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"Frieden mit den Arabern wäre ein Albtraum" - Der
israelische Historiker Moshe Zimmermann zeichnet
in seinem neuen Buch ein düsteres Bild von Israel
und seiner Zukunft -
Arn Strohmeyer - (Moshe Zimmermann: Die Angst
vor dem Frieden. Das israelische Dilemma, Aufbau
Verlag Berlin 2010) - Der israelische Historiker
Moshe Zimmermann hat ein erschreckendes Buch über
den politischen Zustand seines Landes geschrieben
- erschreckend vor allem für diejenigen, die über
Israel wenig wissen und immer noch an dem Bild vom
kleinen bedrohten Staat mitten im "arabischen Meer"
festhalten. Freunde Israels haben es da leichter,
sie können gleich die Klischees vom "antisemitischen"
oder "selbsthassenden Juden" hervorholen und die
vorgebrachte kritische Analyse auf diese Weise abtun.
Aber Argumente dieser Art sind gar keine, weil sie
einfach zu einfältig und platt sind, um ernst genommen
zu werden. Moshe Zimmermann ist ein zu renommierter
und anerkannter Historiker mit bedeutenden Veröffentlichungen
über den Holocaust und auch zur deutschen Geschichte
des 20. Jahrhunderts, als dass man sein neues
Buch so abtun könnte. Es ist harter Tobak, den er
vor allem dem deutschen Leser zumutet, der zumeist
eine ganz andere Vorstellung von Israel hat. (...)
Dafür, dass es nicht zu einer Tendenzwende in Richtung
Frieden kommt, macht Zimmermann militante Minderheiten
in der israelischen Gesellschaft verantwortlich:
die Araber-Hasser, die Orthodoxen, die Siedler und
das Militär. Diese Gruppen - so der Historiker -
haben die israelische Gesellschaft in Geiselhaft
vor dem Frieden genommen, schüren die Angst und
diktieren das politische Tun. Die Mehrheitsgesellschaft
fügt sich, weil sie sich vor dem Widerstand dieser
kleinen Gruppen gegen einen Frieden mehr fürchtet
als vor der Fortsetzung des Status quo oder sogar
einem neuen Krieg mit den Nachbarn. Bestes Beispiel:
Nicht wenige israelische Analytiker sehen einen
Bürgerkrieg zwischen Armee und Siedlern voraus,
wenn sich die Regierung doch entschließen sollte,
für die Entstehung eines Palästinenserstaates die
besetzten Gebiete zu räumen. Begünstigt wurde das
Erstarken kleiner mächtiger Gruppen in der israelischen
Gesellschaft durch eine "ideologische Revolution".
Die Staatsideologie des Zionismus wird heute nicht
mehr wie in den Anfangsjahren des Staates nach 1948
von den säkularen sozialistischen Elementen (vor
allem der sozialdemokratischen Arbeiterpartei) getragen,
sondern von den Nationalisten, Nationalreligiösen
und Ultraorthodoxen. Für diesen neuen Zionismus
- den Zimmermann den "wahren Postzionismus" nennt
- ist das "Jüdische" im religiös-orthodoxen Sinne
vorrangig, es ist der primäre Wert, dem auch die
Demokratie untergeordnet wird. Priorität hat bei
diesen Kräften ein "jüdischer Staat", der dann automatisch
ethnozentrisch orientiert ist und kein demokratischer
mehr sein kann, weil er die anderen Minderheiten
im Land diskriminiert. Diese Gruppen, die auch in
Netanjahus Koalition stark vertreten sind, haben
Israel religiöser gemacht und politisch deutlich
nach rechts gerückt. Diese tragenden neuen Säulen
des Zionismus sind äußerst friedensfeindlich. Zu
den "Araber- Hassern" zählt Zimmermann den derzeitigen
Außenminister Avigdor Lieberman und seinen Anhang
- zumeist Einwanderer aus der früheren Sowjetunion.
Jeder Kompromiss mit Arabern gilt Liebermann als
"Kriecherei". Er sagt: "Wenn wir zaudern, stottern,
kriechen, werden sie uns an die Wand drücken."
>>>
Moshe Zimmermann: "Die
Angst vor dem Frieden"
- Arne Hoffmann - Durch eine
Rezension in der Frankfurter Rundschau war ich auf
das Buch Die Angst vor dem Frieden des israelischen
Historikers Moshe Zimmermann (Leiter des Richard-Koebner-Zentrums
für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität
Jerusalem) aufmerksam geworden – ein Buch, das sich
als eine wirklich aufrüttelnde Analyse herausstellte.
Während man aus unseren Medien nur bruchstückhafte
und sehr zurückhaltende Informationen über bedenkliche
Entwicklungen innerhalb Israels erhält, zeichnet
Zimmermann auf 150 Seiten ein so deutliches und
unverblümtes Bild der Zustände in diesem Land, dass
man sich schon fast wundert, wie dieses Buch hierzulande
überhaupt veröffentlicht werden konnte. >>>
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Gaza
Dezember 2008 - Juli 2009
Restiamo umani - Mensch bleiben
Vittorio Arrigoni
Der junge Italiener Vittorio Arrigoni hat als Mitglied der
Hilfsorganisation "International Solidarity Movement ISM" in
Gaza gearbeitet und die Bombardierung der hilflos
eingeschlossen Bevölkerung zum Jahreswechsel hautnah
miterlebt.
Aus seinen Berichten hat er ein Buch gemacht. Es ist eines
der wenigen Augenzeugenberichte, die es in deutscher Sprache
gibt.
mit einem Vorwort von Ilan Pappe
Übersetzung aus dem Italienischen von Felix Ballhaus
Zambon Verlag - Frankfurt Am Main
Erhältlich über den Verlag oder Buchhandel.de -
Quelle und mehr |
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DENK
ICH AN PALÄSTINA
Palestine
on my Mind
Rezension von Dr. Ludwig
Watzal - pdf >>>
26 Zeugnisse aus unserer Zeit
Das Buch: 232 Seiten, 16 Seiten s/w Fotos aus Dokumenten:
100 Jahre Palästina, kartoniert, für 18 Euros, über
jede gute Buchhandlung zu beziehen wie auch über
den Semit Verlag
info@dersemit.de
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"Hitler
besiegen" - Sich vom Holocaust lösen
- Arno Widmann - Avraham Burg wurde 1955 als Sohn eines
deutschen Holocaustüberlebenden in Jerusalem geboren. Sein
gerade im Campus-Verlag erschienenes Buch "Hitler besiegen"
ist eine auch ihn selbst nicht schonende Reflexion über die
fatale Fixierung des Staates Israel auf den Holocaust. Als
das Buch vor zwei Jahren in Israel erschien, wurde Burg als
Feind des Landes kritisiert. Das ist nicht verwunderlich.
Avraham Burgs Buch ist tatsächlich eine tieftraurige, dabei
aber bitter-scharfe "Attacke auf das israelische
Experiment". Hier spricht ein Produkt der israelischen
Elite, einer der in ihr aufwuchs und zu einem ihrer
beredsten Sprecher wurde. Sein Vater war Josef Burg,
prominentes Mitglied der Nationalreligiösen Partei (NRP) und
mehrmals Israels Innenminister. Avraham Burg war Berater von
Schimon Peres, Vorsitzender der Jewish Agency und Sprecher
der Knesset. Seit 2003 hat er sich aus allen Ämtern
zurückgezogen und kommentiert die jüngsten Entwicklungen
seines Heimatlandes nur noch vom Rande der Verzweiflung aus.
