Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Ein Treffen mit Hamas
Uri Avnery, 3.6.06

 

Scheich MUHAMMAD Hassan Abu-Tir hat etwas, nach dem sich jeder Politiker sehnt: den unmittelbaren Wiedererkennungseffekt. Sein langer  mit Henna gefärbter Bart in leuchtendem Rot-Orange ist wirklich sehr aufsehenerregend. Tatsächlich ist es ein religiöses Symbol: der Prophet, nach dem er genannt wurde, pflegte sich in derselben Weise seinen Bart zu färben.

 

Der rotbärtige Scheich ist  bekannter in Israel als jede andere Hamasführungspersönlichkeit. In der populärsten Satireshow  des israelischen Fernsehens - „Ein wunderbares Land“ - wird er bereits von einem berühmten Komiker verkörpert, dem es durch die Imitation seines Stils, seiner Körpersprache und seines klugen Lächelns gelingt, ihn in unsere Wohnzimmer zu bringen. Für viele Israelis hat diese Imitation ihn schon fast zu einer liebenswürdigen Person gemacht – auch wenn er davon gar nicht erbaut ist. (So etwas Ähnliches war auch mit Arafat geschehen. Eine ihn darstellende Marionette in einer sehr beliebten TV-Show zeigte ihn als  nette, auf milde Weise komische Figur, völlig anders als das dämonisierte Bild, das die offizielle israelische Propaganda von ihm zu zeichnen sich bemühte.)

 

In dieser Woche kam Abu-Tir aus einem viel schwerwiegenden Grund in die Medien. Als ich ihn in seinem Hause traf, schwebte eine unheilvolle Drohung über ihm: die Ausweisung. Der Innenminister aus Olmerts Regierung informierte ihn und seine drei Kollegen, alles Hamas-Abgeordneten  des palästinensischen Parlamentes, dass sie sich innerhalb eines Monats  entscheiden müssten, entweder alle Posten in der Palästinensischen Behörde aufzugeben oder auf den Status  „Bewohner mit dauerhaftem Wohnrecht“ in Jerusalem zu verzichten.  Das würde ihre Vertreibung in die besetzte Westbank bedeuten.

 

WIE  KONNTE so etwas geschehen?

 

Nach dem 6-Tage-Krieg 1967, als sich  die israelische Regierung beeilte, Ost-Jerusalem zu annektieren, zog es neue Stadtgrenzen,  viel weiter als die Stadtviertel Jerusalems selbst. Es war die Absicht, ein Maximum an Land mit einem Minimum palästinensischer Bewohner zu annektieren. Aus diesem Grund gleicht die Stadt auf dem Stadtplan einem prähistorischen  Monster oder sieht wie eine amerikanisch manipulierte Wahlbezirksabgrenzung aus.

 

Doch trotz aller Bemühungen und Tricks gab es keine Möglichkeit, einen beträchtlichen  palästinensischen Bevölkerungsanteil – mittlerweile eine Viertel Million Menschen - in der „vereinigten“ Stadt  mit einzuschließen. Das Dorf von Sur Baher, in dem Abu-Tir lebt, liegt ganz nah an der Stadt und wurde  kurzerhand  mitannektiert.

 

Als die Annektierung durchgeführt wurde, erhob sich natürlich die Frage nach dem Schicksal der Einwohner. Wenn es möglich gewesen wäre, sie zu vertreiben, dann hätte man dies sicher getan. Aber unter den damaligen Umständen wäre es  inakzeptabel gewesen. Es wäre das Natürlichste der Welt gewesen, ihnen die israelische Staatsbürgerschaft zu verleihen, wie es 1949 mit den Bewohnern einiger arabischer Dörfer geschah, die nicht von Israels Armee erobert worden waren, sondern von König Abdallah von Jordanien beim Waffenstillstand mit Israel  übergeben wurden.

 

Aber die israelischen Führer waren erschrocken über die Idee, ein weiterer großer Block von Palästinensern  würde zu der sowieso schon großen  Anzahl  von Arabern in Israel – 20% der Bürger Israels -  hinzukommen. Sie fanden einen trickreichen Weg: den Palästinensern Ost-Jerusalems wurde ein besonderer Status gegeben: “Einwohner mit dauerhaftem Wohnrecht“ in Israel – sie blieben aber Bürger Jordaniens. Auf diese Weise konnten sie nicht an den israelischen Wahlen teilnehmen – erfreuten sich aber vieler anderer Privilegien  (wie z.B. israelische Steuern und soziale Versicherungsbeiträge zu zahlen.).

 

Die Regierung wusste natürlich, dass  die Araber  Schwierigkeiten  hätten, sich gegen diese Masche zu wehren. Wenn sie israelische Staatsbürgerschaft verlangt hätten, dann hätten sie die israelische Herrschaft  über Ost-Jerusalem anerkannt – was bis jetzt kein Staat der Welt  getan hat.

