Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 



 

Der Liebhaber des Landes

 Uri Avnery, 8.8.09

 

EINEN TAG nach dem Sechs-Tage-Krieg kam Amos Kenan in mein Redaktionsbüro. Er stand noch unter Schock. Als Reserveoffizier war er gerade Zeuge der Vertreibung der Bewohner dreier Dörfer in der Latrungegend ( Amwas, Yalu, Beit Nuba) geworden, Männer und Frauen, alte Leute und Kinder, die in der brennenden Junihitze zu Fuß in Richtung Ramallah - Dutzende Kilometer entfernt - vertrieben wurden. Es erinnerte ihn an Holocaust-Szenen.

Ich bat ihn, sich hinzusetzen und sofort einen Augenzeugenbericht zu schreiben. Ich eilte zur Knesset (deren Mitglied ich damals war) und gab den Bericht Ministerpräsident Levy Eshkol und mehreren Ministern, auch Menachem Begin und Victor Shem-Tov. Aber es war zu spät – die Dörfer waren schon dem Erdboden gleich gemacht. An ihrer Stelle wurde später der Kanada-Park geschaffen – mit Hilfe eben dieses Landes und zu dessen ewiger Schande.

 

(Ein anderer Augenzeugenbericht über die Zerstörung der Stadt Qalqilia hatte  jedoch positive Auswirkung. Nachdem ich den Bericht den Ministern übergeben hatte, wurde die Zerstörung gestoppt, und die zerstörten Stadtteile wurden sogar wieder aufgebaut.)

 

Kenans Bericht ist ein menschliches und literarisches Dokument. Es sagt viel über seinen Autor aus, der in dieser Woche starb. Amos Kenan war ein moralisch denkender und handelnder Mensch.

 

 

DAS LAND war das Zentrum seines geistigen Universums. Es war der Fokus seiner Weltanschauung, seines Lebenswerkes und seiner Handlungen. Ich zögere nicht, wenn ich sage, er war der Liebhaber dieses Landes.

 

In seiner Jugend gehörte er eine Zeit lang zur „Kanaaniter“-Gruppe und nahm einige ihrer Ideen auf. Aber er kam zu vollkommen anderen Schlussfolgerungen als ihr Gründer, der Dichter Yonathan Ratosh, der allein schon den Gedanken an  eine arabische Nation leugnete, wie auch die Existenz des palästinensisch-arabischen Volkes. Kenan war – wie ich – davon überzeugt, dass die Zukunft Israels mit der Zukunft Palästinas verbunden ist, weil das gemeinsame Land eine Partnerschaft der beiden Völker erfordert.

 

(Eine persönliche Bemerkung: wenn eine Person  einen Nachruf auf jemanden hält, erwähnt sie zwangsläufig auch sich selbst – was häufig Stirnrunzeln hervorruft. Ich denke jedoch, dass dies kaum vermieden werden kann; denn der Trauerredner redet über den Verstorbenen so, wie er ihn kannte, und so wird die Persönlichkeit des Verstorbenen im Spiegel des Nachrufredners reflektiert. Man möge mir dies, wenn möglich, verzeihen.)

 

DAS ERSTE  Mal traf ich Kenan während des Krieges 1948 bei einem Fronturlaub. In der Wohnung eines Freundes stieß ich mit einem jungen Soldaten zusammen (der vier volle Jahre jünger war als ich), der gerade auch auf Urlaub war.

 

Er war im Lande geboren, war also ein Sabre. Er war ein Mitglied der linken Hashomer- Hatzair- Jugendbewegung („Junge Wächter“), deren idealistisch-moralische Ideologie sicherlich dazu beitrug, seinen Charakter zu formen. Wie viele linke Jugendliche jener Zeit schloss er sich der Lehi (Sterngruppe), einer Untergrundgruppe, an, die damals eine pro-sowjetische Orientierung hatte. Mit der Gründung des Staates wurden alle Lehi-Mitglieder in die neue israelische Armee übernommen.

