Leiden und Leben der
Palästinenser -
1
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2012 -
Hungerstreik Akram al-Rikhawi
2012 - Hungerstreik Mahmoud
al-Sarsak
2012 - Gefangene im Hungerstreik 2
2012 - Gefangene im Hungerstreik 1
2012 Hungerstreik von Khaled Adnan
2010 - Hungerstreik Firas Maraghy 1
2010 - Hungerstreik Firas Maraghy 2
Siehe
auch:
Kinderschicksale
Zerstörung
Vertreibung
Landraub
Die
Mauer
Sonderseite Beit Hanun
Palästina
Remembered - Eine große
Videosammlung >>>
Armee ermordet drei Palästinenser, darunter Kind und alte Frau
- ISM-G-FK -
Wie palästinensische und israelische Medien berichten, töteten Einheiten der israelischen Armee am Wochenende drei Palästinenser. Bei den Opfern handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen, eine 60-jährige Frau und einen jungen Mann, der versuchte aus Ägypten in sein Zuhause im Gazastreifen zurückzukehren.
Israelische Armee tötet im Januar
96 Palästinenser
- ISM/G-FK
In
ihrem jährlichen Bericht
veröffentlichte die israelische
Menschenrechtsorganisation B’Tselem
(www.btselem.org )
folgende Zahlen:
Vom 01. Januar – 29. Dezember 2007
tötete die israelische
Besatzungsarmee 373 Palästinenser,
darunter 53 Kinder
(Vergleich 2006: 657 Tote, 140 davon
Kinder). Seit Beginn der zweiten
Intifada (29. September 2000) wurden
bis heute 4.335 Palästinenser von
Israel ermordet. Unter den Getöteten
sind auch 866 Kinder und
Jugendliche. Verletzte sind hiervon
gar nicht erfasst, die psychischen
und physischen Spätfolgen in dieser
Generation kaum absehbar .
3 Patienten
sterben an Folgen der Belagerung,
darunter ein Kleinkind -
I SM/G-FK
- Dienstagnacht und Mittwochmorgen
starben im Gazastreifen drei weitere
schwerkranke Patienten, nachdem
ihnen Israel die Ausreise für
medizinische Behandlung verwehrte.
Damit steigt die Gesamtzahl der
medizinischen Opfer der israelischen
Belagerung auf 86. Am Dienstag starb
das eineinhalb-jährige Kleinkind
Abdul Karim Abu Hamda, nachdem
israelische Behörden ihm die
Ausreise, um medinzinische
Benhandlung im Ausland zu bekommen,
verwehrten. Einige Tage zuvor starb
bereits sein Zwillingsbruder aus den
selben Gründen. >>>
Siedlerkinder lassen Steine und Urin auf Palästinenser
regnen -
ISM/G-FK -
Heute Morgen gegen 10:30 Uhr griffen Bewohner der
illegalen israelischen Siedler Bei Hadassa (Hebron) ihre
palästinensischen Nachbarn mit Steinen, Flaschen,
Schmutzwasser und Urinbeuteln an.
Human Rights
Watch: 145 Tote seit November 2007
-
Gestern (31.1.2008) veröffentlichte
die Menschenrechtsorganisation Human
Rights Watch (HRW) ihren
Jahresbericht und verurteilte in
diesem die vollständige Abriegelung
des Gaza-Streifens.
Geh und sieh
dir selbst die Wahrheit an – ich hab
es getan
-
Bericht eines
britischen Arztes über einen Besuch
in Israel-Palästina -
Asad
Khan
-
Ich hatte die
Debatten auf diesen Seiten mit einer
Mischung von Interesse und
Unglaubwürdigkeit verfolgt. Ich
frage mich, wie viele von denen, die
Tom Hickey
und Dereck
Summerfield
des Antisemitismus angeklagt haben,
tatsächlich die Westbank und den
Gazastreifen besucht haben, um
selbst die Situation zu sehen. Ich
hatte die Möglichkeit, Israel und
die Westbank zwei Wochen lang im
August zu besuchen. Was ich dort
gesehen habe, hat mein Leben für
immer verändert. Wir verbrachten
viel Zeit an den Checkpoints in der
Westbank. Leider klingt das Wort
Checkpoint/Kontrollpunkt so harmlos,
dass es kaum den Schrecken des Ortes
übermittelt. Habt ihr schon mal
einen Viehstall
vollgestopft mit Tieren
gesehen mit nur einem Ausgang, der
von einem Bauer mit Stock bewacht
wird? Und nun ersetzt diesen mit
einem Soldaten mit Gewehr – und die
Tiere sind Menschen/ Palästinenser
... >>>
Mit den Philistern sterben -
Uri Avnery - DAS
BERÜHMTESTE Wort, das jemals im Gazastreifen
gesprochen wurde, waren die letzten Worte von Samson
(Richter 16,30): „Ich will mit den Philistern
sterben !“ Nach der biblischen Geschichte „umfasste
Samson die beiden Mittelsäulen, auf denen der
Philistertempel ruhte „stemmte sich gegen sie“ und
ließ das Gebäude zusammenbrechen. „Es fiel auf die
Fürsten der Philister, auf alles Volk und ihn
selbst“. Der Erzähler der Geschichte fasst es so
zusammen: „ Sodass es mehr Tote waren, die er durch
seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten
getötet hatte.“ Es ist eine Geschichte des Leidens,
der Zerstörung und des Todes. Sie könnte, sich
jetzt wiederholen - nur mit umgekehrten
Vorzeichen: der Tempel könnte von den
Palästinensern (die ihren Namen von dem der
Philister ableiten) selbst eingerissen werden, und
unter den Toten könnten die Fürsten Israels sein.
>>>
Sonderseite:
Free Gaza >>>
Brutal und demütigend
Bericht vom 22.7.
05 von CWJP*
Ziegler bezeichnet Gazastreifen als KZ
Statistik des
PCBS zur Bevölkerungsentwicklung
Die israelische Anordnung, 90 Häuser zu zerstören,
macht 2500 Bewohner in Jerusalem obdachlos.
(IPC, 26.05.2005)
Eindrucksvoller als auf diesen vier
Karten kann die zionistisch-israelische
Kolonisierung Palästinas nicht dargestellt
werden. Besaßen die zionistischen Siedler
vor Ausrufung des Staates Israel ca.
7 % des Landes so werden die Palästinenser,
wenn sie den ihren "Staat" irgendwann
ausrufen können, gerade noch einmal
über ca. 10 % ihrer ursprünglichen Heimat
verfügen. Folglich haben sich innerhalb
von knapp über 100 Jahren die Besitz-
und Machtverhältnisse völlig umgekehrt.
Das zionistische Kolonisierungsprojekt
war also sehr erfolgreich, wenigstens
für die Israelis. Für ihre Opfer die
Palästinenser stellt es eine andauernde
Katastrophe (arab. al-nakba) dar. Ist
die Kolonisierungsphase damit wirklich
abgeschlossen?
...Zum Vergrößern Bild anklicken
Israelisches Fernsehen zeigt Soldaten,
die palästinensischen Jungen als menschlichen
Schutzschild nehmen.
Palästinenser, der Urin trinken musste,
sagt vor Gericht aus.
Der Fall des Friedensaktivisten Tom
Hurndall.
Zerstörungen
Frau erleidet Fehlgeburt am Checkpoin t
Israel wie Südafrika
behandeln!
- Ilan Pappe
Israel beschlagnahmt Land in Ost-Jerusalem
im großen Stil
Wie die Gaza-“Loslösung”
einer Fischereizone im Gazastreifen
gewisse Erleichterungen bescherte -
von
Jon Elmer
In puncto Arbeitslosigkeit stehen die
arabischen Israelis im Verhältnis zu
ihren jüdischen Mitbürgern ganz oben,
in puncto "politischer und kultureller
Autonomie" jedoch ganz unten
Der
Journalist Joseph Algazy über die Benachteiligung
der arabischen Israelis, die sich durch
alle Gesellschaftsbereiche zieht.
D a Israel
sich als jüdischer Staat versteht, ist
es für die Palästinenser eine prekäre
Heimat. Doch jeder fünfte Israeli ist
arabischer Herkunft. Rechtlich ist er
damit Bürger zweiter Klasse, und auch
wirtschaftlich bleibt er hinter seinen
jüdischen Mitbürgern zurück. Nur den
165 000 Beduinen geht es noch schlechter.
mehr
Gesundheitsversorgung:
Krebskranke ohne Hoffnung.
