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Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 

PAX CHRIST - ÖSTERREICH
PILGERREISE NACH ISRAEL UND PALÄSTINA
23: BIS 31: August 2008
 


 
Machsom Watch am Checkpoint Huwwara

Donnerstag, 28. August 2008 

 

Die Menschenrechtsgruppe wurde 2001 von vier jüdischen Frauen gegründet und umfasst zurzeit über 400 israelische Frauen, die sich gegen den entwürdigenden Umgang mit Palästinensern an israelischen Checkpoints wenden. Die Frauen haben sich die Aufgabe gestellt, die Palästinenser an den Checkpoints zu unterstützen und zu begleiten. Die Palästinenser brauchen eine Berechtigung zum Passieren eines Checkpoints, zum Beispiel eine I-Card, eine Arbeitsbewilligung, Sonderbewilligungen für Krankenhaus- oder Arztbesuch und amtliche Erledigungen usw. Von israelischer Seite wird immer betont, dass die Checkpoints in erster Linie zum Schutz und Wohlwollen der gesamten Bevölkerung, also auch der Palästinenser, dienen.

Die Checkpoints sind die Spitze des Eisbergs, der Eisberg ist die Administration beim Ansuchen um Bewilligungen. Sie sind der augenscheinlichste Ausdruck der Besatzung und Teil der Politik der Abriegelung und Bewegungseinschränkung, mit deren Hilfe man die Palästinenser unter Kontrolle hält.

 

Machsom-Watch  unterstützt die Palästinenser bei Sprachproblemen, beim Einholen von Bewilligungen, in Situationen mit akuten Krankheiten, bei Schikanen, vermittelt den Menschen ein wenig Sicherheit und Wertigkeit. Es kommt auch vor, dass sich die Frauen von Machsom Watch trotz ihres Erkennungs-zeichens selbst der Gefahr der Beschimpfung aussetzen, dass sie mit Steinen beworfen oder angespuckt  und sogar stundenweise eingesperrt werden. Jedoch bemühen sie sich, in Extremsituationen „vernünftiger“ als die israelischen Soldaten zu sein, die nicht über normale Logik sondern nur über Militärlogik verfügen.

 

Frauen von Machsom Watch bieten auch eine Telefonhotline an, die rund um die Uhr besetzt ist und besonders in den frühen Morgenstunden (etwa um 3 Uhr, wenn die Menschen sich zum Durchgang durch den Checkpoint anstellen) in Anspruch genommen wird.

 

Bericht über Checkpoint Huwwara vor Nablus

 

Nach der Weiterfahrt durch die steinige Hügellandschaft und die zahlreichen Olivengärten haben uns Frau Roni Hammermann und Frau Tamar Fleishman  zum Checkpoint Huwwara in der Nähe von Nablus begleitet. Nablus liegt im Herzen vom Westjordanland und ist von Siedlungen umzingelt. Gemeinsam wollten wir den Checkpoint passieren. Trotz Intervention der beiden Damen wurde es uns nicht gestattet. Es wurde damit begründet, dass so viele Palästinenser auf der anderen Seite zu kontrollieren seien. Unsere Gruppe blieb vor den mannshohen Drehkreuzen stehen. Es war die Anspannung der israelischen SoldatInnen deutlich zu spüren. Wir wurden aufgefordert wegzugehen. Auf der anderen Seite kam es zu einem lauten Wortgefecht, da die Kontrollen so lange dauerten. Nachdem sich Roni und  Tamar über die erlaubte Linie bewegt hatten, um die Situation zu erkunden, wurde die Polizei verständigt. Eine heftige Diskussion zwischen dem Polizisten und den beiden Damen konnten wir mitverfolgen. Wir konnten auch beobachten, wie ein Palästinenser, der mit einem zweiten in Streit geriet und handgreiflich wurde, sofort von israelischen Soldaten abgeführt wurde.

 

Unsere Köpfe wurden stark strapaziert, einerseits von der Hitze, aber viel mehr von Unverständnis, Unbegreiflichkeit, Ungerechtigkeit, Willkür, Spannung, Hilflosigkeit…….

Aloisia Mayr

 

www.machsomwatch.org

 

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Solange vorrätig wird das Buch gegen eine Spende  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
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Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>
 


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