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Das Palästina Portal

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Bildung in Palästina - Schulbücher + mehr...

 

Israelische und palästinensische Schulbücher - Konflikt der Narrative - Schulbuchforscher haben eine neue Studie zum israelisch-palästinensischen Konflikt veröffentlicht. Die israelischen Schulbücher kommen besser weg, doch nimmt die Studie auch Kritikern palästinensischer Bücher den Wind aus den Segeln. - Monika Bolliger - Am Montag haben Forscher eine neue umfangreiche Studie über die Darstellung des Anderen in israelischen und palästinensischen Schulbüchern veröffentlicht. Darin kamen sie zum Schluss, dass entgegen verbreiteten Auffassungen sowohl in israelischen als auch in palästinensischen Schulbüchern dehumanisierende Darstellungen des Anderen äusserst selten sind. - Selektive Darstellungen - Zugleich halten die Forscher fest, dass beide Seiten sich selber glorifizieren, während der Andere mehrheitlich in negativen Bildern erscheint. Insgesamt sind die Darstellungen der Palästinenser in israelischen Schulbüchern laut den Auswertungen etwas positiver als umgekehrt. Für die Durchführung der Studie sind ein amerikanischer, ein israelischer und ein palästinensischer Professor verantwortlich, die alle auf Bildung spezialisiert sind. >>>
 

Yale professor blasts 'blindness' of Israeli Education Minister over school textbook report - Bruce Wexler, who supervised controversial report that cleared Palestinians of 'demonization', tells Forward that Israel 'is holding on to propaganda report it knows to be false.' - Chemi Shalev and Nathan Jeffay - Professor Bruce Wexler, the Yale University psychiatry professor who designed the comparative study of Israeli and Palestinian school text books, has blasted the “blind spots” of Israeli Education Minister Gideon Saar, saying: “National leaders who have those blind spots make for poor and dangerous national leaders.” Wexler’s outburst, reported in the Forward, came in response to the Education Ministry’s harsh condemnation of the report “Portrayal of the Other” that examined Israeli and Palestinian school textbook and found that both sides do not “demonize” the other, but are equally guilty of distorting history.  >>>


Dissenters on Panel Blast Study Claiming Palestinian Textbooks Don't Vilify Jews - Prof Calls Report 'Premature,' Others Blindsided By Release - Blindsided: Some members of an advisory panel say they were taken aback by the release of a report that cleared Palestinian authorities of using textbooks to encourage hatred of Jews or Israel. Controversy quickly engulfed a new study that said Palestinian textbooks do not incite hatred for Jews with Israel blasting the report — with some members of the report’s advisory panel claiming they were blindsided by its release. Bar Ilan University Talmud professor Daniel Sperber, a member of the panel, slammed the decision to release the report when Israeli-Palestinian relations are strained and when Israel is in-between governments. “These are tense times in the Middle East and the idea [of the study] was not to increase tensions,” he told the Forward. He added that the release was “premature” and that some of the steps that were supposed to be completed before the information went public were not. >>>

 

Palestinian Textbooks Don't Vilify Jews, New Study Reveals - U.S.-Funded Report Says Both Sides Distort History - Naomi Zeveloff - A landmark State Department-funded study has cleared the Palestinians of demonizing Jews in school textbooks and contends that both Israeli and Palestinian teachers use classroom materials that distort the history of the Middle East conflict.  >>>



