Chronologischer Ablauf. Anlage 10 Honestly
Concerned
Honestly-Concerned-Mailingliste : Message:
"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS -
DOPPELAUSGABE" - Danke an Roger für die
Hilfe bei der Zusammenstellung dieser
Mail...
-
AKTUELL / THEMEN DES TAGES...
-
Felicia Langer und das
Bundesverdienstkreuz...
-
MERKUR -
BUNDESVERDIENSTKREUZ /
Die Verleihung an
die Israelgegnerin Felicia
Langer ist peinlich -
Falsches Signal -
Im Kampf gegen den Zionismus
scheint ihr jeder fragwürdige
Bündnispartner recht zu sein. -
VON ANDREAS ÖHLER
Als am 7. September 1951 Theodor
Heuss den Bundesverdienstorden
stiftete, lautete der Erlass:
„Er wird verliehen für
Leistungen, die im Bereich der
politischen, der
wirtschaftlich-sozialen und der
geistigen Arbeit dem
Wiederaufbau des Vaterlandes
dienten, und soll eine
Auszeichnung all derer bedeuten,
deren Wirken zum friedlichen
Aufstieg der Bundesrepublik
Deutschland beiträgt.“ Mitunter
erregte es im Nachhinein Unmut,
wenn sich herausstellte, dass so
manche Weste, an der das
Verdienstkreuz prangte, doch
nicht ganz so weiß war.
Dass nun die Friedensaktivistin
Felicia Langer das
Ehrenabzeichen erhielt, empört
nicht nur die Freunde Israels.
Zu Recht: Denn Langer hat sich
in ihrem politischen Wirken
weniger damit hervorgetan, den
Frieden der Bundesrepublik zu
fördern, als vielmehr das
politische Ansehen Israels zu
beschädigen. Die von den Nazis
verfolgte Jüdin saß in Jerusalem
im Zentralkomitee der
Kommunistischen Partei,
emigrierte 1990 nach
Deutschland, um fortan als
Publizistin gegen Israel zu
wettern. Dabei scheint ihr jedes
Bündnis recht. So nahm sie 2006
einen Preis der „Gesellschaft
zum Schutz von Bürgerrecht und
Menschenwürde e. V.“ entgegen,
einem Verein, der von
Ex-Stasi-Leuten gegründet
wurde....
-
WELT
-
Gastkommentar: Felicia Langer
und das Bundesverdienstkreuz -
Jüdischer Selbsthass
- Von
Benjamin Weinthal
Die in Tübingen lebende
israelische Anwältin Felicia
Langer macht sich für islamische
fundamentalistische Gruppen wie
Hamas und die Islamische
Republik Iran stark. Sie ist für
ihren Hass auf Israel bekannt.
Für Langer ist Israel die
"Apartheid der Gegenwart". Daher
hat die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes an sie
für Irritationen gesorgt, die
anhalten. Langers Haltung ist
populär bei einem großen Teil
der Linkspartei einschließlich
der Grünen. Der Tübinger
Oberbürgermeister Boris Palmer
(Grüne) bleibt der stärkste
Verteidiger Langers und
verharmlost ihre antisemitischen
Statements als bloße "scharfe
Kritik" an der israelischen
Regierung.
Die in Tübingen lebende
israelische Anwältin Felicia
Langer macht sich für islamische
fundamentalistische Gruppen wie
Hamas und die Islamische
Republik Iran stark. Sie ist für
ihren Hass auf Israel bekannt.
Für Langer ist Israel die
"Apartheid der Gegenwart". Daher
hat die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes an sie
für Irritationen gesorgt, die
anhalten. Langers Haltung ist
populär bei einem großen Teil
der Linkspartei einschließlich
der Grünen. Der Tübinger
Oberbürgermeister Boris Palmer
(Grüne) bleibt der stärkste
Verteidiger Langers und
verharmlost ihre antisemitischen
Statements als bloße "scharfe
Kritik" an der israelischen
Regierung.
Nimmt man die Arbeitsdefinition
der Europäischen Union zum
Antisemitismus als Maßstab,
erfüllen Langers Äußerungen
sämtliche Kriterien: Sie
delegitimiert Israel durch den
Vergleich mit Südafrika während
der Apartheid, sie dämonisiert
Israel als einen Staat, der eine
"rassistische Politik" betreibe,
und sie misst Israel mit
Maßstäben, die sie an andere
Staaten nicht anlegt. Kritik an
der israelischen Regierung, wie
an jedem Staat, ist legitim und
notwendig, aber Langer hat die
rote Linie der
EU-Arbeitsdefinition des
Antisemitismus überschritten.
Auch Günther Oettinger (CDU),
der Ministerpräsident
Baden-Württembergs, setzte sich
für Langers Bundesverdienstkreuz
ein. Dass aber ausgerechnet
Bundespräsident Horst Köhler,
der als Israel-Freund gilt und
in der Knesset 2005 eine Rede
hielt, den Orden für Langer
zuließ, stößt auf Unverständnis
in Israel. Langers Verhältnis zu
Israel und dem Zentralrat der
Juden, den sie als "Filiale der
israelischen Botschaft"
diffamierte, widerspricht der
besonderen deutsch-israelischen
Beziehung. Man präsentiert eine
Jüdin, die sich als
"Israel-Kritikerin" versteht.
