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Kritische Kommentare zu H C

Antisemitismusinstrumentalisierung

Wie Zionisten ticken

Israellobby

Jagdaktion Dr. Watzal

Dortmunder Erklärung: "Wer die israelische Staats- und Regierungspolitik für  tabu erklärt, f?dert Hass und Diskriminierung "

Jüdische + israel. Stimmen


Zur MEMRI-Debatte Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten e.V.

 


Man spricht – sicher oft zutreffend – im Bezug zum Antisemitismus von den 3-D Kriterien die sicherlich, wenn sie nicht manipulativ verwendet werden, zutreffen:

D-ämonisierungvon Juden,
D-oppelstandard, mit dem Juden gemessen
werden, und
D -elegitimierung von Juden.


 

oder auch:
Die Zionistische Abwehr von Kritik mit Hilfe der Antisemitismuskeule
D elegitimiert Kritiker,
D ämonisiert sie
D oppelte Standards werden in Bezug auf Israel angewendet
 

Jutta Ditfurth und die Neocon-Querfront - 2. 5. 2016 - Hans Christoph Stoodt - Der Frankfurter Arbeitskreis 8. Mai hat eine Stellungnahme zu den Auseinandersetzung um die Revolutionäre 1. Mai – Demonstration in Berlin veröffentlicht. In diesen Auseinandersetzungen erkennt der AK 8. Mai zutreffend Hinweise und Belege für die seit längerem schon sichtbare Querfront von Antideutschen / Antinationalen und rechten Neocon-Aktivisten. Hier der Text der Stellungnahme:

Seit den 1990er-Jahren bilden immer mehr „antideutsche“/„antinationale“ Organisationen Querfronten mit neokonservativen Rechten. Die Publizistin Jutta Ditfurth findet sich häufig an der Spitze dieser Bewegung ein und beteiligt sich an Hetzkampagnen gegen AntiimperialistInnen und andere antikapitalistische Linke. Dabei bedient sie sich der in „antideutschen“/„antinationalen“ Strukturen üblichen Methode der Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs und zögert auch nicht, sie gegen jüdisch-israelische Linke anzuwenden.

Während die Mobilisierung für den 1. Mai 2016 auf Hochtouren lief, versuchte die Gruppe Ökologische Linke um Jutta Ditfurth (Frankfurt am Main) den Ausschluss von zwei Gruppen aus dem Berliner Bündnis für die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration durchzusetzen: Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) Berlin und die vorwiegend aus jüdisch-israelischen und arabisch-palästinensischen Linken bestehende Gruppe F.O.R. Palestine seien „antisemitisch“, so ihre Begründung. „Noch nie >>>

Antideutsche“ Kritik – reaktionäres Spiegelbild ihrer selbst – Ramsis Milani - 2. 5. 2016 - Aufgrund der Frontbildung durch die gemeinsame Koalition aus sogenannter „antideutscher Linker“ und bürgerlichen Parteien Österreichs bis hin zur kryptofaschistischen FPÖ im Zuge der IAW (Israeli Apartheid Week) , ist eine Deutung der zugrundeliegenden Ideologeme dringend notwendig. Wenn auch einige von diesen in meinem Vortrag „Der neue, alte Chauvinismus in Deutschland – eine deutsch-arabische Perspektive“ im Ammerlinghaus in Wien bereits Erwähnung fanden, so lassen sie sich dennoch am effektivsten anhand eines Beispiels vermitteln. >>>

Abrechnung mit Israels manipulativer Verwendung des Antisemitismus-Begriffs

 Arn Strohmeyer, „Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt: Hitlers langer verhängnisvoller Schatten“
Rezension von  Kurt O. Wyss 

Das Buch des aus Bremen stammenden Autors und Journalisten Arn Strohmeyer, der Philosophie, Soziologie und Slawistik studiert hatte, greift ein brisantes Thema auf: es setzt sich mit dem ständig wiederkehrenden Vorwurf des Antisemitismus auseinander, wenn es um den jahrzehntealten Konflikt Israels mit den Palästinensern geht.

