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Eine   chronologische Sammlung zionistischer Zitate

 


 

"Warum sind Mythen so wichtig? Der zionistische Staat Israel lebt von solchen künstlich erzeugten Mythen.
So ging der Zionistenführer und erste Ministerpräsident Israels David Ben Gurion so weit zu behaupten, dass starker Glaube an den Mythos ihn in Wahrheit verwandle oder zumindest so gut wie eine Wahrheit.
 Sein enger Berater Jitzhar verstieg sich sogar zu der Behauptung: „Ein Mythos ist nicht weniger wahr als Geschichte, er ist jedoch eine zusätzliche Wahrheit, eine andere Wahrheit, eine Wahrheit, die neben der Wahrheit besteht; eine nicht objektive menschliche Wahrheit, und doch eine Wahrheit, die zur historischen Wahrheit wird.“


 

VIDEO - Zitate des auserwählten Volkes! Zionistischer Rassismus! >>>

 

2017

 

 

2016

 

Israel's Bennett: Palestinians must be killed, buried in secret graveyards
The Israeli education minister Naftali Bennett, of the hard-right Jewish Home party, called for murdering the Palestinian anti-occupation activists and demolishing their family homes in order to quell resistance across the Occupied Palestinian territories.
22. 2. 2016

„ Es ist wie ein Termin beim Diätassistenten. Die Palästinenser sollen schlanker werden, aber nicht sterben,“
Gideon Levy Feb 19, 2006
https://www.zeitenschrift.com/news/und-fuer-hamas-diaet-#.Wa56htHThVI
http://www.haaretz.com/as-the-hamas-team-laughs-1.180500

 

 

 

2015

 

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine Äußerungen zur Mitverantwortung des palästinensischen Muftis von Jerusalem für den Holocaust bekräftigt.
"Der Mufti wurde ein krimineller Komplize für (SS-Hef Heinrich) Himmler und (Holocaust-Organisator Adolf) Eichmann bei der Ausführung des Holocaust"

"Hitler wollte die Juden zu dem Zeitpunkt nicht vernichten, sondern ausweisen", sagte Netanjahu laut einer Mitschrift seines Büros. "Und Amin al-Husseini ging zu Hitler und sagte: 'Wenn Sie sie vertreiben, kommen sie alle hierher.' 'Also, was soll ich mit ihnen tun?', fragte er (Hitler). Er (Al-Husseini) sagte: 'Verbrennt sie.'"

 

 

Der Staatspräsident Reuven Rivlin am 24.8.2015 :
"Unser Recht auf das Land ist kein Gegenstand einer politischen Debatte. Es ist eine Grundtatsache des modernen Zionismus. Wir dürfen nicht zulassen, dass irgendjemand glaubt, es gebe irgendeinen Zweifel über unser Recht auf unser Land. Für mich ist die Besiedlung des Landes Israel ein Ausdruck dieses Rechtes, unseres historischen Rechtes, unseres nationalen Rechtes, das aus der Liebe zum Land Israel kommt, die Anerkennung unserer Wurzeln, die hier sind".

 

 


Die  amtierende israelische  Justizministerin (!)  Ajelet Shaked verbreitet:
arabische Frauen zu töten, damit sie keine Schlangen gebären.


 

 

 

Werft die Gazaner hinaus und siedelt stattdessen Israelis dort an:
Feiglin - 22. 3. 2015
"Gaza ist Teil unseres Gebietes und wir werden weiterhin dort sein, für immer“
 

Der ehemalige stellvertretende Sprecher von Israels Knesset, Moshe Feiglin, rief am Samstag dazu auf, die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben und stattdessen Israelis dort anzusiedeln, um Israels Wohnungsproblem zu lösen. "Gaza ist Teil unseres Gebietes und wir werden weiterhin dort sein, für immer“, sagte Feiglin. Er fügte in einem Artikel, den er auf der Website von Channel 7 veröffentlichte, hinzu, dass Juden in Gaza leben würden, nachdem dieser vom „Terrorismus“ befreit wäre.