- Die Militarisierung Israels - Er hält die zunehmende
Militarisierung Israels, die Fixierung der Eliten darauf,
den Feind zu besiegen, für eine Entwicklung, die Israel in
den Untergang führen muss. >>>
Hitler besiegen - Dr.
Ludwig Watzal - „Oft frage ich mich, ob es ohne die
Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel
geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und
Thesen von Avraham Burg >>> |
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Was geschieht eigentlich hinter
der Mauer in Palästina.
"Nur" Verbrechen
gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord
Eine Dokumentation von
Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage
Selbstverlag - Preis
12.- €
- Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
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Die Erde
habt ihr uns genommen
100
Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina
Dr. Viktoria Waltz -
(217
Seiten - 24MB - pdf)
online und kostenlos abrufbar. |
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Buchvorstellung: "Feindbild
Moslem" von Kay Sokolowsky
- Arne
Hoffmann - (…) "Konnte der
SPIEGEL, der ja von Hunderten
Journalisten hergestellt wird,
schnell wieder zur Besinnung
kommen, nachdem die
Chefredaktion ausgewechselt
worden war, so tun sich einzelne
Autoren mit der Rückkehr zur
Vernunft erheblich schwerer.
Zumal bei ihnen, auch materiell,
die Polemik gegen den Islam und
seine Anhänger ebenso wie gegen
'Multikultis' und 'Gutmenschen'
eine Aufgabe geworden ist, von
der sie nicht lassen können."
Womit wir bei Henryk M. Broder
wären. "Die Muslimhasser, die
auf Politically Incorrect (PI)
zu Hause sind, wissen, was sie
an ihm haben", erklärt
Sokolowsyk und zitiert
schwärmerische, geradezu
hingerissene Würdigungen, die
die Rechtsradikalen an den
SPIEGEL-Journalisten gerichtet
haben.
(…)
Broder fühlt
sich, scheint's, wohl im Dunst
der Rechten. So hatte er nichts
dagegen, der
Online-Schülerzeitung Blaue
Narzisse ein langes Interview zu
gewähren, 'einer als
rechtskonservativ bis
rechtsradikal eingeschätzten
Publikation', die zwar mit der
NPD nichts zu tun haben will,
deren Autoren aber nicht müde
werden, Gerechtigkeit für die
Partei der Neonazis
einzufordern. (Und) als ihn im
Mai 2008 die Schweizerzeit
einlud, einen Vortrag zu halten,
war er gleichfalls gern dabei,
obwohl das Blatt eng verbunden
ist mit der erzreaktionären,
migrantenfeindlichen
Schweizerischen Volkspartei und
sich nicht scheut, den Juden
nachzusagen, sie seien selbst
schuld am Antisemitismus und
eine Bande von Beutezüglern und
Beutelschneidern." Früher oder
später muss Sokolowskys
Broder-Analyse natürlich bei der
Frage landen, wie einer, der
noch im Jahr 1993 klarsichtige
und integre Texte verfasst hat,
eine derartig beängstigende
Entwicklung nehmen konnte.
Sokolowskys Mutmaßung:
"Wahrscheinlich hat er mit den
'Gutmenschen' ein Problem, weil
sie so viel Zeit mehr als er
damit zubringen, gute statt
boshafte Menschen zu sein, und
weil sie es für sinnvoller
halten, sich für die Rechte
einer Minderheit starkzumachen
als für den Chauvinismus einer
'Mehrheitsgesellschaft'. Deren
Stärke hat Henryk M. Broder
irgendwann so beeindruckt, dass
er beschloss, die faktisch
Schwachen im Stich zu lassen,
vor den Angsthabern und den
Angstmachern zu kapitulieren und
ihrer Paranoia mit großem
Geschrei beizupflichten.
>>> |
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Arne
Hoffmann -
Buchvorstellung:
"Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen"
- - Schneiders
weist zunächst darauf hin, dass von den bekanntesten
"Islamkritkern" (also etwa Ralph Giordano, Alice Schwarzer,
Henryk Broder, Leon de Winter usw.) niemand eine theologische
oder islamwissenschaftliche Ausbildung besitzt oder
auch nur durch die Beherrschung der arabischen Sprache
aufgefallen wäre. "Bei ihnen allen gibt es außer ihrem
mehr oder weniger plötzlich aufgekeimten persönlichen
Interesse keine weitere ersichtliche Querverbindung
zu der Thematik. Trotzdem äußert sich aber jeder einzelne
von ihnen immer wieder zu dezidiert theologischen oder
historischen Fragen der islamischen Geistesgeschichte."
Untersuche man ihre Äußerungen zum Thema Islam genauer,
stelle sich als zentrales Ergebnis heraus, dass darin
"immer wieder die gleichen unsachlichen Argumente und
fehlerhaften Beweisführungen auftauchen. (...)
- - Alarmismus, Dramatisierung und das Entwerfen fiktiver
Bedrohungsszenarien, die den Einschätzungen seriöser
Historiker und Kulturwissenschaftler entgegenstehen
(immer wieder stehen "Eurabien" und der Untergang des
Abendlandes vor der Tür, etwa wenn Broder davon schwadroniert,
dass wir "derzeit die letzten Tage Europas, das wir
kennen" erlebten, wenn sich Alice Schwarzer "Parallelen
zu 1933" aufdrängen oder Leon de Winter davon schreibt,
dass sich "das Böse (…) über den gesamten Westen ausgebreitet
hat"); - der Verzicht auf Belege und Beweise, damit
einhergehend die Simplifizierung von Sachverhalten (So
verbreitet Broder in "Hurra, wir kapitulieren" die Behauptung,
es häuften sich Abmeldungen muslimischer Schüler vom
Schwimm- und Sportunterricht. Belege liefert er nicht.
>>>
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Flores,
Alexander
Der Palästinakonflikt
Wissen was stimmt
Konfliktherd
Palästina. Alexander Flores benennt die historischen
Wurzeln des Streits zwischen Israel und seinen Nachbarn,
stellt die unterschiedlichen Parteien vor und analysiert
kritisch die Rolle des Staates Israel. Bestes Basiswissen.
- "Alexander Flores ist einer der besten Kenner
des Palästina-Israel-Konflikts. Leise und fundiert
klärt er auf ohne Trommel und Trompete und nimmt
stets Partei, für die Menschen auf beiden Seiten
des Stacheldrahts. Das macht ihn groß. Die Lektüre
seiner Schriften öffnet neue Perspektive und ist
ein großer Gewinn." Rafik Schami
1. Aufl. 2009 - 128 Seiten, HERDER spektrum, Band
6082
ISBN 978-3-451-06082-3 - 8,95€
Quelle
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Shlomo Sand
"Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden"
>>>
Abraham
Melzer wird
die englische Ausgabe
importieren.
Auslieferung: Oktober 2009 - 400
Seiten, 29.95€,
bei ihm zu bestellen.
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Kenneth M.
Lewan
Ist Israel Südafrika?
Nun lieferbar
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist: rassistisch und antidemokratisch.
(…) Der Autor zeigt frappierende Parallelen zwischen Südafrika und Israel auf, die er durch die Verletzung der Menschenrechte belegt. >>>
Das
tragisch noch aktuelle Buch ist 1993 erschien.
Restbestände werden nun gegen eine
Solidaritätsbeitrag für "Das Palästina Portal"
(Wunsch von Prof. Lewan)
versandt.