 

Den „annektierten“ Arabern keine Staatsbürgerschaft zu geben, diente noch einem anderen Zweck. Im Laufe des Krieges von 1948 musste die ganze arabische Bevölkerung  aus West-Jerusalem in den Osten der Stadt fliehen. Sie ließ all ihren Besitz hinter sich, einschließlich wunderschöner Häuser im Stadtteil Talbiyeh, und das Land, auf dem die Knesset, der Amtssitz des Ministerpräsidenten , der Givat Ram-Campus der hebräischen Universität und das Israel-Museum heute stehen. Wenn den Besitzern dieser Grundstücke, die jetzt in Ost-Jerusalem leben, die Staatsbürgerschaft gewährt worden wäre, hätten diese ihren Besitz zurückfordern können. Das wäre nicht unbedingt ein automatischer Prozess gewesen, aber der Druck auf die Regierung wäre groß gewesen. Es war sicherer, ihnen nur „ ein dauerhaftes Wohnrecht“ zu geben.

 

 

EINER DER Unterschiede zwischen einem „Bürger“ und jemandem „ mit dauerhaftem Wohnrecht“ ist der, dass es fast unmöglich ist, das Bürgerrecht ungültig zu machen – es ist aber ziemlich einfach, den Status des „dauerhaften Wohnrechtes“ zu annullieren. Der Minister des Inneren  ist ermächtigt, dies zu tun - eine einfache exekutive Entscheidung. Das Opfer kann natürlich beim Obersten Gerichtshof Einspruch erheben, aber die Chancen, Erfolg zu haben, sind gering.

 

Die Aktion des Innenministers Ronnie Bar- On ist ein schlechtes Omen. Gelingt es ihm, stellt dies eine Gefahr für 250 000 Palästinenser Ost-Jerusalems dar. Ihr Status als  „Bewohner mit dauerhaftem Wohnrecht“ kann ihnen genommen werden – unter einem  oder einem anderen Sicherheitsvorwand. In Israel kann Sicherheit fast alles rechtfertigen. Naive Israelis können immer davon überzeugt werden, dass eine Maßnahme nötig war, um ihr Leben vor mörderischen Terroristen zu schützen.

 

Der Missbrauch des Terminus „Bewohner mit Daueraufenthaltserlaubnis“ ist offensichtlich. Solch ein Bewohner ist gewöhnlich ein Immigrant, der nach Israel kommt und nicht in der Lage ist, ein Bürger Israels zu werden oder dies nicht werden will. Diesen Terminus bei Familien anzuwenden, die seit der Zeit der muslimischen Eroberung unter dem Kalifen Omar - also seit 1300 Jahren - in Jerusalem leben, ist eine politische und  eine sprachliche Vergewaltigung.

 

Es verletzt auch das Völkerrecht, das besagt, dass Ost-Jerusalem besetztes Gebiet ist, dessen Bewohner „geschützte Personen“ sind, die nicht aus ihren Häusern vertrieben werden können. Es verletzt auch das Oslo-Abkommen, das besagt, dass über den Status von Jerusalem  bei den Abschlussverhandlungen entschieden wird, die aber noch nicht  einmal begonnen haben. Oslo gewährt den palästinensischen Bewohnern von Jerusalem das Recht, zu wählen und für das palästinensische Parlament gewählt zu werden. Abu-Tir ist von den Wählern der Stadt als ihr Abgeordneter gewählt worden.

 

Die Forderung, er solle zwischen Verzicht auf sein Amt im Parlament oder der Vertreibung aus der Stadt wählen, ist eine grobe Verletzung  einer schriftlichen Abmachung – und zwar von derselben israelischen Regierung, die fordert, Hamas solle alle schriftlichen Abkommen mit Israel einhalten. Es scheint da bei Olmert & Co keine Grenzen des Zynismus’ zu geben.

 

Außerdem gab Shimon Peres, als das Oslo-Abkommen unterzeichnet wurde, eine schriftliche Erklärung im Namen der Regierung Israels ab, dass keine palästinensische Institution in Jerusalem beschädigt werde. Als Ehud Olmert noch der Bürgermeister von Jerusalem war, verletzte er dies Abkommen und schloss das „Orienthaus“. Nun verletzt er das Abkommen noch einmal.

 

 

VIELLEICHT LOHNT es sich,  die beiden Protagonisten dieser Affäre zu vergleichen: Ronnie Bar-On und Muhammad Abu-Tir.

Bar-On wurde in Tel Aviv zwei Monate nach der offiziellen Gründung des Staates Israel geboren. Ich bin mir nicht sicher, ob seine Familie ein oder zwei Generationen früher nach Palästina gekommen war. Er  war immer ein Anhänger des rechten Flügels, von Jugend an einer vom Herut-Likud. Er ist wegen seiner Grobheit bekannt. In der Knesset und bei  vielen  seiner Auftritte  in  TV-Talkshows benimmt er sich – was seine Rede betrifft - oft wie ein wirklicher  Hooligan.

