Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE


 

Der Felsen unserer Existenz
Uri Avnery, 3. Januar 2015

(Programmatische Rede bei der Kinneret-Konferenz  über „Den Felsen unserer Existenz – die Verbindung zwischen Archäologie und Ideologie“).

ZUNÄCHST LASSEN Sie mich meinen Dank aussprechen, dass Sie mich zu dieser bedeutenden Konferenz eingeladen haben. Ich bin weder Professor noch habe ich promoviert.  Der höchste „akademische“ Titel, den ich jemals erreichte war  SEC (7. Elementarklasse).

Aber wie viele meiner Generation hatte ich von früher Jugend an großes Interesse an Archäologie.

 Warum, das werde ich versuchen zu erklären.

Wenn Sie sich fragen, welche Verbindung ich zur Archäologie habe, werden einige von ihnen an Moshe Dayan denken.

Nach dem Juni-Krieg 1967 war Dayan ein nationales – oder gar ein internationales – Idol. Er war auch für seine Archäologie-Besessenheit bekannt. Meine Wochenzeitschrift „Haolam Hazeh  untersuchte seine Aktivitäten und fand heraus, dass sie höchst zerstörerisch waren. Er begann, allein zu graben und sammelte einfach archäologische Gegenstände aus dem ganzen Land. Da das primäre Ziel der Archäologie nicht nur das Entdecken derselben war, sondern auch das Datieren, um so ein Bild der auf einander folgenden Geschichte der Gegend zu erhalten, hat Dayans unsachgemäßes, unkontrolliertes Graben nur Chaos angerichtet. Die Tatsache, dass er Armeebestände benützte, machte die Sache nur noch schlimmer.

Dann entdeckten wir nicht nur dies: Dayan eignete sich die Artefakte, die er fand  (und die dem Staat gehören), an und bewahrte sie bei sich zu Hause auf. Er wurde aber auch ein internationaler Händler, indem er die Artikel verkaufte  und wurde  durch dieselben reich: „Aus der persönlichen Sammlung von Moshe Dayan“.

Dass ich diese Tatsachen veröffentlichte und darüber in der Knesset sprach, bescherte mir eine einzigartige Auszeichnung.  In jener Zeit identifizierten Meinungsumfragen jedes Jahr „die am meisten gehasste Person“ in Israel. In jenem Jahr wurde mir diese „Ehre“  zu teil.

 DOCH DIE wichtige Frage  betrifft nicht Dayans Moral, sondern eine viel tiefere Angelegenheit: Warum waren Dayan und so viele von uns so sehr an der Archäologie interessiert, einer Wissenschaft, die von vielen Leuten als ziemlich langweiliges Geschäft angesehen wird.

Für uns war es von profunder Faszination.

Jene zionistische Generation war die erste, die im Land geboren wurde  (Ich selbst wurde in Deutschland geboren). Für ihre Eltern war Palästina eine abstrakte Heimstätte, ein Land, über das sie in den Synagogen Polens und der Ukraine träumten. Für ihre im Lande geborenen Söhne und Töchter wurde sie eine natürliche Heimat.

Sie sehnten sich nach den Wurzeln. Sie zogen in jede Ecke, verbrachten Nächte am Lagerfeuer, lernten jeden Hügel und jedes Tal kennen.

Für sie waren der Talmud und alle religiösen Texte langweilig. Der Talmud und andere Schriften  hatten die Juden in der Diaspora jahrhundertelang aufrecht erhalten, weckte hier aber kein Interesse. Die neue Generation behandelte die hebräische Bibel mit großer Begeisterung, nicht als religiöses Buch (fast alle von uns waren Atheisten), sondern als ein beispielloses Meisterwerk der hebräischen Literatur. Da sie auch die erste Generation waren, für die das zu neuem Leben erweckte Hebräisch zu ihrer Muttersprache wurde. Sie verliebten sich in die konkrete biblisch hebräische Sprache. Die differenziertere, abstrakte Sprache des Talmud und anderer späterer Bücher hat sie abgestoßen.

Sie wussten, wo die biblischen Ereignisse im Land stattfanden. Die biblischen Schlachten wurden in den Tälern ausgefochten, die sie besuchten; die Könige sind an Orten gekrönt und beerdigt worden, die sie genauestens kannten.