 

Zuvor hatte er an der brutalen Irgun- und Lehi-Aktion in Deir Yasin teilgenommen. Er hatte damit  immer ein Problem. Er behauptete, es sei kein Massaker beabsichtigt gewesen oder aber dass es überhaupt nicht stattgefunden habe. Er bestand darauf, dass der Kommandeur getötet worden sei, und es so keine Kontrolle mehr über die Kämpfer gegeben habe. Er sei gleich bei Beginn der Aktion verletzt worden, beteuerte er, und habe nicht gesehen, was im weiteren geschah. Ich war von seiner Version nicht vollständig überzeugt.

 

Wir entdeckten, dass wir ähnliche Gedanken über die Zukunft des Staates  hatten, der gerade gegründet worden war. Wir glaubten beide, dass wir nicht nur einen neuen Staat geschaffen hatten, sondern auch eine neue Nation – die Hebräische Nation, die nicht nur ein weiterer Teil der jüdischen Diaspora war, sondern eine ganz neue Entität mit einer neuen Kultur und einem neuen Charakter. Da diese Nation in diesem Lande entstanden war, gehört sie nicht zu Europa oder Amerika, sondern zu der Region, deren geographischer Bestandteil sie ist. Und alle Völker dieser Region sind unsere natürlichen Verbündeten.

 

Auf Grund dieser Einstellung waren wir gegen den 1956er-Krieg, in dem Israel zwei kolonialistischen Regimes diente, die sich bereits die Hände schmutzig gemacht hatten, nämlich dem französischen und dem britischen. Während der Krieg noch andauerte, kam eine Gruppe zusammen und entschied, einen anderen Weg für den Staat zu skizzieren. Wir nannten uns „Semitische Aktion“, und außer Kenan und mir selbst schloss sie den früheren Lehiführer Natan Yellin-Mor, Boaz Evron und andere vernünftige Leute ein. Innerhalb eines Jahres veröffentlichten wir ein Dokument, das wir „Das hebräische Manifest“ nannten. Es hatte mehr als hundert Punkte, die eine revolutionäre, neue Herangehensweise für fast alle Staatsprobleme anbot. Seine Hauptpunkte lauteten: wir sind eine neue Nation, die in diesem Land geboren wurde. Neben dem Staat Israel muss der Staat Palästina entstehen. Die beiden Staaten sollten eine Art Föderation bilden, die auch Jordanien einschließen könnte. Die arabischen Bürger Israels müssen gleichberechtigte Partner im Staat Israel sein, in dem es eine totale Trennung von Staat und Religion geben wird.

 

Da zu jener Zeit alle palästinensischen Gebiete unter Besatzung standen ( unter jordanischer die Westbank, unter ägyptischer der Gazastreifen), wollten wir, dass Israel die Palästinenser mit Geld, Waffen und einer Radiostation ausrüstet, um ihnen zu helfen, sich zu erheben und selbst zu befreien. Israel war natürlich mit dem jordanischen Regime verbunden.

 

Unmittelbar nach dem 1967er, dem Sechstage-Krieg, gründete dieselbe Gruppe eine Organisation, die sich „Israel-Palästina-Föderation“ nannte, und in der auch Kenan eine Rolle spielte. Wir befürworteten die sofortige Gründung des Staates Palästina in allen palästinensischen Gebieten, die wir gerade erobert hatten und die Gründung einer Föderation von Israel und Palästina. Viele, die damals dagegen waren, erkennen jetzt, dass es der richtige Gedanke zum richtigen Zeitpunkt war.

 

Als ich 1974 der erste „zionistische“ Israeli war, der geheime Kontakte mit der PLO-Führung knüpfte, versuchte ich in Übereinstimmung mit ihr, in Israel eine öffentliche Körperschaft zu gründen, um diese Kontakte öffentlich führen zu können. Mehrere Treffen wurden gehalten, viele Diskussionen durchgeführt. Es kam aber leider nichts dabei heraus. Also entschieden wir uns, den Stier bei den Hörnern zu packen: wir veröffentlichten einen Aufruf zur Schaffung einer Organisation für einen  israelisch-palästinensischen Frieden. Der Aufruf trug drei Unterschriften: Yossi Amitai, Amos Kenan und meine. (Tatsächlich war Kenan zu dieser Zeit in Frankreich, aber bevor er wegflog, gab er mir die Erlaubnis, seinen Namen unter jedes Dokument zu setzen, das ich für richtig hielt).