 

 

Der im März 2015 noch amtierende israelische Außenminister Lieberman forderte,  Palästinensern
("Arabern") mit islamischem Pass, die sich nicht loyal verhalten, die Köpfe abzuhacken:
http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlkampf-in-israel-lieberman-will-arabischen-gegnern-den-kopf-abhacken-1.2386143

 

 

Jedes Jahr strömen  Tausende jüdische Israelis am Jerusalem Day (Siegesfeier zum Krieg 1967) in die Jerusalemer Altstadt mit dem Ruf:
"Death to the Arabs!"
https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/video-death-arabs-march-forces-its-way-through-occupied-jerusalem.

 



In Hebron ist seit Jahren ein Graffiti zu sehen:
"Arabs to the Gas Chambers":
 in:  Ausstellung der israelischen Soldatenorganisation Breaking the Silence (ab 23. Minute): https://www.medico.de/virtuelle-ausstellungsfuehrung-14456/     Quelle


 

 

Der Israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon hält 
Atombombenangriffe wie auf Hiroshima und Nagasaki
für möglich:
 https://electronicintifada.net/blogs/asa-winstanley/israeli-defense-minister-promises-kill-more-civilians-and-threatens-nuke-iran

 

 

2014

 

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu:
"Ein tiefer und breiter Abgrund trennt uns von unseren Feinden. Sie heiligen den Tod, wir das Leben.
Sie heiligen die Grausamkeit und wir das Erbarmen.
Das ist das Geheimnis und die Grundlage unserer Einheit."


 

Rabbi Dov Lior:

"Alle, die an die Thora glauben, wissen, dass dieses Land ausschließlich diesem Volk versprochen wurde. Es gibt keinen Platz für ein weiteres nationales Gebilde an diesem Ort. Nie gab es hier den Staat eines anderen Volkes.
Das gehört einzig und allein dem jüdischen Volk."

 

 

Rabbi Shlomo Aviner

Der für palästinensische Terroristen die Todesstrafe fordert. Im Jahr 2010 veröffentlichte er einen Aufruf, keine Wohnungen an Araber zu vermieten. Der Appell wurde von mehr als 50 Rabbinern unterzeichnet.

"Wenn ein Jude und ein Nichtjude eine Wohnung brauchen, dann muss ich erst dem Juden einen Gefallen tun und nicht dem Nicht-Juden. Außerdem sollte man den Arabern nicht helfen, sich hier heimisch zu fühlen. In Israel gibt es 25 Prozent Araber und man sollte ihnen nicht helfen, Wurzeln zu schlagen."

 

 

 

Naftali Bennet, israelischer Politiker 2014:
„lasst uns die großen Siedlungsblöcke annektieren und dann die palästinensischen Wohngebiete einkapseln unter israelischer Souveränität. Es wird keinen palästinensischen Staat geben.“

 

 

 

Moshe Feiglin, 2014 der extrem rassistische stellvertretende Knesset-Vorsitzende erklärte:
„Der Sinai ist nicht weit von Gaza entfernt und sie können aus Gaza fortgehen. Das wird aber die Grenze der humanitären Hilfe sein, die Israel bereit ist zu gewähren. Gaza ist ein Teil unseres Landes und wird es für immer bleiben“. Und im März 2015: „Werft die Gazaner hinaus und siedelt stattdessen Israelis dort an.“ Ferner erteilte er einem palästinensischen Staat eine klare Absage."


 

Israelische Politiker bezeichnen die
Gazakriege als  notwendiges "Rasenmähen":
 
http://www.independent.co.uk/voices/comment/israel-gaza-conflict-israels-mowing-of-gazas-lawn-is-an-unjust-war-9659364.html


Der jüdische MIT-Prof. Noam Chomsky zum "Rasenmähen" in Gaza:
 
http://www.alternet.org/noam-chomsky-real-reason-israel-mows-lawn-gaza


 

2013

 

Juni 2013 – Naftali Bennett, israelischer Wirtschaftsminister

This land has been ours for 3,000 years.
There was never a Palestinian state here and we were never occupiers.
The house is ours and we are residents here, not the occupiers.
The most important thing in the land of Israel is to build, build, build.
It is important that there will be an Israeli presence everywhere.

