Anlage 4 - Broder
- Der Denunziant hört seine eigene
Schand
Boris Palmer durchschaut Henryk M.
Broder und Henryk M. Broder demonstriert
es der Öffentlichkeit zum 3. mal....
1. Teil der
Selbstentlarvung von Henryk M. Broder
2.
Teil der Selbstentlarvung von Henryk M.
Broder
Boris Palmer -
Oberbürgermeister mit Durchblick
Sie haben das Recht
zu schweigen. Henryk M. Broders
Sparring-Arena
29.07.2009 23:35 +Feedback
Die Leiden des jungen PalmerWas bis jetzt
geschah:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boris_palmer_is_not_amused/
Und so geht es weiter:
Sehr geehrter Herr Broder,
unsere ja vollständig öffentliche Diskussion
kommt heute für mich zu einem Abschluss.
Besten Dank für die umfangreiche Deutung und
Erklärung Ihres Handelns. Mein Fazit in fünf
Punkten:
1. Sie argumentieren nicht nur hart in der
Sache, nein, Sie verurteilen Personen, die
Sie nicht kennen, die Sie nicht befragen,
die Sie nicht zu Wort kommen lassen. Als
Urteilsbegründung genügen Ihnen Fakten vom
Hörensagen und fragwürdige Indizienbeweise.
Ihre Urteile basieren auf Vorurteilen und
vermeintlichen Gewissheiten, nicht
Erkenntnissen und Recherchen. Als spitz
formulierender Kolumnist ist man da
erfolgreich. Aber man sollte nicht
versuchen, in diesem Stil zu richten.
Ihnen ist das nicht aufgefallen? Ich bleibe
Ihnen die Belege nicht schuldig: Woher
wollen Sie wissen, dass „ich den ganzen Tag
paktiere, intrigiere und taktiere“? Ihre
Frage, ob ich „noch alle Maultaschen in der
Pfanne“ habe, Ihre freundliche
Unterstellung, ich sei „nicht lange genug
OB“, um die Regeln des Journalismus zu
kennen und die Bezeichnung als „village
idiot“, was ich wohl als Dorftrottel
übersetzen darf, sind weder mit Knigge noch
mit Journalismus erklärbar. Die Einstufung
als „Zwangsdemokrat“, als „eingebildeter
Jude“ und als „Jammerlappen“ – und das alles
in einer einzigen Mail unter persönlich
völlig Fremden – kann ich nur noch Kopf
schüttelnd zur Kenntnis nehmen. Ein
Widerspruch - und schon verlieren Sie
jegliche Beherrschung? Wer so agiert, hat
offensichtlich keinerlei persönliche
Unabhängigkeit. Von einem solchen Standpunkt
ist Journalismus nicht möglich. Sie
disqualifizieren sich selbst trotz aller
Schreibfertigkeit und Argumentationskunst.
2. Mit Ihrer Verurteilungs- und Schmähmail
liefern Sie den nachträglichen Beleg dafür,
dass es richtig war, mich nicht auf Ihr
Spiel einzulassen. Ich hatte keine Chance,
von Ihnen eine ausgewogene Berichterstattung
zu erhalten. Sie haben von mir erwartet,
dass ich als Ihr „village idiot“ mitspiele
und nun sind Sie sauer, weil es nicht
geklappt hat. Ihre fünf Suggestivfragen und
die treuherzige Versicherung, Sie wollten
nur „entskandalisieren“ sind sogar für den
geistig minder bemittelten Provinzdeppen,
für den Sie mich halten, eine Beleidigung.
Die subtile Analogie, die Sie mit der Frage
nach den Bundesverdienstkreuzen für zwei zu
spät enttarnte Altnazis herzustellen
versuchten, empört mich noch heute. Wie kann
man nur eine Frau, deren Mann fünf
Konzentrationslager durchlitten hat, in eine
Reihe mit den Tätern des Verbrecherregimes
stellen? Und das muss ich nun nicht nach
Ihrer Methode mühsam mit Kollagen
konstruieren, das veröffentlichen Sie selbst
ungeniert. Kopf schütteln reicht da schon
nicht mehr aus. Von Ihnen eine
Entschuldigung zu erwarten ist vermutlich
auch sinnlos.
