Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
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Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
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Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Ein Guiness-Rekord
Uri Avnery
17.August 2013

 

ICH WEIß nicht, ob das Guinessbuch der Weltrekorde einen besonderen Teil für die Chutzpa enthält.

 

Wenn nicht, sollte es einen geben. Es ist der eine Wettbewerb, bei dem wir einige Goldmedaillen mit nach Hause nehmen könnten.

 

Die erste ginge sicherlich an Binyamin Netanyahu.

 

DIESE WOCHE, am Vorabend der ersten Runde der offiziellen Verhandlungen zwischen der israelischen Regierung und der palästinensischen Autorität, tat Netanyahu zwei interessante Dinge: Er gab Pläne für einige große neue Siedlungsprojekte bekannt und beschuldigte die Palästinenser der Hetzpropaganda gegen Israel.

 

Nehmen wir zuerst die Siedlungen. Wie von den israelischen Diplomaten gegenüber ihren amerikanischen Kollegen erklärt und von allen israelischen Medien wiederholt wurde, hatte der arme Netanyahu keine andere Wahl. John Kerry zwang ihn, 104 palästinensische Gefangene als eine „vertrauensbildende“ Maßnahme zu entlassen. Nach solch einem folgenschweren Zugeständnis musste er seine extremistischen Kollegen im Likud und im Kabinett beschwichtigen. 1000 neue Wohneinheiten in den Besetzten Gebieten (einschließlich Ostjerusalem) waren da das Mindeste.

 

Die Vereinbarung, Gefangene zu entlassen, löste einen wahrhaften Hexensabbat aus. Sämtliche Zeitungen und TV-Nachrichten wurden mit Blut überflutet – dem Blut an den Händen der palästinensischen Mörder. „Mörder“ war ihre unabdingbare Bezeichnung. Nicht „Kämpfer“, nicht Militante“, noch nicht einmal „Terroristen“. Einfach nur „Mörder“.

 

Alle Gefangenen, die entlassen werden, wurden bereits schon verurteilt, bevor das Oslo-Abkommen unterzeichnet worden war, was bedeutet, dass sie mindestens 20 Jahre im Gefängnis verbracht haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie an zukünftigen blutigen Aktivitäten teilnehmen werden, dürfte demzufolge äußerst gering sein.

 

Einige Familien der Opfer von Terroranschlägen, für die diese Männer verurteilt worden waren, veranstalteten stürmische Proteste mit blutverschmierten Händen und Fahnen. Die Medien wetteiferten miteinander im Veröffentlichen von Bildern mit weinenden Müttern (Das Fernsehen liebt weinende Frauen), die Fotos ihrer getöteten Söhne schwenkten und grausame Beschreibungen der Angriffe abgaben, bei denen sie getötet worden waren. (Einige davon waren tatsächlich grausam.)

 

Trotzdem war Netanyahu vor nicht allzu langer Zeit eine Vereinbarung eingegangen, bei der über 1000 Gefangene im Austausch gegen einen gefangenen israelischen Soldaten entlassen wurden. Das bedeutet, dass ein einziger Soldat zehnmal wertvoller ist als die Chancen auf Frieden.

 

Die aktuelle Entlassung grenzte ans Groteske. Um in der Morgenpresse Fotos des stürmischen Empfangs der Gefangenen durch ihre Familien zu vermeiden, fand die aktuelle Entlassung erst nach Mitternacht statt. Das erinnert einen an die Bibelstelle, wo David um Saul trauert, der in der Schlacht gegen die Philister erschlagen worden war: „Sagt nichts in Gath, verbreitet es nicht in den Straßen von Askelon (beides Philisterstädte), so dass die Töchter der Philister nicht frohlocken, so dass die Töchter der Unbeschnittenen nicht triumphieren.“

(II Samuel 1)

 

Zeugt all dieses von einer friedlichen Atmosphäre am Vorabend der Friedensstiftung? Nun ja, da muss noch mehr folgen.

 

 
AN DEM TAG, an dem die neuen Siedlungsprojekte bekannt gegeben wurden, sandte Netanyahu John Kerry ein wütendes Protestschreiben wegen der andauernden palästinensischen „Hetzpropaganda“ gegen Israel. Dieses Sendschreiben könnte die Jury des Guinessrekordes für Chutzpa interessieren.

