Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
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Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE


 

Ein Nationalheld

 Uri Avnery, 10. Mai 2014

 

KURZ VOR Israels 66. Unabhängigkeitstag bekam das Land einen neuen Nationalhelden.

Wenn es stimmt, dass jede Nation den Nationalhelden bekommt, den es verdient, dann war es ein ziemlich trauriges Spektakel.

 

DAS VIDEO -Clip, das David Adamow aus einem anonymen  Soldaten in eine nationale  Person verwandelte, wurde mit einem palästinensischen Fotoapparat in Hebron aufgenommen.

Solche Video-Kameras sind für die israelische Armee der Fluch geworden. Sie sind weit und breit an junge Palästinenser in den ganzen besetzten Gebieten  von  israelischen Friedensorganisationen, besonders von B’Tselem verteilt worden.

Der Filmausschnitt beginnt mit der Szene in Hebron. In der Mitte der Shuhada-Straße steht ein einsamer Soldat mit einer grünen Kappe und einem Gewehr. Er sieht aus wie jeder andere Soldat mit kurzem Bart, wie es gerade unter israelischen Jugendlichen Mode ist.

Eine Art Diskussion entwickelt sich zwischen dem Soldaten und älteren Palästinensern auf der Straße. Aber die Kamera wendet sich einem palästinensischen Teenager zu, der sich unbewaffnet dem Soldaten nähert, sein Gesicht sehr nah ihm entgegenhält und seine Schulter mit der Hand berührt,

Der Soldat reagiert wütend und schwingt sein Gewehr. In diesem Augenblick betritt ein anderer Teenager die Szene und  geht an dem Soldaten von hinten vorbei.

Der Soldat, der sich offensichtlich bedroht fühlt, dreht sich mit Schwung herum und entsichert sein Gewehr, bereit zu  schießen. Indem er jetzt beide Teenager bedroht, versucht er einen mit dem Fuß zu stoßen und äußert dabei eine Reihe scheußlicher Wörter. Dann bemerkt er den Photographen, befiehlt ihm, mit  dem Filmen aufzuhören und verflucht dessen Mutter mit vulgärsten Ausdrücken. Ende.

DIESER FILMausschnitt wurde  an jenem Abend auf allen drei  bedeutendsten israelischen TV-Kanälen gezeigt.

Für jene von uns, denen die Realität in der West Bank bekannt ist, war das nichts Besonderes. Szenen, wie sie überall und alle Zeit geschehen. Wenn der Soldat nicht irgendjemanden tötet, ist es nur Routine.  Wenn er tötet, verkündigt die Armee, dass eine Untersuchung eröffnet worden ist. Gewöhnlich ist das das Letzte, was irgendwer davon  hört.

Was hier besonders war, ist, dass die ganze Szene fotografiert und  im Fernsehen gezeigt wurde. Die Armeebefehle verbieten den Soldaten, sich so zu benehmen, wenn Fotografen  dabei sind und womöglich den Kameramann bedrohen. Schmerzvolle Erfahrungen  hat die Armee  durch solche Clips gemacht. Wenn solche ins Ausland ausgestrahlt werden, können sie der israelischen Propaganda (offiziell „erklären“ genannt) eine Menge  Schaden zufügen

Noch ungewöhnlicher war die Ankündigung des Armeesprechers  an diesem Abend, dass der Soldat von seinen Vorgesetzten für 28 Tage ins Militär-Gefängnis verurteilt worden ist.

 

DIE GANZE Hölle brach los. Die gesellschaftlichen  Medien (=Facebook, Twitter) gerieten in Aktion. Hunderte, dann Tausende, schließlich Zehntausende Soldaten erklärten ihre Solidarität mit dem Soldaten, der als „David Nachlawi“ bekannt wurde.

(„Nachal“ ist  eine Armee-Einheit, ursprünglich von David Ben Gurion gegründet, um seine Idee zu fördern: einen mit Landwirtschaft  kombinierten Armeedienst.  Daher die grüne Kappe. Die Idee ist so tot wie Ben Gurion selbst, und die Einheit ist jetzt eine gewöhnliche Infanterie-Brigade. Die Endung „awi“ ist vom Arabischen in den hebräischen Slang übernommen worden.)