Die Fakten sind klar: die ethnische Säuberung von 1947/48 mit der Vertreibung von fast 800‘000 alteingesessenen Palästinensern, der Raub ihres Landes und Eigentums, die Wiederholung dieses Vorgangs im Krieg von 1967 (Vertreibung von weiteren 300‘000 Menschen), die Besetzung und Besiedlung des Westjordanlandes sowie die Abriegelung und Unterdrückung der im Gazastreifens lebenden Bevölkerung, die willentliche Aufsplitterung und Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft und Kultur – all das sind Prozesse, die mit der Aufrechterhaltung eines brutalen Besatzungsregimes bis heute andauern und von den israelischen Regierungen mit einer rigiden „Judaisierungs“-Politik aktiv betrieben werden.
 
Diese Vorgehensweise ruft zunehmend heftige Kritik an Israel hervor, was bei israelischen Politikern und Sympathisanten des jüdischen Staates ein Gefühl des argumentativen Notstandes erzeugt. Deshalb wird zum Allzweckmittel des Antisemitismus-Vorwurfs gegriffen, der stets nur ein Ziel verfolgt: Die in der Sache berechtigte und deshalb rationale Kritik an Israels Politik abzuwehren, wobei es sehr oft auch zu Beschimpfung, Diffamierung und Denunziation kommen kann. 
 
Es ist das Verdienst von Arn Strohmeyer, dass er den häufig verwendeten Begriff „Antisemitismus“ genau unter die Lupe nimmt. Sozusagen als Annäherung an das Thema wirft er einen Blick auf den altüberlieferten Antisemitismus, den er kurz wie folgt definiert:  „Feindschaft gegenüber Juden, unabhängig davon, was sie tun oder denken, weil sie Juden sind“. Und er stellt sich die Frage, ob es eine neue Welle des Judenhasses gebe

Strohmeyer erwähnt eingangs als Beispiel die Demonstrationen von Zehntausenden in Deutschland gegen den von der hoch überlegenen Militärmacht Israel als „Selbstverteidigung“ geführten Krieg von Sommer 2014 gegen den Gazastreifen, bei dem auf palästinensischer Seite über 2000 Menschen getötet wurden – darunter etwa 300 Kinder – und die ganze Infrastruktur weitgehend zerstört wurde. Wie immer bei solchen gewaltsamen Auseinandersetzungen fällt die Opferratio eindeutig zu Ungunsten der sich gegen die Unterdrückung wehrenden Palästinenser aus. Die offizielle Staatenwelt und die Medien hielten sich einmal mehr zurück und kaum jemand fragte nach der Angemessenheit oder sogar nach der moralischen und völkerrechtlichen Berechtigung des israelischen Vorgehens.  >>>

 

Antisemitismus - Philosemitismus und der Palästina-Konflikt - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Auch 70 Jahre nach dem unfreiwilligen Abtreten des "Großen Diktators" von der Weltbühne leidet Deutschland immer noch am Nazi-Syndrom. Von "Bewältigung" oder "Aufarbeitung" der Geschichte kann nur einschränkend die Rede sein. >>>


Arn Strohmeyer, Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. - Hitlers langer verhängnisvoller Schatten. - Rezension von Ekkehart Drost, 19.9.2015 >>>


Fingerübung auf dem Klavier der Schuldgefühle - 17. 9. 2015 - Wie der Philosemitismus Deutschlands Beziehung zu Israel bestimmt, beschreibt Arn Strohmeyer in seinem neuen Buch -  Rezension von Sven Severin

 

Arn Strohmeyer: Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt.
Hitlers langer verhängnisvoller Schatten,
Gabriele Schäfer Verlag Herne,
ISBN 978-3-944487-30-4, 17.80 Euro

Buch - Leseprobe  3 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>
Buch - Leseprobe  2 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>
Buch - Leseprobe  1 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>
Buch - Antisemitismus – Philosemitismus >>>

 


Texte auf diesen Seiten von Arn Strohmeyer >>>
Homepage von Arn Strohmeyer >>>
Bücher von Arn Strohmeyer >>>

Gehrcke, Wolfgang: RufmordRufmord - das geht auch als Buchbesprechung - Walter Schumacher - 9. 9. 2015 - Beitrag zu einer Debatte, die in der Jungen Welt nicht stattfinden darf...* - Eine Buchbesprechung als Rufmord?

