Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

Des Teufels Pferdefuß
Uri Avnery, 23.8.08

 

ICH WAR erschrocken, als ich die Schlagzeile in Haaretz las. Sie zitierte Sari Nusseibeh: „Es gibt keinen Platz für zwei“, womit gemeint war : zwei Staaten zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan.

 

Was? Hat Nusseibeh seine Unterstützung für eine Lösung aufgegeben, die auf Koexistenz zwischen einem Staat Israel  und einem Staat Palästina beruht?

 

Ich las das lange Interview, dass Akiva Eldar gegeben wurde und beruhigte mich. Ich beruhigte mich, war aber gleichzeitig verärgert. Weil die Schlagzeile eine grobe Verfälschung war. Sie hatte nichts mit dem zu tun, was im Interview gesagt worden war. Und da viele Leute nur die Überschrift lesen und sich nicht die Mühe machen, den Text darunter zu lesen, ist dieses eine Täuschung.

 

Wie passieren solche Dinge? In Haaretz – wie in vielen anderen Zeitungen - ist es die Regel, dass die Überschriften nicht von den Autoren gemacht werden, sondern vom Redakteur der Seite. Dies kann zu äußerst missverständlichen Überschriften führen – entweder durch Ignoranz, Nachlässigkeit oder Böswilligkeit.

 

Dieses Mal ist die Sache und die Person so wichtig, dass man  nicht stillschweigend darüber hinweg gehen kann.

 

 

EIN FAIRES Geständnis: Ich mag Sari  Nusseibeh sehr. Wir sind einmal Arm in Arm an der Spitze einer Demonstration in der Altstadt Jerusalems gegangen. Wir teilten uns in Deutschland einen Friedenspreis (2003 den Lev Kopelev-Preis in Köln, der nach dem vertriebenen russischen Menschenrechtsaktivisten  genannt wurde).

 

Ich kannte seinen Vater, Anwar Nusseibeh, einen wahren palästinensischen Aristokraten, der während der jordanischen Besatzung als jordanischer Verteidigungsminister und Botschafter in London seinen Dienst tat. Bald nach Beginn der israelischen Besatzung fragte ich ihn im Vertrauen, ob er lieber die jordanische Herrschaft zurück haben möchte oder ob er  lieber einen unabhängigen palästinensischen Staat hätte. Er sagte mir unzweideutig, dass er das letztere vorziehen würde.

 

Sari genoss eine britische und  palästinensische Erziehung. Manche Leute halten ihn für unnahbar und sogar für anmaßend. Ich kenne ihn aber als sensible und bescheidene Person. Er ist sehr mutig -moralisch wie  auch physisch - der häufig sehr unpopuläre Ansichten äußert. Aus diesem Grund ist er schon mehrfach verprügelt worden.

 

Vor fünf Jahren veröffentlichte er zusammen mit dem israelischen Admiral (und gegenwärtigen Minister ohne  Geschäftsbereich) Ami Ayalon einen eindeutigen Friedensplan mit der Vision der Errichtung eines palästinensischen Staates Seite an Seite mit Israel mit einer Grenze, die sich etwa an die Grüne Linie hält, und mit Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten. Der Plan war nicht  viel anders als der vorausgegangene Gush-Shalom-Friedensplan und die spätere „Genfer Initiative“.

 

Deshalb war ich geschockt, als ich die Überschrift sah. Hat es sein können, dass Nusseibeh den zentralen Schwerpunkt seiner Zukunftsaussichten  aufgegeben hat?

 

 

IM INTERVIEW sagt Nusseibeh etwas völlig anderes. Nicht nur, dass er das nicht sagte – „es gibt keinen Platz für zwei“ – sondern im Gegenteil, er lobt die Zwei-Staaten-Lösung als die beste praktische Lösung. Jedoch warnt er die Israelis: auf Grund der rapiden Expansion der Siedlungen läuft die Zeit für diese Lösung davon. Er setzt sogar eine Zeitgrenze fest: Ende 2008.

 

Das kommt einem Ultimatum gleich: wenn die Israelis diese noch vorhandene Gelegenheit verpassen, wenn sie in Ost-Jerusalem und auf der Westbank die Siedlungsbautätigkeit weiterhin so  beschleunigen, werden die Palästinenser dieser Lösung den Rücken zukehren . Stattdessen werden sie die Annexion  der besetzten Gebiete an Israel  annehmen d.h. Israels Herrschaft über das ganze Land zwischen dem Meer und dem Fluss, und sie werden für die gleichen zivilen Rechte innerhalb des Staates kämpfen. 

 

Nusseibeh hält die demographische Pistole an die Schläfe der israelischen Öffentlichkeit. Er sagt ihnen in der Praxis werden in solch einem Staat die Palästinenser eine große Minderheit sein. Ihr Kampf für Gleichheit wird Israel zwingen, ihnen am Ende die volle Staatsbürgerschaft zu geben. Innerhalb weniger Jahre werden die arabischen Bürger die Mehrheit darstellen. Dann ist der zionistische Traum ausgeträumt. Der jüdische Staat ist gestorben. (Zipi Livni sagt übrigens im Großen und Ganzen dasselbe).