Viele Soldaten, einschließlich Offizieren überschwemmten das Internet mit Fotos von sich selbst, verbargen aber ihre Gesichter hinter einem selbst gebastelten Poster, auf dem stand „Ich bin David Nachlawi“.  Einige machten sich nicht einmal die Mühe, ihr Gesicht zu verstecken.

Nach 24 Stunden überschritt die Zahl der „Pro-David-Liebhaber“ in Internet  100 000.  die meisten von ihnen waren Soldaten. Es war die erste militärische Massen-Rebellion in der Geschichte der israelischen Armee. In einigen Armeen würde  dies Meuterei genannt werden, die mit Todesstrafe bestraft würde.

Einer total neuen Situation gegenüber, war die Armee nicht vorbereitet und verlor die Kontrolle. Sie veröffentlichte eine Erklärung, die beinah eine Entschuldigung war.

Es stellte sich heraus, dass der Armeesprecher falsch informiert worden war. David kam nicht dafür ins Gefängnis, dass er den Palästinensern gedroht hatte, sie zu töten (daran darf man gar nicht denken) sondern für etwas, das sich ein paar Stunden vor dem Vorfall ereignet hatte. David hätte seinen direkten Kommandeur und einen anderen Soldaten geschlagen. Das, was  sich in Hebron zugetragen hatte, war noch nicht untersucht worden, und deshalb  war David nicht dafür verurteilt worden.

Es gab noch eine andere Korrektur. Am ersten Tag, nachdem der Filmausschnitt gezeigt wurde, verbreiteten die Nachrichten, einer der palästinensischen Jugendlichen  hätte einen Schlagring in der Hand gehabt, ein klarer Beweis seiner aggressiven Absicht und für die Gefahr, in der sich der Soldat selbst befunden habe. Dann brachten die Medien eine Korrektur: eine Analyse des Clips zeigte, dass es keinen Schlagring oder eine andere Waffe gab. Es war nur eine  muslimische  Gebetskette mit Perlen.

 

DIESE BEGEGEBENHEIT  lässt ein paar Fragen  offen, die eine ernsthafter als die andere.

Die erste und offensichtlichste: Warum schickt die Armee einen Soldaten allein, um eine Straßenkreuzung mitten in Hebron zu bewachen, in einer Stadt, in der äußerste Spannung herrscht, sogar an den ruhigsten Tagen?

Hebron liegt rund um das „Grab der Patriarchen“ das die (falschen) Gräber von Abraham und Sarah enthält, die wie der Tempelberg in Jerusalem für beide heilig ist, für Juden wie Muslime. 160 000 Muslime sehen sich täglich ein paar hundert fanatischen Juden und Jüdinnen gegenüber, die sich in Hebron angesiedelt haben und die offen erklären,  es  sei ihr Ziel, alle Muslime aus der Stadt zu vertreiben.

Hebron ist eine Apartheidstadt. Die Hauptstraße, in der der Vorfall  geschah (im Arabischen passend „Märtyrerstraße“ genannt),  ist für Araber geschlossen. Ein Zwischenfall könnte hier jederzeit ausbrechen.

Warum also schickte das lokale Militär einen 19jährigen Soldaten allein zur  Bewachung auf eine solche Straße? Jeder Soldat, selbst ein ganz normaler, der allein auf Wachdienst an einen gefährlichen Ort geschickt  wird, könnte leicht in Panik geraten. David sieht man eindeutig an, dass er Angst hat.

Aber David ist kein gewöhnlicher Soldat;  entsprechend der Armee selbst griff er   nur wenige Stunden, bevor er auf seinen Posten geschickt wurde, seinen Vorgesetzten und einen Kameraden an  und schlug sie zusammen; es sah wie ein Wutanfall aus. Ein paar Stunden später, nachdem er schon zu Gefängnisstrafe  verurteilt war, schickte man ihn allein wieder hinaus, um seine einsame Aufgabe zu erfüllen.

Es ist also nicht das normale, vernünftige Urteil des privaten David, das anzuzweifeln wäre, sondern der Verstand des Offiziers, der ihn dorthin beorderte.