Sie hatten nachts zu den Sternen von Megiddo geschaut, wo die Ägypter die erste in der Geschichte berichtete Schlacht  geschlagen hatten (und wo nach dem christlichen Neuen Testament auch die letzte Schlacht – die Schlacht von Armageddon - stattfinden wird). Sie standen auf dem Berg  Karmel, wo der Prophet Elias die Baalspriester mordete. Sie hatten Hebron besucht, wo Abraham  von seinen beiden Söhnen Ismael und Isaak, den Urvätern der Araber und Juden, beerdigt worden war.

 

DIESE LEIDENSCHAFTLICHE Verbindung  zu dem Land war keineswegs vorherbestimmt.  Tatsächlich spielte bei der Geburt des modernen  politischen Zionismus Palästina keine Rolle.

Wie ich schon früher erwähnte, dachte der Gründungsvater Theodor Herzl nicht an Palästina, als er das erfand, was als Zionismus bekannt wurde. Er hasste Palästina und sein Klima. Besonders hasste er Jerusalem, das für ihn eine übelriechende und schmutzige Stadt war.

Im ersten Entwurf seiner Idee, die er an die Rothshild-Familie adressierte, war sein Traumland Patagonien in Argentinien. Dort hatte vor kurzem ein Völkermord stattgefunden, und das Land war fast leer.

Es waren nur die Gefühle der jüdischen Massen in Osteuropa, die Herzl zwangen, seine Bemühungen auf Palästina zu richten. In seinem Gründungsbuch „Der Judenstaat“ ist das entsprechende Kapitel kürzer als eine Seite und steht unter dem Titel „Palästina oder Argentinien“. Die arabische Bevölkerung wird überhaupt nicht erwähnt.

 

SOBALD DIE zionistische Bewegung ihre Gedanken nach Palästina lenkte, wurde die alte Geschichte dieses Landes ein aktuelles Thema.

Der zionistische Anspruch auf Palästina wurde bald auf die biblische Geschichte des Exodus gegründet, auf die Eroberung von Kanaan, die Königreiche von Saul, David und Salomo und das Geschehen der damaligen Zeiten. Da fast alle zionistischen Gründungsväter bekennende Atheisten waren, konnten sie sich kaum auf die Tatsache gründen, Gott hätte Abrahams Nachfahren persönlich das Land  versprochen.

Mit der Ankunft der Zionisten in Palästina begann ein wildes archäologisches Suchen. Das Land wurde nach wirklichen, wissenschaftlichen Beweisen durchkämmt, dass die biblische Geschichte nicht nur ein Haufen von Mythen ist, sondern eine reale Geschichte über Gott. Christliche Zionisten waren noch früher davon überzeugt.

Es begann ein wirklicher Angriff auf archäologische Orte. Die oberen Schichten der Ottomanen und Mamelucken, der Araber und Kreuzfahrer, Römer und Griechen und Perser wurden aufgedeckt und beseitigt, um die Schicht der alten Israeliten, der Kinder Israels, offen zu legen und zu beweisen, dass die Bibel recht hat.

Man hat sich sehr angestrengt. David Ben-Gurion, ein selbst ernannter  Bibelwissenschaftler führte die Bemühungen an. Der Stabschef der Armee Yigael Yadin, Sohn eines Archäologen und selbst ein professioneller Archäologe suchten an alten Gegenden, um zu beweisen, dass die Eroberung von Kanaan wirklich geschah. Leider ohne Erfolg.

Die Knochenreste von Bar Kochbas Kämpfern wurden in den Höhlen der Wüste Juda entdeckt. Sie wurden auf Ben-Gurions Befehl mit einer großen militärischen Feier beerdigt. Die unangefochtene Tatsache, dass Bar Kochba vielleicht die größte Katastrophe in der jüdischen Geschichte bis zum Holocaust verursacht hatte, wurde  vertuscht.

 

UND DAS Ergebnis?

So unglaublich es klingt. vier Generationen hingebungsvoller Archäologen haben mit glühender Überzeugung und großer finanzieller Unterstützung sehr genau gesucht.

Nichts.

Seit Beginn der Ausgrabungen bis heute wurde kein einziger Beweis der alten Geschichte gefunden. Kein einziger Hinweis, dass der Exodus aus Ägypten, die Grundlage der jüdischen Geschichte, je geschehen ist. Nichts von den 40 Jahren Wanderung durch die Wüste. Kein einziger Beweis für die Eroberung von Kanaan, wie sie ausführlich im Buch Josua beschrieben wird. Der mächtige König David, dessen Königreich nach der Bibel sich von der Sinai-Halbinsel bis Nordsyrien erstreckte, hinterließ keine Spur. (Vor kurzer Zeit wurde eine Inschrift mit dem Namen David entdeckt, aber mit keinem Hinweis darauf, dass dieser David  König war.)

