Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Das Meer und der Fluss
Uri Avnery
15.Dezember 2012



„PALÄSTINA VOM  Jordan bis zum Meer gehört uns!“ erklärte Hamasführer Khaled Meshal letzte Woche bei der großen Siegesrallye in Gaza.
 
„Eretz Israel vom Meer bis zum Jordan gehört uns!“ erklären  israelische Politiker  bei jeder Gelegenheit.
 
Die beiden Statements scheinen dieselben zu sein, nur dass der Name des Landes sich verändert.
 
Aber wenn man sie sehr aufmerksam liest, gibt es einen geringfügigen Unterschied.  Die Richtung.
 
 
VOM MEER bis zum Fluss – vom Fluss bis zum Meer.
 
Darin liegt viel mehr Bedeutung, als man auf den ersten Blick denkt. Es zeigt, wie der Sprecher sich selbst sieht – ob er vom Osten oder vom Westen kommt.
 
Wenn man sagt „vom Fluss bis zum Meer“ sieht man sich selbst zur weiten Region gehörig, die der Westen  „Naher (bzw. Mittlerer) Osten“ nennt und der ein vitaler Teil des asiatischen Kontinents ist. Der Terminus „Mittlerer Osten“ ist schon  für sich ein herablassender Ausdruck mit kolonialem Unterton – er bedeutet, dass das Gebiet keine unabhängige Stellung hat. Es besteht nur in Beziehung zu einem weit entfernten Weltzentrum – Berlin? London? Washington?
 
Wenn einer aber sagt „Vom Meer bis zum Fluss“, sieht er sich selbst als jemand, der vom Westen kommt und der als  Brückenkopf des Westens hier lebt und einem fremden, wahrscheinlich feindseligen Kontinent gegenübersteht.
 
In seiner langen aufgezeichneten Geschichte – die einige Tausend Jahre zurückgeht, hat dieses Land – ob Kanaan, Palästina oder Eretz Israel – viele Wellen von Invasoren gesehen, die sich hier ansiedelten.
 
Die meisten dieser Wellen kamen vom Hinterland: die Kanaaniter, die Aramäer, die Hebräer, die Araber und viele andere  kamen vom Osten. Sie siedelten hier, vermischten sich mit der  vorhandenen Bevölkerung und waren bald absorbiert und schufen so neue Mischungen und gingen natürliche Beziehungen mit den benachbarten Ländern  ein. Sie kämpften Kriege, machten Frieden, prosperierten und litten in Zeiten der Trockenheit.
 
Die alten israelitischen Königreiche (nicht die mythischen von Saul, David und Salomo, sondern das wirkliche von Ahab und seinen Nachfolgern) wurden ein natürlicher Teil seiner Umgebung, wie es von zeitgenössischen assyrischen und andern Dokumenten bezeugt/ bestätigt wird.
 
So waren die arabischen Eindringlinge im 7. Jahrhundert. Sie siedelten sich unter den Einheimischen an. Diese konvertierten sehr langsam vom Judentum und Christentum zum Islam, nahmen die arabische Sprache an und wurden „Araber“, so wie die Kanaaniter vor ihnen „Israeliten“ wurden.
 
 
GANZ ANDERS war der Weg jener Invasoren, die aus dem Westen kamen. 
 
Das waren vor allem drei Wellen: Die Philister  in der Antike, die Kreuzfahrer im Mittelalter und die Zionisten in der modernen Zeit.
 
Indem sie vom Westen kommen (oder sogar übers Land wie die ersten Kreuzfahrer), sehen die Invasoren einen weiten feindlichen Kontinent vor sich. Sie bleiben im Küstengebiet hängen , errichten dort einen Brückenkopf und schreiten landeinwärts, um ihn zu vergrößern.  Bezeichnenderweise  setzt keiner der westlichen Invasoren jemals Grenzen fest – sie marschierten landeinwärts oder zogen sich zurück, wie es ihre Kräfte und  die Umstände erlaubten.
 
Dieses historische Bild passt natürlich nur für jene Invasoren, die kamen und im Lande siedelten. Es betrifft nicht die Imperien, die einfielen, um nur  das Gebiet zu kontrollieren. Diese kamen aus allen Richtungen und  bewegten sich weiter – Hetiter, Ägypter und Babylonier, Perser und Griechen, Römer und Byzantiner, Araber und Mongolen, Türken und  Engländer. (Die Mongolen kamen hierher, nachdem sie den Irak zerstört hatten, und wurden  vom muslimischen General Bybars (dem Nachkommen  Saladins  in einer der  entscheidendsten Schlachten  der Geschichte geschlagen.)
 
