Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Der Fluch der Götter
Uri Avnery, 10.12.05

 

IN DER vergangenen Woche ging ich in den Gassen Athens, am Fuße der Akropolis, spazieren. Da stieß ich auf  ein Schild mit einem einzigen Wort in griechischen Buchstaben: Sisyphus. Es war der Name einer Taverne.

Vielleicht wollten mich die Götter an einen Artikel erinnern, den ich vor 14 Jahren geschrieben habe: „Die Rache der Götter“. Sein tragischer Held war der Mann, den ich „Shimon Sisyphus“ nannte.

 

Der ursprüngliche Sisyphus war natürlich der König von Korinth, ein sündiger, intriganter Mann. Er verriet Zeus, den obersten Gott, der es gewohnt war,  mit menschlichen Schönheiten sich die Zeit zu vertreiben.

Zur Strafe  wurde Sisyphus in den Hades geschickt und dazu verurteilt, einen schweren Stein einen Hügel hoch zu rollen. Doch immer, wenn er nahe am Ziel war, rollte er wieder hinunter. Und so geht es bis ans Ende der Zeiten.

 

Das war das Schicksal von Shimon Peres, bis ich den Artikel schrieb – und das ist sein Schicksal bis heute

gewesen. Ich weiß nicht, warum die griechischen Götter sich diese Strafe ausgedacht haben, aber während all der Jahre hat Peres bewiesen, dass er sie verdient.

 

Wenn es irgendeinen Zweifel darüber gibt, so sind die letzten Tage eine weitere Bestätigung. Peres beging einen Akt politischer Prostitution. Wenn er die Laborpartei vor den Vorwahlen verlassen  und sich der Konkurrenz angeschlossen hätte – nun gut. Schließlich hat Ariel Sharon dasselbe getan. Aber Peres wollte Parteivorsitzender werden, und erst als er  völlig besiegt  worden war, ging er in Sharons neue Partei.

 

Kein Zweifel,  Peres brachte den Fluch der Götter selbst auf sich. Er wird weiter den Stein nach oben rollen, und der Stein wird jedes Mal wieder nach unten rollen – kurz bevor er oben ist.

 

 

SCHON 1953, als er kaum 30 war, wurde er zum Generaldirektor des mächtigen Verteidigungsministeriums ernannt. Das war eine erstaunliche Beförderung. Er war der Protégé des allmächtigen David Ben Gurion, des Ministerpräsidenten und Verteidigungsministers, der ihm die Kontrolle über das riesige Verteidigungs-establishment überließ. Er hatte damit rechnen können, dass der alte Mann ihm im Lauf der Jahre  das Büro des Ministerpräsidenten übergeben werde. In der Zwischenzeit, 1959,wurde er in die Knesset gewählt und zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt.

Und dann wurde er vom Unglück verfolgt: 1963 wurde Ben Gurion aus dem Amt des Ministerpräsidenten – buchstäblich – in die Wüste geschickt. Peres blieb hängen. Er machte sich beim Nachfolger Levy Eshkol beliebt, der Ministerpräsident und Verteidigungsminister wurde. Er war eifrig darum bemüht, seine Stellung zu halten   - als der Stein wieder aus seinen Händen entwischte. Ben Gurion kehrte plötzlich aus der Wüste zurück und gründete eine neue Partei, Rafi. Peres konnte sich nicht weigern, sich ihr anzuschließen. Offensichtlich widerwillig gab er seinen Posten auf und verließ die Laborpartei ( damals Mapai  genannt) . Aber er hoffte, dass er mit Ben Gurions Sieg die Spitze erreichen werde.

 

Er stürzte sich in die Arbeit, um die neue Partei aufzubauen, errichtete lokale Filialen und  führte die Wahlkampagne. Er war sich sicher, dass eine Partei, die von dem legendären alten Mann angeführt wurde, unter Teilnahme des ruhmreichen Moshe Dayan und mehrerer anderer Generäle einen großartigen Sieg erringen werde. Wie könnte es anders sein? Aber der Wahltag im November 1965 brachte eine bittere Enttäuschung: Rafi gewann nur 10 von 120 Knessetsitzen. Und ihre Platzierung auf der politischen Karte verurteilte sie zur  Irrelevanz. ( Dieses Beispiel erscheint nun in Träumen von Likudfunktionären, die hoffen, dass Sharon dasselbe   passieren würde, der ein ähnliches Abenteuer begonnen hat.)

