Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Wie konnte dies geschehen?
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
Uri Avnery, 16.8.08

 

EINEN DER  weisesten Aussprüche, die ich je in meinem Leben hörte, sagte ein ägyptischer General ein paar Tage, nachdem Anwar Sadat Jerusalem besucht hatte.

 

Wir waren die ersten Israelis, die nach Kairo gekommen waren. Vor allem wollten wir von dem General wissen, wie es möglich war, dass man uns beim Oktoberkrieg 1973 derart überraschen konnte.

 

Der General antwortete: „Statt die Berichte des Nachrichtendienstes zu lesen, hättet ihr unsere  Dichter  lesen sollen.“

 

Über diese Worte dachte ich am Mittwoch beim Begräbnis von Mahmoud Darwish nach.

 

 

WÄHREND DER Begräbnisfeierlichkeiten wurde  immer wieder an  „den palästinensischen Nationaldichter“ erinnert.

 

Aber er war viel mehr als dies. Er war die Verkörperung des palästinensischen Schicksals. Sein persönliches Schicksal stimmte mit dem Schicksal seines Volkes überein.

 

Er war in Al-Birwa, einem Dorf an der Acco-Safed-Straße, geboren worden. Schon vor 900 Jahren berichtete ein persischer Reisender, dass er  diesen Ort besucht hatte und sich am Grab von „Esau und Simeon - mögen sie in Frieden ruhen“ niedergeworfen hätte . 1931, also 10 Jahre vor der Geburt Mahmouds, bestand die Bevölkerung des Dorfes aus 998 Einwohnern, von denen 92 Christen waren und der Rest sunnitische Muslime.

 

Am 11. Juni 1948 wurde das Dorf vom jüdischen Militär erobert. Seine 224 Häuser wurden bald nach dem Krieg - zusammen  mit denen von 650 anderen Dörfern - dem Erdboden gleich gemacht. Nur ein paar Ruinen und Kakteen, die einmal natürliche Zäune waren, zeugen noch von deren vergangener Existenz. Die Darwish-Familie floh mit dem siebenjährigen Mahmoud kurz vor der Ankunft der Soldaten in den Libanon.

 

Irgendwie gelang es der Familie, auf „illegale“ Weise wieder zurückzukommen in das, was dann israelisches Gebiet war. Ihr wurde  der Status „anwesend Abwesende“ gewährt – eine schlaue israelische Erfindung. Es bedeutete, dass sie legale Bewohner Israels waren, aber ihr Land war ihnen nach einem Gesetz genommen worden, das die Ländereien jedes Arabers enteignete, der nicht physisch in seinem Dorf war, als es besetzt wurde.  Auf ihrem Land wurde der Kibbuz Yas’ur (das zur linken Hashomeer Hatzair-Bewegung gehört) und  der Moschav Ahihud aufgebaut.

 

Mahmouds Vater siedelte sich mit seiner Familie im nächsten Dorf, in Jadaidi, wieder an, von wo er sein Land von weitem sehen konnte. Dort wuchs Mahmoud auf, und dort lebt seine Familie bis heute.

 

Während der ersten 15 Jahre des Staates Israel waren die arabischen Bürger einer Militärverwaltung unterworfen – einem System massiver Unterdrückung, das jeden Aspekt ihres Lebens einschließlich all ihrer Bewegungen kontrollierte: einem Araber war es z.B. verboten,  seinen Ort ohne Passierschein zu verlassen. Der junge Mahmoud verletzte diese Regel mehrere Male, und jedes Mal, wenn er erwischt wurde, kam er ins Gefängnis. Als er anfing, Gedichte zu schreiben, wurde er der Hetze beschuldigt und in „Verwaltungshaft“ ohne Gerichtsurteil genommen.

 

In jener Zeit schrieb er eines seiner bekanntesten Gedichte: „Identitätskarte“, ein Gedicht, das den  Zorn  eines jungen Mannes ausdrückte, der unter diesen demütigenden Umständen aufwuchs. Es fängt mit den explosiven Worten an: „Schreib auf: ich bin Araber!“

 

Es war in jener Zeit, als ich  ihn zum ersten Mal traf. Er kam mit einem anderen jungen, politisch engagierten Mann aus einem Dorf zu mir, mit dem Dichter Rashid Hussein. Ich erinnere mich an einen Satz von ihm: „Die Deutschen mordeten sechs Millionen Juden, und kaum sechs Jahre später, schließt ihr Frieden mit ihnen. Aber mit uns weigern  sich die Juden, Frieden zu schließen.“

 

Er schloss sich der kommunistischen Partei an, der einzigen Partei, in der ein nationalistisch gesinnter Araber aktiv sein konnte. Er redigierte ihre Zeitungen. Die Partei sandte ihn zum Studium nach Moskau, schlossen ihn aber aus der Partei  aus, als er sich entschieden hatte, nicht mehr nach Israel zurückzukommen. Stattdessen schloss er sich der PLO an und ging zum Hauptquartier von Arafat nach Beirut.