3. Wenn Sie mir mit den Nürnberger Gesetzen
den „Vierteljuden“ vorhalten, um mich zu
veralbern, dann zeigen Sie nur, wie wenig
Sie von dem wissen wollen, was in anderen
Menschen vorgeht. Ja, ich bin in meiner
Schulzeit als Vierteljude bezeichnet worden.
Ich habe sehr viel darüber nachgedacht, was
das für mich bedeutete. Ich habe unter
Androhung von Schlägen im Streit mit
Jugendlichen meines Heimatortes das Weite
gesucht und hinter mir den Ruf, „Sie haben
nur vergessen, deinen Vater zu vergasen“
gehört. Mein Vater ist von gewendeten
Altnazis von der Sorte der Bütefisch und
Schwerte verfolgt, gedemütigt und von
„furchtbaren Juristen“ eingekerkert worden.
Vermutlich ist das für Sie wieder der
Jammerlappen. Für mich sind es prägende
Erfahrungen, die mich davon abhalten,
antisemitische Parolen hinzunehmen. Ich habe
Antisemitismus erlebt und trete ihm
entgegen, wo ich ihn treffe.
4. Kennzeichnend für Ihre Form des
Journalismus ist, dass immer nur das erwähnt
wird, was ins Bild passt. Ich habe mit Frau
Langer über die Vorwürfe gesprochen, denen
sie nun ausgesetzt ist. Sie konnte mir in
jedem einzelnen Punkt schlüssig erklären,
wie ihre Aussagen so verfremdet,
kontextuiert oder umgedeutet wurden, dass
sie der Definition von Antisemitismus
entsprechen. Ich habe mit Ihrem
Schreibfreund Benjamin Weinthal am eigenen
Leib erlebt, wie das funktioniert. Er
schreibt in der Jerusalem Post, dass ich die
Völkermorddrohung des Irans heruntergespielt
hätte. Ich beweise ihm, dass ich zu diesem
Thema nie ein Wort gesagt habe und dann legt
er mir so lange Thesen zur Stellungnahme
vor, bis er am nächsten Tag schreiben kann,
ich hätte geleugnet, jemals etwas zum Thema
gesagt zu haben, ihm jetzt aber doch etwas
gesagt hätte, dass nach Reinwaschung
Achmadinedschads aussieht. Das ist bösartig.
Was Sie treibt, derlei Unwahrheiten in
vorderster Front zu verbreiten, weiß ich
nicht. Vermutlich jener Gerechtigkeitssinn,
mit dem Sie Ihre letzte Mail abschließen. Im
Namen einer usurpierten Gerechtigkeit sind
die größten Verbrechen an der Menschheit
begangen worden. Noch kein Unrecht wurde als
solches vertreten und begangen, es fand sich
stets ein höherer Zweck, es zu
rechtfertigen. Wie hoch auch Ihr Zweck sein
mag, er rechtfertigt nicht Ihre Methoden.
5. Mich haben in den letzten Tagen in großer
Anzahl übelste Beleidigungen und
Verunglimpfungen erreicht. Diesen allen ist
gemeinsam, dass sie nicht die Reaktion auf
die Berichterstattung in den Medien waren,
sondern erst mehrere Tage später einsetzten,
nachdem Sie sich der Sache angenommen
hatten. Allen Mails ist gemein, dass sie
Ihre Thesen aufgreifen. Sie gehen damit
erkennbar auf Mailinglisten zurück, die Sie
direkt oder indirekt bedient haben. Daraus
kann man nicht schließen, dass Sie das
wollten oder gutheißen. Sehr wohl kann man
daraus aber schließen, dass Frau Langer
nicht vom spontanen israelischen Volkszorn
getroffen wird, sondern von einer Kampagne,
in deren Fadenkreuz ich eher zufällig mit
hineingeraten bin. Dass es solche Netzwerke
gibt, dass sie von so viel Hass erfüllt
sind, dass keine rationale Debatte mit
diesen Menschen möglich ist, das ist für
mich die traurige Erkenntnis der Vorgänge
der letzten Tage. Welche Rolle Sie dabei
spielen und spielen wollen, müssen Sie
wissen.
