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Stimmen für Palästina
Palästinensische Stimmen

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Abdallah Frangi:
Der Gesandte.
Mein Leben für Palästina.

Hinter den Kulissen der Nahost-Politik,

Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Rezension von Dr. Ludwig Watzal >>>
Rezension - Hakam Abdel-Hadi  >>>
 Rezension von Arn Strohmeyer >>>

 


Tondok - Verlag
 Reiseführer PALÄSTINA
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Lesetipp - Der Reiseführer ist nicht nur für Reisende interessant. Er hilft auch sich als Leser in Palästina zu orientieren.
 


Nurit Peled-Elhanan
 Palestine in Israeli School Books: Ideology and Propaganda in Education.
Verlag: I.B.Tauris, 268 Seiten, 24,90 Euro
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Palestine in Israeli School Books - Rezension Dr. Ludwig Watzal. >>>
Nichts als Klischees und Stereotype - " - Rezension - Peter Capern >>>

 

 

Schließung  der Chirurgie im Gazastreifen
Das Leben Hunderter von Patienten ist  bedroht.

 

PHRC Gaza, 21.Oktober 2007-10-24

PCHR ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Vertragsparteien der  Vierten Genfer Konvention, UN-Körperschaften, die WHO und  das Internat. Rote Kreuz, auf die israelische Regierung Druck auszuüben, damit Medizin und medizinisches Gerät in den Gazastreifen gelassen wird, besonders Betäubungsgas, das für Operationen nötig ist. Das Zentrum ruft auch alle diplomatischen Vertretungen in den besetzten Gebieten  und Israel auf, dahin zu arbeiten, dass wichtige  medizinisch nötige Materialien zu Krankenhäusern und Gesundheitszentren im Gazastreifen kommen, um die Versorgung des Gesundheitswesens für die 1,5 Millionen aufrecht zu erhalten.

 

Heute kündigte das Gesundheitsministerium im Gazastreifen die Schließung der Operationssäle in den Krankenhäusern an, da es wegen der gesperrten Übergänge durch das israelische Militär  kein Betäubungsgas mehr gibt. Die Firma, die das Gas  ans Gesundheitsministerium liefert, bestätigte dies und fügte hinzu, dass von 44 Kanistern, die Gazas Krankenhäuser brauchen, nur 2 Kanister lieferbar waren. Diese 2 Kanister wurden nur im Shifa-Krankenhaus verbraucht. Am Sonntag , den 21. Oktober gab es kein Gas mehr.

Das Budget gibt an, dass die Krankenhäuser im Gazastreifen 140 Nitrogas-Kanister monatlich brauchen. Die Fa. El-Ghosein importiert das Gas von der isr. Fa Maxima, Ber Sheba. Am 23. August 2007 erlaubte  die IDF noch  114 Kanistern den Transport über die Grenze, obwohl 140 zum wieder Auffüllen an Fa.Maxima gesandt worden waren. Anfang Oktober teilte die  isr. Firma mit ihren Partnern in Gaza mit, dass  sie alle gefüllt zur Lieferung bereit ständen. Außerdem bestätigte die isr. Firma, dass sie die notwendige Sicherheitskoordinierung mit den israel. Behörden arrangiert hatte.

Doch  die Fa.El-Ghosein erhielt die Lieferung nicht, nachdem die IDF die Fa davon unterrichtet hatte, dass es keine Sicherheitsabfertigung für die Ladung gegeben hätte. So hat sich die Lieferung mehrere Male verschoben und bis heute kam nichts an…

Es muss festgestellt werden dass Dutzende von Operationsräumen im Gazastreifen nicht mehr funktionieren. Wie sich dies auf die Gesundheitssituation auswirken wird, wird man nicht gleich erfahren. Jedoch sind alle Patienten, die eine Notoperation benötigen, in unmittelbarer Lebensgefahr, weil die Op-Säle wegen fehlender Narkosemittel geschlossen wurden.

 

Die PCHR forderte das ICRC auf bei israelischen Behörden zu intervenieren, damit Medikamente und Nahrungsmittel in den Gazastreifen  rein gelassen werden. Sie stellt auch fest, dass die Belagerung des Gazastreifens den Tod von Dutzenden Patienten verursacht hat und eine Verschlechterung der Gesundheitsbedingungen  von Tausenden anderer zur Folge haben wird …

 

(dt. und etwas gekürzt: Ellen Rohlfs)

 

PCHR = The Palestinian Centre for Human Rights

 

 

 

 


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