Der Mechanismus wirkt: Ja, wenn
es ein Jude sagt, dann kann es
doch kein Antisemitismus sein.
So kann man Israel "politisch
korrekt" kritisieren, ohne sich
selbst einem hässlichen Verdacht
auszusetzen.
-
Der "gute", "Enkel eines
Juden", dessen Vater sich
"zeitlebens als Halbjude von der
deutschen Justiz verfolgt"
fühlte...
STUTTGARTER ZEITUNG
-
Wortgefecht um Israel-Kritkerin
Palmer und die Maultaschen

Boris Palmer
Foto: Piechowski
Tübingen - Dorftrottel,
Jammerlappen, eingebildeter
Jude –Tübingens
Oberbürgermeister Boris
Palmer (37) hat sich zuletzt
einiges anhören müssen. Und
zwar nicht von irgendwem.
Der berühmt-berüchtigte
Publizist Henryk M. Broder
(62), hat ihn so bezeichnet.
Den kompletten Mail-Wechsel
lesen Sie hier.
Broder, der einer
polnisch-jüdischen Familie
entstammt und in Berlin
lebt, ist einer der
scharfzüngigsten Verteidiger
der israelischen Politik. Er
nimmt gerne vermeintliche
oder tatsächliche
antisemitische Tendenzen
aufs Korn, bevorzugt die im
linken Lager. Für seine
Arbeit ist der Buchautor und
Journalist, der unter
anderem für "Spiegel online"
schreibt, mehrfach
ausgezeichnet worden. Er
erhielt unter anderem den
Ludwig-Börne-Preis und den
Hildegard-von-Bingen-Preis
für Puplizistik. Wegen
seiner Polemik musste er
sich aber auch schon
mehrfach vor Gericht
verantworten - und bekam
nicht immer Recht.
Als Broder hörte, dass die
ebenfalls ziemlich
scharfzüngige
Israel-Kritikerin Felicia
Langer (78) aus Tübingen das
Bundesverdienstkreuz
erhalten hat, glaubte er
zunächst an eine
Behördenpanne. So behauptete
er es zumindest in seinen
Anfragen bei den zuständigen
Stellen. Fast alle gingen in
Deckung. Das Stuttgarter
Staatsministerium, dessen
Amtschef Hubert Wicker die
Ehrung vorgenommen hatte,
schickte nur eine kurze,
vorgefertigte
Standardantwort, an der
einzig der Hinweis
interessant war, dass neben
dem Bundespräsidialamt auch
das Auswärtige Amt in Berlin
den Fall im Vorfeld auf dem
Tisch hatte und offenbar
auch keine Bedenken gegen
die Preisträgerin in spe
erhob...
-
HENRYK M. BRODER
-
Die Leiden des jungen Palmer
Was bis jetzt geschah:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/
Und so
geht es weiter:...
...sehr geehrter herr
palmer,
sie mögen eine ratssitzung
par ordre de mufti beenden,
nicht aber eine
auseinandersetzung, in deren
mittelpunkt ihre
inkompetenz, ihre
instinktlosigkeit und ihr
schamlosigkeit stehen. auch
wenn sie versuchen, den
spiess umzudrehen. nicht ich
habe dafür gesorgt, dass
eine antizionistische
antisemitin, altstalinistin
und ahmadinejad-apologetin
das bundesverdienstkreuz
bekommt, sie waren es. und
ich überlasse ihnen lieber
ein paar meiner schönsten
schneekugeln als das letzte
wort in dieser sache.
ihre argumentation besteht
aus zwei bausteinen. auf dem
einen steht „haltet den
dieb!“, auf dem anderen:
„mach ich einen fehler, mach
ich gleich einen hinterher,
dann siehts nach methode
aus.“ was sie in ihrer
vermessenheit „Fakten vom
Hörensagen und fragwürdige
Indizienbeweise“ nennen,
sind tatsachen, die sie
nicht wegdiskutieren können:
die bücher und vorträge von
frau langer, die sie als
eine antizionistische
antisemitin ausweisen (nicht
die erste ihrer art und
nicht die letzte), frau
langers „vorwort“ zu einem
buch des proto-antisemiten
jamal karsli, frau langers
auszeichnung durch einen
maßgeblich von ehemaligen
stasi-leuten gegründeten und
geführten verein - nur um
die highlights zu nennen.
all das haben sie vermutlich
nicht gewusst, und jetzt, da
sie es wissen, reden sie von
„Fakten vom Hörensagen und
fragwürdigen
Indizienbeweise“, um ihr
eigenes unwissen zu
kaschieren.
ihre argumentation zeichnet
sich durch eine
revisionistische logik aus.
sie versuchen, eine
geschichte retroaktiv
umzudeuten und den müll, den
sie produziert haben, vor
anderer leute tür abzuladen.
