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IDF - Die Besatzer - Soldaten oder Terroristen?

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Siehe auch die Seiten: Gaza, Dschenin, Sabra und Schatila in der Navigation links

Am 27.2. 2014 wurde in der Universitätsstadt Bir Zeit, 7km nördlich von Ramallah am helllichten Tag ein Haus von 25 hoch bewaffneten Soldaten ein Spezialeinheit der israelischen Armee umstellt. - H. L. EAPPI - Ein junger Mann von 22 Jahren wurde verdächtigt, an der Planung von Anschlägen beteiligt zu sein. Mit Lautsprechern forderten sie ihn auf herauszukommen. Die gesamte Familie kam heraus, aber nicht der Sohn. Da warfen sie eine Handgranate mitten ins Haus. Dann zündeten sie zusätzlich einen riesigen Sprengsatz im Haus. Der junge Mann wurde in Stücke zerrissen, das Haus vollkommen zerstört. Zwei weitere Häuser in der Nachbarschaft wurden auch gesprengt, teilweise waren noch Familienmitglieder drinnen. Unser Fahrer und Übersetzer Abed hatte während des Vormittags Aufnahmen von dem Blutbad im Fernsehen gesehen und war den Tränen nahe, als er uns davon berichtete - alle Viertelstunde auf dem Weg zu einem Checkpoint wo wir Schulkinder begleiten hörten wir Nachrichten. Abed befürchtet, dass bald ein 3.Intifada ausbrechen könnte. Er und auch andere Führer sind sich bewusst, dass dies genau das ist, was das israelische Militär mit dieser Art von brutalen Übergriffen auslösen will. Eine andere wichtige Informationsquelle hatte uns schon Tage vorher erzählt, dass Palästinenser Präsident Abbas vor einigen Tagen die Führung seiner Partei und andere Personen des öffentlichen Lebens zusammengerufen hat und sie gewarnt hat vor solchen Entwicklungen und eindringlich gebeten hat, alles zu tun, um die Bevölkerung ruhig und besonnen zu halten, dass die Proteste friedlich bleiben sollten. Israels Regierung ist offenbar so unter Druck bei den Friedensverhandlungen und den immer mehr um sich greifenden BDS-Aktionen, dass sie dringend einen Anlass brauchen, um zuschlagen zu können, und sich der Weltöffentlichkeit und der eigenen Bevölkerung wieder als die Schwachen, Bedrohten zu präsentieren.

Heute war die Beerdigung des jungen Mannes in Bir Seit. Die Trauergemeinde wurde auf dem Friedhof von Helikoptern beschossen, der Friedhof umstellt und abgeriegelt. 5 Leute mussten später schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Trauernden wurden mit Tränengas und Wasserwerfern, die mit Stinkstoffen (wie mit Fäkalien) versetzt sind, auseinander getrieben.
Soweit für heute aus dem Un-Heiligen Land.

Thousands join funeral procession for man killed in Birzeit  - Thousands of Palestinians participated in the funeral procession of Muatazz Washaha on Friday, a day after Israeli forces killed him during a siege on his home in Birzeit. The procession started with a military march in front of the Palestine Medical Complex before he was taken to his uncle's home near Birzeit. Washaha's body was then carried by masked PFLP members to a local mosque, where he was laid to rest. Mourners shouted slogans calling for an end to negotiations with Israel and revenge for crimes committed against Palestinians. Washaha's mother said she would avenge her son's killing and called for a response to Israeli crimes. >>>            mehr dazu >>>

SHOCKING IMAGES! An 'Israeli' soldier hits a Danish protester with his rifle butt in the face!


Israels Gretchenfrage - Über die israelische Armee ranken sich gerade hierzulande Mythen. Nun kommen die Soldaten erstmals selbst zu Wort – David Ranan hat es mit seinen Interviews geschafft, eines der momentan wichtigsten Bücher über Israel zu veröffentlichen, das durch die Causa Shalit aktueller ist denn je. David Ranan stellt die Gretchenfrage: »Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?« Er stellt sie aber nicht abstrakt, er beschäftigt sich nicht mit Statistiken, sondern befragt die Beteiligten selbst: israelische Wehrdienstleistende, Reservisten – und auch diejenigen, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. In mehr als zwei Dutzend Monologen erfährt der Leser in Ranans Sammelband so, was die jungen Frauen und Männer denken, fühlen, welche Erlebnisse sie in der Armee gemacht haben – und was diese mit ihnen. Da ist Ofer, 19 Jahre alt >>>


Israel verstehen - David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?" Nicolai Verlag - Mirko Smiljanic - David Ranan hat 50 Interviews mit jungen Israelis über ihre Haltung zum Militärdienst geführt und 27 als Monologe abgedruckt. Sie werfen in ihrer offenen Sprache ein grelles Schlaglicht auf das Innenleben der israelischen Armee und Gesellschaft. >>>
 

 

IDF Souvenir aus gegossenem Blei
Fully-armed IDF soldier preens for camera while Gazan mother attempts to ignore the humiliation of having her kitchen invaded

Fotos zeigen erneut ungehöriges Verhalten israelischer Soldaten - Eine israelische Organisation hat erneut Fotos von ungehörigem Verhalten israelischer Soldaten gegenüber Palästinensern veröffentlicht >>>

New Facebook Images of IDF Abuse During Cast Lead «  - On the heels of the exposure of the humiliation of Palestinian detainees by Eden Abergil and Avi Yakobov, Israeli peace activist Assaf Kintzer has a new Facebook gallery of humiliation featuring images of IDF soldiers preening for the camera in Palestinian homes during Operation Cast Lead, as if they were on their summer vacation.  Not quite as explosive as anything in the Facebook and YouTube profiles of those IDF abusers, but instructive nonetheless as to the prevailing attitudes of IDF soldiers when they appropriate the homes and property of their Gazan victims. One of the commenters on these images at Assaf’s Facebook photo gallery made an incisive comparison of this behavior to that of dogs who pee to mark their territory.  This is these soldiers feeble attempt to come to terms with their surroundings.  It’s gross, immature, insulting.  And can there be any hope that these soldiers and all their fellow Israelis who think like them and might behave in the same way given similar circumstances can ever really come to terms with Palestinians?  Imagine the obtuseness, the cultural impoverishment, the blind ignorance that produced these poses.  What does it say about the society that created these people? I imagine that pictures like this will continue to dribble out as time passes.  Perhaps a few soldiers harbor guilty consciences about what they did and what they saw and will see fit to expose such abuse.  There may even be images of real torture to come à la Abu Graibh.  But for now, this is bad enough.>>>