1 Buch 5€ + 2€
Versandkosten innerhalb von Deutschland
2 Bücher 10€ + 3€ Versandkosten
innerhalb von Deutschland
bei mehr Büchern bitte nachfragen.
Für den Versand
ins Ausland ebenfalls nach den
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Bei der Bestellung mehrerer Exemplare gibt es
entsprechend Rabatte.
Bitte helfen sie mit, dass das Buch viele Leser
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Den Betrag bitte mit dem Vermerk: "
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152082215 - BLZ 44050199
IBAN DE13 4405 0199 0152 0822 15 -
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2. Bitte
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3. Wir werden Ihnen das Buch dann zusenden.
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Neve
Gordon, Israel´s Occupation
- Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der israelisch-palästinensische
Konflikt ist publizistisch bis in den letzten Winkel
ausgeleuchtet. „Neues“ - in Form wirklicher Kompromisse
- ist seitens Israels nicht zu erwarten. Die Antwort
wurde im letzten Gazakrieg in Form der schrecklichen
Völkerrechts- und Menschenrechtsverstößen gegeben, welche
das moralische Gewissen der Weltöffentlichkeit zwar
empört haben, aber durch machtpolitischen Druck auf
die Vereinten Nationen im Keim erstickt worden sind.
Umso wichtiger ist das Buch von Neve Gordon, Professor
für Politik und Regierungslehre an der Ben-Gurion-Universität
in Beer Sheva, der die über 40-jährige Besatzungspolitik
seines Landes detailliert beschreibt und analysiert.
Obgleich akademisch ausgerichtet, wendet sich das Buch
an alle, die sich noch ein Mindestmaß an Gerechtigkeitsempfinden
und Menschenwürde bewahrt haben. >>> |
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Warum das Heilige Land auch den
Palästinensern gehört
Elmar Oosterholt
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Jonathan Cook, Israel and the Clash of Civilisations. Iraq, Iran and the Plan to Remake the Middle East - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) In diesem Buch wird die Rolle Israels im Verbund mit den neokonservativen Kreisen in den USA bei ihrem Unterfangen unter dem Vorwand des “war on terror” untersucht, um die Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten zu ihren Gunsten zu verändern. Sprechen nicht die folgenden Aussagen für die These von einer „Israelisierung des amerikanischen Krieges“, die Marwan Bishara aufgestellt hat? „It is no coincidence that, today, many features of the US occupation of Iraq echo features of Israel´s occupation of Palestinians. It is also not entirely accidental that in dragging the US into a direct occupation of Iraq that mirrors Israel´s own much longer occupation of the Palestinian territories, Israel has ensured that the legitimacy of both stands or falls together.”>>>
Jonathan Cook's News Archive - Clash of Civilisations >>> |
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Buchvorstellung:
"Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich"
- Arne
Hoffmann - In der Debatte um die Vergleichbarkeit
des Judenhasses mit der Feindseligkeit gegenüber
Muslimen legen Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des
Instituts für Medienverantwortung, sowie der Soziologe
und Religionswissenschaftler Constantin Wagner mit
ihrem Buch Antisemitismus und Islamophobie (HWK-Verlag)
eine tiefschürfende Analyse vor >>>
Ein
sorgfältiger Vergleich - Sabine Schiffer und
Constantin Wagner stellen Muslim- und
Judenfeindschaft methodisch einander gegenüber
- Thomas Immanuel Steinberg
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Sensibel
und Furchterregend zum Zerbersten -
Rupert Neudeck zu einem Buch von
Bettina Marx -
"Gaza - Aus
einem Land ohne Hoffnung"
das alle unsere deutschen Gemein-Vorstellung von Israel-Palästina
vom Kopf auf die Füße der Tatsachen stellt - - Das ist ein gewaltiges Buch, das nur beschreibt,
das aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens nur
erzählt, was den Personen geschehen ist, die sie im
Gaza Streifen erlebt hat. Sie hat einen Partner, den
auch viele andere Journalisten hatten, den Taxifahrer Raed.
Als die israelische Armee im November 2007 einmarschiert
und Beit Hanoun fast dem Erdboden gleichmacht, ist auch
Raed am Ende. Er sagt der Autorin: „Das, was ich gesehen
habe, hat mich wirklich verändert. Vorher war ich dagegen,
dass Zivilisten getötet werden. Egal, ob Juden oder
Muslime, ich war dagegen“. Inzwischen sähe er das anders:
„Wenn ich sehe, dass ein vierjähriges Kind getötet wird,
dass Frauen getötet werden, dann hasse ich sie und dann
wünsche ich mir, dass auch Zivilisten leiden.“ Voller
Entsetzen fügt er der Reporterin der ARD hinzu: „Mein
zehnjähriger >>>
Gaza - war
da was? -
André Marty berichtet - Auch wenn der Gaza -
Streifen keine Headlines mehr macht, die israelische
de-facto-Besatzung mit all' ihren
Verantwortlichkeiten aus dem internationalen
humanitären Völkerrecht geht weiter. 1.5 Millionen
Menschen, die zumindest Sie, die Sie diesen Blog
lesen, ebenso wenig ausblenden können wie die
Politiker in Jerusalem, Berlin, Bern oder etwa
Washington - von Ramallah ganz zu schweigen. Soll
keiner kommen und sagen: huch, davon hab' ich ja
schon lange nichts mehr gelesen. (…) Marx, während
fünf Jahren in Tel Aviv stationierte
Korrespondentin, nennt die Dinge beim Namen,
beschreibt, was es heisst, wenn die westliche
Politik die israelische Besatzungspolitik
stillschweigend begleitet: Oekonomisch und moralisch
die Palästinenser in die Knie zwingen und die im
Gaza-Streifen amtierende Hamas-Regierung zum Teufel
jagen, ist ebenso zu lesen wie von israelischen
Todesschwadronen die Rede ist. (…) Gaza -
Berichte aus einem Land ohne Hoffnung; Marx,
Bettina; Zweitausendeins; 2009 >>>
2
Videos -
Bettina Marx am 19. Mai 2009 in Berlin
-
Vortrag und Diskussion
>>>
Auch:
Windows
Media
(186 MB) |
512Kb
MPEG4
(413 MB) |
Ogg Video
- (486 MB)
Audio: Vortrag
(mp3)
(57MB|
Diskussion (mp3
(36MB))
Sensibel und Furchterregend zum Zerbersten
-
Rupert Neudeck zu einem Buch von Bettina
Marx -
"Gaza - Aus einem Land ohne Hoffnung"
>>>
Gaza - war da was?
- André Marty berichtet >>>
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Israelischer Historiker:
Israels Forderung gefährlich
- Der israelische Historiker Shlomo Sand hält die
Forderung Israels an die Palästinenser, Israel als
jüdischen Staat anzuerkennen, für gefährlich. Der
«Frankfurter Rundschau» (Samstagausgabe) sagte Sand:
«Ein Viertel der Israelis sind nicht Juden.»
«Jüdisch sein» sei ein Begriff, der ausgrenzt, im
Gegensatz zu «israelisch». >>>
Interview
mit Shlomo Sand - "Es gibt kein jüdisches Volk"
- Der
israelische Historiker Shlomo Sand hält die
Forderung nach einem jüdischen Staat für gefährlich.
Moralisch hätten die Palästinenser ein Recht auf die
Rückkehr nach Israel. - Der israelische
Premierminister Benjamin Netanyahu verlangt von den
Palästinensern, dass sie Israel als jüdischen Staat
anerkennen. Ist die Forderung sinnvoll? Shlomo Sand:
Nein. Sie ist gefährlich und führt zu einer
"Ethnokratie". Ein Viertel der Israelis sind nicht
Juden. "Jüdisch" sein, ist ein Begriff, der
ausgrenzt, im Gegensatz zu "israelisch". Jeder
Araber in Israel ist Palästinenser und Israeli.
