Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Das vorausgesagte Massaker
Uri Avnery, 6.8.05

 

Das Massaker war erwartet  worden genau wie die Fragen, die sich danach stellten. Aber hinter den simplen Fragen, die sich praktisch von alleine stellten, stecken schwierigere und nicht gestellte Fragen.

 

Der Geheimdienst ( Shabak, auch Shin Bet genannt) hat lange davor gewarnt, dass der Abzug aus dem Gazastreifen zu einem Ausbruch von jüdischem Terrorismus führen könnte, der die Evakuierung der Siedlungen verhindern möchte. Er wies auch auf drei Szenarien hin: den Mord am Ministerpräsidenten, ein Attentat auf die den Muslimen heiligen Moscheen  auf dem Tempelberg und  ein Massaker an Arabern.

 

Unter diesen drei Möglichkeiten ist das Massaker  an Arabern die einfachste und wirksamste. Sie zielt dahin, Unruhen zu verursachen und die Polizei zu zwingen, Einheiten aus dem Gebiet der Evakuierung abzuziehen. So wird die Auflösung der Siedlungen verhindert.

 

Der mörderische Akt von Eden Nathan-Zadeh passt genau zu diesem Modellfall. Er stieg in einen Bus, der in eine arabische Stadt (Shefaram) fuhr, tötete vier israelisch-arabische Bürger und wurde von einer aufgebrachten Menge  erschlagen. Die Polizei war gezwungen, mehr als tausend Polizisten aus dem Evakuierungsgebiet im Süden abzuziehen und nach Galiläa im Norden zu verlegen. Das macht es rechten Aktivisten leichter, nach Gush Kativ einzudringen.

 

Die simplen Fragen wurden sofort gestellt. Wenn der Shin Bet genug gewusst hat, um vor der Gefahr zu warnen, warum hat er dann nicht die Überwachung der extrem Rechten verstärkt, deren Identität und deren Zufluchtsorte ihnen  bekannt waren. Schließlich hatte sich der Mörder in  der Tapuach-Siedlung, der Schlangengrube von Kach-Militanten, aufgehalten, deren mörderisches Wesen bekannt war. Der Mörder selbst war schon mehrfach im Lauf  von extrem rechten Aktivitäten in der Vergangenheit festgenommen worden. Und warum handelte die Armee nicht, obwohl der Kommandeur des Mörders wusste, dass er aus Protest gegen die Evakuierung desertiert war und seine Waffe mitgenommen hatte? Seine Mutter, die vorausgesehen hatte, was kommen wird,  bombardierte die Armee mit Bitten, ihn zu suchen und ihm die Waffe abzunehmen.

 

Das sind die einfachen Fragen.

Doch gibt es Fragen, deren Antworten komplexer sind.

Warum wird  den Kach-Leuten erlaubt, so großspurig wie Könige in ihrem Königreich aufzutreten? Die Kach-Gruppe wurde vor 12 Jahren offiziell zur terroristischen Organisation und darum als ungesetzlich erklärt. Das heißt,  jeder, der zu ihr gehört, sie mit Geld oder auf andere Weise unterstützt, rechtlich als Terrorist betrachtet wird, ( nach genau diesem Gesetz kam Sheik Raed Salah, der Bürgermeister der israelisch-arabischen Stadt Umm-El-Fahm,  für zwei Jahre  ins Gefängnis ).

Kach („SO“ auf hebräisch) ist  eine religiös-faschistische Gruppe. Sie befürwortet den Mord an Arabern, den Rachemord, die Vertreibung von israelisch-arabischen Bürgern und der Bewohner der besetzten palästinensischen Gebiete. Sie pflegen einen Führerkult ihres Gründers, Meir Kahane, der von einem Araber in den USA erschossen wurde und  hoch verehrt wird wie Baruch Goldstein, der Mann, der den Massenmord in der Hebroner Moschee begangen hat.

Aber seit Jahren  ziehen Kach-Leute ungehindert durchs Land und begehen zahllose Schandtaten gegen israelisch-arabische Bürger und Bewohner der besetzten palästinensischen Gebiete. Von Zeit zu Zeit wird einer ihrer Rowdys verhaftet und nach wenigen Tagen wieder entlassen. Wenn einer von ihnen dann doch einmal vor Gericht gestellt wird, dann ist die Gerichtsverhandlung eine Farce. Bei diesem  Katz- und Mausspiel ist es nicht ganz klar, wer dabei die Katze und wer die Maus ist.

