld, Herr Frangi? - Interview mit dem palästinensischen Diplomaten und Politiker (zur Zeit Gouverneur von Gaza) - Als Mitglied der Fatah und persönlicher Berater des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas ist der Diplomat Abdallah Frangi einer der wichtigsten Befürworter einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt. Im Gespräch mit SWR1 Moderatorin Steffi Vitt erklärt er die Sicht der Palästinenser in der derzeitigen Krise. - Der Konflikt ist uralt. Aber wer ist jetzt verantwortlich für das was jetzt im Moment passiert? - Ich will jetzt keine Schuldzuweisungen machen. Schuld daran ist, dass die Israelis weiterhin das Land Palästina besetzen und uns nicht die Möglichkeit geben wollen, dass wir einen Palästinenserstaat neben Israel gründen dürfen. Das ist das Problem. Alles rundherum ist unwichtig. Wer hat begonnen, wer hat eine Rakete geschossen, wer hat zurückgeschossen, wer hat angegriffen, wer hat militärische Pläne. Hört diese Besetzung der palästinensischen Gebiete auf, dann gibt es keinen Grund mehr für eine militärische Konfrontation. >>>
 

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Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und für einen gerechten Frieden (KoPI) - Erklärung 22. Juli 2014


Mit Schmerz, Betroffenheit und Empörung empfangen wir die Nachrichten über die israelische Bombardierung und Invasion in Gaza. Mehr als 500 Menschen, in der großen Mehrheit unbewaffnete Zivilisten, darunter viele Kinder, haben durch den vom israelischen Militär geführten Angriff bereits ihr Leben verloren, Tausende sind schwer verletzt. Auf israelischer Seite verloren 2 Zivilisten und 25 Soldaten (Stand 21.7., 21 Uhr, tagesschau.de) das Leben.

Dieser erneute, das humanitäre Völkerrecht massiv verletzende Angriff auf die Menschen in Gaza muss eine klare Antwort gerade auch aus Europa erfahren.

Wir fordern von der europäischen Union und der UN: Sofortige Verhandlungen mit beiden Kriegsparteien, um eine ausgehandelte, rasche Waffenstillstandsvereinbarung zu erzielen.

Wir fordern von der Bundesregierung und von der europäischen Union:
- Eintreten für eine sofortige Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens
- Schluss mit jeder militärischen Zusammenarbeit und jeder Rüstungskooperation mit Israel bis die Besatzung der 1967 okkupierten Gebiete vollständig beendet ist und die Palästinenser frei über ihre Zukunft entscheiden können
- Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens, wegen der schweren Verletzung von Völkerrecht und Menschenrecht durch die
israelische Regierung
- Sanktionen der EU und der internationalen Justiz gegen diejenigen israelischen Politiker und Militärs, welche für die massenhafte Tötung von Zivilisten verantwortlich sind
- Humanitäre Hilfe der EU für die Menschen in Gaza

Das politische Eintreten für die Sicherheit israelischer Bürger muss gleichzeitig einhergehen mit dem Eintreten für die Sicherheit der palästinensischen Bevölkerung.

Der Sprecherkreis von KoPI: Gabi Bieberstein (Internationaler Versöhnungsbund., Deutscher Zweig, e.V) Beate Gilles (pax christi – Deutsche Sektion e.V.), Matthias Jochheim (IPPNW, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.), George Rashmawi (Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.), Gisela
Siebourg (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft) KoPI ist ein Zusammenschluss deutscher Friedens-, Menschenrechts- und
Solidaritätsorganisationen
www.kopi-online.de Gisela Siebourg

 

Trauriger Bodycount. Die medico-Partnerorganisation Al Mezan Menschenrechtszentrum sitzt in Gaza-Stadt und 10 Mitarbeiter sind permanent im Gazstreifen unterwegs und damit beschäftigt Informationen abzuklären um Verstöße gegen internationales Recht zu dokumentieren. Das sieht dann so aus:

