Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

Frau Tantalus
Uri Avnery, 14.2.09

 

TANTALUS wird aus nicht ganz klaren Gründen von den Göttern bestraft. Er ist hungrig und durstig, aber das Wasser, in dem er steht, weicht zurück, wenn er sich niederbeugt, um zu trinken, und die Frucht über seinem Kopf weicht ständig seiner Hand  aus.

 

Zipi Livni ist jetzt ähnlichen Qualen ausgesetzt. Nachdem sie bei den Wahlen einen beeindruckenden persönlichen Sieg errungen hat, weicht die politische Frucht  beiseite, wenn sie nur ihre Hand danach ausstreckt.

 

Warum sollte sie dies verdienen? Was hat sie denn getan? Den Krieg unterstützt, den Boykott gegen die Hamas ausgerufen, mit der palästinensischen Behörde nichtssagende Verhandlungen durchgespielt.  Das stimmt. Aber eine so schreckliche Strafe?

 

 

DIE ERGEBNISSE der Wahlen sind jedoch nicht so klar, wie sie scheinen mögen. Der Sieg der Rechten ist nicht  so eindeutig.

 

Im Zentrum der Wahlkampagne stand  der persönliche Wettbewerb  der beiden Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten: Livni und Netanyahu ( oder wie sie sich selbst nennen, Zipi und Bibi – als wären sie noch im Kindergarten.)

 

Gegen alle Erwartungen und  gegen alle Umfragen schlug Livni Netanyahu. Mehrere Faktoren spielten hier mit. Unter anderem: der größte Teil der Linken fürchtete den Sieg Netanyahus und  schloss sich Livnis Lager an, um „Bibi zu stoppen“. Und Livni, die sich nie mit den Feministen identifizierte, dachte im letzten Augenblick daran, Israels Frauen unter ihr Banner zu rufen -  und sie hörten auf ihren Ruf.

 

Aber es ist unmöglich, das Wesentliche dieser Wahl zu ignorieren: Netanyahu  steht  total gegen den Frieden, er ist absolut gegen die Rückgabe der besetzten Gebiete, er ist gegen das Einfrieren des Siedlungsbaues und gegen einen palästinensischen Staat. Livni andrerseits hat mehr als einmal erklärt,  sie unterstütze sehr die „Zwei-Staaten-Lösung“.  Ihre Wähler entschieden sich für die moderatere Richtung.

 

Der große Gewinner der Wahlen ist jedoch Avigdor Liberman. Aber sein Triumph  ist weit von dem schicksalhaften Durchbruch entfernt, den jeder vorauszusehen glaubte. Er gewann nicht die versprochenen zwanzig Sitze. Sein Aufstieg von elf auf  fünfzehn Sitze ist nicht so dramatisch. Seine Partei ist tatsächlich zur drittgrößten Partei in der Knesset geworden. Aber das geschah weniger wegen seines eigenen Aufstiegs, sondern wegen des Kollapses der Laborpartei, die von neunzehn auf dreizehn Sitze abfiel. Übrigens gewann keine der Parteien 25% der Stimmen. Die israelische Demokratie ist jetzt sehr zerbrechlich geworden.

 

Das Liberman-Phänomen ist bedrohlich geworden, aber (noch?)  keine Katastrophe.

 

 

DIE WICHTIGSTE Botschaft dieser Wahlen sollte jedoch nicht abgeleugnet werden:  die israelische Öffentlichkeit hat sich nach rechts bewegt. Vom Likud  aus nach rechts gibt es nun  65 Sitze,  von  der Kadima-Partei aus nach links 55 Sitze. Den Zahlen kann man  nicht  widersprechen.

Was hat diese Richtungsänderung verursacht? Es gibt mehrere Erklärungen, die alle stimmen.

 

Man kann dies als  vorübergehende Phase nach dem Krieg ansehen. Ein Krieg verursacht starke Emotionen –Sehnsucht nach einem starken Führer, nationalistischen Rausch, Hass gegen den Feind, Angst vor dem anderen, Wunsch nach Einheit, Rache. All dies dient natürlich der Rechten – eine Lektion, die von der Linken übersehen wird, wenn sie einen Krieg beginnt.

 

Andere sehen in dieser Bewegung  die Fortsetzung eines historischen Prozesses: die zionistisch-palästinensische Konfrontation ist umfassender und  komplexer geworden, und solch eine Situation nährt die Rechte.

 

Und dann gibt es noch den demographischen Faktor. Der rechte Block zieht die Stimmen  dreier Sektoren an: die orientalischen Juden (eine Mehrheit derselben wählt Likud), die Religiösen (die meistens die Fundamentalisten wählen) und die Russen ( von denen die meisten Liberman wählen).  Fast automatisch  ist es eine Gruppenwahl.