Zugang zur Gesundheitsversorgung
in der palästinensischen Westbank drastisch
eingeschränkt
Bericht zu Auswirkungen der Mauer in
Ramallah vorgestellt
Die komplette
Studie sowie ein Executive Summary
PPS- Gesundheitszustand
der Gefangenen alarmierend
Alles andere als Luxus:
Leben im Gaza-Streifen - Arbeitslosigkeit,
niedrige Löhne und eine schlechte Gesundheitsversorgung
bestimmen den Alltag der Palästinenser
- Johannes Zang
Eugenik
in Zion
Israel blickt erschreckt
zurück
Wenn
die israelischen Medien über eine unfertige
Dissertation berichten, muß sie brisant
sein: Auf einer Tagung der israelischen
Anthropologischen Gesellschaft präsentierte
kürzlich Sachlav Stoler-Lis, die an
der Ben-Gurion-Universität ...mehr >>>.
Schikanen, Gewalt
und Übergriffe
Machsom Watch Bericht vom Oktober 2004
„Dreizehnjährige
töten!!!“
‚Tagesthemen’
am Mittwoch, 24. Nov. 2004
Auf der falschen Seite der Mauer
Mit der
Errichtung der Trennmauer hat Israel
Tausende Palästinenser zu illegalen
Arbeitern gemacht. Ein Besuch in Umm
Al Fahm
Human Rights Watch
meldet
Trotz Rückzugsplan
werden Häuser weiterhin zerstört
Israelische Truppen reißen Häuser ab,
um Palästinenser aus der Grenzgegend
zu vertreiben
Olivenernte am
12.10.04
Hanan
aus Nablus
Das tägliche Massaker Zahl der Hungernden
wächst
Nur eine kranke
Gesellschaft demütigt und schikaniert
sterbende Patienten
Gideon Levy
Kollektivbestrafungen sind Kriegsverbrechen
Bericht über eine Häuserzerstörung in Nablus/Balata
von Hanan
Wer Vergewaltigt
die Kinder in Palästina?
Die
israelische Armee und Regierung oder
das palästinensische Volk?
Moderne Häuser
und Platz für Panzer
-
Der Wiederaufbau des Flüchtlingslagers
von Jenin
Die Hölle von
Hebron
von Am Johal und Am Johal
Der 2. Bericht
von Ha nan aus Nablus
Bericht von Hanan aus Nablus
Zwischen Gewalt
und Gewaltlosigkeit
von Amira Ha ass
Statistikbericht: Keine geregelte
Wasser- und Müllversorgung
Report Reveals 1.6 Million
Israelis Living in Poverty,
notes Rick Kelly
Brief aus Israel 11.4.06 -
Viele
von euch haben wahrscheinlich bereits
etwas erfahren von dem Ausbruch von
Gewalt am vergangenen Wochenende. In
Nablus starben mindestens 2 Leute bei
einem neuen Angriff; 14 Menschen (11
davon Kinder) wurden 48 Stunden lang
gefangen gehalten in einem Raum, während
Soldaten die Wohnung besetzt hielten,
(dabei wurden drei kleine Mädchen längere
Zeit allein in einer Wohnung zurückgelassen
mit dem Herd an - eine war allein in
der Dusche). In Gaza kamen mehr als
15 Menschen bei nächtlichen Bombardements
ums Leben. Es ist schwer, vor lauter
Verzweiflung nicht abzustumpfen, ...
mehr >>>
Israel schneidet das Jordantal von der Westbank ab - Ungea chtet und von der Öffentlichkeit fast unbemerkt
vollzieht Israel einen Abkoppelungsprozess
mit einem der fruchtbarsten und schönsten
Täler auf palästinensischem Gebiet:
Amira Hass dokumentiert die Abtrennung
des Jordantals vom übrigen Teil der
Westbank mit dem für jedes Auge offensichtlichem
Ziel, auch zukünftig den Siedlungsbau
in der Westbank gezielt voranzutreiben.
Hebron für Anfänger -
Ran Hacohen, www.antiwar.com
Hebron ist
wieder in den Schlagzeilen. Mehr als
jeder andere Ort stellt diese geteilte
Stadt den israelisch-palästinensischen
Konflikt in einer Nussschale dar. 1967
von Israel besetzt, sahen die Palästinenser,
wie das Herz ihrer Stadt von israelischen
Siedlern eingenommen wurde, deren Gegenwart
nach dem Völkerrecht dort illegal ist,
aber von allen israelischen Regierungen
unterstützt wurde. ... mehr >>>
BTselem publishes a flash presentation
describing the harsh situation facing
the Palestinian residents as a result
of settler violence and official persecution.
Brief aus
Israel 21.12.05
Seit 2 Jahren versuchen 10 Studenten, die in Bethlehem Ergotherapie
studiert haben, Erlaubnis zu erhalten,
ihre Studien zu Ende zu führen. bisher
ohne Ergebnis. wie Ha'aretz schreibt:
"Kanada oder Australien, ja. Bethlehem,
nein." Klar ist dass Israel auf der
einen Seite versucht, den gebildeten
Sektor der Bevölkerung zur Emigration
zu treiben (sie haben am ehesten eine
Möglichkeit dazu), auf der anderen dafür
sorgt, dass dieser auch nicht durch
neue Studenten aufgefüllt wird. mehr >>>
73 - jähriger Palästinenser stirbt am
Mauertor
Zum Vergrößern
das Bild anklicken.
Hebron, Bild vom Suk. "Müllentsorgung israelischer Siedler
auf den Köpfen der Palästinenser". Nur
Netze halten den Dreck grob ab. -
Foto von Dr. Then
40
Siedler verprügelten palästinensischen
Jungen –
Soldaten
schauten zu
30.06.2005, Palestine
News Network -
Die jüdischen Siedler im Gazastreifen
werden gewalttätiger. Sogar Israels
Premierminister Sharon bezeichnete den
gestrigen brutalen Angriff auf einen
palästinensischen Jungen in Mawasi als
„barbarischen, wilden und herzlosen
Akt“.
Hilal Majidi liegt in einem kritischen
Zustand im Krankenhaus, nachdem ihn
40 Siedler – sie hatten gerade ein palästinensisches
Haus im südlichen Gazastreifen eingenommen
–zu attackieren begannen. Die Siedler
schlugen den 18Jährigen fast zu Tode,
bevor ein israelischer Journalist und
ein Kameramann ihn wegzogen.
Das israelische Fernsehen strahlte Bilder
von den israelischen Siedlern aus, wie
sie Steine und Eisenstücke auf den blutenden
Buben, der auf dem Boden lag, warfen
– ein Besatzungssoldat stand dabei und
schaute zu. Majidi versuchte, aufzustehen,
verlor aber plötzlich das Bewusstsein.
Nisim Kanal, israelischer Rundfunkreporter,
war einer der Augenzeugen. Er berichtete,
dass die israelischen Soldaten die palästinensischen
Krankenwagen und deren ärztliche Besatzung
davon abhielten, den Jungen zu erreichen.
Ein weiterer israelischer Journalist,
Itzik Saban, rannte hinter dem Soldaten
her und zog den verletzten Jungen zur
Seite.
Israelische Soldaten und Siedler verletzten
gestern fünf Palästinenser, während
sie in Mawasi Häuser einnahmen.
30.06.2005, Übers. v.
Gabriele Al Dahouk
Israelische Menschenrechtsverletzungen
vor UN-Komitee
UNRWA-Bericht- Blockade der Palästinenser
führt immer wieder zu Versorgungsengpässen
Der Landverlust der Palästinenser
Diese Karten zeigen
den Landverlust der Palästinenser in
den letz ten Jahren .
Zum Vergrößern
die Karte anklicken.
Elektronische
Besetzung
Von Ghazi Hamad
Die
Menschen im Gazastreifen haben nach
dem Rückzug vielleicht keine Panzer
mehr auf ihren Straßen, aber das Gebiet
wird weiterhin unter Kontrolle einer
ausländischen Besatzungsmacht stehen.
Bewertet man die Verlautbarungen von
Israels Premierminister Ariel Sharon
und von Armeeoffiziellen sowie die Sicherheitsvereinbarungen,
die in dem von der Knesset abgesegneten
Rückzugsplan festgelegt wurden, wird
Israel seine Anwesenheit in der Luft,
zu Wasser und an Gazas Grenzen nach
seinem Rückzug aus dem Gazastreifen
aufrechterhalten .... mehr >>>.