 

Nusseibeh kennt die Israelis gut. Er weiß, dass die demographische Obsession sie verrückt macht. Der demographische Dämon verfolgt sie bis in ihre Träume. Die erregte Debatte über dieses Problem beherrscht den israelischen Diskurs. Er glaubt deshalb, dass diese Drohung die Israelis zwingen wird, sich zu beeilen und der Zwei-Staaten-Lösung zuzustimmen. Das ist das Hauptziel des Interviews.

 

 

MIT ALLEM gebührendem Respekt vor und aus Freundschaft  gegenüber Nusseibeh glaube ich, dass diese Taktik unklug ist – sogar sehr unklug.

 

In seinen Augen und in den Augen einiger Intellektueller auf beiden Seiten gibt es nur zwei Möglichkeiten: die „Zwei-Staaten-Lösung“ oder die „Ein-Staat-Lösung“. Ein palästinensischer Staat neben Israel oder der bi-nationale Staat, in dem  allen Bürgern, den Juden und Arabern, die gleichen Rechte zugesichert werden.

 

Das ist eine gefährlich irrtümliche Auffassung.

 

Die „Ein-Staat-Lösung“ ist ein Oxymoron, ein  Widerspruch in sich selbst. Die Einstaat-Lösung  ist keine Lösung, sondern eine Anti-Lösung. Es ist ein Rezept für einen fortdauernden blutigen Konflikt. Kein Traum, sondern ein Alptraum.

 

Es gibt überhaupt keine Chance, dass die jüdische Öffentlichkeit damit einverstanden wäre – weder in dieser noch in der nächsten Generation – dass sie als Minderheit in einem Staat leben würde, die von einer arabischen Mehrheit beherrscht wird. 99,99% der jüdischen Bevölkerung wird sich mit Zähnen und Klauen dagegen  wehren. Die Demographie wird nicht aufhören, sie heimzusuchen, im Gegenteil,  es  wird sie zu Dingen antreiben, die heute noch undenkbar sind. Die ethnische Säuberung wird praktisch auf die Agenda kommen. Selbst moderate Israelis werden in die Arme des faschistischen rechten Flügels getrieben. Alle Mittel der Unterdrückung werden  akzeptabel sein, wenn die jüdische Mehrheit sich das Ziel setzen wird, die Araber dahin zu bringen, das Land  zu verlassen, bevor sie dazu  kommen, die Mehrheit zu werden. 

 

Diejenigen, die wirklich von der Idee des bi-nationalen Staates überzeugt sind, werden sagen: o.k.,wir werden noch ein oder zwei Generationen Blutvergießen, einen bürgerkriegsartigen Zustand haben, aber am Ende werden wir  die Juden überzeugen oder sie zwingen, den Palästinensern die Staatsbürgerschaft und die Gleichheit der Rechte zuzugestehen. Doch welches Volk wird solch ein Risiko auf sich nehmen?

 

Die wirkliche Wahl ist deshalb die zwischen der „Zwei-Staaten-Lösung“ oder der „Lösung durch ethnische Säuberung“.

 

Im besten Fall ist der bi-nationale Staat nur unpraktisch. Ich nehme an, dass Nusseibeh dies auch weiß. In seinen Augen stellt die Drohung eine Taktik dar. Er geht sogar noch weiter und  schlägt vor, die Drohung sofort in Jerusalem auszuführen.

 

Die arabischen Bewohner Ost-Jerusalems sind keine israelischen Bürger und können nicht an den Knessetwahlen teilnehmen, doch haben sie das Recht, an den Gemeindewahlen teilzunehmen. Und nun haben sie diese Wahlen boykottiert, denn wenn sie daran teilgenommen hätten, würde dies die Anerkennung der Herrschaft Israels über Ost-Jerusalem bedeuten.

 

Nusseibeh schlägt jetzt vor,  dass die arabischen Bewohner diesen Boykott beenden  und eine eigene Wahlliste aufstellen. Da sie inzwischen  ungefähr ein Drittel der Stadtbevölkerung  ausmachen und die jüdische Mehrheit in  Orthodoxe und  Säkulare gespalten ist, könnten die Araber in die Lage kommen, zu entscheiden, wer der nächste Bürgermeister wird. Nusseibeh weist den Gedanken, selbst für diesen Job zu kandidieren, nicht zurück. Er glaubt,  er würde die Juden zu Tode erschrecken.

 

 

DIE WIRKLICHE Gefahr, die in dieser Taktik liegt, ist nicht, dass es Leute dazu bringt, die Idee des bi-nationalen Staates anzunehmen. Die Gefahr ist weit größer und viel unmittelbarer.

 

Die Hauptgefahr ist folgende: Falls das ganze Land sowieso ein bi-nationaler Staat werden soll, dann gibt es keinen Grund, den Bau der Siedlungen irgendwo zu verhindern.