Kommt dazu: Ein jüdisches Volk gibt es nicht. Das
Judentum ist eine Religion aber keine Nation. >>> |

Heiko Flottau -
Die
Eiserne Mauer
-
Palästinenser und Israelis in einem zerrissenen Land
- Heiko Flottau informiert über die
geschichtlichen Hintergründe des Mauerbaus in
Israel: von der bereits 1923 erhobenen Forderung des
zionistischen Aktivisten Wladimir Jabotinsky, eine
»eiserne Mauer« zwischen Arabern und Juden zu
errichten, über den palästinensischen Widerstand
gegen die jüdische Einwanderung und die 1967
entstandene neue Siedlerbewegung bis hin zu den
aktuellen Konflikten um eine Zweistaatenlösung.
Heiko Flottau verfolgt die Mauer zurück, bis hinter
die Staatsgründung 1948, sucht nach Ursachen,
Fehlern und Konsequenzen der israelischen Politik
und lässt die zu Wort kommen, die betroffen sind:
Israelis und Palästinenser. Eine Pflichtlektüre in
Zeiten, in denen der Nahostkonflikt die Deutschen
polarisiert wie selten zuvor. Hessischer Rundfunk,
24.3.09 >>>
Das Buch erschien
am 12.3.2009 |
Moshe Zuckermann,
Sechzig Jahre Israel.
- Rezension - Dr. Ludwig Watzal - Die Genesis einer politischen Krise des
Zionismus - Die Frage muss erlaubt sein: War noch ein Buch zum 60. Geburtstag Israels nötig, das dann auch noch mit fast einjähriger Verspätung auf den Markt gekommen ist? Die Antwort muss Ja lauten, weil über dieses Land nicht oft genug wirklichkeitsnah geschrieben werden kann. In diesem Sinne hebt sich das Buch von Moshe Zuckermann, Professor am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU) in Tel Aviv, positiv von der zahlreich erschienen Erbauungsliteratur zum Staatsgründungsjubiläum ab. Die Lage, in der sich Israel >>>
Moshe
Zuckermann: Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer
politischen Krise des Zionismus. -
Massada und Samson
- Susann Witt-Stahl - Der Anblick des Meeres und
blau-weißer Winkelemente, von dem die
Feierlichkeiten zum 60. Geburtstags des jüdischen
Staates getragen wurden, löste nicht bei allen
Israelis ozeanische Gefühle aus. Während TUI-Slogans
wie »Israel ist sexy« (die Vorsitzende der Jüdischen
Gemeinde in Berlin) aufgesagt wurden, verfasste der
Historiker Moshe Zuckermann eine Analyse der
umfangreichen Strukturprobleme seines Landes. Was
dabei herauskam, ist eine messerscharfe
Ideologiekritik des Zionismus. - Zuckermann widmet
sich dessen »religiös eingefärbter
Identitätsgrundlage«, der Fetischisierung der
Sicherheitsfrage und des Militärs, seiner
Klassenhierarchie, dem »systemgewachsenen
Rassismus«, der Selbstviktimisierung seiner Träger
als »schießende Gewissensgequälte« und ihrer
»ideologischen Unverfrorenheit«, mit der die
Möglichkeit des Friedens geleugnet wird: Zionisten
stellen das unterdrückerische Verhältnis der
israelischen Besatzer zu den palästinensischen
Besetzten als symmetrisches zu einem »Partner« dar,
der angeblich zu keinem »Kompromiss« bereit sei.
Deutliche Worte findet der Autor für die »heteronome
Instrumentalisierung« der Shoah, die von der
wachsenden Siedlerbewegung auf die Spitze getrieben
wird >>> |
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»Israel steckt
in einer Sackgasse«
- Räumung besetzter Gebiete würde zu großen innenpolitischen
Problemen führen. Ohne sie kein Frieden mit Palästinensern
möglich. Ein Gespräch mit Moshe Zuckermann - Interview:
Rolf-Henning Hintze
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Shehadeh,
Raja
STREIFZÜGE DURCH PALÄSTINA
Notizen zu einer verschwindenden
Landschaft
Raja Shehadeh
hat im April 2008 für dieses Buch
den renommierten britischen
"Orwell-Preis"
erhalten. (Die Jury, die ihm diesen
Preis zugesprochen hat, bestand
aus: Annalena McAfee, Guardian Weekly/Albert
Scardino, Pulitzer-Preisträger/John
Tusa, BBC-World Service).
Seit 25 Jahren durchwandert der
bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt
Raja Shehadeh seine Heimat Palästina.
>>>
Audio - Raja
Shehadeh: "Streifzüge durch Palästina."
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Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen
Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine
Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren
hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die
gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr
persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie
bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>
Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca.
144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4
Um
Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig
Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der
Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den
einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee
zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr
persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements
in Deutschland darstellt >>>
Unteilbarer
Humanismus
- Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum
israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Werner Ruf - Um Hoffnung kämpfen« ist wohl das
persönlichste Buch, das die in Tübingen lebende israelische
Rechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises
Felicia Langer geschrieben hat. >>>
Interview -
Kein Platz unter der Sonne
- Im Gespräch - Die
israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia
Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen
Kapitulation zwingen soll
- FREITAG: Ist die
Lage in Gaza vergleichbar mit der im Libanon nach der
israelischen Intervention im Sommer 1982, als die PLO
in Beirut genauso eingekesselt war wie jetzt Hamas in
Gaza? FELICIA LANGER: Die Situation ist deshalb anders,
weil die Kontrahenten auf Seiten der Palästinenser viel
schwächer sind, als das damals für die PLO in Beirut
zutraf. Außerdem gibt es im Gaza-Streifen eine Zivilbevölkerung
von anderthalb Millionen Menschen, die seit Monaten
unter einer Blockade leben und fast nichts mehr haben:
keine Nahrung, kein sauberes Wasser, keine Medikamente.
Die Lage für Gaza ist derzeit viel schlimmer als 1982
in Beirut.
Um
Hoffnung kämpfen, so lautet der Titel von Felicia Langers
jüngstem Buch.
- Helgard Barakat - Es leuchtet in flammendem Rot, und
genauso flammend ist ihr ungebrochenes Engagement für
ihre selbst gewählte Lebensaufgabe: einen gerechten
Frieden im Nahen Osten. Ungebrochen trotz zeitweilig
widriger Umstände, weil es auf einem unerschütterlichen
Fundament steht: einem unbestechlichen Gerechtigkeitssinn,
einer ausgeprägten Mitleidensfähigkeit, ihrer persönlichen
Lehre aus den Erfahrungen des Holocaust: nicht wegschauen,
nicht schweigen, wenn Unrecht geschieht, - und einer
großen Portion Zivilcourage. Deswegen stritt sie 23
Jahre als Rechtsanwältin vor israelischen Gerichten
für die Rechte ihrer palästinensischen Mandanten und
dokumentierte als erste die systematischen Menschenrechtsverletzungen,
denen sie begegnete, und machte sie publik. Seit mehr
als 18 Jahren setzt sie sich in Deutschland unermüdlich
für die Rechte des palästinensischen Volkes auf einen
gerechten Frieden ein, durch Reden, Vorträge, Interviews,
Diskussionsbeiträge und durch Bücher >>>
Rezension
„Um Hoffnung kämpfen“
– Felicia Langer – 18.12.2008 –
Schwäbisches Tagblatt - Ulrike
Pfeil - Felicia Langer braucht
man in Tübingen nicht mehr
vorzustellen: Sei fast zwei
Jahrzehnten lebt die frühere
israelische
Menschenrechts-Anwältin, die
couragierte Verteidigerin
zahlreicher Palästinenser vor
israelischen Gerichten, in
Tübingen. Sie erhielt dafür den
Alternativen Nobelpreis und
andere Auszeichnungen; sie erhob
als moralische Autorität immer
wieder die Stimme, wenn es um
Bedingungen eines Friedens im
Nahen Osten ging; sie hat in
mittlerweile fünf Büchern als
Gründübel der Friedlosigkeit der
Beginn die israelische
Besetzungs- und
Landnahme-Politik angeprangert.