Was mich angeht muss ich Ihnen leider
mitteilen, dass ich nicht mitspiele. Ich
werde mich nicht auf Ihr Verurteilungs- und
Schmähniveau herablassen, auch nicht auf das
Ihrer Nachahmer, Gefolgsleute oder Kumpanen.
Ich werde nicht über die Stöckchen springen,
die Sie mir hinhalten. Und vor allem werde
ich mich nicht durch Ihre Kampagne
beeindrucken lassen.
Ich hoffe, es ist schön in Vermont und Sie
fahren Fahrrad, nicht Geländewagen. Ich
gönne Ihnen alles Gute. Und glauben Sie mir,
Tübingen ist eine so schöne Stadt, dass ich
es selbst gut finde, nicht in Vermont,
sondern hier zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Tübingen, 27.7.09
sehr geehrter herr palmer,
sie mögen eine ratssitzung par ordre de
mufti beenden, nicht aber eine
auseinandersetzung, in deren mittelpunkt
ihre inkompetenz, ihre instinktlosigkeit und
ihr schamlosigkeit stehen. auch wenn sie
versuchen, den spiess umzudrehen. nicht ich
habe dafür gesorgt, dass eine
antizionistische antisemitin, altstalinistin
und ahmadinejad-apologetin das
bundesverdienstkreuz bekommt, sie waren es.
und ich überlasse ihnen lieber ein paar
meiner schönsten schneekugeln als das letzte
wort in dieser sache.
ihre argumentation besteht aus zwei
bausteinen. auf dem einen steht „haltet den
dieb!“, auf dem anderen: „mach ich einen
fehler, mach ich gleich einen hinterher,
dann siehts nach methode aus.“ was sie in
ihrer vermessenheit „Fakten vom Hörensagen
und fragwürdige Indizienbeweise“ nennen,
sind tatsachen, die sie nicht wegdiskutieren
können: die bücher und vorträge von frau
langer, die sie als eine antizionistische
antisemitin ausweisen (nicht die erste ihrer
art und nicht die letzte), frau langers
„vorwort“ zu einem buch des
proto-antisemiten jamal karsli, frau langers
auszeichnung durch einen maßgeblich von
ehemaligen stasi-leuten gegründeten und
geführten verein - nur um die highlights zu
nennen. all das haben sie vermutlich nicht
gewusst, und jetzt, da sie es wissen, reden
sie von „Fakten vom Hörensagen und
fragwürdigen Indizienbeweise“, um ihr
eigenes unwissen zu kaschieren.
ihre argumentation zeichnet sich durch eine
revisionistische logik aus. sie versuchen,
eine geschichte retroaktiv umzudeuten und
den müll, den sie produziert haben, vor
anderer leute tür abzuladen. strukturell
machen sie das gleiche wie leute, die
behaupten, die juden hätten dem 3. reich den
krieg erklärt. auch sie drehen die
kausalkette um. nicht sie haben einen
skandal angezettelt, ich habe ihn erfunden.
statt sich freilich gedanken über meine
„persönliche unabhängigkeit“ zu machen,
hätten sie sich besser mit der
persönlichkeit von frau langer beschäftigen
sollen, die dem aktuellen antisemitismus ein
gesicht gibt.
jetzt läuft es mit einem
bundesverdienstkreuz um den hals herum.