 

DIE GANZE  Situation geht über die Dimensionen eines lokalen Vorfalls hinaus, der glücklich und ohne Opfer endete. Er zeigt die Realität der Besatzung, in der eine Bevölkerung von Millionen Menschen ohne Verteidigung und Rechte lebt – vollständig abhängig von der Gnade eines einzelnen Soldaten.

Die israelische Armee ist nicht schlechter als andere. Sie ist ein Spiegel ihrer Gesellschaft, zusammengesetzt aus  humanen Menschen und  Sadisten, Vernünftigen und  psychisch Gestörten, Rechten und Linken, Aschkenasim und Orientalen. Wenn man sich seinen Familiennamen ( Adamov)  näher ansieht, scheint  David Nachlawi  aus  Buchara zu kommen, der orientalischen Seite der Immigranten  aus der  ehemaligen Sowjetunion.

Suheib Abu-Najma, der 15-jährige arabische Junge, der hier verwickelt war und der sogar jünger aussieht, hatte Glück. Ein Palästinenser jedes Alters, der in irgend-einer Straße geht, kann nicht sicher sein, welchem Soldaten er über den Weg läuft und in welcher Stimmung er sein mag. Sein Leben hängt davon ab.    Das ist das Wesentliche der Besatzung.

ABER DIE Bedeutung des Vorfalls geht weit über diese Lektionen hinaus. Sie ist revolutionär – im ursprünglichen Sinn. Es ist das erste Mal in der Geschichte Israels und vielleicht der Welt, dass das Internet eine Rebellion unter den Soldaten gegen die Armee ausgelöst hat.

Man mag sich an die Meuterei des Panzerkreuzers  Potemkin in Odessa 1905 erinnern oder an den Aufstand der St.Petersburger Garnison im Februar 1917, um dies mit einer völlig anderen Situation zur heutigen Welt mit Internet zu vergleichen. Jetzt können in weniger als 24 Stunden 100 Tausende von Soldaten sich offen dem Armee-Kommando  widersetzen und die Armee in ein leeres Gefäß verwandeln.

Wenn das erst einmal gezeigt worden ist, sind die  aufrührerischen Fähigkeiten der gesellschaftlichen Medien unbegrenzt. Sie machen der geheiligten  Regel  ein Ende, dass die Armee der zivil gewählten Autorität gehorchen muss. Sie macht auch der Regel ein Ende, das ein militärischer  Putsch  nur von einer Junta ranghoher Offiziere, den  „Obristen“,  ausgeführt werden könne. Jetzt können es einfache Soldaten, angeregt von einem Agitator, tun.

Benjamin Netanjahu wurde  buchstäblich sprachlos gelassen (etwas sehr Ungewöhnliches bei ihm).  So erging es auch Moshe Ya’alon, dem Verteidigungsminister, einem früheren inkompetenten  Stabschef.  Und so erging es dem Stabschef Benny Ganz, der in dieser Krise hilflos gezeigt wurde.

In der besonderen Situation Israels ist dies äußerst gefährlich. Natürlich ist es leicht, sich eine Art potemkinsche Situation vorzustellen, wo die einfachen Soldaten gegen die Generäle im Namen der Gleichheit aufstehen, aber das ist reine Phantasie. Mit einer Armee die aus Teenagern besteht, die seit ihrem dritten Lebensalter im Geist des jüdischen Opfertums und der jüdischen Überlegenheit (beide)  indoktriniert werden, ist solch eine Rebellion, sollte sie geschehen, an den politisch rechten Flügel gebunden, vielleicht gar an Faschisten.

Bis in diese Woche schien solch eine Rebellion unmöglich. Als Ariel Sharon 2005 die Armee einsetzte, um ein paar 1000 Siedler aus dem Gazastreifen umzusiedeln, wagte kein Soldat,  sich zu weigern. Jetzt mit den Möglichkeiten der gesellschaftlichen Medien, könnte die Geschichte ganz anders  verlaufen. Wenn das nächste Mal der Befehl gegeben wird, eine Siedlung zu räumen, mag es Massenverweigerung geben, die vom Internet ausgeht.

HIER IST eine Botschaft für jede Armee in der Welt: Eine neue historische Ära hat begonnen. Jede Armee kann übers Internet rebellieren.

Der Armeehäftling David Adamov kann stolz auf sich sein.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert

 

 

 

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