Und man konnte sich fragen,
woraus sie, inzwischen selbst
hoch in den Siebzigern, ihre
Energie schöpfte.
Ihr jüngstes
Buch gibt darauf eine Antwort.
Es ist wohl ihr persönlichstes,
denn es beginnt mit einer
privaten Feier, ihrer Goldenen
Hochzeit mit ihrem Mann Miecin
Langer. Er fasst eine Liebe in
Worte, die in Polen noch unter
dem Eindruck des Holocaust
begann, in beide viele ihrer
Angehörigen verloren hatten und
sie selbst bittere Erfahrungen
im Exil und im KZ machten.
Das Buch
resümiert Reden, Auftritte,
Interviews, Protestaktionen der
letzten Jahre, auch Anfeindungen
und Hetzkampagnen, denen Felicia
Langer sich aussetzte. Die
Geschichte der politischen
Ereignisse in Israel und
Palästina, der Krieg im Libanon
und im Irak sind eingebettet in
anrührende Zeugnisse der
Zuneigung und Wärme innerhalb
der Familie, im Freundeskreis.
Die unbedingte Solidarität mit
Leidenden erwächst aus dieser
gelebten Empathie. Sie ist
emotional – mit Absicht und aus
guten Gründen. -- Ulrike Pfeil
Muslim-Markt
interviewt Felicia Langer,
Menschenrechtsanwältin, Trägerin des
alternativen Nobelpreises und Ehrenbürgerin
Nazareths - MM: Frau Langer, seit über 40
Jahren engagieren Sie sich dafür, Brücken zu
bauen zwischen Israelis und Palästinensern für
ein friedliches Miteinander basieren auf
Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Was
empfinden Sie angesichts der Ereignisse der
letzten Tage? Langer: Ich empfinde
Empörung, sehr viel Mitleid, so viel Mitleid,
dass ich an die Grenzen meiner Kräfte komme. Am
meisten empfinde ich Empörung gegen die
israelische Aggression, eine mörderische
Aggression, die bedauerlicherweise derart extrem
geduldet wird, dass selbst ich das Ausmaß der
Duldung dieser Aggression nicht erwartet habe.
>>> |
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Hajo G. Meyer
Tragisches Schicksal
Das deutsche Judentum
und die Wirkung historischer Kräfte.
Eine Übung in
angewandter Geschichtsphilosophie
248 S.,
29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7
Zum Inhalt -
Welche historischen Kräfte gibt es und wie wirken
sie? Wird durch ihr Wirken die Geschichte der Juden in Deutschland
vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verständlich? Waren die
deutschen Juden nur ein Spielball der Geschichte oder haben sie
diese auch aktiv beeinflusst? Hajo G. Meyer nähert sich diesen Fragen mit
naturwissenschaftlicher Logik. Auf der Grundlage einer
geschichtsphilosophischen Theorie der historischen Kräfte zeigt er,
dass diese sowohl psychologischer als auch materieller Art sein
können und veranschaulicht ihre Wirkungsweise. Er erläutert so die
historischen Zusammenhänge, die zunächst zur Emanzipation der
deutschen Juden, letztlich aber auch zum Holocaust geführt haben.
Fachgebiet
Judaistik, Geschichte -
248 S., 29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7
Hajo
G. Meyer, Judentum, Zionismus, Antizionismus und Antisemitismus.
Versuch einer Begriffsbestimmung,
Frank & Timme, Berlin 2009, 79 Seiten, € 12.80. - Rezension
von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) In den USA und Teilen
Westeuropas findet seit Jahren eine „Hexenjagd“auf Kritiker(innen)
der israelischen Regierungspolitik statt. Sollte in
den USA der „Hate Crimes Prevention Act“ durch den US-Kongress
verabschiedet werden, würde jede Kritik am israelischen
Regierungshandeln kriminalisiert. Die freie Meinung
wäre dann im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ perdu.
Das jüngste Beispiel öffentlichen Mobbings ist Charles
Freeman, ein ehemaliger USBotschafter in Saudi-Arabien
und China, der für den Job des Geheimdienstkoordinators
vorgesehen war. Als dies öffentlich wurde, begann eine
beispiellose Verleumdungskampagne, sodass Freeman auf
die Ernennung verzichtete. In einer öffentlichen Erklärung
schrieb er über die Methoden dieser „Hexenjagd“: „Die
Taktiken der Israel-Lobby stellen Höhepunkte der Schande
und Unanständigkeit dar, sie schließen Rufmord ebenso
mit ein wie selektive falsche Zitate, vorsätzliche Verfälschung
der Fakten, Fabrikation von Unwahrheiten und vollkommene
Missachtung der Wahrheit.“ Prominentestes Opfer aus
dem akademischen Bereich ist Norman G. Finkelstein >>>
|
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Neu
-
Checkpoint Huwara
Israelische
Elitesoldaten und
palästinensische
Widerstandskämpfer brechen das
Schweigen
Karin
Wenger, Kai Wiedenhöfer
Die Gewaltspirale im Nahen Osten
dreht sich seit Ausbruch der
zweiten Intifada im Jahr 2000
immer schneller. Der Konflikt
polarisiert wie kein anderer.
Wahrgenommen werden jedoch vor
allem jene Ereignisse, die
Schlagzeilen machen:
palästinensische
Selbstmordanschläge, israelische
Militärinvasionen und
gescheiterte
Friedensverhandlungen. In
Checkpoint Huwara lässt Karin
Wenger israelische und
palästinensische «Helden» von
ihrem Alltag erzählen. >>> |
|
Viola
Raheb -
Nächstes Jahr in Bethlehem -
Notizen aus der Diaspora
- Mit einem Vorwort von Rafiq Khoury, Jerusalem -
Die Stationen dieses Buches spiegeln die verschiedenen Facetten des neuen Lebens
der Autorin in der Diaspora wider. Dazu gehört zum einen das Reisen zwischen den
Welten, durch die Diaspora ist das Unterwegssein noch stärker zu einem
integralen Teil ihrer Existenz geworden. Eine andere Facette liegt in ihrem
neuen Blick auf die Heimat, durch die Erfahrungen der Diaspora und durch den
Abstand. Blicke von innen wie außen auf die alte Heimat und die neue Heimat
machen das Buch zu einer spannenden Lektüre. Viola Raheb wuchs in Betlehem auf.