 

 

 

2012

 

Rabbi Eli Sadan (Siedlung Eli), über die Strategie der Siedler künftig die Staatsanwaltschaft auf die eigene Seite zu zwingen

Every lawyer belonging to the national camp must vie for every legal position in the civil service. That way, in 10- to 15 years, there will be a significant cadre of right-wing legal experts and the left won’t control the State Prosecutor’s Office anymore.


 

Dov Weissglas, Berater von Premierminister Olmert, sagte öffentlich, man solle die
Bewohner von Gaza "auf Diät" setzen, aber so,  dass sie nicht von Hunger sterben:
 https://electronicintifada.net/content/israels-starvation-diet-gaza/11810

 

 

 

2011

 

Parlamentspräsident Reuven Rivlin:
 „Das jüdische Volk steht wilden Tieren gegenüber, die unersättlich und von blindem Hass getrieben sind“

1899 schrieb Davis Triesch an Herzl:
Ich würde Ihnen vorschlagen, noch bei Zeiten nach „Groß-Palästina“ zu kommen, bevor es zu spät ist. Das Programm von Basel muss die Worte „Groß-Palästina“ oder „Palästina und seine benachbarten Länder“ enthalten, sonst ist es Unsinn. Sie können nicht die Millionen Juden in einem Land von 25 000 qkm unterbringen.“

 

 

 

 1897

 

Bezeichnend ist  der Ausspruch, den Max Nordau angeblich gegenüber Herzl 1897 getan haben soll:
 "In Palästina gibt es ja Araber! Das wusste ich nicht! Wir begehen also ein Unrecht!" Quelle

 

 

 

 1895

 

„Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern.
Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muss ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen.“  
Theodore Herzl
, founder of the World Zionist Organization, speaking of the Arabs of Palestine,Complete Diaries, June 12, 1895 entry.

 

 

 Theodore Herzl

"Zaubert die mausarme Bevölkerung aus dem Land hinweg, indem Ihr dieser die Beschäftigung
verweigert? beides, der Prozess der Expropriation und die Vertreibung der Armen muss diskret und mit Umsicht erfolgen"

 

 

Weitere Zitate

 

Diese Akte aller Dörfer, in der Hand Elimelech Avnir's, Kommandeur der Hagana (Miliz), wurde zur Basis dessen, was unter "ethnic cleansing" verstanden werden muss. Es gab dazu "hilfreiche" Anweisungen: "Diese Operationen sollen in folgender Weise durchgeführt werden: in dem die Dörfer zerstört werden (in Brand setzen, in die Luft jagen, oder Minen in de Trümmer legen), und besonders dort, wo auf lange Sicht die Bevölkerung schlecht zu kontrollieren sein wird;... bei Widerstand müssen die militärischen Kräfte vernichtet und die Bevölkerung über die Staatsgrenzen hinaus vertrieben werden." (dg Quelle

 

 

Die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir konnte darum in den 60er Jahren wie selbstverständlich erklären, was wohl auch die meisten Israelis dachten: "There are no Palestinians", es gibt keine Palästinenser. Um dann mit herablassender Arroganz ironisch hinzuzufügen: "Ich bin selbst Palästinenserin, ich habe ja einen (von der britischen Mandatsbehörde ausgestellten) palästinensischen Pass." So unsichtbar waren die Palästinenser für Israel geworden

 

 

Nicht zu Unrecht hat deshalb Nahum Goldmann in seinen Erinnerungen geschrieben, dass es "einer der großen historischen Denkfehler des Zionismus" gewesen sein, "dass er den arabischen Aspekt bei der Gründung des jüdischen Heimatlandes nicht ernsthaft genug zur Kenntnis genommen" Quelle

