Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
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Danke, Dubby!
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Eine günstige Gelegenheit
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Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

„Eine jüdische Seele“

Uri Avnery, 10. März 2012

 

WENN MAN es oberflächlich betrachtet, ist es ein belangloser Vorfall. In Gegenwart des ganzen politischen und juristischen Establishments wurde die liberale Präsidentin des Obersten Gerichtshofes Dorit Beinish, die das Rentenalter  von 70 erreicht hat,  durch einen konservativen Richter Asher Dan Grunis ersetzt.

 

Am Ende der Feier wurde die Nationalhymne gesungen. Die Kamera schwenkte langsam von Gesicht zu Gesicht. Einen Moment lang ruhte sie auf dem Gesicht des Richters Salim Jubran. Er stand respektvoll wie alle anderen da, aber seine Lippen bewegten sich nicht.

 

Ein landesweiter Tumult entstand. Der Richter Jubran ist der erste arabische Bürger, der jemals als regulärer Richter am Obersten Gerichtshof amtiert.

 

Die Parteien vom rechten Flügel waren wütend. Wie konnte er es wagen! Es ist eine Beleidigung der Staatssymbole. Er muss sofort entlassen werden. Noch besser wäre, ihn in ein Land zu deportieren, dessen Nationalhymne er zu singen bereit wäre.

 

Andere behandelten den Richter mit Respekt. Er hat sein Gewissen nicht vergewaltigt! Wenn er die Nationalhymne gesungen hätte, wäre es reine Heuchelei, wenn nicht Verlogenheit gewesen. Also tat er genau das Richtige.

 

 

DER NAME der Nationalhymne Hatikva, bedeutet  auf hebräisch „die Hoffnung“.

 

Sie wurde 1878 geschrieben, fast ein Jahrzehnt vor der Gründung der zionistischen Bewegung von einem  unbekannten Poeten als  Hymne für eine der neuen jüdischen Kolonien in Palästina. Sie wurde später als  offizielle Hymne der zionistischen Bewegung angenommen, dann von der  neuen jüdischen Gemeinschaft in Palästina und schließlich vom Staat Israel. Die Melodie war die eines rumänischen Volksliedes , die vielleicht  wiederum von einem alten italienischen Lied stammt …….

 

Der Text reflektiert den Geist der Zeit:

So lange sich im Herzen/  eine jüdische Seele noch sehnt/ und weiter in den Osten/

Ein Auge  gen Zion blickt ….

Unsere Hoffnung ist  noch nicht verloren/ die Hoffnung von zwei Tausend Jahren/ um ein freies Volk im eigenen Land zu sein/ im Lande von Zion und Jerusalem. …

 

Für einen jüdischen Israeli sind die Worte hoffnungslos überholt. Für uns liegt Israel nicht im „Osten“, unsere Hoffnung, ein freies Volk  im „eigenen Land“ zu sein, hat sich längst erfüllt.

 

Aber für einen arabischen Israeli sind diese Worte eine Zumutung. Er hat keine „jüdische Seele“, seine Augen blicken nicht gen Osten, seine Heimat ist nicht „Zion“ (Einer der Hügel Jerusalems). Die einzigen Worte, die er für sich anwenden könnte, sind „die Hoffnung, ein freies Volk zu sein“ im eigenen Land.

 

Wie kann ein arabischer Bürger, egal wie loyal er gegenüber dem Staat ist, diese Worte singen, ohne  vor sich selbst in Scham zu versinken ? Der Richter Jubran mag in allen anderen Beziehungen ein perfekter Mensch sein, aber eine „jüdische Seele“ hat er nicht.

 

 

FÜR MICH persönlich weckt der Vorfall eine sehr alte Erinnerung. Er  lässt mich tiefe Sympathien für diesen mutigen Richter empfinden.

 

Ich war neun Jahre alt, als die Nazis in Deutschland an die Macht kamen. Ich war ein Schüler in der 1. Klasse des Gymnasiums, der einzige Jude in der ganzen Schule. Eines der Kennzeichen des neuen Regimes war die Häufigkeit nationaler Gedenktage – wie z.B. der Sieg deutscher Waffen im Laufe von Jahrhunderten – die in der Aula der Schule von allen Schülern  feierlich begangen wurden und bei denen patriotische Reden gehalten wurden.