 

Der Hauptbeweis für Mahmoud Abbas Perfidie in Netanyahus Schreiben ist ein Text, in dem ein niedrigerer palästinensischer Beamte für einen palästinensischen Staat „von Rosh Hanikra bis Eilat“ plädiert. Rosh Hanikra (Ras Naqura auf Arabisch) liegt an der Grenze des Libanon, so dass dieser palästinensische Staat das gesamte Israel einschließen würde. Des Weiteren waren bei einer Fußballveranstaltung in Ramallah anti-israelische Parolen zu hören.

 

Furchtbar, einfach furchtbar! Kerry sollte vor Wut von seinem Sitz aufspringen. Wäre da nicht die Tatsache, dass fast alle führenden Likudmitglieder kundtun, dass das gesamte historische Palästina zu Israel gehört und Naftali Bennet, ein Pfeiler der  Regierungskoalition Netanyahus gerade verkündet hat, dass die Palästinenser einen palästinensischen Staat „vergessen“ könnten.

 

Ganz zu schweigen von einem gewissen Daniel Seaman, dem ehemaligen Direktor des Ministeriums für Erklärung (Das ist der richtige Name. Ich habe ihn nicht erfunden. Israelis machen keine Propaganda, Gott bewahre!) Seaman wurde gerade für Netanyahus eigenes Ministerium berufen, um „Erlärung“ im Internet zu betreiben. Diese Woche hat er eine Mitteilung im Internet gepostet, die an Sa'eb Erakat, den Chef der palästinensischen Delegation für die Friedensgespräche gerichtet war, in der er ihn aufgefordert hat, „zu gehen und sich selbst zu f..k..“. Zusätzlich zu der theologischen Erklärung der Kirche von Schottland, dass die Juden keinen Sonderanspruch auf Palästina haben, postete dieser die Antwort: „Wir geben keinen (Obszönität) auf das, was Sie sagen.“

 

Dieses Genie für Öffentlichkeitsarbeit ist nun im Begriff, eine geheime Gruppe von israelischen Universitätsstudenten aufzubauen, die dafür bezahlt werden, die internationalen sozialen Medien mit Erklärungsmaterial der Regierung zu überfluten.

 

Was die Fußballfans angeht, im Fußballstadium von Betar, der Jugendorganisation des Likud, füllen die Parolen: „Tod den Arabern!“ bei jedem Spiel die Luft.

 

Also, wofür läuten die Glocken? Nicht für Frieden, wie es scheint.

 

EINS DER Probleme dabei ist, dass absolut niemand weiß, was Netanyahu tatsächlich will; vielleicht noch nicht einmal er selbst.

 

Der Premierminister ist nun der einsamste Mensch in Israel. Er hat keine Freunde. Er traut niemandem und niemand um ihn herum traut ihm.

 

Seine Kollegen der Führungsriege des Likud verschmähen ihn ziemlich offen, weil sie ihn für einen Mann ohne Prinzipien halten, der kein Rückrat besitzt und der bei jedem Druck nachgibt. Anscheinend war das auch die Meinung seines verstorbenen Vaters, der einst erklärt hatte, dass Binyamin zwar ein guter Außenminister sein könnte, aber sicherlich kein Premierminister.

 

In der Regierung steht er ziemlich alleine da. Die vorherigen Premierminister hatten jeweils eine Gruppe von Ministern, die ihnen nahestanden und die sie beraten haben. Golda Meir hatte ein „Küchen-Kabinett“. Netanyahu hat keinen. Er berät sich mit niemandem. Er verkündet seine Entscheidungen und das ist es dann.

 

Bei seinen vorherigen Amtszeiten hatte er in seinem Amtssitz wenigstens eine Gruppe von Vertrauten. Diese Beamten wurden von seiner Frau Sarah herausgeworfen, einer nach dem anderen.

 

Daher ist dieser einsame Mann, wie ein Kommentator uns diese Woche in Erinnerung brachte, ohne jegliche Unterstützung irgendeiner Gruppe von zuverlässigen Beratern, Experten und Vertrauten, völlig auf sich selbst gestellt, dazu aufgefordert, das Schicksal Israels für die kommenden Generationen zu entscheiden.

 

DIES WÄRE nicht so gefährlich, wenn Netanyahu ein Charles de Gaulle wäre. Bedauerlicherweise ist er es nicht.