Die spezifischen Auswirkungen der Besatzungssituation
auf das palästinensische Gesundheitssystem
Das palästinensische Gesundheitsministerium
hat der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) einen Bericht über die Gesundheitssituation
in den besetzten palästinensischen Gebieten
vorgelegt. In dem Bericht, der gestern
veröffentlicht wurde, werden die spezifischen
Auswirkungen der Besatzungssituation
auf das palästinensische Gesundheitssystem
untersucht. Die Autoren stellen fest,
dass nach Fertigstellung der Mauer 32,7
Prozent der Dörfer in der Westbank von
medizinischer Betreuung abgeschnitten
sein werden. Schon jetzt haben 53,6
Prozent der palästinensischen Bevölkerung
Probleme, Zugang zu medizinischer Versorgung
zu erhalten.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht
auf die Ernährungssituation: In den
Flüchtlingslagern und Dörfern wurde
ein Ernährungsdefizit bei mehr als 53
Prozent der Bewohner festgestellt. Durch
Mangelernährung bedingte Krankheiten
und Vitaminunterversorgung sind die
Folge. Aufgrund der angespannten Situation
unter der Besatzung leiden immer mehr
Palästinenserinnen und Palästinenser
unter Traumata und Neurosen. Der Bericht
kommt zu dem Schluss, dass nur ein entschiedenes
Eingreifen der internationalen Gemeinschaft
zu einer Verbesserung der gesundheitlichen
Situation der Palästinenser führen kann.
Der Bericht im Detail -
Quelle
Die Ermordung
des S. M. Ahdad durch einen Siedler
Brief aus Israel - 16.10.04
elend und arm
Die Menschen in Wadi Rahhal erlebten das die Besatzung
ihnen ihr Land nahmen um die Mauer zu
bauen. Vor dieser Zeit sah das
Land das im Hintergrund braun ist genau
so grün aus wie das Landin der Frontseite
des Bildes
Palästinensische
politische Strafgefangene Manal Ghanem
bittet dringend um Freilassung
Die stille Besetzung
-
Von Ran HaCohen
Besatzung: 69 Geburten
am Checkpoint
Seit dem Jahr 2000 mussten 69 palästinensische
Frauen an israelischen Checkpoints gebären,
weil ihnen die Weiterfahrt in ein Krankenhaus
von israelischen Soldaten verweigert
wurde.
ISM - Ariane berichtet aus Beit Awwa,
6.10.04
In Gaza ist keine Hungersnot -
Gideon Levy - Die Anwendung des
Terminus „Humanitäre Katastrophe“
ist tatsächlich ein Beleg für die Entmenschlichung
der Palästinenser. Es gibt kein Mehl?
„Humanitäre Katastrophe“. Es gibt Mehl?
Dann ist es keine Katastrophe. Man nimmt
an: alles, was die Palästinenser
benötigen, ist eine tägliche
Lebensmittelration – also werden sie
nicht als Katastrophenopfer betrachtet.
Es reicht, wenn sie Wasser und
Lebensmittel in ihrem Kochtopf haben,
um festzustellen, dass ihre Situation
in Ordnung ist. Aber menschliche Wesen,
einschließlich der Palästinenser, haben
auch noch ein paar andere Grundbedürfnisse.
Die wirkliche humanitäre Katastrophe
begann schon vor langer Zeit,
und es ist nicht (nur) der Hunger. Derjenige,
der das benachbarte Volk als menschliche
Wesen sieht, weiß das sehr wohl. Es
stimmt, die Dimensionen der Katastrophe
werden schlimmer – aber das hat sich
seit Jahren immer weiter in dieser Weise
entwickelt.
Stimmen aus den Gemeinden -
Karmen Nassar
aus Bethlehem: „Sie wissen jetzt, dass
wir keine Angst haben“ -
Palästinensische
Grassroot-Anti-Apartheidmauer-Kampagne,
13.März 2006 - StopTheWall.org -
Karmen
Salim Khalil Nassar ist 60 Jahre alt
und aus Bethlehem. Während sie außerhalb
ihres Restaurant im Schatten der Apartheidmauer
steht, berichtet sie vom Abwürgen des
palästinensischen Lebens in der Stadt.
„ Wir bauten 1984 dieses Gebäude . Es
war eine gute Zeit für die Stadt. Wir
eröffneten ein Restaurant im Erdgeschoss,
und es war immer voll. Die Leute mussten
sogar die Plätze reservieren lassen.“
Heute steht das Gebäude isoliert vom
Rest der Stadt hinter der Mauer, die
die ganze Nachbarschaft umgibt.
Es liegt in al-Kubbe, einem Teil Bethlehems,
der nun für die Erweiterung des judaisierten
Groß-Jerusalems vorgesehen ist. Die
Palästinenser werden mit allen Mitteln
aus ihren Häusern vertrieben. mehr >>>
Flüchtlinge im Libanon
Bilder aus verschiedenen
Flüchtlingslagern in Libanon
Flüchtlingskinder
im Libanon e.V.
Interview mit Herrn Sultan
Abu Al-Aynan - PLO im Libanon.
Interview mit Amneh
Suleiman
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Das System der ,,verbotenen
Straßen’’
Blockierte
Straßen -
Amira Hass -
Das Regime der eingeschränkten Bewegung,
wie es von Israel den Palästinensern
auferlegt wurde, hat die Westbank in
Dutzende von abgeschlossene oder teilweise
abgeschlossene
Menschenrechtsgruppen
bitten darum, mit den Lärm-Schallbomben
über dem Gazastreifen aufzuhören
Israelische
und palästinensische Menschenrechtsgruppen
reichten beim Obersten Gerichtshof eine
Petition ein, die die israelische Luftwaffe
zwingt, mit dem Überschalllärm über
dem Gazastreifen aufzuhören, da dies
psychologischen Schaden verursacht
Außerdem sei diese Praxis „Kollektivstrafe“.
Die Ärzte für Menschenrechte
in Israel und das GCMHP (Gaza Community
Mental Health Programm) reichten beim
Obersten Gerichtshof eine Petition ein,
die Flüge über dem Gazastreifen mit
Überschallgeräuschen einzustellen. Israelische
Luftkräfte (IAF) hatten während aller
Tag- und Nachtzeiten die Schallmauer
durchbrechenden Lärmbomben über dem
Gazastreifen gezündet – bei Flügen über
Israel aber davon Abstand genommen.
Die Antragsteller
sagen, dass die die Schallmauer durchbrechenden
Lärmbomben , die die IAF bewusst vor
kurzem über dem Gazastreifen eingesetzt
haben, die psychische und physische
Gesundheit der Bewohner übermäßig schädigt.
Als Chef der Gaza-Organisation, schrieb
der Psychiater Dr. Eyad Sarraj in einer
medizinischen Stellungnahme, dass der
Überschall-Lärm nach einem Bericht schwerwiegende
Folgen für die Kinder von Gaza
hat, wie Angstzustände, Panik, Furcht,
geringe Konzentration und geringen Fortschritt
beim Lernen/ Studieren. Er sagte auch,
dass die Anzahl spontaner Fehlgeburten
während dieser Zeiten des häufigen Überschallgeräusches
angewachsen sei.
Yuval Yoaz, Haaretz, 3.11.05
(dt. Ellen
Rohlfs)
Älterer Mann
stirbt beim Warten auf Durchlass
Während er darauf wartete, die
Mauertore in Qalqiliya zu durchqueren,
starb der ältere Palästinenser
Amin Teem.
Augenzeugen bestätigten, dass
israelische Soldaten den Krankenwagen
aufhielten, als er das Tor passieren
wollte, um den 70-Jährigen,
der eine Herzattacke erlitten
hatte, ins Krankenhaus zu bringen.
Diese Verzögerung, von der behauptet
wurde, sie sei aus Sicherheitsgründen,
verschärfte seine Situation
und führte zum Tode.
Es ist nicht der erste Vorfall
dieser Art, der im Gebiet um
Qalqiliya in der Westbank an
den Besatzungstoren und Absperrungen
vorkommt. Eine schwangere Frau
starb, nachdem israelische Soldaten
dem Krankenwagen am Eingang
von Qalqiliya verweigerten,
den Checkpoint zu passieren,
um sie zum Krankenhaus in der
palästinensischen Stadt zu bringen.
Am Azoun-Atmah-Tor im Süden
Qalqiliyas wird den Ambulanzen
und deren Sanitätern die Zufahrt
in die Ortschaft verboten. Besatzungssoldaten
behaupten, dass diese keine
Genehmigungen hätten.
Bewohner erzählten die Geschichte
eines palästinensischen Mädchens,
das seine Behandlung durch die
Gitterstäbe des Mauertores erhielt.
Der Arzt war auf der gegenüberliegenden
Seite des Tores und gab ihr
während des Wartens Spritzen.
Die Pförtner betrachteten diese
unmenschliche Szene ungerührt.
Ebenso starb vor ein paar Monaten
der 56-jährige Azam Atiah aus
dem Ort Amateen im Osten Qalqiliyas,
weil die Soldaten am Bet-Iba-Checkpoint
seinem Fahrer untersagten, ihn
zum Krankenhaus in Nablus zu
bringen.
