Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Der `zweite Libanonkrieg`: Ein dummer Krieg
Drei Fragen - 15.7.2007

 

Jerusalem (Weltexpress) - Ein Detektiv, der ein Verbrechen aufzudecken versucht, stellt die Frage „cui bono?“ (Wem nützt es?) Wenn wir versuchen, das Verbrechen, das „Zweiter Libanonkrieg“ genannt wird, aufzudecken, muss diese Frage an erster Stelle stehen.

Vorgestern, genau ein Jahr nach Kriegsanfang, widmeten alle israelischen Medien einen großen Teil ihrer Zeit rückblickenden Analysen dieses Krieges. Eine Fernseh-Stunde nach der anderen, eine Seite nach der anderen in den Printmedien.

Als der Krieg ausbrach, feuerten alle Medien Olmert an. Abgesehen von ein paar einsamen Stimmen funktionierten die Medien wie eine Gruppe herumtanzender Cheerleader bei einem amerikanischen Fußballspiel. Die Antikriegsdemonstrationen wurden beiseite gewischt. Kein Wunder, dass auch in dieser Woche der Antikriegsprotest vollständig ignoriert wurde, und alle Kritik in den Medien von der politisch Rechten kam.

Dutzende scharfzüngiger Fragen wurden erhoben: Warum wurde die Entscheidung übereilt getroffen? Warum war die Armee nicht bereit? Warum war das Hinterland im Norden nicht auf einen Krieg vorbereitet? Nur eine Frage wurde nicht gestellt: Warum eigentlich wurde ein Krieg geführt?

Frage Nummer 1: Wer wollte davon profitieren?

Um zu verstehen, warum der Krieg ausbrach, sollte man nicht die Frage stellen, wer profitierte tatsächlich davon? Die entscheidende Frage ist, wer hätte von dem Unternehmen profitiert, wenn er – wie geplant – ein Erfolg gewesen wäre?

Derjenige, der am meisten profitiert hätte, wäre der Präsident der USA gewesen. George Bush steckte schon tief im irakischen Sumpf. Er benötigte verzweifelt einen Erfolg im Nahen Osten.

Die israelische Armee sollte die Hisbollah vernichten, die als Teil der „Achse des Bösen“ betrachtet wird, um so der pro-amerikanischen Marionettenregierung von Fuad Siniora zu erlauben, den ganzen Libanon zu kontrollieren. Da niemand Zweifel an der riesigen Überlegenheit der israelischen Armee über die kleine Guerillagruppe hegte, glaubte man, sie in wenigen Tagen zu erledigen.

Das Szenarium schließt ein zweites Kapitel ein: die siegreiche israelische Armee sollte die syrische Armee provozieren, so dass nach einem kurzen Krieg das Regime von Bashar al-Assad in sich zusammenstürzt. Die „Achse des Bösen“ wäre auf diese Weise zerschlagen worden. Die amerikanische öffentliche Meinung wäre überzeugt worden, dass die „Vision“ des Präsidenten Bush realisiert worden sei: „Demokratie“ im Nahen Osten wäre triumphierend auf dem Vormarsch, das Irak-Fiasko wäre irrelevant geworden.

Der zweite Profiteur würde Ehud Olmert gewesen sein. Der Ministerpräsident, der durch reinen Zufall das Amt von Ariel Sharon übernommen hatte, und der bis dato als unbedeutender Politiker angesehen worden war, wäre als hervorragender Führer, Staatsmann und Stratege anerkannt worden. Selbst der Gewerkschafts-Heini (Peretz), den Olmert mit dem Verteidigungsministerium beauftragt hatte, hätte daraus Kapital geschlagen.

Nach diesem Szenario wäre die Bedrohung Israels aus dem Norden beseitigt, das Arsenal von Raketen wäre zerstört worden. Die Hisbollah wäre von der Landkarte gewischt worden, eine Allianz hätte sich zwischen Jerusalem und der Marionettenregierung der Amerikaner in Beirut gebildet. Und wenn auch noch Syrien zusammengebrochen wäre, dann wäre eine ideale Situation erreicht worden. Die ganze Bedrohung des Nordens Israels, die das israelische Militär seit Jahrzehnten beunruhigte – der „Halbmond“ Irak, Syrien und Libanon - wäre neutralisiert worden. Olmert wäre als der Mann in die Geschichte eingegangen, der den Vers aus der Bibel gelöscht hätte: „Von Norden her wird das Unheil losbrechen über alle, die im Lande wohnen.“ (Jeremia 1, 14).