 

Es kommt aber noch schlimmer: während dieser Jahre wurden die Kach-Leute wie Fernsehstars behandelt. Prahlerisch äußern sie in den Medien ihre Hetzbotschaften  und werden häufig interviewt, immer mit Untertiteln wie „Kach-Aktivist“, „Kahane-lebt-Aktivist“, „Mitglied des früheren Kach“. Sie erscheinen bei den Beerdigungen von Opfern  palästinensischer Angriffe und bei Gerichtsverhandlungen arabischer Angeklagter und schreien: „Tod den Arabern!“ Sie benützen das Fernsehen offen als  Instrument zum Anwerben neuer Mitglieder und vergiften so die Gehirne zukünftiger Rekruten.

 

Es ist unmöglich, durch Israel zu fahren, ohne dem Gesicht Meir Kahane auf Postern oder Graffitis zu begegnen. Slogans wie „Kahane hatte Recht“ und „Tod den Arabern“ mit dem Emblem der drohenden Faust erscheint an vielen Mauern im ganzen Land, besonders aber in Jerusalem, Hebron und Kiryat Arba. Keiner macht sich die Mühe, sie zu entfernen.

 

Wie ist das möglich? Sehr einfach: wie in andern Ländern, z.B. im Deutschland der 20er und 30er Jahre ( der glücklosen „Weimarer Republik“)  behandelten Richter und Polizisten die Faschisten als „fehlgeleitete Patrioten“, als „gute Kerle, die etwas zu weit gehen“ – es war damit eher Sorge als  Ärger ausgedrückt.

Die einfache Wahrheit ist, dass die halb-geheimen Regierungsorgane, die seit Jahrzehnten die illegalen Siedlungsaktivitäten  betrieben haben, die Kach-Leute für ihre Zwecke ausnützten. Nur so kann man die Existenz der Kahane-Siedlungen erklären. Eine von ihnen ist der verfaulte Apfel (Tapuach bedeutet Apfel.).

 

 

Noch schwieriger ist die Frage zu beantworten, in der es um die „ bußfertigen Juden“ geht. Warum kommen so viele jüdische Terroristen aus dieser Gruppe?

Es ist eine Sekte innerhalb einer Sekte, aus der die gefährlichsten jüdischen Terroristen kommen.

 

Das religiöse Lager in Israel besteht aus zwei Teilen: Die Haredim („Die vor Gott Zitternden“), die die Tradition des orthodoxen Judentums der Diaspora fortsetzen. Der andere Teil der großen Mehrheit besteht aus „religiösen Zionisten“, die praktisch eine Sekte darstellen. Sie ähneln kaum dem traditionellen Judentum. Man könnte sagen, sie sind eine Mutation des Judentums, „Made in Israel“.

 

Die Haredim haben eine höchst ambivalente Haltung gegenüber dem Staat Israel.. Als der Zionismus in Europa entstand, verfluchten fast alle bedeutenden Rabbiner seinen Gründer Theodor Herzl und klagten ihn an, er verdränge die jüdische Religion durch  jüdischen Nationalismus. Das zentrale Thema des Zionismus, das „Einsammeln der Exilanten“, war in den Augen der Orthodoxen Ketzerei. Heute sind die Haredim bereit, den Staat  für ihre Zwecke zu melken, aber sie verbieten ihren Schülern, den israelischen Unabhängigkeitstag zu feiern oder die Flagge zu  respektieren. Und während viele ihrer  Anhänger nun vom nationalen Bazillus angesteckt wurden, sind sie bei den letzten großen Demos gegen den Abzug auffallend nicht dabei gewesen. Ihre Rabbiner hatten ihnen verboten, daran teilzunehmen.

 

Religiöser Zionismus“ hat sich im Gegensatz dazu über die Jahre zu einer messianischen Sekte entwickelt, etwa wie die Zeloten zur Zeit der Zerstörung des 2. Tempels vor 1935 Jahren. Sie behaupten einen direkten Draht zu Gott zu haben, der ihnen sagt, was sie tun sollen. Sie „bringen die Erlösung“ und zwingen den Messias, bald zu kommen. Die Siedlungen sind ihre Vorkämpfer.