30.10.2011
- Israel zensiert palästinensische Schulbücher in Ost-Jerusalem -  Jalal Abukhater - Während die Mainstream-Medien mit großen Geschichten dominieren, erhalten die anderen nicht genügend Aufmerksamkeit. Z.B. Israels Jerusalemer Bildungsministerium (JEA) entschied kürzlich, dass alle privaten Schulen in Ost-Jerusalem zensierte Schulbücher verwenden müssten. Das JEA ist eine gemeinsame Körperschaft der Jerusalemer Stadtverwaltung und dem israelischen Bildungsministerium. Im Augenblick sind die öffentlichen palästinensischen Schulen in Ostjerusalem schon von der JEA gezwungen, die zensierten Schulbücher zu benützen. Und nun zwingt die JEA auch die privaten Schulen diese Bücher zu benützen, trotz der Tatsache, dass sie keine Autorität über sie hat. Die Entscheidung ging von einer Initiative des Knessetmitglieds Alex Miller von Yisrael Beiteinu aus, der auch der Vorstand des Knesset Bildungskomitees ist. Miller erklärte, dass  in Ost-Jerusalem das ganze Kurrikulum israelisch sein müsse. Zu Beginn des akademischen  Schuljahres 2011-2012 protestierten Studenten und Eltern gegen diese Entscheidung  ihren Schulen die zensierte Curricula aufzuzwingen. Schüler und Eltern drohten damit, ihren Protest auszuweiten, wenn JEA ihren Druck aufrecht erhält und sagten, sie würden nicht weiter in die Schulen gehen, wenn die Schulverwaltung  den Bedingungen der JEA  nachgibt. Diese Aktion des israelischen Bildungsministerium ist nach dem Internationalen Recht vollkommen illegal, da dieses Ost-Jerusalem als besetztes Gebiet betrachtet wird >>>

Streit um israelisches Schulbuch - Unabhängigkeit und Katastrophe? - Die Geschichte Israels ist ebenso heftig umstritten wie die Gegenwart: So ist für die Israelis der Krieg, der 1948 mit dem Angriff arabischer Nachbarn begann, der Kampf um ihre Unabhängigkeit - für die Araber ist er "die Katastrophe", in deren Folge sie vertrieben wurden. Jetzt entzündet sich der Streit um die richtige Deutung wieder einmal - an einem Schulbuch. -  Torsten Teichmann

Die Texte der anderen - Yasemin Ergin - Israel existiert nicht, Tel Aviv ist unbekannt, 1948 das Jahr der „Katastrophe“ – so in etwa lernen es palästinensische Schüler. Israelische Kinder hingegen erfahren aus ihren Karten zwar, wo Judäa und Samaria liegen, nichts aber von den palästinensischen Gebieten. Die Unvereinbarkeit der Positionen im Nahostkonflikt spiegelt sich in den Schulbüchern wider. Abhilfe will ein israelisch-palästinensisches Schulbuchprojekt schaffen

Ein Vergleich israelischer und palästinensischer Schulbücher - 75% der Kindern beschrieben ‘den Araber’ als einen Mörder, jemanden der Kinder entführt, einen Kriminellen und einen Terroristen. 80% sagten sie würden den Araber als jemanden dreckigen mit einem erschreckenden Gesicht erkennen. 90% der Schüler sagten sie seien der Ansicht dass die Palästinenser kein Recht auf das Land haben, weder in Israel noch in Palästina.

Das Leiden der anderen - Die Palästinenser müssen den Holocaust begreifen, die Israelis den Horror der Besatzung. Wie Lehrer aus zwei Ländern versuchen, ein Geschichtsbuch zu schreiben, das den Kindern von beiden Seiten erzählt - Von Michaela Ludwig, Braunschweig

Krieg ist eine Geisteshaltung - Uri Avnery - Vortrag in Berlin am 20.10.05 - Fachtagung über  „Gewaltfreie Kindererziehung

Schulbücher in Israel - Palästinensische Autonomiegebiete annektiert - Schulbücher und Lehrinhalte sind ein wichtiger Seismograph für den Verständigungsgrad zwischen Israelis und Palästinensern. Eine Untersuchung israelischer Schulbücher hat festgestellt, dass die palästinensische Position dort ausgeblendet wird. Von Joseph Croitoru

Palästinensische Schulbücher predigen keinen Hass und keine Gewalt - Palestinian Textbooks do not incite hatred and violence - Eine vom US-Kongress in Auftrag gegebene Studie entkräftet landläufige Vorurteile / Analysis and Evaluation of the New Palestinian Curriculum

Avivs Albtraum Gazastreifen
Im palästinensisch-israelischen Konflikt werden Kinder indoktriniert und instrumentalisiert 

Die Wahrheit über die angeblich antisemitischen palästinensischen Schulbücher

Die Debatte um israelische und palästinensische Schulbücher - Traugott Schöfthaler
Online-Magazin der Deutschen UNESCO-Kommission - Ausgabe 3, März 2003

Der dritte Weg

Es gibt dumme Palästinenser die ihren Kindern Waffen geben, wie man hier sieht, gibt es ebenso dumme Israelis.
Wenn man die einen kritisiert, darf man die anderen nicht vergessen.

