Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

Kapitän Boykott reitet wieder

 Uri Avnery,  22.2.14

ES IST immer ein geheimes Ziel von mir gewesen, einen Bagatz zu haben, der meinen Namen trägt.

Bagatz ist das hebräische Acronym  „Oberster Gerichtshof“, die israelische  Entsprechung für ein Verfassungsgericht. Es spielt eine sehr wichtige Rolle im israelisch  öffentlichen Leben.

Indem ich eine umwälzende Entscheidung des „Obersten Gerichtshofes“ habe, die nach mir  benannt ist, wird mir eine Art Unsterblichkeit verliehen. Lange nach meinem Hinscheiden werden Anwälte meinen Fall zitieren und  ihn  weiter diskutieren.

Man denke nur an Roe  gegen Wade, zum Beispiel.  Wann immer in den US über Abtreibung die Rede ist, wird über Roe gegen Wade(1973) debattiert, obwohl sich nur wenige an Jane Roe und Henry Wade erinnern, wer sie tatsächlich waren.

Nun gibt es „Uri Avnery und andere“ gegen die Knesset und den Staat Israel, der in dieser Woche vor den israelischen Obersten Gerichtshof kamen. Es ging um das Anti-Boykott-Gesetz, das von der Knesset erlassen wurde.

Ein paar Stunden, nachdem das Gesetz verabschiedet worden war, reichten Gush Shalom und ich persönlich  unser Antragsformular ein, um dieses  annullieren zu lassen. Wir hatten unsere rechtlichen Argumente schon im Voraus vorbereitet. Darum trägt es meinen Namen. Die Antragsteller, die respektlos „die anderen“  genannt wurden, sind ein Dutzend Menschenrechtsorganisationen, jüdische wie arabische, die sich uns anschlossen.

Nach diesem Ego-Trip lasst uns zur Hauptsache kommen

DIE GERICHTSSITZUNG  war ziemlich ungewöhnlich. Anstelle der üblichen drei Richter, die sich normalerweise mit solchen Antragsformularen befassen, waren es diesmal neun Richter – fast  die ganze Mannschaft des Gerichtes saß am Tisch. Fast ein Dutzend Anwälte stritten für beide Seiten. Unter ihnen war auch unsere eigene Anwältin Gabi Lasky , der den Fall für die Antragsteller eröffnete.

Die Richter waren keine passiven Zuhörer, die wie üblich gegen Langeweile ankämpfen. Alle neun Richter intervenierten ständig, stellten Fragen, unterbrachen mit provozierenden Bemerkungen.   Offensichtlich waren sie  sehr daran interessiert.

Das Gesetz erklärt  Boykotts als solche nicht für ungesetzlich. Der ursprüngliche Hauptmann Charles Boykott  wäre nicht darein verwickelt gewesen.

Boykott war ein Agent eines  abwesenden Grundbesitzers in Irland, der seine Pächter vertrieb, die nicht in der Lage waren, ihre Pacht während der irischen Hungersnot von 1880 zu zahlen.. Statt mit Gewalt gegen ihn vorzugehen, riefen irische Führer ihre Leute auf, ihn  zu ächten. Er wurde „boykottiert“ – keiner sprach mit ihm, arbeitete für ihn, trieb Handel mit ihm oder lieferte ihm  sogar seine Post aus. Pro-britische Freiwillige wurden geholt, um für ihn zu arbeiten; geschützt wurden sie von tausend britischen Soldaten. Aber bald  breitete sich das „Boykottieren“  aus und  kam so in die englische  - und andere – Sprachen.

Jetzt bedeutet Boykott natürlich eine Menge mehr, als eine  einzelne Person zu ächten. Es ist ein Hauptmittel des Protestes, der beabsichtigt,    das Objekt moralisch und wirtschaftlich zu verletzen, etwa wie ein von Arbeitern in der Industrie angezettelter Streik.