Wolfgang Gehrcke beschreibt in seinem Buch „Rufmord“ [1] auf 177 Seiten, wie durch Manipulation linke Begriffe und Themen in der öffentlichen Meinung tabuisiert oder verdreht und sogar von der Gegenseite besetzt werden. Daniel Bratanovics Rezension „Aus der Defensive“ in der jungen Welt vom 3. August ist genau dafür ein anschauliches Beispiel. Wann hat man das schon mal? Und das in der wichtigsten linken Tageszeitung, der jungen Welt!

Wer profitiert vom Rufmord?
- Eine elegante Methode, eine starke Linke zu verhindern, besteht in der Desorientierung systemkritischer Debatten. Für diese Aufgabe steht ein ganzer Staatsapparat und Dutzende von Thinktanks wie die Bertelsmannstiftung zur Verfügung. Aus Sicht der Mächtigen darf in Deutschland, in der Höhle des kapitalistischen Löwen, keine starke linke, gar kommunistische Kraft entstehen und wirkmächtig werden. Linke Strukturen und Organisationsansätze zu (zer-)stören, mindestens aber zu behindern, ist deshalb eine zentrale Aufgabe staatlicher Dienste.  >>>


Artikel "Aus der Defensive - Wolfgang Gehrckes Schrift zum Antisemitismusvorwurf gegen Linke" (junge Welt 03.08.15) - von Daniel Bratanovic >>>


 

Leserbrief von Wolfgang Gehrcke Unverdienter Verriss (jW 10.08.15) - Zu jW vom 03.08.15, „Aus der Defensive“ 

Dank, dass die jW eine Rezension zu meinem Buch »Rufmord« veröffentlicht hat. Ich kenne den Autor leider nicht, aber die Art, wie er mit dem Buch umgeht, ist eigentlich empörend. Statt sich mit meinen Texten wirklich auseinanderzusetzen, werden mir Zitate vorgehalten, die – so wird behauptet – von Diether Dehm und Ken Jebsen stammen sollen. (…) Der einzige Punkt direkt aus meinem Buch, über den dann der Autor sehr abfällig schreibt, ist die Wirkungsweise und der Zusammenhang von Medien, Politik und Stiftungen – eben über die Netzwerke. Gerade eine Zeitung, die nicht zu Unrecht mit der Losung wirbt »Sie lügen wie gedruckt, wir drucken, wie sie lügen« und die immer wieder den Zusammenhang von Medien, Politik, Stiftungen und Thinktanks aufdeckt, müsste doch froh sein, wenn das auch in meinem Buch eine Rolle spielt.

 


Antisemitismus-Kampagne gegen links: ein politischer Rufmord - Dr.  Ludwig Watzal - Die Partei DIE LINKE hat kein Antisemitismus-Problem, was die Denunzianten aus Wissenschaft, Politik und öffentlichen Meinungsmachern auch wissen, die bestimmen, wer “Antisemit” ist. Um den vermeintlichen Antisemitismus in der Linkspartei geht es den Verleumdern auch gar nicht. Gleichwohl befindet sich die Linkspartei seit diesen grundlosen Behauptungen in der Defensive.