Die palästinensische Bir-Zeit-Universität zu Zeiten des Aufruhrs - "Studieren und nicht aufgeben. Überleben und nicht sterben - auch das ist Intifada" (20. Oktober 2002

Child Recruitment in Israel

Georg-Eckert-Institut: Schulbuchprojekt mit Israel und Palästina

SEPTEMBER 1999, pages 19-20 - Special Report Israeli Textbooks and Children’s Literature Promote Racism and Hatred Toward Palestinians and Arabs

See also; http://theunjustmedia.com/

PNA: Incitement in Palestinian Textbooks ‘a Myth’

Was denken israelische Kinder über Araber?
Im Sommer 2001, kurz nach dem Anschlag auf die Tel Aviver Discothek "Dolphinarium" führte der von der University of London kommende Student Assi Sharabi mit 84 israelischen Kindern ein Gespräch durch. Er wollte seine Doktorarbeit darüber schreiben, wie die israelischen Kinder die Araber, insbesondere die arabischen Kinder sehen. Er wählte Kinder im Alter von acht und neun Jahren dafür aus, und teilte sie in drei Gruppen ein: die Stadtkinder, die Siedlerkinder und die Kibbuzkinder, und befragte sie zum israelisch-palästinensischen Konflikt. mehr >>>.

http://www.geocities.com/alabasters_archive/childrens_hate_lit.html written by Tamar Meroz - first published in Hebrew in Ha'aretz Weekly Supplement, pp. 8, 9 ,27.
September 20, 1974 translated and republished in English in

The Non-Jew in the Jewish State: A Collection of Documents
edited and prepared by Israel Shahak
pages 81-90 1975 with the original title of
The Adventures of Oz Yaus, Tzuptzik and Danidin
The Adventures of Oz Yaoz, Tzuptzik and Danidin

Scores of Children's Books Published in Israel encourage hatred and contempt for the Arabs. The principle is identical in all these endless serials: the Israeli heroes defeat the stupid Arabs. There is no control over these books, which are swallowed indiscriminately. Who are the authors of these books and what motivates them?

Schulbücher und Lehrinhalte sind ein wichtiger Seismograph für den Verständigungsgrad zwischen Israelis und Palästinensern.
Eine
Untersuchung israelischer Schulbücher hat festgestellt, dass die palästinensische Position dort ausgeblendet wird. - Joseph Croitoru

Band 110/2
Falk Pingel (Ed.): Contested Past, Disputed Present. Curricula and Teaching in Israeli and Palestinian Schools .
2003. 150 S.
ISBN 3-88304-143-2

Band 110/2 behandelt die Entwicklung von Lehrplänen für Geschichte und Politik / Staatsbürgerkunde vor dem Hintergrund der politischen und bildungspolitischen Debatte in Israel und Palästina. Weiterhin geben zwei Unterrichts-
einheiten einen Einblick in die Behandlung des Konflikts in der Schule. Beide Seiten haben das Gefühl, dass die jeweils andere Seite die Konfliktsituation ausnutzt und beide glauben, dass sich die internationale Gemeinschaft mit der jeweils anderen Partei verbündet.
Die Debatte über palästinensische und israelische Schulbücher und Curricula hat sich weit über die Grenzen Israels und der palästinensischen Gebiete ausgebreitet. Die Beiträge israelischer, palästinensischer, amerikanischer und deutscher Wissenschaftler sollen beiden Seiten helfen, zu einem rationaleren Urteil im Bildungsbereich zu kommen; zugleich treten sie für Vermittlung statt Konfrontation ein.