strukturell machen sie das
gleiche wie leute, die
behaupten, die juden hätten
dem 3. reich den krieg
erklärt. auch sie drehen die
kausalkette um. nicht sie
haben einen skandal
angezettelt, ich habe ihn
erfunden. statt sich
freilich gedanken über meine
„persönliche unabhängigkeit“
zu machen, hätten sie sich
besser mit der
persönlichkeit von frau
langer beschäftigen sollen,
die dem aktuellen
antisemitismus ein gesicht
gibt.
jetzt läuft es mit einem
bundesverdienstkreuz um den
hals herum.
sie fragen: „Wie kann man
nur eine Frau, deren Mann
fünf Konzentrationslager
durchlitten hat, in eine
Reihe mit den Tätern des
Verbrecherregimes stellen?“
sehr witzig, kamerad palmer,
sehr witzig.
erstens haben sie von den
beiden jungs, denen die BVK
irrtümlich verliehen wurden,
erst aus meiner mail
erfahren. zweitens habe ich
frau langer nicht in eine
reihe mit den tätern des
verbrecherregimes gestellt,
das tun sie, sondern nur auf
zwei fälle hingewiesen, in
denen eine entscheidung
aufgrund fehlender
informationen getroffen und
später korrigiert wurde. ich
hätte auch peter hartz und
klaus zumwinkel nennen
können, die beide durch
subtilen druck dazu gebracht
wurden, ihre BVK
„freiwillig“ zurückzugeben.
wären sie damit eher
einverstanden gewesen?
ihre wohlfeile empörung über
meine „subtile Analogie“
zeugt nur von ihrer totalen
ahnungslosigkeit.
im übrigen: ob und wie viele
KZ frau langers mann
überlebt hat, sagt nichts
über ihn oder seine frau
aus. es sei denn, sie, herr
palmer, gehen davon aus,
dass die KZ
erziehungsanstalten waren,
deren absolventen über jeden
verdacht erhaben sind, sich
jemals daneben zu benehmen.
und dass man diese
unterstellung auch auf deren
angehörige ausweiten kann.
frau langer war nicht in
einem KZ, sie war, nachdem
sie das kommunistische polen
verlassen hatte, in einer
kommunistischen partei und
deren ZK tätig. und sie hat,
anders als ralph giordano
und andere anständige
ex-kommunisten, diesen
fehltritt nie bereut. nun
geht sie mit den KZ, die ihr
mann überlebt hat,
hausieren. das ist
unanständig und schamlos,
herr palmer, so wie es
unanständig und schamlos
ist, wie sie mit den
erfahrungen ihres vaters und
ihrem vermeintlichen
judentum angeben. „Ich habe
Antisemitismus erlebt und
trete ihm entgegen, wo ich
ihn treffe.“ nur als sie
frau langer begegnet sind,
war ihnen der gute vorsatz
gerade entfallen.
wenn ich lese, dass ihr
vater „eingekerkert“ wurde
und wie sie später leiden
mussten, wird mir klar, wie
gut es meine eltern hatten.
dass ich im gegensatz zu
ihnen, herr palmer, sie
nicht als zeugen in eigener
sache aufrufe, kommt daher,
dass es mir genügt, einen
computer aus zweiter hand zu
benutzen. nicht jeder sohn
eines michael kohlhaas wird
automatisch ein robin hood,
nicht jede tochter eine
jeanne d’arc. manche landen
auch in der badischen
provinz, um zwischen zwei
kehrwochen den
nahostkonflikt zu lösen.
and last but not least. frau
langers aussagen seien,
schreiben sie, „verfremdet,
kontextuiert oder
umgedeutet“ worden, so dass
sie „der Definition von
Antisemitismus entsprechen“.
ich frage mich, wie lange
sie, herr palmer,
„verfremdet, kontextuiert
oder umgedeutet“ wurden, bis
sie endlich der definition
eines politikers
entsprachen.
mit den besten empfehlungen
hmb, middlebury, 29.7.09...
CASTOLLUX -
Felicias Apartheidfantasien(?)
und die Realität

Liebe Leser,
wie Sie wissen, bezeichnet
Felicia Langer Israel als
Apartheidstaat und zieht dabei
das Südafrika vor der
Machtübernahme des
ANC zum Vergleich heran.
Warum Sie ihren Preis bekam
und
von wem wissen wir
mittlerweile auch.
So in etwa könnte
ein heute veröffentlichter
Bericht aussehen, wenn er von
Langers Steilvorlagen ausginge:
Unruhen und Massenstreiks
erschüttern Israel:
Die arabische Bevölkerung
fordert von Präsident Perez
endlich einen ernsthaften Kampf
gegen die Armut. Doch die
Regierung - bald 180 Tage im Amt
- ist immer noch in Feierlaune.
Und hat sich protzige neue
Dienstwagen bestellt und einen
Riesenkabinett aufgeblasen.
