Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Der Boykott – noch einmal

 Uri Avnery. 5.9.09

 

DIE LEUTE von Sodom waren  - wie wir aus der Bibel erfahren –  tatsächlich sehr  böse.

 

Sie hatten die üble Angewohnheit, jeden vorbeikommenden Fremden in ein besonderes Bett zu legen. Wenn der Fremde zu groß war, wurden seine Beine verkürzt. Wenn er zu klein war, wurde sein Körper in  die erforderliche Länge gezogen.

 

Irgendwie hat jeder von uns solch ein Bett, in das wir alles Neue legen. Mit einer neuartigen Situation konfrontiert, neigen wir dazu, sie Situationen anzugleichen, die uns aus der Vergangenheit bekannt sind.

 

In der Politik ist diese Methode besonders beliebt. Sie nimmt uns die lästige Notwendigkeit ab, eine unbekannte Situation zu studieren und neue Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

Einmal wurde das Verhaltensmuster im Vietnamkrieg  an jeden Kampf in der Welt angelegt – von Argentinien bis Nordkorea. Heute ist es Südafrika. Alles ähnelt dem Kampf gegen die Apartheid, bis das Gegenteil bewiesen ist.

 

 

SEIT DEM Abschicken des letzten Wochenartikels  „Tutus Gebet“ bin ich mit Antworten überflutet worden, einige lobend, einige beleidigend, einige nachdenklich, einige bloß wütend.

 

Gewöhnlich führe ich keine Streitgespräche mit meinen geschätzten Lesern. Ich will ihnen nicht meine Ansichten aufdrängen; ich möchte sie nur dazu anregen, nachzudenken und überlasse es dem Leser, sich seine eigene Meinung zu bilden.

 

Dieses Mal habe ich das Gefühl, dass ich meinen Lesern die Klärung einiger Punkte schuldig bin, die ich zu machen versuchte, und  auf einige der Einwände eingehen.

 

 

ICH WILL nicht mit Leuten streiten, die Israel hassen. Das ist ihr volles Recht. Ich denke,  wir haben für eine Diskussion keine gemeinsame Grundlage.

 

Ich möchte nur auf einen Punkt hinweisen, dass Hass ein schlechter Berater ist. Hass führt nirgendwo hin, sondern nur zu noch mehr Hass. Dies ist übrigens eine positive Lektion, die wir aus der südafrikanischen Erfahrung lernen können. Dort haben sie den Hass weitgehend überwunden - dank der „Wahrheits- und Versöhnungskommission“, die von Erzbischof Tutu geleitet wurde und bei der die Leute ihre begangenen Straftaten zugaben.

 

Eines ist sicher: Hass führt nicht zu Frieden. Lassen sie mich ganz deutlich werden, weil ich das Gefühl habe, dass einige Leute in ihrem gerechten Zorn über Israels Besatzung dies aus dem Blick verloren haben.

 

Frieden wird zwischen Feinden geschlossen, und zwar nach einem Krieg, in dem unweigerlich schreckliche Dinge geschehen. Ein anhaltender Frieden kann zwischen Völkern geschlossen werden, die bereit sind, mit einander zu leben, einander zu achten und die Menschlichkeit des anderen anzuerkennen. Sie brauchen einander nicht  zu lieben.

 

Die Bezeichnung der anderen Seite als Monster, kann dazu beitragen, Krieg zu führen, es hilft aber keineswegs zum Frieden.

 

Wenn ich ein Schreiben erhalte, das  gegen Israel vor Hass trieft und das alle Israelis  (einschließlich meiner Person natürlich) als Monster darstellt, kann ich mir nicht vorstellen, wie sich der Schreiber Frieden vorstellt. Frieden mit Monstern?  Engel und Monster, die Seite an Seite in Frieden und Harmonie in einem Staat leben, doch einander auf den Tod nicht ausstehen können?

 

Die Beschreibung Israels als eine monolithische Entität von Rassisten  und brutalen Unterdrückern ist eine Karikatur. Israel hat eine sehr komplexe Gesellschaft, die  mit sich selbst kämpft. Die Kräfte des Guten und des Bösen und viele dazwischen  stehen an verschiedenen Fronten in einem täglichen Kampf. Die Siedler und ihre Unterstützer sind stark und werden vielleicht noch stärker (was ich bezweifle), sind aber von einem entscheidenden Sieg weit entfernt. Neve Gordon ist z.B.  unbelästigt in seinem Büro der Ben-Gurion-Universität geblieben, weil jeder Versuch, ihn hinauszuwerfen, zu einem öffentlichen Aufschrei geführt hätte.

