Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

Sir Winston Peres

 Uri Avnery, 9.5.09

 

ALS ERSTES möchte ich mich bei all den guten Frauen entschuldigen, die im ältesten Gewerbe der Welt tätig sind.

 

Ich hatte vor kurzem  Shimon Peres  als einen politischen Prostituierten  beschrieben. Eine meiner Leserinnen hat heftig dagegen protestiert. Sie wies darauf hin, Prostituierte  verdienten ihr Geld auf ehrliche Weise; sie hielten, was sie versprechen.

 

Unser Präsident  dagegen sagt nur durch Zufall die Wahrheit. Er ist ein politischer Betrüger und ein politischer Heuchler. Auch zu ihm passen die Worte Winston Churchills über einen früheren Ministerpräsidenten: „Der  ehrenwerte Gentleman  stolpert zuweilen über die Wahrheit, aber er eilt schnell weiter, als sei nichts geschehen.“ Oder auch die Worte des früheren Ministers Amnon Rubinstein über Ariel Sharon: „ Er errötet, wenn er die Wahrheit sagt.“

 

Wie ein reisender Händler, der gefälschte Produkte anbietet, verkauft Peres jetzt  die Ware mit Namen Binyamin Netanyahu. Er präsentiert der Welt einen Netanyahu, den wir nie  gekannt haben: ein Friedensmacher,  ein Inbegriff  der Aufrichtigkeit, ein Mann mit  keinen anderen Ambitionen, um als Gründer in die Geschichte  des palästinensischen Staates einzugehen; ein Gerechter, der alle  nicht-jüdischen  Gerechten in den Schatten stellen will.

 

 

DOCH ALL diese Lügen sind nichts im Vergleich, den Holocaust  zu trivialisieren.

 

In einigen Ländern ist dies ein Verbrechen, das mit Gefängnisstrafe geahndet wird. Das Trivialisieren hat mehrere Gestalten, z.B. die Behauptung, dass es nie Gaskammern gegeben habe. Oder, dass nicht  sechs Millionen Juden getötet worden seien, sondern nur  sechshundert tausend. Aber die gefährlichste Form  der Minimierung ist der Vergleich des Holocausts mit  vorübergehenden  Ereignissen, indem man ihn ‚in ein Detail der Geschichte’ verwandelt, wie Jean-Marie Le-Pen in  infamer Weise sagte .

 

In dieser Woche beging Shimon Peres  genau dieses Verbrechen.

 

Wie ein Lakai, der  seinem König voranschreitet und Blumen  streut,  flog Peres in dieser Woche in die USA, um den Boden für  Netanyahus  nächsten Besuch vorzubereiten. Er drängte sich selbst einem  unwilligen Barack Obama auf, der ihn empfangen musste.

 

Er benahm sich wie ein neuer Winston Churchill, der Mann, der die Welt seinerzeit vor dem Aufstieg Nazi-Deutschlands  warnte, und sagte  in schwülstiger Rede : „Als Juden können wir den Iran nur mit  Nazi-Deutschland vergleichen.“

 

Zu diesem Satz müssen wenigstens drei Dinge gesagt werden: a) er ist nicht wahr, b)  er trivialisiert den Holocaust und c) er  reflektiert eine katastrophale Politik.

 

 

ÄHNELT DER Iran wirklich Nazi-Deutschland?

 

Ich liebe das Regime dort keineswegs. Als engagierter Atheist, der auf einer totalen Trennung zwischen Staat und Religion besteht, bin ich gegen ein Regime, das sich auf religiöse Glaubenssätze gründet – im Iran, in Israel und in jedem anderen Land.

 

Außerdem liebe ich  Politiker wie Mahmoud Ahmadinejad nicht. Ich bin allergisch gegen solche Führer, die auf Balkonen stehen und zu den Massen drunten Reden halten; ich  verabscheue Demagogen, die die niedrigsten Instinkte von Hass und Angst ansprechen.

 

Leider ist Ahmadinejad nicht der einzige dieses Typs. Tatsächlich ist die Welt voll davon, und einige unter ihnen sind die ergebensten Unterstützer der israelischen Regierung. Auch in Israel fehlen uns an solchen Leuten nicht .

 

Aber der Iran ist kein faschistischer Staat. Offensichtlich gibt es dort eine Menge Freiheit, einschließlich der Meinungsäußerung. Ahmadinejad ist nicht der einzige Präsidentschafts-kandidat in der gegenwärtigen Wahlkampagne. Es  gibt noch eine Anzahl anderer, einige von ihnen sind radikaler, einige weniger radikal.