Fotos zeigen erneut ungehöriges Verhalten israelischer Soldaten - Eine israelische Organisation hat erneut Fotos von ungehörigem Verhalten israelischer Soldaten gegenüber Palästinensern veröffentlicht >>>

New Facebook Images of IDF Abuse During Cast Lead «  - On the heels of the exposure of the humiliation of Palestinian detainees by Eden Abergil and Avi Yakobov, Israeli peace activist Assaf Kintzer has a new Facebook gallery of humiliation featuring images of IDF soldiers preening for the camera in Palestinian homes during Operation Cast Lead, as if they were on their summer vacation.  Not quite as explosive as anything in the Facebook and YouTube profiles of those IDF abusers, but instructive nonetheless as to the prevailing attitudes of IDF soldiers when they appropriate the homes and property of their Gazan victims. One of the commenters on these images at Assaf’s Facebook photo gallery made an incisive comparison of this behavior to that of dogs who pee to mark their territory.  This is these soldiers feeble attempt to come to terms with their surroundings.  It’s gross, immature, insulting.  And can there be any hope that these soldiers and all their fellow Israelis who think like them and might behave in the same way given similar circumstances can ever really come to terms with Palestinians?  Imagine the obtuseness, the cultural impoverishment, the blind ignorance that produced these poses.  What does it say about the society that created these people? I imagine that pictures like this will continue to dribble out as time passes.  Perhaps a few soldiers harbor guilty consciences about what they did and what they saw and will see fit to expose such abuse.  There may even be images of real torture to come à la Abu Graibh.  But for now, this is bad enough.>>>


Facebook scandal escalates as group posts new photos -  An Israeli human rights group has released pictures of Israeli soldiers and border guards alongside blindfolded and handcuffed Palestinian detainees -- some of them dead. Breaking the Silence set up a group on Facebook entitled "the norm denied by Avi Benayahu," an Israeli military spokesman who described the recent release of photographs by an ex-soldier next to detainees as exceptional. >>>>

 

Facebook Scandal Escalates As Group Posts New Photos >>>

 

 

Israelische Soldaten posen mit gefangenen Palästinensern - Schlesinger -  Die israelische Menschenrechtsorganisation “Breaking the Silence” hält der Armee Israels vor, dass ihre Soldaten mit gefangen genommenen Palästinensern für Photos posieren würden. Das sei unmoralisch, da es gegen die Würde des Menschen verstosse. Korrekt. Breaking the Silence rekrutiert sich vor allem aus Armeeangehörigen, die sich gegen einen Einsatz in den besetzten Gebieten wenden. Aktuell sorgen die Aufnahmen der israelischen Soldatin Eden Abergil für Unruhe. Die Aufnahmen, die sie auf ihr Facebook-Account gestellt hat, zeigen sie neben gefesselten Arabern, die die Augen verbunden haben. Abergil gibt dazu an, dass ihre Zeit in der IDF (israelische Armee) “die beste Zeit ihres Lebens” war: Das ist sicher eine äußerst unschöne Art, was die adrette Eden hier demonstriert. Aber: Es ist beileibe keine israelische Besonderheit. Es ist nichts anderes als die “statistische Normalverteilung”. . >>>

Eden Abergil und der "Schlaf der Sicherheit" - Monod Printe - Facebook ist wieder einmal in die Schlagzeilen geraten. Userin Eden Abergil hat für Aufregung gesorgt – in Israel, wo man ganz bestürzt ist über das, was Abergil während ihrer Armeezeit so alles an Bildern produzierte, und auch anderswo, wo man sich die Augen reibt über ein weiteres PR-Desaster für den Staat, in dessen Namen und für dessen Sicherheit Abergil vor kurzem palästinensische Gefangene mit verbundenen Augen „bewachte“. Die Empörung in Israel, vor allem in der Armee, ist genau darauf zurückzuführen. Unangenehme Fakten über das Verhalten israelischer Soldaten unter den Bedingungen der Besatzung palästinensischer Gebiete sind ans Tageslicht gekommen, ohne dass man deren Urheber als Antisemiten, jüdische Selbsthasser oder linke Weltverbesserer an den Rand bzw. die virtuelle Wand stellen könnte. >>>

??? - Schnelle Fotos, hohe Sprengkraft -  Eric Frey - Wie Private müssen Staaten lernen, Bilder und Daten vor Verbreitung zu schützen - Die Affäre um die Facebook-Fotos der israelischen Exsoldatin Eden Abergil, auf denen sie grinsend mit gefesselten palästinensischen Gefangenen posiert, hat zwei moralisch-politische Facetten >>>

An appalling army experience -  "These "experiences" are no different than those of American soldiers abusing Iraqis in Abu Ghraib prison, pictures that shocked the world when exposed in 2004." >>>

Israelische Soldatin verteidigt Fotos mit Gefangenen >>>

1. Foto - Eden Abergil - israelische Soldatin
2. Foto -  US-Soldatin Lynndie England im irakischen Skandalgefängnis Abu Ghureib
3. Foto - Bundeswehrsoldaten spielen mit Totenschädeln
4. Foto - ein T-Shirt das sich israelische Soldaten drucken ließen
5. Foto - israelische Soldaten mit einem getöteten Palästinenser- Jäger und Jagdbeute


Dokumentation - Folterung  +  Misshandlung  im  Irak  >>>


BILD sei Dank - Durch die Veröffentlichung der "Bundeswehr-Schockfotos" hat BILD vielleicht sogar eine sinnvolle Diskussion angestoßen >>>


Afghanistan-Mission - Deutsche Soldaten sollen Toten geschändet haben >>>

Soldat hält Pistole an Totenschädel  - Der Skandal um die Totenschändungen weitet sich aus.  >>>

Video - Israelische Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen ihre Militärführung. Markus Rosch >>>

Audio - Israelische Soldaten wollen über ihren Einsatz im Gazakrieg sprechen >>>

Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen Israel - Im Gazakrieg seien Palästinenser als lebende Schutzschilde eingesetzt worden, heißt es in einem Bericht einer NGO >>>