 

Nusseibeh behauptet, dass die Zeit für eine Zwei-Staaten-Lösung wegen der jüdischen Siedlungsaktivitäten in der Westbank und besonders in Ost-Jerusalem bald zu Ende sei. Aber es ist genau die Ein-Staat-Lösung, die  die Tore für uneingeschränkte Siedlungstätigkeit öffnet.  Theoretisch würde dies auch den Palästinensern diese Option erlauben – aber allein diese Möglichkeit zu erwähnen, macht seine Absurdität deutlich.

 

Der wirkliche Kampf heute geht um die Siedlungen. Er wird heute überall im Lande ausgefochten, für jede Siedlung, jeden „Außenposten“, jede Umgehungsstraße, jedes Hausprojekt. Es ist ein titanischer Kampf, der überall ausgefochten wird von der „Har Homa“- Siedlung am Rande Jerusalems bis zur „Trennungsmauer“ (die nichts anderes ist als ein Mittel, die Siedlungen zu vergrößern, wie sogar der Oberste Gerichtshof jetzt zugegeben hat).

 

Die Nusseibeh-Taktik zieht all denjenigen unter uns, die wir gegen den täglichen Landraub  und die Siedlungen kämpfen, den Teppich unter den Füßen weg –  den mutigen Aktivisten, die täglich demonstrieren und  beim Kampf gegen die Mauer verletzt werden, bis zu unsern Freunden im Ausland, die in ihren eigenen Ländern versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

 

Die „Vision“ des bi-nationalen Staates gehört in eine entfernte Zukunft, aber die unmittelbare Folge  der Kampagne  für sie ist jetzt, alle Hindernisse für die Erweiterung der Siedlungen  zu beseitigen.

 

 

DIES IST auch das Ziel, das sich Ehud Olmert mit seinem trickreichen Manövrieren, vorstellt. Er proklamiert laut, dass er für eine Zwei-Staaten-Lösung sei, aber  nur ein Tor würde ihn ernst nehmen, nachdem was er vor Ort tut.

 

Vor zwei Wochen ließen seine Leute den Friedensplan durchsickern, den er der Palästinensischen Behörde vorlegte. Ein  harmloser, ja, sogar  ein positiver Plan.

 

Sein Hauptinhalt: Israel wird alle besetzten palästinensischen Gebiete zurückgeben außer 7 %, auf denen die Siedlungsblöcke liegen. Dafür will Israel  den Palästinensern  israelische  Gebiete abtreten,  die 5 % der Westbank gleichwertig sind. Zusätzlich will Israel den Palästinensern  erlauben,   eine Passage zwischen dem Gazastreifen und der Westbank zu benützen. Diese Passage soll die Differenz  beim Landtausch ausgleichen.

 

Und wo ist der Haken? Der Teufel steckt im Detail, sagt ein Sprichwort. Das Abkommen wird ein „Schubladen-Abkommen“ sein. Es wird in der Zukunft erfüllt werden. Wann? Ah, nun ….

 

Die besetzten Gebiete der Westbank werden den Palästinensern zurückgegeben, wenn die palästinensische Behörde bewiesen hat, dass sie  in der Lage ist, sie zu kontrollieren. Wer wird dies entscheiden? Natürlich wir.

 

Die israelischen Gebiete, die den Palästinensern übergeben werden für die Gebiete, die Israel annektiert, liegen entlang des Gazastreifens. Wann werden sie übergeben? Nachdem die Hamasbehörde im Gazastreifen gestürzt wurde, und die Palästinensische Behörde sich dort wieder behauptet. Dasselbe gilt für die Gaza-Westbank-Passage. Wann wird dies geschehen? Wie die  alten Römer sagten: „Ad Calendas Graecas“, nach dem griechischen Kalender, also niemals.

 

Der wirkliche Haken wird deutlich, als Olmerts „Vertraute“ erklärten, dass  unmittelbar nach der Annahme des “Schubladen –Abkommens“ durch die Palästinenser, Israel seine Siedlungsaktivitäten  beschleunigen wird, da – nach dem Abkommen -  die Siedlungsblöcke auf jeden Fall ein Teil Israels werden. Selbst die Amerikaner können nicht dagegen sein, nachdem die Palästinenser selbst mit der Annexion dieser Gebiete an Israel sich einverstanden erklärten.

 

Um es einfach zu sagen: all diese Abkommen sind Wortehülsen, und  nur eine Sache geht praktisch weiter: die Siedlungen werden unaufhörlich expandieren.

 

 

IN DER christlichen Mythologie hat der Teufel einen Pferdefuß. Manchmal schaut der Huf unter seinem langen Gewand hervor, und so  verrät er sich.

 

Unser Teufelsfuß sind die Siedlungen. Während man irgend eine Idee oder Plan untersucht, sollte man den Saum des langen Gewandes heben und  schauen, worauf er steht.

 

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

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