 

Dieser Aufruf führte zur Entstehung des „Israelischen Rats für einen israelisch-palästinensischen Frieden“, dessen Gründungsmanifest von einhundert Persönlichkeiten unterzeichnet wurde, einschließlich des Generals Matti Peled, Eliyahu Eljashar (dem Präsidenten der sephardischen Gemeinde), Lova Eliav, David Shaham, Alex Massis, Amnon Zichroni und Oberst Meir Pa’il.)

 

In jener Zeit flirtete auch Ariel Sharon mit uns. Es war nach dem Yom Kippurkrieg und der „Schlacht der Generäle“ (einer Schlacht der Generäle untereinander), und nachdem Sharon den von ihm selbst geschaffenen Likud verlassen hatte. Er wollte Kenan, mich und -so vermute ich- Yossi Sarid für seine Interessen einspannen. Er organisierte in seiner Wohnung eine private Ausstellung mit Kenans Gemälden und bat mich, ein Treffen mit ihm und Arafat zu arrangieren. Seine Idee war, eine neue Partei zu gründen, die "die Besten der Linken und der Rechten" anziehen würde. Amos gab der Partei den Namen seiner ältesten Tochter Shlomzion, aber  schließlich gründete Sharon eine rechte Partei, und nach ihrem schlechten Abschneiden bei den Wahlen von 1977 schloss er sich wieder dem Likud an.

 

 

DER POLITISCHE Aspekt – so bedeutsam dieser war,  war nur eine von Kenans vielen Seiten. Er war ein Satiriker, Schriftsteller, Dichter, Maler, Bildhauer, Gärtner, Koch und wer weiß noch alles, ein wirkliches Allroundtalent. Aber alle diese Seiten hatten einen gemeinsamen Nenner: das Land.

 

Auf dem Dach seines Hauses kultivierte er ein Dutzend heimischer Kräuter und Gewürze, die er beim Kochen benützte, eine Fähigkeit, auf die er ungewöhnlich stolz war. Als Schriftsteller und Dichter leistete er einen wichtigen Beitrag zur Schaffung der neuen hebräischen Sprache: eine lokale Sprache, die Sprache der Sabras, einfach und präzise, weit entfernt von der Sprache der Mishna ( die jüdische heilige Schrift, auf der der Talmud basiert) und der Sprache des berühmten Schriftstellers S.I. Agnon, die sogar von jungen Schriftstellern wie Moshe Shamir nachgeahmt wurde. Kenan schrieb seine Aufsätze, Bücher, Bühnenstücke in umgangssprachlichem und dennoch perfektem Hebräisch.

 

Sein Stern ging auf, als er für "Haaretz" eine humorvolle Kolumne namens „Usi und Co.“ zu schreiben begann. Er konnte die tiefsten Wahrheiten in wenigen Zeilen einer beißenden Satire ausdrücken. Einige davon sind hebräische Klassiker geworden.

 

Im Juli 1952 veröffentlichte der religiöse Minister für Transportwesen David Zwi Pinkas Gesetze, die praktisch die Verwendung des Autos am Shabbat verbot. Viele von uns demonstrierten im Zentrum von Tel Aviv gegen diesen religiösen Zwang. Aber Amos ging weiter: er legte eine Bombe vor die Tür von Pinkas’ Wohnung. Er wurde auf frischer Tat ertappt und angeklagt. Er weigerte sich hartnäckig zu reden und wurde schließlich aus Mangel an Beweisen frei gesprochen.

 

Als der Chef der Tel-Aviver Polizei persönlich kam, um ihn im Gefängnis zu verhören, und ihm anbot, mit ihm „von Mann zu Mann“ zu reden, entgegnete Kenan mit ruhiger Stimme: „Heute ist schönes Wetter.“

 

Als Folge dieser Affäre wurde Kenan gezwungen, Haaretz zu verlassen, und ich hieß ihn mit offenen Armen bei Haolam Hazeh willkommen. Er lieferte unserem Magazin einige der feinsten Artikel, die wir je veröffentlichten – einige davon sind fast prophetisch.