Um es gleich vorweg zu sagen, der “Antisemitismus”-Vorwurf wird von den politischen Gegner allein deshalb gegen die Linkspartei erhoben, um ihre Kritik am Kapitalismus, Faschismus und Neonazismus in Deutschland zu diskreditieren und die Partei auf Nato-Kriegskurs zu bringen, damit sie von ihrer berechtigten Kritik an den Verbrechen des US-Imperiums und Israels ablässt. Dieser Kriegsbazillus hat sich schon tief in die Linkspartei hineingefressen. Bei der augenblicklichen rechtsextremen Politik der Netanyahu-Regierung ist Israelkritik mehr als berechtigt, dass Antizionismus als Antisemitismus diskreditiert wird, zeigt, wie verzweifelt die zionistische Lobby und ihrer deutschen Helfershelfer (Sayanim) sind. >>>

 

 

Die Karriere einer "offiziellen EU-Definition des Antisemitismus" - Sang- und klanglos verschwunden - George und Doris Pumphrey - In Diskussionen über Israel wurde und wird immer wieder Bezug genommen auf eine "Arbeitsdefinition Antisemitismus der EU", um Kritik an israelischer Regierungspolitik als eine Form des Antisemitismus zu denunzieren. Dieses "offizielle" Dokument soll den Beweis dafür liefern. Da es auf der Internetseite einer EU-Agentur zu finden war, meinten und meinen selbst Kritiker der israelischen Politik, es handle sich um ein "offizielles" EU-Dokument.

Die Karriere dieser "offiziellen EU-Definition" begann vor mehr als zehn Jahren. Unter der Schirmherrschaft der UNO fand im Spätsommer 2001 die Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban, Südafrika statt. Die Delegation der USA und Israels verließen vorzeitig die Konferenz aus Protest gegen die Forderung, das israelische Vorgehen gegen die Palästinenser als Rassismus zu bezeichnen, die auf Seiten anderer offizieller Delegationen und in der gleichzeitig stattfindenden NGO Konferenz erhoben wurde.>>>

Gehrcke, Wolfgang: RufmordGehrcke, Wolfgang:
Rufmord
Die Antisemitismus-Kampagne gegen links

Neue Kleine Bibliothek 214, etwa 160 Seiten
VORBESTELLEN - Erscheinungstermin: April 2015

Die deutsche Linke wird immer wieder mit dem Verdikt des Antisemitismus belegt. Ihre Kritik an der US-amerikanischen wie der israelischen Regierungspolitik bediene antisemitische Vorurteile. Dieser Vorwurf wird in Politik und Medien in stetiger Wiederholung variiert. Wie kommt es zu solchen Anschuldigungen und was bezwecken sie? Warum richten sie sich ausgerechnet gegen links? Stellen sie nicht eine der schlimmsten Anklagen dar, die gegen ein linkes Selbstverständnis erhoben werden könnten? Sind derartige Kampagnen möglicherweise nur ein Vorwand? Sollte es dabei etwa gar nicht gegen Antisemitismus gehen? Zielen sie vielleicht in Wirklichkeit nur auf den Antikapitalismus der Linken? Wolfgang Gehrcke deckt auf, welche formellen und informellen Netzwerke solche propagandistischen Feldzüge inszenieren, mit welchen unbewiesenen Unterstellungen und Manipulationen sie operieren und welche Absichten sie verfolgen. Und er konfrontiert den behaupteten mit dem tatsächlich existierenden Antisemitismus >>>

 

Die Karriere einer "offiziellen EU-Definition des Antisemitismus" - Sang- und klanglos verschwunden - George und Doris Pumphrey - In Diskussionen über Israel wurde und wird immer wieder Bezug genommen auf eine "Arbeitsdefinition Antisemitismus der EU", um Kritik an israelischer Regierungspolitik als eine Form des Antisemitismus zu denunzieren. Dieses "offizielle" Dokument soll den Beweis dafür liefern. Da es auf der Internetseite einer EU-Agentur zu finden war, meinten und meinen selbst Kritiker der israelischen Politik, es handle sich um ein "offizielles" EU-Dokument.

