Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
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Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


Der stille Amerikaner

 Uri Avnery, 9.1.10

 

DER STILLE AMERIKANER war der Held in Graham Greens Novelle über den ersten Vietnamkrieg, denjenigen, der von den Franzosen ausgefochten wurde.

 

Er war ein junger  und naiver Amerikaner, Sohn eines Professors, der eine gute Ausbildung an der Harvard-Universität bekommen hatte und ein Idealist mit den besten Absichten war. Als er nach Vietnam gesandt wurde, wollte er den Einheimischen helfen, die beiden Übel zu überwinden, die er sah: den französischen Kolonialismus und den Kommunismus. Während er absolut nichts über das Land wusste, in dem er agierte, verursachte er eine Katastrophe. Das Buch endet mit einem Massaker, das Ergebnis seiner törichten Bemühungen. Er veranschaulicht das alte Sprichwort: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“

 

Seitdem dieses Buch geschrieben wurde, sind 54 Jahre vergangen, aber es scheint, dass der stille Amerikaner sich kein bisschen verändert hat. Er ist noch immer ein Idealist (wenigstens seiner eigenen Ansicht nach), noch immer möchte er Fremden und weit entfernten Völkern, über die er nichts weiß, die  Erlösung bringen; noch immer verursacht er schreckliche Katastrophen: im Irak, in Afghanistan und jetzt anscheinend im Jemen.

 

 

DAS IRAKISCHE Beispiel ist das einfachste.

 

Der amerikanische Soldat wurde dorthin geschickt, um dass tyrannische Regime Saddam Husseins zu stürzen. Da gab es natürlich  auch noch einige weniger altruistische Ziele, wie z.B. die Kontrolle über die irakischen Ölreserven und die Etablierung einer amerikanischen Garnison mitten in die nahöstlichen Ölreichtümer. Aber für die amerikanische Öffentlichkeit wurde das Abenteuer als ein idealistisches Unternehmen dargestellt: den Sturz eines blutigen Diktators, der die Welt mit Atombomben bedroht.

 

Das war vor  sechs Jahren, und der Krieg geht noch weiter. Barack Obama, der von Anfang an gegen den Krieg war, versprach, die Amerikaner von dort abzuziehen. Mittlerweile ist trotz all dem Reden kein Ende des Krieges in Sicht.

 

Warum? Weil die wirklichen Entscheidungsträger in Washington keine Ahnung von dem Land haben, das sie befreien und ihm helfen wollen, danach glücklich zu leben.

 

Der Irak war von Anfang an ein künstlicher Staat. Die britischen Herren setzten mehrere ottomanische Provinzen nach ihren eigenen kolonialen Interessen zusammen. Sie krönten einen sunnitischen arabischen König über die Kurden, die keine Araber sind, und  über die Schiiten, die keine Sunniten sind. Nur eine Folge von Diktatoren, jeder von ihnen  brutaler als sein Vorgänger, verhinderten, dass der Staat auseinander fiel.

 

Die Planer in Washington waren nicht an der Geschichte, der Demographie oder Geographie des Landes interessiert, das sie mit brutaler Macht überfielen. Für sie war es ganz einfach: man muss zunächst den Tyrannen stürzen, demokratische Institutionen  nach dem amerikanischen Modell errichten, freie Wahlen durchführen, und alles andere wird von alleine kommen.

 

Im Gegensatz zu ihren Erwartungen wurden sie nicht mit Blumen empfangen. Noch entdeckten sie Saddams schreckliche Atombombe. Wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen, zerschlugen sie alles, zerstörten das Land und versanken in einem Morast.

 

Nach Jahren blutiger militärischer Operationen, die zu nichts führten, fanden sie eine vorübergehende Medizin. Zur Hölle mit dem Idealismus, zur Hölle mit idealistischen Zielen, zur Hölle mit allen militärischen Doktrinen – sie  kaufen jetzt einfach die Stammeshäuptlinge, die die Realität des Irak darstellen.

 

Der stille Amerikaner hat keine Ahnung, wie man da herauskommt. Er weiß nur, wenn er es tut, wird das Land nach gegenseitigen Massakern auseinanderbrechen.

 

 

ZWEI JAHRE bevor die Amerikaner in den irakischen Morast gerieten, landeten sie im afghanischen Sumpf.

 

Warum? Weil eine Organisation, die sich Al-Qaida (die Basis) nennt, Verantwortung für die Zerstörung der Zwillingstürme in New York übernommen hat. Al-Qaidas Führer waren in Afghanistan, ihre Trainingslager waren  dort. Für die Amerikaner war alles klar – da war kein zweiter Gedanke nötig.