"Wenn du nicht sicher bist, töte" - Sechs Monate nach dem Krieg im Gazastreifen resümiert eine israelische Initiative ehemaliger Soldaten ihre Front-Erfahrungen. Hauptthema: unproportionaler Gewalteinsatz. - Susanne Knaul >>>>

Armee weist Vorwürfe zur Gaza-Strategie zurück - "Keine Namen, keine Fakten, keine Dienstgrade" - Die Vorwürfe der israelischen Soldaten gegen die eigene Armee wiegen schwer: Bei dem Gaza-Einsatz vor einem halben Jahr sei mutwillig geschossen und zerstört. Die Armee weist die Aussagen als "unglaubwürdig" zurück. Es fehlten Namen und Fakten, die dies belegten. - Torsten Teichmann >>>

Der real-existierende Zionismus und seine Kriegsverbrechen - Tobias Schneider - Jeder wusste es, das israelische Militärregime in Tel Aviv- der international anerkannten Hauptstadt Israels - hat Kriegsverbrechen während ihrer Aktion „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen verübt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635769,00.html Außer der Kanzlerin Angela Merkel, der von ihren Einflüstern Knobloch, Stein und anderen Israellobbyisten die israelische Regierungspropaganda präsentiert worden ist scheinen es alle zu wissen.  >>>

??? - Die Israelische Botschaft _ Newsletter vom 15.7.2009 meldet. - Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee >>>

Der vollständige Bericht als PDF-Dokument (in Englisch) >>>

medico international e.V. - Das Schweigen brechen – Soldaten sprechen über Gaza - Israelische Soldaten bestätigen Menschenrechtsverletzungen in Gaza / Bericht mit 54 Zeugenaussagen veröffentlicht - Die Mehrheit der Israelis möchte nicht genau wissen, wie sich das Leben in den besetzten Gebieten anfühlt, wie sich die zweijährige Blockade von Gaza oder die militärischen Angriffe auf die in Gaza eingesperrte Zivilbevölkerung auswirken. Sie möchten auch nicht genau hinschauen, was die israelische Armee dort genau gemacht hat. Letzteres möchte „Breaking the Silence“ angehen. Ihr Name ist Programm: „Breaking the Silence“ ist eine Organisation israelischer Reservisten >>>>

Kriegsverbrechen - Soldaten brechen das Schweigen! (15.Juli 2009)

Mehr Videos von - YouTube - Kanal von GegenNeoZionismus >>>

Sie durften tun, was sie wollten - Hans-Christian Rößler -  Der laute Schrei gellt einigen bis heute in den Ohren. „Ich werde ihn mein Leben lang nicht vergessen“, sagt einer der israelischen Soldaten, die in der Januar-Nacht im Gazastreifen Wachdienst hatten. Mit einer Taschenlampe war der alte Mann im weißen Hemd plötzlich aus dem Dunkeln aufgetaucht und auf das Haus zugelaufen, in dem sich die Soldaten verschanzt hatten. >>>

Gaza-Veteranen werfen Israel brutale Kriegsführung vor - Christoph Schult - Ein gerechter Krieg - so stellt Israel seine Militäroperation Anfang des Jahres im Gaza-Streifen dar. Es sei alles getan worden, um Unschuldige zu schonen. Aussagen von Soldaten widerlegen das: Demnach gab es mutwillige Zerstörungen und gezielte Tötungen von Zivilisten. Es ist ein Protokoll der Brutalität. >>>               Forum ]

Interview - Repression gegen Antimilitaristen in Israel - "Nun sind wir an der Reihe" - Ein Interview mit Sergeiy Sandler von New Profile. - Kriegsdienstverweigerung (KDV) und Antimilitarismus sind in Israel emotional hoch aufgeladene Themen und VerweigerInnen haben mit harten Strafen zu rechnen. Nun hat diese Repression einen neuen Höhepunkt erreicht, indem versucht wird, die Arbeit der antimilitaristisch-feministischen Gruppe New Profile, die ebenso wie die Graswurzelrevolution (GWR) mit der War Resisters' International (WRI) assoziiert ist, zu kriminalisieren. >>>

Israel-Kriegsverbrechen - Berichte israelischer Soldaten häufen sich – Internationale Untersuchung gefordert - Nachdem in den letzten Tagen Berichte israelischer Soldaten bekannt wurden, in denen sie von Morden an Zivilisten im Gaza-Krieg berichteten, werden nun Forderungen laut, den Vorfällen internationale Untersuchungen folgen zu lassen. Die israelischen Streitkräfte hingegen erklären, man habe alles getan, um Zivilpersonen zu schützen. >>>

Weiswäscherei und Nebelkerzen in Aktion - Die israelische Botschaft: (pdf) "Ethische Dilemmata während der Operation Gegossenes Blei" >>>

Hasbara 1 - Wie die "nicht extistierende Israellobby" wieder  aus den Opfern Täter macht. Der Gazakrieg eine Inzenierung der Hamas, die israelische Armee das traurige Opfer der Puppenspieler >>>
Hasbara 2  - Die Welt ist so, wie SIE es denken wollen? - "Bemerkenswerte" (auch wie "professionell" sie hergestellt wurde) Dokumentation über ein Seminar zum Thema “Israel und die Juden in Medien und Öffentlichkeit”.>>>

RUSSEL TRIBUNAL ÜBER ISRAEL'S VERBRECHEN - Wer macht's? - Dr. Viktoria Waltz - ‚RUSSEL TRIBUNAL‘ ÜBER Israel, die USA und Europa - jetzt! - Welche internationalen integeren Persönlichkeiten wie einst Bertrand Russel, Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir werden dem Kolonialstaat Israel vor der Weltöffentlichkeit den Spiegel vorhalten - seine Kriegsverbrechen, seine Verbrechen gegen die Menschenrechte, seine Verbrechen gegen Humanität, Menschenwürde und Gerechtigkeit? Das 1966 einberufene Russel Tribunal über die USA Regierung und seine Kriegsverbrechen gegenüber dem vietnamesischen Volk war ein Fixpunkt im weltweiten Kampf tausender Menschen gegen den Vietnamkrieg. Der britische Philosoph und Nobelpreisträger Bertrand Russell ergriff mit Unterstützung der französischen Schriftsteller Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir die Initiative zur Durchführung eines Vietnam-Tribunals zur Untersuchung des Ausmaßes und des Charakters der US-amerikanischen Kriegsführung in Vietnam. >>>

Vergesst Sie nicht wieder .…. - Wie war das doch "Nie wieder"?!