 In Israel  gibt es eine Anzahl von Boykotts, die die ganze Zeit weiter gehen. Die Rabbiner rufen fromme Juden auf, Läden zu boykottieren, die nicht koschere Lebensmittel verkaufen, oder Hotels, die heiße Mahlzeiten am heiligen Sabbat servieren.  Konsumenten, die sich über zu hohe Kosten von Lebensmitteln aufregten,  boykottierten Hüttenkäse. Es war der Akt, der zu dem Massensozialprotest im Sommer  2011 führte. Keiner hat sich darüber entrüstet.

Bis er die Siedlungen erreichte.

 

1997 ERKLÄRTE Gush Shalom, die Bewegung, zu der ich gehöre, den ersten Boykott gegen die Siedlungen.  Wir riefen die Israelis auf, keine Waren zu kaufen, die von Siedlern in den besetzten palästinensischen Gebieten produziert werden.

Es verursachte keinen Aufruhr. Als wir zu einer Pressekonferenz aufriefen, kam kein einziger israelischer Journalist – etwas, das ich nie vorher und danach erlebte.

Um die Aktion zu erleichten, veröffentlichten  wir eine Liste mit den Unternehmen, die in den Siedlungen sitzen. Zu unserer großen Überraschung fragten Zehntausende von Konsumenten  nach der Liste. So kam der Ball ins Rollen.

Wir riefen nicht zu einem Boykott von Israel auf. Im Gegenteil. Unser Hauptziel war, den Unterschied zwischen dem eigentlichen Israel und den Siedlungen zu betonen. Auf einem unserer Stickers steht: „Ich kaufe nur Produkte aus Israel – nicht die Produkte der Siedlungen!“

Während die Regierung alles Mögliche tat, um die Grüne Linie  (die ehemaligeGrenze) verschwinden zu lassen, war es unser Ziel, sie wieder ins Gedächtnis der israelischen Öffentlichkeit zu bringen.

Es war auch unser Ziel, die Siedlungen wirtschaftlich zu schädigen. Die Regierung arbeitete ganztags, um Leute in die Siedlungen zu locken, indem sie private Villen für junge Paare anboten, die sich keine Wohnung im eigentlichen Israel leisten können, sowie  lokale und ausländische Investoren für riesige  Subventionen und Steuernachlässe verführte. Der Boykott beabsichtigte, gegen diesen finanziellen Anreiz zu handeln.

Wir waren auch von der reinen Natur eines Boykotts angezogen: Er ist demokratisch und gewaltlos. Jeder kann ihn im Stillen in seinem privaten Leben erfüllen, ohne sich selbst andern gegenüber zu identifizieren.

 

DIE REGIERUNG entschied, den Schaden so gering wie möglich zu halten, indem sie uns ignorierte. Aber als unsere Initiative sich auch  im Ausland ausbreitete, waren sie alarmiert. Besonders, als die EU sich entschied, die  Bestimmungen ihrer Handelsabkommen mit Israel zu erfüllen.  Dies bringt große Vergünstigungen für Israels Exporte, schließt aber die Siedlungen aus, die  nach dem Internationalen Gesetz eindeutig illegal sind.

Die Knesset reagierte wütend und widmete dieser Sache einen ganzen Tag …  (Falls mir ein zweiter Egotrip erlaubt ist: Ich entschied mich, an dieser Sitzung teilzunehmen. Als früheres Mitglied wurden mir und Rachel als Ehrengäste  Plätze in der Galerie angeboten. Als uns ein Sprecher des rechten Flügels bemerkte, wandte er sich um,  und  nach eklatantem Bruch der parlamentarischen Etikette, zeigte er auf uns und knurrte: „ dort sitzt ja das königliche Paar der Linken!“)

Auch im Ausland zielte der Boykott anfangs auf die Siedlungen, aber unter dem Eindruck die Erfahrung des Anti-Apartheid-Kampfes verwandelte es sich langsam in einen allgemeinen Boykott Israels. Ich unterstütze diesen nicht. Meiner Meinung nach ist es kontraproduktiv, da es die normale Bevölkerung in die Arme der Siedler treibt, nach dem alten Slogan:  „die ganze Welt ist gegen uns“

Die wachsenden Dimensionen der verschiedenen Boykotts konnten nicht länger ignoriert werden. Die israelische Rechte entschied zu handeln  - und sie tat es in  sehr kluger Weise.