Der gestrige
Tod von Amin Teem aus El Funduk
erzeugte Gefühle der Empörung
und tiefer Traurigkeit unter
den Einwohnern des Ortes. Die
israelischen Kadomim-Siedlungen
und deren Siedler sind für sie
ein Albtraum, weil diese Siedler
den Palästinensern die Nutzung
der alten Verbindungsstraße
zwischen ihrem Ort und der Hauptstraße
Qalqiliya-Nablus verweigern.
Israelische Siedler stellten
mitten auf der Straße ein Tor
auf, an dem nun der ältere Mann
verstarb. Die Bewohner müssen
jetzt eine lange Umgehungsstraße
in Kauf nehmen, falls sie sich
zwischen Qalqiliya und Nablus
bewegen wollen.
Palestine News Network - Mustafa
Sabre, Qalqiliya, 10.08.2005
Übers. v. Gabriele Al Dahouk
28.3.2013 -
Menschen
in Palästina
- Ekkehart Drost -
pdf - Jeder, der einmal
Palästina bereist oder sich
sogar für längere Zeit in diesem
Land aufgehalten hat, wird viele
Geschichten über die
liebenswürdigen und
gastfreundlichen Menschen
erzählen können. Bei meinem
ersten Aufenthalt im Herbst 2011
habe ich in einem Artikel
Menschen vorgestellt, die in
unterschiedlicher Weise von der
Besatzung betroffen waren. In
diesem Jahr möchte ich die Leser
mit der 18jährigen Hamsa, dem
48jährigen Abdullatif und der
41jährigen Sanaa bekannt machen,
deren Lebensplanung, ihr
Verhältnis zu ihrem Land und
ihrer Religion bemerkens- und
lesenswert sind.
Hamsa, zweitälteste Tochter
unseres Fahrers Abed, besucht
zur Zeit noch die 12. und damit
die letzte Klasse der Kafar
Zebal Secondary Girls School im
Nachbarort von Jayyous. Sie hat
diese Schule der Secondary
School in Jayyous vorgezogen,
weil sie auf der Kafar Zebal den
naturwissenschaftlichen Zweig
belegen konnte, was in Jayyous
nicht möglich war. Schon als
Kind hat sie sich für Technik
interessiert und sich die
Reparatur von Elektrogeräten und
Computern angeeignet. „Hamsa,
kannst du mal kommen, mein Radio
ist kaputt,“ baten sie ihre
Geschwister Malak,
21, Hammoudi, 17, und auch die
kleine Mira, 5, oft um ihre
tatkräftige Hilfe. Ihren Traum
von einem Mechatronik-Studium an
der An Nadja Universität in
Nablus wird sie sich nach dem
Highschool-Abschluss in diesem
Sommer erfüllen können, denn
ihre bisherigen schulischen
Leistungen lagen in allen
Fächern zwischen 95 und 98%.
Ihren Alternativ-Wunsch Medizin
hat sie abgeschrieben, da neben
einer geforderten Schul-Leistung
von 99% die Studiengebühren für
ihren Vater nicht realisierbar
wären. Das Ingenieursstudium
dauert 5 Jahre (Medizin 7 Jahre)
und kostet 3000 US- Dollar pro
Jahr (Medizin 5000 US-$). Ihre
Schwester Malak studiert
Journalistik, ebenfalls in
Nablus, so dass die >>>
5.7.2012 - Children
in Military Custody
- Dr. Ludwig Watzal - "Children
in Military Custody" beschreibt die
Behandlung von palästinensischen Kindern
durch die israelische Besatzungsmacht
und deren Aburteilung durch israelische
Militärgerichte. Er wurde von britischen
Rechtsanwälten verfasst, die vom United
Kingdom Foreign and Commenwealth Office
unterstützt worden sind. Jährlich kommen
zwischen 500 bis 700 palästinensische
Kinder mit dem israelischen Besatzungsrecht
in ihrer Heimat Palästina in Konflikt.
Seit dem Sechstagekrieg vom Juni 1967
hält Israel wider das Völkerrecht palästinensisches
Gebiet besetzt, bzw. es hat völkerrechtswidrig
Ostjerusalem und die syrischen Golan-Höhen
annektiert. Für die „straffällig“ gewordenen
palästinensischen Kinder und Jugendlichen
gilt Besatzungsrecht, und sie werden
vor Militärgerichten abgeurteilt. >>>
"Children in Military Custody" - pdf >>>
IPPNW-Presseinformation
vom 8. Mai 2012 - Neue
Studie zu Geburtsschäden in Gaza - Weißer
Phosphor im Verdacht,
Geburtsschäden zu verursachen
Laut einer neuen wissenschaftlichen
Studie gibt es einen "starken Zusammenhang
zwischen angeborenen Fehlbildungen bei
Neugeborenen und der Exposition der
Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor".
Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene
Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen,
familiärer Zusammenhang und die Korrelation
mit Umweltfaktoren", die am 4. Mai 2012
im International Journal of Environmental
Research and Public Health veröffentlicht
wurde. Ein Team von palästinensischen
und italienischen Wissenschaftlern hatte
die Studie am Al Shifa Krankenhaus durchgeführt,
in dem 28% aller Babies des Gazastreifens
geboren werden.
Bei der Geburtsmeldung gaben 27% der
Eltern von Neugeborenen mit Fehlbildungen
an, weißem Phosphor ausgesetzt gewesen
zu sein. Dagegen hatten nur 1,7 % der
Eltern mit gesunden Neugeborenen Kontakt
mit dieser Munition. Es ist der erste
derartige Bericht im Gazagebiet. Von
Mai bis September 2011 wurden 4.027
Kinder geboren. Die Eltern beantworteten
Fragen zu klinischen, demographischen
und familiären Zusammenhängen sowie
zu Umwelteinflüssen. Die Ärzte registrierten
in den fünf Monaten 55 angeborene Fehlbildungen,
94 späte Fehlgeburten und 30 Totgeburten.
Die Fehlbildungen betreffen hauptsächlich
das zentrale Nervensystem und die Nieren;
ferner waren multiple Anomalien und
Spaltbildungen häufig.
"Wir fordern eine Ächtung des Einsatzes
von Weißem Phosphor und appellieren
erneut an die Bundesregierung, sich
für ein Verbot dieser Waffen einzusetzen",
erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias
Jochheim. Der Einsatz von Brandwaffen
gegen Zivilpersonen ist entsprechend
dem Verbot von unterschiedslosen Angriffen
in den Zusatzprotokollen von 1977 zu
den Genfer Abkommen von 1949 verboten,
nicht jedoch ihr Einsatz im Allgemeinen.
Israel und die USA haben das Zusatzprotokoll
bisher nicht ratifiziert. Im Goldstone-Bericht
vom 15. September 2009 wurde der Einsatz
von Phosphormunition gegen Zivilisten
durch israelische Streitkräfte im Gazakrieg
2008/2009 kritisiert.
Umstritten ist, ob Phosphorbomben wegen
ihrer Giftigkeit auch als chemische
Waffe anzusehen sind, deren Einsatz
gegen die Chemiewaffenkonvention verstoßen
würde. Andere Kritiker sehen zudem einen
Verstoß nach Artikel 35 des ersten Zusatzprotokolls
zu den Genfer Abkommen. Danach ist es
verboten, Waffen, Geschosse und Material
sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden,
die geeignet sind, überflüssige Verletzungen
oder unnötige Leiden zu verursachen.
Aus Sicht der IPPNW sind die medizinischen
Folgen des Einsatzes von Weißen Phosphor
so inhuman, dass die Ärzteorganisation
sich für ein generelles Einsatzverbot
ausspricht.