Streit über Opferzahlen - Mehr als tausend Menschen sind beim letzten Gaza-Krieg gestorben. Die Zahl der Todesopfer wird zum Politikum: Die Palästinenser sprechen von einer Verzerrung der Realität, Israel von seriösen Informationen. - Die Palästinensische Menschenrechtsorganisation PCHR warf Israel in der Nacht zum Freitag eine Verzerrung der Realität vor und forderte eine internationale Untersuchung. Dagegen sagte eine israelische Militärsprecherin, die israelischen Zahlen seien seriös und basierten auf einer tiefgründigen Analyse des Armeegeheimdienstes >>>

Palästinenser und Israel streiten über Opferzahlen >>>

 

«Sperrt uns alle weg!» - Yves Wegelin - Soldaten sollen im Gazakrieg etliche Kriegsverbrechen begangen haben, berichten israelische Zeugen. Keine Einzelfälle, sagt der einstige Unteroffizier Yehuda Shaul. >>>

Tödliche Pfeile: Israels Armee verschießt in Gaza Tausende „Flechettes“ -  Neuhaus - Amnesty International hat einer breiten Öffentlichkeit in ihrem Bericht über die von Israel im Krieg gegen Gaza eingesetzten Waffen auch über die sog. „Flechettes“ und die dadurch getöteten und schwer verletzten Zivilisten informiert (Bericht MDE 15/012/2009).  Diese Pfeile werden mit Granaten aus Panzern verschossen. Jede Granate setzt dabei in der Luft zwischen 5.000 und 8.000 einzelne Pfeile (ca. 4 cm lang) frei, die sich mit rasender Geschwindigkeit alles durchschlagen, worauf sie auf ihrem tödlichen Flug treffen. Jede dieser tödlichen Pfeilladungen verteilt sich über ein Gebiet von etwa 100 mal 300 Meter. Bei Wikipedia heißt es dazu: „Flechettes führen zu schrecklichen Verletzungen. Im Körper des Opfers werden sie instabil und verformen sich. So verbog sich die Spitze bei Tests angelhakenförmig oder das gesamte Geschoß nahm eine U-Form an >>>

Machtkampf in israelischer Armee - Der Gazakrieg hat den Konflikt zwischen religiösen Hardlinern und den Erben der Kibbutz-Bewegung im Militär verschärft

Kaltblütig erschossen - Israelische Soldaten berichten über die Kriegsverbrechen ihrer Kameraden während des jüngsten militärischen Überfalls auf den Gazastreifen - Karin Leukefeld - Weil eine Mutter in die falsche Richtung ging, als sie mit ihren zwei Kindern das von israelischen Soldaten umstellte Haus verließ, wurden sie und die Kinder von einem Scharfschützen erschossen.

Israelischer Generalstabschef: "Eine der moralischsten Armeen der Welt" - Florian Rötzer - Neue Vorwürfe gegen israelische Armee, die u.a. Jugendliche als menschliche Schutzschilde verwendet haben soll - Nachdem die israelische Regierung die praktisch seit Beginn des Gaza-Kriegs erhobenen Vorwürfe gegen das Militär, Kriegsverbrechen und Vergehen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben, lange Zeit wegschieben konnte, ist das seit der Veröffentlichung von Aussagen israelischer Soldaten kaum mehr möglich. Die in Zeitungen wie Haaretz veröffentlichten Berichte haben belegt, dass exzessive Gewalt ausgeübt und Zivilisten zum Ziel von Angriffen wurden (Israelische Soldaten berichten von Kriegsgräueln an Zivilisten im Gazakrieg). Unverdrossen versichert die israelische Armee auch in einer heute veröffentlichten Mitteilung weiter, sie sei "eine der moralischsten Armee der Welt" >>>

Israelische Soldaten benutzten Kind als Schutzschild
Militärs trugen T-Shirts mit Hetzparolen - der UN-Bericht zum Download


Download: der UN-Bericht zur Menschenrechtssituation in den Palästinensergebieten  (PDF) >>>

 

Israeli Army T-Shirts Mock Gaza Killings  - Dominic Waghorn, Middle East correspondent - The Israeli army is at the centre of a second controversy over the moral conduct of its soldiers in as many days. The printed t-shirts were discovered by an Israeli newspaper (Pic: courtesy of Yanai Yechiel) The revelations centre on t-shirt designs made for soldiers that make light of shooting pregnant Palestinian mothers and children and include images of dead babies and destroyed mosques. The t-shirts were printed for Israeli soldiers at the end of periods of deployment or training courses and were discovered by Israeli newspaper Haaretz. One, printed for a platoon of Israeli snipers depicts an armed Palestinian pregnant women caught in the crosshairs of a rifle, with the disturbing caption in English: "1 shot 2 kills". Another depicts a child carrying a gun also in the centre of a target. "The smaller, the harder," read the words on the t-shirt.

Mördermode des Tages: IDF-Shirts - Die Lust am Töten treibt einige Blüten. Für israelische Soldaten wurde jetzt eine T-Shirt-Kollektion aufgelegt, wie die Zeitung Haaretz berichtet. Die Mördermode ist auf einzelne Abteilungen der sogenannten IDF (Israelische Verteidigungskräfte) zugeschnitten, mit Bildern und entsprechenden Texten bedruckt. Dem Scharfschützen ist das stahlblaue T-Shirt zugedacht. Soll ihn doch das aufgedruckte Bild einer hochschwangeren Palästinenserin, die das Fadenkreuz der Schußwaffe durchläuft, mahnen, teure Importmunition, aus den USA oder Deutschland, zu sparen.

Written proof - Amira Hass - "Rules of Engagement: Open fire also upon rescue," was handwritten in Hebrew on a sheet of paper found in one of the Palestinian homes the Israel Defense Forces took over during Operation Cast Lead. A reservist officer who did not take part in the Gaza offensive believes that the note is part of orders a low-level commander wrote before giving his soldiers their daily briefing. One of the main themes in news reports during the Gaza operation, and which appears in many testimonies, is that IDF soldiers shot at Palestinian and Red Cross rescuers, making it impossible to evacuate the wounded and dead. As a result, an unknown number of Palestinians bled to death as others cowered in their homes for days without medical treatment, waiting to be rescued.

