Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Wahnsinn mit Methode
Uri Avnery, 10.2.07

 

WENN EIN Ministerpräsident gerade einen Krieg verloren hat, von Korruptionsaffären verfolgt wird und seine Popularitätsquote sich im freien Fall befindet – was kann er dann noch tun?

 

Nun, er kann Provokationen initiieren.

 

Provokationen lenken ab,  bringen Schlagzeilen, schaffen  eine Illusion der Macht und täuschen ein Gefühl von Führungsqualitäten vor.

 

Aber eine Provokation ist ein gefährliches Werkzeug. Es kann irreversiblen Schaden anrichten.

 

 

PROVOKATION Nr.1: Die nördliche Grenze

 

Entlang der nördlichen Grenze verläuft ein Zaun. Aber nicht überall stimmt er exakt mit der  anerkannten Grenze, „Blaue Linie“ genannt, überein. Aus topographischen Gründen verläuft er in einigen Abschnitten ein paar Dutzend Meter  südlich von ihr.

 

Das ist die Theorie der Situation. Im Laufe der Jahre haben sich aber beide Seiten daran gewöhnt, diesen Zaun als tatsächliche Grenze zu betrachten. Auf der libanesischen Seite bearbeiten die Bauern ihre Felder bis zum Grenzzaun, Felder, die  sehr wohl ihr Besitz sind.

 

Nun hat Olmert entschieden, diese Situation auszunützen, um sich selbst als großer unbesiegbarer Krieger zu beweisen. Ein paar nicht explodierte Sprengladungen, die vor kurzem ein paar Meter von der „Blauen Linie“ entfernt gefunden wurden, dienten als Vorwand. Die israelische Armee behauptet,  sie seien  vor nur wenigen Tagen von  als Ziegenhirten verkleideten Hisbollahkämpfern  dorthin platziert worden. Nach Auskunft der Hisbollah handle es sich aber um alte Bomben, die lange vor dem letzten Krieg gelegt worden waren.

 

Olmert sandte Soldaten auf die andere Seite des Zauns, um einen „Hissuf“ („Freimachung“) auszuführen. (Es ist eines jener neuen hebräischen Worte, das die Wortwäsche der Armee zur  Beschönigung  hässlicher Dinge erfunden hat). Es bedeutet das massenweise Ausreißen von Bäumen für ein freies Schussfeld. Die Armee benützt das Markenzeichen des Staates Israel: den gepanzerten Bulldozer.

 

Die libanesische Armee sandte eine Warnung,  sie werde das Feuer eröffnen. Als dies keine Wirkung hatte, feuerten sie tatsächlich einige Salven über die Köpfe der israelischen Soldaten hinweg. Die israelische Armee antwortete mit dem Abschießen einiger Panzergranaten auf die libanesische Position – und  so hatten wir unsern „Zwischenfall“.

 

Die ganze Sache erinnert an Ariel Sharons  Methoden in den 60ern, als er Operationschef des Kommandos Nord war. Sharon war ein Experte darin geworden, die syrische Armee in der demilitarisierten Zone, die es damals an der Grenze zwischen Israel und Syrien gab,  zu provozieren. Israel beanspruchte die Herrschaft über diese Gebiete, während die Syrer behaupteten,  es sei eine neutrale Zone, die keinem der beiden Staaten gehöre, sondern den arabischen Bauern, denen es dort auch erlaubt war, ihre Felder zu bestellen..

 

 Der Legende nach hätten die Syrer  ihre Kontrolle über die Höhen ausgenützt,  von denen man die  israelischen Dörfer im Tal gut überschauen konnte. Immer wieder terrorisierten die bösen Syrer (diese waren immer „böse“) die hilflosen Kibbuzim mit Granaten. Dieser Mythos, der praktisch von allen Israelis damals geglaubt wurde, diente als Rechtfertigung für die Eroberung der Golanhöhen und ihre Annexion durch Israel. Noch heute werden Besucher zu einem Beobachtungsposten auf den Golan gebracht und auf  die wehrlosen Kibbuzim dort unten hingewiesen.

 

Die Wahrheit, die seitdem entlarvt wurde, sah etwas anders aus. Sharon gab den Kibbuz-Mitgliedern die Order,  ihre Schutzräume aufzusuchen; dann sandte er gepanzerte Traktoren in die entmilitarisierte Zone. Wie vorhersehbar, schossen die Syrer auf sie. Die israelische Artillerie wartete nur auf ihr Stichwort und eröffnete  ein massives Bombardement auf die syrischen Positionen. Es gab Dutzende solcher „Zwischenfälle“.

 

Nun wurde dieselbe Methode von Sharons Nachfolger praktiziert. Soldaten und Bulldozer überqueren die Grenze, die Libanesen schießen, und die israelischen Panzer feuern zurück.