 

Zwei Gruppen haben in Israel eine besonders hohe Geburtenrate: die religiösen Juden und die Araber. Die Religiösen wählen fast einstimmig  die Rechte. Die Orthodoxen und die National-Religiösen Parteien sind bei den Wahlen zwar nicht stärker geworden, wahrscheinlich weil viele ihrer natürlichen Wähler für Likud, Liberman  oder die noch extremere Nationale Union stimmen. Die arabischen Bürger, die früher auch  jüdische Parteien gewählt haben, haben   dieses Mal auf solch eine Wahl  verzichtet, wie es viele schon in der Vergangenheit taten. Die drei arabischen Parteien haben zusammen einen Platz mehr gewonnen.

 

Die demographische Entwicklung ist verhängnisvoll. Kadima, Labor und Meretz werden mit dem ursprünglich etablierten Ashkenazi-Sektor identifiziert, dessen demographische Stärke langsam  aber stetig schwindet. Viele  ihrer jungen  Ashkenazi-Wähler gaben ihre Stimmen – die mindestens vier Sitze wert sind -  Liberman, der eine säkulare Form von Faschismus predigt. Sie hassen die Araber, aber auch die religiösen Juden.

 

Die Schlussfolgerung ist eindeutig: wenn  es  der „Mitte-Links“ nicht gelingt, aus ihrem elitären ( ashkenazischem) Ghetto auszubrechen und Wurzeln im orientalischen und russischen Sektor schlägt,  wird sich ihr Abstieg von Wahl zu Wahl fortsetzen.

 

 

JETZT MUSS  Frau Tantalus zwischen  zwei bitteren Optionen wählen: sich in die Wüste zurückziehen, in der es weder Wasser noch Früchte gibt, oder  einer widerlichen Koalition als Feigenblatt dienen.

 

Option eins: sich weigern,  der Netanyahu-Koalition sich anzuschließen und in die Opposition zu gehen. Das ist nicht einfach. Die Kadima-Partei entstand, als Ariel Sharon ihren Mitgliedern – Flüchtige von rechts und links - versprochen hatte, sie zur Macht zu bringen. Es wird für Livni sehr mühsam sein, den Haufen in der Opposition zusammenzuhalten, weit entfernt von den Sitzen  der Macht, weit weg  von  piekfeinen Ministersesseln und  luxuriösen  Dienstwagen.

 

Das würde  eine rechtsorientierte Regierung  sein, die offen Faschisten einschließt, Anhänger  von Meir Kahane  (dessen Partei wegen rassistischer Lehren schon lange verboten worden war),  Befürworter der ethnischen Säuberung, der Vertreibung der  arabischen Bürger Israels und  der Liquidierung jeder Chance für Frieden. Solch eine Regierung wird  sich unvermeidlich in  Konfrontation mit den USA befinden und in weltweiter Isolierung.

 

Einige Leute sagen, das sei gut. Solch eine Regierung wird notwendigerweise bald  scheitern und  auseinanderfallen. Auf diese Weise wird die Öffentlichkeit davon überzeugt werden, dass es keine lebensfähige rechtsorientierte Option gibt. Kadima, Labor und Meretz wird in der Opposition schmoren, und vielleicht wird  dann eine wirkliche Mitte-Links-Alternative entstehen.

 

Andere sagen: das ist ein zu großes Risiko. Die Katastrophe, die eine Netanyahu-Liberman- Kahanisten-Regierung  für den Staat mit sich bringen wird, wird keine Grenzen kennen: von der Erweiterung  der Siedlungen, die jeden zukünftigen Frieden torpedieren, bis zu einem regelrechten Krieg. Wir können nicht alles auf eine Karte setzen, wenn es um den Staat Israel geht.

 

Livnis  zweite Option: die bittere Pille schlucken, nachzugeben und sich der Netanyahu-Regierung als  zweites, drittes oder viertes Rad anzuschließen. In diesem Fall müsste sie sich allerdings schnell entscheiden, bevor Netanyahu ein Fait accompli mit einer extrem-rechten Koalition schafft, zu der Livni dann sich anzuschließen eingeladen wird.

 

Ich würde nicht überrascht sein, wenn Präsident Shimon Peres  inoffiziell die  Initiative ergreift  und diese Option  vorschlagen wird – bevor in einer Woche der offizielle Prozess der Beratungen mit den Knessetfraktionen beginnt und einen der Kandidaten mit der Aufgabe der Regierungsbildung betraut.

 

Könnte solch eine Regierung sich in Richtung  Frieden bewegen? Wirkliche Verhandlungen führen? Damit einverstanden sein, Siedlungen aufzulösen? Einen palästinensischen Staat akzeptieren? Eine palästinensische Einheitsregierung anerkennen, die die Hamas einschließt?