Die Angst vor ähnlich
fremdenfeindlichen Unruhen wie
seit 1948 wächst. In Haifa
wurden in der vergangenen Woche
bereits die Geschäfte drusischer
und arabischer Händler verwüstet
und geplündert. In Jerusalem
gingen die Shops christlicher
Devotionalienhändler in Flammen
auf. Bürgermeister Uri
Lupolianski versetzte die
Sicherheitskräfte der Stadt in
"höchste Alarmbereitschaft", um
das Wiederaufflammen von
Pogromen wie vor einem Jahr zu
verhindern. [...]
Netanyahus Likud-Blog ist
aufgeschreckt. Ex-Gorilla
Lieberman, in Netanyahus
Kabinett zuständig fürs Grobe
und die Koordinierung der
Innenpolitik, sagte öffentlich:
"Irgendetwas haben wir falsch
gemacht. Wir müssen aufwachen
und umsteuern." Sein
Kabinettskollege Moshe Ya'lon
sieht das allerdings viel
gelassener: "Es ist undenkbar,
dass die Menschen gegen Bibis
Regierung revoltieren, die sie
erst vor gerade mal 6 Monaten
ins Amt gewählt haben." Schuld
an dem Desaster sei Netanyahus
Vorgänger-Regierung unter dem
geschassten Premier Ehud Olmert.
Und nun zum Staat, um dessen
Apartheidprobleme es
wirklich
geht....
SPIRIT OF
ENTEBBE -
Zur
Achse Teheran-Tübingen
- Juli 29, 2009 von
Claudio Casula
Was Ahmadinedschad
in
Genf sagte,
ist die Wahrheit, meint
Felicia Langer. Nun,
dann schauen wir uns
doch noch einmal kurz
an, was genau der Mann,
der kürzlich sein
aufmüpfiges Volk
zusammenknüppeln ließ,
auf der sogenannten
UN-Anti-Rassismus-Konferenz
sagte. Nebst einigen
Andeutungen über die
politische und
wirtschaftliche Macht
der „Zionisten und ihrer
Verbündeten“ (gemeint:
die Juden), die u.a. den
Irakkrieg angezettelt
hätten, ließ
Ahmadinedschad die Welt
wissen:
Nach dem Zweiten
Weltkrieg haben sie
unter der Begründung der
Judenopfer und unter
Missbrauch des
Holocausts,
durch Offensive und
Feldzug ein Volk
vertrieben und einige
aus Europa und den USA
und anderen Ländern, in
deren Territorium
gebracht und eine total
rassistische Regierung
auf dem besetzten Boden
Palästinas errichtet. In
Wahrheit haben sie unter
dem Vorwand des
Ausgleiches
rassistischen Unheils in
Europa an einem anderen
Ort, nämlich in
Palästina, die
brutalsten Rassisten
an die Macht gebracht.
Der UN-Sicherheitsrat
hat diese usurpatorische
Regierung gebilligt und
sie 60 Jahre lang
verteidigt. Sie haben
den Besatzern freie Hand
für jede Art von
Verbrechen gelassen.
Noch schlimmer ist, dass
einige westliche
Regierungen und die USA
sich verpflichtet
fühlen, die
Generationsausrottung
betreibenden Rassisten
zu verteidigen und diese
Verbrecher zu
unterstützen, während
jedes wache Gewissen
unter den Menschen, die
Bombardierung,
Besatzung, den
Menschenmord und die
Tragödien, die sich in
Gaza abgespielt haben,
verurteilt. Auch zuvor
haben sie gegenüber
allen Schandtaten dieses
Regimes geschwiegen oder
sie unterstützt.
Wenn an dieser
Stelle ein paar
deutliche Worte erlaubt
sind: Es mag, wer nur
zwei Jahre lang eine
Olivenbaumschule bei
Bir-Zeit besucht hat,
glauben, dass nach dem
Zweiten Weltkrieg
plötzlich die
Shoah-Überlebenden in
Palästina einfielen, die
indigene Bevölkerung
vertrieben und ein
brutales rassistisches
Regime errichteten, um
Generationen
auszurotten, aber dass
eine Frau, die als
Anwältin gewirkt hat,
diesen unfassbaren
Nonsens unterschreibt,
das stimmt doch mehr als
bedenklich....
Auch die rechtsextreme
NATIONAL ZEITUNG kündigt
für Ihre nächste Ausgabe
an Felicia zur Seite zu
eilen...
NATIONAL ZEITUNG
-
Die Themen der
National-Zeitung vom 31.
Juli 2009
...HASS AUF JÜDISCHE
MENSCHENRECHTLERIN
Nachdem die israelische
Menschenrechtsanwältin
Felicia Langer vom
Bundespräsidenten mit
dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet worden
war, kam es zu einem
Proteststurm. Der
Zentralrat der Juden
etwa sieht in ihr eine
„militante und
fanatische
Israel-Hasserin“. Der
Schriftsteller Ralph
Giordano will gar seinen
Verdienstorden
zurückgeben....
SZ -
Orden zurückgegeben
München - Der
israelische Reiseführer
Motke Shomrat hat sein
deutsches
Bundesverdienstkreuz
zurückgegeben. Shomrat
reagierte damit auf die
Verleihung des gleichen
Ordens an die
umstrittene Anwältin
Felicia Langer. Ihr wird
unter anderem vom
Vizepräsidenten des
Zentralrats der Juden,
Dieter Graumann,
vorgeworfen, Hass gegen
Israel zu schüren.