An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studierte sie Pädagogik und
Theologie. Im deutschsprachigen Raum ist Viola Raheb seit Ende der achtziger
Jahre durch zahlreiche Workshops und Vorträge über die soziale, politische und
ökonomische Situation der Palästinenser(innen) sowie durch Medienauftritte und
Publikationen bekannt. Bis September 2002 war sie die Schulrätin der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und Palästina (ELCJ). Viola Raheb
arbeitet heute als Beraterin im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und
Erwachsenenbildung.Sie lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Marwan Abado und ihrem
vierjährigem Sohn Ranad in Wien. Im AphorismA Verlag erschien auch ihr erstes
Buch: Geboren zu Bethlehem. Notizen aus einer belagerten Stadt >>>>
Was hat
Ingeborg
Bachmann
mit
Palästina
zu tun?
- Zu
einem
wunderbaren
Buch von
Viola
Raheb
-
Rupert
Neudeck
-
Über
Palästina,
so
scheint
sich die
Autorin
Viola
Raheb
gesagt
zu
haben,
ist
eigentlich
alles
gesagt.
Alles
ist nur
noch
Wiederholung.
Wenn der
Prozeß
des
Endes
der
Besatzung
und des
sich
Hin-Quälens
zu dem
eigenen
Staat
der
Palästinenser
noch mal
so lange
Zeit
beansprucht,
werden
die
Autoren
immer
kleinere
Texte
schreiben.
Am Ende
werden
sie mit
Gedichten
enden.
Das
Büchlein
der
Viola
Raheb
hat 116
prall
gesättigte
Seiten
und ist
eines
der
ehrlichsten,
das wir
uns in
Deutschland
wünschen
können.
Dass ihn
eine
palästinensische
Österreicherin
geschrieben
hat,
wird uns
nicht
stören
>>> |
|
Der
Historiker
Tom
Segev
rechnet
mit dem
zionistischen
Gründungsmythos
ab -
Gespalten
seit
Anbeginn
-
Ludwig
Watzal -
pdf
(...)
Israel
ist für
Segev
eine
„Erfolgsgeschichte“,
aber mit
einer
brutalen
Kehrseite:
der
Tragödie
der
Palästinenser.
Die
Existenz
dieses
Landes
beruhe
auf
einer
bestimmen
Geschichtsauslegung,
und zwar
der
zionistischen.
Bis zur
Freigabe
der
Archive
„besaß
Israel
eine
nationale
Mythologie“.
Erst
seit
diesem
Zeitpunkt
konnte
eine
wirkliche
Geschichtsschreibung
stattfinden.
So
gehört
der
Autor zu
den
„ersten“
Historikern,
nicht zu
den
„neuen“,
sofern
darunter
ein
„revisionistischer“
verstanden
wird.
Der
absurde
Vorwurf
des
„postzionistischen
Selbsthasses“
trug
Segev
folgende
historische
Selbstverständlichkeit
ein:
„Israel
trägt
durchaus
eine
Mitschuld
an der
Tragödie
der
palästinensischen
Flüchtlinge;
es hat
nicht
alle
Chancen
genutzt,
mit den
arabischen
Nachbarn
Frieden
zu
schließen,
und die
Regierung
hat
bisweilen
tatsächlich
Neueinwanderer
aus den
arabischen
Ländern
diskriminiert.“
>>>>
Historiker
Segev-
Erfolgsgeschichte
Israels
ein
"Mythos"
- Der
israelische
Journalist,
Historiker
und
Buchautor
Tom
Segev
hat am
Montag
im
Jüdischen
Museum
in Wien
die
erste
deutschsprachige
Auflage
seines
Buches
"Die
ersten
Israelis.
Die
Anfänge
des
jüdischen
Staates"
präsentiert.
Die
sechzigjährige
israelische
Erfolgsgeschichte
bezeichnete
er darin
als
"Mythos"
und
verwies
auf die
Schwierigkeiten
der
Kulturenvielfalt.
Der
fatale Verlust von Visionen
- Tom Segev in einem Interview
über einen anormalen Normalzustand,
israelische Identität, die Hamas
und Korruptionsaffären
- Mit seinem Buch »1949. The
First Israelis« löste der israelische
Historiker Tom Segev 1986 eine
Entmythologisierung der Gründungsgeschichte
Israels aus. Der regierungsoffiziellen,
ideologisch motivierten Geschichtsdarstellung
widersprechend, entfesselte
er in Israel einen Historikerstreit,
der bis heute anhält.
Nach 22
Jahren und rechtzeitig zum 60.
Jahrestag der Staatsgründung
Israels ist sein Werk nun auf
Deutsch unter dem Titel »Die
ersten Israelis. Die Anfänge
des jüdischen Staates« (Siedler,
416 S., geb., 24,95 EUR) erschienen.
(...)
Prominente Juden wie der Dramatiker
Harold Pinter oder Bella Freud,
die Urenkelin von Sigmund Freud,
lehnen es ab, das Jubiläum eines
Staates zu feiern, der »ethnische
Säuberungen« betreibe und den
Palästinensern ihre Menschenrechte
und nationalen Hoffnungen verweigere
>>>
Brücken
zu
Palästina
- Eine
innerjüdische
Kritik
an der
Politik
Israels
- Rolf
Verleger,
Psychologieprofessor
in
Lübeck
und
Mitglied
im
Direktorium
des
Zentralrates
der
Juden in
Deutschland
ist ein
profilierter
Kritiker
der
israelischen
Politik.
Im
Sommer
2006
forderte
er den
Zentralrat
zu einer
kritischen
Distanz
gegenüber
Israels
Kriegsführung
im
Libanon
auf.
Danach
initiierte
er mit
70
anderen
jüdischen
Erstunterzeichnern
die
Erklärung
"Schalom
5767"
(benannt
nach dem
Jahr
2006/2007
im
jüdischen
Kalender).
Es ist
ein
Appell
an die
Bundesregierung,
sich für
einen
dauerhaften
Frieden
in
Israel/Palästina
einzusetzen
und den
Boykott
der
Hamas-Regierung
zu
beenden. |
ISRAELS
IRRWEG
-
Eine
jüdische
Sicht
Rolf
Verleger
„Das
Judentum,
meine
Heimat,
ist
in
die
Hände
von
Leuten
gefallen,
denen
Volk
und
Nation
höhere
Werte
sind
als
Gerechtigkeit
und
Nächstenliebe.“
Mit
seinem
Buch
möchte
Rolf
Verleger
einen
Beitrag
dazu
leisten,
dass
sich
dies
ändert.
Er
beschreibt
seine
jüdischen
Wurzeln
als
persönlichen
Hintergrund
und
umreißt
die
Geschichte
des
Zionismus.
Sodann
diskutiert
er
die
Frage,
was
es
heute
angesichts
der
schwindenden
Bedeutung
von
Religiosität
heißt,
Jude
zu
sein.
Problematische
Ersatzidentitäten
sieht
er
im
Nationalismus
und
im
bloßen
Anti-Antisemitismus.
Als
Alternative
stellt
er
die
von
ihm
initiierte
Aktion
»Schalom
5767«
vor,
mit
der
die
Bundesregierung
zum
Umdenken
in
der
Palästinafrage
aufgefordert
wurde.
Er
setzt
sich
mit
dem
Vorwurf
auseinander,
Kritik
an
Israel
habe
von
vornherein
und
unbesehen
als
»antisemitisch«
zu
gelten,
und
dokumentiert
abschließend
einige
Auseinandersetzungen,
die
er
über
diese
Fragen
zu
führen
hatte."
Dies
Buch
ist
bereits
bestellbar
und
ab
16.
April
lieferbar,
passend
zum
60.
Jahrestag
der
Staatsgründung
Israels
am
8.Mai
2008.
