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Die israelischen Araber: wir wollen keine Versuchskaninchen sein
Hassan Shaalan, 30.1.11

 

Hunderte Vertreter des arabischen Sektors Israels versammelten sich am Samstagnachmittag in der nördlichen Stadt Baqa al-Gharbiyye und stellten klar, dass sie nicht damit einverstanden seien, in die palästinensischen Gebiete „transferiert“ zu werden.

Israels Araber begannen mit dem Protest, nachdem das Al-Jaseera-TV-Netzwerk enthüllt hatte, dass die Olmert-Regierung den Palästinensern einen Landtausch angeboten habe, der vorsieht, dass geteilte arabische Gemeinden ( in Israel) Teil  der  Souveränität des zukünftigen palästinensischen Staates werden sollen.

 

„Ein Tsunami des Zornes hat begonnen, und unser Protest  hier in Baqa al-Garbiyya ist Teil unseres Protestes in Umm al-Fahm, Nazareth, Akko, Haifa, Jaffa und Rahat, betonte Scheich Raed Salah, Vorsitzender der Islamischen Bewegung im nördlichen Bereich.

„Wer immer dies nicht möchte, kann sich sonst wohin begeben. Wir haben unser Land nicht erreicht, nachdem wir von einem anderen Planeten hier landeten, sondern sind seit unserer Geburt hier. Wir lassen es nicht zu, dass uns jemand von unserem Ort vertreibt.“

 

Trotz der Berichte,  die palästinensische Behörde  weise dieses Angebot unmittelbar zurück, stellten die Teilnehmer der Rallye klar, dass sie die Initiative als eine Gefahr ihrer Rechte ansehen  würden.

 

„Im Prinzip sind wir gegen die Idee, uns in die ( noch besetzten) Gebiete zu bringen, weil wir hier geboren wurden und weil wir hier sterben wollen,“ sagte Sabih Abu Mukh. Chef des Volkskomitees von Baka al-Gharbiyye. „Die ganze Idee ist unannehmbar und die israelische Regierung muss ernsthaft darüber nachdenken, die Kluft zwischen uns zu überbrücken und die richtigen Beziehungen zwischen uns aufbauen.

Ich sage zum israelischen Volk – wenn ihr mit dem arabischen Volk solche Prozeduren beginnt, dann werden als nächstes die Haredim und Sephardim drankommen,“ fügt Abu Mukh hinzu. „Jedes Land muss für alle seine Bürger sorgen  - wir wollen keine Versuchskaninchen für irgendwelche Politiker mit einer Idee sein.“

„Wenn der Vorschlag der  (früheren Außenministerin Zipi) Livni ausgeführt würde, werden wir in einer Demokratie annehmbare Schritte unternehmen: Wir werden die Welt in Brand setzen, weil hier – was uns betrifft - eine rote Linie überschritten wird – die Katastrophe von 1948 wird sich nicht wiederholen.“

 

„Wir sind auch nicht damit einverstanden, dass man uns nach Frankreich befördert.“

Nach dem Knessetmitglied Hanin Zoabi (Balad,  sie war mit auf dem Free-Gaza-Schiff)  könnte ein solcher Plan nur dazu verwendet werden, um die Araber zu schwächen , was nicht kann  gerechtfertigt werden kann, da die Siedlungen, die die arabischen Gemeinden ersetzen sollen, illegitim sind.“

Dies ist ein irreführender Plan. Wir sind ein Teil des Landes,“ sagt sie. „Alles, was durch Al-Jazeera  öffentlich wurde, war bekannt. Und es ist Zeit für das palästinensische Volk, dies klar auszusprechen und zu sagen, dass ein allgemeiner  Rückzug aus den 1967 annektierten Gebieten  etwas ist,  dem nicht nachgegeben werden kann.“

Einige  der Demonstranten jedoch  zweifeln daran, ob die Initiative  ernst gemeint ist. „Wir glauben nicht, dass Baqa al-Gharbiyye unter palästinensische Herrschaft kommt. Alles Gesagte kommt von einer Seite und - meiner Meinung nach - ist es ein Witz, um unsere Reaktion zu testen,“ schätzte Mahmoud Moasi, Generalsekretär der Arabisch-Demokratischen Partei.

Deshalb antworte ich und sage, dass wir auf unserem Land sind und bleiben und wir kein Ergebnis  fürchten. Worüber wir sprechen, ist nicht, dass wir nicht in die (palästinensischen ) Gebiete wollen, sondern dass ein Staat seine Bürger nicht einfach  umsiedeln kann. Wir sind auch nicht damit einverstanden, nach Frankreich umzuziehen.“

 (dt. Ellen Rohlfs)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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