Palestinian Textbooks » - Fact From Fiction

Analysis and Evaluation of the New Palestinian Curriculum: Reviewing Palestinian Textbooks and Tolerance Education Program (Grades 4 & 9), written by the Israel/Palestine Center for Research and Information (IPCRI). (June 2004)
 
Examination of Israeli Textbooks in Elementary Schools of the State Educational System, written by the Israel/Palestine Center for Research and Information (IPCRI). (April 2004)
 
The Effect of the Israeli Occupation on Education from September 2000 to April 2004, written by the Palestinian Ministry of Education. (April 2004)
http://www.nad-plo.org/ctextmain.php

Kinderschicksal - Das Leben der Kinder in Palästina

 

 
  1. Sonderseite - Schulbücher + Lehrinhalte
    Ein Dosier zum Thema: Wer vergewaltigt die Kinder in Palästina

Academic claims Israeli school textbooks contain bias - Nurit Peled-Elhanan of Hebrew University says textbooks depict Palestinians as 'terrorists, refugees and primitive farmers' - Harriet Sherwood - Nurit Peled-Elhanan, an Israeli academic, mother and political radical, summons up an image of rows of Jewish schoolchildren, bent over their books, learning about their neighbours, the Palestinians. But, she says, they are never referred to as Palestinians unless the context is terrorism. They are called Arabs. "The Arab with a camel, in an Ali Baba dress. They describe them as vile and deviant and criminal, people who don't pay taxes, people who live off the state, people who don't want to develop," she says. "The only representation is as refugees, primitive farmers and terrorists. You never see a Palestinian child or doctor or teacher or engineer or modern farmer." >>>

Palestine in Israeli School Books - Rezension Dr. Ludwig Watzal - Jahr für Jahr werden israelische Jungen und Mädchen nach Beendigung der High School (Gymnasien) zum Militärdienst eingezogen und befinden sich plötzlich mitten im israelisch-palästinensischen Konflikt. Dieser nahtlose Übergang bedarf intensiver ideologischer Vorbereitung. Die Sozialisation ins Militär werde durch das Bildungssystem erreicht, und zwar anhand von Schulbüchern, so eine zentrale These dieses Buches. Auf einfühlsame Weise hat dies Nurit Peled-Elhanan von der Hebräischen Universität in Jerusalem getan, an der sie Sprach- und Erziehungswissenschaften lehrt. Sie gehört zu den renommiertesten Vertreterinnen ihres Faches nicht nur in Israel, sondern auch über dessen Grenzen hinaus. Auch als Friedensaktivistin hat sie sich einen Namen gemacht. Einer größeren Öffentlichkeit wurde sie durch ihre außergewöhnliche Erklärung zum tragischen Tod ihrer 13-jährigen Tochter Smadar bekannt. Sie machte nicht die palästinensischen Selbstmordattentäter für die Tat verantwortlich, sondern die israelische Besatzungspolitik. >>>
 

Nurit Peled-Elhanan: Palestine in Israeli School Books: Ideology and Propaganda in Education.
Verlag: I.B.Tauris, 268 Seiten, 24,90 Euro
ISBN: 978-1-78076-505-1

Nichts als Klischees und Stereotype - Kursiv International: "Palestine in Israeli School Books: Ideology and Propaganda in Education" - Peter Capern - Die Darstellung von Palästina und den Palästinensern in israelischen Schulbüchern ist voller Zerrbilder.   >>>