 

De Gaulle war einer der überragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Kalt, distanziert, überheblich, von den anderen Weltführern verabscheut, fasste dieser extrem rechte General den historischen Entschluss, das Land Algerien – viermal größer als ganz Frankreich) aufzugeben.

 

Zur Erinnerung, Algerien war offiziell keine Kolonie, kein besetztes Land, sondern ein Departement des eigentlichen Frankreichs. Über ein Jahrhundert lang hatte es unter französischer Herrschaft gestanden. Über eine Million Siedler sahen es als ihre Heimat an. Trotzdem fasste de Gaulle die einsame Entscheidung, es aufzugeben, wodurch er sein eigenes Leben in ernste Gefahr gebracht hat.

 

Seitdem sehnen sich die israelischen Linken nach einem „israelischen de Gaulle“, der die Arbeit für sie erledigt, gemäß dem alten hebräischen Sprichwort, dass „die Arbeit des Rechtschaffenden von anderen getan werden wird“ - unter anderen versteht man scheinbar Menschen, die nicht ganz so rechtschaffen sind.

 

Selbstverständlich gibt es dabei einen Unterschied. De Gaulle wurde von seinen konservativen Verbündeten, den Kapitänen der französischen Wirtschaft, unterstützt.  Diese besonnenen Kapitalisten sahen, wie die Deutschen im Begriff waren, die Wirtschaft von Europa, das sich gerade im Einigungsprozess befand, zu übernehmen,  wohingegen Frankreich dabei war, seine Ressourcen durch einen teuren, völlig nutzlosen Kolonialkrieg in Nordafrika zu verschleudern. Sie wollten ihn so schnell wie möglich loswerden und de Gaulle war ihr Mann.

 

Netanyahu ist mit den israelischen Wirtschaftskapitänen so eng verbunden, wie de Gaulle es mit den seinigen war, aber unsere Kapitäne geben keinen Pfifferling um Frieden. Diese Haltung könnte sich ändern, wenn die Delegitimierung Israels zu einer wirtschaftlichen Bürde wird.

 

In diesem Zusammenhang: Der Boykott, der von der Europäischen Union gegen Produkte aus den Siedlungen verhängt wurde, könnte ein Omen der Zukunft sein.

 

Übrigens findet die Anhörung der Petition, die von Gush Shalom und von mir persönlich beim Obersten Gerichtshof gegen das neue Gesetz, das jeden Befürworter des Boykotts gegen die Siedlungen unter Strafe stellt, erst im kommenden Februar statt. Der Gerichtshof schreckt offensichtlich davor zurück, dieses heiße Eisen anzufassen. Aber er erwies uns ein einzigartiges Kompliment: „Avnery versus Knesset“  wird von neun obersten Richtern angehört, von fast der gesamten Richterschaft des Gerichtshofes.

 

ALSO, ist dieser „Friedensprozess“ nun ernst zu nehmen? Was will Netanyahu?

 

Will er in die Geschichtsbücher eingehen als der „israelische de Gaulle“, der weise Zionistenführer, der dem 120 Jahre alten Konflikt ein Ende setzt?

 

Oder ist er nur ein anderer cleverer Mann, der einen taktischen Zug macht, um eine Auseinandersetzung mit den USA zu verhindern und den Delegitimierungsprozess zumindest vorläufig aufzuhalten.

 

So wie es jetzt aussieht, kann de Gaulle in seinem Himmel entspannen. Kein Konkurrent in Sicht.

 

Es gibt nicht das leiseste Anzeichen einer Friedensorientierung. Genau das Gegenteil. Unsere Regierung braucht den neuen „Friedensprozess“ als Nebelschleier, hinter dem der Siedlungsbulldozer pausenlos im Einsatz ist.

 

Die Regierung verurteilt den EU-Boykott, weil er „dem Friedensprozess schadet“. Sie weist alle Forderungen im Hinblick auf das Einfrieren der Siedlungen zurück, weil diese „den Friedensprozess behindern“. Es scheint so, als ob die Investition von  hundert Millionen in die Siedlungen, die unter jedem denkbaren Friedensabkommen geräumt werden müssen, den Frieden begünstigen.

 

Also, gibt es Hoffnung? Es ist Zeit, nochmals das jiddische Sprichwort zu zitieren: „Wenn es Gottes Wille ist, kann sogar ein Besenstiel schießen!“

 

 

 (ins Deutsche übersetzt v. Inga Gelsdorf, i.A. v. Ellen Rohlfs/Uri Avnery)

 

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