Die indirekten Profiteure wären die Herrscher Ägyptens, Jordaniens und vielleicht auch Saudi-Arabiens gewesen. Die Palästinenser wären in ihrem Kampf sogar mehr denn je isoliert worden.

Wer drängte wen in den Krieg? Drängte Bush Olmert oder drängte Olmert Bush? Es mögen Jahre vergehen, bevor man dies sicher weiß – und tatsächlich ist dies ziemlich unwichtig.

Frage Nummer 2: Wer hat tatsächlich von diesem Krieg profitiert?

Zu jedermanns Erstaunen ist Israels Armee an seiner Aufgabe gescheitert. Die Hisbollah wurde nicht besiegt, sondern hielt gegen eine Militärmaschinerie stand, die als die fünft stärkste in der Welt angesehen wird. Es war der längste Krieg in den Annalen Israels seit 1949 und der endete in einer Pattsituation. Wer profitierte also?

Nicht Israel. Die Luftwaffe zerstörte zwar einen großen Teil von Hisbollahs Arsenal von Langstreckenraketen, aber die Kurzstreckenraketen verursachten Chaos im Norden Israels und machten der ganzen arabischen Welt deutlich, wie verwundbar Israel für diese Art Waffen ist.

Die beiden gefangen genommenen israelischen Soldaten - die die verlogene Rechtfertigung für den Krieg lieferten – wurden nicht befreit. Internationale Truppen sind zwar als Puffer zwischen Israel und die Hisbollah gelegt worden. Dies war als riesiger Erfolg dargestellt worden. Doch vor dem Krieg war das israelische Militär hartnäckig gegen genau solche Militärkräfte. Die Armee fürchtete den Verlust ihrer Aktionsfreiheit gegenüber der Hisbollah. Nun verteidigen die UN-Truppen die Hisbollah gegen die israelische Armee genau so wie sie Israel gegen die Hisbollah verteidigen.

Die USA profitierten auch nicht von diesem Krieg. Nach durchsickernden Berichten aus Washington hat der Misserfolg der israelischen Armee Bush wütend gemacht. Er hat seinen Zorn auf Olmert gerichtet. Die israelische Armee habe ihn enttäuscht. Im Laufe des Krieges hat Bush mit der großzügigen (und verabscheuungswürdigen) Hilfe verschiedener Regierungen, einschließlich Deutschlands, immer wieder das Eintreten eines Waffenstillstands verhindert, um Israel ein bisschen mehr Zeit zu geben, seine Aufgabe zu erfüllen. Doch dies half nichts.

Auch die Hisbollah hat nicht gewonnen. Ihre Standhaftigkeit gegen die israelische Armee wurde zwar von vielen als Heldentum betrachtet, das die Würde der ganzen arabischen Welt wiederherstellte. Hisbollahs Verluste werden seitdem wieder wettgemacht. Aber Hassan Nasrallah, der eine außerordentliche Integrität ausstrahlt, befand es für notwendig, in der Öffentlichkeit zuzugeben, dass er den anfänglichen Vorstoß in israelisches Territorium nicht durchgeführt hätte, wenn er gewusst hätte, was danach folgen würde. Er entschuldigte sich bei den Libanesen, Israel einen Vorwand für den Krieg geliefert zu haben, der so viel Tod und Zerstörung im Libanon angerichtet hatte.

Die Hisbollah ist vor allem ein Teil der libanesischen Szene. Das Hauptziel Nasrallahs ist für die Hisbollah – und für sich selbst - eine dominante Position im politischen System seines Landes zu sichern. Seine Verbindungen mit Syrien und dem Iran sind eine Folge dieses Ziels. Die schiitische Verschwörung und die terroristische „Achse des Bösen“ existieren nur in der blühenden Phantasie von George W.

Der Krieg hat die Hisbollah im Libanon nicht geschwächt. Einen Beweis dafür gab es in dieser Woche, als der Präsident Frankreichs, Nicholas Sarkozy, die Hisbollah einlud, an einer Konferenz aller libanesischen Gruppierungen in Paris teil zu nehmen. Aber es scheint, dass der Krieg die Hisbollah auch nicht gestärkt habe.

Hat der Iran profitiert? Nachdem die USA ihm den Gefallen getan und den Irak zerstört hat, der Jahrhunderte lang als Sperrgürtel zwischen dem Iran und dem arabischen Nahen Osten gedient hat, hat er nun im Irak genau wie im Libanon ein Einflussgebiet hinzugewonnen. Das hat aber auch seine Nachteile: diese Situation drängt seine potentiellen Feinde unter der Führung von Ägypten und Saudi Arabien zu Präventivaktionen.