Israel erscheint zum ersten Mal bei korrekten archäologischen Funden in assyrischen Inschriften, die eine Koalition von lokalen Königreichen beschreibt, die den assyrischen Vormarsch nach Syrien anzuhalten versucht. Unter anderen wird König Ahab von Israel erwähnt, als Chef eines ansehnlichen militärischen Kontingentes. Ahab, der von 871 BC bis 852 BC das heutige Samaria beherrschte (nördliche Westbank) war von Gott nicht geliebt, obwohl die Bibel ihn als Kriegsheld beschreibt. Er markiert den Beginn von Israels bewiesener Geschichte.

 

 DIES SIND alles negative Teile von Beweisen, die suggerieren, dass die frühe biblische Geschichte erfunden ist. Da praktisch zu keiner Zeit Spuren der frühen biblischen Geschichte gefunden worden ist, ist das ein Beleg dafür, dass alles Fiktion ist?

Vielleicht auch nicht. Aber es gibt einen realen Beweis.

Ägyptologie ist eine wissenschaftliche Disziplin, getrennt von palästinensischer Archäologie. Die Zwei treffen sich nicht. Die Ägyptologie beweist unwiderlegbar, dass die biblische Geschichte bis König Ahab tatsächlich eine Fiktion ist.

Bis jetzt sind viele zig Tausende ägyptischer Dokumente entziffert worden und die Arbeit geht noch weiter. Nachdem die Hyksos aus Asien  1730 BC Ägypten überfallen haben, gaben sich die Pharaonen Ägyptens große Mühe, um das Geschehen in Palästina und Syrien zu beobachten. Jahr um Jahr berichteten Spione, Kaufleute und Soldaten ausführlich über die Ereignisse in jeder Stadt Kanaans. Kein einziger Bericht erzählt etwas, das vage biblischen Ereignissen nahe kommt. (Eine einzige Erwähnung  von „Israel“ findet man auf einer ägyptischen Stele, womit ein kleines Gebiet im Süden Palästinas gemeint sein könnte.)

Selbst wenn man gern glauben würde, dass die Bibel wirkliche Ereignisse nur übertreibt, so ist tatsächlich nicht die geringste Erwähnung des Exodus, der Eroberung Kanaans oder über König David gefunden worden.

Dies ist einfach nicht geschehen.

 

IST DIES von Bedeutung? Ja und nein.

Die Bibel ist kein Geschichtsbuch. Sie ist ein monumentales religiöses und literarisches Dokument, das unzählige Millionen durch die Jahrhunderte inspiriert hat. Sie hat die Gesinnung vieler Generationen geprägt, von Juden, Christen und Muslimen.

Aber Geschichte ist etwas ganz anderes. Die Geschichte erzählt uns, was wirklich geschehen ist. Archäologie ist ein Hilfsmittel der Geschichte, ein außerordentliches Hilfsmittel für das Verständnis für das, was stattfand.

Es sind zwei verschiedene Disziplinen und die beiden werden sich nicht überschneiden. Für die Religiösen wird die Bibel eine Sache des Glaubens sein. Für die Nicht-Glaubenden ist die hebräische Bibel ein großes Kunstwerk, vielleicht das Größte. Archäologie ist etwas völlig anderes, eine Sache nüchterner, bewiesener Tatsachen.

In israelischen Schulen wird die Bibel als wahre Geschichte gelehrt. Das bedeutet, dass israelische Kinder nur ihre wahren oder fiktiven Kapitel lernen. Als ich mich einmal in einer Knessetrede darüber beklagte und verlangte, dass die vollständige Geschichte des Landes während der Jahrhunderte gelehrt werden solle, einschließlich der Kapitel der Kreuzfahrer und der Mameluken, begann der damalige Bildungsminister mich „den Mameluken“ zu nennen.

Ich bin davon überzeugt, dass jedes Kind dieses Landes, das israelische wie das palästinensische, die ganze Geschichte des Landes lernen sollte, von der frühesten Zeit bis heute mit all seinen Schichten. Es ist die Grundlage für Frieden, der wirkliche Felsen unserer Existenz.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

Vgl. auch das Buch von Finkelstein und Silberman: „Keine Trompeten vor Jericho“

 

 

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