Sie nützte den Aufruf zum Boykott  von Israel aus, um  den Aufruf zum Boykott der Siedlungen  zu ächten, denn genau dieser Teil war es, der sie wirklich bestürzte. Das ist das Wesen des Gesetzes. das vor zwei Jahren verabschiedet wurde.

DAS GESETZ straft keine individuellen Boykottierenden. Es bestraft jeden, der öffentlich zu einem Boykott aufruft.

Und was für eine Strafe!. Keine Gefängnisstrafe, die  uns zu Märtyrern gemacht hätte. Das Gesetz sagt, dass jedes Individuum, das meint, es sei durch den Boykott geschädigt worden,  den Boykottaufrufer wegen unbegrenztem Schadens verklagen kann, ohne den Schaden beweisen zu müssen. So könnten dies Hunderte von anderen  tun  Auf diese Weise könnten die Initiatoren eines Boykotts verurteilt werden, Millionen von Schekel  zu zahlen.

Nicht jeder Boykott.  Schweinefleisch oder Hüttenkäse sind nicht gemeint. Nur Boykotts, die sich gegen Institute richten, oder Leute, die mit dem Staat Israel verbunden sind-  hier kommen die drei schicksalshaften  hebräischen Wörter ins Spiel: „ein von Israel regiertes Gebiet“

Klar, das ganze rechtliche Gebäude wurde nur wegen dieser drei Worte gebaut. Das Gesetz schützt nicht Israel. Es schützt die Siedlungen. Das ist der einzige Zweck.

Dutzende von Fragen, die sich vor allem um diesen Punkt drehten, prasselten auf unsere Anwälte nieder.

 Würden wir mit dem Streichen dieser drei Worte zufrieden sein? (Gute Frage. Natürlich würden wir damit zufrieden sein. Aber wir konnten dies nicht so sagen, weil unser Hauptargument war, dass das Gesetz die Redefreiheit einschränkt. Das gilt für das ganze Gesetz).

Wären wir gegen ein Gesetz, das gegen den arabischen Boykott gerichtet wäre, der gegen Israel während  ihrer frühen Jahre  durchgeführt wurde? (Die Umstände waren völlig andere).

Sind wir gegen Redefreiheit der Rabbiner, gegen  ein Gesetz, das das Vermieten von Wohnungen an arabische Bürger verbietet? (Das ist kein Boykott, sondern krasse Diskriminierung).

Nach stundenlanger Debatte vertagte das Gericht die nächste Sitzung . Das Urteil wird zu irgendeinem unbestimmten Zeitpunkt gegeben. Wahrscheinlich wird es eine Mehrheit und mehrere-Entscheidungen von Minderheiten geben.

Wird das Gericht es wagen, ein Gesetz der Knesset zu streichen? Das würde wirklichen Mut verlangen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Mehrheit sich entscheiden wird, das Gesetz so zu lassen, wie es ist, aber die Worte streichen, die die Siedlungen betreffen.

Sonst würde es ein weiterer Schritt sein, Israel in einen Siedler-Staat zu verwandeln –  ein Staat der Siedlerdurch die Siedler und für die Siedler.

Dafür gibt es Beispiele in der Geschichte. Der  hoch angesehene britische Historiker Arnold Toynbee – einer meiner Favoriten – stellte einmal eine Liste von Ländern zusammen, die von den Bewohnern ihrer Grenzregion übernommen wurden, die in der Regel  härter und fanatischer sind als die verwöhnten Bewohner des Zentrums. Zum Beispiel die Preußen, damals die Bewohner einer fernen Grenzregion, übernahmen  die Hälfte von Deutschland und dann den Rest. Savoyen, ein Grenzland, schuf das moderne Italien.

WAS AUCH immer da herauskommen mag: die Entscheidung im Falle  „ Uri Avnery und andere gegen  die Knesset und den Staat Israel“ wird wohl noch lange zitiert werden.

Wenigsten eine gewisse Befriedigung.

(Aus dem Englischen; Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

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