Israeli soldiers force Palestinian farmers to strip naked publicly - More than a dozen young Palestinians were forced to strip naked by Israeli troops, who insisted the measure was a security precaution after the group requested permission to access closed-off village land Friday afternoon.

Israelische Soldaten berichten von Kriegsgräueln an Zivilisten im Gazakrieg - UN-Beauftragter des Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Gebiete wirft Israel vor, Kriegsverbrechen begangen zu haben - Berichte von israelischen Soldaten über ihren Einsatz im Gazastreifen, die von Medien veröffentlicht wurden, haben das israelische Militär (IDF) nun genötigt, eine Untersuchung einzuleiten. Die Soldaten berichteten vom brutalen Vorgehen gegen Zivilisten und Einsatzbefehlen, aufgrund derer sie gezwungen gewesen seien, auch Zivilisten zu töten. Das Militär betonte, man werde die Berichte prüfen, habe aber bislang keine Kenntnis von solchen Vorfällen gehabt. Dem Militär lagen allerdings die Berichte schon Wochen vor, erst die Veröffentlichung durch die Medien, hat sie offenbar zum Handeln gezwungen.

„Es war kaltblütiger Mord“ - Israelische Soldaten haben die Öffentlichkeit mit Aussagen über wahllose Tötungen von Zivilisten während des Gaza-Kriegs schockiert. (…)  Wegen laxer Einsatzvorschriften seien Frauen und Kinder erschossen und Eigentum mutwillig zerstört worden. >>>

Gaza-Krieg - "Jeder Palästinenser war ein Terrorist" - Israel ist schockiert: Soldaten berichten von willkürlichen Übergriffen gegen Zivilisten und brutale Zerstörungen während des jüngsten Gaza-Kriegs. Ein Scharfschütze soll mutwillig eine Mutter  und ihre zwei Kinder erschossen haben. >>>

Israelische Soldaten klagen an - Tötung wehrloser Zivilisten im Krieg gegen Hamas: »Jeder Mensch in Gaza ein Terrorist« Beim jüngsten Krieg im Gaza-Streifen haben israelische Soldaten nach Angaben von Kameraden wehrlose Zivilisten getötet. >>>

Soldaten über Töten und Zerstörung: Gazakrieg-Berichte schockierend Israel - taz >>>

IDF in Gaza: Killing civilians, vandalism, and lax rules of engagement - By Amos Harel - During Operation Cast Lead, Israeli forces killed Palestinian civilians under permissive rules of engagement and intentionally destroyed their property, say soldiers who fought in the offensive. >>>

„Kindermörder“ - Dämonisierung der Hamas durch böswillig verzerrte Zitate - Hamas-Führer Mahmud Sahar hat angeblich zum Mord an israelischen Zivilisten aufgerufen und selbst das Töten israelischer Kindern für legitim erklärt. Von Joachim Guilliard >>>

Tutu joins call for Gaza 'war crimes' inquiry - Judith Sudilovsky - Nobel Peace Prize laureate Desmond Tutu is among the signatories of a letter calling on the United Nations to open a war crimes inquiry into alleged abuses of international law during the recent  >>>

ISRAELISCHE ARMEE - Gaza-Veteranen schockieren mit Aussagen über wahllose Morde -  Von Ulrike Putz - Sie erschossen wehrlose Zivilisten, zerstörten Häuser palästinensischer Familien >>>                     [ Forum ]                           Sonderseite Gaza >>>

Die palästinensische Bar-Mitzwah - Bassam Aramin - Mein Sohn Arab ist 14, genau in dem Alter, in dem seine jüdisch-israelischen Gleichaltrigen ihre Bar Mitzwah feiern. Diese Zeremonie ist im jüdischen Kulturkreis  ein Ritus, der den Eintritt in die Realitäten und Verantwortlichkeiten des Erwachsenseins kennzeichnet. Und letzte Woche hat mein Sohn etwas erfahren, das einer palästinensischen Bar Mitzwa ähnlich ist… Der 12. Juli war ein wunderschöner Tag, als  Arab mit seinen Freunden an den Strand von Tiberias fuhr. Ich wollte es ihm zunächst nicht erlauben, erinnerte mich dann aber meine Tochter Abir Abir war 10, als sie von  der israelischen Besatzungsarmee am 16.1. 2007 vor ihrer Schule in Anata getötet wurde. Als sie an jenem Morgen ihre Mutter und mich  fragte, ob sie nach der Schule noch mit ihren Freundinnen spielen dürfe, erlaubte ich dies nicht. Ich sagte  zu ihr: „Komme gleich nach der Schule heim, damit du deine nächste Prüfung vorbereiten kannst. Und sie antwortete mir bockig und unschuldig mit den letzten Worten, die ich je von ihr zu hören bekam: „Ich werde spät kommen“.

Der Besatzer bestimmt, was Recht und Gerechtigkeit ist - Amira Hass - Wenn ein Palästinenser einen Israeli tötet – einen Soldaten oder Zivilisten -  dann wird dessen Name und Foto und die Einzelheiten dieses Vorfalles genau veröffentlicht . Der Palästinenser wird automatisch  zu lebenslänglich verurteilt und sein Ministerpräsident oder der Führer seiner Organisation wird dafür verantwortlich gemacht und ist fortan ein Ziel für Verhaftung und Ermordung. Die Soldaten, die palästinensische Zivilisten töten, werden unter einem großen  Schutzschild der Besatzungsarmee abgeschirmt. Ihre Namen werden nicht in der Öffentlichkeit bekannt und ihre Ministerpräsidenten und Kommandeure werden nicht zur Verantwortung gezogen.