ISBN
978-3-89438-394-7.
Preis
12,90
€.
Inhalt
>>>
Israels
Irrweg
-
Eine
jüdische
Sicht
-
Rolf
Verleger
-
Eine
Rezension
von
Dr.
Ludwig
Watzal
-
Rolf
Verleger
wurde
durch
die
Veröffentlichung
seines
Briefes
an
den
Vorstand
des
Zentralrates
der
Juden
in
Deutschland
(ZJD)
über
Nacht
landesweit
bekannt.
Darin
kritisierte
er
die
bedingungslose
Unterstützung
der
„israelischen
Gewaltpolitik“
im
letzten
„Libanonkrieg“
2006
durch
den
ZJD.
Eine
weitere
These
lautet:
„Das
Judentum,
meine
Heimat,
ist
in
die
Hände
von
Leuten
gefallen,
denen
Volk
und
Nation
höhere
Werte
sind
als
Gerechtigkeit
und
Nächstenliebe.“
Mit
„Israels
Irrweg“
möchte
Verleger,
Professor
für
Psychologie
am
Universitätsklinikum
in
Lübeck
und
Mitglied
im
Direktorium
des
ZJD,
einen
Beitrag
dazu
leisten,
dass
sich
dies
ändert.
Das
Buch
gliedert
sich
in
drei
Teile:
„Wisse,
woher
Du
kommst…“,
„…
und
wisse,
wohin
Du
gehst
…“,
„…
und
vor
wem
Du
zukünftig
Rechenschaft
ablegen
musst“.
Diese
Fragen
beantwortet
der
Autor
vor
dem
Hintergrund
der
jüdischen
Ethik
wesentlich
überzeugender
als
viele
andere.
Der
Autor
weist
auf
den
grundsätzlichen
Widerspruch
zwischen
Judentum
und
Zionismus
hin.
In
ihm
sieht
er
auch
die
unbeantwortete
Frage
nach
der
jüdischen
Identität,
die
er
für
das
Wesentlichste
hält.
Die
Politik
Israels
raube
dem
Judentum
seine
Seele
und
Identität.
Ähnlich
argumentierte
kürzlich
Avraham
Burg.
>>>
Frieden
mit den arabischen Nachbarn machen - Rezension von "Israels Irrweg.
Eine jüdische Sicht."
von Rolf Verleger -
Anis Hamadeh - Das
Beziehungsgeflecht zwischen Deutschland, Juden, Israel,
Palästinensern, Muslimen und Arabern ist komplex und birgt ein
Konfliktfeld auf mehreren Ebenen. Wer eine fundierte und
dabei gut lesbare Einführung in dieses Thema sucht, dem sei die
Neuerscheinung von Professor Verleger aus Lübeck empfohlen. "Israels
Irrweg. Eine jüdische Sicht" fasst die Problematik auf 160 Seiten
kompakt zusammen. >>>
Ein
Buch
wie
eine
Konterbande.
-
Rupert
Neudeck
-
Reiner
Explosivstoff,
aber
ein
Zündstoff
der
Menschlichkeit.
Der
Autor
legt
in
einem
ersten
Teil
die
Wurzeln
seiner
jüdischen
Identität
frei,
die
zugleich
die
Tradition
seines
Glaubens
sind.
Die
Grundsätze,
nach
denen
„Juden,
so
gut
es
ging,
seit
Hillel
und
Rabbi
Akiwa,
jahrtausendelang
gelebt
und
gehandelt“
hatten.
>>> |

Es war
einmal ein Land – ein
Leben in Palästina
Sari Nusseibeh
Buchrezension
Sari
Nusseibehs Erinnerungen an sein
Leben in Palästina bietet eine weit
über die Beschreibung des eigenen
Lebens hinausgehende Geschichte des
israelisch-palästinensischen
Konflikts, das sich als
facettenreiches Zeitbild liest.
Andreas Pflitsch hat das Buch
gelesen. >>>
Bettina Marx über: "Es war einmal
ein Land. Ein Leben in Palästina"
>>>
Hauptstadt der Verrückten >>> |
|
Islam für Kids
-
Anis Hamadeh
Entdecke die islamische Kultur und
Religion in all ihren Facetten!
Viel hört man in der letzten Zeit
von „dem Islam“ und jeder meint,
darüber Bescheid zu wissen. Doch
gibt es überhaupt „den“ Islam?
Welche Kulturen verbergen sich
dahinter und was für Menschen
glauben an den Gott der Muslime? Ist
der Koran mit der Bibel zu
vergleichen und was macht man in
einer Moschee? Du willst es genauer
wissen?
Dann folge Anis Hamadeh, denn er
nimmt dich mit auf eine aufregende
Reise und zeigt dir die Welt des
Islam. mehr >>> (pdf)
2007,
Paperback - 345 Seiten, Format 17,0
x 24,0 cm - ISBN 978-3-8266-8638-2 -
€ 17,95
Anis Hamadeh - Islam für Kids -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal - NZZ - Angesichts
der wachsenden Islam-Phobie erscheint das Buch "Islam
für Kids" gerade zur rechten Zeit >>>
Rezension -
Anis Hamadeh - Islam für
Kids - Dr. Ludwig Watzal - (pdf)
- Der Islam ist seit den Anschlägen
vom 11. September 2001 ins Gerede
gekommen. Besorgniserregend sind die
zunehmenden Spannungen zwischen der
islamischen Welt und der im Westen
grassierenden Islam-Phobie. „Islam
für Kids“ erscheint somit gerade zur
rechten Zeit. Eigentlich für Kinder
ab Zwölf Jahren geschrieben, eignet
es sich auch für Erwachsene als
verständliche Einführung.
Insbesondere ihnen mangelt es an
verständlichem Basiswissen über den
Islam. Der Westen kann sich
Unkenntnis, Gleichgültigkeit und
Ignoranz gegenüber der muslimischen
Welt nicht länger leisten, wie Udo
Steinbach, ehemaliger Direktor des
Orient-Instituts in Hamburg, in
seinem Vorwort schreibt. Was wissen
die aufgeklärten westlichen
Gesellschaften eigentlich über die
zweitgrößte Religionsgemeinschaft -
„den Islam“? Gibt es überhaupt „den“
Islam, oder ereifern sich Politik,
Medien und Öffentlichkeit an einem
„Feindbild Islam“? Die Dämonisierung
dieser Religionsgemeinschaft und
ihrer Gläubigen nimmt zum Teil
groteske, ja bisweilen obsessive
Züge an. >>>
Qantara.de - Buchtipp "Islam für
Kids" - Jugendbuch gegen Klischees
und Vorurteile |

Israel, die
Palästinenser
und der Westen -
Unkonventionelles
zum
Nahostkonflikt
- Ludwig Watzal
-
Publikationen,
die sich
kritisch mit der
Politik Israels
und des Westens
im
Nahostkonflikt
auseinandersetzen,
haben im
Augenblick keine
Konjunktur.
Insbesondere
seit dem
«Friedens»-Gipfel
im
amerikanischen
Annapolis ist
Harmonie
angesagt. Dazu
tragen die zwei
hier
anzuzeigenden
Bücher wenig
bei.
Israel-Kritik
unter ... >>>
Auch >>> pdf
|
Eine Dokumentation
von
Ellen-Ruth Rohlfs
Was geschieht eigentlich hinter der Mauer
in Palästina.
"Nur"
Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?
Vorwort von Hajo Meyer.