 

Am Ende von einem dieser Ereignisse – ich denke, es war der Gedenktag der Eroberung Belgrads durch Prinz Eugen, 1717 -  stand die ganze Schülerschaft auf  und begann die beiden offiziellen Nationalhymnen zu singen, die Deutschlands und die der Nazipartei. Alle Schüler hoben den rechten Arm, zum Hitlergruss.

 

Und ich musste innerhalb des Bruchteils einer Sekunde eine Entscheidung treffen. Ich war wahrscheinlich der kleinste Junge, da ich ein Jahr früher  als meine Klassenkameraden zur Schule gekommen war. Ich stand in Hab-Acht-Stellung, aber hob meinen Arm nicht und sang die Nazihymne nicht mit. Ich denke, ich zitterte vor Aufregung.

 

Als dies vorbei war, bedrohten mich einige Jungen, wenn ich das nächste Mal nicht meinen Arm heben würde, dann würden sie mir die Knochen brechen. Glücklicherweise verließen wir Deutschland einige Tage später.

 

Ich weiß nicht, ob der Richter während des Singens zitterte, aber ich weiß genau, wie er sich gefühlt hat.

 

 

NACH MEHR als einer Woche schlägt der Vorfall in den Medien wegen seiner tiefen Bedeutung  noch immer hohe Wellen, selbst neben dem endlosen Geschwätz über die existentielle Gefahr, die vom Iran  ausgehen soll.

 

Wenn der ranghöchste arabische Richter  die Nationalhymne nicht mitsingen kann, wie ist es dann mit der Einstellung der restlichen 1,5 Millionen arabischer Bürger Israels gegenüber den „Staatssymbolen“, oder tatsächlich gegenüber dem „Jüdischen Staat“ selbst? Bedeutet dies, dass sie ein Trojanisches Pferd sind?

 

Dies ist eine alte Frage, so alt wie der Staat selbst. Der Widerspruch ist  durch die offizielle Formel des „Jüdischen und demokratischen Staates“ überspielt worden. ( Die Araber verspotten ihn als „ einen demokratischen Staat  für die Juden  und einen jüdischen Staat für die Araber“) Der Vorfall mit  Richter Jubran bringt wie nie zuvor das Problem ans Tageslicht. Hier ist ein loyaler Bürger, der das Gesetz  auf höchster Ebene verwaltet,  der aber die Nationalhymne nicht mitsingen kann. Was soll man da tun?

 

Die einfachste Antwort wäre, die Nationalhymne verändern. Zum ersten Mal wird dies jetzt offen von einigen Kommentatoren diskutiert.

 

 Ich muss ehrlich sagen: Ich liebte die „Hatikwa“ nie. Die gestohlene Melodie ist nicht schlecht, aber sie passt nicht zu einer Nationalhymne. Eine Nationalhymne sollte mitreißend, begeisternd sein, während diese so traurig ist wie Verdis Lied der hebräischen Sklaven in Nabucco (Nebukadnezar). Was die Worte betrifft, so  passen diese überhaupt nicht.

 

Viele Nationen haben alberne Nationalhymnen. Was tun die blutigen Hände der deutschen Tyrannen in der französischen Nationalhymne? Was die  ruhmreiche und siegende Königin in der britischen? (Der letzte berichtete, ruhmreiche Sieg Ihrer Majestät der Königin war der gegen 15 000 Argentinier bei den Falklandinseln) . Oder die total irre holländische Nationalhymne. Ganz zu schweigen von der deutschen, in der jetzt  der dritte Vers, den jetzt verpönten Vers ersetzt, den meine Schulkameraden 1933 bei jener Feier sangen.

 

Aber die Tatsache, dass die Hatikva irgendwie total veraltet ist, war nicht der Hauptgrund, sie durch eine andere zu ersetzen. Es ist die Tatsache, dass  ein Fünftel von Israels Bürgern Araber sind, die sie nicht singen können. (Ein anderes Zehntel – die orthodoxen Juden – weisen sie auch zurück.)