 

Nach zwei Jahren wurde Rafi ein Rettungsring zugeworfen. Der Retter war niemand anderes als der ägyptische Führer Gamal Abd-al-Nassar, der seine Armee in der Sinaiwüste aufmarschieren ließ  und Israel bedrohte. Das Land wurde von Panik ergriffen. Rafi wurde darum gebeten, sich einer Notstandsregierung anzuschließen, und

sein Vertreter wurde Verteidigungsminister. Aber es war nicht Peres, der sich so hart für Rafi eingesetzt hatte, sondern Moshe Dayan, der  keinen Finger  für sie gerührt hatte. Der phantastische Sieg im Sechstagekrieg machte Dayan zum Idol der Massen, während Peres an den Rand gedrängt wurde. Der Stein war wieder vom Hügel hinuntergerollt.

 

Peres wurde klar, dass er als Mitglied in einer kleinen Partei  keine  Chance hat, die Spitze zu erreichen. Er führte Rafi wieder in die Laborpartei zurück – die jetzt Ma’arach genannt wurde – und er erhielt als Trostpreis das unwichtige Ministerium des Transportwesens.  Ben Gurion betrachtete diesen Akt als Verrat seines Protégé und gründete eine neue kleine Partei: „die Staatsliste“.

 

 

1974  KAM eine große Gelegenheit,  ein paar Monate nach dem Yom-Kippur-Krieg. Der Krieg sah wie ein großes  nationales Unglück aus, und die beiden dafür verantwortlichen Personen, Golda Meir und Moshe Dayan, - bis dahin die beiden Nationalikonen - wurden verabschiedet.  Der Weg  war frei für einen neuen Ministerpräsidenten, und es schien, als ob das Amt  wie eine reife Frucht  in Peres’ Schoß  fallen würde. Aber im letzten Augenblick tauchte aus dem Nirgendwo Yitzhak Rabin auf, ein politisch völlig unerfahrenes Greenhorn, und pflückte die Frucht. Er war von der Partei gewählt worden.

Peres, bis ins Innerste verletzt, war gezwungen, sich mit dem Verteidigungsministerium zufrieden zu geben. Er verbrachte die nächsten drei Jahre damit, Rabin schonungslos  zu unterminieren, der ihn später einen „unermüdlichen Verschwörer“ nannte. Zu diesem Zweck und um die Sympathien derjenigen vom rechten Flügel zu gewinnen, gründete Peres Kedumim, die erste Siedlung mitten in der arabischen Bevölkerung der Westbank.

 

Die grausamen Götter entschieden sich, sich noch einmal über ihn lustig zu machen. Rabin wurde in eine unbedeutende Affäre verwickelt  - im Widerspruch  zum bestehenden Gesetz hatte seine Frau vergessen, ein Bankkonto aufzulösen, das er inne hatte, während er als Botschafter in Washington war – und legte sein Amt nieder. Endlich wurde Peres Parteivorsitzender. Zu Beginn der Wahlkampagne 1977 war sein Sieg so gut wie sicher. Er war schon dabei, seine Minister auszusuchen, als das Unvorstellbare geschah: Menachem Begin, der ewige Oppositionsführer, der in einer Wahlkampagne nach der anderen besiegt wurde, gewann und wurde Ministerpräsident. Peres musste die Verantwortung tragen, Rabin blieb sauber. Der Stein war wieder  nach unten gerollt.

 

Bei den nächsten Wahlen, 1981, spielten die Götter einen noch sadistischeren Trick. Als die Wahlurnen geschlossen waren,  verkündeten die Meinungsforscher, dass Labor gewonnen habe. Vor Glück strahlend, erklärte  sich Peres als der nächste Ministerpräsident. Und dann wurde klar, dass  Begin doch gewonnen hatte.

 

Die Fortsetzung wurde bitter. Begin nahm den Rat seines neuen Verteidigungsministers Ariel Sharon an und überfiel den Libanon. Am Tag bevor  die Panzer rollten, verkündete Peres öffentlich seine Unterstützung der Invasion. Dann folgten die Besetzung von Beirut, die Massaker von Sabra und Shatila, die Entlassung von Sharon, der psychische Zusammenbruch von Begin. Die Öffentlichkeit begann, den Krieg zu hassen. Peres war sich sicher, dass er dieses Mal gewinnen würde. Aber der Gewinner wurde Begins Nachfolger Yitzhak Shamir.