 

 

ES WAR dort, als ich  bei einer der aufregendsten Episoden meines Lebens ihm wieder begegnete, als ich nämlich im Juli 1982 die Fronten überquerte und  mich mitten während der Belagerung Beiruts mit Arafat traf. Der palästinensische Führer bestand darauf,  Mahmoud Darwisch solle bei diesem symbolträchtigen Ereignis – bei seinem ersten Treffen mit einem Israeli – anwesend sein. Er schickte jemanden, um ihn zu holen.

 

Die Beschreibung der Belagerung Beiruts gehört zum Eindrucksvollsten, was Darwish geschrieben hatte. Während dieser Tage wurde er der Nationaldichter. Er begleitete den palästinensischen Kampf, und bei den Sitzungen des Palästinensischen Nationalrates, die Institution, die alle Teile des palästinensischen Volkes vereinigte, fesselte er die Mitglieder mit dem Lesen seiner bewegenden Gedichte.

 

Während jener Jahre stand er Arafat sehr nahe. Während Arafat der politische Führer der palästinensischen Nationalbewegung war, war Darwish ihr spiritueller Führer. Er war es, der die Palästinensische Unabhängigkeitserklärung schrieb, die 1988 bei der Sitzung im Nationalrat auf Arafats Initiative angenommen wurde. Sie ist der israelischen Unabhängigkeitserklärung sehr ähnlich, die Darwish in der Schule gelernt hatte.

 

Klar erkannte er seine Bedeutung: indem das „Palästinensische Parlament im Exil“ dieses Dokument annahm, akzeptierte es praktisch die Errichtung eines palästinensischen Staates Seite an Seite mit Israel  – in nur einem Teil des Heimatlandes – wie es Arafat vorgeschlagen hat.

 

Die Verbindung zwischen beiden wurde gebrochen, als das Oslo-Abkommen unterzeichnet wurde. Arafat sah es als „das beste Abkommen in der schlechtesten Situation“.  Darwish war davon überzeugt, Arafat habe den Israelis zu viel zugestanden. Das nationale Herz  stand der nationalen Vernunft gegenüber.( Dies ist eine historische Debatte, die bis heute nicht abgeschlossen wurde – nachdem beide gestorben sind).

 

Seitdem lebte Darwish in Paris, Amman und Ramallah – der „wandernde Palästinenser“, der den „wandernden Juden“ ersetzte.

 

 

ER WOLLTE nicht der  Nationaldichter sein. Er wollte auch kein politischer Dichter sein, sondern ein Lyriker, ein Dichter der Liebe. Aber jedes Mal, wenn er sich in diese Richtung  begab, holte ihn der lange Arm des palästinensischen Schicksals ein und zog ihn zurück.

 

Ich bin nicht qualifiziert, seine Gedichte zu beurteilen oder seine Bedeutung als Poet zu ermessen. Prominente Experten der arabischen Sprache streiten sich noch unter einander über die Bedeutung seiner Gedichte, über ihre Feinheiten und Schichten, Bilder und Anspielungen. Er war ein Meister des klassischen Arabisch, kannte sich aber genau so gut in der westlichen und israelischen Dichtung aus. Viele sind davon überzeugt,  er  sei der größte arabische Dichter und einer der größten Dichter unserer Zeit.

 

Mit seiner Dichtung gelang ihm etwas, was keinem mit anderen Mitteln gelang: alle Teile des aus einander gerissenen palästinensischen Volkes zu einigen – die in der Westbank, im Gazastreifen, in Israel, in den Flüchtlingslagern und in der ganzen Diaspora. Er gehörte ihnen allen. Die Flüchtlinge konnten sich mit ihm identifizieren, weil auch er ein Flüchtling war, Israels palästinensische Bürger konnten sich mit ihm identifizieren, weil er einer von ihnen war – und so auch die Bewohner der besetzten palästinensischen Gebiete, weil er ein Kämpfer gegen die Besatzung war.

 

Einige Leute der Palästinensischen Behörde versuchten in dieser Woche, ihn für ihren Kampf gegen die Hamas auszunützen. Ich denke nicht, dass er damit einverstanden war. Trotz der Tatsache, dass er ein völlig säkularer Palästinenser war und sehr weit entfernt von der  religiösen Welt der Hamas, drückt er die Gefühle aller Palästinenser aus. Seine Gedichte  klingen auch in der Seele eines Hamasmitgliedes im Gazastreifen wieder.

 

 

ER WAR ein Dichter des Zornes, der Sehnsucht und der Hoffnung. Das waren die Saiten seiner Geige.