"Diese unsere verantwortlichen Politiker hoffentlich aufrüttelnde
Dokumentation von Ellen Rohlfs ist allein mit der Absicht
schlimmeres zu verhindern und mit dem großen Wunsch geschrieben
worden, einen Weg zum Frieden zwischen beide Völkern zu finden"
Selbstverlag - Preis 10€ mit Versand
Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de |

Ilan Pappe's
Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas"
-
Rezensionen
>>
I lan
Pappe -
Die ethnische
Säuberung Palästinas - Ludwig Watzal - »In
vielerlei Hinsicht tragen israelische
Wissenschaftler zur Enthumanisierung der
Palästinenser bei«, so Pappe in einem Interview vom
19. Juni 2002. Nach Großbritannien ins Exil sind
bereits einige Kritiker der israelischen
Besatzungspolitik gegangen, und ihre Bücher können
nur dort erscheinen. Großbritannien scheint immer
noch ein Hort der Freiheit und Liberalität zu sein,
im Gegensatz zu den USA, die sich auf dem Weg in
einen Polizeistaat befinden. Die Kampagne, die gegen
Pappe seit Jahren läuft, wird u. a. von seinen
eigenen Kollegen geführt. Ihnen sind Pappes
historische Forschungen und seine politischen
Überzeugungen ein Dorn im Auge. Mit dem vorliegenden
Buch stellt sich der Autor quer zur herrschenden
Meinung in Israel >>>.
Respekt . Die Achse der Gerechten sagt der Achse
des Guten was Antisemitismus ist - Geister
der Gegenwart- Till Tolkemitt von 2oo1
Rede von Ilan Pape >>>
Bestelladresse:
service@zweitausendeins.de
|
|
Yehudit Kirstein
Keshet
Checkpoint Watch
Zeugnisse
israelischer Frauen aus dem besetzten Palästin
Mit einem Vorwort von Amira Hass
Aus dem
Englischen übersetzt von Ulrike Vestring
|
|
Die Herren des
Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967 - Idith Zertal, Akiva Eldar
-
Wie sich Israel zur Geisel
extremistischer Siedler gemacht hat
-
Claudia Kühner
Eine Historikerin
und ein Journalist legen eine grosse
Studie über die israelische
Siedlerbewegung vor. Sie beschreiben
einen Rechtsstaat, der seine
Prinzipien verrät.Eine «aufgeklärte
Besetzung» stellte sich Israel vor,
nachdem es 1967 Westjordanien, die
Golanhöhen, den Gazastreifen und den
Sinai erobert hatte. Vierzig Jahre
und Abertausende von Toten später
verbieten sich solche Worte. Was die
Palästinenser in diesen Gebieten
erleiden, ist eine endlose Abfolge
von Landnahme, Willkür, Enteignung,
Vertreibung, Zerstörung,
Kollektivstrafen und willkürlichem
Tod.
|

Sabine Schiffer
-
Die Darstellung des
Islams in der Presse
"Sabine
Schiffers breit angelegte
Untersuchung über die Darstellung
des Islams in der deutschen Presse
zeigt, „wie Fakten lügen können und
dass auch renommierte Medien den
antiislamischen Rassismus salonfähig
machen“ (S. 226). Damit reiht sie
sich nicht nur in die wenigen
medienkritischen Arbeiten zu eben
diesem Thema
[1] ein, nein sie stellt vielmehr
ein wichtiges Zwischenergebnis
bisheriger Forschungen dar, geht
über diese aber noch hinaus, weil
die ermittelten Resultate sowohl in
Bezug auf die Islamdarstellung
relevant sind als auch allgemeine
pressemediale Strategien und deren
potentielle Wirkung auf die
Rezipienten aufzeigen. Gleichzeitig
präsentiert Sabine Schiffer
zahlreiche Ansatzpunkte für
weiterführende Analysen, um nicht
selbst zu voreiligen
Pauschalisierungen zu gelangen (z.B.
S. 75, 102, 137f., 223). Ihr
erklärtes Ziel ist „die Begründung
einer linguistisch und
erkenntnistheoretisch fundierten
Theorie, die es ermöglicht,
Fehldarstellungen und ihre
potentielle Wirkung zu ermitteln“
(S. 32)." mehr >>>
|
Eine Dokumentation
von
Ellen-Ruth Rohlfs
Was geschieht eigentlich hinter der Mauer
in Palästina.
"Nur"
Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?
Vorwort von Hajo Meyer.
"Diese unsere verantwortlichen Politiker hoffentlich aufrüttelnde
Dokumentation von Ellen Rohlfs ist allein mit der Absicht
schlimmeres zu verhindern und mit dem großen Wunsch geschrieben
worden, einen Weg zum Frieden zwischen beide Völkern zu finden"
Selbstverlag - Preis 10€ mit Versand
-
Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
Sonderseite: Ellen Rohlfs >>> |
|
Politische Symbiose - Von
Knut Mellenthin - Die Pro-Israel-Lobby in den Vereinigten
Staaten versteht sich US-patriotisch. Der US-Senat verwahrt
sich gegen jeden Druck auf Israel
Rezension von Dr. Ludwig Watzal -
John J. Mearsheimer/Stephen
M. Walt, Die Israel Lobby. Wie die Amerikanische
Aussenpolitik beeinflusst wird. Schon die Vorgeschichte und
die Reaktionen auf die Veröffentlichung des Essays „The
Israel Lobby“ können als Bestätigung für die Thesen der
Autoren gelten. >>>
Video - Israel Lobby - Amerika wird von Israel regiert
>>>
»Die Israel-Lobby« - Wie die
amerikanische Außenpolitik beeinflusst
wird
Historiker Judt - "Es gibt es eine
Israel-Lobby in USA" - Robert Misik -
Die Autoren Mearsheimer und Walt haben eine
nötige Debatte in Gang gesetzt, meint
Historiker Judt. Nun werde diskutiert, ob
sie Antisemiten sind - und nicht, ob sie
Recht haben.
Weitere
Besprechungen >>>
Diskussion um
John
Mearsheimer
und Stephen Walt >>> |

Yakov M. Rabkin, A Threat From
Within.
A Century of
Jewish Opposition to Zionism.
Translation
from French by Fred
A. Reed with Yakov M. Rabkin,
Fernwood Publishing/Zed Books,
Winnipeg- London 2006, 261
Pages, L 17.95.
A Threat From Within.
A Century of Jewish Opposition to Zionism
- Rezension von Dr. Ludwig
Watzal
|
|
War
Texts
Herausgeber
Haimo L. Handl
Rezensionen:
Zwischen allen Stühlen
War Texts
Buchinformationen (pdf)
|
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|
Stimmen israelischer Dissidenten
Sophia
Deeg/Michèle Sibony/Michael Warschawski
(Hrsg) -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal -
(pdf) Der
israelisch-palästinensische Konflikt
hat sich in den letzten Jahren zugespitzt
und erschreckende Dimensionen erreicht.
Kritische Stimmen in Israel, den USA
oder in Europa, die diesen völker- und
menschenrechtlichen Skandal anprangern,
werden mit dem Vorwurf des „jüdischen
Selbsthasses“ oder des „Antisemitismus“
überzogen und versucht, dadurch mundtot
zu machen. Trotz dieser grotesken Vorwürfe
gibt es noch einige Israelis, die ihre
Regierung heftig kritisieren. Davon
legt der vorliegende Band ein beeindruckendes
Zeugnis ab. Die „abweichenden Meinungen“
beschäftigen sich mit der Politik und
Kultur der israelischen Gesellschaft
und der Regierung >> |
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