 

 

Amos Elon urteilt gerecht, wenn er die Haltung der führenden Zionisten in der Frühzeit als eine "Mischung von Naivität, Wunschdenken, patriarchalischem Wohlwollen und Ignoranz" [47] bezeichnet.  Quelle

 

 

Bereits auf dem V. Kongress 1901 die Eliminierung arabischer Arbeitskräfte aus jüdischen Unternehmen und Besitzungen beschlossen worden war. Dieser Beschluss, der zurückging auf die von Gordon beeinflusste Losung "Avoda Ivrit" (Jüdische Arbeit), zielte auf die Einrichtung eines völlig separaten wirtschaftlichen Sektors für die Neueinwanderer ab. Quelle


 

Ussischkin schrieb hier: Um einen "Judenstaat in Palästina" zu schaffen, ist es notwendig, "dass der ganze Boden Palästinas oder wenigstens sein größter Teil jüdisches Eigentum werde". Um dieses Ziel zu erreichen hielt Ussischkin es unter anderem "ein für allemal notwendig, die arabischen Arbeiter durch Juden zu ersetzen." Quelle

 

 

„… Wenn die Leute sich an die große Zahl ( ca. 750 000 Flüchtlinge)  gewöhnen und wir  womöglich  gezwungen werden, die Flüchtlinge zurückzunehmen, wird es für uns schwierig werden, wenn wir mit Horden von Anspruchsberechtigten konfrontiert sein werden, die Welt davon zu überzeugen, dass nicht alle früher auf israelischen Gebiet gelebt haben. Es wird auf jeden Fall wünschenswert sein, die Zahlen zu verkleinern … 
Offizieller des isr. Außenministeriums  in einem Brief an Walter Eytan. Bei Benny Morris, The Birth of  the Pal. Refugee Problem, S. 297)

 

 

Moshe Dayan: Aus Ansprachen an die Studenten des Technion - "Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer. Ja wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern ausradiert. Sie haben also ihre triftigen Gründe für den Kampf den sie gegen uns führen. Unser Problem ist nicht wie wir sie loswerden sollen sondern wie wir mit ihnen leben können.
Quellen
https://gazahelp.wordpress.com/tag/zionistische-zitate/
https://web.archive.org/web/20160402071920/www.palaestinensische-gemeinde.at/moshedayan.shtml
http://www.hagalil.com/2011/06/landkauf/
https://www.neues-deutschland.de/artikel/17694.die-peiniger-und-die-gepeinigten.html



norman paech zitiert und gibt fried als quelle an:

 »Alle unsere Siedlungen sind auf den Trümmern arabischer Dörfer erbaut,
und wir reißen nicht nur ihre Mauern nieder, sondern versuchen, auch ihre Namen
aus den Geschichtsbüchern auszuradieren.
El Fatah.« (Zit. n. Fried 1973, 46)
www.norman-paech.de/app/.../Argument+321+Kein+Frieden+im+Nahen+Osten.pdf

 

Hier wird es teilweise wiedergegeben und mit 1971 datiert. Moshe Dayan sagte 1971 vor Studenten der Universität in Haifa:
"Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer. Ja, wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden, sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern ausradiert. Sie haben also ihre triftigen Gründe für den Kampf, den sie gegen uns führen. Unser Problem ist nicht, wie wir sie loswerden sollen, sondern wie wir mit ihnen leben können".
 


 

Ein anderes (nicht ganz vollständiges) Zitat mit einer genaueren Quelle:
„Jüdische Dörfer nahmen den Platz der ehemals arabischen ein. Ihnen werden noch nicht einmal die Namen der arabischen Dörfer bekannt sein. Das ist auch richtig so, denn diese Landkartenvariante existiert nicht mehr. Aber nicht nur die Landkarte, sondern auch die arabischen Dörfer sind verschwunden. Aus Mahalul entstand Nahalal, Gibta musste Gevat Platz machen, Haneifs wich Sarid .. es gibt keinen einzigen Ort in diesem Land, dessen Bewohner nicht arabisch waren.“
 Moshe Dayan, address to the Technion, Haifa, reported in Haaretz, April 4, 1969.