 

Wenn sie nur einige Kenntnisse über das Land gehabt hätten, in das sie einfallen wollten, hätten sie vielleicht gezögert. Afghanistan war für Invasoren immer ein Friedhof . Mächtige Reiche sind von dort schon mit eingezogenem Schwanz wieder abgezogen. Anders als der flache Irak ist Afghanistan ein gebirgiges Land, ein Paradies auch für Guerillas. Es ist die Heimat mehrerer verschiedener Völker und unzähliger Stämme,  von denen jeder  seine Unabhängigkeit  sehr eifersüchtig verteidigt.

 

Die Planer in Washington waren nicht wirklich daran interessiert. Für sie scheinen alle Länder gleich und auch alle Gesellschaften. Auch in Afghanistan sollte eine Demokratie im Stile der USA aufgebaut werden, freie und faire Wahlen müssen gehalten werden - und hoppla – alles andere wird dann von selbst kommen.

 

Der Elefant betrat, ohne anzuklopfen, den Laden und erreichte einen überwältigenden Sieg. Die Luftwaffe bombardierte, die Armee eroberte ohne Probleme, al-Qaida verschwand wie ein Geist, die Taliban (religiöse Studenten) liefen weg. Die Frauen konnten in den Straßen wieder ohne  Kopftuch erscheinen, die Mädchen konnten zur Schule gehen, die Opiumfelder blühten und gediehen wieder – und Washingtons  Marionette in Kabul auch.

 

Doch der Krieg ging weiter, Jahr um Jahr, die Zahl der toten Amerikaner wuchs. Wozu? Keiner weiß es . Der Krieg ist anscheinend zu einer unabhängigen Sache geworden, ohne Ziel, ohne Grund.

 

Ein Amerikaner könnte sehr wohl fragen: Was zum Teufel tun wir dort?

 

 

DAS UNMITTELBARE Ziel, die Vertreibung der Al-Qaida aus Afghanistan ist offensichtlich gelungen. Al-Qaida ist nicht mehr dort – wenn sie überhaupt jemals dort war?

 

Ich schrieb einmal,  Al-Qaida sei eine amerikanische Erfindung, und Osama Bin-Laden  sei von Hollywood  für diese Rolle geschickt worden. Er ist einfach zu gut für diese Rolle, um wahr zu sein.

 

Das war natürlich eine Übertreibung. Aber nicht ganz. Die USA benötigen immer einen weltweiten Feind. In der Vergangenheit war es der internationale Kommunismus, dessen  Agenten hinter jedem Baum und unter jeder Steinplatte lauerte. Aber leider sind die Sowjetunion und ihre Trabanten zusammengebrochen; nun war ein neuer Feind nötig, um die Lücke zu schließen. Er wurde in Gestalt des weltweiten Jihad der Al-Qaida gefunden. Das Vernichten des „Welt-Terrorismus“ wurde zum wichtigsten  amerikanischen Ziel.

 

Dieses Ziel ist Unsinn. Terrorismus ist nichts anderes als ein Instrument des Krieges. Er wird von Organisationen verwendet, die sich sehr von einander unterscheiden, die in sehr verschiedenen Ländern und für sehr verschiedene Ziele kämpfen. Ein Krieg gegen „Internationalen Terror“ ist wie ein Krieg gegen „Internationale Artillerie“ oder gegen eine „Internationale Flotte“.

 

Eine über die ganze Welt verbreitete Bewegung von Osama Bin Laden angeführt, gibt es gar nicht. Dank der Amerikaner  ist Al-Qaida ein Prestigewarenzeichen auf dem Guerillamarkt geworden, etwa wie McDonald und Amani in der Welt des fast food und der Mode. Jede militante islamische Organisation kann sich den Namen aneignen, sogar ohne Lizenz von Bin Laden.

 

Amerikanische  Klientelregime, die  alle ihre lokalen Feinde als Kommunisten brandmarkten, um sich die Hilfe ihrer Patrone zu beschaffen, brandmarken sie jetzt als „Al-Qaida-Terroristen“

 

Keiner weiß, wo Bin Laden ist – falls er überhaupt noch lebt  -  und es gibt keinen Beweis  für seine Existenz. Einige glauben, er sei im benachbarten Pakistan. Und selbst wenn er sich in Afghanistan versteckt – gibt es eine Rechtfertigung, einen Krieg zu führen und Tausende von Menschen zu töten, um eine Person zu jagen?