Die Studie "Birth Defects in Gaza: Prevalence,
Types, Familiarity and Correlation with
Environmental Factors" finden Sie unterhttp://109.168.126.122/files/Study_Birth_Defects_in_Gaza.doc
Pressekontakt:
Angelika Wilmen - Deutsche Sektion der
Internationalen Ärzte für die Verhütung
des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung
(IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin,
www.ippnw.de
Kollektivbestrafung macht 500 Palästinenser obdachlos - Ein Bericht aus der israelischen Friedensbewegung über die fast alltägliche Gewalt - Am 4. Juli erhielten wir die folgende Meldung aus der israelischen Friedensgruppe Gush Shalom: In der Nacht zum 3. Juli wurde ein israelischer Siedler namens Yair Har-Sinai in der Nähe der Siedlungsenklave Sussia im Süden des Westjordanlandes erschossen. Siedlerkollegen, die tags darauf sehr ausgiebig befragt wurden, sagten zwei Dinge über ihn: dass er im Unterschied zu anderen Siedlern kein Gewehr trug und behauptete, für Koexistenz (mit den Palästinensern) zu sein; und dass er mehr als jeder andere Siedler stets eifrig darauf bedacht war, "Staatsland", das heißt konfiszierten palästinensischen Boden, in Anspruch zu nehmen und deshalb Tag und Nacht seine Schafe dort weiden ließ, "um diesen Boden zu wirklich jüdischem Land zu machen" - aus Sicht der Siedler das größte mögliche Lob. Dieser irregeleitete Mensch kann einem leid tun, wie überhaupt die ständig wachsende Zahl der Opfer, die der heftige Wirbelsturm der vergangenen neun Monate fordert. Aber jeder unparteiische Beobachter muss einräumen, dass Har-Sinais beide Eigenschaften sich glatt widersprachen. Man kann nun mal nicht ein Freund von Koexistenz sein, und noch weniger ein unbewaffneter Pazifist, und gleichzeitig aktiv beteiligt an der Enteignung seiner Nachbarn. Har-Sinai starb an diesem Widerspruch. Dies war in der Nacht zum 3.7. Am Morgen des 3. Juli, nur Stunden, nachdem Har-Sinais Leichnam gefunden wurde, drang israelisches Militär in benachbarte palästinensische Dörfer ein, sprengte systematisch Häuser und die Höhlen, in denen viele der armen palästinensischen Bauern wohnen, zerstörte Plantagen und schüttete Brunnen zu. 500 Menschen wurden obdachlos gemacht. Bislang sind Kollektivbestrafung macht 500 Palästinenser obdachlos >>>
When Europe Develops, and Israel Destroys - Charlotte Silver - The European Commission has released a document that lists projects it funded that were destroyed or damaged by the Israel Defence Forces between May 2001 and October 2011. The list documents 82 such instances, amounting to a monetary loss of 49.2 million euro, 30 million of which came directly from European aid. British Member of the European Parliament, Chris Davies, released the list following his inquiry to the European Commission. Davies subsequently published the findings on his webpage where he stated that the list was "the most detailed response I have ever received from the European Commission." The recently published record is yet another indicator of the disregard with which Israel treats its European allies’ activities in the occupied Palestinian territories. >>>
Machen Sie
den Mund auf - Ellen Cantarow - Ich
bin Jüdin. Ich bin Autorin. Von 1979 bis 1989 schrieb ich als
Reporterin über Israel bzw. die West Bank u. zwar für 'The
Village Voice', 'Mother Jones', 'Inquiry' u. andere
US-Publikationsorgane. Während dieser Zeit war ich vor Ort
Zeugin des rasanten Wachstums der Israelischen Siedlungen sowie
der Inbesitznahme palästinensischen Lands u. Wassers für diese
Siedlungen. Heute sind über die Hälfte der Wasserresourcen der
West Bank in israelischen Händen (in Gaza sind es ungefähr ein
Drittel). Ich habe in dieser Zeit ausführliche Interviews mit
ultrarechten Siedlern u. Siedlerführern geführt, die gerufen
haben: "Laßt sie die Köpfe beugen oder Israel wirft sie raus!".
Ich sprach mit palästinensischen Dorfbewohnern, die Opfer von
Vigilanten aus der Siedlerszene geworden waren u. las dazu auch
Berichte von israelisch-jüdischen Journalisten (die ein Gewissen
hatten), in der 'Haaretz' u. in anderen israelischen Zeitungen.
>>>
Israelische
Soldaten töten
Mitglied des Bürgerkomitees von Bilin Bassem Ibrahim Abu Rahmeh
- Ramallah. Bei einer Kundgebung gegen die israelische
Sperranlage im palästinensischen Dorf Bilin westlich von
Ramallah wurde am Freitag ein Demonstrant getötet >>>
Bild:
Mitglied des Bürgerkomitees von Bilin Bassem Ibrahim Abu Rahmeh
- Mehr Bilder >>>
“Our Peaceful Towns Should No Longer Be The Graveyard Of Our
Youth” - This afternoon the Israeli army killed Basem Abu Rahma,
25, in the village of Bi’lin, West of Ramallah. Abu Rahma was ,
hit by a high velocity gas canister in his chest, during a
peaceful demonstration aginst the Wall Israel is building around
the village >>>
Am Freitag, dem
17.April 2009 wurde ein Bewohner des Dorfes Bil'in (Bassem Abu Rahmeh,
29) während der
wöchentlichen Freitags-Demonstration gegen die Mauer von der
israelischen Armee ermordet. >>>
Tel Aviv protestors slam IDF 'murder' >>>
"Weil wir ja alle Terroristen
sind.." - Mona Sarkis - Vergangenen
Freitag verlor der palästinensische Arzt Izzeldin Abuelaish
drei seiner Töchter und eine seiner Nichten bei einem
israelischen Panzerangriff. Eine offizielle Begründung der
israelischen Armee für den Angriff liegt nicht vor - Sie
haben Namen: Nour, 17 Jahre alt. Aya, 14 Jahre alt. Mayer,
15 Jahre alt. Bisan, 20 Jahre alt. Kurz vor dem von Israel
angekündigten Waffenstillstand kamen sie im Gaza ums Leben.
Israelische Panzergranaten
trafen
das Haus, in dem sie wohnten. Aya, Mayer und Bisan, waren
die Töchter, Nour die Nichte von Izzeldin Abuelaish. Den
Israelis ist der Palästinenser wohl
bekannt :
als Friedensaktivist – und als Arzt am Tel Aviver
Krankenhaus Tel Ha-Shomer, an dem er israelische Patienten
versorgt hat. Ein Telefongespräch mit dem 55-jährigen
Familienvater.
"Diese kleinen Mädchen
feuerten Lachen und Liebe und Frieden ab, sonst gar
nichts".. .
Video - Palästinensischer Arzt Aboul Aish live im israelischen
Fernsehen nach der Ermordung seiner drei Töchter durch die
israelische Armee
Live-Schaltung
nach Gaza: Sterbende Kinder in Israels TV >>>
Panische Verzweiflung in Israels TV
- Tel Aviv. So unmittelbar ist
Israels Fernsehpublikum bislang noch nie mit dem Leid der
palästinensischen Zivilisten konfrontiert worden. Als der
Moderator des privaten Channel 10 am Freitagabend, ähnlich
wie schon in den Tagen zuvor, den palästinensischen
Gynäkologen Issaldin Abu al-Aisch anrief, war dieser in
panischer Verzweiflung. "Meine Mädchen, oh Gott, sie haben
meine Mädchen getötet", schrie er gepeinigt in sein
Mobiltelefon, mitten in der Live-Schaltung zur besten
Sendezeit. "Warum, warum nur?" wiederholte er immer wieder
>>
Video - Gaza doctor's tragedy caught on Israeli TV >>>
Ein weiteres
Video >>>
Weitere Videos zu anderen Themen >>>>
Krieg
- Live im israelischen Wohnzimmer - André Marty berichtet
>>>
Israels Verteidigungsminister Barak Militäroffensive "nah am
Ziel" >>>
11.1.2009 -
Gefangen im Haus des Todes
-
Anett Meiritz - (…) Israelische Soldaten sollen
Zivilisten in ein Gebäude gedrängt haben - 24
Stunden später wurde es von Granaten getroffen.
mehr...
[ Forum ]
4.1.2009 -
Israelische Bomben
treffen Schulen der Uno
Bei israelischen Luftangriffen auf Schulen der Vereinten Nationen
im Gazastreifen sind am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet
worden.
Israelische Bombe trifft
Uno-
Schule
Israeli
forces kill Gaza mother in front of her children
>>>
Blast kills Gaza
teacher in front of her children
>>>
“Ich konnte ihren Kopf nicht sehen”
- ISM/G - FK - Die Tötung von Wafer al-Daghma
-
Wafer Shaker al-Daghma war eine 34-jährige Lehrerin an
einer UN-Grundschule im Gazastreifen. Vergangenen
Mittwoch starb sie an der Türschwelle ihres Hauses.
Verwandte berichteten, dass ihre Kinder mit ansehen
mussten, wie Wafers Kopf abgerissen wurde, als
israelische Soldaten die Haustür in die Luft sprengten.