Die Karriere dieser "offiziellen EU-Definition" begann vor mehr als zehn Jahren. Unter der Schirmherrschaft der UNO fand im Spätsommer 2001 die Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban, Südafrika statt. Die Delegation der USA und Israels verließen vorzeitig die Konferenz aus Protest gegen die Forderung, das israelische Vorgehen gegen die Palästinenser als Rassismus zu bezeichnen, die auf Seiten anderer offizieller Delegationen und in der gleichzeitig stattfindenden NGO Konferenz erhoben wurde.>>>

#########23. 12. 2014 - Terrorismus des Geschwätzes - Abi Melzer - Ich darf mir mal ausnahmsweise beim Papst eine Überschrift ausleihen: Terrorismus des Geschwätzes. Franziskus meinte damit seine Kardinäle aus der Kurie.

Ausgerechnet die AfD (Alternative für Deutschland) und ausgerechnet Henryk M. Broder verwandelten sich in den letzten Wochen zu dem, was sie jahrelang bekämpft und lächerlich gemacht haben. Sie sind „patriotische Europäer“ geworden, die PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Schutz nehmen. Die AfD hat sich als antieuropäische Partei einen Namen gemacht, sie will den EURO abschaffen und die Macht Brüssels begrenzen. Henryk M. Broder hat sich in seinem Buch „Hurra, wir kapitulieren“ darüber beschwert, dass Brüssel zu viel Macht hat und machte sich darüber lustig. Nun ist er plötzlich ein patriotischer Europäer.

Das ist er natürlich nicht, aber er handelt nach dem Grundsatz: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und da der Feind der „patriotischen Europäer“ der Islam ist und sie gegen die Islamisierung Europas sind, was allein für sich schon lächerlich und absurd ist, kann sich Broder leichten Herzens und unter Ignorierung des Verstandes ihnen anschließen, da auch er im Islam die größte Gefahr für das Abendland und vor allem für Israel sieht.

Und so ist Broder zu einem der geistigen Wegbereiter der PEGIDA geworden, bzw. er war schon da, als der jetzige Vater der Bewegung >>>

#########14. 9. 2014 - Das Schweigen der Lämmer - Abi Melzer - In der Süddeutschen Zeitung vom 11.09. gab es einen interessanten Beitrag von David Ranan mit dem Titel ´Das Schweigen der Diaspora`. Ranan schrieb: „Ist es also Sache des Zentralrats der Juden in Deutschland, Israels Politik, deren Handlungen und Feldzüge zu verteidigen? Oder sollte er nicht vielmehr deutlich machen, dass die Vertretung der deutschen Juden eben kein Ansprechpartner sein kann in Fragen, die Israel betreffen“?[1]

Selbst diese harmlose Bemerkung, die man nicht einmal als Kritik verstehen kann, rief Henryk M. Broder auf die Barrikaden. Man fragt sich verwundert, was ihn dazu bewegt hat, jemanden, den er offensichtlich nicht kennt, wegen seiner von Broders Ideologie abweichenden Meinung, so zu beleidigen. Er beeilte sich auch der “Achse des Guten”, das wie folgt zu kommentieren: “Wo findet die SZ nur immer wieder ihre nützlichen Idioten?” Er muss aber aufpassen, dass nicht er selbst zum nützlichen Idioten der israelischen Propaganda wird. Solche zynischen und hämischen Kommentare sind zwar sein Markenzeichen, es wird aber der Tag kommen, an dem sie wie ein Bumerang auf ihn zurückfallen werden. Ich warte darauf und hoffe es, dies noch zu erleben, dass die führenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften nichts mehr von diesem zionistischen Zyniker und, nach eigenen Worten, “reaktionären” annehmen.