Shomrat hatte den Orden
1995 für seine
Verdienste um die
Aussöhnung zwischen
Israel und Deutschland
vom damaligen
Bundespräsidenten Roman
Herzog verliehen
bekommen. Der 74-jährige
Holocaustüberlebende,
der ursprünglich aus
Köln stammt, gab den
Orden in der deutschen
Botschaft in Tel Aviv
nach eigenen Aussagen
"mit großem Schmerz"
zurück. job
IKG -
Deutsche Pressestimmen
zur Kontroverse um
Ehrung Felicia Langers -
'Man schlägt die Botin
für die Botschaft'
Berlin (APA) - Die
überaus scharfen
Reaktionen aus Israel
auf die Verleihung des
deutschen
Bundesverdienstkreuzes
an die
Menschenrechtsanwältin
Felicia Langer und die
Forderungen jüdischer
Intellektueller wie
Ralph Giordano nach
Aberkennung dieser
Auszeichnung, weil diese
Israel schaden würde,
beschäftigen jetzt auch
die deutsche Presse:
"die tageszeitung"
(TAZ) (Berlin):
"Diese Debatte
trägt alle Züge einer
Ersatzhandlung: Man
schlägt die Botin für
die Botschaft. Die ist
unerfreulich, aber
richtig. (...) Israels
Sicherheit ist nicht
durch Felicia Langer
gefährdet, sondern durch
die Besatzung, die zu
beenden die israelische
Politik nicht willens
oder fähig ist. Um
langfristig zu
überleben, braucht
Israel ein Militär, das
für Abschreckung sorgt -
und kluge,
kompromissfähige
Politiker. An Ersterem
ist kein Mangel, an
Letzterem großer.
Deshalb braucht Israel
von außen eine
Solidarität, die Kritik
und wirksamen Druck
einschließt. (...)
Israel hat seit 42
Jahren ein
Besatzungsregime
etabliert und wie jede
Besatzung korrumpiert
auch dieses die
Besatzer. Israel
forciert aggressiv den
Siedlungsbau und
verstößt im
Westjordanland
systematisch gegen
Menschenrechte. Die
israelische Armee hat,
wie die Initiative
"Breaking the silence"
kürzlich zeigte, im
Gazakrieg gezielt
Zivilisten getötet.
1.400 Palästinenser und
13 Israelis starben. Wer
all das nicht sieht, ist
wahrscheinlich Anhänger
des bundesdeutschen
Philosemitismus, dem das
präzise Benennen
unerträglicher
Missstände als Verrat
gilt. Es gibt auch eine
Feigheit vor dem Freund
- die Antideutschen und
Philosemiten haben diese
Haltung
unglückseligerweise zur
einzig legitimen Moral
im Nahostkonflikt
veredelt. Mag sein, dass
Langers moralisches
Tremolo vielen auf die
Nerven fällt. Aber darum
geht es nicht.
Verhandelt wird in
dieser Debatte, ob
scharfe Kritik an der
israelischen Politik
hierzulande Anerkennung
verdient oder ob sie als
trüber Antisemitismus
tabuisiert gehört. Dies
meint Ralph Giordano,
der Langer für eine
'Feindin Israels' und
einen pathologischen
Fall hält. So kann man
sich die Realität vom
Hals halten. Denn hat
man jemand als
psychopathologisch
abgestempelt, braucht
man sich mit dessen
Anliegen nicht zu
befassen..."
"Mitteldeutsche
Zeitung" (Halle): ...
TW24 -
“Mit allen Mitteln”
“Mit allen Mitteln”,
krakeelt
ein “Offener Brief”,
versuche ein
“zionistisches Netzwerk”
im Rahmen einer
“Jagdaktion” “Kritik an
den
Menschenrechtsverletzungen
Israels zum Schweigen zu
bringen”. Echte Leichen
pflastern bald seinen
Weg, den des
“zionistischen
Netzwerks”, “Rufmord ist
hier das probate Mittel
zum Zweck” und derzeit
und noch.
Mit Rufmord kennt
freilich vor allem
Felicia Langer sich aus,
betreibt sie ihn doch
unter dem Jubel ihrer
Anhängerschaft und für
diese seit Jahrzehnten
gegen den
“Apartheidsstaat”
Isreal, gegen den
“Inbegriff von Gewalt”.
Hat ein “Inbegriff von
Gewalt” ein
Existenzrecht? Für
Felicia Langer und die,
die sie so schrill
verteidigen, daß sie
anderen “alle Mittel”
unterstellen, ist die
Antwort offenkundig.
Daß nach solchen
Ausfällen, mit denen all
jene beleidigt werden,
denen an universellen
Menschenrechten etwas
liegt und gerade nicht
an “Menschenrechten”,
die einzig als Waffe
gebraucht werden gegen
Israel, Bundespräsident
Horst Köhler durch
Feigheit davor glänzt,
entweder zur Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an eine Hetzerin gegen
Israel zu stehen oder
seinen Fehler
einzugestehen, ist
ärgerlich.