Die „bußfertigen Juden“ sind eine noch extremere Sekte. Traditionelles Judentum behandelt Proselyten mit Argwohn ( „Proselyten sind gegenüber Israel so schädlich wie Krätze “, sagt der Talmud)  und ihre Haltung gegenüber säkularen Juden, die plötzlich fromm werden, ist nicht viel anders. Die meisten  „bußfertigen Rabbiner“ predigen einen nationalistischen, abgehobenen, mystischen, extremen und zügellosen Glauben, der das demokratische System  vollkommen verwirft und zu einem „Glaubensstaat“ aufruft.

 

Dies ist die Brutstätte für die meisten jüdischen Terroristen der letzten Jahre gewesen, die Mitglieder verschiedener „ jüdischer Untergrundgruppen“  und auch des Shefaram-Mörders.

 

Man muss sich fragen : Warum wird diesen Rabbinern, von denen einige sogar Regierungsangestellte sind,  erlaubt, ihre  aufhetzenden Botschaften  zu verbreiten, die Gehirne der jungen Leute zu vergiften,  gegen gewählte Offizielle zu hetzen und das demokratische System zu untergraben?

Eine andere wichtige Frage  betrifft die Verbindung zwischen dem Mord und den Gegnern des Abzugs und besonderes zum sog. Yesha-Rat. (Yesha ist im Hebräischen ein Akronym für Judäa, Samaria und Gaza. Der Yesha-Rat ist die selbsternannte  Führung der Siedler, die den augenblicklichen Kampf gegen den Rückzug aus dem Gazastreifen  leitet).

Als einer der Yesha-Führer darüber bei einem TV-Interview gefragt wurde, explodierte er vor Zorn. Allein diese Frage sei eine schreckliche Beleidigung, erwiderte er, und verletze ihre Ehre und kriminalisiere sie. Wirklich?

 

Wahr ist, dass die Yesha-Führer sehr gerissen sind. Sie wissen, wenn ihre Anhänger Soldaten oder Polizisten verletzen, dann würden sie jede öffentliche Unterstützung verlieren. Sie predigen Gewaltlosigkeit in den Medien und bei jeder Gelegenheit. Ihr Hauptslogan ist „Wir lieben Euch“.  Während ihrer letzten beiden großen Demonstrationen gelang es ihnen tatsächlich, ihre Herde im Zaun zu halten. Aber jeder, der ihre Demos im Fernsehen beobachtet, sieht, wie die Kach-Leute ihre Banner fliegen lassen. Die Präsenz  von  „bußfertigen Juden“, die man leicht an ihrer Kleidung und ihrem Verhalten erkennen kann, war bemerkenswert. Die Yesha-Führer schienen nichts gegen ihre Gegenwart zu haben.

 

Auch haben sich die Yesha-Führer  niemals von den Hetzsendungen der extremen Rabbiner distanziert, die den Ministerpräsidenten, die Regierung und die Knesset in einer Sprache verfluchen, die die Saat des Unheils bei ihren Anhängern sät. Sie können nicht behaupten, dass ihnen die möglichen Konsequenzen nicht bewusst sind: der Mord an Yitzhak Rabin ist eine Warnung, die niemand ignorieren kann.

 

Als die Yesha-Führer unmittelbar nach dem Massaker in Shefaram im Fernsehen erschienen, gaben  sie die übliche Verurteilung von sich, aber schon mitten im Satz wandten sie sich dem Abzugsstreit zu und gaben Ariel Sharon die Schuld für all diese Verbrechen.

 

Die Leute von Tapuach gaben vor, dass der Mörder in letzter Zeit nicht bei ihnen gewesen, sondern nach Gush Kativ umgezogen sei. In dem Brief, den der Mörder seinem Kommandanten vor der Fahnenflucht schrieb, erklärte er, dass er nicht bereit sei, an der Evakuierung der Siedler teilzunehmen. Und was besonders wichtig ist: das Timing der Gräueltat lässt keinen Zweifel, dass er vorhatte, den Abzug zu verhindern.

 

Keine verbale Wäsche kann den Yesha-Rat von der Verantwortung für diesen Akt - und die sicher  noch folgenden Akte - rein waschen. Je mehr die Kampagne des „zivilen Ungehorsams“ der extremen Rechten sich als Fehlschlag herausstellt, um so mehr wird sich die noch extremere Rechte zu mörderischer Gewalt hinreißen lassen.

 

Ist es Zufall, dass Yesha  sich auf  Pesha – das hebräische Wort  für Verbrechen –  reimt?

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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