 

Macht diese Provokation irgend einen Sinn?  Die libanesische Armee untersteht Fuad Siniora, dem Liebling der USA und dem Opponenten der Hisbollah. Nach dem zweiten Libanonkrieg wurde die libanesische Armee  auf ausdrücklichen Wunsch der israelischen Regierung an der Grenze entlang  aufgestellt. Dies wurde von Olmert als große Errungenschaft proklamiert. (Bis dahin waren die israelischen Armeekommandeure  gegen die Idee, in diesem Gebiet libanesische oder internationale Truppen zu stationieren, weil diese ihre Aktionsfreiheit  behindern würden.)

 

Warum also diese Provokation? Aus demselben Grund wie bei allen Aktionen Olmerts in der letzten Zeit: Popularität gewinnen - in diesem Fall  durch Schaffung von Spannungen - um an der Macht bleiben zu können.

 

 

PROVOKATION Nr.2: Der Tempelberg

 

Der Islam hat drei heilige Städte: Mekka, Medina und Jerusalem. In Mekka versammelten sich in dieser Woche die Führer von Fatah und Hamas, um dem gegenseitigen Töten ein Ende zu bereiten und eine Einheitsregierung zu bilden. Während sich die Aufmerksamkeit der besorgten palästinensischen Öffentlichkeit sich dorthin richtete, schlug Olmert in Jerusalem zu.

 

Als Vorwand diente das „Mugrabi-Tor“, einer der Zugänge zum Haram-al-Sharif  („dem edlen Heiligtum“), dem weiten Platz, auf dem die Al-Aksa-Moschee und der Felsendom stehen. Da dieses Tor höher liegt als die Klagemauer, kann man sich ihm nur über eine Brücke oder eine Rampe nähern.

 

Eine alte Brücke brach vor einiger Zeit zusammen und  wurde durch eine provisorische Brücke  ersetzt. Nun zerstört die „Israelische Altertumsbehörde“ die Ersatzbrücke und  errichtet – wie sie sagt  - an ihrer Stelle eine permanente. Aber  irgendwie  sehen die vorgenommenen Arbeiten nach mehr aus.

 

Wie erwartet werden konnte, brachen sofort Unruhen aus. 1967 annektierte Israel offiziell dieses Gebiet und beanspruchte die Herrschaft über den ganzen Tempelbezirk. Die Araber (und die ganze Welt) haben diese Annexion nie anerkannt. In der Praxis wird  der Tempelberg von der islamischen Waqf ( einer religiösen Stiftung) verwaltet.

 

Die israelische Regierung behauptet, die Brücke liege außerhalb des Tempelbergs. Die Muslime aber bestehen darauf, sie sei ein Teil davon. Hinter dieser Kontroverse steht der arabische Verdacht,  der Bau der neuen Brücke könne ein Deckmantel für etwas sein, das sich unter der  Oberfläche  des Tempelberges abspielt.

 

Bei der  Camp-David-Konferenz (2000) machte die israelische Seite einen verrückt aussehenden Vorschlag: Das Tempelberg-Areal selbst den Muslimen zu überlassen, den Israelis aber die Herrschaft über alles das zu geben, was unterhalb der Oberfläche liegt. Das bestärkte die muslimische Überzeugung, dass die Israelis beabsichtigen, unter der Oberfläche zu graben, um Spuren des jüdischen Tempels zu entdecken, der von den Römern vor 1936 Jahren zerstört wurde. Einige sind davon überzeugt, die wirkliche Absicht sei, die heiligen  muslimischen Stätten zum Einsturz zu bringen, damit stattdessen ein neuer jüdischer Tempel gebaut werden könne.

 

Diese Verdächtigungen werden von der Tatsache genährt, dass die meisten israelischen Archäologen seit jeher die treuen Fußsoldaten der offiziellen Propaganda gewesen sind. Seit dem Auftauchen des modernen Zionismus sind sie verzweifelt darum bemüht, archäologische Beweise für die historische Wahrheit der Geschichten des Alten Testaments zu finden. Bis heute sind sie leer ausgegangen. Es gibt keinen archäologischen Beleg für den Exodus aus Ägypten, die Eroberung Kanaans und der Königreiche von Saul, David und Salomo. Aber in ihrem Eifer, das Unbeweisbare zu beweisen, (denn nach der großen Mehrheit der Archäologen und Historiker außerhalb Israels – und auch einiger in Israel -  sind die Geschichten des Alten Testamentes nichts als heilige Mythen),  haben Archäologen viele Schichten anderer Perioden zerstört.

 

Aber das ist noch nicht einmal die wichtigste Seite der augenblicklichen Angelegenheit. Man kann bis ans Ende der Tage darüber diskutieren, wer die Verantwortung für  den Mugrabi-Übergang hat oder was es sein kann, wonach die Archäologen eigentlich  suchen. Aber es ist unmöglich, daran zu zweifeln,  dass dies  eine Provokation ist: sie wurde wie eine Überaschungs- Militäroperation ausgeführt – ohne Rücksprache mit der andern Seite.