 

Zorn über die Ungerechtigkeit, die man dem palästinensischen Volk und jedem einzelnen Palästinenser angetan hat. Die Sehnsucht nach dem „Kaffee meiner Mutter“, nach den Olivenbäumen seines Dorfes, nach dem Land seiner Vorfahren. Hoffnung, dass der Konflikt zu einem Ende käme. Unterstützung eines Friedens zwischen den beiden Völkern, einem Frieden, der sich auf Gerechtigkeit und gegenseitiger Achtung gründet. Im Dokumentarfilm der israelisch-französischen Filmemacherin Simone Bitton zeigt er auf einen Esel als Symbol für das palästinensische Volk – ein weises, geduldiges Tier, dass irgendwie immer überlebt.

 

Er verstand die Art des Konfliktes besser als die meisten Israelis und Palästinenser. Er nannte ihn „einen Kampf zwischen zwei Erinnerungen“. Das palästinensisch historische Gedächtnis kollidiert mit dem jüdisch historischen Gedächtnis. Frieden kann  nur dann werden, wenn jede Seite die Erinnerungen der andern Seite – ihre Mythen, ihre verborgenen Sehnsüchte, ihre Hoffnungen und Ängste versteht. (*)

 

Das wollte der ägyptische General damals sagen : die Dichtung drückt die tiefsten Gefühle eines Volkes aus. Und nur das Verständnis dieser Gefühle kann den Weg zu einem wirklichen Frieden ebnen. Ein Frieden zwischen Politikern ist nicht viel wert, ohne den Frieden zwischen den Dichtern und  dem Volk, für das sie sprechen. Deshalb war Oslo ein Fehlschlag und deshalb sind die gegenwärtigen sogenannten Verhandlungen für ein „Schubladen-Abkommen“ so wertlos. Sie haben keine Grundlage in den Gefühlen  beider Völker.

 

Vor acht Jahren versuchte der damalige Bildungsminister Yossi Sarid, zwei Gedichte von Darwish ins israelische Schulcurriculum zu bringen. Dies verursachte wütenden Protest; und der  Ministerpräsident Ehud Barak entschied, dass „die israelische Öffentlichkeit dazu noch nicht bereit sei“. Dies bedeutet in Wirklichkeit, dass „Israels Öffentlichkeit auch noch nicht für einen Frieden bereit ist.“

 

Dies mag noch immer stimmen. Wirklicher Friede zwischen den Völkern, Frieden zwischen den Kindern, die in dieser Woche am Tag der Beerdigung in Tel Aviv und Ramallah geboren wurden, wird nur dann zustande kommen, wenn arabische Kinder das unsterbliche Gedicht von Chaim Nachman Bialik „Das Todestal“ – über das Kishinev-Pogrom -  lernen, und wenn israelische Schüler die Gedichte von Darwish  über die Nakba lernen, Ja, auch die Gedichte der Wut, einschließlich der Zeile: „Geht und nehmt eure Toten mit euch!“

 

Ohne das Verständnis und die mutige Auseinandersetzung mit dem lodernden Zorn über die Nakba und ihre Folgen, werden wir die Wurzeln des Konfliktes  nicht verstehen und ihn auch nicht lösen können. Und wie ein anderer großer Palästinenser der Literaturwissenschaften, Edward Said, sagte: ohne Verständnis der Auswirkungen des Holocausts auf die israelische Seele werden die Palästinenser nicht in der Lage sein, die Israelis zu verstehen.

 

Die Dichter sind die Feldmarschälle des Kampfes zwischen den beiden Gedächtnissen, zwischen den Mythen und Traumatas. Wir brauchen sie auf dem Weg  zum Frieden zwischen den beiden Völkern, zwischen den beiden Staaten, um eine gemeinsame Zukunft zu bauen.

 

 

BEI DEM so ordentlich und sorgfältig von der palästinensischen Behörde organisierten Staatsbegräbnis in der Mukata’a  war ich nicht dabei. Ich war zwei Stunden später bei der Beerdigung seines Leichnams auf einem wunderbaren Hügel dabei, von dem man einen weiten Blick auf die ganze Umgebung hat.

 

Ich war  von dem anwesenden Publikum  sehr beeindruckt, das sich  unter der brennenden Sonne  rund um das von Kränzen bedeckte Grab versammelte und der auf Tonband aufgenommnen Stimme Mahmoud Darwishs lauschte, wie er seine Gedichte las. Diejenigen, die dabei waren, Leute aus der Elite und einfache Menschen aus den Dörfern waren schweigend und in sehr intimer Weise mit dem Mann verbunden. Trotz der dicht gedrängten Menge öffneten sie uns, den Israelis, einen Weg, damit wir an seinem Grab unsere Hochachtung  vor ihm erweisen konnten.

 

Wir  nahmen still Abschied von einem großen Palästinenser, einem großen Dichter und einem großen Menschen.

 

*) vgl auch Uri Avnery: „Wahrheit gegen Wahrheit“ (ER)

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

 

 

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