We confirm only what we see. We know the numbers are much higher, but we can only wait until we verify. Here...
are our numbers for today: According to the field investigations by Al Mezan Centre for Human Rights, as of 1pm today, on Tuesday 22 July 2014, at least 597 Palestinians have been verified as killed by the IOF; including 152 children and 82 women. According to Al Mezan's initial investigations 468 (i.e. 78.4%) of the victims are civilians. Many others were people known to be affiliated by Palestinian factions, but not taking part in any hostilities. At least 311 (52.1%; 118 children and 73 women) were killed inside their houses; and two other disabled women were killed in an attack on a rehabilitation NGO's office. Of the 311, fifteen were combatants and the rest were civilians.

Moreover, at least 2,938 other people were injured during the same period; of whom at least 822 were children and 614 women. At least, 3,143 houses were destroyed or damaged during this period; of which 499 were destroyed completely as the IOF directly and deliberately attacked 475 of the total number of damaged houses. The numbers of casualties and houses are not final, but only those verified by Al Mezan thus far. They are expected to rise as the verification of more cases is on-going. IOF attacks also damaged or destroyed 46 schools, 56 mosques, an ambulance centre, 17 NGO offices, 39 fishing boats and 7 hospitals.

 

 

VIDEO  - Dr. Hanan Ashrawi Die Situation in Gaza ist nichts anderes als ein Massaker >>>

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Ein erfahrener Journalist von Al Jazeera bricht während einer Live-Sendung in Gaza in Tränen aus
 Dem Reporter Wael Al-Dahou wurde die eigene Betroffenheit während der Live-Schaltung zu viel. Er versucht noch eine Interviewfrage zu beantworten, bricht dann jedoch in Tränen aus und verlässt seinen Platz vor der Kamera. Die Nachricht von 87 getöteten Palästinensern war dem Mann zu viel.
 

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Reporter Breaks Down while Reporting on Israeli Killing of Palestinian Children in Gaza

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The truth about Israel's new war on Gaza – the energy rush . - Catherine Shakdam - While Israel has deployed its media machine, telling the world that it has the right to defend itself against foreign aggression, arguing that no country should ever be made to tolerate systematic terror, even though under international law such narrative holds no legal ground as Israel has been de facto occupying Gaza, rendering null and void the notion of Gaza as a foreign entity, little has been said of Israel's real motives. To quickly settle Israel's argument that it legally and morally can and should defend itself against any aggression coming from Gaza, it is important to understand that the Gaza Strip is not, under international law, a sovereign state, it is an occupied land, therefore Israel cannot declare war on its people, rather it owes its people protection. As explained by Nura Erakat in a report published in Intifada Palestine, "Military occupation is a recognised status under international law and since 1967, the international community has designated the West Bank and the Gaza Strip as militarily occupied. As long as the occupation continues, Israel has the right to protect itself and its citizens from attacks by Palestinians who reside in the occupied territories. However, Israel also has a duty >>>
 

 

Massive Völkerrechtsverletzungen: Dr. Khouloud Daibes, palästinensische Botschafterin in Berlin, zur aktuellen Lage in ihrer Heimat - „Dieser Krieg muss schnellstmöglich gestoppt werden“ - (...) Islamische Zeitung: Die von Tel Aviv angeführten Gründe wirken wenig überzeugend. Manch Beobachter munkelte, es gehe vielmehr um das Ende einer Kooperation der verschiedenen palästinensischen Parteien. Was ist Ihre Einschätzung? Khouloud Daibes: Alle Staaten der Welt haben die überparteiliche Konsensregierung als Ergebnis des inneren Versöhnungsprozesses, begrüßt – mit Ausnahme von Israel, das diesen Prozess torpediert. >>>
 

 