 

 

IN DEN NÄCHSTEN JAHREN  ging es auf und ab. Immer wieder erreichte Peres beinahe die Spitze. Einmal wurde er sogar für eine Zeitlang Ministerpräsident, aber nur dank einer besonderen israelischen Erfindung, der Rotierung des Amtes des Ministerpräsidenten in einer „Regierung der nationalen Einheit“, nach einem unentschiedenen Wahlergebnis. Als Ministerpräsident hatte er zusammen mit einem begabten Finanzminister Ytzhak Moida’i einen wirklichen Erfolg: er brachte die Inflation von 400%  auf normale Höhe hinunter.

 

Aber der Drang, mit eigener Anstrengung Ministerpräsident zu werden, war zu stark: er organisierte einen Putsch in der Regierung der nationalen Einheit, um Shamir zu ersetzen, und war schon dabei, mit Hilfe der religiösen Minister die Macht zu ergreifen. Aber im letzten Augenblick  verrieten sie ihn,  sodass er die Regierung ganz verlassen musste.  Rabin nannte die Episode in seinem  unnachahmbaren Stil „Peres’ Stinkübung“.

Am Abend der 1992-Wahlen sahen Peres’ Aussichten gut aus. Die Öffentlichkeit hatte von der Likud die Nase voll. Der Laborpartei winkte der Sieg. Wieder wurde ihm die Frucht weggeschnappt: die Partei nominierte Rabin. Peres musste sich mit dem 2. Posten zufrieden geben, mit dem Außenminister, der in Israel weniger wichtig ist als der Verteidigungs- und der Finanzminister.

 

Leute, die damals mit Peres sprachen, hatten den Eindruck, dass er es schließlich aufgegeben  habe, auf der Höhe des Hügels anzukommen. Es war das erste Mal, dass er wirklich mit Rabin kooperierte – und beide schafften zusammen das Wunder von Oslo. Beide hatten lange Zeit die „Jordanische Option“ verfolgt – aber die Intifada  überzeugte sie schließlich davon,  dass  man das palästinensische Volk anerkennen und mit der PLO  ein Abkommen schließen müsse. Als entschieden worden war, dass Yitzhak Rabin und Yasser Arafat den Friedensnobelpreis erhalten sollten, bewegte Peres Himmel und Erde, um mit eingeschlossen zu werden. Da der Preis höchstens an drei Personen gegeben werden konnte, blieb der vierte Partner, Mahmoud Abbas, ungerechterweise ausgeschlossen.

 

ABER DIE GÖTTER  waren unbarmherzig. Im November 1995 wurde Rabin ermordet. Der Mörder wartete am Fuße der Treppe und ließ Peres  an sich vorbeigehen. Er wurde von der Partei als Nachfolger Rabins zum Ministerpräsidenten bestimmt.

 

Das war die Gelegenheit seines Lebens. Er konnte neue Wahlen ausrufen und  auf der Woge der öffentlichen Wut über den Mord sicherlich einen überwältigenden Sieg erlangen. Aber Peres wollte nicht dank des Gedenkens an Rabin gewählt werden. Er schob die Wahl um einige Monate hinaus, während dieser er  einen

 kleinen Krieg im Libanon anfing, der in einer Katastrophe endete – in dem Massaker der Flüchtlinge durch ein Versehen.  Dann  genehmigte er den Mord an einem Hamasmilitanten, dem legendären Bombeningenieur Yihyeh Ayash, und provozierte so eine Serie von Racheselbstmordangriffen, die Peres’ Chancen ruinierten.

 

Am Wahltag wiederholten die Götter ihren sadistischen Trick: es sah aus, als  ob Peres gewinnen würde. Spät am Abend wurde klar, dass das Gegenteil eingetreten war: Ein neuer Slogan  war entstanden: „Wir gingen mit Peres schlafen und wachten mit Netanyahu auf!“

 

Bei einem Parteitreffen stellte Peres das, was man eine rhetorische Frage nennt: „Was, bin ich ein Verlierer?“  und war  entsetzt darüber, als ihm ein Chor einstimmig zurückrief: „Ja!  Ja!“

 

Es sah so aus, als hätten die Götter das Interesse verloren. Binyamin Netanyahu kam zur Macht und wurde bald von der Öffentlichkeit verabscheut. Die Regierung fiel, und Labor gewann die Wahlen. Aber der Held war nicht Peres, sondern Barak, ein früherer Generalstabschef, dessen Wahl große Begeisterung auslöste, die sich schnell in große Enttäuschung wandelte, in  Hoffnungslosigkeit  und den Kollaps der Linken. 2001 wurde Barak von Sharon  mit einem überwältigenden Sieg  geschlagen. Die Parteileuchten konnten  sich  über einen Nachfolger  nicht einig werden und baten Peres, die Parteiführung „vorübergehend“ als Notlösung zu übernehmen. Wie gewöhnlich begann er sofort, das „vorübergehend“ in ein  „permanent“ zu verwandeln.