Ich bin jederzeit bereit, die Meinungsfreiheit meines Gegners zu verteidigen, aber einen anderen Journalisten als „nützlichen Idioten“ zu bezeichnen, hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Es ist eine Herabwürdigung und Diffamierung Andersdenkender und wenn diesem Treiben per Gesetz keine Grenzen gesetzt werden, dann sollten wir es tun, und Broder ignorieren und isolieren und ihm vor allem keine Bühne für seine Giftpfeile mehr geben. Broder jedenfalls handelt seit Jahren nach seinem Motto: Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht. Er zieht es vor, so oft es geht, persönlich zu antworten und die Kritiker israelischer Politik, die er immer auch als persönliche Feinde betrachtet, unter der Gürtellinie zu treffen. Broder, so verstehe ich seine Rolle, die er seit mehr als zehn Jahren in diesem Land spielt, ist die ebenfalls eines „nützlichen Idioten“. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Cui bono? >>>

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18. 9. 2014 - DER SEMIT - die andere jüdische Stimme in Deutschland  - Dr. Ludwig Watzal - Endlich, so könnte man sagen, meldet sich wieder eine alternative jüdische, nicht-zionistische Stimme in Deutschland zu Wort und widerspricht den Funktionären des Zentralrats der Juden in Deutschland und deren Lautsprechern in den öffentlich-rechtlichen und privaten Konzernmedien; deren Berichterstattung und Verlautbarungen über Israel sind zunehmend unglaubwürdig geworden, weil Angst-besessen und deshalb zunehmend uniformer ausfallen. Die Berichterstattung über das jüngste Massaker der israelischen Armee im Gaza-Streifen erweckt den Eindruck, als ob eine Selbstgleichschaltung der veröffentlichten Meinung in Deutschland stattgefunden hätte. Bis auf die Tageszeitung "junge Welt" hat keine Medium den Amoklauf der "moralischsten Armee der Welt" (Ehud Barak) die publizistische Stirn geboten, indem sie über deren Brutalität und Zerstörungswut unvoreingenommen berichtet hätte. Anstatt über das völkerrechtswidrige Besatzungsregime und eine der letzten Kolonialmächte, die innerhalb von fünf Wochen über 2140 Menschen getötet hat, zu berichten, wurde in Deutschland über einen virtuellen "Judenhass" diskutiert, und die gesamte politische Klasse ließ sich bei einer kafkaesken Demonstration in Berlin öffentlich zur Schau stellen, zu der zirka 2 000 von 4 000 Claqueuren herangekarrt werden mussten.

Die Zeitschrift "Semit" ist zwischen 2009 und 2012 40 Mal erschienen. Aufgrund diverser Schwierigkeiten musste ihr Verleger und Chefredakteur das Erscheinen einstellen. Unzählige Zuschriften und die immer unverschämtere und zynischere Haltung der Funktionäre des Zentralrats der Juden in Deutschland hat den Chefredakteur von "DER SEMIT " Online, Abraham Melzer, veranlasst, wie er gegenüber "BETWEEN THE LINES" erklärte, dem Judentum und nicht der unwürdigen Politik des zionistischen Besatzungsregime in Deutschland wieder eine glaubwürdige jüdische Stimme zu geben.

Die Redaktion von "DER SEMIT" Online sei für alle Stimmen offen, die sich für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen, wie Melzer betonte. Demzufolge wird "DER SEMIT" einseitig sein, indem er sich ausschließlich mit dem Nahostkonflikt und der Unterdrückung der Palästinenser und nicht mit der "selbstherrlichen, arroganten und nationalistischen Haltung der israelischen Regierung und deren Sprachrohren im Westen" beschäftigen werde. Nicht Tibet oder die Verbrechen in Syrien seien unser Problem, wie schlimm es dort auch sein möge, sondern Palästina und die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes der Palästinenser. Israel spreche nicht im Namen der Juden, sondern nur der Zionisten. >>>

 

Der Semit >>>

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 Hitlers langer verhängnisvoller Schatten


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Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen
Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe . >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal -  >>>
 

 


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Die Darstellung des Islam in der Presse:
Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen
von Sabine Schiffer

 

 

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