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Israel has only two choices: Eliminate the Palestinians or make peace - Managing the conflict has not brought security. It's time to give negotiations a real chance. - Emily L. Hauser - Israeli lawmaker Moshe Feiglin is right. Last week, Feiglin, a member of the Knesset on the extreme-right flank of Prime Minister Benjamin Netanyahu's Likud Party, laid out in the ultranationalist media network Arutz Sheva his plan for "achieving quiet in Gaza," starting with: One warning from the prime minister of Israel to the enemy population, in which he announces that Israel is about to attack military targets in their area and urges those who are not involved and do not wish to be harmed to leave immediately. Sinai is not far from Gaza and they can leave. This will be the limit of Israel's humanitarian efforts. Hamas may unconditionally surrender and prevent the attack. [Arutz Sheva] Feiglin continues from there: "All the military and infrastructural targets will be attacked with no consideration for 'human shields'... Total siege on Gaza. Nothing will enter the area... Civilians may go to Sinai, fighters may surrender." Bottom line: Gaza is part of [the Jewish people's] Land and we will remain there forever... Subsequent to the elimination of terror from Gaza, it will become part of sovereign Israel and will be populated by Jews. [Arutz Sheva] >>>
 

Four brave women in a fearful time - How did it happen that 'opinionated' women have suddenly become witches, that they, of all people, are now being hunted? - Yossi Sarid - Today’s column, for a change, is a thank-you note. It expresses my gratitude to four courageous women – Orna Banai, Shira Geffen, Gila Almagor and Achinoam Nini – whose mouths say what is in their hearts and reveal it to us. In a place where there were no men, they were women. Our thanks are also due to the other few good women and men who have waived their right to remain silent and fulfilled their duty to the state and society. If they have slipped my memory for a moment, history won’t forget them; it remembers despite its advanced age. >>>

22. 7. 2014

Völkermord im Ghetto

Rede von Felicia Langer

zur Kundgebung der Gesellschaft Kultur des Friedens, Tübingen am 19.7.2014

 

Letztendlich gibt es ab dem 17.7. eine Bodenoffensive von Israel gegen Gaza, gegen die Tunnel der Hamas. Mehr als 20 Palästinenser und ein israelischer Soldat wurden am 17.7. getötet. „Hochgefährliche Aktion“, sagt der Korrespondent des ZDF, Christian Sievers.

Die Früchte der mörderischen israelischen Aktion gegen Gaza, unter dem Namen „Fels in der Brandung“ sind bis gestern, dem 18.7.: Über 300 ermordete Palästinenser. Die anderen Zahlen sind:    1700 Verletzte Palästinenser

    1660 zerstörte Häuser
    25 zerstörte Moscheen
    6 zerstörte Krankenhäuser und Kliniken
    40 zerstörte Schulen
    3 zerstörte Universitäten
    50 ermordete Kinder

Wie Israel vier in Gaza am Strand spielende, palästinensische Kinder ermordet hat, haben wir am 17.7. im Video gesehen. Alle von einer Familie, 7-11 Jahre alt. Und danach noch vier Kinder, die beim Luftangriff auf Gaza getötet wurden. Israel mordet die Palästinenser, die seit 7 Jahren unter einer Blockade leben. 1,8 Millionen Menschen, 50% sind unter 18 Jahren, am meisten Flüchtlinge, in einem der am dichtest besiedelten Orten der Welt, 365 m2 klein… Und Israel hat jetzt Hunderttausenden Bewohnern von Gaza befohlen, ihre Häuser zu verlassen, für ihre eigene Sicherheit… Und sie fragen: „Wohin sollen wir gehen?“

Die Zeitung „Haaretz“ schreibt am 18.7.2014, dass die Zahl der s.g. Umbeteiligten unter den Opfern, also zwischen 40 und 70%, Israel schwer belastet, im Rahmen des Völkerrechts…

Wir haben Frau Merkel gehört, die als die wichtigste Frau der Welt gilt. Sie hat die Boden-Offensive gebilligt, und kein Wort des Bedauerns über die zahlreichen zivilen Opfer oder die getöteten Kinder in Gaza geäußert. Wo sind ihre menschlichen Gefühle?!