sie fragen: „Wie kann man nur eine Frau,
deren Mann fünf Konzentrationslager
durchlitten hat, in eine Reihe mit den
Tätern des Verbrecherregimes stellen?“ sehr
witzig, kamerad palmer, sehr witzig.
erstens haben sie von den beiden jungs,
denen die BVK irrtümlich verliehen wurden,
erst aus meiner mail erfahren. zweitens habe
ich frau langer nicht in eine reihe mit den
tätern des verbrecherregimes gestellt, das
tun sie, sondern nur auf zwei fälle
hingewiesen, in denen eine entscheidung
aufgrund fehlender informationen getroffen
und später korrigiert wurde. ich hätte auch
peter hartz und klaus zumwinkel nennen
können, die beide durch subtilen druck dazu
gebracht wurden, ihre BVK „freiwillig“
zurückzugeben. wären sie damit eher
einverstanden gewesen?
ihre wohlfeile empörung über meine „subtile
Analogie“ zeugt nur von ihrer totalen
ahnungslosigkeit.
im übrigen: ob und wie viele KZ frau langers
mann überlebt hat, sagt nichts über ihn oder
seine frau aus. es sei denn, sie, herr
palmer, gehen davon aus, dass die KZ
erziehungsanstalten waren, deren absolventen
über jeden verdacht erhaben sind, sich
jemals daneben zu benehmen. und dass man
diese unterstellung auch auf deren
angehörige ausweiten kann. frau langer war
nicht in einem KZ, sie war, nachdem sie das
kommunistische polen verlassen hatte, in
einer kommunistischen partei und deren ZK
tätig. und sie hat, anders als ralph
giordano und andere anständige
ex-kommunisten, diesen fehltritt nie bereut.
nun geht sie mit den KZ, die ihr mann
überlebt hat, hausieren. das ist unanständig
und schamlos, herr palmer, so wie es
unanständig und schamlos ist, wie sie mit
den erfahrungen ihres vaters und ihrem
vermeintlichen judentum angeben. „Ich habe
Antisemitismus erlebt und trete ihm
entgegen, wo ich ihn treffe.“ nur als sie
frau langer begegnet sind, war ihnen der
gute vorsatz gerade entfallen.
wenn ich lese, dass ihr vater „eingekerkert“
wurde und wie sie später leiden mussten,
wird mir klar, wie gut es meine eltern
hatten. dass ich im gegensatz zu ihnen, herr
palmer, sie nicht als zeugen in eigener
sache aufrufe, kommt daher, dass es mir
genügt, einen computer aus zweiter hand zu
benutzen. nicht jeder sohn eines michael
kohlhaas wird automatisch ein robin hood,
nicht jede tochter eine jeanne d’arc. manche
landen auch in der badischen provinz, um
zwischen zwei kehrwochen den nahostkonflikt
zu lösen.
and last but not least. frau langers
aussagen seien, schreiben sie, „verfremdet,
kontextuiert oder umgedeutet“ worden, so
dass sie „der Definition von Antisemitismus
entsprechen“.
ich frage mich, wie lange sie, herr palmer,
„verfremdet, kontextuiert oder umgedeutet“
wurden, bis sie endlich der definition eines
politikers entsprachen.
mit den besten empfehlungen
hmb, middlebury, 29.7.09
Sehr geehrter Herr Broder!
Besten Dank! Kleiner Tipp noch:
Tübingen liegt nicht in Baden, sondern in
Württemberg. Macht aus Vermont vermutlich
keinen Unterschied.