Israel legt Krankenhaus lahm - Susanne Knaul - Um die Hamas zu schwächen, zerstört die israelische Armee Krankenhäuser, räumt Tresore aus und legt Listen von NGOs an. Wo ist die Grenze? - An der Pforte zur Islamischen Al-Tadamon-Poliklinik hängt ein zerrissenes Bild von Ismail Hanije, dem Chef der Hamas im Gazastreifen. Das Bild von dem Expremierminister stamme noch aus der Wahlkampfzeit, erklärt Klinikchef Dr. Hafez Sader. "Wir haben mit der Hamas nichts am Hut". Er streitet jede Verbindung zu den Islamisten ab. Der lebhafte 77-Jährige selbst gehört augenscheinlich nicht zu ihnen: Er trägt weder einen Bart, noch hat er Probleme, einer Frau die Hand zu schütteln. Trotzdem zogen vergangene Woche israelische Soldaten durch die Behandlungsräume >>>

Der General der Zwiebeln und des Knoblauchs Gideon Levy - Hier ist also das “nächste Ding“ im Krieg gegen den Terror: der Krieg gegen die Friseure. Nachdem die Hamas die Hälfte des palästinensischen Volkes übernahm – vor allem auf Grund von Israels Maßnahmen ( mit Waffen, Belagerung, Zerstörung und Töten, Massenarresten und Deportationen) haben die IDF und der Shin Bet-Sicherheitsdienst etwas Neues erfunden: einen Krieg gegen Einkaufszentren, Bäckereien, Schulen und Waisenhäuser. Zunächst in Hebron, jetzt in Nablus. Die IDF schließt Schönheitssalons, Kleiderläden und Kliniken und sogar eine Molkerei – alles unter dem Vorwand, dass diese mit der Hamas verbunden sind, oder dass sie die Miete einer Terrororganisation zahlen. Diese bizarren Bilder von Schließungsordern, die der  diensttuende General an das Fenster eines Kosmetikladens klebt oder an das eines Physiotherapiezentrums, oder eine Enteignungsorder an einem Backofen – das zeigt dass die israelische Besatzung verrückt geworden ist.

Israel schießt auf Fischer und bricht erneut Waffenstillstand -  - ISM-G-FK -  Am Sonntagmorgen schossen israelische Kriegsschiffe ca. drei Stunden auf palästinensische Fischer vor der Küste des Gazastreifens

Das Blut von Iman al-Hamas - Amira Hass - Und das Blut von Iman al-Hamas – an wessen Händen klebt es? Mit oder ohne „bestätigtes Töten“, töteten die Soldaten am Giritposten in Rafah in R’s Einheit - mit ihm oder ohne ihn -das 13 jährige Mädchen, das am 15. Oktober 2004 mit der Schultasche am hellerlichten Tage dort vorbeiging. Sie versuchte nicht, sich mitten in der Nacht heimlich durchzuschleichen, um Arbeit in Israel zu finden. Irgendwer bei den IDF gab Befehle aus, die Soldaten erlauben, auf Palästinenser zu schießen, die sich mitten auf einem, (oft auf ihrem) Feld in der Nähe eines Militärpostens oder einer Siedlung, die auf diesem Feld gebaut wurde, befinden. Auf jeden Fall gab jemand an diesem Tag den Befehl, das Mädchen zu erschießen. Jemand führte den Befehl aus. Ob mit oder ohne Meineid - das Mädchen wird dadurch nicht mehr lebendig. Wie ist es möglich, dass Soldaten einer Armee, die stolz auf ihre Nachtsichtgeräte und auf ihre gute Scharfschützenausrüstung sind – nicht sehen können, dass es sich hier um ein kleines Mädchen gehandelt hat?

Die IDF untersucht die Sache -  oder Wie viel Verlust kann ein Mensch verkraften? - Gideon Levy - Vier Kinder liegen nun im Shifa-Krankenhaus in Gaza. Jedes von ihnen verlor beide Beine – die Hälfte des menschlichen Körpers. Drei von ihnen sind bei Bewusstsein, eines wird beatmet. Zu Hause in Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen trauern die Eltern um ihre toten Brüder. Am ersten Tag des Opferfestes verloren Maryam und Kamal in einen einzigen Augenblick ihre drei Söhne, zwei Neffen und einen Enkel. Ein anderer Sohn liegt auf Intensivstation, nachdem er zwei Beine, eine Hand und ein Auge verloren hat und am Sauerstoffgerät liegt. Sein Vater weiß noch nicht, dass dem Sohn beide Beine amputiert wurden; ihm wurde nur von einem erzählt. Wie viel  Verlust kann ein Mensch verkraften? Das Leben der 12 Kinder und Jugendlichen, die am letzten Dienstagmorgen auf und neben dem Erdbeerfeld der Familie gespielt hatten, wurde plötzlich beendet. Sieben von ihnen wurden getötet, vier werden ohne Glieder und für den Rest ihres Lebens schwer behindert bleiben. Das ist es, was eine Rakete der Israelischen Verteidigungsarmee (IDF) tun kann. Keines der Kinder entkam  diesem tödlichen Zwischenfall unversehrt.

Donnertage - Gideon Levy, Haaretz, 4.5.06 - Ohrenbetäubendes Dröhnen, Granatenbeschuss, Donnerhall. Die Fenster des Hauses erzittern, die Mauern, die schon von früherem Granatbeschuss Risse bekommen haben, drohen von den Explosionen zusammenzufallen, die Kinder schreien vor Angst oder irren geschockt und still im Haus  herum. Eine Granate nach der anderen, alle paar Minuten eine neue. Manchmal ist es ein fernes Geräusch und manchmal ein Donnern und ein sehr nahe Dröhnen: Bum! Der Himmel zittert, es hört sich wie das Weltende an, immer wieder das ohrenbetäubende Dröhnen. Alle  fünf Minuten eine Granate. Man weiß nicht, wo die letzte Granate landete, noch weniger weiß man, wo die nächste landet. Gestern Nachmittag landete eine Granate über den Köpfen dieser Kinder und Erwachsenen, deren Wohnung wir nun besuchen. Auch jetzt ein ohrenbetäubendes Dröhnen und schreckliche Angst