 

Der Iran ist auch kein antisemitischer Staat. Eine jüdische Gemeinde lebt dort, und ihre Mitglieder weigern sich zu emigrieren, da sie dort ein angenehmes Leben führen können. Sie erfreuen sich religiöser Freiheit und haben im Parlament einen Vertreter. Selbst wenn wir solche Berichte nicht als bare Münze nehmen, ist es klar, dass Juden im Iran nicht wie Juden im Nazi-Deutschland verfolgt werden.

 

Und , was am meisten zählt: der Iran ist kein aggressives Land. Es hat seine Nachbarn seit Jahrhunderten nicht angegriffen. Der lange und blutige Irak-Iran-Krieg war von Saddam Hussein begonnen worden. Es sollte auch daran erinnert werden, dass Israel damals  (im Gegensatz zu den USA) die iranische Seite unterstützt und sogar mit Waffen versorgt hat. (Eine solche Aktion wurde zufällig in der Irangate-Affäre aufgedeckt) Vor der Khomeiny-Revolution war der Iran der wichtigste Verbündete Israels in der Region .

 

Ahmadinejad hasst Israel. Aber  es war bestritten worden, dass er mit der Vernichtung Israels gedroht habe. Es sieht so aus, als ob der wichtigste Satz in der berühmten Rede ( im Oktober 2005) falsch übersetzt war:  Er erklärte nicht seine Entschlossenheit, Israel von der Landkarte zu löschen, sondern drückte seine Meinung aus, Israel werde von der Landkarte verschwinden.

 

Offen gesagt, ich denke nicht, dass es zwischen den beiden Versionen einen großen Unterschied gibt. Wenn der Führer eines großen Landes  voraussagt, dass  mein Staat verschwindet, dann beunruhigt es mich. Wenn dieses Land alles Mögliche tut, um Nuklearwaffen zu produzieren, dann beunruhigt mich das sogar noch mehr. Ich ziehe Schlüsse – aber davon später.

 

Außerdem ist Ahmadinejad – anders als Hitler -  nicht die oberste verantwortliche Führungspersönlichkeit des Landes. Er steht unter der wirklichen Führung, die aus Klerikern besteht. Alle Anzeichen  deuten darauf hin, dies sind keine Abenteurer. Im Gegenteil sind sie sogar  sehr  ausgewogen, behutsam und  klug. Nun versuchen sie vorsichtig, einen Weg des Dialogs mit den USA, um eine Übereinkunft zu erreichen, ohne ihre regionalen, ganz normalen  Ambitionen dabei zu opfern.

 

Kurz gesagt: die Reden eines einzelnen demagogischen Führers verwandeln ein  Land nicht in ein Nazi-Deutschland. Iran ist kein verrücktes Land. Es hat kein wirkliches Interesse an Israel-Palästina. Seine Interessen liegen im Gebiete des Persischen Golfes, und es wünscht, seinen Einfluss  auf die arabische Welt  zu vergrößern . Seine Beziehungen mit Syrien, der Hisbollah und der Hamas dienen vor allem diesem Zweck, und  dazu dient auch die anti-israelische Hetze von Ahmadinejad.

 

Kurz: dem Vergleich zwischen dem Iran und Nazi-Deutschland fehlt  die sachliche Basis.

 

 

VOM JÜDISCHEN Standpunkt aus ist der Vergleich sogar  noch  anstößiger.

 

Der Holocaust war ein einzigartiges Verbrechen. Das 20. Jahrhundert hat noch andere schreckliche genozidale Ereignisse gesehen, aber keines ähnelt der Shoa. Im ottomanischen Reich fand das entsetzliche Massaker an den Armeniern statt – es war ein Genozid. Hitler selbst hat ihn erwähnt und sagte, dass die Vernichtung der Juden ähnlich in Vergessenheit  geraten werde. Stalin tötete Millionen von Sowjetbürgern im Namen einer monströsen Ideologie, die als eine humanistische  Überzeugung begann. So auch Pol Pot, der Millionen tötete, um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. In Ruanda massakrierten Mitglieder des einen Stammes Mitglieder eines anderen Stammes – und die Liste  kann leider  fortgesetzt werden.

 

Aber Nazi-Deutschland war einzigartig, indem es die Maschinerie der modernen Industriegesellschaft einsetzte, um hilflose Minderheiten  in einer langen, geplanten und äußerst gut organisierten Aktion zu eliminieren, an der alle Teile der staatlichen Organisationen beteiligt waren (Vergessen wir nicht die Roma, die Geisteskranken  und die Homosexuellen).  Wäre das Naziregime nicht im Krieg besiegt worden, hätte Hitler mit der Vernichtung von viel mehr Millionen von Polen, Ukrainern und Russen weitergemacht. 