Soldaten sperrten die Kinder im Alter von zwei bis 13
Jahren anschließend für fünf Stunden ein, während der
verstümmelte Körper ihrer Mutter an der Türschwelle
liegen blieb >>>
"Unsere
Herrschaft des Terrors” - Geständnisse
israelischer Soldaten
- Teil 1 -
Kinder werden scheinexekutiert, Ladenbesitzer
„zu Brei“ geschlagen. Grundlos
werfen sie Blendgranaten auf Betende und
schießen auf unbewaffnete Zivilisten. Der
britische Independent berichtet in einem
schockierenden Artikel über die Geständnisse
junger israelischer Soldaten und deren
alltägliche Verbrechen in der palästinensischen
Stadt Hebron >>>
Our reign of terror, by
the Israeli army - Donald Macintyre - In
shocking testimonies that reveal abductions,
beatings and torture, Israeli soldiers confess
the horror they have visited on Hebron >>>
Die Ur-Unlogik
- von Amira Hass - Nichts ist logischer, als
willkürliche Zeiten festzusetzen, an denen die
Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw.
heimkehren. Nichts ist logischer, als ihnen zu
verbieten, mit ihren Erzeugnissen im Pick-up
direkt vom Feld auf den Markt zu fahren. Und es
ist auch logisch, ihnen zu verbieten, Besuch zu
bekommen, Eselskarren oder Fahrrad zu benutzen
oder die Eltern ein paar Kilometer entfernt zu
besuchen bzw. - ohne Koordination -
eine Ziege ins Haus zu bringen, damit die Kinder
wenigstens frische Milch haben. Nichts ist
logischer, als Palästinenser einzuzäunen - in
ihre Dörfer, Wohnviertel, auf ihrem Land -
mittels elektronischer Barrieren. Raus darf dann
nur noch, wer ein bestimmtes Mindestalter hat.
Und was könnte wohl logischer sein, als
19-jährige (israelische) Soldaten als Wachposten
an die Tore zu stellen. Manchmal machen sie zur
rechten Zeit auf, manchmal aber auch nicht.
Diese Soldaten setzen Regeln durch wie diese:
29-jährige dürfen nicht raus, 30-jährige dürfen,
Schwangere dürfen raus, Nichtschwangere nicht.
Es ist auch logisch, jeglichen Durchgang zu
verbieten, sobald der Shin Bet (israelischer
Inlandsgeheimdienst) dies urplötzlich für nötig
hält. Ausgesperrt sind: ein 65-jähriger, der 1
1/2 Kilometer entfernt einkaufen ging, ein
junger Mann, der vom Zahnarzt heimkommt, eine
Mutter, deren Kinder zu Hause sitzen - nur
Kinder unter 21 Monate dürfen raus. Ist doch
völlig logisch, einem Palästinenser zu
verbieten, an den 300 Meter von seinem Haus
entfernten Strand zu gehen, oder? >>> mehr
10.12.2007 -
Jüngste Patientenopfer
israelischer Abriegelungspolitik: 55-Jähriger
und 13 Monate alter Säugling sterben in Gaza
-
Erneut sind zwei kranke Palästinenser aufgrund
der anhaltenden Abriegelungspolitik Israels im
Gaza-Streifen verstorben. Wie die
palästinensische Nachrichtenagentur WAFA gestern
berichtete, starb ein 55-jähriger Patient aus
dem Flüchtlingslager al-Maghazi und auch ein 13
Monate alter Säugling, der in den Krankenhäusern
im Gaza-Streifen nicht mehr behandelt werden
konnte, musste sterben, weil Israel alle
Grenzübergänge geschlossen hält. [weiter]
371 Tote, 2065
Verletzte und 5070 Verschleppte in diesem Jahr
ISM/G-FK - Das Palästinensische
Informationskomitee (Palestinian Information
Committee) veröffentlichte am Dienstag, dem
4.Dezember ihren jährlichen Bericht, der
Angriffe durch die israelische Armee auf
Palästinenser dokumentiert. Der Berichtszeitraum
reicht vom 1. Januar bis zum 3. Dezember 2007.
In dieser Zeit wurden 2820 Angriffe auf
palästinensische Gebiete durchgeüfhrt. Dabei
wurden 371 Palästinenser getötet, 2065 verwundet
und 5070 durch die israelische Armee
verschleppt. >>>
Wenn die Armee an die Tür klopft -
Amira Hass
- Umm Zuhir erinnert sich vor allem daran, was
die Soldaten zu ihr sagten: „Halt den Mund! Sei still!“
Sie hatte wiederholt darum gebeten, die Fenster in ihrem
kleinen Haus ein wenig zu öffnen: „Ich bin krank – hast
du nicht auch eine Mutter. Ich ersticke,“ sagte sie.
Und sie antworteten: „Sei still!“ oder antworteten gar
nicht. Es muss allerdings erwähnt werden, dass sie nichts
gestohlen haben. Am 23. September besetzten 10 Soldaten
ihr Haus, 12 Stunden lang. Dieses >>>
"Du fühlst, daß du das Gesetz
bist" - Israelische
Soldaten sprechen über ihre Verbrechen an
Palästinensern
Einer muss
anfangen zu schreien -
Adam Keller, Gush Shalom
- Tatsächlich könnten
wir fast täglich demonstrieren, weil jeder Tag
seine eigene Ration hässlicher Nachrichten aus
dem Gazastreifen bringt. Und seit Ehud Barak der
Parteivorsitzende der Labourpartei und
Verteidigungsminister geworden ist, sind sie
noch schlimmer geworden. Mit beachtlicher
Energie erweist er sich als der Schärfste der
Falken. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass
Barak eine weitere Drohung über eine größere
militärische Operation im Gazastreifen macht.
Unterdessen genehmigt er täglich „kleinere
Überfälle“ in den Gazastreifen mit immer mehr
Todesfällen. Unterdessen wird auch die
wirtschaftliche Belagerung und Blockade des
Streifens immer härter. Die brillante Idee, die
Wasserzufuhr und den Strom für die 1,5
Millionen von Armut heimgesuchten Bewohner des
Gazastreifens zu unterbrechen, brachte >>>
Totgeschlagen
-
Gideon Levy -
Das Taxi nach
Bethlehem hatte sich verspätet und Jihad
Sha'ar wartete weiter an der staubigen
Haltestelle in der Nähe seines Dorfes Tekoa.
Woran hat er gedacht, dort unter dem glühend
heißen Blechdach? Er war unterwegs zur
Offenen Universität in Bethlehem, um sich
für das kommende Studienjahr einzuschreiben.
Sein Vater sagt, er habe sich noch nicht
entschieden, was genau er studieren wollte.
Vielleicht dachte er darüber nach, als er
dort an der Haltestelle wartete, Schutz
suchend vor der brennende Wüstensonne. Und
woran dachten die Soldaten, die in schlugen,
totschlugen, mit Schlagstöcken,
Gewehrkolben, und Tritten auf seinen Kopf,
so die Augenzeugen, bis er seine Seele
aushauchte? Kann es sein, dass er versuchte,
sie mit einem >>>
Die Hebron-Taktik -
Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des
Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer
folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der
illegalen Außenposten in den südlichen
Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an
der Weiterfahrt. Anordnungen der UN
verbieten in solchen Fällen das Verlassen
des Fahrzeugs, um eine Eskalation zu
verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter
von OCHA ( Koordinierung für menschliche
Angelegenheiten) und zwei Journalisten von
Haaretz gezwungen, von innerhalb des
Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft
über das Land demonstrierten. Der Ältere
blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges
mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten
Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich,
man solle den Motor ausschalten. Als dies
nicht geschah, sprang er auf die
Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück
auf die Kühlerhaube und schließlich legte er
sich auf die Windschutzscheibe und spielte
mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer
fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich
kräftig an die Windschutzscheibe bis sie
brach. Glassplitter trafen ins Auge des
Fahrers.
11.6.2007 -
Gesundheitliche Auswirkungen der Besatzung auf
mehr als 90% der Bevölkerung
Insgesamt 92% der palästinensischen Bevölkerung
leidet unter Depressionen oder unter
Angstgefühl. Zu diesem Ergebnis kam eine, von
dem Beratungsunternehmen Naher Osten (NEC) in
Auftrag gegebene Studie.
Palästinenserin verliert ihr ungeborenes
Kind - Anhaltende Massenfestnahmen
Die anhaltende Gewaltwelle in der Stadt
Nablus forderte heute Morgen ein Todesopfer:
Im Flüchtlingslager „Ein Beit Al-Ma’“
eröffneten heute Morgen israelische
Besatzungstruppen das Feuer auf eine
hochschwangere Palästinenserin.
9.4.1948:
Massaker von Deir Yassin
-
Wer heute durch Israel
fährt, der muss schon gründlich suchen,
um - etwa in Galiläa im Norden oder in
dem Streifen zwischen Jerusalem und dem
Mittelmeer - die Überreste arabischer
Dörfer zu finden, die es hier einst
gegeben hatte. Manchmal sind nur noch
von Unkraut überwucherte Schutthügel
übrig, manchmal antike Hausreste in
vergleichsweise neuen jüdischen Orten.
Rund 400 palästinensische Ortschaften
wurden im Krieg von 1948 zerstört und
ihre Bevölkerung vertrieben. Orte, die
nur auf alten Landkarten weiterleben.