Nährboden für Hass - Shlomo Lahat*, Haaretz, 5.1.04 - Vor zwei Wochen besuchte ich mit meinem Freund Brigadegeneral (der Reserve) Yitzhak Elron 13 IDF-Checkpoints in Judäa und Samaria (Westbank) und zwar in der Nähe von Nablus, Tulkarem und Qalqilyah. Der Besuch wurde auf Initiative der (Menschenrechtsorganisation) B’tselem durchgeführt. Ich möchte darauf hinweisen, dass die beiden, die uns von B’tselem auf der ganzen Tour begleiteten, in keiner Weise versuchten, uns zu beeinflussen. Wir wollten beobachteten und uns selbst davon ein Bild machen. Und die Eindrücke waren sehr hart. Die Palästinenser kommen an einem Checkpoint mit dem Wagen an, müssen dort aussteigen, um zu Fuß zum nächsten Checkpoint der Straße zu laufen. Die Entfernung beträgt manchmal mehrere Kilometer. An einem Checkpoint trafen wir vier Mütter mit 8 blinden Kindern zwischen 4 und 5 Jahre alt. Sie waren auf dem Weg zu einer medizinischen Behandlung in Nablus. Es war eine haarsträubende Szene, diese kleinen blinden Kinder dort, von den Frauen angeführt, laufen zu sehen. Einige der Lkw- oder Taxifahrer begehen Verbrechen wie die, dass sie versuchen, (den Checkpoint zu umfahren und) einen anderen Weg zu nehmen. Sie werden dann vom Kommandeur des Checkpoints, einem etwa 18 jährigen Soldaten bestraft, indem der entscheidet, wie lange er mit seinem Fahrzeug warten muss. Dieses Warten kann sich von vier bis zu 24 Stunden oder länger ausdehnen. Es hängt vom Checkpointkommandeur ab.

Vater von Mädchen, welches Angriff auf Gefangenen filmte, verschleppt -  - ISM-G-FK -  Während einer Demonstration von Frauen des palästinensischen Dorfes Ni’lin gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Trennungsmauer nahmen israelische Soldaten am Mittwoch einen kanadischen Friedensaktivisten und einen männlichen Bewohner des Dorfes gefangen. Bei dem gefangenen Palästinenser handelt es sich um den Vater des Mädchens, welches kürzlich eine israelischen Soldaten dabei filmten, wie er einem  einem gefangenen und wehrlosen Palästinenser ins Bein schoss >>>

Soldat schoss auf gefesselten Palästinenser
Bürgerrechtsgruppe B'Tselem veröffentlicht Video: Ermittlungen eingeleitet >>>
 

Video: Israelischer Soldat schießt auf gefesselten Palästinenser
Am Sonntag von der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem veröffentlichte Videoaufnahmen von dem Vorfall hatten für großes Aufsehen gesorgt. Die Aufnahmen stammen aus dem Dorf Naalin im Westjordanland, wo es immer wieder zu Protesten gegen die Sperranlage kommt. Dort war vor zwei Wochen einer der Demonstranten festgenommen worden. Auf den Bilder ist zu sehen, dass er die Augen verbunden und die Arme mit Plastikfesseln gebunden hat. Ein Soldat, der direkt vor ihm steht, schießt dann ein mit Hartgummi ummanteltes Geschoss in Richtung seiner Füße.

Israel: Video zeigt Schuss auf gefesselten Palästinenser >>>

B'Tselem: Prosecute soldier who fired 'rubber' bullet at Palestinian detainee, Investigate the involvement of an officer in the event and suspected cover-up >>>

Soldier who fired in Naalin incident arrested >>>

Soldaten misshandeln routinemäßig palästinensische Gefangene - Bericht von PCATI - Yuval Azoulay, Haaretz, 22.6.08 - Der heute veröffentlichte  Bericht des „Allgemeinen Komitee  gegen Folter in Israel“ (PCATI) behauptet, dass die IDF-Soldaten routinemäßig palästinensische Gefangene misshandeln und dass die Armee und die, die für die Erfüllung des Gesetzes verantwortlich sind, diese Misshandlungen ignorieren. Der Bericht umfasst 90 Zeugnisse von Palästinensern, die angeblich von israelischen Soldaten  misshandelt wurden, nachdem sie  während  und nach Überfällen verhaftet wurden. ( Juni 2006 – Oktober 2007). Viele Berichte stellen fest, dass die angebliche Misshandlung dann geschieht, während die Palästinenser gefesselt sind und keine Gefahr für die Soldaten darstellen.

Israelisches Fernsehen zeigt Soldaten, die palästinensischen Jungen als menschlichen Schutzschild nehmen. Palästinenser, der Urin trinken musste, sagt vor Gericht aus. - Der Fall des Friedensaktivisten Tom Hurndall.

 Palästina, 24. Mai 2005 (IPC + Agenturen)

 Die israelischen Kanal-10-Nachrichten berichteten am Montagabend, dass israelische Besatzungs­soldaten im Dorf Doura nahe bei Hebron ein palästinensisches Kind als menschlichen Schutz­schild genommen hätten.

 Kanal 10 zeigte in einem Videofilm den 17jährigen Fadi, der zu einem Gebäude im Dorf gebracht wird, in dem sich Besatzungssoldaten verborgen hatten. Mit verbundenen Augen wurde Fadi von den Sol­da­ten in den zweiten Stock des Hauses und dann auf den Balkon geführt. Einer der Soldaten ver­steckte sich hinter dem Jungen und richtete sein Gewehr auf eine Gruppe Jugendlicher, welche die Soldaten mit Steinen bewarfen.

 Die israelischen Besatzungssoldaten stritten den im Film festgehaltenen Vorgang ab und behaupteten, dass der Junge Steine auf sie geworfen hätte, und dass sie ihn nicht als menschlichen Schild benutzt, „sondern ihn unter Bewachung gestellt“ hätten, bis er dem Polizeigewahrsam überstellt wer­den konnte.

 Das im israelischen TV ausgestrahlte Video zeigt ganz klar einen Jungen in Handschellen und mit ver­bundenen Augen, der von Soldaten zu jeder Position, die sie einnehmen wollten, mitgeführt wird, während ein Soldat sich dabei hinter ihm versteckt. >>>

Nur kleine Kriegsverbrecher werden bestraft -  Paul Craig - (...) Nun will der Ankläger des Internationale Gerichtshofes (ICC) Anklagen gegen Sudans Präsident Omar al-Bashir vorbringen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wegen Kriegsverbrechen. Ich sympathisiere nicht mit Leuten, die andere leiden lassen. Trotzdem wundere ich mich über die Auswahl des ICC aus dem Sortiment von Kriegsverbrechern? Warum gerade Al-Bashir? (...) Jede Woche vertreibt die israelische Regierung Palästinenser aus ihren Häusern, raubt ihr Land und tötet palästinensische Frauen und Kinder. Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehen seit Jahrzehnten. Außer für ein paar israelische Menschenrechtsorganisationen beklagt sich keiner darüber. Palästinenser werden als „Terroristen“ definiert, und „Terroristen“ kann man unmenschlich behandeln  - ohne Anklagen. Die Irakis und Afghanen erleiden dasselbe Schicksal >>>