John Ging, Chef des UN-Hilfswerks für die Palästinensischen Flüchtlinge erklärt: „Gaza ist zum Synonym für Verletzungen des Internationalen Rechts und der Unmenschlichkeit gegen eine Zivile Bevölkerung geworden. So wird das in die Geschichtsbücher eingehen. Jeder westliche Politiker trägt hier eine Mitverantwortung.

Der Schriftsteller und Nahostexperte, der sich jetzt mit seinem Sohn in Gaza befindet, Jürgen Todenhöfer schreibt, dass täglich die Blockade härter wird, gnadenloser. Nirgendwo auf unserem Planeten gibt es eine derartige Käfighaltung von Menschen. Fast 80% leben unter der Armutsgrenze, 90% des Wassers ist ungenießbar. Und Israel mordet die Menschen im Käfig, was unser israelischer Historiker und Schriftsteller Ilan Pappe einen „Völkermord im Ghetto“ nennt. Ich auch!

Der Anfang war eine israelische Provokation. Alles begann mit der durch Hamas und Fatah geschaffenen Einheitsregierung, und die Bereitschaft von Europa und den USA, mit dieser Regierung zu kooperieren. Eine Nahostexpertin, Bettina Marx kommentiert, dass Israel nach dem Mord an den drei jungen Siedlern eine großangelegte Suchaktion durchgeführt hat. Dabei wurden hunderte von Hamas-Mitgliedern verhaftet, die Häuser der mutmaßlichen Attentäter wurden zerstört, und Razzien wurden durchgeführt. Das Ziel war klar – die Strukturen der Hamas in der Westbank zu zerschlagen und damit die Regierung der nationalen Einheit zu torpedieren. Auch die Hamas im Gazastreifen wurde angegriffen. Am 29. Juni wurde ein Mitglied der Hamas durch einen Luftschlag getötet. Am nächsten Tag feuerte die Hamas Raketen auf Israel, die ersten seit der Waffenruhe von 2012. Ich verurteile diesen palästinensischen Raketen-Beschuss, weil ich, so wie immer schon, gegen Tötung von Zivilisten, bzw. Attacken auf Zivilisten bin. Die Raketen helfen der israelischen Propaganda und sind sicher keine Lösung.

Aber man soll nicht vergessen, dass die israelische koloniale Besatzung, die schon über 47 Jahre andauert, dass alle völkerrechtswidrige Maßnahmen wie die Besiedlung der Gebiete und ein repressives Apartheids-System für diese Gewaltspirale verantwortlich sind. Jürgen Todenhöfer schrieb weiter: „Die Wahrheit über diesen Krieg wird in fast grotesker Weise auf den Kopf gestellt. Auch das ist eine Schande. Nicht Israel sondern Gaza liegt unter schwerem Beschuss.“

Ich habe die Namen von 179 Opfern der israelischen Raketen bekommen. Man kann die Namen sehen, ganze Familien wurden ausgelöscht! In meinen Ohren klingelt die Aussage einer israelischen Knesset-Abgeordneten der Partei Habait Hajehudi, Ajelet Shaked, die zum Völkermord an allen Palästinensern aufruft: „The entire Palestinian People is the enemy. Palestinian mothers have to be killed, because they are giving birth to little snakes.“ Sie hat große Zustimmung bekommen. Aber wir haben in Israel auch Menschen mit Gewissen und Friedensorientierte, die unsere Solidarität brauchen.

Es gibt keine Symmetrie in diesem Konflikt: Israel, die Besatzungsmacht, ist die viertgrößte Militärmacht der Welt, mit atomaren Waffen, und das ist nicht alles: Israel tritt das Völkerrecht mit Füßen, insbesondere die vierte Genfer Konvention von 1949, die den Schutz der Zivilbevölkerung garantiert. Israel muss zur Rechenschaft gezogen werden, für ihre Kriegsverbrechen. Das verlangen auch die Friedensstrebenden Israelis, und Friedenskräfte überall. Die israelische Regierung ist friedensresistent. Alle arabischen (und insbesondere die palästinensischen) Friedensvorschläge und Initiativen wurden abgelehnt, und Israel kolonisiert weiter die besetzten Gebiete, was auch ein Kriegsverbrechen ist. Die Regierung instrumentalisiert unsere Opfer, die Opfer des Holocaust, für ihre Kriegstreiberei. Um Frieden zu gewinnen, Frieden mit Gerechtigkeit, die Besatzung zu beenden, was ein Segen auch für die israelische Bevölkerung sein wird, muss man Druck auf Israel ausüben! Den Menschenleben zuliebe! Soll das die deutsche Staatsraison werden! Die Palästinenser in Gaza brauchen jetzt internationalen Schutz!