 

Keiner wusste besser, was zu erwarten ist, als Olmert, der als Bürgermeister von Jerusalem für den Tod von 85 Menschen (69 Palästinensern und 16 Israelis)  bei einer ähnlichen Provokation verantwortlich  war, als der Tunnel nahe am Tempelberg „eröffnet“ wurde. Und jeder erinnert sich natürlich, dass die zweite Intifada mit einem provokativen „Besuch“ Sharons auf dem Tempelberg begann.

 

Dies ist eine Provokation gegenüber 1,3 Milliarden Muslimen und besonders gegenüber der arabischen Welt. Sie ist wie ein Messer im Rücken des „moderaten“ Mahmoud Abbas, mit dem Olmert angeblich bereit ist, einen „Dialog“ zu führen. Und dies genau in dem Augenblick, wo Abbas mit  Hamas ein historisches Abkommen über die Bildung einer nationalen Regierung erreicht hat. Dies ist auch  ein Messer im Rücken des Königs von Jordanien,  also einem Verbündeten Israels, der sich selbst als traditioneller Schirmherr des Tempelberges betrachtet.

 

Warum also? Um zu beweisen, dass Olmert ein starker Führer ist, der Held des Tempelberges, der Verteidiger der traditionellen nationalen Werte, dem die Meinung der Weltöffentlichkeit völlig gleichgültig ist.

 

 

PROVOKATION Nr.3: Nachdem Chaim Ramon  wegen unzüchtigen Verhaltens schuldig befunden worden war, war der Posten des Justizministers unbesetzt. Mit einem Überraschungscoup ernannte Olmert  – nachdem er vorneweg als Täuschung  etliche Namen als Titelaspiranten genannt hatte – für diesen Posten einen Professor, der der offenkundige und  laut vernehmbare Gegner des Obersten Gerichtshofes und des Staatsanwaltes ist.

 

Der Oberste Gerichtshof ist fast die einzige Regierungsinstitution in Israel, die sich noch des Vertrauens der großen Bevölkerungsmehrheit erfreut. Der letzte Präsident des Gerichtshofes Aharon Barak sagte mir einmal: „Wir haben keine Divisionen. Unsere Macht basiert allein auf dem Vertrauen, das wir in der Öffentlichkeit genießen.“ Nun hat Olmert einen Justizminister ernannt, der schon seit langem und mit viel Lärm damit beschäftigt ist, dieses Vertrauen zu zerstören. Tatsächlich scheint genau darin, seine Lebensaufgabe zu bestehen, seitdem es ihm misslang, eine nahe Freundin und Professorin in den Obersten Gerichtshof zu befördern.

 

Man kann darin den Versuch eines Politikers  sehen, der eine lange Schleppe von Korruptionsaffären hinter sich herzieht ( von denen einige jetzt von der Polizei und dem staatlichen Rechnungsprüfer untersucht werden), die Bemühungen der Ermittler, des Staatsanwalts und der Gerichtshöfe zu  untergraben. Gleichzeitig dient dieser Zug als Racheakt gegenüber dem Gerichtshof, der es gewagt hat Ramon,  Olmerts Freund und Verbündeten für schuldig zu erklären. Natürlich hat er sich mit niemandem aus dem juristischen System beraten, weder mit dem Generalstaatsanwalt (dessen offizieller Titel „Rechtsberater der Regierung“ ist) noch mit der Präsidentin des Obersten Gerichtshofes Dorit Beinish, die er nicht ausstehen kann.

 

Ich bin kein uneingeschränkter Bewunderer des Obersten Gerichtshofes. Dieser ist ein Rad in der Maschinerie der Besatzung. Man kann  von ihm keine Hilfe erwarten, wenn es um die gezielten Tötungen, die Zerstörung palästinensischer Häuser, die Trennungsmauer  und die hunderundeins anderen Fälle geht,  über denen das Banner der  angeblichen „Sicherheit“ weht. Aber er ist die letzte Festung, wenn es sich um Menschenrechte innerhalb des eigentlichen Israels handelt.

 

Die Ernennung des neuen Ministers ist ein Angriff auf die israelische Demokratie, und darum ist diese Ernennung nicht weniger gefährlich als die beiden anderen Provokationen.

 

 

WAS VERBINDET alle drei Provokationen mit einander? Zunächst einmal tragen sie alle eine unilaterale Handschrift. Vierzig Jahre Besatzung haben eine Besatzungsmentalität geschaffen, die jeden Wunsch und jede Fähigkeit im Keim erstickt, Probleme im gegenseitigen Einverständnis, im Dialog oder mittels Kompromissen zu lösen.

 

Bei außen- wie innenpolitischen Beziehungen herrschen Mafiamethoden vor: Gewalt, plötzliche Militärschläge oder gezielte Eliminierungen.

 

Wenn diese Methoden von einem von Korruptionsaffären verfolgten und hemmungslos kriegstreibenden Politiker angewandt werden, der mit allen  erreichbaren Mitteln für sein politisches Überleben kämpft – dann ist dies eine sehr gefährliche Situation.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

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