 

Es ist eine sehr ungesunde Situation für einen Staat, wenn 20% seiner Bürger seine nationalen Symbole verabscheut. Genau aus diesem Grund hat Kanada seine Nationalhymne vor noch nicht so langer Zeit verändert. Es änderte die britische Nationalhymne in eine, die die französischen Kanadier mit gutem Gewissen mitsingen können, ohne ihre eigene Identität zu leugnen. „Oh Kanada“, verbessert  die Einheit all seiner Bürger.

 

Die Nationalhymne zu verändern, ist gar nicht so einmalig. Während des 2. Weltkrieges, als Stalin den Westen benötigte, hat er plötzlich die „Internationale“ verworfen und eine neue Nationalhymne durch einen Wettbewerb ausgewählt. Die Worte, dieser neuen Hymne wurden  durch die „Russische Föderation“ verändert, als die Sowjetunion aufgelöst wurde, aber die Melodie wurde beibehalten.

 

Also ergriff ich die erstbeste Gelegenheit, eine neue Hymne zu empfehlen. Es war bald nach dem 67er-Krieg. Naomi Shemer, eine populäre Dichterin und Komponistin, hatte kurz vor dem Krieg ein Lied über „Jerusalem in Gold“ geschrieben, die die Hymne des Krieges wurde. Ich liebe diese Zeilen nicht, aber hier gab es eine goldene  Gelegenheit, die Hatikva loszuwerden. Also legte ich einen Gesetzesentwurf vor, dieses Lied als neue Nationalhymne zu übernehmen.

 

Der Knessetpräsident war wohlwollend, aber sagte mir, dass er die Gesetzesvorlage nicht ohne Einverständnis der Autorin annehmen könne. Ich arrangierte ein Treffen mit Naomi. Sie war eine nette Person, doch gehörte sie durch Heirat zum rechten Flügel. ( sie war in einem linken Kibbuz aufgewachsen, aber ihr Mann war sehr rechts.)

 

Zu meiner Überraschung war ihre Reaktion  weit davon entfernt, begeistert zu sein. Da gab es etwas Geheimnisvolles, dachte ich. Aber sie war damit einverstanden, mir zu erlauben, den Gesetzentwurf  vorzulegen, der dann einstimmig abgelehnt wurde. Zu dieser Zeit war die Hatikva heilig. (Später verstand ich Naomis seltsame Haltung bei unserm Treffen: vor ihrem Tod gab sie zu, dass die schöne Melodie dieses Liedes gar nicht ihre war, sondern die eines baskischen Liedes. Jahrelang fürchtete sie  diese Enthüllung.) Aber da die Melodie von  Hatikva auch „gestohlen“ war, würde das keinen großen Unterschied machen.

 

Die Hatikva kann  die Hymne der Juden in aller Welt bleiben, wenn sie es wünschen. Ein neues Lied wird die Nationalhymne des Staates Israel und all seiner Bürger werden.

 

 

DIE  TATSÄCHLICHE Geschichte hinter dem Vorfall ist natürlich das ungelöste Problem von Israels arabischer Minderheit. Sie wird praktisch in allen Lebensgebieten diskriminiert, eine Tatsache, die von israelischen  Offiziellen bereitwillig zugegeben wird. Es gibt keine Vorschläge, wie diese zu verbessern wäre.

 

Die Araber fühlen sich zu Recht zurückgewiesen und antworten mit wachsender Befremdung gegenüber dem Staat. Ihre Führer, die mit einander im Konkurrenzkampf stehen, werden immer extremer, während der israelische rechte Flügel immer anti-arabischer wird. Paradoxer Weise werden die israelischen Araber immer israelischer und gleichzeitig immer anti-israelischer.

 

Dies ist eine tickende Bombe, und eines Tages wird sie explodieren, wenn nicht wirkliche Anstrengungen gemacht werden, es ehrlichen Arabern möglich zu machen, sich wie wirkliche Bürger des israelischen Staates zu fühlen und  eine neue Nationalhymne mitzusingen.

 

So lange die arabischen Bürger wie Trojanische Pferde behandelt werden, warum sollten sie mitsingen? Soweit ich weiß, zeichnen sich Pferde nicht durch Singen aus.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

 

 

 

 

 

  

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