Die Weltgemeinschaft muss agieren, im Namen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts. So wird der Weg zum Frieden geebnet, was eine Rettung für alle sein wird. Eine einzige Rettung!

(Am 20.7.2014 sind die neuen Zahlen
    333 getötete Palästinenser, darunter
    77 Kinder
    24 Frauen
    18 alte Leute
    2385 Verletzte.

    ¾ der Getroffenen sind Unbeteiligte.
    40.000 sind Obdachlos und suchen einen Zufluchtsort.)

Kurzkommentar zu den Demos die zur Zeit stattfinden - E. Arendt - Es gibt merkwürdige "Zusammenarbeiten" die die berechtigten Demos in Verruf bringen, bringen sollen.

Zu einem nutzen Nazis und andere extreme Strömungen "die Gunst der Stunde" mischen sich (in der Minderheit) unter friedlichen Demos und bringen sie so in Verruf. Welcher Ordner kennt schon die Nazigrößen der Stadt?

Dann gibt es die zurecht Wütenden, die aber vergessen, dass erkennbarer Hass nicht die Sympathien für Gaza wecken.
Es gibt auch  Teilnehmer die ihre leider verständliche Wut mit Hass ausdrücken. Das mag den einzelnen entlasten, die Öffentlichkeit (die man leider erst informieren muss) wird das nicht verstehen.

Zum anderen gibt es eine sehr aktive isr. Botschaft, leider auch den Zentralrat der Juden und Einzelpersonen, die gewohnheitsmäßig die gerechtfertigte und notwendige Vertretung  palästinensischer Interessen als Antisemitismus diffamieren. Das wird zur Zeit sehr intensiv betrieben, auch hier schießt man aus allen Rohren, so auch in unseren Medien. Solche Bemühungen laufen, leider recht erfolgreich, massenhaft. Die Medien werden auf Linie gebracht und im Zusammenhang mit berechtigten und notwendigen Protesten gegen die Verbrechen Israels in Gaza wird schon fast gewohnheitsmäßig von antisemitischen Ausschreitungen gesprochen.

Sicherlich ist es notwendig, dass gerade in unseren Tagen, Veranstalter sehr darauf achten, wer mischt sich unter die Demonstranten. Man sollte auch den Mut haben und fragwürdige Sprüche verbieten. Das bringt keine positive Reaktionen hervor. Man sollte sein Veranstaltungsrecht nutzten und fragwürdige, gewaltbereite Gruppierungen entfernen, ja auch Gegendemonstranten die sich unangemeldet nähern durch die Polizei entfernen lassen. Wir wollen ja Verständnis für Palästina wecken und nicht Abschrecken. Schlachtgesänge (so erlebte ich es mehrfach, sogar bei mir) tun das.

Wir alle sollten aber auch mit Leserbriefen, Anrufen auf die Dämonisierung dieser legitimen und friedlichen Demos einwirken und die Medien fragen, warum sie daran teilnehmen, anstatt den berechtigten Protest wahrzunehmen. Die Medien fragen, dass heißt den betroffenen Redakteur ansprechen, anschreiben, dass heißt aber auch (das ist die Masche der Israellobby) den Chefredakteur, den Herausgeber auf diese diffamierende Berichterstattung hinweisen.

Das öffentliche Bild dieser Demos, das die Medien diffamierend, gefolgsam präsentieren, verbreiten wird mittlerweile (so auch gewollt) eher ungerecht negativ als positiv wahrgenommen.