Und in der Erinnerung derer, die aus
ihnen geflohen sind und seitdem meist in
Flüchtlingslagern leben. Etwa 700.000
Palästinenser mussten 1948 ihre
angestammte Heimat verlassen. und sie
und ihre Nachkommen bilden den Kern des
"Palästinenser-Problems". Viel ist
darüber gestritten worden, ob sie
grausam vertrieben oder deportiert
wurden oder ob sie in der Hoffnung
flohen, bald mit den siegreichen
arabischen Truppen zurückkehren zu
können. Beides trifft sicher zu. Selbst
israelische Historiker haben längst
eingeräumt, dass es eine systematische
Vertreibung und Deportation gab, und es
wird längst nicht mehr bestritten, dass
es hierbei zu Gewaltanwendung und
Grausamkeiten kam. mehr >>>
Deir
Yassin
Remembered
Massaker in Beit Hanun -8.11.2006 >>>
Tödliche Checkpoints: Mu'afiq Rahimi
verblutet nach Arbeitsunfall -
Die israelische Besatzung Palästinas
hat ein weiteres Todesopfer
gefordert. Wieder einmal wurde ein
Krankenwagen von Besatzungssoldaten
an einer der zahllosen
Straßensperren (Checkpoints) im
besetzten Westjordanland
festgehalten, obwohl sich ein
Schwerverletzter an Bord befand. Der
Zustand Mu’afiq Younis Abed Rahimi
war bereits überaus kritisch, als
ihn der Notarztwagen, der ihn nach
Ramallah zum nächsten Krankenhaus
transportieren sollte, am Checkpoint
Atara, nördlich der Stadt, gestoppt
wurde. Die Besatzungssoldaten
weigerten sich, ihn passieren zu
lassen. Mu’afiq Rahimi verblutete
hilflos im Krankenwagen. mehr >>>
Genau nach Anweisung
- Gideon Levy -
Es ist keine Frage – es wurde alles nach Vorschrift
gemacht. Das Tor wurde um 19 Uhr geschlossen und
16 000 Leute, Bewohner der Dörfer Beit Furik und Beit
Dajan waren bis um 6 Uhr früh wie in einem Gefängnis
eingeschlossen. Das ist das Verfahren, so sind
die Vorschriften. Wenn eine Frau den Kontrollpunkt mitten
in der Nacht überqueren will, dann muss sie zu Fuß gehen
und auf eine Soldatin warten, die eine Körperkontrolle
macht, auch dann, wenn sie kurz vor einer Geburt steht.
Und nur Wagen mit Passierscheinen wird es erlaubt, nach
Nablus zu fahren, selbst wenn Sterbende darin sitzen;
auch das ist nach Vorschrift. Kein Soldat weicht
von den Vorschriften ab, alles wird genau nach den Anweisungen
im Buch, dem Buch der Besatzung gemacht. Das geschah
einem Krebspatienten, der anderthalb Stunden am Hawara-Kontrollpunkt
warten musste.....
Zur Herzoperation nur nach Klettertour
über die Apartheidmauer - Kein Recht auf Gesundheit in
Palästina? -
Abed El-Fatah, ein Flüchtling, der
heute in Qalqilya lebt, war gezwungen, über die
Apartheidmauer um Jerusalem zu klettern. Die Besatzungsmacht
hatte ihm die Zutrittserlaubnis verweigert, obwohl er sich
einer lebensnotwendigen Operation unterziehen musste .
Vorbereitung für die
nächste Invasion - Amira Hass - Das
Krankenhaus steht wie ganz Beit Hanun nach den
wochenlangen militärischen Angriffen auf die Stadt
mit ihren 43 000 Einwohnern vor großen Problemen
bei der Wasserversorgung. In der 3. Nacht der
Invasion vertrieb die Armee 300 Leute aus ihren
Wohnungen - wegen einer geplanten Sprengung eines
nahen Gebäudes. Alle gingen zum Krankenhaus und
schlossen sich den vielen Verletzten an, die schon
dort waren. Frauen und Kinder, die am Freitagmorgen
auf die Straße gingen, wurden von den Soldaten auch
in das kleine Krankenhaus geschickt. Hunderte von
Menschen versammelten sich hier erschöpft und voller
Angst nach zwei durch- wachten Nächten, dem
unaufhörlichen Schießen von den Dächern der
eingenommenen Häuser, von dem Lärm der Explosionen
und dem Dröhnen der Panzer und gepanzerten
Militärfahrzeuge, die durch die Straßen rollten, sie
aufrissen, die Strommasten umrissen und Wasser- und
Abwasserleitungen und Zäune zerstörten.
Normalerweise verbraucht das Krankenhaus 50 000
Liter Wasser am Tag. Während der ganzen Woche der
Invasion erhielt das Krankenhaus nur 15 000 l. Die
Kinder schrieen vor Durst. Die Eltern waren hilflos
und konnten ihr Leiden nicht verringern. Sogar in
der Nachbarschaft der Athamma-Familie, die die
IDF-Soldaten mit einer Reihe Artilleriegranaten
tödlich getroffen hatte, erinnerten sich die Leute
mit Schaudern an den Durst.
Claire's Haus ein
Gefängnis.... Ihr habt es gesehen, ihr wisst es und schweigt?
Die deutsche Übersetzung von "Annektierung von
Rachels Grab!" (ppt Datei)
Bau der Apartheids-Mauer
isoliert Dorfbewohner
In einem Wort: Massaker - Uri Avnery -
DIE DINGE beim richtigen Namen zu nennen, ist der erste
bedeutende revolutionäre Akt, sagte Rosa Luxemburg. Wie soll
man also das benennen, was in Beit Hanun geschah? „ Ein
Unglücksfall“, sagte eine hübsche Fernsehansagerin in einem
der TV-Programme. „Tragödie“, sagte ihre ebenfalls hübsche
Kollegin auf einem anderen Kanal. Eine dritte, die nicht
weniger attraktiv war, schwankte zwischen „Vorfall“,
„Fehler“ und „Unfall“. Es war tatsächlich ein Unglücksfall,
eine Tragödie und ein Unfall. Aber vor allem war es ein
Massaker, ein M-a-s-s-a-k-e-r.
"Es ist höchste Zeit, dieses Gefängnis
aufzulösen - Die Lage der palästinensischen Bevölkerung
in Gaza ist verzweifelt - Ein Reisebericht von Norman Paech
- Ende Oktober 2006 besuchte Prof. Norman Paech,
Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag,
den Gaza-Streifen. Dort sprach er mit Vertretern aus Politik
und Wirtschaft sowie mit Aktivisten aus Basisorganisationen.
Der Abzug der israelischen Siedler hat sich auf die
Situation der Bewohner offenbar nicht positiv ausgewirkt,
musste er feststellen.
Im Folgenden dokumentieren wir einen Reisebericht von Norman
Paech sowie - einleitend - seine Pressemitteilung zur
neuerlichen Eskalation der Gewalt im Gazastreifen Anfang
November 2006. - Pressemitteilung – Norman Paech -
Gaza-Angriffe bereiten Boden für Gewalt
Ein Irrenhaus namens
Gaza
- Die Bevölkerung von
Gaza ist psychisch krank wegen dem Dauerkonflikt -
Die Jahre der Besatzung, Unterdrückung und
Gewalt haben den Gazastreifen in einen Ort der
Hoffnungslosigkeit verwandelt. Die Bevölkerung ist krank.
Der Wahn- und Irrsinn beschränkt sich nicht auf die
psychiatrische Klinik, sondern ist überall sichtbar.
- Von Karin Wenger
Israel setzt chemische und
radioaktive Kampfstoffe gegen Palästina ein - Beim Eindringen
solcher Splitter wird ein Mensch buchstäblich von innen zerrissen und
verbrannt. Wie die Ärzte feststellten, kann die verheerende Wirkung der
Waffe auch während der medizinischen Behandlung nicht neutralisiert
werden. Die Splitter zerstören Knochen und anderes Gewebe, darunter auch
innere Organe, und bilden große Schnittwunden. Die untersuchten Splitter
waren mit geringen Mengen chemischer und radioaktiver Stoffe versehen.
»Es gibt kein heiliges
oder unheiliges Leid« - Gespräch mit Raji Sourani. Über das
Elend der Palästinenser in Gaza und die notwendige Verteidigung des
Völkerrechts
Israelische
Visa-Politik treibt Tausende von Palästinensern in ein
legales Dilemma - Greg Myre Ramallah - Sam Bahour, ein amerikanischer Bürger palästinensischer
Herkunft, sollte eigentlich ein Nachbar sein, den Israel
willkommen heißen müsste. Herr Bahour, 41, hat einen
akademischen Grad der Wirtschaftswissenschaften der Tel
Aviver Universität. Er betreibt eine erfolgreiche
Beratungsfirma. Er entwickelte ein hervorragendes 10
Millionen Dollar Einkaufszentrum in Ramallah, wo er seit 13
Jahren mit seiner palästinensischen Frau Abeer und ihren
beiden Töchtern lebt. Doch in all den Jahren hat Israel nie
Herrn Bahours Antrag auf Palästinensische Identität
genehmigt ...