Rechte Ideologie und Propaganda in israelischen Lehrbüchern - „Schreckliche Erziehungsmethoden“ - Nurit Peled-Elhanan - Palästinensische Bankangestellte, Kindergärtner, Zahnärzte und Automechaniker – in israelischen Schulbüchern existieren Araber als „normale Personen“ nicht. Sie würden lediglich als „Bedrohung“ und „Problem“ reflektiert. Die Lehrbücher dienten als Werkzeuge zur „Einimpfung diskriminierender und rassistischer Anschauungen“ und „Ignoranz“ gegenüber den arabischen Nachbarn, sagt Nurit Peled-Elhanan, Autorin einer Studie mit dem Titel „Palästina in israelischen Schulbüchern. Ideologie und Propaganda in der Bildung“*. Mit prästabilisierten Negativ-Klischees und Zerrbildern würden jüdische Jugendliche in die Armee eingezogen, „um die israelische Politik gegen die Palästinenser durchzusetzen, deren Lebenswelt ihnen unbekannt ist und deren Existenz sie fürchten und ablehnen gelernt haben“. Der Staat Israel habe zu keinem Zeitpunkt die Friedenserziehung und die Koedukation von jüdischen und palästinensischen Schülern gefördert. Peled-Elhanan ist Literaturwissenschaftlerin und Professorin an der Hebrew University of Jerusalem, wo sie Spracherziehung lehrt. Sie ist Friedensaktivistin und Mitbegründerin des Russell-Tribunals zu Palästina, das 2009 nach der Operation „Cast Lead“ der israelischen Armee auf dem Gaza-Streifen ins Leben gerufen wurde. 2001 erhielt sie den Sacharow-Preis des Europäischen Parlamentes. Susann Witt-Stahl sprach kurz vor der Knesset-Wahl mit Nurit Peled-Elhanan über die Erziehung zum Rassismus und Militarismus im israelischen Bildungssystem sowie den Rechtsruck in ihrem Land. Hintergrund: Sie gehen, wie Sie sagen, in Ihrer Forschung der Frage nach, wie es möglich ist, dass israelische Jugendliche, die „angeblich gemäß aufgeklärten humanistischen Werten erzogen werden“, oftmals in der Armee „zu schrecklichen Monstern werden“. Welche Reaktionen ernten Sie auf Ihre Arbeit?  >>>
 

School Books in Israel and Palestine - Dr. Ludwig Watzal - Der Nahostkonflikt scheint vorerst machtpolitisch entschieden. Die ideologischen Schlachten um den „wahren“ Narrativ werden jedoch weiter in den israelischen und palästinensischen Schulbüchern ausgetragen, wie die jüngste US-Studie zeigt - In keinem anderen Land sind die Schulbücher einer strikteren Kontrolle unterworfen als in Palästina. Die israelische Regierung, die Europäische Union, die USA und andere Institutionen achten minutiös darauf, dass die Lerninhalte der palästinensischen Schulbücher sich an Fakten und nicht an Ideologie orientieren. >>>

29.6.2012 Militarising education in Israeli schools - Textbooks with nationalist themes are helping prejudice to grow in the classroom, say analysts. - Jillian Kestler-DAmours - Should Israeli girls be prevented from associating with Palestinians? This was among the questions asked in a new study guide for the end-of-year high school civics exam in Israel, prepared by a private company and approved by the country's ministry of education. One of the proposed answers was that Israeli girls should stay away from Palestinians, because "Arab youths pose a threat to the lives of Jewish girls" and because "relationships between male Arab youths and female Jewish youths pose a threat to the Jewish majority in the country". >>>

49.2007 - Mangel an Unterrichtmaterial im Gaza-Streifen - In der letzten Woche begann in Palästina das neue Schuljahr, doch in den Schulen fehlt 30% des Unterrichtmaterials. Dieser Missstand führt John Ging, Direktor der UNRWA (Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge der Vereinten Nationen) im Gaza-Streifen, auf die Schließungen der Grenzübergänge durch Israel zurück.

Die Revolution der Kinder - Von Sascha Zastiral  - An einer Schule in Jerusalem werden Juden und Araber gemeinsam unterrichtet. Sie lernen vor allem eines: Verständnis füreinander. Wie jeden Morgen bringen die Eltern ihre Kinder durch das bewachte Eingangstor in die Jadbe-Jad-Schule. Auf dem Bolzplatz spielen ein Dutzend Kinder Fußball, unter ihnen zwei Mädchen. Ein Junge mit braunem Pferdeschwanz ruft auf Hebräisch: "Hier, zu mir!" Er bekommt den Ball, dribbelt an einem Jungen aus der anderen Mannschaft vorbei, schießt und schreit auf Arabisch: "Tor!"