Falls sie es verpasst haben, der gestrige Tag + viele  andere  im  Archiv

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Aktuelle  Nachrichten

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Gaza under fire- Live blog

Israel setzt in Gaza weiter auf militärische Härte
Bis zum Abend stieg die Zahl der Toten im Gazastreifen auf 620 und die der Verletzten auf 3.752. Bis zu 200.000 Menschen sollen in dem abgeriegelten Küstenstreifen auf der Flucht vor Tod und Verwüstung sein. Militante Palästinenser schossen am Dienstag mehr als 90 Raketen auf Israel ab, wie die israelische Armee mit. Auf israelischer Seite wurden 27 Soldaten und zwei Zivilisten getötet, mehr als 120 Soldaten wurden nach Medienberichten verletzt.
List of Palestinians Killed Between 7/8 and 7/23
Wednesday July 23, 2014 - 05:22
Israel nennt Flugverbote "Belohnung für Terror"
USA helfen Gaza mit 47 Millionen Dollar
22. 7. 2014
At least 505 Palestinians, two Israeli civilians and 27 Israeli soldiers have been killed up to 21 July 2014 8PM
25 members of a single family killed when their house was bombed, apparently without warning
Gaza-Offensive: Amnesty International stuft Attacke auf Krankenhaus in Gaza als einen deutlichen Hinweis auf Kriegsverbrechen ein
The deafening silence around the Hamas proposal for a 10-year truce
Kerry urges Hamas to accept Gaza truce offer
Sir Gerald Kaufman, UK Jewish MP: Israel acting like Nazis in Gaza (video + transcript)
Israelis bejubeln Angriffe auf Gazastreifen
Palestinian Killed Near Ramallah
For Palestinians in Jerusalem, to strike or not to strike-
Anonymous Leaks Most Comprehensive List of Gazan Civilian Deaths
Following wave of protests, Israel arrests scores of Arab activists, minors
Gaza-Konflikt- Lufthansa streicht alle Flüge nach Tel Aviv


Mehrere Fluglinien streichen Verbindungen nach Israel

Airlines stellen Flüge nach Israel ein

Asselborn: Israel muss eine Wahl treffen
Erdogan- Werde die palästinensischen Ideale um "jeden Preis" unterstützen
Israels falsches Maß
Wenn Kinder und WM-Zuschauer am Strand von Gaza getötet werden, stimmt etwas nicht in der israelischen Strategie.
Reporter ohne Grenzen fordert Schutz für Journalisten in Gaza


ROG verurteilt Vorgehen der israelischen Armee gegen Journalisten

Rotes Kreuz: Gaza: Die Eskalation der Gewalt erschwert Humanitäre Hilfe
VIDEO - Israel finds Hamas are no longer amateur fighters
Rund 640 Tote im Gazastreifen /Flüge nach Tel Aviv gestrichen

Mehr als 580 Tote im Gazastreifen - Über 3600 Verletzte

19 Palestinians killed in Israeli assault on Gaza Wednesday morning

Gaza-Krieg- Deutsche Familie offenbar bei israelischem Luftangriff getötet
Berlin - Rund 300 Menschen hatten nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Dienstag in Berlin vor der israelischen Botschaft gegen den Militäreinsatz Israels im Gazastreifen demonstriert.
Gegen Mitternacht eskalierte die Situation: Ein Mann versuchte, sich vor dem Gebäude in Halensee im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf selbst zu verbrennen.