 

Auf seine Bitte hin schickten wir ihn nach Paris. Dort fand er bald seinen Platz bei der intellektuellen Elite und lebte dort zusammen  mit der jungen französischen Schriftstellerin Christiane Rochefort, die ihr erstes Buch über ihn schrieb („Le Repos du Guerrier“), das mit Brigitte Bardot verfilmt wurde. Dort verliebte er sich auch in eine Besucherin aus Israel, eine junge Frau, die er in seinem Kohlenkeller beherbergte, und heiratete sie. Nurit Gertz war das genaue Gegenteil von ihm und war – so glaube ich – das einzige menschliche Wesen, das in der Lage war, mit ihm länger zusammen zu leben.

 

Als ich das erste Mal nach Frankreich kam, arrangierte Kenan für mich ein Treffen mit Jean-Paul Sartre, der unsere Ideen über einen israelisch-palästinensischen Frieden mochte. Ich erinnere mich an die Worte, die er mir auf Französisch sagte: „Monsieur, sie wälzen einen Stein von meinem Herzen. Ich kann die Politik der israelischen Regierung nicht gut heißen, aber ich will sie auch nicht verurteilen, denn ich will mich nicht im selben Lager mit den Antisemiten wiederfinden, die ich verabscheue. Wenn Sie aus Israel kommen und einen neuen Weg vorschlagen, bin ich glücklich.“

 

Danach gingen Amos und ich zu einer großen Demonstration gegen den Krieg in Algerien, und die Bullen schlugen uns beide brutal zusammen.

 

 

KENAN WAR ein streitbarer Mensch, der sehr schnell zornig und aggressiv wurde. Er hatte eine Neigung, genau die zu verletzen, die ihn liebten. „Es gibt nur einen Weg, sich nicht mit dir zu streiten,“ sagte ich einmal zu ihm, „nämlich alle Verbindungen zu kappen und nicht mehr mit Dir zu sprechen."

 

Das letzte Mal, als wir uns stritten, war, als Gush Shalom zu einem Boykott der Produkte aus den Siedlungen aufrief. Kenan weigerte sich, sich uns anzuschließen, angeblich, weil wir die Golansiedlungen mit einschlossen.  „Ich will den Golanwein nicht aufgeben,“ sagte er halb im Scherz. Aber er hasste die Siedlungen, nicht nur weil sie gebaut wurden, um den Frieden mit den Palästinensern zu zerstören, sondern weil sie in seinen Augen auch allgemein die Landschaft verunstalteten. Er erzählte mir einmal, was er empfand, als er von einem Flugzeug aus das Land betrachten konnte: "Der Staat Israel hat das Land Israel zerstört."

 

In ihrem fast biographischen Buch über ihren Mann, das vor noch nicht allzu langer Zeit auf Hebräisch erschien, erzählt Nurit Gertz über seine schwierige Kindheit, und dass sein Vater eine ganze Weile in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht hatte. Ich habe den Verdacht, dass er sein ganzes Leben lang im Stillen Angst hatte, dass er die Krankheit geerbt haben könnte. Das könnte seine Anfälle von Alkoholismus erklären. Zum Glück hatte er eine außergewöhnliche Mutter, Frau Levin, eine kleine, energische und resolute Frau, die Amos und seine beiden jüngeren Brüder praktisch alleine groß zog.

 

Die wenigen Male, in denen ich bemerkte, dass seine Gesichtszüge weich wurden, waren Momente in denen er Nurit oder ihre beiden Töchter Schlomzion und Rona ansah. Ich vergebe ihm alle beleidigenden und zornigen Angriffe, weil sein kreatives Talent um Vieles bedeutsamer war.

 

 

ER VERSCHWAND schon vor einigen Jahren von der Bildfläche, weil er ein Opfer der Alzheimer Krankheit geworden war. Tatsächlich verblasste er zusammen mit eben jener Kultur, die er mit geschaffen hatte.

 

Die hebräische Kultur, die in den frühen 40ern aufkam, starb in den 60ern. Die schweren Verluste unserer Generation im 1948er Krieg und die Masseneinwanderung, die den Staat in seinen ersten Jahren überflutete, bedeutete den Tod dieser einzigartigen Kultur und ihren Ersatz durch die banale  israelische Kultur, wie wir sie jetzt kennen .

 

Amos Kenans Tod markiert das Ende des letzten Vertreters jener hebräischen Kultur.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

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