 

Er wurde hauptsächlich durch einen Skandal bekannt, der seinen Namen trägt. Als die Stelle des Generalstaatsanwaltes, ein sehr mächtiges Amt in Israel, frei  wurde, ernannte Binyamin Netanyahu Bar-On zum Nachfolger. Auf einmal kamen Gerüchte auf, die behaupteten, dass dies in geheimem Einverständnis mit Shass-Führer Ariyeh Deri getan wurde, der gerade auf sein Gerichtsverfahren wartete und am Ende ins Gefängnis geschickt wurde. Ein öffentlicher Sturm brach aus, und Netanyahu war gezwungen, ihn nach wenigen Tagen im Amt wieder  abzuberufen.

 

Als Politiker ist Bar-On ein perfekter Opportunist. Seine rechten Ansichten hinderten ihn nicht daran, auf den erfolgversprechenden Wagen von Sharon zu springen, als dieser Kadima aufbaute. Auf Grund dieses Sprungs ist er nun Innenminister. Er brachte nie um seiner Ansichten willen ein Opfer.

 

Abu-Tir wurde 1951 als Sohn einer Familie geboren, die tief im Lande verwurzelt ist. Er war zu Gefängnisstrafe auf Lebenszeit verurteilt worden und verbrachte (mit Unterbrechungen) 25 Jahre im Gefängnis – fast sein halbes Leben lang. Zuerst war er ein Fatahanhänger, aber im Gefängnis wurde er ein frommer Muslim und schloss sich Hamas an.

 

Er wird von den Menschen seiner Umgebung bewundert. Er ist eine liebenswürdige Person mit lebhaftem Sinn für Humor. Man kann  mit ihm  problemlos ein Gespräch führen,  und er spricht hebräisch.  In seiner Partei hat er großen Einfluss.

 

 

ICH TRAF ihn zum ersten Mal bei der stürmischen Demonstration in A-Ram während eines Tränengasbeschusses.  Wir stimmten darin überein, uns unter ruhigeren Umständen  zu treffen. Vor ein paar Tagen besuchte ich ihn in seiner Wohnung. Wir tauschten unsere Meinungen aus und stimmten einander zu, dieses Treffen öffentlich  und so zu einem Politikum zu machen. Ich bat ihn darum, herauszufinden, ob  für  ein größeres Treffen  mit israelischen Friedensgruppen  und der Hamasführung schon die Voraussetzungen gegeben seien.

 

Für mich brachte dieses Treffen alte Erinnerungen zurück. Vor 32 Jahren  knüpfte ich  erste Kontakte mit den Abgesandten Yasser Arafats, der damals als Erz-Terrorist angesehen wurde, als  Führer einer Terrororganisation, deren Charta zur Auslöschung des Staates Israel aufrief. Diese Kontakte führten 1982 zu meinem Treffen mit Arafat im belagerten Beirut. Es war sein erstes Treffen mit einem Israeli. Aber der Kreis erweiterte sich bald und bereitete auf beiden Seiten den Boden für das Oslo-Abkommen und die Zwei-Staatenlösung vor.

 

Ich glaube, dass es nun die Aufgabe der israelischen Friedensgruppen sei, dasselbe noch einmal zu tun: die erste Brücke zwischen Israelis und Hamas zu schlagen und den Weg zu einem Dialog zwischen der Regierung Israels und der Regierung Palästinas zu ebnen.  (Übrigens, diejenigen die so hartnäckig von der „Hamas-Regierung“ sprechen, sollten logischerweise auch den Ausdruck „Kadima-Regierung“ verwenden)

 

In solch einem Prozess, der eine  Veränderung der Ansichten von Millionen Menschen auf beiden Seiten verlangt, sind die ersten Kontakte sehr wichtig. Das Establishment und seine  zahlreichen Diener in den Medien versuchen, diese zu ignorieren und verschweigen sie; die Öffentlichkeit behandelt sie mit Feindseligkeit und einem Mangel an Verständnis, bis sie sich an den Gedanken der Begegnung gewöhnt hat. Aber es ist eine wichtige Aufgabe.

 

Mehr als die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung hat für Hamas gestimmt. Hamas ist eine Tatsache. Sie wird in jedem denkbaren Szenarium eine größere Rolle spielen. Die Mehrheit der Israelis sehnt sich nach einem Ende des Konfliktes, und genau so auch die Mehrheit der Palästinenser. Beide Regierungen  müssten schließlich diese Realität anerkennen.

Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen zu helfen, diese Brücke zu überqueren.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und  Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

 

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