Es wäre aber dennoch besser für Sie, das
Recherchieren zu lernen.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
29.7.09
http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/910/
Eine demaskierende e Mail die Broder nicht
veröffentlichte (Quelle und der gesamte
Briefwechsel) >>>
|
sehr
geehrter
herr palmer,
bitte,
nehmen sie
es mir nicht
übel, wenn
ich ihnen
eine frage
stelle, die
mir beim
lesen ihrer
mails
gekommen
ist: haben
sie noch
alle
maultaschen
in der
pfanne? ich
habe ihnen
ein paar
fragen
gestellt,
und sie
reagierten
wie ein
beleidigter
vereinsvorsitzender,
an dessen
autorität
gerüttelt
wird. ohne
auch nur
einmal luft
zu holen,
antworten
sie gleich
mit einer
gegenfrage:
" Glauben
Sie, ich
hätte noch
nie einen
Artikel von
Ihnen
gelesen und
würde nicht
erkennen,
was Sie
wirklich
beabsichtigen?"
das ist wie
in dem witz,
in dem ein
us-tourist,
der die
moskauer
metro
besichtigt,
wissen
möchte,
warum seit
einer stunde
kein zug
vorbeigefahren
ist, worauf
der
russische
tour guide
antwortet:
"und warum
werden bei
ihnen die
neger
verfolgt?"
im übrigen
ist es meine
aufgabe,
ihre
absichten zu
hinterfragen
und nicht
umgekehrt.
ich nehme zu
ihren
gunsten an,
dass sie
noch nicht
lange genug
OB sind, um
sich an
diese art
der
arbeitsteilung
gewöhnt zu
haben.
und sie
toppen sich
selbst, wenn
sie mir dann
vorschlagen,
welche
fragen ich
ihnen
stellen
soll. das
letzte mal
hab ich so
ein
verhalten
vor über 20
jahren
erlebt,
anlässlich
eines
besuches
beim
schriftstellerverband
der ddr, als
uns hermann
kant
erklärte,
was er
gefragt
werden
möchte. f.j.
strauss hat
sich ab und
zu ebenso
benommen,
weswegen er
von ralph
giordano als
"zwangsdemokrat"
bezeichnet
wurde. das
trifft auch
auf sie zu.
sie werden
es mir nicht
glauben,
weil sie
selber den
ganzen tag
taktieren,
paktieren
und
intrigieren:
ich habe in
der tat
anfangs
angenommen,
das ganze
sei eine
behördenpanne.
je mehr
stellen an
einem
vorgang
beteiligt
sind, umso
größer ist
die
wahrscheinlichkeit,
dass etwas
schief geht.
und darüber
wollte ich
eine lustige
geschichte
für das WSJ
schreiben,
anknüpfend
an den
wunderbaren
filbinger-nachruf
von MP
Oettinger,
von dem er
sich dann
selbst
distanziert
hat. das war
mein point
of
departure.
inzwischen
weiss ich es
besser, weil
ich die
laudatio
gelesen
habe, die
oettingers
staatssekretär
auf frau
langer
gehalten
hat. das war
keine
behördenpanne,
das war ein
weiterer
schritt auf
dem langen
weg, die
deutsche
geschichte
zu
dekontaminieren.
auf dem
rücken der
israelis,
mit hilfe
einer
"guten"
jüdin.
sie ahnen es
vermutlich,
dass sie in
dieser
inszenierung
der "village
idiot" sind,
der auf dem
schwarzen
peter sitzen
bleiben
wird. im
präsidialamt
tritt man
vor
peinlicher
betroffenheit
von einem
bein aufs
andere, in
der
staatskanzlei
von BW wird
gemauert,
nur sie
hängen sich
aus dem
fenster wie
ein rentner
an
rosenmontag.
für wie blöd
müssen sie
die
empfänger
ihrer
mitteilungen
halten, wenn
sie z.b.
einem
kollegen
schreiben,
frau langer
"ist keine
Antisemitin,
sondern eine
ehrliche und
aufrechte
Kämpferin
für Frieden
und
Menschenrechte.