Östliche Mächte zogen gewöhnlich weiter durch Ägypten in den Westen und machten Nordafrika zu einer semitischen Zone. Westliche Reiche wanderten weiter gen Osten nach Indien.
 
Tutmosis, Cyros, Alexander, Caesar, Napoleon und viele andere kamen vorbei und hinterließen  - außer ein paar Ruinen - keine dauerhaften Spuren zurück. 
 
 
WIE IHRE  Vorgänger, die aus dem Westen kamen, hatten die Zionisten von Anfang an eine Brückenbau-Mentalität und haben dies bis heute.
 
Tatsächlich hatten sie diese sogar schon, bevor die zionistische Bewegung offiziell gegründet wurde. In seinem kanonischen Buch „Der Judenstaat“ schrieb Theodor Herzl, der Visionär – sein Foto hängt im Knesset-Plenum – dass der zukünftige jüdische Staat ein Stück des „Walles gegen Asien“ bilden werde. Er würde den „Vorpostendienst der Kultur gegen die Barbarei“ besorgen.
 
Nicht nur Kultur, sondern DIE KULTUR. Und nicht nur Barbarei, sondern Die BARBAREI. Ein Leser der Zeit um 1890  brauchte keine Erklärung. Kultur war weiß und europäisch – Barbarei war alles andere, ob braun, rot, schwarz oder gelb.
 
Im heutigen Israel, fünf Generationen später,  hat sich die Mentalität  nicht verändert. Ehud Barak prägte den Satz, der diese Mentalität mehr als jeder andere Satz  reflektiert: „ Wir sind eine Villa im Dschungel.“
 
Die Villa:  die Kultur,  die Zivilisation, die Ordnung, der Westen, Europa. Der Dschungel: Barbarei, die arabisch-muslimische Welt, die uns umgibt, ein Ort voll wilder Tiere, wo jeden Augenblick etwas passieren kann.
 
Diese Phrase wird endlos wiederholt und praktisch von jedem akzeptiert. Politiker und Armeeoffiziere ersetzen  dies mit „Nachbarschaft“ („Shehuna“). Tägliche Beispiele: „In der Nachbarschaft, in der wir leben, können wir uns nicht einen Augenblick  entspannen“. Oder: „In der Nachbarschaft, in der wir leben,  benötigen wir die Atombombe“.
 

 

Moshe Dayan, der eine poetische Ader hatte, sagte vor zwei Generationen in der wichtigsten Rede seines Lebens: „Wir sind eine Generation von Siedlern, und ohne Stahlhelm und Kanone können wir keinen Baum pflanzen noch ein Haus bauen … dies ist das Schicksal unserer Generation, die Entscheidung unseres Lebens – vorbereitet  und bewaffnet zu sein und stark  und zäh oder anders ausgedrückt:  denn sonst fällt uns das Schwert aus unserer Faust und unser Leben  wird ausgelöscht“. In einer anderem Rede - ein paar Jahre später  - sagte Dayan es deutlicher, dass er nicht nur eine Generation meint – sondern alle, die noch kommen – die typische Brückenkopfmentalität, die keine Grenzen kennt, weder räumlich noch zeitlich.

 

( Nur gerade eine persönliche Bemerkung: vor 65 Jahren , ein Jahr vor der Gründung Israels, veröffentlichte ich ein Broschüre, die mit folgenden Worten begann: „Als unsere zionistischen Väter entschieden, ein nationales Heim  in diesem  Lande aufzubauen, hatten sie die Wahl zwischen zwei Richtungen: Sie konnten als  Brückenkopf der „weißen Rasse“ kommen und die Herren der „Eingeborenen“  werden oder  Erben der  semitischen, politischen und kulturellen Tradition  sein und den  Befreiungskrieg der semitischen Völker gegen die europäische Ausbeutung führen…“)

 

Der Unterschied zwischen „ Meer bis zum Fluss“ und „Fluss bis zum Meer“ ist nicht nur politisch und schon gar nicht oberflächlich. Er geht direkt an die Wurzeln des Konflikts.

