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19. Januar 2004 - Hauserzerstörungen in Rafah
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Destruction 2
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Der Bagger war schon im Haus, die Menschen konnten gerade noch flüchten. |

Die Frau konnte noch nicht einmal ihr Kopftuch
binden. |
13 Häuser in Gaza zerstört
(andere Meldungen sprechen von 20-30 Häusern)
Bulldozer der israelischen Armee drangen heute im Morgengrauen in
das Flüchtlingslager Rafah im Süden des Gazastreifens ein und beschossen
mehrere Häuser. 13 Häuser wurden umzingelt und gezielt beschossen. Die
Bewohner sammelten ihre Habseligkeiten ein und verließen ihre Häuser.
Rund 400 Einwohner wurden obdachlos. Einige trugen weiße Fahnen mit
sich, um zu vermeiden ins Visier der Panzer zu geraten. Nachdem die
Häuser zerstört worden waren, planierten die Bulldozer die Reste einer
Moschee, die bei früheren Angriffen auf das Lager bereits stark beschädigt
worden war.
Quelle
(Merkwürdig, es kam
keine Sondermeldung in den Medien. Bei den Palästinensern spricht man
dann auch vom Terror, hier von Militäreinsätzen. Was wäre, wenn so etwas
in Israel geschieht?)
siehe auch:
Israel startet neue Militäroffensive im Flüchtlingslager
Rafah
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Siehe auch folgende Bildseiten:
18.
Mai 2004 -
Rafah -
« Operation Regenbogen »
Belagerung 17.Mai 2004 Rafah
Vertreibung - 16. Mai 2004 im Gaza Streifen
Zerstörung
14.05 2004 im Gaza Streifen
12. 05 2004
Tod, Zerstörung, Verwundung im Gaza Streifen |
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Sie konnten noch gerade ihr Leben
retten. Hinter ihnen wurden die Häuser zerstört. Die Frau schwenkt noch
eine weiße Fahne, damit die Soldaten nicht auch noch auf sie schießen.
Das was sie in den Händen hatten, war das was übrig blieb.
Wenn man von der Anzahl
der Häuserzerstörungen und den Argumenten der Israelis ausgeht
müsste es wohl hunderte Tunnels in Rafah geben. Selbst wenn es
so währe, in einer Demokratie kann man wohl nicht Sippen- oder
Nachbarschaftshafftung einführen und unschuldige obdachlos machen.
Kann nicht einfache ihr ganzes Eigentum zerstören. An keiner
Stelle wird von rechtlichen Grundlagen, einem Gerichtsurteil
gesprochen. Nicht zuletzt dringt die Armee in palästinensisches
Gebiet ein. |
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