Start Palästina Portal

 

Kenneth M. Lewan
Ist Israel Südafrika?
Dura-Verlag, Tossens 1993, 125 Seiten.

Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist: rassistisch und antidemokratisch. Kenneth M. Lewan geht das Thema auf seine amerikanische Weise an: unbefangen und pragmatisch. Der Autor zeigt frappierende Parallelen zwischen Südafrika und Israel auf, die er durch die Verletzung der Menschenrechte belegt. Ähnlich sind auch die Rechtfertigungen. Sie sind in allen Siedlerkolonien ähnlich. So wie die Weißen Rassisten in Südafrika, so haben die zionistischen Rassisten ihr Kolonisierungsabenteuer auf Geschichtslügen, Rassismus, religiösem und ideologischem Sendungsbewusstsein und einer Mythologie gegründet, die jedem Historiker eine Gänsehaut macht. Die Zionisten gingen sogar noch einen Schritt weiter, sie haben ein „jüdisches Volk“ erfunden. Ein solches gibt es nicht. Es gibt nur Israelis und jüdische Bürger aus aller Herren Länder, deren Heimat ist aber nicht Israel, sondern ihre jeweiligen Staaten.

Lewan zeigt weiter, dass in Palästina zu Beginn des 20. Jahrhunderts ca. 700 000 Menschen lebten von denen nur 9% Juden waren. Im Buch finden sich unzählige Beispiele für eine rassistische Politik, die alles in den Schatten stellt, was es an Rassismus in Südafrika gegeben hat. Im Vergleich zu den Zionisten in Israel erscheinen die Weißen in Südafrika als Waisenknaben. Die westlich zivilisierte Welt ist hier massiv gefordert wenn sie nicht noch den Rest ihrer Glaubwürdigkeit verlieren will.

Lewan zieht Israel seine „demokratische“ Maske vom Gesicht und entlarvt ihn als „Rassenstaat“. „Die Benachteiligung der Schwarzen und Palästinenser ist so krass, dass weder Südafrika noch Israel als liberale Demokratie gesehen werden können“. Man könne bei beiden Staaten von „Herrenvolkdemokratien“ sprechen. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker weigerte sich völlig zu recht, Südafrika zu besuchen. Seine „christlichen Vorstellungen würden mit Füßen getreten“. Israel aber besuchte er 1985 und lobte „Freiheit und Demokratie“ und sprach vom „bewundernswerten Aufbau“. Für die Opfer der israelischen Unterdrückungsmaschinerie hatte er folgendes in seiner rhetorischen Asservatenkammer parat. „Die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes des palästinensischen Volkes darf nicht zu Lasten Israels gehen, seine Rechte nicht ungebührlich beeinträchtigen.“ Er fragt sich nicht, ob die Rechte der Schwarzen in Südafrika auch nicht zu Lasten der Weißen hätten durchgesetzt werden dürfen. Was Lewan aus Weizsäcers Rede zitiert ist haarsträubend. Seine „christlichen Vorstellungen“ hatte er wohl bei diesem Besuch zuhause gelassen.

Zum Ende verweist Lewan noch auf die große Übereinstimmung der Meinungsmacher und der politischen Klasse in der BRD wenn es einmal um Südafrika und das andere Mal um Israel geht. Verbrechen werden sanktioniert (Südafrika), andererseits belohnt, wenn es um Israel geht. Erzbischof Desmond Tutu sagte einmal. „Israels Behandlung der Palästinenser in den besetzten Gebieten ist vergleichbar mit der Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung in Südafrika.“ Dies stimmt heute nicht mehr. Die Homelands und Bantustans liegen heute in Palästina. Das israelische Besatzungsregime sperrt die Palästinenser in Ghettos ein umgeben von einer riesigen Mauer und Zäunen, die an die DDR erinnern. Aber in Palästina ist alles nur viel schlimmer. Dort schießen die Besatzer mit den modernsten Waffen auf die wehrlosen Ghettobewohner und dies geschieht unter den Augen der „westlichen Zivilisation“. Sollte das Buch vergriffen sein wäre es schade. Aktueller kann ein Buch gar nicht sein. W. F. 21.6.09

 

Nun lieferbar

Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist: rassistisch und antidemokratisch. (…) Der Autor zeigt frappierende Parallelen zwischen Südafrika und Israel auf, die er durch die Verletzung der Menschenrechte belegt. >>>


Das tragisch noch aktuelle Buch ist 1993 erschien.


Restbestände werden nun  gegen eine Solidaritätsbeitrag für "Das Palästina Portal" (Wunsch von Prof. Lewan) - (5€ + 2€ Versandkosten innerhalb von Deutschland) versandt. Für den Versand ins Ausland bitte nachfragen.>>>

Bei der Bestellung mehrerer Exemplare gibt es entsprechend Rabatte.

Bitte helfen sie mit, dass das Buch viele Leser findet!


Den Betrag bitte mit dem Vermerk: "Buch Prof. Lewan" auf nachfolgendes Konto überweisen:

Sparkasse  Dortmund - NR. 152082215 - BLZ   44050199
IBAN   DE13 4405 0199 0152 0822 15  -   BIC  DORTDE33

 Bitte senden sie uns ihre Versandadresse per e Mail  >>> 
 

Nun wieder lieferbar >>

Solange vorrätig wird das Buch gegen eine Spende  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>

Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>
 


Eine kostenlose CD -  Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

Start | oben

Mail           Impressum           Haftungsausschluss                Honestly Concerned  + Netzwerk        The "best" of  H. M. Broder            Erhard  arendt art