 

 

ZURÜCK ZU Meshal. Seine Rede war eine Wiederholung der extremsten palästinensischen Linie. Dieselben Worte hätten vor 70 Jahren vom  damaligen Führer Haj Amin Al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem,  ausgesprochen  werden können. Es ist die Linie, die in die Hände der Zionisten spielte und das palästinensische Volk in die Katastrophe führte, in unseliges Leiden und in seine gegenwärtige Situation.

 

Zum Teil muss der arabischen Sprache die Schuld gegeben werden. Es ist eine wunderschöne Sprache, die  ihren Redner  leicht berauschen kann. Die moderne arabische Geschichte ist voll wunderbarer Redner, die von ihren eigenen Worten so berauscht waren, dass sie leicht den Kontakt zur Realität verloren.

 

Ich erinnere mich an eine Gelegenheit, als der ägyptische Präsident Gamal Abdel-Nasser, ein hervorragender Redner und  Idol der arabischen Massen, eine sensible Rede über ägyptische Angelegenheiten hielt, als jemand aus der Menge schrie :“Palästina, oh Gamal!“

Nasser vergaß, worüber er redete, und begann eine  leidenschaftliche Darlegung über die palästinensische Sache, steigerte sich immer mehr hinein, bis er offensichtlich in einem trance-artigen Zustand war. Es war die Geistesverfassung, die ihn 1967 in die israelische Falle führte.  (Die israelischen  Politiker sind  seit Menachem Begin  zum Glück sehr schlechte Redner, da sie schlechtes Hebräisch reden.)

 

Man könnte natürlich sagen, dass Meshals Rede vor den Massen in Gaza nur gerade der Versuch eines Politikers war, Popularität zu gewinnen und die nicht wirklich zählte  – was zählt, ist, was er  hinter den Kulissen in Ägypten und Gaza adoptierte. Das könnte vernünftig klingen – ist es aber nicht.

 

Als erstes, weil Reden den Sprecher beeinflussen. Es ist sehr schwierig für ihn, sich selbst aus der verbalen Falle zu ziehen, die er sich selbst gestellt hat, auch wenn arabische Zuhörer gelernt haben, solche Reden nicht für bare Münze zu nehmen.

 

Zweitens, weil extreme arabische Reden in den Händen israelischer Extremisten sofort zu Munition werden . Sie verstärken die allgemeine Behauptung, wie z.B.  Ehud Baraks Wort, dass „wir keine Partner für Frieden haben.“  Meshals Spiegelbild Avigdor Lieberman hat diese Rede als Hauptwaffe benützt, um die europäische Verurteilung von Netanyahus neuem destruktivem Siedlungsprojekt zurückzuschlagen.

 

 

IN WIRKLICHKEIT ist Meshal jetzt mehr denn je für Kompromisse bereit (wie auch Nasser, als er die erwähnte Rede hielt). Er hat erklärt, dass er, wenn auch noch nicht  selbst zum Frieden machen mit Israel  bereit, er einen Frieden akzeptieren würde, der von Mahmoud Abbas unterzeichnet und in einem palästinensischen Referendum ratifiziert würde. Er deutete auch an, dass solch ein Frieden sich auf die Grenzen von 1967 gründen solle, Er sagte auch, dass Abbas für eine „vereinbarte“ Lösung für das Flüchtlingsproblem   bereit ist – im Einverständnis mit Israel. Dies bedeutet, dass nur einer symbolischen Anzahl erlaubt wird, auf israelisches Territorium zurückzukehren.

 

Beunruhigend ist, dass Meshal in seiner  aufregenden Rede das Gegenteil sagte und noch Schlimmeres. Das tat auch Nasser – das brachte ihm den Tod. Am Anfang tat dies auch Yasser Arafat, bis er die Torheit dieser Methode einsah. Ich denke, Khaled Meshal wird dies

zu gegebener Zeit auch  einsehen.

 

Es gibt keine Flucht vor der einfachen Wahrheit, dass es  zwei Staaten zwischen dem Fluss und dem Meer geben wird  -  als auch zwischen dem Meer und dem Fluss.

 

Es sei denn,  dass wir das ganze Land wünschen  - vom Meer bis zum Fluss, vom Fluss bis zum Meer – das dann zu einem großen Friedhof würde.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

 

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