Die Schlussfolgerung: keiner hat in diesem Krieg gewonnen, der so viel Tod und Zerstörung verursacht hat: nach den letzten Zählungen wurden in den 34 Kriegstagen 119 israelische Soldaten und 39 Zivilisten und 1200 libanesische Zivilisten und Kämpfer getötet. 2250 Israelis und 4400 Libanesen wurden verletzt. 300 000 Israelis und eine Million Libanesen mussten ihre Häuser verlassen, und 200 000 Libanesen sind noch immer nicht zurückgekehrt.

Frage Nummer 3: Hat Israel irgendwelche Folgerungen daraus gezogen?

Seit einem Jahr zieht jeder eifrig "Schlussfolgerungen“. Von der Winograd-Untersuchungskomission bis zum letzten Fernsehreporter. J-e-d-e-r.

Aber dies ist eine Täuschung. Als Ergebnis der Konspiration des Schweigens im Hinblick über die grundsätzlichen Fragen dieses Krieges ist es völlig unmöglich, sich mit den Ursachen des Problems zu befassen.

Jeder beschäftigt sich natürlich mit der Rehabilitation der Armee. Gott sei Dank, hat sich alles verändert. Anstelle des „beflügelten“ Armeechefs (Halutz) haben wir nun einen mit Staub bedeckten Kommandeur, Gabi Ashkenazi. Jeden Tag sehen wir im Fernsehen, wie die Brigaden trainieren, wie Soldaten zwischen Dornenbüschen herumkriechen und wie Panzer vor Ort eingesetzt werden. Das nächste Mal (und jeder betrachtet es als selbstverständlich, dass es ein nächstes Mal geben wird) wird die israelische Armee bereit sein.

Keiner weist auf die Absurdität dieses Spektakels hin. Die Armee war für den letzten Krieg nicht vorbereitet, also trainiert sie jetzt mit großer Entschlossenheit – für den letzten Krieg. Die Folgerungen sind aus dem Mangel an Einsatzbereitschaft für den vergangenen Feldzug gezogen worden, also ist jetzt jeder für den vergangenen Feldzug bereit.

Wenn es etwas gibt, dass man mit Sicherheit über den nächsten Krieg vermuten kann - falls es einen geben wird - dann ist es, dass er sicher keine Wiederholung des letzten sein wird. Raketen werden sicher eine größere Rolle spielen, und diese werden eine größere Reichweite haben. Die Waffen werden noch raffinierter sein. Das Schlachtfeld wird ein anderes sein.

Viel ist über die Unfähigkeit der gewählten Regierung gesagt worden, sich gegenüber dem Armeekommando in Diskussionen über Leben und Tod, über einen Kriegsbeginn und die Durchführung eines Feldzuges, zu behaupten. Die Leute trösten sich mit dem Gedanken, dass wir jetzt einen „erfahrenen“ Verteidigungsminister haben, Ehud Barak, einen früheren Generalstabschef, Ministerpräsidenten und Verteidigungsminister. Aber der Personalwechsel bringt nicht unbedingt eine Veränderung im Mächtegleichgewicht mit sich: auch in der Zukunft wird ein Haufen Politiker, die zufällig Mitglieder der Regierung geworden sind, es nicht wagen, den autoritären und entschlossenen Ansichten der militärischen Führung gegenüber zu treten, die immer - wirklich immer - einen „professionellen“ Geheimdienstbericht liefert, um diese Ansichten zu unterstützen.

Dieses Phänomen hat Israel seit seiner Gründung begleitet. Ein starker Führer wie David Ben Gurion und vielleicht Ariel Sharon, könnte - vielleicht, vielleicht – irgendwie dieses Ungleichgewicht aufheben. Aber das Ungleichgewicht bleibt.

Dies findet jetzt in endlosen Reden über „den nächsten Krieg“ seinen Ausdruck, „Krieg in diesem Sommer“, „eine Fehlkalkulation, die womöglich einen Krieg mit Syrien einleitet“, „Der unvermeidliche Angriff auf Irans Nuklearanlagen“ und so weiter. Es ist die Armee, die den öffentlichen Diskurs bestimmt. Und wie der frühere Oberrabbiner Frankreichs in dieser Woche in Jerusalem klagte: „Das Wort `Frieden` ist in Israel ein schmutziges Wort geworden.“

Fast jeder Krieg ist ein dummer Krieg. Der letzte Krieg war dümmer als die meisten anderen. Der nächste Krieg, falls es einen geben wird, wird sogar noch dümmer sein.

 

Aus dem Englischen übersetzt von Ellen Rohlfs und Christoph Glanz. Die Übersetzung wurde vom Verfasser autorisiert.

 

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