 

Deutscher zündete sich aus Protest gegen Israel in Berlin an

Israel meldet vermissten Soldaten im Gazastreifen
1100 homes destroyed by Israel in Gaza since July 7
Staatschef Venezuelas beschuldigt Israel des Völkermordes.
Das zionistische Regime setzt in Gaza verbotene Waffen ein
Zwei US-Bürger unter toten israelischen Soldaten
Drei Tage Staatstrauer in der Türkei aus Solidarität mit Palästinensern
Menschheitsdrama im Gazastreifen
Backstreet Boys sagen Konzerte in Israel ab
Gaza: Israel setzt Angriffe fort -Video
Über 100.000 Palästinenser in Gaza obdachlos
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Israel beschießt Spital im Gazastreifen - neueTote
Wien: 11.000 Teilnehmer bei Gaza-Demonstration - "Sind für Menschen"
21. 7. 2014
Israeli erschoss Palästinenser im Westjordanland
UN- More than 100,000 Palestinians displaced in Gaza
PHOTOS- A Gaza funeral for 26 members of one family
Nahost-Konflikt: US-Regierung äußert sich überraschend Israel-kritisch - "Wir wollen nicht, dass noch mehr Zivilisten getötet werden": Barack Obama hat sich mit deutlichen Worten an die israelische Regierung gewandt - und mehr Zurückhaltung im Gaza-Streifen gefordert.

 

Obama fordert Waffenruhe zwischen Israel und Hamas

Israeli sniper kills wounded civilian in east Gaza – Video
Bundesamt in der Schweiz verweigert einem Palästinenser zu Unrecht Reisedokument
Militäreinsatz im Gazastreifen Israel weitet Bodenoffensive aus
Turkish Universities Condemn Gaza Massacre
9 family members killed in Gaza airstrike
Israel confirms 7 soldiers killed in Gaza in past 24 hours
Gaza- Over 100 Palestinians, 13 Israeli soldiers killed in single day
Kerry und Ban bemühen sich in Kairo um Waffenruhe
List of the 474 Palestinians Killed Between 7/8 and 7/21
+++ Newsticker zu Gaza +++: Israels Luftwaffe tötet vier Kinder und vier Erwachsene in Gaza
Gaza-Konflikt: Israels heikle Hannibal-Direktive
 Ulrike Putz - Israel fürchtet bei der Offensive im Gazastreifen kaum etwas so sehr wie die Entführung eigener Soldaten. Also opfert die Armee lieber ihre eigenen Leute, als sie der Hamas in die Hände fallen zu lassen. >>>>
Bundesregierung fordert Schutz der Zivilisten im Gazastreifen
Heftige Kämpfe im Gazastreifen
Nasrollah- Libanesische Hisbollah bereit zur Kooperation mit den palästinensischen Widerstandsorganisationen
Israelischer UNO-Botschafter dementiert Entführung eines Soldaten


Israel denies capture of soldier in Gaza

7 Nobel laureates among 64 public figures calling for arms embargo against Israel
20. 7. 2014
Die Palästinenser-Organisation Hamas hat nach eigenen Angaben einen israelischen Soldaten gefangen genommen.
List of the 387 Palestinians Killed Between 7/8 and 7/20 - 23.46
Israeli airstrikes hit al-Rimal, Khan Younis, Beit Lahia; death toll over 100 for Sunday alone
Scenes of devastation from deadliest day in Gaza
Massacre in Gaza: At least 60 killed in Shuja’iyeh, over 60,000 in UN shelters
Israeli forces heavily shelled the eastern Gaza City neighborhood of Shuja’iyeh last night killing 63 Palestinians, including at least 17 children, and causing thousands to seek shelter in United Nations facilities. This latest attack brings the total number of Palestinians killed since Operation Protective Edge began on July 8, 2014 to more than 350. Over 63,173 are now living in UNRWA shelters across Gaza, nearly 10,000 more than the number of Palestinians made refugees after Operation Cast Lead in 2008-09.
Reporter ohne Grenzen verurteilt die zahlreichen Übergriffe der israelischen Armee gegen Journalisten seit Beginn der jüngsten Gewalteskalation im Nahen Osten. Immer wieder geraten Medienschaffende unter Beschuss der Armee. Andere werden willkürlich festgenommen und ihre Ausrüstung zerstört oder beschlagnahmt. Bei Razzien wurden die Redaktionen mehrerer palästinensischer Medien durchsucht.


Israel beschoss palästinensische Mediengebäude in Gaza

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