 

Einige sagen: OK, wenn es keinen Bin -Laden gibt, dann müssen wir verhindern, dass die Taliban zurückkommen.

 

Warum, um Gottes Willen ? Was für eine Sache ist es für die USA zu bestimmen, wer in Afghanistan herrscht? Man kann religiöse Fanatiker im allgemeinen verabscheuen und die Taliban  im besonderen. Aber ist das ein Grund für einen unendlichen Krieg?

 

Wenn die Afghanen selbst die Taliban  vor den Drogendealern, die in Kabul an der Macht sind, bevorzugen, dann ist das ihre Sache. Es scheint, dass dies so ist, da die Taliban den größten Teil des Landes wieder unter Kontrolle haben. Das ist kein guter Grund für einen Krieg im Vietnamstil.

 

Aber wie kommt man da raus? Obama weiß es nicht. Während der Wahlkampagne versprach er es mit  der Leichtherzigkeit eines Kandidaten, den Krieg dort zu erweitern als eine Kompensation für das Verlassen des Irak. Jetzt steckt er an beiden Orten fest – und in naher Zukunft kann er auch in einem dritten Krieg feststecken.

 

 WÄHREND DER letzten paar Tage tauchte der Name Jemen immer öfter auf. Jemen – ein zweites Afghanistan, ein drittes Vietnam.

 

Der Elefant steht in den Startlöchern, um  einen andern Laden zu betreten. Und auch dieses Mal wird er sich nicht um das Porzellan kümmern.

 

Ich weiß sehr wenig über den Jemen, aber genug, um  zu verstehen, dass nur ein Wahnsinniger es wünschen würde, dort aufgesaugt zu werden.  Auch der Jemen ist ein künstlicher Staat, aus zwei verschiedenen Teilen zusammengesetzt: das Land von Sanaa im Norden und der (früher britische) Süden. Der größte Teil des Landes ist gebirgig, der von kriegerischen Stämmen beherrscht wird, die ihre Unabhängigkeit schützen. Wie Afghanistan ist es eine ideale Region für Guerilla-Kriegsführung.

 

Auch dort gibt es eine Organisation, die den grandiosen Namen „Al-Qaida der arabischen Halbinsel“ angenommen hat (nachdem sich die jemenitischen Militanten sich mit ihren Saudi-Brüdern vereinigt haben). Aber ihre Führer sind viel weniger  an der Weltrevolution interessiert als an den Intrigen und Schlachten der Stämme unter einander und gegen die „Zentral“-Regierung, eine Realität mit einer Geschichte von Tausenden von Jahren. Nur ein vollkommen Verrückter wird seinen Kopf dort hineinstecken.

 

Der Name Jemen bedeutet „Land auf der Rechten“ Seite ( wenn man von Mekka, vom Westen aus schaut, liegt der Jemen auf der rechten Seite und Syrien auf der linken Seite. Die rechte Seite suggeriert auch Glück. Und der Name Jemen ( Jaman auf Arabisch) ist verbunden mit dem Wort al-Yamana, ein arabisches Wort für glücklich sein. Die Römer nannten es Arabia felix  („Glückliches Arabien“), weil es durch Handel mit Gewürzen reich geworden war.

 

(Übrigens Obama mag daran interessiert sein, von einem anderen Führer einer Großmacht zu hören: Caesar Augustus versuchte einmal, den Jemen zu überfallen und wurde dabei vernichtend geschlagen.

 

Wenn der stille Amerikaner in seiner üblichen Mischung von Idealismus und Ignoranz entscheidet, Demokratie und all die anderen guten Dinge dorthin zu bringen,   würde  das das Ende dieses Glückes dort bedeuten. Die Amerikaner werden in noch einem Morast versinken, Zehntausende werden getötet werden, und alles wird in einer Katastrophe enden.

 

 ES KÖNNTE wohl sein, dass das Problem unter anderem in der Architektur Washingtons  liegt.

 

Diese Stadt ist voll riesiger Gebäude, voller Ministerien und anderer Büros der einzigen Supermacht der Welt. Die Leute, die dort arbeiten, fühlen die ungeheure Macht des Weltreiches. Sie schauen auf die Stammesführer Afghanistans und des Jemen wie ein Nashorn auf die Ameisen, die  zwischen seinen Füßen  herumkrabbeln. Das Nashorn läuft über sie hinweg, ohne sie zu bemerken. Doch die    Ameisen überleben.

 

Der stille Amerikaner ähnelt  Mephisto in Goethes Faust, der sich selbst als die Kraft definiert, die „immer das Böse will und stets das Gute schafft“ – aber umgekehrt.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

  

 

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