Die Schreihälse indes,
ob sie nun Felicia
Langer heißen mögen, von
Beruf Tochter sind oder
“Raumplanerin” sein
wollen, haben sich
gründlich blamiert,
können sie mit
tatsächlicher Kritik,
die hauptsächlich darin
besteht, ihr Idol
korrekt zu zitieren,
doch offenkundig nicht
umgehen. Sie sind eine
Peinlichkeit,
Satisfaktionsfähigkeit
geht ihnen völlig ab.
ACHGUT
-
Clemens Heni: Das
Tübingen-Syndrom - Boris
Palmer und der
Wohlfühl-Antisemitismus
Felicia Langer wurde
kürzlich das
Bundesverdienstkreuz der
Bundesrepublik
Deutschland verliehen
und würdevoll
überreicht. Frau Langer
ist seit Jahren
berüchtigt für ihre
anti-israelischen Texte,
sie hat auch den
iranischen Präsidenten
Ahmadinejad für seinen
Hass auf Israel und den
Westen gelobt.
Langers Wort von der
Antisemitismuskeule,
welches sie für ihre
Kritiker benutzt, ist
beachtlich und kaschiert
ihren eigenen
Antizionismus, der von
jedem Antisemitismus
gereinigt werden möchte.
Wer wie Langer das
Rückkehrrecht von
palästinensischen
Flüchtlingen nach Israel
befürwortet, der will
den jüdischen Staat
Israel bewusst
zerstören. Das ist
antisemitisch.
Am 13. Juli 2005 hielt
Langer im Tübinger
Schlatterhaus einen
Vortrag über den Nahen
Osten, wo sie u.a.
jüdische Siedler als
„faschistische
Extremisten“ bezeichnete
und infam suggerierte,
die „Mauer“ zwischen
Israel und den
palästinensischen
Gebieten würde ein
„Ghetto“ herstellen –
dabei spielte sie mit
dem Vergleich zu
Nazi-Deutschland. Nach
der Definition der EUMC
ist ein Vergleich
Israels mit den Nazis
antisemitisch. Frau …
SPIRITOFENTEBBE
-
Juden auf Abruf -
Jede Zeit hat ihre
Hofjuden. Beispiel
gefällig?
-Als Bürger… jüdischer
Herkunft erheben wir
unsere Stimme, um
feierlich die Aggression
zu verurteilen, der sich
die herrschenden Kreise
Israels gegen die
arabischen
Nachbarstaaten schuldig
gemacht haben. Wir
fühlen uns berechtigt
und verpflichtet, unsere
Stimme zu erheben…
Kleiner Tipp: Es ist
nicht die „Jüdische
Stimme für gerechten
Frieden“ um das Ehepaar
Bernstein. Doch hören
wir weiter zu:
-Sympathien, die in der
Welt durch den
Hitlerfaschismus und
Antisemitismus
geschundenen Juden
entgegengebracht werden,
sollen zur Tarnung
imperialistischer
interessen mißbraucht
werden.
Das hört sich nun
wiederum ganz nach einer
feierlichen Erklärung
von Felicia Langer an.
Oder doch nicht?...
SARSURA -
Diskussionen um Felicia
Langer halten an
Die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia Langer sorgte
und sorgt noch bis heute
für Irritation und
Empörung sowohl in
Deutschland als auch in
Israel. Man sieht die
guten Beziehungen
zwischen den beiden
Ländern gefährdet.
Frau Langer wird
Israel-Hass vorgeworfen
und man wirft immer
wieder aufs Neue die
Frage auf, wie kam der
angebliche Israelfreund
Horst Köhler dazu, einer
solchen Person die
höchste Auszeichnung zu
verleihen.
Ist es gerechtfertigte
Kritik, die sich
gegenüber der in
Tübingen lebenden
Anwältin breit macht
oder agiert die
proisraelische Lobby
ganz kräftig im
Hintergrund. Wenn sie
Hass gegenüber Israel
verbreitet, wie kam es
dann bereits in der
Vergangenheit dazu, dass
sie schon mit anderen
Auszeichnungen geehrt
wurde, muss man sich
hier fragen.
Sie geht hart mit Israel
ins Gericht und
beschuldigt es ob seiner
Politik gegen die
Palästinenser. Mag sein,
dass sie dabei sehr
einseitig die
Angelegenheit
betrachtet. Schließlich
haben auch die
Palästinenser mit dazu
beigetragen, dass die
Situation so eskalierte
und nun scheinbar kein
Ausweg aus der
festgefahrenen Situation
erkennbar ist.
In der
Welt.online
kann man heute wieder
einen Gastkommentar
gegen Frau Langer lesen,
indem ihr erneut
Antisemitismus
vorgeworfen wird. Sie
hat zwar nicht nur
Feinde und Gegner in
Deutschland, aber diese
scheinen zurzeit das
lautere Sprachrohr zu
besitzen als ihre
Unterstützer und
Förderer.