 

Nichts dergleichen kann man vernünftigerweise im Iran erwarten. Weder die Ideologie noch die Zusammensetzung des Regimes noch  andere Anzeichen führen in diese Richtung. Soweit es seine nuklearen Fähigkeiten  betrifft – so wird Israels Abschreckungsmacht keinen solchen Gedanken aufkommen lassen. (Vergessen wir nicht, dass das einzige Land, das je Atombomben abwarf, unsere Freunde, die USA gewesen sind).

 

Nichts, was heute in der Welt geschieht, ähnelt der Shoa, in der sechs Millionen Juden ausgelöscht wurden. Die Palästinenser vernichteten keine sechs Millionen Israelis, und wir töteten keine sechs Millionen Palästinenser. Die Araber mit  den Nazis zu vergleichen, ist nicht weniger  abstoßend, als wenn man die Israelis mit den Nazis vergleicht. Viele schreckliche Dinge sind  in unserm Namen begangen worden und werden noch begangen – aber sie sind so weit von den Taten  der Nazis entfernt wie die Erde von entfernten Galaxien.

 

Jeder solche Vergleich um irgendeiner Propaganda willen  trivialisiert den Holocaust  und macht seine Täter weniger schuldig. Wenn die Nazis nicht schlimmer waren als die Ayatollas, dann war die Shoa nicht so schrecklich, wie sie war.

 

Bei all meinen Kontakten mit palästinensischen Führern, einschließlich Yasser Arafat, habe ich  immer geraten, diesen  ärgerlichen Vergleich zu unterlassen. Dies wäre auch ein guter Rat für unsere eigenen Führer.

 

 

IST DER Vergleich des Iran mit  Nazi-Deutschland im israelischen Interesse?

 

Der Iran besteht. Er war unser Verbündeter in der Vergangenheit und  wird in der Zukunft wieder unser Verbündeter werden können. Regierungen kommen und gehen, aber geopolitische Interessen verändern sich nicht so leicht. Ahmadinejad wird durch einen anderen ersetzt werden, der die iranischen Interessen in einem anderen Licht sehen wird.

 

Die nukleare Bedrohung Israels wird nicht verschwinden – weder durch eine (schlechte) Rede von Peres, noch durch eine (gute) Rede von Netanyahu. In der ganzen Region werden nukleare Installationen aufgebaut werden. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten werden. alle benötigen Atomkraft, um Wasser zu entsalzen, um Strom zu erzeugen, ohne die Umwelt zu zerstören. Ein israelischer Professor, ein früherer Mitarbeiter in Dimona, sagte in dieser  Woche: wir müssen unsere Nuklearpolitik neu  überdenken. Es kann sehr wohl zu unserem Vorteil sein, die Forderungen der amerikanischen  Regierungssprecherin zu akzeptieren, dass Israel (sowie auch Indien und Pakistan)   den Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen unterzeichnet  und  sich einer  allgemeinen strengen Überwachung anschließt.

 

Präsident Barack Obama sagt jetzt zu Israel: macht Schluss mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Das ist eine Vorbedingung  für die Abschaffung der Drohung gegen Israel. Wenn die Palästinenser und die ganze arabische Welt mit Israel Frieden machen  wird – dann wird der Iran nicht mehr in der Lage sein, den Konflikt weiter für seine Interessen  instrumentalisieren zu können.  Übrigens haben wir das schon  vor Jahren gesagt.

 

Die Weigerung der Netanyahu-Lieberman-Baraks, diese Forderung zu akzeptieren, zeigt die Unaufrichtigkeit ihrer Argumente über den Iran. Wenn sie wirklich glaubten,  der Iran  stelle eine existentielle Bedrohung dar, dann würden sie sich beeilen, die Siedlungen abzubauen, die Außenposten aufzulösen und Frieden  zu machen . Das würde schließlich ein kleiner Preis sein, um die existentielle Gefahr zu beseitigen. Ihre Weigerung beweist, dass die ganze     Geschichte von  der existentiellen Gefahr Israels  ein Bluff ist.

 

Und was den Vergleich des Iran mit Nazi-Deutschland betrifft -  so überzeugt er genau so  wie der Vergleich von Shimon Peres mit Sir Winston Churchill.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

 

 

 

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