Moshe Dayan, Ansprache am Technion, Haifa,in Haaretz, 4. April, 1969.
 "Jüdische Dörfer wurden an der Stelle arabischer Dörfer erbaut. Man kennt nicht einmal die Namen dieser arabischen Dörfer, und ich tadle Sie nicht, denn Geographiebücher existieren nicht mehr. Nicht nur gibt es diese Bücher nicht mehr, auch existieren die arabischen Dörfer nicht mehr. Nahlal entstand an der Stelle von Mahlul; Kibbutz Gvat an der Stelle von Jibta; Kibbutz Sarid an Stelle von Huneifis; und Kefar Yeshua an der Stelle von Tal al-Shuman. Es gibt keinen einzigen Ort in diesem Land, welcher nicht früher von Arabern besiedelt gewesen wäre."


 

 Da gibt es einige, die glauben, dass die nicht-jüdische Bevölkerung, selbst mit einem hohen Prozentsatz, innerhalb unserer Grenzen besser unter unsrer Aufsicht ist. Andere glauben das Gegenteil: es sei einfacher die Aktivitäten eines Nachbarn zu überwachen als die eines Untermieters. Ich neige eher zur letzteren Ansicht und habe ein zusätzliches Argument: um den Charakter eines Staates zu erhalten, der in Zukunft jüdisch ist, darf die Minorität nicht mehr als 15% ausmachen. - Ich hatte diese fundamentale Position schon 1940 erreicht und dies in mein Tagebuch eingetragen .
Joseph Weitz, head of the Jewish Agency's Colonization Department. From Israel: an Apartheid State by Uri Davis, p.5.

 

 

 

„Wenn ich ein arabischer Führer wäre,  würde ich niemals ein Abkommen mit Israel unterzeichnen. Es ist normal; wir haben ihnen das Land weggenommen. Es stimmt zwar: Gott hat es uns versprochen. Aber wieso sollte sie das interessieren?      

Unser Gott ist nicht der Ihrige. Da gab es den Antisemitismus, die Nazis, Hitler, Auschwitz. Aber war das ihre Schuld? Sie sahen nur eines: wir sind gekommen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollen sie das akzeptieren?
David Ben Gurion (the first Israeli Prime Minister) quoted by Nahum Goldmann in Le Paraddoxe Juif (The Jewish Paradox), pp121.
 

 

David Ben Gurion 1937:
"Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer -  Ja wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern ausradiert.

 Jüdische Dörfer wurden an der Stelle arabischer Dörfer erbaut. Man kennt nicht einmal die Namen dieser arabischen Dörfer, und ich tadle Sie nicht, denn Geographiebücher existieren nicht mehr. Nicht nur gibt es diese Bücher nicht mehr, auch existieren die arabischen Dörfer nicht mehr. Nahlal entstand an der Stelle von Mahlul; Kibbutz Gvat an der Stelle von Jibta; Kibbutz Sarid an Stelle von Huneifis; und Kefar Yeshua an der Stelle von Tal al-Shuman. Es gibt keinen einzigen Ort in diesem Land, welcher nicht früher von Arabern besiedelt gewesen wäre.