(…)
-
-
MELDUNGEN AUS DEM EXIL -
Na,
ausgezeichnet!
Es sind in der BRD
neulich gleich zwei der wichtigsten
jüdischen Verfechter des Gedankens
eines gerechten Friedens in Israel
und Palästina mit höchsten Ehren
ausgezeichnet worden. Die
israelische Rechtsanwältin Felicia
Langer, die jahrelang Palästinenser
vor den israelischen
Militärgerichten verteidigt hat, ist
vergangene Woche mit dem
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse,
einer der allerhöchsten staatlichen
Auszeichnungen der BRD,
ausgezeichnet worden. Auch Dr. Rolf
Verleger, der die jüdische Gemeinde
in Lübeck neugegründet und immer
wieder der israelisch-zionistischen
Staatsräson die traditionellen
jüdischen Werte der Gerechtigkeit
(Zedek), der Barmherzigkeit (Gemilut
hasadim) und der Nächstenliebe
gegenübergestellt hat, ist vom
Zentralrat der Juden in Deutschland
die höchste Auszeichnung verliehen
worden, die diese Organisation in
ihrer derzeitigen Gestalt überhaupt
noch verleihen kann: der Rauswurf.
Mit dem Rauswurf von Rolf Verleger
sind die selbsternannten Vertreter
des Judentums durchaus zufrieden,
weil sie eben keine Ahnung haben,
was sie mit dieser Entscheidung
wirklich gesagt haben. Auch ich
begrüße diese Entscheidung, und
möchte Herrn Dr. Verleger an dieser
Stelle herzlichst gratulieren, denn
damit hat der Zentralrat besser
verdeutlicht, als er es in tausend
Artikeln und Vorträgen zu
verdeutlichen vermocht hätte,
welchen moralischen Tiefstand diese
Körperschaft erreicht, mit welcher
Endgültigkeit sie unseren
kostbarsten Werten den Rücken
gekehrt hat. Wenn die Spiegels,
Knoblochs, Graumanns, Broders und
Giordanos unseres Volkes diese
Entscheidung feiern, stellen sie auf
eindrucksvolle Art unter Beweis, wie
recht Herr Dr. Verleger hat. Weiter
so!
Über die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an
Felicia Langer sind sie aber empört,
und zwar gerade weil sie ganz genau
wissen, was das zu bedeuten hat.
„Israel
kritisiert Köhler wegen Orden für
Jüdin", titelt der Berliner
Tagesspiegel: „Die
israelische Regierung ist empört
über die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes an die Jüdin
Felicia Langer" heißt es da im
Sprachgebrauch der Nazis: In der
NS-Zeit hieß man nämlich nicht
„Herr Dr.
Rolf Verleger" noch
„Frau
Rechtsanwältin Langer", sondern
„der Jude
Verleger", „die
Jüdin Felicia Langer". Und auf
diesem Niveau bleibt die Meldung
auch.
Israel hat also die Auszeichnung
einer führenden israelischen
Dissidentin kritisiert. Was soll
daran berichtenswert sein? War die
iranische Regierung etwa entzückt,
als einer führenden iranischen
Bürgerrechtsanwältin der
Friedensnobelpreis verliehen wurde?
Zeigte sich das Außenministerium der
DDR erfreut über Preisverleihungen
an einen Wolf Biermann? War das
Suharto-Regime in Indonesien mit der
Verleihung des Nobelpreises an einen
Aktivisten für die Menschenrechte
der Timoresen zufrieden? Wurde
Ossietzky für seinen Nobelpreis von
entsprechender Stelle in Berlin
beglückwunscht? Allein die
Vorstellung ist völlig lächerlich.
-
Es sind
in der BRD neulich gleich
zwei der wichtigsten
jüdischen Verfechter des
Gedankens eines gerechten
Friedens in Israel und
Palästina mit höchsten Ehren
ausgezeichnet worden. Die
israelische Rechtsanwältin
Felicia Langer ist
vergangene Woche mit dem
Bundesverdienstkreuz 1.
Klasse ausgezeichnet worden.
Auch Dr. Rolf Verleger ist
vom Zentralrat der Juden in
Deutschland die höchste
Auszeichnung verliehen
worden, die diese
Organisation in ihrer
derzeitigen Gestalt
überhaupt noch verleihen
kann: der Rauswurf.
Es sind
in der BRD neulich gleich
zwei der wichtigsten
jüdischen Verfechter des
Gedankens eines gerechten
Friedens in Israel und
Palästina mit höchsten Ehren
ausgezeichnet worden. Die
israelische Rechtsanwältin
Felicia Langer, die
jahrelang Palästinenser vor
den israelischen
Militärgerichten verteidigt
hat, ist vergangene Woche
mit dem Bundesverdienstkreuz
1. Klasse, einer der
allerhöchsten staatlichen
Auszeichnungen der BRD,
ausgezeichnet worden. Auch
Dr. Rolf Verleger, der die
jüdische Gemeinde in Lübeck
neugegründet und immer
wieder der
israelisch-zionistischen
Staatsräson die
traditionellen jüdischen
Werte der Gerechtigkeit (Zedek),
der Barmherzigkeit (Gemilut
hasadim) und der
Nächstenliebe
gegenübergestellt hat, ist
vom Zentralrat der Juden in
Deutschland die höchste
Auszeichnung verliehen
worden, die diese
Organisation in ihrer
derzeitigen Gestalt
überhaupt noch verleihen
kann: der Rauswurf.