Christliche Religion in arabischen Schulbüchern


 
Die beiden Autoren Wolfram Reiss und Rainer Bartsch analysieren die Darstellung des Christentums in arabischen Schulbüchern. Ihr Fazit: Religiöse Toleranz spiele darin zwar eine wichtige Rolle, eine untergeordnete dagegen die christliche Glaubensgemeinschaft. Von Götz Nordbruch

Israelisch-palästinensische Bildungsinitiative

Wider das Feinbild im Unterricht

Im Rahmen der Dialoginitiative des Instituts für Friedensforschung im Nahen Osten haben der israelische Psychologe Dan Bar-On und der palästinensische Erziehungswissenschaftler Sami Adwan ein ungewöhnliches Geschichtsbuch konzipiert. Joseph Croitoru informiert mehr >>>

Auf dem Weg zu mehr Verständnis
Ein israelisch-palästinesisches Schulbuchprojekt soll Brücken bauen

Zur Debatte um Antisemitismen in palästinensischen Schulbüchern
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart -
pdf Datei

GIBT ES ANTISEMITISMUS IN PALÄSTINENSISCHEN SCHULBÜCHERN?
Als eine der ersten Maßnahmen hat die neue Regierung in Israel aus der Schulbuchliste den Titel "Eine Welt im Wandel" gestrichen, der ein nuanciertes Bild der Geschichte des jüdischen Staates bot. Vor kurzem erst war die Palästinensische Autonomiebehörde international dafür kritisiert worden, dass ihre Schulbücher - wie es in der Studie einer Nichtregierungsorganisation hieß - antisemitische Tendenzen aufwiesen.

Betrachtet man die Ergebnisse der Untersuchung eingehender, so stellt man fest, dass jenseits der berechtigten Kritik die Kampagne in Wirklichkeit erreichen will, dass die Palästinenser das israelische Geschichtsbild übernehmen. mehr >>>

"Medienrealität, der zuweilen die Realität abhanden kommmt"
Ein Kommentar der anderen von Filmkritiker Gunnar Landsgesell über die Arbeit von "Palestinian Media Watch"

Bildung in Palästina und Itmar Marcus
Wer vergewaltigt die Palästinensischen Kinder

http://www.nad-plo.org/ctextmain.php

Rezensionen von aktuellen israelischen und palästinensischen Schulbüchern (nur in englischer Sprache)

 “Analysis of the Palestinian Textbook Controversy"
a talk given by Alice Rothchild,  co-chair Visions of Peace w/ Justice,
at World Fellowship Center  August, 2001

Israeli Hate Literature for Children

Sophia Deeg
Nett geht´s zu am Checkpoint -
Israel und die Palästinenser an deutschen Schulen

"Ideologische Propaganda in Karten und Erdkundeunterricht" von Professor Yoram Bar-Gal, Universiät Haifa, Israel - Das Erziehungswesen war schon immer auch ideale Plattform zur Verbreitung von ideologischem Gedankengut. Und insbesondere das Fach Erdkunde spielte in der Schule eine wichtige Rolle, und diente dazu, eine eigenes an das Territorium gebundenes nationales Bewusstsein zu erwecken. mehr >>>

Keine falschen Bilder lehren - Feindbilder, Vorurteile und Klischees können schon in der Schule entstehen, zum Beispiel durch einseitige Darstellungen nationaler Kulturen in Schulbüchern. Das Georg-Eckert-Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unterrichtsmaterialien auf ihre Inhalte hin zu untersuchen und Schulbuchautoren zu beraten. Petra Tabeling berichtet.