 Sie haben also ihre triftigen Gründe für den Kampf den sie gegen uns führen.“
 

 

 Er hat auch gesagt: „Wir müssen alles tun, um sicher zu gehen, dass sie (Palästinenser) nie wieder in ihre Häuser zurückkehren, versicherte Ben Gurion gegenüber seinen zionistischen Kollegen. „Die Alten werden sterben, und die Jungen werden es vergessen.“
David Ben Gurion, Tagebuch am 18. Juli 1948, quoted in Michael Bar Zohar’s Ben-Gurion: the Armed Prophet, Prentice-Hall, 1967, p. 157"

 

 

„Die gegenwärtige Karte Palästinas wurde vom britischen Mandat gezeichnet. Das israelische Volk hat eine andere Karte, für die unsere Jugend und unsere Erwachsenen  kämpfen werden, um sie zu erfüllen – vom Nil bis zum Euphrat.“
 
B
en Gurion

 
 

 

 

"Niemand kennt die Wege der Politik, aber wir müssen dennoch unsere Maßnahmen auf die Zukunft hin ausrichten", sagte ich. "Von jetzt an müssen wir an einem geheimen, gut fundierten Plan arbeiten, der eines Tages unter Aufsicht einer anglo-amerikanischen Kommission in die Tat umgesetzt werden könnte. Wir müssen diesen Plan in amerikanischen politischen Kreisen verbreiten. Das ist unsere einzigartige politische Aufgabe. Ob wir Erfolg haben oder nicht, das ist ein späteres Problem. Aber heute haben wir keinen anderen Weg. Wenn uns der Erfolg versagt bleibt, sind wir hier verloren. Mit den Arabern können wir nicht leben,..
Auszüge aus dem Tagebuch von Joseph Weitz

 

 

 

"Was schlägt  Benny Elon also vor? Im Zentrum seines Programms steht eine Lösung für das Flüchtlingsproblem. Es berührt wirklich, wie ein Vertreter der Siedler – der zivile Sektor ist zum größten Teil verantwortlich für die Schikanen und Enteignung der Palästinenser in allen besetzten Gebieten – sich so sehr um ihr wirkliches Elend Sorgen macht.
Elon drängt darauf, Millionen von palästinensischen Flüchtlingen zu rehabilitieren, indem man die UNRWA auflöst (ein alter anti-palästinensischer Traum). Folglich „wird allen Bewohnern von Flüchtlingslagern eine permanenter Wohnsitz, Staatsbürgerschaft und eine großzügige Rehabilitationssubvention angeboten. Die Flüchtlingslager werden während dieses Prozesses aufgelöst.

Das klingt großartig, nicht wahr? Es bleibt nur das Rätsel, wo dieser „permanente Wohnsitz liegen mag“. Elon ist in diesem Punkt bewusst vage: er spricht gewöhnlich von „Immigrationsländern“ Nur eines ist klar: Israel ist nicht damit gemeint, sonst könnte Elon dies nicht versprechen: das Auflösen der Flüchtlingslager  als Teil des Rehabilitations-prozesses wird die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria reduzieren.“

Klar ist, dass die palästinensischen Flüchtlinge, die jetzt in der Westbank und im Gazastreifen leben, irgendwo anders auf
 der Welt (etwa in Kanada, Alaska oder Europa  - um eine bekannte Saite anzuschlagen) rehabilitiert würden. Das ist es also: der alte „Transfer“- oder Deportationswunsch der israelischen Rechten – nun mit einem modischeren  Haarschnitt."
 

Quelle und mehr >>>

 

 

"Den Privatbesitz der angewiesenen Ländereien müssen wir sachte enteignen. Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchgangsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jederlei Arbeit verweigern.
 
Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muß ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen. Die Immobilienbesitzer sollen glauben, uns zu prellen, uns über dem Wert zu verkaufen. Aber zurückverkauft wird ihnen nichts."
Herzel  [4] Herzl, Complete Diaries, 88–9.

 

Für mehr Information
Ben Gurion, Erinnerungen und Vermächtnis, FfM 1971
Theodoer Herzl, Tagebücher , Bd. I-III, Berlin 1922
Robert Fisk 'The great war for Civilisation' 2006, London
Ilan Pappe 'The Ethnic Cleansing of Palestine', 2006, London, 2007 Verlag 2001 (deutsch)

 

 

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