 

Unterdessen geschah etwas anderes Unvorhergesehenes. Die Stelle des Staatspräsidenten  wurde vakant. Peres gierte nach dem Posten, der praktisch ohne Inhalt ist, aber voller Prestige. Der Präsident wird vom Parlament geheim abgestimmt. Die meisten Mitglieder sicherten Peres ihre Unterstützung zu. Der Gegenkandidat war einer aus der 2. Reihe der Likudfunktionäre, Moshav Katzav. Aber als die Umschläge geöffnet wurden, kam heraus, dass das Unmögliche geschehen war: Peres hatte auch diesen Wettbewerb verloren.

 

Um seinen internationalen Stand zu halten, führte Peres seine Partei in die Sharon-Regierung – und erhielt einen neu erfundenen Titel: „Vize-Ministerpräsident“.  Für diese leere Benennung verkaufte er die Seele der Partei. Er nutzte sein internationales Prestige, um  rund um die Welt den Mann - Sharon - salonfähig zu machen, den man als Mann von  Sabra und Shatila in Erinnerung hatte. Für dies allein verdient Peres alles, was ihm geschah.

 

Die Minister von Labor unterstützten nicht nur den Abzug aus dem Gazastreifen – an sich eine gute Sache – sondern auch alle Unterdrückung in der Westbank: die Landenteignung, die Ausdehnung  der Siedlungen, das Festhalten an den „Außenposten“ ( statt sie aufzulösen) , den Bau der  monströsen Mauer und die Kampagnen der gezielten Tötungen, während die Palästinensische Behörde boykottiert wird. Peres selbst verurteilte die thatcheristische Wirtschaftspolitik der Regierung als „schweinischen Kapitalismus“, während  er sie praktisch  weiter  uneingeschränkt unterstützte.

 

Das Ende  - bis jetzt – kam vor ein paar Wochen.  In der Vergangenheit hatte Amir Peretz die Laborpartei verlassen und seine eigene kleine Arbeiterpartei gegründet. Peres selbst überzeugte ihn, in den Schoß der Partei zurückzukommen. Nun bewarb er sich um den Posten des Parteivorsitzenden – und gewann. Um Rache an der Partei zu nehmen, verließ Peres sie zum 2. Male in seinem Leben und schloss sich Sharon an, so wie er sich damals Ben-Gurion angeschlossen hatte.

 

 

JETZT BENUTZT Sharon Peres als Köder, um Leute aus der Laborpartei zu fischen, denkt aber nicht daran, ihn auf seine Liste der Parteikandidaten für die Knesset zu setzen. Das würde eine Menge Likudmitglieder daran hindern, sich ihm anzuschließen. Es ist zweifelhaft, ob er an  seinem Versprechen gegenüber Peres festhalten  wird, ihm einen respektablen Job zu geben, wenn er die Wahlen gewinnt – vielleicht den Posten des Präsidenten, wenn die Amtszeit von Katzav beendet ist.

 

In dieser Geschichte liegt etwas Tragisches. Sein Leben lang hat Peres nach  Anerkennung der Öffentlichkeit geschmachtet – und jedes Mal wurde er verschmäht. Dieser Mann, der seit seinem 18.Lebensjahr ein professioneller und unglaublich fleißiger Politiker war, hat niemals eine Wahl gewonnen. Die Israelis wundern sich, warum er sich in aller Welt so viel  Ansehen erwerben konnte. Der Rest der  Welt fragt, warum  er in Israel keine Wahl  hat gewinnen können. War es, weil er ein Immigrant in einer Zeit der Sabras war,  die hier im Land geboren wurden? War es sein polnischer Akzent, den er nie loswerden konnte? Irgendetwas in seinem Charakter? Fehlt es ihm an Charisma? Die Tatsache, dass er nie bei der Armee diente? Vielleicht alles zusammen.

 

Die Götter wissen es sicherlich.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Ver

 

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