Mit dem Rauswurf von Rolf
Verleger sind die
selbsternannten Vertreter
des Judentums durchaus
zufrieden, weil sie eben
keine Ahnung haben, was sie
mit dieser Entscheidung
wirklich gesagt haben. Auch
ich begrüße diese
Entscheidung, und möchte
Herrn Dr. Verleger an dieser
Stelle herzlichst
gratulieren, denn damit hat
der Zentralrat besser
verdeutlicht, als er es in
tausend Artikeln und
Vorträgen zu verdeutlichen
vermocht hätte, welchen
moralischen Tiefstand diese
Körperschaft erreicht, mit
welcher Endgültigkeit sie
unseren kostbarsten Werten
den Rücken gekehrt hat.
Wenn die Spiegels,
Knoblochs, Graumanns,
Broders und Giordanos
unseres Volkes diese
Entscheidung feiern, stellen
sie auf eindrucksvolle Art
unter Beweis, wie recht Herr
Dr. Verleger hat. Weiter
so!
DER FREITAG
-
Ist der Broder
eigentlich doof? Oder nur doof?
Im Folgenden gebe ich den
bemerkenswerten Mailwechsel zwischen
Broder und dem Tübinger
Oberbürgermeister Boris Palmer zum
Besten, wie Broder selbst ihn - in
einem Anfall geistiger Umnachtung? -
auf der "Achse der Selbstgerechten"
veröffentlicht hat. Abgesehen davon,
dass unklar ist, was Broder durch
seine konsequente Missachtung von
Groß- und Kleinschreibung erreichen
will - außer vielleicht, dass man
ihn als Künstler betrachten soll,
der sich nicht um Konventionen
scheren muss - sind seine Fragen
derart dummdreist, dass man sich
fragt, ob er das wirklich selbst
war, oder ob diese Fragen einer
fortschreitenden "dementia senilis"
geschuldet sind:
Zitat:
sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem
hintergrundbericht über den fall
felicia langer für das wall street
journal europe und wäre ihnen sehr
dankbar, wenn sie mir vier fragen
(!!Hervorhebung von LE) beantworten
würden:
[...]
4. kennen sie einen einheimischen
deutschen kommunisten, der für
seinen einsatz um die menschenrechte
mit dem bvk erster klasse
ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle
(Hervorhebung von LE) “Hans Ernst
Schneider alias Hans Schwerte” und
“Heinrich Wilhelm August Bütefisch”
bekannt?
ich möchte gerne versuchen, dann
fall lange zu entskandalisieren
[sic!] und als das darzustellen, was
er vermutlich ist: eine vermeidbare
panne in der kommunikation unter
behörden.
[...]
henryk m. broder, berlin, 21.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
Gegenfrage: Glauben Sie, ich hätte
noch nie einen Artikel von Ihnen
gelesen und würde nicht erkennen,
was Sie wirklich beabsichtigen?
Ihr Ziel ist doch nicht die
Entskandalisierung, ich bitte Sie.
Werden Sie auch darüber schreiben,
dass die von Hass geprägten
Reaktionen einiger Langer-Kritiker
so weit gehen, sie in eine Reihe mit
Adolf Hitler zu stellen?
Sind Sie nicht auch der Meinung,
dass ich sofort zurückreten müsste,
wenn ich sagen würde: “Wir haben
Hitler und Stalin überlebt, wir
werden auch Achmadinedschad und
Henryk M Broder überleben”? Über
Felicia Langer darf man das aber
sagen und dabei sein
Bundesverdienstkreuz zurückgeben und
niemand stört sich daran?
Ich stehe Ihnen morgen für ein
Telefonat zur Verfügung, wenn Sie
das wünschen. Einstweilen kann ich
Ihnen versichern:
Ich kenne Felicia Langer und Ihren
Mann persönlich. Ich weiß, dass ihr
Motive nicht Hass, sondern
Mitmenschlichkeit ist.
Es geschieht ihr Unrecht, wenn ihre
Kritik an Israels Politik mit der
Absicht, Israel zu vernichten,
gleichgesetzt wird.
Ich weiß um die Traumatisierung
vieler Israelis und Juden durch den
Holocaust und die bis heute
anhaltende Bedrohung der Existenz
des israelischen Staates.
Deshalb verstehe ich die Reaktionen,
aber ich halte sie nicht für
richtig. Die Existenz Isreals wird
sicherer sein, wenn Kritik nicht
mehr mit Vernichtung gleichgesetzt
und
Meinungsfreiheit respektiert wird,
auch wenn die Meinung einseitig oder
zugespitzt formuliert wird.
Frau Langer hat das
Bundesverdienstkreuz zu Recht
erhalten