Brief aus Israel 23.9.06 -
es spottet jeder Beschreibung. Der
Palestinian Center for Human Rights berichtet von der
andauernden, tötenden Gewalt im Gazastreifen. Drei
Jugendliche wurden von einer Rakete ermordet beim Schafe
hüten. Kann man sich eine friedlichere Tätigkeit vorstellen?
In einem Dorf in der Nähe von Rafah in Gazastreifen haben
Soldaten das Haus eines Hamas Aktivisten umstellt. Einige
Jugendliche, die zusammen kamen, wurden von Soldaten gejagt
und flüchteten in ein Haus. Die Armee stürmte in das Haus
und schlugen den Besitzer, der taub ist. Als seine
35-jährige Frau protestierte, schoss ein Soldat direkt of
sie. Sie wurde liegen gelassen und verblutete, da ein
Krankenwagen daran gehindert wurden, das Haus zu erreichen.
Ein weiterer Mann, der durch wahlloses Schießen verletzt
wurde, verblutete ebenfalls von Schießwunden im Oberschenkel
und in der Hand. Der Angriff endete nach 11 Stunden. Fünf
Menschen wurden festgenommen, darunter ein 13-jähriger
Jungen und die Frau eines Hamas Aktivisten.
Im Namen der Sicherheit
– aber nicht um ihretwillen -
Amira Hass -
Sechs palästinensische
Kirchen in der Westbank und im Gazastreifen
erlitten durch Brandstiftung Schäden. Es
war eine Reaktion auf die Worte von Papst
Benedikt XVI. Palästinenser aus allen Lagern
verurteilten diese Attacken und sagten, dass
das palästinensische Volk – Christen und
Muslime – ein Volk und in ihrem Kampf gegen
die Besatzung vereint seien. In den
palästinensischen Medien beschrieben
Berichte über die Angriffe die Täter als
„unbekannt“. Im palästinensischen Text kann
zwischen den Zeilen allerdings auch gelesen
werden, dass „unbekannt“ auch „ von
verdächtigter Identität“ heißen kann. Es ist
ein Satz, in dem versteckt eine Anklage
gegen Israels Geheimdienst Shin Bet steckt,
der provozierende Agenten geschickt haben
könnte.
"Die Besatzung zerstört unsere Lebensgrundlage" ,
Landwirte, Schäfer und Ladenbesitzer in Palästina vor dem
finanziellen Ruin
Nacht
über Gaza -
Von
Gideon Levy -
Gaza ist wieder besetzt.
Die Welt muss das
zur Kenntnis nehmen, und auch die Israelis
müssen es zur Kenntnis nehmen. Die Zustände
dort sind schlimmer als je zuvor. Seit der
Entführung von Gilad Shalit, und erst recht
seit dem Ausbruch des Libanon-Krieges, wütet
die israelische Armee in Gaza - anders kann
man das nicht nennen - und es wird
willkürlich getötet und zerstört,
bombardiert und geschossen .
Genozid in Gaza -
Ilan Pappe
- Im
Gazastreifen findet ein Genozid statt.
An diesem Morgen, den
2. September, wurden drei weitere Zivilisten in Gaza
getötet und in Beit Hanoun eine ganze Familie verletzt. Das
ist die Morgenernte. Am Ende des Tages werden viele andere
massakriert worden sein. Im Durchschnitt sterben 8
Palästinenser pro Tag bei israelischen Angriffen im
Gazastreifen. Die meisten sind Kinder. Hunderte werden
verkrüppelt, verletzt und gelähmt. …
Mein Leben in Gaza
-
Mona El-Farra ist Ärztin im Al-Awda Krankenhaus in der Stadt
Gaza und zugleich Mitglied des Gewerkschaft - Komitees für
das Gesundheitswesen. El-Farra schreibt regelmäßig Berichte
über die aktuelle Lage im Gazastreifen. Im Folgenden
dokumentieren wir ihren Bericht, der das Leid der
palästinensischen Bevölkerung angesichts der seit zwei
Wochen andauernden militärischen Angriffe verdeutlicht:
Donnertage
-
Gideon Levy, Haaretz,
4.5.06 - Ohrenbetäubendes Dröhnen,
Granatenbeschuss, Donnerhall. Die Fenster
des Hauses erzittern, die Mauern, die schon
von früherem Granatbeschuss Risse bekommen
haben, drohen von den Explosionen
zusammenzufallen, die Kinder schreien vor
Angst oder irren geschockt und still im Haus
herum. Eine Granate nach der anderen, alle
paar Minuten eine neue.... Mehr >>>
Panzergranaten wie Regentropfen -
Von Karin Wenger -
Als Vergeltung für palästinensische Qassam-Raketen wird
der Gaza-Streifen seit Wochen mit Artillerie beschossen.
Seit Mitte März erhalten die Angestellten der
Autonomiebehörde zudem keinen Lohn mehr. Die humanitäre Lage
spitzt sich dramatisch zu.
Bombenhagel - Israelische
"Reaktionen"
Metaphysik oder Politik ? -
Dr. Eyad El-Sarraj - Bald wird das Leben hier zum Stillstand
kommen, während palästinensische Militante weiter
Qassam-raketen über die Grenze feuern werden – 99% von ihnen
sind harmlos oder explodieren auf palästinensischen Häusern
– und Israel bombardiert weiter den Gazastreifen.
Israelische F 16, Panzer, Dronen und
Apachenkampfhubschrauber liefern im Durchschnitt täglich 300
Bomben und Raketen zu einem Kostenpunkt von 1 Mill. Shekel.
Sie sind ein permanenter Teil des Himmels.
Seit Jahren gibt es einen Aufruf zum Boykott Israels,
dem Aggressor Goliath. Aber nun wendet sich die
internationale Gemeinschaft damit gegen den
palästinensischen David .Mehr >>>
Israels Verteidigungsminister Perez nennt
Militäreinsatz Erfolg ???
Nur eine einfache Demonstration -
Orna
Coussin, Haaretz -
Eine alte Frau um die 70 läuft auf die Soldaten zu. Sie
fürchtet, dass sie ihren Enkel fassen und verhaften. Sie
weiß, wenn er verhaftet wird, dann endet es nicht gut. Er
würde nicht entlassen und nach ein oder zwei Nächten nach
Hause geschickt werden. Auch wenn er gar nichts getan hat,
was eine Verhaftung rechtfertigt – alles was er tat, war mit
Dutzenden von andern in einer Demonstration zu gehen und
Protestlieder zu singen – es könnte damit enden, dass er
Monate lang im Gefängnis sitzen muss. Die Frau schreit die
Soldaten an, aufzuhören, ihn los zu lassen, sie schreit, sie
weint, sie nimmt einen ihrer Schuhe und droht damit, sie zu
schlagen. Die Soldaten stoßen sie weg und schlagen sie
grob... mehr >>>
Die Gefängnis-Oberaufseher
-
Amria Hass -
Vor
zwei Wochen – am israelischen
Wahltag – wollten zwei Fahrer um 8 Uhr
früh Tulkarem über den östlichen Ausgang
in Richtung Anabta verlassen . Sie erfuhren,
dass ihre Passierscheine ungültig waren.
Ein Soldat am Checkpoint, der die Durchfahrt
verhinderte, entschuldigte sich: Heute
ist das Verlassen der Stadt nur Bewohnern
der drei benachbarten Dörfer Shufa,
Safrin und Beit Lid erlaubt, erklärte
er den Machsom Watch Frauen. „Und im
allgemeinen ist dies kein Kontrollpunkt
( durch die man mit Passierschein fahren
kann AH), sondern eine Absperrung. Und
hier gibt es keine Passierscheine; hier
gibt es nur besondere Verfahren.“ Palästinenser,
die unter israelischer Besatzung leben,
sind in einem Dickicht von physischen,
materiellen Absperrungen aller Typen
und Größen eingesperrt: von Kontrollpunkten,
Straßensperren, Blockaden, Zäunen, Mauern,
Stahltoren, verbotenen Straßen,
Erdhaufen, Zementblöcken und außerdem
durch ein häufig sich änderndes
Sortiment von Verboten und Einschränkungen.
Der Abzug (aus dem Gazastreifen) als
Nebelvorhang
Felicia Langer
Mit Leib und Seele
Autobiographische Notizen
ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00
€ -
www.zambon.net