Armee schießt scharf auf gewaltlose Demonstranten [+Video]
- ISM-G-FK -  Am Donnerstag, dem 17. Juli setzten die Bewohner des palästinensischen Dorfes Ni’lin ihren Kampf gegen den Bau der illegalen israelischen Apartheidsmauer fort. Ca. 200 Bewohner des Dorfes, israelische und ausländische Friedensaktivisten marschierten in Richtung des Baugeländes >>>

Wiederholter Angriff auf Demonstration - Israel setzt Gewalt fort
Zur Mittagszeit stürmten Besatzungssoldaten das nördlich von Ost-Jerusalem gelegene Flüchtlingslager Qualandia sowie das nördlich von Ramallah gelegene Dorf Kuber.

Amnesty wirft Israel "Kriegsverbrechen" an Palästinensern vor

Sperren, Checkpoints - parallele Welten

Terminal der Verzweiflung - Am Grenzübergang Allenbybrücke nach Jordanien

An den Checkpoints  - ,,Israels Politik gegenüber palästinensischen Arbeitern basiert auf Erpressung und Erniedrigung''

Wenn israelische Soldaten das Schweigen brechen - (Neue israelische Studie, die unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt) - Dalia Karpel, Haaretz, 21./ 27.September 2007 * -  Die israelischen Soldaten sprachen gegenüber Nofer frei, der mit ihnen im selben Eshbal-Zug vor 20 Jahren diente. Sie gaben ihre innersten Emotionen über die schrecklichsten Verbrechen, an denen sie teilgenommen hatten, preis: Mord, das Brechen von Knochen palästinensischer Kinder , demütigende Aktionen, Zerstörung von Eigentum, Raub und Diebstahl..“ Dieser Artikel wurde am 21. September nur im hebräischen Teil  von Haaretz veröffentlicht und erschien dann auf der ISM-website. Es ist eine gekürzte Übersetzung einer akademischen Forschungsstudie von Nofer Ishai-Karen und Psychologieprofessor Joel Elzur ( *) der hebr. Universität, die im ALPAYIM-Magazin, Vol.31 veröffentlicht wurde.

Die IDF herrscht auch in den Krankenhäusern - Amira Hass - Es stellt sich heraus, dass das isr. Militär nicht nur die Westbank beherrscht. Das Urteil eines 19 jährigen Soldaten und eines Militärpolizisten (MP) haben mehr Macht als der Arzt, wenn es sich um die Situation eines Patienten handelt, der als Gefangener gilt. Ein 14 jähriger Palästinenser wurde von der IDF verwundet und ins Schneider-Hospital gebracht – die Hände und die Füße in Handschellen, obwohl er von 2 MPs bewacht wurde, und er wegen seiner Verletzungen gar nicht gehen konnte. Das fachärztliche Urteil  der Krankenhausärzte war, dass der verwundete Jugendliche, der zwei Tage zuvor eine medizinische Behandlung an seinem Bein erhalten hatte, von den Handschellen befreit werden sollte – aber sie wurden zurückgewiesen.

Fünfjähriger von den IDF verhaftet - Defence for Children International, 2.5.06 - Am frühen Nachmittag des 17.April 2006 saß der 33jährige Samer Qabha mit seinem fünfjährigen Sohn Motaz auf dem Schoß vor seinem Haus und unterhielt sich mit seinem Nachbarn  (im Dorf Tura al-Gharbiye  in der nördlichen Westbank). Während die Männer redeten, bemerkten sie, wie ein israelisches gepanzertes Militärfahrzeug mehrere Male  auf der Straße vor ihnen vorbeifuhr . Samer und sein Nachbar beachteten dieses Fahrzeug kaum – der Anblick der israelischen Armee ist für sie alltäglich. Israelische Armeekräfte fahren oft durch Tura al-Gharbiya und die benachbarten Dörfer, angeblich um an der Trennungsmauer zu patrouillieren, die sich am westlichen Rand des Ortes entlang zieht,  das Dorf von seinem Land abschneidet und von den 9000 Bewohnern des benachbarten Ortes in der Bartaa Ash Sharquiya-Enklave.

Kinder in Gaza spielen nicht - Nach Aussagen der Armee seien die von der IDF getöteten Kinder ein Teil der palästinensischen Kriegsmaschinerie. - Roy Peled, YNET – news.com  3.10 07 - Auf der offiziellen Website zur Erinnerung von IDF-Todesfällen kann man den folgenden Eintrag  über Nissim Gini lesen: er verteidigte freiwillig wie Dutzende seiner jungen Freunde seine Stadt und seine Heimat und wollte eine Aufgabe haben …er wurde damit beauftragt, die Verbindung zwischen den Posten herzustellen. Er war verantwortungsbewusst und loyal gegenüber den Erwachsenen mitten in einem Kugelhagel und donnernden Explosionen … Nachdem einer der Posten vom Feind übernommen wurde, wurde er schwer verwundet und starb nach schrecklichen Schmerzen … er war zur Zeit seines Todes 10 Jahre alt – der jüngste von Israels Kriegsgefallenen.“

Die Kinder des Jahres 5767 ( nach jüdischer Zählung) - Gideon Levy, Haaretz, 28.9.07 - Es war ein ziemlich ruhiges Jahr – relativ ruhig.  Nur 457 Palästinenser und 10 Israelis wurden getötet – nach B’tselem, der Menschenrechtsorganisation, einschließlich der Opfer der Qassamraketen. Weniger Todesfälle als in vielen früheren Jahren. Trotzdem war es ein schreckliches Jahr: 92 palästinensische Kinder wurden getötet  (glücklicherweise wurde nicht ein einziges israelisches Kind von Palästinensern getötet trotz der Qassams)  Ein Fünftel der getöteten Palästinenser waren Kinder und Jugendliche – eine unverhältnismäßige, fast nie da gewesene hohe Zahl. Das war im jüdischen Jahr  5767. Fast einhundert Kinder, die am vorigen Neujahrstag noch lebten und spielten, überlebten nicht, um dieses neue Jahr zu erleben.

 

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