Dabei
kritisiert
sie auch
Israel"?
frau langer
kritisiert
nicht "auch
israel"
sondern NUR
israel. hat
sich frau
langer mal
zur
behandlung
der frauen
in
saudi-arabien
geäußert?
der
homosexuellen
im iran?
gibt es von
ihr eine
stellungnahme
zu
tschetschenien
oder
georgien? zu
sri lanka
oder darfur?
hat sie
jemals ein
wort über
die
verfolgung
der baha'i
riskiert?
sich mit den
tibetern
oder uiguren
solidarisiert?
das alles
geht ihr an
ihrem
aufrechten
und
ehrlichen
arsch weit
vorbei.
das einzige
objekt ihrer
obsession
ist israel.
denn nur
diese
obsession
lässt sich
in
deutschland
so
erfolgreich
vermarkten.
sie, herr
palmer, sind
ein
trittbrettfahrer
dieser
konjunktur,
wenn sie
schreiben: "
Ich sage
dies als
Enkel eines
Juden..."
sie sind
also
viertel-
oder
achteljude -
entsprechend
den
nürnberger
gesetzen
oder der
halacha? und
was bedeutet
das? hat man
als viertel-
oder
achteljude
einen
anderen
blick auf
die welt?
was halten
sie als
vierteljude
von der
pendlerpauschale?
wie stehen
sie als
achteljude
zum
flaschenpfand?
mit vollen
hosen, herr
palmer,
lässt sich
gut stinken.
diese übung
beherrschen
sie perfekt.
sie haben es
nicht
mitbekommen,
dass ihre
"aufrechte
Kämpferin
für Frieden
und
Menschenrechte"
einem
"menschenrechtspreis"
von einem
stasi-verein
angenommen
hat, sie
haben es
nicht
mitbekommen,
dass sie das
"vorwort" zu
einem buch
des
antisemiten
jamal karsli
geschrieben
hat, dem es,
wie frau
langer, nur
um "frieden
und
menschenrechte"
geht.
damit
konfrontiert,
sprechen sie
von einem
"scheinbeleg".
sie sind
nicht nur
ein
eingebildeter
jude, sie
sind auch
ein
ignorant,
der sich von
fakten nicht
beirren
lässt. und
sie sind ein
jammerlappen.
der einzige
relevante
punkt der
affäre sind
für sie die
"unerhörten
Beleidigungen",
die sie sich
"gefallen
lassen"
müssen. und
sie machen
mich für die
hate-mails
verantwortlich,
die sie
bekommen.
soll ich
ihnen ein
paar der
mails
schicken,
deren
verfasser
sich auf sie
berufen? in
einer heisst
es:
"Giordano
und Lustiger
sind für
mich die
Julius
Streicher
von heute."
wie findet
der enkel
eines juden
so was?
sie
schreiben
mir, es läge
an mir,
"dass es in
Israel keine
kritische
Debatte über
die Politik
des eigenen
Staates
geben darf."
ja, die
kritische
debatte in
israel wäre
schon viel
weiter, wenn
ich nicht
immer wieder
intervenieren
würde. oder
wenn die
blöden
israels auf
den klugen
boris palmer
hören
würden. die
rolle, die
sie mir
zuschreiben,
zeugt nur
von ihrer
eigenen
selbstüberhebung.
und sie
glauben
allen
ernstes an
eine
kampagne und
merken nicht
einmal, wer
ihnen die
diesmal
offenbar
authentischen
belege dazu
liefert:
eine
durchgeknallte
expertin für
"zionismus
und
raumplanung",
die auf
ihrer
homepage
feststellt:
"Felicia
Langer
erhält das
Bundesverdienstkreuz
- die
neozionistische
Besatzer-Lobby
lässt die
Maske
fallen." sie
ahnen
nichts, sie
riechen
nichts, sie
verbreiten
diesen dreck
weiter. sie
sind
wirklich
unheilbar
gesund.
die sache
hat auch
zwei schöne
aspekte. der
erste ist:
sie haben
den
höhepunkt
ihrer
inkompetenz
überschritten.
von nun an
geht es
bergab. der
zweite: sie
stecken in
tübingen
fest, ich
fahre durch
vermont.
es gibt eine
gerechtigkeit.
mit besten
grüßen
hmb |
|