 

 

ICH  MÖCHTE mich auch nicht  mit denen streiten, die den Staat Israel beseitigen wollen. Es ist genau so ihr Recht, dies zu hoffen, wie es mein Recht wäre – sagen wir mal – die USA oder Frankreich  zu demontieren, die keine unbescholtene Vergangenheit haben.

 

Während ich einige der mir zugesandten Botschaften las, versuchte ich, ihren Inhalt zu analysieren, und hatte dabei das Gefühl, dass es gar nicht so sehr um den Boykott Israels geht, sondern um die pure Existenz Israels. Einige der Schreiber glauben offensichtlich, dass die Schaffung des Staates Israels ein schrecklicher Fehler war und deshalb rückgängig gemacht werden sollte. Die Räder der Geschichte sollten also um 62 Jahre zurückgedreht und es sollte neu angefangen werden.

 

Was mich wirklich gestört hat, ist, dass fast niemand im Westen kommt und klar sagt: Israel muss abgeschafft werden. Einige der Vorschläge, wie derjenige einer  Ein-Staat-Lösung klingt wie ein Euphemismus. Wenn man glaubt, dass der Staat Israel abgeschafft werden und durch einen Staat Palästina oder einen Staat der Glückseligkeit ersetzt werden sollte – warum sagt man dies dann nicht offen?

 

Natürlich bedeutet dies nicht Frieden. Frieden zwischen Israel und Palästina setzt ein Israel  voraus. Frieden zwischen dem israelischen Volk und dem palästinensischen Volk setzt  voraus, dass beide Völker ein Recht auf Selbstbestimmung haben und mit Frieden einverstanden sind. Glaubt  denn jemand  wirklich, dass rassistische Monster wie wir damit einverstanden sind, unsern Staat wegen eines Boykotts aufzugeben?

 

Franzosen und Deutsche wollen nicht gemeinsam in einem  gemeinsamen Staat leben, obwohl ihre Differenzen unvergleichlich kleiner sind als zwischen jüdischen Israelis und arabischen Palästinensern. Stattdessen haben sie die EU aufgebaut, die aus Nationalstaaten zusammengesetzt ist. Vor etwa 50 Jahren rief ich zu einer „Semitischen Union“ auf, die Israel und Palästina einschließt. Ich tu es noch immer.

 

Auf jeden Fall hat es keinen Sinn, mit jenen zu streiten, die um das Verschwinden des souveränen Staates Israel beten, aber  für das Erscheinen eines souveränen Staates Palästina an seiner Stelle.

 

 

DAS WIRKLICHE Streitgespräch kann zwischen denen stattfinden, die Frieden zwischen den beiden Staaten, zwischen Israel und Palästina, sehen wollen. Die Frage lautet: wie kann das erreicht werden? Dies ist eine ehrliche Debatte und wird auf höfliche Weise geführt. Meine Debatte mit Neve Gordon geschieht in diesem Rahmen.

 

Die Befürworter des Boykotts glauben, dass es tatsächlich nur einen Weg gibt, Israel zu bewegen, die besetzten Gebiete aufzugeben und  einem Frieden zuzustimmen: durch Druck von außen.

 

Ich habe kein Problem mit der Idee  des Druckes von außen. Die Frage ist: Druck auf wen?

Die Regierung, die Siedler und ihre Unterstützer? Oder auf das ganze israelische Volk?

 

Die erste Antwort - und davon bin ich überzeugt –  ist die richtige. Ich hoffe, dass Präsident Barack Obama einen detaillierten Friedensplan  mit einem festgesetzten Zeitplan veröffentlichen  und die ungeheure Überzeugungskraft der USA benutzen wird, damit beide Seiten zustimmen. Ich denke nicht, dass dies ohne  Unterstützung  eines großen Teils der israelischen Gesellschaft politisch  möglich ist (und  übrigens auch der US-jüdischen Gemeinschaft).