 

Kaum zu glauben. Im besten Falle wird der Affentanz mit sinnlosen Verhandlungen weitergehen, werden  im Stillen die Siedlungen weitergebaut , wird  Barack Obama an der Nase herumgeführt und die Pro-Israel-Lobby mobilisiert werden, um jeden wirklichen  amerikanischen Schritt in Richtung Frieden zu torpedieren. Es wird so weitergehen wie vorher.

 

 

KANN ISRAEL den Kursus verändern?  Kann es eine  friedensorientierte Alternative geben?

 

Die beiden Parteien der „zionistischen Linken“ sind entscheidend geschlagen worden. Labor wie Meretz sind zusammengebrochen. Ihre beiden Führer, die zum Gazakrieg aufgerufen und ihn unterstützt haben – Ehud Barak von Labor und Haim Oron von Meretz – haben die Strafe erhalten, die sie reichlich verdient haben. In einer normalen Demokratie, würden beide am Tage nach den Wahlen zurückgetreten sein. Aber unsere Demokratie ist keine normale. Und beide Parteiführer bestehen darauf, zu bleiben und ihre Partei zur nächsten Katastrophe zu führen.

 

Labor ist eine wandelnde Leiche – die einzige „sozial-demokratische“ Partei in der Welt, deren  Führer nur ein Ziel hat:  auch weiter  Kriegsminister zu bleiben. Als Barak das Mantra verbreitete „Es gibt niemanden, mit dem man reden könne“,  übersah er, dass die logische Folgerung die ist: „deshalb brauchen wir auch niemanden, der mit ihnen redet.“

 

Die Laborpartei  hat keine Partei, keine Mitglieder, kein politisches Programm, keine alternative Führung. Sie wird in der Opposition versagen, wie sie in der Regierung versagt hat. Wenn kein Wunder geschieht, wird sie auf dem Müllplatz der Geschichte enden.

 

Sie wird dort Meretz vorfinden – eine sozialistische Partei, die schon vor langer Zeit ihren  Weg verloren hat, eine Partei ohne Wurzeln  in den Klassen am unteren Ende  der sozio-ökonomischen Leiter, eine Partei, die alle unsere Kriege mit unterstützt hat.

 

Einige glauben an leichte Lösungen: z.B. an eine Union von Labor und Meretz. Das wäre eine Verbindung eines Lahmen mit einem Blinden. Es gibt keinen Grund, zu erwarten, dass sie  das Rennen  gewinnen wird.

 

 

DIE WIRKLICHE Aufgabe ist bei weitem schwieriger. Ein vollkommen neues Gebäude muss anstelle des zusammengebrochenen  entstehen.

 

Eine neue Linke ist nötig, die neue Führer aus den Gruppierungen einschließt, die bisher  diskriminiert wurden: die orientalischen  und die russischen Juden und die Araber. Eine neue Linke, die die Ideale einer neuen Generation ausdrückt und vertritt, Friedensleute, Befürworter sozialer Veränderung, Feministinnen und Grüne, die alle verstehen, dass man kein Ideal für sich verwirklichen kann, ohne alle zu realisieren. In einem Militärstaat kann es keine soziale Gerechtigkeit geben; keiner ist an der Umwelt interessiert, während Kanonen donnern, Feminismus passt nicht zu einer Gesellschaft von Machos, die auf Panzern reiten; für orientalische Juden kann es in einer Gesellschaft, die die Kultur des Orients verachtet, keinen Respekt geben.

 

Die arabischen Bürger werden ihr Ghetto verlassen müssen, in das sie eingegrenzt werden und anfangen, mit der jüdischen Öffentlichkeit zu reden und Juden müssen mit Arabern auf gleicher Augenhöhe kommunizieren. Der Liberman-Slogan „ Ohne Loyalität keine Staatbürgerschaft“ muss  umgedreht werden: „ Ohne wirkliche Staatsbürgerschaft keine Loyalität“.

 

Wie es Obama in den USA getan hat, muss anstelle der alten eine neue Sprache, ein neues Lexikon geschaffen werden, um  alte, abgedroschene Phrasen zu  ersetzen .

 

Sehr, sehr viel muss verändert werden, wenn wir den Staat retten wollen.

 

 

UND WAS Frau Tantalus betrifft: wenn sie sich nicht  an dem Wechsel beteiligt, wird sie weiter gequält werden.

Wie Pyrrhus, König von Epirus, wird sie  sagen können: Noch  so ein Sieg  und wir sind verloren.

 

(Aus dem Englischen übersetzt: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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