Band 110/1
Ruth Firer and Sami Adwan: The Israeli-Palestinian Conflict in History and Civics Textbooks of Both Nations. Ed.: Falk Pingel.
2004. 176 S.
ISBN 3-88304-142-4    € 9,-

Band 110/1enthält eine umfassende Analyse der in den 90er Jahren in Israel und Palästina eingesetzten Schulbücher. Die israelische Autorin Ruth Firer hat mit ihren Studien im Bereich der Friedensforschung am Truman Institute for the Advancement of Peace an der Hebräischen Universität von Jerusalem Ansehen erworben. Sie untersucht, inwieweit Bücher und Curricula von einer Kriegs- oder Friedenskultur beeinflußt wurden. In den älteren Büchern werden die Palästinenser als selbständiges Volk kaum erwähnt und sind lediglich als Beteiligte des arabischen Widerstandes gegen die Gründung des Staates Israel dargestellt. Einige der neuesten Schulbücher weisen deutliche Veränderungen auf, die das wachsende Bewusstsein in Israel für Fakten, die zuvor nicht wahrgenommen wurden, reflektieren, da waren Thesen der sogenannten "Neuen Historiker" einbeziehen, die unter dem Verdacht stehen, die zionistischen Grundprinzipien aufzugeben.

Sami Adwan, der palästinensische Autor, Erziehungswissenschaftler an der Universität von Bethlehem, hat die ägyptischen und jordanischen Schulbücher unter die Lupe genommen, die immer noch in einigen palästinensichen Klassen eingesetzt werden. Erst in den neueren Schulbüchern, herausgegeben unter der Schirmherrschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde und erstmals erschienen im Schuljahr 2000/2001, stellt er einen eindeutigen Versuch zur Schaffung einer palästinensischen Identität fest. Doch wie kann man palästinensische Schüler zur gewaltfreien Konfliktlösung anleiten, wenn sie in ihrem Alltag von Gewalt umgeben sind? Während einerseits Gandhi als Modell für friedlichen Widerstand dient, werden andererseits Märtyrer, die für ihr Volk sterben, verherrlicht. Die Israelis werden fast ausschließlich als Besatzungsmacht dargestellt.
Beide Autoren heben hervor, dass der Prozess der Schulbuch- und Curriculumverbesserung vorsichtig und unter Einbeziehung von Lehrern fortgeführt werden sollte. Um zu einer gemeinsamen Sicht zu gelangen, müssen beide Seiten anerkennen, dass sie verschiedene Betrachtungsweisen ihrer eigenen Geschichte haben.

Strafandrohungen gegen Gymnasiasten Israelische Schüler wollen Militärdienst in besetzten Gebieten verweigern.

Mythos Nahost Plan Dalet und das Massaker in Deir Jassin
Über die Entstehungszeit Israels ranken sich viele Mythen. Der Judenstaat kultiviert weiter sein Image als Opfer

... Und eines Tages wird die Bombe Wirklichkeit und explodiert voller Frust und Zorn.. Es gibt keine Propaganda in den Schulbüchern, nicht angeborenen Hass, der die Leute dieses Benehmen lehrt. Es sind die Lektionen, die man auf den Straßen lernt. Die Soldaten, die besetzen, die Soldaten, die kontrollieren, die Soldaten, die dich so hart herumstoßen – da gibt es keinen Ausweg.
An jedem Morgen, an dem Kinder einen weiteren Schultag versäumen, weil die Soldaten das Tor des Trennungszaunes nicht öffnen wollen, für jeden Mann, der mit verbundenen Augen und in Handschellen an einem Checkpoint abgeführt wird, ... für jedes Kind, das nachts wegen des unaufhörlichen Schießens und dem Panzerlärm nicht schlafen kann, wird ein Kämpfer geboren. Einer der Widerstand leistet mit Steinen, einer Waffe oder mit seinem Körper. All diese von jemand anderen kontrollierten Augenblicke des Lebens gehen so lange, bis man aufschreit und zurückschlägt. Sie werden offensichtlich und plötzlich erfüllst du ihre Erwartungen, plötzlich bist du in der Falle. Eine Falle, die sie genau für dich geschaffen haben, in die du hineinfällst oder hineingestoßen wirst  .....  Niemals wird die andere Seite ihren Anteil an all dem (Schrecklichen) zugeben. Ich allerdings kann die Realität erkennen. Von Grund auf kann ich sie spüren...
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