 

Einige Leser haben alle Hoffnung auf Obama verloren. Das ist zweifellos  verfrüht. Obama hat Binyamin Netanyahu noch nicht nachgegeben – in der Tat ist es sogar  vorstellbar, dass das Gegenteil geschehen ist. Der Kampf geht weiter, es ist ein harter Kampf gegen eine entschlossene Opposition, und wir sollten alles tun, damit sich Obamas Friedenspolitik durchsetzt . Wir müssen dies  als Israelis innerhalb Israels tun, um zu zeigen, dass dies nicht ein Kampf der USA gegen Israel ist, sondern ein gemeinsamer Kampf gegen die israelische Regierung und gegen die Siedler.

 

Daraus folgt, dass jeder Boykott diesem Zweck dienen muss: die Siedler, die Individuen und Institutionen, die sie offen unterstützen, zu isolieren, aber keinen Krieg gegen Israel und das israelische Volk  als solches erklären. In den  elf Jahren, seitdem Gush Shalom  einen Boykott gegen die Produkte der Siedlungen erklärt hat, gewinnt der Prozess an Schwung. Wir müssen die norwegische Entscheidung dieser Woche loben, sich  von ihren Investments in der israelischen Elbit-Gesellschaft zu trennen wegen ihrer Beteiligung am Bau des Trennungszauns auf palästinensischem Land, dessen Hauptziel es ist, besetztes Land zu annektieren. Dies ist ein ausgezeichnetes Beispiel: eine  vereinigte Aktion gegen ein spezielles Ziel, das sich auf eine Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes stützt.

 

Ich denke, dass weit mehr  durch konzentrierte nationale und internationale Kampagnen getan werden könnte. Eine zentrale Stelle sollte gebildet werden, um diese Bemühungen in aller Welt  gegen klare und spezielle Ziele zu dirigieren. Solch eine Bemühung könnte von der Weltöffentlichkeit unterstützt werden, die von der Idee, Israel zu boykottieren, abgestoßen ist – nicht nur durch Erinnerungen an den Holocaust - sondern  sich mit einer Aktion gegen die Besatzung und Unterdrückung identifizieren wird.

 

Ich bin gefragt worden, wie Palästinenser über die Boykottidee denken. Im Augenblick boykottieren die Palästinenser nicht einmal die Siedlungen; denn in der Tat sind es palästinensische Arbeiter, die  dort fast alle Häuser bauen – allein aus wirtschaftlicher Notwendigkeit. Ihre Gefühle dabei kann man nur erraten.  Alle  anständigen Palästinenser würden natürlich jede Maßnahme unterstützen, die gegen die Besatzung gerichtet ist. Aber es würde nicht gerade ehrlich sein, vor ihren Augen falsche Hoffnungen eines weltweiten Boykotts zu wecken, dass dieser Israel auf die Knie zwingt. Die Wahrheit ist, dass  nur die enge Zusammenarbeit von Palästinensern, Israelis und internationalen Friedensgruppen den nötigen Schwung liefern kann, um die Besatzung zu beenden und Frieden zu erreichen.

 

Dies ist besonders wichtig, weil unsere Aufgabe hier und heute  in Israel nicht so sehr ist, die Mehrheit der Israelis davon zu überzeugen, dass Frieden gut sei und der Preis dafür akzeptabel, sondern dass Frieden überhaupt möglich ist. Die meisten Israelis haben jene Hoffnung verloren, und ihre Wiederbelebung ist ein absolutes Muss auf dem Weg zum Frieden.

 

 

UM VERKENNUNGEN über mich selbst zu beseitigen, lassen Sie mich dies so klar wie möglich darlegen, wo ich stehe:

 

Ich bin ein Israeli.

Ich bin ein israelischer Patriot.

Ich wünsche mir, dass mein Staat demokratisch, säkular und liberal ist, dass er die Besatzung beendet und  mit einem freien und souveränen Staat Palästina, der neben ihm entsteht, in Frieden lebt und auch mit der ganzen arabischen Welt.

 

Ich wünsche mir, dass Israel ein Staat für alle seine Bürger ist ohne Unterschiede  ethnischer Herkunft,  des Geschlechts, der Religion oder Sprache  mit vollkommen gleichen Rechten für alle, ein Staat, in dem die hebräisch sprechende Mehrheit enge Verbindungen mit den jüdischen Gemeinden in aller Welt hält und die arabisch sprechenden Bürger  die Freiheit haben, ihre engen Verbindungen mit ihren palästinensischen Brüdern und Schwestern und der arabischen Welt im Ganzen zu pflegen.

 

Wenn dies Rassismus, Zionismus oder als etwas noch  Schlimmeres  ist – dann kann ich es nicht ändern.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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